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Deutsche Small Caps - Basisinvestments eines Langfristdepots (Seite 5372)

eröffnet am 18.12.04 19:37:36 von
neuester Beitrag 12.06.21 19:04:58 von

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29.12.06 12:25:23
Beitrag Nr. 532 ()
Vielen Dank für deine Ausführungen.

Ebenfalls einen guten Rutsch
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29.12.06 12:23:48
Beitrag Nr. 531 ()
Allen einen guten Rutsch ins neue Jahr & viel Erfolg.
Gönne mir jetzt ein paar ruhige Tage im Pfälzerwald.

Gruß
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29.12.06 12:18:09
Beitrag Nr. 530 ()

Ausblick 2007 - Basisinvestments - 4 - Bavaria Industrioekapital AG


Bavaria Industrieholdung AG - Ergebniswachstum bei steigenden Dividendenrenditen noch nicht im Kurs enthalten!


1. Unternehmensgegenstand und Entwicklung


Bavaria ist seit Anfang des Jahres im Entry Standard notiert und akquiriert Unternehmen, um sie zu sanieren oder dessen Fortbestand zu sichern und ist vom Geschäftsmodell mit der im S-Dax gelisteten Arques vergleichbar.

Einerseits ist die Bavaria Industriekapital AG als Beteiligungsgesellschaft aufgestellt mit der Folge, dass die operativen Geschäftserfolge aus den Abschlüssen nicht erkennbar wird. Für das Verständnis und die Nachhaltigkeit des Geschäftsmodells besteht daher ein hoher Erklärungsbedarf. Dies gilt sowohl für den Einzelabschluss als auch den Konzernabschluss. Das IPO wurde sowohl vom Research als auch von der Bewertung her auf der Basis des Einzelabschlusses durchgeführt. Der Konzernabschluss ist allerdings mittlerweile Gegenstand der Zwischenberichterstattung.

Der Einzelabschluss fasst dabei die über die Zwischengesellschaften erbrachten Leistungen durch Beraterhonorare und Dividenden zusammen. Damit ist der Abschluss Grundlage für die Finanzkraft und die Dividendenpolitik des Unternehmens. Das im Einzelabschluss 2005 erzielte Nettoergebnis wurde den Aktionären in 2006 mit 98 Cent/Aktie ausgeschüttet. Mittlerweile verfügt das Unternehmen, trotz 2 in 2006 getätigten Akquisitionen mit einem Jahresumsatz von über 250 Mill. Euro über liquide Mittel von 36 Mill. Euro. Dokumentiert wird die Finanzkfraft durch die Steigerung der liquiden Mittel von 28 Mill. Euro im Q1 2006 auf 36 Mill. Euro zum Halbjahr und 43 Mill. nach 9 Monaten. Diese Entwicklung zeigt, dass auch in 2006 eine weitere Erhöhung der Dividende auf ca. 2,5 Euro darstellbar ist. In 2005 erreichte man aus Dividenden und Beratungsleistungen ca. 3 % der Umsatzerlöse. Kann dies in 2006 wiederholt werden, so sind bei 350 Mill. Euro Umsatz über 10 Mill. Euro im Einzelabschluss eine realistische Zielgröße. Dies entspricht einem Ergebnis von 2,5 Euro/Aktie und ist als Richtwert, der durch das Management als Dividende für 2006 als Ausschüttung in 2007 in Aussicht gestellt wurde, zu verstehen.

Der Konzernabschluss erfasst zusätzlich zu den Effekten des Einzelabschlusses der AG, die Konsolidierungen der erworbenen Unternehmen. Die Bewertungsansätze aus den Akquisitionen und die operative Entwicklung der Erwerbsunternehmen führten in 2005 dazu, dass das Nettoergebnis in 2005 im Konzern 4 mal so hoch ausfiel wie im Einzelabschluss. Vieles spricht nach dem Halbjahresergebnis von ca. 4 Euro/Aktie dafür, dass dieses Ergebnis von 10 Euro/Aktie in 2006 als Untergrenze zu verstehen ist. Realistisch ist ein EPS nach dem 9-Monatsergebnis von 12-15 Euro je Aktie. Die Gründe für das weitere Wachstum im Einzelnen:

