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Zur Lage der Metabox AG - 500 Beiträge pro Seite



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@ all

1. Steinhauers Restrukturierung war geradezu lehrbuchmäßig und richtig, ebenso die momentane Konsequenz der Kurzarbeit: das gibt Luft bis zum Herbst.
2. Metabox hat kein fertiges Produkt. Die Metabox 1000 ist noch nicht marktreif.
3. Die Metabox 1000 ist schon sehr weit entwickelt, aber für die Entwicklung zum fertigen Produkt sind weitere Investitionen erforderlich.
4. Relevante Investoren wurden bislang nicht gefunden.
5. Teilfunktionen der Metabox 1000 und andere Entwicklungen sind verkäuflich.
6. Die Entwicklungen der Firma sind wertvoll, es gibt auch Interessenten dafür, die hohe Quantitäten abnehmen können und wollen.
7. Diese Interessenten versuchen, angesichts der cash-burn Situation der Firma, diese entweder über eine Insolvenz, oder über einen bedeutenden Aktienanteil, jedenfalls aber billiger in die Hände zu bekommen.
8. Daher ist tatsächlich nicht auszuschließen, daß – so absurd ich das bis vor einiger Zeit hielt – auch bezahlte Stimmungsmacher (basher) sich hier im board tummeln.
9. Der Markt entwickelt sich, weitere Interessenten können gefunden werden, dem dient auch die Teilnahme an der Messe in Amsterdam. Allein die Existenz weiterer Interessenten wird die Kaufbereitschaft der bisherigen Interessenten, wie auch die Investitionsbereitschaft schlagartig erhöhen.
10. Daher werde ich, selbst im Falle einer Insolvenz, auf keinen Fall ein einziges Stück der 40000 mbx-Aktien in meinem Besitz verkaufen

Ich bin kein Insider der Firma. Diese Stellungnahme basiert allein auf verfügbaren Informationen und logischen Schlüssen (- auch was Punkt 10 betrifft, vorausgesetzt: hohe Risikobereitschaft und eine grundsätzlich optimistische Einstellung, Eigenschaften mithin, über die wohl jeder Metabox-Aktionär, der jetzt investiert ist, in ausreichendem Maße verfügt).

Gruß
Bull
Wann vergesst ihr dieses Unternehmen denn endlich?
Selbst wenn die Box endlich mal fertig gestellt wird, gibt es keinen Markt.

Die Insolvenz kommt, ob früher oder später. Das Geschäftsmodell war von Anfang an zum scheitern verurteilt
@ Trasher

Du irrst dich gewaltig !!!

Auch du wirst dir in den nächsten Jahren eine Set-Top-Box
bzw. einen Fernseher mit integrierter Set-Top-Box kaufen
müssen!

Denk an meine Worte!

Gruß

Lukim
Warum sollte ich den denn kaufen müssen?
Wer will den schon über den Fernseher ins Inet?
Ich jedenfalls nicht, da ist mir mein Rechner hundertmal lieber.

Selbst wenn das in ferner Zukunft einmal standard wird, wird MBX keine Rolle spielen. Die großen Teilen sich dann den Markt auf. MBX hat mit seinen finanziellen Mitteln überhaupt keine Chance ein Player zu werden. Die einzige Möglichkeit sehe ich in einer Übernahme durch einen "großen" alleine wird dem Unternehmen die Luft schnell ausgehen.
DerBull > 6. Die Entwicklungen der Firma sind wertvoll...

So?, welche denn?

Das, was die ``entwickelt`` haben, kann man sich für 300 € in jedem Elektronik-Bastelladen zusammenkaufen
und innerhalb eines Tages zu einer ``Settopbox`` zusammenschrauben.
Und das nennst Du entwickeln?

Du und Deine Erkenntnisse sind so lächerlich wie die Metaboxgeschäftsleitung.

kalauer7
@ derbull: glaubst Du wirklich w:o ist relevant? Außer für ein paar Psychopathen spielt w:o keine Rolle mehr. Und selbst deren Beiträge liest keiner mehr. Oder liest Du noch die Beiträge der Gösta- und Rocky-Klone?
Zudem - warum sollte man versuchen, den Börsenpreis durch (bezahlte) basher zu drücken, wenn man die Firma einfach in Insolvenz gehen lassen kann?? Und das wird passieren - wenn nicht ein Wunder geschieht.
Und daran trägt MBX (inkl. dem jetzigen Managment) auch eine gewisse Teilschuld. Ganz einfach, weil sie bis heute nicht im geringsten seriös geworden sind. Siehe auch andere postings von mir.
Die Aktivitäten von Dir und (anderen?) Mitgliedern der AGEM metabox gerade hier am board will ich gar nicht reden. Den Verweis auf die von Dir angeblich gehaltene Aktienzahl kannst du dir auch sparen - ist eh nicht überprüfbar.
Das einzige was zählt bei MBX sind harte Fakten - und zwar steinhart - und von denen gibt es nur wenige - und die, die es gibt, sprechen allesammt gegen MBX wie z.B.:

- unseriöse und ungenügende Informationspolitik
- Manager, die (für mich) bewusst Fakten falsch dargestellt haben (und an denen dennoch festgehalten wird)
- kaum genügend Geld, um den Geschäftsbetrieb aufrecht zu erhalten - daher die Kurzarbeit.
- keine Investoren, obwohl dies bereits mehrfach verkündet wurde (s. Punkt 1).
- einen Betriebsrat, der Insolvenz anmelden wird, wenn noch einmal die Gehälter verspätet überwiesen werden (wann haben wir Ende des Monats ?)

Auch ein Verweis auf die IBC ist lächerlich - denn es ist wenig wahrscheinlich, dass es zu diesem Zeitpunkt die MBX AG noch geben wird (außer in Liquidation).


