Bundeswertpapiere (Seite 164)

eröffnet am 05.11.08 12:40:59 von
neuester Beitrag 08.08.20 06:03:16 von


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21.06.20 07:12:53
Beitrag Nr. 1.631 ()
Beim meiner morgendlichen Rundumschau ist in den Nachrichten eins auffällig: weltweit scheinen erfolgte Lockerungen wegen steigender Fallzahlen von Corona-Neuinfektionen zurückgenommen zu werden. Scheint also nicht so zu sein, dass sich der Virus aufgrund einer Herdenimmunisierung oder steigenden Temperaturen totläuft. Vielmehr tritt der Virus in lokalen Hotspots auf, wobei der betroffenen Personenkreis in Familien-Groß-Verbänden lebt und überdies aus dem bildungsfernen Schichten stammt. Aber das ist nach ein, zwei bestätigten (Einzel) Fällen bisher lediglich eine Vermutung. Die Tendenz bleibt somit abzuwarten.
Ich jedenfalls trage jetzt wieder brave meine Maske. Ich meine, am Anfang bin ich aufgefallen als ich in der U-Bahn als einziger eine Maske getragen habe und jetzt bin ich aufgefallen, weil ich der einzige war, der keine Maske getragen habe. Ich finde es so was von unhygienisch, Maske auf, Maske runter, Maske wie ein benutztes Taschentuch in die Tasche gestopft, Maske wieder rausgezerrt und benutzte Maske wieder auf- und das unentwegt.
Es ist nicht einmal unbedingt lästig. Ich beginne nur angesichts der unhygienischen Handhabung im Alltag den Nutzen in Frage zu stellen. Bis jetzt sieht es doch so aus, dass Corona gekommen ist, um zu bleiben. Jedenfalls bis ein wirksamer (und sicherer) Impfstoff entwickelt worden ist. Wenn tatsächlich nach den erfolgten Lockerungen der Beschränkungen die Fallzahlen wieder ansteigen- dann muss man (nicht man, sondern die Elitennieten) entscheiden, ob die Wirtschaft weiter abgewirkt wird- oder man dann einen Prozentsatz der Bevölkerung vermutlich über die Wupper gehen lässt. Ungeachtet der Tatsache, dass vereinzelte Mitglieder (natürlich Einzelfälle) politischer Strömungen die Alten und Schwachen ausselektieren wollen, wird es meiner Ansicht nach durch alle Altersgruppen gehen. Unabhängig von Alter, Geschlecht und möglichen bekannten Vorbelastungen erwischt der Virus den, der eine entsprechende unbekannte Schwachstelle in sich trägt. Ist zwar eine simple Betrachtungsweise, nur anders kann ich mir nicht erklären, warum auch junge und scheinbar gesunde Menschen dem Virus erlegen sind.
Trotz dreckiger Masken kann es Deutschland gesamt gesehen weniger heftig treffen, da die Sozial Kontrolle wirkt und damit die Maskenpflicht eingehalten wird- was die Infektionsgefahr eindämmt. Oben benannten Ausnahmen ist natürlich Rechnung zu tragen. Wir dürfen eben nicht unterschätzen, dass Deutschland ein, in kürzester Zeit geschaffener Vielvölkerstaat ist, was dazuführt dass aufgrund fehlender Assimilation die Sozial Kontrolle an kulturellen und ethnischen Befindlichkeiten neu eingegliederter Bevölkerungsgruppen teilweise scheitert.
Die alles entscheidende Frage ist also- welche Reaktion der Elitennieten erfolgt, wenn die Fallzahlen wieder steigen? Panisch wieder alles zumachen oder lokale Schließungen, wie beispielsweise die Abriegelung von Göttingen? Fakt schein doch zu sein, dass für das große Ziel (mutmaßlich selbstverständlich) der Kabale, ein weiterer Lock Down nicht notwenig ist. Trotz Billionen von Euro wird das Kartenhaus in ein paar Monaten zusammenbrechen. Wie drückte es Dirk Müller aus? Die Firmen gehen nicht von heut auf morgen pleite, es dauert Monate, bis die hinter den Kulissen geführten Rettungsversuche endgültig gescheitert sind.
