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Neue Ideen zur Rettung des Euro / Südeuropa soll länger arbeiten - 500 Beiträge pro Seite



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In der aufgeheizten Debatte um die Rettung der Griechen aus dem Schuldensumpf geht Bundeskanzlerin Merkel mit neuen Vorschlägen an die Öffentlichkeit. Bei einer CDU-Veranstaltung in Meschede fordert sie Griechenland, Spanien und Portugal dazu auf, die Lebensarbeitszeit ihrer Bürger an deutsche Maßstäbe anzupassen.

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat den Ton gegenüber Euro-Schuldensündern wie Griechenland verschärft und längere Lebensarbeitszeiten gefordert. Auf einer Parteiveranstaltung im nordrhein-westfälischen Meschede kritisierte sie auch die Urlaubsregelungen in den betreffenden Ländern. "Wir können nicht eine Währung haben, und der eine kriegt ganz viel Urlaub und der andere ganz wenig", sagte sie.

Es gehe nicht nur darum, keine Schulden zu machen. "Es geht auch darum, dass man in Ländern wie Griechenland, Spanien, Portugal nicht früher in Rente gehen kann als in Deutschland, sondern dass alle sich auch ein wenig gleich anstrengen - das ist wichtig."
"Ja, Deutschland hilft, aber ..."

Bislang sei der Euro sehr stabil, sagte Merkel auf der Parteiveranstaltung. "Aber die Wahrheit ist auch: Wenn wir nicht aufpassen, wird das in der Zukunft anders und deshalb müssen sich alle Staaten daran halten, dass solides Wirtschaften die Grundlage unseres Handelns ist."

Einige Länder hätten sich nicht an die Regeln für den Euro gehalten. "Wir können nicht einfach solidarisch sein und sagen, diese Länder sollen mal einfach so weiter machen wie bisher, sondern alle müssen sich an die Regeln halten", sagte die Kanzlerin. "Ja, Deutschland hilft, aber Deutschland hilft nur dann, wenn sich die anderen wirklich anstrengen, und das muss nachgewiesen werden."

Auch der Internationale Währungsfonds (IWF) schickte eine Warnung an die Adresse der Regierung in Athen: Deren Programm zur Rettung der Finanzen könne "aus der Spur geraten", sollte das Land seine Sparbemühungen nicht verstärken.
Schäuble gegen Transferunion

Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble lehnte eine Transferunion zulasten starker Mitgliedstaaten ab. "Die Wirtschafts- und Währungsunion wurde nicht dafür geschaffen, ein Umverteilungssystem von reichen zu armen Mitgliedstaaten zu sein", sagte er in Brüssel bei einer Wirtschaftstagung der EU-Kommission.

Griechenland war vor einem Jahr das erste Euroland, das mit Milliardenkrediten vor der Pleite gerettet werden musste. Die Risikoprämien für langfristige Anleihen Athens liegen heute aber sogar deutlich höher als vor einem Jahr.

Vielen erscheint Griechenland zunehmend als ein "Fass ohne Boden". Vor diesem Hintergrund wächst in den Regierungszentralen der finanzstarken Euro-Länder die Sorge um ein Anwachsen antieuropäischer Tendenzen.

Vor diesem Hintergrund hat sich der Tonfall gegenüber den europäischen Schuldenstaaten deutlich verschärft. Verschiedene Vertreter der Eurozone kritisieren mangelnde Fortschritte bei der Sanierung der Staatsfinanzen - Forderungen nach umfassenden Privatisierungen und einem strengeren Sparkurs werden immer lauter.
"Umschuldung light" reicht nicht

Auch unter Volkswirten wächst das Lager der Befürworter radikaler Schritte. Die sich abzeichnende "sanfte" Umschuldung Griechenlands, bei der die Laufzeiten für die bestehenden Hilfskredite gestreckt würden, reicht nach Ansicht des Chefvolkswirts der Deutschen Bank, Thomas Mayer, bei weitem nicht aus. "Laufzeitverlängerungen sind erst der Anfang, aber damit kommt man nicht hin", sagte Mayer bei der Wirtschaftstagung der EU-Kommission "Brussels Economic Forum" in Brüssel. "Wir brauchen einen Schuldenschnitt."

