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Die Weltwirtschaftskrise: Was tun? / ! - (Seite 192)

eröffnet am 08.11.08 13:22:25 von
neuester Beitrag 09.05.21 11:54:48 von


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11.04.21 13:25:08
Beitrag Nr. 1.911 ()
Ein Zitat eines Mannes, der die Sorge um die Zukunft seines Volkes offenbart als Anlass genommen um unser eignes Volk und dessen Zukunft zu "reflektieren" wurde gelöscht, weil es angeblich mit dem crash-Thread nichts zu tun hätte.

Ich gehe davon aus, dass die Moderatoren meist aufgrund einer Beschwerde tätig werden und mühsam erstellte Beiträge daraufhin löschen.
Nun gut, in der Hoffnung, dass es hier keinen Leser gibt, den solche übergeordneten Beiträge stören...


Apropos Nachkriegszeit.

Mehr als 75 Jahre Frieden und Wohlstand.

Gesetzt, die in den zwanziger Jahren Geborenen waren nach dem 2. Weltkrieg im besten Alter, ihre Kinder
sind jetzt selber Großeltern.

Und exakt von diesen Urenkeln spricht Scheich Muhammad bin Raschid Al Maktum (* 1949)
Sein Vermögen: 13 Milliarden Euro (2013 geschätzt), Vater von 22 Kindern...








Karriere: „Generation Weichei“ ersetzt unsere Führungskräfte

,,Für junge Menschen in Deutschland steht das Privatleben weit über Karriere, Geld und Macht. Stattdessen wollen sie privates Glück finden – und sich verwirklichen."



https://www.welt.de/vermischtes/article131217663/Generation-…


... eine sorgenvolle Nacht.

@ Greenanke

Daraufhin empfahl mir Greeny das Buch von Dale Carnegie "Sorge dich nicht, lebe".

Hier meine bereits verfasste Antwort, die mich eine halbe Stunde meines Lebens gekostet hat:

Eine gehörige Portion LmaA - Einstellung, gemischt mit viel Unbetroffenheit und Unwissenheit sowie mit
viel Oberflächlichkeit übergossen und schon - hat man keine Sorgen mehr. :D

Im Ernst:
Neige mehr zum Grundsatz von Goethe:

In dem Prometheus - Fragment fragt Epimetheus seinen Bruder:

,,Was ist denn dein? "

und Goethe lässt seinen Prometheus antworten:

,,Der Kreis, den meine Wirksamkeit erfüllt."

Also, je größer der Kreis Deiner Betroffenheit, Interessen und Engagements, desto mehr Leid und Sorgen hast Du.

Dabei gelten die Ebenen in konzentrisch angeordneten Bahnen:

-----eine Familie

...............ein Volk

............die Menschheit

...............das gesamte Leben auf Erden

( >...Liebe mit sehenden Augen zu allem Lebendigen sowie das Streben nach Gerechtigkeit, nicht nur unter Menschen,
sondern unter den Dingen!< F.N,)

N.B, Dein Düsseldorfer Mitbürger Heinrich Heine schlug sich als "guter Europäer" (F.N.) in Sorge um Deutschland seine Nächte um die Ohren!
(Vielleicht fehlte ihm einfach nur Dale Carnegies Buch unter dem Kopfkissen?)

@ alle Leser

Pardon, für diesen Sonntagsbeitrag bei regnerischem Wetter.

*
DAX | 15.234,16 PKT
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11.04.21 16:18:29
Beitrag Nr. 1.912 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.882.935 von Sternen-Staub am 08.11.08 13:24:33Ich lese gerade einen früheren Beitrag von Sternen-Staub, der sehr gut in diesen Thread passt.

Ich stelle fest, dass Sternen-Staub bereits Ende 2008 einen Zusammenbruch erwartete.

Tja ...



Zitat von Sternen-Staub: Liebe Börsenfreunde!

Anfang Oktober verfasste ich diesen Aufsatz zur Weltwirtschaftskrise und wie man ihr angemessener begegnen könnte. der als ein Rundbrief konzipiert ist.
Dieser Aufsatz ist als ein Rundbrief konzipiert, deb ich gerne den "guten Europäern" ans Herz legen möchte!

Zunächst veröffentlichte ich ihn unter anderem hier:

http://www.wallstreet-online.de/diskussion/1140172-1211-1220…

Da jedoch die Resonanz sehr dürftig war, versuche ich diesen Aufsatz hier in einem separaten Therad nochmals zu Diskussion zu stellen.
Auch ist er so leichter auffindbar.

Alles Gute.

Sternenstaub.


PS. Meine unmaßgebliche Prognose: in etwa zwei Jahren werden die großen Indices durchschnittlich etwa 90 Prozent von ihrem jeweiligen Hoch entfernt sein - so schon einmal geschehen nach der 1. Weltwirtschaftkrise von 1929-1932.

Als eindringliche Einstimmung in das Thema empfehle ich vor dem Lesen des Textes diesen außergewöhnlichen Börsen-Beitrag, der meiner Ansicht nach in die Geschichte der Berichterstattung eingehen wird: radikal ehrlich, hart, den Börsenkrach gleichsam vorwegnehmend.

Dirk Müller - auch liebe- und achtungsvoll Mr. Dax genannt; ist ein Mann nach meinem Geschmack: unbestechlich und mutig.
Wir werden bestimmt noch viel von ihm hören. -

http://www.anleger-fernsehen.de/video/onvista/vod/20081008_V…



.




