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Page4 und HSDC Forum (Seite 13)



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Sehr geehrte Damen und Herren,

ohne Zugrundelegung meiner langen Berufserfahrung und auch ohne Zuhilfenahme meiner gewonnenen Erkenntnisse aus meinem, wenn gleich auch schon etwas zeitlich zurückliegendem Studium der Betriebswirtschaft, fehlt mir jegliche Fantasie, einen Platz unter den 21. besten Start-Up Unternehmen 2019, als einen Meilenstein in einer 20jährigen Unternehmensgeschichte zu sehen. Bitte bedenken Sie wieviel Geld inzwischen durch die Aktionäre in den letzten 2 Dekaden zur Verfügung stand und welcher unternehmerischer Erfolg dem gegenüber steht. "Unser Projekt" dürfen wir längstens nicht mehr unter üblichen betriebswirtschaftlichen Kriterien beurteilen.
Dem aktuellen Newsletter von Herrn Schreyer ist zu entnehmen, dass er seine weitere Planung zumeist an Hoffnungen knüpft (Erfolg im Wettbewerb der besten Start-Ups, Entwicklung zum Börsengang in der USA). Auch vermittelt er im Newsletter durch sein wording den Eindruck, dass er nun die Verantwortung für den wirtschaftlichen Erfolg in großen Teilen auf die Aktionäre überträgt. Daher sehe ich es, im hoffentlich nicht eintretenden Falle des Scheiterns, auf uns Aktionäre zukommen, dass unsere erklärbar weniger werdende finanzielle Unterstützung dann letztlich als Grund eines ausbleibenden Erfolgs herhalten muss.
Herr Schreyer wird auch nimmer müde zu betonen, welche Einschränkungen er persönlich hat. Seine notwendige Übernahme des Kunden-Supports nach Freistellung von Mitarbeitern, die Aufgabe des Wohnhauses etc. Auch ein Zitat aus dem Newsletter: "Sie möchten nicht in meiner Lage sein, mit so knappen Mitteln arbeiten zu müssen", mutet sehr seltsam an. Wenn man die Geschichte des Unternehmen rückbetrachtet, ist es erstaunlich, dass es überhaupt nach wenigen Jahren nach Gründung im Jahr 1999 noch Mittel gegeben hat.
Letztlich ist es mir völlig egal, wo und wie Herr Schreyer lebt und wieviel er persönlich in Zeit und Geld investieren muss. Es ist seine Pflicht uns gegenüber alles zu tun um das eingesetzte Kapital zu mehren. Wenn ich mein Geld gemeinnützig und ohne wirtschaftlichen Hintersinn hätte einsetzen wollen, dann hätte ich es an eine entsprechende Organisation gespendet. Bitte ersparen Sie uns Herr Schreyer die Mitleidstour. Auch sie werden kein Mitleid haben, wenn unsere Investition am Ende ein evidenter Vollverlust wird.
Zum Startup-Wettbewerb würde ich gerne Ergänzungen vorbringen, da ich ja "schuld" bin, dass wir beim Startup-Wettbewerb mitmachen.

Ich hatte das Inserat aus der Zeitschrift PCgo Herrn Schreyer zugemailt und ihm geschrieben, dass das eine Riesenchance ist, uns - außer dem Zeitaufwand für die Bewerbung - null Euro kostet, und es uns auf jeden Fall weiterbringt - egal wie erfolgreich wir sein werden. Die Zeitschriftenredaktionen, die entscheiden, wer zum Wettbewerb zugelassen wird, schauen sich Page4 genau an, und selbst wenn sie uns nicht zulassen, haben wir gewonnen, nämlich dass uns diese Redaktionen kennen und hoffentlich dann über uns berichten. Das war meine Idee hinter dem Inserat.

Am darauffolgenden Tag hab ich bereits eine Antwort von Herrn Schreyer bekommen, dass er die Bewerbung abgeschickt hat. Er würde es als sehr großen Erfolg sehen, wenn wir überhaupt zum Startup-Wettbewerb angenommen werden, aber selbst wenn nicht, teilt er meine Einschätzung, dass es uns auf jeden Fall weiterbringt.

Mit diesen Voraussetzungen sind wir an den Startup-Wettbewerb gegangen und und konnten - was niemand erwarten konnte - gemeinsam mit einem anderen Unternehmen unsere Kategorie gewinnen, sodass wir in die Juryrunde eingeladen werden. Dass wir auf einer Messe präsentiert werden, wurde erst vor Kurzem bekanntgegeben (ist aber ein enormer Pluspunkt). Die Jury wird unsere Webseite begutachten, wir werden hoffentlich in den Zeitschriften mit den anderen Finalisten vorgestellt. Unbezahlbare Werbung für null Euro und ein wenig Zeitaufwand für unsere Bewerbung.

