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Wieviel von Japan bleibt unbewohnbar? - 500 Beiträge pro Seite



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Falls der Wind längere Zeit ungünstig stehen sollte?

Wieviel Quadratkilomter sind für wie lange unbewohnbar? Ist Tokio dann eingeschlossen?

Alles nur noch unvorstellbar....
Wieviel von Japan bleibt unbewohnbar?

Möglicherweise die unmittelbare Nachbarschaft des Fukushima Daiichi Kraftwerks. Obwohl, nicht mal das muss sein. Die Emission von Radioaktivität wird mit dem Ende der Nachwärmeentwicklung automatisch aufhören, und bisher dürfte ja nur wenig freigesetzt worden sein.
Hiroshima und Nagasaki sind auch nach dem Atombombenbomardierungen
durch die USA wieder aufgebaut worden.

Allerdings gab und gibt es noch zahlreiche Krebstote,
welche auf die erhöhte Radioaktivität zurückgeführt werden.

Aber die Japaner haben das Miso, eine Sojapaste welche schon
1945 gegen krankmachende Radioaktivität geholfen hat.

Auch wird dort viel Kombu und Wakame gegessen,
das sind sehr jodhaltige Meeresalgen,
welche die Schilddrüse vor dem radioaktiven Jod bewahrt.

Bei uns sind diese Algensorten zum Verzehr natürlich verboten,
sie dürfen nur als Badezusatz verkauft werden.
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.215.774 von Goldbaba am 16.03.11 12:29:33Also wenn ein paar Meeresalgen helfen, dann verstehe ich nicht warum die vor 2 Wochen noch notwendigen Altreaktoren vom Netz gehen? Ohne geht doch bestimmt das Licht aus:eek:
"Wieviel von Japan bleibt unbewohnbar?"

Höchstens alles.
Zitat von DoppelvizeAlso wenn ein paar Meeresalgen helfen, dann verstehe ich nicht warum die vor 2 Wochen noch notwendigen Altreaktoren vom Netz gehen? Ohne geht doch bestimmt das Licht aus:eek:


Zum Glück lassen unsere lieben Nachbarn ihre AKW noch laufen und gleichen die Minderleistung im europäischen Energieverbund aus. :D
Zitat von Geldler
Zitat von DoppelvizeAlso wenn ein paar Meeresalgen helfen, dann verstehe ich nicht warum die vor 2 Wochen noch notwendigen Altreaktoren vom Netz gehen? Ohne geht doch bestimmt das Licht aus:eek:


Zum Glück lassen unsere lieben Nachbarn ihre AKW noch laufen und gleichen die Minderleistung im europäischen Energieverbund aus. :D


Hat nicht Merkel gesagt wir wären Stromexporteur?;)
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.216.107 von Doppelvize am 16.03.11 13:05:06Wir zahlen ohne Ende für die übrige EU

Wir lassen uns von der EU entmündigen und entrechten

Wir nehmen brav unsere (relativ sehr) sicheren Atomkraftwerke von Netz ...

... und kaufen dann Atomstrom zu von Frankreich (wo die ganze Atomgeschichte Nationalheiligtum ist und wo nicht darüber diskutiert wird) und von diesem Übungsatomreaktor in Tremelin und .... und .... und.....
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.216.572 von raceglider am 16.03.11 14:02:21Und was hat das mit dem Thema des Threads zu tun ? :confused:
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.216.092 von Geldler am 16.03.11 13:03:32Warum lassen sich wohl 7 AKWs in Deutschland abschalten?

Wir sind Stromexporteure.
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.215.549 von Doppelvize am 16.03.11 12:01:20
Es dürfte so ähnlich laufen wie bei BP im Golf v. Mexico:

>Monatelang werden die Dinger vor sich hinstrahlen und den Dreck an die Umwelt abgeben.

Den Rest macht der Wind.

:(
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.216.671 von GuenstigDrinn am 16.03.11 14:14:19damit dürfest du leider recht behalten, aber wird das nicht schon von allen erwartet und gibt es noch gutgläubige?
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.216.572 von raceglider am 16.03.11 14:02:21Mal davon abgesehen, dass Ihr Beitrag weit am Thema vorbei geht, ist auch noch Vieles falsch, was Sie schreiben.

Die alten AKWs in Deutschland sind alles andere als sicher. Bitte lesen: http://www.mdr.de/fakt/8343535.html

Die Inhalte dieser kürzlich ausgestrahlten Sendung sind offenbar derart brisant, dass sie unter den Teppich gekehrt werden sollen. Sie beantworten auch die bevorstehende Prüfung der Werke. Folgendes betrifft deutsche AkwS.

O-Ton: Prof. Wolfgang Kromp, Universität Wien
„Man hat in den Druckbehältern eine Schweißnaht eingebaut, die zu einem Ermüdungsbruch
führen kann im Lauf der Zeit und dann eigentlich hat man einen Reaktor, der auf einer
Bombe sitzt.“
Denn an der Schweißnaht können kleinste Risse entstehen, die zum Bruch führen können.
Diese Risse können sich innerhalb kürzester Zeit gefährlich ausweiten. Das Kühlwasser kann
dann entweichen, die Temperatur im Reaktor steigt unkontrolliert. Eine Kernschmelze
könnte die Folge sein. Die Studie kommt zudem noch zu dem Ergebnis, dass eine
Nachrüstung der deutschen Siedewasserreaktoren technisch ausgeschlossen ist.

Zitat:
„Die schwerwiegenden Konstruktionsmängel können durch Nachrüstungsmaßnahmen nicht
ausgeglichen werden.“
Den Experten in Österreich sind diese Probleme schon seit Jahren bekannt und führten beim
AKW Zwentendorf sogar zu einem Volksentscheid. Das Ergebnis: Das Kraftwerg ging nie ans
Netz, dient heute als Museum. In Deutschland hingegen werden in den Folgejahren gleich
sechs Reaktoren dieses Typs gebaut, vier davon betrifft die Laufzeitverlängerung der
schwarz-gelben Regierung. Bedenklich.

Das ist nicht nur "bedenklich" sondern fahrlässiger Irrsinn, der belegt, dass eine Kernschmelze mitten in Deutschland jederzeit möglich ist. Mit sehr viel fataleren Folgen als in Japan weil dort ein Ozean einen großen Teil der Strahlung absorbiert.

Die Eingangsfrage dieses Themas ist derzeit kaum zu beantworten weil die japanische Regierung für wenig Transparenz sorgt. Sollte Tokio von dem GAU betroffen sein, geht es auch weniger um die Fläche, sondern den Wirtschaftsraum mit der dort ansässigen Bevölkerung.
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.215.757 von Pfandbrief am 16.03.11 12:26:30Möglicherweise die unmittelbare Nachbarschaft des Fukushima Daiichi Kraftwerks. Obwohl, nicht mal das muss sein. Die Emission von Radioaktivität wird mit dem Ende der Nachwärmeentwicklung automatisch aufhören, und bisher dürfte ja nur wenig freigesetzt worden sein.

Woher nimmst Du diesen Optimismus? Stimmt auch nicht mit den Fakten überein: selbst 150 km entfernt ist eine ums 10fache erhöhte Strahlung gemessen worden. Ums Kraftwerk ist definitiv alles unbewohnbar, weite Regionen wurden aber bereist mitverstrahlt.
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.215.549 von Doppelvize am 16.03.11 12:01:20#1

Irgednwelche Flächen unbewohnt zu lassen, können die sich doch gar nicht leisten. In Tokio gibt es wegen dem krassesten Platzmangel auf der ganzen Welt ja sogar Tennisplätze und Golfanlagen auf den Dächern von Hochhäusern.

:eek:
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.216.821 von MrMozart am 16.03.11 14:31:42Die Eingangsfrage dieses Themas ist derzeit kaum zu beantworten weil die japanische Regierung für wenig Transparenz sorgt. Sollte Tokio von dem GAU betroffen sein, geht es auch weniger um die Fläche, sondern den Wirtschaftsraum mit der dort ansässigen Bevölkerung.

Transparenz wird es in der Frage nicht geben, da die Atomlobby den Regierungen hübsch die Taschen vollsteckt.

Aber es wird doch sicher irgendwelche Rechenszenarien von mehr oder weniger unabhängigen Experten geben.

Nehmen wir mal an es herrscht eine Woche Nord-Ost Wind....:(
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.216.951 von Assetpfleger am 16.03.11 14:45:14Woher nimmst Du diesen Optimismus? Stimmt auch nicht mit den Fakten überein: selbst 150 km entfernt ist eine ums 10fache erhöhte Strahlung gemessen worden.

Mittlerweile fang ich langsam an zu zweifeln am Super Gau. Diese widersprüchlich und irreführenden Meldungen seit 4 Tagen blockiern bereits normales denken bei mir. Mal heißt es hot mal har, mal wird Pause gemacht und vergißt den Wasserstand zu überprüfen.
Andersmal endeckt ein Arbeiter irgendwo ein Feuer oder wird mal versucht mit einem Wasserwerfer der Polizei die Brennstäbe zu kühlen usw. :eek::rolleyes: Selbst der ARD Moderator aus dem Tokio Studio wundert sich täglich an diesen verwirrenden Meldungen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.218.632 von AHEO am 16.03.11 17:56:26wahrscheinlich steckt da eine strategie dahinter.

die menschen sollen keiner info mehr vertrauen, egal wie schlimm sie ist.

;)
+++ AKW-Betreiber lassen viele Fragen offen +++

[18.45 Uhr] Mitten in der Nacht (Ortszeit) hat die AKW-Betreibergesellschaft Tepco eine Pressekonferenz gegeben. Viele Antworten auf die Fragen der Journalisten gab es allerdings nicht. Die Tepco-Vertreter trugen eine lange Liste offener Fragen vor - nähere Informationen soll es erst am Donnerstag geben. Der Wasserwerfer sei bisher nicht im Einsatz, erst müsse geklärt werden, an welchen Stellen zuerst gekühlt werden solle. :eek::rolleyes:

Quelle Spiegel
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.216.969 von Doppelvize am 16.03.11 14:48:08Die japanische Regierung scheint dem AKW-Betreiber hilflos ausgeliefert zu sein.
Was soll man davon halten, wenn der Regierungschef aus den Nachrichten im TV erfährt, dass es eine Explosion in dem AKW gab?

Ich bin mir ziemlich sicher, dass es auch bei uns diese desaströse Informationspolitik geben würde. Ein Desaster war es schon als Tschernobyl in die Luft flog, das dauerte eine Woche, bis die Menschen informiert wurden. Dann sollte man keine Blumen mehr pflücken, nicht mehr mit Straßenschuhen in die Wohnung gehen, Schul- und Kindergartenkinder durften in den Pausen nicht mehr im Freien spielen, die Kühe mussten im Stall bleiben und und und - da war die Wolke aber schon weiter gezogen, als man diese "guten" Tipps bekam.

Ich habe irgendwie den Eindruck, dass in Japan und vermutlich auch bei uns die AKW-Betreiber ein kleiner Staat im Staat sind, sie haben ihre eigenen Rechte und Regeln, und man muss dankbar dafür sein, wenn überhaupt informiert wird.

In Bayern gab es vor vielen Jahren einen ernsten Zwischenfall, das AKW durfte nicht abgeschaltet werden, erst ein paar Tage später nach der Landtagswahl. Vertrauensfördernd war und ist diese Maßnahme nicht, die Situation hätte eskalieren können, man hätte nicht informiert, um die Landtagswahl nicht zu gefährden.

Man muss sich nur mit den Vertuschungsversuchen der Betreiber und auch der Politik beschäften, das www ist da sehr auskunftsfreudig, dann wird auch das Undenkbare denkbar.

In Japan sind drei oder vier Reaktorhüllen explodiert, es brannte auch das Brennstab-Lager, es muss davon ausgegangen werden, dass ein Giftcocktail frei gesetzt wurde. Die wahren Folgen erfahren wir vielleicht in ein paar Wochen oder Monaten, vielleicht sagt man uns auch, dass keine Gesundheitsgefährdung bestand und die Geigerzähler falsch eingestellt waren. Ich schließe mittlerweile nichts mehr aus.
Dieses Ereignis wird die Menschheit in vielerlei Hinsicht wachrütteln.

...........schade nur um Japan. :(
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.220.004 von StellaLuna am 16.03.11 20:47:56. Die wahren Folgen erfahren wir vielleicht in ein paar Wochen oder Monaten, vielleicht sagt man uns auch, dass keine Gesundheitsgefährdung bestand und die Geigerzähler falsch eingestellt waren. Ich schließe mittlerweile nichts mehr aus.


genauso ist es, schließlich sollen ie überlebenen ja wieder mehrwert erwirtschaften und dazu brauchen sie hoffnung
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.218.698 von kosto1929 am 16.03.11 18:03:47wahrscheinlich steckt da eine strategie dahinter.

die menschen sollen keiner info mehr vertrauen, egal wie schlimm sie ist.

;)



war doch genauso mit der wirtschaftskrise, gehirnwäsche und vernebelung, das macht das volk gefügiger
Zitat von GuenstigDrinnDieses Ereignis wird die Menschheit in vielerlei Hinsicht wachrütteln.

...........schade nur um Japan. :(


Ich fürchte da redet in 3 Monaten keine Sau mehr von...

Mutti wird wieder Aufschwung aus dem Fenster rufen und die BLÖD spielt munter mit...
...
- Die japanische Regierung hat die maximal zulässige Strahlenbelastung für Mitarbeiter in Atomanlagen mehr als verdoppelt. Das Ministerium für Arbeitsgesundheit begründete dies am Mittwoch mit der Notwendigkeit, eine Verschlimmerung der Lage im Atomkraftwerk Fukushima Eins zu verhindern. (14.55)
...
http://www.nzz.ch/nachrichten/panorama/iaea-chef_fliegt_nach…
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.220.284 von Doppelvize am 16.03.11 21:35:11und Gutti wird Kanzler, dann ist die Welt wieder in Ordnung.
Zitat von StellaLuna...
- Die japanische Regierung hat die maximal zulässige Strahlenbelastung für Mitarbeiter in Atomanlagen mehr als verdoppelt.


