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Corestate Capital - Mit Studentenwohnheimen zum Erfolg? (Seite 101)

eröffnet am 30.11.16 06:10:06 von
neuester Beitrag 10.05.21 13:37:14 von


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21.06.18 11:38:58
Beitrag Nr. 1.001 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.033.693 von Strive_and_Prosper am 21.06.18 11:24:06Wenn das rein operativ wäre, würde sich aber sofort der Kurs angleichen, also es keine zweistellige Rendite mehr sein.
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21.06.18 11:41:22
Beitrag Nr. 1.002 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.033.450 von 1erhart am 21.06.18 10:57:00
Zitat von 1erhart: Kann mich an reguläre Dividenden in der Höhe nur 2003 erinnern. Nach dem kompletten Crash
Dot.com, Nine Eleven und Irakkrieg als der DAX nur noch bei gut 2000 stand.
Da waren tatsächlich gerade im Nebenwertebereich reguläre Dividenden von 20% möglich.

Das war damals allerdings auch ein Ausnahmezustand.




Richtig!

Anfang 2003 oder Ende 2008 gab es ja auch Aktien, die tatsächlich mit 1-2fachen FreeCasflow bewertet waren. Logisch, dass es da dann auch vereinzelt Aktien mit 20% Div-Rendite gab. Das hat sich dann aber bis 2010 sehr schnell wieder verändert, da die Kurse sich dann entsprechend ver5facht haben.

Wie du schon sagst, das waren absolute Ausnahmezustände.
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21.06.18 11:49:07
Beitrag Nr. 1.003 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.033.822 von katjuscha-research am 21.06.18 11:38:58
Zitat von katjuscha-research: Wenn das rein operativ wäre, würde sich aber sofort der Kurs angleichen, also es keine zweistellige Rendite mehr sein.


Es ist operativ (Aurelius: hohe Exiterlöse), Zapf( Turnaround gelungen), beide Unternehmen werden nach den Ausschüttungen auch in Zukunft auf hohen Cashbergen sitzen.

Es sind wohl eher andere Gründe wieso sich der Kurs nicht angleicht.
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21.06.18 12:12:22
Beitrag Nr. 1.004 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.033.912 von Strive_and_Prosper am 21.06.18 11:49:07Hohe Exiterlöse sind aber kein Dauerzustand, sondern durch das Geschäftsmodell begründet. Exiterlöse gehören halt bei einem Beteiligungsunternehmen dazu, aber gibts nicht jedes Jahr. Wie das auch negativ wirken kann, kannst du bei der DBAG aktuell nachschauen, wo der Kurs letztes Jahr stark angezogen hat, weil es Exits gab, aber dieses Jahr fehlen sie und plötzlich fällt der Kurs stark. An sich ist beides dämlich, weil man Beteiligungsunternehmen nicht nach Höhe der Exits und Dividenden bewerten sollte, sondern ausschließlich nach dem NAV. Dann werden diese Schwankungen bei Exits, unwichtigen Gewinnausweisen und Dividenden nämlich geglättet. Daher haben Dividenden bei Beteiligungsunternehmen nicht den gleichen Charakter aus operativen Gewinnen eines Industrieunternehmens.


Zapf kann ich nicht beurteilen. Kann mir aber nicht vorstellen, dass es dafür keine Begründung gibt. Wenn es wirklich rein operativ wäre und wiederholbar, dann würde sich der Kurs ganz schnell verdoppeln. Wenn das nicht der Fall ist, gibt es wohl irgendeinen Sondereffekt.
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21.06.18 14:19:29
Beitrag Nr. 1.005 ()
... ich wollte mit meinem Hinweis nur darauf aufmerksam machen, dass es zwar wichtig ist eine eigene Sichtweise zu erhalten, diese aber nicht zum Dogma zu machen.