a) Bis auf Kienle & Spiess dürften alle Gesellschaften operativ in der 2. Jahreshälfte schwarze Zahlen schreiben. Dokumentiert wird dies durch den Ergebnisbeitrag aus der Kapitalkonsolidierung der nach 9 Monaten lediglich 8 Mill. Euro von insgesamt erreichten 30 Mill. Euro, ausmachte.
b) Der Umsatz von knapp 100 Mill. Euro wird sich im 2. Halbjahr auf knapp 250 Mill. Euro erhöhen und damit um 150 % über dem 1. Halbjahr liegen. Hierzu trägt nicht nur die Konsolidierung von Kienle und Spiess, sondern auch die operative Entwicklung der vorher konsolidierten Unternehmen
c) Im Anlagenbau – hier werden die Unternehmen Langbein & Engelbrecht, Hamba Filtec, Hering, R+E Automatisierungstechnik und Steeltech Sarl zusammengefasst – betrug der Umsatz im 1. Halbjahr 40 Mill. Euro bei einem EBITDA von 3 Mill. Euro. Bei einem Auftragsbestand von 60 Mill. Euro wird Umsatz und Ergebnis im 2. Halbjahr deutlich höher ausfallen.
d) Der Automobilzulieferer Paulmann & Crone wird im 2. Halbjahr schwarze Zahlen erreichen, weil die Kapazitäten durch 2 Werksschließungen und die MA-Zahl von 775 in 2005 auf 480 angepasst wurde, bei weiterhin nahezu konstanten Umsätzen von 100 Mill. Euro.
e) Kienle & Spiess ist die größte Neuerwerbung im Portfolio mit über 200 Mill. Euro Umsatz. Wird das Kostensenkungsprogramm entsprechend der Planung mit 20 Mill. Euro umgesetzt, ist die Erhöhung der operativen Rendite um 10 % die Folge. Da der Erwerb ohne nennenswerten Kapitalabfluss erfolgte (Erklärung siehe oben), dürften hier durch Zuschreibungen im 2. Halbjahr erhebliche Ergebnisbeiträge generiert werden.
f) Aus dem Unternehmensbestand werden für 2006 Verkäufe geplant. Dies führt zu weiteren Ergebnisbeiträgen. Bereits in 2005 wurde ein Exit erfolgreich umgesetzt. Die Beyss GmbH wurde zum 12. Dezember an die Münchner Investorengruppe IVM Gesellschaft für Investition und Management GmbH verkauft. Verkaufskandidaten dürften Hamba Filtec und Hering sein. Angebote für Verkäufe liegen dem Unternehmen vor.
g) Erklärtes Ziel des Managements sind 3-4 Neuerwerbungen pro Jahr. Dieses Ziel wurde mit 3 Übernahmen in 2006 erreicht. Zuletzt vermeldete man den Zukauf der Rieter AG mit einem Umsatzvolumen von 30 Mill. Euro.
h) Insiderkäufe sind durch das Management in 2006 durchgeführt worden. Diese Zuversicht, verbunden mit einem auf der Hauptversammlung im September 2006 verabschiedeten Aktienrückkaufprogramm, sprechen für weiter steigende Kurse.



2. Ergebnisschätzung Bavaria

Jahr 2005 2006
Einzelabschluss EPS 0,98 2,5
Konzernabschluss EPS 3,96 12,0
Dividende/Aktie 0,98 2,5



3. Fazit und Bewertung

Nach Arques könnte hier eine zweite Erfolgsstory mit ernormen Kurspotential entstehen. Der Track-Record der Lead-IPO-Bank Concord Effekten spricht dafür.
Die Risiken im Geschäftsmodell von Bavaria bestehen darin, dass die Ziele der übernommenen Unternehmen in der Anfangsphase nicht erreicht werden. Wichtigster externer Einflussfaktor dürfte hier eine Abkühlung der Konjunktur in 2007 sein.
Die Ausschüttung einer Dividende von 2,5 Euro/Aktie sichert den Wert nach unten ab. Dies entspricht einer aktuellen Rendite von 4 % bei einem Kurs von 65 Euro. Vieles spricht dafür, dass die Dividende in den Folgejahren weiter erhöht wird. Auf dem aktuellen Kurs sind also Dividendenrenditen von 5-8 % möglich. Weitere Fantasie besteht in dem für 2006 angekündigten Segmentwechsel in den General Standard und einem Aktienrückkaufprogramm. Das Kursziel liegt zunächst bei 80 Euro.

Bavaria Industriekapital AG: KZ: 80 Euro
Kurs: 67 Euro
Risikoklasse 2 - mittel
Chance/Risiko: 30/20
KGV 06: 5
Depotanteil: 19 %


Gruß
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29.12.06 12:01:42
Beitrag Nr. 529 ()
Ausblick 2007 - Basisinvestments - 3 - Silicon Sensor

Silicon Sensor: Nach Kursschub in 2006 beträgt das Kursziel 20 Euro

Die Entwicklung kundenindividueller Sensoranwendungen und die Produktion kundenspezifischer High-End-Sensoren ist das Kerngeschäft der Silicon Sensor AG. Anwendungsbereiche sind die Telekommunikation, Automobil-, Medizin-, Umwelttechnik, Werkzeugmaschinen oder Industrieroboter: Sie machen Silicon Sensor weitgehend unabhängig von Konjunkturzyklen. Durch die Übernahme der MPD, Dresden in 2005, gelang Silicon Sensor der Einstieg in die Produktion mit Großserien.

