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Lehman Brothers Chapter 11 -> Auswirkung(en) auf deren Zertifikate - 500 Beiträge pro Seite (Seite 3)



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"Und Dampf ablassen tut gut. Wenn ich mich belogen und betrogen fühle, kann ich auch mal die korrekte Ebene verlassen, viele Banken haben das schon lange getan."

Richtig!

Ich verweise nur auf die Medienberichte über den bisherigen Zertifikate Schaden unter Kleinanlegern, die Vertriebsmethoden der Banken, die Erfahrungen die hier gesammelt werden.

Dann vergleiche ich dies mit meinen Erfahrungen und komme zu dem Ergebnis:

Hinter den Vertriebsmethoden der Banken, insbesondere steckt System, nämlich das System den Kunden Risikopapiere gegen schöne Provisionen aufs Auge zu drücken und das ohne Rücksicht auf Risikoprofile. Hier wird nicht Anlage und Anlegergerecht beraten sondern Vertrieb gemacht. Dies gilt es aufzudecken.

Als Kunden fühlen wir uns getäuscht und alleine gelassen.

Am Montag wird die Hölle los sein, wenn jetzt noch die HRE einen Lehman macht. Dann war das amerikanische Rettungspaket nur ein Tropfen auf dem heißen Stein.
Die VERTRIEBSPROVISIONEN FÜR DIE CITIBANK (und anderen Banken analog) lagen - je nach Zertifikat - in der Regel bei 4 bis 5 % der Anlagesumme. (z.B. 2 % Agio zzgl. 2.5 % "Kick Backs")
Fairerweise muss man sagen, dass es für den Vertrieb von Zertifikaten anderer Banken ähnlich hohe Provisionen gibt.
Die Höhe der Provision war also kein Beweggrund für die Citi,
speziell Lehman-Zertifikate zu verkaufen.

Ich finde es auch armselig, dass die ganze Last auf die Berater abgewälzt wird - typisch Citi. Kenne den Laden ja nur zu gut.
Die extrem hohe Fluktuation bei den Citigold-Beratern spricht für sich...

ZUM THEMA VERKAUFSEMPFEHLUNGEN:

Es ist korrekt, dass die Citibank - zum ersten Mal seit ihrer Existens in Deutschland - vor einigen Monaten nahezu alle Kunden mit Rohstoff-Zertifikaten im Depot angeschrieben oder angerufen hat um auf möglicherweise "stark fallende Rohstoffpreise" hinzuweisen. Dies diente aber nur dazu, wieder neue Provisionen zu generieren, war also keine besondere Service-Leistung.
Grund: Der Verkauf der Citibank an die Credit Mutuel stand damals bereits fest. Im Kaufvertrag wurde aber vereinbart, dass die Citi noch alle Erträge bis zum 30.11.2008 erhalten wird, erst danach gehen alle Erträge an die Credit Mutuel.
AB DIESEM ZEITPUNKT HABEN KUNDENORIENTIERUNG UND LANGFRISTIGES DENKEN KEINE ROLLE MEHR GESPIELT - ES GING NUR NOCH DARUM, ALLE KUNDEN ZU "MELKEN" UND MÖGLICHST VIELE ERTRÄGE MITZUNEHMEN.
REIN NACH DEM MOTTO: "NACH MIR DIE SINTFLUT".
Da die Kommunikationspolitik sowie das Marketing der Citibank Deutschland eng mit der Zentrale in den USA abgestimmt werden musste und diese die Citi Deutschland bereits "abgeschrieben" hat,
ging ab diesem Zeitpunkt alles den Bach herunter.
Für mich waren das alles Beweggründe zur Kündigung.

Uns Berater war - ich wiederhole mich - nichts von der Ernsthaftigkeit der Lage um Lehman bekannt.
Da aber die Citi eng mit Lehman verflochten ist, kann ich mir sehr gut vorstellen, dass "die da oben" bereits im Vorfeld einiges wussten, zumal selbst die Dresdner Bank 2-3 Tage vorher genauere interne Informationen hatte...

Ich empfehle allen, sich zu organisieren und gemeinsam über einen Verein, Foren und dergleichen weiterhin starken Druck auf die Medien, die Banken und die Politik auszuüben.
Noch eine Ergänzung:

Bei der Citibank gab es jeden Monat ca. 5-6 neue Zertifikate,
die man zeichnen kann.
Darunter z.B. 2 hauseigene Papiere, eines von JPMorgan, eines von Barclays und eines von Lehman.
Die Lehman-Produkte waren also AKTIVE EMPFEHLUNGEN der Bank.
Spätere Hinweise auf das gestiegene Emittentenrisiko von Lehman wurden weder an Berater noch Kunde weitergeleitet.
Die Schuld jetzt also auf die Berater abzuwälzen, ist eine große Sauererei der Citibank.
Die Berater wurden geradezu dazu genötigt, Festgeldbestände (an denen die Bank wenig verdient) in provisionsträchtige Produkte umzuschichten. (bei anderen deutschen Banken läuft das aber ähnlich ab, die Citi ist da aber sicher auf Platz 1)
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.419.118 von Jan0680 am 05.10.08 10:30:28Stimmt, die Banken stehen in einer moralischen Verpflichtung. Über Rechtsfragen zu streiten (auch vor Gericht) dürfte im Ergebnis wenig bringen. Dafür haben sich die Banken zu gut abgesichert.
Deswegen sollte es darum gehen, immer wieder über Moral und Anstand zu sprechen. Denn die Grundlage des Finanzsystems sind nicht Gesetze, sondern Vertrauen. Vertrauen, dass die Banken, bei mir war es die Citibank, verspielt haben. Dass die Banken auf die einwandfreie Rechtslage verweisen, zeigt doch nur, wie perfide die Sache von Anfang bis Ende durchdacht und eingefädelt war. Solche ausgeklügelten Spitzfindigkeiten mögen vor Gericht Bedeutung haben, aber nicht für diejenigen Menschen, die Ihrem Danken und Handeln ganz einfache (aber deswegen gewiss nicht falsche) Maßstäben zugrunde legen: Es gibt Dinge, die man nicht tut. Jeder mit einem Funken Anstand im Leib hat dafür ein natürliches Empfinden. Mit Juristerei hat das freilich wenig zu tun. da genügt es völlig, nicht gegen das Gesetz zu handeln. Doch im Namen und in Einheit von geltendem "Recht und Gesetz" geschah und geschieht in manchen Staaten (auch in Deutschland!) menschlich Verabscheuungswürdiges.
Wer das Gesetz und/oder die Machtmittel auf seiner Seite hat, ist moralisch deswegen also noch lange nicht im Recht. Die Banken mögen vielleicht die anzustregenden Prozesse gewinnen, aber das Vertrauen und in der Konsequenz ihre Kunden würden sie unweigerlich verlieren.

Auch ich würde den Vermögensberatern keine Alleinschuld vorwerfen. Aber die Art und Weise, wie sich die Banken verhalten, ist zutiefst schändlich. Erst ziehen sie Ihre Kunden über den Tisch. Und dies mit einer Geschwindigkeit, dass die dabei enstehende Reibung vom Kunden als menschliche Wärme mißverstanden wird. Dann lassen sie in der schlimmsten Finanz-Krise Bestehen der Bundesrepublik ihre Kunden, denen sie diese verhängnisvollen Investments empfohlen haben, allein in der Misere zurück - ohne Infos, ohne Beistand. Stattdessen schicken sie nun ihre Berater über die Planke, um sie den Medien- und Kunden-Haien zum Fraß vorzuwerfen. Ja, wie mies ist das denn!?

Wie ich höre, fliehen die Vermögensberater in Scharen von der Citibank. Warum wohl: Weil das so eine tolle Spitzenbank ist, oder weil diese Leute es leid sind, das Vertrauen ihrer Kunden zu mißbrauchen zu sollen, bzw. hinterher genau dafür von der Citibank offiziell zum Abschuss frei gegeben zu werden? Die Citibank stellt sich vor niemanden - nicht einmal vor ihre eigenen Mitarbeiter, die auf Anweisung tätig geworden sind. Und die Citibank übernimmt für gar nichst die Verantwortung. Aber wie heißt es doch so ganz richtig: Wer schreibt, der bleibt. Und damit wären wir wieder beim juristisch einwandfreien Kleingedruckten.
@kaesekuchen:

Stimmt zu 100 % - hätte es nicht besser schreiben können.

Die "Halbwertzeit" eines Citigold-Beraters beträgt inwzischen nur noch ca. 6 Monate. Bei anderen Großbanken ist es ein Vielfaches davon.

Vertrauen ist das "A und O" bei Geldanlagen.

Als Vermögensberater blutet mir das Herz, wenn ich sehe, dass dieses von ALLEN Banken Tag für Tag mehr zerstört wird.
Der Kunde wird nur nch als Ertragsquelle gesehen, das Denken der Führungskräfte wird immer kurzfristiger.
Risiken werden allein auf den Kunden abgewälzt.

Man hat Zertifikate bewusst entwickelt, um auch mit risikoscheuen Kunden Geschäfte machen zu können, welche Aktien oder Fonds generell scheuen. Jetzt haben sich manche Zertifikate als riskanter als die spekulativsten Aktien erwiesen, die Schuld wird aber auf den "gierigen Kunden" geschoben...
Jeder gewonnene Prozess wird für die Citibank und die Credit Mutuel ein

"Phyrrus - Sieg" ein zu teuer erkaufter Erfolg!

Wie sagte der Phyrrus nach seinem Sieg über die Römer?

"Noch so ein Sieg, und wir sind verloren!"

Jeder gewonnene Prozess, ein weiterer Vertrauensverlust in die deutsche Bankenwelt - die ihre Kunden über das Kleingedruckte abwickelt.

Danke für Deinen Beitrag, Kaesekuchen- ich habe ihn sehr genossen!
ich versuche gerade ein Kölner treffen für Heute zu organisieren, aber irgend scheinen wohl alle beim Marathon zu sein.
Wer heute abend Zeit und Lust hat, meldet sich bitte bis 15.00 Uhr unter lehman-zertifikate@web.de Stichwort Kölner Treffen
Wie ich bereits erwähnte bin ich Kunde bei der Dresdner Beraterbank.
Ich bin der Überzeug, dass dort wie auch bei anderen Banken eine riesige Klagewelle zurollen wird und im Bezug auf die Nichtunterrichtung der versteckten und attraktiveren Provisionen die Aussichten für die Kläger gar nicht so schlecht sind.

Auch dank u.a. „Bildzeitung“ wird das Volk (letztendlich viele, viele Kleinanleger) doch über Handeln oder Nichthandeln der Banken derzeitig stetig informiert.
Ich kenne ja nicht die Bilanzen bzw. Szenarien für mögliche Entschädigung geprellter Anleger.
Letztendlich würde aber die Bank die hier zuerst einlenkt einen riesigen Rufvorteil einfahren können. Denn Kosten und auch Rückzahlungen werden die Banken eh haben und dass bei mächtigem Kundenschwund.
Hier sollte sich diese Banken mal an der Schweiz bzw. auch unsern Volksbanken ein Beispiel nehmen.
Denn es werden hier nicht nur Geprellte die Bank wechseln, denn es wird in den Kreisen der
Kleinanleger die Erfahrungen im „Guten“ und „Schlechten“ mit den Banken umso mehr diskutiert
werden. Das übliche jährliche Werbeetat im 2stelligen Millionenbereich wird eine schlechte Reputation kaum umkehren können.

Nun zum Thema „Bankenrettung“ prinzipiell finde ich es in Ordnung das man z.B. eine HRE zu retten versucht, es werden hier bestimmt auch viele Kleinanleger im Falle einer Pleite betroffen sein, wenn dann aber hört, das es hier schon bereits um über 100 Milliarden geht, frage ich mich hat denn hier überhaupt noch jemand den Überblick? Wo fließen die vielen Milliarden Steuergelder denn nach der Rettung hin?
Wirklich einen Schlag ins Gesicht der Kleinleger und Steuerzahler sind die Abfindungen und Pensionen in 2stelliger Millionenhöhen der Verursacher der Pleite.
Schaut euch nur mal den Geschäftbericht 2007 der HRE an (übers Netz bei HRE-Homepage), warum geht diese Bank plötzlich pleite?
Auch die aufgeführten Pensione die durch die Rettung bezahlt werden sind nicht zu verachten (nicht zu glauben).
Wir, die Steuerzahler sollen das bezahlen und bleiben unseren „guten Zertifikaten“ sitzen.
Hallo,

ich möchte noch einmal auf die Vereinsgründung der Lehman Geschädigten aufmerksam machen.

Wir brauchen noch mehr Leute um unsere Schlagkraft zu erhöhen!

http://lehmanschaden.19.forumer.com/viewtopic.php?t=18
bisher haben sich 220 Betroffene gemeldet, die sich von ihrer Bank zu Lehmann Zertifikaten falsch beraten fühlen.
Ca. 90% Citibankkunden, davon 95% Citi-Gold-Kunden.
Weiterhin sind noch vorwiegend die Dresdner-Bank und die 1822 sowie einige andere dabei.

Also, wer von seiner Bank nicht auf die Risiken von Zertifikaten hingewiesen wurde, schickt bitte eine Mail ohne Text an:
lehman-zertifikate@web.de
Ich bin selber betroffen und erfasse (anonym), wieviele wir sind, damit wir auf uns aufmerksam machen können und keine "bedauerlichen Einzelfälle" bleiben.
Bitte schickt euere PLZ und Bank in der Betreff-Zeile mit.

