SmallCaps fundamental diskutiert - Austausch über den fairen Wert eines Unternehmens - Beliebteste Beiträge



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Ich oute mich mal als „Stammkunde“ in Junolyst Shop und bin froh über die guten, informativen und sehr konkreten Einschätzungen zu den diversen Unternehmen. Durch die Zusammenfassungen spare ich Zeit im Research, kann meine eigenen Schätzungen vergleichen und/oder werde auf Unternehmen aufmerksam gemacht, die eine nähere Beschäftigung wert sind. Da spielen 8, -- bis 15, --€ keine entscheidende Rolle. Die Informationen zu den Unternehmen sind wesentlich umfangreicher als bei diversen kostenpflichtigen Aktienbriefen. Für den bisher generierten Mehrwert in meinem Depot kann ich wohl die nächsten Jahre noch sehr viele Studien kaufen ohne ins Minus zu rutschen ;).
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.825.326 von heinzconrad am 24.05.18 17:31:08
Zitat von heinzconrad: Nein, Herr Spang, das geht mir jetzt ein bischen zu weit, ich schieße mich auf gar nichts ein.
Sie bezichtigen öffentlich den Vorstand der Lüge, unterstellen dann auch noch öffentlich den Banken einen schlechten Job zu machen. Ich hab mir beim Lesen dieser Zeilen gedacht: hallo und was ist mit dem Portfolioverantwortlichen, der das Zeug trotz mehrerer deutlicher Hinweise bis zum Schluß gekauft hat (Sirmike ist nicht irgendwer!!)? Als ich Sie darauf hingewiesen habe, pöbeln Sie mich als "Oberschlaumeier" an. und dann wollens das nicht öffentlich erörtert haben?

und jetzt lenken Sie auch von der Performance Ihres wikifolios ab. Es ist das aktiv gemanagte, deutlich größere Ihrer beiden Portfolios (Stand 24.5. 2018):

1 Woche 1 Monat 3 Monate Lfd. Jahr 1 Jahr
Kurs 338,243 € 330,569 € 359,668 € 338,637 € 328,173 €
Änderung -1,41% +0,88% -7,28% -1,53% +1,61%

Sie können das sehen wie Sie wollen, ich würde die Performance innerhalb des letzten Jahres als mau bezeichnen.


Der einzige der hier rumpöpelt sind leider Sie.

Wenn Sie eine andere Meinung haben ist das ok. Man muss nicht immer der gleichen Meinung sein. Ich stehe zu dem gesagten. Irgendwelche "Warnhinweise" von sonstwem interessieren mich ehrlich gesagt nicht. In dem Fall war ich zu optimistisch. Muss man draus lernen. Das Leben ist keine Einbahnstraße, schon gar nicht an der Börse. Börse ist schließlich auch ein ständiger Lern- und Verbesserungsprozess.

Aber es wird auch immer Leute wie Sie geben, die sich die negativen Dinge rauspicken. Deswegen gibt's dann immer zwei Möglichkeiten: Die einen glauben an die Strategie und begleiten einen weiter und die anderen Denken Sie wüssten alles besser und gehen dann eben einen eigenen Weg.

Ich wünsche Ihnen jedenfalls für Ihre zukünftige Aktienanlage alles gute :)
Warum ist Chancen suchen und finden seit gestern Abend nicht mehr handelbar?
Ein Comeback von Junolyst, wie ein Paukenschlag. Freut mich, dass du wieder da bist.
Junolyst ist einer der wenigen user die einen mehrwert für boardmitglieder schaffen. Verstehe die kritik absolut nicht. Zumindest stellt er teile seiner analysen kostenlos zur verfügung und er scheint auch bereit zu sein in diesem thread über unternehmen zu diskutieren.
Jeder, der mit den Investitionen und Entscheidungen eines Wikifolio-Managers nicht zufrieden ist, kann sich schnell und einfach von seinen Wikis trennen und nach Alternativen suchen. Was sollen denn Vorwürfe wie "Sie haben Warnsignale ignoriert und trotzdem gekauft" bewirken? Für jede Aktie gibt es Warnsignale und manchmal muss man sie einfach nur zur Kenntnis nehmen, im Hinterkopf behalten und trotzdem kaufen. Wenn es gut ausgeht, spricht niemand mehr die Warnsignale an. Hinterher ist man immer schlauer.

Ich war auch mal bei Junolyst investiert bis ich festgestellt habe, dass Wikis nichts für mich sind. Seine Infos und Analysen verfolge ich dennoch und halte sie für sehr wertvoll. Wenn Ihr mit seiner Arbeit nicht zufrieden seid, trennt Euch von den Wikis, aber macht diesen Thread nicht kaputt.

Rundumschläge und Kritik bzgl. allen neueren Investitionen, wie etwa MS Industrie, sind wirklich nicht zielführend. Hier wurden ja keine Verluste realisiert und den Erfolg an der Börse kann man auch nicht nach 3-4 Monaten messen.
Wochenupdate zum Wikifolio Chancen suchen und finden
Anfang Juni wurde von Junolyst eine Strategieänderung angekündigt (weil "die vergangenen Wochen absolut unzufrieden stellend verlaufen sind") und kaum eine Woche später bereits erste "Wirkungen" festgestellt: ("> Portfolioupdate 14.06.2018 < Die angestoßene Portfoliostraffung zeigt nun bereits erste Wirkungen.")

Ja, wir sehen erste Wirkungen:
Wochenperformance: -6,238%
laufendes Jahr: -5,807%
1 Jahr: -4,364%

ich hatte gewarnt, dass durch die Straffung das Risiko und die Volatilität noch stärker zunehmen werden. Es scheint der Fall zu sein.
Ich hatte außerdem die Frage gestellt, ob "dieses größere Risiko nehmen" nicht auch durch die Vergütungsincentivierung bei Wikifolio (Stichwort High Water Mark) bedingt ist - ich habe leider keine Stellungnahme von Junolyst dazu gehört.

(im übrigen schafft auch das Wikifolio Top pics of the Year im laufenden Jahr keine positive Performance -1,621% (Lang - und Schwarz, 27.6.2018) (am 24.6. schrieb Junolyst "Dennoch liegt das wikifolio "Top Pics of the Year" Ytd. weiter >5% im Plus.").
Warum postet er regelmäßig ein update über sein anderes Wikifolio, aber nicht über dieses aktiv gemanagte (das noch dazu deutlich größer ist)?

ERGÄNZENDER KOMMENTAR:
Mein gestriger Beitrag wurde vom Moderator gelöscht - er scheint zu stören. Die Begründung war: Behauptungen ohne Link oder andere Nachweise.
Hiermit reiche ich die Nachweise nach:
Die Strategieänderung und der Kommentar über die "ersten Wirkungen" finden sich im Abschnitt Kommentare auf https://www.wikifolio.com/de/de/w/wf19920415
Liebe User,

in diesem Thread möchte ich bewusst den Fokus auf die Fundamentalanalyse bei SmallCaps legen. Hier soll über den fundamentalen Ansatz diskutiert und argumentiert bzw. sich ausgetauscht werden. Warum hat eine Aktie Potenzial, welche fundamentalen Aspekte sprechen für eine Aktie, wie ist die Aktie bewertet, wie schätzt man die Entwicklung von Umsatz und Ergebnis ein....Natürlich gehören diesbezüglich auch entsprechende Unternehmensmeldungen, sonstige News, Research etc. dazu.

Charttechnik hat in diesem Thread hingegen nichts zu suchen...ebenso wie themenfremde oder persönliche Inhalte.

Bei SmallCaps ergibt sich die bestmögliche Chance Unternehmen sehr gut über einen fundamentalen Ansatz zu bewerten und davon zu partizipieren. Daher sollte man diese Möglichkeit nutzen und sich entsprechend diesbezüglich austauschen.

Auf gute Diskussionen :cool:

SNP Aktie

Meine Einschätzung zur Aktie nach den heutigen Zahlen:

Wie bereits heute Vormittag kommuniziert, hat SNP heute Morgen Halbjahreszahlen veröffentlicht. Der Umsatz stieg um 26,7% auf 48,0 Mio. €, der Großteil davon durch anorganisches Wachstum, sodass der organische Umsatzzuwachs bei 6% lag. Im zweiten Quartal konnte der Umsatz aufgrund der Vollkonsolidierung der BCC Gruppe ab Mai deutlicher um 36,0% auf 26,4 Mio. € gesteigert werden, wenngleich das organische Wachstum im Zeitraum April bis Juni lediglich bei 4% lag und damit nicht ganz die Erwartungen des Managements erfüllte. Das operative Ergebnis fiel aufgrund von Sonderbelastungen sowie getätigten Wachstumsinvestitionen negativ aus. So belief sich das EBITDA nach 6 Monaten auf -0,57 Mio. €, das EBIT auf -1,9 Mio. € und war insbesondere durch ein schwaches Auftaktquartal geprägt. Im zweiten Quartal konnten bereits wieder Gewinne erzielt werden, sodass das EBITDA bei 1,2 Mio. € lag und das EBIT bei 0,5 Mio. €. Bereinigt um die Belastungen, insbesondere im Personalaufwand sowie den sonstigen betrieblichen Aufwendungen (insg. mittlerer einstelliger Millionenbetrag) hätte die operative Marge im mittleren einstelligen Prozentbereich gelegen.

Der Auftragseingang konnte in den ersten 6 Monaten um 25,0%, im zweiten Quartal um sehr starke 66,8% gesteigert werden. Beim Auftragseingang konnte eine Steigerung von 65,5% auf 48,5 Mio. € erzielt werden, sodass sich das Wachstum in den kommenden Quartalen weiter fortsetzen dürfte. Das Book-to-Bill Ratio von 1,2 zum Halbjahr sowie 1,3 im zweiten Quartal bestätigen dies. Obwohl die SNP AG erst vor kurzem die Übernahme der ADEPCON in Südamerika bekannt gegeben hat, wurde die Umsatzprognose (110 Mio. €) vorerst unverändert gelassen. Im Conference Call heute Mittag hieß es dazu, dass man sich bewusst dazu entschieden hat und hier konservativ ist, die Prognose aber ggf. in den kommenden Monaten angehoben werden kann. Ich rechne im GJ 2017 mit einem Umsatz zwischen 115 - 120 Mio. € (2016: 80,7).

