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Opel will Massen entlassen-----> Europa streikt!! Lieber Vorstände schassen!! - 500 Beiträge pro Seite



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Nur so gehts: Wenn diese sog. Manager ihre eigenen Fehler auf Kosten der Arbeitnehmer in Rüsselsheim und Bochum lösen wollen, dann muss es zu einer generellen Bestreikung aller Werke in ganz Europa kommen(Belgien, Großbritannien, Polen, Portugal, Russland, Schweden und Spanien).
Gleichzeitig Aushang der Steckbriefe sämtlicher Vorstände und ihrer Berater (Zecken), damit alle wissen, wie der Feind aussieht.
Wer jammert der verliert:laugh::laugh:


Und da das Deutsche Volk ein Volk der Jammerlappen geworden ist verliert es eben mal.
Es geht nicht um das "deutsche Volk" (was für ein bescheuerter nationalistischer Unfug), es geht um die Arbeitnehmer, um alle Arbeitnehmer, die zu jeder Zeit überall auf der Welt entlassen werden können, durch die "Globalisierung", die nur ein Verbund der Konzerne zur besseren Ausbeutung der abhängig Beschäftigten ist.

Die Antwort der Arbeitnehmer heisst: Globaler Streik!
Zitat - ARD/WDR Magazin MONITOR

Harte Vorwürfe gegen die Konzernleitung. Doch die polnische Regierung
bestätigt den Verdacht. Stolz verkündet der stellvertretende
Verteidigungsminister Janusz Zemke vor zwei Wochen in einem
Parlamenta-Ausschuss:

"Ohne das Kompensationsgeschäft im Rahmen der Rüstungsbeschaffung
wäre die Produktion des Opel Zafira nicht von Deutschland nach Polen
verlagert worden. Wir rechnen damit, dass dadurch bis zu 4000
Menschen in Polen Arbeit finden werden."

Quelle:
http://www.wdr.de/tv/monitor/beitrag.phtml?bid=608&sid=116
# 2

was heißt hier Jammerlappen

Wenn die Lohnkosten in Deutschand um mehr als 50 % höher sind als in Schweden, was nun wirklich nicht als ein Billiglohnland gilt

40 % höher als in GB

3x so hoch als in Portugal

7x so hohc als in Polen

Dann ist es kein Managerfehler. Dann liegen die Probleme anders.

Für GM in Detroit gibt es nicht Polen, Deutschland, Schweden. Belgien. Für die gibt es Europa. Und dort sind die Werke in Deutschland eben die teuersten.

Warum sind unsere Stundenlöhne Weltspitze. Sind wir den wirklich besser als die anderen, so dass wir auch bessere Löhne in Anspruch nehmen können ????

Wenn wir mehr Lohn als die anderen habe wollen, müssen wir auch besser sein. Sind wir nicht besser, haben wir ein Prolbem.
Hannez

Meinst du Proletarier aller Länder vereinigt euch?
Aber im Prinzip hast du recht, globalisierten Konzernen können nur globale Arbeitnehmervertreter auf gleicher Augenhöhe gegenübertreten.
Für was soll denn gestreikt werden ?

Damit die Leute mehr Opel- Fahrzeuge kaufen ?
Die Globalisierung begann Anfang der 80` Jahre als das Pfund abgekoppelt wurde.
Seitdem schreitet sie fort und dagegen zu Demonstrieren ist ja total lächerlich.
Sie ermöglicht uns ja erst den hohen Lebenstandart.
Die drittländer werden zu unseren Gunsten ausgebeutet,
in der letzten Zeit haben sie aber gut von uns gelernt
und drehen den Spiess um.
Mit Demos machen wir uns ja nur zum Affen!!!
#4

Wir rechnen damit, dass dadurch bis zu 4000
Menschen in Polen Arbeit finden werden."

Das ist eben das Konzept Europa
nur mit dem Hacken dass Deutsche-Opel-Mitarbeiter
erstmal die polnische Sprache lernen müssen
um dort Arbeit zu finden.

Aber wir wollten ja das Konzept Europa
wo ein freier Warenverkehr den Binnenmarkt Europas
belebt.
#5 23552

Deine Zahlen stimmen zwar in etwa, aber es handelt sich dabei nicht nur um Lohnkosten.

Es handelt sich hierbei um alle sogenannte "weiche" Produktionskosten. Dazu zählen neben den Lohnkosten z.B. auch die Kosten für bürokratischen Verwaltungsaufwand und Energiekosten.

Ich ärgere mich immer, daß die veröffentlichten Informationen permanent auf medienträchtige Einzelpositionen zusammengeschnitten werden. Halbe Wahrheiten sind nämlich mitunter auch dreiviertel Lügen. Weil sie einen völlig falschen Eindruck der Situation erzeugen. Das dürfte so ganz nebenbei auch der Grund sein, warum unsere Herren Politiker den Lobbyisten immer wieder auf den Leim gehen.

derwelsche
Sagen wir, Generalstreik in ganz Deutschland , damit die deutsche Wirtschaft total an die Wand gefahren wird !
Es lebe hoch der Sozialismus in Deutschland ! drei mal hoch !!!
hannez es geht nicht um das deutsche volk?

na dann bravo,dann hoff ich es werden noch mehr arbeitsplätze nach polen wandern,in der summe darf nix abgebaut werden,aber die polen müssen reicher werden,denn im moment sind sie ja ärmer.das wäre nach dieser komischen ideologie natürlich nur gerecht.

warum streiken wenns nicht um deutschland geht? hä?

aber gut,ist nicht mein gehirn was sich da verstrickt.

für die streiker die für jeden arbeitslatz in diesem lande kämpfen,und auch ein verlagern verhindern wollen: gut so,ihr habt wenigstens intuitiv verstanden: polen und die andern sind uns scheissegal,erst hier die kassen füllen und zwar kräftig!
# 10

meines Wissens liegst du falsch. Zumindest die Energie und derbürokratische Verwaltungsaufwand dürften nicht drin sein.

Ich kenn nich die detailierten Zahlen aus GB und Polen, aber ein in Bochum und Rüssselsheim sollen die Stundenlohnkosten (inkl. aller Lohnnebenkosten) bei 33 € liegen. In Schweden bei 23 €.

Ich könnte mir vorstellen ,dass die Schweden netto gar nicht mal so viel weniger verdienen, als wir, aber da kommen eben wieder die deutschen Lohnnebenkosten ins Spiel.

die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in Deutschland sind einfach katastrophal. Das ist ein politisches Versäumnis seit mehr als 20 Jahren.

Da können die Manager überhaupt nichts dafür.
# 11

Ein Generalstreik der ganzen Bevölkerung, dass wer doch was. Zumindest würden wir weltweit ins Fernsehen kommen. Eine neue Comic show: Titel: Gute Nacht Deutschland
Schon witzig.

Wenn amerikanische Politiker oder Bürger "America first" fordern und auch danach handelen, ist das Patriotismus und Vaterlandsliebe.

Wenn Deutsche fordern, erstmal hier wieder vernünftige Verhältnisse zu schaffen, werden diese von Deutschen als Nazis und Globalisierungsgegener beschimpft.

Bin auch der Meinung :

Vor Polen und den Ost-EU-Staaten muß Deutschland stehen!

Vor allem sind alle Politiker aufgerufen, danach zu handeln !

Es muß schluß sein, den Global Playern unsere Steuergelder in den Allerwertesten zu schieben, wie das auch nach der Einheit passiert ist.
Und genau die Profiteuere erzählen uns nun, wir leben über unsere Verhältnisse und alles ist zu teuer.

Auf die Frage warum unser Staat marode und die Sozialkassen leer sind; antworte ich Euch : Fragt Elf Aquitaine, Helmuth Kohl oder Kali&Salz.

Der Dicke hat unsere Sozialkassen geplündert. Teilweise mit Zustimung der Gewerkschaften.
Liebe Leute, es ist doch vollkommen egal, welche Klimmzüge die Politiker bei uns unternehmen, um den Wirtschaftsstandort Deutschland attraktiv zu machen und es ist auch vollkommen wurscht, wieviele Lohnkürzungen und Entlassungen die Arbeitnehmer ertragen, der Moloch der globalisierten Unternehmer wird nie zufriedengestellt sein.
Die Lohnkosten in den Osteuropäischen Ländern sind um den Faktor 7 bis 9 geringer als bei uns.
Wenn wir versuchen, uns auf solch ein Lohnniveau herunter zu erpressen lassen, dann kollabiert der gesamte Sozialstaat, wir katapultieren uns zurück zu den Anfängen der industriellen Revolution bis hin zum Bürgerkrieg.

Der einzige Weg nach vorne ist eine globale Vernetzung und Solidarisierung der Gewerkschaften um auf ein globales Lohndumping mit der einzig adäquaten Waffe der Arbeitnehmer zu reagieren: Streik!
# 1 Hannez,

Du hast recht, wenn Du sagst daß Managementfehler gemacht wurden. Aber das Management soll überwacht werden von einem sogenannten Aufsichtsrat. Sowohl bei Opel als auch bei Karstadt sitzen Gewerkschaftsfunktionäre in den Aufsichtsräten. Schmeißt diese Bonzen raus, denn die sollen ja wohl hauptsächlich Arbeitnehmerinteressen vertreten. Haben sie das getan, wenn jetzt zig-Tausende auf die Straße gesetzt werden?
wilbi
wenn ich ein polnisches Auto will, kaufe ich mir einen Lada, aber doch keinen Opel!
#13 23552

Die Differenz ergibt sich daraus, daß die Schweden bei einem vergleichbaren Monatslohn statt 32 Wochenstunden (bei uns) volle 40 Stunden arbeiten. Rechnet man die Schichtübergabezeiten hinzu, sinds sogar 42,5 Stunden.
Wilbi, du argumentierst wieder (wie immer) mit Gedanken, die soweit reichen, wie du (vermutlich) spucken kannst.
Es geht hier nicht um ein paar Aufsichtsräte, die übrigens nach dem Betriebsverfassungsgesetz tatsächlich paritätisch mit Gewerkschaftsvertretern besetzt sind (hier trifft dein Speichel deine Gedanken), sondern es geht um eine Waffe gegen die Raubzüge globalisierter Unternehmer, von deren Dreistigkeit wir bislang sicher nur den geringsten Teil gesehen haben.
Die Deutschen Opel-Fritzen wollen doch nur noch abkassieren 30 Std.Woche bei vollen Lohnausgleich...Lachhaft...jetzt habt ihr die Quittung,bedankt euch bei euren faulen Betriebsräten....
HartIV wartet auf euch..
Cl.
hier ein Kommentar aus der Neuen Züricher Zeitung:

