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Ralley wird am 09.12.2002 verstärkt beginnen.....! - 500 Beiträge pro Seite



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Nur mit dem Vorzeichen,daß es brutal nach unten geht!
Die USA melden Zahlen,die von Desolatität nicht mehr zu unterbieten sind!
Weltmarktführer Cisco bsp.weise die ja schon seit 8 Quartalen,jeweils die Prognosen nach unten setzte,gibt gar keine mehr ab,das zeigt die Ratlosigkeit,wir schlittern von einer nicht endenten Rezession in eine Depression die jahrelang dauern kann!
In Deutschland sind die Insolvenz-Anträge u.Entlassungen von Arbeitnehmern schon normale Tagesmeldungen,und im Hintergrund steht nach wie vor der Irak-Krieg,der meines Erachtens schon längst beschlossen ist von den Amis und deren Kriegsverherrlicher Bush!
Das Jahr 2003 steht wahrlich nicht vor einer Aufhellung!
Es wird zappenduster!
os.
"Malik aktuell" vom 24.11.2002

Was ist schon passiert? Es ist doch nichts passiert ...

 Unkenntnis und Naivität
 Werte und Schulden
 Rallies in Perspektive
 Bear Market voll intakt
Wenn über die Börse diskutiert wird, höre ich fast immer: Es ist ja nichts passiert; wir stehen heute dort, wo die Börse 1997 stand. Das ist doch kein Problem ...

Das ist ein schwerer Irrtum. Er zeugt von krassen Lücken im ökonomischen Verständnis der Finanzmärkte und von bedenklicher Naivität.

Von den Höchstständen im März 2000 aus gerechnet sind an der Wallstreet rund 10 Billionen Dollar vernichtet worden. Man sagt, nur Papierwerte; solange die Börse nach oben ging, hat man anders geredet; damals meinte man, dass es echte Werte seien. Und jene - ich habe dazugehört - , die zu dieser Zeit schon sagten, dass das alles Papiergewinne seien und keine echte Substanz, sind belächelt oder beschimpft worden.

Aber darauf kommt es nicht an; das wirklich Wesentliche ist etwas ganz anderes: Die heute vernichteten und vorher geschaffenen 10 Bio Dollar sind nicht aus dem "blauen Himmel" heraus entstanden, sondern benötigten für ihre "Produktion" zwischen 3 und 5 Bio Dollar Kredit.

Die "Werte" sind verschwunden; die Schulden sind aber geblieben. In dem Masse ist die reale Nettoverschuldung angestiegen. Schulden dieser Art werden nicht mit den "niedrigen Zinsen" von 0,75% FED-Funds bedient, sondern mit 5 - 7% mindestens, in Wahrheit - abhängig von der Bonität des Schuldners - wesentlich höher.
Im Verhältnis zu den niedrigeren Vermögensständen sind auch die relativen Zinsbelastungen massiv gewachsen.

Das alles zeigt noch nicht seine Spuren in der sogenannten Liquidität, weil die Abschreibungen in den Bilanzen noch nicht vollzogen wurden. Wenn nicht ein Wunder an der Börse passiert, sind die Wertberichtigungen auf Ende des Jahres unausweichlich und von selten verzeichneter Grössenordnung.

Die Baisse ist in vollem Gange. Wer sich von den Marketing-Abteilungen der Wallstreet-Industrie und den Zweckoptimisten der Bubble-TV`s beindruckt fühlt, braucht nur eine Langfrist-Chart irgendeines der hochgelobten Indices anzusehen - das gibt eine Perspektive für die "tollen" Erholungen der letzten paar Wochen, und Grund zur Nüchternheit. Was sich durch die "Erholung" geändert hat, ist die Fallhöhe des nächsten Kursrückganges. Sie ist deutlich grösser geworden.

Quelle: http://www.mom.ch
Ich denke, es wird schlimmer als in Japan.
Zur Zeit habe ich keine Aktien mehr. Ich freue mich , wenn es nach unten geht.In 3 bis 4 Jahren wird es sicher wieder nach oben gehen, allerdings auf einem absolut niedrigerem Niveau. Unter dieser Massgabe, können die Kurse dann innerhalb eines Jahres im Durchschnitt bis 200 % und mehr steigen.
#3;) ;) ;) ;) ;)

keine aktien,haste gut gemacht;) ;)

es muss runter,hab nur den 3400er im depot:cool: :cool: :cool:
@Oskar

Die Zahlen der USA sind sogar mühelos zu unterbieten, mußt nur nach Europa gucken.:p
Den sog. "Crashgurus" wie Prof. Malik oder Marc Faber wird gerne entgegengehalten, daß sie von der Entwicklung der Aktienmärkte in 1997-2000 komplett überrollt worden sind.

