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Trump News oder jede Woche eine neue Welt.... (Seite 316)



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Antwort auf Beitrag Nr.: 61.539.188 von bmann025 am 21.09.19 23:32:57Wiederwahl in 2020 wird täglich wahrscheinlicher. Nach "Make America great again" in 2016 heisst es nun

"Keep America great !"

;)
Fall Biden wird zum Fall Obama/"Demokraten":

Rudy Giuliani @RudyGiuliani

NEW FACT: One $3million payment to Biden’s son from Ukraine to Latvia to Cyprus to US. When Prosecutor asked Cyprus for amount going to son, he was told US embassy (Obama’s) instructed them not to provide the amount. Prosecutor getting too close to son and Biden had him fired.
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Tariff Tide Rolls in Alabama Toward Airbus, Mercedes
25.9.
https://www.msn.com/en-us/finance/markets/tariff-tide-rolls-…

=>
...Trade wars are fought between nations. But the damage is often about regions and politics. Which is exactly how things are developing when it comes to President Donald Trump’s forthcoming escalation with the European Union.

In the coming days the World Trade Organization is expected to give the U.S. the final go-ahead to apply punitive tariffs on $5 billion to $7 billion in imports from the EU, bringing to an end one leg of a nearly 15-year fight over aircraft subsidies.

The move will hurt the EU. But it could also be bad news for the good people of Alabama.

High on the list of imports to be targeted are Airbus fuselages and landing gear made in Europe that are shipped in and turned into A320 aircraft for the U.S. market in Mobile, Alabama. Depending on how high they are, the tariffs could threaten the economics of the Mobile operation, which Airbus is ironically in the process of expanding.

It’s not just planes in the firing line, of course. Trump has threatened to hit European carmakers with tariffs on imported cars and parts and faces a self-imposed deadline in November over whether to go ahead with those. That too could have repercussions across Alabama. Mercedes has had a plant near Tuscaloosa since the 1990s. The SUVs assembled there feature engines imported from Germany.

Alabama doesn’t have to look far to see how other states have been hit by the trade wars. Bourbon distillers in nearby Kentucky, home of Senate Majority Leader Mitch McConnell, have been weathering the storm since the EU responded to Trump’s steel tariffs by targeting the whiskey for retaliatory duties.

That has actually turned Kentucky into a curious EU ally in the diplomatic fight against tariffs.

At a recent reception in Washington, the EU’s new ambassador to the U.S., Stavros Lambrinidis, hosted the mayor of Louisville, distillers and other Kentucky businesses as well as the state’s poet laureate at a good-natured, anti-tariff party fueled by Old Fashioneds and other bourbon cocktails...



--> Mitch McConnell ist ja bekanntlich Republikaner

--> er änderte seine Meinung dazu von Contra nach Pro zuletzt: https://www.westernjournal.com/mitch-mcconnell-backtracks-ta…

--> ich gehe mal davon aus, daß wenn die Zölle die US-Arbeitslosigkeit in die Höhe treiben, daß er dann wieder seine Meinung ändern wird ;)
Antwort auf Beitrag Nr.: 61.551.096 von bmann025 am 23.09.19 22:43:21Denke auch, wenn die Demokraten wirklich den Fehler machen sollten Biden als Kandidaten aufzustellen, wird da noch so viel mehr an Material herauskommen, dass der niemals gewählt wird...

:eek:
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Antwort auf Beitrag Nr.: 61.567.662 von Blue Max am 25.09.19 17:39:47Was in deutschen Medien bisher noch nicht berichtet wird, und worum es in Trumps Telefonat mit dem Präsidenten der Ukraine auch ging:

https://nypost.com/2019/09/25/how-cyber-security-firm-crowds…

How cyber-security firm CrowdStrike is linked to Trump’s call with Ukraine

25.09.19

"...CrowdStrike, the cyber-security firm retained by the Democratic National Committee to probe the hack of their computer servers during the 2016 election..."