16. Oktober 2004, 02:30, Neue Zürcher Zeitung

Zur Flexibilität verdammte Autokonzerne

Einige Automobilkonzerne stehen unter Druck - unter enormem Druck. Der Grund für die Misere liegt meist in der verfehlten Modellpolitik. Wer den Geschmack der Kunden nicht trifft, bleibt auf der Strecke. Der Mangel an attraktiven Wagen und das erfolgreiche Vorpreschen der asiatischen Hersteller führten zu Marktanteilsverlusten einiger etablierter Unternehmen, vor allem in Europa und in den USA. Dadurch entstanden bei diesen massive Überkapazitäten. In den letzten Wochen häuften sich die Krisenzeichen. Ford gab die Schliessung eines Montagewerks seiner Luxusmarke Jaguar in England bekannt, Fiat legte vorübergehend zwei Fabriken still, und am Donnerstag teilte General Motors (GM) die Streichung von bis zu 12 000 Arbeitsplätzen in Europa mit. Das werden kaum die letzten Hiobsbotschaften gewesen sein, sofern gewisse Konzerne nicht endlich ihre Probleme kraftvoll anpacken und dabei Werke schliessen oder zumindest ihre Produktion viel stärker flexibilisieren.

In diesem Prozess dürfte der Produktionsstandort Westeuropa weiter an Gewicht verlieren. Die Auslastung dieser Werke beträgt nach Schätzungen von PricewaterhouseCoopers dieses Jahr durchschnittlich nur knapp 77%. In manchen Fertigungshallen von Fiat, Opel oder Volkswagen liegt sie bei 60% bis 70%. Branchenkenner rechnen erst bei einer Auslastung von 85% mit einer Deckung der Kosten (Break-even). Überkapazitäten sind für die «Industrie der Industrien» allerdings nichts Neues. Bereits im Jahr 1990 lag die Zahl der weltweit verkauften Fahrzeuge mit 45 Mio. Stück gemäss Experten von Mercer Management Consulting deutlich unter der maximalen Kapazität von 58 Mio. Einheiten. Der damalige Kapazitätsüberhang entspricht ungefähr der derzeitigen und der für 2010 erwarteten Überkapazität von 20% bis 25%. Dabei gelten die veröffentlichten Schätzungen als konservativ, weshalb die tatsächliche Überkapazität noch höher liegen dürfte. Dennoch sind die meisten (Massen-)Hersteller ihre Strukturprobleme bisher nur zögernd angegangen. Die Zahl der Fabrikschliessungen war weltweit im Jahr 2003 mit 12 nur halb so gross wie jene der 25 Eröffnungen, die vor allem in Asien gefeiert wurden.

Die hohen Überkapazitäten haben vor allem zwei Gründe. Zum einen überschätzen sich die Konzerne regelmässig und haben zu optimistische Erwartungen für das Verkaufsvolumen. Jedes Modell ist eine Wette auf den Publikumsgeschmack. Die meisten Massenhersteller in Europa und den USA haben zu viele Wetten verloren. Zum anderen hat die erfolgreiche Marktbearbeitung von japanischen und koreanischen Herstellern wie Toyota, Nissan und Hyundai die Marktanteile der etablierten Autoproduzenten in Europa und den USA abstürzen lassen. Des Weiteren führte der harte Verdrängungswettbewerb dazu, dass fast sämtliche Konzerne auch alle Preissegmente bedienen, und es herrscht ein Trend zu immer mehr Nischen- Modellen. Dort verdienen die jeweiligen Pioniere zwar gutes Geld, für die «Nachzügler» ist die Luft für Gewinne aber dünn. Ausserdem geht durch die steigende Zahl von Modell-Varianten die Prognostizierbarkeit der Nachfrage weiter zurück.

Zu grosse Überkapazitäten können für einen Hersteller tödlich sein, denn eine hohe Auslastung ist eine der wichtigsten Voraussetzungen für Profitabilität. Die Autoproduktion ist ein sehr kapitalintensives Geschäft mit hohen Fixkosten. Um diese zu decken, benötigen die Konzerne hohe Verkaufszahlen. Überzeugen die Modelle bei den Kunden nicht, müssen die Fahrzeuge mit Rabatten und anderen Verkaufshilfen angepriesen werden, wodurch die Gewinnmarge schmilzt. Der Verdrängungswettbewerb kann bei gleich bleibenden Bedingungen aber nur dann irgendwann enden, wenn Unternehmen auch tatsächlich in den Konkurs gehen. Das ist aber nicht der Fall. Kranke Autobauer wie Fiat, Mitsubishi oder Chrysler wurden in den vergangenen Jahren stets mit Finanzspritzen der Mutterkonzerne aufgepäppelt. Dabei hätte der eine oder andere Exitus der Branche gut getan.

Zum Abbau der Überkapazitäten wären darüber hinaus Schliessungen von Fabriken nötig. Werkstilllegungen sind jedoch zum einen politisch schwierig und schädigen das Image, wie GM bei der Tochter Opel derzeit vorexerziert. Zum anderen sind sie betriebswirtschaftlich durch Abschreibungen, Sozialpläne und die Rückerstattung etwaiger staatlicher Fördergelder teuer. Damit, dass sich das Problem durch eine steigende Nachfrage nach Neuwagen von selbst erledigt, ist angesichts der verhaltenen Konjunktur, der hohen Arbeitslosenzahlen und der wachsenden Notwendigkeit zur privaten Altersvorsorge ebenfalls nicht zu rechnen.

Ein Ausweg aus der misslichen Lage ist die Fokussierung auf möglichst flexibel nutzbare Fabriken. Die erhoffte Zauberformel lautet «Flexibilität gleich Auslastung gleich Effizienz». In dieser Hinsicht gilt BMW als Massstab in der Branche, während die meisten Massenhersteller «hinterherfahren». Sie operieren zu stark mit Fertigungslinien, auf denen lediglich eine Plattform gebaut werden kann. Die Auslastung dieser Mono- Modell-Produktionsstrassen schwankt bereits durch den natürlichen Produktzyklus. Fällt dann noch ein neues Modell bei den Kunden durch oder wird es zum Verkaufsschlager, verstärkt sich die Schwankung der Auslastung noch mehr. Deshalb wäre es ideal, die Produktion von zwei - oder mehreren - Plattformen oder Modellen, die sich in unterschiedlichen Phasen ihres Lebenszyklus befinden, zu kombinieren. Meister dieser Modellpolitik sind PSA (Peugeot/ Citroën) und BMW, derweil der «deutsche Patient» VW als Negativbeispiel gilt.
......
Die Schreckensmeldungen der vergangenen Wochen sind im Gegensatz zu jenen vom Beginn der neunziger Jahre weniger Ausdruck einer generellen Branchenkrise als vielmehr ein Zeichen veritabler Krisen einzelner Unternehmen. Davon betroffen sind hauptsächlich Massenhersteller. Ein unternehmensübergreifendes Erfolgsrezept gibt es nicht. Jeder Konzern muss für sich den idealen Mix aus Flexibilität und Effizienz finden. Die Tendenz geht in Richtung flexible Produktionsstrategien in gesättigten Märkten wie Europa und den USA sowie günstige Massenproduktion eines Modells auf einer Produktionslinie in Regionen mit stark wachsender Nachfrage. Das Ziel ist eine möglichst gleichmässig hohe Auslastung der Fertigungskapazitäten über alle Fabriken. Etliche Konzerne haben die Zeichen der Zeit erkannt und sind auf dem richtigen Weg - aber vom Ziel oft noch Meilen entfernt.
ra. www.nzz.ch
#16

Es hat nie geheißen, dass das deutsche Lohnniveau sich auf das von China oder Afrika reduzieren soll. Im Außerdem redet unsereins auch immer von zu hohen Bruttolöhnen

Wenn du umbedingt willst, dann lass doch ganz Deutschland streiken. Die Welt lacht sich sowieso über uns schon kaputt. Auf einen Witz mehr kommt es da auch nich an.
Ein Japaner wenn streikt,
trägt er eine Armbinde u.arbeitet trotzdem...:rolleyes::rolleyes:
Jungs fahrt doch eure Opel-GT`s u.Mantas vor
:kiss::laugh::laugh::laugh::laugh:
Wer nur 30Std.arbeitet hatte ein schönes Arbeitsleben....
Cl.
#20

ich bezweifle, daß die polen deine gedanken teilen :rolleyes:

polen und die ehemaligen oststaaten sind neue märkte - warum soll dort nicht auch produziert werden ?
# 19

Bei einer 32 Stundenwoche kann ich nur sagen: Wir sind eine Freizeitgesellschaft geworden.

Ich glaube nicht das eine 40, oder gar 42 Stundenwoche, wie sie in Schweden üblich ist, menschenunwürdig ist.

Jedem einigermaßen intelligente Mensch klar sein, dass dann die Lohnkosten zu hoch sind. Wir können doch durch Verkürzung der Wochenarbeitszeit - mit vollem Lohnausgleich - unsere Wettbewerbsfähigkeit nicht erhöhen.
Im Gegenteil wir verringern unsere Wettbewerbsfähigkeit.

Dann darf man sich nicht wundern, wenn GM die Kürzung hauptsächlich in Deutschland durchführt.
23552, natürlich werden die Löhne im Endeffekt auf ein solches Niveau sinken, nur bricht vorher schon der Verteilungskrieg aus. Die Unternehmer gehen bis zur Schmerzgrenze, sie drehen am Rädchen und holen raus, was geht. Und der deutsche Michel, damit meine ich u.a. auch dich, lässt sich wie ein Tanzbär am Nasenring durch die globale Manege führen.
Am liebsten würde ich eine Strassenbahn in Bochum umwerfen...
# 21

Und bei den Gewerkschaften, die die 30 Stundenwoche bei vollen Lohnausgleich druchgedrückt haben
23552
würdest Du etwa einen in Polen produzierten Opel kaufen?
GM macht sich mit der Verlagerung einen Markt kaputt, und sie werden weiterziehen müssen in ein noch billigeres Land um diese Verluste aufzufangen. Der Konsument hat den Konzern wegen seiner Modellpolitik abgestraft und er wird ihn für die Massenentlassungen in Deutschland weiter abstrafen. Kein entlassener Opel-Mitarbeiter wird jemals wieder einen Opel kaufen - 12.000 Arbeitsplätze = 12.000 Opel-Fahrzeuge!