Neuss – Europa, Anfang Oktober 2008


Die Weltwirtschaftskrise: Was tun? / !-




„Kein Prophet gilt etwas in seinem Vaterland.“
Bibel


Und noch viel weniger gilt er bei seiner Familie, bei seinen
Freunden und Verwandten. Na und, was liegt schon an ihm.
Kosmisch empfinden und sich überflüssig machen - das zählt.







Der Wille zur Würfel-Macht.

oder

Die Revolution auf Taubenfüssen.

Ein verwegener Versuch einer gezielten Gegensprengung.






Vorrede


Das unkontrollierte explosive Wachstum des Marktes für Finanz-Derivate zu einem fast Sechshundert – Billionen – Dollar - Volumen, das ungefähr zwanzig Mal höher ist als der Wert der dreitausend größten Firmen der Welt, hat uns – allen auf der Erde lebenden Menschen – ein Zig – Billionen – Dollar – Schuldenloch hinterlassen, das uns alle in seinen
verhängnisvollen Abgrund zieht.

Es ist, als ob eine noch nie da gewesene gewaltige lautlose Explosion stattgefunden hätte mit ganz realen katastrophalen und tödlichen Folgen, deren Auswirkungen und volle Wucht wir erst in den kommenden fünf Jahren am eigenen Leib und Leben erleiden werden.

Die Feststellung im gleichnishaften Sinne trifft hier voll zu:


Ein geistig-finanzieller Weltkrieg hat in den letzten Jahren stattgefunden und – wir haben ihn alle verloren.


Um die schweren und schicksalhaften tödlichen Folgen dieser globalen Katastrophe ein wenig zu mildern, schlage ich eine gezielte Gegensprengung vor.

Möge dieser hoffentlich wirksame Vorschlag allen Menschen, die daran interessiert sind, hilfreich sein; vor allem aber den „guten Europäern“ im Sinne von Friedrich Nietzsche.


***




Eine Weltwirtschaftkrise von gewaltigen Ausmaßen naht, nach meiner Einsicht und festen Überzeugung. Es handelt sich dabei um ein so gravierendes und verhängnisvolles Ereignis, wie es nur alle paar Jahrhunderte auftritt.

Diese globale Krise ist einerseits eine große Gefahr, andererseits bietet sie im selben Ausmaß hervorragende Aussichten, Chancen und Möglichkeiten.



„Nah ist und schwer zu fassen der Gott.
Wo aber Gefahr ist, wächst das Rettende auch.“

Friedrich Hölderlin.



In diesem Brief habe ich dazu ein paar einleitende Gesichtpunkte zusammengetragen.
Er enthält sowohl den Versuch die geäußerte Prognose darzulegen und zu begründen, als auch eine Angabe von ein paar Maßnahmen, um dieser Krise angemessener zu begegnen.
Im Anhang befindet sich eine weiterführende Stoffsammlung.


Zuerst möchte ich kurz meine diesbezügliche Motivation mitteilen:

Warum tue ich so etwas Befremdliches, Merkwürdiges und Ungewöhnliches?
Warum zum Teufel geht mich das Vermögen, Glück und Wohlergehen anderer Menschen, angefangen von entfernteren Familienmitgliedern und Verwandten, Freunden, Gleichgesinnten… bis hin zu Menschen gleicher Herkunft, Sprache und Kultur… in so konkreter und betroffener Weise an, ohne mir einen anderen Gewinn zu erhoffen, als das Bewusstsein, Ihnen vielleicht nützlich gewesen zu sein?

Nun, ich möchte darauf versuchen in einer literarischen Form zu antworten.
In einem damals unveröffentlichten Prometheus-Fragment Goethes, fragt Epimetheus seinen Bruder:
"Was ist denn Dein? "
Und Goethe lässt seinen Prometheus souverän antworten:
"Der Kreis, den meine Wirksamkeit erfüllt."

Nietzsche - der größte Denker bisher auf Erden - bestimmt die drei großen Stufen oder Ebenen der Wirksamkeit wie folgt:
Je nach dem Grade der Kraft widmet sich ein Mensch
- seiner Familie
- seinem Volk
- der Menschheit

Ein Mensch von großer Kraft beginnt mit seiner Familie und endet bei der Menschheit, dabei sollte er keine vorherige Stufe auslassen oder überspringen.






Abschließend noch ein kleines Gleichnis:
Gesetzt, ein Mensch sieht in nächster Zukunft einen gewaltigen alles zermalmenden Felsbrocken herabstürzen. Dort, wo er wahrscheinlich aufschlägt, leben sehr viele Menschen sorglos und unbekümmert.
Was soll er tun, angesichts dieser drohenden Gefahr, die er herannahen sieht?
Hat er nicht die Pflicht, die Menschen zu warnen - und seine Lieben zuerst?
Selbst dann, wenn er sich dessen bewusst ist, dass seine Warnung nicht verstanden oder angenommen wird; ja schlimmer noch: dass er infolgedessen ausgelacht und sogar für verrückt erklärt wird?
Ich bin zu dem Schluss gekommen, er solle die Menschen versuchen einmalig und eindringlich zu warnen. Wer jedoch für die Warnung taub und unempfänglich oder schlicht anderer Ansicht ist, sollte künftig mit diesem Thema in Ruhe gelassen werden.
Andererseits, wie könnte er mit gutem Gewissen in Anbetracht des großen Leidens weiterleben, wenn er aus kleinlicher und feiger Vorsicht geschwiegen hätte.


***




Kurze Darlegung des Sachverhaltes:


Es besteht eine mehr als 50 prozentige Wahrscheinlichkeit, dass es noch in diesem Jahr zu einem Börsenkrach kommt, als eines fulminanten Auftaktes einer tiefen Rezession - mit einer geschätzten Dauer von 4-5 Jahren - und mit einer Wahrscheinlichkeit von mehr als 90 Prozent innerhalb des kommenden Jahres.