@trasher: nein - du wirst nicht über den Fernseher im Internet surfen - das wird kaum einer. Schon alleine aufgrund der Probleme mit der Auflösung.
Aber Du wirst ganz sicher in einigen Jahren mit einer s.-t. box DigitalTV sehen.
Du wirst vielleicht Videos übers Internet ausleihen oder aber die Nachrichten bei n-tv zu dem Zeitpunkt sehen, zu dem Du das willst, Du wirst vielleicht Internet basierte Anwendungen wie e-mail und chats (und das sind die meist genutzten Anwednungen im Internet - nicht das "surfen" ) mit dem Fernseher nutzen (einfach weil es bequemer ist) oder aber auch nur einene EPG benutzen (der via Internet aktualisiert wird). Vielleicht wirst Du aber auch an TED Umfragen wie bei "Wetten Dass ... " oder bei "Grand Prix" teilnehmen und dich nicht mehr darüber ärgern, dass Du am Telefon zum x-ten mal nicht durchgekommen bist. Oder aber die Überweisung, die Du vergessen hast tätigen, oder eine Pizza bestellen, oder, oder, oder. Alls das wirst Du in einigen Jahren über den Fernseher machen können (mit der entsprechenden Zusatzhardware) und es wird auch angenommen werden. Ob dies mit einer Box der Firma Metabox geschehen wird ist aber mehr als zweifelhaft.

@kalauer7: Na dann mach es doch.
@Bull

DAS tut guuut.
Ennndlich ....mal ein ehrliches Wort !!!

""Daher ist tatsächlich nicht auszuschließen, daß – so absurd ich das bis vor einiger Zeit hielt – auch bezahlte Stimmungsmacher (basher) sich hier im board tummeln.""

Absurd !?!?!?!?!?!?!?!?!?!?

Das habe ich schon vor 1 1/5 Jahren erkannt und immer wieder drauf aufmerksam gemacht.

Gruß Costolyna
@Bull

Hier, extra für Dich:

#1 von IchbinderGilb 08.05.01 18:59:43 Beitrag Nr.: 3.478.504 3478504
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Erst mal--ich bin kein Aktionär dieser Firma.

Aber sie scheint eine enorme Anziehungskraft zu besitzen, was ich in diesem Masse auch nicht verstehe, aber darum gehts mir nicht.

Vielleicht klingt das jetzt ein wenig wirr, aber ich kann mich momentan mit beidem nicht anfreunden:

1.) Dass systematisch gebasht wird--bin ich zu naiv? Die Aktie ist doch schon am Boden.
2.) Dass nicht systemat. gebasht wird--warum dann so
akribisch?

Dann wiederhole ich mich eben nochmal, mit der Hoffnung auf Aufklärung.

Nun ich kenne den Weg von Metabox ganz gut.
Also mich kriegt kein Pusher dazu, diese Aktie unter den gegebenen Umständen zu kaufen.
Drum brauche ich auch keine Basher die mich davor schützen müssen.

Wenn ich diese Aktie hätte, wäre ich wahrscheinlich schon gestraft genug u. bräuchte nicht noch etliche Dagegenredner, die sich über meinen Verlust noch freuen. Das zeugt von schlechtem Charakter.

Und das ist doch extra das Metaboxboard, da kann man sich doch aufbauen.
Ich finde auch nicht das dort gepusht wird. Wenn man eine Aktie besitzt, sieht man (das muss man wahrscheinlich auch) vielleicht so manches positiver.--Aber unter Pushen verstehe ich etwas anderes.

Aber dieses dauernde Dagegengerede widerspricht meiner Logik.
Es melden sich extra User an, die ausschliesslich sofort gegen Metabox posten, bleiben einige Zeit u. kommen mit neuer ID wieder.
Dann werden extra wegen jeder schlechter Nachricht mehrere Threads eröffnet.
Weils eben auch fast nur bei Metabox der Fall ist.--Auch andere Firmen sind nicht ganz astrein.
Wer hat daran Interesse? Lebt Robin Hood noch?
Also da müsste ich am Tag nur noch am tippen sein, wenn ich mir diese Gewinnwarnungen oder Insidervermutungen aller am Neuen Markt befindlichen Firmen anschaue.

Wenn ich wieder keine Antwort bekomme, sehe ich meine Vermutungen trauriger Weise als bestätigt an.

Aber bitte nicht das Märchen vom Schutz gegenüber kleinen Dummerchen, das nimmt keiner ab. Das passt auch nicht zum Tonfall des gesamten Boards, wo man manchmal um `ne vernünftige Antwort betteln muss.
__________________________

Achte auf das Datum,er hats auch schon frühzeitig bemerkt.
gruß Costolyna
@Bull

Hier einige ältere Beiträge, die die Beweggründe von evtl. bezahlten Bashern erklären
Vieles davon ist überholt und doch lassen sie das Ausmaß und Potenzial des ITV erahnen.
______________________
"Die Konvergenz zwischen Internet und TV schafft die Voraussetzung für die
Erschliessung neuer Geschäftsfelder im Bereich des I-TV. Etwa den direkten
Vertrieb von Produkten, die Bereitstellung von Zusatzinformationen oder die
Einbindung von Zuschauern in Fernsehsendungen.

80 Millionen Menschen werden laut einer Studie des Marktforschungsinstitutes
Forrester Research europaweit in den nächsten vier Jahren ihr Fernsehgerät als
interaktives Medium nutzen. Auch die Deutsche Bank ordnet dem "Interactive TV"
sehr gute Marktchancen zu. Beispielsweise werden im Jahr 2004 weltweit mehr als
250 Millionen Enhanced Settop-Boxen installiert sein. Die Deutsche Bank
prognostiziert hier Umsätze in Höhe von 30 Milliarden Dollar."
________________________
Fernsehen und Internet rücken zusammen

Die TV- und Multimediabranche investiert Millionenbeträge, um ihre Radio- und
Fernsehsendungen mit Web-Angeboten attraktiver zu machen. Mehrere Sendeanstalten
wollen mit TV-Portalen neue Zuschauergruppen erreichen.

Offenbar bahnt sich ein neuer Konvergenzmarkt an, der durch die technische
Kopplung von Telefon-, Kabel- und Satellitennetzen angetrieben wird. Nach
Ansicht von Jörg Eberspächer, Kommunikationsexperte an der TU München,
entwickelt sich der Fernseher zur Service-On-Demand-Plattform, hinter der
interaktive New-Media-Portale stehen.

Sowohl Vertreter der öffentlich-rechtlichen Medien wie auch die Privatsender
reden immer lauter darüber, wie sie TV, Radio und Internet zu einem lukrativen
Angebotsportal bündeln können. Die ARD will in den kommenden Jahren 22 Millionen
Mark in Internetservices stecken, das ZDF ist im November mit einer Web-Soap
über junge Unternehmensgründer an den Start gegangen, die zahlreiche Links wie
Chatrooms, Diskussionsforen und E-Mail-Kontakt zu den Darstellern bietet.