Auch weiterhin ist SNP aktiv auf der Suche um weiter agressiv zu wachsen um dem hohen Bedarf bei Datenzusammenführung und Veränderung in ERP-Landschaften gerecht zu werden. Die EBIT-Marge soll im Gesamtjahr bei 7-12% vom Umsatz liegen. Dazu erwartet das Unternehmen in der zweiten Jahreshälfte eine deutliche Zunahme der Softwareumsätze.

Meines Erachtens gibt es damit nun zahlreiche Gründe die für eine wieder positivere Kursentwicklung sprechen, sodass ich in den kommenden Wochen und Monaten wieder mit Kursen in Richtung 40€ rechne. Ich werde nun in nächster Zeit mein Modell überarbeiten und ein aktualisiertes Kursziel veröffentlichen, das bislang noch bei 53,00€ je Aktie liegt.
Antwort auf Beitrag Nr.: 56.520.722 von valueanleger am 21.12.17 18:37:16
Zitat von valueanleger: Tja, mit TTL ist hier wohl einer massiv auf dem Holzweg. ;)
Der Kurs zieht weiter an.


Klugscheisser mag niemand ;)
Ist Mutares bald die bessere MBB? IPO Pläne für STS?

Mutares hat gestern bekannt gegeben, dass man mögliche Optionen für die Beteiligung an der Gesellschaft STS Group AG, einem Truck-Zulieferer, prüfe. Hierzu sei im Rahmen eines Teil-Exits auch ein Börsengang möglich. Erst am Montag hatte das Unternehmen den eigens berechneten Net Asset Value (NAV) veröffentlicht, der bei einer gesamten Portfoliobewertung von 398,7 Mio. € zum 31.12.2017 einem NAV pro Aktie von 25,70€ entspricht. Im Vergleich zum 30.09.2017 ist dieser damit von 20,80€ deutlich angestiegen. Zurückzuführen ist dies insbesondere auf das Segment Automotive. Hier sind zum einen die Beteiligung an der STS Group AG und andererseits an der Elastomer enthalten. Im Conference Call zur Veröffentlichung des NAV am Montag gab der Vorstand bekannt, dass dabei auf die STS ein Wert von 220 Mio. € entfällt und damit der Großteil des gesamten Werts von rund 240 Mio. €. Zudem betonte man, dass dieser Wertansatz jedoch "conservative" sei.
In der Vorwoche hatte dazu Hauck & Aufhäuser die Coverage für die Mutares Aktie mit einem von 20€ auf 31€ erhöhten Kursziel wieder reaktiviert und hierzu eine 21-seitige Studie veröffentlicht. Sollte es also tatsächlich zu einem IPO kommen, dürfte es naheliegend sein, dass dies von Hauck & Aufhäuser durchgeführt wird. Anderenfalls ist es nicht nachvollziehbar, dass sich die Analysten eine solche Arbeit machen. Auch hatte Mutares angekündigt, dass man seine Bilanzierung von HGB auf IFRS umstellen wolle, wenngleich der Vorstand im Conference Call betonte, dass man hierdurch keine nennenswerten Änderungen erwartet. Blickt man in die Studie von Hauck & Aufhäuser, die auf der Unternehmenshomepage von Mutares abrufbar ist, zeigt sich, dass STS bis 2020 eine EBITDA-Marge von 12% anstrebt. Dazu wird in der Unternehmenspräsentation geschrieben, dass der Umsatz von STS mittelfristig von aktuell 400 Mio. € auf 500 Mio. € steigen soll. Setzt man diese beiden Komponenten zusammen, ergibt sich für 2020 ein potenzielles EBITDA von 60 Mio. €. Setzt man nun einen vorsichtigen EBITDA-Multiple von 6 an, ergibt sich ein Wert von 360 Mio. €. In Abhängigkeit der Nettoverschuldung, die jedoch meines Wissens nicht bekannt ist, würde sich der Wert noch etwas nach oben oder unten bewegen. Nimmt man jedoch aus vereinfachungsgründen diesen Wert und setzt diesen anstatt der zuletzt ermittelten 220 Mio. € im NAV für Mutares an, würde sich dieser für das Segment Automotive auf rund 380 Mio. € erhöhen (da der Anteil, der abgegeben wird reine Spekulation ist keine Zurechnung zum Cash) und der gesamte Unternehmens-NAV auf rund 538 Mio. €, entsprechend einem Wert von 34,70€ pro Aktie. Dies würde im Vergleich zum zuletzt ermittelten Wert von 25,70€ nicht nur einen weiteren Zuwachs von 35%, sondern im Vergleich zum aktuellen Kurs von ca. 19€ ein Upside-Potenzial von fast 83% ergeben.

Sollte es daher wie von mir erwartet letztlich zu einem Börsengang für STS kommen, der von Hauck & Aufhäuser begleitet wird, ist davon auszugehen, dass dieser ein Erfolg werden wird. Dies hat die Privatbank bereits zuletzt eindrucksvoll beim Börsengang von Stemmer aber auch im vergangenen Jahr mit Aumann und Voltabax gezeigt. In diesem Fall dürfte die Mutares Aktie deutlich profitieren. Daher ist die Aktie derzeit für mich ein Wert mit viel Kurspotenzial und geringem Rückschlagsrisiko.

http://www.dgap.de/dgap/News/adhoc/mutares-erwaegung-strateg…
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.810.056 von Junolyst am 22.05.18 20:12:30Herr Spang,
Ich habe bisher nur mitgelesen und hab mir nun extra einen Account erstellt, um Ihnen mal Rückmeldung zu geben. Ich war bis vor kurzem in Ihr wikifolio Chancen Suchen und Finden investiert und bin nun auch angesichts des Mutares Fiaskos heilfroh es losgeworden zu sein.
Sie schreiben
"Meines Erachtens hat aber nicht nur das Management von Mutares dabei einen schlechten Job gemacht sondern auch die begleitenden Banken Hauck & Aufhäuser sowie Main First, denen dies bewusst hätte sein müssen."

Glauben Sie nicht auch, dass Sie mit dem Kauf von Mutares in Ihrem Wikifolio einen schlechten Job gemacht haben? Sie haben selbst dann noch zugekauft (11.5), als kritische Stimmen über das Unternehmen hier im Mutares Forum unüberhörbar waren (z.B. von Sirmike, von haowenshan, von etc.). Die haben doch klar gesagt, dass die angestrebte Bewertung völlig überzogen ist. Habens wohl glaubt, dass Sie dank des "One-to-One"s mit dem Vorstand ein bischen mehr an Infos haben, gell? und jetzt bei der Telko glaubens, dass Sie der Vorstand mehr ernst nimmt?

Sie behaupten öffentlich, der Vorstand hätte Sie angelogen? Worin denn genau? Dass er optimistisch ist? Soll er etwa sagen, dass er nicht an den IPO glaubt? Dass eine Unternehmensbewertung von xxx angestrebt wird? Das werden sie wohl haben, war aber halt am Markt nicht durchsetzbar.

Ergebnis Ihres Kaufs im wikifolio:
mutares -32,52%

auch mit anderen Zukäufen, die maßgeblich in 2018 erfolgen, scheinen Sie bisher einen "schlechten" Job gemacht zu haben:
MS Industrie -17,03%
NorCom Information Techn.AG -5,04%

und bei den interessanten Unternehmen (zB. Blue Cap) waren Sie nicht dabei.
Würden Sie das als "guten" Job bezeichnen?
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.821.579 von Junolyst am 24.05.18 10:49:521) Nein, ich spiele keinen "Oberschlaumeier". Was ist das?
2) Ich investiere eigenes Geld, und mache bei meiner Aktienauswahl, Fondsauswahl natürlich nicht immer alles richtig. Es ist Ihnen aber schon bewußt, dass Sie für Dritte Geld anlegen, oder? Ich tue das nicht.
3) nochmals. Sie bezichtigen den Vorstand öffentlich der Lüge. Das kann ein Straftatbestand sein (Kreditschädigung). Worin genau liegt die Lüge?
4) nochmals. Es gab genug kritische, sachlich fundierte Hinweise hier im Mutares Forum, ich gehe davon aus, dass Sie diese gelesen haben (u.a. von Sirmike, Haowenshan, etc.). Haben Sie diese intellektuell verstanden? Sie haben noch im Mai Mutares Aktien nachgekauft und nun schimpfen Sie auf den Vorstand und auch auf die Banken, dass diese einen "schlechten" Job gemacht hätten. Glauben Sie, dass Sie mit dem Mutares Kauf einen guten Job gemacht haben?
4) ich bezog mich auf die maßgeblich 2018 erworbenen Titel. Das war u.a. Mutares und MSIndustrie. Die von Ihnen genannten Titel wurden meiner Kenntnis nach nicht 2018 maßgeblich erworben, aber korrigieren Sie mich bitte, falls diese Information falsch sein sollte.
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.822.596 von heinzconrad am 24.05.18 13:14:51
Zitat von heinzconrad: 1) Nein, ich spiele keinen "Oberschlaumeier". Was ist das?
2) Ich investiere eigenes Geld, und mache bei meiner Aktienauswahl, Fondsauswahl natürlich nicht immer alles richtig. Es ist Ihnen aber schon bewußt, dass Sie für Dritte Geld anlegen, oder? Ich tue das nicht.
3) nochmals. Sie bezichtigen den Vorstand öffentlich der Lüge. Das kann ein Straftatbestand sein (Kreditschädigung). Worin genau liegt die Lüge?
4) nochmals. Es gab genug kritische, sachlich fundierte Hinweise hier im Mutares Forum, ich gehe davon aus, dass Sie diese gelesen haben (u.a. von Sirmike, Haowenshan, etc.). Haben Sie diese intellektuell verstanden? Sie haben noch im Mai Mutares Aktien nachgekauft und nun schimpfen Sie auf den Vorstand und auch auf die Banken, dass diese einen "schlechten" Job gemacht hätten. Glauben Sie, dass Sie mit dem Mutares Kauf einen guten Job gemacht haben?
4) ich bezog mich auf die maßgeblich 2018 erworbenen Titel. Das war u.a. Mutares und MSIndustrie. Die von Ihnen genannten Titel wurden meiner Kenntnis nach nicht 2018 maßgeblich erworben, aber korrigieren Sie mich bitte, falls diese Information falsch sein sollte.