In der EU ist jedoch selbst der Weg einer "sanften" Umschuldung - wie längere Laufzeiten und Zinsermäßigung - umstritten. Beim Treffen der europäischen Finanzminister hatte zuvor lediglich Einigkeit bestanden, dass Athen mehr sparen und Staatseigentum verkaufen muss.

Ökonom Mayer geht davon aus, dass etwa die Hälfte aller Verbindlichkeiten Griechenlands gestrichen werden müssen, damit Athen wieder auf die Füße kommt. Auf diese Weise könnte das Land seine Schuldenlast von 330 Mrd. Euro auf einen Schlag reduzieren. Bereits im Mai 2010 war Griechenland mit einem Hilfspaket von 110 Mrd. Euro vor der Pleite gerettet worden, nun sind weitere Gelder im Gespräch.

"Hair Cut" vor 2013?

Nach Ansicht des Chefvolkswirtes drängt die Zeit. "Die Umschuldung dürfte schon vor 2013 passieren. Ich nehme an, dass Griechenland nicht der Houdini-Zaubertrick gelingt und es sich nicht unter Wasser von seinen Fesseln befreien kann. Dann reichen die Kredite nicht."

Die Folgen einer solchen Umschuldung sind laut Mayer verkraftbar - allerdings müsse man Vorkehrungen treffen, um keine neue Finanzkrise auszulösen. Denn bei einem Schuldenausfall verlieren Banken, Versicherungen, aber auch die Europäische Zentralbank (EZB) Milliarden. "Bei einem Schuldenschnitt müsste man eine Auffanglösung für die Banken in den betroffenen Ländern gleich mitkonzipieren."

Auch deutsche Banken halten griechische Anleihen, allein die Deutsche Bank 1,6 Mrd. Euro. "Für das deutsche Bankensystem insgesamt wäre eine Umschuldung verkraftbar", sagte Mayer. "Aber für die einzelnen Banken kann es problematisch sein, weil die Risiken nicht gleichmäßig verteilt sind." So könnte die angeschlagene Hypo Real Estate (HRE) erneut staatliche Hilfe benötigen.

Meyer: Der Euro hält

Von der Privatisierung griechischen Staatseigentums, wie die EU-Länder es fordern, erhofft sich der Chefvolkswirt wenig. "Der Privatisierungsdruck macht nicht viel Sinn, das wird haken." So könne man zum Beispiel in Griechenland keine Immobilien erwerben, weil es keine zuverlässigen Grundbücher gebe. Viele Einnahmen von Telekom- und Elektrizitätsunternehmen habe der Staat bereits im Voraus verkauft.

Eine lebensbedrohliche Krise für den Euro sieht Mayer wegen der Turbulenzen nicht. Bislang erhalten drei Länder - Griechenland, Irland und Portugal - internationale Hilfe von den Euro-Partnern und dem Internationalen Währungsfonds (IWF). "Keines der Länder ist so groß, dass sie den Euro umfallen lassen würden." Allerdings warnt der Ökonom vor den politischen Folgen. "Die Haftungsgemeinschaft für den Euro entfernt Europa noch weiter vom Bürger. Auf diese Weise macht man die EU herzkrank." Das gebe radikalen Parteien Vorschub.

Quelle:
http://www.n-tv.de/wirtschaft/Suedeuropa-soll-laenger-arbeit…
Bundeskanzlerin Angela Merkel hat den Ton gegenüber Euro-Schuldensündern wie Griechenland verschärft und längere Lebensarbeitszeiten gefordert. "Wir können nicht eine Währung haben, und der eine kriegt ganz viel Urlaub und der andere ganz wenig", sagte sie.

...da könnte sie gleich mal bei uns vor der Haustüre damit anfangen, dabei denke ich hauptsächlich an Politiker und Beamte, da passt diese Beschreibung wie die Faust aufs berüchtigte Auge. Geht´s noch?


Aber für die einzelnen Banken kann es problematisch sein, weil die Risiken nicht gleichmäßig verteilt sind." So könnte die angeschlagene Hypo Real Estate (HRE) erneut staatliche Hilfe benötigen.

...ein Fass ohne Boden, wie hier im Board schon so oft besprochen, bin mal gespannt was wir da noch alles reinpumpen müssen.


