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wikifolio.com - Feedback/Kritik/Anregungen (Seite 208)



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Antwort auf Beitrag Nr.: 58.921.461 von pettiwi am 10.10.18 20:24:59
Zitat von pettiwi: im FAQ Bereicht steht folgendeshttps://www.wikifolio.com/de/de/hilfe/faq/handeln/wikifolio-…
Soweit ich weis wird das Zertifikat eines geschlossenen Wikifolios zum Jahresende gekündigt.


Hallo pettiwi,

wikifolio-Trader können jederzeit ein wikifolio schließen lassen. In diesem Fall werden alle offenen Positionen glattgestellt und sämtliche Gebühren ausgesetzt.

wikifolios ohne investiertes Kapital werden zeitnah geschlossen. Sind vom jeweiligen wikifolio-Zertifikat Anteile im Umlauf, kann das wikifolio erst geschlossen werden, wenn sämtliche Anteile zurückgegeben wurden. Das wikifolio verbleibt in diesem Fall, bis zum Zeitpunkt der Schließung, im Status "wird geschlossen".

Freundliche Grüße
Ihr wikifolio.com Team
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Antwort auf Beitrag Nr.: 58.944.987 von wikifolio am 12.10.18 17:29:59@ Wikifolio Team:
Wird denn nie ein Zertifikat von Wikifolio gekündigt?
Im Fall IREX wäre das evtl von Vorteil. Würde ein Inhaber eins der wertlosen IREX Zertifikate verkaufen, erzielt er einen Erlös von 0 oder sogar einen negativen Erlös. Diese Verluste sind dann steuerlich nicht absetzbar.
Kündigt ein Zertifikateemittent hingegen ein Zertifikat oder es erleidet einen Knock out bekommt man 0,001 Cent gutgeschrieben und die Banken verlangen in solchen Fällen keine Gebühren, so dass ein positiver Erlös zu buchen steht. Dann werden die Verluste steuerlich anerkannt.
Also bitte wenn möglich die wertlosen Zertifikate kündigen.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 58.889.874 von Chris_M am 07.10.18 18:34:49
Zitat von Chris_M: (...)ABER ich glaube es dir, denn für die Emittenten ist a) wikifolio doch eine super Plattform die eigenen Produkte zu vertreiben und b) dann die Kurse nach meiner Lust und Laune zu taxieren...

Um was es mir geht ist folgendes. Wenn man bei Wikifolio Aktien kauft, verdient Lang & Schwarz am Spread. Bei einem Blue Chip ist der Spread vielleicht 0,2%, bei einem kleinen Nebenwert vielleicht 2%. Wenn der Anleger die gekauften Aktien ein Jahr hält, muss er diesen Spread erst mal verdienen. Das ist ganz einfach nachzuvollziehen. Der Erwartungswert ist bei Aktien bekanntlich positiv, man hat also eine faire Chance Gewinne zu machen.

Wenn ein Wikifolio-Trader Derivate kauft, ist der Spread normalerweise grösser. Sagen wir mal, der Spread ist bei 5%. Jetzt will der Emittent aber etwas mehr verdienen. Ein Derivat, das vielleicht an einer Optionsbörse eine implizite Vola von 22% hat, wird mit einer Vola mit 23% bewertet. An dem Beispiel der Baidu-Optionsscheine habe ich gezeigt, dass dieser Unterschied 15% betragen hat, in anderen Fällen ist der Unterschied noch grösser. Diese 20% müssen erst mal aufgeholt werden. Ich bin sehr sicher, dass alle Derivate-Wikifolios zusammengenommen eine negative Rendite aufweisen. Nicht, weil die Trader weniger Talent haben als die Wikfolio-Trader, die nur auf Aktien setzen, sondern weil sie mit einem großen Nachteil starten.