"...“I would like you to find out what happened with this whole situation with Ukraine, they say Crowdstrike…,” Trump told President Volodymyr Zelensky..."

"...“The server, they say Ukraine has it..."

---
Womöglich kommen durch diesen Server dann doch noch die ganzen Schweinereien an das Tageslicht, die die Demokraten bei der Wahl in 2016 abgezogen haben...

:eek:
Naechster Skandal, wieder Steve McIntyre:

Schaut so aus, als ob das "Whistleblowing" mit Hilfe einer Faelschung durchgefuehrt wurde.

Das offizielle Formular zur Erstattung einer Anzeige schloss (bis zum 23.9.2019) ausdruecklich second-hand Material aus.

Eine angelich neue Version erlaubt dieses.

this version of the form (datestamp Sep 25, 2019) permits submission of second-hand material, which was not permitted according to document entitled Information About Filing a Disclosure of Urgent Concern posted on Sep 23, 2019 here

https://twitter.com/ClimateAudit/status/1177580473566093312
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Die Hintergründe dieser Affäre sind durchaus komplex und leider mit vielen Verschwörungstheorien durchsetzt, die wir leider inzwischen von den Kreisen um Trump gewöhnt sind. Da hilft es viel, sich mal durch eine wirklich ausführliche Erläuterung der Hintergründe der Affäre bei der FAZ durchzuarbeiten. Einfach ist hier nichts.

https://www.faz.net/aktuell/politik/trumps-praesidentschaft/…

Im Grunde gibt es sogar mehrere Affären zugleich:


Die erste ist die, dass Trump Aufzeichnungen, die eigentlich nach einem vorgegebenen Protokoll in einer entsprechenden Datenbank bereitliegen sollten, dort löschen ließ und sie wegen ihres belastenden Inhalts auf einen besonders unzugänglichen (für z.B. die Geheimdienstbeauftragten) Server abgelegt hatte. Das sind nicht nur einige Gespräche in die Ukraine, sondern auch nach Rußland und nach Saudi-Arabien. Dieser Verstoss alleine ist bereits verdächtig und darf nicht passieren. Siehe https://www.spiegel.de/politik/ausland/donald-trump-weisses-…

Die zweite ist, dass Trump Vereinbarungen mit Selenskyj getroffen hatte, besondere Treffen mit seinem persönlichen (!) Anwalt Giuliani, der keine außenpolitische Aufgabe hat, sondern nur die Aufgabe hat, Trump in den verschiedenen laufenden Anzeigen und Skandalen zu unterstützen und Material gegen Wahlkampfgegener zu sammeln. Insoweit ist das auch der erste Beweis, dass Trump seine außenpolitischen Kontakte für den eigenen Wahlkampf zu nutzen versucht.

Die dritte Affäre ist die Reaktion Trumps auf die laufenden Ermittlungen - dass er in New York vor Mitarbeitern Drohungen gegen Unterstützer des Whistleblowers ausgestossen hat, die man als Drohungen mit der Todesstrafe verstehen konnte, obwohl der Whistleblower das gesetzlich vorgegebene Verfahren eingehalten hatte. Dies erinnert an den bereits vorliegenden Vorwurf der Behinderung der Justiz, bei dem Muller in seinem Bericht Anhaltspunkte sah, die er aber nicht bewerten wollte. Hier nun soll anscheinend die Aufklärung des möglichen Fehlverhaltens von Trump verhindert werden. Zuvor war ja bereits versucht worden, die Anzeige des Whistleblowers zu unterdrücken, der dann mit der Beschwerde beim Geheimdienstkoordinator dies verhidnert hatte.

Die vierte Affäre ist das, was nun eigentlich verhandelt wird - ob Trump versucht hat, durch Angebote oder Druck den ukrainischen Präsidenten dazu zu bringen, ihm mit Handlungen oder Informationen Wahlkampfhilfe zu leisten, was nach US-Gesetz verboten ist.