So gesehen sehe ich die Teilnahme am Finale als riesengroßen Erfolg, der dank den Mitaktionären möglich war, die für unser Unternehmen gestimmt haben (da sind wir als Einheit aufgetreten, und ich hoffe, bei der Finanzierung können wir wieder als Einheit auftreten, um 2019 den Durchbruch zu schaffen).
Hallo zusammen,

Herr Schreyer hatte gestern ja geschrieben, dass man den Umsatz aus den öffentlichen Bilanzen sehe, die er in einem Newsletter vom Oktober 2018 verlinkt habe. Dies dürfte der Link sein:

https://beta.companieshouse.gov.uk/company/05657522/filing-h…

Blöde Frage (lerne gerne dazu): Wo finde ich dort den von Herrn Schreyer erwähnten Umsatz?

Vielen Dank.

Beste Grüße
Oxymoron69
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.666.129 von Oxymoron69 am 18.01.19 21:36:05Ist für 2018 noch nicht vorhanden,wie soll das auch anders sein.
Warten bis ein Eintrag Micro company accounts vorhanden ist, und das kann dauern wie man an den letzten Jahren sieht.
Man kann hier aber nicht sehen was an Geldern von Aktionären eingegangen ist und was als Umsatz generiert wurde.
Also für uns vollkommen Unbrauchbar, man sieht nur wieviel Geld verbrannt wurde wie das Beispiel von 2017 zeigt.

31.12.2016 Englisch / Deutsch
total assets less current liabilities / Bilanzsumme abzüglich kurzfristiger Verbindlichkeiten
353.549,00 €

31.12.2017
Englisch / Deutsch
total assets less current liabilities / Bilanzsumme abzüglich kurzfristiger Verbindlichkeiten
131.803,00 €



PAGE4 LTD. Registered Number 05657522
Micro-entity Balance Sheet as at 31 December 2017
Notes 2017 2016
€ €
Called up share capital not paid
-
-
Fixed Assets 10,370 13,326
Current Assets 124,006 341,675
Creditors: amounts falling due within one year (2,573 ) (1,452 )
Net current assets (liabilities) 121,433 340,223
Total assets less current liabilities 131,803 353,549
Creditors: amounts falling due after more than one year (121,803 ) (343,549 )
Total net assets (liabilities) 10,000 10,000
Capital and reserves 10,000 10,000

For the year ending 31 December 2017 the company was entitled to exemption under section 477 of the Companies Act 2006 relating to small companies.
The members have not required the company to obtain an audit in accordance with section 476 of the Companies Act 2006.
The directors acknowledge their responsibilities for complying with the requirements of the Companies Act 2006 with respect to accounting records and the preparation of accounts.
The accounts have been prepared in accordance with the micro-entity provisions and delivered in accordance with the provisions applicable to companies subject to the small companies regime.
Approved by the Board on 3 September 2018

And signed on their behalf by:
Manfred Schreyer, Director
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.667.377 von Ketschendorfer am 19.01.19 08:56:37Bin zwar kein „native speaker“, hatte aber auch keine Umsatzangaben gefunden.

Hatte mich nur gewundert, weil Herr Schreyer ja ausdrücklich geschrieben hatte, dass der Umsatz unter dem Link abrufbar ist.

Evtl. meinte Herr Schreyer einen anderen Link, was ich aber nicht glaube oder wir haben die berühmten Tomaten auf den Augen, was ich aber auch nicht so recht glauben kann.....
in seinen Ergänzungen zum Newsletter stehen doch die Umsatzzahlen drin. Wer nicht bereit ist zu lesen, dem ist sicher nicht mehr zu helfen. Im Übrigen konnte in allen Newslettern immer wieder ein Hinweis auf Kosten und Umsätze gefunden werden. Also sollten sich die Kritiker doch erst einmal selbst an ihre Nase fassen, bevor destruktiv kritisiert wird.

Das die Umsätze noch weit vom Breakeven entfernt sind ist ja bekannt. Insofern ist Werbung in welcher Form auch immer bezahlte, unbezahlte über Social Media, Printmedien oder so wie jetzt über diesen Startup-Wettbewerb unabdingbar. Man wird sicher ein xfaches des bisherigen Umsatzes einsetzen müssen, um die Nutzerzahlen in den Bereich zu drücken, der angestrebt wird. Leider sind ja bisher von 1786 Aktionären nur noch eine verschwindend geringe Zahl von 58 bereit, Gelder zum Weiterleben und für Werbung zu investieren. Sicherlich sind mindestens 10 Euro Werbung nötig um 1 Euro Umsatz zu generieren. Diesen Umsatz dann zu halten ist die nächste schwierige Aufgabe.

Vor etlichen Jahren haben die Kritiker, die sich jetzt hier anonym und im Page4-Abstimmungsforum outen den Umstand moniert, dass es kein Produkt gab, das die Unternehmung verkaufen konnte. Nun gibt es dieses und weiter wird kritisiert. Was nützen uns denn Bilanzen und GuV´s aus denen dann Mittelverwendung ersichtlich wird, wenn diese Kritiker sich dann an jeder Zahl aufhängen und einzelne Positionen kritisieren. Ich bin mir sicher dass keiner von denen auch jemals nur im entferntesten ein Unternehmen aufgebaut hat und bis zur schwarzen Null geführt hat. Erbsenzähler wohin man nur blickt aber keine Unternehmer, der sich den Widrigkeiten stellt und kämpft.

