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USA-Musterdepot basierend auf der Formel von Benjamin Graham - 500 Beiträge pro Seite



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Am 18.11.2010 habe ich spasseshalber mal mit einem Musterdepot aus reinen US-Werten begonnen. Die Auswahl folgte rein mit der Formel von Benjamin Graham:



Der Innere Wert nach dieser Formel ergibt sich aus dem Gewinn je Aktie (EPS), dem geschaetzten langjaehrigen EPS-Wachstum (g)und der aktuellen Rendite langjaehriger AAA-Unternehmensanleihen.

Da man man Unternehmen hinsichtlich langjaehrigen Gewinnwachstum schwer einschatzen kann, war die erste Einschraenkung, dass nur klassische Growthunternehmen aus dem Midcap und Blue-Chipbereich infrage kamen.

Das Hauptauswahlkriterium war aber, dass alle Werte ins Depot kamen, deren Kurs unter dem Inneren Wert bei einem geschaetzten Wachstum von 3% stand. 3% stellt fuer mich 1. die langjaehrige Inflationrate dar. Diese sollten gute Unternehmen weitergeben koennen. 2. Sind 3% ein ordentlicher Abschlag zum realen EPS-Wachstum der letzten Jahre dieser Unternehmen. Dieses liegt meistens ueber 7%.

Bis zum 18.11. hatte ich 46 Unternehmen gefunden die fuer das Depot in frage kamen:



Der innere Wert wurde mit 4% Anleihen-Rendite berechnet. Die EPS-Werte sind immer fuer das tatsaechliche Geschaeftsjahr. Manche US-Unternehmen haben ih GJ 2010 bereit Ende Maerz 2010 beendet. EPS-Schaetzungen basieren auf den EPS-Erwartungen von MSNMoney vom 18.11.2010.

Bis jetzt hat sich das Depot ganz wacker geschlagen:



3.55% in USD und 8.44% in Euro.

5 Werte stehen inzwischen wieder ueber dem Inneren Wert bei 3%-EPS-Wachstum.
Ein Backtest bis ins Jahr 2001 mit den 46 Unternehmen + 7 weiteren Unternehmen ergab 64 Investitionen, die im Schnitt mit 21% p.a.(in USD) belohnt wurden.

Nur 6 Investitionen erzielten ein negatives Ergebnis. Davon sind 4 noch offene Investitionen. Die schlechteste Ergebnis war bisher Abbott mit -10% Gesamt. Dazu 2x -5% und 3x weniger als -2% ...



Ich bin gespannt ob sich das auch in Zukunft fortschreiben laesst.

Vllt kennt ja der eine oder andere Wert, die noch nicht dabei sind, aber die Kriterien konstantes Wachstum erfuellen.
Hier mal noch ein paar auf die ich erst nach dem 18.11. aufmerksam wurde:

Eisenbahnen (Buffett hat hier Anfang 2007 zukaufen begonnen ... Ende 2006 waren sie auch nett bewertet)





Hormel Foods



Praxair (leider nicht mehr so guenstig wie 2008)



Sial

[
Als Anleihenrendite fuer die jeweiligen Jahre wurde jeweils die Umlaufrendite der boersengehandelten Bundeswertpapier Restlaufzeit 9-10 Jahre angenommen.



Ab 2009 pauschal mit 4%, da m.M. nach die Formel unter 3% keinen Sinn macht. Ausserdem halte ich es fuer fragwuerdig, ob sich jemand langfristig fuer unter 3% Rendite bindest oder alternative sichere Sachen (wie Solaranlagen u.a.) in Betracht zieht. Ausserdem bezieht sich die Formel ja eigentlich auf Unternehmensanleihen. Leider hab ich noch keine mit AAA in Euro entdeckt.






Best Buy ist ganz nett bewertet nach dem Absturz. Und 2010 steht ja schon seit Maerz in den Buechern.

Brown Forman war nie wirklich guenstig. 2008 waren sie nur durch durch die niedrigen Anleihenrenditen unter dem inneren Wert.

Ein Kauf von McCormick haette sich 2008 gelohnt.
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.753.391 von benny_m am 22.12.10 21:54:25bei dollarwerten würde ich us anleihen nehmen
interessanter versuch. bin zwar selbst immer skeptisch bei strategien, die auf fundamentaldaten aufbauen, aber mal sehen was dabei raus kommt.
21% pro jahr rendite seit 2001 hört sich natürlich hervorragend an.:)
- Apropos Fundamentaldaten:

@benny_m's hier vorgestellter Ansatz ist ein ertragswertorientierter, heißt substanzielle (/bilanzielle) Verschlechterungen, wie sie im Zuge von Gewinn(ausweis)expansionen ja nicht unüblich sind, bleiben außen vor. Gerade nach dem Ende unbegrenzter FK-(Expansions)möglichkeiten zumindest für Unternehmen heißt in deleveraging-Zeiten würde ich mich zumindest nicht mehr allein auf eine (solche) Ertragswertorientierung verlassen.

Der ursprüngliche Ansatz Graham's war unter dem direkten Eindruck der great depression denn auch weit rigoroser, ist in - ja weitaus überwiegenden - halbwegs normalen Börsenzeiten per se freilich kaum fruchtbar, was er mit seiner Formel für den "Normal"anleger zu bedenken versuchte. Ergo um so wichtiger die Betonung bzw. praktische Beschränkung auf die discounts aus oa. Ansatz-Rechnungen, und ideal, kommen zu den discounts auch relative substanzielle Unterbewertungen hinzu, wie man sie im "gelben Block" durchaus ausmachen kann, und die das ranking so wie es ist durchaus erklären.

So ist es unter bedeutetem Aspekt nicht verwunderlich, dass zB. MDT und ABT und PEP vs. JNJ und SYK und KO höhere discounts aufweisen - sie sollten es auch. Ergo würde ich heute zB. eine JNJ nicht unbedingt hintenan stellen.

Fände es gut, wenn dieser thread fruchtbare Beiträge fände, und benny_m seine Betrachtung in punkto midcaps vl. auch etwas nach "unten" ausweiten würde. Denke, dort gäbe es zT. deutlichere discounts bzw. aus Ineffizienzen resultierende Diskrepanzen, auch unter (gebotener) vs. der Vergangenheit reduzierter Gewinnwachstumsannahme. Es gibt jedenfalls auch kleinere Firmen, die (trotz Krise) kontinuierlich wachsen, und das wie gefordert sogar öfters "gesund", bei längerfr. zumindest theoretisch größerem Potenzial. Es wäre mE. jedenfalls interessant, diesbzgl. einen Vgl. larger- vs. smallercaps mitlaufen zu lassen.