BMW und Porsche sind in Deutschland sehr erfolgreich, an den Löhnen alleine kann es also nicht liegen.
Claptoni
bei Opel werden nur 30 Stunden gearbeitet wegen der Absatzschwierigkeiten, hab ich jedenfalls vor einigen Tagen in den Nachrichten gehört!
stella,

bmw und porsche sind erfolgreich. nicht nur in deutschland, sondern überall.
aber das sind halt auch premium-hersteller, die über qualität und nicht über den preis verkaufen :)
@30
Stimmt,
aber warum waren sie nicht bereit für Lohneinbußen?????
Cl.
# 27

Opel arbeitet 32 Stunden bei vollem Lohnausgleich. Das is erst in den letzten Jahen so gekommen.

Hätten wir weiterhin, wie vor 20 Jahren eine 40 Stundenwoche, die keinen umgebracht hat, wären die PKW´s auch preiswerter, mehr hätten sie kaufen können, hätten viellicht auch weniger Toyotas und ähnliches gekauft, und Opel hätte nicht so große Verluste schreiben.

Erst die Kürzung der Wochenarbeitszeit von 40 auf jetzt 32 Stunden, hat die Opelwerkr Bochum und Rüsselsheim teurer, als die in Schweden, GB und Belgien gemacht.

Also schimpfe nicht auf die Manager, sondern auf die Gewerkschaften, die die Lohnkosten in Deutschland gegenüber den anderen EU Länder abgekoppelt haben.
big_mac
polen und die ehemaligen oststaaten sind neue märkte - warum soll dort nicht auch produziert werden - für diesen Markt gibt es bereits einen Produzenten, der Autos für 5.000 Euro anbietet! Opel käme da mal wieder zu spät! Im übrigen war nicht die Rede nach Polen zu gehen um für den dortigen Markt zu produzieren, sondern der Lohnkosten wegen. Die Polen werden bei den Löhnen die sie erhalten, nicht in der Lage sein einen deutschen Preis für einen Opel zu bezahlen.
Wenn ich einen Streik organisieren müßte dann würde ich das in Bochum machen! Ich würde das Werk besetzen und verrammeln. Dort werden Teile für die anderen Opel-Werke produziert und der zentrale Ersatzteilversand ist auch dort beheimatet.

10000 Arbeitnehmer, die keine Maus mehr raus und rein lassen - würde innerhalb einer Woche auf alle Opel-Werke ausstahlen.
Innerhalb kürzester Zeit liegt dann die gesamte Opel-Produktion lahm!

10000 Leute gewaltsam zur Arbeit zwingen geht nicht. Für 10000 Ersatz finden dauert lange.

Das wäre eine höchst wirksame und schmerzvolle Aktion!

Grundsätzlich bin ich kein Freund von Streiks - aber angesichts der Umstände und der Tatsache, daß das Management von GM die letzten Jahrzehnte nur Scheiße gebaut hat, plädiere ich für einen solchen Streik!

Der GM-Laden ist sowieso pleite und nicht mehr in der Lage, gescheite Autos zu bauen, da sie kein Geld für Forschung, Entwicklung und Qualität mehr haben. Wird alles durch die riesigen Pensionsverpflichtungen in den USA aufgefressen.

Opelaner, wehrt euch jetzt - das Management bescheißt Euch!
(siehe Kompensationsgeschäft Werk in Polen).

Aldy
(der übrigens Opel fährt)
@Stella,
ich mag den Gerhard Schröder bestimmt nich(sorry,ich mag überhaupt keine Politiker),
aber dieser Show-Kanzler ließ vor kurzen einen Spruch los,
und der bewahrheitet sich,
Er sagte,wir haben eine ausgeprägte Mitnahmequalität.

Ergo,
das kann doch nicht gut gehen,
weniger Arbeiten,
weniger Produzieren,weniger Verkaufen,usw.
aber trotzdem voller Lohnausgleich....
Ja,sind wir denn im Irrenhaus...???
Cl.
# 36

Ich vemute mal, da 4000 Mitarbeiter in Bochum überflüssg sind, wird die Gewerkschaft in kürze die 20 Stundenwoche -selbsverständlich mit vollem Lohnausgleich,fordern

:laugh::laugh::laugh::laugh::laugh::laugh::laugh:
die Franzosen haben die Nase vorn und stellen 30.000 Arbeitnehmer ein, berichtet die NZZ vom Sept. 2004!

"...Beteiligungen und Kooperation
Zu ihren Erfolgen sind Renault und Peugeot Citroën auf unterschiedlichen Wegen gekommen. Bei Renault hat Schweitzer eine Politik der Beteiligungen verfolgt: die sich als sehr erfolgreich erweisende Allianz mit Nissan, die Übernahmen von Samsung und Daccia und die Minderheitsbeteiligung an Volvo. Daneben arbeitet Renault mit anderen Herstellern einschliesslich Toyota, Iveco, Isuzu, Fiat und Karmann in begrenzten Projekten zusammen. Jean-Martin Folz, der Konzernchef von Peugeot Citroën, hat dagegen auf Beteiligungen verzichtet und fördert vielmehr die intensive Kooperation mit anderen grossen Herstellern einschliesslich Ford, Fiat, BMW und Toyota im Bau von Motoren und Fahrzeugen. Im Zukunftsmarkt China ist das Unternehmen mit einem Joint Venture mit Dongfeng Motor vertreten, in das es 600 Mio. Euro investiert und das an den dortigen Markt angepasste Peugeot-Modelle produzieren wird. Renault ist in China zwar nicht direkt präsent, erhält aber über ein Joint Venture, das Nissan mit einem Aufwand von rund 1 Mrd. $ auch mit Dongfeng Motor aufbaut, ebenfalls einen Marktzugang. ...
www.nzz.ch
stella,

die polen werden keinen deutschen preis zahlen müssen.
detto die ungarn, letten, spanier, italiener, russen, franzosen, etc.
und auch die deutschen nicht.

ihr betrachtet die sache völlig falsch !
polen werden keinen deutschen preis für einen opel zahlen.
punktum.
und die anderen ex-oststaaten (und manche im westen, inkl. nicht weniger deutscher!) auch nicht.

wie und wo produziert man also zu einem brauchbaren preis ?
in deutschland jedenfalls nicht - ausser man ist bmw oder porsche oder mercedes, wo qualität und prestige vor dem preis kommen.
Claptoni
wenn Arbeitnehmer gezwungen werden weniger zu arbeiten als sie wollen, kann man ihnen die Löhne nicht so einfach kürzen. Ob man versucht hat eine Lohnanpassung zu verhandeln weiß ich nicht. Jedenfalls wurde nichts darüber berichtet.
Streik ist immer die intelligenteste Form des `Protests`, streiken tun nur jene die etwas zu sagen und zu machen haben.

Ich sehe da 3 Lösungsvarianten:

a) die linksstaatliche Methode
Der Staat nimmt seine soziale Verantwortung war, enteignet die Amis, inhaftiert die Manager wegen Verbrechen gegen die Menschenwürde, schenkt Opel Deutschland den Arbeitnehmern und Gewerkschaftern, Hannez über die Führung von Opel Deutschland. Alles wird gut. Wir habens den Amis und den Managern so richtig gezeigt.

Falls Hannez keine Zeit hat das Unternehmen zu übernehmen (oder sich dabei übernehmen sollte) greift...

b) die rechtsstaatliche Methode
Arbeitnehmer und Gewerkschaften übernehmen per Management-Buyout Opel Deutschland. Vorstände, Manager, Unternehmer, Arbeitgeber und Amis werden sofort gefeuert, ausstehende Manager-Gehälter einbehalten, ausbezahlte gerichtlich eingeklagt (wegen Verbrechen gegen die Menschheit, sollte durchgehen wie jeder weiß der sich ein wenig im Arbeitsrecht auskennt). Arbeitnehmer und Gewerkschaften führen Opel Deutschland auf eigene Kosten & Risiko weiter, stellen 20000 zusätzliche Mitarbeiter ein und erhöhen die Löhne um 50% bei gleichzeitiger Senkung der Arbeitszeit auf 15 Std. Das entspricht einer Produktivitätssteigerung von 400% und einem immensen Kaufkraftschub. Alles wird gut. Wir habens den Amis und den Managern und den BWL-Sesselfurzern so richtig gezeigt.

Eventuell fehlt aber Geld und Wille zum Management-Buyout, es greift...

c) die wahrscheinlichste Variante
Es wird solange gestreikt bis die Schließungskosten kleiner sind als Verluste+Margenentgang aus Streikkosten. Die Amis sind dann gezwungen den letzten Managementfehler zu machen - Opel Deutschland zuzusperren. Damit konnte dann verhindert werden dass nur ein Teil der Mitarbeiter gekündigt wird. Alles wird gut. Wir habens den Amis und den Managern so richtig gezeigt. Und von diesem Signal werden die Arbeitnehmer in ganz Europa profitieren.
@Stella,
ich habe aus persönlichen Gründen meine Arbeitszeit auf 30 Std. reduziert ohne Lohnausgleich...
Ich jammere auch nicht....
Cl.
Ach, unser Gähner ist auch wieder unterwegs, dein langweiliges, pseudowitziges und überlanges Larifarigelaber liest eh niemand.
# 43

Die Ausführungen von PrinzValium haben wenigstens Geist und Witz.

Bei deinen Ausführungen fehlt beides :p
23..., dich kann doch gar kein Geist erreichen ausser Weingeist, bei deinen besoffenen Postings.
marxisten aller länder, vereinigt euch :rolleyes:
(ihr könnt euch eh die hände schütteln beim treffen, so viel gibts ja gottseidank nicht :))
Wer sich bic_mac nennt hat doch ein Problem, das sich durch intelligente Postings nicht lösen lässt, oder?
Du bist doch die ärmste Sau hier.
Zugesperrt wird so oder so.