...womit sie immer noch nur bei der Hälfte der internationalen Standards liegt... :rolleyes:
Zitat von AHEOund Gutti wird Kanzler, dann ist die Welt wieder in Ordnung.


Und er wird sich im Strahlenschutzanzug persönlich auf die Brennstäbe stürzen... Kerner wird live berichten :rolleyes:
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.216.572 von raceglider am 16.03.11 14:02:21Im Sommer liefern wir Strom nach Frankreich, wenn es dort eine Hitzeperiode gibt. Die Produktion der französischen AKWs muss mangels Kühlung gedrosselt werden. Ein französischen AKW musste sogar einmal von außen naß gespritzt werden, um die Kühlung zu gewährleisten.

In sehr kalten Wintern wird auch bei uns Strom zugekauft, denn die vielen AKWs reichen dann nicht für die Stromversorgung.

So viel zum Stromimport aus Frankreich.

Im übrigen exportieren die deutschen AKW-Betreiber Strom, und diese Strommenge entspricht in etwa der Stromproduktion von 6 bis 7 deutschen AKWs. Es besteht also kein Grund zur Panik!

Und wenn Du Angst hast, dass AKW-Strom in Frankreich zugekauft wird, steig einfach um auf erneuerbare Energien, dann bist Du sicher vor französischem Atomstrom.
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.220.409 von StellaLuna am 16.03.11 21:59:25Korrektur:
In sehr kalten Wintern kauft Frankreich auch bei uns Strom, denn die vielen ...
04:14 Südkorea will mit Borsäure helfen, die japanischen Atomreaktoren im Kraftwerk Fukushima zu stabilisieren. Der Stoff solle per Schiff nach Japan gebracht werden, meldete die Nachrichtenagentur Kyodo. Das Meerwasser zur Kühlung der Reaktoren wird mit Bor versetzt. Die Chemikalie absorbiert Neutronen, verlangsamt die Kernspaltung und soll die Reaktoren so zusätzlich abkühlen

Quelle FTD.

Leck Fett, Gerade mal 52 Tonnen Borsäure mit dem Schiff transportieren. Warum nicht mit dem Flugzeug wenn es so dringend ist. Ich finde das verarsche an die Menschen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.220.396 von Doppelvize am 16.03.11 21:57:19Und er wird sich im Strahlenschutzanzug persönlich auf die Brennstäbe stürzen... Kerner wird live berichten

Guido muß aber auch mit.. der steht nämlich auf heiße Stäbe. :laugh:
Zitat von LooeUnd er wird sich im Strahlenschutzanzug persönlich auf die Brennstäbe stürzen... Kerner wird live berichten

Guido muß aber auch mit.. der steht nämlich auf heiße Stäbe. :laugh:


:laugh::laugh::laugh::laugh:
Und wenn Du Angst hast, dass AKW-Strom in Frankreich zugekauft wird, steig einfach um auf erneuerbare Energien, dann bist Du sicher vor französischem Atomstrom.

Jetzt mal ne fürchterliche Neuigkeit: Der Strom ist immer derselbe, völlig egal was auf der Abrechnung steht. :rolleyes:
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.220.361 von Pfandbrief am 16.03.11 21:49:53du bist immer so gut informiert. :)

warum hast du immer einen vorsprung vor mir?!

was mache ich nur falsch. :cry:

du stellst fragen, die fallen mir noch gar nicht ein, dabei sind sie sehr wichtig. deine infos sind auch immer besser. :)
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.220.250 von curacanne am 16.03.11 21:29:51die wahren folgen sieht man erst nach 10 jahren und die werden nicht feierlich sein.

:(
Der ARD Reporter aus Tokio meint, warum erst nach dem 6.Tag eine Notstromleitung? So etwas müsste doch ruck zuck gegen eine Starkstromleitung 10-20 km am Boden zu verlegen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.221.350 von kosto1929 am 17.03.11 06:13:07
Die Folgen v.a. für die Wirtschaft werden katastrophal sein.
Da war Griechenland etc. ein Scheis.dreck dagegen.

Wer kauft schon verstrahlte, japanische Autos, Fernseher usw.

Die eigentlich Panik wird imo erst noch kommen. :(
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.222.434 von GuenstigDrinn am 17.03.11 10:06:45
Ganz zu schweigen von den Folgen für die Immobillienwirtschaft in Japan. :rolleyes:
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.222.434 von GuenstigDrinn am 17.03.11 10:06:45selbst wenn es nicht so wäre, es ist ein psychologischer aspekt.

meinst du nicht, die masse vergisst die sache schnell?

wahrscheinlich bei dieser sache nicht so schnell oder wie lang hat es mit tschernobyl gedauert?
Zitat von GuenstigDrinnDie Folgen v.a. für die Wirtschaft werden katastrophal sein.
Da war Griechenland etc. ein Scheis.dreck dagegen.

Wer kauft schon verstrahlte, japanische Autos, Fernseher usw.

Die eigentlich Panik wird imo erst noch kommen. :(



Wird da überhaupt noch Elektronik zusammengekloppt? Ist Japan nicht auch ein Hochlohnland?
Zitat von Doppelvize
Zitat von GuenstigDrinnDie Folgen v.a. für die Wirtschaft werden katastrophal sein.
Da war Griechenland etc. ein Scheis.dreck dagegen.

Wer kauft schon verstrahlte, japanische Autos, Fernseher usw.

Die eigentlich Panik wird imo erst noch kommen. :(



Wird da überhaupt noch Elektronik zusammengekloppt? Ist Japan nicht auch ein Hochlohnland?


Ist es!



Wie können die dann Unterhaltungselektronik bauen, und wir sind dazu nicht (mehr) in der Lage?
Zitat von DoppelvizeWie können die dann Unterhaltungselektronik bauen, und wir sind dazu nicht (mehr) in der Lage?


Qualität und Service?!
Zitat von kosto1929
Zitat von DoppelvizeWie können die dann Unterhaltungselektronik bauen, und wir sind dazu nicht (mehr) in der Lage?


Qualität und Service?!



Den sollten wir auch bieten können! Na Okay, Deutschland und Service ist so eine Sache. Wobei es sich Stück für Stück bessert...
Japan hat nach China die meisten Währungsreserven auf der Welt

Japan hat ca 1000 Mrd an Währungsreserven davon ca 900 Mrd in amerik Anleihen
Zitat von kosto1929selbst wenn es nicht so wäre, es ist ein psychologischer aspekt.

meinst du nicht, die masse vergisst die sache schnell?

wahrscheinlich bei dieser sache nicht so schnell oder wie lang hat es mit tschernobyl gedauert?


Japan wird noch in 3 Monaten das Top-Thema sein.
Große Teile Japans werden unbewohnbar sein.
Die Menschen dort sollen möglichst schnell, möglichst ALLE/VIELE dringend evakuiert werden.

Die Russen haben hunderttausende von Menschen verheizt, um auch nur einen wieder "dicht" zu machen.
Hier haben wir es mit mindestens 4 zu tun.
Wie wollen die das machen ???

Das ist die größte Katastrophe der Menschheitsgeschichte.
Dieses Ereignis wird die Welt imo in eine sehr, sehr schwere Krise stürzen, v.a. wirtschaftlich.

Japanische Exportwirtschaft ist jetzt faktisch erledigt.
Immobileinfonds,Pensionsfonds, Banken und sonstige Großinvestoren, die in Japan/Tokio stark engagiert sind könnten in erhebliche Schieflagen geraten.
Diese ganzen Beschwichtigungsversuche und Verzweiflungstaten (Hubschrauber,Wasserwerfer etc.) dienen imo nur dem Zweck den oben genannten noch möglichst viel Zeit zum Ausstieg zu verschaffen.
Warten wir es ab.
Ich befürchte bis spätestens Montag fangen die Dinger an, einer nach dem anderen in die Luft zu fliegen.
Dann bricht erst richtig Panik aus, denn spätestens DANN wird auch die japanische und v.a. die tokyoer Bevölkerung den Ernst der Lage wirklich begreifen.

:(
Wenn es nicht zum Supergau kommt, wird es 1-2km um den Reaktor sein.
beim Supergau kommt es auf die Windrichtung an zwischen 10 u 30Km um den Reaktor. kurzfristig 100-300Km
Ich frage mich, warum die da nichts mit Robotern machen können.

Wenn die Kernschmelze kommt, wird die dann vor den anderen unbeschädigten Blocks halt machen?
15.30 Uhr: USA fliegen Amerikaner aus

Die US-Regierung fliegt nach Angaben des Fernsehsenders CNN Amerikaner aus Japan aus. Mit der Aktion solle an diesem Donnerstag begonnen werden, berichtete der Sender unter Berufung auf Informationen aus dem State Department. Dafür würden Charterflüge eingesetzt. Zunächst werden Angehörige von Diplomaten sowie Kranke ausgeflogen, hieß es. Auch andere US-Bürger könnten sich melden.



Warum wohl ? :(
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.222.779 von kosto1929 am 17.03.11 10:46:34Japan hat ca 1000 Mrd an Währungsreserven davon ca 900 Mrd in amerik Anleihen

wenn die verstrahlt sind, ind die wertlos, oder :cry:`
Die amerikanischen Anleihen sollte man genau so evakuieren wie die Amis selbst.
Zitat von MrMozartIch frage mich, warum die da nichts mit Robotern machen können.

?


Das dürfte im wesentlichen 2 Gründe haben:

1. Moderne Roboter können in der Regel nicht, wie z.B. C-3PO, beliebige Arbeiten ausführen, sondern sind hochspezialisiert. D.h., sie sind gar nicht in der Lage, so kompliziertes Terrain, wie in Fukushima, zu begehen. Wir arbeiten z:B. derzeit an einem neuen videogestützten Navigationsverfahren für mobile autonome Serviceroboter. Die können dann zwar so mancherlei (Transport, Bewachung, Garten mähen, kehren), aber keinesegs über Trümmer und dgl. steigen.
Auch die Manipulationseinrichtungen von z.B. Sprengstoff-Entschärfungsrobotern haben nur begrenzte spezialisierte Möglichkeiten.

Für aktuelle Einsätze am KKW müsste man erst problemangepasste Roboter konstruieren, was aich in Japan einige Tage dauern dürfte.

2. Roboter haben in Tschernobyl grandios versagt. Das lag daran, dass die Sensorik u8nd Steuerelektronik nicht gegen radioaktive Strahlung geschützt waren. Besonders Videosensoren versagten nach kurzer Einsatzzeit.


Es wäre hier in D natürlich eine füt mich für mich elementaren Voraussetzubng für den Weiterbetrieb :confused::confused: von KKW, wenn nachgewiesen störfallrobuste Roboter für entsprechende Arbeiten zur Verfügung stünden.

Eine zweite Bedingung wären internationale Verträ#ge, die absichern, dass bei einer Komplettevakuierung eines Landes die anderen Staaten sich zur vorbehaltlosen Aufnahme der Gesmtbevölkerung des betroffenen Labndes bei Beibehaltung deren leitkultuir :laugh::cry::laugh: verpflichten.


Gruss Oreganogold
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.221.643 von AHEO am 17.03.11 08:19:59Warum haben die nicht sofort nach der Tsunami Attacke Not-Stromgeneratoren eingeflogen ?
In Spanien und Italien werden ja bewusst ganze Wälder angezündet, mich würde es nicht wundern wenn herauskommt , dass das AKW ganz bewusst ohne Tsunami-Schutz gebaut wurde , damit möglich viel von der Haupt-Insel verstrahlt wird ...
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.226.838 von ernestokg am 17.03.11 20:07:16warum sollten sie das tun?
Wenn die Hauptinsel verstrahlt ist steigen die Grundstückspreise auf den kleinen südlichen Inseln ins Unermessliche !

Als ich vor vielen Jahren erstmals von Tsunamis las, war da von bis zu 20 Meter hohen Wellen die Rede !
Über 12 Meter hohe Wellen hatten wir doch schon beim Tsunami 2005 in Indonesien , will mir hier einer erzählen das das den Japanern entgangen ist ?
Ein Kraftwerk an der Küste hätte also mindestens 20 Meter hohe Wellen standhalten müssen, war aber nur für 7 Meter Wellen ausgelegt ,geändert wurde das nach dem Tsunami 2005 nicht, alles sehr, sehr verdächtig !
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.226.970 von ernestokg am 17.03.11 20:24:54ich denke das war einfach fahrlässig, aber ob die verantwortlichen südliche inseln haben, naja...

...wahrscheinlich werden wir es nie erfahren.
Es gibt da einen Bericht über die Konstruktionsfehler. Also erst mal kopierte von einem US Plan und hat dann blauäugig drauflosgebaut.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,751574,00.h…

Schade, dass Sicherheitsanforderungen nicht ständig mit wachsender Erfahrung verschärft wurden (vermutlich die übliche Ignoranz, die man ja auch hier in vielen KKW/Unfall threads mitlesen kann - so lange es gut geht ist es am billigsten einfach alles so zu lassen wie es ist).

Atomtechnik war die größte und teuerste Dummheit, die bisher begangen wurde. Es wird langfristig darauf herauskommen, dass man wie beim Kohlenstoffverbrennen irgendwann das wahre Problem erkennt und dann sich damit tröstet, dass man es ja nicht wissen konnte.

Die Probleme bestehen einerseits in der ungelösten Endlagerung und andererseits in der schleichenden Vergiftung der Umwelt (wie bei allen Wachstumsprozessen merkt man am Anfang nichts und "plötzlich" ist es einem über den Kopf gewachsen).

Wie schon einmal gesagt: die Ukraine muss 5 % ihres BIP für den Betonsarg der schwärenden Wunde bezahlen und damit das Problem noch nicht gelöst. Weissrussland leidet an hohen medizinischen Kosten, durch die viele Krebsleiden und Missbildungen bei Kindern. Das müsste die Atomindustrie bezahlen und nicht alle.
Was sollten Roboter ausrichten können?
Die sich aufheizenden Brennstäbe befinden sich (abgesehen vom Reaktor 4) in geschlossenen Behältern, auch wenn der von Reaktor 2 anscheinend beschädigt ist. Da kommt kein Roboter von aussen ran. Die von außen (oder wie mit den Hubschraubern von oben) mit Wasser zu bespritzen bringt so gut wie keine Wirkung.
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.227.263 von Borealis am 17.03.11 21:12:46roboter haben damals in der ukraine versagt, hatte ich gelesen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.226.970 von ernestokg am 17.03.11 20:24:54Wenn die Hauptinsel verstrahlt ist steigen die Grundstückspreise auf den kleinen südlichen Inseln ins Unermessliche !