Internet spielt kleine Rolle

Aus Sicht der Hörfunk- und Fernsehanstalten spielt das Internet für ihr
Unterhaltungs- und Informationsangebot indes noch keine große Rolle.
WÄHREND 81 PROZENT DER BEVÖLKERUNG TÄGLICH DURCHSCHNITTLICH ACHT STUNDEN VOR RADIO ODER FERNSEHER AUSHARREN;LIEGT DIE STATISTISCHE VERWEILDAUER VON PC NUTZERN IM NETZ BEI LEDIGLICH 8 MINUTEN PRO TAG.

Doch die Medienbranche ist hellwach. Vor fünf Jahren war kein TV-Kanal mit
Multimedia-Angeboten zu finden. Heute gibt es von den meisten Fernsehanstalten
parallel zu ihren Sendungen ergänzende Informationen auf Web-Seiten. "Die
Konvergenz der Techniken löst Umwälzungen in der Medienbranche aus", bewertet
Arnold Picot, Wissenschaftler an der Uni München und Vorstandsvorsitzender der
Vereinigung für Kommunikationsforschung e.V. Münchner Kreis, diesen Trend.

WETTLAUF HAT BEGONNEN

Von einem regelrechten technologischen Wettrüsten spricht Sven Boetcher vom
Zweiten Deutschen Fernsehen (ZDF) in Mainz. "Das Internet wird schneller", sagt
Boetcher, "das Video-Streaming immer besser." Elektronische Programmführer und
Multimedia-Pushdienste wie Börsenticker, Videotext oder Filme offeriert das ZDF
bald über eine Multimedia Home Platform (MHP), die per Internetzugang zur
Verfügung steht.

Fernsehen und Internet haben viele Berührungspunkte. Durch die Digitalisierung
von Sendungen rückt das Pixelkino am heimischen PC ebenso näher, wie die
Wandlung des Fernsehers zum Internet-fähigen Endgerät. Schon in wenigen Jahren
erwartet Herbert Tillmann, Technischer Direktor des Bayerischen Rundfunks in
München, das Ende herkömmlicher Radio- und Fernsehprogramme: "In den nächsten
Jahren werden die analogen Übertragungswege gekappt", glaubt Tillmann.

Digitalisierung kommt voran

Die Radio- und TV-Anbieter sind fest davon überzeugt, dass die Digitalisierung
der Sendungen und damit auch der Kabelnetze kommen wird. Die Deutsche Telekom
verkauft gerade ihr analoges Verteilnetz Stück für Stück an die Meistbietenden.
Investorengruppen aus den USA, allen voran die Callahan Associates aus Denver
oder die neu gegründete United Pan-Europe Communications, legen
Milliardenbeträge auf den Tisch, um in den deutschen Markt einzusteigen. Das
Ziel bis spätestens 2003: Digital-TV kombiniert mit Internet, Telefonie und
Multimedia-Services.

Verschwinden die technischen Grenzen zwischen den Medien, steht den heutigen
TV-Anstalten die ganze Palette an Internetservices zur Verfügung. Das verspricht
zusätzliche Werbeeinnahmen, denn die Reichweite der Sendungen wird durch die
Gruppe der Internet-User deutlich aufgestockt. Werbefinanzierte Privatsender und
Spartenfernsehen arbeiten bereits an zielgruppenorientierten Formaten, die via
Internet eine stärkere Bindung der TV-Konsumenten versprechen.

Viele Klicks bei Online-Quiz

Die Versuche, erfolgreiche TV-Sendungen auch im Web zu etablieren, gibt es immer
häufiger. Pro Sieben, Kabel 1, RTL und Sat 1 präsentieren seit einiger Zeit
Online-Quiz-Games, die im Web ein wahres Spielfieber ausgelöst haben. Mehr als
60 000 Seitenaufrufe täglich registriert beispielsweise Sat 1 bei dem
Online-Spiel Millionenquiz. Kabel 1 bringt es bei dem neuaufgelegten Klassiker
`Was bin ich?` auf 15 000 Seitenaufrufe pro Spieltag.


________________________
Interaktives Fernsehen bringt Sesselhocker auf Trab

Viele hatten das interaktive Fernsehen schon als missglücktes Experiment abgeschrieben. Vor allem amerikanische Unterhaltungskonzerne hatten mit erfolglosen Pilotprojekten Millionen Dollars verloren. Doch technische Innovationen und der Siegeszug der Internet-Kultur verhelfen dem so genannten "iTV" in Europa nun offenbar zu einem neuen Aufschwung. Die Fernsehshow "Big Brother" hat mit dem Erfolg ihrer Website bewiesen, dass sich bequeme Sesselhocker vom Fernsehen weglocken lassen und per Mausklick mitmachen. Allein auf Europas größtem Medienmarkt Deutschland sind einer Umfrage der Beraterfirma Mercer Management Consulting zufolge 70 Prozent der TV-Haushalte am interaktiven Fernsehen interessiert.

Die Hälfte aller Befragten ohne Internet-Anschluss würde das Fernsehen sogar dem Computer als Zugang zum World Wide Web vorziehen. Nicht nur wegen des großen Interesses gilt Europa bei Medienexperten als ideales Versuchsfeld für den Erfolg des iTV. Einerseits gibt es in Europa pro Kopf weniger Computer als in den USA, wo Anfang der 90-er Jahre komplizierte und teure iTV-Systeme wenig Anklang fanden. Außerdem gibt es mit dem Videotext eine 25 Jahre alte Vorform des interaktiven Fernsehens. Und auch das digitale Fernsehen, das zum Beispiel die Wahl von verschiedenen Kamera- Einstellungen bei einem Formel-Eins-Rennen oder einem Fußballspiel ermöglicht, ist auf dem Vormarsch.

"Das sind die ersten kleinen Schritte in Richtung Interaktivität" sagt Ricardo Tejada, Sprecher der britischen BSkyB-Tochter Open, die seit einem Jahr interaktives Fernsehen in Großbritannien betreibt. "Der Zuschauer muss aber eigentlich einen riesigen Sprung zum interaktiven TV machen - nach 50 Jahren Passivfernsehen vom Sofa aus."