Die Beschränkung auf USA ist zwar eine solche, aber hinnehmbar, da das dortige Aktienuniversum unbestreitbar universell ist und Marktusancen wie Firmeninformationen qualitativ schon führend sind, ohne dass darüber der Markt so effizient wäre, dass er zu einem Zeitpunkt keine Chancen mehr böte.

- Mal ein paar Namen im eg. Sinne:
AAON
ATR
ATRI
BCPC
BWLD
CMG
DCI
DLB
FAST
FDS
FIZZ
HANS
ISRG
JJSF
MLAB
NEOG
PFCB
QSII
RMD
SYNT
UG
VIVO
WOOF
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.754.548 von investival am 23.12.10 09:31:14> Ergo würde ich heute zB. eine JNJ nicht unbedingt hintenan stellen. <
-einer ABT, oder MDT
bei dollarwerten würde ich us anleihen nehmen

diskutabel bei einem reinem USA-Depot...

aber da ich ausm euroraum bin, nehme ich auch anleihen von hier... wobei ich dem Term bei 4% nicht allzuviel Bedeutung beimesse...

21% pro jahr rendite seit 2001 hört sich natürlich hervorragend an.

Es war 21% p.a. pro Investition. Man sieht ja an den Farben, dass nicht jedes Jahr gleichviel Aktien kaufenswert waren. Man kann aber auch sagen, dass wenn wenig oder nix zu verfuegung steht man vllt mal ueber ne hohe cashquote nachdenken soll. Ende 2007 war ja nicht viel kaufenswert...

Auf der anderen Seite war 2008 vieles guenstiger als in der Krise 2002. Das glaubte mir damals nur keiner, da due Kurse hoeher standen als 2002. Man hat damit auch in Europa tolle Werte gefunden, z.B. H&M, LVMH, Loreal, Henkel, Air Liquide, Nestle... Oder haette bei CocaCola den perfekten Einstieg erwischt. Man haette McDonalds im Mai 2009 noch kaufenswert gefunden, obwohl der Kurs in der Krise nicht gesunken ist.

Die Beschränkung auf USA ist zwar eine solche, aber hinnehmbar, da das dortige Aktienuniversum unbestreitbar universell ist und Marktusancen wie Firmeninformationen qualitativ schon führend sind, ohne dass darüber der Markt so effizient wäre, dass er zu einem Zeitpunkt keine Chancen mehr böte.

Ich habe es nur aus Spass auf die USA beschraenkt, da:

1. viele diese Werte aus Dollarangst links liegen lassen
2. kommt in Europa derzeit kaum was in Frage

Ich hoffe, dass ich hier vllt den einen oder anderen Titel (egal aus welchem Land) noch kennenlerne. Gerade in Australien, Kanada, Japan oder Skandinavien kenne ich mich nicht wirklich aus.

Deine Werte muss ich mal checken. Buffalo Wild Wings und HANS stehen aber auf meiner Liste drauf. HANS war aber selbst Ende 2008 zu teuer. Wobei die natuerlich auch zu stark fuer die harte Vorgabe 3%-Wachstum wachsen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.755.042 von benny_m am 23.12.10 10:42:29>> Das glaubte mir damals nur keiner <<
Na, das stimmt so ja nicht, ;)
02 bzw. 03 gab es, so wie ich es sehe, mehr und zT. stärkere discounts bei smallercpas als 08/09, wohingegen gerade US-largercaps, die nicht selten seit der 02er Baisse ihre Bewertung konsolidierten, zuletzt preiswerter als seinerzeit waren, wie Du anmerktest.

>> ... Gerade in Australien, Kanada, Japan oder Skandinavien kenne ich mich nicht wirklich aus. <<
Nun ja, über's Knie brechen muss man sicher nichts. Interessante Werte gibt's überall, aber man muss für eine auskömmliche Performance nicht überall dabei sein.

Skandinavien, CAN und AUS profitieren seit einiger Zeit von Kapitalzuflüssen, einhergehend auch mit entsprechenden Währungsaufwertungen, mit (weiteren) Zinserhöhungsrisiken. Bin da vor einiger Zeit bei einem "basic screening" unter den smallercaps nur an Rieber&Soen, Medi-Stim, Fenix Outdoor und Reject Shop hängen geblieben [letztere derweil nach Erwartung deutlicher Ertragseintrübung verkauft], wobei man Rieber&Soen schon eine Wachstumsperspektive unterstellen muss, dh. diese in den letzten Jahren praktisch nicht vakant war.

Freilich ist es so, dass ex USA Ineffizienzen resp. günstigere Bewertungen zumindest unter smallercaps unterm Strich wohl häufiger anzutreffen sind, bzw. in USA gerade smallercaps nicht zueltzt über die Vernachlässigung der US-largercaps in jüngerer Zeit allgemein schon recht wenn nicht sehr teuer wurden; Graham-discounts wird man in meinem og. Tableau derzeit wohl kaum noch nennenswert finden.

- Insofern ist Deine Titelpräferenz aktuell schon "intelligent".

>> Wobei die natuerlich auch zu stark fuer die harte Vorgabe 3%-Wachstum wachsen. <<
Was sicher auch für die meisten anderen smallercaps gilt ... Würde hier in Anerkennung der Realitäten schon etwas mehr zubilligen.
Was sicher auch für die meisten anderen smallercaps gilt ... Würde hier in Anerkennung der Realitäten schon etwas mehr zubilligen.

Die Frage ist wie willst du ein langfristiges Wachstum ueber 7-10 Jahre abschaetzen? ;)

Ausserdem gehts ja bei der Methode in erster Linie um guenstiges kaufen bei bescheidenem Risiko. SmallCaps haben sicherlich oft hoeheres Kurspotenzial, aber auch staerkeres Risiko.
Hier mal das reale Wachstum von 2001 zu den geschatzten Werten 2011:



Man sieht, dass es deutlich ueber 3% liegt.
Man muss natuerlich beruecksichtigen, dass 2001:

1. einige Werte noch sehr klein waren
2. einige Werte in der Krise dort Probleme hatten
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.755.345 von benny_m am 23.12.10 11:22:13>> wie willst du ein langfristiges Wachstum ueber 7-10 Jahre abschaetzen? ... <<
Freilich habe ich zB. bei UG ein grundsätzlich höheres Risiko in Sachen Eintrittswahrscheinlichkeit meiner Annahme als bei JNJ (besagte Rieber gab da ja ein "gutes" Bsp. ab). Aber ich finde es durchaus opportun, bei einer erwiesenermaßen mehr als krisenresistenten UG, NEOG, DLB oa. vergangene Wachstumsraten (mit zu den largercaps adäquatem Sicherheitsabschlag) heran zu ziehen.
- PETS kommt ja schon in Deiner Tabelle vor; da hat man in Anbetracht der marktpotenten Händlerkonkurrenz ja auch schon skeptischer zu sein.
Aber, wie gesagt, wenn, dann würde ich larger- und smallercaps auch eher nebeneinander laufen lassen. Cross-Vgl. kann man dann immer noch anstellen.