Schauen Sie einfach in mein zweites wikifolio, dann sehen Sie welche Werte die zum Jahreswechsel gekauft wurden, gut und welche schlecht liefen. https://www.wikifolio.com/de/de/w/wf0lms1992" target="_blank" rel="nofollow">https://www.wikifolio.com/de/de/w/wf0lms1992


Sie wiederholen sich in Ihren Äußerungen. Nur weil irgendwer sich kritisch äußert muss das noch lange nicht richtig sein. Im Nachhinein hatten diejenigen Recht und der Mutares Kauf war nicht gut, aber dafür hat man ja ein Portfolio und streut. Sie dagegen konzentrieren sich nur auf einen Wert aus diesem Portfolio bzw. die anderen beiden Werte. Schauen wir doch einfach mal wie sich diese noch entwickeln werden. Aber auch eine Berentzen wurde 2018 nochmal gekauft oder eine Allgeier, beide im Plus. Es ist also etwas kurz gedacht sich wegen einem nicht gut gelaufenen Investment darauf einzuschießen.

Ich frage mich aber auch warum Sie nicht die Kontaktmöglichkeit über meine HP genutzt haben? Stattdessen suchen Sie die reißerischen Äußerungen hier im Forum....Dazu hätten Sie sich nicht extra anmelden müssen. ;)
!
Dieser Beitrag wurde von CommunityAssistance moderiert. Grund: Bitte zum Threadthema zurückkehren, persönliche Differenzen via BM
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.840.704 von AssetResearch am 27.05.18 09:46:31
Zitat von AssetResearch: Bezüglich Mutares gab es genug "Alarmsignale". Sowohl der Aufsichtsrat hat zuvor kräftige Verkäufe gemeldet als auch die mehrfache Anhebung des NAV war transparent veröffentlicht.

Das das Börsenklima seit Februar extrem schleicht wurde für den Börsengang von Mutares haben Sie offenbar auch nicht mitbekommen. Nur weil in den letzten 3 Wochen eine spürbare Erholung von den Tiefstständen in diesem Jahr erfolgte, ist das IPO-Klima für den Börsengang der STS noch lange nicht berauschend. Es war deshalb für jeden Analysten ersichtlich, dass der STS-Börsengang nicht mit der erhofften Marktkapitalisierung an die Börse gebracht werden konnte.

Mutares hatte keine andere Wahl als mit dem Zeichnungspreis deutlich nachzugeben. Nur weil Ihnen die Kompetenz fehlt, um Unternehmen auch nur ansatzweise zu analysieren, sollten Sie nicht die Schuld bei Hauck & Aufhäuser oder Mutares suchen und behaupten, dass diese einen schlechten Job gemacht hätten. Andere User anzupöbeln hilft auch nicht die Analysemängel zu vertuschen.

Jetzt die S&T-Analyse, die nur staunen lässt. Wenn Sie einmal nachgesehen hätten, über welche Milliarden-USD Cashbestände Foxconn verfügt, dann wüssten sie, dass Foxconn schon lange S&T hätten übernehmen können, wenn sie das gewollt hätten. Deshalb muss Foxconn kein IPO machen. Ebenso ist klar, dass Foxconn auch keine Teilbereiche von S&T kaufen kann. Haben Sie überhaupt bemerkt, dass Foxconn selbst gar nicht an S&T beteilig ist? Es ist die Ennoconn! Und Ennoconn hat das nur deshalb getan, weil sie über das Softwaregeschäft der S&T nicht verfügt. Und noch ein Hinweis: Ohne Servicegeschäft würde der S&T ein wesentlicher komplementärer Bereich fehlen, weshalb ein Übernehmer auch diese Bereich im eigenen Interesse übernehmen würde.

Wenn Sie sich nun einmal das hohe KGV der S&T angesehen hätten und die Analystenstudien, dann hätten Sie bemerkt, dass die Margenentwicklung schon längst bekannt ist und auch von den Analysten berücksichtigt wurde. Der Kurs hat das schon eingepreist, weshalb dieser nach Veröffentlichung der Zahlen von dem Hoch auch sofort wieder deutlich zurückviel. Eine Übernahme von S&T hätte Ennoconn mit der Mutter Foxconn schon längst stemmen können als der Kurs viel niedriger war. Weshalb soll also jetzt ein Übernahme erfolgen?

Jeder TecDax ETF hat sich in einem Jahr besser entwickelt und weniger Risiken als ihre Wikifolios.


Hat heinzconrad sich jetzt noch einen zweiten Account zum nerven gemacht?

Was das Mutares IPO angeht ist alles gesagt bereits. Offenbar wollen das hier manche nicht verstehen.

Ich glaube Sie haben da so einiges nicht verstanden. Ob das jetzt Foxconn oder eine Tochtergesellschaft ist, ist so ziemlich zweitrangig.Und wenn Sie sich nur einmal den Konsens zu S&T angeschaut hätten, hätten Sie gemerkt, dass es absoluter Quatsch ist den Sie schreiben. Der Konsens liegt für 2020 bei der EBITDA-Marge bei 10,1% https://www.finanzen.net/schaetzungen/ST" target="_blank" rel="nofollow">https://www.finanzen.net/schaetzungen/ST


Auch was das KGV betrifft deutlich zu kurz gedacht. Man könnte ja mal das EV/EBITDA nehmen, da ist die Aktie deutlich günstiger.

Von daher verschonen Sie mich bitte mit Ihren reißerischen und falschen Äußerungen. Offenbar haben Sie zu viel Zeit...kein JOB?

Und noch ein Tipp zum Schluss: Wenn Sie alles besser wissen und so ein Börsengenie sind, dann verraten Sie uns doch mal Ihre Performance Ytd. und starten Sie doch einfach ein wikifolio. Es würde nicht lange dauern und sie wären der nächste Star am Börsenhimmel ;)
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.841.174 von AssetResearch am 27.05.18 11:18:49
Zitat von AssetResearch: Sie sollten versuchen fundiert und sachlich zu antworten, anstatt User mit berechtigter und fundierter Analyse aggressiv anzugreifen.

Sie behaupten nun, dass andere keinen Job hätten. Ihrem Lebenslauf entnehme ich, dass Ihre Jobs alle von kurzer Dauer waren und sie nun alleine unterwegs sind. Die Qualität Ihrer "Analyse" spiegelt sich auch in der Underperformance auf Jahressicht Ihrer Wikis wieder (hohes Risiko, wenig Rendite)

Ich habe Ihnen lediglich aufgezeigt, wo sie "Alarmsignale" bei Mutares ignoriert bzw. übersehen haben und auch Ihre falschen Aussagen zu S&T widerlegt.

Natürlich ist S&T keine "Problembude" wie Mutares. Doch sind Ihre Gründe für eine Übernahme der S&T schlicht hanebüchen und auch Ihre aggressive Antwort zeigt ihr mangelndes Verständnis für Aktienresearch.

Wie Sie selbst schreiben, haben Sie nun bei den qualifizierten Analysten nachgelesene, dass die Marge in den nächsten Jahren steigen wird. Ich habe lediglich hierzu mitgeteilt, dass dies schon lange bekannt ist. Sie hätten vielleicht etwas eher nachlesen sollen, was renommierte Analysten wie Hauck & Aufhäuser schon lange wissen. Aber über Hauck & Aufhäuser behaupten Sie ja in diesem Forum, dass diese einen "schlechten Job" machen.


Sie haben leider nicht genau gelesen. Ich sagte der Konsens liegt bei 10,1%. Ich gehe aber davon aus - und das bestätigte der CFO - dass auch höhere Margen von 11-12% möglich sind. Das antizipiert keiner der Analysten. Also wird das auch nicht erwartet und Ihre Aussage ist daher nicht korrekt.

Die Übernahmeargumente halte ich auch nicht für "Hanebüchen" sondern eine Übernahme, ob nun komplett oder nur Teile - würde absolut Sinn ergeben, da man sich nun im Bereich Industrial weiter verstärken und unabhängiger vom Smartphone Geschäft machen will.

Wenn ich Ihre (heinzconrad + AssetResearch) Beiträge so lese, sind diese voller Agressivität, angreifend, reißerisch und pöbelhaft formuliert. Es wird schon einen Grund haben warum mich keiner von Ihnen persönlich anschreibt. Stattdessen überzeugen Sie beide mit Halbwissen...schade eigentlich!
Lieber Junolyst,
Eine Aktie in deinem wiki Chancen suchen und finden ist YOC. Die ist heute ~8% im Minus, sodass sich dein Verlust im wiki bei YOC auf ca -24 % aufsummiert hat.

Ich bin ein bisschen verwirrt. Du schreibt in einer Analyse vom Dez 2017 (nachdem du mit dem Vorstand gesprochen hast) von einem Kursziel von > 10€. Nun ist der Kurs, ein halbes Jahr später bei 5,5€, also der Hälfte. Das erinnert mich ein wenig an deine Schätzungen bei Mutares/STS Group.
Bekommen Leute, die sich deine Analysen kaufen, ihr Geld wieder zurück?

Grüße!!

