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Bauer sucht Kohle: KTG Energie AG geht an die Börse


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KTG Agrar: Börsengang der Energiesparte geplant

Hamburg (www.aktiencheck.de) - Das Landwirtschaftsunternehmen [WKN=A0DN1J]KTG Agrar[/WKN] AG will seine Energiesparte an die Börse bringen.

Wie aus einer am Freitag veröffentlichten Pressemitteilung hervorgeht, hat der Konzern in den letzten Jahren massiv in die Produktion erneuerbarer Energie und Ackerland investiert und profitiert daher nachhaltig von der steigenden Nachfrage nach gesunder Nahrung und grüner Energie. Aufgrund der dynamischen Entwicklung der Geschäftsbereiche und dem großen Interesse von Investoren hat sich das Unternehmen entschlossen, eine Direktinvestition in die Produktion von erneuerbarer Energie zu ermöglichen.

"Wir sind hervorragend positioniert um von den Megatrends Bevölkerungswachstum und Energiewende zu profitieren. Nun schaffen wir mit dem Börsengang eine Win-Win-Situation: Die KTG Energie AG wird auf ein eigenständiges Fundament gestellt, die KTG Agrar AG hebt einen Teil der stillen Reserven und beide Unternehmen wachsen eng verbunden weiter", so Siegfried Hofreiter, Vorstandsvorsitzender der KTG Agrar AG.

Der Börsengang der Energiesparte, KTG Energie AG, ist Konzernangaben zufolge noch für Juni 2012 geplant. Die WGZ BANK AG begleitet die Emission als Lead Manager und Bookrunner.

Die KTG Energie AG, ehemals KTG Biogas, ist seit sieben Jahren am Markt und zählt damit zu den Pionieren in der noch jungen Biogasbranche. In den ersten Jahren stand der Aufbau des technologischen und biologischen Know-how im Vordergrund. Nachdem dieser wichtige Prozess abgeschlossen wurde, ist das Unternehmen in den vergangenen beiden Jahren kräftig gewachsen. Allein im Jahr 2011 wurde die Produktionskapazität von 11 auf 22 Megawatt (MW) verdoppelt. Heute gehört die KTG Energie AG den Angaben zufolge zu den drei führenden Produzenten von Biogas in Deutschland. Derzeit laufen Biogasanlagen mit 22,4 MW unter Volllast und zahlreiche weitere befinden sich in der Anlaufphase oder im Bau.

Den Umsatz hat die KTG Energie AG im vergangenen Jahr um 50 Prozent auf 21,5 Mio. Euro und das operative Ergebnis (EBIT) um 44 Prozent auf 4 Mio. Euro gesteigert.

Die Aktie von KTG Agrar notiert derzeit mit einem Plus von 3,16 Prozent bei 14,24 Euro. (08.06.2012/ac/n/nw)
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Antwort auf Beitrag Nr.: 43.280.984 von Sebi am 13.06.12 20:17:04Wundersame Geldvermehrung !!!! :D Aber dazu gehören immer zwei und ich werde nicht der Zweite sein.

Wenn die Kurs-Stützung der Banken ausgelaufen ist, geht es runter auf 7-8 €, bestenfalls.
So, die erste Einschätzung ist da, Zusammenfassung: Goingpublic schätzt das Unternehmen als interessant ein, Bewertung aber überzogen, fehlender IPO-Discount. Besser nach dem IPO bei besseren Kursen kaufen...

Sebi

KTG Energie - Biogas macht Spaß

Zellteilung im Hause KTG: KTG Energie, der Biogas-produzierende Arm der seit 2007 börsennotierten KTG Agrar, möchte seinerseits bis Ende Juni im Entry Standard sein Debüt geben. Anders als Evonik scheinen die Hamburger ihre Börsenpläne nicht von der griechischen Parlamentswahl abhängig zu machen, sondern trumpfen mit überzeugender Story auf.