Informationsveranstaltungen müssen weitergeführt werden, am besten Europaweit. Notfalls auch ohne Gewerkschaftseinverständnis.

Auch die Gewerkschaften müssen auf Europaebene zusammenarbeiten. Und das angebotene Geld der Unternehmen ausschlagen. Falls sich das Rückgratmäßig vereinbaren lässt.
Hannez
Weltweiter Streik, damit alles kaputt geht; ich denk ich lach mich schlapp:laugh::laugh::laugh::laugh::laugh:
big_mac, 23552:
Danke.

a) Alle großen Errungenschaften beginnen im Kopf
b) Streik ist die große Errungenschaft der Gewerkschaften
c) Ergo...

Zum Abschluß noch ein Kalauer um dem Niveau des Threaderöffners gerecht zu werden -
So sieht es aus wenn man den Streikposten beim Streik!-posten bestreikt:

#50 von Hannez 16.10.04 19:06:12 Beitrag Nr.: 14.739.522 Sie haben die Beiträge dieses Users ausgeblendet (bearbeiten | Posting zeigen)

#48 von Hannez 16.10.04 19:02:49 Beitrag Nr.: 14.739.476 Sie haben die Beiträge dieses Users ausgeblendet (bearbeiten | Posting zeigen)

#47 von Hannez 16.10.04 19:01:21 Beitrag Nr.: 14.739.462 Sie haben die Beiträge dieses Users ausgeblendet (bearbeiten | Posting zeigen

:D
Fragt mal den Esser von Mannesmann wie man einen Streik führt....
Wortlaut:Wir lassen uns nicht von Vodafone übernehmen
Nach ein paar Wochen hatte er 60 Milli auf dem Konto,
und eure Gewerkschaftsbosse(Zwickel) stimmten dem zu....
Cl.
Es gab schon diverse Threads, in denen man Unternehmer, die ihre Firma ins Ausland verlagern wollen, unpatriotisches Verhalten vorgeworfen hat. Einige wollte denen schon die Staatsbürgerschaft entziehen.

Dreht doch mal den Spieß

Jeder Deutsche der es wagt einen japanischen, koreanischen, französichen, ialienischen, amerikanischen PKW fährt, wird aus Deutschland ausgewiesen.

Das gleiche gilt bei Stereoanlagen, Kameras usw. usw.

Ihr werdet sehen. Es gibt nur zwei Möglichkeiten.

Endweder geht es Deutschland wieder gut, weil nur noch deutche Produkte gekauft werden, und somit der Binnenmarkt wieder rund läuft

Oder es geht Deutschland wieder gut, da es keine Einwohner mehr hat, und somit auch keine Arbeitslosen.
Die paar die dann noch da sind, können sich autak durch die Landwirtschaft ernähren.
23552,
fährt ein opel-fahrer jetzt einen deutschen oder einen amerikanischen wagen ? :confused:
# 57

ich würde mal sagen: Es kommt darauf an, wo sie produziert werden :D:D
posting aus einem anderen Thread dazu:

--
Opel (GM) baut diese Arbeitskräfte ja global gesehen gar nicht ab, sie werden einfach nur von Deutschland (Bochum) nach Polen( Gliwtze- zu deutsch Gleiwitz ) verlagert.
Das riesen Werk dort ( gebaut von der EU- sprich Deutschland) kann mehr als 2 komplette Modelle zusätzlich übernehmen. GM muss dort 10 JAHRE lang keine STEUERN bezhalen, weil es eine SONDERWIRTSCHAFTSZONE ( von der EU finanziert) gibt.
UNTERM Strich heisst das, die EU finanziert den Polen ein
nagelneues Werk Plus subventioniert den Steuerausfall durch die Sonderwirtschaftszone.
GM bekommt ein neues Werk fast geschenkt , Plus keine Steuern, Plus billige Arbeitskräfte ( rund 300 €). bezahlt hat das die EU, sprich Deutschland als größter NETTO ZAHLER.

WIR ZAHLEN, DAMIT ANDERE LEBEN KÖNNEN. GM kann man da gar keinen Vorwurf machen, es ist klar, dass man sich solche Geschneke nicht entgehen lassen kann.

Das Schlimme daran ist, der Fall Opel kann SIGNALWIRKUNG haben, Wer ist der Nächste? VW ? BMW? AUDI ? Mercedes?

Da Deutschland ein Land des Automobilbaus ist, kann sich jeder ausrechnen, was das für unser Zukunft ( Steuerausfälle, rasanter Anstieg der Sozialleistungen auf der Ausgabenseite...) für uns alle bedeutet.

Alleine an Opel Bochum hängen bis zu 40 000 Arbeitsplätze der Zulieferer.
WARUM sich da der Kanzler NICHT einmischt, VERSTEHE ICH NICHT. Warum wurde bei den 200 Mobilcom Angestellten damals so ein riesen Wirbel gemacht?
HIER STEHT das ganze RUHRgebiet auf der KIPPE.
SOLLEN WIR in ZUKUNFT neben dem Solidaritätzuschlag für den Osten (das meine ich nicht negativ bezogen auf die Neuen Länder) noch einen zusätzlichen Solizuschlag für das Ruhrgebiet zahlen??

Irgendwie bricht hier langsam aber stetig die ganze Region Deutschland zusammen, bei unseren NAchbarn wächst die Wirtschaft, und bei uns? Wir werden uns darauf einstellen müssen, es wird sich Europa angleichen, dass heisst, wir werden deutlich Federn lassen müssen.
Gibts nicht eine Studie der EU komission, nach welcher in Deutschland die Autopreise die höchsten innerhalb der EU sind?
PrinzValium
die Variante c) halte ich nicht für die wahrscheinlichste, denn dies würde bedeuten, dass das GM-Management Alternativen für Europa in der Schublade liegen hat. Hat es aber nicht, denn sonst wäre es nicht möglich, dass ein Streik in Bochum den gesamten europäischen Opel-Markt lahmlegen kann. Das GM-Management war die letzten Jahre nicht in der Lage sich auf veränderte Märkte und Anforderungen einzustellen, und dies nun innerhalb von ein paar Wochen zu bewerkstellen, das meine ich, kann man ausschließen.
Schnauzevoll, natürlich müssen die Gewerkschaften zusammenarbeiten, nicht nur Europa weit, sondern wirklich weltweit, das ist auf Dauer die einzige Chance, den Globalisierungsgangstern auf Augenhöhe gegenüber zu treten.
23552
und jeder Manager der in irgendeinem Billiglohnland produzieren lässt und "Made in Germany" auf sein Produkt schreibt, nur weil es in Deutschland zusammen gebaut wird, bekommt Knast und wird anschließend ausgewiesen!
Dafür hat Rot/Grün sehr viel Substanz und kann lauter Rekordwerte vorweisen wie:
-Rekordarbeitslosigkeit
-Rekord-Firmenpleiten
-Massen-Entlassungen
-Rekord-Verschuldung
-Rekord Bildungs-Notstand
-Rekord Sozialabbau (Hartz 4 usw.)
-Rekord Auslandseinsätze der Bundeswehr
-und sonstige Rekorde

Ja, das hat alles Substanz, was die rot/grüne Politik so leistet. Das sind ja alles super Ergebnisse !!!
Es lebe hoch , dreimal hoch: Rot/Grün !
# 64

Stella, du sprichst mir aus der Seele.

Es wird Zeit, dass wir Deutschland Arbeitgeber und Arbeitneherfrei machen.

Mit Arbeit versaut man sich sowieso das leben.

Nach dem Motto: Arbeit macht spass, aber wer kann heutzutage noch Spass vertragen.


Die meisten hier sind ja sowieso der Meinung, das die Arbeitnehmer nur ausgebeutet werden. Also beenden wir das Elend.

Gründen wir die totale Freizeitgesellschaft.
#62
Stella,
in Wahrheit wird es ein Weiterwurschteln nach dem Vorbild von P.Holzmann, Karstadt, Alitalia, SwissAir werden, bis es noch mehr im Gebälk kracht und/oder der endgültige Einsturz kommt. Die Streiks werden so erfolgreich sein wie die 35Std-Streiks im Osten, aber nach Streikende werden die Gewerkschaften und Betriebsräte mit stolzer Brust behaupten was sie nicht durchgerungen haben. Dann geht man zur Tagesordnung über und die 50% AN-Vertreter im AR werden alles brav mitziehen und sich selbst genauso wie den Vorstand begünstigen. Die Klassenkämpfer werden das abstreiten mit irgendwelchen dumpfen Insultierungen statt Argumenten, dann kommen natürlich auch wieder jene die behaupten dass Opel keine Steuern zahlt, das übliche Gesülze.

Deine Beurteilung von GM-USA teile ich insofern, als dass diese Opel Deutschland schon längst hätten dicht machen oder abstossen müssen bei ordentlicher Konzernführung. Das kann man GM-USA zurecht vorhalten. Opel Deutschland hat große Chance den Weg von British Elend (Leyland) zu gehen.
Die Globalisierung lässt sich nicht mehr rückgängig machen, aber wenn schon muss sie für alle stattfinden.
Diese Standortkosmetik mit billiger Produktion ist doch nur Ablenkung, wir, die Arbeitnehmer müssen den Blick heben und über die engen nationalen Horizonte sehen.
Nur dann gibt es für uns eine erträgliche Zukunft.
# 68

ich habe schon einem anderem Thread geschrieben, dass wir unseren Wohlstand auch zum großen Teil durch eine Ausbeutung der Drittenwelt zu vedanken haben.


Ein gutes Beispiel ist das billige Öl, was es vor den 70ern Jahren gab, bevor die Ölförderstaaten die OPEC gründeten und uns Paroli boten. Die erste Ölkrise und damit eine weltweite Weltwirtschaftskrise kam, weil die Ölförderstaaten sich nicht mehr ausbeuten ließen. Andere Staaten haben wir noch viel länger ausgebeutet.

Ein großer Teil unseres Wohlstandes ist somit gestohlen.

Jetzt wollen die anderen davon etwas wiederhaben. Und wir müssen von dem erbeuteten Wohlstand wieder etwas abgeben.