Aber für die jetzt beginnende Weltwirtschaftskrise ist ein Börsenkrach nicht eine notwendige Voraussetzung! Sie wird mit oder ohne Börsenkrach auf uns zukommen. Ein Börsenkrach wäre lediglich eine Art Paukenschlag, der die Menschen aufhorchen ließe. Dieser könnte auch dazu beitragen, dass die nachfolgenden Ausführungen mehr und besser beachtet würden.
Bei so einem Paukenschlag spricht man dann noch viele Jahrzehnte danach von dem „Schwarzen Freitag“ oder „Schwarzen Dienstag“.
Drei Wochen-Börsentage sind noch frei, wobei mir dieses Mal - angesichts der besonders bedrohlichen Lage - der Donnerstag sprachlich am besten geeignet erschiene.
Aber das Geld, das „scheue Reh“, hat vor allem Angst vor langen zur Untätigkeit verurteilten Wochenendtagen. Aus diesem Grund sind die Freitage geradezu prädestiniert für eine solche panikartige Flucht, die sich in einem Börsenkrach entlädt.
Wenn ein Index, wie Dow Jones oder Dax, innerhalb eines Tages zwanzig und mehr Prozent verliert, sprechen wir erst von einem Börsenkrach. Wenn derselbe Verlust im Verlaufe einer Woche eintritt, wie dieses Mal Anfang Oktober geschehen, neigen wir dazu darüber hinwegzusehen.





Das 60-Billionen-Dollar-CDS-Derivaten-Problem und nicht wie es zuerst propagiert wurde, die US – Immobilienkrise (Umfang „nur“ 1-2 Billionen Dollar) offenbaren sich immer mehr als die „finanziellen Massenvernichtungswaffen“ wie sie Warren Buffet – der jetzt reichste Mann der Welt - überaus treffend kennzeichnete.

Der Ausdruck Derivat ist lateinischer Herkunft (derivare = ableiten) und bedeutet „Abkömmling“. Im Bereich der Wirtschaft handelt es sich bei den Finanz-Derivaten um Finanzinstrumente, die eine Absicherung ermöglichen gegen Risiken von Preisänderungen und die Spekulation auf die Entwicklung bestimmter Preise. Die wichtigsten Typen von Finanzderivaten sind Termingeschäfte und Optionen.

Dieser so genannte Credit Default Swap (CDS) ist ein Kreditderivat zum Handeln von Ausfallrisiken von Krediten, Anleihen oder Schuldnernamen und ähnelt einer Kreditversicherung. Dadurch erhalten Banken und Investoren ein flexibles Instrument, um Kreditrisiken zu handeln.
Ein solcher Derivaten - Vertrag sieht folgendermaßen aus: Der Sicherungsnehmer bezahlt normalerweise eine regelmäßige (häufig vierteljährliche oder halbjährliche) Gebühr und erhält bei Eintritt des bei Vertragsabschluss definierten Kreditereignisses, also beispielsweise dem Ausfall der Rückzahlung aufgrund Insolvenz des Schuldners, eine Ausgleichszahlung.
Aus dem Stand heraus können diese CDS - Derivate also kurz als „handelbare (d.h. weiter veräußerbare oder verkaufbare), keiner Kontrolle unterliegenden, daher zum größten Teil ungedeckte Kredit-Ausfall-Versicherungspapiere (oder –Wetten)“ bezeichnet werden.
Derivate waren das am schnellsten wachsende Segment des modernen Finanzwesens. Nach Angaben der BIZ (Bank für Internationalen Zahlungsausgleich) betrug der Nominalwert aller weltweit ausstehenden OTC-Derivatenkontrakte im 1. Halbjahr 2007 bereits 516,4 Billionen Dollar während im Jahr 2000 „nur“ ein Nominalwert von 95 Billionen Dollar Derivatenkontrakte existierte. Zurzeit liegt dieser Wert bei annähernd 600 Billionen Dollar, wovon allen die CDS – Derivate ungefähr 62 Billionen Dollar ausmachen.

„CDS sind wahrscheinlich die wichtigsten Finanzinstrumente überhaupt – sie haben es möglich gemacht, dass die US-Banken ihre Risiken auf stabile amerikanische und internationale Institutionen verteilen konnten.“

Alan Greenspan – langjähriger Chef der US-Notenbank - im Mai 2006

So so … , dieser „radioaktive“ Finanzmüll ist also sehr gut über den ganzen Globus verteilt! –
Kurz und gut: was uns auf der Erde durch diese CDS - Papiere „beschert“ wurde, ist gleichsam ein verlorener geistig - finanzieller Weltkrieg, der uns ein ungeheures, ein sehr gefährliches, noch nie da gewesenes Zig – Billionen - Dollar tiefes Schuldenloch hinterlässt.
Aus diesem Grund halte ich einen Vergleich mit der Lage Deutschlands nach dem 1. Weltkrieg für zulässig und als sehr gut geeignet, herauszufinden, was uns in den kommenden 4-5 Jahren höchstwahrscheinlich - nun nicht mehr nur auf Deutschland beschränkt - sondern im großen Maßstab jetzt überall auf der Erde droht.