Weitere Informationen erhaltet ihr unter:
www.lehman-zertifikateschaden.biz
bisher haben sich 220 Betroffene gemeldet, die sich von ihrer Bank zu Lehmann Zertifikaten falsch beraten fühlen.
Ca. 90% Citibankkunden, davon 95% Citi-Gold-Kunden.
Weiterhin sind noch vorwiegend die Dresdner-Bank und die 1822 sowie einige andere dabei.

Also, wer von seiner Bank nicht auf die Risiken von Zertifikaten hingewiesen wurde, schickt bitte eine Mail ohne Text an:
lehman-zertifikate@web.de
Ich bin selber betroffen und erfasse (anonym), wieviele wir sind, damit wir auf uns aufmerksam machen können und keine "bedauerlichen Einzelfälle" bleiben.
Bitte schickt euere PLZ und Bank in der Betreff-Zeile mit.

Weitere Informationen erhaltet ihr unter:
www.lehman-zertifikateschaden.biz
Haftung trotz Aushändigung eines ordnungsgemäßen Prospektes Der Umstand, dass ein Beteiligungsprospekt Chancen und Risiken der Kapitalanlage hinreichend verdeutlicht, ist kein Freibrief für den Vermittler, Risiken abweichend hiervon darzustellen und mit seinen Erklärungen ein Bild zu zeichnen, das die Hinweise im Prospekt entwertet oder für die Entscheidungsbildung des Anlegers mindert. Solche Schönfärberei kann trotz der ausreichenden Risikoaufklärung im Prospekt Schadensersatzansprüche des Anlegers begründen (BGH, Urteil vom 12.7.2007 - III ZR 83/06).

Schönfärberei, ist noch euphemisch.. für das was die CitiGoldberater abgeliefert haben....
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.421.046 von LehmanSchaden am 05.10.08 13:28:14Hallo liebe Fories,

auch ich habe ien Interesse an der Gründung eines Vereins der Lehman-Geschädigten. Ich habe heute Vormittag unter der Rubrik "Pressestimmen" (Bild-Artikel) in dem anderem Forum gelesen, dass am 01.0der 02.11.08 ein Treffen in Berlin der Lehman-Geschädigten stattfinden soll. Da Berlin nicht weit von Dresden entfernt liegt, möchte ich zu dem Treffen kommen. Ich würde mich freuen, wenn sich noch weitere Betroffene aus dem Raum Sachsen, insbesondere Dresden, melden würden. Ich habe in dem anderen Forum in www.lehman-zertikateschaden.org auch darum gebeten.

Gruß wasserglas
Bin aus Heidelberg, Citi Bank Kunde und suche Leidensgenossen um ein weiteres Vorgehen zu besprechen. Nur zusammen sind wir stark, und können Druck bei den Banken machen, die uns so unseriös behandelt haben, und jetzt nichts davon wissen wollen.

Wir sind schon zwei Geschädigte aus HD und würden alle bitten die auch aus der Gegend sind, im Forum auf www.lehman-zertikateschaden.org mit uns in Kontakt zu treten, also einfach anmelden und im Bereich Süddeutschland und dann Heidelberg nach uns suchen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.420.536 von daclaudio am 05.10.08 12:41:00ich finde die beschwichtigungsversuche dieser cyber-trolls unheimlich.

wer sagt denn, dass sich die banken gut juristisch abgesichert haben?

wer sagt denn, dass ein gericht nicht sagen wird, da waren beratungsfehler?

in den citibankfliern wird meines wissens das kreditrisiko zwar angesprochen aber gar nicht erklärt.

der hinweis "zertifikat ohne kapitalschutz" hat sich nicht auf das emittentenrisiko bezogen, sondern auf das produktrisiko (zB wenn das zertifikat an einen bestimmten index gekoppelt war und ein verlustrisiko bestand, wenn der index einen bestimmten schwellenwert unterschreiten würde).

andere (nicht index-gekoppelte) zertifikate bzw. anleihen wurden als "zertifikate mit kapitalschutz" verkauft. die sind aber ebenfalls weg.

klagen lohnt sich, weil die beraterbanken angst haben, was passieren wird. die sache ist keineswegs so klar, wie die uns glauben lassen wollen.
Regierung plant Komplettschutz für Spareinlagen

Ich bin gespannt, ob wir da mit reinrutschen ... sind ja nach offizieller Lesart keine Sparer ...

Wie welt-online mitteilt:

„Wir sagen den Sparerinnen und Sparern, dass ihre Einlagen sicher sind“, sagte Bundeskanzlerin Angela Merkel am Sonntag in Berlin. Wie es in Regierungskreisen hieß, würde mit dieser Zusage über die bisherigen Sicherungssysteme hinaus eine Staatsgarantie für private Spareinlagen in ganz Deutschland greifen.

Finanzminister Peer Steinbrück (SPD) betonte, die Regierung wolle Sorge dafür tragen, „dass die Sparerinnen und Sparer in Deutschland nicht befürchten müssen, einen Euro ihrer Einlagen zu verlieren.“ Wie es in Regierungskreisen hieß, würde damit über die bisherigen Sicherungssysteme hinaus eine Staatsgarantie für private Spareinlagen in ganz Deutschland greifen.

Die bisherigen gesetzlichen und weiteren Sicherungssysteme der deutschen Kreditwirtschaft gelten bereits als die weltweit besten. Es gibt aber keinen Komplettschutz für private Sparer.


Gerät eine private Bank in Turbulenzen, kommt die gesetzliche Entschädigungseinrichtung deutscher Banken (EdB) zum Tragen. Bei einer Bankenpleite sind 90 Prozent der Spareinlagen durch diese gesetzliche Einlagensicherung geschützt, höchstens allerdings nur 20.000 Euro. Zuletzt gab es Diskussionen, diesen Maximalbetrag auf 50.000 Euro zu erhöhen.

Für die übrigen zehn Prozent und Schäden über 20.000 Euro hinaus springt der Einlagensicherungsfonds der Privatbanken ein. Daran beteiligen sich die privaten Institute freiwillig. Der Fonds steht für jeden Einzelkunden bis zu einer Summe von 30 Prozent des haftenden Eigenkapitals der Bank gerade - und sichert damit „normale“ Privatkunden praktisch vollständig ab.

Ende des Zitats
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.423.397 von nighty1954 am 05.10.08 17:41:37Leider hat das nichts mit unserern Lehmann Zertifikaten zu tun.
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.408.320 von jaka070707 am 04.10.08 12:35:05Hallo Aachener,

bitte melden Sie sich auf
http://forum.lehman-zertifikateschaden.biz
im Lokalforum Westdeutschland -> Aachen.

Wir sammeln uns dort zu regionalen Gruppen zum Informationsaustausch und um evtl. Treffen zu organisieren.

Grüße
Aachener00
nur mal ein kurzer überblick, ich kriege zahlreiche mails von betroffenen, die kündigen wollen. die quote liegt bei 90%.
die meisten sind völlig schockiert, dass ihre bank nicht wie in der schweiz über auffanglösungen nachdenkt und zum beispiel alle bankenchefs der betroffenen zu steinbrück gehen und sich der sache annehmen. egal wie.
interessant ich habe ebenfalls so viele Mails erhalten...
:eek:
naja... sind Gott sei Dank nicht meine Kunden.
Ich bin zwar kein Jurist aber nach ersten Komentaren wird das auch für die Banken ein steiniger Weg werden

- Beratungspflicht wird für Zertifkate als relativ hoch gesehen und ich denke es wird für Banken schwer zu beweisen sein, dass eine alte Dame von sich auf einen Zertifikat bestanden hat

- Dann die Beschwichtigungen kurz vor der Pleite...es gibt eine große Zahl von Kunden das man Systematik áusgehen kann

- Dann gibts den Punkt der Provisionen der ausgewiesen werden muss bei Fonds, dies gilt eventl auch für Zertifkate (soll den Kunden Interessenkonflike aufzeigen)

-Dann gibt es den Punkt ob "Kleingedrucktes im Zweifelsfalle eine ausreichende Risikoaufklärung ist.

Anwälte haben schon bei weit schwächeren Sachlagen Banken vor Gericht gezogen
Gerade im heute-Journal: Finanzminister Steinbrück ist stocksauer. Er sagt, er wäre vom Management der Hypo Real Estate falsch informiert worden. Die Zahlen würden nicht stimmen. Huch, hätte er jetzt um ein Haar eine Milliarden-Bürgschaft abgegeben für etwas, was er nicht verstanden hat? Ähnliches wirft man sonst ja gerne den geprellten Zertifikate-Käufern vor. Auf Nachfrage des Moderators sagte er sinngemäß, dass er sich auf die Aussagen der Bank-Manager verlassen hätte und nun - gelinde gesagt - tief enttäuscht sei.

Hallo Herr Steinbrück, willkommen im Club der Angeschmierten und Belogenen! Bin mal gespannt, wie lange die Banken noch versuchen, sich durch die Finanzkrise zu lügen
Wie immer verfolge ich die Seite als Geschädigter (100.000 Euro Lehman-Zertifikate bei Citi-Bank in München) mit Interesse.
Jetzt kommt endlich ans Tageslicht, wievielen Anlegern es genauso ergangen ist wie mir.
Als Citi-Gold-Mitglied hab ich einfach meinen so oft wechselnden Beratern blind vertraut, wie so viele hier im Forum.
Bis vor dem Lehman-Desaster hab ich an die Seriosität der Banken geglaubt, besonders in Deutschland.
Jetzt, wo so vielen das gleiche Schicksal zuteil wurde, werde ich nie wieder einer Bank vertrauen können.
Wenn es all den anderen Anleger und den Leuten, die hier mitlesen genau so ergeht und sie genauso denken, werden es die Banken in Zukunft schwer haben.
Deshalb hoffe ich inständig, dass eine politische Lösung angestrebt wird.
Sonst können die Banken das Einzelkundengeschäft vergessen und damit meine ich alle Banken ohne Ausnahme.
Ich hoffe inständig, dass sich noch mehr Geschädigte melden, damit wir Druck machen können, gegen die Banken und auch der Regierung.
Es kann und darf nicht sein, dass wir Anleger hier leer ausgehen und kein Gehör finden.
Also lasst uns weiterkämpfen und daran arbeiten, auf das dies leidvolle Desaster doch noch zu einem erträglichem Ende kommt.
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.424.999 von Hoffnung01 am 05.10.08 21:24:11Hallo lieber Leidensgenosse,

auf eine Provosion wurde ich bei Kaufabschluss nicht hingewiesen. Ein Prospekt über die Zertis habe ich auch nicht, lediglich bzgl. einer Anlage einen Flyer. Bei mir sind über 5000 EUR futsch.

Gruß wasserglas
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.425.237 von kaesekuchen am 05.10.08 22:00:55BBRRaaVOOO! Habe gerade unseren Kollegen bei Anne Will gesehen.
Ganz toll, es war eine ganz tolle Leistung! Meinen Glückwunsch!
Hallo! Habe gerade ANNE WILL gesehen: Super von Herrn Knopf! Vielen Dank! Wer auch immer Du bist im Forum. Ich finde es nett, als kleiner geldgieriger Finanzhai nicht alleine dazustehen. (Wo doch nun alle schlauer sind als wir LehmanZertis-) Wirklich vielen Dank an die Leute, die sich so der Öffentlichkeit stellen, das gilt auch für die Betroffenen in BILD.- Die Frage ist, ob da nicht noch "Vereinigungspotenzial"ist.
Weiss hier jemand, was der US Rettungsplan für uns bedeutet?
Gruss aus Berlin
Die Deutschland steht heute am Abrund!

Wir sind schon einen Schritt weiter.

Vielen Dank Herr Knopf.

Chapeau, Chapeau. Echt mutig!

Diese Auftritte sind für den öffentlichen und politischen Druck sehr wichtig.
wie war das mit dem Hinweiss von einem der Teilnehmer bei Anne Will; mit dem Urteil zu Provisionen die nicht vom Berater erwähnt werden und somit ein Verkauf angreifbar machen würden???.....habe leide nicht alles mitbekommen von der Sendung.
... und welches Urteil war das???? ....vom...
"BGH stärkt Rechtsposition der Zertifikate-Inhaber und Fondsbesitzer:
Kreditinstitute müssen auf Kick-Back-Zahlungen hinweisen
Verschwiegene Kick-Back-Zahlungen können vor allem Zertifikate-Inhabern und Fondsanteilskäufern neue rechtliche Möglichkeiten eröffnen:

Der Bundesgerichtshof hat eine für den Anlegerschutz attraktive Grundsatzentscheidung gefällt und nach Meinung der Rechtsanwaltskanzlei Hasselbruch dadurch die Rechtsposition der Bankkunden massiv gestärkt. Mit Urteil vom 19. Dezember 2006 (Az. XI ZR 56/05) hat das Gericht festgestellt, dass eine Bank, die ihrem Kunden Fondsanteile empfiehlt, darauf hinzuweisen hat, dass und in welcher Höhe sie Rückvergütungen erhöht (sogenannte Kick-Back-Zahlungen). Diese Aufklärung über die Rückvergütung ist notwendig, um dem Kunden einen insofern bestehenden Interessenkonflikt der Bank offen zu legen. Erst durch die Aufklärung kann der Bankkunde beurteilen, ob die Bank ihm ein bestimmtes Finanzprodukt nur deswegen empfiehlt, weil sie selbst daran verdient.

Bei einer vorsätzlichen Aufklärungspflichtverletzung können betroffene Bankkunden Schadensersatz in Form der Rückabwicklung der erworbenen Kapitalanlagen beanspruchen, wenn ihnen gegenüber die Kick-Back-Zahlungen an die Banken verschwiegen worden sind. Alternativ kann auch die Herausgabe der Kick-Backs verlangt werden.

