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Bundeswertpapiere (Seite 181)

eröffnet am 05.11.08 12:40:59 von
neuester Beitrag 12.04.21 05:28:44 von


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17.02.21 04:44:09
Beitrag Nr. 1.801 ()
To the Moon. Ich meine jetzt nicht die Aktienmärkte, die werden bald „Houston, wir haben ein Problem“ melden, sondern die amerikanischen Staatsanleihen. Die 10jährige ist gestern mit 1,297 aus dem Handel gegangen und lag im hoch bei 1,333 Prozent. Nicht nur der schnelle Anstieg, sondern auch die erratischen (nicht vorhersehbare ) Bewegungen deuten auf weiteres Ungemach am Rentenmarkt in Form eines drohenden Abverkaufen hin- also nach meiner Meinung. Mal sehen, wann die FED ganz plötzlich in die Zinskurve eingreift, um die weiteren Anstiege der Renditen zu verhindern- und was die Folge dieser weiteren Manipulation sein wird. MMT- wir kommen. Auf dem Weg in den Sozialismus.
Und was soll ich sagen- als Zocker tut es mir in der Seele leid, nicht mehr im Bitcoin investiert zu sein. Demnächst werden „Sie“ massiv gegen den Bitcoin vorgehen müssen. Gut wir haben jetzt nach 3 Jahren eine weitere Euphorie- Welle aber diesmal spielen die Großen mit. Damit wird „der Bitcoin“ allerdings zu einer Gefahr für die existierenden Fiatwährungen. Und wo wir schon dabei sind- Bitcoin ist ja das digitale Gold. Der Anleger von echtem Gold, der einzigen dezentralen Währung der Welt, wird davon ein Lied singen können, wie die Anlage Gold in den Jahren beeinflusst wurde bloß um durch seinen Anstieg nicht zu signalisieren- das es ein Problem gibt. Bei Bitcoin wird es noch einfacher: Ein paar böse Worte der Zentralbanken und der Kurs könnte erst einmal in die Tiefe rauschen, wenn die zittrigen Spekulanten fliehen. Dann möchte ich nicht mein Geld auf den Kryptotauschbörsen haben. Soweit sind wir noch lange nicht mit der „reibungslosen“ digitalen Welt. Wenn es dumm läuft wird es wie ein Bankenrun auf die Kryptobörsen werden. Na schauen wir mal- ich alter Schwarzmaler.
Aus meinen Shorts von Freitag bin ich noch nicht raus. Ich bin das Risiko eingegangen, dass die Aktienmärkte nahtlos ab Dienstag weiter hoch geprügelt werden. Nur es ist eben was anderes, die Märkte über Futures hochzuziehen als über den Kassamarkt. Schauen wir mal, ob die leichte Konsolidierung weiter geht. Wenn alle „All in“ sind schreit es doch gerade zu danach die Kohle auf dem Weg nach unten einzusammeln. Heute ist Mittwoch, was aus meiner Erfahrung darauf hindeutet, dass wir erste Bewegungen sehen könnten, wohin die Reise an den Märkten bis Freitag hingehen soll. Und das Argument bekommen die Aktienmärkte durch die Renditeanstiege der Staatsanleihen frei Haus geliefert. Ich werde jedenfalls meine Absicherungen heute noch mal hochfahren.
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19.02.21 05:19:00
Beitrag Nr. 1.802 ()
Der kleine Verfall. Ich war schon lange nicht mehr so auf einen Verfallstag gespannt wie heute. Um Ihn live und in Farbe mitzuverfolgen habe ich die ganze Woche Überstunden geschoben und mache heute Homeoffice. Wie zu erwarten war, sind die Börsen bereits seit Mittwoch volatil. Gerade die 100 Punkte Sprünge im Nasdaq sind schon nicht ohne. Was natürlich auffällt, dass die Futures im außerbörslichem, vor allem im asiatischen Handel nicht hochgezogen werden. Wie gesagt- ich bin tatsächlich spannt, wie sich der Tag gestaltet.
Wenn man dem CEO von Robin Hood glauben schenken darf, sitzen deren Kunden momentan auf Buchgewinnen in Höhe von 30 Milliarden und was noch interessant ist, angeblich würde die Quote an den Optionen lediglich bei 13 Prozent liegen. Bei letzterer Information frage ich mich tatsächlich, wer zur Hölle dann all die gigantischen Call- Option Spekulationen aufgebaut hat- und einen Hebel würden die Robin Hooder auch kaum verwenden. Das hört sich doch alles nach einer grundsoliden Spekulation an. Hoffe ich mal für die Kunden Robin Hoods, dass dies auch so stimmt- zu wünschen wäre es ihnen ja. Anderseits- wenn du wenig Kohle und überdies deine monatlichen Verluste nicht ausgleichen kannst- dann bist du eigentlich gezwungen mit hohem Hebel zu zocken. Aber das gilt ja nicht nur für die Robin Hooder sondern für die Masse der Kleinanleger, welche den Traum hat, an der Börse schnellstmöglich reich zu werden. Ist doch ein geiler Traum. Wenn man allerdings bedenkt, dass der durchschnittliche Hedgefond lediglich eine Lebensdauer von fünf Jahren hat, dann weiß man wie man an der Börse kurzfristig ein Vermögen machen kann- indem man mit einem großen Vermögen anfängt.
Die Frage wird heute sein, wie volatil wird der Tag wirklich und kommt in den letzten Handelsminuten vor Börsenschluss wieder zu einem Hochziehen. Richtig interessant wird es allerdings Montag, wenn sich herausstellen wird, ob der Bestand der Call-Optionen zurückgegangen ist und die Broker weiter ihre Absicherungsgeschäfte auflösen können.