Das heißt wohl, die zeitliche Abfolge von möglichen katastrophalen Folgen für die Allgemeinheit, wie auch dem einzelnen könnten sich signifikant verkürzen. Natürlich besteht auch die Wahrscheinlichkeit einer V- förmigen Erholung der Wirtschaft.

Wir sind doch alles Optimisten ...
#: Wir schaffen das.
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27.06.20 07:04:40
Beitrag Nr. 1.632 ()
Darf ja wohl nicht wahr sein. Der Dow rauscht mal eben 700 Punkte runter und was viel wichtiger ist- der Vix steigt von 33 in der Spitze auf 36 Punkte- und „mein“ Optionsschein geht runter. Ich musste mich tatsächlich noch mal vergewissern, ob es sich um einen Put - Optionsschein handelt. Könnte ja sein, dass –ich- mich geirrt habe. Die Woche über wurde ich (mit immer demselben Schein) mal ausgestoppt, mal habe ich einen kleinen Gewinn gemacht. Wie das halt so ist. Aber gestern- der Markt geht runter und der Optionsschein bei zunehmender Volatilität- auch. Gut- ich rege mich nicht auf. Es war von Anfang an klar, dass der Emittent „berichtigende Einstellungen“ (was selbstverständlich erlaubt ist) an seinen Produkten vornimmt.
Aber eigentlich ist doch noch nicht wirklich was passiert. Wir laufen meiner Ansicht nach in einer weiten Spanne im letzten Monat seitwärts. Gestern haben wir uns wieder den Unterstützungen genährt. Ich bin ja davon ausgegangen, dass es in der jetzt beendeten Woche massiv runter rauscht. Aber gut, was nicht ist, kann ja nun nächste Woche kommen. Und damit scheint der Emi wohl zu rechnen.
Wie gesagt, bisher ist noch nicht wirklich was passiert. Das könnte sich nächste Woche vielleicht, mal sehen, tatsächlich ändern. Die FED zieht Liquidität aus dem Markt und gleichzeitig steigen die Fallzahlen in den US wieder. Keine gesunde Mischung. Außerdem haben die Chineisen was von „roter Linie“ gelabert. Die Aktienmärkte stehen meinst sowieso auf der langen Leitung. Schauen wir mal, was die Wochenend-Indikationen die nächsten zwei Tage sagen.
Aufgrund der sich weiter fundamental verschlechternden Lage und dem sich nähern der Unterstützungen habe ich gestern noch ein zweifach gehebelten ETF auf den s&p 500 (dbx0b6) für 0,99 Cent gekauft. Die Position ist schon recht groß für einen Zock. Schauen wir mal, wie schnell man das Ding nachher wieder los wird. Ein bisschen misstrauisch bin ich schon. Insbesondere in Anbetracht der Positionsgröße. Auf den Dax habe ich noch einen OS mit kurzer Laufzeit gekauft. Sollte es Montag in die andere Richtung laufen bin ich da schnell wieder raus. Der OS auf den Dow läuft noch ein Jahr. Mit einem Riesen ist die Positionsgröße aber auch nicht gerade klein. Hier wollte ich kleine Bewegungen mitnehmen- was natürlich nicht funktioniert, wenn man den Schein einfach mal festtackert. Blöder Emi- der Schein hätte gestern mindestens 10 Prozent machen müssen, wenn ich nach Vergleichsscheinen aus meinem Papertrade Depot gehe. Manchmal frage ich mich wirklich, ob die Emis „Buch führen“ und überall wo sie Gegenpositionen zur Absicherung aufmachen müssten, die Scheine hinsichtlich ihrer Kennzahlen „anpassen“ oder im schlimmsten Fall vom Handel aussetzen.