In Großbritannien haben rund 4,2 Millionen Haushalte Zugang zum interaktiven Open-Angebot von TV- Shopping, E-Mail und Spielen. Rund 13 Prozent machen mindestens einen Einkauf pro Monat über das Fernsehen. Nach Schätzungen von Experten der US- Bank Chase Manhatten soll es bis zum Ende nächsten Jahres mehr als 20 Millionen iTV-Nutzer in Europa geben. "Europa hat beim interaktiven Fernsehen durch das Engagement von Satelliten-Betreibern wie BSkyB, Canal Plus und TPS die Führung übernommen. Auf dem US-Markt werden solche Dienste gerade erst gestartet und hinken mindestens zwölf bis 18 Monate hinter dem europäischen Markt her", heißt es in einer Studie der Investmentbank Merrill Lynch.

SCHON MACHEN STUDIEN ÜBER DAS ENORME GESCHÄFTSPOTENZIAL DES INTERAKTIVEN FERNSEHENS DIE RUNDE.
SO SCHÄTZT DAS FORSCHUNGSINSTITUT FORRESTER,DASS DAS VOLUMEN DER ÜBER DAS FERNSEHEN ABGEWICKELTE GESCHÄFTE-DAS SOGENANNTE T-COMMERCE-DEN E-COMMERCE ÜBER DAS INTERNET INNERHALB VON 5 JAHREN ÜBERTREFFEN KÖNNTE.

In der Zukunftsvision der iTV-Verfechter soll der Fernseher dem Internet aber nicht nur Konkurrenz machen, sondern den PC als Hauptzugang des Konsumenten zur virtuellen Welt ganz ablösen.
@ costolyna

Wirklich selten so eine Schrott gelesen, wie von dir!!
Bezahlte Basher, ich lach mich kaputt. :laugh::laugh:
Die Leute wie ich schreiben hier, weil sie noch einen normalen Verstand besitzen und daher erkennen daß MBX niemals mehr ein Highflyer wird.

Was sollte es denn den sog. Bashern bringen wenn sie schreiben? MBX kann man ja nichtmal shorten und damit wäre die Arbeit vollkommen umsonst. Ansonsten wäre ich der erste der es tun würde, schneller und einfacher kann man sein Geld nicht verdienen.
@ oliver
Ich bin kein Mitglied der AGem. Behauptungen über Aktien lassen sich verifizieren, ich könnte natürlich meine Scheine morgen zu € 2 in Frankfurt ins Ask stellen. Daß die Informationspolitik der Firma lange Zeit nicht seriös war, kann niemand ernsthaft bezweifeln. Das lag zweifellos an Domeyer. Ob in der momentanen Situation eine andere Informationspolitik möglich wäre, kann ich nicht beurteilen. Soweit ich mich in meinem posting auf die geschäftliche Situation beziehen, entspricht jedes Wort den Tatsachen. Angesichts dessen, daß Du meine Argumente teilweise als eigene wiederholst, scheint mir Deine Polemik allerdings ein wenig reflexhaft. Die potentiellen Käufer sind vor allem an jenen internetbasierten Anwendungen interessiert, von denen Du sprichst. Sie sind sehr wertvoll und weit entwickelt. Die Mitarbeiter der Firma haben die Jahre über nicht Däumchen gedreht. Die Interessenten wollen sie zweifellos über eine Insolvenz besonderns billig haben. In dem Moment, da Mitbewerber oder Investoren auftauchen, wird sich das Bild schlagartig ändern. Ob da etwas im Busch ist, vermag ich nicht zu beurteilen, es wurde aber zurecht darauf hingewiesen, daß in den letzten Wochen in großem Stile eingekauft wurde. Die Kurzarbeit dient deswegen eben dazu, die Kosten radikal zu senken, weil jeder Tag zählt.
Ich halte nicht viel von w:o, aber für mbx ist dieses board in der Tat relevant, wie die Klicks für die einzelnen threads beweisen. Nur ein Minimum der Interessierten postet hier auch, versucht aber, Stimmungen und Informationen einzufangen. Kannst Du mir board nennen, das für diese Aktie derzeit vergleichbares leistet? Daher ist dies auch der Ort für Gerüchte, Fehlinformationen und Stimmungsmache.
Aber das scheint etwas zu sein, womit man im Internet leben muß, andere boards (z.B. bei Yahoo) sind auch nicht besser.
Gruß
Bull
@Trasher

""weil sie noch einen normalen Verstand besitzen und daher erkennen daß MBX niemals mehr ein Highflyer wird.""

Aha !
Und deshalb sitzen sie von morgens bis abends am PC und schreiben darüber ??????

Du bist mir ja ein ganz Intellenter = :cry: = :cry: = :cry: = :cry:
@bull: kein vernünftiger Aktionär wird MBX Papiere aufgrund von postings hier bei w:o kaufen - auch nicht aufgrund einer vordergründigen "Stimmung". Allenfalls die, die noch ihre Hoffnung pflegen und den Tatsachen nicht ins Auge sehen wollen, schauen hier vorbei, um sich Bestätigung zu holen, warum sie nicht verkaufen.
Das muss man im Hinterkopf haben. Auch bei deinen postings.
Was die Informationspolitik von MBX "nach Domeyer" anbetrifft - nun ich erinnere mich da an eine ganze Latte an Meldungen, bei denen keine Änderung erkennbar war. Z.B. ein Immobilieninvestor, der "nur" noch einen "Business-Plan" fertigstellen muss, eine gerichtliche Verfügung, die verhindern soll, dass mann vom NM fliegt, eine VC Gesellschaft, die soundso viel Millionen in das Unternehmen pumpen will, wobei die Liquidität sichergestellt ist etc. etc. etc.
Alles Meldungen, die in Steinhauers Verantwortung fallen. Und alles Meldungene und Peinlichkeiten für MBX die durchaus vermeidbar gewesen wären.
Zudem - meines Wissens sitzt Herr Domeyer immernoch im Vorstand - läßt auch den Vorsitz nur ruhen...

Aber was solls - ich kann dich ja ganz gut verstehen - ich habe auch mal an das geglaubt, was Du hier postest. Es entspricht aber einfach nicht den Tatsachen.