Junolyst, Dez. 2017:
"Dennoch habe ich meine Schätzungen im Anschluss an das Gespräch leicht gesenkt, wodurch sich ein leicht niedrigeres Kursziel von 11,10€ (alt: 11,50€) ergibt. In Abhängigkeit des Aktienkurses dürfte es auch einen entsprechenden Übernahmeaufschlag geben, da lediglich 54% der Aktien im Streubesitz sind, um sich eine Mehrheit zu sichern. Einen Übernahmepreis zwischen 12-15€ halte ich daher durchaus für möglich und bleibe daher optimistisch für die Aktie."
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.914.460 von Junolyst am 05.06.18 19:22:23Ja eh, aber da war ich noch verwirrter:
Du schreibst am 31.5.
"Auch mit dem Vorstandsvorsitzenden und Großaktionär von YOC, Dirk Kraus, hatte ich am Dienstag ein Gespräch in Frankfurt auf der Frühjahrskonferenz. Die neue Technologieplattform VIS.IX sei genau das richtige gewesen und entwickle sich bereits sehr gut."

und einen Tag später am 1.6.
"YOC hat gestern still und heimlich den Bericht für das erste Quartal 2018 veröffentlicht. Und das nicht ohne Grund. Im Gegensatz zu den vorangegangenen Quartalen konnte man nun keine guten Zahlen vermelden und verzichtete offenbar auf eine offizielle Meldung. So war der Umsatz in den ersten drei Monaten dieses Jahres um 12,1% rückläufig auf 2,72 Mio. €."

Ich hab den Eindruck, auch der YOC Vorstand (neben dem Vorstand von mutares) nimmt dich nicht ganz ernst. Warum willst Du nochmals mit dem CEO sprechen? Der mutares Vorstand hat dich - wie mir scheint - doch auch beim 2. Mal nicht für ganz voll genommen, oder?

"Ich werde in Kürze nochmal ein Gespräch mit dem CEO ansetzen um genau diese Themen zu besprechen."
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.092.493 von heinzconrad am 28.06.18 21:12:31die Zahlen dürften nicht mehr stimmen
YTD -7.013%

ich kann die Enttäuschung der Wikifolio Anleger bei Chancen suchen und finden verstehen
Jahresperformance
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Wikifolio Top Pics of the Year

Performance YTD: -27,1%


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Wikifolio Chancen suchen und finden

Performance YTD: -31%


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Webinar

Für alle Interessierten zur Strategie in meinem wikifolio "Chancen suchen und finden" biete ich Morgen Abend und am Dienstagabend die Möglichkeit zur Teilnahme an meinen Webinaren an. Im Anschluss an meine Präsentation wird auch noch ausreichend Zeit für Fragen bleiben:

http://us15.campaign-archive2.com/?u=4c9aec1659ad217632877b2…
Antwort auf Beitrag Nr.: 55.390.198 von Der Tscheche am 25.07.17 11:23:20
Zitat von Der Tscheche: Ein trauriger Spam-Thread irgendwie. Oder zahlst Du dafür etwas an WO?


Trag doch dazu bei, dass ein Austausch statt findet! Dann gäbe es weniger Monolog und dafür mehr Dialog!
Webinaraufzeichnung

Für all diejenigen die am Donnerstag nicht am Webinar teilnehmen konnten gibt es hier die Aufzeichnung zu Webinar:

http://mailchi.mp/a9246e587c68/junolyst-review-webinar-27072…
Wochenupdate KW 41/2017 "Top Pics of the Year"

Mit leichter Verspätung steht ab sofort das aktuelle Wochenupdate für die vergangene Woche auf meiner Homepage zur Verfügung:
http://mailchi.mp/a04100606be8/junolyst-wikifolio-newswochen…" target="_blank" rel="nofollow">
http://mailchi.mp/a04100606be8/junolyst-wikifolio-newswochen…
Feedback Telefonkonferenz Mutares

Wie angekündigt hatte ich am Freitag mit Mutares (CFO + IR) eine Telefonkonferenz zum Thema Börsengang der STS. Zwar versuchten beide dabei die Entwicklung der vergangenen Wochen, insbesondere seit dem Gespräch mit dem CEO Herrn Laik auf der MKK, etwas besser darzustellen. Überzeugend war dies allerdings für mich nicht. Offensichtlich hat man sich im Vorfeld des Börsenganges, es ist der erste Exit dieser Art für die Mutares AG, falsche Vorstellungen hinsichtlich der Bewertung gemacht. Dabei wurde offensichtlich das schlechte Sentiment im Bereich Automotive deutlich unterschätzt und nun von Seiten der Banken als auch Mutares festgestellt, dass eine Bewertung von 250-300 Mio. € nicht umsetzbar ist. Meines Erachtens hat aber nicht nur das Management von Mutares dabei einen schlechten Job gemacht sondern auch die begleitenden Banken Hauck & Aufhäuser sowie Main First, denen dies bewusst hätte sein müssen. Offensichtlich war man aber eher darauf aus, auf Biegen und Brechen eine möglichst hohe Bewertung zu erzielen.

Andererseits war auch der Diskontierungszins für STS meines Erachtens deutlich zu gering, auch wenn von Seiten des Vorstands hier mit einem branchenüblichen Wert, den man extern herangezogen habe, argumentiert wird. Meine Interpretation des Gesprächs ist zudem, dass offensichtlich weiterhin auch ein ganzheitlicher Verkauf noch möglich ist. Da die Spanne mit 26-32 Mio. € statt ursprünglich 50 Mio. € für STS nun geringer ausfällt, wird man zudem nicht so viel Aktien von Seiten der Mutares platzieren wie ursprünglich geplant. Eine spätere Platzierung weiterer Aktien hält man sich damit weiter offen. Dennoch könne die STS mit dem Geld die geplanten Investitionen umsetzen. Auch sei bei der Mutares AG (im Einzelabschluss) unverändert die Absicht, mindestens 50% des Gewinns aus der Transaktion (Eingezahlt zu 1€, d.h. 25-31 Mio. € Gewinn bei Platzierung von 1 Mio. Aktien) als Dividende auszuschütten.

Dennoch wird dies im Konzern dazu führen, dass der NAV in der mittleren Spanne bei ansonsten unveränderten NAV-Werten der anderen Gesellschaften auf rund 22,70€ sinken wird, was immer noch deutlich über dem aktuellen Börsenkurs liegt. Dazu zahlt Mutares für 2017 eine Dividende von 1,00€ je Aktie, entsprechend einer Dividendenrendite von derzeit rund 7,7%. Dies dürfte mit Blick auf die am 20.Juli anstehende Hauptversammlung durchaus für Upside sorgen. Wichtig war zudem das Feedback, dass der ehemalige Vorstand offenbar keine Aktien verkauft habe und sich das Gerücht diesbezüglich nicht bestätigt hat. Vielmehr war dies offenbar durch amerikanische Investoren geschuldet, da vermehrt Nachmittags Verkäufe in der Aktie getätigt wurden. Dennoch muss nun vom Mutares Management ein Signal kommen. Aktuell liegt der Börsenkurs für STS bei Lang & Schwarz vor dem IPO bei 26,30€ und damit am unteren Ende von 26-32€. So könnte beispielsweise der komplette Vorstand Aktien von Mutares kaufen um Vertrauen gegenüber den Investoren zu schaffen. Wichtig wird nun sein, dass der Börsengang nicht ganz "in die Hose geht". Wenn dies verarbeitet ist und der Aktienkurs im Nachgang durch ggf. die ein oder andere positive Meldung steigt, bietet die Mutares Aktie auch wieder Potenzial zu steigen. Es wird daher bis zum IPO am 1.Juni spannend bleiben.
Feedback Frühjahrskonferenz | Modellupdate S&T AG

Ich hatte am Dienstag vergangene Woche ein Gespräch mit dem Finanzvorstand von S&T auf der Frühjahrskonferenz in Frankfurt. Hierbei lag der Schwerpunkt für mich insbesondere auf der Entwicklung der Kennzahlen der einzelnen Segmente wie auch der Kostenstruktur. Hintergrund dessen war, dass nach dem äußerst starken ersten Quartal (EBITDA +40,0%, EBIT +80,9%) auf Basis einer vergleichbaren Kostenstruktur und einer Bruttomarge von 40%, mehr als 10% EBITDA-Marge möglich sein dürften. Dies sind derzeit die beiden aktuellen Kennzahlen hinsichtlich Profitabilität, die angestrebt werden. Da der Personalaufwand als zweitgrößte Variabel ebenso wie der Materialaufwand als größte Kostenposition (Hebel für die Bruttomarge) unterproportional zum Umsatz steigen sollen, erwarte ich daher für die kommenden Jahre eine entsprechende Skalierung über beide Kostenpositionen hinweg.

Aufgrund dessen habe ich meine Margenerwartungen für 2018ff leicht angehoben und erwarte nun eine mittelfristige EBITDA-Marge von 11,1% nach bislang 10,0%. Aber auch noch höhere EBITDA-Margen in den Bereich von 12% sind durchaus möglich meines Erachtens. Im avisierten Umsatzanstieg auf 2 Mrd. € erwartet das Unternehmen ein organisches Umsatzwachstum von 10%. Aufgrund des wieder erstarkten Euros ggü. dem Dollar habe ich für das durchschnittliche Wachstum, ohne weitere Akquisitionen, einen leicht geringeren Wert von 9,6% für die Jahre 2018-2023 angesetzt. Auch im vergangenen Jahr hatte dies einen negativen Umsatzeffekt von >20 Mio. €, allerdings nur von rund 700TEUR auf das Ergebnis. Dazu plant Foxconn aktuell ein IPO für eine Tochtergesellschaft die sich auf die Bereiche elektronische Geräte und Industrieroboter spezialisiert. Im Rahmen dessen soll die Gesellschaft rund 4,3 Mrd. Dollar einnehmen. Zum Vergleich: Die S&T AG ist derzeit mit knapp 1,3 Mrd. € bewertet. Wie bereits bekannt, halten die Chinesen >20% der S&T Aktien. In Österreich könnte Foxconn aber bei >25% der Aktien nur 25% der Stimmen ausüben und müsste demnach >30% gehen, wie es heißt. Dies wäre allerdings wiederum mit einem Übernahmeangebot verbunden. Daher ist meines Erachtens durch das IPO, im Zuge dessen sich Foxconn auch unabhängiger vom Smartphone Geschäft machen will, entweder eine komplette Übernahme der S&T oder ein Kauf von einzelnen Bereichen (IoT, Embedded) denkbar. Aufgrund dessen, dass Foxconn aber keinerlei Interesse am IT-Service Geschäft haben dürfte, ist die zweite Option aus meiner Sicht die Wahrscheinlichere Variante.

