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Corestate Capital - Mit Studentenwohnheimen zum Erfolg? (Seite 106)

eröffnet am 30.11.16 06:10:06 von
neuester Beitrag 13.05.21 16:57:00 von


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06.07.18 09:21:34
Beitrag Nr. 1.051 ()
@Be_eR

m.E. redest Du Dir die Sache passend.

Eine am Kapitalmarkt notierte Gesellschaft sollte, damit Außenstehende die Möglichkeit zu eigener Bewertung anhand von Tatsachen haben, finanzielle Tatsachen publizieren, sofern man Geschäfte meldet. Ansonsten haben nur Insider (und diejenigen, die von diesen Informationen erhalten) das Wissen und der "Rest" spekuliert ohne jedwede Basis (also im "blinden Vertrauen" auf die Fähigkeiten der Handelnden). Das ist für eine Anlageentscheidung die den Namen verdient zu wenig.

Auch der Patrizia ist es möglich finanzielle Tatsachen zu Geschäften mitzuteilen.

Was helfen würde: Keine Käufe der Aktie, bis die Gesellschaft ihre Praxis umstellt.

VG
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06.07.18 10:28:41
Beitrag Nr. 1.052 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.151.018 von Turbocharlotte1 am 06.07.18 09:21:34
Kaufpreise
Es spielt absolut keine Rolle was Corestate für die Objekte bezahlt.

Warum spielt es keine Rolle?

Corestate tritt als Assetmanager auf und nichts als Bestandshalter. Wäre Corestate letzteres könnte ich verstehen, dass die Kaufpreiszahlung der Vermietungsstand mitgeteilt werden. Corestate hübscht die Objekte bestenfalls etwas auf und dann kommen die Objekte in selbst emittierte Fonds. Als Beispiel könnte dieses Objekt in den Fonds für die BVK im Volumen von ca. 630 Millionen EUR kommen.

Corestate erhält doch Gebühren für Kauf, Verwaltung und bei Wertsteigerung bei einem späteren Exit der Fonds. Das ist deren Geschäftsmodell. Deswegen spielen die Kaufpreise für die Objekte absolut keine Rolle, denn anhand dessen kann man Corestate nicht bewerten.

Du kannst sie anhand der Provisionserlöse bewerten, anhand von späteren Exits bei den Fonds. Dann kann beurteilt werden ob die Objekte eine Wertsteigerung gehabt haben wodurch Corestate nochmals neben den Provisionen und den laufenden Fees einen Ertrag generieren kann.

Laufen die Fonds gut, dann kommen Folgeaufträge und die Reputation von Corestate steigt.
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06.07.18 10:46:39
Beitrag Nr. 1.053 ()
@kuenne_Man

es ist abenteuerlich, was Du schreibst.

Es ist schon klar, dass die Objekte in Fonds kommen. Die Fondseigner sind natürlich - nach "Aufhübschung" - gern bereit, womöglich wahnwitzige Aufpreise gegenüber dem Erwerb durch Corestate zu zahlen ... wer das wohl glauben mag?

Das würde bedeuten, sie schauen zufrieden zu, wie sie abgezogen werden.

Passender erscheint mir der "Spezialfonds für Serviced Appartments" (vgl. Unternehmensmeldung vom 28.08.2017).


VG
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06.07.18 10:51:29
Beitrag Nr. 1.054 ()
@Turbocharlotte1

Es ist doch egal für welchen Fonds die Objekte gekauft werden. Es war doch nur ein Beispiel!

Was ist das denn für eine Begründung von dir? Corestate bekommt die Aufträge, weil sie offensichtlich einen guten Job machen. Dann muss man sie auch machen lassen. Natürlich sind die Objekte nach Renovierung/Sanierung (was auch immer gemacht wird, vielleicht wird auch gar nichts gemacht) mehr wert. Fakt ist doch, dass Corestate ein Assetmanager ist. Das scheinen viele gar nicht zu verstehen!

Wenn die Objekte in Fonds kommen, spielt der Kaufpreis wenn überhaupt für den Auftraggeber eine Rolle, aber ich denke mal die vertrauen Corestate, denn sonst hätten sie den Auftrag ja nicht bekommen. Sollte irgendwann bei einem Fonds was schief gehen, würde ein Imageschaden entstehen, deswegen könnte sich Corestate ein "abzocken" gar nicht leisten.