Das ist logisch nicht nachvollziehbar. Keiner hat Interesse ein halbes Land unbewohnbar zu machen. Ich vermute eher das im Kraftwerk viel weniger Atom Material vorhanden ist, als gemeldet wird. Bei vielen Meldungen habe ich bereits meine Zweifel, einiges ist für mich gar nicht nachvollziehbar. Viel zu Amareurhaft das Ganze.
Warum sollten jap. Mafiosi kein Interesse haben sich ihre Besitztümer auf den südlichen Inseln zu vergolden ?
Dumm nur , dass sie 40 Jahre darauf warten mussten !
Nochmal , 10 Meter hohen Tsunami- Wellen sind stinknormal ( !!!!), da wurde IMOP mit 100 % Absicht etwas "organisiert !!!!
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.227.368 von AHEO am 17.03.11 21:28:03Ich vermute eher das im Kraftwerk viel weniger Atom Material vorhanden ist, als gemeldet wird.

Im Gegenteil. Der Strahlenbiologe Prof. Lengfeld hat heute im bayrischen Fernsehen gesagt, dass in Fukushima die 20- bis 30-fache Menge an Nukleiden vor Ort sei wie damals in Tschernobyl.

Und wenn das Zeugs auch nicht gleich in die Luft fliegen sollte, wird es bei den Zerstörungen vor Ort ein jahrelanges Problem bleiben die Kühlung irgendwie aufrechtzuerhalten.
das ist doch nicht die DDR wo jahrelang kein Material und Ersatzteile aufzutreiben waren.
In ein paar Monaten redet kein Mensch mehr drueber und alles ist dicht.
Das Münchner Umweltinstitut kommt bei seinen Rechnungen sogar auf "mindestens die 120-fache Menge an radioaktivem Material" im Vergleich zu Tschernobyl.

Das aktuelle Horrorszenario der Experten sieht so aus: Wenn nicht schnell Wasser in die Abklingbecken von Block 4 und Block 3 gepumpt wird, schmelzen die Brennelemente und entlassen so viel Radioaktivität, dass sie die gesamte Anlage Fukushima I verseuchen.

Schon jetzt werden nach offiziellen Messungen der japanischen Behörden am Block 3 rund 400 Millisievert Strahlung gemessen, die ein Arbeiter nur kurze Zeit aushält. Schmilzt aber das Abklingbecken, würde der Standort geräumt, sagt Pflugbeil. Und auch Sven Dokter von der GRS kann "so ein Szenario nicht ausschließen, wenn die Dosen so hoch werden, dass dort niemand mehr arbeiten kann".

Ohne Menschen keine Kühlung, und ohne Kühlung wäre die Kernschmelze an den Reaktoren 1, 2, 3, 5 und 6 nicht zu verhindern. Die Hitze wäre so stark, dass auch die Brennelemente in den Abklingbecken und im benachbarten anscheinend gut gefüllten atomaren Zwischenlager zu Strahlungsquellen würden. Selbst über eine "Re-Kritikalität" diskutieren die Atomspezialisten: über die Gefahr, dass im geschmolzenen Nuklearmaterial von selbst wieder eine unkontrollierte Kettenreaktion beginnt.

http://www.taz.de//1/zukunft/umwelt/artikel/1/apokalypse-mit…
dass in Fukushima die 20- bis 30-fache Menge an Nukleiden vor Ort sei wie damals in Tschernobyl.

Wenn diese Menge stimmen sollte, dann wird auch Tokyo unbewohnbar. Die Winde werden nicht immer Richtung Ost wehen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.227.767 von AHEO am 17.03.11 22:49:26Also unsere Merkel sollte sich sofort für einen europ. Aufnahmeplan für die Japaner einsetzen , wir haben mittlerweile Millionen leerer Wohnungen im Osten !
Ach, ich wohne in Bayern und habe auch in meinem Haus ca 35 qm die ich zur Verfügung stellen könnte !
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.227.809 von ernestokg am 17.03.11 23:02:04Ich habe den Eindruck, es wird bald alles gut und die Pumpen werden auch wieder funktionieren und kühlen. Wenn man es schafft ein Starkstromkabel von knapp 2 Kilometer in einer Woche zu verlegen ist ja auch schon eine Leistung.;)
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.227.762 von immer_runter am 17.03.11 22:48:07das ist doch nicht die DDR wo jahrelang kein Material und Ersatzteile aufzutreiben waren.

Das ist weniger eine Materialfrage denn eine Personalfrage, nämlich wenn die Strahlenbelastung vor Ort zu hoch ist, dass da keiner mehr Material verbauen mag.

Die Sowjetunion hat damals hundertausende junger Soldaten sog. Liquidatoren in Tschernobyl eingesetzt, um das Atomgrab irgendwie zuzuschütten und abzudichten. Ein Großteil der Liquidatoren haben mit ihrem Leben für ihren Einsatz bezahlt.
Zitat von Doppelvize
Zitat von LooeUnd er wird sich im Strahlenschutzanzug persönlich auf die Brennstäbe stürzen... Kerner wird live berichten

Guido muß aber auch mit.. der steht nämlich auf heiße Stäbe. :laugh:


:laugh::laugh::laugh::laugh:


Gut das du deinen Humor behalten hast.
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.227.865 von bares@nobles am 17.03.11 23:18:24Das ist weniger eine Materialfrage denn eine Personalfrage, nämlich wenn die Strahlenbelastung vor Ort zu hoch ist, dass da keiner mehr Material verbauen mag.

Am ersten und zweiten Tag war die Strahlung bestimmt nicht zu hoch. So ein Kabel müsste mit Anlieferung usw. eigentlich in 24 Stunden verlegt sein.
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.227.865 von bares@nobles am 17.03.11 23:18:24Und die Borsäure ist auch mit dem Schiff noch irgendwo zwischen Korea und Japan unterwegs. Ich will ja nicht über alles motzen, aber irgend wann frage ich mich schon, ist das alles noch normal.
Zitat von StellaLunaIm übrigen exportieren die deutschen AKW-Betreiber Strom, und diese Strommenge entspricht in etwa der Stromproduktion von 6 bis 7 deutschen AKWs. Es besteht also kein Grund zur Panik!


richtig, und für unsere ganze Weihnachtsbeleutung braucht man auch ein AKW mit 480 MW Leistung.
Wir nehmen traditionell Baumkerzen!

Auch das Abschalten des standby Zustandes von E-Geräten kann ein AKW einsparen,
dann sind wir schon bei 9 AKWs, ohne Strom zu importieren.
Zu der Frage "Wieviel von Japan bleibt unbewohnbar": Das hängt ganz davon ab, wie hoch man die Grenzwerte setzt. Wenn man sie sehr hoch setzt, gibt es keine unbewohnbaren Regionen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.228.407 von StellaLuna am 18.03.11 08:08:02ist natürlich auch eine variante, der staat ist frei in seinen entscheidungen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.228.407 von StellaLuna am 18.03.11 08:08:02
Das ist DIE Lösung. :laugh:

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Das war dann heute wohl der letzte Handelstag der Weltgeschichte an der Tokyoter Börse.
Ciao NIKKEI. :(
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.228.505 von GuenstigDrinn am 18.03.11 08:25:24bye nikkei.

das wäre mal eine neue variante für das großkapital.

:eek:
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.228.516 von kosto1929 am 18.03.11 08:27:27
Das ist alles wirklich so traurig. :(
Ich verstehe nur nicht warum sie jetzt auch noch kollektiv Harakiri machen.
Das Land kann man nicht mehr retten, aber die Menschen !!!
Aber es scheint wohl wichtiger zu sein das Großkapital zu retten, als Millionen von Japanern.
Heute ist noch Hexensabbath, aber ich hoffe sie fangen ab morgen an endlich SINNVOLLE Maßnahmen zu ergreifen, dh: Ausnahmezustand ausrufen, Generalmobilmachung, Massive Evakuierung von Frauen und Kindern.
Sie müssen einfach verstehen, daß diese 4 oder 6 kaputte Reaktoren die größte Bedrohung, der schlimmste Feind ist, dem Japan je gegenübergestanden ist. Dieser Feind kann ihr Land vollständig zerstören.
Sie müssen sich verhalten als wäre Krieg und entsprechend bereit sein hunderttausende von Menschen zu opfern,
um wenigstens vllt. ein Teil des Landes noch zu retten. :(
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.229.129 von AHEO am 18.03.11 09:52:21In wenigen Tagen wird die nächste Sau durchs Dorf getrieben. Bomben auf Gadaffi. Dann ist Japan vergessen.
Gabor weiss nicht wo oben und unten ist, hat keine Ahnung vom Anfang oder Ende und ist anscheinend kein Aboriginee. Sonst würde er niemals einen schwarzen Schwan für etwas seltenes halten.

Ein paar Gedanken in dem Artikel sind ja nicht falsch, aber das Gesamtkunstwerk ist Blödsinn.
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.228.412 von kosto1929 am 18.03.11 08:08:53für die 50 Mitarbeiter im AKW wurde der Grenzwert vor einigen Tagen verdoppelt, evtl. wurde er zwischenzeitlich nochmal nach oben gesetzt.

Könnte auch eine Haftungsfrage sein. Wer nicht dem Höchstwert und höher ausgesetzt war, hat keinen Anspruch auf Entschädigung, so es denn überhaupt eine geben wird.
Zu meiner Eingangsfrage: Heute ist als worse case szenario ein Umkreis von 500Km:eek: genannt worden!!!!! Wie auch immer das berechnet wurde. Dann hätte Japan in der Tat fertig!:(
«Alles ist geheim»
Aktualisiert am 17.03.2011 21 Kommentare

Hinter der Reaktorkatastrophe in Japan steht eine Atomindustrie, in der sich die Skandale häufen – auch wegen einer «Aufsichtsbehörde», die über Schlampereien allzu gerne hinwegsieht.

Lecks und Strahlenunfälle sind nur ein Teil der beunruhigenden Vorfälle, die sich im Lauf der Jahre ereigneten und – wenn überhaupt – erst verspätet bekannt gegeben wurden. «Alles ist geheim», sagt Kei Sugaoka, der in Japan als Kraftwerkstechniker gearbeitet hat und heute in Kalifornien lebt. «In der Branche gibt es nicht genug Transparenz.»
...
http://www.tagesanzeiger.ch/ausland/die-tsunami-katastrophe/…

Bei uns dürfte das nicht anders sein!
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.234.090 von Doppelvize am 18.03.11 19:48:37
Wenn auch nur einer in die Luft geht, werden weitere Instandssetzungsarbeiten an den anderen 5 unmöglich.....:(
+++ Radioaktive Emissionen erreichen US-Küste +++

[22.32 Uhr] Erste radioaktive Teilchen aus den beschädigten Fukushima-Reaktoren sind an der Westküste der USA festgestellt worden. Allerdings sei bei den Messungen in Sacramento, Kalifornien keine beunruhigend hohe Strahlung gemessen worden. Ein erhöhtes Gesundheitsrisiko besteht laut US-Behörden nicht.



Fuck,das ging aber schnell.
Zitat von GuenstigDrinnWenn auch nur einer in die Luft geht, werden weitere Instandssetzungsarbeiten an den anderen 5 unmöglich.....:(


Du glaubst nicht ernsthaft, das es da etwas zu reparieren gibt:confused:
Kraftwerkskatastrophe: Japaner stemmen sich gegen den GAU
...
Ein großes Problem ist der Schutz der Arbeiter vor der radioaktiven Strahlung. Tepco erhöhte die Obergrenze auf 150 Millisievert für bestimmte Noteinsätze. Die neue Vorgabe gelte „für einige Arbeiter im Außeneinsatz, weil die aktuellen Probleme beispiellos sind und sofortige Maßnahmen erfordern“, zitierte NHK die Begründung des Energieversorgers Tepco. 150 Millisievert sind so viel, wie in Deutschland verteilt über die Spanne von 150 Jahren als gerade noch verträglich gelten würde. NHK zufolge kündigte Tepco an, keinen Arbeiter erneut in den Einsatz zu schicken, falls er zuvor mehr als 100 Millisievert ausgesetzt worden war. Die 50 Arbeiter, die bisher in dem AKW verblieben waren, hatten Verstärkung bekommen: Am Freitag waren dort etwa 120 Männer eingesetzt.
...
http://www.handelsblatt.com/panorama/aus-aller-welt/japaner-…
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.234.162 von StellaLuna am 18.03.11 20:02:13Bei uns dürfte das nicht anders sein!

wohl aber nach den wahlen:rolleyes:
Ich hatte letzte Woche das Thema Roboter angesprochen. Jetzt stellt sich heraus, dass es solche Geräte in Deutschland gibt. Und nach dem offiziellem Hilfsgesuch Japans bei der internationalen Atomenergiebehörde hat die Bundesregierung dann auch reagiert. Eine Woche nach dem Störfall! Mit einem Angebot, man könne die Roboter nach Fukushima schicken..

Warum hat man in Berlin nicht bis zur offiziellen Bekanntgabe der Kernschmelze gewartet?

http://www.wallstreet-online.de/diskussion/1164813-1-10/skan…
Ich glaube die haben das schon längst im Griff. Hier wird noch ein wenig großes Kino gespielt. Ich habe schon vor 3 Tagen geschrieben, dass ich an keinen Supergau mehr glaube. Zu undurchsichtig und oft zu kindisch die Berichterstattung vor Ort. Wenn man Brennstäbe mit Wasserwefer kühlt,viele andere tolle Sachen noch dazu, ist ein Grad bei mir erreicht wo ich anfange zu zweifeln.
So sieht japanischer Strahelnschutz aus.



Da hat die Atommafia offensichtlich richtig gute "Aufklärungsarbeit" geleistet.