>> sicherlich oft hoeheres Kurspotenzial, aber auch staerkeres Risiko. <<
Die Frage ist immer "nur" die des Verhältnisses beider Parameter.
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.755.412 von benny_m am 23.12.10 11:31:05Bei HANS muss man freilich den 'Monster'-blockbuster bedenken; sowas gelingt einer Fa. wohl nur alle xx Jahre mal.
Auch GILD war von einem eher einmaligen Effekt positiv tangiert.
- Man hat bei smallercaps die Gewinnentwicklung sicher stärker zu reflektieren als bei mehrfach krisen"erprobten" Traditionsfirmen a la KO oder JNJ.
Ich geh auch nicht davon aus, dass manche mit 20% weiterwachsen... Viele sind ja inzwischen in einer anderen Dimension als vor 10 Jahren.

Aber 5/10% solltenn die meisten werte doch erzielen koennen. Und es ist ja EPS-Wachstum. Und somit tragen auch Rueckkaeufe zum Wachstum bei.

Es macht m.M. nach einfach keinen Sinn diese Formel bei schnell wachsenden Firmen einzusetzen. Large oder Smallcap spielt m.M. nach nicht so eine Rolle. Aber Unternehmen, die konstantes Wachstum die letyten Jahre nachgewiesen haben, sind halt durch den zinseszins irgendwann halt keine Smallcaps mehr.
Hey benny_m,
ich habe mir Deinen Threat angesehen und versucht den Inhalt richtig zu verstehen.
Wenn Du erlaubst möchte ich mich mit ein paar Fragen an Deinem Thread beteiligen, weil Dein Instrumentarium u.U. auch für mich sehr interessant sein könnte (s.u.).

Habe ich das richtig verstanden?
Du hast mit Hilfe der Graham-Formel ein Excel Tabelle entwickelt, die Dir anzeigt wann eine Aktie über- bzw. unterbewertet ist. Sobald die V*-Linie vom der Kurslinie einer Aktie geschnitten wird, generiert dies Tabelle Kauf- bzw. Verkaufssignale. Indem Du diese Käufe- bzw. Verkäufe ausführst, hast du für Dein Depot gute Ergebnisse erzielt.
Im Beitrag Nr.2 hast Du dann dieses Verfahren rückwirkend angewendet und gezeigt das diese Methode ab 2001 ebenfalls eine durchschnittliche Performance von 2x,x % gebracht hätte.
Wenn ich Deine Ausführungen richtig verstehe und Deine Tabellen richtig lese (was mir nicht leicht fiel) ist davon auszugehen das Deine Methode belastbar ist und in der Mehrzahl der Fälle positive Ergebnisse liefert.

Mich interessieren zwei Fragen:
Kennst Du ein Buch oder eine andere Veröffentlichung in der die von Dir verwendete Graham-Formel ausgiebig und kritisch besprochen/diskutiert wird?

Kannst Du bitte noch einmal begründen welche Datenquellen Du für die Variablen EPS, g, Y verwendet hast?

P.S.: Ich investiere überwiegend in eher wenige und „langweilige“ Value-Werte wie z.B. KO, MCD, MO, JNJ, E.ON, CL, Nestlé und ähnlichem. Ich überlege, ob „Deine“ Methode geeignet ist, Zeitpunkte zum „optimierten“ Aufstocken/Nachkaufen zu identifizieren.
So habe ich gerade jetzt das „Problem“ Geld investieren zu wollen, bin aber unsicher, welche meiner Werte ich jetzt aufstocken sollte.
Bis hierher erst einmal vielen Dank
LungChing.
Du hast mit Hilfe der Graham-Formel ein Excel Tabelle entwickelt, die Dir anzeigt wann eine Aktie über- bzw. unterbewertet ist.

Unter- und ueberbewertet wuerde ich es nicht nennen. Auch wenn sie ueber dem Grahamwert bei 3% Wachstum liegt, kann eine Aktie guenstig sein. Z.B. wenn sie starkes Wachstum oder andere hervorragende Merkmale hat.

Sobald die V*-Linie vom der Kurslinie einer Aktie geschnitten wird, generiert dies Tabelle Kauf- bzw. Verkaufssignale.

In dem Backtest oder bei den Diagrammen ging ich immer von Jahresendkurs und EPS des jeweiligem Jahres aus.

Bei dem Depot war halt der 18.11. Stichtag und da fast Jahresende war das EPS von 2010. Wobei das vom Geschaeftsjahresende abhaengt. Manche schliessen mit Kalenderjahr, da ist es eben noch ne Schaetzung, andere haben schon Ende Maerz das Jahr beendet.

Indem Du diese Käufe- bzw. Verkäufe ausführst, hast du für Dein Depot gute Ergebnisse erzielt.

Bei meinem realem Depot habe ich fuer einige Aktien ganz nette Einstiegpunkte dank der Formel gehabt. (Was aber 08 auch nicht schwer war). Allerdings war ja 08 oft die Diskussion ob Aktien, wenn sie ueber dem 08er Tief standen, nicht noch zu teuer sind. Die Formel hat aber oft gezeigt, dass sie relativ gesehen wesentlich guenstiger als 02 waren, da das EPS hoeher war.

Im Beitrag Nr.2 hast Du dann dieses Verfahren rückwirkend angewendet und gezeigt das diese Methode ab 2001 ebenfalls eine durchschnittliche Performance von 2x,x % gebracht hätte.

In US-Dollar mit den Zahlen von msnmoney sowie den Kursen von xlquotes.

Wenn ich Deine Ausführungen richtig verstehe und Deine Tabellen richtig lese (was mir nicht leicht fiel) ist davon auszugehen das Deine Methode belastbar ist und in der Mehrzahl der Fälle positive Ergebnisse liefert.

Fuer eine bestimmte Art von Unternehmen, die du scheinbar auch bevorzugst, denke ich das schon.

Haengt aber auch damit zusammen, dass diese einfach deutlich hoeher als 3% wachsen.

Vorraussetzung ist aber, dass sie weiterwachsen. Wuerde das nicht passieren, dann muesste man 1. das wachstum ueberpruefen und 2. bei EPS-Schwund wuerde auch der Innere Wert sinken.