Das ist zwar korrekt, ändert aber nix an der Logik der Argumentation.

Seit 2000 ist dermaßen viel virtuelles und reales Kapital vernichtet worden, daß es schwer fällt, zu glauben, dass ein niedriger Zinssatz allein wieder das Allheilmittel für die Belebung der Wirtschaft darstellen kann.

Durch den Crash sind viele Privatanleger, zusätzlich zur "normalen" Verschuldung, weiter belastet worden.
Jetzt sollen diese noch Konsumentenkredite beanspruchen, um die Wirtschaft auf Vordermann zu bringen?

Schwer vorstellbar, dass das funktionieren soll.
Hallo!
Hey Leute,eigendlich lese ich nur die Postings, um mir eine Meinung über die Stimmung zu machen. Ihr macht ,mir jedoch etwas Angst! Warum? Ich bin im großen und ganzen eigendlich eurer Meinung. Doch wenn alle der Meinung sind das wir noch neue Tiefststände sehen, wer soll dann noch etwas verkaufen? Jeder der der Meinung auf fallende Kurse ist, hat sich doch bereits von seinen Papieren (steigend) getrennt!
Was glaubt ihr wann es los geht? Ich denke es ist bald soweit.
Wie kann man sämtliche schlechte Neuigkeiten, die diese und nächste Woche kamen und kommen aus den Zeitschriften verdrängen?
Man wendet sich Richtung Irak......,das ist dann wichtiger!
Der Zeitpunkt wäre gut gewählt(auch für die neuen Rücktritte in USA):confused:
Prof. Malik, vom 09.11.02:Ich vertrete seit langem - siehe Archiv - die entgegengesetzte Meinung. Die Reaktion der Börsen auf die guten Nachrichten ist eine Bestätigung. Noch kann ein kurzer weiterer Kursanstieg nicht definitiv ausgeschlossen werden, aber er ist unwahrscheinlich und wenn es ihn geben sollte, wird er von kurzer Dauer sein. Die unteren 9000er im DJIA sind alles, was m. E. möglich ist. Viel wahrscheinlicher ist eine rasche und steile Talfahrt in die Grössenordnung von 5000.

Wieviele Beweise braucht es noch, um die Legende zu zerstören, dass die US-Bundesbank die Märkte kontrolliere? Dieser Unfug scheint unausrottbar zu sein, trotz der überwältigenden Evidenz, dass keine Zinssenkung je genützt hat, wenn die deflationären Kräfte sich durchgesetzt und der Bearmarket begonnen hatte.

Zwischen September 1929 und Juli 1932 hat die FED die Zinsen neun (!) Mal gesenkt, von 6% auf 2,5%. Der Dow Jones ist um 89% gefallen. Die Bank of Japan hat die Zinsen von September 1989 bis heute von 6% auf 0.01% (ein Zehntel Prozent!) zurückgenommen, der Nikkei ist fast 80% tiefer. Greenspan hat die Zinsen nun zwölf Mal gesenkt - rascher und schärfer, als es je zuvor geschehen ist, der NASDAQ liegt um rund 70% unter seinen bisherigen Höchstkursen.

Aber das Märchen von der ankurbelnden Wirkung von Zinssenkungen wird tapfer weitergebetet.
Wenn man die Wirkung der Zinssenkungen alleine an der Performance der Märkte fest macht, hat er natürlich Recht.

Aber das sollte eigentlich das unwesentlichste dabei sein.
#7
"Ich bin im großen und ganzen eigendlich eurer Meinung. Doch wenn alle der Meinung sind das wir noch neue Tiefststände sehen, wer soll dann noch etwas verkaufen? Jeder der der Meinung auf fallende Kurse ist, hat sich doch bereits von seinen Papieren (steigend) getrennt!"

Das mag ja sein, aber es sitzen doch noch massig Leute auf Fonds oder Aktien, die in eine Lethargie verfallen sind.
Nicht jeder managed seine Anlagen aktiv, bei vielen gilt wohl noch: Augen zu und durch.
Dazu kommt noch die Bullenpropaganda der gängigen Nachrichtensender.
Deren Intention ist aber klar: Ihre Existenz steht auf dem Spiel, genau wie die der Investmentbanker, die sie immer vorzerren.
@wowie1

Warum so frustriert?

Es gibt immer Segmente die gut laufen, egal was für gute oder schlechte Zeiten wir haben.

