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Athen - linke Strassenterroristen verwüsten griechische Hauptstadt - 500 Beiträge pro Seite



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http://www.focus.de/panorama/welt/randale-athen-brennt_aid_3…

Randale

Athen brennt


08.12.2008

Nach dem Tod eines 15-jährigen Schülers ist die Situation in Athen außer Kontrolle geraten. Autonome verwüsten die griechische Hauptstadt, nahezu alle Geschäfte in den großen Einkaufsstraßen stehen in Flammen.

Die Polizei war am späten Montagabend nicht mehr Herr der Lage. Rund 4000 Autonome nahmen praktisch das Athener Stadtzentrum ein, berichteten übereinstimmend griechische Medien. Gewalttätige Demonstranten verwüsteten alles, was ihnen in den Weg kam. Entlang der drei großen Einkaufsstraßen Panepistimiou, Stadiou und Skoufa sowie rund um den zentralen Syntagmaplatz brannten nahezu alle Geschäfte.

Gewalttätige Demonstranten erreichten am Abend auch den eleganten Kolonaki-Platz, wo viele Politiker des Landes wohnen und zerstörten auch dort alle Geschäfte. Passanten flohen in Panik in alle Richtungen. Die Polizei setzte massiv Tränengas ein, was aber die Randalierer nicht stoppte.

Verzweifelte Besitzer zerstörter Geschäfte riefen weinend um Hilfe. Die Feuerwehr konnte nicht ungehindert eingreifen, weil der Mob die Einsatzfahrzeuge mit Brandflaschen attackierte. Auch der etwa 20 Meter hohe Weihnachtsbaum der Stadt Athen wurde angezündet und brannte lichterloh.

Der griechische Ministerpräsident Kostas Karamanlis berief für die Nacht eine Sondersitzung des Ministerrates ein. Am Dienstag will er sich mit Staatspräsident Karolos Papoulias und den Vorsitzenden der griechischen Parteien treffen. Ein Regierungssprecher dementierte hingegen Gerüchte, dass ein landesweiter Ausnahmezustand ausgerufen werden könnte.

Ministerpräsident Karamanlis rief die Bevölkerung in einer Fernsehansprache zur Ruhe auf. Es könne nicht geduldet werden, dass „der tragische Vorfall“ in Athen zu solchen gefährlichen Ausschreitungen führe. „Der Staat wird die Gesellschaft schützen“, betonte der Regierungschef.

Anlass für die schwersten Unruhen in Griechenland seit rund zwei Jahrzehnten war der Tod des 15-jährigen Alexandros Grigoropoulos am Samstagabend in Athen. Er gehörte nach Polizeiangaben zu einer kleinen Gruppe von vermutlich anarchistischen Jugendlichen, die gegen 21.00 Uhr einen Streifenwagen attackierten. Ein Polizist gab daraufhin drei Schüsse ab und traf den Jungen tödlich in die Brust.

:eek:


DRITTE NACHT IN FOLGE

Feuer-Chaos in Athen

Athen im Choas! Die dritte Nacht in Folge – bis in die Morgenstunden dauerten die schweren Randalen!

4000 Autonome hatten am Montagabend das Zentrum der griechischen Hauptstadt eingenommen. Sie legten Feuer, zerstörten Autos und Geschäfte. Die Polizei hatte die Situation nicht mehr unter Kontrolle. Die Bilanz: 90 Festnahmen! Mit einer Normalisierung ist erst einmal nicht zu rechnen: Heute Nachmittag wird der erschossene Andreas Alexis Grigoropoulos († 15) beerdigt!

Griechenland im Ausnahmezustand – in der Nacht wurde die Situation von Sekunde zu Sekunde brenzliger:

• Die Chaoten verwüsteten die Lobby zweier Hotels, warfen mit Steinen Fenster ein. Das „Athens Plaza“ brachte seine Gäste in Sicherheit. Tränengas-Schwaden füllten die Lobby.

• Entlang der großen Einkaufsstraßen Panepistimiou, Stadiou und Skoufa brannten nahezu alle Geschäfte. Die Feuerwehr konnte nicht eingreifen, weil ihre Fahrzeuge ebenfalls angezündet wurden.
• Auf dem Syntagma-Platz zündeten Jugendliche den riesigen Weihnachtsbaum an, sangen davor auf Griechisch „O Tannenbaum“.

• Im Außenministerium musste nach einem Brandanschlag ein Feuer gelöscht werden.
• Randalierer schleuderten Brandsätze auf das Gebäude einer Fluggesellschaft, einer Bank und gegen Dutzende Geschäfte.
• Die Polizei riegelte zwei U-Bahnhöfe ab, damit die Randalierer den Betrieb nicht stören. Tränengas-Schwaden auch hier.
• Athen, Saloniki, Larissa – Hunderte Krawallmacher attackierten die Polizei mit Steinen und Brandsätzen, die Beamten wehrten sich mit Tränengas und Schlagstöcken.
• Gewalt-Demonstrationen auch in Veria westlich von Saloniki sowie in der zentralen Stadt Trikala und in Chania auf Kreta.

• Allein bis Sonntagabend wurden nach Polizeiangaben 37 Beamte verletzt. 22 Personen wurden festgenommen.

Ministerpräsident Kostas Karamanlis hatte am Montag ein hartes Durchgreifen angekündigt. „In diesen kritischen Stunden müssen alle Politiker die Chaoten isolieren und verurteilen. Das ist unsere Pflicht“, sagte er nach einem Treffen mit Staatschef Karolos Papoulis.