Börsengang
KTG Energie bietet 2,7 Mio. Aktien zum Festpreis von 13,80 EUR an. Die Zeichnungsfrist läuft noch bis maximal 26. Juni, Erstnotiz soll am 29. Juni im Entry Standard der Frankfurter Börse sein. 1 Mio. Aktien stammen aus einer Kapitalerhöhung, die das Grundkapital von 5 auf 6 Mio. EUR erhöhen, 1,7 Mio. Aktien kommen von KTG Agrar. Nach dem Börsengang behält die Muttergesellschaft also mindestens 55% an der vielversprechenden Energie-Tochter. Diese erhielt von Creditreform ein BBB-. Die WGZ Bank ist Konsortialführer, als Selling Agents fungieren biw Bank, Silvia Quandt Bank und youmex Invest. Zeichnungsmöglichkeiten bieten darüber hinaus diverse Direktbanken.

Planbares Geschäft
KTG Energie ist auf die Produktion erneuerbarer Energie aus nachwachsenden Rohstoffen spezialisiert. Dazu betreibt das Unternehmen seit 2006 Biogasanlagen ausschließlich in Deutschland. Die Wertschöpfungskette reicht von der Planung und der Errichtung bis zum Betrieb der Biogasanlagen. Zum letzten Stichtag waren Biogasanlagen mit einer Produktionskapazität von 22,4 Megawatt (MW) im Einsatz, 30 MW sollen im laufenden Jahr erreicht werden oder sind es schon je nach Ausbaustatus. Im Laufe der nächsten zwei Jahre soll es bis auf 60 MW hochgehen. KTG kann als Marktführer die größten Anlagen bauen und profitiert damit von Skaleneffekten, die kleineren Betreibern fehlen.

Durch die Einspeisegarantie nach dem mehrfach renovierten Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) ist Biogas ein Geschäft mit planbaren Geschäftszahlen. „Wir fühlen uns mit dem aktuellen EEG sehr wohl“, erklärt CEO Dr. Thomas Berger, Die Garantie gilt für 20 Jahre. Von der Muttergesellschaft erhält das Unternehmen die nachwachsende Rohstoffe, vor allem relativ wertlose Zweitfrüchte, Gras und Stroh. Diese kann KTG Agrar günstig an KTG Energie abtreten, da Gras auf bisher nicht intensiv genutzten Flächen wächst und Zweitfrüchte wie Hirse nach der Haupternte und damit dem eigentlichen Ertragsbringer der Landwirtschaft angebaut werden, normalerweise im dritten/vierten Quartal. Der Preis für die von KTG Agrar gelieferten Rohstoffe ist für zehn Jahre fixiert. Entstehende Gärreste werden zur Düngung auf die Felder zurückgeführt. Leider gibt es dafür keinen funktionierenden Markt, so dass KTG Energie hieraus bis dato kein Zusatzgeschäft erbringen konnte.

Mit Emissionserlös wachsen
Aufgrund seiner Grund- und Spitzenlastfähigkeit ist Biogas ein wichtiger Baustein der Energiewende, vielleicht gar der wichtigste. Mit Hilfe der IPO-Erlöse von rund 13 Mio. Euro für KTG Energie kann die installierte Leistung auf >60 MW bis Ende 2014 ausgebaut werden. Errichtet werden Biogasanlagen mit ca. 15 bis 20% Eigenkapital, dazu kommen EU-Zuschüsse und Darlehen. Die Eigenkapitalquote von KTG Energie ist mit 7% dann auch überschaubar niedrig. Neben Deutschland existiert nur noch in Litauen ein bauähnliches EEG (die Litauer haben in Deutschland abgekupfert), sodass theoretisch gewisse Expansionsphantasie in diese Richtung bestünde. Berger machte jedoch deutlich, dass Deutschland im wahrsten Sinne der „Mutterboden“ ist, alles andere sei rein optional und nicht Gegenstand aktueller Planungen von KTG Energie.

