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EZB ganz empört wegen Kritik des Bundespräsidenten - 500 Beiträge pro Seite | Diskussion im Forum



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Die Europäische Zentralbank ist empört über die Äußerungen von Bundespräsident Wulff. Der deutsche Bundespräsident wagte es, sich nicht gerade positiv über Eurobonds, den Ankauf von Staatsanleihen und weiterer Praktiken der EZB zu …

Lesen sie den ganzen Artikel: EZB ganz empört wegen Kritik des Bundespräsidenten
Moin, moin.

Finde persönlich richtig von Herrn Wulff, die
Teilnehmer der EU und damit den "Banker of the
year" Monsieur Trichet mal wieder an die
Spielregeln der EU zu erinnern.

Monsieur Trichet sollte also die gekauften
Staatsanleihen also möglichst schadensfrei zurück
an den Markt geben.

Allseits noch einen schönen Tag.
Es ist doch so, dass Herr Bundespräsident das gesagt hat was wir alle denken oder zumindest die, die von Wirtschaft und Geldpolitik eine Ahnung haben.
Die Frage ist natürlich: DARF er das sagen was er denkt oder nicht ?
Etwas wissen und schweigen ist längst nicht so gefährlich wie es zu sagen weil man immer im System agiert - will heißen wenn Frau Merkel morgen sagt, dass sie Angst hat dass der Euro kaputt geht dann geht er auch kaputt weil viele dann das tun was sie nicht sollen. Deshalb soll man als Politiker ja auch nur das sagen was der Wirtschaft hilft und nicht die Wahrheit ....Danke Herr Bundespräsident !

gruß Vorstopper
Köhler hätte ich so eine Kritik abgenommen. Bei Wulff denke ich irgendwie gleich daran, dass er damit einen Parteibeschluss vorbereitet soll.
Für die CDU und FDP ist es die einzige Möglichkeit sich über ein Veto gegen Eurobonds bei der Bevölkerung zu rehabilitieren. Schon dumm genug, dass die SPD ohne Not zum Thema Eurobonds vorpreschen musste (pro Eurobonds unter bestimmten Voraussetzungen). Dabei hat die SPD mit Steinbrück der einzigen Politiker, der die Finanzkrise von der Komplexität versteht und sie auch erklären kann.
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.999.905 von straßenköter am 25.08.11 09:50:20das ist nicht dumm gedacht
im grunde bekommen wir doch nur mit was wir mitbekommen sollen
wie die strategie dahinter aussieht
wer was und welche taktik verfolgt
welche nachrichten publik werden und welche nicht
all das werden wir nie rausbekommen
es sei denn wir haben mal wieder ein paar unbestechliche :eek:
Ich bin mal gespannt wie es weitergeht, weil ich glaube, dass immer mehr Politiker verstehen, dass sie mit einer vollendeten Transferunion Deutschland in ein paar Jahre beerdigen können. Köhler hat gesehen, was er in Zukunft hätte unterschreiben sollen, worauf es hinausläuft und hat einen Vorwand genutzt, weg zu kommen.
Es ist absolut erstaunlich, dass sich die Märkte halbwegs beruhigt haben. Das sollte aber nur eine Scheinruhe sein. Spätestens wenn Italien Ende September die nächsten Anleihen emittieren muss, schlägt die Stunde der Wahrheit. Dann wird man sehen, zu welchen Konditionen Marktteilnehmer bereit sind, zu zeichnen, wobei ich mir nicht vorstellen kann, wer denn für 5% eine länger laufenden Anleihe von Italien kauft. Wenn es dann keine Käufer gibt, wird sich die Frage stellen, ob eine Neuordnung der Eurozone nicht doch sehr schnell von Nöten ist. Alternativ müsste die EZB auf dem Primärmarkt kaufen und somit ihr letztes Hemd fallen lassen.
Wir sehen hier die Kehrtwende der Politik. Wulffs EZB-Kritik ist nur ein Teilaspekt.

Man bereitet den Euro-Ausstieg vor.
Funktioniert doch alles nicht mehr. Rettungsschirm zu klein, Frankreich steht vor Downrating, viele europäische Banken wackeln (z.B. Societe Generale), die Summen für die zu rollenden Staatsanleihen werden immer grösser, Griechenland "tanzt" der EU mit immer weiteren Forderungen auf der Nase herum, in der CDU-Basis will man nun Sicherheiten von den Empfängern für neue Bailouts (es ist ja kaum vermittelbar, dass wenn Finnland Sicherheiten erhält Deutschland "leer" ausgehen soll). Frau von der Leyen fordert Sicherheiten in Form von physischem Gold. Parteitage für Euro-Diskussionen mit der Parteibasis der CDU werden "weit" nach hinten geschoben. (November)

Der Goldpreis wird mit allen Mitteln "runtergeprügelt", um den dummen Michels dieser Welt diesen "Fluchtweg" zu vermiesen.
Alan Greenspan prophezeit Ende der Eurozone.
Wenn man 1+1 zusammenzählen kann, ist man klar im Vorteil.
... ich kapiere es irgendwie nicht. Warum lässt man Griechenland nicht "pleite gehen"? Kann mir das jemand erklären?

Also es gibt doch x Unternehmen in der Eurozone, die sich Geld am Markt leihen, und dann durchaus auch mal Pleite gehen. "Das macht doch nichts", also deswegen muss doch kein Unternehmen "die Euro-Zone verlassen".

Eine Pleite z.B. von Griechenland schadet doch hauptsächlich denen, die Griechenland Geld geliehen haben. O.k., das Geld ist dann, großenteils, weg. Bzw. ist ja Geld nie weg, es haben eben die Griechen, und zahlen nicht zurück. In so fern ist ja eine Pleite gar nicht nur schlecht für die Griechen.

Ich verstehe, wenn Dt und Fra die Pleite nicht wollen, weil dann irgendwelche Institutionen eben über die Grie-Anleihen ihr Geld verlieren. Aber das kann doch wohl nicht der einzige Grund sein???? Das kann ich nicht glauben!

Aber einen anderen Grund kann ich nicht sehen. Wieso kann Griechenland nicht "einfach" pleite anmelden, und im Euro-Raum bleiben, den Euro behalten... usw. Wieso würde eine Pleite eines Staates die Stabilität, den Euro... gefährden? Anders als die Pleite jedes Unternehmens?

Wo ist das Problem, wenn auf Griechenanleihen dann hohe Zinsen gezahlt werden, und auf Dt-Anleihen niedrige? Hat doch mit dem Euro nix, aber auch rein gar nix zu tun, oder? Ist doch wie mit verschiedenen Unternehmen auch.

Warum also bloß dieses "Theater", warum nicht "einfach" Markt, Marktpreise/Zinsen, und auch Pleiten. Und alles innerhalb des Euro-Raumes, ohne über die Währung zu palavern.

Was verstehe ich da nicht?????
Was mich immer wundert ist, dass man von Verantwortung spricht gegenüber unseren Kindern und Enkeln etc.
Was erzählen die denn in Griechenland, Italien und Portugal ihren Kindern ? Opa hat über seine Verhältnisse gelebt ?
Wäre es nicht viel schlauer, das Geld jetzt richtig rauszuhauen ?
Naja wenn wir pleite sind dann bekommen wir Hilfe von anderen und müssen nicht ständig die Hilfe leisten ...
Konsum ist angesagt nicht sparen ...
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.999.905 von straßenköter am 25.08.11 09:50:20Köhler hatte doch selbst über 400 Millionen versenkt. :laugh:
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.000.539 von Schlau-Meier am 25.08.11 11:27:23Genau ... das Geld haben die Griechen und rücken es nicht mehr raus.
Zitat von Schlau-Meier: ... ich kapiere es irgendwie nicht. Warum lässt man Griechenland nicht "pleite gehen"? Kann mir das jemand erklären?

Also es gibt doch x Unternehmen in der Eurozone, die sich Geld am Markt leihen, und dann durchaus auch mal Pleite gehen. "Das macht doch nichts", also deswegen muss doch kein Unternehmen "die Euro-Zone verlassen".

Eine Pleite z.B. von Griechenland schadet doch hauptsächlich denen, die Griechenland Geld geliehen haben. O.k., das Geld ist dann, großenteils, weg. Bzw. ist ja Geld nie weg, es haben eben die Griechen, und zahlen nicht zurück. In so fern ist ja eine Pleite gar nicht nur schlecht für die Griechen.

Ich verstehe, wenn Dt und Fra die Pleite nicht wollen, weil dann irgendwelche Institutionen eben über die Grie-Anleihen ihr Geld verlieren. Aber das kann doch wohl nicht der einzige Grund sein???? Das kann ich nicht glauben!

Aber einen anderen Grund kann ich nicht sehen. Wieso kann Griechenland nicht "einfach" pleite anmelden, und im Euro-Raum bleiben, den Euro behalten... usw. Wieso würde eine Pleite eines Staates die Stabilität, den Euro... gefährden? Anders als die Pleite jedes Unternehmens?

Wo ist das Problem, wenn auf Griechenanleihen dann hohe Zinsen gezahlt werden, und auf Dt-Anleihen niedrige? Hat doch mit dem Euro nix, aber auch rein gar nix zu tun, oder? Ist doch wie mit verschiedenen Unternehmen auch.

Warum also bloß dieses "Theater", warum nicht "einfach" Markt, Marktpreise/Zinsen, und auch Pleiten. Und alles innerhalb des Euro-Raumes, ohne über die Währung zu palavern.