Zugleich kündigte der Regierungschef eine lückenlose Aufklärung an, um die Hintergründe des Todes des 15-jährigen Schülers aufzuklären. „Ich habe den Präsidenten des Landes versichert: Wir werden keine Gnade für die Verantwortlichen zeigen“, sagte Karamanlis.

Montagnachmittag noch hatten 10 000 Demonstranten friedlich in Athen gegen Polizeigewalt protestiert. Die meist jugendlichen Demonstranten bemalten große Teile der Panepistimiou-Straße im Stadtzentrum mit roter Farbe. Die Farbe sollte das vergossene Blut von Andreas Alexis Grigoropoulos symbolisieren, der am Samstagabend durch eine Polizeikugel ums Leben gekommen war.
Die Kugel traf den Jungen in die Brust. Augenzeugen sprechen von einem gezielten Schuss, die Polizei zunächst vom Querschläger eines Warnschusses, dann von Notwehr.

In Berlin hatten 15 Demonstranten das griechische Konsulat besetzt. Nach acht Stunden zogen sie friedlich ab. Solidaritätsbekundungen auch in Dresden: Etwa 30 schwarz gekleidete, teils vermummte Anhänger der linken Szene randalierten am Abend in der Innenstadt, flüchteten dann unerkannt. In Hamburg demonstrierten 150 Menschen. Es blieb friedlich.

http://www.bild.de/BILD/news/vermischtes/2008/12/08/griechen…

:eek:
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.170.898 von Blue Max am 09.12.08 10:28:35@BM

Wo steht was von Linken? Autonome bedeutet nicht zwangsläufig links. Und nebenbei gesagt - die große Anzahl der Randalierer rekrutiert sich mittlerweile aus dem "normalen Lager". Arbeitslose, Verarmte, Regierungsgegner. Es geht quer durch das politsche Spektrum.

Obwohl ich nicht glaube, dass die politische Gesinnung hier im Vordergrund steht. Es ist einfach die Unzufriedenheit mit der Regierung und der Tod des 15-jährigen eine willkommene Initialzündung, um seinem Ärger Luft zu machen.

Also labber mal nicht wieder was von "linken Strassenterroristen" - den Springer-Jargon solltest du dir möglichst abgewöhnen.

Yatt
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.171.039 von CaptainFutures am 09.12.08 10:50:04Nebenbei - nicht dass hier falscher Eindruck entsteht. Ich verurteile das, was in Griechenland abgeht und sehe in der Gewalt weder ein legitimes noch ein wirkungsvolles Mittel, um dem ermordetet Jugendlichen zu gedenken. Vor allem dann nicht, wenn der Bulle, der geschossen hat im Knast sitzt und mit einer Verurteilung zu rechnen ist.

Dass solch ein Mord so instrumetalisiert wird, um die eigene Unzufriedenheit zum Ausdruck zu bringen ist bedauerlich und beinahe schon geschmacklos. Es geht immerhin um einen toten Jugendlichen und nicht darum, als Reaktion darauf die Städte zu verwüsten.

Yatt
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.171.087 von Yatt am 09.12.08 10:54:48dem ermordetet Jugendlichen

Habe ich was verpaßt?
Gab es tatsächlich schon eine Verurteilung wegen Mord?

Oder arbeitest Du hier mit Unterstellungen?

Dann unterstelle ich mal, das es Notwehr von dem Polizisten war - nur mal so zum Ausgleich.
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.171.039 von CaptainFutures am 09.12.08 10:50:04Die Autos auf dem Bild sehen alle gleich aus.
Vieleicht auch nur ein Auto aus verschiedenen Perspektiven.
Fotomontage :confused: sieht so aus

Wenn die alle Läden plünern und abbrennen,
wo gehn die die nächsten Tage einkaufen???? :confused:

Kinder, Babys,und Erwachsene müssen hungern oder was. :confused:

Zerstöhren die damit nicht ihre eigene Lebensgrundlage?? :confused:
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.171.227 von sensor10 am 09.12.08 11:10:54Wenn die alle Läden plünern und abbrennen,
wo gehn die die nächsten Tage einkaufen????


das machen doch mama und papa - ist nicht das problem dieser armen, frustrierten jungen menschen ;)
Anwalt lehnt Verteidigung des Polizisten ab

Der 37 Jahre alte Polizist, der den tödlichen Schuss auf den Schüler abgegeben haben soll, sagte aus, er habe lediglich drei Warnschüsse abgefeuert. Der Jugendliche sei von einem Querschläger getroffen worden. Die Staatsanwaltschaft wirft dem Polizisten Totschlag vor. Einer der Anwälte des Beamten trat am Montag zurück. Er lies verlauten, dass er einen „solchen Mandanten“ aus Gewissensgründen nicht verteidigen könne.

Über den mutmaßlichen Schützen wurde bekannt, dass er wegen seines harten Durchgreifens unter dem Spitznamen „Rambo“ bekannt gewesen sei, berichtete der griechische Rundfunk. Außer ihm sitzt noch ein weiterer Polizist wegen des Vorfalls in Untersuchungshaft. Der durch die Krawalle verursachte Sachschaden wurde bereits vor den Unruhen am Montagabend auf 100 Millionen Euro geschätzt.