Kennst Du ein Buch oder eine andere Veröffentlichung in der die von Dir verwendete Graham-Formel ausgiebig und kritisch besprochen/diskutiert wird?

http://en.wikipedia.org/wiki/Benjamin_Graham_formula

Weiss nicht ob sie kritisch irgendwo ueberprueft oder diskutiert wurde. Denke, dass da der 1. Satz von dem WIKI-Artikel greift, dass die Wissenschaft sehr gerne komplexe Modelle hat.

Und wie geschrieben. Man kann die Formel zu scannen nutzen, aber man sollte natuerlich immer noch kritisch hinterfragen, warum wird den Unternehmen X zurzeit guenstig gehandelt.

Kannst Du bitte noch einmal begründen welche Datenquellen Du für die Variablen EPS, g, Y verwendet hast?

EPS ... normalerweise Geschaeftsbericht... oder bei ner grossen menge wie nem Backtest funktioniert bei US-Werten MSN ganz gut... Bei Schaetzungen musst du dich halt mit Analysten-Kommentaren befassen. Allerdings stehen ja am Jahresende mind. schon 3 Quartale in den Buechern... Es ist auch interessant, mal den Vergleich zu machen zwischen EPS-Schaetzungen und was spaetern in den Buechern steht... Bei guten Unternehmen gibts da kaum Enttauschungen...

g... nehme ich halt immer die 3% ... Wie geschrieben, die Inflation von 3% sollten Nestle und Co. weitegeben koennen...

Y ... habe ich bis 2008 immer die boersengehandelten Bundeswertpapier genommen... Allerdings denke ich, dass man bei der Formel nicht unter 3% gehen sollte, daher habe ich seit 2009 4% genommen, da man ja eigentlich Unternehmensanleihen nehmen sollte... Allerdings kenne ich keine AAA-Unternehmensanleihen in Euroland

P.S.: Ich investiere überwiegend in eher wenige und „langweilige“ Value-Werte wie z.B. KO, MCD, MO, JNJ, E.ON, CL, Nestlé und ähnlichem.

Bei Eon kannst du es vergessen. Woher willst du ein Gewinnwachstum hernehmen bzw. schaetzen ueber 7-10 Jahre?

Bei Nestle waerst du von ENDE 04 bis ENDE 06 investiert gewesen ... rund +45% ... sowie von ENDE 08 bis ENDE 09 mit rund +20%

Die US-Werte siehst du ja in meinem Backtest...

MCD war z.B. so ne typische Aktie, die viele als zu teuer ansehen, da sie nicht gefallen sind in der Krise. Die Formel sie aber fast immer kaufenswert empfand. Rausgeflogen sind sie zwischenzeitlich nur mal, da sie die Abschreibung auf das Lateinamerikageschaeft hatten.
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.787.120 von benny_m am 02.01.11 21:55:02>> Bei Schaetzungen musst du dich halt mit Analysten-Kommentaren befassen <<
Muss man gewiss nicht, und sollte man mE. auch nicht. Besser: Letzte Firmennachrichten auf deren Eigenprognosen abklopfen, und mit mehr oder weniger Abschlag (je nach eigener Sicherheit) selber eine herleiten. Die sollte(n) im Kontext mit Auftragseingang, jüngster Gewinn-/Margenentwicklung und Branchensituation (bei den meisten der besagten Werte: Weltkonjunktur) passen. Nützlich auch zu wissen, ob das Management bisher eher konservativ (im wesentlichen durch übertroffene [Analysten-]Erwartungen) oder progressiv (letzendlich durch wiederholte Gewinnwarnungen/-revisionen) auffiel.

>> Allerdings denke ich, dass man bei der Formel nicht unter 3% gehen sollte, daher habe ich seit 2009 4% genommen, da man ja eigentlich Unternehmensanleihen nehmen sollte... <<
Yo.

>> Bei Eon kannst du es vergessen <<
Yo.
Ertragswerte bei E.ON und Co sind schon aufgrund politischer Einflussnahmen zumindest bis auf weiteres eher niedriger wenn nicht nahe 0 anzusiedeln; Gewinnwachstum über die Jahre auf jeden Fall weit niedriger als bei den anderen Genannten uä. anzunehmen. Versorger (und auch die oft als defensiv bezeichneten Telekoms) haben sich in der letzten Dekade durch die Bank (nicht zuletzt durch Investmentbankereinfluss) bilanziell verschlechtert, und haben bei hoher Verschuldung einen Infrastruktur-Investitionsberg zu stemmen, den deren Kunden kaum allein werden stemmen wollen und -können.
E.ON ist falls überhaupt zzt. eher nur als mfr. swingtrade(-Versuch) interessant, imho.
Muss man gewiss nicht, und sollte man mE. auch nicht. Besser: Letzte Firmennachrichten auf deren Eigenprognosen abklopfen, und mit mehr oder weniger Abschlag (je nach eigener Sicherheit) selber eine herleiten. Die sollte(n) im Kontext mit Auftragseingang, jüngster Gewinn-/Margenentwicklung und Branchensituation (bei den meisten der besagten Werte: Weltkonjunktur) passen. Nützlich auch zu wissen, ob das Management bisher eher konservativ (im wesentlichen durch übertroffene [Analysten-]Erwartungen) oder progressiv (letzendlich durch wiederholte Gewinnwarnungen/-revisionen) auffiel.

Du kannst aber nicht bei 200-300 Aktien deine eigenen Prognosen erstellen. Und das war ja mal das Ziel, das ich mit der Formel 200-300 Werte regelmaessig filtere und die guenstigen mir dann naeher anschaue.

Deswegn muss man sich auch ein wenig auf die Prognosen verlassen. Und wie geschrieben: Am Zeitpunkt der Betrachtung stehen immer schon 3 Quartale in den Buechern. Somit sind ist hoechstens 1 Quartal geschaetzt.

Auch mit der Meinung, die schlagen immer die Prognosen bzw. die eigene Guidance ist zu niedrig, waere ich vorsichtig. Bei Stratec galt das auch immer und die Leute planen das mit ein. Wenn das die eigene Guidance verfehlt wird, dann gibts einen ordentlichen Kursabschlag.

Gewinnwachstum über die Jahre auf jeden Fall weit niedriger als bei den anderen Genannten uä. anzunehmen.