Der Leitsatz der Grundsatzentscheidung des Bundesgerichtshofs lautet wie folgt: Wenn eine Bank einen Kunden über Kapitalanlagen berät und Fondsanteile empfiehlt, bei denen sie verdeckte Rückvergütungen aus den Ausgabeaufschlägen und jährlichen Verwaltungsgebühren erhöht, muss sie den Kunden über diese Rückvergütungen aufklären, damit der Kunde beurteilen kann, ob die Anlageempfehlung allein im Kundeninteresse nach den Kriterien anleger- und objektgerechter Beratung erfolgt ist, oder im Interesse der Bank, möglichst hohe Rückvergütungen zu erhalten."
Habe auch die Sendung AnneWill gesehen.
Ebenfalls großes Lob und Dank an Herrn Knopf, gute Darstellung. Danke auch an die Anderen, die sich mit dem Thema der Öffentlichkeit gestellt haben.
Finde es auch von den Fernsehsendern toll sich dem Leid der betroffenen Kleinanleger zu widmen.

Bezüglich der Frage ob uns der US-Rettungsplan hilft, in direkter Weise sicherlich nicht, da die lebensfähigen Überreste von Lehman bereits von Barclay und Nomura in Leichenschändermanier herausgeschitten wurden. Wenn der Rest nur noch aus Verplfichtungen besteht, warum sollte die USA Gelder nach Europa shiften?
Wenn ich mich auch wiederhole, unsere Einlagen können wir nur über unsere Banken wieder bekommen. Macht euch keine großen Hoffnungen auf Rückflüsse aus der Konkursmasse. Denke wenn es nicht zu einem
totalen Chaos in der Bankewelt kommt, wird man uns Kleinanleger helfen in Deutschland helfen. Denn in diesem Maß gab es nichts in den letzten 50 Jahren, wo 60.000 Kleinanleger schlagartig ihre sicher gelaubten Einlagen verloren haben.
Schließlich bewegt sich unsere Schadenssumme am Gesamten gemessen nur im Promillebereich.

Gute Nacht
knopf war weltklasse. ehrlich und überzeugend. ist der mit sicherheit bei uns im forum??
der kommentar von glos war eine unverschämtheit. wer ein bisserl mehr als 3% will, ist ein riesenzocker.

schade, dass unsere seite nicht erwähnt worden ist. ging vermutlich nicht.

leerman: glos zeigt deutlich, dass zumindest er kein interesse an einer politischen lösung hat.
bei einem heutigen forumstreffen waren 15 betroffene in der region nord. eine bekannte politikerin ist auch betroffen. war eine gute runde
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.425.837 von daiquiri am 05.10.08 23:37:14Wo finde ich das?

BITTE, BITTE, BITTE LEUTE: Helft mit und schickt mit die relevanten Artikel direkt per e-Mail (lehmanschaden@yahoo.com) oder gebt zumendest hier die Quelle an...

Glaubt mit, ich bin schon jeden Tag STUNDEN an der Webseite beschäftigt, ganz ohne rumsuchen...
Hallo,
ich muss auch sagen, dass Herr Knopf überzeugend war. Glos ist ein Dampfplauderer, gut fand ich Dressler. Positiv überrascht hat mich der Banker, ich fand ihn sehr sachlich. Den Wink mit dem Zaunpfahl sollte man weiterverfolgen ...

Vielleicht schlafe ich diese Nacht ein bisschen besser. Gute Nacht
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.426.175 von lehman_schaden am 06.10.08 00:14:15Hi Lehman_Schaden,
ich lass Dich doch nicht allein :)

Hier der LInk: http://www.sv-leschmann.de/dokumente/XI%20ZR%2056-05.pdf
Ich fand es ausgsprochen gut, wie Herr Knopf heute seine Situation bei Anne Will dargelegt hat. Mir erging es genauso, ich habe seit 2005 ein "citigold" Anlagekonto und seit her auch 3 beflissene Anlagberater dieser Bank, die bestens dabei sind systematisch mein Geld zu vernichten. Zuletzt wurden mir im Mai 2007 Lehman Zertifikate DE000A0N6GH8 als zur Zeit beste und sicherste Anlage empfohlen, dafür wurden andere Papiere aus meinem Depot verkauft und für 51.000 EUR Lehman Zertifikate ins Depot gelegt. Ich hatte die Bank vorab informiert, dass ich eine sichere und kurzfristig verfügbare Anlageform wünsche und meinerseits Festgeld vorgeschlagen. Diese Jahr im Juli, als die "als sicher angenommene" Frist zur ersten Rückzahlung knapp verpaßt wurde und auch Lehman in die Schlagzeilen kam, hat mich mein Anlageberater der Citibank beruhigt und gesagt ich würde einen Fehler machen, falls ich jetzt verkaufen würde. Da ich Geld für Steuerzahlungen benötigte wurde auf Anraten der Bank dann ein(ebenfalls schlecht laufender Fond) verkauft. Gibt es eine Interessengemeischaft um gegen diese vollkommen fehlerhaften Kaufberatungen vorzugehen?
http://www.lehman-zertifikateschaden.org ist aktualisiert:
- News
- Presse (inkl. Anne Will)
- Schicksale
- Banken
- Kontakte

In einer Unterseite von "News" stelle ich nun auch regelmässig die Daten von Google Analytics ein. Sieht ganz gut aus...
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.426.535 von lehman_schaden am 06.10.08 00:58:15...auch die beiden BGH-Urteile sind nun unter "Kontakte" als PDF downloadbar.
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.425.837 von daiquiri am 05.10.08 23:37:14die entscheidende frage bei den kick back zahlungen ist doch, ob dies mdl. zu erfolgen hat. mich hat niemand darüber aufgeklärt. in den verkaufsprospekten von lehman steht es ja ganz hinten drin. gesagt wurde das sicherlich keinem. ist wie beim emmittentenrisiko. aussage gegen aussage.

es ist nicht ausgeschlossen, dass hier höchstrichterliche urteile fallen werden. kann für uns gut oder schlecht ausgehen
Großes Lob an Herrn Knopf

Glos und seine CSU sollten 5% bekommen- Alle Leute sollen privat vorsorgen, Fach Wirtschaft in der Schule...ach ja das hätte hier geholfen besonders weil er vorher sage alles über 3% ist riskant und das sollte jeden klar sein...Was denn nun? wenn D u Geld anlegtst bist Du gierig und dann ist eventl weg. Sorry Volltrottel.

Bezgl. Beraterprovision alle mal stöbern wahrscheinlich steht das auch irgendwo im Kleingedruckten der Citibank oder?
Ich habe hier die Meldungen die letzte Zeit mitverfolgt und bin nun hellhörig geworden, als von Provisionen die Rede war.

Ist es tatsächlich richtig, Lehmann hat die Citibank dafür entlohnt, damit ihre Zertifikate verkauft werden?

Und wenn ja, ich habe darüber nichts in meinen Unterlagen gefunden, jemand anderes vielleicht?
Ehrlich gesagt ich weiß es nicht, ob bei dem Schwung Paiere die Du unterschrieben hast, nicht doch auch dieses Kleingedruckte dabei war. Bewußt war es zumindest keinen hier.

Ich werde mir im Laufe der Woche nocheinmal meine Unterlagen durchsehen.

P.S: Du kannst von ca. 3-5 % Provison zzgl. Ausgabeaufschlag ausgehen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.429.345 von Hoffnung01 am 06.10.08 08:18:59Danke für die schnelle Antwort...

Wenn es mir bewußt gewesen wäre, hier fliessen Provisionen von einer Bank zur Anderen, hätte ich diese Anlage sicherlich nicht getätigt...das ist wirklich eine Schwei.... :mad:
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.428.653 von Hoffnung01 am 06.10.08 06:57:21Die CSU ist bei uns eh am absteigenden Ast...


Aber der Glos ist echt eine Nummer... ich habe in Bayern am Gym LK Wirtschaft gehabt...

auf Bayerisch Herr "Klos":

Aber wennst bschissn´werst - werts bschissen... do konnst nix macha! :(
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.426.175 von lehman_schaden am 06.10.08 00:14:15Hallo master,

du machst eine großartige arbeit!!!!!!!!!

bitte mach weiter so!

an alle:
unterstützt unseren webmaster wo ihr könnt!

PS.: ich hatte die Quelle im moment leider selbst nicht parat. aber unter Az. XI ZR 56/05 findet sich in google einiges:

http://www.focus.de/finanzen/banken/bankrecht-vom-kunden-zum…

http://juris.bundesgerichtshof.de/cgi-bin/rechtsprechung/doc…

...
Schöne neue Woche,
habe soeben die Postings vom WE gelesen. Hier noch ein paar Anmerkungen, rein Subjektive Einschätzung von mir:

1. Ca. 1 Monat vor der Lehmanpleite war ich das letzte Mal zu Festgeldanlage bei der Citibank. Neuer Berater. Als er hörte,dass ich "nur Festgeld" anlegen wollte, war sein Interesse an mir bei null. Auch mein Hinwies, dass die Kurse wahrscheinlich deutlich fallen werden, quittierte er sinngemäß mit der Aussage: Wenn die Kurse steigen kaufen alle. Keine persönliche "Berater"einschätzung, kein Hinweis auf Lehmann.

2. Habe in der letzten Woche an die Beschwerdestelle der Citibank geschrieben, mit konkreten Fa´ragen die uns alle angehen. Bisher (Unatürlich) keine Antwort. bin gespannt ob was kommt. Bin auch der Meinung, dass nur etrwas über unsere Bank zu erreichen ist.

3. Bei den Banken erreicht man das meiste über die Geldbörse (wie bei allen) gemeinsame Kündigung mit vorheriger "Versteigerung" über ebay, dass würde mehr Aufmerksamkeit erregen als jeder Protestumzug von ein paar Leuten. So etwas sitzen die locker aus.
staatliche auffanglösung

auch der sparkassenpräsident fordert jetzt einen staatlichen Schirm zu risikoabsicherung seiner faulen kredite.

ok. aber vergessen sie bitte nicht die lehman-zertifikate-opfer, die wirklich unschulig in finanzielle not geraten sind!!!

ps.: geben ist seeliger als nehmen!
im zdf morgenmagazin fordert der finanzwissentschaftler und bankenspezialist prof. hans-peter burghof (uni hohenheim), dass die risikobehafteten kredite zurück in die usa geschickt werden müssten, weil man es den "kleinen" deutschen Banken nicht zumuten könnte, ihre forderungen selbst in den usa (gerichtlich) durchzusetzen. das sei zu schwierig.

genau!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

aber wir - von den "kleinen" deutschen Banken systematisch ausgesaugten und verkauften privaten kleinstanleger sollen selbst schauen, wie wir unser geld in holland, den usa oder sonst wo auf der welt wiederbekommen können!

klar, nichts mache ich lieber.
amerikanisches insolvenzrecht war schon in der schule mein lieblingsfach.
ausserdem sind wir ja selbst schuld!

bitte, herr prof. burghof, machen sie allen klar, dass das so nicht gehen kann! wir brauchen dringend hilfe von oben!

interessensgemeinschaft der lehman-geschädigten (www.lehman-zertifikateschaden.org) wir sind die guten!

Quelle: http://www.zdf.de/ZDFmediathek/content/601530?inPopup=true
Finanzminister Peer Steinbrück (SPD) betonte: "Ich möchte unterstreichen, dass (...) wir dafür Sorge tragen wollen, dass die Sparerinnen und Sparer in Deutschland nicht befürchten müssen, einen Euro ihrer Einlagen zu verlieren."

Allerdings steht in dem Artikel nicht, an wen man sich deswegen wenden kann!?
Vielleicht soltlen wir alle mal an Herrn Steinbrück schreiben

Sehr geehrter Herr Steinbrück,

sie betonen in der Presse, das keine Sparer ihre Einlagen verlieren sollen. Allerdings trifft die von deutschen Banken verkauften Lehman Papiere die kleinen Sparer. Dies wurden als sichere Anlage und Alternative zum Sparbuch aggressiv von den Banken vertrieben.
Obwohl es nur um einen kleinen dreistelligen Millionenbetrag geht, gibt es kein Entgegenkommen der Banken. Anderseits fordern die Banken Millarden an Staatshilfen für ihre "unverschuldete Not"

Wie passt dies zusammen?

Millionenabfindung für HRE Chef und 60.000 Kleinanleger durch die Bankenkrise ruiniert?