Fakt ist jedenfalls, dass ich Gewinne bis zum Einstand abschöpfe und den Rest dann wegen „der Millionengewinne“ stehen lasse. Ein paar Optionsscheine auf Wirecard lagen Anfang des Jahres bei 0,02 Cent und stehen jetzt bei 6,90 EUR. Mich interessiert schon, ob man daraus einen richtigen Trade hätte machen können. Ich werde mal schauen, ob es OS mit einer Laufzeit von mindesten einem Jahr auf die derzeitigen Highflyer mit den gleichen Preisen gibt. Vielleicht am besten noch Firmen, die nicht nur überbewertet, sondern auch strukturell angeschlagen sind, wie Boeing zum Beispiel.
Die Konstellation in Gold sieht tatsächlich interessant aus. Im Zuge des Abverkauf an den Aktienmärkten ist der Dollar wieder stärker geworden, zwar nicht so stark wie von mir erwartet- aber schauen wir mal nächste Woche- Gold hingegen konnte trotzdem gut zulegen. Stellt sich die Frage, ob der Goldkauf Absicherungsgeschäften diente oder es sich um eine reine Spekulation auf einen weiteren Goldanstieg handelt.
Bei den Mienen habe ich weiter Gewinne mitgenommen. Gerade bei DRD waren ja 100 Prozent in einigen Tagen drin. Muss ich nur aufpassen, dass ich nachher nicht hinterher rennen muss, sollte Gold weiter ansteigen und die Minenkurse mitziehen.
Aber ich gehe eher davon aus, der Goldankauf dient tatsächlich der Absicherung. Sollte es wider meiner Erwartung weiter seitwärts laufen, könnte der Goldpreis weiter steigen, um dann bei Abverkauf an den Aktienmärkten auch wegzubrechen. Oder er steigt kurzfristig aus dem gleichen Grund kräftig auf 1800 USD an, um dann mit abstürzenden Aktienmärkten nachzugeben. Für die Annahme spricht auch der Gold - Vix der jetzt bei 20,52 notiert.
Außer Spesen nix gewesen diese Woche. Aber zum Glück muss ich ja nicht davon leben- ich gewinne spätestens heute im Lotto. Ich muss nicht unbedingt arbeiten- ich brauch nur Geld.
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27.06.20 09:32:22
Beitrag Nr. 1.633 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 64.202.548 von spielkind0815 am 27.06.20 07:04:40nur `n müder Sechser oder der Volltreffer? :)

Vergess deine Freunde nicht. :cool:
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04.07.20 05:38:02
Beitrag Nr. 1.634 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 64.203.295 von Geniator am 27.06.20 09:32:22Ob es was geworden ist, werde ich heute sehen. Und da Geld bekanntlich den Charakter versaut ...:D
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04.07.20 05:39:00
Beitrag Nr. 1.635 ()
Und wieder ist eine Woche vorbei. Die Aktienmärkte sind Montag nicht unter ihre Unterstützungen gefallen, sondern wieder nach oben abgedreht und befinden sich nun wieder am oberen Ende ihrer Seitwärtsbewegung. Das ist nun Börse. Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt oder die Börse kann länger irrational bleiben als das man selbst liquide ist. Das durfte ich diese Woche wieder in der eigenen Brieftasche spüren. Das Geld ist nicht weg, es hat eben nur ein anderer. In meinem Fall der Emmi, der sich in Fäustchen lacht.