Aufgrund der Modellüberarbeitung mit veränderten Schätzungen und einer Verschiebung der Bewertung auf das Jahr 2018 habe ich das Kursziel auf 30€ nach bislang 26€ angehoben. Auf Basis der Ergebnisdynamik die in Q1 gezeigt wurde ist auch für die verbleibenden Quartale bei einer Verschiebung der Umsätze hin zu mehr IoT Umsatzanteilen mit einer entsprechenden Ergebnisverbesserung zu rechnen. Ich erwarte daher mit 8,8% EBITDA-Marge auf Basis eines Umsatzes von 997,5 Mio. € (Prognose 1 Mrd. €) ein EBITDA i.H.v. 88,2 Mio. € (Prognose: >80 Mio. €). Es bestehen somit sehr realistische Chancen, dass die Prognose im Jahresverlauf leicht angehoben werden dürfte.
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.840.905 von Junolyst am 27.05.18 10:30:27
Diskussion des Wikifolios Chancen suchen und finden
Nein Herr Spang, ich habe mit Assetresearch überhaupt nichts zu tun.
Ich darf Sie daher ersuchen, Ihre Unterstellung öffentlich zurückzunehmen! und zwar subito (=sofort!) (Der Forum-Moderator soll IP Adressen, etc. der beiden Accounts überprüfen). Ich behalte mir eine Strafanzeige ausdrücklich vor, um das auch gleich klarzustellen.

aber um zu sachlichen Themen zurückzukehren.
Ich finde die Diskussion aber für die am Wikifolio Chancen Suchen und Finden Interessierten für sehr hilfreich. Schließlich sind Sie ja eine Art Vorstand des Wikifolios und es ist für potentiell Interessierte durchaus erhellend, den Wikifolio "Vorstand" "live" kennenzulernen, z.B. zu sehen, wie er bei Kritik reagiert, eventuell um sich schlägt bzw. beginnt, die Nerven wegzuschmeißen. Sirmike hat es als rüpelhaft bezeichnet. Als ehemaliger Investierter in Ihr Wikifolio bin ich schlicht enttäuscht.

Zur Performance Ihres mit Abstand größten, aktiv gemangten Wikifolios:

Kennzahl Wert
Performance 3 Monate -8,445%
Performance 12 Monate -1,101%
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.841.243 von Junolyst am 27.05.18 11:33:36
Zitat von Junolyst: Wenn ich Ihre (heinzconrad + AssetResearch) Beiträge so lese, sind diese voller Agressivität, angreifend, reißerisch und pöbelhaft formuliert. Es wird schon einen Grund haben warum mich keiner von Ihnen persönlich anschreibt. Stattdessen überzeugen Sie beide mit Halbwissen...schade eigentlich!


Also nun reicht es wirklich mit Ihrer niveaulosen Pöbelei, Falschdarstellungen bzw. Unsachlichkeit:

1. habe ich zu keinem Zeitpunkt pöbelhaft, sondern stets fundiert und sachlich argumentiert.

2. werde ich Sie auch nicht persönlich anschreiben. Schließlich pöbeln Sie(!) öffentlich gegen zahlreiche User und renommierte Analystenhäuser wie Hauck & Aufhäuser usw. Und wenn sie falsche Aussagen zu S&T machen, dann bitte darf man auch sachlich begründen, weshalb Ihre Analysen nicht zutreffend sind.

Ich wünsche Ihnen einen schönen und erholsamen Sonntag!
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.841.105 von heinzconrad am 27.05.18 11:07:25
Zitat von heinzconrad: Nein Herr Spang, ich habe mit Assetresearch überhaupt nichts zu tun.
Ich darf Sie daher ersuchen, Ihre Unterstellung öffentlich zurückzunehmen! und zwar subito (=sofort!) (Der Forum-Moderator soll IP Adressen, etc. der beiden Accounts überprüfen). Ich behalte mir eine Strafanzeige ausdrücklich vor, um das auch gleich klarzustellen.


Spätestens jetzt kann man Ihre sog. "Kritik" wirklich nicht mehr Ernst nehmen. :eek:
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.841.950 von Huusmeister am 27.05.18 15:01:27Ich bin zwar noch neu hier, da ich bisher nur mitgelesen habe.

Doch ich finde die Art und Weise wie Herr Junolyst mit berechtigter Kritik bzw. mit Kritikern umgeht schon sehr befremdlich. Ein Forum verlangt einen demokratischen Umgang und keine Repressalien gegen User, die an Diktaturen erinnern.
Lukas, ich würde mal gerne Deine Strategie hinterfragen beim Aktiennachkauf.

1. Du hast im Top-Picks-Wiki Vita34 zur Hälfte verkauft, dann aber dieses Geld auf die 5 schlechtesten Performer im Portfolio verteilt.

2. Du verkaufst im Chancen-Wiki immer wieder Steico und m-u-t, also sehr gute gelaufene Aktien, die fundamental/operativ weiter rund laufen. Vermutlich, weil sie einen relativ hohen Depotanteil einnehmen. Du kaufst im Gegenzug Aktien, die immer weiter abstürzen.

Warren Buffett hat mal über ein Peter Lynch-Zitat gesagt, es sei eine der eingänglichsten Weisheiten, die er jemals über die Börse gelesen habe. Er meinte dieses hier: »Du wirst Deine Ergebnisse nicht verbessern, indem du die Blumen ausreißt und das Unkraut gießt.«

Deine Nachkaufaktionen scheinen mir darauf ausgerichtet zu sein, die Top-Performer zu verkaufen, um die Underperformer aufzustocken. Diese Strategie erschließt sich mir nicht - sie setzt ja voraus, dass alle Aktien im Depot gleich gut und aussichtsreich sind und am Ende die gleiche Rendite einfahren. Unter dieser Prämisse wäre es sinnvoll, Aktien mit 20% Kursgewinn zu verkaufen, um das Geld in Aktien mit 20% Kursverlust zu stecken. Doch die Realität sieht ja ein bisschen anders aus. Denn die Unternehmen entwickeln sich unterschiedlich und nicht jeder Investmentcase geht auf - man kann nicht immer richtig liegen.

Da ich mir ziemlich sicher bin, dass Du andere Beweggründe für Deine Trades hast bzw. eine andere/sinnvolle Strategie, würde ich die gerne erfahren.
Börsengang STS Group AG

ernüchternde Nachrichten am Abend von Mutares zum geplanten Börsengang der Tochtergesellschaft STS Group AG. Nachdem zunächst ein Bruttoemissionserlös von 50 Mio. € anvisiert wurde, musste dies vor 2 Wochen auf eine Spanne von 26-32 Mio. € angepasst werden. Neben einer geringeren Bewertung und geringeren Erlösen entschied sich Mutares auch dazu, weniger Aktien als geplant abzugeben. Die Preisspanne sollte demnach bei 26-32€ liegen. Da dies schon deutlich unterhalb der zuerst angestrebten Bewertung lag, war eigentlich davon auszugehen, dass dann auch das mittlere bis obere Ende erreicht werden kann, um den Börsengang nicht ganz floppen zu lassen. Hierbei wäre eine Bewertung von 156-192 Mio. € resultiert, die damit unterhalb der zuletzt vom CEO in Aussicht gestellten 300 Mio. € sowie dem selber errechneten NAV von 220 Mio. € lag. Bereits das war eine herbe Enttäuschung.

Letzten Freitag gab es dann eine Mitteilung, dass das gesamte Orderbuch inkl. Greenshore "covered" sei, also alle Aktien zu der avisierten Spanne platziert werden können. Die Meldung dahinter: Der Börsengang kommt! Die Zeichnungsfrist ging bis heute 15Uhr. Auch seien die Orders von qualitativ hochwertigen Langfristinvestoren. Nun heute Abend dann die erneute Enttäuschung. Nach 26-32€ geplantem Preis soll STS nun bei 24€ platziert werden. Demnach hat man nicht einmal das untere Ende der angestrebten Spanne erreichen können. Hier haben also das Management und auch die beiden Banken erneut versagt und einen richtig schlechten Job gemacht. Offenbar war aber Mutares so darauf aus dieses IPO durchzuziehen, dass die Investoren das Spiel in der Hand hatten und Mutares den Investoren mehr oder weniger ausgeliefert war. Diese hatten sich offenbar am Ende nicht einmal bereit erklärt 26€ zu zahlen. Was zwischen Freitag und heute Nachmittag passiert ist, ist daher schon extrem fragwürdig und gilt es zu klären. Dass am Freitag alle Aktien bereits sicher vergeben waren und nun die Aktien zu 24€ kommen kann eigentlich nicht sein. Daher muss in den letzten Tagen etwas vorgefallen sein. Am Ende könnte auch die Unglaubwürdigkeit vom Mutares CEO Laik mit dafür verantwortlich sein. Statt sich Investoren auf der Frühjahrskonferenz in Frankfurt oder in Telefonkonferenzen zu stellen sei er mit dem Börsengang der STS beschäftigt gewesen. Offenbar hat er aber auch nicht einmal das hinbekommen wie sich nun zeigt.

Setzt man nun die 24€ pro Aktie an, ergibt sich eine Marktkapitalisierung von 144 Mio. € für STS. Setzt man diesen Wert in die NAV-Berechnung ein und lässt alle weiteren Werte unverändert ergibt sich somit ein reduzierter NAV von 20,80€ pro Aktie. Nachdem bisher also so ziemlich alles daneben ging was daneben gehen konnte und alle Beteiligten komplett versagt haben, kann der Börsengang jetzt nur noch einigermaßen gerettet werden, wenn der Kurs am Freitag (1. Handelstag) mehrere Prozent zulegt. Wichtig wären dann auch positive Nachrichten von Seiten der STS, die den Kurs positiv unterstützen.