1. Auftragsbestand wächst 2006 organisch um über 100 %

Silicon Sensor erweist sich in 2006 als Outperformer und konnte auch die Konsolidierung im Frühjahr unbeschadet überstehen. Anschließend folgte der Kurs der durchweg positiven fundamentalen Entwicklung und befindet sich seit 3 Monaten im Aufwärtstrend mit einem Kursanstieg von über 40 %. Grund hierfür ist, dass das Jahr 2006 oberhalb der Erwartungen ausfiel. Im November hob das Management die Gewinnschätzung von 60 Cent auf 80 Cent an.

Planmässig sind als EBIT-Ziel 12 % ausgegeben worden. Bei einem EPS von 65 Cent in den ersten 9 Monaten sind dies 29 Cent mehr als im Vorjahr. Dies entspricht einem Wachstum beim EBIT von über 200 % auf 3,9 Mill. Euro. Das EBIT liegt damit bei 16 %. Bei einem stark verbesserten Auftragsbestand auf 22 Mio. Euro zum 30.09.2006 bedeutet dies eine Steigerung um 120 % gegenüber Dezember 05, d.h. die Erhöhung des Auftragsbestandes ist rein organisch bedingt und signalisiert eine weiter positive Umsatz- und Ergebnisentwicklung für die kommenden Quartale. Für 2006 ist ein EPS von 87 Cent bei einem Umsatz von 34 Mio. Euro realistisch, was einer konservativen EBIT-Marge von 15 % entspricht. Der weitere Ordereingang wird gestützt von den Großaufträgen über den Abstandstempomaten und die Produktion von Silizium-Mikrophonen. Diese Auftragseingänge werden erst ab 2007 erlöswirksam. Der erhöhte Auftragsbestand geht dabei zum weit überwiegenden Teil auf die alte Silicon Sensor zurück. Dies bedeutet, dass eine EBIT-Marge von 15 %-17 % für die Folgequartale eine realistische Zielgröße ist. Bei einer erhöhten Umsatzdynamik bei der 2005 akquirierten MPD in der 2. Jahreshälfte, besitzt die gegenwärtige Umsatzrendite unterhalb von 10 % bei der MPD weiteres Potential. Im Unternehmensvergleich mit der Paragon AG, Linos AG und Inticom und Plan Optik AG ist die Silicon Sensor mit einem 2007 KGV von 12 günstig bewertet.

Bei einer in 2006 wieder eingesetzten Belebung des Geschäftes, kann auch in den Folgejahren mit einer deutlichen Umsatzausweitung gerechnet werden, mit gegenüber dem 1. Halbjahr weiter steigenden Renditen in Richtung 20 %. Dokumentiert wird dieses Wachstum durch einen Werksneubau der Silicon Sensor in Berlin/Brandenburg bis Ende 2007 und einer Verdoppelung der Kapazitäten der MPD am Standort Dresden bis zum Frühjahr 2007. Der Bauantrag hierzu wurde bereits gestellt. Auf dieser Grundlage kann in 2007 ein Ergebnis von 1,13 Euro (Umsatz 41 Mio.) und in 2008 von 1,48 Euro (Umsatz von 49 Mio. Euro) erreicht werden.

Die in den Schätzungen einbezogenen Wachstumsfaktoren bei Silicon Sensor für die kommenden Jahre:

a) Wachstum von Silicon Sensor in den USA - Verstärkung des Vertriebs. Zuletzt wurde hier die Verpflichtung des neuen Vertriebschefs USA gemeldet. Bisher war dieser tätig beim starken Mitwettbewerber in den USA, Advanced Photonix, Inc.
b) Nach dem erfolgreichen Abschluss kundenindividueller Anwendungen, beginnt ab 2007 die Serienproduktion der Sensoren und damit der Eintritt in den Markt für Großserienfertigung.
c) MPD hat zwar einen Kunden in 2005 verloren, dies führte aber im Ergebnis nur zu einem Stillstand im Wachstum. Der alte Wachstumspfad wird bereits in 2006 wieder aufgenommen. In den Jahren vor 2004 ist man so schnell gewachsen, daß der Umsatz auf 15 Mio. Euro vervielfacht wurde. Bis im Frühjahr 2007 wird die Produktionskapazität bei der MPD am Standort Dresden verdoppelt, um auf das weitere Wachstum in den kommenden Jahren vorbereitet zu sein. Das Investitionsvolumen bei der MPD beläuft sich auf über 5 Mio. Euro.
d) Grosserienauftrag in der Automobilindustrie läuft in 2008 allein bei Silicon Sensor mit Umsatzbeitrag von 5 Mio. Euro an - zuzüglich Fertigungsanteil MPD. Als erster Kunde wird ab November 2006 Chrysler bedient.
e) Start der Produktion von Silizium-Mikrophonen Anfang 2007 in Dresden è Auftrag von Infinion mit Umsatzbeitrag von 6 Mio. Euro in 2008.

Weitere Produktentwicklungen, die nicht in die Schätzungen eingeflossen sind, da der Abschluss der Entwicklungen und die Auftragserteilung ausstehen:

f) Entwicklungsarbeiten im Bereich der Sicherheitstechnik wurden abgeschlossen. Serienauftrag für die Sicherheitsindustrie möglich: Stichwort „Schmutzige Bombe“
g) Entwicklungen im Bereich der Automobilindustrie für Rückwärtskameras und Nachsichtkameras mit Aussicht auf Auftragserteilung in 2007.
h) Ausbau der Lieferungen für den elektronischen Zollstock.
i) Expansion nach Asien könnte weiteren Wachstumsschub auslösen.


