Rechtliche Schritte gegen Wirecard / AR / EY ? (Seite 105)

eröffnet am 24.06.20 20:52:12 von
neuester Beitrag 25.10.20 20:19:49 von


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23.09.20 16:49:31
Beitrag Nr. 1.041 ()
Auszug aus heutigem Litfin - Rundmail

"So funktioniert die Teilnahme für Anleger unter 100.000 Euro Verlust
Diese beiden Partner (SdK und Investors rights, meine Anmerkung)werden für uns die Datenerfassung und Betreuung von Anlegern übernehmen, bei denen andernfalls der hiermit verbundene Verwaltungsaufwand einer Prozessfinanzierung durch LitFin entgegenstehen würde. Somit können Sie – genau wie auch Anleger mit größerem Gesamtverlust – an dem gemeinsamen Vorgehen teilnehmen, ebenfalls vertreten durch die renommierte Kanzlei Pinsent Masons; lediglich die Aufnahme Ihrer Daten und die Betreuung während des Verfahrens übernehmen aus logistischen Gründen SdK/Investor Rights. Hierfür fällt eine Handling-Gebühr von 99 Euro (für SdK-Mitglieder) bzw. 199 Euro (für Nicht-Mitglieder) an.

Da Sie sich bereits frühzeitig bei LitFin registriert haben, erhalten Sie von Investor-Rights die gleichen vergünstigten Konditionen wie SdK-Mitglieder mit 99 Euro.
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23.09.20 17:43:28
Beitrag Nr. 1.042 ()
In der Mail, die ich heute um 09:02 Uhr erhalten habe, steht gar nichts von irgendwelchen oder zusätzlichen Gebühren drin - ebenso wenig steht da ein Hinweis auf SdK drin.

Merkwürdig, dass da angeblichl Mails mit unterschiedlichen Inhalten unterwegs sein sollen.
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23.09.20 21:28:31
Beitrag Nr. 1.043 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 65.169.436 von Erbsenzaehlerxy am 23.09.20 15:13:29
Trotz Rechtsschutz Sammelklage?
Verstehe ich nicht. Unsere rechtsschutzversicherten Klienten haben vom Gericht schon die Erwiderungsschriftsätze u. a. von EY.

Wieso verzichtet man freiwillig - nehme ich doch an - auf die Vorteile einer Einzelklage? Wer lässt sich mit Zahnschmerzen auf eine Warteliste setzen?
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23.09.20 21:34:09
Beitrag Nr. 1.044 ()
Bei litfin heißt es...

Sie tragen daher keinerlei Prozesskostenrisiko im Unterliegensfall. Im Erfolgsfall erhalten wir dafür eine prozentuale Beteiligung am erzielten Nettoerlös (nach Abzug der Verfahrenskosten.

Was bedeutet das? Da werden noch andere Kosten vorher abgezogen und dann die Erfolgsquote? Danke euch
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23.09.20 22:32:17
Beitrag Nr. 1.045 ()
Guten Abend,

versucht jemand selbst beim Insolvenzverwalter Ansprüche geltend zu machen?

Ich habe ein entsprechendes Formular gefunden und ausgefüllt, jedoch benötigt man scheinbar noch ein juristisches Anschreiben. Das scheint für den Fall, dass man die Anteile behalten hat einfach(er), jedoch komplizierter wenn verkauft wurde.

Dennoch sollte das ja sehr viele Anleger betreffen, gibt es da etwas öffentlich, dass auf Schadensersatzansprüchen unzureichende Kapitalmarktinformation (z.B. die Verletzung von Ad-hoc-Informationspflichten) und fehlerhafte Finanzberichterstattung basiert?

Beste Grüße
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23.09.20 22:32:26
Beitrag Nr. 1.046 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 65.174.515 von megadeal2020 am 23.09.20 21:34:09
Kosten gehen vorher ab, - auch bei anderen Finanzierern
Nur mal so nachgedacht, - Schadensbetrag des X: 310.000. Finanzierer will für Anleger 500 Millionen einfordern und ist auf einen Vergleich aus. Je größer das Volumen, je geringer die Aussicht, den vollen Betrag einzutreiben. Weiß auch der Finanzierer.

Er hat gleich die Kosten "seiner" Anwälte zu bezahlen. Die Gerichtskosten erst, wenn ein Vergleich nicht erzielt werden kann. Die Vergütung, welche die Kollegen einstreichen, geringer angesetzt, als die bekannten Trommler: 2 Mio außergerichtlich. Für den Gesamtfinanzierer ein Schnäppchen, bezogen auf die Finanzierung von Einzelklagen.

Die Überlegung von EY u. a. müsste also sein – wenn sie überhaupt vergleichsbereit sind und nicht auf den erst in möglichst weiter Ferne liegenden Zusammenbruch setzen -, den Betrag zu ermitteln, der zunächst mal die Kosten des Finanzierers deckt. Um dann gerade so viel mehr anzubieten, dass 20 % davon ein für ihn annehmbares Sümmchen sind. Sagen wir mal 10 Mio. Dafür müsste der zu verteilende Rest 50 Mio sein, 2 Mio Anwaltskosten drauf wären 10,5 % von der Gesamtforderung. Anteil des X wären entsprechend 32.550,-, nach Abzug 20 % verblieben 26.040,-. Wenn X damit nicht zufrieden ist, müsste er ab dann damit rechnen, das Verfahren auf eigenes Risiko und Kosten fortzuführen.

Gäbe es einen außergerichtlichen Vergleich zu den angenommenen Konditionen, hätte Finanzierer seinen Einsatz (2 Mio) verfünffacht. Mit dem Hebel auch des Anteils X an 500 Mio.