Man muss halt im Gegensatz zu früher sich etwas mehr anstrengen und recherchieren.

Wenn dazu noch die neue Regelung bei der Spekusteuer kommt, wird es doch ein wunderbares neues Jahr.:)
@Cashlover

tja, da hast du recht, aber man überlege folgendes:

was wäre gewesen wen die FED die Zinsen nicht gesenkt hätte ?
Dann wären mehr Unternehmen als heute in einer Finanziellen schlechten oder schlechteren
Lage. Die Zinsen würden dermaßen auf die Unternehmen lasten, dass die Konkurse und
Entlassungen wesentlich größere Ausmaße angenommen hätten. Die Zinssenkungen können
die Lage ein wenig entschärfen, jedoch werden sie nicht grundsätzlich etwas an der Lage
ändern können. Wachstum ist nur begrenzt möglich, und die Vergangenheit hat nun mal
gezeigt, dass einem Wirtschaftlichen Aufschwung ein Abkühlung der Wirtschaft folgt.

Dow Jones Industrial Average (INDEX) 1922-1940


Dow Jones Industrial Average (INDEX) 1992-2008



na, wo sind wir ?
Erstmal Kompliment an alle beteiligten.
Hier werden sich ernsthaft Gedanken gemacht und nicht nur
in die eine oder andere Richtung gepusht.

@ imoen!

bin ja nicht wirklich frustriert. Doch je mehr ich in diesen Threads über steigende Märkte lese, desto mehr freue ich mich auf die künftigen Short Gewinne. Und wenn nun alle glauben es geht wieder Richtung Süden, dann.....
An welche Investments dachtest du? Short und Zertifikate?

@cashlover

glaubst Du wirklich das es noch nicht alle begriffen haben und immernooooch ihre Positionen aussitzen wollen, in der Erwartung "schlimmer kann es nicht mehr werden" ?
Soll es Leute geben die in 3 Jahren nichts gelernt haben?
Aber du hast natürlich Recht. Durch entsprechende Zeitschriften und Sendungen wird ihnen ja auch einiges erzählt. Was sollen sie auch machen? Sie leben davon. Keiner möchte etwas von weiter sinkenden Kursen hören.

Eine Frage an alle!

Sagt doch mal eure Meinung wo wir im nächsten Jahr mit Dax, Dow und Nasdaq landen?

Dax:1850
Dow:5200
Nas: 850
PS:
man schaue bitte sich folgende Seite an:


http://www.tarpley.net/29crash.htm

am ende der Seite ist aufgelistet wo welche Banken 1933
in den USA, als die wirtschaftliche Lage am tiefstpunkt
war, geschlossen haben.

IMO werden die Banken noch einiges durchmachen müssen.
ich freu mich für euch alle

ich weiss gar nicht was ihr wollt.
das was in den letzten 2 jahren passiert ist war lange vorher schon absehbar, aber keiner wollte es wahr habe.

und noch was richtig dummes,

klar , wenn ihr euch die verluste immer von den höchstpunkten anschaut (vorallem wenn man selbst drin war), dann ist das schon wirklich tragisch.Und das hier angeblich 10 billion verbrant worden sind, daran glaub ich gar nicht. Denn irgendjemand hat diese jetzt. das ganze kann man vielleicht umverteilung nennen , aber wohl kaum verlust:)

jetzt kommt mal zurrück in die realitet.


und am ende hat die börse noch lange nicht ihren realen wert erreicht, dazu müssen wir noch einigt "hundert" punkte nach unten.

jetzt kann ich schon eure stimmen hören die mir sagen das ich keine ahnung von all dem hätte. und kann über soviel naivitet nur lachen.

ich wünsch euch viel glück
schönes wochenende
#12
die zinssenkung geht meines erachtens auch i.o.aber man sollte diese senkung nicht als masstab nehmen,auf bezug der insolvenzen.man bedenke,die 50 basispunkte geben den banken das geld und weniger dem mittelstand:(hast du etwa bei jeder senkung ein nettes schreiben deiner hausbank bekommen,in dem dein bänker dir fröhlich mitteilt,dass dein zinssatz um 0,5%gesenkt wird:confused: :confused:

ICH NICHT:mad: :mad: :mad:

also was hat eine zinssenkung mit der basis zu tun:confused: :confused:

ich lass mich aber gerne aufklären;) ;)

bi
@wowie

Mit anderen Segmenten meinte ich durchaus Aktien.