Was verstehe ich da nicht?????


Ich glaube, dass sich gerade die Erkenntnis bei den Politikern durchsetzt, dass es sinnvoller sein könnte, den kurzfristig schmerzvolleren Weg zu gehen und anstelle der Transferunion einen Schnitt zu machen und das Geld für den Rettungsfonds lieber für die Rekapitalisierung unseres Bankenwesens einzusetzen.
Zitat von Vorstopper: Was mich immer wundert ist, dass man von Verantwortung spricht gegenüber unseren Kindern und Enkeln etc.
Was erzählen die denn in Griechenland, Italien und Portugal ihren Kindern ? Opa hat über seine Verhältnisse gelebt ?
Wäre es nicht viel schlauer, das Geld jetzt richtig rauszuhauen ?
Naja wenn wir pleite sind dann bekommen wir Hilfe von anderen und müssen nicht ständig die Hilfe leisten ...
Konsum ist angesagt nicht sparen ...


Der vermögende Grieche kommt ja seiner Verantwortung gegenüber seinen Kinder nach und transferiert sein Geld nach Deutschland oder der Schweiz bzw. kauft Immobilien in diesen Ländern. Warum explodieren denn gerade die Immopreise in vielen Zentren?
Zitat von Timberone: Köhler hatte doch selbst über 400 Millionen versenkt. :laugh:


Mit nur 400 Millionen wird man aber Ende nicht als Buhmann in den Geschichtsbüchern stehen. Odre zumindest nicht auf den ersten 50 Seiten.
Zitat von Trotanoy: Wir sehen hier die Kehrtwende der Politik. Wulffs EZB-Kritik ist nur ein Teilaspekt.

Man bereitet den Euro-Ausstieg vor.
Funktioniert doch alles nicht mehr. Rettungsschirm zu klein, Frankreich steht vor Downrating, viele europäische Banken wackeln (z.B. Societe Generale), die Summen für die zu rollenden Staatsanleihen werden immer grösser, Griechenland "tanzt" der EU mit immer weiteren Forderungen auf der Nase herum, in der CDU-Basis will man nun Sicherheiten von den Empfängern für neue Bailouts (es ist ja kaum vermittelbar, dass wenn Finnland Sicherheiten erhält Deutschland "leer" ausgehen soll). Frau von der Leyen fordert Sicherheiten in Form von physischem Gold. Parteitage für Euro-Diskussionen mit der Parteibasis der CDU werden "weit" nach hinten geschoben. (November)

Der Goldpreis wird mit allen Mitteln "runtergeprügelt", um den dummen Michels dieser Welt diesen "Fluchtweg" zu vermiesen.
Alan Greenspan prophezeit Ende der Eurozone.
Wenn man 1+1 zusammenzählen kann, ist man klar im Vorteil.



Wulff ist Profi und auch keiner, der "herumpoltert". Ich unterstelle einen Intelligenzquotienten.
Er macht doch keine Kritik an der EZB auf, ohne dass er dies nicht vorher mit Frau Merkel + Regierung abgesprochen hat. Wulff weiß doch oder kann sich ausrechnen, welche Reaktionen seine KRITIK bei der EZB auslösen wird...
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.000.654 von straßenköter am 25.08.11 11:41:36Ich glaube, dass sich gerade die Erkenntnis bei den Politikern durchsetzt, dass es sinnvoller sein könnte, den kurzfristig schmerzvolleren Weg zu gehen und anstelle der Transferunion einen Schnitt zu machen und das Geld für den Rettungsfonds lieber für die Rekapitalisierung unseres Bankenwesens einzusetzen.




Ich denke, es ist ein verdeckter Wirtschaftskrieg ausgebrochen. Die US-Banken sind in der Eigenkapitalisierung besser davor als die europäischen Banken. Die BoA bildet hier nur eine Ausnahme.

Die nicht zu Unrecht gescholtenen US-Banken haben übrigens die Zeit besser genutzt. Während einige kleinere Institute traditionell schwächer gehebelt sind als viele europäische Gegenstücke, so haben andere positive Marktphasen in den letzten Jahren genutzt, um durch Kapitalerhöhungen die Basis des Geschäfts zu stärken. Ob das reicht?
http://www.rottmeyer.de/elite-im-peinlichkeitsrausch/3/

Die USA könnte m.E. das Ziel verfolgen, insbesondere die Eurozone in nächster Zeit abzuschiessen. Die Greenspan-Äußerung kommt nicht von ungefähr. Es ist naiv zu glauben, dass der ehemalige Notenbankchef nur mal eben so in die Presse tönt, dass "nach seiner Einschätzung die Eurozone zusammenbrechen werde".
Wir werden DOWN-Ratings sehen. US-Ratingagenturen. Frankreich steht auf der Abschussliste. Das ist schon lange in der Presse publiziert worden. Infolge eines solchen Ratings müssten alle französischen Banken runtergeratet werden, denn keine Bank kann (normalerweise) ein höheres Rating haben, als der "auffangende" und garantierende Staat...
Dies wäre dann das Ende der Eurozone. Dagegen kann auch die EZB nicht ausreichend Geld drucken. Als Zahler wäre dann de facto nur noch Deutschland übrig. Da nützen auch keine Euro-Bonds. Diese hätten dann einen "Selbstmord-Zinssatz".

Dies wird m.E. gerade vorbereitet. GOLD wird dann wieder extrem haussieren, daher wohl auch die jetzige Drückung. Die USA gehen wohl davon aus, dass ein USD-Crash zunächst nicht eintritt und man sich dann noch einige Monate "Luft" verschaffen kann.

Wenn Deutschland dann eine neue Währung (DM2?) hat, ist eine Welt-Fluchtwährung "Schweiz 2" geschaffen. Die neue Währung würde mit hoher Wahrscheinlichkeit extrem aufwerten. Deutschland hätte dann genau die gleichen Probleme wie die Schweiz jetzt. Der Export würde zusammenbrechen. Deutsche Produkte wären einfach im Ausland, insbesondere in USD zu teuer. Danach würde die Industrie extrem an Umsätzen verlieren, möglicherweise sogar mit der Konsequenz von Pleiten. So würde man auch die begehrten deutschen Autos aus dem US-Markt bekommen und die US-Autoindustrie deutlich aufwerten.

Nach einigen Monaten dann die gute Ausgangssituation für einen NEUSTART der USA. Die Konkurrenten sind stark angeschlagen.

Dies sind nur Überlegungen. Warum tätigt Greenspan diese Äußerungen über den den Zusammenbruch der Eurozone? Er weiß, dass seine Meinung "Gewicht" hat und beachtet wird?!!

Nur Überlegungen.
Was meint ihr? Alles zu weit hergeholt?
Die Diskussion, ob europäische oder US-Banken momentan besser kapitalisiert sind, spielt keine Rolle, weil im Fall der Fälle vermutlich so ziemlich alle westlichen Banken rekapitalisert werden müssten.

Greenspan wird schon nicht zufällig an die Medien gegangen sein.
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.000.908 von Trotanoy am 25.08.11 12:16:32@straßenköter

es ist ganz sicher sinnvoller, Geld für eine Rekapitalisierung der Banken einzusetzen und für "Abwertungsaktionen" der Nachfolgewährung ("DM2?").

Die Regierung hat m.E. nur extreme Angst vor dem HAIRCUT der Sparer. Ohne HAIRCUT geht nichts. Deutschland muß seine Schulden loswerden. Dies geht nur, wenn man den Tauschsatz Euro zu Neuwährung "runtersetzt", z.B. Tausch 20:1 (Euro: Neuwährung). Die Sparguthaben der Deutschen sind da natürlich weg.
Zitat von straßenköter: Die Diskussion, ob europäische oder US-Banken momentan besser kapitalisiert sind, spielt keine Rolle, weil im Fall der Fälle vermutlich so ziemlich alle westlichen Banken rekapitalisert werden müssten.

Greenspan wird schon nicht zufällig an die Medien gegangen sein.



Sehe ich anders. Die US-Banken sind im Eigenkapital deutlich besser aufgestellt. Ausnahme wohl allerdings BoA. Es ist daher m.E. nicht gesagt, dass der USD gleich mit über die "Wupper" geht bzw. dass die US-Banken auch umkippen. Kann man schwer einschätzen. Hängt wahrscheinlich auch davon ab, welchen Klumpenrisiken bei Derivaten (z.B. CDS) bestehen...
@straßenköter,

zur Eigenkapitalausstattung der Banken mal eine interessante Tabelle:

Erläuterung: Nach Ermittlungen des Bankhaus Rott hat die Deutsche Bank auf 1.- € Eigenkapital für 37,82 € risikogewichtete Assets (RWA) im Portfolio. Wenn das im jetzigen Umfeld keine "Bombe" ist, dann weiß ich nicht... Offensichtlich favorisiert man hier den KAMIKAZE-Kurs, frei nach dem Motto "too big to fail" bzw. "der Staat wird uns schon retten" ....
... und dies sind nur die Sachen, wo sich die Bank in die Karten schauen lassen muß.



http://www.rottmeyer.de/elite-im-peinlichkeitsrausch/2/

Risk-Weighted Asset, risikogewichtetes Aktivum, eine Kennzahl aus dem Risikomanagement von Banken, die normalerweise im Zusammenhang mit Basel II steht

Risikogewichtete Aktiva werden in Basel II verwendet, um die Höhe der Mindesteigenmittel für Kreditrisiko zu berechnen. Die Risikogewichteten Aktiva werden durch die Multiplikation des Risikogewichts mit der Exposure at Default eines Kredites berechnet. Von den Risikogewichteten Aktiva sind mindestens acht Prozent als Eigenmittel für Kreditrisiko zu unterlegen.
http://basel2.fh-vie.at/GlossaryDetail.aspx?id=82

Dies heißt umgekehrt: bei einer RWA-Kennzahl von 37,82 müßte nach Basel II das Eigenkapital (8%) also 3,02 € betragen!
zurück zu Wulff und seinen EZB-Äußerungen

Wulff ist kein Idiot.