Würde Wikifolio den Einsatz von Derivaten stärker beschränken, oder was noch besser wäre, ganz stoppen, gäbe es natürlich weniger Spaß im Forum. Der Friedhofs-Thread wäre fast ganz leer, sind dort doch fast nur gehebelte Wikifolios zu finden. Außerdem würden die Emittenten weniger Geld verdienen, was sicherlich zu verschmerzen wäre, geht es bei der Idee von Wikifolio ja eigentlich darum, die Anleger reicher zu machen und nicht die Banken.

Wikifolio ist eine super Sache, dem Gründer gilt mein voller Respekt. Lang & Schwarz mit ins Boot zu holen war sicherlich auch clever, denn sonst könnte man ja gar keine Zertifikate anbieten. Was mir weniger gefällt, habe ich oben ausgeführt. Natürlich wird sich nichts ändern, dem Friedhofs-Thread wird es gut tun.
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Guten Abend,

ich habe nur eine kurze Frage und werde auch nicht weiter stören.
Ich handele schon länger mit Inline Optionsscheine aber habe Sie bisher nie bis zum Ende der Laufzeit gehalten, daher weiss ich nicht ob die Anzahl meiner Scheine automatisch für 10,00€ verkauft werden.

Die Frage ist:

Wird mein Optionsschein sicher automatisch für 10,0€ verkauft, wenn ich bis zum Ende der Laufzeit nicht verkaufe oder muss ich kurz vor dem Ende selber verkaufen?

Wenn das so ist, werde ich nämlich relativ hohe Beträge einsetzen und erst bei 9,90 bis 9,95€ einsteigen.

Ich hab auch im google diesbzgl. nichts gefunden.

Grüße und Danke
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Antwort auf Beitrag Nr.: 58.952.574 von MeisterTrader80 am 13.10.18 22:48:33
Zitat von MeisterTrader80: ...
Die Frage ist:

Wird mein Optionsschein sicher automatisch für 10,0€ verkauft, wenn ich bis zum Ende der Laufzeit nicht verkaufe oder muss ich kurz vor dem Ende selber verkaufen?

Wenn das so ist, werde ich nämlich relativ hohe Beträge einsetzen und erst bei 9,90 bis 9,95€ einsteigen.

...

Grüße und Danke

Die Antwort unterstellt wegen dem gewählten Forum "Social Trading"
möglicherweise einen Handel bei wikifolio.

Die Idee wird durch (mindestens) zwei Begleitumstände zum Ansinnen.
(1) Zumindest habe ich es noch nie anders erlebt, als das der Tag vor
der Ausübung regelmäßig handelsfrei ist.
(2) Meines Wissens nach verkauft wikifolio, alles was eine Laufzeit hat,
am letzten Handelstag, ohne dass Du irgend einen Einfluß hast.
Außer natürlich, wenn Du selbst noch früher verkaufst.

Anmerkung: Du mußt dringend zwischen Handelstag und Ausübungstag
unterscheiden lernen!!

Zusätzlich kommt noch ein Handelsspread von in der Regel mindestens 10 Cent
hinzu. Du kannst also durchaus manchmal für 9,90 oder 9,95 oder mehr kaufen,
hast das Risiko von (1) und bekommst durch (2) fast ausnahmslos maximal
9,75 oder 9,85 zurück.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 58.951.785 von ARMEGAS am 13.10.18 19:09:34
Zitat von ARMEGAS: ...
Nicht, weil die Trader weniger Talent haben als die Wikfolio-Trader,
die nur auf Aktien setzen, sondern weil sie mit einem großen Nachteil starten.
...

Welcher Nachteil sollte das sein?

Jedem der sich im Derivate - Markt von "Long" entfernt, sollte bewußt
sein, dass es ab da fast ausnahmslos darum geht, anderen Geld "ab zu jagen",
um es selbst ein zu nehmen.
Man kann von keinem der "Gejagten" erwarten oder gar verlangen,
dass das Geld freiwillig heraus gegeben wird.

Gelingt keine erfolgreiche Jagd, sind weder Plattform - Betreiber
noch Emittent verantwortlich zu machen!
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Antwort auf Beitrag Nr.: 58.952.946 von trenuk01 am 14.10.18 01:55:22
Zitat von trenuk01: Welcher Nachteil sollte das sein?