Selbst wenn wir auf den Lebensstandard der 70 er oder 80 er zurückfallen, würde es uns noch immer besser gehen, als den meisten anderen.
#68

für die polen ist die zukunft sehr erträglich.
und für alle, die dann billigere opel kaufen können auch.
big_mac
Du wirst doch nicht glauben, dass ein Opel-Fahrzeug, nur weil es in Polen billig produziert wird, in Deutschland billiger verkauft werden wird! Das wäre der erste Produzent der den Preisvorteil eines Billiglohnlandes an seine Konsumenten weitergibt :laugh:
Die Aktionäre wird dies aber nicht erfreuen!

Renault z. B. plant für die Ostmärkte ein Billigauto, Preis dort Euro 5.000,- im Westen sind 7.500,- Euro geplant. Für 5.000,- Euro würde ich es mir überlegen, aber nicht für 7.500,-, denn das ist für mich Abzocke.
23552
stimmt, weil "Geiz ist geil" und mit dieser Mentalität haben wir uns kannibalisiert!
@stella luna in Posting #18

Da kann man mal sehen das DU keine Ahnung hast und davon ne ganze Menge.


Wenn ich in so einem Thread mitdiskutiere möchte, weiss ich wenigstens das ein LADA keine polnisches AUTO ist, sondern aus RUSSLAND!!!!!!!
#69

23...auch du kannst also vernünftige Postings schreiben.
Du hast Recht, die Ausbeutung der dritten Welt passiert weiterhin, ein globales Verbrechen, da bin ich deiner Meinung. Die Ausbeutung erfolgte über Staaten der ersten Welt, Kolonialmächte und ihre Nachfolger.
Die Ausbeutung heute hat die staatlichen Grenzen gesprengt, sie erfolgt über Konzerne und die beuten von der ersten bis zur vierten Welt alles aus. Und dagegen kann es auch keine nationalstaatlichen Lösungen mehr geben, sondern nur universale.
Daher brauchen wir weltweit verbundene Arbeitnehmervertretungen, sprich Gewerkschaften.
Bröseljörg, Kusch, dies ist ein anständiger Sräd, deine diffamierenden Sprüche kannst du dir sparen, vor allem gegen Stella.
Wenn sie behauptet, der Lada kommt aus Polen, dann ist das so !

Hannez, Srädmod
Wenn ich diesen sozialistischen Schwachsinn in diesem Thread lese, verstehe ich immer mehr , dass die deutsche Wirtschaft immer mehr an die Wand gefahren wird.
Die Globalisierung ist eine Realität, von der sich kein Land dieser Erde mehr davon stehlen kann.
Ich würde allen Sozialisten hier im Thread das Buch von Professor Sinn vom IFO Institut zum Lesen empfehlen.
Radikale Reformen sind in Deutschland erforderlich, damit Deutschland den internationalen Wettbewerb in einer globalisierten Welt bestehen kann. General Motors und alle anderen internationalen Konzerne werden in Deutschland weiterhin Arbeitsplätze schaffen und investieren , wenn die Rahmenbedingungen stimmen.
Egal wie die nächste Regierung heißt, sie wird sich diesen Notwendigkeiten stellen müssen, um den totalen wirtschaftlichen Untergang noch zu verhindern !!!
Daniela, Sinn schreibt Unsinn, das weiss ich, das weisst du und er wird von der Industrie gesponsert, dies zu tun.
Ausserdem sieht er Scheisse aus, nicht mal da punktet er.
(sein Bart ist eine kreative Katastrophe)
Daniela22
"Aktivierende Sozialhilfe zum Schutz vor Niedriglöhnern aus Polen und Tschechien" - eine Überschrift aus Sinns Buch :laugh:
Die Tarifabschlüsse der Gewerkschaften spielen eine immer geringere Rolle, weil die meisten Erwerbsfähigen davon ohnehin nichtg mehr betroffen sind. - schreibt Sinn :D
Die unmittelbaren Anrainerländer Polen und Tschechien locken die Investoren mit Löhnen, die bei nur einem Viertel bis Fünftel der ostdeutschen Lhne und einem Drittel bis Veirtel der ostdeutchen sozialhilfesätze liegen. - schreibt Sinn

Warum schreibt er nicht, dass den Unternehmen Steuerfreiheit garantiert wird und sonstige Dreingaben, wie kostenlosen Grund/Immobilie? Warum bezieht er sich nur auf Billiglöhne!

Ich habe leider nicht die letzte aktualisierte Ausgabe des Sinn-Buches vorliegen!
# 74

Je mehr ein Land wie Indien, und China sich von dem Status Entwicklungsland abkoppeln, und sie einen wirtschaftlichen Aufschwung haben, desdo mehr werden auch die Löhne in den Ländern steigen. Vor 30 Jahren haben Länder wie Korea und Japan durch nachgemachte Billigprodukte, gebaut von Billigarbeitnehmern den Weltmarkt erobert. Inzwischen hat sich auch deren Lohnniveau in die Richtung von unserm Lohnniveau bewegt.

Die gleiche Entwicklung wird Indien, China und die anderen Staaten nehmen. Nur eben ihrer Entwicklung entsprechend zeitverzögert.

Unser Wohlstand ist gestohlen. Erbaut auf jahrzehnte langem billigem Öl, Rohstoffe usw.

Dazu zählt auch die Selbstverständlichkeit einer Zentralheizung, eines Autos, Tiefkühltruhe usw. Alles, was auch du für selbstverständlich ansiehst. Auch die Möglichkeit der relativ hohen Löhne in Europa wurden durch diese Ausbeutung erst möglich.

Auch unsere berühmte deutsche Feizeitgesellschaft (30 Wochenstunden bei Opel kann man nicht anders bezeichnen) wurde erst durch diese Ausbeutung möglich.

Jetzt wo die ausgebeuteten Länder zurückschlagen, wollt ihr nicht zurück stecken.

Die Dritte Welt wird sich in Richtung unsers Niveaus bewegen. Aber es wird nicht ausbleiben, dass wir zurückstecken müssen.

Also auch die Arbeitnehmer haben sich an dieser Ausbeutung beteiligt.

Sozial seit ihr nur eingestellt, wenn es sich um eurer eigenen Wohl denkt. Ihr seit Egoisten - nichts anderes.
Was würde passieren, würde Sinn die Bundesregierung bzw. Bundesländer auffordern das zu tun, was die polnische und tschechische Regierung macht, nämlich den Unternehmen Steuerfreiheit garantieren? Welche Folgen hätte das für Deutschland? Welche Folgen hat das langfristig für Polen und Tschechien? Werden den Billiglöhnern die Steuern erhöht, damit sich die Wirtschaftsansiedlung lohnt?
23..., die ausgebeuteten 3. Weltländer schlagen zurück..., dein Durchblick unduliert, gerade durchsäufst du einen Tiefpunkt, don´t drink and write!
stella #71

sagen wir billiger als ein in deutschland hergestellter opel ;)

auch wenn das in deutschland vielleicht anders gesehen wird:
deutschland ist nicht der nabel der welt. dem rest der welt ist es egal, ob der opel aus D oder Pl kommt :rolleyes:

es sollen übrigens auch schon in D förderungen verteilt worden sein :D
@23552 #81

Die 3. Welt wird sich auf unser Niveau zu bewegen? Ich denke wir werden uns irgendwo bei ihnen unten treffen, den ganzen Planet voller Erstweltler wird die Erde wohl kaum überleben.
@hannez

Nix ich bleibe hier! Ist Gewohnheitsrecht(ich geh hier,ich wohn hier,ich heiz hier) zu diffamieren!
Aber wenn Stella drauf besteht kommt der Lada natürlich aus Polen:laugh: Und die SPD ist ne Partei für soziale Gerechtigkeit!!!!
Bin ja kein Betonkopf!!!!
Frankreichs Auto-Industrie stellt 30.000 neue Mitarbeiter ein.
Allein bei Renault waren es 10.000.

ZITAT: 17. September 2004, JOBWUNDER
Wie Renault schafft, was VW misslingt

Anheuern statt feuern - das Motto von Renault überrascht. 10.000 Neueinstellungen plant der Konzern, während Nachbar Deutschland an vielen Standorten schmerzhafte Einschnitte vornimmt.

Hamburg/Paris - Nicht alle der 10.000 Neueinstellungen, die der Renault-Konzern für das kommende Jahr plant, sind zusätzliche Stellen. Ein gewisser Anteil wird auch durch Ersatz für ausscheidende Mitarbeiter entstehen. Trotzdem: Das Tempo des Jobwachstums bei Renault hat sich gegenüber 2003 verdoppelt.

Der Konzern hat sich ein kräftiges Wachstumsrezept verschrieben und will deshalb in allen Bereichen den Personalbestand kräftig aufstocken. Allein für den Heimatstandort sind 5000 Neueinstellungen geplant.

"Im Rahmen ihrer Wachstumsstrategie will die Gruppe Renault mit den Marken Renault, Dacia und Samsung Motors bis zum Jahre 2010 das Jahres-Volumen von gegenwärtig etwa 2,6 Millionen auf vier Millionen Einheiten erhöhen", sagt Renault-Deutschland-Sprecher Reinhard Zirpel. Die Internationalisierung der Renault-Gruppe werde weiter vorangetrieben.
Bei VW 30.000 Arbeitsplätze auf der Kippe (...)
http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,318434,00.html
23552
Sehr guter Betrag !
So ist es ; die meisten Deutsche sind doch elendige Egoisten, die nur versuchen ihre Besitzansprüche gegen den Rest der Welt verteidigen zu wollen . Ich kann General Motors aus vollem Herzen nur dazu ermuntern, die PKW Produktion in Polen durchzuführen und nicht mehr in Deutschland, wo deutsche Arbeitnehmer versuchen , mit illegalen Streiks ihre Interessen durchzusetzen.
Die Schlußfolgerung für General Motors kann nur sein, die PKW Produktion total aus Deutschland abzuziehen. Andere Länder wie Polen usw., haben es nun auch verdient, dass Wohlstand nun auch in ihre Länder kommt. Dieses fette und überhebliche Deutschland hat auch nichts anderes mehr verdient !!!
nur eine kleine zwischenfrage:
würde das thema auch solche wellen schlagen, wenn die produktion nach augsburg oder stuttgart verlagert werden würde ? :confused:
Daniela
ist doch schade, wass wir keine philippinischen Verhältnisse haben, in Deutschland. Da wäre nämlich schon die Armee im Bochumer Opel Werk und würde die Gewehre im Anschlag die Arbeitsaufsicht übernehmen.
# 84

Als Beispiel nehme Indien.