"Die Haftungsgemeinschaft für den Euro entfernt Europa noch weiter vom Bürger. Auf diese Weise macht man die EU herzkrank." Das gebe radikalen Parteien Vorschub.


...der Abschnitt gefällt mir am Besten. Bin absolut davon überzeugt, dass es schon in naher Zukunft eine europaweite Protestwelle gegen die eigenen Regierungen und Europa gibt. Anti- Europa- Parteien werden enormen Zulauf bekommen und eine Lawine der Begeisterung auslösen. Mit den jetzigen Parteien ist nichts mehr mit anzufangen, die haben m.E. ausgedient, alles der selbe Sumpf von Korruption und Vetternwirtschaft!!!


SO, JETZT IST ES RAUS :-)
Noch länger sollen die armen Südeuropäer arbeiten??

Dabei arbeiten sie jetzt schon bis spät in den Abend so dass sie manchmal erst um 22.30 Uhr mit dem Essen anfangen können.:eek:

Und am Wochenende sogar noch später!:eek::eek:

Und wir? Liegen um 20.oo Uhr vor der Tagesschau, und lassen die Südeuropäer buckeln...:mad:

Unsoziale Deutsche....:mad:

Keinen Euro könnt ihr den armen geknechteten und sauft ihnen im Urlaub noch den Wein weg, und bumst deren Töchter :eek:

Tsts.....
Eines wird Frau Merkel garantiert erreichen. Feinde gegenüber Deutschland in ganz Europa.
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.522.202 von AHEO am 18.05.11 18:43:23Wir wollen uns doch keine Freunde kaufen oder? Völlig recht hat Sie, aber bei uns liegt auch noch vieles im argen .
Viele Ertrinkende sind des Retters Tod.:cool:
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.520.723 von Doppelvize am 18.05.11 15:04:39Von wegen ... gegen einen geilen Italiener haben wir Deutsche keine Chance ... Während Du versuchst, die Tochter zu nageln und dann doch scheiterst, hat der Schmierlappen Deiner Alten die Salami längst in die Spalte geschoben und Deine Tochter hat ihm die Stange poliert. Die sollen mehr schaffen und länger. Hier ist es doch auch schon so. Du schaffst, um das Häusschen ab zu bezahlen und Deine Alte treibt es mit einem Hartz IV Empfänger, weil der ausgeruht ist und ihm langweilig ist. Am Ende bekommt er noch das halbe Häusschen und Du buckelst weiter. Bis 69 ... die haben einen an der Waffel ... dann geht hier die Frau nur noch mit 600 Euro in Rente und da die moderne Frau von heute zweimal im Jahr in Urlaub fährt, raucht und die Liebhaber alle fünf Jahre wechselt, sitzt sie am Ende nicht im eigenen Haus, sondern auf der Straße ... und dann will die mit 69 auch kein Italiener mehr haben. :cry:
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.520.723 von Doppelvize am 18.05.11 15:04:39Ja, und dann nehmen die Deutschen denen noch die Liegestühle am Strand weg.

Da sollen die Deutschen sich nun mal nicht so anstellen, wenn eine Putztfrau in Griechenland 1.800 EUR Rente bekommt. Immerhin muß sie sich ja jetzt mit ihrem Liegestuhl auf die Terrasse ihres Penthouses legen.
Das Gequatsche von Merkel auf einer CDU-Veranstaltung wird ja wohl niemand ernst nehmen. Allerdings wird so etwas im Ausland durchaus zur Kenntnis genommen und so ein schwachsinniges Geblubber schafft nicht gerade Freunde.

Gestern war Maischberger sehenswert und u.a. hat Prof. Hankel auf den Punkt gebracht, daß es ein Ding der Unmöglichkeit und zutiefst undemokratisch ist, anderen Ländern vorzuschreiben, wie sie sich aufstellen sollen. Das wird nur zu Widerspruch und Gewalt führen. Die einzig richtige Lösung ist die Auflösung der Euro-Zwangsjacke!
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.522.618 von sepplpeter am 18.05.11 19:53:14Gestern war Maischberger sehenswert und u.a. hat Prof. Hankel auf den Punkt gebracht, daß es ein Ding der Unmöglichkeit und zutiefst undemokratisch ist, anderen Ländern vorzuschreiben, wie sie sich aufstellen sollen. Das wird nur zu Widerspruch und Gewalt führen. Die einzig richtige Lösung ist die Auflösung der Euro-Zwangsjacke!