Rambo sitzt schon in U-Haft,naja nachher ist die Beerdigung und danach werden die Krawalle wohl weiter gehen.Griechen drehen des öfteren so ab...aber das jetzt hat was von Bürgerkrieg
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.171.030 von Yatt am 09.12.08 10:48:32Also labber mal nicht wieder was von "linken Strassenterroristen" - den Springer-Jargon solltest du dir möglichst abgewöhnen.


Der Appell dürfte nutzlos sein. Er hat nie was anderes gelesen und ist der Springerpresse hörig. Alles was nicht CSU wählt ist für ihn links....

Hat was von Verfolgungswahn...:rolleyes:
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.171.287 von greatmr am 09.12.08 11:15:57NE NE

Die Läden sind doch abgebrannt.

Also können sie nichts einkaufen.

Die armen, frustrierten jungen menschen müssen ja auch essen
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.171.555 von sensor10 am 09.12.08 11:42:44glaubst du ernsthaft, dass die knallköppe sich um solche kleinigkeiten gedanken machen? :laugh:
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.171.771 von Goldwalla am 09.12.08 12:04:42ist doch ganz einfach:

rechte randalierer = neonazis = böse und müssen mit aller macht bekämpft werden
linke randalierer = autonome = für die muss man verständnis haben, weil du nur protestieren wollen
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.170.992 von Blue Max am 09.12.08 10:43:30Kann nur noch die Armee gegen den linken Strassenterror helfen ?


Was ist an diesem absolut inakzeptablen Vandalismus "links"?
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.172.097 von MFC500 am 09.12.08 12:49:48...das mußt du die Autonomen fragen - die sehen sich Links...
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.172.073 von AlterMann am 09.12.08 12:46:17Anarchisten sind gegen jede staatliche Autorität, sie sind einfach
nur Chaoten.

Linke, die Mitte, oder die Rechten haben politische Orientierungen,
sollten also nicht mit oben genannten Randalieren verwechselt werden.
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.172.264 von Goldwalla am 09.12.08 13:10:53Was genau hast Du an dem Wort "linksautonome" nicht verstanden?
linke Strassenterroristen verwüsten griechische Hauptstadt

linke Strassenterroristen?
Woher willst du das wissen? Persönlich mit den linken Strassenterroristen gesprochen?

verwüsten griechische Hauptstadt...
Muss man immer gleich übertreiben?
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.172.910 von TyphoonRally am 09.12.08 14:38:20hier bekommt man einen guten Eindruck davon was
die Linken dort anrichten:

http://www.youtube.com/watch?v=5ydu7tO_5y0


ich frag mich ob da der nächste aussenminister griechenlands bei ist:D
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.172.910 von TyphoonRally am 09.12.08 14:38:20#25

Willst Du etwa bestreiten, dass Athen die griechische Hauptstadt ist ?

:keks:
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.172.910 von TyphoonRally am 09.12.08 14:38:20Muss man immer gleich übertreiben?

Muß man immer gleich bagatellisieren und verniedlichen?
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.174.016 von Blue Max am 09.12.08 16:42:48Das Mutterland der Demokratie muß mit allen Mitteln und Maßnahmen verteidigt werden! :mad:
Athen will härter gegen Aufständische vorgehen

Der Bürgermeister Athens will in Zukunft keine Nachsicht gegenüber den Aufständischen mehr walten lassen. Nach drei Nächten der Gewalt bereitet sich die Polizei Griechenlands auf weitere Ausschreitungen in Athen vor. Bisher sollen die Aufständischen zahlreiche Geschäfte, Hotels, Banken und Autos in Brand gesetzt haben.

http://www.focus.de/politik/ausland/griechenland-athen-will-…
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.172.287 von AlterMann am 09.12.08 13:13:54Das sind anarchistische Punks, die haben doch kein Interesse an
politischen Richtungen, dort geht es doch nur um Zerstörung.

Es wäre hilfreicher zu untersuchen woher die Wut und der Frust
kommt, als dümmlich dieses Phänomäen in eine Schublade reinzutun
und nichts ist damit verstanden, oder begriffen.

Du fragst ob ich ein Kommi bin, für mich ist es mehr als genug
nur Mensch zu sein.

Mit diesen ganzen Definierungen, Christ, Moslem, Jude, Kommunist,
etc.sagt einer nur daß es ihm nicht genügt ein Mensch zu sein,
die Leute wollen Monster sein, damit können sie ihr Herz ausschalten.
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.174.050 von CaptainFutures am 09.12.08 16:46:59Diese ganzen Autonome in Griechenland haben uns gezeigt das die Regierung im Ernstfall niemanden schützen kann.
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.174.174 von Goldwalla am 09.12.08 16:59:55"Du fragst ob ich ein Kommi bin, für mich ist es mehr als genug
nur Mensch zu sein."


Du bist nicht nur ein einfacher Mensch, du bist sogar ein Gutmensch.
wilbi
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.171.030 von Yatt am 09.12.08 10:48:32Klar doch ist das ein linker Straßenterror. Schau dir die Leute doch an. Alles vermummte Schwarzkaputzen mit Rucksack, Hasskappe und schwarzroten Fahnen, also daher Anarchos, und Autonome.