Indien wurde seit Jahrhunderten ausgebeutet. Selbst noch zu einem Zeitpunkt, als es schon ein selbständiger Staat wird.

Seit Jahren hat die indische Wirtschaft einen übedurschnittlichen Wachstum. In erster Linie aufgebaut auf billige Arbeitsplätze.

Aber auch das wandelt sich. Wenn auch erst langsam und im bescheidenem Rahmen. Für den IT Bereich haben wir keine Greencard ausgegeben, weil die indischen Fachleute billiger waren, sondern weil wir nichts gleichwertiges hatten. Der Wandel wird, wenn auch langsam von billig zu qualifizierten Ausgebildeten Arbeitnehmern hingehen.

Dadurch bedingt wird auch das Lohnniveau steigen. Unser Problem ist, dass wir qualitativ nichts gegensetzen können. Und dann sollen wir noch höheren Lohn beanspruchen ????

Wer werden einen Teil unseres gestohlenden Wohlstandes abgeben müssen.

Das hat nichts mit grün, rot oder schwarz zu tun. Das wird einfach die Realität sein .

Und irgendwann wird es keine 1. Welt und keine 3. Welt geben. Irgenwann werden wir uns in der Mitte treffen.

Das es passiert, seht ihr doch schon an Opel - und an vielen anderen Firmen.
@daniela22

also entweder bist Du keine Deutsche oder Du stehst auf Sado-Maso, so hart gehts Du mit den Deutschen ins Gericht!

Fakt ist: Deutschland ist pleite! Hier ist nix mehr zu holen. Deutschland wurde ausgesaugt und jetzt ziehn die Heuschrecken weiter.
Und da Deutschland innoplitisch zur Zeit sehr schwach ist, versuchen jetzt sogar schon Länder wie Lybien noch einen Großes Stück vom Kuchen "Entschädigung für deutsches Unrecht von annoKlips" zu ergattern.
Mir kommt es langsam so vor als hätten die anderen Länder Torschlusspanik und haben Angst nichts mehr aus Deutschland auspressen zu können.Polen will Geld, Lybien und halb Afrika will Geld, die Türken wollen Panzer usw.
23552
Bin neugierig, wie viele Dir noch zustimmen werden!

Und Du hast Dich immer schön an diese "Regeln" gehalten?
Hast nie Urlaub in Ländern gemacht die diktatorisch regiert wurden oder die Apartheid hatten...?
Hast auch nie Produkte aus Ländern gekauft in denen Menschenrechte missachtet wurden?
Brav, sehr brav!
Warum sollte eine Verlagerung nur Augsburg oder sonst wohin in der Republik Wellen schlagen? Die Arbeitnehmer könnten doch mitgehen!
Mitgehen könnten sie allerdings auch nach Polen, aber ich glaube nicht, dass GM das anstrebt :D
StellaLuna
Man kann nur jedem Unternehmen empfehlen, nicht in Deutschland mehr zu produzieren, wo versucht wird,durch illegale Streiks Erpressungsversuche zu starten. Diese Erpressungs-Streiks im Opel Werk von Bochum schaden den Standort Deutschland insbesondere, wo Rechtsbrüche wie illegale Streiks geduldet werden !!!
stella,

wir sind in der eu, und zwar alle.
es ist nix anderes als eine verlagerung nach augsburg.

daß die deutschen (leider nicht allein) so dumm sind, jede menge subventionen an die eu zu bezahlen steht auf einem anderen blatt, wäre aber eine eigene diskussion wert.
4,5 Millionen Verlierer
Die Industrieproduktion wandert aus Deutschland ab/VON HANS-WERNER SINN, DIE ZEIT

22.12.2003 (!)

Auch wenn der Konjunkturaufschwung jetzt kommt: Die Umwälzungen der deutschen Industrielandschaft, die seit Mitte der neunziger Jahre zu beobachten sind, werden weiterhin in bedrohlichem Ausmaß vorankommen. Outsourcing: und Offshoring bleiben die Methoden zur Überwindung der Standortschwäche. Schon des Längeren hat sich die deutsche Großindustrie in Asien, engagiert, um von den niedrigen Lohnkosten zu profitieren und die Weltmärkte von dort aus bedienen zu können. Nun folgt der deutsche Mittelstand mit einem Engagement in Osteuropa. Nach Asien hat sich der Mittelstand größtenteils nicht gewagt, aber nach Osteuropa traut er sich schon, denn die Rüstkosten eines Engagements sind dort sehr viel niedriger. Osteuropa bietet ebenfalls sehr niedrige Löhne, liegt aber vor der deutschen Haustür und gehört dem gleichen Kulturkreis an. Außerdem ist die Transformationskrise der ehemals kommunistischen Länder überwunden, es wurden stabile Rechtssysteme geschaffen, und ein Großteil der Länder wird schon in wenigen Monaten zur EU gehören.

Die Liste der Firmen, die nach Osteuropa ziehen, ist lang und liest sich wie das Who`s who des deutschen Mittelstands. Knapp 60 Prozent der vom Institut der deutschen Wirtschaft befragten Unternehmen mit weniger als 5000 Beschäftigten haben bereits Standorte außerhalb der EU-Länder errichtet. Die Firmen brechen ihre Zelte in Deutschland zwar nicht zur Gänze ab, denn ihre weltweite Kundschaft wollen sie weiterhin aus Deutschland bedienen. Aber sie verlagern immer größere Teile ihrer Vorproduktkette nach Osteuropa. Entweder investieren sie dort selbst, oder sie kaufen die Vorprodukte bei anderen Firmen, die sich dort niedergelassen haben.

Die Spannweite der Stundenlohnkosten für Industriearbeiter in den Beitrittsländern reicht von einem Drittel (Slowenien) bis zu einem Zehntel (Estland) der westdeutschen Werte. Polen als das bei weitem größte Land wartet mit Stundenlohnkosten auf, die nur etwa ein Viertel der ostdeutschen und ein Fünftel bis Sechstel der westdeutschen, Lohnkosten ausmachen. An diesen Lohnunterschieden wird sich auch so schnell nichts ändern. Selbst wenn die Beitrittsländer jährlich um zwei Prozent aufholen (die Konvergenzgeschwindigkeit in Westeuropa war ig den vergangenen Jahrzehnten nur halb so hoch), werden die polnischen Stundenlohnkosten für Industriearbeiter im Jahr 2010 erst bei einem Drittel und im Jahr 2020 noch bei weniger als der Hälfte der westdeutschen Kosten liegen. Kein Wunder, dass deutsche Unternehmen auf dem Wege der Standortverlagerung die Möglichkeiten der Kostensenkung ausreizen. Nach einer Untersuchung der Bundesbank hatten sie schon bis zum Jahr 2000 nicht weniger als 2,4 Millionen Arbeitsplätze im Ausland geschaffen.

Unternehmen, die das Spiel nicht mitmachen, riskieren den Untergang. Noch immer eilt die Zahl der deutschen Konkurse von einem Rekord zum nächsten. In Deutschland gibt es heute dreimal so viele Konkurse wie vor zehn Jahren und fünfmal so viele wie vor 25 Jahren. Wegen der Pleiten sind die deutschen Großbanken in eine schwere Krise geraten, aus der sie nur mühsam wieder herausfinden.

Wie massiv der Anreiz ist, der deutschen Standortkrise durch Outsourcing zu entgehen, zeigt sich auch sehr deutlich in der Industriestatistik. So ist zwar die deutsche Industrieproduktion von 1995 bis zum Jahr 2003 um gut 15 Prozent gestiegen, doch nahm die reale Wertschöpfung in der deutschen Industrie in der gleichen Zeitspanne nur um fünf Prozent zu. Das ist insofern bemerkenswert, als sich beide Größen früher weitgehend parallel entwickelten. Zwei Drittel des Zuwachses der deutschen Industrieproduktion seit Mitte der neunziger Jahre sind vermutlich auf das Outsourcing in Niedriglohnländer, und nur ein Drittel ist auf eine Zunahme der einheimischen Wertschöpfung zurückzuführen.

Das wirft ein neues Licht auf die Wettbewerbs- und Exportfähigkeit, denn man muss offenbar zwischen der Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Industrie und der Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Arbeitnehmer unterscheiden. Zwar gelingt es den Unternehmen, dank des osteuropäischen Hinterlandes, auf den Weltmärkten wettbewerbsfähig zu bleiben, doch die deutschen Arbeitnehmer haben ihre Wettbewerbsfähigkeit großteils bereits verloren. Die Industriebeschäftigung ging im betrachteten Zeitraum um zehn Prozent zurück, ohne dass anderswo die zum Ausgleich benötigten neuen Arbeitsplätze entstanden sind. Insgesamt sind heute rund viereinhalb Millionen Deutsche arbeitslos - viereinhalb Millionen Deutsche sind nicht mehr wettbewerbsfähig.

Die Exporte der deutschen Industrie sind kein ausreichender Maßstab mehr für die Wettbewerbsfähigkeit. Dank der Verlagerung nach Osteuropa kann die deutsche Industrie zwar nach wie vor mit ihren Produkten auf den Weltmärkten glänzen. Der Audi, dessen Motor in Ungarn gefertigt wird, geht mit seinem vollen Wert in die deutsche Exportstatistik ein. Das made in Germany wird aber zu einem Etikettenschwindel. In Deutschland findet vor allem noch die Endmontage statt. Die werthaltigen Teile kommen indes zunehmend aus Osteuropa.

Anders gesagt: Deutschland entwickelt sich in Richtung einer Basar-Ökonomie, die die Welt mit preisgünstigen und hochwertigen Waren bedient, welche sie gar nicht selbst produziert hat.

http://www.ifo.de/servlet/page?_pag...30&pa_id=119391
# 96

Na klar mache ich nur in Ländern Urlaub, wo die Arbeitnehmer ausgebeutet werden.

Ich war schon mal in Irland, Schottland und Finnland.

Aber meistens mache ich Urlaub in Schweden, so die armen GM Mitarbeiter unter menschenunwürdigen Bedingungen 40-42 Stunden in der Woche arbeiten müssen.