Man kann derzeit ohne Glaskugel kein langfristiges Wachstum bei Versorgern, Versicherern, Banken und Telekoms einschaetzen. Es sprechen zuviele Risikofaktoren dagegen. Bei den Staples gibts zwar natuerlich auch Unsicherheit, aber keine solch grossen risiken wie bei den Versorgern oder banken...
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.789.853 von benny_m am 03.01.11 15:21:02>> Du kannst aber nicht bei 200-300 Aktien deine eigenen Prognosen erstellen. <<
Kann ich und man schon, aber schon viel Arbeit, wo's "nur" ein ein screening sein soll; zugegeben.
Und soo viel liegen die Analysten bei berechenbaren Firmen a la Nestlé und KO ja auch nicht daneben.

>> ... die Leute planen das mit ein <<
Naja .. Die allermeisten haben eben diese Analystenschätzungen im Kopf, der damit von allen Seiten bombardiert wird.
Kann ich und man schon, aber schon viel Arbeit, wo's "nur" ein ein screening sein soll; zugegeben.

Ich kanns ja dann, wenn sich der wert als interessant erwiesen hat, genauer ueberpruefen

Ausserdem sieht man ja bei den updates auch die entwicklung der schaetzungen ... msnmoney gibt sogar einen trend an...

Naja .. Die allermeisten haben eben diese Analystenschätzungen im Kopf, der damit von allen Seiten bombardiert wird.

Wenn aber ein Unternehmen wie stratec ne guidance rausgibt, dann basieren die analysten-schaetzungen darauf. Mit dem Zusatz, dass es ja immer defensive Guidance-Vorgaben sind. Und, dass man ja immer real drueberliegt... Und dann ist ne Verfehlung der Guidance ne Verfehlung von Guidance +x ... und eben auch ein Vertrauensverlust...
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.787.120 von benny_m am 02.01.11 21:55:02Hey benny_m,
ich wünsche Dir ein gutes Jahr 2011.

Danke für die Beantwortung meiner Fragen.
Lung Ching
da ich leider unterwegs bin, habe ich kein excel und kann somit auch nicht die performance derzeit berechnen...

erwischt hat es diese woche:

petmedical express (pets)



Interessant daran ist, dass vor dem Absturz der Innere Wert von 18.18 USD ueberschritten wurde.

Lorillard (LO)



Zigaretten-Firmen scheinen wohl derzeit nicht so im Fokus zustehen. Sind allerdings acuh gut gelaufen seit der Krise.


Gut gelaufen ist z.B. Cisco Systems



Die inzwischen wieder fast den Inneren Wert von 21.21 USD erreicht haben. Was ich in meinem realen Depot mit denen mache, das weiss ich noch nicht. Normalerweise sollte ich sie vor den Zahlen verkaufen. Denke aber, dass 2011 ein Tech-Jahr wird...

Andere Tech-Werte liefen ja auch ganz gut:

HP



Microsoft



Beide habe ich ungefaehr zur gleichen Zeit als das Musterdepot entstanden ist, auch real gekauft. Ich denke, dass im Tech-Bereich sich leider alles auf Oracle, Apple und Google konzentriert.

MSFT und HP sind allerding noch weit weg von dem inneren Wert. Gerade HP scheint KGV-maessig sehr guenstig. Allerding durch die Uebernahmen sehr viel goodwill in der Bilanz
CVS Caremark



Walgreens



Beide Drugstoreketten sind auch gut gelaufen. Walgreens war am Stichtag fuers Musterdepot leider 1.79% ueber dem inneren Wert und ist somit nicht im Depot. Real siehts bei mir anders aus. Da ist Walgreens im Depot und CVS leider nicht. Die hatte ich im November ganz oben auf der Liste. Habe mich dann aber fuer Gilead und Medtronic entschieden, da ich nicht noch eine Drugstorekette wollte.
Gilead:



Haette nie gedacht, dass die mal KGV-maessig so guenstig werden.

Medtronic:



Abbott:


Amgen:



Zimmer Holdings:



Bexton:



Ganz nett gelaufen BDX.

Baxter:



St.Jude:



Stryker:



Vor 3 Jahren haette die Leute gejubelt, wenn sie ne Stryker so guenstig kaufen haetten koennen.

Thermo Fisher:



Patterson (wegen 0.6% Aufschlag nicht im Musterdepot):

Einer der wenigen Werte, den man ende 2007 gekauft haette:



Gekauft ENDE 2007 zu 19.23 USD
Verkaufen haette man erst ENDE 2010 muessen, da der Kurs ueber dem inneren Wert von 41.79 USD lag. Waere bei rund 50 USD gewesen. Nette Performance fuer eine Weltwirtschaftskrise.
Allein die Euro-Schwaeche hat dem Depot eine nette Aufwertung gegeben:





5.5 % Verlust fuer den Euro in nicht mal 2 Monaten. Und dabei kamen ja nicht mal mehr schlechte Nachrichten aus den PIIGS-Laendern...

Ich schaetze mal, dass es dieses Jahr locker unter ein Verhaeltnis von 1.15 usd/euro gehen koennte
Guten Abend benny_m,
sieh Dir doch bitte einmal diese Seite an, die ich bei der Recherche nach Infos zur Graham Formel gefunden habe: http://www.investutils.com/graham/index.php

Mich würde Deine Meinung zu dieser Seite interessieren, da ich (noch) nicht in der Lage bin den Stoff qualitativ zu durchdringen/ zu beurteilen.

Insbesondere interessiert mich, ob der intrinsische Wert V* auf dieser Seite richtig berechnet wird?!

Danke
Lung Ching
ehrlich gesagt habe ich keine ahnung wie die das genau rechnen. Die nehmen irgendwelche schnitte.

BSP Cisco

EPS 2010 1.33
EPS 2011 1.42
EPS 2012 1.62
EPS 2013 1.82

Ergibt bei 3% Wachstum und 4 % Zinsen bei denen 20.76 usd.

Nehme ich EPS 2010 ... 1.33* (8.5+2*3)*4.4/4 ... habe ich 21.21 usd
2011 22.65
2012 25.84
2012 29.03

Also alles drueber ...2009 16.74 und 2008 20.89 ...

Finde es ein wenig schade, dass sie es nicht vorrechnen. Vllt nehmen die ja irgendeinen schnitt oder so..

Habe auch MSFT angeschaut... und da kam ich auch nicht drauf.

Halt aber auch schaetzungen bis 2013 fuer einen witz.
wenn man mal das csco-ergebnis nimmt und die formel umstellt

EPS = V * 4 /((2*3+8.5)*4.4)= 20.76 *4 /(14.5*4.4) =1.301 usd ...

keine ahnung wie die auf ein eps von 1.301 kommen..


es muss ja:

EPS: the company’s last 12-month earnings per share

genommen werden...


ITT war zu Beginn des Musterdepots der wert mit dem groessten Discount...