Wenn ich das so sehe,
"wächst mein Vertrauen", daß uns der Wohltätigkeitsverein TEPCO
bestimmt umfassend und lückenlos informiert. :(:mad:

Außerdem steht die US-Regierung doch seit Jahrzehnten mit Auserirdischen im Kontakt.
Die werden jetzt bestimmt helfen ! Oder ? :look:

:(:cry::mad::mad::mad:
http://www.spiegel.de/wissenschaft/technik/0,1518,751970,00.…

Sieht so aus als ob da eher Betoneisen statt Brennstäbe im Reaktor gekühlt werden.
Ich beteilige mich nicht an dieser "Atompanik".

Früher gab es über 2000 Atombombenversuche, sehr viele oberirdisch. Wen hat das interessiert ??

In Tschernobyl wurde nach dem Supergau 1986 eiskalt weiter Strom produziert. Erst 2000 wurde Tschernobyl stillgelegt. Kaum zu glauben, aber wahr.

1991 kam es dann in Tschernobyl ebenfalls zu einer Wasserstoffexplosion und zu einem Großbrand in der Turbinenhalle, das Dach stürzte teilweise ein und einer der beiden Generatoren wurde schwer beschädigt. Auch nach diesem Ereignis wurde der Reaktor nicht stillgelegt.:mad:
Hat damals auch niemanden interessiert, es gab noch kein Internet.

Jetzt ist ein Jahrtausend- Tsunami, der wahrscheinlich bis zu 23 Meter hoch war, über die Atomanlage in Fukushima gerast und hat Strommasten mitgenommen und alles lahmgelegt.

Wir haben wieder Wasserstoffexplosionen in insgesamt drei Blöcken, die viel Radioaktivität freigesetzt haben. Das ist sehr dramatisch, aber noch lange nicht der Supergau.

Ich hoffe und glaube auch, dass die Japaner beim Bau von Fukushima besonders stabile Reaktordruckbehälter gebaut haben, die eine Kernschmelze aushalten. Diese Behälter sind laut Wikipedia eine von mehreren Barrieren, die das Austreten radioaktiver Stoffe verhindert.

Trotzdem muss die Menschheit weg vom Atomstrom und von Atombomben. Das kann nicht unsere Zukunft sein.

Wieviel von Japan bleibt unbewohnbar?
Nur die Region um das Kraftwerk um Fukushima. Vorübergehend.
wir leben in einer hightechnologiezeit.
die opfer gefordert hat.

tschernobyl ist seit heute nicht mehr der einzige ort des "weissen flecks"auf der landkarte.

in japan,egal was jetzt auch immer passiert,liegt der zweite von menschenhand verursachtem weisse fleck.

egal was wir unseren nachkommenschaften auch immer auf den weg geben.

der japan weisse fleck,wird in die geschichtsbücher eingehen,als ein von menschen geschaffenes totes feld...
Wer schützt uns in D eigentlich vor den in ungeheurer Anzahl an Ärzten die mit dem " Bestrahlen " der Bevölkerung Geld, viel Geld verdienen ?
Deutschland ist Weldspitzenreiter was die STRAHLENBELASTUNG DES GEMEINEN VOLKES DURCH ÄRZTE ANBELANGT !
Somit ist unter diesem Aspekt doch schon heute D unbewohnbar
Aktueller Anlass für diese Posting ist eine Rundfunkmeldung die mich heute total verschreckte :
Die Umgebung der havarierten AKW `s ist bereits derart verseucht dass die dortige Bevölkerung im nächsten Jahr durch Milch und Spinat die ungeheure Strahlenbelastung die einer Röntenuntersuchung ( !!!!!) entspricht , aufnimmt.
Hoffe Leute Ihr begreift es !
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.236.962 von ernestokg am 19.03.11 21:40:20Du musst ja nicht zum Arzt. Reihenröntgenuntersuchungen zur Hebung der Volksgesundheit sind längst Geschichte.

Der normale User kann anscheinend nicht unterscheiden zwischen unausweichlichen Gefahren (wie z.B. eine Umweltverseuchung) und speziellen Fällen, denen man durch eigene Entscheidung entgehen kann (z.B. Ärzte, Glimmstängel, ausgenommen passives rauchen, aber da muss man sich ja mittlerweile eine Clubmitgliedschaft beschaffen, und vielen weiteren Sachen wie Motorradfahren etc.)
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.236.985 von ZackB am 19.03.11 21:59:40Du musst ja nicht zum Arzt..,
by the way das letzte mal als ich mich von einem Doktor abzocken lies liegt mehr als 35 Jahre zurück !
Seither mache ich einen großen Bogen um diese Art von Geschäftsleuten !
Und ich lebe immer noch !
Viele wissen aber immer noch nicht dass der Besuch einer Arztpraxis einem Tschernobyl - Besuch gleichkommen kann ( Stichwort CT, Mammografie etc !!!)
Rette sich wer kann vor vor diesen ungeheuren Strahlenbelastungen !
Zitat von ernestokgDu musst ja nicht zum Arzt..,
by the way das letzte mal als ich mich von einem Doktor abzocken lies liegt mehr als 35 Jahre zurück !
Seither mache ich einen großen Bogen um diese Art von Geschäftsleuten !
Und ich lebe immer noch !
Viele wissen aber immer noch nicht dass der Besuch einer Arztpraxis einem Tschernobyl - Besuch gleichkommen kann ( Stichwort CT, Mammografie etc !!!)
Rette sich wer kann vor vor diesen ungeheuren Strahlenbelastungen !


Wies sagte ein befreundeter Arzt neulich zu mir. 10 Ganzkörperct´s = 1 x Hiroshima...

...und in D herrscht ein Atompanik die einfach nicht mehr auszuhalten ist - wie sich der Michel von den Medien verdummen lässt ich unglaublich...
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.237.082 von cathunter am 19.03.11 23:20:48Mal provokant gefragt: ist dieser Arzt ein Massenmörder?
Oder ein Blödmann?

10 Ganzkörperct´s = 1 x Hiroshima :mad:

Damals gab's mindestens 100000 Tote. Spätfolge: geschätzte Krebsrate durch die radioaktive Verseuchung: 9 %

Wer sich hier von wem verdummen lässt, ist mir ab jetzt egal.

Aber sag Deinem Arzt, dass er am besten sofort einen harmloseren Beruf ergreifen soll :laugh:
Denke mal sobald die Winde auf Tokyo drehen wird es auch keine Strahlung mehr geben. Alles im Griff.;)
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.237.082 von cathunter am 19.03.11 23:20:48Wies sagte ein befreundeter Arzt neulich zu mir. 10 Ganzkörperct´s = 1 x Hiroshima... - dieser Arzt steht vermutlich auch während des CTs neben seinen Patienten und hält Händchen!
Zitat von StellaLunaWies sagte ein befreundeter Arzt neulich zu mir. 10 Ganzkörperct´s = 1 x Hiroshima... - dieser Arzt steht vermutlich auch während des CTs neben seinen Patienten und hält Händchen!


Also nach 10ct´s ist er nur noch ein dunkler Fleck am Fußboden.:rolleyes:
Seit zwei Tagen bereits regnet es jetzt ununterbrochen in Tokio.
Zitat von GuenstigDrinnSeit zwei Tagen bereits regnet es jetzt ununterbrochen in Tokio.


WEB-CAM TOKIO:

http://www.ustream.tv/channel/onodenakiba
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.237.053 von ernestokg am 19.03.11 22:55:59:eek::)
Gerade auf NTV. Tschernobyl. Unglaublich was da gelaufen ist...
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.244.547 von Doppelvize am 21.03.11 22:11:34"gerade auf NTV tschernobyl.unglaublich was da gelaufen ist .."

hoffentlich sehen diesen bericht auch die figuren ... die hier behaupten das es bei der katastrophe von tschernobyl weniger als 300 tote gab.
Zitat von monika1955"gerade auf NTV tschernobyl.unglaublich was da gelaufen ist .."

hoffentlich sehen diesen bericht auch die figuren ... die hier behaupten das es bei der katastrophe von tschernobyl weniger als 300 tote gab.


Die werden es nicht sehen wollen, weil nicht sein kann was nicht sein darf....;)
:eek: wir in Deutschland sind die größten Angsthasen das ist alles halb so schlimm:eek:



16:0
Gebt mir Spinat und Milch aus Fukushima!

Wie ist die Wirkung der Radioaktivität in und um Fukushima? Eine vom Alarmismus abweichende Einschätzung von Prof. Dr. Ryuta Kawashima


Wie seit Tagen in Zeitungen und Fernsehen berichtet, ist die Lage nach dem Unfall in dem Atomkraftwerk in Fukushima ernst.

Ich nehme an, dass sich alle große Sorgen machen. Da ist es kaum zu glauben, dass – wie ich gehört habe – es Ärzte gibt, die aus Furcht vor Radioaktivität ihren Dienst aufgegeben haben und geflohen sind.


Foto: pa/dpa/PR
Prof. Dr. Kawashima ("Dr. Kawashimas Gehirn-Jogging") sagt: Spinat und Milch aus der Umgebung des Störfall-AKWs Fukushima zu verzehren, würde seine Lebenserwartung nicht beeinflussen Als Professor an der Medizinischen Fakultät der Tohoku-Universität muss ich selbstkritisch feststellen, dass es offenbar an der nötigen Ausbildung der Ärzte zur Abwehr von Radioaktivität gemangelt hat. Gleichzeitig finde ich es als Arzt unendlich traurig und empörend, dass es solche Menschen unter uns gibt.



http://www.welt.de/wissenschaft/article12907163/Gebt-mir-Spi…
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.244.940 von GueldnerG45S am 22.03.11 00:21:54Naja, ehrlich gesagt: Die haben in Russland schon zahllose Atomunfälle gehabt, haben in den 50er Jahren mit Atombomben Kanäle gesprengt, wo 30km weiter bewohnte Städte waren und von diesen Waffen mit Sicherheit noch mehr Gebrauch gemacht, als bisher bekannt. Nach deutschen Ängsten dürfte es heute längst keine Russen mehr geben, aber sie sind tatsächlich immer noch 200 Mio und leben auch auf den "weißen Flecken".
Von dem Supergau in England in den 50er Jahren hat ja auch keiner was gewußt, und daher haben die Menschen dort auch im näheren Umfeld einfach so weitergelebt. Von den 200.000 Ktastrophenhelfern in Tschernobyl, die mit bloßen Händen unter starker Strahlenbelastung die Aufräumarbeiten bewerkstelligt haben, haben es trotzdem die meisten überlebt. Russland hat da eine andere Auffassung. Die haben im 2. WK hunderttausende ohne Bewaffnung gegen deutsche MG-Stellungen geschickt. Das zählt bei denen nix.

Der Grund, warum andere Länder das weniger dramatisch sehen ist meiner Meinung nach das Medienklima. Die Medien sind "grün". Wir Ingenieure sagen, das sind die Leute aus den Dünnbrettbohrerstudiengängen. Es ist nämlich nicht schwer, Phrasen zu dreschen, Forderungen aufzustellen und dummes Zeug zu quatschen. Um etwas auf die Beine zu stellen, das dann auch funktioniert reicht das Gehirnschmalz nicht. Naja, Hauptsache selbstbewußt.
:O
Wenn man die Gefahren, wie Verseuchung, Tote und Verletzte verschweigt, so heißt das nicht, dass es das nicht gegeben hat.

...
Die beim Brand freigesetzte Wolke zog über Großbritannien und von dort bis über das europäische Festland. Während des Brandes kam es zu zwei Freisetzungen, zunächst durch das brennende Uran, später durch den Wasserdampf beim Löschvorgang.

Die Bevölkerung wurde jedoch erst am Tag nach dem Ende des Brandes gewarnt, die Milch von 17 umliegenden Farmen eingesammelt und in die Irische See verklappt.
...
Die Auswirkungen der freigesetzten Radioaktivität waren bisher nur ungenügend bekannt. Ein vorsichtiger britischer Bericht von 1982 nannte wenigstens 40 bedingte Todesfälle, andere der mehr als 70 Untersuchungsberichte rund 100 Todesopfer des Unfalls. Heutige Modellrechnungen (Atmospheric Environment, Bd.41, S.3904, 2007) kommen zum Schluss, dass infolge des damaligen Unfalls rund 240 Personen durch Lungenkrebs starben.
...
http://de.wikipedia.org/wiki/Windscale-Brand

1957 brannte es in Windscale, 1982 gab es einen "vorsichtigen" Bericht, man hielt die Folgen 25 Jahre unter Verschluss.

Vertuschen und Geheimnistuerei führt bei vielen Menschen zu Misstrauen, und das zu Recht.

Über das wahre Ausmaß von Tschernobyl wurden wir auch zu spät informiert.

Ich habe den Eindruck, dass - was die Atomenergie anbelangt - an den Menschen so etwas wie ein Massentest vorgenommen wird. Mit denen die das überleben, kann man das Risiko verharmlosen, die, die gestorben sind, hatten vermutlich Vorerkrankungen.
Sollten auch nur einige Aussagen aus diesem Artikel stimmen, so kann man nur noch von Glück oder Zufall sprechen, dass uns diese Dinger in Europa noch nicht um die Ohren geflogen sind.

Notkühlprobleme von Fukushima-Reaktoren seit 1971 Jahren bekannt

Ralf Streck 22.03.2011
"Wir konnten nicht in der Öffentlichkeit zugeben, dass die Sicherheitssysteme möglicherweise nichts taugen"
In einem Dokumentarfilm zeigte ein BBC-Journalist schon 1992 auf, dass gravierende Probleme an den Notkühlsystemen des Reaktortyps von General Electric in Fukushima lange bekannt waren. Bei Tests stellte schon 1971 die US- Atomaufsichtbehörde (AEC) gravierende Fehler an den Siedewasserreaktoren fest, ohne dass dies Konsequenzen gehabt hätte. Die Aussagen der Wissenschaftler werfen auch einen neuen Blick auf die Schwesterreaktoren im spanischen Santa Maria de Garoña und im schwedischen Okarsham, die noch früher ans Netz gingen als Block 1 in Fukushima Daiichi. 2010 weilten Ingenieure aus Fukushima in Garoña, um von den "sehr wertvollen Praktiken" zu lernen, und in Spanien für eine Laufzeit von mindestens 60 Jahren zu werben.
...
Schon vor Inbetriebnahme von Fukushima und Garoña waren gravierende Probleme bekannt

Es lohnt sich ein Besuch des Blogs des BBC-Journalisten Adam Curtis, um sich [extern] A For Atom sich einen seiner Dokumentarfilme anzuschauen. Der Film wurde 1992 im Rahmen der Sendereihe "Pandora's Box" ausgestrahlt, in der die Gefahren der technokratischen und politischen Rationalität kritisiert wurden. Curtis hat nun den Film erneut zugänglich gemacht. Der Name seines Dokumentarfilms übernimmt den Namen eines [extern] Films von General Electric, mit dem die große US-Firma 1952 Propaganda für die friedliche Nutzung der Atomkraft machte.