2. Ertragssteigerungen über 30 % bis 2008
Jahr 2006 2007 2008

Umsatz in Mill. Euro 34 41 49

EBIT in Mill. Euro 5,2 6,9 9,0
in % 15% 17% 18%

EPS 0,87 1,13 1,48
Aktien in Mill. 3,45 3,45 3,45



3. Schlussfolgerung und Bewertung

Die fundamentalen Daten sprechen für Silicon Sensor. Der geduldige Investor sollte sowohl kurzfristig als auch langfristig mit weiter steigenden Kursen belohnt werden.
Bei Steigerungsraten im Ergebnis von 30 % in den nächsten Jahren, sind 15 Euro ein kurzfristiges Kurzziel, welches auf Sicht von 12 Monaten bei 20 Euro anzusiedeln ist.

Silicon Sensor: KZ 20 Euro
Kurs: 13,80 Euro
Risikoklasse: 1
Chance/Risiko: 55/20
KGV 06: 16
Depotanteil: 19 %

Gruß
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29.12.06 11:54:08
Beitrag Nr. 528 ()
Ausblick 2007 - Basisinvestments - 2 - ACM

ACM: Günstige Bewertung bei 8 % Dividendenrendite eröffnen 50 % Kurspotential

Ertragswachstum auch in schwachen Börsenphasen

Absolute Capital Management ist eine Finanzdienstleistungs-Holding, die sich auf das Management von Hedge-Funds spezialisiert. Unterscheidungsmerkmal der Finanzholding von anderen Fondsverwaltern ist, dass Investments sowohl auf steigende Aktienkurse als auch auf fallende Aktienkurse getätigt werden. Bekannt wurde CIO Homm mit Shortpositionen bei WCM und MLP. Zum 30.06.2006 verwaltete ACM 6 Fonds mit einem Volumen von knapp 1 Mrd. Euro.

Anhaltendes Wachstum bei dynamischer Ertragsentwicklung

Inzwischen verwaltet ACM 8 Fonds. Durch den Zukauf von TCA Group Limited wachsen die Assets under Management weiter an und können Ende 2006 ein Volumen von knapp 2 Mrd. Euro erreichen. Bedenkt man, dass ca. 2 % Management Fee für dieses Volumen eingenommen werden, so wird 2007 allein aus dem verwalteten Fondvolumen mehr als 40 Mill. Euro erlöst. Weiterer Erlösbaustein ist die Beteiligung von 20 % an „Incentive Fee“ für die erreichten Wertsteigerungen der Fonds. Diese Fee dürfte in 2006 etwa doppelt so hoch ausfallen wie die Management Fee. Aus der Kombination beider Erlösquellen wird man 2006 auf Nettorenditen vor Steuern von ca. 50 % kommen. Nach 30 Cent, die in 2005 verdient wurden, sollten in 2006 25 Mill. Euro als Nettoüberschuss erreicht werden. Dies entspricht ca. 45 Cent/Aktie.

Ausschüttung von bis 20 Mill. Euro an die Aktionäre durch hohen Cash-Flow

Anfang Dezember 2006 kündigte ACM an, bis zu 20 Mill. Euro an die Aktionäre als Dividende ausschütten zu wollen. Dies entspricht bis zu 35 Cent/Aktie oder 8 % bei einem Kurs von 4,5 Euro. Dies wird ermöglicht durch einen hohen Cash-Flow, der die liquiden Mittel bis Ende 2006 auf 30 Mill. Euro erhöht.

Das steigende Fondvolumen sorgt auch 2007 dafür, dass selbst bei abnehmenden Wertsteigerungen der Fonds, weitere Ertragssteigerungen erzielt werden. Der Gewinn/Aktie kann dann 60-65 Cent erreichen. Die Aktie ist auf dieser Grundlage mit einem KGV von 7 attraktiv bewertet. Hinzu kommt, dass in 2007 ein Aktienrückkaufprogramm startet, was dem Kursverlauf weiteren Rückenwind gibt.