Gestern habe ich mir einen chinesischen Düngemitteproduzenten China Blue Chemical (A0M4XC) für 0,225 Cent a 10000 Stück ins Depot geholt. Nachdem Cofco mir Freude macht, hoffe ich natürlich auf eine ähnliche Performance. Es hat eine ganze Weile gedauert diese chinesischen Pennystocks als echte Aktien wahrzunehmen. Also Unternehmen, die zu den größten Chinas gehören und hinter denen auch Substanz steckt. Wenn man hier an der Börse schaut werden, wenn überhaupt, ein paar tausend gehandelt, was den Kauf ungünstig erscheinen lässt, weil man unter Garantie über Pari zur Heimatbörse kauft. Dort werden die Aktien allerdings im hohen zweistelligen Millionenbereich gehandelt. Cofco heute Morgen jetzt mit über 100 Millionen gehandelten Stücken 12 Prozent im Plus. Abgesehen von der Freude über die kurzfristige Kurssteigerung liegt meiner Ansicht die Zukunft sowieso in Asien. Dementsprechend ist die Haltedauer auch langfristig angelegt. Das gilt auch unabhängig von dem zugrunde liegenden Inflationstrade, den ich mit diesen Aktien spielen will.
Aber abschließend bleibt festzustellen, dass Buchgewinne halt keine richtigen Gewinne sind, wenn sie nicht realisiert werden. 2000 hatte ich richtig geile Buchgewinne- denn Aktien können nur steigen. Blieb nicht unbedingt viel übrig. Bill Gates hingegen kauft weiter Acker- Land und hat jetzt bereits 1000 Quadratkilometer angehäuft und ist damit der größte Eigentümer von Farmland in USA. Wird schon einen Grund haben. Vielleicht ein wirklicher Wert?
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21.02.21 07:28:16
Beitrag Nr. 1.803 ()
Wer hat Angst vorm bösen Wolf? Gestern um acht beim EDEKA um die Ecke. Der Einkaufswagen war voll und ich bewegte mich auf die Kassen zu. Plötzlich erfolgte Ding-Dong eine Ansage durch die Lautsprecher: „ Kartenzahlungen aufgrund einer Störung derzeit nicht möglich“. Inzwischen war ich zusammen mit meiner Zaubermaus an einer langen Schlange vor den Kassen angekommen. Beim herumkramen in den Geldbörsen kamen wir so ungefähr auf den Betrag, welchen wir im Warenkorb hatten. Komischerweise gab es auch keinen Aufruhr um mich uns herum. Die Leute hatten alle das nötige Bargeld in der Tasche. Mag vielleicht daran gelegen haben, dass zu der Uhrzeit noch keine Millennials unterwegs waren. Anderseits hätte ich den Einkauf alleine auch nicht bar bezahlen können.
Aber wie gesagt- das bargeldlose Einkaufen war nicht möglich. Oder neulich wollte ich mich in mein Broker- Konto einloggen. Ging nicht. Mitten in der Haupthandelszeit. Weil ich unbedingt was kaufen wollte, musste ich telefonieren. Oder ständig auf der Arbeit- das papierlose Amt. Pustekuchen. Die meisten Tage rödelt das Ding, ehe etwas passiert. Bei meiner Zaubermaus genau dasselbe. Ich habe mal irgendwo gelesen, dass die Umstellung der IT der Deutschen Bank auf ein effizientes System 32 Milliarden Euro kosten würde. Keine Ahnung, wie es im Überwachungsstaat China mit der Digitalisierung funktioniert. In Deutschland und in Europa kann ich mir nur schwer vorstellen, dass in der nächsten Zeit auch nur ansatzweise die Strukturen für eine bargeldlose Überwachungsgesellschaft geschaffen werden können.
Und dann dürfen wir nicht vergessen, was diese digitale Gesellschaft für Energie benötigt. Woher nehmen, wenn nicht stehlen. Ja, ja- ich weiß- Wasserstoff heißt gerade das Zauberwort. War es früher nicht die kalte Fusion? Nur was ich stattdessen immer wieder höre- die Gefahr eines Blackouts steigt- Netzwerkagentur musste das Stromnetz stabilisieren. Ich gehe davon aus, dass wir weltweit eher eine Energiekrise bekommen, als dass Strom im Überfluss vorhanden ist. Laut einer Studie werden fossile Brennstoffe zusammen mit der Kernenergie eine Renaissance erleben. Was logisch erscheint, wenn man den stetig wachsenden Energiehunger der Welt betrachtet.
Und dann gibt es ja noch den „Great Reset“- die Neuausrichtung des Kapitalismus. Fakt ist, wir brauchen eine Neuausrichtung des Kapitalismus und dessen strikte Trennung von sozialistischen Planwirtschaftselementen, wie sie derzeit gerade in der „freien westlichen Welt“ immer weiter zunehmen. Klar, dass Ökosozialisten (Millennials) diese Idee aufgreifen, um Degrowthing und die Abschaffung des Eigentums in ihrer verqueren Denke anstreben.
Muss man sich natürlich fragen, was passiert, wenn keiner mehr wirklich Bock hat Arbeiten zu gehen- weil es nichts gibt, was man anstreben kann. Ohne die Möglichkeit des Eigentumserwerbs keine Motivation und kein Wachstum, weder materiell noch intellektuell.
Dieser Gefahr werden wir uns schon nach der Bundestagswahl ausgesetzt sehen. Ich, Schwarzmaler, rechne damit, dass die Nieten nach der Wahl, so richtig in die Taschen der noch besitzenden Bevölkerung greifen werden. Vermögensabgaben, Steuererhöhungen, Zwangsanleihen und Lastenausgleiche- das ganze Programm. Zuzüglich einer Deflation an den Märkten und einer Inflation im Real Life. Und dann stellt sich eine Frage: Wieso soll ich Mehrwert schaffen, wenn mir vom Mehrwert nichts verbleibt? Der Deutsche arbeitet bereits jetzt die Hälfte des Jahres für den Staat. Ich bin gespannt, wie lange wir ab 2022 für den Staat arbeiten müssen. Die Produktivität wird dementsprechend weiter sinken.