Wie bereits gesagt, beträgt das Volumen des Gesamtmarktes für Finanz-Derivate derzeitig etwa 600 Billionen Dollar, während die 3000 größten und wichtigsten Firmen der ganzen Welt zusammengerechnet nur etwa 35 Billionen Dollar wert sind. -
Ob und in welchem Maße der CDS – Derivaten - Markt mit dem restlichen Derivaten - Markt verknüpft ist und noch viel größere Gefahren auf uns lauern als bisher schon ersichtlich sind, entzieht sich noch meiner Kenntnis. Aber allein schon die Schulden, die aus den CDS - Derivaten, der Immobilienkrise und der jetzt erst sich offenbaren Kreditkartenkrise - die von ähnlichem Umfang ist wie die Immobilienkrise, also 1-2 Billionen Dollar - sind bereits vollkommen ausreichend, einen globalen Zusammenbruch ungeahnten Ausmaßes zu bewirken.

Angesichts dieses globalen Problems von geradezu apokalyptischen Dimensionen kommt die Macht aller Staaten auf der Erde zusammengenommen nicht in Betracht.
Mit anderen Worten: alle Staaten der Erde können selbst dann, wenn sie gemeinsam und koordiniert gegen dieses Problem vorgingen nichts oder fast nichts dagegen ausrichten, so dass der Zusammenbruch früher oder später mit schicksalhafter Notwendigkeit erfolgt.
Was in ihrer Macht steht, ist einzig und allein den Zusammenbruch eine zeitlang hinauszuzögern, indem sie versuchen zusätzliches Geld im Wert von Zig – Billionen - Dollar zu drucken zwecks Lösung und Bewältigung dieser globalen Finanz – und Wirtschaftskrise.
Hinzu kommen weltweit die kostspieligen Zig – Milliarden - Konjunkturprogramme zur Bekämpfung der überall auftretenden Rezession.
Auf diesem Wege erhöhen sich die bereits im Verlauf von mehreren Jahrzehnten angehäuften Schuldenberge zu astronomischen Dimensionen. Die Staaten haben leider gar keine andere Wahl als die Zahl der Papierfabriken und Druckereien, die sich ausschließlich der Produktion von Banknoten widmen, drastisch zu erhöhen. Je mehr Papier-Geld (Fiat-Geld) aber geschaffen und gedruckt wird, desto weniger wert ist das jeweilige Geld.
Auf dem Höhepunkt der Inflation in Deutschland hatten 300 Papierfabriken und 150 Druckereien nur einen Auftraggeber: die Notenbank.

Diese globale und unerlässliche wundersame Geldvermehrung führt in den kommenden 4-5 Jahren mit logischer Notwendigkeit zu einer enormen Geldentwertung und dies - weltweit.

Dabei lässt sich der nun einsetzende Prozess der sich beschleunigenden Inflation gut in drei Phasen von einer jeweiligen Dauer von 12-18 Monaten unterteilen.

1. Phase (12-18 Monate): noch relativ moderate Inflationsraten, aber eindeutig und stetig steigend

2. Phase (12-18 Monate): die Inflationsraten nehmen bereits beunruhigende Ausmaße an von 100 Prozent und mehr, viel mehr…-

3. Phase (12- 18 Monate): eine immer schneller galoppierende Inflation oder auch Hyperinflation genannt, wobei die letzten 6 Monaten vor der Währungsreform die schwersten und schlimmsten sind.
Nach dem Währungsschnitt mit der Einführung der neuen Währung beginnen sich die Verhältnisse wieder langsam, sehr langsam, zu normalisieren.

In den letzten beiden Phasen der Inflation hat man den plastischen Eindruck als ob die bisher feste Erde in zunehmender Weise erschüttert wird. Es herrschen dann im Ganzen gesehen Verhältnisse von unermesslichem Leiden: Hungersnöte, Aufstände, Verbrechen, Verrat, Korruption, etc. und wie die Missstände sonst noch heißen mögen, brechen in einem bisher nicht gekannten Grade hervor…-

Bis zu dem Zeitpunkt der nun dringend gebotenen Währungszäsur sind die Staaten und Privatpersonen ihre bisherigen Schulden los - weil sie sich in ähnlicher Weise entwerten wie der Wert des Geldes im Besonderen. Auf der anderen Seite verlieren alle Papiergeldbesitzer bei einer hohen Inflation (- Nicht die Aktionäre, abgesehen von einem 90 prozentigen Kursverlust -) ihr gesamtes Vermögen. Während die Papiergeldbesitzer sich vor der starken Inflation mit ihrem Geld beispielsweise noch ein großes und prächtiges Haus kaufen konnten, reicht es nach einer galoppierenden Inflation in vielen Fällen nicht mal mehr zum Kauf eines Brötchens.

Vor allem in der 3. Phase ist das Vertrauen in die bisherige Währung so stark erschüttert, dass nun vermehrt Tauschgeschäfte getätigt werden. Beliebt sind Gold- und Silbermünzen, aber auch Zigaretten, Schnaps und - Wein, die gleichsam als Ersatzwährung dienen, mittels derer man alles bekommen kann oder wie es damals hieß: „organisieren“ kann.

Für diese 3. Phase der Inflation wäre unter anderem ein Depot von Spirituosen von mehreren hundert Flaschen durchaus erwägenswürdig und sinnvoll.
Wein und Schnaps als Tauschobjekt besitzt beachtliche Vorzüge; sie sind relativ lange lagerfähig im Gegensatz zu den meisten Lebensmitteln. Selbst Nudeln, Reis und diverse Dosen übertreffen sie um viele Jahre.
Die alkoholischen Getränke sollten nicht zu kostbar sein, denn es wäre bestimmt schmerzhaft für eine Kiste Äpfel oder Kartoffeln eine gute Flasche Bordeaux hinzugeben.
Ich halte eine Preisspanne zwischen 3-7 Euro für eine Flasche Wein als geeignet.
Da die zu erwartende Krise globale Dimensionen hat, wäre es auch denkbar, dass es bis zur Einführung der neuen Währung länger als 4-5 Jahre dauert. Daher wäre es wünschenswert, wenn die Spirituosen sich mindestens 8 - 10 Jahre lagern ließen.