Eine merkwürdige Poltitical Correctness trifft man hier an. Muss ich schon sagen. Wenn Rechtsradikale auf der Straße Randale machen, dann nennt man diesen gewalttätigen Personenkreis zutreffend: rechte Gewalttäter, gewalttätige Rechtsradikale bzw. Rechtsextremisten, Neonazis, Neofaschisten oder auch brauner Mob, braune Schläger, Faschos, usw., usf. und man findet anschließend in den diversen Presseveröffentlichungen keine auch nur ansatzweisen Entschuldigungen für ihre gewalttätigen Taten. Das ist auch absolut gut so. Hab' ich kein Problem damit. Was wahr ist muss wahr bleiben und sollte auch ausgesprochen, bzw. komuniziert werden können. Anders hingegen verhält es sich leider, wenn es um gewalttätige Linksradikale in den Medien geht. Dann benennt man diese nicht etwa wahrheitsgemaß als gewalttätige Linksradikale, Linksextremisten oder Rotfaschisten, linker Mob, linke Schläger, usw., nein, dann wird tief in die Euphemismuskiste gegriffen und Begriffe aus ihr rausgezaubert wie zB.: "Globalisierungsgegner", "Kapitalismuskritiker", "Autonome", "autonome Szene", "gewaltbereite Demonstranten", bzw. "Schüler, .Jugendliche, Gymnasiasten und Studenten, die dies und das und jenes machen....." usw., usf, und anschließend massige "Erklärungsversuche" nachreichen, warum so ein Verhalten nicht doch irgendwie zumindest ansatzweise entschuldbar ist, grad so, als ob radikal-extremistische weltanschauliche Gesinnungen und rohe Gewalt, egal ob ihrer Herkunft, nicht gleichermaßen zu verurteilen wären.

Wären das Rechtradikale, so würde man sie nicht als: "Schüler, Jugendliche, Gymnasiasten und Studenten, die dies und das und jenes machen.....", sondern sie in den linken deutschen Medien sofort so knapp als auch präzise als "Rechtsradikale" oder "rechten Mob" outen und merkwürdig politisch unkorrekt, weil "reaktionär" und "LawAndOrder"-mäßig eine "schnelle, konsequente und harte Bestrafungen" sehnlichst herbeiwünschen, etwas, was die gleichen verblendeten 68ziger Pressefritzen bei linksradikalen Chaoten nie und nimmer einfordern würden.


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Griechenland: Schüler stürmen Polizeistation

In der westgriechischen Stadt Patras haben Demonstranten das Hauptquartier der Polizei gestürmt und besetzt. Rund 500 Demonstranten drangen in das Gebäude ein und warfen dabei Steine und Molotow-Cocktails, wie die Polizei in der Hafenstadt mitteilte. Die Polizei habe Tränengas eingesetzt und versucht, die Demonstranten zurück zu drängen. Vor dem Angriff auf das Polizeigebäude hatte es in Patras drei Demonstrationen von Schülern und Studenten gegeben. Auch in Athen und Thessaloniki lieferten sich Demonstranten weiter Straßenschlachten mit der Polizei. Die gewaltsamen Proteste sind eine Reaktion auf die tödlichen Schüsse auf einen 15-Jährigen durch einen Polizisten am Samstag in Athen. Der Jugendliche wurde am Dienstag unter großer Anteilnahme der Bevölkerung beigesetzt.

http://www.bild.de/BILD/news/telegramm/news-ticker,rendertex…
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.174.083 von CaptainFutures am 09.12.08 16:50:14#30

In der grössten Demokratie der Welt, in Indien, konnte man ja erst kürzlich sehen, wie ein Staat mit Härte und Militär erfolgreich gegen Terroristen vorgeht. Wiederholungstäter wird es dort so schnell nicht geben...

:eek:
Athen brennt, droht Griechenland ein Bürgerkrieg?



Drei Tage tobt die Wut Tausender und hat die Herrschaft über Griechenlands Straßen übernommen. "Der Staat, der Mörder" - mit solchen Parolen protestieren die Massen in Athen und Saloniki, auf Kreta und Rhodos gegen den Tod eines 15-jährigen Schülers am vergangenen Samstagabend in Athen. Gestern Abend geriet die Situation völlig ausser Kontrolle. 4000 Autonome legten Teile der Innenstadt in Schutt und Asche. Es wirde damit gerechnet, dass Premierminister Kostas Karamanlis den Notstand ausruft.
Gruppen gewalttätiger Jugendlichen zogen in Athen und Saloniki durch Straßen und steckten Geschäfte und Gebäude in Brand. Auf dem Syntagma-Platz in Athen ging der riesige Weihnachtsbaum in Flammen auf. Fenster von zwei Luxushotels wurden eingeworfen; ein Hotel erklärte, seine Gäste würden evakuiert.

Kämpfe zwischen Jugendlichen und der Polizei gab es am Montag außerdem in Veria westlich von Saloniki sowie in der zentralen Stadt Trikala und auf Kreta. Jugendliche demonstrierten vor den griechischen Botschaften in London, Berlin und Nikosia.

Eine Zahl macht deutlich, warum der Massenprotest von Jugendlichen getragen wird: Laut Eurostat nimmt Griechenland im EU-Durchschnitt mit 23 Prozent den ersten Platz bei der Arbeitslosigkeit der Jugendlichen unter 25 Jahren ein. "Der Tod des Schülers war nur ein Anlass. Er hat die Zündschnur für die große Explosion gelegt. Dahinter verbirgt sich eine komprimierte Verzweiflung. Viele junge Menschen leben mit der unerträglichen Erfahrung, dass es keine Zukunft gibt", so die Analyse der Psychologieprofessorin Fotini Tsalikoglou von der Pantion-Universität. Jugendgewalt ist ein Phänomen, das in Europa alle Länder kennen, auch Griechenland - "aber es ist das erste Mal, dass sich die Gewalt in solcher Form im ganzen Land entlädt", berichtete die Welt.