Selbstverständlich gibt es jemanden der daran Schuld ist- nämlich mich. Ich selbst hab die Kohle verzockt. Nicht irgendwelche Fonds oder Robin Hood`er, welche die Börse hochziehen oder Emittenten, die Ihre Scheine nach Lust und Laune anpassen. Natürlich bin ich sauer, dass ich mich verzockt habe. Zumindest den Kurzläufer auf den Dax kann ich als Totalverlust ausbuchen. Ein Investor hätte das Ding nicht gekauft, ein Zocker schon. Zweitens, der Schein hätte sofort verkauft werden müssen, auch mit dreißig Prozent Verlust. Aber nein- immer die gleiche Leier- der Markt wird schon noch drehen. Der Witz ist - ja er hatte gedreht. Von den Unterstützungen wieder nach oben. Aber wer will schon Verluste realisieren. Aus dreißig Prozent sind jetzt hundert Prozent Verlust geworden. Der Schein läuft noch fünfzehn Tag. Sollte die Volatilität nicht wieder erwarten massiv anziehen, ist der Schein tot. Und diese Lektion des Verlustes kann man eben nicht mit einem Paper Trade haben. Wobei- sind wir ehrlich- ich bin wie das Kind, was ständig die heiße Herdplatte fasst, nur um zu sehen, ob es diesmal anders wird. Die Position auf den inversen ETF habe ich gestern weiter ausgebaut. Ende der Woche war er knapp 10 Prozent im Minus. Der Dow Os hat zwar ebenfalls fünfzig Prozent verloren, nur der läuft noch über ein Jahr. Den werde ich sogar verbilligen.
Zum Zocken sei vielleicht noch eine Sache angemerkt. Investieren ist eine langfristige Angelegenheit. Grundvoraussetzung für das Investieren ist jedoch Rechtssicherheit und ein starkes wirtschaftliches und politisches und gesellschaftliches Fundament. Jeder kann da selbst seine Schlüsse ziehen.
´45 laberte „die Wochenschau“ von den Wunderwaffen, als der Russe vor Berlin stand, ´89 hat die „Aktuelle Kamera“ von Planüberfüllung berichtet als die Menschen über Ungarn abgehauen sind. Heute haben wir hüben, wie drüben „Vollbeschäftigung“ obwohl die Wirtschaft am Boden liegt.
Der Westen kreidet China immer seine gefakten Zahlen an. Mittlerweile ist man aber notgedrungen selbst dazu übergegangen. Und aus der Geschichte wissen wir- wenn angefangen wird die Nachrichten im großen Stil anzupassen, ist das Ende nicht mehr fern. Anders als viele Kommentatoren glaube ich nicht an einen großen Wash Out und dann geht es wieder aufwärts.
Investieren hat sich damit für mich erledigt. Alles was derzeit an der Börse abläuft ist Zocken- der Unterschied besteht lediglich im Hebel der verwendet wird. Selbst das monatliche Sparen in irgendwelche ETF ist doch für ´n Arsch. Jeder der jetzt auf den Cost Average – Effekt verweist, soll mir mal vorrechnen, wie lange er bei einer monatlichen Sparrate von vielleicht dreihundert Euro braucht um auf Einstand zu kommen, wenn er bereits erheblich investiert ist und der Markt um fünfzig Prozent fällt. Je länger man investiert ist, desto schlimmer wird es.
Die Wahrscheinlichkeiten für einen Absturz der Börsen nehmen jeden Tag zu. Spannend wird es kurzfristig zu beobachten bleiben, wie die USA jetzt die laufende „Zweite Welle“ reagieren werden.
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05.07.20 06:15:52
Beitrag Nr. 1.636 ()
Derzeit schreibe ich fleißig Bewerbungen. Ist schon ein anderes Gefühl sich aus einem sicheren Arbeitsverhältnis heraus zu bewerben, als die Last auf den Schultern zu spüren, nicht zu wissen, wie es weitergehen soll. Der öffentliche Dienst ist zwar nichts für mich, aber der Eintritt in ihn war Teil meiner Krisenvorsorge. Es ist auch nicht so einfach da hineinzukommen, zumindest nicht an die „höher“ dotierten Stellen.
Und auf die Stellen fange ich jetzt an mich gezielt zu bewerben. Es wird eine Weile dauern, aber ich bin da guten Mutes. Und selbst wenn nicht- die jetzige Stelle ist ein Spatz in der Hand- aber eben ein fetter. Ich muss mir keine Sorgen machen, wie es weitergehen soll. Auch meiner Zaubermaus geht es beruflich gut. Vor knapp drei Jahren bei der Neustrukturierung des Bankenkonzerns ist sie aus der Filiale in die telefonische Kundenbetreuung ( kein Callcenter- sondern der erste zaghafte Versuch der Digitalisierung) gewechselt worden.