Aber genauso wäre nun ein Statement des Mutares CEO Robin Laik wichtig, um das stark beschädigte Image seiner Person und des Unternehmens aber auch die Glaubwürdigkeit und Vertrauen am Kapitalmarkt wieder zurück zu gewinnen, wichtig. Die Taktik des CEO sich zu verstecken ist die schlechteste aller Varianten. Daher müssen nun alle beteiligten Parteien das Bestmögliche daraus machen und dafür sorgen, dass Mutares wieder ins bessere Licht gerückt wird. Ich selber hatte mich an dieser Stelle mit der Spekulation auf den Börsengang vertan und zu hohe Erwartungen gehabt. Dies war ein Fehler. Daraus gilt es zu lernen.

www.dgap.de/dgap/News/adhoc/mutares-emissionspreis-der-tocht…
Wochenupdate Wikifolio Chancen suchen und finden
Die Performance des wikifolios Chancen suchen und finden:
Vortag 325,959 EUR 1,35 % - -
1 Woche 331,8745 EUR -0,46 % - -
1 Monat 329,214 EUR 0,35 % - -
3 Monate 346,4765 EUR -4,65 % - -
6 Monate 332,249 EUR -0,57 % - -
Lfd. Jahr 330,6595 EUR -0,09 % - -
1 Jahr 352,283 EUR -6,22 %

Mutares konnte sich in der Woche etwas erfangen (nur mehr -36,23%), Spitzenreiter m-u-t AG wurde etwas zu gunsten Mutares abgebaut.
Update wikifolio Chancen suchen und finden: Ist der Druck der Investoren zu groß geworden?
Noch bis vor kurzem tönte Lukas S., als Kritik an seinen "Investitionen" lauter wurde "Die einen glauben an die Strategie und begleiten einen weiter und die anderen Denken Sie wüssten alles besser und gehen dann eben einen eigenen Weg."
Nun ändert er selbst seine Strategie bei seinem größten Wikifolio Chancen suchen und finden und sucht einen neuen Weg unter dem Titel > Portfoliostraffung < "Nachdem die vergangenen Wochen absolut unzufrieden stellend verlaufen sind, bin ich zu dem Entschluss gekommen, das Portfolio wieder mehr zu straffen. Das heißt, dass kleine Positionen wie GK Software und Berentzen auf 0 komplett reduziert werden, andere Positionen weiter verstärkt werden und die S&T Aktie neu aufgenommen werden soll. Dies soll dazu führen, dass jede Aktie wieder einen höheren Anteil bekommt und durch eine stärkere Konzentrierung eine bessere Rendite erzielt werden kann."

Aber ist diese Konzentrierung wirklich die richtige Strategie, um ein wenig Ruhe in sein volatiles Wikifolio reinzubringen und das Vertrauen der Investoren zurückzugewinnen? Immerhin hat das Wikifolio innerhalb des letzten Jahres rund ein Drittel an Investorengeldern verloren (2017 wurden noch über 9 Mill € verwaltet, nun sind es nur mehr knapp über 6 Mill. €). Kritische Anmerkungen auf seiner homepage lies er kurzerhand löschen.

Vergisst er dabei nicht zu sagen, dass dadurch das Risiko noch deutlich erhöht wird? User Eschinger war das wiki schon vor der Stragegieänderung "zu heiß" (*).

Wodurch wurde die Strategieänderung ausgelöst? Ist ein Grund dafür die performancebasierte Vergütung seines wikifolios, die ihn veranlasst, noch mehr Risiko zu nehmen? Klappt es, dann verdient er mit. Klappt es nicht, dann hat er (abgesehen von seiner geringen eigenen Investition ins wikifolio) nichts zu verlieren. Die Verluste tragen die Investoren.

Der Artikel https://letyourmoneygrow.com/2017/08/06/lukas-spang-junolyst…
erscheint nun in einem neuen Licht...

(*)
"Deshalb kam ja auch meine Frage nach Deiner Absicherungsstrategie! Dein Wiki ist relativ offensiv ( Beide Wiki's ) viele Nebenwerte, kaum Dividenden, keine Short-Zerti's etc. zur Absicherung, Cashbestand in der aktuellen Zeit auf fast 0?
In den letzten 5 Jahren gab es ja keine großen Einbrüche, deshalb ist klar das ein offensives Depot da besser performt?
Aber Juno, fahr Du Deine Strategie und ich fahr meine, das ist absolut okay, es ist nicht mein Ziel hier Dein wiki irgendwie in Frage zu stellen. Aber wie Du es absichern will ist mir ein Rätsel? Sollte heute Nacht ( und Gott behüte ) irgendetwas heftiges passieren ( kann man nie ausschließen ) dann hast Du nix drin was in irgendeiner Form gegen die fallenden Kurse drückt und Cash ist fast bei 0 ?
wie gesagt, Dein Wiki Deine Sache, mir wär es zu heiß."
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.961.812 von Junolyst am 11.06.18 22:07:21
Zitat von Junolyst: Wie sich übrigens eine extreme Absicherungsstrategie auswirken kann hat Dirk Müller bitter erfahren müssen - mit Performance 0%. Nur einmal als Beispiel.


Tut mir ja leid Lukas, aber ich verstehe nicht, warum Du überhaupt auf so eine repetitive Frage reagierst. Dein Portfolio hat einen klaren Schwerpunkt und dieser wird immer wieder bis zum Erbrechen wiederholt. Das ganze hier ist kein Hedge Fund sondern eine long only Strategie. Diese hat einen klaren Fokus und eine klare Strategie. Die Investitionsentscheidungen sind transparent und nachvollziehbar. Ob man diese auch teilt, ist eine andere Frage. Wer so etwas will, kann in das Wiki investieren. Wer auch andere Säulen sucht, kann das Wiki als Beimischung nutzen. Wer sich nicht damit identifizieren kann oder eine andere Strategie fährt, lässt die Finger davon.
Deine Antwort auf die Frage erinnert mich ein wenig an den Koch eines asiatischen Spezialitäten Restaurants, der einem Gast erklären soll, warum keine Wiener Schnitzel auf der Karte stehen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.096.987 von heinzconrad am 29.06.18 11:36:10und hab vergessen für den Moderator den link anzugeben:
https://www.wikifolio.com/de/de/w/wf19920415 (Spalte Kommentare unten)
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.156.100 von halbprofi87 am 06.07.18 17:13:10ich hab keine Erklärung dafür, nur eine Beobachtung zu diesem Wikifolio vor längerer Zeit.
schau dir mal
https://www.junolyst.de/app/download/8162276175/20170928_Com… (vom Sept 2017)
und
https://www.junolyst.de/app/download/8179573575/20171017_Com… (vom Okt 2017)
an.
Das sind die Analysen des Wikifolio Managers von Chancen suchen und finden zur Aktie Pantaflix.
Die Aktie Pantaflix wird dort intensiv beworben (Kursziel 340 bzw. 320).

GLEICHZEITIG (!!) (vom 1. Aug 2017 bis 1. Feb. 2018) wurden die Bestände im Wikifolio Chancen suchen und finden deutlich unter diesem Kurswert schrittweise mehr als halbiert....
Expertenmeinung zu den Wikifolios Top pics und Chancen suchen und finden
Eine Meinung des Bloggers und Nebenwertespezialisten Sirmike von seinem vor kurzem preisgekrönten Blog intelligent-investieren.net, warum er nicht in seine Wikifolios investiert:

"Richtig ist, dass er (Anmerkung Junolyst) auf einige Werte setzt, die ich nicht oder oder nicht mehr kaufen würde. Mutares und Vectron habe ich wegen gravierender Charaktermängel des Managements abgestoßen, da würde ich also auch in kein Wiki investieren, das die an Bord hat. SNP und YOC sind ebenfalls keine Werte, die für mich infrage kommen als Investment. Allenfalls als heißer Spekulationsritt. Und Pantaflix... von der aufgeblasenen Hypebude habe ich von Anfang an nichts gehalten und daher wäre das auf jeden Fall für mich ein No-Go-Kriterium.

Andere Werte in seinen Wikis habe ich selbst im Depot oder finde sie durchaus interessant - und habe einige davon auch auf meiner erweiterten Watchlist."
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.906.266 von Junolyst am 09.10.18 14:50:47Lassen wir doch die Zahlen sprechen:
Wikifolio Top pics of the year: Tagesverlust -4%
Wikifolio Chancen suchen und finden: Tagesverlust -3,1%

Und das an einem Tag, an dem die Börsen zwar nicht gut gingen, aber nicht katastrophal abschnitten. Wie wird das verlaufen, wenn es mal richtig an der Börse kracht (Brexit, Trump, China)?
Richtige Burner (Geldverbrenner)!
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.015.326 von Junolyst am 21.10.18 19:34:12
YTD Performance
Als Ergänzung zur Wochenperformance die Performance seit Jahresbeginn:

Wikifolio Chancen suchen und finden: -18,0 % YTD
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.243.755 von Junolyst am 18.11.18 17:18:06Das sieht aber durchaus ernüchternd aus. Da habe ich eine deutlich bessere Performance ohne derart akribische Recherche zu betreiben. Ich wünsche dir viel Erfolg für die Zukunft denn Transparenz erfordert auch Mut.
Man hinkt den eigenen Zielen hinter her

Allgeier hatte Mitte November den Quartalsbericht für die ersten 9 Monate bzw. das dritte Quartal veröffentlicht. So wurde über ein Wachstum von 19,8% im fortgeführten Geschäft innerhalb der ersten 9 Monaten und 20,0% im dritten Quartal berichtet. Maßgeblicher Wachstumstreiber war hierbei das Segment Technology, gefolgt vom drittgrößten Segment Enterprise Services. Allerdings war das Segment Technology auch maßgeblich durch anorganische Umsatzeffekte geprägt. So wurde zu Beginn des Jahres die Tochtergesellschaft ANECON Software Design und Beratung GmbH übernommen, ehe im weiteren Jahresverlauf die Objectiva Software Solutions Inc. (ab Juli vollkonsolidiert) und die iQuest Holding GmbH (Vollkonsolidierung ab Oktober) hinzukamen. Der anorganische Umsatzeffekt dürfte damit bei rund 18 Mio. € (ANECON geschätzt ca. 13 Mio. €, Objectiva 5,0 Mio. € lt. Allgeier) gelegen haben. Damit dürfte vom gesamten Umsatzanstieg von rund 80 Mio. € des fortgeführten Geschäfts etwa 1/4 durch anorganische Effekte zurückzuführen sein. Aber auch das größte Segmente Experts, für welches derzeit strategische Optionen evaluiert werden, trug deutlich organisch zum Umsatzwachstum bei.