Montag werde ich China Petroleum & Chemical (A0M4XN) spekulativ kaufen. Ansonsten bleiben wohl die Nachwehen des kleinen Verfalls abzuwarten. War gestern ein schönes Trading im Nasdaq. Ich habe angenommen, sie ziehen die Börsen wie gewohnt kurz vor Schluss noch mal hoch, was ausblieben ist. Sollte aufgrund von Montag die Indizes aufgrund der Future grün in den europäischen Handel starten, werde ich auf den Nasdaq wieder eine Shortposition setzen. Die Zinsen der 10 jährigen US- Treasury liegen jetzt bei 1,34 Prozent. Die Kleinanleger achten vielleicht nicht darauf, die Großen schon.
Also nächstes größeres Projekt muss ich mich wohl oder übel mit der Gründung einer vermögensverwaltenden GmbH auseinandersetzen- und das für meine paar Penunsen. Was auffällt, bei den Vorgaben bei Google kommt der Suchbegriff an erster Stelle. Bin ich wohl nicht der einzige, der sich Gedanken macht, dem sozialistischen Wahn zu entgehen.
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23.02.21 04:53:58
Beitrag Nr. 1.804 ()
Wird der Dollar manipuliert? Im Angesicht erratisch steigender Anleihezinsen reagiert der Dollar nicht. Eigentlich müsste er zusehens stärker werden, wenn man bedenkt, dass steigende Anleiherenditen ausländisches Kapital anziehen sollte und dieses wiederum die amerikanische Währung nachfragen sollte. Das einzige was passiert ist, dass der Dollar nicht weiter abwertet und um die 1,21 herumpendelt. Es wurde eigentlich damit gerechnet, dass der Dollar im Währungspaar EUR/USD einem ersten Zwischenziel bei 1,18 zustrebt. Gleich am Anfang des Abverkauf der Anleihen rutschte er Anfang des Jahres an die 1,20, um dann mit den Arbeitslosenzahlen wieder schwächer zu werden. Seit dem gab es immer mal wieder mal Bestrebungen an Kraft zu gewinnen, die aber scheinbar im Keim erstickt wurden. Selbst als die 10 jährige sich der 1,40 näherte, bewegte sich der Dollar überhaupt nicht. Bei der Suche, ob der Dollar manipuliert werde, habe ich lediglich ältere Artikel aus dem Jahr 2017 gefunden, in denen Währungshändler der damaligen Administration unter Trump unterstellten, massiv in den Dollar zu intervenieren, um ihn schwach zu halten. Leider war den Artikeln nicht zu entnehmen, wie dies bewerkstelligt wurde.
Ärgert mich tatsächlich wieder einmal so wenig Ahnung zu haben und im Trüben zu fischen. Wahrscheinlich können sich die Amerikaner keinen starken Dollar bei ihrem Verschuldungsgrad leisten. Auf der anderen Seite steigt die Inflation im „Innendollar-Raum“ stetig an. Insofern würde es auch Sinn machen, wenn FED-Paule nur von einer temporären Ausdehnung der Inflation schwadroniert. Ist schon Kacke für die FED- der Dollar darf nicht stärker werden, da sonst die Aktienmärkte leiden, die Zinsen der Staatsanleihen dürfen auch nicht steigen, sonst versagt der Schuldendienst. Anderseits darf aber auch die Inflation nicht anspringen, was die Lebenskosten erhöht. Nicht umsonst hat die FED im Sommer letzten Jahres erklärt, man bilde hinsichtlich der Inflation einen Durchschnittswert und würde kurzfristig höhere Inflationsraten in Kauf nehmen. Das Gelaber der letzten Zeit ist nur die Fortsetzung der Strategie aus dem Sommer letzten Jahres.
Vermutlich wird FED Paule heute wieder verbal interagieren und versuchen, die Inflation klein zu reden. Vielleicht bekommen wir auch hören, dass man sich die Kontrolle der Zinskurve durchaus vorstellen kann.
Aber wer sagt, dass was bei den Japanern mit ihrer „Binnenwährung“ funktioniert auch bei der Weltleidwährung funktionieren kann? Vielleicht mal kurz im ersten Moment. Wenn der Biden - Moment mit seinem Stimuluspaket kommt, werden die Zinsen amerikanischer Staatsanleihen vermutlich trotz Kontrolle der Zinskurve weiter munter also dynamisch steigen. Mal sehen, was sie opfern werden.
Schauen wir mal, ob der Aktienmarkt und insbesondere der amerikanische Heute bis zur Anhörung von FED-Paule weiter abgibt und dann noch mal einen Bounce nach oben macht. Oder er folgt dem chinesischen Markt der weiter abgibt. Ich frage mich sowieso, wann sich Investoren beginnen nach den Vorgaben des chinesischen Marktes zu orientieren.