Während jetzt das Personalkarussell im Konzern wieder zu drehen beginnt, haben sich die ganzen Tränen und das Zähne zusammenbeißen ausgezahlt. Dieser Bereich wird nicht abgebaut, sondern aufgestockt.
Beruflich gesehen stehen wir beide auf der sicheren Seite. Zwei Worte fangen immer mehr bedrohlicher zumindest durch das Internetz zu geistern:

Zweite Welle, gefolgt von der zeitlichen Angabe- Herbst.

Dazu sind die Meinungen vielfältig und auch differenziert, wenn man die Daueruntergangsanhänger mal außen vor lässt. Eins fokussiert sich zunehmend heraus: die Stimmen, dass die Welt ohne Netz auf einem Drahtseil läuft, mehren sich. Wie ich in einem letzten Beitrag schon anmerkte, würde ich mich nicht auf den Herbst versteifen. Wie hieß es im April noch mal? Mit zunehmenden Temperaturen verschwindet der Virus. Jetzt sind die Klimaanlagen an den rapide ansteigenden Neuinfektionen schuld.
Malen wir doch mal ein Extrem – Szenario. Jens Rabe meint, die zweite Welle an den Aktienmärkten laufe bereits. Unternehmen der Old Economy würden bereits ausselektiert werden, während Growth sogar profitieren würde, es also keinen Absturz wie im März, April mehr geben würde.
Ist schon was dran. Aber dies würde für mich bedeuten, wir hätten es schon hinter uns und der Aufbau würde wieder beginnen. Ich schreibe bewusst Aufbau, denn was da zum Teil nach dem Börsenabsturz im Frühjahr hausgemacht auf uns zukommt- könnte- ich sage könnte- das Haus komplett zu Einsturz bringen.
Mittlerweile ist klar, dass die amerikanischen Börsen sich in einer Phase der Übertreibung, noch schlimmer als –vor- der Coronakrise befinden. Es ist keine Aktien- sondern eine Optionsrallye- durch die Kleinstinvestoren. Diese wird sich in dem Moment totlaufen in welchen denen schlichtweg das Geld ausgeht, weil das Rollen ihrer Call-Optionen einfach zu teuer wird. Und ich stelle mal eine Mutmaßung an- die Stillhalter der gekauften Optionen sind die bösen alten Männer, über welche sich die Hood´er lustig machen. Wäre doch raffiniert- die frischen Milliarden der jungen Wilden einsacken- und dann ... . Dem freien Fall an den Börsen zuschauen. Gestörte Orderbücher- es findet sich kein Zwischenhändler zur Kurspflege.
Diese Haifischmentalität ist hausgemacht und wird zu weiteren Verwerfungen in der amerikanischen Gesellschaft führen. Vermutlich waren dann die Plünderungen auf der 5th Avenue nur ein leichtes Vorgeplänkel.
Und Deutschland wird auch nicht verschont bleiben. Es sei denn, das Rechtssystem wird dauerhaft komplett aus den Angeln gehoben. Mietstundungen sind doch nichts anderes als die erste Stufe der staatlich angeordneten Wohnungseinweisung. Nachher wird eine richtige Einweisung daraus. Vom Insolvenzrecht wollen wir gar nicht erst anfangen.

Ich klebe mal unten ein Beitrag vom Investment- Punk ran. Meine nächster Zock wird Tesla Short sein. Mal sehen was für Wettscheine angeboten werden.