Die Einführung des Euro und die zunehmende Globalisierung haben der Griechischen Wirtschaft sterk zugesetzt, so verwundert es auch nicht, das sich die Angriffe der Jugendlichen überwiegend gegen internationale Hotels und Gebäude der verhassten Regierung richten.

http://www.hannover-zeitung.net/content/view/115071/29/
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.174.174 von Goldwalla am 09.12.08 16:59:55Es mag sein, dass der griechische Polizist den jungen Mann im juristischen Sinne tatsächlich ermordet hat. Ob es so war, wird das anstehende Gerichtsverfahren zeigen. Man wird es dann ja sehen. Jedoch ziemlich unzweifelhaft ist die Tatsache, dass kiloschwere, mit schwung geworfene (Pflaster-)Steine oder ebenso katapultierte, brennende Mollotowcocktails explizit hundertfache Mordversuche dastellen, wenn diese Geschosse gezielt auf Menschen geschleudert werden.

Bezüglich: "....die Wut und der Frust.....". Tötungsabsichten mit "...die Wut und der Frust..." in gewisser Art fast zu relativieren, ist, als wenn man die brutalen, gewalttätigen rechtsradikalen Übergriffe Anfang der 90ziger Jahre auf/gegen Asylbewerber(-heime) und Migranten apolegetisch als "Die Wut und der Frust der Ostdeutschen" oder ähnliches vernettelt umschrieben hätte.

Ich bezweifle sehr stark, dass 100% der griechischen Jugendlichen A) wütend sind, B) die Gewalt gut heißen, als auch C) selbst an Gewalttätigkeiten teilnehmen. DIE Jugendlichen, die aktuell in Griechenland die Straßen unsicher machen, so mutmaße ich mal, machen wohl grad' mal ein paar tausend Leute aus und mit diesen linksradikalen Gewalttätern werden kaum mehr 5% aller Griechen sympathisieren. (Diese 5 Prozent an der Gesamtbevölkerung, die mit weltanschaulich motivierten Gewalttaten sympathisieren, die sind idR. ein üblicher Wert, der in fast allen westlichen Industriestaaten sowohl für den linken als auch für den rechten extremistischen politischen Flügel anzutreffen ist.)


---
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.174.679 von Wilbi am 09.12.08 17:57:18Ein Gutmensch ist genauso ein Monster.

Einfach nur Mensch zu sein, weder gut noch schlecht,
einfach in Harmonie mit dem Leben,
das ist der natürliche Zustand.
Quelle: www.welt.de


"Auch in Dresden kam es wegen des Tathergangs zu Ausschreitungen. Dutzende Linksautonome haben in der Innenstadt randaliert und ein Polizeiauto massiv beschädigt. Die Gruppe aus 20 bis 30 schwarz gekleideten und teils vermummten Personen sei zuerst eine Einkaufsstraße entlang gezogen. Dort seien Flugblätter verteilt worden, die auf die Ausschreitungen in Griechenland Bezug nahmen, teilte die Polizei mit.

Die Gruppe in Dresden zog in Richtung des Stadtteils Neustadt und warf unterwegs Mülltonnen und Bauzäune auf die Straßen. Ein Teil der Gruppe stürmte schließlich auf den Vorplatz eines Polizeireviers. Dort zerschlugen die Randalierer Scheiben eines geparkten Streifenwagens und traten einen Außenspiegel des Autos ab. Sie seien dann sofort in verschiedene Richtungen geflüchtet, hieß es. Trotz einer umgehend eingeleiteten Fahndung seien die Täter unerkannt entkommen. Bei der Randale gab es keine Verletzten. Der Staatsschutz ermittelt wegen Landfriedensbruchs."



Wusste garnicht, dass es in Dresden so viele Griechen gibt.....:eek::rolleyes:;)
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.175.242 von Harry_Schotter am 09.12.08 19:11:47Es geht nicht nur um den Mord, es war offensichtlich nur der Tropfen der das Faß zum Überlaufen brachte.

Es muß sehr viel Frustrationsladung bei den Jugendlichen sein,
Politiker, Banken, Manager berauben die Bürger.
Das ist leider eine Realität.

Es wird wohl auch bald in anderen Ländern ähnlich Unruhen geben.
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.175.536 von Goldwalla am 09.12.08 19:50:20Quelle: www.spiegel.de

"........Aber was ist wirklich passiert, am Samstagabend in Exarchia? Verwackelte Bilder, aufgenommen aus einem Fenster mit einem Handy und seit Sonntagnachmittag bei YouTube zu sehen, liefern keine schlüssige Antwort. Deutlich sind aber zwei Schüsse zu hören. Die beiden beteiligten Polizisten sagen, sie seien in ihrem Streifenwagen von einer Gruppe Autonomer bedroht worden. Die etwa 30 jungen Männer hätten den Wagen mit Steinen und Stöcken angegriffen.

So etwas kann in Exarchia vorkommen. Hier ist die Polizei nicht gern gesehen. Das Künstlerviertel war schon während der griechischen Militärdiktatur (1967-74) ein Zentrum des Widerstandes. Inzwischen ist der Stadtteil mit seinen Kneipen und Cafes eine Hochburg der Athener Autonomen, die sich selbst als "Anarchisten" bezeichnen. Eine politische Idee ist hinter den Zerstörungstrips, zu denen die Vermummten mit ihren Rucksäcken voller Steine und Molotowcocktails von hier aus alle paar Monate aufbrechen, nicht zu erkennen – außer dem blinden Hass auf Kapitalismus, Globalisierung, Banken und Großkonzerne.