Aber in erster Linie gilt es für diesen Zeitraum von etwa fünf Jahren auch in anderen lebenswichtigen Bereichen eine angemessene Vorsorge zu treffen.
Dabei sind vorrangig Lebensmittel- und Energievorräte (Öl, Gas, Holz, Kohle) von entscheidender Bedeutung.
Also das Lagern von haltbaren Lebensmittel, z. B Reis, Nudeln, Pilze, diverse Dosen etc. aber vor allem - wie bereits angeführt und betont – Tauschmittel: also Spirituosen und Zigaretten, - auf die Süchte der Menschen als eines beständigen Faktors aufbauend, jedoch auch von - dann schwer zugänglichen Importwaren, wie Kaffee, Tee, Kakao, etc. wären denkbar mittels derer in Notzeiten die Waren und Dienstleistungen beschafft werden können, die man nicht selbst gelagert hat.

Gold- und Silbermünzen zum Kauf von Lebensmittel und Energie sind eigentlich zu wertvoll. Freilich, wenn man hungert ist man bereit alles dafür hinzugeben - selbst wertvolle Kunstwerke und Immobilien.


Aber die wichtigste aller Maßnahmen, verehrte Freunde, zur Begegnung dieser Krise wäre der Kauf von Edelmetallen also von Gold, Platin und Silber (vornehmlich in Münzenform) und sodann, ganz wichtig: die private geheime Aufbewahrung dieser Kostbarkeiten!
Während der vergangenen Weltwirtschaftkrise verbot der US-amerikanische Staat den privaten Goldbesitz unter Androhung einer zehnjährigen Gefängnisstrafe.
Zu einem vom Staat – diesem kalten Ungeheuer – festgesetzten Kurs und Termin, mussten die Menschen ihr Gold dem Staat zwangsverkaufen. Etwa 25 Prozent der Goldbesitzer weigerten sich standhaft. –

Es gibt Auguren, die von einem Unzenpreis für Gold während einer Hyperinflation bis zum 50 - fachen des gegenwärtigen Wertes ausgehen, weil Gold eben ein sehr knappes Gut ist.
Der gesamte Weltbestand an Gold ergibt lediglich einen Würfel mit einer Kantenlänge
von 17 x 17 Meter. Jedes Jahr kommen etwa 10 cm hinzu.

Bei bisherigen, meist auf einzelne Staaten begrenzten Hyperinflationen, kam es jedenfalls zu einer ähnlich starken Werterhöhung des Goldes. Damals gab es jedoch immer noch gleichzeitig relativ stabile andere Währungen und Devisen, die als Alternative zu Edelmetallen gewählt werden konnten.
Jetzt, bei dem sehr hohen Grad an Globalisierung, die eine starke Verflechtung und Abhängigkeit aller Staaten voneinander beinhaltet, ist die gegenwärtige Lage besonders brisant.
Und nun kommt noch erschwerend hinzu, dass gerade das Zentrum der Weltwirtschaft der Herd dieser Krise ist und, dass die Vereinigten Staaten von Amerika nicht wie bisher üblich der starke, sichere und schutzbietende Fels in der Brandung sind.
Der Zusammenbruch des Dollars als Leitwährung der Welt wird so übergroß und mächtig sein, dass voraussichtlich alle anderen Währungen der Staaten mit in den Abgrund gezogen werden.
So wird es weltweit keine Ersatzwährung mehr geben, die ein Ausweichen wie bisher gestattete. Lediglich die altbewährten Edelmetalle stehen dann als stabiler und sicherer Währungshafen zur Verfügung. - -

Somit liegt die begründete Annahme nahe, dass sich fast alle Menschen angesichts der noch nie da gewesenen totalen und globalen Verlustgefahr auf den 17 x 17 Meter-Würfel stürzen, der dann 60-70 Prozent der finanziellen Potenz und Geldesmacht der Erde verkörpert und repräsentiert.

Zurzeit beträgt der eindeutig manipulierte Wert des gesamten Gold-Würfels „nur“ 2-3 Billionen Dollar.

Seit etwa zwei Wochen ist der Edelmetall-Handel bei der Düsseldorfer Sparkasse mangels Ware - bei gleichzeitig enorm hohem Nachfrageüberhang - bis auf weiteres eingestellt worden und gleichzeitig dümpelt der Goldpreis pro Unze so dahin oder er gibt sogar deutlich nach!
Das ist eindeutig ein ökonomischer Widersinn und Widerspruch.
Wenn der Goldpreis enorm anstiege, würden ja plötzlich alle Menschen merken, dass die große Flucht aus den einzelnen Währungen eingesetzt hätte. Aber eins kann ich Euch mit Sicherheit sagen: spätestens dann, wenn es zu dem prognostizierten Börsenkrach kommt, beginnt der Goldpreis unhaltbar und frei von einer Manipulation enorm stark zu steigen. Dieses Geschehen soll Euch als ein Zeichen und gleichsam als Startschuss dienen, falls Ihr meiner Analyse und Schlussfolgerung bis dahin keinen Glauben schenken könnt. Auch nach einem erfolgten Börsenkrach ist es noch nicht zu spät für eine besonnenes und zügiges Vorgehen, selbst dann, wenn zu dem betreffenden Zeitpunkt - der sozusagen über Nacht eintreten kann - bereits 100-200 Prozent mehr für eine Unze gezahlt werden muss.
Denn, wir sind uns aufgrund unserer historischen Erfahrung und Kenntnis bewusst und sicher, dass dies erst der Anfang einer enormen Preissteigerung ist!