Jetzt nach anderhalb Wochen sind sie schon wieder ganz nah am inneren Wert von 68 USD. Performance rund 35% in USD. In Euro wahrscheinlich ueber 40%.

Dummerweise nicht fuers reale Depot gekauft...

Grund war heute:

Radioveteran ITT spaltet sich auf

WHITE PLAINS (dpa-AFX) - Neuer Umbruch beim Radio- und Fernsehveteranen ITT: Der wandlungsfähige US-Mischkonzern spaltet sich in drei eigenständige Unternehmen auf: Rüstung, Wassertechnik sowie Zulieferteile für Flugzeuge, Züge und Autos. Die einzelnen Geschäftsfelder könnten solo besser wachsen, begründete Konzernchef Steve Loranger am Mittwoch den jüngsten Einschnitt in der fast hundertjährigen Unternehmensgeschichte.

Die ITT Corp. wurde 1920 als International Telephone and Telegraph Corporation gegründet und wuchs rasant. Radios oder Fernseher von ITT Schaub Lorenz standen in der Nachkriegszeit in vielen deutschen Wohnzimmer. Das Konglomerat verleibte sich im Laufe der Jahre mehr als 350 Firmen ein. ITT stieß ins Hotelgeschäft vor (Sheraton), vermietete Autos (Avis) und machte in Versicherungen (Hartford Insurance).

Ende der 1970-er drehte die Konzernführung das Rad zurück: Sie stieß Geschäftsfelder ab, die Unterhaltungselektronik landete zwischenzeitlich bei Nokia , die Telekommunikationstechnik ging in der heutigen Alcatel-Lucent auf. Der Umbau gipfelte 1995 in der ersten Konzernaufspaltung. Die heutige ITT Corp. hat rund 40.000 Mitarbeiter; Schwerpunkt ist das Rüstungsgeschäft. In Deutschland angebotene Fernseher, Stereoanlagen und Telefone mit dem ITT-Logo stammen von der Karcher Television GmbH./das/DP/zb
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.843.240 von benny_m am 11.01.11 21:56:16Guten Abend benny_m,

danke für Deine Antwort auf meine Frage.

Lung Ching
Komplett falsch scheinen sie ja nicht zu liegen.

Filtern kann man damit schon

Versteh halt nicht wie die genau draufkommen, da sie ja selber den wikipedia-link zur formel geben. Und da gibts ja in der Definition von den eingesetzten Variablen kein Wenn und Aber.

Man muesste vielleicht mal eine email hinschreiben und sich am BSP einer Aktie, das Ergebnis vorrechnen lassen.

Aber, da ich denke, dass die Formel eh nur fuer rund 150 Unternehmen sinnvoll ist, sollte man am besten es selbst machen. Kurse kann man min xlquotes runterziehen. Und einmal im Jahr das EPS pro Unternehmen einzutragen, sollte ja nicht ewig dauern.

So wars mal vor 3 Jahren meine Idee. Einmal im Monat, Quartal oder Halbjahr den Screener laufen zulassen und dann die guenstigsten dann genauer anzuschauen.

Wie geasgt, es soll ein Screener sein, und keine Anlagemethode, die rein nach quantitativen Methoden auswaehlt, wie so mancher Fonds. Man muss vorher nachendenken, was fuer unternehmen in frage kommen, und nach dem screening, warum sie derzeit guenstig bewertet sind.

Es ist keine Zauberformel, aber eine Bewertung unterhalb 3% Wachstum bei klassischen Growthunternehmen, scheint vielversprechend fuer Kursanstiege zu sein.

Und man sieht ja im Backtest, dass man meistens nur ein Jahr investiert gewesen waere. Schaetzungsweise sind 95% der Investments im Bereich 1-2 Jahre gewesen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 40.850.650 von benny_m am 12.01.11 20:27:38"Wie geasgt, es soll ein Screener sein, und keine Anlagemethode, die rein nach quantitativen Methoden auswaehlt, wie so mancher Fonds. Man muss vorher nachendenken, was fuer unternehmen in frage kommen, und nach dem screening, warum sie derzeit guenstig bewertet sind."

Ja, so schätze ich das zur Zeit auch ein. Im Grunde weiß ich welche Werte ich kaufen bzw. zukaufen will/werde. Die Frage ist bei mir lediglich wann kaufe ich welche aus meiner Auswahl.
Schönen Abend
Lung Ching


Nachdem Dollarabsturz siehts nicht mehr so gut aus wie zuvor...

Aber noch immer fast 6.85% in Euro. Und somit rund das dopplete wie der dax. MSCI World scheint echt gut gelaufen zu sein. Sind mit 7.29% besser.

7 Werte sind inzwischen wieder ueber ihrem inneren Wert.

MC Donalds und Family Dollar Stores haben sich wieder in Richtung IW bewegt. Und sind bald kaufenswert.

PETS ist von 15% plus ins minus gerutscht.






JNJ scheint sehr attraktiv bewertet derzeit.

McDonalds ist auch wieder guenstiger geworden. Wenn auch nicht mit dem Abschlag, den ich vllt herne haette.

Dell ist mit KGV 9 wie HP sehr niedrig bewertet.

Gekauft habe ich privat heute Dell.

McDonalds oder eine Aufstockung von JNJ wird folgen.

Verkaufskandidat ist WAG. 2008 gekauft und jetzt eher teuer. Denke mal, dass die stark angehobenen Prognosen sehr optimistisch sind...





Mit 7 % in Euro für 3 Monate ne nette Performance, wenn man bedenkt, dass graham 6-8% pro in seinem Buch für realistisch hielt.

Allerdings eine Underperformance gegenüeber den den Indizes. Es sind halt keine Finanztitel enthalten.

Enttäuschend haben PETS und Cisco. Derzeit somit auch im minus, nachdem sie am Anfang gut im plus und über dem inneren Wert waren. Somit stellt sich halt mal wieder die Frage einer vernünftigen Exit-Strategie.

Bin mal gespannt wie die Performance gg den Indizes aussehen wird wenns mal wieder nach unten geht.
Aktuelle EPS-Schätzungen für 2011 und die sich ergebenden Inneren Werte für 2011:



Die meisten Werte sehen günstig aus.




Dollar Tree dürfte wie FDO wohl von der Verearmung der USA weiter profitieren.

J&J Snack Foods scheint ein netter Wert zu sein.
Matthews International Corporation (Mathews) is a designer, manufacturer and marketer of memorialization products and brand solutions. Memorialization products consist of bronze and granite memorials and other memorialization products, caskets and cremation equipment for the cemetery and funeral home industries. Brand solutions include graphics imaging products and services, marking products, and merchandising solutions. The Company's products and operations include six segments: Bronze, Casket, Cremation, Graphics Imaging, Marking Products and Merchandising Solutions. During the fiscal year ended September 30, 2010 (fiscal 2010), approximately 64% of the Company's sales were made from the United States, and 32%, 2%, 1% and 1% were made from Europe, Canada, Australia and Asia, respectively.