Der Meinung bin ich auch, dass wir ganz vorsichtig sein sollten anderen Länder Regeln vor zu schreiben. Das kann so böse enden, dass wir irgendwann komplett isoliert sind.
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.522.651 von AHEO am 18.05.11 19:57:21Wie es dann mit dem XXXL Aufschwung ausehen wird darüber möchte ich gar nicht nachdenken.
Wenn der Osten uns endlich die 1000 Mtd. zurückzahlt können wir auch den Griechen helfen.:confused:
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,763338,00.h…

Da haben wir den Salat. Genau das hatte ich prophezeit, das Sie nur Hass in anderen Länder ernten wird mit solch Äußerungen.
Bei dieser Arroganz würde es mich nicht wundern, wenn die Euro- Nachbarländer keine Deutschen Waren mehr kaufen. An Selbstherrlichkeit kaum zu übertreffen, wie krank muss man da sein, um so eine Aussage zu machen.

...im Endeffekt läuft doch alles wieder auf das Selbige hinaus, die Menschen gegeneinander aufhetzen um weiter Industriesklaven zu züchten.
fazit ohne deutschland kein europa,meiner meinung die banken haben zum kollaps herbeigeführt wer will schon schreiner oder bodenleger werden, die sind zu faul dafür,die arbeiten lieber im büro und basteln an einem fiktiven fonds um die schreiner und co auszupressen...
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.522.202 von AHEO am 18.05.11 18:43:23Ich würde mal sagen, dass die "Feinde" sich jetzt outen, Feinde hatten wir auch schon vorher.

Merkels Aussagen kann man nur als tolpatschig bezeichnen, letzten Endes hofft sie damit, ein paar Wähler auf ihre Seite zu ziehen.

Wenn in einigen Süd-Ländern man 35 Jahre arbeiten muss, um in Rente gehen zu können, so ist da kein großer Unterschied zu unserem System, das sich allerdings am Alter orientiert. Wenn beispielsweise ein Akademiker 30 oder 32 Jahre alt ist wenn er zu arbeiten beginnt und mit 67 in Rente geht, so hat er auch nur 35 oder 37 Jahre eingezahlt - Merkel sollte sich erst mal mit unserem Rentensystem beschäftigen, bevor sie anderen Vorschriften macht. Jeder kann bei uns derzeit noch mit 65 in Rente gehen und zwar unabhängig davon, wie lange er eingezahlt hat.

Dann hat sie die demographische Entwicklung in diesen Ländern nicht berücksichtigt, die ja letzten Endes bei uns zu einer Anhebung des Rentenalters geführt hat.

Unser gesetzlicher Mindesturlaubsanspruch beträgt 24 Tage, die diskutierten 30 Tage sind in Tarifverträgen geregelt.
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.523.309 von AHEO am 18.05.11 22:19:41Laut Statistischem Amt der EU liegt Deutschland beim tatsächlichen Eintrittsalter (Stand 2009) zwar mit einem Durchschnittswert von 62,2 Jahren vor Griechenland mit 61,5 - aber hinter Portugal mit 62,6 und Spanien mit 62,3 Jahren. Zudem hat das griechische Parlament bereits beschlossen, das gesetzliche Rentenalter auf 65 heraufzusetzen. Berücksichtigt man nur das Durchschnittsalter der Männer, gehen Deutsche laut OECD sogar etwas früher in Rente als Griechen - und gut fünf Jahre früher als Portugiesen..


Dumme Diskussion um Nichts...:rolleyes:
Griechenland ist zutiefst gespalten. Auf der einen Seite die freie Wirtschaft, wo wirklich hart gearbeitet wird und der Verdienst mitunter nicht so üppig ist und auf der anderen Seite ein öffentlicher Dienst und staatsnahe Unternehmen, wo eine unglaubliche Selbstbedienungsmentalität vorherrscht. Das sollte man ansetzen!