Optionsscheine und andere Derivate werden von den Emittenten gepreist. Leider nutzen die meisten Wikifolio-Trader Produkte, die sich aus-dem-Geld befinden. Bei diesen Scheinen spielt die implizite Volatilität eine übergeordnete Rolle bei der Preisfindung. Der Emittent wählt nun eine implizite Volatilität, die ihm gefällt. Daraus ergeben sich dann eklatante Preisunterschiede zwischen dem Optionsschein und dem Fair Value der Option.

Es ist also nicht die Frage, ob man die Apple-Aktie oder die Apple-Call-Option kauft. Es ist die Frage, ob die Kursstellung der Proukte fair ist.

Wenn man nun bei Wikifolio eine Aktie kauft, dann ist der Spread normalerweise recht attraktiv. Wenn man allerdings Derivate kauft, sollte man ganz genau prüfen, ob die Kurse auch wirklich angemessen gepreist werden. In den meisten Fällen sind sie es nicht. Wenn dann noch die Volatilität steigt, wie in den letzten Tagen, dann ist der Unterschied zwischen dem gestellten Kurs und dem Fair Value noch größer.

Welcher Trader würde die Apple-Aktie zu 230 Euro kaufen, wenn der Börsenkurs gerade bei 192 Euro steht? NIEMAND. Bei Optionsscheinen kommt so etwas manchmal vor.
Hallo,

vielen Dank für die Antwort. Ich möchte hier ein Beispiel zeigen:

https://www.onvista.de/derivate/inline-optionsscheine/INLINE…

Ihr könnt auch auf dieser Seite unten rechts folgendes lesen:

Dieses Inline-Knock-Out-Produkt hat eine begrenzte Laufzeit bis zum 23.11.2018. Es ist mit einer unteren Knock-Out-Barriere von 56,00 EUR und einer oberen Knock-Out-Barriere von 120,00 EUR ausgestattet. Wird keine der beiden Barrieren während des Bewertungszeitraumes 05.02.2018 - 16.11.2018 berührt, wird am Ende der Laufzeit ein vorher festgelegter Betrag in Höhe von 10,00 EUR ausbezahlt. Wird eine der beiden Barrieren während des Bewertungszeitraumes berührt, verfällt das Knock-Out-Produkt wertlos.

Also wenn das rot gedruckte oben wirklich wahr ist, dann würde ich morgen für ca.20.000€
diesen Schein kaufen und einfach abwarten. Diese Scheine sind leider begrenzt. Man könnte jetzt nicht hergehen und einfach mal 100.000€ einsetzen.

Jetzt lese ich mir mal das kleingedruckte vom Emittenten.. Mal schauen ob ich dort was finde.


Danke nochmal und schönes WE
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Antwort auf Beitrag Nr.: 58.952.931 von trenuk01 am 14.10.18 01:36:55
Die Antwort unterstellt wegen dem gewählten Forum "Social Trading"
möglicherweise einen Handel bei wikifolio.



Nein. Kein Wikifolio.
Ich kaufe bei Onvista Bank. Emittent von diesem Inline Optionsschein ist die Commerzbank. HIer wird viel über OPtionsscheine diskutiert, deshalb habe ich meine Frage hier reingestellt.
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.954.623 von MeisterTrader80 am 14.10.18 13:17:09Inliner sind ja dafür da, das wenn man von einer Seitwärtsbewegung ausgeht.

In deinem Fall also SAP bewegt sich während der Laufzeit zwischen 56 bis 120 Euro.

2.5 Mio Scheine wurden emittiert.

Wenn du morgen also 2081 Stück zu 9,61 Euro kaufst (=19.998,41 Euro)

und bis zum Ende der Laufzeit wird keine der Barrieren berührt dann bekommst du 20810 Euro zurück (ohne Transaktionskosten und Steuern berechnet)

Das sind immerhin 4% auf den einen Monat Restlaufzeit.
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