Dass in Exarchia Streifenwagen mit Bierdosen beworfen und Polizisten als "Wichser" oder "Schwule" tituliert werden, ist nicht neu. Deswegen zieht kein Polizist die Dienstwaffe. Diesmal sei die Situation aber viel gefährlicher gewesen, sagen die beiden Beamten. Deshalb habe der eine erst eine Blendgranate geworfen, der andere dann zur Selbstverteidigung drei "Warnschüsse" abgegeben, zwei auf den Boden und einen in die Luft, wie der 37-Jährige Polizist erklärt haben soll.

Augenzeugen sprechen von "kaltblütigem Mord"

Augenzeugen haben der Vorfall allerdings anders gesehen. Eine Gruppe Jugendlicher, die aus einer Bar gekommen sei, habe die Beamten beschimpft. Vielleicht sei auch eine Bierflasche geflogen. Die Polizisten seien zunächst weitergefahren, hätten dann aber geparkt und seien zu Fuß zurückgekommen, um die Jugendlichen festzunehmen. Dabei habe es weitere verbale Auseinandersetzungen gegeben. Und dann fielen die Schüsse – ob drei oder zwei, ist noch unklar. Der Polizist habe gezielt geschossen, berichtete ein Augenzeuge: "Es war kaltblütiger Mord". Das Opfer kam keineswegs aus einem sozialen Randmilieu. Der 15-Jährige war ein junger Mann aus gutem Hause, seine Eltern betreiben ein Juweliergeschäft in einer der teuersten Einkaufsstraßen Athens......"



---


Das Opfer kam keineswegs aus einem sozialen Randmilieu. Der 15-Jährige(Autonome!!!) war ein junger Mann aus gutem Hause, seine Eltern betreiben ein Juweliergeschäft in einer der teuersten Einkaufsstraßen Athens.

Das linksextremistische Polizei"opfer" kam also aus einer stinkreichen Familie. Aha. Soviel dann zum "Frust und der Wut" verzogener griechischer Millionärssöhnchen, die in ihre langweiligen Wohlstandswelt mal ein bisschen Revoulution machen wollen, um einen Kick jenseits von Konsum- und Drogenrausch zu bekommen.


---
:confused:

heute griechenland, morgen italien und frankreich, übermorgen deutschland und danach der rest der welt??

mit sicherheit, denn die immer deutlicher zutage tretende systemkrise wird zur zeit mangels alternativen notdürftig repariert und mühsam von den gleichen lächerlichen figuren, die uns in diese krise hineingeführt haben, mit den gleichen untauglichen rezepten mit rattenhafter geschäftigkeit noch einmal lediglich eine runde weitergeschoben, ohne das wirklich eine tiefgreifende notwendige systemänderung möglich sein wird.

Somit ist es m.e. an der zeit, zustände wie in griechenland im rest europas leider als kommende normalzustände zu begreifen.

Dies wird natürlich nach der anfänglichen, etwas zeit brauchender gewohnheit und ermüdung der immer gleichen und ähnlichen nachrichten dann schnell zur gewohnten normalität.

ich erinnere hier an die snipers allee in sarajewo, wo der bürgerliche vollgefressene fernsehzuschauer jahrelang abends vorm fernseher reality jagtszenen auf flüchtige menschen mit meist tötlichen ausgang miterleben durfte. irgendwann war auch selbst dies dann halt nichts weiter gewohnheit.

etwa vergleichbar den zuständen in einigen bremer oder hamburger stadtvierteln, in denen von ausländischen jugendbanden heute gezielt jagt auf ältere menschen mit offen getragenen gegenständen wir taschen etc, gemacht wird, um diese zu rauben.

Daran, wie an vieles andere auch haben sich die menschen mittlerweile gewöhnt und angepasst.

Selbstverständlich wird deshalb auch das ständige bild von randalierenden, gewaltbereiten und gewaltausübenden menschen ein natürliches erscheinugsbild unserer zukunft werden, an das wir uns so selbstverständlich wie an vieles andere auch gewöhnen.

man nehme z.b. unsere korrupten, uns systematisch ausplündernden politiker, die harz gesetze, den jämmerlichen zustand der für viele nicht vorhandenen mindestlöhne, die fortschreitende verarmung großer bevölkerungsschichten etc. und die menschen, die daraufhin aus alter gewohnheit ihre schlachter immer wieder wählen werden.,

Deshalb ist es eigentlich rätselhaft und für mich auch völlig unnatürlich, warum diese erst jetzt zutage tretende gewalt auf unseren straßen nicht schon viel früher aufgetreten ist.

möglicherweise ist diese art strassenrandale bald ein akzeptierter und normaler zustand, der dann irgendwann von der masse nicht mehr als etwas besonderes wahrgenommen wird und schon von sich heraus immer weiter eskalieren muss, um aufmerksamkeit zu erzeugen.