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26.02.21 05:57:31
Beitrag Nr. 1.805 ()
In einem seiner Marktgeflüster hat sich M. Fugmann neulich über seine Ambitionen erklärt. Er will, frei kommentiert vermitteln, was die Welt im Innersten zusammenhält. Genau das finde ich gut an seiner tagtäglichen Kommentierung des Marktgeschehens. Nehmen wir doch einfach meine Frage von neulich: Warum steigt der Dollar nicht, obwohl die Zinsen am amerikanischen Rentenmarkt förmlich durch die Decke gehen? Die Antwort ist simpel und doch von solcher Tragweite, dass wir zeitnah in die nächste Phase der laufenden Zeitenwende eintreten könnten. Wir werden Zeuge, wie ein Imperium untergeht. Die Beantwortung seiner Frage lautete ganz simpel: „Die Welt misstraut dem Dollar.“ Ganz simpel, ganz einfach und von vielen in den letzten Jahren herbeisehnt. Jetzt ist es endlich soweit (lässt man mal außen vor, dass gerade ein Demokrat herrscht und sich damit die Kriegsgefahr potenzieren könnte). Gestern „eine verpatzte Anleiheauktion“ einer 7jährigen Anleihe im Volumen von 62 Milliarden. Laut Marktbeobachtern verlief die Auktion katastrophal, was die Renditen insgesamt und insbesondere die 10jährige durch ihre Widerstände brechen ließ. Und- der Dollar hat sich nicht gerührt.
Deshalb scheint das PPT Team gestern auch verloren zu haben (nur meine Meinung). Aber – es ist doch nicht normal, dass gerade der Nasdaq erst bei Markteröffnung die letzten zwei Tage weg bricht, FED Paule den gleichen Quark wie in der letzten Zeit absondert und die Märkte im Dow ein neues ATH erklimmen und im Nasdaq nach oben ausbrechen. Ja gut. Von den Gewinnen im Nasdaq von Mittwoch ist nicht viel übrig geblieben und am Donnerstag sind große Positionen im Dow ausgestoppt worden, so dass ich mir durchaus vorwerfen lassen könnte, die beleidigte Leberwurst zu spielen. Anderseits waren die Bewegungen der Märkte nach oben ein Witz.
Die Mitglieder der FED wiederholen gebetsmühlenartig, das Ansteigen der Inflation sei nur temporär- und man müsse nichts tun. Wie schon kommentiert wurde- die Märkte testen die FED aus. Als ob es da noch viel zu testen gibt. Wenn man es als wahr unterstellt, dass die Welt dem Dollar immer weiter misstraut, nützt ihnen die Kontrolle der Zinskurve gar nicht, vielmehr wird sich das Misstrauen und der Abneigung der Welt gegenüber dem Dollar noch verstärken- denn der Dollar ist nicht wie der Yen eine „Binnenwährung“. Apropos USD/YEN. Das Währungspaar werde ich heute shorten. Die Spekulation: die Japaner werden ihre Währung kaufen, wenn es beginnt in der Kiste zu rappeln.
Gestern hat Fugmann überdies meine Ansicht bestätigt, dass wir eine Deflation an den Märkten und die Inflation im RL sehen könnten. Ich bin jedenfalls davon überzeugt.
Langfristig wende ich mich den Emerging Market, gerade allen voran China zu. Anders als Dirk Müller glaube ich nämlich nicht, dass Amerika die Chinesen übertrumpfen kann. China ist nicht Japan. Gerade unter der Maßgabe, dass die Amerikaner ihre Vormachtstellung aufgrund des Dollar verlieren könnten (werden). Aus meiner Sicht „entkoppeln“ sich die Emerging Market immer weiter von Dollar und der Off Shore Yuan könnte dessen Platz einnehmen, zum anderen wird die Lage vor Ort besser und die Absatzstärke der Unternehmen gerade in China steigt.
Jetzt shorte ich erstmal den Nasdaq und nachdem die City Bank Knockout mit einem Bezugsverhältnis von 1:1000 im Programm hat, kann ich das auch mit kleinem Geld tun (wobei das relativ ist).
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28.02.21 07:00:00
Beitrag Nr. 1.806 ()
„Das Problem der Sozialisten ist, dass dir irgendwann das Geld anderer Leute ausgeht.“ (Frei nach Maggi Thatcher). Eine aufrechte Kämpferin gegen den Sozialismus. Wenn man sich ihre Aussagen von damals über den Sozialismus durchlist, merkt man, wie tief wir in der (sozialistischen) Scheiße stecken. Warum jetzt wieder meine Gezeter über den Sozialismus? Vielleicht wegen des Billionen Dollar Stimuluspaket, das die Sozialisten, pardon Demokraten, durch das Abgeordnetenhaus gebracht haben? Schauen wir mal, ob dieser Montag dementsprechend wieder mal ein Hoffnungsmontag wird.
Käufe der Fonds zum Monatsanfang, die erste Hürde des Stimuluspaktes geschafft- und die amerikanischen Staatsanleihen sind auch etwas heruntergekommen.
Stellt sich für mich nur die Frage, warum die Märkte am Freitag zum Schluss nicht hoch gekauft wurden. Ist nicht so schlimm. Werden die Future eben in der asiatischen Rampe nach oben gekauft.
Dazu kommt, dass einige Kommentatoren, darunter auch Markus Koch meinen, der Bondmarkt sei jetzt überverkauft und Hedgefonds, die auf steigende Anleiherenditen gesetzt haben, könnten nun ihre Positionen drehen, weswegen er ebenfalls seine Position umgestellt hat und auf wieder sinkende Anleihenrenditen setzt. Das könnte also tatsächlich zu einem Booster gerade für den Nasdaq werden. Freitag hat der Dollar reagiert und ist im Währungspaar EUR/USD unter 1,21 gefallen, was wohl dafür gesorgt hat, dass ein bisschen Luft aus den Rohstoffmärkten entwichen ist. Ich habe mich vorgestern dann doch nicht für einen Short im USD/JPY entschieden sondern EUR/JPY. War den Tag über ein ganz schöner Ritt. Knockout 130,21 und erstes Ziel 125,00 Yen. Ein Long auf Brent hat schön was auf die Mütze bekommen und steht davor ausgestoppt zu werden.
Während Sojabohnen und Sojabohnenmehl einen Knick im Chart haben ist der Chart von Sojabohnenöl stringent nach oben gerichtet. Montag werde ich eine kleine Long - Position aufbauen. Ich muss nur aufpassen, dass ich bei meinen ganzen „Tradingideen“ nicht wieder alles verzocke, sondern auch am Ball bleibe und investiere.