Was die ID Klone von Gösta, Rocky und Filigran angeht - nun - das sind, denke ich, bestimmt keine bezahlten basher, sondern vielmehr einfache Gemüter, denen es Spaß macht, Leute dadurch zu provozieren.
Wahrscheinlich, die einzige Freude, die sie haben.
@ oliver
Ich denke, daß in meinem Text Fakten und Einschätzungen klar zu unterscheiden sind. Die Fakten, von denen ich spreche, sind Tatsachen. Was sich daraus entwickelt, wie es sich entwickelt, ist von außen nicht klar erkennbar, daher sind Bemerkungen dazu eine Frage der Einschätzung (auf der Grundlage von Erfahrung, Vermutung, Intuition, etc.).
Es gibt gute Gründe, die weitere Entwicklung der Firma negativ zu beurteilen, es gibt aber auch eine Reihe von Argumenten, das genau andersherum zu sehen. Wenn dies anders wäre, stünde der Kurs entweder bei 0,0 Cent, oder aber vielleicht bei 5 Euro. Mein Eindruck ist derzeit: das Geld reicht noch eine Weile, die Aussichten auf cash-flow werden besser, der potentielle Großkunde kommt mit seiner Strategie nicht durch, es kauft jemand sukzessive ein, um sich den Kurs nicht kaputtzumachen.
Gruß
Bull
@ oliver

Nachdem von Dir keine Alternative zum w:o board genannt wurde, sich über mbx zu informieren, möchte ich Dir noch einige weitere Argumente dafür bringen, daß sich hier tatsächlich nicht nur interessierte Anleger, sowie eine Horde Spinner und Wichtigtuer tummelt, sondern Leute mit handfesten Interessen dabei sein könnten:

Die Hauptprobleme der Firma liegen im Vertrieb und in ihrer inneren Struktur. Die Entwickler haben jahrelang einen Perfektionismus gepflegt, der bei Domeyer auf fruchtbaren Boden fiel und eine der Ursachen für seine eminenten strategischen Fehler war. Ihre Arbeit war teuer, die Ergebnisse ihrer Arbeit sind wertvoll, auch wenn die eierlegende Wollmilchsau noch nicht in dem Zustand ist, daß sie bei Mediamarkt stehen könnte. Was lange versäumt wurde ist, von den Entwicklern cash-flow-trächtige Zwischenprodukte zu verlangen.

Domeyer selbst forcierte diese aberwitzige Politik auch noch, indem er die mbx 1000 bereits propagierte, als die mbx 500 gerade in den Regalen stand, daraufhin natürlich praktisch unverkäuflich. Er entwickelte keinerlei Phantasie hinsichtlich der bestehenden Möglichkeiten, sondern fokussierte ganz auf die „Vision“ der mbx 1000. Dabei war er nicht in der Lage, den Stand der Entwicklung der mbx-Technologien und die Eigendynamik des Entwicklungsprozesses, die Motivation seiner Entwickler, richtig einzuschätzen. Daß diese von ihrer Arbeit überzeugt sind und daß es ausgezeichnete Leute sind, wird von niemandem ernsthaft bestritten. Aber es sind keine Geschäftsleute.

Es ist jetzt die Aufgabe von Produktmanagment und Vertrieb, herauszufinden, was der Markt von dem, was Metabox hat, jetzt schon brauchen kann, das zu verpacken und zu verkaufen. Im Prinzip hatte Domeyer das schon letzten Sommer versprochen, er war nicht in der Lage, sich gegen die eingefahrenen Strukturen durchzusetzen. Vermutlich liegt das auch an seiner eklatanten Führungsschwäche im Zusammenhang mit seiner fehlenden sozialen Kompetenz. Mein Eindruck ist aber, daß Steinhauer und Arne Weber das Problem erkannt haben und mit Macht daran arbeiten.

Tatsache ist, und das kannst Du als gesicherte Information verbuchen, daß es nicht einen, sondern eine ganze Reihe Investoren gibt, die nur darauf warten, daß Metabox in Insolvenz geht, und sich über den Wert der Firma sehr bewußt sind. Es könnte dann sein, daß es eine neue Metabox gibt, ohne die alten Aktionäre. Diese Rechnung kann aufgehen, muß aber nicht. Die Chancen schätze ich 50:50. Das Paradoxe ist, daß hier Domeyer noch einmal eine Rolle spielt – als Garant für die Altaktionäre. Denn daß er in einer neuen Metabox AG etwas zu sagen hätte, kann man getrost vergessen, und seine Aktien wären nichts mehr wert.

Wie ich bereits sagte: Wenn sich nur ein relevanter Investor oder ein größerer Kunde findet, werden die Geier hinterm Zaun nicht länger warten, und sich in Onkels aus Amerka verwandeln.
Gruß
Bull
"Wenn sich nur ein relevanter Investor oder ein größerer Kunde findet"

Ja, wenn...
Die Hauptprobleme der Firma liegen im Vertrieb und in ihrer inneren Struktur. Die Entwickler haben jahrelang einen Perfektionismus gepflegt, der bei Domeyer auf fruchtbaren Boden fiel und eine der Ursachen für seine eminenten strategischen Fehler war.


>>Woher weißt Du das ?

Ihre Arbeit war teuer, die Ergebnisse ihrer Arbeit sind wertvoll

>>Das ist Deine Meinung - wie begründest Du die ?

, auch wenn die eierlegende Wollmilchsau noch nicht in dem Zustand ist, daß sie bei Mediamarkt stehen könnte.

>>Und fraglich bleibt es - ob dies je geschieht. Nichts anderes habe ich geschrieben.

Was lange versäumt wurde ist, von den Entwicklern cash-flow-trächtige Zwischenprodukte zu verlangen.

Domeyer selbst forcierte diese aberwitzige Politik auch noch, indem er die mbx 1000 bereits propagierte, als die mbx 500 gerade in den Regalen stand, daraufhin natürlich praktisch unverkäuflich.

>>Hier glaubst du zu sehr dem, was MBX selbst propagiert. hast du einmal die 500er objektiv getestet? Sie war immer unverkäuflich. Nicht wegen der "Phoenox". Das war vielmehr eine typische Schutzbehauptung Domeyers.

Er entwickelte keinerlei Phantasie hinsichtlich der bestehenden Möglichkeiten, sondern fokussierte ganz auf die „Vision“ der mbx 1000.