MFG
Hoffnung01
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.432.823 von Hoffnung01 am 06.10.08 11:56:56Achja stimmt...wer seine Anlagen in Zertifikate setzt ist ja laut Definition kein Sparer sondern ein Spekulant. Diesen kleinen Unterschied hatte ich nicht bedacht...sry.
FAZ: Beraten und für dumm verkauft
http://www.faz.net/s/RubBD6B20C3D01A48D58DA92331B0A80BC3/Doc…
Was den Fall so dreist macht: Es waren nicht bloß ein paar verirrte Produktfreaks, die von der Pleite der amerikanischen Bank betroffen sind und damit vielleicht ihre gesamte Altersvorsorge verlieren. Es sind über tausend deutsche Sparer, die insgesamt wohl eine zweistellige Millionensumme in den Depots abschreiben müssen. Und es könnten noch etliche folgen.
Es waren allesamt keine wilden Spekulanten auf der Jagd nach dem Superzins. Sondern meist Festgeld- und Sparbuchanhänger. Die wurden bei der Auflösung von Termingeldern von den Zertifikaten „überzeugt", berichten sie. Rentner ebenso wie Familienväter, manche haben sogar Immobilienkredite mit den "100 Prozent sicheren Zertifikaten" besichert. Es waren Sparkassenkunden, Kunden von Volksbanken, vor allem aber die von Citibank und Dresdner Bank. "Es zieht sich auch durch alle Schichten und Altersgruppen", sagt Volker Pietsch vom Deutschen Institut für Anlegerschutz (DIAS), "die Geldinstitute haben katastrophal beraten." Und fast alle tun es immer noch.
PM des DSGV

Einlagen bei Sparkassen komplett gesichert
Berlin, 5. Oktober 2008
Angesichts der aktuellen Diskussion um die Einlagensicherung in
Deutschland hat der Deutsche Sparkassen- und Giroverband
(DSGV) darauf hingewiesen, dass Einlagen bei Sparkassen und
allen anderen Instituten der Sparkassen-Finanzgruppe bereits
jetzt komplett abgesichert sind. Dies gelte für Einlagen privater
und gewerblicher Anleger und ohne betragsmäßige Begrenzung.
Mitumfasst seien auch Inhaberschuldverschreibungen, die von
Instituten der Sparkassen-Finanzgruppe begeben worden sind.
Der Schutz für Kunden von Sparkassen oder anderen Instituten
der Sparkassen-Finanzgruppe geht damit deutlich über das
gesetzliche Mindestsicherungsniveau von 90 % der Einlagen,
höchstens 20.000 Euro hinaus.

https://www.dsgv.org/dsgv/dsgvpresseextern.nsf/D21E55666861A…

Weiß jemand, was das konkret heißt?
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.433.840 von nighty1954 am 06.10.08 12:56:15Besser wäre "Miterfasst sei auch jedwede Anleihe und Inhaberschuldverschreibung jeder auch noch so zahlungsunfähigen amerikanischen Investmentbank die von Instituten der Sparkassen-Finanzgruppe verkauft worden sind".
Liebe Leute hier im Forum,

ich bin Herr Knopf - und so danke ich Euch für das viele Lob. Auch für mich war es eine Überwindung - man kennt ja die Sprüche: alles Zocker, geschieht Euch recht.

Natürlich bin ich bei Euch im Forum - und bin auch dankbar für Eure tolle Arbeit, insbesondere dem Webmaster unsere Seite lehman-zertifikateschaden.org.

Ich konnte mich gestern nach der Sendung noch kurz mit Herrn Häusler unterhalten, der unser Anliegen sher gut verstanden hat (von Glos war ich sehr enttäuscht!). Er sagte - wie schon in der Sendung - dass der Berater seine Provision (die wohl höher war als normal) hätte offenlegen müssen und dass wir wohl nur mit juristischem Beistand etwas erreichen können.

Unser Druck muss aber noch groesser werden und wir muessen uns mehr trauen - heute morgen ruft der SWR bei mir an, die dringend eine Person aus dem Rhein-Neckar-Raum (HD, MA) brauchen. Also bitte: habt Mut: gebt Euch einen Namen und ein Gesicht - anders werden wir keinen Erfolg haben. Wir müssen diese Aufmerksamkeit der Medien ausnützen - wir schnell ist wieder ein neues Thmem "in".
Hi Gigjim,

vielen Dank nochmal. Großes Lob für deinen Mut. Du hast eindeutig ein besseres Bild gemacht als Herr Glos

Trotzdem ein trauerspeil was die Banken hier abziehen..
Es haben sich bereits 27 Interessenten für die Vereinsgründung gemeldet. Das ist in der kurzen Zeit schon gut, aber es sollten noch mehr werden.
Also - bitte anmelden! Weitere Info im Forum unter
http://lehmanschaden.19.forumer.com/viewtopic.php?t=18
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.434.397 von LehmanSchaden am 06.10.08 13:28:47Vereinsgründung...das werden auch noch viel mehr. Ich hab bisher auch sehr viel positive Resonanz auf den kollektiven Bankenwechsel. Die werden auch alle im verein mitmachen.
Weitere details zur vereingründung solten wir per mail besprechen und nicht hier im Forum...
Die Stellungnahmen zu den Verlusten des Studiogastes durch Lehman Brothers waren kennzeichnend für alle diese Studio-Diskussionen - sie sind im Detail nichtssagend und nicht hilfreich.

1. Kaum eine Klage wegen unzureichender Risiko-Information durch Vermittler im Privatgeschäft der
deutschen Kreditinstitute wird erfolgreich diese Verluste vermeiden können.

2. Die 10tausendfach nun entstehenden Vermögensschäden haben dabei nichts mit den vermittelten,
diversen Zertifikatskonstruktionen zu tun, denn diese trugen durchaus unterschiedliche Risiken von
absolut defensiv (z.B. kurzlaufende, niedrigverzinste Indexzertifikate mit hohen Barrierepuffern von
50% oder mehr) bis höchst spekulativ.

3. Die ganze Anlageklasse der Zertifikate trägt dagen ein für den Privatanleger vollkommen
unberechenbares Emittenten(Garanten-)Risiko, egal ob die eigentliche Zertifikat-Konstruktion
nun defensiv oder hoch spekulativ ist.

4. Die Genehmigung einer äußerst nachrangigen Darstellung dieses grundlegenden, unberechenbaren
Risikos aller Zertifikate in den Verkaufsprospekten durch die Bafin sowie eine ausschließlich auf die
Zertifikatfunktion nicht aber auf das generelle Emittentenrisiko ausgerichtete Risikoklassifizierung
durch die Bafin verursachte nun den möglichen Vermögensschaden sehr vieler Bundesbürger .

5. Es handelt sich also um einen generellen, systematischen Verstoß gegen die Verbraucher (hier-
Anleger-) Schutzgesetze, der durch die Bafin gefördert, wenn nicht gar verursacht wurde. Eine
Zivilklage gegen die Bafin hat aber ebenfalls so gut wie keine Chance.

Aus diesem Grunde müßte die Bundesregierung alle privaten Lehman-Zertifikat-Geschädigten
mit in die am Sonntag verkündete Deckungszusage einschließen. Die Bafin muß darüberhinaus
alle anderen Zertifikate umgehend in die höchste Risiko-Kategorie einstufen lassen. Das hätte zur
Folge, daß diese Papiere meistens nicht mehr in die individuell vereinbarten Risiko-Profilierungen
passen, der Vermittler dem Zeichner eine deutliche Veräußerungsempfehlung zukommen lassen
muß.

6. Die Garantin der Emittentin Lehman Brothers Treasury B.V. als Teil der Lehman Brothers
International (Europe), die Lehmann Brothers Holding Inc., befindet sich unter
US-Insolvenzschutz gem. Abschnitt 11 des US Insolvenzrechtes. Es stellt sich die Frage, ob
der Insolvenzverwalter die als wertlos eingestuften Absicherungspapiere des Unternehmens
ebenfalls zu einem noch festzustellenden, künstlich überhöhten Betrag an die US Regierung
verkaufen darf. Wenn ja, wäre der Restwert der noch in der Insolvenzverwaltung verbliebenen
Unternehmensteile wesentlich höher und damit für Übernahmen durch andere Institute
entsprechend attraktiver. Damit wäre zunächst der Bestand der Zertifikatzusagen erhalten.

Das alles scheint aber zur Zeit noch vollkommen offen zu sein. Es bräuchte hier dringend politische
und mediale Einflußnahme, um diese Rettungsmöglichkeit deutscher Anleger wahrscheinlicher
werden zu lassen. Stattdessen wird so getan, als wenn es hier überhaupt keine Chancen mehr gäbe
und einzig über Ursachen und zukünftige Verbesserungen schwadroniert statt den durch
lückenhaften Anlegerschutz Geschädigten aktiv zu helfen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.434.397 von LehmanSchaden am 06.10.08 13:28:47Vereinsgründung...das werden auch noch viel mehr. Ich hab bisher auch sehr viel positive Resonanz auf den kollektiven Bankenwechsel. Die werden auch alle im verein mitmachen.
Weitere details zur vereingründung solten wir per mail besprechen und nicht hier im Forum...
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.434.722 von Hoffnung01 am 06.10.08 13:48:21@Hoffnung01:

Gut analysiert!
Stimme vollkommen zu.

Wir dürfen nicht aufhören zu trommeln und auf uns aufmerksam zu machen. So wie bei "Horton hört ein Hu!
Mal was Sinnliches:

Und ziehst Du Deinen Bänker zu Rate
Bringt er dir schnell Zertifikate
in dein schönes Kundendepot,
natürlich ohne Risiko
Damit das auch klappt mit dem tollen Deal
Verändert er gleich dein Kundenprofil
Das Kleingedruckte brauchen sie nich,
denn dafür haben sie ja mich..
Ich sag Ihnen alles zu Zertifikaten,
oder doch nicht? Sie dürfen mal raten.
Da war doch noch die Provision,
was interessiert’s den Kunden schon.
Ein Kreuzchen hier, ein Kreuzchen dort
Die Bank die lacht, dass Geld ist fort.
Jetzt nur noch deine Unterschrift,
damit es später sie nicht trifft.
Und kommt der Kunde jammert und klagt,
dass etwas an seinem Gelde nagt.
Der Bänker meint, dass wär übertrieben,
Sie haben ja alles selbst unterschrieben.
Nun stehtst Du da, du armer Tropf,
für Dich gibt’s keinen großen Topf.
Und die Moral aus der Geschicht,
die Bank war clever, du wohl nicht.
Danek CB Kundin, hat mich wirklich aufgeheitert.

Das Ganze nimmt mich innerlich immer mehr mit.

Kann ich eigentlich bei der Citibank Schwmerzensgeld für Deprssionen einklagen?
mal was anderes...wenn dieses leidige thema mal endlich vom tisch sein wird...entweder positiv für uns anleger (woran ich irgendwie nicht mehr glaube) oder negativ, was kommt dann?

ich werde sicherlich nicht länger kunde der citi bleiben.
gibt es sie wirklich, die bank ihres vertrauens???
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.435.563 von Hoffnung01 am 06.10.08 14:37:45..Schmerzensgeld werden die dir wohl nicht geben.
Für ihre Goldkunden haben die aber leckeren Rotwein als Präsent. Den werden die ja wohl nicht mehr brauchen. Vielleicht kann man da was machen...das hilft auch.
Ich persönlich werde zu einer Internetbank wechseln. Keine Anrufe von Anlgeberatern mehr und keine persönlichen Gespräche.

Verbocke dann mein Geld lieber selbst.

Information erfolgt nur noch über das Internet. Kein Vertrauen mehr zu niemanden.

Eventl.soltle man zu einer schweizer Bank oder den Österreichern wechseln. Dort gibt es scheinabr noch Banken die soetwas wie kulanz zeigen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.435.563 von Hoffnung01 am 06.10.08 14:37:45..Schmerzensgeld werden die dir wohl nicht geben.
Für ihre Goldkunden haben die aber leckeren Rotwein als Präsent. Den werden die ja wohl nicht mehr brauchen. Vielleicht kann man da was machen...das hilft auch.
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.435.701 von Hoffnung01 am 06.10.08 14:45:48 Vorsicht, Hoffnung01:

Das dachte ich auch. Bis mich mein persönlicher Berater von der 1822direkt angerufen hat. Netter Typ, eigentlich.

So viel Geld auf dem Tagesgeld-/Festgeldkonto?
Aber ihr Geld hat doch mehr verdient!

Verdient hat auf jeden Fall die Bank.
Und mein Geld haben jetzt andere.:(

Mein Berater ist übrigens nicht mehr bei der Bank.
Ich hoffe, er hat sein Geld sicher angelegt, und läßt es sich gutgehen. In der Südsee.
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.422.330 von lehmaenchen am 05.10.08 15:37:17bin der Knopf aus der Anne Will - gerne
Hat eigentlich jemand neuere Zahlen über das genaue Ausmaß der Schäden durch Lehman-Zertifikate in Deutschland?

Hat die Citibank inzwischen mal eine ähnliche Übersicht wie die Frankfurter Sparkasse gegeben?

Wenn wir nicht locker lassen, können wie vielleicht trotz aller Widrigkeiten noch was bewegen. Das "Versagen" vieler Banken ist m.E. zu offensichtlich. Ich fasse mal kurz zusammen:

1. In sehr vielen Fällen völlige Fehlberatung. Anleger, die explizit sichere Möglichkeiten wollten, und dies durch Selbsteinstufung zum Ausdruck gebracht hatten, hätten Zertifikate niemals verkauft werden sollen, ohne das auf das reale Totalverlust-Risiko hätte hingewiesen werden müssen. Also auch vor ein paar Jahren, als die Finanzkrise noch nicht absehbar war, waren erhebliche Fehler gemacht wirden.

2. In allen Fällen spätestens seit Anfang des Jahres hätten alle Interessenten (also auch die risiko-bereiteren) über die beginnende Krise, die Profis zu diesem Zeitpunkt hätte bekannt sein müssen, gewarnt werden müssen.

3. Nach den zunehmenden Anzeichen für die besonderen Schwierigkeiten bei Lehman (spätestens ab etwa März) hätten alle Besitzer von Lehman-Papieren informiert werden müssen. Bei Autos und anderen Geräten gibt es ja auch sowas wie Rückrufaktionen, wenn Gefahren drohen. Haben Banken hier nicht so eine Art Fürsorge-Pflicht für die getätigten Anlagen?

4. (Hoffentlich) zahlreiche nachweisbare Fehler und Unzulänglichkeiten in den Verkaufsprospekten und Gesprächen, die zu möglichst vielen erfolgreichen Klagen führen. (Z.B. unterlassene Infos zu Gebühren, Provisionen etc.)



Wenn der gesunde Menschenverstand siegt, sollte dies immer noch die Aussicht auf eine vernünftige Kulanz-Lösung auf welcher Ebene auch immer aufrecht erhalten. Andererseits könnte es sein, dass wir möglicherweise nur die ersten Kollateral-Schäden in einem wahren Finanz-Fiasko sind.