Bei meiner Suche nach Emerging Markets Aktien bin ich auf Youtube auf den „Zukunfts-Märkte“ Kanal gestoßen. Gefällt mir. Vor allem werden konkrete Aktien mit Dividenden vorgestellt- und das nicht so reißerisch wie auf anderen Kanälen. Da sich die Ergebnisse der Recherche zu bestimmten Aktien des Kanalbetreibers mit meinen eigenen decken (in mühsamer Kleinarbeit zusammen gewurstelt) decken, vielleicht nicht unbedingt hundertprozentig, räume ich ihm hinreichende Kompetenz ein. Damit meine ich eine Recherche nach besten Wissen und Gewissen mit allen zur Verfügung stehenden – die (ganz wichtig) Wertungsneutral ist. Das genaue Gegenteil von einen Kanal, den ich mittlerweile ganz übel finde- die Formationstrader von Esnaarshari. Ein reines Aktien- Gepusche und das auch noch durch die Hintertür. Wobei, Mission Money hat auch erheblich abgebaut.
Sollte es Montag grün werden stellt sich durchaus die Frage, wie nachhaltig die Anstiege über die Woche werden. Ich könnte immer noch das Kotzen bekommen, wenn ich an den kurzen, sehr kurzen Anstieg, im Dow auf 32 TSD Punkte denke. Sektorrotation ja, ja. Wer`s glaubt wird selig.
Ich fasse amerikanische Aktien nicht mit der Kneifzange an, außer ich shorte sie. Wie nachhaltig kann Wachstum sein, das Schulden getrieben ist? Das ist vielleicht nicht mal unbedingt auf den ersten Blick das Problem. Die wirtschaftliche Dominanz beruht in erster Linie auf dem Dollar als Welt- Leidwährung- egal wie toll und großartig die amerikanischen Multis sind. Sie sind nur ein kleiner Teil eines maroden und überschuldeten Superstaates, welcher sich zulange auf seiner Vormachtsstellung ausgeruht hat und nun überwiegend den Anschluss verliert.
Neulich musste ich echt lachen. „ Der Dollar ist unsere Währung aber euer Problem.“ (John Connally, Schatzmeister 1971)- das war mal. Der Dollar wird immer mehr ein Problem der Amerikaner. Ein Korsette, dass sich immer enger um den Körper legt, weil dieser aufgrund der tagtäglichen Schuldenaufnahme in die Breite geht.
Schuldenschnitt? Als Leitwährung ?
Zinskurve kontrollieren? Als Leitwährung?
MMT? Als Leitwährung?
Alles keine Optionen in einem auf Vertrauen basierten Fiatgeldsystem. Ist nicht schlimmes- jede ungedeckte Währung nähert sich irgendwann ihrem inneren Wert an- Null.
Mit Sleepy Joe geht`s halt noch schneller. Hat doch auch was Gutes- wann bekommen die Sozialisten ein Problem?
Ich glaube, ich gehe im Yuan Long. Kann man mit China-Aktien machen.
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04.03.21 05:16:37
Beitrag Nr. 1.807 ()
Ich muss da mal was fragen. Es gibt ja diesen Robert Harbeck, Teil der Doppelspitze dieser öko-sozialistischen Partei die Grünen oder GrünenInnen. Bei diesem ganzen Neusprech (politisch umgestaltete Sprache) weiß man sowieso nicht, wie man was anwenden soll- schon gar nicht grammatikalisch. So richtig was handfestes gelernt scheint Herr Harbeck ja auch nichts. Nach dem Eintrag von Wiki ist der Schriftsteller. Hmh, ja gut. Also Schwafologe. Also ich habe nichts gegen Schriftsteller. Auch wenn es altmodisch klingt, ich lese viel. Von Robert Harbeck als Schriftsteller habe ich noch nie etwas gehört- noch nie. Muss wohl ein Nischen- Schreiber sein. Er scheint wohl wieder mal irgendwo eine Rede gehalten zu haben. In der er die Post - Coronazeit als Chance für die Umgestaltung des Kapitalismus sieht. Keine Frage. Der Kapitalismus braucht durchaus ein Änderung- die Trennung von allen sozialistischen Elementen, insbesondere von der staatlichen Einflussnahme. Aber ein Schwafologe wäre kein Schwafologe, wenn er nicht schwafeln würde. Geht es nach ihm, so soll„der Staat“ eine stärke Rolle bei Umbau der Wirtschaft in Anspruch nehmen. Wir brauchen keine soziale Marktwirtschaft- wir brauchen eine ökologisch- soziale Marktwirtschaft. Zusammenfassend also- mehr Staat und damit mehr Planwirtschaft und noch mehr Sozialismus. Und das grün angehaucht, damit der Rotstich nicht so stark durchkommt.
Laut Gerüchten soll die FED heute die Neuauflegung der Operation Twist aus dem Jahre 2011 ankündigen. Den Verkauf von Kurzläufern und den Ankauf lang laufenden Anleihen, um am langen Ende die Zinsen herunterzukriegen. Damals hat der Markt darauf verschnupft reagiert. So wie es aussieht, könnte der Markt auf das Gerücht bereits reagiert haben. Keine Ahnung warum der Markt runtergeht, wenn man die Rendite der Staatsanleihen absenkt. 2011 hat der Markt aufgrund der damaligen Lage angenommen, der Wirtschaft geht es schlechter als eingepreist.