Viele Menschen merken erst zu spät, dass ihr bisher relativ stabiles Geld während einer Inflation hinweg schmilzt wie das Eis, das einer starken Sonneneinwirkung ausgesetzt ist.
Dann erst wenden sie sich den stabilen und sicheren Edelmetallen zu und sind nun bereit wahre Phantasiepreise für deren Erwerb zu bezahlen.

Der Wert einer Goldunze (31,1 g) wird, verglichen mit ihrem heutigen Wert, auf dem Höhepunkt dieser globalen Krise atemberaubende Dimensionen annehmen. -

Der jeweilige Anteil an diesem Konzentrat der globalen Kapital - Macht ist während der Krise und kurze Zeit danach von schicksalhafter Bedeutung.

Diejenigen Menschen und Völker, die über den größten Teil dieses wertvollen Würfels verfügen - der gerade zum Zeitpunkt der globalen Krise von unermesslichem Wert sein wird - werden den Verlauf der weiteren Entwicklung bestimmen und - die Zukunft der Erde gestalten.

Zu keinem Zeitpunkt im Verlauf der Menschheitsgeschichte war die Gesamtheit dieses Gold -Würfels wertvoller und einflussreicher als in der kommenden globalen Krise und er erreicht erst durch sie und exakt auf ihrem Höhepunkt seine höchste astronomische Bewertung und Bedeutung.


Oh, meine Freunde, wie sehr würde ich mir wünschen, wenn wir – die guten Europäer - dazu gehören würden. - -




Alles Gute und viel Glück
in der uns bevorstehenden schweren und stürmischen Zeit. -



Euer

Sternenstaub

___________________


***



Ein paar weiterführende Quellen zur Vertiefung:



Prof. Dr. Max Otte
Der Crash kommt.
Die neue Weltwirtschaftskrise und wie Sie sich darauf vorbereiten.
Ullstein TB 1. Auflage 2008




1.Teil
http://de.youtube.com/watch?v=ZwzNBuUJuyA


2.Teil
http://de.youtube.com/watch?v=H9TSutRCn6w


http://www.anleger-fernsehen.de/video/onvista/vod/20081008_V…


http://www.zeit.de/2008/26/Finanzkrise?page=1" target="_blank" rel="nofollow ugc noopener">http://www.zeit.de/2008/26/Finanzkrise?page=1


http://www.mmnews.de/index.php/200810121282/MM-News/DAX-900-… weiter.html" target="_blank" rel="nofollow ugc noopener">http://www.mmnews.de/index.php/200810121282/MM-News/DAX-900-… weiter.html




http://www.ftd.de/politik/international/:Staat-ohne-Geld-Die… geht-um/423834.html" target="_blank" rel="nofollow ugc noopener">http://www.ftd.de/politik/international/:Staat-ohne-Geld-Die… geht-um/423834.html



http://www.ftd.de/politik/international/:US-Rettungspaket-Sc… N%E4hten/423842.html" target="_blank" rel="nofollow ugc noopener">http://www.ftd.de/politik/international/:US-Rettungspaket-Sc… N%E4hten/423842.html




http://www.ftd.de/boersen_maerkte/aktien/marktberichte/:B%F6… Credit-Default-Swaps-Finanzbranche-droht-neuer-Milliardenschock/425294.html" target="_blank" rel="nofollow ugc noopener">http://www.ftd.de/boersen_maerkte/aktien/marktberichte/:B%F6… Credit-Default-Swaps-Finanzbranche-droht-neuer-Milliardenschock/425294.html



http://www.hartgeld.com/filesadmin/pdf/Art_2006-41_Hyperinfl…



***
DAX | 15.234,16 PKT
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12.04.21 11:48:54
Beitrag Nr. 1.913 ()
@ Greeny

Das war doch der Leitartikel dieses Themenfadens. ;)

Die Vorschläge zur Krisenvorsorge erachte ich auch heute noch für angebracht, auch wenn wir damals mit einem blauen Auge davonkamen.
´Nach der Krise ist vor der Krise`, weil die damals herrschenden Grundprobleme immer noch nicht behoben, sondern lediglich mit viel Geld in die Zukunft verschoben wurden.

____________________________________________________________________

Erneuter Dank an Markus Fugmann für diesen Hinweis:




Hatte eigentlich angenommen, dass die Aktienmärkte in einer inflationären Phase eher steigen würden.
Aber siehe da, jeweils Seitwärtsbewegungen. :eek:
DAX | 15.237,00 PKT
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12.04.21 19:40:02
Beitrag Nr. 1.914 ()
Vorweg, für alle hier, denen dieser Beitrag nichts mit crash zu tun hat, sei gesagt, dass hier von einem übergeordneten C r a s h handelt; vom Crash des Abendlandes! :D


Aber die Grundthese, dass die großen Konzerne viel zu viel politischen Einfluss

in den westlichen Demokratien haben, speziell in den USA, ist eine beklagenswerte Tatsache.

