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Deutsche Small Caps - Basisinvestments eines Langfristdepots (Seite 4380)



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Antwort auf Beitrag Nr.: 61.073.416 von Wertefinder1 am 21.07.19 13:33:56
Zitat von Wertefinder1: o KGV 2018 aktuell 4. Im ersten Quartal 2019 bereits das untere Ende der Jahresprognose 2019 erreicht


Ja, und im Q2 wird man sie übererfüllen. Das Problem ist: Trotzdem könnte die Jahresprognose eintreten - wenn man nämlich im 2. Halbjahr Verluste schreibt. Und die könnten sich dann 2020 fortsetzen.

Das kann grundsätzlich natürlich bei jedem Unternehmen geschehen. Aber Salzgitter ist extrem konjukturabhängig, insbesondere abhängig von der Neigung zu Großinvestitionen. Die Konjukturaussichten gehen aber gerade massiv zurück.

Ich selbst bin auch in der Stahlbranche investiert (ArcelorMittal, fundamentalzahlenmäßig ähnlich stark unterbewertet), aber wir sollten nicht den Eindruck erwecken, als seien diese Fundamentalzahlen prolongierbar. Erst langfristig betrachtet dürften Stahl-Investments sich auszahlen, kurzfristig sind durchaus auch noch weitere Kursrückgänge denkbar sobald schlechte Zahlen gemeldet werden.
Antwort auf Beitrag Nr.: 61.073.416 von Wertefinder1 am 21.07.19 13:33:56Nimm mir die Bemerkung nicht übel (ist nicht persönlich gemeint), aber die Aussagen zu Salzgitter hast du auch schon hier im Thread bei 30 € getätigt. Wobei sie jetzt bei 16-20 € interessanter wird.

Ich glaub du unterschätzt einfach die Konjunkturabhängigkeit, die sehr schnell zu starken Gewinneinbrüchen und entsprechenden Gewinnwarnungen führen kann und kürzlich schon geführt hat. Da spielt dann vermeintliche Substanz in solchen Marktphasen erstmal ein stark eingeschränkte Rolle.

Am besten sind Unternehmen, die hohe Substanz und eine halbwegs konjunkturunabhängige Geschäftstätigkeit vereinen. Da fällt mir natürlich vor allem sowas wie SBM am ehesten ein, aber auch manche Versorger, Pharma und Telcos. Muss man dann aber ins Detail gehen.

Salzgitter wird jetzt bei Kursen unter 20 € aber sicherlich wirklich zunehmend interessanter. Charttechnisch könnte man noch auf 16-17 € fallen, aber dann würde ich wohl auch mal ein bisschen was investieren. Aber allzu viel Potenzial sehe ich da mittelfristig nicht, da ich stärkere konjunkturelle Turbulenzen in den nächsten 1-2 Jahren erwarte, die sich ja in manchen Branchen schon tief manifestieren. Selbst manche Softwareaktien kommen nun schon langsam in Trouble, wenn sie eine Kundenbasis haben, die Krisenbranchen berühren.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 61.073.872 von katjuscha-research am 21.07.19 16:09:18Der DIHK widerspricht dem überbordenden Pessimismus, warnt vor "unzulässigen Übertreibungen" und vor "Alarmismus". Dazu gäbe es keine Grundlage. Der DIHK erwartet in Deutschland in diesem Jahr 400.000 mehr Erwerbstätige. Es geht uns wirtschaftlich im Jahr 2019 so gut wie nie zuvor.

https://www.welt.de/newsticker/news1/article197162873/Handel…
Antwort auf Beitrag Nr.: 61.073.872 von katjuscha-research am 21.07.19 16:09:18Du hast grad bei mir für Verwirrung gesorgt. Dein Beispiel (SBM Offshore[/b) baut schwimmende Fertigungssysteme u.a. bei der Ölförderung.
Kann das sein?
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Antwort auf Beitrag Nr.: 61.074.250 von knigge-beatnik am 21.07.19 18:27:30
es könnte auch
STE BAINS MER CER. ETR. MON.SA ACTIONS NOM. EO 1
WKN 852401
ISIN MC0000031187

gemeint sein
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Antwort auf Beitrag Nr.: 61.074.436 von Smaria am 21.07.19 19:30:07Ach so, und ich dachte schon, schwimmende Fertigungssysteme wären angesichts des steigenden Meeresspiegels ein konjunkturunabhängiger Megatrend - SBM Offshore hat schließlich vor Kurzem ein Mehrjahreshoch erreicht.
Antwort auf Beitrag Nr.: 61.072.735 von InsertName am 21.07.19 10:29:02
Zitat von InsertName:
Zitat von trustone: Es ist für eine Substanz oder auch Fundamental Analyse kein Kriterium ob oder wann denn nun eine Beteiligung verkauft werden könnte. Es ist doch vor allem der aktuelle Wert der Beteiligung entscheidend.


Da hast Du völlig Recht, der aktuelle Wert der Beteiligung ist entscheidend. Als Fundamentalanalysten wissen wir, dass sich dieser zuweilen sehr deutlich vom aktuellen Börsenkurs unterscheiden kann. Also, was ist denn der aktuelle Wert des Verbund?


Ist die Frage ernst gemeint?
Der Verbund hatte wohl noch nie bessere Geschäftsaussichten in den letzten Jahrzehnten wie heute.
Demzufolge würde ich die aktuelle Börsen Bewertung jedenfalls auch als fairen Wert bezeichnen.
MyHammer goes Industrie 4.0
Ich habe mich die letzten beiden Wochen über die stark angestiegenen Partnerzahlen in Österreich gewundert (ca. +7% in 2 Wochen). Habe da jetzt wahrscheinlich den Grund gefunden …

Es gibt ja seit Ende 2018 vereinzelt die Option der Partnerpakete ohne Grundgebühren, dafür mit Kontaktgebühren ab dem 1. Kontakt statt ab dem 7. Auf der offiziellen MyHammer Seite wird das "normale" Paket mit Monatsgebühren angeboten, die andere Option habe ich als Werbung bei Facebook gesehen.