Heute steht alles auf (schuldengetriebene) Wirtschaftserholung und man will einfach nur die Marktzinsen unten halten um eine Schuldendeflation zu vermeiden. Auch wenn ich natürlich auf den Rückgang der Börsen spekuliere, vertraue ich dem Braten nicht so recht. Es würde mich dementsprechend nicht wundern, wenn FED Paule heute so nebenbei auf dem Forum auf dem er spricht, eine Neuauflage der Operation Twist ankündigt und das PPT gleichzeitig einen Short Squeeze an den Märkten auslöst. Hatten wir ja gerade erst.
Anderseits- je mehr man in einem System herumpfuscht, umso anfälliger wird es. Systemversagen in komplexen Systemen. Irgendwann weiß man nicht mehr was tatsächlich schief gelaufen ist.
Die Futures sind weiter am fallen, mir soll es recht sein. Nachdem ich vorgestern und gestern in den meisten Positionen ausgestoppt wurde bin ich bei 14170 Punkten im Dax Short gegangen. Damit bin ich Dax und Nasdaq mit größeren Positionen Short und in Sojabohnenöl mit einer kleinen Probe- Position Long. Auf Grund der Gefahr eines staatlich veranlassten Short - Squeeze werde ich meine Shorts mittlerweile im Gewinn absichern.
Vielleicht ist es tatsächlich nötig, dass Harbeck und seine Ökosozialisten mal an die Macht kommen. Merkel hat uns eine verlorene Dekade gebracht. Hat das Dummvolk nicht aufgeweckt. So ein bisschen real existierender Ökosozialismus läutert vielleicht den ein oder anderen.
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06.03.21 06:47:14
Beitrag Nr. 1.808 ()
Das war ja ein ganz schöner Ritt die letzte Woche an den amerikanischen Märkten. Was hat FED Paule gesagt, was hat er bewusst nicht gesagt und was wollte er erreichen. Die Kommentatoren haben sich jetzt einhellig darauf geeinigt, dass die FED sich wohl intern darauf verständigt hat, langsam und kontrolliert die Luft aus den Blasen zu lassen.
Im Fall der Fälle, also wenn der Anstieg der Renditen am Rentenmarkt zu schnell ein kritisches Level erreicht, dann erfolgt die Verbal- Intervention, um die Renditen wieder nach unten zu bringen.
Dieses Vorgehen wird der FED also jetzt unterstellt. Schon mal Luft aus einem Luftballon gelassen? Wenn er richt groß und prall ist, kann man wirklich langsam und kontrolliert Luft entweichen lassen. Das liegt daran, dass der Ballon an sich noch stabil ist und damit auch das Loch, aus dem man die Luft entweichen lässt.
Irgendwann lässt die Spannkraft und damit die Stabilität des Ballons nach. Die Luft entweicht dann trotz Anstrengung nur noch stoßweise und unkontrolliert.
Momentan läuft das ähnlich an den Börsen ab. Der Abverkauf, gerade an der Nasdaq verläuft kontrolliert und ohne Panik. An den einst so langweiligen Anleihemärkten ist Volatilität ist reingekommen. Aber- ein Wort von FED Paule genügt und die Sache beruhigt sich wieder. Ist das so?
Im Januar lag die Margin- Debt Verschuldung bei 798 Milliarden Dollar, die monatlichen Anstiege fallen nicht mehr so stark aus aber die Frage ist, ob das schon das Peak ist. Ich glaube nicht. Wenn der sogenannte Sugar Rush (Zuckerrausch) also die Auszahlung des nächsten Helikoptergeldes kommt, wird ein Teil noch einmal gehebelt in die Märkte fließen. Vielleicht knacken wir die 1-Billion-Dollar Marke. Die Zahlen für Februar 2021 dürften bald rauskommen und ich schätze, sie werden um die 820 Milliarden liegen also durchaus im Trend. März auch noch einmal 20 Milliarden und aufgrund des Stimuluspaketes für April 50 Milliarden- so das wir vielleicht auf 900 Milliarden Dollar kommen. Nun wäre es wichtig zu wissen, wie viele Prozent der Margin Debts auf die Kleinanleger fallen, das Gleiche gilt im übrigen auch für die gehaltenen Call- Optionen.
Ich denke, die laufende Korrektur an den Märkten und gerade im Nasdaq wird vom BIG Money gehandelt. Dafür spricht, dass Vix und VVIX bei Abverkauf nur moderat und darüber hinaus nur kurzfristig gestiegen sind. Das große Geld hält sich halt an die Markttechnik. Außerdem signalisiert die TSK des VIV eine vollkommen entspannte Erwartung in Hinblick auf die kommende Volatilität.
Das Problem, was ich meine zu sehen ist, dass die FED die Instabilität des Marktes aufgrund der Kleinanleger unterschätzt. Die Kleinanleger sind zu einem festen und nicht zu unterschätzenden (Unsicherheits)Faktor geworden- und sie lassen sich nicht wie das BIG Money führen. Für die jetzigen Kleinanleger dürfte Börse keine Anlage zur Vermögensbildung sondern ausschließlich ein Casino sein. Ist doch auch logisch. Sehe ich in meinem Depot jeden Tag. Meine großen Aktienpositionen (chinesische Pennys- wobei es keine Penny - Stocks- Unternehmen sind- gewaltiger Unterschied) schwanken um drei, vier Prozent. In absoluten Zahlen „riesige Summen“. Da bewegt sich richtig Geld. Die hoch gehebelten Derivate zum Zocken hingegen, mit ein paar Hundert Euro hingegen, da muss richtig die Post angehen, damit Gewinn reinkommt.
Willst du aus wenig Geld viel machen brauchst du Hebel. Die amerikanischen Kleinanleger haben hierfür halt nur die Optionen und wenn diese Hebelprodukte dann noch mal mit der Aufnahme von Wertpapierschulden (Margin Debt) gehebelt werden, dann darf es nicht in die falsche Richtung gehen.