Somit,m.e. die gewohnheit der gewalttätigen gesellschaft bis hin in zu ihrem finalen verfall und ende.???

ich finde dies nicht wünschenswert, aber mir ist klar, dass dieser wunsch allein nichts ändert. eher ist wohl mal wieder, um meinen verehrten meister darwin zu zitieren, anpassung angesagt.
Viele prangern an, aber fast niemand geht auf die Ursachen dieser
Frustration unter den Jugendlichen ein und keiner weist auf
eine vernünftige Lösung dieses Problems hin.
Wenn man mal die vom Staat eingesetzten Provokateure abzieht, bleiben wahrscheinlich gar nicht so viele Gewalttäter mehr übrig.
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.175.923 von Goldwalla am 09.12.08 20:49:18ooooohhh.... die armen Jugendlichen - ist ihnen der Stoff ausgegangen
und sind sie mit der allgemein Situation unzufrieden?!
Deshalb schmeissen sie also Pflastersteine auf Mitmenschen und zünden
Stadviertel an, bringen Leute um ihre mühsam aufgebaute Existenz.

Mann wach auf - die wollen Blut sehen und Terror verbreiten
da ist nichts, aber auch gar nichts "Edles" - nur Gewalt und sinnlose Zerstörung.

Der Staat hat die Verpflichtung mit allen Mitteln die Ordnung herszustellen.

p.s.:
In Amerika hätten die Ladenbesitzer zur Selbsthilfe gegriffen und ihr Hab und Gut verteidigt, leider liefert man in Europa die Bürger den Gewalttätern schutzlos aus.
Ursachen: mangelnde Liebe im Elternhaus, schlechte Erziehung, Drogenabhängigkeit, psychische Verwahrlosung, keine Angst vor Strafen für ihre Verbrechen, gegen das "System" (z.B. Weihnachtsbaum) von politischen Hetzern aufgehetzt,...

Lösung: zu spät, viel Verständnis und Liebe, allerdings nicht mehr innerhalb der Gesellschaft, sondern irgendwo weggesperrt
Schaut in die Augen der Kinder und Jugendlichen, oft haben diese
die Unschuld des Ursprungs nicht verloren.

Auch später mag da eine Erinnerung davon noch vorhanden sein.

Ist einst diese Unschuld verloren, ist alles verloren.
Das kann wiederum an den Augen erkannt werden.

Kinder genießen es wenn die Eltern liebevoll und gerecht sind,
denn das entspricht deren Natur und gibt Sicherheit.

Ist der Staat gerecht, so fühlt sich auch der Bürger gut aufgehoben.

Obama wurde von der Jugend gewählt,da er noch die besondere Ausstrahlung dieser Qualitäten hat.
Läßt er sich von diesen "Illuminati" benutzen,wird die Enttäuschung
gewaltig sein.

Sind diejenigen manipulativ ungerecht und korrupt, welche die Gesellschaft bilden,
fühlt sich die Jugend um ihre Zukunft betrogen.

Gewalttätige Frustration wird sich ausbreiten.
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.177.070 von Goldwalla am 10.12.08 07:10:50Meinem Sohn könnte es noch so dreckig gehen, Frust oder nicht, er würde niemals das Eigentum anderer zerstören. Das ist Erziehungssache. Diese leute sind asozial, das ist alles.
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.176.038 von ArmerMilliardaer am 09.12.08 21:05:15Schon komisch, dass es derartige "Jugendgewalt" nie in Korea, Singapur oder Japan gibt.

Und aus Lichtenstein, Luxemburg, Dubai oder Monaco werden auch nie derartige Vorfälle berichtet.

Scheint wohl doch eine Kulturfrage zu sein...

:eek:
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.175.077 von Harry_Schotter am 09.12.08 18:51:19Wie tief muss man sinken um Personenschäden mit Materialschäden gleichzusetzen?
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.177.948 von TyphoonRally am 10.12.08 10:05:39#52

Stimmt. Personen kann man ersetzen, Material hat seinen Preis...

:eek:
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.177.674 von DJSchnack am 10.12.08 09:33:35Du kannst vielleicht erfolgreich einen Hund erziehen,
aber bei einem Menschen ist es schwierig.

In Griechenland sind Tausende, wenn nicht Zehntausende auf der Straße,
sogar auf den friedlichen Inseln,
es ist ein Protest.
Vielleicht nicht mit den richtigen Mitteln,
aber sie werden gehört,
die griechische Regierung der letargischen Unfähigen wackelt.
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.177.948 von TyphoonRally am 10.12.08 10:05:39Wie tief muss man sinken um Personenschäden mit Materialschäden gleichzusetzen?

wenn die pflastersteine und molotov-cocktails auf polizisten werfen, ist es nur eine frage der zeit, bis ein polizist stirbt.

wie tief muss man sinken um diese blinde zerstörungswut gut zu finden?
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.177.070 von Goldwalla am 10.12.08 07:10:50Schaut in die Augen der Kinder und Jugendlichen, oft haben diese
die Unschuld des Ursprungs nicht verloren.


mehr sieht man ja von denen dank vermummung auch nicht... :rolleyes:
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.178.191 von greatmr am 10.12.08 10:38:01Wenn das Kind ärgerlich wird, ist der Ärger 100 %ig.
Die Jugend ist total, Erwachsene haben das in jeder Beziehung verloren.

Sie sind irgedwie gestorben, vielleicht mit 22, oder 30?

Werden dann mit 70-80 schließlich begraben.

Diesen Aufständen in der Geschichte, haben wir viel zu verdanken.

Früher gehörte alles den Kirchen und Königen,
alle waren "leibeigen", oder Sklaven.