>>Auch das stimmt so nicht. Vielmehr ist und war die Phoenix-Plattform die einzige Chance von MBX. Und bezüglich des tatsächlichen Entwicklungsstandes wurde fast schon systematisch desinformiert.

Dabei war er nicht in der Lage, den Stand der Entwicklung der mbx-Technologien und die Eigendynamik des Entwicklungsprozesses, die Motivation seiner Entwickler, richtig einzuschätzen. Daß diese von ihrer Arbeit überzeugt sind und daß es ausgezeichnete Leute sind, wird von niemandem ernsthaft bestritten. Aber es sind keine Geschäftsleute.

Es ist jetzt die Aufgabe von Produktmanagment und Vertrieb, herauszufinden, was der Markt von dem, was Metabox hat, jetzt schon brauchen kann, das zu verpacken und zu verkaufen.

>> Und welches Produktmanagment soll das tun ?

Im Prinzip hatte Domeyer das schon letzten Sommer versprochen, er war nicht in der Lage, sich gegen die eingefahrenen Strukturen durchzusetzen.

>> Weil er genau diese "alten Strukturen" darstellt und auch übewrhaupt kein Interesse daran hat, dies zu ändern.

Vermutlich liegt das auch an seiner eklatanten Führungsschwäche im Zusammenhang mit seiner fehlenden sozialen Kompetenz. Mein Eindruck ist aber, daß Steinhauer und Arne Weber das Problem erkannt haben und mit Macht daran arbeiten.

Tatsache ist, und das kannst Du als gesicherte Information verbuchen, daß es nicht einen, sondern eine ganze Reihe Investoren gibt, die nur darauf warten, daß Metabox in Insolvenz geht, und sich über den Wert der Firma sehr bewußt sind.

>> Naja - ich bin mir da nicht so sicher...

Es könnte dann sein, daß es eine neue Metabox gibt, ohne die alten Aktionäre.

<< Und was soll man dagegen tun ?

Diese Rechnung kann aufgehen, muß aber nicht. Die Chancen schätze ich 50:50.

>> Optimist !! ich denke eher 1:99

Das Paradoxe ist, daß hier Domeyer noch einmal eine Rolle spielt – als Garant für die Altaktionäre. Denn daß er in einer neuen Metabox AG etwas zu sagen hätte, kann man getrost vergessen, und seine Aktien wären nichts mehr wert.

Wie ich bereits sagte: Wenn sich nur ein relevanter Investor oder ein größerer Kunde findet, werden die Geier hinterm Zaun nicht länger warten, und sich in Onkels aus Amerka verwandeln.

>> siehe oben

>> Sorry - aber ich habe das gefühl, dass Du dir da etwas zusammenstrickst. Kann ich gut verstehen, habe ich selbst auch gemacht. Aber so ist es leider eben nicht.
Sorry, aber bei MBX ging noch nie irgendetwas ohne Insider ab - und wenn ich mir den Kurs so anschaue, dann gibt es weder einen, geschweige denn mehrere Investoren!!!
@ oliver
Ich habe Fakten dargelegt, über deren Quellen ich hier keine Rechenschaft gebe und die von jedem angezweifelt werden dürfen. Das sind keine ad hocs. Und ich habe Schlüsse gezogen, deren Prämissen ich ebenfalls beschrieben habe. Diese Prämissen dürfen erst recht angezweifelt werden. Ich halte meine Argumente für konsistenter als Deine, zum Einen, weil Deine "Analyse" meiner Argumentation sich meist in purer Polemik erschöpft ("welches Produktmanagement?" Natürlich das vorhandene, d.h. Steinhauer, Weber und einige andere haben das zu leisten), zum anderen, weil ich weiß, daß das, was ich als Tatsachen beschrieben habe, wahr ist. Daß Du dies anders siehst ist Dein gutes Recht. Im Sinne der Logik starke Argumente bedürften allgemein nachvollziehbarer Fakten als Voraussetzung. Wenn die im positiven oder negativen Sinne dargestellt werden könnten, stünde der Kurs woanders. Nach meiner Auffassung sehr viel höher.
Gruß
Bull
Natürlich darf da der qualifizierte Kommentar des board-Alkis nicht fehlen! Prost!!
Ochse,

mit deinen oben angeführten Thesen/Behauptungen/Wunschträumen hast du dich doch schon geoutet...

Mein (Mit)Beileid, scheint dir ja richtig weh zu tun, oder warum negierst du einfach Tatsachen?

Mit deiner Einstellung wirst du weiter Geld verbrennen...
costolyna ist auch so ein Paradiesvögelchen, die würde ich gerne mal kennenlernen, bist du eigentlich irgendwie dem Metabox-Wahn verfallen?

Was haben sich hier schon für Dramen abgespielt, es gab mal jemanden der andere aufgefordert die eigenen vier Wände zu beleihen, nur damit die arme Metabox wieder frisches Kapital erhält - völlig durchgeknallt und sicher ein tragisches Opfer...
@bull: Nun - ich will Dir gar nicht dein Recht auf deine eigene Meinung absprechen. Dennoch - was mich wundert:

Du sprichst von "wertvollen Entwicklungen" bei MBX. Es entsteht der Eindruck, dass MBX gesicherte Entwicklungen hätte, die ihnen ein "Alleinstellungsmerkmal" geben - nun - es sollte kein Problem geben diese Patente auch zu benennen. Welches sind sie denn die einmaligen wertvollen technischen Erungenschaften der "genialen" MBX-Entwickler?
Hält MBX Patente auf irgendwelche relevanten technischen Merkmale, die für eine s.-t. box notwendig sind ?

Ich habe auch lange daran geglaubt - ja. Aber - stocher doch mal tiefer...
Außer ein paar geklauten Visionen habe ich nichts gefunden.

Was ist es denn, was Dich da so von den Errungenschaften der MBX-Entwickler überzeugt?


Oder sind es wieder die angeblichen bezahlten basher hier an board ? Du brauchst nur in anderen threads lesen, wer und was diese "bezahlten basher" sind - ...