In Krisenzeiten läuft halt Rüstung, Öl,Minen, etc. sehr gut, wobei Minen auch mit Vorsicht zu geniessen sind.
#12
die Zinssenkungen werden aber nicht das Unausweichliche stoppen, siehe Japan.
Ich denke, daß im kommenden Jahr eine Verlagerung von Kapital aus dem DOW relativ sicher ist, genauso, wie der DOW in 2000/2001 große Zuflüsse aus Umschichtungen aus der NASDAQ hatte.
Es wäre für den DOW m.M wesentlich gesünder, wenn er heute, bzw. zum Jahresende bei 7000 Punkten stehen würde.
Je länger er auf einem völlig überbewerteten Niveau rumdümpelt, umso wahrscheinlicher ist ein Crash, zumal jetzt der Spielraum für ein dezentes abseilen des DOW bzw. S&P nahezu nicht mehr gegeben ist.

#11 hat natürlich schon Recht, irgendwo kann man immer Geld verdienen.
Sollte der Dollar/Dow dramatisch fallen, würde ich den SMI präferieren, da die Schweiz eine klassische Fluchtburg für Kapital darstellt.
Außerdem das Gold nicht vergessen:D
Im Übrigen würde ich mir auch immer den Japanischen Markt anschauen, denn die haben m.M schon vieles hinter sich, was die Amis und wir noch vor uns haben.

#13 von Optionsscheinen würde ich die Finger lassen, damit werden mehr Leute arm als reich.
@ Imoen

also doch die etwas konservativere Variante. Doch Minen...nein, Öl und Gold jetzt nicht mehr!
@wowie

Ich seh das immer sehr kurzfristig, damit meine ich kein längeres Investment.
#12
Warum sollten Ölaktien in (wirtschaft-)krisenzeiten gut laufen?
Der Ölverbrauch und damit auch der Preis, stehen in direktproportionalem Verhältnis zur weltweiten Konjunktur.
Die Interessen in der OPEC laufen vollkommen auseinander, bin mal gespannt, was bei der nächsten Sitzung im Dezember dabei rauskommt.
Und die Rüstungsaktien sind bereit stark gelaufen.
Wer da nicht schon drin ist, droht wieder die Zeche zu zahlen.
Es ist wie beim Reisen: Frühbucher werden belohnt:D
@imoen,
was hast du eigentlich gegen das Gold.
Lieber in Gold investieren, welches vom langfristigen Low grad mal 30% gelaufen ist, als in den DOW, der vom ATH grad mal 35 % gefallen ist.
By the way, hat jemand eine Ahnung, ob der Gold-Chat gestern gut besucht war?
@cash

Ich habe nix gegen Gold, allerdings auch nichts dafür.

Damit konnte und kann man wunderbar verdienen.

Ich warte jetzt nur ab ob es wieder so wunderschön wie immer in diesem Bereich nach unten abprallt oder ob es jetzt die 330 nachhaltig knackt.
ich kann euren pessimismus durchaus nachvollziehen.
allerdings verkennt ihr ein wenig die lage, wenn börsencharts aus reszessionzeiten als begründung dafür herhalten müssen.
nach m.E. liegt in den führenden industrienationen nach wie vor wachstum an. keine anzeichen für inflation. die abschwächung der konjunktur ist grundsätzlich von der börse her hausgemacht, d.h. die abhängigkeit des kapitalmarktes von der börsenbewertung zog nach starker konsolidierung die "luft aus den reifen". zudem ist der vertrauensverlust durch böse anlegerabzockerei mit für die situation verantwortlich. die krise erscheint mir aufgrund der sehr hohen sparrückstände nur von relativ kurzer dauer.

ich rechne zwar mit nochmals fallenden kursen (auch unter die september-lows), allerdings ist die heutige wirtschaft allgemein nicht mehr mit der früheren vergleichbar.

wir werden uns die nächsten jahre unter hoher volalität seitwärts bewegen.
als gründe sehe ich die jetzt schon zu geringe MK vieler börsennotierter unternehmen und wie erwähnt die hohen sparbestände der konsumenten.

gruß
barzr
".........und wie erwähnt die hohen sparbestände der konsumenten.":confused:



@Kastor,
bin gutgelaunt!
"Es ist wie beim Reisen: Frühbucher werden belohnt"
Bei Aktien,trifft das leider nicht mehr zu!
:rolleyes:
Gewinne mitnehmen! Werte aus der 2. Reihe auswählen und warten, bis der Krieg gegen den Irak angefangen hat, dann wieder Dow Jones-, Nasdaq- und Daxwerte kaufen! Meiner Ansicht nach die einzig richtige Strategie zur Zeit!
davon halte ich weniger, da der Krieg voraussichtlich in ca. 2 bis 3 Wochen vorbei sein wird.


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