Ich erwarte einen Aufstand irgendwann in den USA,
wegen der vielen privaten Waffen dort,
wird leider viel Blut fließen.
Hehe, goldwalla, eigentlich war mein Post als Provokation gedacht, aber offensichtlich gibts ja doch Übereinstimmungen....;)

Was deine unterschwellig klassenkämpferischen Töne anlangt: Die Banker, Politiker, etc... haben die Krise nicht absichtlich herbeigeführt, um die "arbeitende Klasse" zu beschei****. Nein, die sind einfach alle zu blöd, bzw. vom Demokratischen System in die Blödheit getrieben.

Gutes Beispiel GRIECHENLAND (wo es gewiss massive systemische Probleme gibt):
Jedem denkenden Menschen war klar, dass ein System, dass über die letzten 40 Jahre mir einer jährlichen 10% Abwertung des Aussenwertes der Währung operierte, möglicherweise durch die Einführung einer durch systemfremde Parameter gestützten WERTSTABILEN WÄHRUNG nicht funktionieren würde.

Zuerst waren alle euphorisch über den Gewinn an Kaufkraft, jetzt wo die Schulden zurückgezahlt werden sollen, kann nicht abgewertet werden und den Hellenen geht der Ar*** auf Grundeis.


WIESO kam es zur Euro Einführung europaweit? Blödheit, Wille der Massen.... i dont know (die Engländer waren - wie in wirtschaftlichen Fragen immer - entsprechend intelligenter)


Sicherlich gibt es auch GRUPPEN, die versuchen, ihre Ziele, wie die Überwindung der Nationalstaaten durchzusetzen - und diese Ziele sind möglicherweise durchaus begrüßenswert.

zu Obama: In den USA haben diese GRUPPEN großen Einfluss und Obama kam natürlich mit Unterstützung vieler dieser Gruppen an die Macht, bzw. teilt er die Ideale dieser Gruppen - von Mißbrauch seiner Person zu sprechen, triffts also nicht ganz.
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.178.186 von greatmr am 10.12.08 10:37:09wie tief muss man sinken um diese blinde zerstörungswut gut zu finden?

Hab ich irgendwo geschrieben das ich die Zerstörungswut gut finde? Nein! Ihr dreht euch immer alles zurecht.
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.178.341 von minister.grasser am 10.12.08 10:57:39Politiker können nicht an die Demokratie glauben,
sie kennen sich selber zu gut.

Demokratie wird von Massen bestimmt,die Massen sind mittelmäßig,
eine Entscheidung von diesen Massen kommend ist nicht intelligent.
Außerdem werden sie gelenkt, manipuliert, das kennt man doch?

Deswegen sinkt die Lebensqualität.

Die Politiker machen es nicht mit Absicht,
sie sind nur blöd, ja das ist es wohl, ich hoffe es.
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.178.341 von minister.grasser am 10.12.08 10:57:39Von Kampf, Klassenkampf halte ich nichts.
Da geht die Intelligenz und die Vernunft drauf.

Einsicht, Verständnis, das ist es eher.
Könnte es nicht sein das die Panhellenische Sozialistische Bewegung (Pasok) und/oder eine andere Partei hinter den Waldbränden (2007) und der Randale in Griechenland steckt?
Erneut Randale in Athen

Am Rande einer Demonstration von Gewerkschaften, bei der es vor allem um höhere Löhne ging, ist es zu neuen Ausschreitungen zwischen Autonomen und der Polizei in Athen gekommen. Die Randalierer lösten sich aus einer friedlichen Demonstration von mehr als 15 000 Menschen heraus und warfen mehrere Molotow-Cocktails und Steine auf die Polizei vor dem Parlamentsgebäude. Die Polizei setzte massiv Tränengas und Schlagstöcke ein, um die rund 300 Randalierer auseinander zu treiben, wie Augenzeugen berichteten.

http://www.bild.de/BILD/news/telegramm/news-ticker,rendertex…
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.178.191 von greatmr am 10.12.08 10:38:01"mehr sieht man ja von denen dank vermummung auch nicht"

Die Polizisten sind nicht weniger vermummt. Von denen erkennt man auch nicht viel.
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.178.341 von minister.grasser am 10.12.08 10:57:39"Die Banker, Politiker, etc... haben die Krise nicht absichtlich herbeigeführt, um die ´arbeitende Klasse´ zu beschei..."

Doch, haben sie - mit einem Höchstmaß an krimineller Energie.
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.180.055 von Borealis am 10.12.08 14:21:21#65

"Die Banker, Politiker, etc... haben die Krise nicht absichtlich herbeigeführt, um die ´arbeitende Klasse´ zu beschei..."

Scheint aber nicht so ganz geklappt zu haben. Schliesslich arbeiten in den USA nun die drei Top-Manager der Autoindustrie für ein Jahresgehalt von 1 Dollar...

:eek:
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.180.354 von Blue Max am 10.12.08 15:01:29Das in den Vorjahren Zusammengeraffte reicht sicher für ein paar Jahrzehnte. Da kann man gut den Bescheidenen spielen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.180.354 von Blue Max am 10.12.08 15:01:29Inoffiziell hat höchstwahrscheinlich alles bestens geklappt.
Antwort auf Beitrag Nr.: 36.180.415 von Borealis am 10.12.08 15:09:15Das haben die sich auch redlich durch ehrliche Arbeit verdient, im Gegensatz zu so manchem Sozialbetrüger. :eek:


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