Fazit und Einschätzung der Aktie:

ACM: KZ 7 Euro
Risikoklasse: 1
Chance/Risiko: 50/30
KGV 06: 10
Depotanteil: 6 %

Gruß
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29.12.06 11:48:13
Beitrag Nr. 527 ()
Ausblick 2007 Basisinvestments - 1 - GCI-AG

GCI – Management: Einer der günstigsten deutschen Nebenwerte mit über 10 % Dividendenrendite

Geschäftsmodell aus 3 Säulen

Das Geschäftsmodell der GCI Managment besteht aus drei Säulen. Im Beratungsgeschäft ist man für Unternehmen als Performance Ratgeber einer wachsenden profitablen Geschäftsentwicklung und als Turnaround Manager tätig. Weiterhin betreut man Unternehmen bei dem Gang an die Börse wie in 2006 bei der Hansen-Sicherheitstechnik und Driver & Bengsch umgesetzt. Der Erfolg zeigt sich seit dem Börsengängen in einer Kurssteigerung von über 100 % beider Unternehmen.. Gleichzeitig baut man über die 2. Säule, dem Beteiligungsmanagement, über die beiden Minderheitsbeteiligungen weitere Werte durch stille Reserven auf. Die dritte Säule besteht aus dem Bankgeschäft. Die 2004 zu 100 % erworbene Beteiligung an der Weserbank wurde bis auf einen 10 % Anteil 2006 veräußert. Durch den Einstieg mit knapp 25 % des Bankhauses Lampe, Düsseldorf bei GCI hat man aber einen neuen Kooperationspartner gefunden.

Die Entwicklung des Unternehmens seit 2003 ist beeindruckend. So konnte der Gewinn kontinuierlich vervielfacht werden. Nach 9 Monaten im Jahr 2006 konnte das Ergebnis/Aktie auf 1,36 Euro gegenüber dem Vorjahr um über 100 % zulegen. Für das Gesamtjahr wird mit einem Ergebnis von 2 Euro erwartet. Die Wertsteigerung der Beteiligungen ist der wesentliche Grund für die Ergebnisentwicklung.

Werthaltiges Beteiligungsportfolio – Steigerung der liquiden Mittel

Mit dem Erwerb der Pfaff Industrie Maschinen in Kaiserslautern konnte man in 2005 100 % fast zum Nulltarif erwerben. Durch den gerade abgeschlossenen Restrukturierungsplan wurde für das Unternehmen die Grundlage für eine nachhaltige Wende geschaffen. So wird der Standort in Kaiserlautern mit 400 Mitarbeitern erhalten. In 2008 wird mit dem Bezug eines neuen Werkes die Kostenbasis nochmals verbessert. Durch diese Maßnahmen werden in 2007 Umsätze von 75 Mill. Euro angestrebt bei einer Vorsteuerrendite von 10 %. Der nächste Schritt ist Anfang 2007 der Gang an die Börse. Hier kann von einer Börsenbewertung von 40-50 Mill. Euro ausgegangen werden.
Weiterhin hält man aktuell noch 51 % an der Windsor AG, einem im Immobilienbereich tätigen Unternehmen ansässig in Berlin. Der Wert dieser börsennotierten Beteiligung beläuft sich bei einem aktuellen Kurs von 6 Euro auf 27 Mill. Euro. Zum Halbjahr 2006 verfügte die GCI über liquide Mittel von 35 Mill. Euro. Durch Anteilverkäufe an der Weserbank und Driver & Bengsch konnten die liquiden Mittel entsprechend erhöht werden und dürften zum 30.09.2006 bei ca. 45 Mill. Euro liegen.

Günstige Bewertung mit einem KGV von 5

In Summe ergibt sich so auf der Grundlage der unteren Wertansätze eine faire Bewertung von 110 Mill. Euro aus den Mehrheitsbeteiligungen und den liquiden Mitteln. Weitere Minderheitsbeteiligungen und das Beratungsgeschäft sind hierbei unberücksichtigt. GCI ist aktuell bei einem Kurs von 9,1 Euro nur mit 90 Mill. Euro bewertet. Auch aufgrund der Gewinnerwartung für das Jahr 2006 ist die Aktie aktuell mit einem KGV von 5 sehr günstig. Bei einer auf der Hauptversammlung angekündigten möglichen Dividende von 1 Euro ergibt sich eine Rendite von über 10 %. Bedenkt man, dass sich Unterbewertungen im Zeitablauf abbauen, so wäre eine Kursverdoppelung möglich, ein Ziel von 15 Euro realistisch.
Die Risiken werden ausgehend vom aktuellen Kurs mit ca. 20 % eingeschätzt. Dies entspricht dem Jahrestief von Kursen bei 8 Euro. Sollte der Kurs darunter fallen, sollte man den Wert zur Vermeidung weiterer Verluste verkaufen.

Durch weitere Einnahmen aus Beteiligungsveräußerungen an der Weserbank werden die liquiden Mittel zum Jahresende auf über 50 Mill. Euro ansteigen. Weiterhin ist der Kurs durch die hohe Dividendenrendite von über 10 % nach unten abgesichert.