KTG Energie - Geschäfts- und Kennzahlen

2010 2011e 2012e 2013e

Umsatz* 14,3 21,5 40,0 60,0

Nettoergebnis* 0,1 0,8 0,8 6,0

EpS 0,02 0,13 0,13 1,00

KGV - 103,5 103,5 13,8

*) in Mio., sämtliche Angaben in Euro; Basis 6,0 Mio. Aktien nach IPO

Quelle: WGZ-Emissionsstudie, GoingPublic Research

Zahlen
Im vergangenen Jahr stiegen die Erlöse bereits um 50% auf 21,5 Mio. EUR. Im laufenden Jahr geht der Konsortialführer von fast 38 Mio. EUR Umsatz und 7,4 Mio. EUR EBIT aus. Bereits für das Geschäftsjahr 2012 soll eine Dividende gezahlt werden und KTG als dividendenstarker Titel etabliert werden. „Wir werden ab 2013 eine attraktive Dividende bieten können“, so Berger. Angestrebt werden Ausschüttungsquoten von 50% und darüber. In der Peergroup befinden sich Deutsche Biogas und Envitec Biogas. Letztere ist nicht gerade als Börsenstar bekannt mit 80% Wertverlust seit dem Börsengang vor fünf Jahren. Bei KTG Energie wiederum muss man allerdings auch schon bis zum prognostizierten 2014er Ergebnis gehen, um von attraktiver Bewertung zu sprechen. Die Bewertung zu 13,80 EUR ergibt sich aus dem Discounted-Cashflow-Verfahren, bei dem die Ausbaupläne 2013 ff. naturgemäß am höchsten gewichtet sind und entsprechend durchschlagen. Nichtsdestotrotz: Über 80 Mio. MarketCap bei 40 Mio. EUR Umsatz 2012 sind auch kein Pappenstiel.

Fazit

Im Vergleich zur Peergroup (KGV: 10,4) ist KTG-Energie mit einem KGV von 13,8 zwar teurer bewertet, jedoch spielen hier noch Faktoren wie Biogasanlagen, die sich noch im Bau befinden bzw. noch nicht unter Volllast laufen, mit. Erst ab 2014 ist mit einer faireren Bewertung zu rechnen. Nichtsdestotrotz ist der Cashflow dank des EEG, wonach die Anlagen auf Grundlage einer auf 20 Jahre garantierten Einspeisevergütung arbeiten, gut planbar. Und auch die Versorgung mit nachwachsenden Rohstoffen, die für die Betreibung der Anlagen benötigt werden, ist durch den Mutterkonzern langfristig gesichert. Abgesehen von der Aufteilung des Emissionserlöses (KTG Energie erhält bei Vollplatzierung rund 14 Mio. EUR; KTG Agrar fließen knapp 23,5 Mio. zu) gibt es nur wenig zu beanstanden. Ein erfolgreiches IPO ist deswegen noch nicht garantiert –nicht nur wegen des derzeitigen Kapitalmarktumfelds. Die nach aktuellen Zahlen noch sehr hohe Bewertung – keine Spur von einem IPO-Discount – könnte sich ebenfalls negativ auswirken. Doch besitzt die Aktie ohne Zweifel Potenzial, sodass sich ein späterer Einstieg durchaus lohnen könnte.
Und hier die nächste Einschätzung:


Performaxx-Anlegerbrief - KTG Energie-Aktie: fairer Emissionspreis

08:40 19.06.12

München (www.aktiencheck.de) - Nach Ansicht der Experten vom "Performaxx-Anlegerbrief" kann man ein Investment in der KTG Energie-Aktie (KTG ENERGIE AG Aktie) in Erwägung ziehen.

KTG Energie mache einen soliden und guten Eindruck. Die Verbindung mit der starken Muttergesellschaft KTG Agrar (KTG Agrar Aktie) sei natürlich ein großes Plus. Der Emissionspreis sei, allerdings gemessen an den erst anstehenden Ausbauplänen von 2012 bis 2014, fair.

Interessierte sollten ein Investment in Erwägung ziehen oder die KTG Energie-Aktie mindestens auf die Watchlist nehmen, so die Experten vom "Performaxx-Anlegerbrief". Auch der Kurs der Muttergesellschaft sollte beobachtet werden. (Ausgabe 24 vom 16.06.2012) (19.06.2012/ac/a/n)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten: Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
Etwas mehr als die Hälfte der Aktien wurde platziert - immerhin, im Vergleich zu den ganzen chinesischen IPO´s ist das schon fast ein Quantensprung. Hat jemand von Euch gezeichnet? Ich bin jedenfalls nicht dabei und gehe davon aus, dass die Aktie in den nächsten Wochen auch deutlich unterhalb des Emissionskurses zu haben ist.