... weiterlesen http://www.heise.de/tp/r4/artikel/34/34395/1.html
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.245.023 von Geldler am 22.03.11 02:03:37Naja, ehrlich gesagt: Die haben in Russland schon zahllose Atomunfälle gehabt, haben in den 50er Jahren mit Atombomben Kanäle gesprengt, wo 30km weiter bewohnte Städte waren ... - im Kommunismus war ein Menschenleben nichts wert, und schon gar nicht in den 50er Jahren, da galt es nur Angst und Schrecken zu verbreiten und vor der eigenen Bevölkerung machte man nicht halt. Wir im Westen hatten zwar nicht dieses extrem menschenverachtende politische System, aber auch bei uns, verschwieg man lieber und riskierte die Gesundheit der Menschen des technologischen "Fortschritts" wegen.

Genauso gut könntest Du sagen, dass PCB (in Japan gab es übrigens Ende der 60er Jahre eine Massenvergiftung), Formaldehyd, Dioxin etc. den Menschen auch nicht geschadet hat, viele haben das überlebt, ein Verbot würde sich aus Deiner Sicht erübrigen.

Fukushima und die Folgen

Gerhard Piper 21.03.2011
Japan und seine ABC-Abwehr
Nach den Explosionen in drei Atomkraftwerken und dem Brand in einem vierten Reaktor besteht Hoffnung, dass sich die Lage in Fukushima allmählich verbessert. Allerdings weitet sich die Verstrahlungszone immer mehr aus. Mittlerweile ist nicht nur die Gegend um die Reaktoren verstrahlt, auch das Trinkwasser und die Lebensmitteln sind kontaminiert. Selbst im günstigsten Fall stehen die japanischen ABC-Abwehrkräfte vor enormen Herausforderungen.
...
http://www.heise.de/tp/r4/artikel/34/34391/1.html

Es wird auch in der Fukushima-Region Menschen geben, die das unbeschadet überleben werden. Lohnen sich aus Deiner Sicht die Kosten für einen Sarkophan über dem AKW?

Hälst Du die ABC-Maßnahmen nicht für überzogen? Die gab es vermutlich in der Sowjetunion in den 50ern auch nicht, und die Menschen haben aus Deiner Sicht kaum Schaden genommen, im Gegenteil, viele oder einige haben ja überlebt, und die, die überlebt haben, müssen nun als Beweis für die Ungefährlichkeit der radioaktiven Strahlung, radioaktivem Jod, Cäsium etc. herhalten. Das sollte auch für den Atombombenabwurf in Hiroshima und Nagasaki gelten, auch da gibt es noch Überlebende. Ist ja alles nur eine Frage der Presseberichterstattung! Man sollte den uneinsichtigen Medien bei diesem Thema einen Maulkorb verpassen. Das hat in der Sowjetunion funktioniert, das hat in gewisser Weise auch bei uns in den 50ern und 60ern funktioniert. Möchtest Du wirklich die Zukunft mit Instrumenten der Vergangenheit gestalten? Dein Posting lässt jedenfalls den Schluss zu.
Eine einzigartige, globale vertuschungs, verblödungs und verarschungsaktion die da seit ein paar Tagen läuft.
Die halten uns alle für blöd.
Wie lange wollen die Medien dieses eklige Schmierentheater noch mitmachen ?

Millionen von Menschen werden zur Schlachtbank geführt, nur damit ein paar wenige noch ihre Milliarden retten können, und die ganzen TV-Nutten an vorderster Propagandafront dabei.
Gott !!! ist das widerlich !!!! :mad::mad::mad:
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.245.673 von GuenstigDrinn am 22.03.11 09:21:06
Warum wird nicht erklärt, was der graue Rauch zu bedeuten hat ???
Warum kommen in unseren Medien dazu keine unabhängigen, seriösen Wissenschaftler mehr zu Wort ???
Seit Tagen keine Bilder mehr aus Tokio, kein Wort mehr davon. Was passiert dort z.B. am Flughafen ???
Keine Zweifeln mehr, keine Kritik. Stattdessen werden die Meldungengen dieses Betrügervereins Tepco
einfach 1 zu 1 übernommen und uns in schöngefärbter Form präsentiert.

Ach ja, ...das bisschen vestrahlte Milch und Spinat,......das wird doch die japanische Wirtschaft locker verkraften, nicht wahr ? :laugh:

Unsere Medien beteiligen sich imo gegenwärtig kollektiv an einem Massenmord. :mad:


Art. 5 GG.:

(1) Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt.
(2)....
[12:20] +++ Ärzte kritisieren Sperrzonen-Konzept +++

Ärzte kritisieren das Sperrzonen-Konzept zur Evakuierung der Umgebung des havarierten japanischen Atomkraftwerks Fukushima. Statt an Radien von 20, 30 oder 80 Kilometern solle man sich besser an der tatsächlichen radioaktiven Belastung der Menschen orientieren



Wenigstens noch ein paar Aufrichtige in diesem Land. :cry::mad:
Warum gibt es eigentlich seit dem 14.03 auf Youtube keine Privatvideos mehr aus Tokio ?

:confused:
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.247.978 von GuenstigDrinn am 22.03.11 15:19:21vielleicht eine direktion von oben?!
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.248.000 von kosto1929 am 22.03.11 15:21:54
Mit anderen Worten:

Es gibt also von dort bereits seit über 1 Woche eine Nachrichtensperre.
Und die ganzen Infos mit denen wir hier gefüttert werden,
sind nichts weiter als nur ein Haufen dreckiger Lügen.

Ich schätze, die Dinger sind längst in die Luft geflogen. :(
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.248.864 von GuenstigDrinn am 22.03.11 17:33:27Ich schätze, die Dinger sind längst in die Luft geflogen.

Der ganze Schrott steht ja noch. Eher ist es so das in den Reaktoren gar nicht das drinne war oder ist was uns vorgegaugelt wird. Das Plutonium Stäbe tagelang trocken liegen, mit der Feuerwehr ein wenig bepiselt werden, dass muss sich mal einer vorstellen. Wenn das so einfach ist, dass die auch trocken liegen können über längere Zeit, ohne hoch zu gehen, warum haben wir dann noch Angst vor Kernkraft.
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.249.023 von AHEO am 22.03.11 17:54:25
Es sollte wohl der Eindruck vermittlet werden, als handele es sich um die Löschung eines lokalen Waldbrands,
den man mit n paar Leuten schon unter Kontrolle bringen wird.
Wenn nicht heute, dann morgen, oder eben übermorgen.
Man hat Zeit, schließlich funktionieren die japanischen Brennstäbe ja NICHT nach den Naturgesetzten der Physik,
sondern nach DAX-Charttechnik.

Sollten jedenfalls die "Infos" mit denen wir hier gefüttert werden wirklich so stimmen,
kann man eines festhalten:
> wären die Russen damals auch so vorgegangen wie die Japaner jetzt,
dann wäre Tschernobyl mit SICHERHEIT in die Luft geflogen.

Aber "man kann Fuckushima doch nicht mit Tschernobyl vergleichen",
das ist doch aaalllllleees gaaaanz gaaanz anders, nicht wahr ?
....wegen dem Graphit, .....weil ja nicht das Plutonium und das Uran die größte Gefahr darstellt,
.................sondern das Graphit. :laugh:

Schließlich gab es in Tschernobyl ja nur EINEN defekten Reaktor,
der erst nach dem Einsatz von ca. 500 000 Menschen letztlich unter Kontrolle gebracht werden konnte,
hier haben wir es mit SECHS kaputten Reaktoren zu tun, ......aber japanischen,
....die machen nix,....die geben nur Rauchzeichen,
und da reichen doch n paa Feuerwehrleute aus.:cool:

Und es gibt natürlich auch kaum bedenkliche radioaktive Strahlenbelastung in Tokio.
Wäre auch blöd, schließlich war Tokio VOR der Katastrophe eine der teuersten Städte
und der größte Immobilienmarkt der Welt.
Wir wissen seit der letzten Krise, wohin zusammenbrechende Immoblienmärkte führen können,
also reden wir lieber über was anderes.


Wäre übrigens Tschernobyl in die Luft geflogen hätte die Explosion eine Sprengkraft von ca. 3 Megatonnen gehabt,
also über 200 Hiroshima-Bomben (Sprengkraft 13 Kilotonnen).

Zum Vergleich:

Tschernobyl:

2 Tonnen Kernbrennstäbe. Von diesen 2 Tonnen waren 2,4 % spaltbares Material.


Fukushima:

Reaktor Eins: 50 Tonnen (292 Brennstäbe)
Reaktor Zwei: 81 Tonnen (471 Brennstäbe)
Reaktor Drei: 88 Tonnen (514 Brennstäbe)
Reaktor Vier: 135 Tonnen (783 Brennstäbe)
Reaktor Fünf: 142 Tonnen (826 Brennstäbe)
Reaktor Sechs: 151 Tonnen (876 Brennstäbe)

Insgesamt handelt es sich um 647 Tonnen Brennstäbe mit einem Anteil von 4% spaltbarem Material.

Das kann man mit Tschernobyl in der Tat nicht vergleichen.

Kann es also sein, daß uns in Fukushima eine Explosion mit der Sprengkraft von über 1000 MEGATONNEN droht ???
Und wenn ja, was hätte das für Folgen?
(Die größte je getestete Wasserstoffbombe, die sowjetische "Zar-Bombe"
hatte eine Sprengkraft von ca. 57 Megatonnen)


........na ja, ....reden wir lieber über irgendwas anderes,
....es kann ja schließlich nicht sein, was nicht sein darf. :look:


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"Die Probleme in Japan haben gerade erst begonnen"

Der Präsident der Strahlenschutz-Gesellschaft in Deutschland sieht das havarierte AKW Fukushima "in einer Liga mit Tschernobyl".

Die Situation im Katastrophen-AKW Fukushima ist nach Meinung des Präsidenten der Gesellschaft für Strahlenschutz, Sebastian Pflugbeil, keineswegs entschärft. „Wir sind in der Liga von Tschernobyl", sagte Pflugbeil im Deutschlandradio Kultur. Der Zerfall des radioaktiven Materials gehe weiter.
Pflugbeil wies auf Messergebnisse der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) in der Umgebung von Fukushima hin: Die Strahlenbelastungen dort seien vergleichbar mit den Belastungen nach dem Unglück von Tschernobyl. Der Experte bezeichnete es als „Medienproblem“, dass die Nachrichten von der Reaktorkatastrophe langsam in den Hintergrund rückten: „Faktisch geht das Problem in Japan erst los.“


http://www.welt.de/vermischtes/weltgeschehen/article12940264…
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.245.330 von StellaLuna am 22.03.11 08:15:39"Wir konnten nicht in der Öffentlichkeit zugeben, dass die Sicherheitssysteme möglicherweise nichts taugen"
In einem Dokumentarfilm zeigte ein BBC-Journalist schon 1992 auf, dass gravierende Probleme an den Notkühlsystemen des Reaktortyps von General Electric in Fukushima lange bekannt waren


Da wären doch die folgende Fragen naheliegend: 1. wieviele dieser Schrott-AKW`s bzw. Fehlkonstruktionen gibt`s denn davon in Japan ? 2. Wieviele werden von der gleichen Atom-Mafia Tepco kontrolliert ? 3. Wieviele Störfälle und Havarien wurden bereits vertuscht ?
4. Wieviele stehen direkt am Strand bzw. Wasser und sind - neben den Erdbeben, die es in Japan quasi überall "frei Haus" gibt - einer direkten Tsunami-Gefahr ausgesetzt? Antwort : vielleicht 10 oder auch zwanzig ? vielleicht auch mehr ? keine Ahnung .
Hat man sich schon mal die Frage gestellt, wie die Wiederholung einer Katastrophe an anderer Stelle, die fast täglich passieren kann, zu vermeiden ist ?
Vermutlich alles nicht so wichtig gelle. Bis es wieder zu spät ist.

Es wird auch in der Fukushima-Region Menschen geben, die das unbeschadet überleben werden

Natürlich, genau so ist es. Es gibt übrigens auch Raucher, die überlebt haben, sogar viele. Ich selbst war einer . Bin sozusagen der lebende Beweis, daß Rauchen eben nicht tödlich ist ! Sogesehen ist der Aufdruck auf jeder Zigarettenschachtel "Rauchen ist ungesund oder tödlich oder s. ä " absoluter Unsinn. Müßte verboten werden :laugh::laugh:
Aber solange ein Rauchverbot im Hinterzimmer einer Kneipe wichtiger ist, als der Schutz vor apokalyptyschen Atomkatastrophen, solange sind wir schon auf dem richtigen Weg. Nur weiter so :laugh::laugh: Und wenn`s mal schief geht.. nun dann hilft ein kleines
Moratorium.

Warum wird nicht erklärt, was der graue Rauch zu bedeuten hat ???

Weil Zigaretten-Rauch im Hinterzimmer wichtiger ist, habe ich schon oben erklärt. Du mußt die Prioritäten richtig setzen, verstehst Du ?

warum haben wir dann noch Angst vor Kernkraft.

Warum soll ich Angst vor Kernkraft haben ? Solange es eine Freiwillige Feuerwehr gibt, die wir im Bedarfsfall zur "Reaktor-Kühlung" umfunktionieren können, mache ich mir überhaupt keine Sorgen. Ist ja auch ein naheliegendes Konzept, finde ich. Nur mit dem Salzwasser, da werden wir Probleme haben: das gibt`s nämlich nicht in Süddeutschland ! Na. ja, vielleicht tut`s ja auch Frischwasser.:laugh:
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.263.254 von Looe am 24.03.11 21:56:11
".....Na. ja, vielleicht tut`s ja auch Frischwasser."