Wenn man dies als Tatsache unterstellt hat, muß man weiterdenken ... ;)
Zitat von Trotanoy:
Zitat von straßenköter: Die Diskussion, ob europäische oder US-Banken momentan besser kapitalisiert sind, spielt keine Rolle, weil im Fall der Fälle vermutlich so ziemlich alle westlichen Banken rekapitalisert werden müssten.

Greenspan wird schon nicht zufällig an die Medien gegangen sein.



Sehe ich anders. Die US-Banken sind im Eigenkapital deutlich besser aufgestellt. Ausnahme wohl allerdings BoA. Es ist daher m.E. nicht gesagt, dass der USD gleich mit über die "Wupper" geht bzw. dass die US-Banken auch umkippen. Kann man schwer einschätzen. Hängt wahrscheinlich auch davon ab, welchen Klumpenrisiken bei Derivaten (z.B. CDS) bestehen...


Das Problem sind dann sicher die Querschläger, die es wieder geben sollte.
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.001.411 von straßenköter am 25.08.11 13:34:24Sehe ich ähnlich. Frage ist, wie gross diese ausfallen.

Die Klumpenrisiken bei den Derivaten kann man wohl nicht berechnen.
Bei über 800 Billionen USD an Derivaten weltweit braucht nur in einem geringen Prozentsatz realisierte Risiken, um eine gigantische Implosion auszulösen. Da die Banken diese Risikopapiere weit verstreut und versteckt zum Teil auf Tochtergesellschaften verlagert haben, wird die Welt die Luft anhalten... ;)
Man sieht die Kurzsichtigkeit der Leute, die sich gerade mit der Flucht in den CHF vor einem Zusammenbruch der Eurozone schützen möchten. Fällt die Eurozone, fällt auch die Schweiz. Die Bilanzsumme allein der UBS ist 4x so hoch wie das BIP der Schweiz. Da braucht die Feuerwehr gar nicht mehr losfahren, um zu versuchen, den Brand zu löschen.
Zitat von straßenköter: Man sieht die Kurzsichtigkeit der Leute, die sich gerade mit der Flucht in den CHF vor einem Zusammenbruch der Eurozone schützen möchten. Fällt die Eurozone, fällt auch die Schweiz. Die Bilanzsumme allein der UBS ist 4x so hoch wie das BIP der Schweiz. Da braucht die Feuerwehr gar nicht mehr losfahren, um zu versuchen, den Brand zu löschen.


wohl wahr :laugh::laugh:

Intelligenz ist eben rezessiv.


Gold ist Trumpf. Und Silber auch.
Aktuell auch noch subventioniert durch das Goldkartell. Finde ich nett. :)
Der deutsche Michel kauft nicht.
Ist noch zu billig... ;)
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.001.982 von straßenköter am 25.08.11 15:18:46...und auch das PPT hat richtige "Scheißtage"... ;)

Dow


Nasdaq
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.001.982 von straßenköter am 25.08.11 15:18:46andere packen ihr Geld unter die Matratze

wenn's denn beruhigt ...

Antwort auf Beitrag Nr.: 42.002.520 von Trotanoy am 25.08.11 16:23:02...später dürfen dann die Kinder damit "Bauklötze" spielen.
Wie sich Geschichte wiederholt, ist immer wieder erstaunlich.
Das "ideale Geschenk" für Weihnachten 2011?

Nacher geh ich noch alte Omas überfallen. Laut Wulff ist, dass ja ab sofort übergangsweise tolerierbar.
Das gesamte Ausland wünscht sich eine stärkere Führung innerhalb der EU, am liebsten mit Deutschland. Das haben George Soros, chinesische Politiker sowie dutzende Persönlichkeiten in der Politik und Finanzwelt schon in Interviews geäußert. Das was Wulff jetzt gemacht hat, ist der langersehnte Anfang und hoffentlich keine Einmalaktion.

Auch die Ausländer sind an einem stabilen Europa interessiert, nicht nur da sie selber viel investiert haben. Aber so wie der Haufen sich hier anstellt sehen sie ihre Investments in Gefahr. Aufgrund seiner geschichtlichen Vergangenheit traut Deutschland sich nicht. Aber wer sonst soll denn hier die Führung in Europa übernehmen wenn nicht die Deutschen? Wir sollten knallhart das Ruder übernehmen, das Zeug und die Mittel dafür haben wir. Das Teamwork in der EZB - falls man das überhaupt so nennen kann - funktioniert nicht.

>>>Wenn Deutschland dann eine neue Währung (DM2?) hat, ist eine Welt-Fluchtwährung "Schweiz 2" geschaffen. Die neue Währung würde mit hoher Wahrscheinlichkeit extrem aufwerten. Deutschland hätte dann genau die gleichen Probleme wie die Schweiz jetzt. Der Export würde zusammenbrechen. Deutsche Produkte wären einfach im Ausland, insbesondere in USD zu teuer. Danach würde die Industrie extrem an Umsätzen verlieren, möglicherweise sogar mit der Konsequenz von Pleiten. So würde man auch die begehrten deutschen Autos aus dem US-Markt bekommen und die US-Autoindustrie deutlich aufwerten.<<<

Das würde ich differenziert betrachten. Die Produkte von deutschen Firmen werden längst nicht mehr nur in Deutschland hergestellt. BMW, Mercedes und VW haben längst Werke in den USA gebaut und stellen zu $-Preisen her. Die Produktion deutscher Firmen ist schon lange über mehrere Kontinente diversifiziert.
Den deutschen Michel interessiert das sowieso alles nicht.

"Krise, Krise, Krise, Krisensitzung, Krisengipfel" ... Dies hört man schon seit mindestens einem Jahr. "Euro-Zusammenbruch." Erzählen sie auch schon seit ewigen Zeiten. Kann man nicht mehr hören. Passiert ist bisher ja nichts. Wenn es so schlimm wäre, hätte es längst geknallt. Also kann es nicht so schlimm sein. So jedenfalls Michels Logik. Es wird weggezappt. Fußball. Wer spielt heute gegen wen?

Es ist wie Fukushima. Am Anfang war die Berichterstattung mit 15-Minuten-Takt über den Fernseher. Heute berichten die Zeitungen noch nicht einmal mehr im Wochentakt. Allenfalls dass Tepco mal wieder an einem Rohr gemessen hat. Meßwert bis zum Anschlag. Tepco hat dann gesagt, dass sie keine anderen Geräte hätten. Mit der Elektronik standen die Japaner ja schon immer auf dem Kriegsfuß. Schilddrüsen von Kindern wurden untersucht. Die Werte seien extrem hoch. (Fehlt nur noch: Das Meßgerät konnte die genaue Höhe nicht feststellen, da die Skala nicht ausreichte...)
Im Ergebnis spielt sich in Japan die größte Tragödie ab, die es in der Menschheitsgeschichte gegeben hat.
Googeln Sie mal! Ich wette, die Berichterstattung ist Tage wenn nicht sogar Wochen alt!

Der deutsche Michel wird durch den bevorstehenden HAIRCUT seine gesamten Ersparnisse verlieren.
Bargeld weg!
Sparguthaben weg!
Festgeld weg!
Lebensversicherung weg!
Bausparguthaben weg!
Alles wo Euro draufsteht weg!

Interessiert den Michel gar nicht.
Der Bankberater hat was anderes gesagt. Der muß das wissen.
Oder Schulterzucken. Wenn das dann so ist, trifft es alle...
Der Wulff ist Jurist und versteht wahrscheinlich gar nicht, dass Eurobonds vor allem den Zinsaufwand in Europa niedrig halten sollen. Gerade schwache Staaten könnten durch Eurobonds wieder Wachstum schaffen.

Möglicherweise kann Wullf nicht einmal Bilanzen lesen, anders ist sein Unsinn eigentlich nicht zu erklären. Er könnte ja bei Norbert Walter einen Kurs belegen....
Erstaunlich, dass so viele auf Gold als Allheilmittel schwören, ist für manche wohl eine Ersatzreligion.

Dabei ist Gold doch auch nur eine Blase, echter Wert ca. 600$ für Exploration, Förderung, Distribution etc.. :-)
Den verfolgten Sinn von Eurobonds sollte jeder verstehen, der es will. Wulff ist sicher nicht blöd, so dass er dies definitiv verstehen wird. Er wird auch verstehen, dass der Eurobond kurzfristig vielleicht sogar die geeignetste Lösung ist, Ruhe in den Markt zu bekommen. Ist der Eurobond aber für Deutschland mittel- bis langfristig die beste Lösung? Diese Frage beantworten immer mehr Leute mit nein.