Weitere Ergebnisverbesserung in 2007 erwartet

Weitere Zukäufe wurden vom Unternehmen avisiert. Vieles spricht dafür, dass die erreichten Wertzuwächse durch die 3-Säulen-Strategie bei der Windsor AG und nach der Umsetzung des Restrukturierungsplans bei der Pfaff AG, auch bei einem Neuerwerb wiederholt werden kann. Ferner plant das Unternehmen den Aufbau eines Private Equity Fonds mit einem Volumen von über 100 Mill. Euro. Die dem Unternehmen dann zufließenden Managementgebühren von 2 Mill. Euro können so in 2007 zu weiteren signifikanten Unternehmenswertsteigerungen und Ergebnisverbesserungen beitragen

Fazit und Einschätzung der Aktie:

Kursziel: 15 Euro
Aktueller Kurs: 9,3 Euro
Chancen in %: 55
Risiken in % : 20
Risikoklasse: 1 – niedrig
Depotanteil: 11 %
KGV 2006: 5

Gruß
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28.12.06 19:06:11
Beitrag Nr. 526 ()
Ausblick 2007 - Potentielle Kursverdoppler - Nanostart

Wenn man sich die 9 Beteiligungen von Nanostart anschaut, kommt man zu dem Ergebnis, daß die Beteiligungen Lumiphore, ITN, Obducat Nanofocus und der Bereich Financial Services ca. 50 Mill. Euro wert ist. Bei einer Marktkapitalisierung von 95 Mill. Euro ist Magforce also derzeit 45 Mill. Euro wert. Ich rechne fest mit dem ersten Abschluss der Phase II Studien zur Nano-Krebstherapie noch im 1. Halbjahr 2007. Dies dürfte dann die Grundlage für die Einreichung der Genehmigung in Europa darstellen. Bleibt die Frage: Wieviel ist Magforce wert, wenn die Nano-Krebstherapie, neben konventionellen Methoden, Operation, Chemotherapie und Bestrahlung sich etabliert? Ich weiß es nicht sicher aber eines dürfte sicher sein: Ein vielfaches von 45 Mill. Euro. Ich gehe von einigen 100 Mill. Euro aus.

Nanostart: KZ: 38 Euro
Kurs Akteull: 19 Euro
Risikoklasse 2
Chance/Risiko: 100/60
KGV 06: 70
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28.12.06 18:55:04
Beitrag Nr. 525 ()
Ausblick 2007 (3) Potentielle Kursverdoppler - Petrohunter

Petrohunter: KZ 2,5 Euro
Risikoklasse 3
Chance/Risiko: 100/90
KGV 06: -
Depotanteil: 6 %

Spekulativer Wert im Gassektor. Im September 2006 hat man die Gasproduktion aufgenommen. Gelingt es Petrohunter seine weitere Expansion planmäßig umzusetzen, könnten in 2007 bereits Erlöse über 100 Mill. Euro generiert werden. Dafür spricht, dass alle Meilensteine der Planung von Petrohunter bisher eingelöst wurden. Noch in diesem Jahr wird Petrohunter zum Produktionsunternehmen. Geologische Gutachten für die Gebiete für Australien sollten neuen Kursschub bringen. Weiterhin könnten die ausstehenden Ergebnisse der Übernahme Galaxy die Produktion beschleunigen.

Gruß
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28.12.06 18:45:31
Beitrag Nr. 524 ()
Ausblick 2007 (2) - Potentielle Kursverdoppler


Solarvalue AG: Start-Up Unternehmen - Wette auf neues Verfahren der Silizium Produktion

Solarvalue AG: KZ: 25 Euro
Kurs: 12,00 Euro
Risikoklasse 3 - hoch
Chance/Risiko: 100/80
KGV 06: -
Depotanteil: 5 %

Weltmarkt für Solarsilizium

Die Solarvalue AG ist seit September 2006 an der Börse im Freiverkehr gelistet. Das Unternehmen verfolgt das Ziel an allen Ebenen der Wertschöpfungskette im Solarmarkt teilzunehmen. Dies in einem Markt, der jährlich deutlich wächst. Engpassfaktor für viele Unternehmen ist der Grundstoff – Solarsilizium. Heute werden in einem oligopolistischen Markt ca. 34.700 To produziert. Von dieser Produktionsmenge wird ein Grossteil des Siliziums mit ca. 60 % von der Halbleiterindustrie beansprucht. Produzenten sind Grossunternehmen der Chemieindustrie wie Hemlock Semiconductor Corporation, die Wacker Chemie AG und der Renewable Energy Corporation. Allen Herstellern ist gemeinsam, dass sie das sogenannte „Siemens-Verfahren“ anwenden, ein chemisches, energieintensives Verfahren. Die Knappheit der Grundstoffes veranlasste diese Unternehmen ihre Kapazitäten auszubauen. Die ersten Kapazitätserweiterungen werden ab 2008 zur Erhöhung des Angebotes führen und bis 2010 zu einer Verdoppelung der Produktion.

Solarvalue setzt auf neues Verfahren der Siliziumproduktion

Ende November vermeldete Solarvalue die Genehmigung der slowenischen Regierung zum Kauf der künftigen Siliziumfabrik in Ruse. Zuvor hatte man die Fabrik für einen niedrigen einstelligen Millionenbetrag mit dem Maschinenpark und den erfahrenen Mitarbeitern, erworben.
Der nächste Schritt besteht in dem Umbau der Fabrik, um Solarsilizium nach der „Solarvalue-Verfahren“ herzustellen. Basis hier ist metallurgisches Silizium, welches in einem mehrstufigen Produktionsprozess zu Solarsilizium veredelt werden soll. Man sicherte sich hierzu die Dienste von John Mott, der dieses Verfahren bereits in kleinem Rahmen, während der Zeit bei der Solarex in den 80er Jahren, produziert hat. Das Konzept stammt von der amerikanischen National Renewable Energy Laboratory (NREL).