Arthur Spooner
Zitat von ArthurSpooner: Laut Statistischem Amt der EU liegt Deutschland beim tatsächlichen Eintrittsalter (Stand 2009) zwar mit einem Durchschnittswert von 62,2 Jahren vor Griechenland mit 61,5 - aber hinter Portugal mit 62,6 und Spanien mit 62,3 Jahren. Zudem hat das griechische Parlament bereits beschlossen, das gesetzliche Rentenalter auf 65 heraufzusetzen. Berücksichtigt man nur das Durchschnittsalter der Männer, gehen Deutsche laut OECD sogar etwas früher in Rente als Griechen - und gut fünf Jahre früher als Portugiesen..


Dumme Diskussion um Nichts...:rolleyes:
Griechenland ist zutiefst gespalten. Auf der einen Seite die freie Wirtschaft, wo wirklich hart gearbeitet wird und der Verdienst mitunter nicht so üppig ist und auf der anderen Seite ein öffentlicher Dienst und staatsnahe Unternehmen, wo eine unglaubliche Selbstbedienungsmentalität vorherrscht. Das sollte man ansetzen!


Arthur Spooner


Solche Fakten will doch keiner wissen, und der BILD-Leser und Stammtischgröler schon gar nicht!

Eine Ostdeutsche Pastorentochter die dem Rest Europas erzählt sie müssten mehr arbeiten:laugh::laugh:
Die Merkel ist schlicht und einfach nicht ganz dicht.

Wer so einen Käse erzählt sollte einmal seinen Arzt aufsuchen.
Haben die Italiener uns schon einmal beschimpft daß wir so doof sind weil unsere Kinder zuviel Ferien haben und in Italien der Samstag auch noch Schultag ist ?

Die Merkel sollte sich einmal eines merken: wer mit dem Zeigefinger auf Andere zeigt, der zeigt mit 4 Fingern auf sich selbst.

Und dann sollte sich die Hosentrulla noch etwas verinnerlichen: ich brauche für die Analyse von kaputten Staatshaushalten (incl. des deutschen !!!)
keinen Doktortitel in Nationalökonomie, die Lösung ist ganz einfach:
Politiker sind zu dumm und zu verbrecherisch um zu begreifen daß man nicht mehr ausgeben sollte als man einnimmt.

Dies gilt für den Norden, den Süden, den Osten und den Westen, für die Griechen wie für die Deutschen.
Und am meisten für die Merkel: wer solche Rettungsschirme aufspannt und dabei Gefahr läuft Deutschland ökonomisch zu ruinieren, der sollte einfach einmal die Fresse halten.
Alleine das Merkel gröhlt:

Ihr müsst mehr arbeiten!

zeugt davon, das diese Frau von Wirtschaft KEINE Ahnung hat. Man muss nicht mehr, sondern effizienter arbeiten. Die DDR hatte damals Vollbeschäftigung, Mann wie Frau haben zu annähernd 100 % gearbeitet und zusätzlich gab es noch etliche Fremdarbeiter aus allen möglichen Ländern, weil man die Arbeit nicht schaffte - wohingegen die BRD ca. 5 % Arbeitslosigkeit hatten und Frauen oftmals zu Hause blieben. Trotzdem war die BRD entschieden wohlhabender als die DDR...
Ich vergleich solche dummen Aussagen gern mit dem Beispiel des Baggerfahrers. Wenn ein Baggerfahrer mit Seinem großen Bagger wie Bodo am Baggerloch baggert - da hat nur eine Person Arbeit. Nehm ich den Baggerfahrer Seinen Bagger weg - dann haben 10 Mann mit Schippe Arbeit. Aber hab ich dadurch irgendwas gewonnen? Nun arbeiten 10 Leute mit Schippe und schaffen auch nicht mehr als vorher der Baggerfahrer. Wo ist da der Sinn? Nur die Arbeitslosenstatistik glänzt wie noch nie...;)


Arthur Spooner

PS:
Und wenn ich den Leuten noch die Schippen wegneheme, kann ich sogar 100 Mann beschäftigen, die dann wie Maulwürfe graben und die Erde mit Ihren Händen forttragen...:D
Zitat von ArthurSpooner: Alleine das Merkel gröhlt:

Ihr müsst mehr arbeiten!