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06.07.20 18:00:47
Beitrag Nr. 1.637 ()
Ich bin vorhin mal voll rein in Tesla Short. Erst einmal war es überhaupt nicht so einfach passende Optionsscheine zu finden. Die Emmis haben teilweise Spreads, wie in Krisenzeichen. Erst habe ich eine Order für einen OS mit LZ 21.06.2020 für 12 Cent (cu68zx) aufgegeben, die ewig nicht ausgeführt wurde. Dann ist mir der Geduldsfaden gerissen und ich habe eine weitere Order mit LZ 17.12.21 vp3s51 hinter hergeschossen. Mittlerweile ist die erste Order nach knapp anderthalb Stunden ausgeführt worden. Und wenn ich mir den Schein anschaue muss Volatilität in die Aktie gekommen sein. Keine Ahnung, ob irgendwelche Shortseller noch ihre Positionen glattstellen müssen und es noch weiter hoch geht. Jedenfalls bin ich erst einmal drin. Wie ich nachher wieder rauskomme steht auf einem anderen Blatt. Aber das werde ich dann sehen.
Mein Depot sieht jetzt echt scheiße rot aus, zumal ich meine Minenwerte verkauft habe. Wer das eine will muss das andere mögen. Ich musste die Positionen glatt stelle, um die Eskapaden mit den Optionsscheinen gegen zurechnen.
Also- wann fallen die Börsen? Wenn nicht dann schau ich ziemlich blöd aus der Wäsche, so einseitig wie ich jetzt positioniert bin.

Antwort: wenn es offensichtlich wird.

Klar können die Notenbanken die Welt mit Geld zu scheißen. Das funktioniert, solange die Probleme in der Öffentlichkeit nicht auch als Problem wahrgenommen werden. Nehmen wir die stetig steigenden Neuinfektionen. Die sind kein Problem- bis die statistisch kritischen Fälle, die nur im einstelligen Prozentbereich liegen, dafür sorgen, dass die Intensivbetten zu Hundert Prozent belegt sind- und alles was danach kommt- selbstverständlich im einstelligen Prozentbereich- nicht mehr versorgt werden kann und im schlimmsten Fall das Zeitliche segnet. Dann ändert sich in der Öffentlichkeit schlagartig die Wahrnehmung.
Oder die Insolvenzen, Pfändungen, Kündigungen usw. aufgehoben ist nicht aufgeschoben. Wenn die Lawine ins Rollen kommt wird sie sichtbar. Wenn sie sichtbar wird, kann sie nicht mehr ignoriert werden.
Und die Einsicht wird so wie das letzte Mal im März plötzlich kommen. Wie gesagt, so wie manche Spreads in den Optionsscheinen schon jetzt aussehen, gehen die Emmis mit hoher Wahrscheinlichkeit von einem Ansteigen der Volatilität aus. Anders würde es keinen Sinn machen.
Alles andere kommt dann das Sekundärzünder. Selbst das Notenbankgeld schlägt irgendwann ins Gegenteil um- nämlich dann, wenn die Erkenntnis wächst, dass nichts mehr zu retten ist. Jedenfalls nicht mit Geld drucken. Also ich bin jetzt Dow, Dax, s&p, Apple und Tesla Short.
Punkt 1- ich weiß, was ich tue. Punkt 2- ich verliere nur meine Einsätze. Punkt 3- wenn die Spekulation in die Hosen gehen sollte, fange ich wieder von vorne an.
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06.07.20 18:10:55
Beitrag Nr. 1.638 ()
Im Herbst kommt das große Erwachen, kein Virus, wir wurden an der Nase herumgeführt und dazu von den Politikern kräftig in den Arsch getreten. Da die WHO am Samstag zugegeben hat, dass dieses C von Infizierten ohne Symptome nicht über tragen werden kann, wird immer klarer, entweder biologischer Kampfstoff, der nicht Übertragbarkeit ist, oder viel wahrscheinlicher, eine Wechselwirkung mit 5G bzw speziellen Funkfrequenzen, die dafür sorgen, dass die Lungenbläschen kollabieren. Die Lungen werden sprichwörtlich gekocht wie in der Mikrowelle, man brauchte nur ein Coverup, um das ganze zu erklären und weidlich auszunutzen. Wenn das ans Licht kommt, gute Nacht ihr da oben...