Der Umbau des Werkes wird im nächsten Schritt bis Mitte 2007 ca. 20 Mill. Euro kosten.
Hierzu stehen Investoren bereit, die sich an das Unternehmen beteiligen, um sich das Know-How und die Produktionsmengen zu sichern. Die Investoren sollen in Kürze, nach Vertrags-unterzeichnung, publiziert werden.


Einschätzung der weiteren Entwicklung


Die Solarvalue AG ist derzeit bei 565.000 ausstehenden Aktien mit ca. 11 Mill. Euro bewertet. Da die Finanzierung der Werksumbaus als gesichert gilt, besteht der nächste Schritt in dem Umbau der Fabrik in Ruse bis Mitte 2007. Im Worst-Case gelingt es dem Unternehmen nicht Solarsilizium in der geforderten Reinheit zu produzieren. In diesem Fall bleibt als Erlösquelle die Produktion von ca. 21.000 to metallurgischem Silizium mit ca. 30 Mill. Euro. In diesem Fall müsste das Unternehmen den Nachweis einer rentablen Produktion erst erbringen. Ziel des Managements ist es 20 % des metallurgischem Siliziums zu Solarsilizium verarbeiten zu können. So ist für 2007 eine Produktion von ca. 850 To mit einer Erhöhung ab 2008 auf 4.400 To geplant. Kann dieses Szenario umgesetzt werden, wird Solarvalue sehr schnell zu einem der rentabelsten Solarunternehmen mit Nettomargen oberhalb von 20 % und ab 2008 einem Umsatz im dreistelligen Mill. Bereich. Für ein kg Solarsilizium erzielt man einen Erlös von 40-50 Euro. Hinzu kommt, dass die Produktion gegenüber dem „Siemensverfahren“ 50 % der Kosten ausmacht. So ist man auch bei geänderten Marktbedingungen langfristig wettbewerbesfähig. Dieses Szenario sehen offenbar nicht nur die Investoren für den Umbau der Fabrik so, sondern auch der Falkenfond so, ein deutscher Nebenwertefond, der mit 13 % am Unternehmen beteiligt sind.

Fazit und Bewertung:

Es ist schwer bei Unternehmen in diesem Stadium eine klare Empfehlung auszusprechen. Scheitert der Versuch Solarsilizium herzustellen, kann der aktuelle Börsenwert mit 11 Mill. nur gehalten werden, wenn der Absatz des metallurgischen Siliziums profitabel betrieben werden kann. Sobald sich herausstellt, dass die Zielsetzung erreicht wird, könnte sich Solarvalue schnell als 2. Solarword entwickeln mit einer Kursvervielfachung noch in 2007, selbst wenn man bis dahin noch Kapitalmaßnahmen durchführen wird, da man in der ersten Hälfte des Jahres 2007 in den Entry Standard wechseln will.

Gruß
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28.12.06 18:29:43
Beitrag Nr. 523 ()
Ausblick für 2007:

Nachdem es in den letzten Jahren wie auch in 2006 bei der Börsenentwicklung geklappt hat, einige Kursverdoppler zu entdecken, könnte dies auch 2007 wieder gelingen, wenngleich man in 2007 wohl nicht nochmals eine Wiederholung des Börsenumfeldes 2006 unterstellen kann. Nicht hierzu zähle ich die Basisinvestments Silicon Sensor und Bavaria Industriekapital, weil sie sich in 2006 bereits überdurchschnittlich entwickelt haben, bzw. im Fall Bavaria die 100 % bereits überschritten haben. Ich möchte hier einige dieser Kandidaten vorstellen:

Tyros AG: Startup mit Marktkapitalisierung von 6 Mill. Euro: Geschäftsmodell auf profitables Wachstum mit niedriger Kostenbasis ausgelegt



1. Aktuelle Entwicklungen und Kursverlauf

Der Kursverlauf der Tyros AG AG im Jahre 2006 ist mit 50 % Kursverlust
Alles andere als verlockend für einen Einstieg. Seit der Erstnotierung verlor die
Aktie bei Kursen über 12 Euro im Juni 50 % und notierte bei 6,50 Euro. Mittlerweile konnte sich der Kurs auf 8 Euro erholen.
Kein Investor registriert den Wert, weil es zwar eine Notierung gab, aber
praktisch keine Öffentlichkeitsarbeit des Unternehmens existiert.
Bei der Tyros AG handelt es sich um ein Startup Unternehmen im Sektor der
Finanzberatung, dass erst seit einigen Monaten operativ tätig ist . Somit
konzentrieren sich alle Anstrengungen darauf das operative Geschäft zu entwickeln.
Im November 2006 wurde eine Kapitalerhöhung unter Ausschluss des Bezugsrechts um 75.000 Aktien vorgenommen. Nach Abschluss der Transaktion erhöhten sich die ausstehenden Aktien auf 825.000 Stck.