Gut ich wundere mich, dass es bisher nicht gerumst hat, aber dann scheinen die Kleinanleger bisher in diesen schwierigen Phasen alles richtig gemacht zu haben- oder sie haben ihre Wetten ihre Wetten durch das Nachschießen von Liquidität aufrechterhalten. Auch das kann ich bei mir sehen. Ich erhöhe wider jeder Vernunft meinen Short auf den Euro Stoxx Bank, obwohl der Index steigt. Typisch Kleinanleger. Nur das Zertifikat ist endlos (trotzdem besteht die Gefahr eines Totalverlustes). Optionen haben ein Ablaufdatum und irgendwann ist das Geld zum Nachschießen alle.
Wenn die FED jetzt langsam Luft aus den Börsen rauslassen will, könnte sie aufgrund der Hebelwirkung einen schnellen Abverkauf bei den Call-Optionen der Privatanleger hervorrufen.
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07.03.21 07:53:08
Beitrag Nr. 1.809 ()
Laut Hans A. Bernecker stehen bei uns Deutschen eine Billion Euro zum Ausgeben bereit, sobald die Elitenieten ihr Versagen nicht mehr mit dem Lockdown verschleiern können und die Wirtschaft wieder hochfährt (hochfährt- na ja... ). Viel Papiergeld trifft auf ein verknapptes Warenangebot und dann steigt die Verbraucherpreisinflation. Aber darauf will ich nicht hinaus.
Der normale Homer Simpson war aufgrund der wirtschaftlichen Repression dieser Regierung „gezwungen zu sparen“. Vielleicht hat der eine oder andere gemerkt, mit wie viel weniger er auskommen kann. Bevor diese Erkenntnis wieder verfliegt, sollte man sie sich wenigstens einmal vergegenwärtigen.
Keine Ahnung, wie viele Mitbürger dieses Geld tatsächlich auf den Kopf hauen werden. Notgedrungen werde ich auch dazu gehören, einen Teil meines angesparten Einkommens für ein Fahrzeug auszugeben. Oh, kotzt mich das an. Ich muss das nur wegen des nächsten Satzes erwähnen. Statt dieses gezwungener maßen angesparte Geld auszugeben, sollte man es tatsächlich anlegen. Funktioniert bei den Deutschen nicht, weil wir sparen und investieren nicht. Nee, nee- vergesst es. Deutsche sparen Geld, was bedeutet die Sozialisten können einmal mit der Inflation darauf zugreifen und anderseits können sie es sich direkt von den Sparkonten überweisen. Da kann Homer das Geld auf den Kopf hauen. Wenn die Sozialisten die Hände aufhalten werden, zieht vielleicht der Spruch „Ich habe ja nichts.“. Wahrscheinlich sind diejenigen die Angearschten, die aus Angst vor der kommenden Altersarmut jeden Pfennig anlegen. Mit Stichtag X werden die Sichteinlagen bewertet und dann dürfen 6 bis 8 Prozent des Vermögens abgedrückt werden.
Bei finanzmarktwelt hat Matthias Weik einen Gastbeitrag veröffentlicht „ Wir werden die Chinesen von gestern“. Sollte man unbedingt gelesen haben- wobei er spiegelt letzten Endes nur das wieder, was die einhellige Meinung vieler weiterer Menschen ist, die sehenden Auges durch das Leben gehen. „One Belt, One Road“ (ein Gürtel, eine Straße) oder die neue Seidenstraße nimmt jeden Tag weiter Konturen an. Deutschland hingegen wird untergehen. Oder glaubt noch jemand ernsthaft, am 26. September wird sich irgendetwas ändern? Wenn dem so wäre, würde es bereits jetzt bei der CDU einen fest im Sattel sitzenden Kanzlerkandidaten geben, der über die letzten Jahre aufgebaut worden ist und bei dem von Anfang an die Marschrichtung feststeht. Nix. Das wird eine Luftnummer wie mit Sleepy Joe in Amerika. Von den anderen Parteien brauchen wir nicht anzufangen. Die AfD hat ihre Chance vertan, ihre Zustimmung bundesweit zu etablieren. Im Worst Case bekommen wir Harbeck als Bundeskanzler und werden von den Öko- Sozialisten regiert, die anderen Alternativen sind Laschet oder Söder, eigentlich genauso schlimm. Mit den Rot/Grünen der sofortige sozialistische Zusammenbruch, mit der CDU vier Jahre weiterer Stillstand.
Das ist jetzt kein Schwarzmalen. Wenn die CDU einen Richtungswechsel oder auch Neuanfang nach Merkel geplant hätte- dann – hätte- sie diesen Neuanfang schon längst kommuniziert. Von jetzt an, sieben Monate bis zur Bundestagswahl reichen dafür nicht aus. In sieben Monaten kann man höchstens undurchdachte Wahlversprechen machen aber nicht das Volk für sich gewinnen.
Auf dem Weg, auf dem wir uns befinden, werden wir unwiderruflich zu einem Dritte Weltland verkommen. Wachstum ist unbegrenzt, wenn die intellektuelle Grundlage dafür gegeben ist. Bei uns schwindet sie jeden Tag. Das führt zu wirtschaftlichen Einbußen und bereits jetzt ist Deutschland unattraktiv für Leistungsträger.
Jetzt muss ich irgendwie den Bogen zum Anfang des Beitrages finden. Auch wenn ich glaube, dass wir vor einer weltweiten Deflation an den Asset Märkten stehen, die teilweise gewollt ist, werde ich weiter Aktien der Emerging Markets, gerade chinesische Pennys großer chinesischer Firmen kaufen. Dabei nehme ich bewusst in Kauf, dass sich diese Aktien durchaus kurzfristig halbieren könnten. Deshalb nehme ich auch Teilgewinne mit. Meine Angst ist nicht in der Inflationserwartung der Verbraucherpreise begründet, sondern in dem anstehenden Enteignungswahn der Sozialisten, gerade was eine Vermögenssteuer betrifft.