Rein psychologisch betrachtet ist es völlig klar, dass hier im Board einhellig eine positive Prognose zur Aktienkursentwicklung vorherrscht. Denn das ist die Erwartung der Investierten, die in der vermutlich sehr grossen Mehrzahl keine Gewinne in der Position haben, diese aber erwarten/erhoffen (sonst wären sie die Position nicht eingegangen).

Im Vergleich zur Patrizia Immobilien AG ist Corestate nicht so unterbewertet, wie zuweilen suggeriert wird.
Die Bilanzsumme beider Gesellschaften ist vergleichbar, ca. 1,7 Mrd. EUR. Die EK- Quote der Corestate liegt bei ca. 34%; bei Patrizia bei ca. 62%. Die Gewinne der Patrizia überstiegen in Q1 2018 die der Corestate.
Legte man die aktuellen Bewertungskennzahlen der Patrizia in Bezug auf das EK zugrunde, dürfte Corestate je Aktie ca. 37,00 EUR kosten, was ein knapp 20%-iges Abwärtspotential bedeutete.

VG
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21.06.18 14:36:08
Beitrag Nr. 1.006 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.035.061 von Turbocharlotte1 am 21.06.18 14:19:29Geht ja hier nicht um Dogmen.

Klar muss jeder sein Investment ständig hinterfragen. Selbstverständlich!



Allerdings versteh ich deine Argumentation zu den Kennzahlen nicht. Was hat die Höhe der EK-Quote und der absolute Gewinn von Patrizia mit der Bewertung von Corestate zu tun? Wenn dann muss man doch den Gewinn wenigstens mit dem Börsenwert abgleichen. Und die EK-Quote allein hat wohl am wenigsten mit der Frage zu tun, wie ein Unternehmen fair bewertet ist.
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21.06.18 15:07:57
Beitrag Nr. 1.007 ()
Das Verhältnis vom EK zur Börsenkapitalisierung ist ein Bewertungskriterium.

Das EK der Patrizia, knapp 1,1 Mrd. EUR, wird derzeit mit ca. 1,47 Mrd EUR (Marktkapitalisierung) bewertet (Faktor ca. 1,3); das EK der Corestate, ca. 0,58 Mrd. EUR, mit derzeit ca. 0,97 Mrd. EUR (Faktor ca. 1,65).

VG
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21.06.18 15:15:48
Beitrag Nr. 1.008 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.035.388 von Turbocharlotte1 am 21.06.18 15:07:57Ja, EIN Bewertungskriterium.

Da sollte man aber das Alter bzw. die Historie des jeweiligen Unternehmens im Blick haben und die im Vergleich Gewinne/Cashflows.


Patrizia ist ja deutlich älter und konnte daher jahrelang EK aufbauen. Ist doch klar, dass Corestate noch nicht soweit sein kann.
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21.06.18 15:28:37
Beitrag Nr. 1.009 ()
@katjuscha

entscheidend sind die aktuellen und künftigen Fakten. Die Vergangenheit ist "Altschnee".

Die Investierten sollten sich fragen: Wieso soll ein Bewertungsaufschlag gegenüber Patrizia gerechtfertigt sein?

VG
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21.06.18 15:37:06
Beitrag Nr. 1.010 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.035.595 von Turbocharlotte1 am 21.06.18 15:28:37
Zitat von Turbocharlotte1: @katjuscha

entscheidend sind die aktuellen und künftigen Fakten. Die Vergangenheit ist "Altschnee".

Die Investierten sollten sich fragen: Wieso soll ein Bewertungsaufschlag gegenüber Patrizia gerechtfertigt sein?

VG


Du bist ja lustig, suchst dir eine Kennzahl raus und sprichst von Bewertungsaufschlag gegenüber Patrizia. Was ist denn mit Kennzahlen wie KGV, EV/EBITDA oder Dividendenrendite. Diese zeigen allesamt auf, dass CCH deutlich günstiger bewertet als Patrizia ist.
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