Sebi


KTG Energie AG mit erfolgreichem Börsengang zur Wachstumsfinanzierung

07:55 27.06.12

DGAP-News: KTG Energie AG / Schlagwort(e): Börsengang
KTG Energie AG mit erfolgreichem Börsengang zur Wachstumsfinanzierung

27.06.2012 / 07:50


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KTG Energie AG mit erfolgreichem Börsengang zur Wachstumsfinanzierung

- 1,5 Mio. Aktien zum Festpreis von 13,80 Euro gezeichnet

- Kapitalerhöhung zur Wachstumsfinanzierung vollständig platziert

- Handel an der Frankfurter Wertpapierbörse startet voraussichtlich am
29. Juni 2012

Hamburg, den 27. Juni 2012 - Die KTG Energie AG (ISIN: DE000A0HNG53), der
drittgrößte deutsche Produzent erneuerbarer Energie aus Biogas, hat
innerhalb der Zeichnungsfrist die aus einer Kapitalerhöhung stammenden
1.000.000 Aktien zum Festpreis von 13,80 Euro je Stück vollständig
platziert. Damit kann der Ausbau der Biogasproduktionskapazität planmäßig
durchgeführt werden. Neben der Kapitalerhöhung wurden 500.000 Aktien aus
dem Besitz des Mutterkonzerns, der KTG Agrar AG, umplatziert. Somit liegt
der Bruttoemissionserlös des ersten Börsengangs eines deutschen
Unternehmens im Jahr 2012 bei rund 20,7 Mio. Euro. Zeichnungen von
Privatanlegern wurden vollständig zugeteilt. Die Marktkapitalisierung der
KTG Energie wird zum Emissionspreis bei 82,80 Mio. Euro liegen. Mit einem
Anteil von 75 Prozent bleibt die KTG Agrar Mehrheitsaktionärin. Die
Handelsaufnahme im Entry Standard der Frankfurter Wertpapierbörse erfolgt
voraussichtlich am 29. Juni 2012. Dr. Thomas Berger, Vorstandsvorsitzender
der KTG Energie: 'Wir bedanken uns bei allen Anlegern, die gerade in diesem
herausfordernden Kapitalmarktumfeld gezeichnet haben, für ihr Vertrauen.
Wie von Investoren gewünscht, haben wir die Möglichkeit geschaffen, in ein
auf die Produktion von erneuerbarer Energie spezialisiertes Unternehmen mit
gut planbaren Erträgen zu investieren.'

Seitdem die KTG Energie im Jahr 2006 die erste Biogasanlage in Betrieb
genommen hat, ist das Unternehmen kontinuierlich gewachsen. Heute verfügt
die KTG Energie über unter Volllast laufende Anlagen mit einer
Produktionskapazität von 22,4 Megawatt (MW). Zahlreiche weitere Anlagen
befinden sich in der Anlaufphase und im Bau. Die 30-MW-Marke wird im
Jahresverlauf 2012 deutlich übertroffen werden. Dr. Thomas Berger: 'Mit dem
Mittelzufluss können wir unsere Wachstumsstrategie wie geplant umsetzen und
wollen ab 2013 eine attraktive Dividende ausschütten.'

Die KTG Energie befindet sich in einem attraktiven Marktumfeld, denn mit
seiner Grund- und Spitzenlastfähigkeit ist Biogas ein wichtiger Baustein
der Energiewende. Darüber hinaus ist das Geschäftsmodell der KTG Energie
sehr gut planbar. Auf der einen Seite garantiert das Erneuerbare Energien
Gesetz (EEG) eine feste Einspeisevergütung für den produzierten Strom für
20 Jahre. Auf der anderen Seite profitiert die KTG Energie von dem
integrierten Konzept eines der führenden Landwirtschaftsunternehmen in
Europa, der KTG Agrar, die auch nach dem Börsengang Mehrheitsaktionärin
bleibt. Damit ist die Inputversorgung langfristig gesichert.