National Beverage Corp. (National Beverage) develops, manufactures, markets and distributes a portfolio of beverage products throughout the United States. The Company develops and sells flavored beverage products, which includes a range of flavored soft drinks, juices, waters and energy drinks. Its brands include Shasta and Faygo, each of which has over 50 flavor varieties. The Company also offers a range of flavored beverage products for the health-conscious consumers, which includes Everfresh, Home Juice and Mr. Pure 100% juice and juice-based products; LaCroix, Crystal Bay and ClearFruit flavored, sparkling and spring water products, and ASante waters. In addition, the Company produces and markets Rip It energy drinks, Ohana fruit-flavored drinks and St. Nick’s holiday soft drinks, as well as powder beverage enhancers sold under the NutraFizz brand name.

Sysco Corporation (Sysco), along with its subsidiaries and divisions, is a North American distributor of food and related products primarily to the foodservice or food-away-from-home industry. The Company provides products and related services to approximately 400,000 customers, including restaurants, healthcare and educational facilities, lodging establishments and other foodservice customers. Sysco provides food and related products to the foodservice or food-away-from-home industry. The Company has aggregated its operating companies into a number of segments, of which only Broadline and SYGMA are the main segments. Broadline operating companies distribute a line of food products and a variety of non-food products to their customers. SYGMA operating companies distribute a full of food products and a variety of non-food products to chain restaurant customer locations. In July 2010, the Company acquired Lincoln Poultry & Egg Co., a foodservice distributor.



General Mills, Inc. (General Mills) is a global manufacturer and marketer of consumer foods sold through retail stores. The Company is also a supplier of food products to the foodservice and commercial baking industries. General Mills manufactures its products in 15 countries and markets them in more than 100 countries. The Company’s joint ventures manufacture and market products in more than 130 countries and republics worldwide. The Company’s businesses are organized into three operating segments: U.S. Retail, International, and Bakeries and Foodservice. The Company sells ready-to-eat cereals, through its Cereal Partners Worldwide (CPW) joint venture. The Company’s primary customers include grocery stores, mass merchandisers, membership stores, natural food chains, drug, dollar and discount chains, commercial and noncommercial foodservice distributors and operators, restaurants and convenience stores.




The J. M. Smucker Company is engaged in the manufacturing and marketing of branded food products on a worldwide basis. Majority of the Company’s sales are in the United States. The Company’s operations outside the United States are principally in Canada although products are exported to other countries, as well. Sales outside the United States represented approximately 10 % of total consolidated Company sales during the fiscal year ended April 30, 2010 (fiscal 2010). The Company’s branded food products include a portfolio of brands that are sold to consumers through retail outlets in North America. The Company has four segments: U.S. Retail Coffee Market, U.S. Retail Consumer Market, U.S. Retail Oils and Baking Market, and Special Markets. The Company’s three U.S. retail market segments in total comprised over 80 % of the Company’s net sales in fiscal 2010. Its principal products are coffee, peanut butter, shortening and oils, fruit spreads, canned milk and baking mixes.







Smucker sieht ganz nett aus
Family Dollar erhält Übernahmeofferte, Aktie deutlich im Plus

Matthews (aktiencheck.de AG) - Die amerikanische Einzelhandelskette Family Dollar Stores Inc. (ISIN US3070001090/ WKN 859612) steht möglicherweise kurz vor der Übernahme.

Wie der Konzern am Dienstagabend nach Börsenschluss mitteilte, habe man von der Trian Group ein Schreiben erhalten, in dem eine Übernahme des Einzelhandelskonzerns für 55 bis 60 US-Dollar je Aktie in bar vorgeschlagen wurde. Die Offerte stehe jedoch unter anderem noch unter dem Vorbehalt der Durchführung einer Due Diligence.

Das Board of Directors von Family Dollar werde das Übernahmeangebot gemeinsam mit seinen Beratern prüfen, teilte der Konzern weiter mit.

Trian wird vom US-Milliardär Nelson Peltz kontrolliert.

Die Aktie von Family Dollar gewinnt aktuell 24,91 Prozent auf 54,91 US-Dollar.


Das Angebot ist m.M. nach ein Witz. 55-60 USD für so ein Unternehmen, das bestens durch die Krise kam und von der Verarmung profitiert... sollte deutlich mehr wert sein





Performance wird immer bescheidener :)

Interessant ist, dass inzwischen 12 Werte über des Inneren Wertes notierten. Cisco und PETS sind danach abgestürzt.

Würde man die jeweiligen Höchstkurse dieser 12 werte anstatt der aktuellen Kurse bei der Performance-Berechnung einsetzen, dann würde sich eine Performance von 7,68% ergeben. Zwar ein theoretischer Wert, aber eine vernünftige Exit-Strategie scheint notwendig.

Auch andere Werte wie Amgen, MSFT oder HP haben ihre Kursaufschläge wieder abgegeben...



Gleiche Performance wie der DAX ... Ohne Finanzwerte, Automobilwerte und Versorger, die ja nalle sehr gefragt waren in letzter Zeit

DJ läuft scheinbar ganz gut...
Backtest für 2010









In Euro wäre es ganz nett gewesen. Bei MSCI World und Europe müsste man noch die Dividenden abziehen, da es die Performanceindex-Version ist...

Hätte man das depot bis heute gehalten, dann wäre man bei:

Performance in USD 15,08%
Performance in Euro 20,97%

DAX als Kursindex 12,5%

MSCI World in Euro und als Performanceindex 20,2% ...

Nur der DJ wäre JETZT ein knappes % höher
Nach Buffetts positiven Kommentaren zu seinem Eisenbahn-Unternehmen habe ich mir mal wieder andere Eisenbahn-Unternehmen aus den USA angeschaut:

CSX Corporation (CSX) is a transportation company. The Company’s rail and intermodal businesses provide rail-based transportation services including traditional rail service and the transport of intermodal containers and trailers. CSX’s principal operating company, CSX Transportation, Inc. (CSXT), provides an important link to the transportation supply chain through its approximately 21,000 route mile rail network, which serves major population centers in 23 states east of the Mississippi River, the District of Columbia, and the Canadian provinces of Ontario and Quebec. It serves over 70 ocean, river and lake ports along the Atlantic and Gulf Coasts, the Mississippi River, the Great Lakes and the St. Lawrence Seaway. In addition to CSXT, the rail segment includes non-railroad subsidiaries Total Distribution Services, Inc. (TDSI), Transflo Terminal Services, Inc. (Transflo), CSX Technology, Inc. (CSX Technology) and other subsidiaries.