Gerade bei den Chineisen will ich eins zu bedenken geben. Wenn es den Chinesen so dreckig gehen würde, dann wäre von heute auf morgen die kommunistische Partei Geschichte. Ist sie aber nicht. Warum? Vielleicht, weil sie (die Partei) weiß, dass ihre Existenz davon abhängt, dass es der breiten Masse gut geht oder jeden Tag besser geht. Und die breite Masse weiß –vielleicht- das man dafür arbeiten muss. Wohlstand für eine breite Masse schaffen.
Im Westen ist es doch so, das wenige Prozent der Bevölkerung sich die Taschen füllen, weil sie die Politiker gekauft haben- und so vom Mittelstand nach oben umverteilt wird. Gleichzeitig wird vom Mittelstand auf eine immer größere Unterschicht umverteilt, um diese wiederum ruhig zu stellen.
Reichtum für wenige, Almosen für viele aus dem einstigen Wohlstand einer schwindenden breiten Masse.
Deshalb investiere ich auch nicht längerfristig in westliche Aktienmärkte. Wenn die breite Masse verarmt ist- wo sollen dann die Gewinne der Unternehmen herkommen?

Mein Engagement in Sojabohnenöl werde ich weiter aufstocken. Nach einem kurzen Rücksetzer Anfang der Woche geht es weiter aufwärts. Außerdem bin ich bin ich Freitag in Schweinefleisch eingestiegen (A0KRJ1). Die afrikanische Schweinepest bedroht die chinesischen Schweineherden erneut, so dass der Schweinefleischpreis über die Inflationserwartungen hinaus an Fahrt aufnehmen kann.
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08.03.21 06:47:37
Beitrag Nr. 1.810 ()
Gestern hat Friedrich (der von ehemals Friedrich und Weik) ein Mitschnitt eines seiner Vorträge auf Youtube veröffentlich. Auf einer seiner Powerpoint Seiten findet sich der Stichpunkt 5-10 Jahre Tal der Tränen „ die dunklen 20zigern“. Ups. Was ist den da passiert? Hat er bisher nicht von den goldenen 20zigern gesprochen? Sollte er tatsächlich auf die dunkle Seite gewechselt sein?
Oder ist es das Begreifen, dass alles verloren ist. Gleichzeitig hat er auf eines, der zur Zeit, dominierenden Prinzipien hingewiesen.
Das „Peter-Prinzip“. Jeder Beschäftigte oder eben Politiker steigt bis zu seiner Stufe der Unfähigkeit auf. Fähige Personen hingegen steigen erst gar nicht auf, da sie von den Unfähigen weggebissen werden. Als Beispiel bringt er, wie sollte es anders sein – Angelika Merkel, die alle fähigen Parteifunktionäre um sich herum entfernt hat. Dafür wurden hingegen Totalversager wie van der Leyen oder AKK in Spitzenpositionen gesetzt und wenn es zu schlimm wurde auch versetzt. Nun steht die CDU kurz vor der Wahl ohne richtigen Kanzlerkandidaten da. Das Hauen und Stechen der Unfähigen dürfte bald losgehen.
Das ist schon was. Überall auf der Welt und zu allen Zeiten schimpft das Volk über unfähige Politiker die Lügen und Betrügen, um an die Macht zu kommen und auch dort zu bleiben. Faszinierend ist, dass sich daran zu keiner Zeit etwas geändert hat.
Zu behaupten, der oder die Politiker sind unfähigen kann mit unter recht plakativ wirken. Bloß, weil man mit den Entscheidungen anderer nicht einverstanden ist, kann per se nicht auf Unfähigkeit geschlossen werden.
Aber der Umgang mit der Coronapandemie dürfte gezeigt haben, wie schlimm es um die deutsche Politik wirklich bestellt ist. Durch die Bank weg, haben unsere Spitzenpolitiker ihre Unfähigkeit und Rückratlosigkeit öffentlich unter Beweis gestellt, so dass bereits die Blöd- Zeitung als Staatsorgan dieser Administration kritische Schlagzeilen veröffentlicht. Nicht, das ich daran glaube, dass sich an der systemtreuen Medienlandschaft irgendetwas geändert hätte.
Während überall auf der Welt wieder „geöffnet“ wird, versucht man in Deutschland den Lockdown weiter in die Länge zu ziehen. Warum wohl? Um die eigenen Fehler im Umgang mit der Pandemie möglichst lange zu verschleiern. Würde mich nicht wundern, wenn wir im Hochsommer, wenn alle anderen bereits am Pool sitzen, endlich wieder raus dürfen.
Von Markus Krall werden derzeit keine neuen Beiträge veröffentlich, vermutlich weil er derzeit nichts Neues zu sagen hat. Ich bin aber tatsächlich gespannt, ob es auch bei Ihm zu einem Wechsel der Ansicht gekommen ist oder wird, was seine allzu optimistischen Zukunftsaussichten angeht.
Kanzlerkandidat der SPD Olaf „Gollum 2.0“ Scholz will schon mal den Mindestlohn auf 12 EUR erhöhen. Wie er das finanzieren will, hat er auch schon mitgeteilt- den Reichen nehmen und den Armen geben. Also Umverteilung. Nach dem Peter-Prinzip dürfte Olaf „Gollum 2.0“ Scholz eigentlich nicht weiter in der Hierachie aufsteigen, denn er hat eigentlich den Gipfel seiner Unfähigkeit, wie viele andere Politiker auch, schon längst überschritten. Aber vermutlich wird das Peter Prinzip, was deutsche Politiker angeht außer Kraft gesetzt.

Wenn die Unfähigkeit ein Dauerzustand ist, wer soll dann den Aufstieg der Unfähigen begrenzen?
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