Ob das Telefongespräch zwischen Selenskyi und Trump dazu Belege liefert, kann nur jemand beurteilen, der die Hintergründe kennt, die in dem FAZ-Link oben erläutert werden.

Sie weisen zum Beispiel darauf hin, dass Trump und Giuliani mit zwei Verschwörungstheorien arbeiten, für die man sicher weiß, dass sie unwahr sind (ähnlich wie die Verschwörungstheorie um Obamas Geburtsurkunde, dem Trump immer noch unterstellte, dass er nicht in den USA wohnte, als Obama seine Geburtsurkunde bereits veröffentlicht hatte).

Die eine Verschwörungstheorie ist die, dass nicht etwa russische Hacker Email der Demokraten gehackt und weitergegeben hatten, was dann von den Republikanern zugunsten Trumps ausgenutzt wurde, mithin also die Republikaner Wahlhilfe aus Rußland erhielten (was dann illegal wäre, wenn es Absprachen zwischen Rußland und republikanischen Wahlkämpfern gegeben hätte, wie man es ja bei Manafort wohl nachweisen konnte). Sondern, dass ukrainische Hacker die demokratischen Emails gehackt haben sollten, um dann die Sache den Republikanern in die Schuhe zu schieben, was nicht nur unwahr ist, sondern auch völlig unplausibel - das Resultat war ja ein völlig anderes, die gehackten Emails hatten nur den Demokraten geschadet. Im Zusammenhang mit dieser Verschwörungstheorie steht die Unterstellung, Crowdstrike wäre als Unternehmen in das Hacking involviert. Das ist aber unwahr, sondern Crowdstrike ist ein amerikanisches Unternehmen, dass von der DNC bei der Aufklärung des Hacking zur Hilfe geholt wurde.

Die andere Verschwörungstheorie ist die, dass Joe Biden als Außenminister die Absetzung des Generalstaatsanwalts Schokin betrieben hätte, um seinen Sohn Hunter Biden zu schützen, der im Vorstand eines ukrainischen Unternehmens Burisma saß, das ein Oligarch Mykola Slotschewskyj mit Rußlandverbindungen gehört, dem Korruption vorgeworfen wird. Schokins Absetzung wurde allerdings von sehr vielen Stellen (z.B. EU und IWF) gefordert, weil Schokin nämlich Korruptionsermittlungen behinderte. Und zwar auch die gegen Burisma - wäre es also um Hunter Biden gegangen, hätte Joe Biden nie einen Grund gehabt, Schokins Absetzung zu betreiben, sondern ihn wohl besser unter stützt. Joe Bidens Behauptung, er hätte Schokin mit finanziellem Druck auf die Ukraine zu Fall gebracht, ist unglaubwürdig und wohl nur Angabe. Hunter Biden selbst ist nie Gegenstand von Untersuchungen gewesen - nichts spricht dafür, dass er an den möglichen Korruptionsfällen beteiligt war. Erst der Nachfolger von Schokin Luzenko strengte Untersuchungen gegen Burisma und insbesondere gegen Slotschewskyj an. Luzenko wurde dann von Selenskyj abgesetzt, ebenfalsl mit dem Vorwurf, nicht energisch gegen Korruption vorzugehen.

Die Frage ist nun, wen Trump mit dem "fähigen Generalstaatsanwalt" meinte, der wieder in sein Amt gebracht werden solle. Meint er Schokin oder Luzenko? Anscheinend meint er Luzenko, was seltsam ist, denn der wurde ja von Selenskyj gefeuert. Die FAZ geht darauf noch näher ein.