ÜBER DIE KTG ENERGIE AG

Die KTG Energie AG (ISIN: DE000A0HNG53) mit Sitz in Hamburg ist auf die
Produktion von erneuerbarer Energie aus nachwachsenden Rohstoffen
spezialisiert. Dazu betreibt das Unternehmen seit 2006 Biogasanlagen in
Deutschland und deckt die gesamte Wertschöpfungskette von der Planung und
der Errichtung bis zum Betrieb der Anlagen ab. Derzeit laufen Biogasanlagen
mit einer Produktionskapazität von 22,4 Megawatt unter Volllast und
zahlreiche weitere befinden sich in der Anlaufphase und im Bau. Damit
können annähernd eine viertel Millionen Menschen mit sauberer,
umweltfreundlicher Energie versorgt werden. In den kommenden Jahren wird
die Produktionskapazität ausgebaut werden. Als Tochterunternehmen des
Landwirtschaftsunternehmens KTG Agrar AG ist die Versorgung mit
nachwachsenden Rohstoffen - insbesondere Zweitfrüchten, Gras und Stroh -
langfristig gesichert. Derzeit beschäftigt die KTG Energie etwa 40
Mitarbeiter und hat im Jahr 2011 einen Umsatz von 21,5 Mio. Euro und ein
operatives Ergebnis (EBIT) von 4 Mio. Euro erzielt.

ÜBER DIE KTG AGRAR AG

Die KTG Agrar AG (ISIN: DE000A0DN1J4) gehört mit Anbauflächen von rund
35.000 Hektar zu den führenden Produzenten von Agrarrohstoffen in Europa.
Als integrierter Anbieter erzeugt das Unternehmen Agrarrohstoffe,
erneuerbare Energie und Lebensmittel. Die Kernkompetenz des Hamburger
Unternehmens ist der ökologische und konventionelle Anbau von Marktfrüchten
wie Getreide, Mais und Raps. Bei ökologischen Marktfrüchten ist die KTG
Agrar - gemessen an der Anbaufläche - europäischer Marktführer. Die
Anbauflächen befinden sich hauptsächlich in Deutschland, seit 2005
zusätzlich auch im EU-Mitgliedstaat Litauen. Durch die Übernahme von
Frenzel Tiefkühlkost wurde im Jahr 2011 die Wertschöpfungskette um die
Lebensmittelproduktion verlängert. Im Geschäftsjahr 2011 hat KTG eine
Gesamtleistung von 112,2 Mio. Euro und ein EBIT von 15,1 Millionen Euro
erzielt. Das Unternehmen ist seit November 2007 an der Frankfurter
Wertpapierbörse notiert und beschäftigt derzeit etwa 500 Mitarbeiter.
Weitere Informationen unter: www.ktg-agrar.de

KONTAKT

Investor Relations / Presse
Fabian Lorenz
IR.on AG
Telefon: +49 221 914097-6
E-Mail: fabian.lorenz@ir-on.com
Hält sich erstaunlich gut bei über 80 Mio. Marktkapitalisierung. Bin schon fast überrascht...
Fuer mich hat das gesamte KTG Geschaeftsmodell zuviele instransparente dunkle Loecher an deren Rand schoene Blumen gepflanzt sind..

Bsp Biomasseversorgung:
Die KTG Energie AG bezieht laut Herrn Berger die Rohstoffe von der Mutter KTG Agrar AG. Damit kann die KTG Agrar AG die Gewinne beliebig zwischen Mutter und Tochter hin- und herschieben. Es gibt keinerlei verbindliche und rechtssichere Verträge mit Preis- und Qualitätsfestlegungen, wie in der Branche sonst üblich.

Wenn ich nicht auf Beiden seiten investiert bin kann das eine ganz schoene Achterbahn werden.
Wenn aber die Instransparenz die gesamthafte Situation verdeckt und das Geschaftsmodell womoglich gar nicht so tragfaehig ist wie getoent wird, (siehe cashflow Verluste der letzten jahre) , wird das ganze ein heisses Eisen..

Herr Berger behauptet, an mehreren Standorten zu 100 % Zwischenfrüchte zu verwenden, und keine Maissilage und kein Getreide. Man fragt sich, warum an diesen Anlagen Silos mit Maissilage und GPS existieren. Keine einzige Anlage der KTG Agrar AG wird über einen 12 Monatszeitraum ohne Maissilage betrieben. Eine schlichte Lüge! Von ausschliesslichen Betrieb mit Reststoffen ebenfalls keine Spur!