Bei Gold geht es doch nicht darum, sein ganzes Vermögen einseitig zu investieren, sondern begrenzt auf 5-10%. Im grunde kann sich jeder Goldinvestierte freuen, wenn Gold in x-Jahren wieder deutlich tiefer stehen wird, weil dann seine restlichen Vermögenswerte im Zuge einer Entspannung an den Märkten wieder deutlich gestiegen sind.

Unabhängig ob die Förderkosten für Gold wirklich bei 600 Euro liegen, liefern doch Produktionskosten lediglich eine Preisuntergrenze. Oder verkauft Microsoft Betriebssysteme zu den Produktionskosten?
Deutschland ist doch längst keine Insel der Seligen (zeitweise auch der Unseligen) mehr, Deutschland ist ein Teil Europas mit allen Pflichten und Vorteilen.

Wer das nicht realisiert, lebt in einer Traumwelt.
Zitat von Entbehrungsreicher: Erstaunlich, dass so viele auf Gold als Allheilmittel schwören, ist für manche wohl eine Ersatzreligion.

Dabei ist Gold doch auch nur eine Blase, echter Wert ca. 600$ für Exploration, Förderung, Distribution etc.. :-)



Goldblase? Wo ist sie denn?
August 23, 2011
von Frank Meyer

http://www.rottmeyer.de/goldblase-wo-denn/
@Entbehrungsreicher

Du hast sicher kein Gold. Das ist also der Neidfaktor.
Wenn man sich dann wie Du auf schlimme Zeiten einstellen muß, ist auch schon klar, woher Dein NICKNAME kommt...

Der Wulff ist Jurist und versteht wahrscheinlich gar nicht, dass Eurobonds vor allem den Zinsaufwand in Europa niedrig halten sollen. Gerade schwache Staaten könnten durch Eurobonds wieder Wachstum schaffen.

Der Bundespräsident versteht also nichts.
Das ist natürlich auch eine Meinung. Deine Meinung,
Eurobonds wurden durch Frau Merkel abgelehnt. So jedenfalls der letzte Stand. Hat sie ihre Meinung nun geändert? Ist der Bundespräsident blöd? Läßt sich das daraus schließen, dass Wulff Jurist ist? Wachstum durch Eurobonds?

Fragen über Fragen. Das kann man natürlich so fortsetzen...
Die letzte Frage fehlt noch.
Sie lautet: Sind wir nun alle schwachsinnig geworden?
Zitat von Entbehrungsreicher: Deutschland ist doch längst keine Insel der Seligen (zeitweise auch der Unseligen) mehr, Deutschland ist ein Teil Europas mit allen Pflichten und Vorteilen.

Wer das nicht realisiert, lebt in einer Traumwelt.


Und was soll mir Dein Posting sagen? Dass es Deutschland Pflicht ist Eurobonds zu akzeptieren, auch wenn man der Meinung ist, dass es das Ende der guten Bonität Deutschland ist? Eurobonds verhindern kurzfristig einen Knall, den es bei einem Schuldenschnitt und einem Austritt einzelner Länder geben könnte bzw. wird. Ist es aber langfristig für Deutschland, aber auch für andere Länder nicht besser einen anderen Weg zu gehen?
Genauso könntest Du übrigens fordern, dass die EZB zukünftig alles aufkauft (außer Tierfutter) und somit sämtliche Zusammenbrüche/Insolvenzen verhindert. Da kannst Du sagen, warum nicht, machen die USA doch auch. Die Staatsanleihenkurse in den USA stehen sogar auf Höchststand. Hier würde ich gerne nochmals in 10 Jahre abwarten, was das Ergebnis dieses Handelns ist.

Wenn Du sagst, dass Dir Inflation lieber ist, da man sich als Vermögender eventuell besser vorbereiten kann als bei einem zweiten Lehman-Ereignis, kann ich Antwort sogar akzeptieren.
Zitat von SenfDazuGeber: Das gesamte Ausland wünscht sich eine stärkere Führung innerhalb der EU, am liebsten mit Deutschland. Das haben George Soros, chinesische Politiker sowie dutzende Persönlichkeiten in der Politik und Finanzwelt schon in Interviews geäußert. Das was Wulff jetzt gemacht hat, ist der langersehnte Anfang und hoffentlich keine Einmalaktion.

Auch die Ausländer sind an einem stabilen Europa interessiert, nicht nur da sie selber viel investiert haben. Aber so wie der Haufen sich hier anstellt sehen sie ihre Investments in Gefahr. Aufgrund seiner geschichtlichen Vergangenheit traut Deutschland sich nicht. Aber wer sonst soll denn hier die Führung in Europa übernehmen wenn nicht die Deutschen? Wir sollten knallhart das Ruder übernehmen, das Zeug und die Mittel dafür haben wir. Das Teamwork in der EZB - falls man das überhaupt so nennen kann - funktioniert nicht.

>>>Wenn Deutschland dann eine neue Währung (DM2?) hat, ist eine Welt-Fluchtwährung "Schweiz 2" geschaffen. Die neue Währung würde mit hoher Wahrscheinlichkeit extrem aufwerten. Deutschland hätte dann genau die gleichen Probleme wie die Schweiz jetzt. Der Export würde zusammenbrechen. Deutsche Produkte wären einfach im Ausland, insbesondere in USD zu teuer. Danach würde die Industrie extrem an Umsätzen verlieren, möglicherweise sogar mit der Konsequenz von Pleiten. So würde man auch die begehrten deutschen Autos aus dem US-Markt bekommen und die US-Autoindustrie deutlich aufwerten.<<<

Das würde ich differenziert betrachten. Die Produkte von deutschen Firmen werden längst nicht mehr nur in Deutschland hergestellt. BMW, Mercedes und VW haben längst Werke in den USA gebaut und stellen zu $-Preisen her. Die Produktion deutscher Firmen ist schon lange über mehrere Kontinente diversifiziert.



Man kann das durchaus auch anders sehen.
Die Zeiten "blühender Wiesen" nähern sich einem Ende. Die Staatsverschuldungen haben einen Grad erreicht, in dem der Kollaps sehr kurzfristig eintreten kann.

Was man will, ist die eine Sache.
Natürlich will man einen gemeinsamen EURO, eine funktionierende EU und Wohlstand für alle.
Ganz klar.

Frage ist doch, wer finanziert das oder besser gesagt, ist dies überhaupt finanzierbar?
Wer soll es zahlen?
Wenn der EURO kippt, werden sich alle auf die Nachfolgewährung in Deutschland stürzen. Meine Meinung. Damit stehe ich auch nicht alleine da.

siehe auch
Auszug:
Falls Deutschland aus dem Euro austritt, dürfte der Bundfuture dahin springen, wo das Schweizer Pendant jetzt schon steht: Richtung 150. Zum anderen dürfte es in Deutschland erst ein mal einen Konjunkturschock geben, weil die neue „DM“ explodiert.

aus:
Euro: Deutschland Austritt?
25.08.2011
von Michael Mross
http://www.mmnews.de/index.php/wirtschaft/8414-euro-deutschl…
zitat
Es ist doch so, dass Herr Bundespräsident das gesagt hat was wir alle denken oder zumindest die, die von Wirtschaft und Geldpolitik eine Ahnung haben.


frage:
was bzw. wer bestimmt hierbei , ab wann/wo hier die ahnung anfängt oder aber die rechthaberei?

ich persönlich vertrete die meinung, dass man zu einer ganzen situation eine ahnung haben sollte um eine komplexe lösung liefern zu können.

deshalb...wir deutschen sollten uns endlich mal ein wenig zurücknehmen...denn alleine..bzw. mit D Mark retten wir gar nichts.

soviel zur ahnung.


ich wünsche ein schönes wochenende
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.005.923 von M0NEYDESTR0YER am 26.08.11 11:07:40ich persönlich vertrete die meinung, dass man zu einer ganzen situation eine ahnung haben sollte um eine komplexe lösung liefern zu können.

deshalb...wir deutschen sollten uns endlich mal ein wenig zurücknehmen...denn alleine..bzw. mit D Mark retten wir gar nichts.

soviel zur ahnung.


Euro wollen alle.
Frage ist doch, wer bezahlt das?
Kann Deutschland als Hauptzahler die Staatsdefizite in Spanien, Italien, Irland, Griechenland, Portugal und wahrscheinlich auch noch in Frankreich bezahlen?

Europäische Wirtschaftsregierung ist ein Witz. Ein schlechter Witz.

hierzu Lohrke:
http://www.wallstreet-online.de/nachricht/3218443-same-proce…

Während Frau Merkel gestern im Sommerinterview so tut, als hätte sie alles im Griff, zeigt Griechenland mit Überschreitung seiner Verschuldensziele und Mehrausgaben von 2,7 Mrd. Euro, dass sie zusammen mit Sarkozy nicht mal in der Lage ist, das kleine Griechenland in die Schranken zu weisen. Wie soll angesichts dieses Versagens Vertrauen in die Handlungsfähigkeit Europas wachsen? Den Spekulanten macht man es derzeit denkbar einfach. Den Preis für diese Unfähigkeit zahlen am Ende wir alle.

Griechenland verfehlt erneut Ziele. Statt der geplanten Neuverschuldung von 7,5 % des Bruttoinlandsprodukts ist bereits heute absehbar, dass das Defizit für 2011 mehr als 8 % betragen wird. Die Ausgaben stiegen um +2,7 Mrd. Euro.