Gruß

Tiefstseetaucher
lehmansend, serakum, cb:
im hintergrund laufen die planungen für einen bankenwechsel bereits. ich habe sehr sehr viele mails bekommen, die sofort wechseln wollen. der ideale zeitpunkt ist frühjahr 2009. bis dahin haben wir 500 leute mit einer gesunden portfoliomischung. derzeit haben alle entscheider aus banken und politik an der finanzkrise zu basteln. im frühjahr könnte sich der sturm gelegt haben und wir rücken in den focus.
durch pressevorankündigen erreichen wir noch deutlich mehr wechselwillige in der heissen phase.
diese waffe ist die einzige möglichkeit vom frustrierten bittsteller wieder zum kunden zu werden. ein kunde, der aus heiterem himmel aus dem leben gerissen wurde, aber mit einer gesunden portion optimismus der neuen bank einen hohen zukunftsnutzen erweisen wird. dafür fordern wir einen akzeptablen ausgleich für die papiere und können dann wieder nach vorn blicken.

hoffnung: gute analyse. du entwickselst dich immer mehr hier im board zum mann für unsere rechtsfragen. daiquiri ist da auch noch zu nennen. schade, dass wir nicht 1 betroffenen anwalt haben, der hier im board ist.
am interssantesten ist derzeit sicherlich die frage, wie über die provisionen aufgeklärt werden muss. kein mensch hat das mdl. gesagt bekommen, dass da kickback fliesst.

gigijim: herr knopf. herzlichen dank für ihren auftritt. gab es theoretisch die möglichkeit unsere seite zu erwähnen??
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.436.878 von 1caipirinha am 06.10.08 15:50:39soll bedeuten?
wir sollen derzeit noch warten uns einen wechsel zu einer anderen bank vorzunehmen...
wie soll das eigentlich von statten gehen das die politik überhaupt von uns wind bekommt...derzeit sehe ich nur viele einzelkämpfer, die alleine nicht viel machen können (nicht negativ gemeint).
@caipi...
Trotz geäußerter Kritik an deinem Plan bin dabei...


Der Citibank waren ihre Kunden schon immer egal. Der Ruf war schon immer absolut fragwürdig und eigentlich ganz unten. Wie konnten wir so blöd, sein und glauben, dass die uns nicht besch---. Der Berater hat einen völlig eingelullt...

Die Kleinkreditnehmer haben sie auch schon mit Restschuldversicherungen ausgenommen. Jetzt sind halt wir dran...
Wer dem Krokodil den Arm in den Rachen steckt, muss rechnen dass es ihm ihn abbeißt und Krokodilstränen vergießt (Wir sind genauso schockiert, wie sie.... leider haben wir sie nicht falsch beraten, jede Vorwürfe weisen wir von uns ... )

CitiGoldBankberater: ich habe noch ganz andere Kunden, da sind ihre paar Tausender nix; Ach ja? Noch stolz drauf...

Ich muss unbedingt zu einer anderen Bank... alleine ober zu 500ert, mir solls recht sein!


CitiGold ist eh am Ende, wenn die Credit Mutuel alles übernimmt.
Die wollen das Kleinkreditnehmer geschäft... Wer sein Geld in Fonds, Zertifix und Co anlegt, der ist eh gezwickt... auf Jahre...


Beraten, Verraten, Verkauft, Konto Blank Dank Citibank...
bisher haben sich 240 Betroffene gemeldet, die sich von ihrer Bank zu Lehmann Zertifikaten falsch beraten fühlen.
Ca. 90% Citibankkunden, davon 95% Citi-Gold-Kunden.
Weiterhin sind noch vorwiegend die Dresdner-Bank und die 1822 sowie einige andere dabei.

Also, wer von seiner Bank nicht auf die Risiken von Zertifikaten hingewiesen wurde, schickt bitte eine Mail ohne Text an:
lehman-zertifikate@web.de
Ich bin selber betroffen und erfasse (anonym), wieviele wir sind, damit wir auf uns aufmerksam machen können und keine "bedauerlichen Einzelfälle" bleiben.
Bitte schickt euere PLZ und Bank in der Betreff-Zeile mit.

Weitere Informationen erhaltet ihr unter:
www.lehman-zertifikateschaden.biz
Meteor says solvent Lehman investments are 'probably fully recoverable'
http://www.moneymarketing.co.uk/cgi-bin/item.cgi?id=174302&d…
A number of Meteor’s plans have invested in securities issued by two Lehman Brothers subsidiaries, Lehman Bothers Securities NV Netherlands Antilles and Lehman Brothers Treasury Co BV Netherlands, both guaranteed by Lehman Brothers Holdings.
In an update issued to advisers on October 3, Meteor highlights that LBT which provides medium term notes that back Isa investments is in administration but LBS NV which backs direct investments is not currently subject to any kind of administration or insolvency procedure.
Meteor stresses that the situation could change in the future but says any positions with solvent Lehman companies or with third parties are “probably fully recoverable”, whereas positions with other Lehman companies which are in insolvency procedures may be “only partially recoverable or not at all.”
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.436.878 von 1caipirinha am 06.10.08 15:50:39Hallo 1caipirinha,

ich hätte gerne noch so viel sagen wollen - aber man wird von der Regie schon angehalten, weniger zu sagen, langsam zu sprechen, bei den Antworten zu den Fragen zu bleiben und das persönliche Schicksal darzustellen.

Dazu ist man natürlich aufgeregt und vergisst auch wieder einiges. Ich habe aber heute morgen mit dem SWF telefoniert, unsere Seite bekanntgegeben und so wird unser "Lehmaennchen" heute interviewt.
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.436.490 von Gigjim am 06.10.08 15:30:59Erst mal Respekt für die Sendung gestern Gigjim, bitte tritt auf dem anderen Forum mit uns in Verbindung, da wir uns so besser Regional organisieren können, ist einfach auch übersichtlicher. Wir sind dort schon drei Geschädigte aus HD und einer aus S. Da wir jetzt schon mehr Leute sind können wir ein Treffen ausmachen die Tage falls Interesse besteht, da in den Foren sonst jeder mitlesen kann...
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.438.855 von Gigjim am 06.10.08 17:19:50ich würde vor aufregung eingehen. zumindest am anfang. du warst weltklasse.

stern tv will einen von uns haben. für günter jauch. mittwoch. habe cb schon kontaktiert, ob sie kann. sie kommt aus der ecke.
hoffe der redakteur stellt das bald auf die page. ansonsten bitte info an mich. ich rufe den redakteur noch zurück.


serakum: die aktion wird von einer arbeitsgruppe dann sehr wirksam vorbereitet. das wird ein haufen arbeit. kontakte zu 100 banken, medien etc. die resonanz muss noch viel gewaltiger werden.

daclaudio: du wirst mit deinen guten ideen dann selbstverständlich gebraucht, wenn es losgeht. wir bündeln dann all unsere stärken.

manyfulldick: der bericht gibt einem ja gewisse hoffnung. kannst du das ins forum stellen unter insolvenzverwaltung??
:( Leider ist das Problem das genau unsere teile im Konkurs stehen.

Ist doh ein Grütze.

Gute Meldugn bezgl. Stern TV.
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.439.567 von Hoffnung01 am 06.10.08 17:54:04 number of Meteor’s plans have invested in securities issued by two Lehman Brothers subsidiaries, Lehman Bothers Securities NV Netherlands Antilles and Lehman Brothers Treasury Co BV Netherlands, both guaranteed by Lehman Brothers Holdings.
In an update issued to advisers on October 3, Meteor highlights that LBT which provides medium term notes that back Isa investments is in administration but LBS NV which backs direct investments is not currently subject to any kind of administration or insolvency procedure.
Meteor stresses that the situation could change in the future but says any positions with solvent Lehman companies or with third parties are “probably fully recoverable”, whereas positions with other Lehman companies which are in insolvency procedures may be “only partially recoverable or not at all.”


hoffnung, ich kann das nicht detailliert aus diesem bericht entnehmen. kannst du präzisieren??
Lehman Brothers Treasury CO BV ist eine der Emittentinnen der Lehman Zertifikate. was ist da los?
Hallo guten Abend,

der Artikel "Meteor says..." sagt, daß die Lehman Tochter auf den Niderländischen Antillen noch nicht unter Verwaltung steht. Freilich kann sich das ändern, da die Muttergesellschaft im Insolvenzverfahren steht. Die Lehman Brothers Treasury Co BV Netherlands steht hingegen unter Verwaltung. Sie war Emittentin für zahlreiche Zertifikate. Der Inso-Verwalter ist RA Schimmelpenninck -> siehe FORUM mit einem LINK.

Noch einmal zum mitlesen:

"but LBS NV ...is not currently subject to any kind of administration or insolvency procedure"
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.440.292 von Lehmania am 06.10.08 18:29:45....aber ja!

Emittentin: Lehman Brothers Treasury (Netherlands)
Tochterunternehmen von: Lehman Brothers U.K. Holdings (Delaware)
diese wiederum Tochter von: Lehman Brothers Holding

-> alles bei Advokat Schimmelpenninck nachzulesen -> siehe Forum!
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.435.371 von CB_Kundin am 06.10.08 14:25:52Klasse! Steht auf http://www.lehman-zertifikateschaden.org unter "News"
Die Evangelisch-Lutherische Kirche in Oldenburg war mit unterschiedlichen Anlagen in einer Größenordnung von insgesamt 4,3 Millionen Euro über eine ihrer Hausbanken bei der US Investmentbank Lehman Brothers engagiert.

http://www.ev-kirche-oldenburg.de/

Wer kann zu denen mal Kontakt aufnehmen?
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.441.982 von daiquiri am 06.10.08 20:02:20..was wollen wir den von denen?
Hey Leute, schreibt weiterhin emails auch an die Sender. Hätte nicht gedacht, dass heute SternTv bei mir anruft, nachdem ich vor Tagen mail mit der Bitte geschrieben hatte, einmal eine "nette" Runde mit hochrangigen Vertreter der Vertriebsbanken zusammen mit Geschädigten auf einem Sofa aufzunehmen. Komme allerdings aus Norddeutschland - die Suchen Geschädigten aus dem Raum Köln, da die Sendung evtl. schon Mittwoch sein soll. Wie das Format der eigentlichen Sendung bzgl. unseres gemeinsamen Anliegens sein soll, kann ich nicht sagen. Ich schätze nicht, dass Sie auch nur einen Banker aufs Sofa kriegen. Wenn Ihr bereit wärt, für Jauch zur Verfügung zu stehen (und aus Raum Köln kommt), dringend an caipinrinha oder mich (maisch2@aol.com) eine mail schicken mit Handynummer, damit wir Euch erreichen können. Wir haben vertraulich die Telefonnumer des Redakteurs - die Redaktion will auch noch offiziell eine Anfrage auf unserer webpage starten, sollte das Thema Mittwoch aufgenommen werden.Ansonsten an alle: Verkündet in Eurer Tagespresse vor der Haustür das Desaster um Lehman und uns als betroffenen Anleger - gebt unbedingt die Internetseite bekannt, damit wir mehr werden. Ich bin gerade am Weser Kurier Bremen dran - durchgehend offene Ohren. Die bringen gerne kostenfrei Artikel - macht das alle nach und ruft morgen bei Eurer Presse an. In diesem Sinne - weitermachen! Wenn nichts läuft, wechseln wir im Frühjahr gemeinsam die Bank.
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.442.449 von CB_Kundin am 06.10.08 20:24:24Kirchlichen Beistand, Erfahrungsaustausch und Unterstützung von ganz oben.

Oberkirchenrat Wolfram Friedrichs hat gerade in einem Fernsehinterview darauf hingewiesen, dass sie keine Zocker sondern brave, gutgläubige Menschen sind.

Genau wie wir.

Vielleicht glaubt uns Herr Steinbrück dann, dass es hier die Falschen trifft. Kreuzbrave Bürger, die sich eigenverantwortlich um ihre Altersversorgung kümmern wollten, statt dem Staat auf der Tasche zu liegen und die ganze Kohle zu vers ....

Geteiltes Leid ist halbes Leid.

Pressemitteilung
26.09.2008

Die Folgen des Zusammenbruchs der Lehman Brothers Investment Bank erreichen auch die Evangelisch-Lutherische Kirche in Oldenburg. In einer Hausmitteilung teilte der zuständige Oberkirchenrat Wolfram Friedrichs am Montag folgendes mit: „Wie aus den Nachrichten zu entnehmen ist, hat die amerikanische Investmentbank Lehman Brothers sich am Morgen des 15. September unter Gläubigerschutz gestellt. Dabei handelt es sich um ein besonderes amerikanisches Insolvenzverfahren. Hierzu gab es auch Verunsicherungen im Hause. Die Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg war mit unterschiedlichen Anlagen insgesamt in einer Größenordnung von 4,3 Mio. Euro dort über eine ihrer Hausbanken engagiert. Ob der tatsächliche Verlust in dieser Größe eintritt oder wahrscheinlich geringer sein wird, kann derzeit noch nicht festgestellt werden. Mit der Bewertung der Ausfallrisiken sowie der Beantwortung von Haftungsfragen ist eine Wirtschaftsprüfer- und Rechtsanwaltssozietät mit kirchlichem Hintergrund beauftragt.“

http://www.ev-kirche-oldenburg.de/
hallo zusammen


http://www.cnbc.com/id/27049305/


unbedingt lesen!!


JPMorgan Froze Lehman Assets Ahead of Bankruptcy
Posted By:Charlie Gasparino
Topics:Banking | Stock Market
Sectors:Financial Services | Banks
Companies:JPMorgan Chase and Co | Lehman Brothers Holdings Inc | Citigroup IncBy Charlie Gasparino On-Air Editor | 06 Oct 2008 | 11:46 AM ET Text Size JPMorgan Chase stands accused of allegedly precipitating the collapse Lehman Brothers Holdings by freezing Lehman assets days before it filed for bankruptcy protection.