zeugt davon, das diese Frau von Wirtschaft KEINE Ahnung hat. Man muss nicht mehr, sondern effizienter arbeiten. Die DDR hatte damals Vollbeschäftigung, Mann wie Frau haben zu annähernd 100 % gearbeitet und zusätzlich gab es noch etliche Fremdarbeiter aus allen möglichen Ländern, weil man die Arbeit nicht schaffte - wohingegen die BRD ca. 5 % Arbeitslosigkeit hatten und Frauen oftmals zu Hause blieben. Trotzdem war die BRD entschieden wohlhabender als die DDR...
Ich vergleich solche dummen Aussagen gern mit dem Beispiel des Baggerfahrers. Wenn ein Baggerfahrer mit Seinem großen Bagger wie Bodo am Baggerloch baggert - da hat nur eine Person Arbeit. Nehm ich den Baggerfahrer Seinen Bagger weg - dann haben 10 Mann mit Schippe Arbeit. Aber hab ich dadurch irgendwas gewonnen? Nun arbeiten 10 Leute mit Schippe und schaffen auch nicht mehr als vorher der Baggerfahrer. Wo ist da der Sinn? Nur die Arbeitslosenstatistik glänzt wie noch nie...;)


Arthur Spooner

PS:
Und wenn ich den Leuten noch die Schippen wegneheme, kann ich sogar 100 Mann beschäftigen, die dann wie Maulwürfe graben und die Erde mit Ihren Händen forttragen...:D


Seit wann haben Politiker Ahnung zu haben? Dafür haben sie die Lobbyisten und Frau Merkel den kleinen Asiaten. Der ist zwar Arzt? und hat von Wirtschaft auch keine Ahnung aber er tut so. Wie KT zuvor auch... Der Unterschied ist das der kleine Asiate keine Ahnung und KT gar keine Ahnung hatte. Dafür wusste er wie man bescheißt, was ja in der Wirtschaft wichtig ist. In sofern doch keine Fehlbesetzung...:confused:
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.526.008 von Doppelvize am 19.05.11 12:58:23 KT wußte eben nicht wie man bescheißt. Er war sogar zu blöd eine Doktorarbeit zu fälschen.

Man kann ja mal bescheißen, man darf sich nur nicht erwischen lassen.;)
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.526.950 von ConnorMcLoud am 19.05.11 15:28:35Als ich Ferkel mit dem "länger arbeiten" in den EU-Sücländern gehört habe, bin ich vor Wut fast geplatzt.:mad::mad:

Kein Wunder, dass wir oft als die „hässlichen Deutschen“ gelten. Liebe Grichen, Italiener, Spanier, Portugiesen: :keks: :cry::cry:Das sind nicht „wir Deutschen“, wen sich diese hässlichste aller Deutschen anmasst, überr die Lebensweise anderer Völker bestimmen zu wollen. Wie sie leben wollen, bstimmen diese Völker immer noch selber, und ich find die leichtere meditterane Lebensart eher schön :cool::cool: und nachahmenswert, mit weniger Konsum glücklich und unbeschwingt sein zu können. :)

Man hört in Talkshows von Euro-hörigen Systembütteln oft das Argument, D hätte vom Euro durch Exporte in Euroländer riesige Wirtschaftliche Vorteile. Das triffts. Dr ganze Euro und die Garantietransfers u.s.w. dienen nur dazu, damit andere Völker unsere Waren kaufen, die sie sonst gar nicht bezahlen könnten und bei ihrer Lebensart eigentlich auch gar nicht zum Glücklichsein brauchen. Dadurch werden deren Volkswirtschaften natürlich uneffizient und überschuldet – so dass Sie dann Merkels Unverschämtheiten anhören und sich von einer Räuberhorde von Sparkommisaren und EURaubrittern beherrschen und ihre Lbensweise vorschreiben lassen müssen. Der Euro zwingt auf eine nicht tolrrierbare Art andere Völker zur Anpassung an ihr währungsgeleiches Umfeld und ist schon deshalb exterm undemokratisch.

Aber typisch für die EUliten und die Eliten in D: der Staat will alles beherrschen, bestimmen und kontrollieren. Unsägliche Fremdbbestimmung beherrscht zunehmend unser Leben. Schluss damit!!

Ob es das Verbot der Glühlampen ist und der Zwang, Phenol- und Quecksilberschleudern mit augenschädlich hohem Blauanteil in unseren Wohnungen zu installieren.