Standpunkt: Die Griechen belügen und betrügen uns, dass man aus dem Staunen nicht mehr herauskommt. Und dennoch wird diesem Land wieder und wieder mit unseren Steuermitteln geholfen. Wann endlich ziehen die Verantwortlichen hier die Reißleine? So lange wie sich europäische Staaten wie Griechenland ohne Sanktion so verhalten können wie Griechenland seit Anfang der Finanzkrise, so lange ist jede Aktion von Merkel, Sarkozy und wem auch immer unglaubwürdig und keines Vertrauens wert. Wer schon bei dem kleinen Griechenland, das uns wieder und wieder belogen hat, dermaßen versagt, wie will der im Zweifel ganz Europa retten? Ich vertraue in der EU und unserer Regierung keinem mehr. Das Beste ist man wählt sie alle ab.
Zu Griechenland habe ich eine andere Meinung. Ich hätte nie gedacht, dass man derartige Einsparungen in Griechenland durchsetzt. Es zeigt sich aber, dass gesundsparen mit einem hohen Schuldenstand nicht funktioniert, wenn ich nicht die Möglichkeit habe, über meine Währung zu verfügen.

Somit wäre es für alle Beteiligten besser, Griechenland in die Währungsfreiheit zu entlassen und ihnen dabei einen wesentlichen Teil der Schulden zu erlassen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.006.079 von straßenköter am 26.08.11 11:34:58Somit wäre es für alle Beteiligten besser, Griechenland in die Währungsfreiheit zu entlassen und ihnen dabei einen wesentlichen Teil der Schulden zu erlassen.


Wie soll das denn gehen?
Ob sich die Griechen darum reißen?
Man hat den Griechen die Schulden bereits erlassen. Meinst Du im Ernst, man sieht von griechischen Schulden noch einen Cent wieder? Zahler ist hier bereits Deutschland oder die EZB.

Mit einem griechischem TRÖRÖÖÖÖ und der Ankündigung Griechenlands, dass sie sich für die "Währungsfreiheit" "entschieden" haben soll man sie entlassen? :laugh::laugh:

Man nennt das Staatsbankrott.
Griechenland-Bonds fallen dann komplett aus. Überall. Bei jeder Bank. Auch bei der EZB. Die müßten dann offiziell wertberichtigt (=ausgebucht) werden. S&P sagt bereits, dass es RAMSCH ist. Wir sind bei den Bonds bereits bei über 45%. Das ist über dem "übelsten Argentinienniveau vergangener Zeiten".

Wo kriegt Griechenland dann das Geld her? Wer finanziert Griechenland in Zukunft?
Dies würde in Griechenland mindestens +20% Arbeitslose bedeuten.

...und vor allem: Wenn die Griechen das machen, wie sehen dann die anderen PIIS-Staatsanleihen aus?
Wahrscheinlich im Prozentsatz senkrecht nach oben. Und dann ist der EURO sofort platt...
Dann rechne mal, ob es nicht sinnvoller ist, anstelle der Aufstockung des Rettungsfonds zu verabschieden, das Geld in die Rekapitalisierung der Banken zu stecken.

Es geht ja auch nicht um eine 100% Cut, nur muss die Verschuldung des Landes auf ein erträgliches Maß. Und natürlich ist das eine Staatsinsolvenz.

Natürlich ist das zunächst auch für Griechenland bitter, aber durch die Abwertung einer neuen Währung kann man Wettbeberwsfähigkeit zurückgelangen
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.006.228 von straßenköter am 26.08.11 12:04:22Man kann Griechenland nicht aus dem Euro "entlassen".
Die Griechen wollen das auch gar nicht. Die treten nicht freiwillig aus.
Der Vertrag von Lissabon sieht auch keinen "Rausschmiß" von EU-Staaten vor.

Dieses ganze Gesabbel um eine Griechenland-Entlassung und Einigungen ist POPULISMUS von Politikern (z.B. Steinbrück u. andere SPDler) und entbehrt jeglicher Realität. Alles nur Nebelbomben.

Es gibt nur eine Realität:
Deutschland tritt aus dem EURO aus oder zahlt für alle defizitären Staaten.
Was anderes gibt es nicht.
Variante II heißt Rettungsschirm XXXXL (zu Lasten des Hauptzahlers Deutschlands) oder Eurobonds.
Eurobonds hat Merkel bereits abgelehnt.


Kann Deutschland das alles zahlen?

Wohl kaum.
Natürlich kannst Du Griechenland nicht rausschmeißen. Entweder gehen sie selber raus oder Du gibst Ihnen kein Geld mehr. Was passiert denn, wenn Du den Geldfluß stoppst? Richtig: Sie können ganz schnell ihre Ausgaben nicht mehr bedienen und gehen in die Pleite.
Es sollen ja noch bereits ganz andere Sachen ablaufen.

Ob da allerdings etwas dran ist, kann ich nicht berurteilen. Liest sich wie eine Ente. Habe allerdings gestern ein Fernseh-Interview gesehen, wo ich nur noch überlegt habe, "ob ich heute schon gekotzt habe". Der Irrsinn sitzt im Rollstuhl. Absurditäten schließe ich nicht mehr aus.

Text:
Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble plant – in bekannt gewordenen Geheimpapieren – die vollständige Entmachtung des deutschen Parlaments. Die Generalermächtigung für eine neue EU-Behörde ist vorgesehen, die künftig über unsere deutschen Steuergelder verfügen soll. Damit soll die EU endgültig eine Haftungs- und Schuldenunion werden. Gegen die Entmachtung unseres Parlamentes sind über die Internetseite abgeordneten-check.de schon 50.000 Protest-Emails an die 620 Abgeordneten im Bundestag eingegangen.

http://www.wallstreet-online.de/diskussion/1168601-1-10/50-0…
Zitat von straßenköter: Natürlich kannst Du Griechenland nicht rausschmeißen. Entweder gehen sie selber raus oder Du gibst Ihnen kein Geld mehr. Was passiert denn, wenn Du den Geldfluß stoppst? Richtig: Sie können ganz schnell ihre Ausgaben nicht mehr bedienen und gehen in die Pleite.


Genau.
Und der Markt konstatiert, dass man es dann mit anderen defizitären Euroländern genauso macht. Damit schießen die Zinssätze für die Bonds für die PIIGS allesamt in die Höhe, die Ratings fallen, die Banken müssen wertberichtigen, es kommt zu Bankenpleiten, Panikreaktionen in der Bevölkerung (Bankrun) ...

Die Dominosteine würden fallen. Zum Schluß gäbe es den Euro nicht mehr.
Die immer mit Eile einberufenen EU-Krisensitzungen machen die nicht aus Jux und Dollerei.
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.006.492 von Trotanoy am 26.08.11 13:03:18Damit sind wir wieder beim Ausgangsthema.

Wulff kritisiert die EZB, dass sie PIIGS-Staatsanleihen aufkaufen.
Das macht die EZB ja nicht aus Jux und Dollerei.
Sie machen es, weil sonst genau das Szenario eines Domino-Effektes eintritt. Aktuell gibt es nicht genügend Käufer. Ich denke mal, bei der EZB ist niemand sonderlich glücklich, sich diesen Schrott in die Bilanz zu schieben.
Ich habe nicht gesagt, dass Du mit einer Neustrukturierung der Eurozone Sonnenschein hast. Raus müssen alle Länder mit strukturellen Problemem, die eine schwache Währung ohne wenn und aber benötigen. Dies sind defintiv Griechenland, Portugal und Spanien. Länder wie Italien benötigen lediglich einen gewissen Cut, müssen aber nicht zwangsläufig ausscheiden. Die neue Eurozone wäre auch für einige andere Kandidaten eher von Interesse. Mit gesunden Mitgliedern kannst Du dann auch Eurobonds ausgeben.

Klar musst Du dann das westliche Bankensystem rekapitalisieren und wahrscheinlich durchläufst Du auch eine Rezession, aber wie sieht denn denn Dein Langfristszenario aus, wenn Du in ein paar Monate mit Eurobonds mit der jetzigen Zone startest. Wie sollen denn Länder wie Grichenland auf einen grünen Zweig kommen. Eine Rezession durchlaufen die mit den Sparmaßnahmen so oder so. Die Verschuldung wird durch einen Eurobond auch nicht besser. Der Unterschied zum sofortigen Schnitt ist, dass Du den status quo länger erhältst und dann beim späteren Knall keiner mehr die Möglichkeiten hat, ohne massive Inflationierung das System zu reseten.

Wie sieht denn Dein Langfristszenario für eine
Wie sieht denn Dein Langfristszenario für einen jetzigen Eurobond aus?
hallo trotanoy,

ich glaube, ihr diskutiert zu eng d.h. zu europäisch. ich erinnere an deine beiträge 16 + 42 und möchte darauf hinweisen, dass merkel aus amerika zur mächtigsten frau der welt ausgerufen wurde. wenn man nun im zusammenhang mit der greenspan-äußerung die anderen europäer von dieser meinung überzeugen kann, hat man von seiten amerikas nur noch einen ansprechpartner.
könnte es sein, dass das verhalten von frau merkel und ihrem finanzminister ja so zu erklären ist, dass sie wie auch immer von der amerikanischen elite genau zu diesem verhalten erpresst werden?-
es brächte nämlich eine menge vorteile für die usa.

mit nachdenklichem gruß
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.007.153 von beluga1 am 26.08.11 14:47:53Natürlich würden die USA die Ausgabe von Eurobonds zu 100% befürworten. Dann müssten die USA ihre Banken auch nicht rekapitalisieren im Gegensatz zum Haircut und einer Umstrukturierung. Hier war ja auch jeder froh, dass AIG mit US-Steuergeldern gerettet worden ist, wobei mehr als die Hälfte der Gelder direkt nach Europa geflossen sind. Da waren die Amis nicht umsonst sauer, dass man eine paar Wochen danach in Deutschland nicht bereit war, Opel finanziell zu unterstützen.
Zitat von straßenköter: Wie sieht denn Dein Langfristszenario für einen jetzigen Eurobond aus?