Ich kaufe auch mit Sicerheit Artikel aus den sogenannen Schwellenländern. Aber wie ich schon bemerkte, je mehr die sich entwickeln, desdo qualifizierter und teurer wird auch die Arbeitskraft werden. Es bleibt einfach nicht aus, dass diese Länder die gleiche Entwicklung durchmachen werden, wie wir die letzen 200 Jahre. Nur eben in einem Schnelldurchgang, und das sie keine 4.Welt haben, die sie ausbeuten können.
Daniela22
eben, und deshalb sollen sich die Arbeitnehmer nochmal so richtig austoben :D

Gestern habe ich gelesen, dass schon wieder zwei Unternehmen sich in Deutschland niederlassen. Recherchier mal, schreib diese Firmen an und warne sie vor der Arbeitnehmerschaft in Deutschland. Empfehle ihnen doch Italien oder Frankreich :laugh: :laugh: :laugh:
börsenjörg
Wir haben ja eine miserable rot/grüne Regierung, die diesen Erpressungsversuchen aus Polen, Lybien entgegenkommt.
Der Schröder erläßt großzügigerweise die Schulden des Iraks, obwohl der Irak aufgrund der gewaltigen Ölvorkommen ein reiches Land ist.
Wir haben es ja !
Uns geht es in Deutschland offenbar noch viel zu gut; d.h. wir müssen noch viel, viel tiefer falen, bis sich bei uns Entscheidendes ändern wird. Bis dahin kann man sich nur noch mit hämischen Sarkasmus über die Zeit retten !!!
Daniela22
Du gehörst doch auch zu denen, die immer Beifall geklatscht haben und den Aktienkurs steigen sahen, wenn Unternehmen über Arbeitsplatzabbau laut nachgedacht haben.
23522,

doch - sie werden uns europäer haben.
wenn wir weiter schlafen und uns nicht dem wettbewerb stellen.
# 106 big-mac

Ich hoffe, dass du nicht recht hast.

Sollten wir uns aber weiter so dickfellig benehmen, dürfte es eintreffen.

Aber dann sind ja sowieso nur wieder die Manager schuld.
Stella Luna
Bei uns sinkt alles in Deutschland; die Aktienkurse und die Anzahl der Beschäftigten sinken; Ich habe noch nicht erlebt, dass die Aktienkurse in Deutschland stark angestiegen sind, obwohl massiv Stellen abgebaut wurden (wie z.B. bei den Banken). Du lebst offenbar in einer anderen Welt , aber nicht in Deutschland !
23552
GM könnte komplett nach Schweden verlegen, warum macht man das nicht?
# 109 StellaLuna

Was soll den dass.

GM will 12.000 Stellen in Europa streichen, davon immerhin 10.000 in Deutschland.

Das versprechen, dass bis 2006 kein Werk geschlossen wird.
Was bedeutet den das.

Das Jahr 2006 haben wir in 15 Monaten. Also so lange ist das nicht mehr hin.

Wer weiß wieviel Opelmitarbeiter es in 3 Jahren noch in Deutschland gibt. ?????

Vielleicht 0 ???
Der Standort Polen ist doch viel, viel günstiger wie Schweden und ich freue mich mit dem Land Polen, das viele Arbeitsplätze und Investitionen nun ins Land kommen.
23552,

ich hoffe auch nicht, daß ich recht habe.
aber die europäische bürokratie und der kantönli-geist tun ihr bestes dazu.
leider.
www.spiegel.de

"...Bei Opel ist das massive Versagen der Top-Etage so deutlich, dass nicht einmal der neue Europa-Chef Henderson die hausgemachten Fehler bestreitet.

DER SPIEGEL
Dort sind vor allem jene Top-Manager für das Desaster veratwortlich, die in den neunziger Jahren Verantwortung trugen wie der einstige Opel-Chef Louis Hughes, der Entwickler Peter Hanenberger und der damalige Einkaufsmanager José Ignacio López. Das Problem aber liegt weniger in den Personen, sondern in der Art, in der US-Konzerne wie General Motors, aber auch Ford ihr Geschäft betreiben.

Es ist kein Zufall, dass beide Auto-Giganten in Europa seit Jahren von einer Krise in die nächste steuern. Sie verstehen den hiesigen Markt einfach nicht.

Die US-Konzerne sind getrieben von der Börse, die das Management nicht an den Jahresbilanzen, sondern an den Quartalszahlen misst. An der Spitze der Unternehmen stehen deshalb meist Finanzexperten, deren Blick vor allem auf den Cashflow gerichtet ist und weniger auf die Modelle, die in den nächsten Jahren kommen.

Das ist ein Grundwiderspruch in einer Branche, deren Produkte sechs bis sieben Jahre auf dem Markt sind. Im Zweifel werden stets die Investitionen gekürzt, weil sich der Ertrag aus den damit finanzierten neuen Fahrzeugen erst in einigen Jahren positiv in der Bilanz niederschlägt.

In den USA kam General Motors damit bisher einigermaßen klar. US-Kunden verlangen kein Fahrwerk, das auch bei Tempo 180 noch für gute Straßenlage sorgt. Sie begnügen sich mit Geländewagen und Pick-ups, deren Technik von Lastwagen abgeleitet und billig zu produzieren ist.

In Europa aber, wo der Wettbewerb auch über technischen Fortschritt ausgetragen wird, hätte Opel viel investieren müssen, um mit den Rivalen Volkswagen, Toyota, aber auch mit den ins Massensegment drängenden Premiumanbietern Mercedes-Benz und BMW mithalten zu können. Stattdessen wurde gespart und gestrichen.

Der größte Autokonzern der Welt stürzte in Europa auch deshalb so schwer ab, weil sein Managementsystem mit den langen Produktzyklen der Branche nicht kompatibel ist. General Motors schickt seine aufstrebenden Top-Manager alle drei Jahre auf einen anderen Posten - erst Lateinamerika, dann Asien, schließlich Europa. Und wenn sie von dort gute Zahlen liefern, dann können sie in die Spitze in der Zentrale von Detroit aufrücken.


Doch wer binnen dreier Jahre steigende Gewinne in die USA überweisen soll, kann kaum ein aufwendiges Investitionsprogramm starten. Er hätte erst einmal schlechtere Zahlen - und den Erfolg mit den neuen Modellen könnte sein Nachfolger einfahren.

So strich schon der einstige Entwicklungschef Hanenberger Modellvarianten wie Cabrios und Coupés aus dem Programm. Sein Credo: Autos hätten vor allem die Funktion, Menschen von A nach B zu transportieren. Entsprechend fielen die Modelle dann auch aus. Zumal Einkaufsvorstand López Billigteile orderte, deren Qualität mehr als zweifelhaft war.

Teil 2 folgt!
Vor allen Dingen sollten sich Weibchen wieder auf ihre ursprünglichen Aufgaben konzentrieren und sich aus den wenigen Arbeitsplätzen heraushalten.

Teil 2:

In der Opel-Krise Ende der neunziger Jahre ergab sich eine verblüffende Konstellation: Nicht Opel-Manager, sondern Betriebsrat Klaus Franz und der IG-Metall-Vertreter im Aufsichtsrat, Thomas Klebe, setzten sich bei den Konzernbossen in den USA für neue Modelle und mehr Investitionen in Europa ein.

Sie setzten durch, dass Opel einen Qualitätsvorstand ernannte, und unterstützten auch die Verpflichtung eines echten "Automannes", des einstigen BMW-Vorstands Carl-Peter Forster, als Opel-Chef.

Forster sorgte in Rüsselsheim tatsächlich für frische Modelle und steigende Qualität. Doch das Image leidet noch immer unter den Sünden der Vergangenheit. Deshalb muss Opel wie die meisten Massenhersteller nun Rabatte von mehreren tausend Euro gewähren. In der Bilanz schlägt das mit Verlusten von mehreren hundert Millionen Euro zu Buche.

Nun hat GM mit Henderson einen Aufräumer nach Europa geschickt, mal wieder einen Finanzmann, der aber beteuert, an den Produkten werde diesmal nicht gespart. Doch die Überkapazitäten müssten beseitigt werden. In Bochum, wo die Modelle Astra und Zafira gebaut werden und derzeit noch 9400 Mitarbeiter beschäftigt sind, soll fast jede zweite Stelle gestrichen werden. Vorerst.

Das Werk gilt bei vielen GM-Managern ohnehin als Ärgernis, weil die Belegschaft recht streikfreudig ist. Als vor ein paar Jahren ein Teil des Werks in ein Gemeinschaftsunternehmen mit Fiat ausgegliedert werden sollte, legten die Bochumer erst die eigene Fertigung lahm und dann, weil andere Werke von ihren Zulieferungen abhängen, GM-Fabriken in ganz Europa.

Seit Donnerstag stehen in Bochum die Bänder wieder still. Bei einigen flossen Tränen, als die Zahlen für den Stellenabbau bekannt wurden, viele zeigten sich kämpferisch. "Es ist doch überhaupt nicht einzusehen, dass wir hier zahlen sollen", sagt ein Arbeiter der Nachtschicht, "für den Murks, den die da oben gemacht haben."

Aber genau so wird es kommen - bei Opel und auch beim zweiten großen Krisenfall, der vergangene Woche für Aufregung sorgte: Karstadt. ..."
www.spiegel.de
stella,

der artikel ist gut und richtig (und GM geht es weltweit nicht besonders)
aber wie erklärt man dann probleme bei vw ?
big_mac
wie erklärt man die Probleme bei Fiat, zwei Werke werden vorübergehend still gelegt, wie bei Jaguar, das Werk in England wird geschlossen!

Wie erklärt man sich den Erfolg von BMW, Porsche, Renault, Citroen, Peugeot?
# 118

Und auch bei Daimler. Da kommt die Krise nicht nur durch Chrysler. Auch Mercedes hat Umsatzeinbußen.

Gut geht es doch eigentlich nur Porsche und BMW
stella,

im falle von BMW und Porsche (und auch mercedes) mit qualität und jahrzehntelang aufgebautem prestige.
mit den franzosen habe ich keine erfahrung (ausser einer beeindruckenden probefahrt mit einem nissan :)), aber das design ist interessant und der ruf gut.

ich hatte heuer einmal einen opel für 2 tage als leihwagen - kommt nicht in meine garage !
einige freunde von mir haben jaguars. keine gefahr der nachahmung meinerseits :D
23552,

mercedes hat den konzern durch 20 jahre misswirtschaft erhalten.
wegen einer umsatzschwankung würde ich mir nicht gleich sorgen machen.
In den USA kam General Motors damit bisher einigermaßen klar. US-Kunden verlangen kein Fahrwerk, das auch bei Tempo 180 noch für gute Straßenlage sorgt. Sie begnügen sich mit Geländewagen und Pick-ups, deren Technik von Lastwagen abgeleitet und billig zu produzieren ist. - desaströse Marktpolitik kann ich dazu nur sagen. Und in Deutschland Coupés und Cabrios einzustellen ist eine Todsünde!
Warum geht es Porsche und BMW so gut?