Ob es der Zwang für Vermieter ist, ihre MIeter über Energieeinsparverordnungen mit Algenbewuchs und Pilzbefall zu vergiften, zum sechsmaligen Lüften der überdämmten Wohnungen zu zwingen (wodurch mehr Energie verschwindet, als gespart wird), widersinnige elektrisch geheizte Außenfassaden zur Algenbefallsverhinderung der Wärmeverbundsystemaußenhaut zu erzwingen, um andererseits dann Mietminderungen durchzusetzen, weil deutsche Gerichte nur das zweimalige Lüften für zumutbar erklären.

Ob es die Fördrung ideologisch vorbestimmter Mobilitätsformen ist, anstatt ökologische Vernunft walten und den Markt (z.B. zu gunsten hocheffektiver Verbrennungsmotorantriebe) entscheiden zu lassen.

Ob es der bürokratische Drang ist, Kaffemaschinen und andere Dinge des täglichen Bedarfs zu reglementieren.

..........u.s.w.

Der "moderne" Staat ernährt einen Mob aus Staaatsdienern nur, um all diese Verbote und Gebote zu erfinden, zu kontrollieren und durchzusetzen- kein Wunder, wenn er gegen 70% aller erarbeiteten Werte für sich beanspruchen, uns Bürger um den Ertrag unserer Arbeit bringen muss und das Ganze dann durch Lügenpolitiker mit positiven Schlagworten wie „Bildung“ :confused: und “Sozial“ :confused: vertuschen muss.

Es wird Zeit, dass sich die Europäer gegen diese monströsen postdemokratischen und verfassungsfeindlichen Reglementierungsstrukturen wirksm wehren.

Ich rufe zu einer Art paneuropäischer Teebeutelbewegung auf. Schickt den ungewählten EUu-Beamten und der unverschämten Merkel euer Klopapier ins Büro. (Wers drastisch mag, darf gern gebrauchtes nehmen.:laugh::laugh:). Erstens als Zeichen: das geht uns am A…. vorbei, leckt uns an selbigem mit Eurem Reglementierungswahn. Wir wollen ein Europa der Völker, in dem echte Mitbestimmung und Selbstbestimmung regiert.

Darauf eine Ouzo!:p:p

Gruss Oreganogold
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.527.447 von oreganogold am 19.05.11 16:26:52Volle Zustimmung, würde ich blind unterschreiben. ;)
Ich rufe zu einer Art paneuropäischer Teebeutelbewegung auf. Schickt den ungewählten EUu-Beamten und der unverschämten Merkel euer Klopapier ins Büro. (Wers drastisch mag, darf gern gebrauchtes nehmen.


...der Gedanke gefällt mir!!!
Ich hab den Eindruck man will uns wieder einlullen und verarschen.

Da wird zur Beruhigung der deutschen Bürger über Haircut gesprochen, während im Entwurf zum ESM keine Rede davon ist das sich die Banken beteiligen müssen oder werden. Höchsten "sollen".:laugh:
Schäuble möchte einen Teil der üblen Suppe die Banken selbst auslöffeln lassen, bleibt aber diffus in seiner Vorstellung zur Höhe. Es darf keine Unterschrift des Finanzministers geben, wenn sich die Banken nicht verbindlich, glasklar und juristish einwandfrei dazu verpflichten 50% zu tragen. Alles andere ist Hochverrat.:mad:
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.528.032 von buchi1971 am 19.05.11 17:47:15der Gedanke gefällt mir auch :)
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.527.447 von oreganogold am 19.05.11 16:26:52Der ganze Euro und die Garantietransfers u.s.w. dienen nur dazu, damit andere Völker unsere Waren kaufen, die sie sonst gar nicht bezahlen könnten und bei ihrer Lebensart eigentlich auch gar nicht zum Glücklichsein brauchen. Dadurch werden deren Volkswirtschaften natürlich uneffizient und überschuldet...