Aber natürlich - alles nur "Polemik". Träum weiter - das will ich Dir wirklich nicht nehmen ;)
@oliver
Wenn ich mich nicht irre, hattest Du einmal etwas mit der AGem zu tun und bist im Unfrieden geschieden. Das würde mich nicht wundern, denn, sei mir nicht böse, Du hast wirklich keinen Schimmer. Mit dem, was ich oben an Informationen weitergegeben habe, bin ich zu packen, m.a.W., zum Wahrheitsgehalt dessen stehe ich. Du bist offenbar einer jener armen Anleger, die stets nur "glauben" und sich aus dritter Hand informieren bzw. selbst dann die falschen Schlüsse ziehen, wenn sie die richtigen Informationen erhalten. Diese böse, böse Welt, guter Oliver! Hoffentlich hältst Du keine mbx-Akten mehr, es droht Totalverlust! Nein, mein Guter, ich träume nicht. Ich bin nicht zuletzt deshalb ein, sagen wir, recht wohlhabender Mann, weil ich immer versuche, ein wenig besser informiert zu sein als andere. Ich habe mir Deine postings nocheinmal kurz durchgelesen, aber darin war nun so gar nichts an Gegenargumenten, nichts von Substanz, keine Ahnung von den Technologien, von den Produkten der Metabox AG, von Entscheidungsstrukturen, von betriebswirtschaftlichem ABC, nur besserwisserisches Gejammer, so, wie Du vermutlich früher himmelhochjauchzend die Firma über den grünen Klee gelobt hast. Da muß ich zu meinem Bedauern dem Oberwichtigtuer vom board rechtgeben: Du warst und bist ein Lemming. Viel Spaß noch an der Börse!
Gruß
Bull
Ich habe mir vor kurzem aus reiner Neugier eine Metabox500 gekauft (gebraucht).

Ein riesen Teil, dreimal so groß wie ein DVD-Player. OK, das kann man (kann sich) ändern und soll auch nicht Kernpunkt der Kritik sein.

Der Hauptkrtikpunkt - und eine Sache, die selbst Metabox nicht ändern kann - ist die äußerst bescheidene Bildqualität, also die Darstellung von www-Seiten auf einem normalen Fernsehbildschirm. Ich habe die Box nach dem Test sofort wieder demontiert (ich wollte mir nicht die Augen verderben) und eingemottet. Vielleicht findet sie ja in 50 Jahren noch Liebhaberpreise ...


Fazit: Das Geschäftsmodell ist solange nichts wert, bis in jedem Haushalt Plasma- oder LCD-Ferseher stehen. Bis dahin gibt es die Firma aber lääääääängst nicht mehr ...
Nun "DerBull" - wenn Du meinst - dann macht es auch keinen Sinn hier weiter zu diskutieren.

Ein "Lemming"
Nur_die_Ruhe,
an der Auflösung ist nur bedingt was zu ändern, da geb ich Dir recht. Das trifft aber auf alle Hersteller von solchen Boxen zu. Liegt ganz einfach daran, dass die TV-Auflösung ne andere ist. Ich hab auch ne etwas modifizierte 500er, und muß sagen, dass die Auflösung der www - Seiten sicher nicht mit nem Monitor zu vergleichen ist...
Die www - Funktion ist aber m.E. nicht der Hauptbestandteil ner Set-Top-Box. Die interaktiven Funktionen, VOD und DVR werden es sein.

opernh.
Da muss ich opernheimer mal recht geben - wer die boxen auf ihre "Surffunktion" reduziert, der hat es einfach nicht verstanden.
@ ralph et alt.
Wenn Metabox in Konkurs geht, kann unter dem alten Firmennamen die Firma neu entstehen, d.h. mit der gleichen Ausstattung, demselben Personal etc. Nur die Altaktionäre gehen leer aus, weil die alte Firma liquidiert wurde und aus der Konkursmasse erst alle anderen Gläubiger (incl. z.B. stiller Gesellschafter) bedient werden. Unter der Notwendigkeit der Liquidation sind natürlich die wertvollen Teile der Firma besonders günstig zu haben, Pläne, software etcpp.
Damit können die neuen Herren mit frischem Material weitermachen, oder es ihrer eigenen Firma einverleiben usw. Manchmal treiben auch die Manager der alten Firma ein falsches Spiel. Das ist natürlich strafbar und es wäre Aufgabe des Aufsichtsrates, so etwas zu verhindern. Domeyer selbst aber hat mit seinem großen Aktienpaket, das er auch zu 0.20 nicht los wird und das sonst praktisch wertlos wäre, ein hohes Eigeninteresse, den Konkurs zu verhindern und seinen Aktien wieder zu Wert zu verhelfen (anders z.B. als Steinhauer, der allerdings hat seinen Ruf zu verlieren: er reitet mit Metabox den Tiger. Schafft er`s, wird sein Marktwert in der Branche ungeheuer steigen. Schafft er es nicht, kommt es darauf an, wie er scheitert. Würde er aber Verrat üben, wäre er erst einmal erledigt.)

Was übrigens die Frage des venture capital angeht, wird darüber nicht mehr mit der Agentur vcac verhandelt. Es zeigt sich hier die Gefahr dieser Art von Geldbeschaffung in solcher Lage: potentielle Investoren werden auf die Firma aufmerksam, geben aber nicht das benötigte Kapital, sondern warten ab, ob ihnen der Laden nicht billiger in die Hände fällt. Und da wird, das weiß man aus den USA (und hierzulande ist man ja lernfähig) auch an Kursen gedreht (nach unten), werden Gerüchte gestreut (in den einschlägigen boards) und Verhandlungen vorgetäuscht. Auch bei finanziellen Notlagen im privaten Bereich muß man aufpassen, daß einen die Haie nicht fressen, und in der Wirtschaft ist es genauso.
Gruß
Bull
Naja - du kannst denken, was du willst - es ist um einiges wahrscheinlicher, dass man deshalb nicht mehr mit vcac zusammenarbeitrt, weil man hier kein Geld bekommen hat.
@Oliver H
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Was siehst Du? eine Vase ?
Also, ich sehe 2 Gesichter !

ist es nicht immer so, daß viele Dinge verschiedene Standpunkte zulassen?

Kann es nicht sein, daß es auch bei der VCAC andere zu betrachtende Standpunkte gibt?