Wie gesagt, ich wüsste nicht wieso der Kaufpreis für uns relevant ist. Für uns ist das Volumen von Aufträgen relevant und die werden kommuniziert. Für uns ist aber nicht der Kaufpreis einzelner Objekte für Fonds relevant.

Ebenfalls VG!
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06.07.18 11:03:24
Beitrag Nr. 1.055 ()
@kuenne_Man

es gibt natürlich einen Interessenkonflikt, sollte Corestate die Objekte zunächst in Eigenbestand nehmen und danach in Fonds veräußern. Die Vermögen sind strikt voneinander zu trennen.

Deine Annahme, es würde mit fremden Geld gekauft, ist bezogen auf die gemeldete Transaktion unzutreffend (jedenfalls ist nicht kommuniziert, dass für einen Fonds erwoben wurde).

VG
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06.07.18 11:06:03
Beitrag Nr. 1.056 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.151.018 von Turbocharlotte1 am 06.07.18 09:21:34Sorry Charlotte, aber das ist einfach realitätsfern, was du da schreibst. Wenn der Verkäufer es zur Bedingung macht, dass die finanziellen Details genauso wie sein Name unbekannt bleiben, dann gibt es da keinen Spielraum. Soll deswegen ein Kauf abgeblasen werden? Nur damit jemand anderes zuschnappen kann der sich an die Spielregeln hält?!?
Abgesehen davon ist das vollkommen üblich in der Branche. Es wird ja auch nur in der allerseltensten Fällen kommuniziert, wie hoch die Mieterträge sind pro Jahr. Aus genau dem gleichen Grund!
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06.07.18 11:17:48
Beitrag Nr. 1.057 ()
@Be_eR

wenn Du auf dieser Basis Kapital (in Form von Aktienkäufen) anlegst, bitte.

Ich mache das nicht.

Ich wüsste auch nicht, wodurch sich die Entscheider der Corestate einen Vertrauensbonus erworben haben sollten. Etwa durch den Erwerb der Aktien für sich selbst zu 0,075 EUR/Aktie?
Zweimal Dividenden zu zahlen, reicht mir dafür auch nicht.

VG
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06.07.18 16:26:50
Beitrag Nr. 1.058 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.152.506 von Turbocharlotte1 am 06.07.18 11:17:48Sehr gern!
Mein freundlicher Ratschlag wäre daher: Vermeide Anlagen in Asset- und Immobilienmanager. Du wirst sonst nicht glücklich mit der Anlage.
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06.07.18 16:46:32
Beitrag Nr. 1.059 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.152.506 von Turbocharlotte1 am 06.07.18 11:17:48Von welchem Vertrauensbonus redest du eigentlich?

Ist ja nicht so als wäre in der Börsenbewertung eine Vertrauensbonus enthalten. Man ist schon auf Grundlage der 2017er und realistisch voraussagbaren 2018er Zahlen günstig bewertet.


Ich würd deine Aussage verstehen, wenn wir hier ein KGV von 20 oder noch teurer hätten, so dass man sagen könnte, hier wird einiges an Vertrauen in die Zukunft eingepreist. Aber aktuell ist es ja eher das Gegenteil.
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06.07.18 19:00:15
Beitrag Nr. 1.060 ()
@katjuscha

jede Aktienanlage ist für mich Ausdruck von Vertrauen (z.B. das die Bilanzen stimmen, das Management kompetent ist, etc.). U.a. das meine ich mit "Vertrauensbonus".
Die Bilanz enthält ca. 557 Mio EUR Goodwill, das auf die Aktionäre entfallende EK liegt bei ca. 580 Mio EUR. Auch das fällt unter das Kapitel "Vertrauensbonus".
Für mich zählt auch die Auswahl der Kapitalmarktinformationen dazu. Ich habe von der Gesellschaft bspw. nichts von Klagen gegen Hannover Leasing Treuhand Vermögensverwaltung GmbH u.a. gelesen (OLG München - 23 Kap 2/17 - vom 18.04.2018).

Das KGV ist für mich kein Anlage-/Spekulationskriterium.

Offensichtlich gibt es derzeit einen Aktienüberhang. Warum und wie lange dieser anhält, darüber zu spekulieren ist für mich Zeitverschwendung. Die Zeit wird es zeigen.

@Be_eR
danke für Deinen Tipp.
Hinweis: Es ist auch bei der Aktienanlage zuweilen so, dass der Vorteil der/s Einen, der Nachteil der/s Anderen ist. Ich bin bemüht, auf der richtigen Seite zu stehen; das geht auch mit Assetmanagern.

VG
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