Ja, wir liefern Ware + Kredit - und nur deshalb boomt es auch! Nur ist das eben keine Kunst! Müssten diese Staaten unsere Waren mit real vorhandenen Geld bezahlen....dann könnte die Fußball WM der Damen in den leergeräumten Hallen von Mercedes stattfinden...:D


Arthur Spooner
Frauenfußball ist wie Pferderennen mit Esel. :D
"Und morgen die ganze Eurozone"?: Deutschland trumpft mit Vorurteilen auf, hier die Fakten:

http://www.jjahnke.net/rundbr83.html#2383


Wie gesagt, Griechenland ist sehr gespalten. Und da muss man ansetzen. Privatisierungsorgien hingegen sind der falsche Weg. Trotzdem müssen staatsnahe Unternehmen und Behörden besser und effizienter geführt werden. Hier sollte man mal nach Schwden oder Norwegen schauen. Diese Länder zeigen, wie man mit einer sehr hohen Staatsquote trotzdem erfolgreich wirtschaften kann....;)


Arthur Spooner
Eine gute Beschreibung der aktuellen Situation in Spanien und der Entwicklung dahin.

Es ist doch Selbstmord, eine Seefahrernation wie Spanien zur Schließung eigener Häfen zu bewegen, um sich dann von Touristen in Badelatschen abhängig zu machen, während gleichzeitig Nordafrikas Häfen wachsen – mit denen wir keinen Handel treiben dürfen. Wir Spanier sollten aufhören, den Henker zu preisen, nur weil er heute mit Nadelstreifen daher kommt, statt mit Lederschürze.“

http://www.freitag.de/community/blogs/buc-caneer/spanische-l…
http://www.freitag.de/community/blogs/buc-caneer/spanische-l…

Fazit: Wenn die Spanier schlau sind verlassen sie nicht nur den Euro-Raum, sondern auch die EU, die ihnen Fesseln anlegt beim Handel z.B. mit den Maghreb-Staaten: Ländern die vor ihrer Haustür liegen und zu denen es viel stärkere kulturelle, wirtschaftliche und historische Verbindungen hat, als zu diesen Nordeuropäern, die rudelweise in Badelatschen auftauchen und ihnen dann auch noch die Leviten lesen wollen.
Deutschland ist ganz sicher nicht von den Exporten nach Griechenland, Portugal oder Spanien abhängig. Es lohnt nicht darüber zu diskutieren da die Fehler wahrlich in einer ganz anderen Ecke liegen.

Die ganze Verquastheit der Argumentation sieht man schon daran, daß man einerseits die gesamteuropäische Verantwortung beschwört andererseits die "europäischen Brüder" behandelt und über sie spricht wie Verbrecher.

Hat es einen Sinn einem Bettler etwas in den Hut zu werfen und gleichzeitig das Holzbein wegzunehmen damit er länger betteln kann ?

Die Deutschen regen sich nicht auf über die vermeintliche Faulheit der Griechen sondern über die Verlogenheit der eigenen Politiker. Man hat die Deutschen zur Einführung des Euros nie befragt, man hat ihnen aber versprochen daß Deutschland niemals fremde Schulden bezahlen wird, hat eine Transferunion strikt ausgeschlossen und eine stabile Währung versprochen.

Es ist wieder einmal das genaue Gegenteil eingetreten - wie üblich wenn man ständig lügt und betrügt.

Der kleine Normalo ahnt instinktiv daß er für etwas bezahlen muß das ihn nichts angeht, wobei es ihm auch völlig egal ist ob es die Griechen direkt sind oder ob die nur als Durchlauferhitzer für die skrupellosen Banken dienen.

Man sollte aber schon seine Lehren ziehen:
Politiker sind notorische Lügner. Wenn heute behauptet wird daß die Deutschen den größten Nutzen aus dem Euro gezogen hätten, dann ist das an versuchter Volksverdummung kaum zu überbieten. Deutschland war vor dem Euro keineswegs ein Land ohne Export und einem lediglich marginalen Handel mit Steinäxten.

Sprüchemacher wie die FDP, die sich bei einer feindlichen Übernahme von Hochtief durch einen spanischen Bankrotteur auf den freien Markt berufen, aber den mißwirtschaftenden Banken die Milliarden garnicht schnell genug in den Hintern schieben können, das sind einfach nur politische Vabanque-Spieler zugunsten persönlicher Vorteilsnahme.
http://diepresse.com/home/wirtschaft/international/665757/Po…

Die Chinesen arbeiten wie Bienen. Was über die Jahre hinweg nach Europa bereits einwandert ist zum arbeiten nicht geeignet.


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