Unklar ist noch, warum der Ukraine-Beauftragte der USA, Kurt Volker zurückgetreten ist. Aber er war als Kontaktvermittler zwischen ukrainischer Regierung und Trumps Anwalt Giuliani beteiligt, der eigentlich stärksten Spur, dass Trump hier außenpolitische Aufgaben mit seinem eigenen Wahlkampf vermengt. Ob also auf Selenskyj Druck ausgeübt wurde, kann nur über Inhalte der Gespräche Giulianis mit Selenskyj und anderen Regierungsvertretern der Ukraine erhellt werden. Alles andere sind nur indirekte Spuren, denn weder Trump noch Giuliani würden ungesetzliche Maßnahmen ganz offen unter mithörenden Zeugen vornehmen.

Wie immer, werden Republikaner bei ihren Versuchen, Trump zu entlasten und stattdessen eien Schmierenkampagne gegen Biden zu betreiben, überall von rechtspopulistischen Bewegungen (in Deutschland AfD-Anhänger) und Putintrollen durch die eilige Verbreitung der fabrizierten Verchwörungstheorien unterstützt. Die Hoffnung ist, dass die meisten, die die Affären mitverfolgen, die Hintergründe nicht verstehen, sich in den verwickelteren Teilen verheddern und es am Ende abtun als eine reine Frage, ob man aus Trumps Telefongespräch schlau wird (das man ohne den Kontext nicht interpretieren kann) oder ob man lieber glaubt, dass Hunter Biden korrupt ist und Joe Biden irgendwie damit zu tun hat (was nur dann unplausibel ist, wenn man die genaueren Einzelheiten dazu kennt). Aus dem Blickwwinkel muss man dann auch die Beiträge z.B. von bmann025 sehen, der ja 1:1 alles, was aus Putins Trollfabriken kommt, hierhin weiterträgt, aus welchen Gründen auch immer.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 61.590.642 von for4zim am 28.09.19 20:25:43Es gibt da immer einen Widerspruch. Die Anhänger lieben Trump weil er so "hart" und "clever" ist. Und wenn er es dann zeigt, jammern sie rum, er wäre doch gar nicht so. Seid doch stolz auf ihn.

Liebe Fans, steht doch bitte zu eurem Anführer. Ihr solltet lieber forden, dass er wie versprochen Clinton endlich einsperrt.
Antwort auf Beitrag Nr.: 61.590.642 von for4zim am 28.09.19 20:25:43Im Grunde gibt es sogar mehrere Affären zugleich:

es ist nur leider zweifelhaft, ob sich genügend rep. Senatoren davon beeindrucken lassen. Ein Scheitern des Amtsenthebungsverfahren würde Trump zweifelsohne als Freispruch verkaufen, was seine Wiederwahlchancen erhöhen dürfte. Die sog. moderaten Demokraten um Pelosi waren und sind sich dieses Risikos sicher bewusst, stehen aber unter zunehmendem Druck der eigenen Partei. M.E. wäre es cleverer gewesen, sich zunächst genügend Belastungsmaterial zu besorgen (z.B. über Anhörungen), bevor man das Wort "Impeachment" auch nur in den Mund nimmt. So droht der Schuss nach hinten los zu gehen.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 61.590.960 von IllePille am 28.09.19 22:33:53M.E. haben die Demokraten wohl nun verstanden, dass es um mehr geht als ihre Wahlchancen für 2020. Es braucht ein Verfahren, dass Trump unter Kontrolle bringt. Das beste wäre, dass Ding zum laufen zu bringen und dann im Senat liegen zu lassen - quasi als Pistole im Anschlag, um ihn bei einem wirklich schlimmen Verbrechen direkt absetzen zu können.

Vermutlich macht der noch ganz andere Dinge und in seinem Kopf siehts noch fürchterlicher aus. Man muss diese Chance nutzen, vielleicht gibts bald keine mehr.

M.E. wird er nach einer Abwahl oder einer Absetzung eh nicht freiwillig gehen. Er wird seine Anhänger auffordern, den Kongreß zu stürmen. Es wird ein harter Kampf. Diktatoren kann man wählen, aber nie abwählen - es ist ein großer Kampf, die wieder loszuwerden.
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