Das EBITDA konnte auf bereinigter Basis in den ersten 9 Monaten um 64,5%, im dritten Quartal um 19,2% gesteigert werden. Die Marge lag entsprechend bei 6,4% respektive 7,1%. Das berichtete EBITDA wurde um 31,7% gesteigert nach 9 Monaten, während im dritten Quartal ein leichtes Minus von 2,1% verzeichnet wurde. Die Marge lag hier bei 5,2% bzw. 5,5%. Während sich das Segment Technology mit einer zweistelligen EBITDA-Marge weiterhin sehr gut und nach Plan entwickelte, konnten die anderen beiden Segmente nicht die Erwartungen erfüllen. Zwar konnten die Segmente Enterprise Services und Experts die Margen steigern, allerdings deutlich weniger stark als in Aussicht gestellt. So hatte Allgeier für dieses Jahr eine EBITDA-Marge im Segment Technology von 10-15% (mittelfristig >15%) in Aussicht gestellt. Nach 9 Monaten liegt die Marge mit rund 12,3% damit innerhalb der Planungen. Für Enterprise Services lagen die Planungen bei 7-8% (mittelfristig >10%), verglichen mit 4,2% nach 9 Monaten. Das Segment Experts erreichte nach 9 Monaten 2,3%, wobei für das Gesamtjahr eine Marge von 3,5-4,5% (mittelfristig >5%) in Aussicht gestellt wurde. Damit erweisen sich auch die mittelfristigen Margenziele zunehmend ambitioniert bzw. dürften sich nicht in der Schnelle (2-3 Jahre ausgehend von Ende 2017) erreichen lassen. Genaue Gründe für die schwächere Entwicklung, insbesondere im dritten Quartal, nennt das Unternehmen jedoch nicht. Im Gespräch mit dem Finanzvorstand auf dem Eigenkapitalforum klang heraus, dass man nun den Vertrieb im Bereich Experts neu strukturiert habe und dadurch Kosteneinsparungen erreichen konnte. Bei einem entsprechend steigenden Umsatz sollte sich dies auch in höheren Margen niederschlagen.
Im Nachgang an die Q3-Zahlen hatte Allgeier zudem bekannt gegeben, dass man mit der Otto Bock Gruppe einen LOI über den Zusammenschluss des Geschäftsbereichs Enterprise Services und der Sycor GmbH geschlossen habe. Wie zu hören ist, soll Allgeier dabei an dem neu entstehenden Unternehmen die Mehrheit halten. Zusammen sollen beide Bereiche in diesem Jahr einen Umsatz von 220 Mio. € (Enterprise Services ca. 120 Mio. €, Sycor ca. 100 Mio. €) erzielen. Beide Unternehmen erwarten sich entsprechende Größenvorteile und Synergien. Mit >1.500 Mitarbeitern im Bereich SAP und Microsoft sollen die gemeinsamen Kunden durch das erweiterte Know-how von den Markt- und Partnerzugängen eines international agierenden Dienstleisters profitieren. Ein Abschluss der Transaktion wird für das erste Quartal 2019 erwartet.

Nun hat Allgeier in dieser Woche die voraussichtlichen Zahlen für 2018 und einen ersten Ausblick für 2019 bekannt gegeben. So wird in diesem Jahr der Umsatz bei etwa 700 Mio. € (LSe: 696,1) und ein EBITDA von 35,6 Mio. € (LSe: 39,8) erwartet. Das bereinigte EBITDA soll bei 45,4 Mio. € liegen. Die Einmaleffekte i.H.v. 9,8 Mio. € dürften hierbei auf Währungseffekte, Restrukturierungsaufwendungen sowie Kosten im Zusammenhang mit den akquirierten Gesellschaften zurückzuführen sein. Mit 5,1% lag die EBITDA-Marge jedoch klar unterhalb der Prognose von 6,0-6,5%, die zu Jahresbeginn abgegeben wurde. Auch das Wachstum von rund 22% liegt zwar innerhalb der avisierten Spanne von 18-23%, allerdings wurde diese Prognose zu Jahresbeginn nur unter Berücksichtigung der ANECON abgegeben. Bereinigt um die Umsatzbeiträge von Objectiva und iQuest dürfte das Wachstum lediglich etwas über 18% betragen haben und somit am unteren Ende der Spanne. Für 2019 wird nun mit einem weiteren Wachstum von 17% auf 820 Mio. € gerechnet. Dies liegt exakt im Rahmen meiner etwas überarbeiteten Schätzungen nach den Q3-Zahlen von 820,4 Mio. €. Beim EBITDA wird mit einer EBITDA-Marge zwischen 6,5-7,0% (ca. 56 Mio. €) geplant, was jedoch unterhalb meiner Erwartungen von 61,1 Mio. € (7,5%) liegt. Ich habe daher meine Erwartungen auf nunmehr 55,0 Mio. € (6,7%) reduziert. Dies Prognose berücksichtigt einerseits weiterhin das Segment Experts, welches zum Jahresende jedoch vermutlich als zur Veräußerung bilanziert werden soll, andererseits noch nicht das neu entstehende Gemeinschaftsunternehmen mit Sycor.

Aufgrund dessen habe ich meine Schätzungen nochmals leicht reduziert (vorläufiges Kursziel nach Q3 71,00€) wodurch ein neues Kursziel von 63,00€ (alt: 73,00€) reduziert. Hierbei ergibt sich für die "neue" Allgeier ein Wert von 54,00€ bzw. 552,9 Mio. € (alt: 611,7) und für den Bereich Experts ein Wert von 9,00€ bzw. 91,5 Mio. € (alt: 120,0). Für die einzelnen Segmente liegen meine Erwartungen jedoch nun deutlicher unterhalb der Mittelfristziele des Managements. So erwarte ich für das Segment Technology bis 2020 eine Steigerung der EBITDA-Marge auf 13,0% (Ziel >15%), im Bereich Enterprise Services auf 7,0% (Ziel >10%) und bei Experts auf 4,0% (Ziel >5%). Neben der Kommunikation des Unternehmens, welche weiterhin nicht umfangreich transparent genug - gerade vor dem Hintergrund der zahlreichen Käufe und Verkäufe - und auch nicht konsistent ist (regelmäßige Adjustierungen von Prognosen), muss das Unternehmen in den kommenden Jahren liefern, um die eigenen Ziele zu erreichen. Da Allgeier auch in diesem Jahr ergebnisseitig nicht die eigenen Ziele erreichen konnte, ergibt sich für die kommenden Jahre eine geringere Ergebnisdynamik, einhergehend mit einer geringeren Bewertung.
Top Picks 2019


Auch in diesem Jahr gibt es kurz vor Jahreswechsel die Studie mit den Favoriten des kommenden Jahres. Erneut 10 sehr spannende Small Caps mit zum Teil deutlichem Kurspotenzial.

Mehr dazu unter folgendem Link:

http://bit.ly/2BHe0I0" target="_blank" rel="nofollow">http://bit.ly/2BHe0I0
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.530.474 von heinzconrad am 30.12.18 19:22:58Zur Einordnung:

SDAX (abgeleitet von Small-Cap-DAX) YTD: -20,3%

TecDAX YTD: -4,1%
Nach erfolgreicher Restrukturierung Fokus auf Wachstum + Profitabilität

Schaltbau hat in der abgelaufenen Woche Zahlen für die ersten 9 Monate bzw. das dritte Quartal 2019 veröffentlicht und dabei den erfolgreichen Abschluss der 2017 begonnenen Restrukturierung bekannt gegeben. Im Zuge dessen wurden die Tochtergesellschaften Pintsch Bubenzer (2018), Sepsa (2019) und Alte (2019) verkauft bzw. liquidiert. Zugleich wurde im dritten Quartal eine neue Refinanzierung mit einem Volumen von 151,5mEUR, bestehend aus einem neuen Konsortialkredit über 109mEUR, einem Factoring-Programm i.H.v. 29mEUR sowie einer neuen Vereinbarung mit einem Teil der Inhaber der bisherigen Schuldscheindarlehen (13,5mEUR), abgeschlossen. Während erste Forderungen bereits im dritten Quartal verkauft wurden, wird sich der Effekt aus dem neuen Konsortialkredit erst ab dem 01.01.2020 auswirken. Bis Jahresende werden die Zinsen noch einheitlich 3,6% betragen, ehe sie ab Anfang 2020 in einem Bereich von 1,0-3,1% liegen.

Aufgrund der unterjährigen Endkonsolidierung der genannten Gesellschaften in diesem Jahr wie auch im Vorjahr berichtet Schaltbau sowohl Konzernkennzahlen wie auch Like-for-like Kennzahlen, um eine bessere Vergleichbarkeit zu gewähren. So war der Umsatz nach 9 Monaten mit 376,4mEUR nahezu auf dem Vorjahresniveau, auf vergleichbarer Basis ergab sich jedoch ein organisches Wachstum von 7,7% auf 354,6mEUR, welches durch alle drei Segmente (mobile Verkehrstechnik +5,0%/stationäre Verkehrstechnik +28,5%/Komponenten +5,2%) getragen wurde. Im dritten Quartal ging der Konzernumsatz durch den Wegfall der Umsätze von Alte im Mai um 2,6% zurück, auf vergleichbarer Basis konnte allerdings ein Wachstum von 8,1% auf 121,4mEUR erzielt werden. Auch im dritten Quartal konnten alle drei Segmente (mobile Verkehrstechnik +9,1%/stationäre Verkehrstechnik +17,9%/Komponenten +2,6%) zum Umsatzwachstum auf vergleichbarer Basis beitragen.