Ist der Zeitpunkt für einen Einstieg in der Tyros AG gekommen?


2. Managementergebnisschätzung der Tyros AG

Zeitraum: 2006 2007 2008

Nettoergebnis in Mio. Euro 0,5 2,3 6,8

Ausstehende Aktien in Mill. 0,825 0,825 0,825
EPS 0,6 2,8 8,25


3. Aussichten und Perspektiven

Die Tyros AG (WKN: 509080 / ISIN: DE0005090807) notiert seit Ende Juni 06 im Open Market. Der Aufbau des operativen Geschäftes der Finanzberatung verläuft seit einigen Monaten. Dokumentiert wird dies durch die enorme Anzahl von Stellenangeboten, die
Bei nahezu allen Online-Jobbörsen ausgeschrieben sind und im Web verfolgt werden kann.

Das Management besteht aus H. Wüst als Vertriebsvorstand. Im September wurde der Vorstand für das Finanzresort um Anne Silberstorff erweitert und Gerhard Tausch übernahm im Oktober den Vorstandsvorsitz.
Hinsichtlich weiterer Informationen zum aktuell festen Mitarbeiterstamm der Tyros AG hält sich das Unternehmen bedeckt.
Die Tyros AG entspringt aus dem Mantelgeschäft der Sparta AG. Miteigentümer sind das Management und P. Moffat, der viele erfolgreiche Transaktionen aus dem Mantelgeschäft vorzuweisen hat und selbst im Aufsichtsrat der Tyros AG tätig ist. Mantelgeschäfte mit
Bad Salzschlierf (Arques), Füchsel & Wiegratz (Impera Total Return) stehen für Kursgewinne von mehreren 100 %. Weitere Investoren der Gesellschaft sind die Ponaxis AG und Falkenstein Nebenwerte AG.
Allen Miteigentürmern ist gemeinsam, dass sie einer Haltefrist von 12 Monaten unterliegen.

Vorbörslich wurde eine Kapitalerhöhung durchgeführt mit der Ausgabe von 250.000 Aktien, die der Gesellschaft etwa 1,5 Mill. Euro an frischen Mitteln einbrachte.
Das Geschäftsmodell ist auf die Zusammenarbeit mit freien Mitarbeitern ausgelegt, um die Risiken hoher laufender Kosten gerade in der Expansionsphase nicht tragen zu müssen.
Das Beraterteam soll von 50 Mitarbeitern im Juni auf über 300 Ende 2006 wachsen. Bis 2009
Soll diese Stärke auf 3000 Mitarbeiter ansteigen. Auf dieser Grundlage plant das Management
enormes Wachstum, welches in 2008 zu einem Nettoergebnis führen soll von 6,8 Mill. Euro.
Bei einer aktuellen Marktkapitalisierung von 6 Mill. Euro entspricht dies einem KGV von 1,0!

4. Risiken und Bewertung

Der Kursrückgang auf 6,5 Euro entspricht dem Kursniveau zu dem o.g. Investoren vorbörslich an der Kapitalerhöhung teilnahmen.
Wenngleich das Risiko eines Startup Unternehmens als hoch eingestuft werden muss,
so sprechen viele Rahmenbedingungen wie Investoren, liquide Mittel und Geschäftsmodell für ein Investment in die Tyros AG. Aktuell ist die Tyros AG voll darauf konzentriert die
freien Mitarbeiter aufzubauen und den Geschäftsumfang zu erweitern. Das Ziel bis Ende 2006 300 Mitarbeiter für den Vertrieb der Finanzprodukte zu gewinnen, wurde inzwischen übertroffen wie der Pressemitteilung aus November 2006 zu entnehmen ist. Mittlerweile sind über 400 Mitarbeiter für den Vertrieb der Tyros AG tätig.

Wie der Homepage zu entnehmen ist, werden die IR-Aktivitäten in den kommenden Monaten
gestartet. Mit Informationen, Berichten und Pressemitteilungen zum Unternehmensverlauf
erhöht sich dann die Aufmerksamkeit des Unternehmens. Eine Überprüfung der Anlageent-
scheidung sollte bei Kursen von 5,5 Euro erfolgen. Ein Verkauf zur weiteren Verlust-vermeidung kann dann die richtige Entscheidung sein.

Sollten die ambitionierten Managementplanungen nur zu 50 % aufgehen, winkt hier ein
Vervielfacher innerhalb der nächsten 12 Monate. Im Jahr 2007 kann dann bereits mit einer
Dividendenzahlung gerechnet werden.

Tyros AG: KZ 16 Euro
Risikoklasse: 3
Chance/Risiko: 100/80
KGV 06: -
Depotanteil: 8 %

Gruß
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Deutsche Small Caps - Basisinvestments eines Langfristdepots