Lehman creditors have accused JPMorgan [JPM 42.21 -3.69 (-8.04%) ] of freezing $17 billion in cash and securities on Friday, Sept. 12, according to a published report. Lehman filed for bankruptcy the following Monday.

The news comes as the disgraced head of Lehman, Dick Fuld, tells Congress that banking regulators knew exactly how the company was pricing its distressed assets and about its liquidity in the montsh before its collapse.

For months while Lehman's fortunes continued to sour, it continued to assure the investing
public it could survive. Fuld held numerous conversations with JPMorgan CEO Jamie Dimon during this time.

Dimon's capital markets chief Steve Black met with Fuld days before the firm's bankruptcy. Its
unclear what Fuld told these insiders, but it is clear they were increasingly worried about the Lehman's future.

Rep. Henry Waxman, the Democratic chairman of the U.S. House of Representatives Committee on Oversight and Government Reform, has called Fuld and former chief executives of insurer American International Group [AIG 3.74 -0.12 (-3.11%) ] to appear at hearings into the financial excesses that led to the collapse of the companies.

Here is a brief timeline of what happened to Lehman Brothers:

Early summer: JPMorgan is the clearing bank on behalf of clients who have exposure to Lehman trade. These are money market fund and pension funds. JPMorgan also makes intra day loans to Lehman
July: The head of JPMorgan's risk department begins asking for collateral from Lehman as it becomes clear that Lehman's problems aren't going away and clients are getting nervous
JPMorgan asks for $5 billion in July, but does not receive it until August. And it receives structured securities, which JPMorgan considers difficult to value. When valued, JPMorgan feels they're worth significantly less than $5 billion. It is unclear why JPMorgan accepts these securities. But it should be noted that Lehman has publicly stated at this time that it is looking for capital and that it wants to sell its investment management business.
Early September: Lehman still has not raised capital. It has approached several banks about possible mergers. Nothing happens. It sets a course to sell its investment management division to raise capital. But the firm's prospects begin to dim considerably; counterparties getting anxious; credit default swaps spiking.
September 4: Lehman is really teetering. This time, JPMorgan asks for another $5 billion in collateral in cash. JPMorgan's internal analysis shows that the initial $5 billion tranche deteriorated significantly -- worth around $1 billion. JPMorgan demands the money on behalf of money market fund clients who are demanding collateral on trades with Lehman. The money doesn't come in.
September 9: Steve Black, head of capital markets, knowing that Lehman has not paid the $5 billion from the week before, asks for another $5 billion in cash. He personally reaches out to Lehman CEO Dick Fuld. Fuld obliges with $3 billion. Black agrees, but JPMorgan is getting increasingly nervous: It is worried that Lehman will go bankrupt if it doesn't raise money. That same day JPMorgan also finds out Lehman is going to preannounce its losses and plans to raise capital.
JPMorgan and Citigroup [C 16.96 -1.39 (-7.57%) ] both call a meeting with Lehman's head of capital markets. Both ask Lehman not to go ahead with the announcement. It will spook markets unless it raises significant capital -- the sale of the investment management division would not be enough. Lehman said it was worth $8 billion but Street estimates were less than $3 billion. The firm needed around $4 billion in capital. However, nothing happens.
September 10: Lehman does the pre-announcement and conference call to analysts. They assure investors the firm is healthy despite all the problems the firm had delivering capital to JPMorgan. Deutsche Bank analyst Mike Mayo asks the question about the need to raise $4 billion in capital. Lehman's CFO says it doesn't need that much.
September 11-12: JPMorgan discovers that its initial $5 billion wasn't paid. It demands $8 billion immediately. Over those two days Lehman delivers the money.
September 12: CNBC breaks the story that Lehman is selling itself
September 13/14: The Fed tries to save Lehman through a private sector bailout, but this fails
September 15: Lehman files for bankruptcy
In his testimony, Fuld said the SEC and the Fed conducted regular and at times daily oversight of Lehman's business and balance sheet, Fuld said.

On Tuesday, the committee will take on former AIG CEOs Robert Willumstad, Martin Sullivan and Maurice "Hank" Greenberg.

More From CNBC.com
Mir kommt noch gerade eine Idee, wie wir Anleger, die nix mit dem Internet am Hut haben, auf uns aufmerksam machen könnten.

Vielleicht interessieren sich die VHS´s zusammen mit lokalen Verbraucherschützern für das Thema. Könnten ja eine Infoveranstaltung zu dem Thema (Wie sicher ist mein Geld nach dem "Sündenfall-Lehman-Brothers?") machen.

Der Beratungsbedarf in der Befölkerung scheint ja hoch zu sein. In Verbindung mit der örtlichen Presse, könnten wir da viele "neue Opfer" erreichen.

Gute Idee?
Hallo,
hier ein kleiner Ausschnitt aus dem heutigen Chat mit dem finanzpolitischen Sprecher der Grünen im Bundestag Gerhard Schick, der im Vorfeld die Banken zur Kunden-Kulanz in Sachen "Zertifikate von Lehman-Brothers" aufgefordert hat:

Statement an Gerhard Schick:
"Die Berner Kantonsbank hat erklärt, dass Sie nicht rechtlich, aber moralisch verpflichtet sei, einen Schaden auszugleichen, wenn Kapitalgarantien nicht greifen würden, obwohl sie von der Berner kantonsbank versprochen wurden . Das nenne ich ehrbare Kaufleute (...)
Die österreichische Generali hat Lehman-Produkte verkauft und bekanntgegeben, dass Sie für die beworbene "kapitalgarantie" gerade steht."

Gerhard Schick @ 19:42
"Danke, diese Beispiele aus Schweiz und Österreich kannte ich noch nicht. Das ist wichtig für die deutsche Diskussion, dass andere Banken sich da besser verhalten, kulant zeigen."

Dies zeigt, dass Vielen gar nicht bekannt ist, dass es bereits Kulanzangebote gibt. Und Herr Schick ist noch einer von jenen, die sich in unserem Sinne engagieren! Entsprechend groß wird das Informations-Defizit bei anderen sein. Das Bekanntmachen dieser Kulanzangebote könnte Dynamik in die Diskussion bringen und den Widerstand der schweigenden Hardliner (Citi, Dresdner, 1822) knacken. Wir bringen wir die Infos unter die Leute? Per Mailing-Aktion an die uns bekannten Medien?
Norbert Blüm: "Die Rente ist sicher!"

Angela Merkel: "Die Spareinlagen sind sicher."

Die Geschichte wiederholt sich.
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.443.278 von tdwzb am 06.10.08 21:02:50Es ist mir sehr peinlich, aber mein Englisch reicht gerade mal für die Kommunikation im Urlaub. Auf keine Fälle für wirtschafliche Pressemitteilungen und Zeitungsartikel. Was steht da drin?
FTD: Private Banken basteln an Sicherungsfonds
06.10.2008 - 19:17


Lehman Brothers ist jedoch offensichtlich nicht das einzige Institut, das den Schutz der BdB-Sicherungseinrichtung massiv nutzt. Nach FTD-Informationen vertreibt eine große britische Bank über ihre deutsche Tochter seit rund zwei Monaten Schuldscheine zu extrem hohen Renditeaufschlägen. "Sie machen dadurch den Markt für deutsche Anbieter mit ähnlich hohen Bonitätsnoten kaputt", sagte ein Banker. Denn auch Namensschuldscheine, die an Nichtbanken vertrieben werden, sind geschützt.


Ich kann es nicht fassen. Unsere Papiere sind so ziemlich die einzigen, die nicht geschützt sind.

http://nachrichten.finanztreff.de/news_news,awert,ticker,id,…
Alle Achtung nach Norddeutschland:

Morgen, am Dienstag dem 7.10. läuft auf NDR-Info ein umfassender Beitrag über die Lehman-Schande: Ca. gegen 7.45 und 9.45 in der Wiederholung. Darüber hinaus eine Kurzversion, vorauss. 6.40 und 11.41.

Es muss weiter gehen!!!
http://www.tradersquest.de/2008/03/26/lehman-brothers-ein-bl…

Guten Abend,

ist dieser Bericht schon bekannt? Er stammt aus 03.2008.
Liest man sich gerade den hinteren Teil durch, dann wird man unschwer erkennen, dass bei Lehman eine Bombe tickte.

Jetzt sag ich Euch mal was: Wenn ich meinen Job in meiner Branche richtig mache, dann weiß ich doch, was wo abgeht. Anscheinend nicht bei den Kollegen in den Banken, die - um Himmels Willen - nichts Anderes zu tun haben, als sich um das verdammte Vermögen Ihrer Kunden zu kümmern.

M.E. ist o.a. Artikel ein weiterer belastender Beleg für die schlampige Arbeit unserer Banker...
lehmansparer. es wird weiter gehen. genau diese berichte werden wohl gegenstand in den zahlreichen klagen sein.

es werden vermutlich grundsatzurteile kommen, welche für uns gut oder schlecht sein können. das kann keiner erahnen.

es geht eher darum noch bekannter zu werden und den druck hochzuhalten. in der gruppe fühlt man sich nicht so einsam und hilflos.
deswegen sind unsere seite und forum, aber auch diese seite wichtig, um sich auszutauschen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.443.314 von daiquiri am 06.10.08 21:04:31Völlig richtig!

Die VHS Bremerhaven macht es vor:

9.2.2009
18.00 Uhr


Vortrag über Lehman und die Folgen

Referentin:

Dr. jur. Susanne Benöhr-Laqueur, Rechtsanwältin

http://www.sblq.de
Muss mal eben ein paar Gedanken zur "globalen Lage" loswerden.

Ich glaube den Amis tut es mehr als Leid dass sie Lehman sterben ließen.

Die Folgen hat man in den letzten Tagen mehr als deutlich gesehen.- Verunsicherung und weltweite Panik, wodurch wurde die denn ausgelöst? Hunderte von Milliarden in Luft aufgelöst.

Plötzlich und unerwartet tauchen bei einem Daxunternehmen Milliardenlöcher auf.

Ich frage mich langsam welche Dilentanten sitzen eigentlich an der Spitze von Großbanken, weltweit. Da kann einem wirklich Angst um Bange um die Gesamtwirtschaft werden. Wann hat es das denn mal gegeben ein Daxunternehmen hat an einem Tag fast 50% seines Wertes verloren. Wie ein Pennistox.

Ich kann kch nicht daran erinnern, seit 25 Jahren nicht.
Interessanter Link auf "unserer" Website gefunden:

http://www.tradersquest.de/2008/03/26/lehman-brothers-ein-bl…


Da bewahrheitet sich mal wieder das alte Börsensprichwort:

Das Geld ist nicht weg, sondern es hat nur ein anderer.




Gruß

Tiefstseetaucher
Ich denek auch das Lehman ein "Versuchsballon" war, um zu sehen of Finazmärkte eine unkontrollierte Pleite solchen Ausmaßes aushalten.

Das war in etwa so erfolgreich wie der Sicherheitscheck in Tchernobyl....



angst und Bange wird mir wenn ich sehe wie Fuld und Kosnmorten an ihren Boni klebten und keinerlei handlugnsbedarf sahen.
he leute sag mal einer warum.. ist LEHKQ nicht handelbar kein kauf/verkauf wird im gestrichen die order??? eine eine antwort sind die schon abgeschrieben danke für jede antwort
Nur mal eine Frage, die evtl. nur indirekt mit den Zertifikaten von Lehmann zusammen hängt, aber dann doch irgendwo...

Ich habe von meiner Sparkasse gesagt bekommen, dass die Analge (Lehmann Zertifikate) sicher sein sollen.

Nun bekomme ich von Frau Merkel gesagt, dass meine Spareinlagen sicher seien und der Staat dafür garantiert (kein Zitat sondern nur nur meine Interpretation).

Aber wie will Frau Merkel mir mein Geld wiedergeben, wenn der Staat kaum mehr Steuern einnimmt, weil keiner mehr Gewinne macht.
Der Staat lebt doch jetzt schon auf Pump (er leiht sich Geld), aber wenn nun keiner mehr da ist, der dem Staat Geld leihenn kann.

Ich fühle mich an mein Berater Gespräch über die Lehmann Zertifikate erinnert, wenn ich nun die Reden von Frau Merkel im TV sehe (Die Anlage ist sicher).
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.450.767 von Hoffnung01 am 07.10.08 09:43:27Die Boni vom Fuld wurde in Lehman Aktien gezahlt - er war einer der größten Aktionäre und hat am meisten verloren!
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.443.817 von daiquiri am 06.10.08 21:26:46Die Lehman Papierse sind NICHT die einzigen, die nicht geschützt sind. Grundsätzlich sind Anleihen nicht geschützt, waren nie und werden es sicherlich nie. Egal ob Anleihen von Banken, Unternehmen, Staaten, etc. Auch gab es in der Vergangenheit schön öfter denn Fall, dass Anleihen nicht oder nicht vollständig zurückgezahlt worden sind (Rußland, Ukraine, Argentinien oder auch irgendwelche Unternehmen wie z. B. Ahold, Fokker, etc.). Warum sollte das bei Lehman anders sein? Dafür kann der Staat gar nicht eintreten, weil er dann für alle Unternehmen weltweit eintreten müßte? Wie soll das gehen? Bei einer Anleihe gibt es ein Emittentenrisiko und das ist nichts neues!
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.452.668 von Poldi1973 am 07.10.08 11:27:35Hallo Poldi,

allen hier im Board ist mittlerweile klar, dass Deine Ausführungen richtig sind.
Was von den allermeisten beklagt wird ist, dass die "Beraterbanken" einen eben nicht ausreichend über die Risiken aufgeklärt haben und die Zertifikate von Lehman als absolut sicher dargestellt haben. Will sagen, die positiven Aspekte der Anleihen wurden extrem hervorgehoben, die negativenm verharmlost oder verschiegen.
Die Anleger sind zur Bank gegangen haben gesagt ich möchte Summe xy möglichst sicher anlegen ohne mich darum zu kümmern und ihnen wurden die Lehmänner als supersichere Anlage verkauft, wobei die Anlagesumme höchstens mit einem geringen/ohne Verlust in jedem Fall zurück gezahlt wird.
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.452.668 von Poldi1973 am 07.10.08 11:27:35 Natürlich hast Du Recht, Poldi1973.