Das ausgewiesene EBIT stieg in den ersten 9 Monaten 2019 deutlich von -1,5mEUR auf 14,9mEUR an und war Folge der durchgeführten Restrukturierung. Konkret ergaben sich neben geringeren Sonderbelastungen positive Ergebniseffekte durch eine gesteigerte Produktivität, ein höheres Umsatzvolumen, einen besseren Produktmix sowie Einsparungen beim Material. Dennoch waren auch dieses Jahr das EBIT erneut durch Sonderaufwendungen i.H.v. 6,8mEUR (Vj. 13,7) belastet, wodurch sich ein bereinigtes EBIT i.H.v. 21,7mEUR (Vj. 12,2/+77,9%) ergab. Auf vergleichbarer Basis ohne Sondereffekte resultierte ein EBIT von 22,6mEUR, entsprechend einer Verbesserung von 43,0% und einer EBIT-Marge von 6,4%. Im dritten Quartal ergab sich ein berichtetes EBIT von 6,4mEUR (Vj. -10,9), ein bereinigtes EBIT von 6,1mEUR (Vj. 6,4/+8,3%) sowie ein like-for-like EBIT i.H.v. 6,1mEUR (Vj. 6,4/-4,7%). Die deutliche Ergebnisverbesserung in den ersten drei Quartalen resultiert hierbei aus entsprechenden Effekten im Segment mobile Verkehrstechnik, welches das EBIT von -15,3mEUR auf 2,2mEUR erheblich verbessern konnte. Auch im Segment stationäre Verkehrstechnik konnte das EBIT von 0,2mEUR auf 2,7mEUR gesteigert werden, entwickelte sich jedoch aufgrund der Charakteristik im Projektgeschäft im dritten Quartal mit 0,3mEUR (Q1: 1,1/Q2: 1,3) deutlich schwächer. Das Komponentengeschäft erzielte mit einer EBIT-Marge von 18,0% (Vj. 20,1%) weiterhin sehr gute Ergebnisbeiträge, die jedoch vom Personalaufbau für das weitere erwartete Wachstum im ersten Halbjahr belastet waren. Im dritten Quartal konnte die Marge mit 18,0% (Vj. 17,8%) bereits wieder leicht gesteigert werden.

Ebenso positiv hat sich der Auftragseingang entwickelt. Auf berichteter Basis stieg dieser zwar nur um 1,5% auf 426,4mEUR, auf vergleichbarer Basis ergab sich jedoch ein Anstieg von 8,8% auf 413,4mEUR, wodurch der Auftragsbestand auf vergleichbarer Basis um 18,9% auf 508mEUR anstieg. Hierzu hatte auch ein deutlicher Anstieg von 33,4% auf 137,0mEUR in einer like-for-like Betrachtung im dritten Quartal beigetragen. Die Book-to-Bill Ratio lag mit 1,17 und 1,13 (Auftragseingang auf vergleichbarer Basis zu Umsatz auf vergleichbarer Basis) jeweils deutlich über 1 und deutet daher auf zukünftig weiter steigende Umsätze. Diese Dynamik ist vor allem auf das Segment mobile Verkehrstechnik zurückzuführen, welches den Auftragseingang (nachfolgend ausschließlich like-for-like-Betrachtung) um 15,1% in den ersten 9 Monaten bzw. 60,5% im dritten Quartal deutlich steigern konnte. Auch in der stationären Verkehrstechnik konnte der Auftragseingang im dritten Quartal um 29,3% gesteigert werden, wenngleich auf 9-Monatssicht durch einen Großauftrag für eine Zugbildungsanlage im Vorjahr der Auftragseingang knapp 13% niedriger war. Zudem ergaben sich Verzögerungen bei der Vergabe von Bahnübergangsprojekten in Deutschland. Bei den Komponenten ergab sich in den ersten drei Quartalen eine Steigerung von 9,1%, im dritten Quartal lag der Auftragseingang auf Vorjahresniveau.

Mit Blick auf das Gesamtjahr hat der Vorstand die Prognose mit einem Umsatz auf vergleichbarer Basis zwischen 480-500mEUR (2018: 453mEUR) bestätigt und peilt bei der EBIT-Marge vor Sondereffekten nun das obere Ende der avisierten Zielspanne von 5-6% an. Für die kommenden Jahre zeigt sich das Management ebenfalls zuversichtlich weiter zu wachsen. Dem Markt für Zutrittssysteme, in dem Schaltbau in Europa Marktführer ist, wird für die kommenden Jahre ein jährliches Wachstum von 10-15% zugesprochen. Zudem ergibt sich im Bereich Türsysteme durch neue Mobilitätsdienste (z.B. MOIA von Volkswagen) weiteres Wachstumspotenzial, ebenso wie durch Schnell-Ladesysteme für Elektrobusse im Zuge der geplanten Emissionsreduzierung des Nahverkehrs, der Modernisierung von Schienenfahrzeugen zur Verlängerung der Lebensdauer sowie der geplanten Investitionen der Deutschen Bahn bis 2023 i.H.v. bis zu 156 Mrd. €. Nach der erfolgreich abgeschlossenen Restrukturierung, die zukünftig auch mit einer geringeren Komplexität bei den Kennzahlen einhergehen wird, kann sich der Schaltbau Vorstand nun wieder verstärkt auf das organische Wachstum konzentrieren und bei der Profitabilität die weitere Verbesserung forcieren, um das avisierte alte Margennvieau (7-9% EBIT-Marge) zukünftig wieder zu erreichen. Ich erwarte daher für das aktuelle Geschäftsjahr einen Umsatz auf vergleichbarer Basis von 490,1mEUR (+8,2%) sowie ein bereinigtes EBIT i.H.v. 28,7mEUR (5,6% EBIT-Marge). Bis 2021 erwarte ich eine weitere Umsatzsteigerung auf 582,2mEUR sowie ein EBIT von 47,1mEUR (8,1% EBIT-Marge), wodurch sich auf Basis des aktuellen Kursniveaus ein Kurs-Gewinn-Verhältnis von 11,8 für 2021 ergibt. Potenzielle Treiber für das Ergebnis je Aktie könnten sich durch die Reduzierung von Minderheiten ergeben, welche zuletzt rund 20% vom Ergebnis nach Steuern betragen haben. Insgesamt ergibt sich auf Basis dessen ein Kursziel von 51,00€.
Antwort auf Beitrag Nr.: 55.195.065 von Huusmeister am 23.06.17 21:23:06Zapf Creation

Habe die Aktie auch in meinem privaten Depot, weil sie m.E. auch noch auf dem aktuellen Kursniveau zu billig ist.

Leider hatte ich noch nicht die Zeit dazu den GB 2016 zu lesen. Gab es hier Sondereffekte?

Das EBITDA betrug 2016 11,79 Mio. €. Dazu kommt eine Netto-Liquidität von 13,53 Mio. €.

Aktuell ist die Aktie mit 78,66 Mio. € bewertet, sodass das EV/EBITDA für 2016 bei 5,5 liegt. Das ist mal richtig günstig.

Nehmen wir mal an das Ergebnis bleibt konstant (Prognose: leichte Umsatzsteigerung, Rohertragsmarge leicht niedriger), dann kann man der Aktie aufgrund der sehr starken Free Cashflows (kaum Capex nötig) definitiv auch eine höhere Bewertung zusprechen. Ende 2017 sollten sie demnach nochmal ca. 10 Mio. € mehr Cash haben, sodass die Nettoliquidität dann auf 23,5 Mio. € steigen würde.

Bei einem EV/EBITDA Multiple von 8 ergibt sich demnach ein fairer Wert von 18,30€ je Aktie - ein Upside von fast 50% zum aktuellen Kurs.
SmallCaps mit Potenzial

Mal ein paar Werte herausgepickt, die ich so in der sehr engen Coverage habe, bei denen ich noch einiges an Kurspotenzial sehe...

adesso - Kz 88,00€/60% Upside
Berentzen - Kz 15,80€/25% Upside -> nach Refinanzierung dürfte das Kz aber steigen
Easy Software - Kz in Überarbeitung
Pantaleon - Kz in Überarbeitung
YOC - Kz 12,00€/48% Upside
Vectron - Kz in Überarbeitung
Polytec - Kz 27,00€/52% Upside
Antwort auf Beitrag Nr.: 55.228.172 von Junolyst am 29.06.17 12:10:27Die Prognoseanhebung kommt 2018, wenn das Unternehmen im altbekannten Modus die IR-Arbeit fortsetzt...zumal das wichtige Weihnachtsgeschäft erst noch kommt. Hier wird noch etwas anderes interessant. Die Bay Born Sister scheint gut anzukommen, VK-Preis ist um 50 Euro. Im Herbst soll "Emma" auf den Markt kommen, eine höherpreisige Puppe (VK-Preis ca. 90 Euro), die technisch eine Menge kann...wenn die auch gut laufen würde, dann könnte man ordentlich Rückenwind auch für 2018 erwarten.
Webinar heute 19Uhr

Reminder Webinar heute Abend 19 Uhr

Gerne möchte ich alle Interessierten nochmal an das heutige Webinar um 19Uhr zum #wikifolio "Chancen suchen und finden" (Link zum wikifolio: https://www.wikifolio.com/de/de/w/wf19920415) erinnern. Erfahren Sie hierbei mehr über die Strategie und Vorgehensweise im wikifolio und nutzen Sie die Gelegenheit direkt Fragen zu stellen:

http://mailchi.mp/297d299b6806/junolyst-reminder-webinar-heu…


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