Gruß globetrotter01
an alle, die reell denken
spätestens am 31.12.2019 ist der Spuk vorbei und der Name Schreyer Geschichte. Mittlerweile ist mir die Zeit zu kostbar, mich mit dieser Thematik zu beschäftigen. Meine sog. Investition habe ich längst abgeschrieben.
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.668.646 von globetrotter01 am 19.01.19 14:55:48Werter globetrotter01,

sorry, wenn ich das so sage, aber Sie schreiben am Thema vorbei. Es geht doch schlichtweg "nur" darum, dass nach belastbaren Finanzkennziffern gefragt wird und solche nach wie vor nicht mitgeteilt werden.

Es stellt sich nunmehr sogar als noch gravierender heraus: Der von Herr Schreyer angegebene Link, mit dem er uns offenkundig ruhigstellen wollte, enthält die von ihm erwähnten Umsatzzahlen gar nicht! Mit anderen Worten: Herr Schreyer hat uns in die Irre geführt. Ob bewusst oder unbewusst, mag jeder für sich selber beantworten.

Herr Schreyer wusste, dass nach Umsatzzahlen gefragt wurde. Wenn dann nach etlichen Bitten ein Link versandt wird, der die erbetenen Informationen offenkundig nicht enthält (es sei denn, ich/wir haben etwas übersehen), kann aus meiner Sicht nicht mehr von einer bloßen Nachlässigkeit oder Unachtsamkeit gesprochen werden. Vielmehr liegt der Verdacht einer bewussten Irreführung nahe, die jegliche Wertschätzung den Aktionären gegenüber vermissen lässt. Dies ist für mich der entscheidende Punkt und nicht die Frage, wer wann schon mal ein Unternehmen aufgebaut, eine schwarze Null erzielt hat oder was auch immer Sie schreiben.

Nur zwecks Vermeidung von Missverständnissen: Auch ich möchte, dass sich unser Engagement auszahlt. Auch will ich nicht in Abrede stellen, dass Herr Schreyer "24/7" im Einsatz ist. Dies ändert aber nichts daran, dass die Informationspolitik des Herrn Schreyer mit seinem nachhaltigen Einwerben von Geldern nicht zu vereinbaren ist. Es bleibt dabei: Derjenige, der Gelder einwirbt und verwaltet, hat ordnungsgemäß Rechenschaft zu legen. Hieran fehlt es nach wie vor. So einfach ist das.

Wünsche ein schönes Wochenende.

BG
Oxymoron69
Hallo zusammen,

eigentlich ist sich Herr Schreyer ja treu geblieben. Seine Newsletter beinhalten immer die gleiche
Vorgehensweise. Er hat ein oder mehrere Produkte geschaffen um nicht zu sagen kreiert, welche
vergleichbaren Produkten haushoch überlegen sind. Dies hat die Mehrzahl von möglichen Nutzern
nur noch nicht erkannt. Durch entsprechende Werbung muss diese Tatsache den armen, nicht wissenden Mitmenschen klar gemacht werden. Werbung kostet nun mal Geld, viel Geld. Wenn nun die bösen Aktionäre kein weiteres Kapital zur Verfügung stellen, so trifft die Aktionäre alleine die Schuld an dem Mißlingen der wunderbaren, innovativen Vorhaben.

Es darf hier daran erinnert werden, dass eben diese Aktionäre bei der letzten Geldsammelaktion von Euro gegen "Aktien" nach Angaben von Herrn Schreyer 630.000 Euro gegeben und von ihm eingesammelt worden waren. Was ist daraus geworden??? Keine Rechnungslegung und schon gar keine Bilanz bei der ein Aktionär über den Verbleib Kenntnis erhalten hätte.

Für die ganzen wunderbaren Produkte, die bisher entwickelt wurden besteht bisher keine einzige aussagekräftige Analyse von kompetenten unabhängigen Fachleuten hinsichtlich der Qualität und den wirtschaftlichen Zukunftsaussichten eben dieser Produkte. Dies alles macht Herr Schreyer selbst.

Was ist eigentlich aus dem türkischen Investor mit der Firma in der Schweiz geworden, welcher groß einsteigen wollte. Alles ohne weiteren Kommentar vorbei, sofern es denn jemals in dieser Form überhaupt existiert hat.

Ich lasse mich aber gerne eines Besseren belehren, zumal dies nur einige wenige Fragen sind, welche im Zusammenhang mit den letzten Newslettern auftauchen.
Persönlich habe ich großes Mitleid mit den Aktionären, welche ihr hart erarbeitetes oder erspartes Kapital eingebracht haben in der Hoffnung auf eine Rendite oder Alterssicherung.
Der weitere Weg der Unternehmungen scheint mir vorgezeichnet.

MfG
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