Daher hätte ich ja auch nie eine Anleihe einer (amerikanischen Investment-) Bank gekauft.
Leider habe ich aber der Werbung meiner Bank geglaubt, die da hieß:

"Investieren Sie in den DJ ERO STOXX 50-Index".

Ich wußte gar nicht, das das nicht wirklich stimmt.
Und ich in Wahrheit - völlig entgegen meiner Absicht - doch in eine (amerikanischen Investment-) Bank investierte.

Hätte ich das gewußt, würde ich mich jetzt nicht beklagen.

Schön blöd?!
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.453.014 von Lehmansend am 07.10.08 11:46:34Natürlich sind die Anleihen sicher, relativ gesehen - immer in Abhängigkeit von der Bonität des Emittenten. Um ganz sicher zu gehen kann man eben nur dann Spar- oder Termingeld machen oder Staatsanleihen kaufen und nichts anderes, nicht einmal z. B. einen Rentenfonds oder Geldmarktfonds! Ich kann sehr gut verstehen, dass der Verlust sehr wehtut, aber man muß natürlich auch sagen, dass sich bis dato kein Mensch vorstellen konnte, dass so eine große Bank in Konkurs geht. Kleinere Banken hat man ja schon gesehen, aber von der Größe - es war einfach nicht vorstellbar und auch nicht vorhersehbar.
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.453.257 von daiquiri am 07.10.08 11:59:36Trotzdem kann ich nicht ganz komplett verstehen, dass man nicht genau schaut was man kauft. Es stand doch als Emittent irgendwo Lehman Brothers? Wenn ich ein Auto kaufe, dann entscheide ich mich auch für eine Automarke und kaufe nicht nur ein Auto ohne die Marke zu kennen. Du sagt, die Tatsache, dass es eine amerikanischen Bank ist hätte dich dazu bewogen, nicht zu investieren - wäre das auch der Fall gewesen, wenn Citibank, JPM oder eine andere Bank Emittent gewesen wäre. Im März hat exakt das gleiche mit Bear Stearns stattgefunden. Zertifikate von denen waren mehrere Tage nicht handelbar - war groß in der Presse. Hat sich dann nur noch zum Guten gewendet aufgrund der Übernahme durch JPM.
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.453.281 von Poldi1973 am 07.10.08 12:00:19Hallo Poldi,
wenn Du so argumentierst, dass sich dato keiner Vorstellen konnte, dass eine so grosse Bank in Konkurs geht.
Dann darfst Du aber auch nicht gleichzeitig sagen: "Um ganz sicher zu gehen kann man eben nur dann Spar- oder Termingeld machen oder Staatsanleihen kaufen "

Warum sollte nicht auch mal ein grosser Staat in Konkurs gehen, was sich bis dato keiner Vorstellen kann..
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.452.668 von Poldi1973 am 07.10.08 11:27:35Dafür kann der Staat gar nicht eintreten, weil er dann für alle Unternehmen weltweit eintreten müßte?
Na ja, aber das was die Staaten weltweit jetzt gerade für Finanzunternehmen machen, ist ja nicht viel anders, oder?

Und er soll uns aus dem selben Grund helfen:
"Um das Vertrauen in das System wiederherzustellen"

Oder sind vielleicht doch wir Geschädigten die Täter und die Banken die wahren Opfer?

Spendenkonto "Unverschuldet in Not geratene Großbänker" KtoNr.: 1234567890 ...

Bin gespannt, ob der Steinbrück den Spenden-Zweck als gemeinnützig akzeptieren würde.
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.453.412 von Poldi1973 am 07.10.08 12:06:49In gar keine Bank!

Garantiert nicht!
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.453.412 von Poldi1973 am 07.10.08 12:06:49Nicht einmal in eine Anleihe eines normalen Unternehmens.

100 Pro!
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.453.501 von km52 am 07.10.08 12:09:59Korrekt - sage ich ja auch nicht. Habe ja in dem Beispiel auch Rußland, Ukraine, Argentinien, etc. angebracht. Mit Staatsanleihen meinte ich in diesem Fall deutsche Staatsanleihen!
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.453.660 von daiquiri am 07.10.08 12:17:55Dafür kann der Staat gar nicht eintreten, weil er dann für alle Unternehmen weltweit eintreten müßte?
Na ja, aber das was die Staaten weltweit jetzt gerade für Finanzunternehmen machen, ist ja nicht viel anders, oder?

Ja, weil sonst wahrscheinlich auch noch die Sparguthaben etc. gefährdet wären, aufgrund dem Mangel an Vertrauen (von Seiten der Investoren, aber auch bei den Banken untereinander).
Aber Du schreibst doch "Um ganz sicher zu gehen kann man eben nur dann Spar- oder Termingeld machen oder Staatsanleihen kaufen ".

Es ist doch egal, in welchen "grossen Land" man diese Anlagen macht, letztlich konnte dich bisher keiner vorstellen, dass ein "grosses" Land in Konkurs geht.

Es konnte sich auch niemand vorstellen, dass eine "grosse" Bank in Konkurs geht.

Also jetzt zu sagen, die Anlage in Staatsanleihen sei sicher und gleichzeitig zu sagen, dass die Leute die in Lehmann Zertifikaten investiert haben, ja selbst Schuld seien, weil man diese damit hätten rechnen müssen.

Also irgendwo widdersprichen Sie sich.
Was kritisiert wird Poldi ist das von der citibnak z.bgezeilt Produkte ausgesucht wurden, die scheinbar ein großes Risiko hatten. und jetzt keinerlei Verantwortung dafür übernimmt.

Das ist in etwa so das Du einen Daimler kaufst die Bremse total versagt und Daimler im Kleingedruckten darauf hinweist, dass sie keine Haftung für die Einzelteile anderer Hersteller übernehmen. Dann könntest Du natürlich versuchen beim Hersteller deine Kosten einzuklagen ..Oh Graus der ist aber über den Jordan.

Fakt ist Sparkassen und Citibank haben gezielt und aggressiv Lehamn Produkte an den MAnn gebracht unter anderen als White Label Produkte. Diese hatten scheinbar ein sehr großers Risiko nach Aussage der Citbank wurden am Mai kein Zertifkate von Lehman mehr verkauft. (Grr...ich habe diese noch im April bekommen)

Ich habe einfach das naive Vertrauen das meine Bank ausreichend fachkundig ist keine Produkte als sicher zu verkaufen, wenn Insidern schon längst klar ist diese Bank geht wahrscheinlich als nächstes über den Jordan...wird schon gutgehen.

Dies ist schon fast gemein fahrlässig.

Jeder Aldi Händler sthet ersteinmal für Schaden an seien Kunden ein und klärt im Nachhinein mit dem Hersteller wer die Kosten dafür trägt.

ie wir sehen gelten für Banken andere Regeln.
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.454.288 von km52 am 07.10.08 12:47:21Es gab ja schon Fälle, auch bei Staatsanleihen, wo man in der Vergangenheit Geld verloren hat - z. B. Ukranie, Argentinien, etc. Deshalb gibt es ja auch unterschiedliche Renditen zwischen den Staaten. Ein italiensicher Staat zahlt eine höhere Rendite als der deutsche Staat und der türkische Staat muß wiederum deutlich mehr zahlen als der italienische Staat. Das gleiche gilt für Unternehmen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.454.440 von Hoffnung01 am 07.10.08 12:53:29Es ist nun einaml so das bei Anleihen (und zu solchen zählen auch die Zertifikate) oder auch bei Fonds und Aktien die Bank nicht für Verluste haftet und auch gar nicht haften kann.

Wie gesagt, wenn man 99,999999% sicher sein Geld anlegen will, dann bleiben nur Sparkonto oder Staatsanleihen. Wenn man ein geringes Risiko eingehen will, dann kommen nur kapitalgarantierte Produkte in Frage, jedoch immer auch mit dem Emittentenrisiko. Egal ob es eine Unternehensanleihe oder eine Anleihe von einer Bank ist - und hier gibt es natürlich Unterschiede in der Qualität.

Ich finde es auch sehr sehr unglücklich, wie es mit Lehman gelaufen ist und hätte mir gewünscht, dass die amerikanische Regierung hier aktiv wird. Trotzdem denke ich, dass die Banken beim Verkauf nur begrenzt dafür die Schuld tragen.
Sehr geehrter Mitarbeiter im Callcenter Indien,

Dein Scheck ist in der Post

Gez:

:kiss:

Deine Citibank - PR -Berater;)
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.455.514 von daclaudio am 07.10.08 13:46:41Ja Poldi... auch Dein Scheck ist in Post...:D
Cih möchte mein Geld gerne zu 99,999% sicher anlegen. Meine Bank sucht aber einen Kandidaten aus der nur zu 80% sicher ist und sagt mir der ist 99,9999% sicher.

Entweder ist die Bank nun unfähig...hätte ja jeder sehen können das dieser Kandidat nicht sicher ist oder aber sie wußten es und haben 80% als 99,999% verkauft weil sie mehr dran verdienten.
leider gehöre ich zum clup lehman-citibank geschädigter ich bin der meinung man sollte den anlageberater verklagen. mir hat er LB verkauft als fond BRIC ietzt stellt sich heraus dass es sich um LB-zertivikate handelt. bei jedenem beratungsgespräch alle 3 monate hat er mir vieleicht gott sei dank im beisein einer zeugin erklärt meine kapitaleinlagen sind 100% kapitalgeschützt ich habe ihn ständig darauf hingewiesen die einkagen sind mein ganzes kapital ich habe sonst keine einnahmen worauf er
immer beruhigend auf mich einwirkte es kann auf keinen fall etwas passieren außer das sie keine gewinne erwirtschaften aber selbst das ist unwahrscheinlich.
die citibank hat mich einfach bewußt ins offene messer laufen lassen.
was haltet jhr von einer privatklage gegen den bankberater der ja auch nur auf provisionsgier gehandelt hat
Hallo Community,
der Stern ruft Geschaedigte auf ihre persoenliche Geschichte zu erzaehlen:

http://www.stern.de/wirtschaft/finanzen-versicherung/finanze…

"...Denn schon müssen auch hierzulande die ersten Bankkunden feststellen, dass ihr Geld keineswegs so sicher angelegt wurde, wie eigentlich von ihnen gedacht. Kleinanleger berichten von der unschönen Entdeckung, dass sie ihr Geld auf Anraten ihres Bankberaters in Investmentzertifikate der Pleite-Bank Lehman Brothers gesteckt hatten. Ergebnis: Geld futsch. ..."

"...Erzählen Sie uns Ihre Geschichte!
Wir wollen wissen: Sind auch Sie betroffen? Hat Ihre Geldanlage gelitten - und waren Sie darauf vorbereitet? Erzählen Sie uns Ihre Geschichte und was Sie mit Ihrer Bank erlebt haben. Erzählen Sie uns unter aktion@stern.de davon. ..."

Ich schlage vor wir posten mal alle unsere Story hier !! Vergesst bloss nicht Eure Bank zu nennen.
Ehrlcih gesagt ich erwarte mehr gegen eine Klage gegen die Bank. Wenn Du Glück hattest und einen Zeugen dann hast vielleicht Du gute Chancen einen Beratungsfehler zu beweisen. In diesen Fall handelte der Berater ja im Interesse der Bank .


Ein paar Musterprozeße wo die Bank sie verleirt sie könnten vielleicht auch ein generelles Einlenken der Bank bewirken. Viel Glück ausserdem.
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.455.514 von daclaudio am 07.10.08 13:46:41Das hat mit PR-Berater gar nichts zu tun - sondern mit der Tatsache, dass es schon immer Emittentenrisiko gab und zwar bei allen Anleihen, selbst bei den Staatsanleihen!
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.455.935 von evchenundmarc am 07.10.08 14:10:54evchenundmarc: eine privatklage wird nichts bringen und nur in den allerwenigsten fällen etwas bewegen. vielversprechender sind grundsätzliche entscheidungen höchstrichterlicher instanzen über die gesamte verkaufspraktik.

bitte alle, die es noch nicht getan haben in den email verteiler eintragen.

auch die stern geschichte ist interessant. sollten viele hinmailen
Hallo evchen und marc

Grundsätzlich hat eine Zivilklage gegen den Berater immer dann aussicht auf erfolg, wenn sie auch begründet ist.
Es kommen zunächst vertragliche ansprüche in betracht. Ein Vertrag kommt aber nur zwischen dem Kunden und der Bank zustande. Mithin kommen Schadesersatzansprüch wegen plichtverletzung aus vertrag gegen einen berater als klagegegner nicht in betracht.

Es existieren natürlich deliktische Sachadesersatzansprüche gegen den Berater. Dies ist immer dann der Fall, wenn er vorsätzlich oder fahrlässig Leben, körper Freiheit, eigent
um oder ein sonstiges recht eines anderen widerrrechtlich verletzt. Jedoch wird der Vermögensschaden als solcher nicht geschützt.