Laut Herrn Berger (Pressemitteilung vorletzte Woche und Mitteilung auf dem Small Cap Tag in Frankfurt) ist KTG Energie AG in der Lage, bis zu 120 MW Biogasleistung mit Energiepflanzen und Zwischenfrüchte von Flächen der KTG Agrar AG zu beschicken. Ich habe mir das mal ueberschlaegig ausechnen lassen:
Ein MW benötigt ca. 18 000 Tonnen Maissilage, oder entsprechend höhere Tonnagen an weniger energiereichen Zwischenfrüchten. Wenn die KTG Agrar AG ihren Ackerbau zu 100 % für Biogas einsetzt (und keine Ackerfrüchte mehr erzeugt) dürften von etwa 25 000 ha in Deutschland etwa 1 Mio Tonnen Maissilage anfallen, was gerade einmal für 55 MW reicht. Wieder glatt gelogen, ohne mit der Wimper zu zucken!!
Angesichts der Dimension eigentlich atemberaubend..

Die realen praktischen agrarischen Voraussetzungen fuer das Biogasgeschaeft lassen sich mit den Randbedingungen so nicht darstellen.
Oder hat man vor die fehlenden Biomassen aus Litauen oder Rumänien nach Berlin fahren ?(zu welchen Preisen soll den das moeglich sein, damit dann noch ein gewinn aus den Anlagen hearusgefahren werden kann) ?
Das Einmaleins der Biogaserzeugung scheint hier fuer mich ueberhaupt nicht zu funktionieren und ist bar jeglicher Faktenlage.
Scheint ein richtiger Experte zu sein, der Herr Berger!

Herr Berger weist auf jahrelange Forschung im Hause KTG Agrar AG hinsichtlich verbesserter Biogastechnologien hin. In der Branche gelten KTG Anlagen als sehr einfache und überdimensionierte Anlagen. Von erfolgreichen Aktivitäten zur Anlagenoptimierung oder Verwertung alternativer Rohstoffe ist nichts bekannt, ganz im Gegensatz zu Wettbewerbern wie Eon, agri.captial oder Verbio. Dort hat man Geld investiert und Anlagen im industriellen Maßstab errichtet, welche Stroh, Hopfenabfälle usw verarbeiten, oder den Gärrest zu Dünger aufbereiten!
Ich habe hier mal tiefer recherchiert, das Szenario was ich hier zusammenfüge ist sehr beunruhigend. KTG gibt an, 22 MW am Netz zu haben, und noch 8 weitere MW im Bau.
Aber, die 22 MW die angeblich am Netz sind, werden zum Teil noch gebaut , oder sind zum Teil von einer Stilllegung bedroht ! Und weiters, sind diese auch teilweise nicht vollständig genehmigt !! Dies war zum IPO bekannt, und wurde vom Management verschwiegen,
ein starkes Stück !!!
Viele Anlagen sind nicht komplett fertiggestelt, angeblich liegen auch die Behördenabmahmen häufig nicht vor.
Gebaut wurden diese Anlagen durch ein mit KTG verbundenes Untermehmen ( new organic energy ), eine Marke Eigenbau. Aus diesem Grund gibt es keinerlei industrieübliche Gewährleistungen seitens der Anlagenbaufirma, geschweige den Garantien für die Leistungen der Anlagen. Für mich passt das Bild das KTG da von sich zeichnet überhaupt nicht mit den Tatsachen zusammen !!!
Ist die KTG mit Energie und Agrar von einem solchen Schaumschläger wie damals Schmack geführt?
Warum hält sich der Aktienkurs wesentlich stärker als zum Beispiel von EnviTec?

Was Ihr hier schreibt ist nun wirklich ein starkes Stück, entwerde von Euch oder eben von KTG mit Berger.

Leider kann ich es nicht wirklich überprüfen, aber es scheint mir was bei KTG zu stinken. Alles wird grandios dargestellt und irgendwie scheint mir hier ein gewaltiges Finanzkarussell sich zu drehen. Bin sehr gespannt auf die Fortsetzung in den kommenden Monaten und Jahren.
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