Weil die gar nicht versuchen, mit den Billiganbietern zu Konkurieren. Die bleiben lieber bei Klasse statt Masse.
theak,

der opel ? irgend ein kleiner, astra oder darunter. der hat kein fahrwerk für 180 gebraucht :D:D

der nissan ? :) ein 350 Z. hat mich ehrlich beeindruckt!
Gerede führt meist dazu, dass man vor lauter Bäumen den Wald nicht mehr sieht.


05.07.97

Der Leiter der Zukunftsmission Professor Meinhard Miegel führt die Rekordarbeitslosigkeit auf die unzulängliche Bereitschaft der Bundesbürger, den Beruf oder den Wohnort zu wechseln, sowie unbequeme Arbeitszeiten in Kauf nehmen, zurück. Auch macht Miegel , die Arbeitssucht von Frauen als weitere Ursache für die Arbeitslosigkeit verantwortlich
macht Miegel , die Arbeitssucht von Frauen als weitere Ursache für die Arbeitslosigkeit verantwortlich
:eek::eek:mir fehlen die worte !
wellen
:laugh:
würden Männer die Arbeit von Frauen übernehmen, wären die Lohnkosten in Deutschland unbezahlbar!
@big_mac
der 350Z ist ja auch eine klasse für sich!!!:eek::cool:
astra oder darunter??ok!!:laugh::laugh:
gruss
erschwerend kommt hinzu, dass Frauen ob ihrer Arbeitssucht auch noch flexibler sind und Beruf und Wohnort fast so häufig wechseln wie ihre Männer :D
Wenn wir keinen Sozialismus auf dem Arbeitsmarkt hätten,
würden alle Leute Arbeit haben; daher weg mit dem Tarifkartell, weg mit dem Kündigungungsschutz und den anderen sozialistischen Beschränkungen auf dem Arbeitsmarkt. Wir brauchen Marktwirtschaft auf dem Arbeitsmarkt, wo sich der Arbeitslohn und die anderen Arbeitsbedingungen nach Angebot und Nachfrage regeln;
Dann hätten wir sehr schnell Vollbeschäftigung in Deutschland und eine blühende Wirtschaft !!!
Daniela
wander doch aus nach Indien, China, Philippinen, da findest Du die für Dich adäquaten Bedingungen vor - keinen Sozialismus!
theak,

der 350Z hätte das zeug zum porsche-killer.
eingefleischte porsche-fahrer werden allerdings nicht so bald wechseln. auch ich werde voraussichtlich BMW treu bleiben (u.a. wegen ski- und fahrradtransport)
DAS ist der vorteil einer über jahrzehnte aufgebauten MARKE.
Wo der Professor Recht hat, da hat er Recht.

Das ist eine der Hauptursachen bestehender Arbeitslosigkeit.
Natürlich ist das von heute auf morgen nicht mehr änderbar.
Da müsten ja ganz neue Sitten eingeführt werden.

Dennoch finde ich - so schlecht wie es hier in Deutschland um Arbeitsplätze bestellt ist - sollte man sich vielleicht doch ein wenig darauf besinnen, ob nicht das eigentlich lange bewährte Modell (Mann als Familienernährer und Frau als seine Unterstützerin ) nicht doch wieder ein wenig aufleben zu lassen.;)

Z.B. Könnten Doppelverdiener durchaus ein wenig beschnitten werden um andern eine Chance zu ermöglichen.
Für mich kommt ein BMW erst dann in Frage,
wenn ich meine U-Bahn-Linie Huckepack nehmen kann :laugh:
stella,
keine ahnung. das problem hat mich noch nicht beschäftigt.
wellen,

vielleicht sollten die glücklichen ehemänner der arbeitssucht ihrer frauen freien lauf lassen :laugh:
StellaLuna
Ich wandere nicht aus , sondern bleibe in Deutschland, weil es hier so interessant ist, mitzuerleben , wie das frühere deutsche Wirtschaftswunderland von bornierten Sozialisten zur Zeit heruntergewirtschaftet wird.

Dafür haben wir ja auch eine rot/grüne Regierung, die lauter Rekordwerte vorweisen kann wie:
-Rekordarbeitslosigkeit
-Rekord-Firmenpleiten
-Massen-Entlassungen
-Rekord-Verschuldung
-Rekord Bildungs-Notstand
-Rekord Sozialabbau (Hartz 4 usw.)
-Rekord Auslandseinsätze der Bundeswehr
-und sonstige Rekorde

Ja, das hat alles Substanz, was die rot/grüne Politik so leistet. Das sind ja alles super Ergebnisse !!!
Es lebe hoch , dreimal hoch: Rot/Grün !
@big_mac #133
richtig!!
der vorteil einer über jahrzente aufgebauten marke!!! daher ist porsche nicht nur für mich der sportwagen nr.1
#145

Rekordkinderlosigkeit haben sie auch noch diese magersüchtigen Memmen.
Daniela
so lang Dir der Unterschied zwischen sozialistisch und sozialdemokratisch nicht klar ist,
wärst Du in einem diktatorischen Land besser aufgehoben, das dient der Bewusstseinerweiterung :D
wellen
"magersüchtige Memmen" - unterhalten wir uns doch mal
über die mangelhafte Spermienqualität deutscher Männer :D
#141 stella
toll wenn frau ne u-bahn hat:laugh::laugh::laugh:

wie gehts so im ausland??? was macht der kater oder besser gib ihn ein paar krauleinheiten:):):)
Mit ihrer Schröderallergie kann ich Daniela22 schon verstehen.

Er wird noch als Verräter der Arbeiter und Abzockkanzler in die Geschichte eingehen.
Ich werde vor den nächsten Wahlen jedenfalls alles unternehmen,um die mir bekannten Leute davon zu überzeugen keine Stimme für Rot abzugeben.
Die Möglichkeiten dazu habe ich.
theak
sitze über einem Buch "66 qm Berlin" :D
Katerchen werde ich bis zur Bewußtloskeit kraulen :)
Spermienqualität ins Gesicht geschrieben

31. Mai 2003 08:31


Der Mann mit dem schönen Gesicht (links, vom Computer idealisiert) hat meist auch die besseren Spermien.
Foto: Uni Regensburg
@StellaLuna
Die schönsten Männer sind die mit den agilsten Spermien. So haben Frauen in einem etwas anderen Schönheitswettbewerb entschieden.

Schönheit bestimmt die Partnerwahl: «Wer über Schönheit urteilt», sagt die amerikanische Psychologin Devendra Singh, «sieht einen anderen Menschen an und überlegt, ob seine Kinder dessen Gene tragen sollten.» Ob schöne Männer jedoch auch beim Fortpflanzungserfolg die Nase vorn haben, war bisher unbekannt. Eine Untersuchung spanischer Forscher legt jetzt nahe, dass Frauen aus dem Männergesicht auch die Fähigkeiten seiner Spermien ablesen können.;)
wellen
das kann so nicht stimmen, denn ein Sprichwort lautet in etwa: Die Frau wurde schwanger, weil eine Männerunterhose an ihrem Bettpfosten hing! Es ist also nicht das Gesicht sondern das Design der Männerunterhose ausschlaggebend!
Es war der später über seine Börsenspekulationen gestolperte Gewerkschaftsbonze Franz Steinkühler, der Ende der achtziger Jahre in einer groß aufgehängten Rede meinte: "Wir müssen in Europa Arbeitsplätez schaffen, selbst wenn dies deutsche Arbeitsplätze kostet!" Genau das geschieht jetzt.
Schön gleich erfolgreich



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Schönheit ist im soziobiologischen Sinne ein Auswahlkriterium, mit dem die Fitness eines Partners eingeschätzt werden soll. Symmetrische Gesichter, sagte Maria Sancho-Navarro von der Universtitat de València in Spanien dem Wissenschaftsmagazin «New Scientist», würden von Versuchspersonen als besonders hübsch eingestuft. Gleichzeitig hätten Untersuchungen ergeben, dass Menschen mit symmetrischen Gesichtern seltener krank werden.

Eine Studie namens «Bodycheck», die mit Unterstützung der Körber-Stiftung an der Universität Regensburg durchgeführt wurde, legte Testpersonen «Idealgesichter» vor und bat um Einstufung nach Intelligenz, Sympathie, Erfolg, Kreativität und Fleiß. Schöne Gesichter wurden zu 70 bis 90 Prozent mit positiven Persönlichkeitseigenschaften assoziiert.

Solche und ähnliche Korrelationen wirken sich jedoch letztlich immer nur auf die Partnerwahl aus. Ob die Wahl auch zum Fortpflanzungserfolg führt, blieb offen. Sancho-Navarros Arbeitsgruppe fotografierte deshalb 66 Studenten der Universität und bestimmte ihre Samenqualität anhand der Richtlinien der Weltgesundheits-Organisation WHO (dem Spermien-Indix SI). Dann wählten die Forscher jeweils vier Männer mit guter, mittlerer und schlechter Samenqualität aus und zeigten deren Porträts zwei Gruppen von 88 und 76 Frauen.



Schöne Männer, schnelle Spermien



"BeautyCheck"-Studie der Universität Regensburg
Attraktivität + Psychologie (Uni-Saarland)


Je besser die äußere Morphologie, die Beweglichkeit und somit der SI der Spermien war, umso attraktiver schätzten die Frauen auch die Gesichter der Männer ein, von denen die Samenzellen stammten. Lediglich zwischen der Konzentration der Spermien im Ejakulat und der Schönheit der Gesichtszüge konnten die Forscher keine Korrelation feststellen.

Die Studie zeige, schreiben die Forscher im «Journal of Evolution and Human Behavior», dass Frauen die Reproduktionsfähigkeit von Männern allein aufgrund der Gesichtszüge erkennen können.

Für das Web ediert von Sascha Karberg



Nie mehr alleine auf der Couch liegen