Heute habe ich mir mal die österreichische MyHammer Seite angesehen, dort wird aktuell standardmäßig das Modell ohne Grundgebühr angeboten ("nur für kurze Zeit"), deshalb scheinbar der "Run" auf die Partnerpakete in Österreich. Man will offensichtlich dort einmal testen, wie sich das Modell über das Jahr schlägt, wenn es in den Herbst/Winter geht, wenn es weniger Aufträge gibt im Vergleich zu den normalen Gebührenmodellen.

Ich meine dass ich in einem der vielen Interviews des letzten Jahres mit Vorstand Frau Frese einmal gehört hatte, dass man an der Programmierung von Algorithmen dran ist, in die Höhen der Kontaktgebühren mit einfließen zu lassen, ob ein Auftrag sehr gefragt ist. Ein Außenanlagenauftrag ist im Winter mehr "wert" als im Sommer, denn hier sind die Außenanlagenbauer saisonbedingt nicht ausgelastet. Darüber könnte man auch bei einem reinen Kontaktgebührenmodell im Winter die weniger Aufträge umsatzseitig durch höhere Kontaktgebühren bei "wertigen" Aufträgen wieder teilweise ausgleichen. Für die Auftragsgenerierung werden ja auch schon seit einiger Zeit gezielt für bestimmte Gewerke, in bestimmten Städten bzw. Umkreisen Werbung geschalten, die gerade Bedarf haben. Nicht mehr mit der Gießkanne wie früher. Man sieht das ja schön an den Werbeetats dass MyHammer ist schon massiv effizienter geworden ist.

Industrie 4.0, geht auch an MyHammer nicht vorbei. Da steckt mittlerweile wesentlich mehr Know-How drin als noch vor einigen Jahren. Deshalb denke ich dass ein Markteintritt auch immer schwieriger für neue Player wird, siehe Check24.

MyHammer hat bald 15 Jahre Erfahrung und hat Millionen an Datensätzen die für die Analysen genutzt werden, wie wir wissen sind die Daten das Gold des 21. Jahrhunderts ;) Kein anderer Wettbewerber in DE hat auch nur annähernd so etwas zur Verfügung ... und nebenbei ist man durch den Hauptaktionär IAC ein Teil des weltweit größten Netzwerks was die online Vermittlung von Dienstleistungen angeht, dadurch erhält MyHammer Zugriff auf einen riesigen Datenpool.

Wie schon bei einem Kurs von ca. 4,5 € und auch 6 € schon gesagt, ich bin der Meinung dass MyHammer eine sehr gute Chance - Risiko Bewertung hat, da tut sich die ein oder andere Empfehlung schwer das zu schlagen. Ich bin sehr zuversichtlich dass die Kurssteigerung in diesem Jahr nicht das Ende der Fahnenstange war.

Grüße
FL
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Antwort auf Beitrag Nr.: 61.074.901 von Frankenland am 21.07.19 22:01:37Was die Partnerzahlen angeht, das sind wie immer meine Schätzungen anhand Beobachtungen des Branchenbuches. Bis jetzt hat's immer sehr gut gepasst, aber trotzdem der Hinweis dass das keine offiziellen Zahlen sind.
DEFAMA: Der Verkäufer teilt uns den Erlös teilweise in DEFAMA Aktien zu reinvesiteren!
Wenn der Verkäufer des Sternberg-Objektes den Erlös teilweise
in DEFAMA Aktien reinvestiert wird er seine persönlichen Motive haben.

DGAP-News: DEFAMA Deutsche Fachmarkt AG / Schlagwort(e): Immobilien/Expansion DEFAMA kauft Nahversorger in Sternberg 22.07.2019 / 08:21 Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.

* Nahversorger mit Penny, Ernsting's family und Bäckerei * 1.234 qm vermietbare Fläche; Nettokaltmiete von gut 120 TEUR * Annualisierte Jahresnettokaltmiete der DEFAMA steigt auf über 10 Mio. EUR



Die Deutsche Fachmarkt AG (DEFAMA) meldet den Abschluss eines Kaufvertrages über einen Nahversorger in Sternberg (Mecklenburg-Vorpommern), etwa 50 Kilometer östlich von Schwerin. Die Investitionssumme beträgt rund 1 Mio. EUR. Die Jahresnettomiete beläuft sich auf gut 120 TEUR. Die vermietbare Fläche umfasst 1.234 qm. Generalmieter des Objekts ist Penny. Im Objekt vertreten sind ferner Ernsting's family und die Stadtbäckerei Kühl. Der Verkäufer hat uns mitgeteilt, dass er beabsichtigt, den Kaufpreis zum Teil in DEFAMA-Aktien zu reinvestieren.

Mit Abschluss der Transaktion steigt die annualisierte Jahresnettomiete der DEFAMA auf mehr als 10 Mio. EUR. Das Portfolio umfasst nunmehr 32 Standorte mit über 130.000 qm Nutzfläche, die zu über 95% vermietet sind. Zu den größten Mietern zählen ALDI, EDEKA, LIDL, Netto, NORMA, Penny, REWE, Getränke Hoffmann, Dänisches Bettenlager, Deichmann, KiK, Takko und toom. Auf Basis des aktuellen Portfolios liegt der annualisierte FFO bei gut 4,7 Mio. EUR, entsprechend 1,22 EUR je Aktie.

https://www.ariva.de/news/defama-kauft-nahversorger-in-stern…
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