Ob man überhaupt für Eurobonds "mal eben so" entscheiden kann, halte ich für zweifelhaft. Dies wäre eine völlige Umstrukturierung bestehender Finanzierungsstrukturen. Dies setzt m.E. ein Gesetz voraus. Zeitfenster bis zur Veröffentlichung des Gesetzes mit allen Gremien ca. 1,5 Jahre Minimum.

Mal eben "schnell schnell" geht m.E. nicht. Es gibt hier auch zuviele Gegner von Eurobonds.

Bis dahin ist sowieso alles gelaufen.

Weiteres Problem: Für welchen Zinssätzen Eurobonds zukünftig gehandelt werden, wird man dem Markt nicht aufdiktieren können. Das entscheidet der Markt. Ich schätze mal minimal 3% +. Es wird ja letztlich der gesamte Griechenland-Portugal-Irland-Ramsch mit finanziert. Dies wäre aber lang- und sogar mittelfristig zu teuer.
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.007.252 von straßenköter am 26.08.11 15:01:51Macht definiert sich über Währungen, den USA wäre ein Zerfall des EURO natürlich recht. Obama möglicherweise denkt da anders und demokratischer, aber die Republikaner sind keine Freunde des Euro oder Yuan.
Zitat von beluga1: hallo trotanoy,

ich glaube, ihr diskutiert zu eng d.h. zu europäisch. ich erinnere an deine beiträge 16 + 42 und möchte darauf hinweisen, dass merkel aus amerika zur mächtigsten frau der welt ausgerufen wurde. wenn man nun im zusammenhang mit der greenspan-äußerung die anderen europäer von dieser meinung überzeugen kann, hat man von seiten amerikas nur noch einen ansprechpartner.
könnte es sein, dass das verhalten von frau merkel und ihrem finanzminister ja so zu erklären ist, dass sie wie auch immer von der amerikanischen elite genau zu diesem verhalten erpresst werden?-
es brächte nämlich eine menge vorteile für die usa.

mit nachdenklichem gruß


Natürlich werden Merkel und auch Schäuble erpresst. Die Druckposition ist klar erkennbar.
Wer sollte sich auch schon gegen die USA stellen? Bzw. einen Kurs GEGEN die USA einnehmen?
Ich denke, das überlegt sich jeder gut. Die ganze Politik ist gewachsen und PRO-USA ausgerichtet.

Die Amis stehen aber mit dem Rücken an der Wand. In den nächsten Jahren entscheidet sich, ob die USA eine Industrienation bleiben oder in den Status eines Agrarlandes zurückfallen.

Letztlich denke ich daher, dass die USA die Europäer "hereinlegen" wollen. Die USA sitzen am "Drücker". Alle Ratingagenturen sind US-Unternehmen. Ist doch schon merkwürdig, dass die Ratings für die PIIGS langsam und schrittweise immer weiter gesenkt wurden. In anderen Regionen der Welt ist gar nichts passiert. ;)
Es ist Wirtschaftskrieg. Meine Überzeugung. s. Beitrag 16
Wenn die Amis die Eurozone "hochgehen" lassen und es irgendwie schaffen, den USD und ihre eigene Wirtschaft zumindest einige Monate weiterführen können, haben sie gewonnen.
In diesem Fall würde eine Unmenge an "Porzellan" in Europa zu Bruch gehen. Dann käme mit dem Crash des USD sogar faktisch noch ein zweiter Crash auf die Europäer zu.
Gute Startposition für einen Neustart der Amis. Autoindustrie-Konkurrenten, Maschinenbauer-Konkurrenten, Chip-Hersteller-Konkurrenten mal eben elegant aus dem Weg geräumt. Und man braucht dafür noch nicht einmal Geld in die Hand zu nehmen. Das macht der Markt. Und zwar bis zum letzten Cent. ;)
Zitat von Trotanoy:
Zitat von straßenköter: Wie sieht denn Dein Langfristszenario für einen jetzigen Eurobond aus?


Ob man überhaupt für Eurobonds "mal eben so" entscheiden kann, halte ich für zweifelhaft. Dies wäre eine völlige Umstrukturierung bestehender Finanzierungsstrukturen. Dies setzt m.E. ein Gesetz voraus. Zeitfenster bis zur Veröffentlichung des Gesetzes mit allen Gremien ca. 1,5 Jahre Minimum.

Mal eben "schnell schnell" geht m.E. nicht. Es gibt hier auch zuviele Gegner von Eurobonds.

Bis dahin ist sowieso alles gelaufen.

Weiteres Problem: Für welchen Zinssätzen Eurobonds zukünftig gehandelt werden, wird man dem Markt nicht aufdiktieren können. Das entscheidet der Markt. Ich schätze mal minimal 3% +. Es wird ja letztlich der gesamte Griechenland-Portugal-Irland-Ramsch mit finanziert. Dies wäre aber lang- und sogar mittelfristig zu teuer.


Der Markt wird aber keine 1,5 Jahre mehr akzeptieren. Es wird jetzt in den nächsten Wochen eine tragende Lösung gesucht. Die EZB hat durch die Käufe auf dem Sekundärmarkt italienischer und spanischer Anleihen die Renditen wieder Richtung 5% gedrückt. Ende September stehen in Italien größere Neuemissionen an. Wer zeichnet diese Anleihen zu den jetzigen Konditionen? Gut man wird versuchen, eine kurzfristige Refinanzierung zu wählen. Aber was passiert, wenn der geforderte Zins zu hoch ist? Rufen wir dann wieder nach der EZB, dass diese ihr letztes Hemd verliert? Eigentlich unvorstellbar (wie so vieles zuvor). Worauf ich hinaus will, ist, dass der Markt eine schnelle Lösung sehen möchte.
Zitat von Entbehrungsreicher: Macht definiert sich über Währungen, den USA wäre ein Zerfall des EURO natürlich recht. Obama möglicherweise denkt da anders und demokratischer, aber die Republikaner sind keine Freunde des Euro oder Yuan.


Letztlich gibt es nur eine Währung in der westlichen Welt. Das ist der USD. Der US-Dollar ist Weltleitwährung.
Alle anderen westlichen Währungen sind faktisch nur "Derivate" auf den USD. Euro, Schweizer Franken, Britische Pfund, Australische Dollar, YEN etc. sind überall bei den Staatsbanken und Zentralbanken fett mit US-Dollar unterlegt...

Mit Freundschaft hat das nicht viel zu tun.

Zur Investition in Währungen:
Die einzige Währung, gegen die alle Papierwährungen gleichzeitig verlieren, ist GOLD.
GOLD ist das einzige Geld mit AAAA-Status und Zahlmittel überall auf der Welt. Gold wird auch nicht entwerten wie das ganze übrige Papiergeld.
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.007.700 von straßenköter am 26.08.11 16:08:07Der Markt wird aber keine 1,5 Jahre mehr akzeptieren. Es wird jetzt in den nächsten Wochen eine tragende Lösung gesucht. Die EZB hat durch die Käufe auf dem Sekundärmarkt italienischer und spanischer Anleihen die Renditen wieder Richtung 5% gedrückt. Ende September stehen in Italien größere Neuemissionen an. Wer zeichnet diese Anleihen zu den jetzigen Konditionen? Gut man wird versuchen, eine kurzfristige Refinanzierung zu wählen. Aber was passiert, wenn der geforderte Zins zu hoch ist? Rufen wir dann wieder nach der EZB, dass diese ihr letztes Hemd verliert? Eigentlich unvorstellbar (wie so vieles zuvor). Worauf ich hinaus will, ist, dass der Markt eine schnelle Lösung sehen möchte.

Es gibt keine Lösung mehr. In Kürze ist "Aus-die Maus". Man kann über die EZB noch ein bißchen Geld drucken. Oder den Rettungsschirm erweitern. (Hat ja Frau Merkel auch schon abgelehnt).
Nur mit viel Geld und noch mehr Geld läßt sich die Eurozone künstlich am Leben erhalten. Wer gibt dieses Geld? Es ist wie bei einer insolventen Firma. Wenn von außen genügend Geld zugeleitet wird, läßt sich "der totkranke Patient" künstlich am Leben erhalten...

Dann ist das Ende der Eurozone da. Neue Währung in Deutschland. Wahrscheinlich zusammen mit ein bis zwei Nachbarländern. HAIRCUT.