Es kommt jedoch noch eine sittenwidriger vorsätzliche schädigung in betracht. Diese benötigt Vorsatz. Dieser mag bei manchen Beratern vorhanden gewesen sein. Er läßt sich im Prozess aber nicht nachweisen.

Somit sehen ansprüche gegen den Berater schlecht aus...

Darüberhinaus sind die Berater alle klamme Burschen die einen Mio - Schaden gar nicht ersetzen könnten.

Der solvente Klage Gegner lautet Bank, und zwar wegen vertraglicher Pflichtverletzung...oder aus dem WHP,
Die Pflichtverletzung ihrer Berater müssen sie sich zurechnen lassen....

Suche dringend einen Anwalt auf, der auf KapitalanlageRecht spezialisiert ist und klage! Genau das werde ich wohl auch tun.
Kundin: ich werde sie belangen...
Berater: Ich bitte Sie! ich bin verheiratet... :laugh:

Sorry, ich weiß wahr nur schwachwitzig...
Tagesanzeiger: Kleinanleger greifen vereint Credit Suisse an
http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/story/21086735
Den empörten und teils verzweifelten Credit-Suisse-Kunden ist gemeinsam, dass sie auf Empfehlung ihres Bankberaters fünf- und sechsstellige Beträge in vermeintlich 100 Prozent kapitalgeschützte Anlageprodukte der Bank Lehman Brothers investiert hatten. Nach dem Kollaps von Lehman droht den Anlegern im schlimmsten Fall ein Totalverlust. Die Credit Suisse lehnt jede Haftung ab, will sich aber in gewissen Fällen teilweise kulant zeigen.
Damit stösst sie bei Betroffenen auf geharnischte Kritik. Die CS schaffe so zwei Klassen von Opfern. Das wollen nicht alle Geschädigten schlucken. Übers Wochenende haben sich zwei Gruppierungen zum Widerstand gegen die Grossbank formiert:
Die anonyme Opferselbsthilfe-Gruppe ist ein Sammelbecken für Lehman-geschädigte Credit-Suisse-Kunden. Man kann sich ihr «unverbindlich, ohne jegliche Verpflichtung und ohne jede Kosten» anschliessen. Ziel der Gruppe ist es, durch den Zusammenschluss und den Informationsaustausch sicherzustellen, von der Credit Suisse und ihren Beratern «nicht ein zweites Mal in der gleichen undurchsichtigen Art wie in den bereits bekannten Verkaufsgesprächen abgefertigt» zu werden. Weitere Informationen: www.anleger-selbsthilfe.ch
ZDF WISO: Haus weg, Bank weg, Geld weg
http://wiso.zdf.de/ZDFde/inhalt/28/0,1872,7385052,00.html?dr…
Die Reporter sprachen mit Bankern, Börsianern, Wissenschaftlern und mit Rentnerinnen, die gutgläubig in Lehmann-Zertifikate investiert hatten. Müssen Banken jetzt für falsche Beratung haften? Die Reportage zeigt die Gesichter der Krise - Menschen, die vom langen Schatten der Wall Street erfasst worden sind.
Beitrag: http://www.zdf.de/ZDFmediathek/content/602048
habe gerade in mein depot bei citi bank geschaut und siehe ein neues grauen hat sich aufgetan in der übersicht
heißt es 2positionen ohne wert jpm anleihen auch wieder so ein ding wo man mir erzählt hat es handelt sich um einen founds der auf goldkurs paziviziert ist anruf bei der hotleine es handelt sich um einen technischen fehler meine nerven liegen plank auf die frage nach LB wurde mir nur
mitgeteilt nichts neues es wird sich auch noch etwas hinziehen.
Jch währe bereit bei einer interessengemeinschaft oder einen citibank-lehmanbrothersgeschädigten stammtisch großraum duisburg zusammen zu schließen bei einem bierchen wenn wir uns das noch leisten können lässt es sich vielleicht besser reden und erfahrungen austauschen wenn wir glück haben kommt noch ein citibänkler dazu aber ich fürchte da sind sie zu feige wetten !!!
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.457.703 von daclaudio am 07.10.08 15:35:28Es ist noch ein anderer Ansatz denkbar, den Berater zu belangen:

Die Pflichtverletzungen der Bank können auch eine unmittelbare Haftung des Beraters als Sachwalter i.S.d. § 311 Abs. 3 BGB begründen.

Ein Sachwalter ist eine Person, der aufgrund seiner beruflichen Stellung das besondere Vertrauen seine Verhandlungspartners in Anspruch nimmt, wie es etwa typischerweise bei der Beratung hinsichtlich einer weitreichenden Geldanlageentscheidung der Fall ist (vgl. Emmerich in: Münchener Kommentar zum BGB, 5. Auflage 2007, § 311, Rn. 245 f.).

Hat der Berater im Rahmen der Beratung über die langfristige Vermögensanlage in besonderem Maße Vertrauen für sich persönlich in Anspruch genommen und dadurch dem Kunden eine zusätzliche persönliche Gewähr für das Zustandekommen und die Erfüllung des Vertrags geboten, ist das gegeben.

Darüber hinaus haben Berater ein erhebliches wirtschaftliches Eigeninteresse an dem Zustandekommen des Beratungsvertrages in Form eines Provisionsanspruchs.
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.461.519 von Lehmania am 07.10.08 18:52:59
Hallo Lehmania.... stimmt ich den § 311 III nicht in Erwägung gezogen und so wertvolle Punkte verschenkt...
Danke, aber so werde ich mich wenigstens immer an ihn erinnern.... :laugh:



Die Pflichtverletzungen der Bank können auch eine unmittelbare Haftung des Beraters als Sachwalter i.S.d. § 311 Abs. 3 BGB begründen.

Ein Sachwalter ist eine Person, der aufgrund seiner beruflichen Stellung das besondere Vertrauen seine Verhandlungspartners in Anspruch nimmt, wie es etwa typischerweise bei der Beratung hinsichtlich einer weitreichenden Geldanlageentscheidung der Fall ist (vgl. Emmerich in: Münchener Kommentar zum BGB, 5. Auflage 2007, § 311, Rn. 245 f.).

Die Eigenhaftung tritt jedoch nur ein wenn der Berater ein eigenes wirtschaftliches Interesse an dem Geschäft hat. Er muss wirtschaftlich betrachtet gleichsam in eigener Sache tätig werden. Dazu reicht insbesondere ein bloß mittelbares Interesse, wie etwa die Aussicht auf Provision nicht aus (BGH NJW 90, S. 506).

Darüberhinaus verlangt die Norm um den Verhandelnden haftbar zu machen, ein in besonderem Maße persönliches Vertrauen in Anspr. genommen zu haben und dadurch die Verhandlungen beeinflusst zu haben. Nach der Rechtsprechung des BGH ist die Stellung als Anlageberater einer Bank nicht ausreichend für ein solches qualifizertes Vertrauen (Palandt/Grüneberg 67. Auflage 2008 , § 311 Rn. 63).
Mithin ist mit dem Berater kein Schuldverhältnis mit den Pflichten aus § 241 II BGB entstanden. Ein Schadensersatzanspruch aus §§ 280 I BGB i.v.m 311 III, 241 II BGB besteht gegen ihn nicht.

Sprich nicht mal der BGH traut einem Anlageberater über den (Rechts)weg...
:keks:
@manyfulddick:

Amis halt, tolle Westernposen und nichts als marode Fassaden...

Rest in Peace Gorilla ....:D
Hallo Forum,
habe am heutigen Tage meinen Finanzstatus der CB bekommen….

Unter Wertpapier-Depots:
Kurs Lehman… kein Kurs

Aber als absolute Frechheit dann folgender Satz:
Herr XX: Bitte kontaktieren Sie uns wegen einer Aktualisierung Ihres Wertpapier-
Risikoprofils.
Am heutigen Tage war ein Bericht eines RA in der Aachener Zeitung:
http://www.az-web.de/lokales/aachen-detail-az/677634?_link=&…
hoffe der Link funktioniert.
Werde Donnerstag Kontakt zu diesem RA aufnehmen.
Noch eine Frage : Wie melde ich mich beim Forum:
http://www.lehman-zertifikateschaden.biz/
an. Wollte nach Möglichkeit ein Treffen mit Betroffenen aus der Region Aachen und dem RA des o.g. Artikels organisieren.
Gruss Jaka070707
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.464.164 von jaka070707 am 07.10.08 21:13:20Einfach im Forum auf Register gehen (rects oben).
Dann Daten eingeben (email)
Dann bokommst Du eine Mail mit der Du dann Deinen Account freischalten kannst.
Falls Du die Mail nicht bekommst, dann schaue erstmal im Spam Ordner nach, bei mir wurde es leider als Spam eingeordnet.
Eine Bank die so schändlich mit den Kunden umgeht wie die Citibank hat das Vertrauen der Kunden nicht mehr verdient!

Mag die Bundesregierung auch Einlagen garantieren, so sind sie bei der Citibank nicht sicher.


Denn sobald ein Anlageberater des CitiGoldCenters, das Geld in die Finger bekommt wird es vernichtet und zwar auf Kundenwunsch.

Hier die Tatsachen:

Taktik der CitiGold Berater ist den Kunden Anlagen zu empfehlen, die ihr Risikoprofil übersteigen. Darauf werden die Kunden im Gespräch nicht hingewiesen. Stattdessen wird ein Formular zu unterzeichnung vorgelegt, dass im Kleingedruckte den Vermerk" Kundenwunsch, erfolgt nicht auf Beratung der Citibank" enthält.
Dadurch werden alle den Anleger schützenden Sicherungsmechanismen umgangen. Der Kunde wird schlicht getäuscht.

Die Citibank Berater haben kollektiv über den wahren Risikogehalt der Zertifikate getäuscht und den Anleger so um ihr Geld gebracht.

Neben zivilrechtlichen Folgen, muss es auch wirtschaftliche Folgen geben.

Alle Anleger haben die Chance mit den Füßen abzustimmen! Es ist ihr Geld mit denen die Citi Gold Berater und die Bank sich bereichern.


Eine Bank die das Vertrauen der Anleger missbraucht hat deren gutes Geld nicht verdient. Nicht im Depot, Nicht im Festgeld, Nicht auf dem Girokonto...
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.463.179 von daclaudio am 07.10.08 20:17:41 hallo daclaudio,

Ich habe gerade den Artikel:
"Lehman Brothers: Ein Blick hinter die Kulissen"

http://www.tradersquest.de/2008/03/26/lehman-brothers-ein-bl…

gelesen und hab jetzt eine Denksportaufgabe. Wenn ich das richtig verstehe, dann scheint das Zahlenwerk von Lehman entweder eine legale oder eine illegale Farce gewesen zu sein. Lassen sich hieraus evtl. auch Ansprüche ableiten?

1. Gegen die Wirtschaftsprüfer, die so etwas testieren.

2. Gegen die Geschäftsleitung, die die Bank mit Vollgas gegen die Wand fährt bzw. kreativ buchgeführt hat.

3. Aufklärungspflichtverletzung der Vertriebsbanken. Denn es ist klar, dass es schon seit langer Zeit Anzeichen für Probleme bei Lehman gab. Mahnende Worte zum US-Banken Sektor gab es schon 2005/2006. Der Goldpreisanstieg beschleunigte sich dann auch Mitte 2005.

Punkt 1. und 2. dürften akademische Fragen sein, denn ich habe nicht wirklich vor auch noch in den USA zu klagen. Aber für die Frage 3. dürften solche Artikel schon von Bedeutung zu sein.

Mir wird immer klarer, dass die Welt betrogen werden will.
Versuchen wir ein kleines Zeichen zu setzen, dass das so nicht weitergehen darf.
Antwort auf Beitrag Nr.: 35.464.606 von daclaudio am 07.10.08 21:41:09Ich erinnere mich schwach an ein Standardwerk zur Kundenzufriedenheit mit dem Titel:

"Widerspruch oder Abwanderung" (Hirschman?)

Noch haben die Banken Gelegenheit sich ernsthaft mit unserem Widerspruch auseinanderzusetzen.

Wir sollten auch überlegen, wie wir die juristischen Schritte - ohne die es nicht gehen wird - effektiv koordinieren und abstimmen können.
Ich habe heute mit meinem Citibank Berater, zu dem ich ein vertrauensvolles Verhältnis habe (und der wirklich mit seinem eigenen Depot selbst betroffen ist) gesprochen und nachgehakt, ob es neue Erkenntnisse gibt. Was es heute gab, so seine Aussage, war eine Telefonkonferenz (wie sonst auch), in der das Wort Lehman nicht einmal angesprochen wurde. Das sagt mir als Goldkunde, dass die Citibank sich um uns nicht mehr kümmern wird; den Zahn müssen wir uns wohl komplett ziehen. Die einzelnen Anlageberater können noch nicht einmal unangenehme Fragen stellen - man begibt sich sofort in die Gefahr, entlassen zu werden. Er bestätigt, dass die Lehman Betroffenen zumindest Briefe rausschicken, um sich zu beschweren. Aber das macht wohl auch nur ein relativ geringer Teil (so seine Aussage). Wenn man bedenkt, dass in einigen Teilen Deutschlands fast jedes zweite Citibank Depot mit Lehman infiziert ist, wundert es mich, dass es noch keinen kompletten Aufstand gegeben hat. Wie freundlich sind wir Deutschen eigentlich?
Fazit: Wenn es eine Bank geben sollte, die an uns Interesse hat, dann die Credit Mutuel - aber auch von der Seite nur Schweigen im Walde. Das Krisenmanagment ist unterirdisch, anders kann man das nicht nennen. Nun, Credit Mutuel wird wohl mit etlichen Klagen konfrontiert werden.