Natürlich gibt es auch woanders keine Garantie für einen Prozesserfolg und was der eine Finanzierer im Schilde führen könnte macht der andere vielleicht sowieso. Oder es sind doch Engel und Selbstlose. Wer weiß das schon vorher. Und wenn man wirklich keine Alternative hat sind 26.000 mehr als nichts.
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24.09.20 18:13:36
Beitrag Nr. 1.047 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 65.175.313 von Finanzanwalt am 23.09.20 22:32:26
Zitat von Finanzanwalt: Nur mal so nachgedacht, - Schadensbetrag des X: 310.000. Finanzierer will für Anleger 500 Millionen einfordern und ist auf einen Vergleich aus. Je größer das Volumen, je geringer die Aussicht, den vollen Betrag einzutreiben. Weiß auch der Finanzierer.

Er hat gleich die Kosten "seiner" Anwälte zu bezahlen. Die Gerichtskosten erst, wenn ein Vergleich nicht erzielt werden kann. Die Vergütung, welche die Kollegen einstreichen, geringer angesetzt, als die bekannten Trommler: 2 Mio außergerichtlich. Für den Gesamtfinanzierer ein Schnäppchen, bezogen auf die Finanzierung von Einzelklagen.

Die Überlegung von EY u. a. müsste also sein – wenn sie überhaupt vergleichsbereit sind und nicht auf den erst in möglichst weiter Ferne liegenden Zusammenbruch setzen -, den Betrag zu ermitteln, der zunächst mal die Kosten des Finanzierers deckt. Um dann gerade so viel mehr anzubieten, dass 20 % davon ein für ihn annehmbares Sümmchen sind. Sagen wir mal 10 Mio. Dafür müsste der zu verteilende Rest 50 Mio sein, 2 Mio Anwaltskosten drauf wären 10,5 % von der Gesamtforderung. Anteil des X wären entsprechend 32.550,-, nach Abzug 20 % verblieben 26.040,-. Wenn X damit nicht zufrieden ist, müsste er ab dann damit rechnen, das Verfahren auf eigenes Risiko und Kosten fortzuführen.

Gäbe es einen außergerichtlichen Vergleich zu den angenommenen Konditionen, hätte Finanzierer seinen Einsatz (2 Mio) verfünffacht. Mit dem Hebel auch des Anteils X an 500 Mio.

Natürlich gibt es auch woanders keine Garantie für einen Prozesserfolg und was der eine Finanzierer im Schilde führen könnte macht der andere vielleicht sowieso. Oder es sind doch Engel und Selbstlose. Wer weiß das schon vorher. Und wenn man wirklich keine Alternative hat sind 26.000 mehr als nichts.



Wie armselig ist das denn? Hast du schon jemals einen wichtigen Prozess gewonnen geschweige denn geführt? DAS wären Argumente, warum jemand zu dir gehen sollte.

Aber dieses Geschreibsel hier - was soll das?

Für mich wirkst du komplett inkompetent - ich glaube eben, dass selbst wenn Tilp oder wie sie alle heißen den Prozess gegen EY gewinnen würden, dann würdest du ihn trotzdem verlieren, weil du an irgendwas nicht gedacht hast oder eine Frist versäumst etc.

Sorry, das ist nur meine Meinung basierend auf der Wahrnehmung aufgrund deiner Beiträge hier.

Da muss ich sogar der Hohlbirne Synercon recht geben, der es mittlerweile auch verstanden hat - wer nennenswert Geld verloren hat, soll sich einer Sammelklage anschließen.
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24.09.20 18:20:57
Beitrag Nr. 1.048 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 65.184.937 von HansSchneider am 24.09.20 18:13:36Oh Hans, ich habe in meinem Leben mehr schlechte als gute Anwälte kennen gelernt. In meinen Augen wollen die alle nur abzocken.
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24.09.20 19:10:19
Beitrag Nr. 1.049 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 65.185.009 von Ninjago am 24.09.20 18:20:57
Zitat von Ninjago: Oh Hans, ich habe in meinem Leben mehr schlechte als gute Anwälte kennen gelernt. In meinen Augen wollen die alle nur abzocken.


Dem kann man nur schwer widersprechen. Gilt aber nicht nur für Anwälte, da gibt es noch mehr Berufsgruppen, wie z.B. Bankberater, Versicherungsvertreter und so weiter.
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24.09.20 21:24:52
Beitrag Nr. 1.050 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 65.066.788 von Jlivermore999 am 13.09.20 18:15:06
Immer deutlicher: Wirecard-Kerngeschäft = völliger Schrott ?
Zitat von Jlivermore999: Je mehr ich solche Nachrichten wie

https://www.merkur.de/wirtschaft/wirecard-verkauf-michael-ja…

lese, desto mehr glaube ich daran, dass ist reine und billige Propaganda der Verwertungsbeauftragten !

Wer will den Schrott von Wirecard eigentlich ZU WELCHEM PREIS haben ? - GEGENFRAGE: Läuft vielleicht das Insolvenzverfahren „auf Grund“, weil nicht hinreichende Liquide Mittel zur Verfügung stehen ? Eine Bank finanziert da ja wohl gar nichts mehr !

Herr Braun hätte vielleicht eine Idee: Die Wirecard-Bank könnte doch das Insolvenzverfahren der Mutter-Gesellschaft Wirecard AG vorfinanzieren. 😂😂😂😂


Aus dem Bieterprozess steigen immer mehr aus!

https://www.deraktionaer.de/artikel/fintech-versicherung-ban…

Die Kernmannschaft und Topleute, die da waren, sind bald weg. Das wird böse böse enden ....

Einstellung des Insolvenzverfahrens mangels Masse ? Denkbar ?
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