Jo, ....Frischwasser geht schon.
Darf man allerdings anschließend Säuglingen nicht zu trinken geben. ;)
Wichtig ist nur, daß das frische Industriewasser sauber bleibt. :cool:


Wäre es eigentlich unmenschlich oder irgendwie pervers an die tokioter Bevölkerung wenigstens Jodtabletten zu verteilen ? :confused:
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.263.497 von GuenstigDrinn am 24.03.11 22:54:53
Wäre es eigentlich unmenschlich oder irgendwie pervers an die tokioter Bevölkerung wenigstens Jodtabletten zu verteilen ?

> Es würde wahrscheinlich die Märkte verunsichern, also lieber nicht. :(


* Arbeiten am Reaktor 1 und 2 gestoppt - Reaktor 3 schwer beschädigt

Egal, jetzt kommt erstma WE, dann kann man am Montag wieder weitermachen,
vielleicht haben sich die Reaktoren bis dahin beruhigt. ;)
So ein schönes Wetter heute,
da soll doch gute Musik nicht fehlen.

http://www.youtube.com/watch?v=Y--_MQotNUc

;)
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.265.730 von GuenstigDrinn am 25.03.11 11:43:54
Hier noch was für den Feierabend,
passt auch gut zum Wetter:

http://www.dailymotion.com/video/xff3cc_buju-banton-hills-an…


....und ich geh jetzt noch etwas unverstrahlten Tee aus Asien kaufen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.263.497 von GuenstigDrinn am 24.03.11 22:54:53Wäre es eigentlich unmenschlich oder irgendwie pervers an die tokioter Bevölkerung wenigstens Jodtabletten zu verteilen ?

Hallo GuenstigDrinn,

will nicht sagen, das es unmenschlich ist, aber man soll ja auch nicht übertreiben, Du weißt ja: die German Angst usw. Die Japaner sind zäh, nicht solche Schlappmacher wie wir. Die stehen das auch so durch, bin da ganz sicher. Zuerst sollten wir mal die Grenzwerte erhöhen, so um 500 %, dann lösen sich die Probleme meist schon von selbst.

PS.: Entschuldige bitte meinen Zynismus, aber anders kann ich es nicht verarbeiten.:cry:
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.269.174 von Looe am 25.03.11 21:44:32
Die Japaner sind guuut informiert,
sonst würden sie ja ihre Strahlenschutzmasken nicht anziehen.:cool:



Die schützen gegen Radioaktivität, Alfa-, Beta-, Gammastrahlen,.......
.....Schweinegrippe und Mundgeruch.
Nur gegen Graphit nicht,
aber das ist ja Gott sein Dank diesmal gar nicht dabei.

Ich bin mir sicher,
die japanischen Behörden informieren die Weltöffentlichkeit in dem selben Geist
der Seriösität und des Verantwortungsbewusstseins.
Ich sehe jedenfalls keinerlei Anzeichen, die Anlaß zu Mißtrauen bieten.

Zum Glück spielt auch das Wetter mit, und trägt diese stets völlig überraschend angeblich austretende Radioaktiviät, von der keiner weiß wo sie denn überhaupt herkommen soll und ob es sie denn überhaupt gibt,
seit 2 Wochen schon weit weit weg von Japan.......................in richtung USA.
Hoffentlich bleibt das auch die nächsten 1000 Jahre so. :)

Hauptsache es kehrt jetzt langsam endlich wieder Normalität ein,
denn die Märkte wollen dringend hoch, da sind sich mittlererweile
quer durch die Bank alle Analysten absolut einig.
Es ist nur noch nicht ganz klar, geht der DAX erst auf 8000, oder 8800,
oder doch eher gleich auf 10 000 p.
Ich sage 20 000, .....bis Juni !!! :D

Die Märkte lieben Unsicherheit.
Auserdem könnte Japan massivst von der ganzen Radioaktiv-Manie profitieren,
z.B. in Form von Strahlen-Tourismus. :look:
Ein befreundeter Autohändler erzählte mir zudem,
daß einige Kunden bereits nach den neusten verstrahlten Modellen aus Japan fragen.
Die sollen nämlich weniger Sprit verbrauchen,......wegen der ganzen Energie wo eh schon drin ist.

Aber um wirklich gaaanz gaanz ehrlich zu sein,
ich persönlich glaube gar nicht an dieses ganze Strahlenmärchen.
Das ist doch nur schon wieder irgend so ne völlig abstruse Verschwörungstheorie dieser Grünen und Linken. :rolleyes:
Ich meine, hast du schon mal so Radioaktivität gesehen, hä ?
Hat die überhaupt schon mal irgendjemand gesehen ?, .....also ich nicht.
Was soll dann die ganze Panik ? Das ist doch alles nur billige Wahlkampfpolemik.
M.E. gibt es keine Radioaktivität,
und wenn, dann kann man die ganz leicht mit ganz normalem Leitungswasser abwaschen. :p

;)
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.269.523 von GuenstigDrinn am 26.03.11 01:17:28Hier nochmal das Bild einer solchen Strahlenschutzmaske:



oder auch die ganz moderne Variabte:

Antwort auf Beitrag Nr.: 41.259.674 von GuenstigDrinn am 24.03.11 13:19:07Es heißt

nicht wäre Tschernobyl in die Luft geflogen, sondern es ist in die Luft geflogen.
Dadurch konnte sich die Radioaktivität ja auch so weit verbreiten. Die 3 Megatonnen
beziehen sich rein auf die Energiemenge und nicht auf die Zerstörungskraft, da
hierfür eine wesentlich höhere Anreicherung notwendig ist.

Reaktor 4, 5 und 6 waren zum Zeitpunkt des Unglücks nicht im Betrieb. Reaktor 4
nicht bestückt. Reaktor 5 und 6 sind am Stromnetz und werden wieder normal
gekühlt.

Übrigens betrug die Gesamtmenge der Betsückung in Tschernobyl rund 160 -190 Tonnen!
Und nach Schätzungen ist der größte Teil in die Luft geflogen, d.h. hat sich
über tausende von Kilometern verteilt (Graphitbrand sei Dank:().

Also wenn schon Zitate, dann bitte mit Augenmaß. Übrigens ist es auch immer
eine Frage der Wetterlage. Kiew ist rund 120 km von Tschernobyl entfernt.
Die Folgen damals und auch heute sind überschaubar, d.h. nur unwesentlich
erhöhte Werte.

Heute wird jeder Pups zu jedem Zeitpunkt veröffentlicht. Auch Minimengen an
Strahlungen, die sich nur mit modernsten Messinstrumenten nachweisen lassen.
Siehe radioaktives Jod jetzt auch schon in Deutschland.

Ich will hier nicht kleinreden, allerdings sollte man wenn schon zitiert wird
vollständig informieren, wir wollen´s doch nicht wie Tepco handeln:D

Gruß Comedy:)
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.269.900 von Comedy am 26.03.11 10:26:43
Vor einer Woche lief auf NTV diese Reportage über Tschernobyl.
http://www.youtube.com/watch?v=ieL7R8a15-U&feature=relate)

Dort sagen einige russische Offizielle u.a. auch Gorbatschov,
wäre das geschmolzene Magma ins Erdreich eingedrungen und auf Wasser gestoßen
hätte es eine atomare Explosion von ca. 3 MT bis 5 MT gegeben.
Die Stadt Minsk wäre dabei komplett vernichtet worden und große Teile Europas wären unbewohnbar geworden.
Und das obwohl das Material in Tschernobyl nur zu 2,4% angereichert war.
In Fuckushima sinds 4 %, und viel viel mehr Material.
In diesem Physikblog ( http://www.physikblog.eu/2011/03/21/eine-zusammenfassung-der… ) wird aber auch behauptet, daß es zu einer atomaren Explosion nicht kommen kann.

Also was stimmt jetzt ? :confused:
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.269.961 von GuenstigDrinn am 26.03.11 10:57:28Das Letztere - es werden immer gerne Räuberpistolen erzählt. Für 3 bist 5 MT brauchst du schon eine Wasserstoffbombe mit einer A-Bombe als Zünder.

Ausserdem ist die Anreicherung zu gering.

So Horroszenario mach sich immer gut, weil es die eigenen Leistungen noch grösser erscheinen lässt.

Reaktorkernschmelze + Wasser = Wasserstoffbombe, das unterschreibt dir kein seriöser Kernphysiker...
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.269.961 von GuenstigDrinn am 26.03.11 10:57:28Nachtrag.

Ausserdem solltest du nicht aus der Sensationspresse auf Bildniveau (NTV) deine Infos beziehen, da gibt es weit seriöserer Quellen...

Schau einfach mal ein paar ausländische Sender, dann wirst du schnell erkennen was hierzulande beim Hysteriemichel abläuft...

Gottfried Heller hat es auf den Punkt gebracht - treffender geht nicht: "Wenn in Japan eine Bombe fällt, dann rennen sie Hierzulande in den Luftschutzkeller !"
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.270.038 von cathunter am 26.03.11 11:27:36Gelber Regen wie damals in Tschernobyl verusachte Panik in Tokio und Umgebung:

Radioactive yellow rain that fell in Tokyo and surrounding areas last night caused panic amongst Japanese citizens and prompted a flood of phone calls to Japan’s Meteorological Agency this morning, with people concerned that they were being fed the same lies as victims of Chernobyl, who were told that yellow rain which fell over Russia and surrounding countries after the 1986 disaster was merely pollen, the same explanation now being offered by Japanese authorities.


http://www.propagandamatrix.com/articles/march2011/240311_yellow_rain.htm
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.270.038 von cathunter am 26.03.11 11:27:36Was nicht kracht und stinkt ist ungefährlich, zumindest in Deutschland.
Mit dieser doch sehr eigenwilligen Betrachtungsweise überrascht es nicht, dass sehr, sehr viele Menschen nicht den notwendigen Respekt vor der Atomenergie haben, und sollte mal etwas passieren - mal abgesehen von den paar Kleinigkeiten, darunter fällt vermutlich auch das Ereignis von Fukushima - ist es harmlos, weil es nicht mit einem lauten Knall explodiert ist und weil es auch nicht stinkt.

Im übrigen spielt die Börse da auch eine ganz entscheidende Rolle, denn, wenn in Japan z. B. eine Bombe fällt, reagieren sofort die Märkte. Warum, wenn das alles so harmlos ist?

Die Kurse der großen Energieerzeuger die AKW betreiben sind eingebrochen, warum? Ist doch alles ganz harmlos!

In Japan sind schon viele Bomben gefallen, darunter auch zwei Atombomben, und trotzdem hat es in Deutschland niemanden gehindert die friedliche Nutzung der Atomenergie voranzutreiben. Wir laufen nicht in Luftschutzkeller wenn ein Terroranschlag in Deutschland droht, auch nicht, wenn in Japan eine Bombe fällt, und auch nicht während der Luftangriffe in Libyen und und und - wir haben keine Luftschutzkeller in die wir laufen könnten.

Gottfried Hellers populistische Aussage trifft bei schlichten Gemütern ins Volle.

In Japan fällt ein Sack Reis um wegen eines Erdbebens, und in Deutschland hat dies Kurzarbeit bei den Autobauern zur Folge - das wäre mal ein interessantes Thema für Herrn Gottfried Heller.
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.270.038 von cathunter am 26.03.11 11:27:3626. März 2011, 11:17, NZZ Online
Stahlhülle im Reaktorblock 3 möglicherweise beschädigt
US-Marine entsendet Süsswasserladung zur Kühlung nach Fukushima
...
der sechs Blocks von Fukushima war um das 1250-fache erhöhte Radioaktivität gemessen worden. Grund und sei vermutlich sowohl in die Luft abgegebene Radioaktivität als auch der Austritt von kontaminiertem Wasser.
Anzeige:

Wasser mit einer ähnlich hohen Strahlenbelastung wurde nach Angaben der Betreiberfirma Tepco auch im Block 1 von Fukushima entdeckt. Ebenso wurde in den Blöcken 2 und 4 Wasser gefunden, von dem das Unternehmen annimmt, dass es radioaktiv ist. Eine unmittelbare Gefahr für die Gesundheit bestehe aber nicht.


http://www.nzz.ch/nachrichten/panorama/stahlhuelle_im_kern_v…

Für die Kühlung gibt's Süßwasser aus den USA, für die Babys in Tokio gibt's Mineralwasser, und alle anderen die älter als ein Jahr sind, für die werden die Grenzwerte im Trinkwasser hochgesetzt, um eine Gefährdung auszuschließen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.270.038 von cathunter am 26.03.11 11:27:36
...Schau einfach mal ein paar ausländische Sender...

Das ist doch jetzt nicht dein Ernst. :laugh:

Glaub mir, ich beobachte alles sehr genau.
Und deshalb sage ich ausdrücklich nochmal:
> Wir sind gegenwärtig Zeugen eines der größten Vertuschungs- und Verarschungsversuchs der Weltgeschichte, angesichts der Brisanz des Falls und der Bedeutung für die gesamte Welt.

Aber das wird nicht lange gut gehen.
Man kann die Nachrichtenlage eine Zeit lang kontrollieren,
aber nicht die Kernschmelze.
Und man wird auch den Grad der radioaktiven Verseuchung nicht lange herunterspielen können.
Es sind zu viele Geigerzähler im Umlauf,
und spätestens wenn die Japaner anfangen wie die Fliegen abzukratzen,
kommt sowiso alles ans Licht.

Diese ganze Verbödungskampagne dient nur dem Zweck einigen wenigen Zeit zu geben ihre Schäfchen ins Trockene zu bringen, völlig egal wieviele Japaner dabei drauf gehen.
Die Analysten sind, v.a. wenn sie sich so einig sind wie im Augenblick,
immer der beste Kontraindikator, und entsprechend bestätigen sie auch diese These.

Und es ist nicht nur Tepco, die uns hier systematisch verarschen,
sondern genauso auch die jap. Regierung wie auch "unsere" Regierungen.
Denn jeder Staat, der über mit Wärmebildkameras bestückte Satelitten verfügt,
weiß was sich dort abspielt, bzw. imo bereits längst abgepielt hat.