Pitt
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Hier wird wieder die Märchenstunde mit den üblichen Verdächtigen abgehalten ... :laugh:
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@ oliver h.
Das widerspricht dem nicht, was ich geschrieben hatte. Die Investoren, die vcac gefunden hat, erhoffen sich für Metabox eine ähnliche Situation wie für ELSA, die dieser Tage neu "gegründet" werden soll. Für ca. 3 Mio Euro zu haben (incl. Namen und Forderungen in Höhe von ca. 10 Mio. Euro). Der Unterschied: die Technologien, die mbx entwickelt hat, sind tatsächlich konkurrenzlos, während ELSA gerad in ihrem Hauptgeschäftsbereich, dem Graphikkarten und -softwaregeschäft den Mitbewerbern am Ende unterlegen war (trotz hervorragender Qualität). Die Metabox-Technologien wurden zu lange allerdings nur als Komponenten eines perfekten iTV-Angebots behandelt, ein schwerer strategischer Fehler Domeyers. In der Tat haben die Interessenten, von denen ich sprach, ihr Auge nicht wegen der Surffunktion auf Metabox geworfen.
Gruß
Bull
Eine Insolvenz/Konkurs fürchte ich auch ,dagegen spricht:
- wenn es MBX unter dem Strich nützen würde (z.B. zum Weißwaschen), hätte es dann nicht schon längst passieren müssen?
- bei einem Konkurs erhält der meistbietende die Technik, also eventuell der falsche.
(Prinzip Hoffnung)
@ Zimtochse
Nein, was Du anführst, steht einem Ausverkauf der Firma nicht im Wege. Ob der "Richtige" oder der "Falsche" die Firma kauft, kann den Gläubigern egal sein und den Aktionären natürlich auch. Entscheidend ist: Es ist noch Liquidität vorhanden, die Insolvenz hinauszuzögern bzw. abzuwenden; die Firma verfügt über Technologien, in denen ein hohes Potenzial steckt, das viel Geld verspricht, sobald es vermarktet werden kann; mehrere Interessenten bedeuten auch mehr Multiplikatoren, mögliche Mitbewerber außerhalb eines bestimmten Zirkels. Verlustvortrag oder hohe Renditechancen, die Beteiligungsmöglichkeiten bei Metabox sind in der Tat attraktiv. Das Problem: der Markt, seine Perspektiven, die erforderlichen Technologien, die Firma selbst sind immer noch einem zu engen Kreis ein Begriff, jedenfalls in Deutschland. Die Chance: die Krise der IT-Branche zwingt diese und ihre Investoren, Innovationen zu forcieren; es gibt derzeit einen gigantischen Liquiditätsstau.
Gruß
Bull
Mir würde es reichen, wenn MBX dergleichen nicht selbst anstrebt.
Wenn sie einen ehrlichen Kampf verlieren würden, kann ich das akzeptieren ... nicht aber zum x-ten mal behumst worden zu sein.
.
O-Ton Metabox AG vom 08.11.00

"Sehr geehrte Aktionäre(-innen),

heute gab es einige Verwirrung dadurch, dass unsere
(bekannterweise sehr findigen) surfenden Anleger auf
unserem Server zwei Seiten ausfinding gemacht haben, auf
denen die Spezifikationen und Bilder des PHOENIX
erreichbar waren.

....

Was ist daran so neu? Glauben Sie etwa, wir sitzen mit 200
Leuten jeden Tag beim Kaffee zusammen und diskutieren
über "virtuelle" Produkte?. Es gibt den PHOENIX, ich habe
einen hier bei mir, er funktioniert super, und Gäste in meinem
Büro sind allesamt absolut begeistert, wenn sie das Gerät
sehen und es ausprobieren dürfen.

Beste Grüße
Stefan Domeyer"
O-Ton Metabox AG vom 08.11.03

"Sehr geehrte Aktionäre(-innen),

heute gab es einige Verwirrung dadurch, dass unsere
(bekannterweise sehr findigen) surfenden Anleger auf
unserem Server zwei Seiten ausfinding gemacht haben, auf
denen die neuesten Spezifikationen und Bilder des PHOENIX 2003 erreichbar waren.

....

Was ist daran so neu? Glauben Sie etwa, wir sitzen mit 200
Leuten jeden Tag beim Kaffee zusammen und diskutieren
über "virtuelle" Produkte?. Es gibt den PHOENIX 2003, ich habe
einen hier bei mir, er funktioniert super, und Gäste in meinem
Büro sind allesamt absolut begeistert, wenn sie das Gerät
sehen und es ausprobieren dürfen.

Nun, die Absatzahlen in den zwei ersten Quartalen 2003 waren mit 600.000 Stück nicht im erhofften Rahmen.
Aber haben wir gemeinsam nicht schon schlimmere Durststrecken hinter uns gebracht ?
Ich erinnere an die Jahre 2001 und 2002.
Auch das haben wir überlebt.

Beste Grüße
Stefan Domeyer"
@Matthäus6,34


ääähem, kann ich Dir irgendwie helfen? Wo tut`s weh?

Einer von uns beiden ist etwas verwirrt, schätze ich

Hoffentlich geht das gut. In den heutigen Zeiten sind ja selbst die Herren mit den weissen Jacken und den umgedrehten Ärmeln etwas übereifrig. Auch sie haben Angst um ihren Job; es stehen so viele arbeitslose IT-Professionels vor der Tür, die auch auf diesen Job scharf sind.

Pitt
Das war von Mattes bestimmt nicht ernst gemeint.
Manchmal postet man halt irgendwas aus irgendeiner Laune heraus,
wo man naher sich dann selbst fragt, ob man das nicht etwas verständlicher hätte formulieren können.

Abgesehen davon sollte 2003 vielleicht schon mal die eine oder andere Box beim Endkunden landen,
"sollte", weil ich mir nicht vorstellen kann wie es mit MBX noch etwas werden kann,
wenn man bei der DVB-T Einführung in Deutschland nicht dabei ist.
Wäre doch der Hammer, wenn es in Hildesheim DVB-T gibt, aber keine 1000er zum Empfang.
Ok, eine letzte Hoffnung gibt es immer: jemand kauft ein Kabelnetz und braucht eine Box.
Richtig opernheimer :)

aber Pitt hat meine kleine Zeitreise gar nicht gefallen :(

Man kann es aber auch keinem Recht machen :D


Rechtlos, M.


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