Meine Sicht.
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.007.660 von Trotanoy am 26.08.11 16:03:30stimme dir 100%-ig zu.
die amis werden rücksichtslos versuchen, auf jeden fall 2. absteiger zu sein, mit der hoffnung auf verzögerung wenn nicht gar rettung mit einem blauen auge durch verdienst an unserem untergang.
nur:
1. wie passt hier wulff´s rede dazu?-
2. können wir überhaupt noch etwas dagegen tun?-
3. auch persönlich jeder einzelne?-
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.007.920 von Trotanoy am 26.08.11 16:29:52Der "Todesstoß" wird m.E. von den Amis kommen. Wenn Frankreich von einer US-Ratingagentur down-geratet wird ist Schluss. Wenn dieser Hauptzahler offiziell ausfällt und hier die Banken kippen, ist eine Finanzierung der €urozone gescheitert. siehe Beitrag 16

Die zweite, ernstzunehmende Gefahr für das ganze System geht vom GOLD aus. Wenn die Massen-Flucht in Gold einsetzt und nicht mehr gestoppt werden kann, ist ebenfalls Schluss.

Die weltweite Papiergeldentwertung wird m.E. in jedem Fall stattfinden. Papiergeld wird auf den Wert NULL zurückfallen.
Zitat von Trotanoy: Der Markt wird aber keine 1,5 Jahre mehr akzeptieren. Es wird jetzt in den nächsten Wochen eine tragende Lösung gesucht. Die EZB hat durch die Käufe auf dem Sekundärmarkt italienischer und spanischer Anleihen die Renditen wieder Richtung 5% gedrückt. Ende September stehen in Italien größere Neuemissionen an. Wer zeichnet diese Anleihen zu den jetzigen Konditionen? Gut man wird versuchen, eine kurzfristige Refinanzierung zu wählen. Aber was passiert, wenn der geforderte Zins zu hoch ist? Rufen wir dann wieder nach der EZB, dass diese ihr letztes Hemd verliert? Eigentlich unvorstellbar (wie so vieles zuvor). Worauf ich hinaus will, ist, dass der Markt eine schnelle Lösung sehen möchte.

Es gibt keine Lösung mehr. In Kürze ist "Aus-die Maus". Man kann über die EZB noch ein bißchen Geld drucken. Oder den Rettungsschirm erweitern. (Hat ja Frau Merkel auch schon abgelehnt).
Nur mit viel Geld und noch mehr Geld läßt sich die Eurozone künstlich am Leben erhalten. Wer gibt dieses Geld? Es ist wie bei einer insolventen Firma. Wenn von außen genügend Geld zugeleitet wird, läßt sich "der totkranke Patient" künstlich am Leben erhalten...

Dann ist das Ende der Eurozone da. Neue Währung in Deutschland. Wahrscheinlich zusammen mit ein bis zwei Nachbarländern. HAIRCUT.

Meine Sicht.


Mit dem Posting sind wir tendenziell auf einer Linie. Deshalb plädiere ich für den kurzfristig harten Schnitt und nicht für die sukzessive Schwächung Deutschlands bis das Boot kentert.
Zitat von beluga1: stimme dir 100%-ig zu.
die amis werden rücksichtslos versuchen, auf jeden fall 2. absteiger zu sein, mit der hoffnung auf verzögerung wenn nicht gar rettung mit einem blauen auge durch verdienst an unserem untergang.
nur:
1. wie passt hier wulff´s rede dazu?-
2. können wir überhaupt noch etwas dagegen tun?-
3. auch persönlich jeder einzelne?-


zu 1.
Wulff warnt indirekt vor der kommenden Entwicklung.
Diese Reaktion ist mit Merkel abgesprochen und kein "Alleingang" von Wulff.
(Merkel kann aber die Bevölkerung nicht warnen, ohne dass eine Panik ausbrechen würde)

zu 2.
m.E. kann man nichts mehr gegen diese Entwicklung tun
Es ist allenfalls durch Gelddrucken zeitlich noch geringfügig verzögerbar.
Die EZB ist bereits eine "BAD BANK".

zu 3.
man muß sein Geld umschichten (----> da HAIRCUT unvermeidbar)
in
Gold/ Silber
Immobilien (aktuell z.T. schon leider zu teuer)
Aktien (Hauptindizes meiden - Einzelwerte außerhalb der mainstream!)
und
Vorräte anlegen für Zeiträume bis 2 Monate

+ sich nicht die Stimmung vermiesen lassen :)
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.008.178 von Trotanoy am 26.08.11 16:59:35zu 2.
wäre nicht doch noch der einzige ausweg der austritt deutschlands anzusehen, natürlich mit den negativen
vielleicht sogar sehr gefährlichen folgen der amerikanischen erpressung?-
so oder so sind deine vorsorgeratschläge von erstrangiger bedeutung.
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.008.136 von straßenköter am 26.08.11 16:53:47Mit dem Posting sind wir tendenziell auf einer Linie. Deshalb plädiere ich für den kurzfristig harten Schnitt und nicht für die sukzessive Schwächung Deutschlands bis das Boot kentert.


Einfach gesagt.
5 Billionen Euro Spargelder in Euro gehen beim deutschen Michel in einem HAIRCUT "über die Wupper". Wenn nur 5% der Sparer, die zum Teil ja ALLES verlieren, hier auf unsere Politiker so richtig sauer werden, wird selbst der Mars (sofern er denn bewohnbar wäre) für die Politiker kein sicherer Ort mehr sein.

So ist das eben.
Der MOB sucht immer einen "SCHULDIGEN". Im Zweifel ist es der arme Mensch, der hier den RESET-Knopf drückt.
Zitat von beluga1: zu 2.
wäre nicht doch noch der einzige ausweg der austritt deutschlands anzusehen, natürlich mit den negativen
vielleicht sogar sehr gefährlichen folgen der amerikanischen erpressung?-
so oder so sind deine vorsorgeratschläge von erstrangiger bedeutung.


Den Deutschen geht es doch aktuell gut.
Die sind überfressen und satt. Planen schon den nächsten Urlaub in der Karibik oder auf Malle.
Die Einkaufsstrassen sind voll.

Auch die Jugendlichen kriegen in hoher Prozentzahl einen Ausbildungs- oder Studienplatz.
Guck Dir dagegen unsere Nachbarländer an.
http://www.mmnews.de/index.php/wirtschaft/8416-euro-macht-ju…

Wer sollte bei uns den RESET-Knopf drücken?

Es wird daher als KOLLAPS von außen kommen. Frankreich-Downrating, GOLD-Explosion oder ein drittes Ereignis, was wir nicht sehen. (Murphy's 3. Gesetz: Es geht immer an der stelle schief, wo die Leute am wenigsten mit rechnen.)
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.008.558 von straßenköter am 26.08.11 18:03:43Richard Sulik: Die Finnen haben hinter dem Rücken aller Partnerländer mit den Griechen einen Sonderdeal verabredet. Das war absolut inkorrekt.

DAS nervt ihn. Nicht nur ihn. Auch die CDU-Basis ist stinkesauer.
Ansonsten sind die Argumente alles "alte Kamellen".

Aber wo er Recht hat, hat er Recht.

Richard Sulik:
Es ist keine Hilfe, schon gar keine Rettung, wenn man einem völlig überschuldeten Land immer neues Geld leiht. Griechenland produziert ja weiter Defizite und wird das noch lange tun. Athen hatte allein von Januar bis Juli 2011 wieder ein Haushaltsloch von 15 Milliarden Euro. Auch die 109 Milliarden Euro des zweiten Griechenland-Pakets sind irgendwann verbraten. Wir retten nicht die Griechen, sondern die Gewinne der deutschen und französischen Banken, die ihre Forderungen an Griechenland nicht abschreiben müssen, wie es sich gehört.

Griechenland will aber nicht "raus".

Welt Online: Das Dominoargument, dass nach Griechenland Spanien, Portugal oder Italien fallen, überzeugt Sie nicht?

Dieses RISIKO schätzt er aber m.E. falsch ein...

Richard Sulik: Überhaupt nicht. Wir sollten die Kirche im Dorf lassen – Griechenland ist ein kleiner Teil der Euro-Wirtschaft. In den USA gingen in den 30er-Jahren Tausende Städte pleite, in den 70er-Jahren stand sogar New York kurz davor, ohne dass der Dollar deshalb unter Druck geriet. Italien etwa ist nicht von Griechenland bedroht, sondern von seinem Schuldenstand von 120 Prozent seiner Wirtschaftsleistung. Ähnlich ist es bei Frankreich. Die Franzosen haben drei Jahrzehnte keinen einzigen ausgeglichenen Haushalt gehabt. Irgendwann geht so etwas schief. Und keiner von ihnen muss pleitegehen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.009.066 von Trotanoy am 26.08.11 19:52:35Es geht gar nicht um Griechenland.
Griechenland ist Frau Merkel scheißegal.

Es geht um europäische (unterkapitalisierte) Banken (insbesondere in Frankreich und Deutschland), die wertberichtigen müßten (Griechenland-Anleihen = 0) und zusätzliches KAPITAL benötigen und um einen Markt, der sich natürlich (berechtigterweise) fragt, welches die nächsten Länder sind, die "fallengelassen" werden. Ob die BONDS in Ansehung solcher Risiken unten bleiben? Wohl kaum.
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.008.087 von Trotanoy am 26.08.11 16:47:43Der "Todesstoß" wird m.E. von den Amis kommen. Wenn Frankreich von einer US-Ratingagentur down-geratet wird ist Schluss. Wenn dieser Hauptzahler offiziell ausfällt und hier die Banken kippen, ist eine Finanzierung der €urozone gescheitert. siehe Beitrag 16

Die zweite, ernstzunehmende Gefahr für das ganze System geht vom GOLD aus. Wenn die Massen-Flucht in Gold einsetzt und nicht mehr gestoppt werden kann, ist ebenfalls Schluss
.