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09.07.20 04:46:06
Beitrag Nr. 1.639 ()
Gestern Abend habe ich mir noch einen gehebelten Dax Short ETF (lyx0fV) ins Depot geholt. Die Einschätzung hinsichtlich der Konsolidierung an den Märkten im kurzen Zeitfenster reicht von 20 Prozent bis Abrauschen in den Keller. Momentan fährt alles auf Blindflug hinsichtlich der Prognose der nächsten Zeit an der Börse. Auf irgendwelche saisonalen Muster verlasse ich mich schon lange nicht mehr. War es vorletztes Jahr als ich brave die Saisonalität spielen wollt und dann furchtbar eine auf die Mütze bekommen habe? Ich weiß es wirklich nicht mehr. Fakt ist für mich, in Zeiten in denen in jeder Minute ein Kaninchen aus dem Hut gezaubert werden kann- ist nichts sicher. So habe ich auch nicht verstanden, weshalb die chinesische Regierung die Bevölkerung in die Aktienmärkte drängt, obwohl die Chinesen ihr Geld in Immobilien angelegt haben und der Aktienmarkt im Gegensatz zu den USA für die Vermögensbildung eine untergeordnete Rolle spielt.
Das einzige, worauf man sich immer verlassen kann, sind die Urtriebe der Menschen- Sex und Gewalt. Äh- Angst und Gier. Der Fear & Greed Index steht derzeit mit 53 auf neutral. Das passt ins Bild, wenn immer wieder darauf hingewiesen wird, dass lediglich die Gewichtung weniger Aktien die amerikanischen Märkte oben halten.
Wenn sich die Ralley der Privatinvestoren erschöpft, stellt sich die Frage, wie weit werden die bösen alten Männer den Markt fallen lassen?
Erichsen meint bis zu zwanzig Prozent, Jens Rabe liegt da auch im Konsens und Dirk Müller und Hörhan gehen von größeren Einbrüchen aus, allerdings wohl erst gegen Ende des Jahres.
Der Anstieg der Börsen hat in zwei Wellen stattgefunden (2020- das Jahr der Zwei Wellen). Erste Welle- normale Erholung nach dem Abverkauf, zweite Welle- die Rallye der Privatinvestoren. Ich würde also annehmen, die erste Konsolidierung wäscht die Privatanleger raus und wird wahrscheinlich zu einem Abverkauf bis zu zwanzig Prozent führen. Spätestens dann wird Humpi Trumpi die PP- Teams losschicken. Und dann wird sich entscheiden, ob die bösen alten Männer mit dem Kursniveau einverstanden sind. Und das ist schwer zu antizipieren. Wie groß ist deren Gier? Wenn die Optionsrallye in sich zusammenfällt, geschieht dies vermutlich schnell und heftig. Da die Situation neu ist, wird es spannend.
Die PP-Teams werden diesen Abverkauf nicht alleine stemmen können. Ohne die bösen alten Männer ist „der Fall“ nicht aufzuhalten- aber warum einsteigen, wenn man es noch günstiger bekommen kann? Doch nur, wenn man dafür langfristig eine Gegenleistung erhält.
Was kann Humpi Trumpi in der jetzigen Situation anbieten, was über seine Abwahl hinaus Bestand haben könnte? Die Demokraten werden vermutlich die Exzesse an den Börsen eindämmen wollen. Also mittelfristig schlechtere Aussichten, von den Fundamentaldaten einmal abgesehen. Auch wenn Bullard gestern versuchte die Börsen hoch zureden.
Bekanntlich macht der Einkauf den Gewinn, insbesondere dann, wenn die politische und wirtschaftliche Ausrichtung erst einmal unsicher erscheint.

Spatz oder Taube- das ist hier die Frage. Die Gier des Menschen kann unermesslich sein.
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09.07.20 08:43:04
Beitrag Nr. 1.640 ()
Es wird so heftig, dass die Wahl verschoben wird,...und Trump gewinnt
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