Besonders die Rolle großen Medienkonzerne in einer Demokratie, die im Besitz von vielen TV-Kanälen, Buch- und Zeitungsverlagen sind ist äußerst bedenklich! -

Aus diesem Grund bewerte ich das Vorhandensein des öffentlich-rechtlichen Fernsehens mit den vielen Regionalanstalten in Deutschland, in denen der Versuch unternommen wird, dass mehrere gesellschaftlich relevante Gruppen zu Wort kommen, angefangen von den Parteien, Kirchen bis hin zu den Gewerkschaften etc., im Gegensatz zu vielen anderen hier, als ein sehr wichtiges stabilisierendes Element, während es in vielen anderen Ländern gibt es diesen öffentlich-rechtlichen Bereich nicht und in einer Diktatur, nur ihn.
Und selbstverständlich sind auch die vielen Alternativen Medien sind sehr wichtig!
Je mehr Perspektiven und Gesichtspunkte, desto besser. -


Ein paar Gedanken zur Presse und Demokratie von Oswald Spengler (1980 - 1936), der sich später explizit gegen Nationalsozialisten ausgesprochen hat,




aus seinem berühmten Buch:


,,Der von London aus mit Artikeln, Flugblättern und unechten Memoiren auf französischem Boden gegen Napoleon geführte Krieg ist das erste große Beispiel. Die vereinzelten Blätter der Aufklärungszeit verwandeln sich in »die Presse«, wie man mit bezeichnender Anonymität sagt.
Der Pressefeldzug entsteht als die Fortsetzung – oder Vorbereitung – des Krieges mit andern Mitteln, und seine Strategie der Vorpostengefechte, Scheinmanöver, Überfälle, Sturmangriffe wird während des 19. Jahrhunderts bis zu dem Grade durchgebildet, dass ein Krieg schon verloren sein kann, bevor der erste Schuss fällt – weil die Presse ihn inzwischen gewonnen hat.

Heute leben wir so widerstandslos unter der Wirkung dieser geistigen Artillerie, dass kaum jemand den inneren Abstand gewinnt, um sich das Ungeheuerliche dieses Schauspiels klarzumachen. Der Wille zur Macht in rein demokratischer Verkleidung hat sein Meisterstück damit vollendet, dass dem Freiheitsgefühl der Leser mit der vollkommensten Knechtung, die es je gegeben hat, sogar noch geschmeichelt wird.

(...)

Die Demokratie hat das Buch aus dem Geistesleben der Volksmassen vollständig durch die Zeitung verdrängt. Die Bücherwelt mit ihrem Reichtum an Gesichtspunkten, die das Denken zur Auswahl und Kritik nötigte, ist nur noch für enge Kreise ein wirklicher Besitz. Das Volk liest die eine, »seine« Zeitung, die in Millionen Exemplaren täglich in alle Häuser dringt, die Geister vom frühen Morgen an in ihren Bann zieht, durch ihre Anlage die Bücher in Vergessenheit bringt, und, wenn eins oder das andre doch einmal in den Gesichtskreis tritt, seine Wirkung durch eine vorweggenommene Kritik ausschaltet.
Was ist Wahrheit? Für die Menge das, was man ständig liest und hört. Mag ein armer Tropf irgendwo sitzen und Gründe sammeln, um »die Wahrheit« festzustellen – es bleibt seine Wahrheit. Die andre, die öffentliche des Augenblicks, auf die es in der Tatsachenwelt der Wirkungen und Erfolge allein ankommt, ist heute ein Produkt der Presse. Was sie will, ist wahr. Ihre Befehlshaber erzeugen, verwandeln, vertauschen Wahrheiten. Drei Wochen Pressearbeit, und alle Welt hat die Wahrheit erkannt.
Ihre Gründe sind so lange unwiderleglich, als Geld vorhanden ist, um sie ununterbrochen zu wiederholen. (...) Die Dynamik der Presse will dauernde Wirkungen. Sie muss die Geister dauernd unter Druck halten. Ihre Gründe sind widerlegt, sobald die größere Geldmacht sich bei den Gegengründen befindet und sie noch häufiger vor aller Ohren und Augen bringt. In demselben Augenblick dreht sich die Magnetnadel der öffentlichen Meinung nach dem stärkeren Pol. Jedermann überzeugt sich sofort von der neuen Wahrheit. Man ist plötzlich aus einem Irrtum erwacht.

(...)"

aus: "Der Untergang des Abendlandes" Zweiter Band von 1918

*
DAX | 15.221,00 PKT
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12.04.21 22:48:30
Beitrag Nr. 1.915 ()
Guten Tag

Ich bin nicht sicher, ob das hier rein passt, aber Prof. Max Otte hat neulich ein Interview gegeben, das ich bemerkenswert fand:

'Die Wirtschaftskrise ist massiv.'

Darin analysiert er die Wirtschafft allgemein und konkret ziemlich treffend, wie ich meine.
(Leider zieht er in seinem Fond /seinen Fonds die falschen Konsequenzen, aber das ist ein anderes Thema.)

Ich stelle das Interview einfach mal hier rein:



mit freundlichen Grüßen
DAX | 15.243,00 PKT
3 Antworten
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13.04.21 13:49:01
Beitrag Nr. 1.916 ()
zu:

'...der fortschreitende Prozess der Akkumulation des Kapitals ...'

ein wenig theoretische Grundlagen:

'Nach Marx ist die treibende Kraft im Kapitalismus die Erzielung von maximalem Profit. Dazu investiert der Kapitalist sein Geld als Kapital in Maschinen, Material und Arbeitskräfte, um dann beim Verkauf der produzierten Erzeugnisse mehr Geld und damit einen möglichst hohen Mehrwert zu erzielen. Den erzielten Mehrwert verwendet der Kapitalist zum persönlichen Verbrauch und zum Kauf von neuen, besseren, moderneren Maschinen, mehr Material sowie für die Anstellung weiterer Arbeitskräfte. Ein Teil des erzielten Mehrwerts wird so ständig wieder in Kapital verwandelt. Damit vergrößert sich durch Akkumulation das Kapital des Unternehmers laufend. ...'
https://www.bpb.de/nachschlagen/lexika/lexikon-der-wirtschaf…

aufbereitet von Rosa Luxemburg, hier aus den 5 Diskussionsthesen:

'... Rosa Luxemburg erklärte die Entstehung wie Entwicklung kapitalistischer Produktionsweise als Gewaltproduktion und Expansion, als Eroberung, Vernichtung, gewaltsame Umwälzung sozialer Milieus; als fortschreitende, natürliche und soziale Lebensbedingungen zerstörende und sozial ausgrenzende Vergesellschaftung. ... Die Kritik ist nötig, um Kapitalakkumulation bei entfalteten Kapitalverhältnissen zu erklären. Die Korrektur ist möglich, weil Luxemburg die Grundverhältnisse der kapitalistischen Produktionsweise in ihrer historischen Entwicklung untersuchte und die Akteure des Akkumulationsprozesses mit ihren Interessen und Handeln offenlegte. ...'
https://www.rosalux.de/news/id/7009/100-jahre-die-akkumulati…

Am aktuellen Beispiel der Deutschen Klein- und mittelständischen Unternehmen erleben wir gerade, wie Akkumulation funktioniert.
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13.04.21 19:08:29
Beitrag Nr. 1.917 ()
Antwort
Antwort auf Beitrag Nr.: 67.786.658 von Artemisia_vulgaris am 12.04.21 22:48:30Guten Tag, Artemisia!

Herzlich Willkommen und vielen Dank für Deine überaus passenden Beiträge hier im Themenfaden.
Betrachte es als eine Auszeichnung, dass Du Deinen ersten Beitrag in diesem abseitigen Thread veröffentlicht hast.

Kenne Prof. Max Otte bereits seit mindestens 15 Jahren und schätze ihn als Mensch und Ökonom, gleichwohl ich bei vielen Themen - nicht zuletzt mit seiner gesamten christlichen Weltanschauung und deren Folgen - nicht mit ihm übereinstimme.
Was ich bei dieser Gelegenheit bedaure ist, dass er und viele andere Persönlichkeiten mit etwas abweichenden Ansichten geradezu aus dem öffentlichen-rechtlichen Diskurs in den letzten Jahren verbannt wurden und somit " in die Arme " des durch und durch fragwürdigen (und verlogenen) YouTube - Kanals RT-deutsch, der bekanntlich von der russischen Regierung finanziert wird, um die Perspektive der russischen Regierung im Westen in verschiedenen Sprachen zu verbreiten, mit der Intention, die einzelnen Länder und den Westen im Allgemeinen zu unterminieren, speziell europäischen Einigungsprozess zu torpedieren...
Der hier als "Hort der Freiheit" auftritt, während ein ähnlicher westlicher Kanal in Russland mit Sicherheit verboten wäre.-


Sterni.


PS. Bin mir sicher, dass der Begriff "Akkumutation des Kapitals" nur von ganz Wenigen hier mit seinem Erfinder in Verbindung gebracht wurde, außer denen, die wie Du schon in ihrer Jugend damit aufwuchsen? ;)
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2 Antworten
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13.04.21 19:29:43
Beitrag Nr. 1.918 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 67.800.047 von Sternen-Staub am 13.04.21 19:08:29Es soll auch westlich gebildete Ausnahmen geben, also tatsächlich welche die Karl Marx und die Bibel gelesen haben. :D
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1 Antwort
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13.04.21 20:48:17
!
Dieser Beitrag wurde von FairMOD moderiert. Grund: auf eigenen Wunsch des Users
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13.04.21 20:56:17
Beitrag Nr. 1.920 ()
Das WEF-Werbevideo für den "Great Reset" vorweg:



,,Wenn Du Dich mit Numerologie und der Bibel auskennst, wüsstest Du den Kontext. Mag sein, dass die beiden auch nur "puppets on a string" sind. Schau einfach genau hin, was die nächste Zeit so passiert. Ich hoffe, ich irre. Den Rest müsst ihr ab jetzt selbst herausfinden. good luck damit und auf Wiedersehen"
Der Leuchtturm



Leuchtturm, hoffe Du bleibst an unserem Diskussionstisch, auch bei meiner "Begriffsstutzigkeit". Was beispielsweise die Numerologie anlangt bin ich sozusagen "Analphabet" vor allem im Kontext von 2000-2600 Jahre alten Texten. (Von diesen in weiten Teilen hinterwäldlerischen Texten Prognosen für unsere immer komplexer werde Zukunft ableiten zu wollen, halte ich für sehr sportlich...z.B. hunderte, wenn nicht tausende von Malen wurde die Zahl 666 und der Antichrist seit dem Johannes-Evangelium bestimmten Personen zugeschrieben, je nach Gusto!)

Aber zu dem bereits erwähnten Klaus Schwab:

Bei dem neueren WEF-Werbevideo, wo der Spruch vorkommt:




gehen bei mir nicht nur die Nackenhaare hoch. :mad:

So etwas in dieser Absolutheit zu fordern und dann noch die Dreistigkeit und Frechheit aufzubringen, zu verlangen, dass alle dabei glücklich sind...

Diese ungeheure Dummheit und Maßlosigkeit kostet Ihn seine zukünftige Reputation und Wirksamkeit!

Man kann und sollte den Menschen zu bedenken geben, dass der bisherige Raubbau an der Natur ein Irrtum und kurzsichtig ist
und man auch mit weniger materiellen Gütern ein glückliches Leben führen könnte...
Aber doch nicht in solch einer Weise!
Dabei unterstelle ich Klaus Schwab keine bösen teuflischen Absichten und auch die auf uns lauernden Gefahren sind sehr real und gewaltig.
Aber der hier zu Tage tretende Lösungsansatz ist eine Art Neuauflage eines grünen Kommunismus? Beobachte die weitere Entwicklung mit großem Interesse.

*
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