Die deutsche Bevölkerung ist gegenwärtig diejenige, die die Problematik am zutreffendsten einschätzt.
Wenn sich andere Völker verblöden lassen, dann laßt sie doch.
Laß doch diesmal die anderen zahlen, es müssen nicht immer die Deutschen sein.
Deutschland/Europa liegt geographisch am weitesten Weg,
und wir haben die beste Sptzen- und Zukunftstechnologie der Welt.
Wir, Deutschland wird die besten Chancen haben, wenn dieser ganze Mist eines fernen Tages vorbei,
sich wieder aufzurappeln, vorausgesetzt .......ja,.....und da wären wir wieder bei den Analysten. ;)
Zitat von cathunterNachtrag.

Ausserdem solltest du nicht aus der Sensationspresse auf Bildniveau (NTV) deine Infos beziehen, da gibt es weit seriöserer Quellen...

Schau einfach mal ein paar ausländische Sender, dann wirst du schnell erkennen was hierzulande beim Hysteriemichel abläuft...

Gottfried Heller hat es auf den Punkt gebracht - treffender geht nicht: "Wenn in Japan eine Bombe fällt, dann rennen sie Hierzulande in den Luftschutzkeller !"




nuja, welche ausländischen sender wären es denn ?

die amerikanischen, nicht sensationsgierig, welche selbst aus hubschraubern live verfolgungjagten übertragen in den menschen zu schaden kommen ?

die japanischen die versuchen eine massenpanik "zu verhindern".

die chinesischen ?

die nachrichten in frankreich, die mit dem hinweis auf mehr als 50 atomkraftwerken in ihrem land deren wartungmanschaften mittlerweilte outgesourced sind und so lange ausgewechselt werden bis jemand die abnahmeprotokolle unterschreibt der sich nicht mehr wehren kann, die sind wirklich bestimmt sehr objektiv.......

nimm dir mal die stunde zeit, höre von den selbstmorden der arbeiter die nicht in china stattfinden sonder hier ums eck in frankreich, von angst, von arbeitern vor allem, ihrer gesundheit, ihrem arbeitgeber der gesellschaft und davon das kompetenz durch jugend ersetzt wird und wer sich beschwert fliegt, dabei beschwert er sich weil es um deinen gesundheit und die von vielen geht.

http://videos.arte.tv/de/videos/alles_im_griff_-3783544.html
RadioaktivitätHohe EU-Grenzwerte für Lebensmittel
Samstag 26.03.2011, 16:28

Was kaum jemand weiß: Im Falle einer Reaktorkatastrophe gelten in Europa höhere Grenzwerte für verseuchte Lebensmittel als in Japan – und höhere als nach dem Super-GAU von Tschernobyl.
...


http://www.focus.de/panorama/welt/tsunami-in-japan/radioakti…

Da können sich die AKW-Betreiber und deren Lobby ja bequem zurücklehnen, diese Werte in Europa laden gradezu zum Schlampen ein.
Was TEPCO verschweigt...
Sa, 26.03.2011 - 18:33 — Silene

... wird von einem Mitarbeiter des französischen Atomkonzerns AREVA ganz unverblümt in einer (internen?) Präsentation dargestellt:
In den Fukushima-Reaktoren ist Zirkonium-Hülle der Brennstäbe weggeschmolzen, in Block1 ist bei Temperaturen von ca 2700 °C bereits das Uran geschmolzen. Im Abklingbecken von Block 4 ist, falls die Kühlung nicht gelingt, in etwa 10 Tagen mit einer Schmelze der gelagerten Brennstäbe zu rechnen. Falls das eintritt, werden die Spaltprodukten in großem Maßstab freigesetzt.

Hier die Quelle:
http://tinyurl.com/FukuAREVA
Hier ein Artikel der Amerikaner, die die Geschehnisse sachlich diskutieren, wie ich finde:

http://edition.cnn.com/2011/US/03/26/nuclear.energy/index.html?hpt=C1

In der angelsächsischen Presse ist Fukushima längst nicht die Nr.1 Schlagzeile, sondern nur eine unter vielen. Ich finde in vielen Fällen die amerikanische Berichterstattung intelligenter. Sie wägen immer Vor- und Nachteile ab, lassen beide Seiten zu Wort kommen und verkneifen sich eine Wertung.
Wenn die Bild Zeitung ond Konsorten ständig bei jedem Mist von "dramatischen Ereignissen" spricht, wer will das noch ernst nehmen. Aber letztlich schreiben die das, was ihre Leser gerne lesen wollen und legen ihen dann ihre Idiotenmeinung in den Mund.
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.271.081 von Geldler am 26.03.11 19:40:29
Ja,ja, die lieben angelsächsischen Medien,
die ja immer vor allem ganz besonders dann super objektiv sind,
wenn es um die Interessen bestimmter Lobbygruppen geht. ;)

Von allen Völkern der Welt sind die Deutschen diejenigen,
die sich am gründlichsten und kritischsten mit der Atomenergie auseinandergesetzt haben,
und zwar ZU RECHT wie wir gegenwärtig leider feststellen müssen.

Nirgedwo hat es die Atomlobby (außer vllt. noch in Österreich) so schwer wie hier,
und in welchem Ausmaß sie in anderen Ländern über Jahrzehnte systematische Augenwischerei betrieben hat,
das könnt ihr derzeit an den Japanern mit ihrem Zahnarzt-Mundschutz-Masken sehen.

Oder hört Euch mal das Gesabber bei NHK-World an,
wo sie den Leuten die Ratschläge geben, sich einfach beim rausgehen gut anzuziehen und anschließend gut abzuduschen. (Am besten wohl auch noch mit dem verstrahlten Leitungswasser.) :rolleyes:

Wenn man sich in anderen Ländern über die Deutschen lustig macht,
dann nur deshalb weil die anderen auf diesem Gebiet einfach dümmer sind als die Deutschen
und den Ernst der Lage aufgrund mangelnder Kenntnisse offensichtlich überhaupt noch nicht begreifen.
Die würden sich wahrscheinlich auch alle irgendwelchen sinnlosen Zahnarztmundschutz aufquatschen lassen, wenn bei ihnen vor der Haustür so n Ding in die Luft gehen würde.



Die Sowjets haben '86 mit ihrer Dessinformationspolitik damals das endgültige Ende ihres Systems eingeleitet, indem sie sich DAMIT bei der gesamten sowjetischen und der restlichen Ost-Block-Bevölkerung diskreditiert haben und so auch noch den letzten Krümmel ihrer Glaubwürdigkeit komplett verspielt haben.
Unsere Regierungen machen gegenwärtig exakt das gleiche.
Das ist m.E. absolut idiotisch.
Die Russen und Amerikaner, auch die Japaner, haben im Gegensatz zu den Deutschen schon ein paar nukleare Katastrophen hinter sich. Deshalb nehmen sie diese eben nicht mehr so ernst. Das macht eher die Erfahrung.
Und ehrlich gesagt, in Ostdeutschland hat niemand wegen Tschrnobyl demonstriert. Das haben wir nämlich gar nicht gewußt, während die im Westen Amok gelaufen sind. Demonstriert haben sie, weil sie keine Mercedes kaufen konnten und die Luft von Braunkohlekraftwerken verseucht war, die Häuser verfielen und es nix gab, um sie zu reparieren. Da konnte zwar Honni so viel auch nicht dafür, da sie ihm ja eh aus Moskau alles diktiert haben und alle Lieferungen aus der DDR-Industrie ohne Bezahlung gen Ost gingen, aber da hat er halt Pech gehabt.
Zumindest wissen wir in Ostdeutschland, was es heißt, keine Rohstoffe zu haben und mit dem Mangel wichtiger Recourcen leben zu müssen. Das hat der Westen nicht kennengelernt, was sich nun in S21 und Atomprotesten niederschlägt.

Andere Völker in der Welt als dumm zu bezeichnen (und zwar alle), weil sie sich nicht selbst den Ast absägen, auf dem sie sitzen, halte ich für ziemlich vermessen. Wie abgehoben und realitätsfremd muß man dazu eigentlich sein?
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.271.237 von Geldler am 26.03.11 21:54:11Zumindest weiss man jetzt in welchem Teil Deutschlands du sozialisiert wurdest. Dass dann gleich so schräge Ansichten herauskommen, ist aber auch wieder verwunderlich.
Zitat von GeldlerDie Russen und Amerikaner, auch die Japaner, haben im Gegensatz zu den Deutschen schon ein paar nukleare Katastrophen hinter sich. Deshalb nehmen sie diese eben nicht mehr so ernst. Das macht eher die Erfahrung.
Achso, naklar - uns fehlen hier einfach nur die Erfahrungen durch ein paar relevante Störfälle ...
:cry:
Statistisch hast du ja inzwischen eine gestiegene Chance sowas noch zu erleben und dann sehe ich dich rennen, jede Wette !
Im Übrigen war doch die von Schwarz-Gelb beschlossene Laufzeitverlängerung für Deutschland eine optimale Lösung, einen Übergang zu alternativen Energien mit einer sukzessiven Reduktion von nuklearer und fossiler Energieerzeugung innerhalb von absehbarer Zeit für Deutschland eine optimale Lösung. Den Ausbau der Windenergieanlagen hätte man in dem Fall linear weiter betreiben können und das Problem der fehlenden Speicherkapazitäten hätte man mit dem zusätzlichen Steuermitteln aus der Brennelementesteuer verstärkt angehen können und das alles, ohne die Energieversogung zu gefährden oder witschaftliche Blasen sowohl an der Börse als auch in den Produktionskapazitäten aufzubauen. Das war ein Konzept, das wohl durchdacht war und so funktioniert hätte und von dem Deutschland in jeglicher Hinsicht profitiert hätte.
Userem wichtigsten Ziel wären wir damit nahe gekommen: Der Unabhängigkeit von importierten Energieträgern. Das hätte nicht zuletzt den zuletzt gefallenen Wohlstand in Deutschland wieder steigern können, da die wirtschaft mehr Überschüsse produziert hätte. Dann hätten wir an sich "nur" noch das Demographieproblem, das dann unter hohem Einsatz finanzieller Mittel hätte gelöst werden können.
Aber was will man von einer Bevölkerung erwarten, die nicht mehr sagt, unseren Kindern soll es mal besser gehen, sondern, die sich lieber über zu geringe Renten und Arbeitslosenunterstützung beklagt. Mit denen kann man keinen Blumentopf gewinnen. Sie machen mit ihrer Dummheit und Dekadenz alles kaputt.
Scheiße!
Bereitet euch schon mal darauf vor, daß die Deutschen die Japner aufnehmen müssen. Ich glaub die machen das wirklich gern -jedenfalls sind sie tausendmal besser als die TürkenHartzer.
Endlich bekommen die Deutschen wieder einen Kaiser.
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.271.275 von OpaDago am 26.03.11 22:31:41Na dann ist ja der angebliche Fachkräftemangel bei uns auch bald gelöst.
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.271.275 von OpaDago am 26.03.11 22:31:41Die kommen nicht nach Deutschland. Wir sind für Fachkräfte nicht attraktiv, sondern für Leute, die sich in die soziale badewanne legen wollen. Fachkräfte werden hier nur geschröpft, für die gibt es bessere Zielländer. :laugh:
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.271.295 von Geldler am 26.03.11 22:52:32Je öfter du hier deinen Unsinn ablässt, desto mehr blamierst du dich.
Merkst du das gar nicht?
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.271.329 von LeoKreis am 26.03.11 23:22:32Findest du es eigentlich auch blamabel, was unser Bundeskanzler Kohl zur aktuellen Lage gesagt hat? Oder bist es vielleicht doch eher du, der sich hier blamiert? :laugh:
Zitat von GeldlerIm Übrigen war doch die von Schwarz-Gelb beschlossene Laufzeitverlängerung für Deutschland eine optimale Lösung, einen Übergang zu alternativen Energien mit einer sukzessiven Reduktion von nuklearer und fossiler Energieerzeugung innerhalb von absehbarer Zeit für Deutschland eine optimale Lösung. ...


So ein Unsinn!
Bei einer Laufzeit von Brokdorf bis bis 2036 kann wohl kaum von "absehbarer Zeit" gesprochen werden. Das sind noch 25 Jahre. Sofern nicht unter geringerer Last gefahren wird und dann sogar noch viel, viel später vom Netz geht.

Dieses Ding wird dann 47 Jahre lang Strom produziert haben. Und die älteste Bausubstanz wird dann 54 Jahre alt sein (Baubegin war 82).

Das soll Optimal sein?
Vieleicht für Menschen, denen es nur ums Geld(ler) geht.

Sukzessive Reduktion? Bullsiht! Die nächsten Jähre wäre doch kein einziges der Dinosaurier vom Netz gegagnen.

Sukzessive Reduktion in absehbarer Zeit hatte Rot-Grün längst beschlossen. Die warscheinlich korrupteste aller Regierungen, die wir bisher ertragen mussten, hat uns aber an die Atomlobby verkauft. Optimal für die Atomindustrie.

BM
Zitat von GeldlerZumindest wissen wir in Ostdeutschland, was es heißt, keine Rohstoffe zu haben und mit dem Mangel wichtiger Recourcen leben zu müssen. Das hat der Westen nicht kennengelernt, was sich nun in S21 und Atomprotesten niederschlägt.


Ach soooo!
Westdeutschland ist also im Gegensatz zu Ostdeutschland reich an Bodenschätzen?
Selten so einen Schwachsinn gelesen! Und das heißt auf W:O viel!

Das Problem der DDR war nicht eine Rohstoffknappheit, sondern die Politik dort.
Zitat von GeldlerAndere Völker in der Welt als dumm zu bezeichnen (und zwar alle), weil sie sich nicht selbst den Ast absägen, auf dem sie sitzen, halte ich für ziemlich vermessen.


Jetzt verstehe ich deine Angst vor dem Atomausstieg.
Du meinst wir sägen uns den Ast ab, auf dem wir sitzen? Schau dir diesen aber mal genau an. Der ist extrem morsch und brüchig.
Bei einem anderen Baum (Japan) ist der Ast grad gebrochen, der war genauso morsch.
Viele, die den Ast vorher für stabil gehalten haben, haben jetzt erst erkannt, wie morsch der ist.