Nicht nur Frankreich ist im Fokus der Ratingagenturen. Auch Deutschland.

Is a downgrade of Germany’s credit rating next?

By Emily Blewett, Published: August 24

Aug. 24 (Bloomberg) -- Germany’s government debt may be downgraded in the next three months after Moody’s decision to cut Japan’s credit rating reflects investor concern about developed nation debt, said Aberdeen Asset Management Plc.

“The writing is on the wall” for a German government downgrade, Singapore-based fund manager Anthony Michael said by telephone today, citing “weak fiscal fundamentals” in the country and risks from the euro-area structure.

http://www.washingtonpost.com/business/is-a-downgrade-of-ger…

und GOLD heute 1.829,25 $ +56,90 $ +3,21 %
Zitat von Trotanoy: Mit dem Posting sind wir tendenziell auf einer Linie. Deshalb plädiere ich für den kurzfristig harten Schnitt und nicht für die sukzessive Schwächung Deutschlands bis das Boot kentert.


Einfach gesagt.
5 Billionen Euro Spargelder in Euro gehen beim deutschen Michel in einem HAIRCUT "über die Wupper". Wenn nur 5% der Sparer, die zum Teil ja ALLES verlieren, hier auf unsere Politiker so richtig sauer werden, wird selbst der Mars (sofern er denn bewohnbar wäre) für die Politiker kein sicherer Ort mehr sein.

So ist das eben.
Der MOB sucht immer einen "SCHULDIGEN". Im Zweifel ist es der arme Mensch, der hier den RESET-Knopf drückt.


Das ist doch die Lösung : :D

5000 Milliarden € , davon befinden sich bestimmt 1/3 also ca. 1700 Milliaren € bei den Superreichen
vielleicht 1 - 2 % der Bevölkerung. Darauf eine Vermögensabgabe von 1,5 bis 3 % , progressiv gestaffelt nach Millionen und Milliarden , für 5 oder 10 Jahre um den Haushalt zu entschulden, das
wäre doch mal ein echter "S O L I ".
Zusätzlich noch eine saftige Steuer auf alle Jahresgehälter ab 1 oder 2 Millionen, min 50% bis 75 %
(Progression) , da Stünden wir nach 3 - 5 Jahren super da .

.... und es kann mir keiner erzählen, daß DIE dann großartig leiden würden....... !!:O

Aber dieser MOB hat ja seine Lobbyisten, Verbände und Politiker die andere "SCHULDNER" und "BÜRGER" für eine alternativlose LÖSUNG finden. :rolleyes:

Quando
Antwort auf Beitrag Nr.: 42.010.856 von Quando am 27.08.11 15:19:26http://www.finanzprodukte24.de/880.html?&tx_ttnews[pointer]=…

Das Vermögen der Deutschen wächst und wandert vermehrt auf kurzfristig verfügbare Konten

Sparvermögen, GeldanlageDas Unternehmen Allianz Global Investors hat eine Studie veröffentlicht, nach der das Bruttovermögen der Deutschen im Jahr 2010 um ca. 220 Milliarden Euro gestiegen ist. Zwei Faktoren haben das Vermögen der Deutschen auch im letzten Jahr anwachsen lassen. Diese Faktoren sind zum einen die, nicht nur sprichtwörtliche, Sparsamkeit der Deutschen und zum anderen die sich gut entwickelnde Börse.

Im Durchschnitt hatte damit jeder Deutsche ca. 60.000 Euro angespart. Insgesamt errechnet sich ein gesamtes Bruttovermögen von rund 4,88 Billionen Euro. Pro Bürger ist das Vermögen um ca. 3.000 Euro gestiegen, was hauptsächlich an der sehr hohen Sparquote von ca. 11,3 Prozent und an den steigenden Aktienkursen zum Jahresende hin liegt.

Im Jahr 2010 ist das verfügbare Einkommen um 2,6 Prozentpunkte gestiegen. Somit hatte das Anwachsen des Vermögens hatte nicht unbedingt auch ein Verzicht auf Konsum bedeutet – Abbau der Kurzarbeit, Absetzbarkeit der Krankenversicherungsbeiträge, Rückgang der Arbeitslosigkeit und die wirtschaftliche Erholung → dies führte zum Anstieg der zur Verfügung stehenden Einkommens.

Die Anlagestrategien haben sich in den letzten Jahren nicht stark verändert. Die prozentuale Verteilung des Geldes auf Banken/Sparkassen, Kapitalmarktanlagen, Versicherungen und Pensionsrückstellungen ist in etwa gleich geblieben. Zugenommen haben allerdings die Anlagen in kurzfristig verfügbare Anlagen wie Tagesgeldkonten und Sparkonten. Somit ist die Vorsicht und Sicherheit wohl ein sehr wichtiges Kriterium bei der Geldanlage.

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VORSICHT und SICHERHEIT kehren sich beim anstehenden HAIRCUT ins Gegenteil um. ;)

Da werden doch einige Sparer sehr "sparsam" gucken, wenn die Kohle weg ist.
Diese Sprachreglung, dass sich immer alles darauf bezieht, dass die "nachfolgenden Generationen" belastet werden, ist doch derart verharmlosend, dass hierdurch niemand zu ernsthaften Einsichten motiviert wird. "Ach, den nachfolgenden Generationen, das ist noch lange hin und denen wird auch schon wieder was einfallen", dürfte die allgemeine Geisteshaltung sein und also wird munter weiter in Saus und Braus gelebt. Und dann geschieht doch der große Knall in nächster Zukunft und keiner will es gewesen sein.
Zitat von Gracian: Diese Sprachreglung, dass sich immer alles darauf bezieht, dass die "nachfolgenden Generationen" belastet werden, ist doch derart verharmlosend, dass hierdurch niemand zu ernsthaften Einsichten motiviert wird. "Ach, den nachfolgenden Generationen, das ist noch lange hin und denen wird auch schon wieder was einfallen", dürfte die allgemeine Geisteshaltung sein und also wird munter weiter in Saus und Braus gelebt. Und dann geschieht doch der große Knall in nächster Zukunft und keiner will es gewesen sein.


Nachfolgende Generationen werden das nicht bezahlen.
Wie auch?
Das ist alles nur dummes Zeug was da geredet wird. Blablabla

Es gibt in Kürze eine Währungsreform mit HAIRCUT.
Spätestens wenn das Down-Rating für Frankreich da ist. Dann ist nämlich jedwedes Lösungsmodell für die Euro-Rettung geplatzt. Kommt direkt aus den US-Ratingagentur. Der "Licht-Ausschalter" für Europa ist nämlich in den USA, wahrscheinlich sogar direkt im Weißen Haus. S&P wird Obama vor dem Downrating informieren und sich "grünes Licht" holen. Ganz sicher!

Viel Zeit ist nicht mehr.
Das kommt wahrscheinlich bereits im September oder Oktober 2011.
Warnungen gibt es zur Genüge.
Greenspan hat gerade vor dem Ende der Eurozone gewarnt.
Auch Wulff warnt. Seine Kritik an der EZB ist eine (verdeckte) Warnung. Man muß es nur sehen!

99% der Leute werden bei uns ihre ersparte "Kohle" verlieren.
Anders bei den Amis.
Ich gehe nicht davon aus, dass der US-Dollar ebenfalls (sofort) crasht.
Die Amerikaner haben damit die Gelegenheit, ihr erspartes Geld bzw. Kapital zu retten.
Man wird das Geld vorrangig in den US-Aktienmarkt stecken (der europäische Aktienmarkt ist zu diesem Zeitpunkt in der Katastrophen-Flaute, weil keiner mehr Geld hat) und in Gold und Silber.

Folge: der US-Aktienmarkt haussiert. Und NUR der US-Aktienmarkt. US-Firmen und US-Banken bekommen fett Geld in die Hand und können sich für die Zeit nach dem grossen USA-Knall sanieren und in eine gute Ausgangsposition bringen.

Die Goldpreisexplosion beendet dann die US-Währung. Für die Europäer bedeutet das wahrscheinlich den 2. Kollaps im Jahre 2012. Hier in Europa wird man dann sagen: Schön Scheiße gelaufen.

The winner is: USA
Das nenne ich doch mal eine TOP-Startposition für den RESET. ;)
Besser geht's nicht. Und alle wurden reingelegt (auch die Deutschen) und müssen jetzt auch noch "gute Mine zum bösen Spiel" machen.

Wir werden es sehen...
Es ist so ähnlich wie diese Horror-Meldung zur Bank of America.
Auch so ein ein Witz.
Alle sind panisch und verkaufen. Der Kurs der BoA sackt richtig durch.
Dann auf dem Tiefstkurs zaubert man Warren Buffet als "Kaninchen" aus dem Hut. Hoppla!
Ein Schelm, wer Böses dabei denkt! ;)
Senil ist Warren Buffet noch lange nicht.

Warren Buffett weiß, was er macht.
Diese Bank of America wird in der kommenden US-Aktienhausse das nächste RIESENGESCHÄFT für ihn.
Der Aktienkurs dürfte sich spätestens mit dem Euro-Crash als "Fahnenstange" entwickeln.
Nur meine Einschätzung.

Bank of America hui!
Societe Generale pfui!


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