Desswegen sagen hier viele, dass wir ganz schnell auf einen anderen Ast müssen, bevor auch unserer bricht. Manche wollen es schneller, andere langsammer. Ein paar wollen sofort hüpfen und andere freuen sich so sehr über die Früchte über dem morschen Ast, dass Sie gar nicht weg wollen. Da könnten Sie dann ja an einer anderen Stelle stehen und andere stehen näher an den Früchten.
Meine Meinung dazu: Wir müssen jetzt nochmals ganz genau schauen, wie weit der nächste Ast weg ist und alle daran zusammenarbeiten, dass wir so schell wie möglich dort rüber kommen. Und solange müssen wir noch zittern, dass der Ast nicht bricht. Sofort hüpfen wird genaus Halsbrecherisch sein, wie sitzenbleiben.

BM
Zitat von BodenseemannAch soooo!
Westdeutschland ist also im Gegensatz zu Ostdeutschland reich an Bodenschätzen?
Selten so einen Schwachsinn gelesen! Und das heißt auf W:O viel!

Das Problem der DDR war nicht eine Rohstoffknappheit, sondern die Politik dort.


Westdeutschland war im Gegensatz zur DDR reich an D-Mark. Damit ließen sich im Gegensatz zu den DDR-Aluchips Rohstoffe erwerben. Hättest du als Rohstofflieferant diese Währung angenommen, genau wissend, daß man sich dafür nichts kaufen kann, weil die aus den Rohstoffen produzierten Waren als Reparation direkt nach Russland gehen?
Nun könnte man sagen, das rohstoffreiche Sowjetland hätte ja für die gratis erhaltenen Waren wenigstens genügend Rohstoffe liefern können. War aber nicht der Fall. :D
Es gab aber viele Ersatzstoffe, denn die Wissenschaftler waren notgedrungen viel damit beschäftigt, diese zu entwickeln, da die optimalen Werkstoffe nicht verfügbar waren. Lustige Mangelwirtschaft. :D

In der DDR gab es keine souveräne Regierung. Alle Befehle aus Moskau mußten befolgt werden. Das Thema Politik war somit keines. Ist doch weit einfacher. :D

Zum Glück hatte das dann mal ein Ende. Und eigentlich sind wir ja Mitteldeutschland, denn Ostdeutschland existiert seit 1945 nicht mehr. ;)
Zitat von BodenseemannSo ein Unsinn!
Bei einer Laufzeit von Brokdorf bis bis 2036 kann wohl kaum von "absehbarer Zeit" gesprochen werden. Das sind noch 25 Jahre. Sofern nicht unter geringerer Last gefahren wird und dann sogar noch viel, viel später vom Netz geht.

Dieses Ding wird dann 47 Jahre lang Strom produziert haben. Und die älteste Bausubstanz wird dann 54 Jahre alt sein (Baubegin war 82).

Das soll Optimal sein?
Vieleicht für Menschen, denen es nur ums Geld(ler) geht.

Sukzessive Reduktion? Bullsiht! Die nächsten Jähre wäre doch kein einziges der Dinosaurier vom Netz gegagnen.

Sukzessive Reduktion in absehbarer Zeit hatte Rot-Grün längst beschlossen. Die warscheinlich korrupteste aller Regierungen, die wir bisher ertragen mussten, hat uns aber an die Atomlobby verkauft. Optimal für die Atomindustrie.

BM



Ich kenne Leute, die in einem Haus wohnen, das um 1550 erbaut wurde. Sollen die das jetzt deshalb abreißen? :D
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.271.347 von Geldler am 26.03.11 23:44:57".........was unser bimbeskanzler kohl zu aktuellen lage gesagt hat?......."

ex bundeskanzler ! der ein angebliches pers.ehrenwort über den von ihm geleisteten eid auf unsere verfassung gestellt hat ++ .... wer bitte nimmt den noch ernst ?

sollte der ex bimbeskanzler wirklich noch in der lage sein ... sich ein paar vernünftige gedanken ..... sollte er sich über seine misswirtschaft/kriminellen machenschaften
und deren folgen .....
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.271.400 von monika1955 am 27.03.11 00:43:34Für mich wird er immer der Bundeskanzler bleiben. So einen, wie unseren Helmut gibt es nicht nochmal. Ich erinnere mich noch an diese Schandwahl 1998. :mad:
Helmut hat immer alles für die Partei gegeben. Sein Privatleben hat er immer hinten angestellt. Daß man in der Politik nicht immer ganz legal hantieren kann, ist kein Geheimnis. Aber das hat er alles für Deutschland getan, das es ihm nicht gedankt hat. :mad:
Undankbares Pack! :mad:
Zitat von LeoKreisJe öfter du hier deinen Unsinn ablässt, desto mehr blamierst du dich.
Merkst du das gar nicht?


Daumen runter für dich. Auf die Idee daß du dich hier blamierst kommst natürlich nicht. Jedenfalls hat du Probleme mit anderen Meinungen als deiner. Bei dir gibts wohl außer Sozialismus nur Kommunismus.
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.271.268 von Geldler am 26.03.11 22:21:06"im übrigen war doch die von schwarz/gelb beschlossene laufzeitverlängerung für deutschland eine optimale lösung,ein übergang zu alternativen energien ....."

nun ja ... schon mal was von : kernenergie und deren laufzeitverlängerung behindern den ausbau erneuerbarer energie gehört/gelesen ?

mit logisch und nachvollziehbarer begründung übrigens .... wie : die kernenergie ist viel zu unflexibel ... hoch/runterfahren von akw`s dauert viel zu lange (bis zu 50 stunden !).sinnvoller/schneller sind mittlere kraftwerke wie gasturbinen,biogas anlagen
und blockheizkraftwerke mit kraft/wärme kupplung ++

nachzulesen/schauen in der mediathek der ard unter W wie wissen ...und "atomkr.werke eher mauer als brücke" von einem prof.olaf hohmeyer/berater des umweltministeriums !

passt zwar nicht zu deiner denke/scheuklappen ... logo ... schau es dir einfach an.
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.271.268 von Geldler am 26.03.11 22:21:06"aber was will man von einer bevölkerung erwarten,die nicht mehr sagt,unseren kindern soll es einmal besser gehen ......mit denen kann man keinen blumentopf ....sie machen mit ihrer dummheit und dekadenz alles kaputt." L O L

die katastrophalen zahlen/bilanzen dieses landes sind dir offensichtlich nicht bekannt !
die kriminelle misswirtschaft/machenschaften der sogenannten elite in politik und wirtschaft offensichtlich auch nicht ++ !

ein gigantisch verschuldeter staat,bankrotte sozialsysteme wie rente/gesundheit,ein
arbeitsmarkt/arbeitsverhältn. der/die keine auch nur halbwegs planbare/sichere lebens/familienplanungen .....,eine gigantisch/aufgeblähte/unbezahlbare bürokratie (politik/beamte/funktionäre ++),desolate/unsoziale bildungssysteme,ein hirnrissiges steuersystem ++++ alles wahrlich tolle/reale vorraussetzungen das es unseren kindern und deren kindern einmal besser gehen ....... träum weiter !

hirn einschalten ....... könnte dir helfen !
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.271.412 von Geldler am 27.03.11 00:56:21"für mich wird er immer ...so einen,wie unser helmut gibt es nicht noch mal.ich erinnere mich noch an die schandwahl 1998.......aber das hat er alles für deutschland getan,das es ihm nicht gedankt hat ..undankbares pack!" yahooooooooo

na klar,partei,deutschland,legal oder nicht legal = schei.....egal !

diesem alten,machtgeile sack ging es immer nur um machterhalt ... einzig und allein der macht von kohl natürlich !

an die schandwahl nach der dt.einheit ... die er via verschwendung von milliarden steuergeldern gewonnen/sich erkauft hat ... solltest du dich erinnern ! schon vergessen ??
Zitat von monika1955".........was unser bimbeskanzler kohl zu aktuellen lage gesagt hat?......."

ex bundeskanzler ! der ein angebliches pers.ehrenwort über den von ihm geleisteten eid auf unsere verfassung gestellt hat ++ .... wer bitte nimmt den noch ernst ?

sollte der ex bimbeskanzler wirklich noch in der lage sein ... sich ein paar vernünftige gedanken ..... sollte er sich über seine misswirtschaft/kriminellen machenschaften
und deren folgen .....


was will man diesem alten verstockten menschen vorwerfen?
er zeigt jetzt seinen wahren charakter...

man merkt das dem grösste "bildzeitungskanzler" der deutschen geschichte,in nicht allzuferner zukunft der sensemann winkt.

das was er jetzt macht,scheint abstossend und menschenverachtend erscheinen.
aber das interview in seinem haus und hofblatt,ist sozusagen eine art beichte vor der letzten ölung.

ein beispiel für die gedankengänge eines gnadenlosen machtpolitikers,mich würde interresieren was merkel an wahrheiten zum besten gibt,wenn ihr ende nah ist..
Sagt das es nicht wahr ist. :(

Kann das ein Experte bestätigen?! :eek:

Zitat:

Für die Japaner wird es schwer, denn wenn das ganze radioaktive Material in den Boden schmilzt, dann werden große Teile Japans für die nächsten Generationen unbewohnbar. Und genau das scheint offensichtlich im Gang zu sein. der größte Irrsinn m.M. nach war das man an einem Ort soviel Reaktoren und Atommüll zentral betrieben und gesammelt hat. Die Menge um die es da geht ist eigentlich unvorstellbar und selbst Tschernobyl war dagegen nur ein sehr kleiner Störfall.

http://www.aktienboard.com/forum/f10/super-gau-offiziell-bel…
Zitat von kosto1929Sagt das es nicht wahr ist. :(

Kann das ein Experte bestätigen?! :eek:

Zitat:

Für die Japaner wird es schwer, denn wenn das ganze radioaktive Material in den Boden schmilzt, dann werden große Teile Japans für die nächsten Generationen unbewohnbar. Und genau das scheint offensichtlich im Gang zu sein. der größte Irrsinn m.M. nach war das man an einem Ort soviel Reaktoren und Atommüll zentral betrieben und gesammelt hat. Die Menge um die es da geht ist eigentlich unvorstellbar und selbst Tschernobyl war dagegen nur ein sehr kleiner Störfall.

http://www.aktienboard.com/forum/f10/super-gau-offiziell-bel…




Naja,wenn die Schmelze auf eine größere menge Wasser (Grundwasser,Meerwasser in vulkanischen Hohlräumen ) trifft,dann gibt es eine Explosion.Diese wiederum wird den Dreck pulverisieren und in die Luft befördern.
Die Explosion wird zwar kleiner sein als bei einer Atombombe,die Verstrahlung aber wegen der großen Menge an Material zigfach höher....
Wenn nach der Explosion (Das AKW liegt ja sehr nahe am Meer) der zu erwartene Krater sich auch nur Teilweise im Meer befindet ist natürlich auch ein Teil des Pazifik unabsehbar lange unbewohnbar und einen Schutzbau wie in Rußland .......wird es wohl so erstmal nicht geben....
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.271.666 von atock am 27.03.11 10:15:11Wir sind ein Volk wer hat das immer gepredigt ohne es selber wirklich zu wollen???

Kohl, Merkel usw. warum also so etwas predigen was man eigentlich gar nicht möchte und warum???

Wenn wir ein Volk sind dann sind wir uns ja auch durchaus einig über unseren politischen Willen und das wiederum ist für die Politik gefährlich.

Dann passiert ein Super Gau auf der Welt und plötzlich merkt das Volk in Nord, Süd, Ost und West das diese Grenzen wurst egal sind und plötzlich herscht die große
Einigkeit im Volk und die Politik bekommt Angst!!

Das ist unsere Chance an dem korrupten System endlich was zu ändern!!:kiss:
Das Problem

ist m.E. nicht die Menge von rund 1900 Tonnen radioaktivem Material auf dem ganzen
Gelände. Selbst bei komplett offener Lagerung reicht eine Schutzzone von weniger
als einem Kilometer. Gammastrahlen durchdringen bis zu 36 cm Stahlplatten. Allerdings
nimmt durch dazwichenliegendem Material die Energie durch Absorption der
Energie stark ab, daher ja auch die Lagerung unter Wasser.

Die Angst der Experten und Betreiber geht von einer Kernschmelze aus bei der durch
eine Explosion bei Materialzutritt von Erde / Wasser etc. die zusätzliche Masse
als Überträger der radioaktiven Partikel fungiert. Dies ist in extremer Weise in
Tschernobyl passiert und hat die Werte im fast 2000 km entfernten Kernkraftwerk
in Schweden so weit ansteigen lassen, das bereits eine Notabschaltung erwogen
wurde. Übrigens war dies auch der Auslöser überhaupt Alarm zu schlagen, da
aus Russland zu diesem Zeitpunkt keine Informationen kamen.

So lange dies nicht passiert ist selbst ein partielle oder vollständige Kern-
schmelze nicht dramatischer als die bereits vorhandene Situation.

Im übrigen gehe ich davon aus, dass in den nächsten ein bis zwei Wochen eine
partielle Kernschmelze und ein bis zwei Wochen zusätzlichen Wochen eine komplette
Kernschmelze eingeräumt wird.

Gruß Comedy:)
[05:17] +++ Edano: Teilweise Kernschmelze in Unglücksreaktor +++

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Im Reaktor 2 hat nach Einschätzung der japanischen Regierung vorübergehend eine Kernschmelze eingesetzt, sagte Regierungssprecher Yukio Edano. Die im dortigen Turbinengebäude im Wasser entdeckte hochgradige Radioaktivität sei auf diese teilweise Kernschmelze zurückzuführen.


Na dann,
alles unter Kontrolle. :laugh:
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.271.666 von atock am 27.03.11 10:15:11Heiner Geisler hat den Kohl bei der Anne Will als "Piusbruder der Energiepolitik bezeichnet".

Treffend formuliert Herr Geisler. Der Kohllaberer weiß halt auch nicht wenn es einfach mal besser ist "die Fresse zu halten".
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.274.379 von farniente am 28.03.11 08:56:53Heiner Geisler hat den Kohl bei der Anne Will als "Piusbruder der Energiepolitik bezeichnet". :laugh::laugh::laugh::laugh::laugh::laugh:

.....und hat dem Lindner von der FDP den Vogel gezeigt.