Union Pacific Corporation is engaged in the transportation business. The Company’s principal operating company, Union Pacific Railroad Company, links 23 states in the western two-thirds of the United States of America. Union Pacific Railroad Company serves many United States population centers and provides them with mode of freight transportation. Union Pacific Railroad Company’s business mix includes Agricultural Products, Automotive, Chemicals, Energy, Industrial Products and Intermodal. The Company has 31,953 route miles, linking Pacific Coast and Gulf Coast ports with the Midwest and the eastern United States gateways and providing several corridors to key Mexican gateways. It serves the western two-thirds of the United States and maintains coordinated schedules with other rail carriers to move freight to and from the Atlantic Coast, the Pacific Coast, the Southeast, the Southwest, Canada and Mexico.



Norfolk Southern Corporation (Norfolk Southern) controls a freight railroad, Norfolk Southern Railway Company. Norfolk Southern Railway Company is primarily engaged in the rail transportation of raw materials, intermediate products, and finished goods primarily in the Southeast, East, and Midwest and, through interchange with rail carriers, to and from the rest of the United States. Norfolk Southern also transports overseas freight through several Atlantic and Gulf Coast ports. Norfolk Southern provides logistics services and offers intermodal network in the eastern half of the United States. Norfolk Southern and CSX Corporation (CSX) jointly own Conrail Inc. (Conrail), whose primary subsidiary is Consolidated Rail Corporation (CRC).





Sehen alle auf sicht von 2012 günstig bewertet aus. Wobei natürlich die Unternehmen bis dahin auch ein starkes Wachstum im EPS haben werden. Ob dies eintrifft und nachhaltig ist, ist schwer zu beurteilen...

Buffett ist seit Anfang 2007 dabei (Ende 06 waren alle 3 günstig)

CSX mit 116% Performance
Norfolk Southern mit 30%
Union Pacific mit 107%

Trotz zwischenzeitlicher Weltwirtschaftskrise und plus Dividenden...

Buffett hat mit der Branche wohl wieder eine gute idee gehabt. Obs sinnvoll war ein komplettes Unternehmen zu kaufen, weiss ich nicht...
Mit dem MSCI wolrd kanne es mithalten. bin mal gespannt wie das dann ausschaut wenns mal an den börsen abwärts geht.
Zitat von Bajuwar: Mit dem MSCI wolrd kanne es mithalten. bin mal gespannt wie das dann ausschaut wenns mal an den börsen abwärts geht.


der msci world lief scheinbar die letzten zwei jahre in euro sehr gut. Zumindest der ETF den ich dafür nahm. Leider gibts für xlquotes keine direkten msci-daten. Dazu ist der ETF mit Dividendeneinrechnung. Auch hier bin ich vorsichtiger geworden. Da z.B. im Dax günstige Ausschüttungszeiträume wie märz-mai 2009 natürlich durch die ordentliche Performance danach, eine fette Verzinsung der Dividenden brachten. Differenz von Dax-Performanceindex zu Kursindex von Anfang 2009 bis Ende 2010 war 10%. Von 43% Performance waren also 10% Dividenden + deren Verzinsung.

Allg. tendiere ich immer mehr zu mechanischen system. Da man vorher klare regeln hat und der Zeitaufwand begrenzt ist. Ich könnte mich bspw. über cisco aufregen. Die waren über meinem wert und sind danach kräftig gefallen. Im realen Depot gings mir mit H&M,Nestle und coca-cola ähnlich. Empfand ich als zu teuer und sie gingen deutlich nach unten. Aber sie sind halt steuerfrei.

Mechanisches System bedeutet wenig aufwand. Allerdings gibts halt klumpenrisiko. Im Augenblick sind techwerte und gesundheiteswerte sehr hochgewichtet.

Allerdings ärgert man sich auch nicht, dass man sich die falschen rauspickte von der liste. So gings mir. Habe Abbott, medtronic und gilead gekauft. Und mich gegen Stryker und St.Jude entschieden, die deutlich besser liefen...
Mal ne kleine Übersicht nach dem ersten richtigen Stresstest:

















Immerhin Rückstand auf die beiden US-Indizes verringert. Der hohe Finanzanteil im S&P 500 hat dem Indez wohl ganz gut getan die letzten Monate.

Alle anderen Indizes sind inzwischen unter der Musterdepot-Performance. Erschreckend ist wie stark der DAX eingebrochen ist. Was allerdings bei der unfähigen Kanzlerin kein Wunder ist.
Mal die Entwicklung des durchschnittlichen Discounts bezogen auf die Graham-Werte für das jeweilige EPS 2010:



Und für einzelne Aktien:
















Gerade bei Werten wie PETS oder Cisco hätte man jetzt deutlich mehr an Geld bei ner vernünftigen EXIT-Strategie.
Auch wenn im Augenblick nicht gut aussieht, gibt einem ein Blick auf den Backtest für 2010 doch Hoffnung:





2 mal Fast Food:



3 mal Tabak:

5 grosse Tech-Werte aus 2009. Wobei hier der Zins mit 3,2 % sehr niedrig war. Mit 4% gerechnet hätten es wohl alle zu einem Aufschlag gebracht. Die Lage war wohl ähnlich wie derzeit bei MSFT, CSCO und HPQ...

MSFT mit nem KGV von 9,7 auf Basis 2011 und 8,9 mit Basis 2012. Und das Geschäftsjahr 2011 endet in 3 Monaten bzw. das GJ 2012 in 15 Monaten... Unglaublich... Das sind Einstiegsrenditen von 10,3% bzw. 11,2% ... und das bei eine Wachstumsfirma mit jeder Menge Cash....

Da sich das Quartal zu ende neigt und der erste Japan-Schock wohl auch überwunden ist, will ich die nächsten Tage mal etwas Analyse betreiben.

Performance:



In der Einzelperformance gibt es, wie erwartet, große Unterschiede. Von Top-Performer St.Jude mit rund 31% in LW bis zum Top-Verlierer Cisco mit -12,3 %. Für mich persönlich ist es doppelt ärgerlich, da ich Medtronic St.Jude in dem Zeitraum vorzog und somit den schlechter abgeschnitten Wert kaufte und da ich Aktionär von Cisco bin. Auch damals eingestiegen sowie nach dem 2. Crash nachgelegt.

Daher interessiert mich das Depot auch immer mehr. Weil ich fast der Meinung bin, dass es mehr Sinn macht mechanisch zu kaufen als mechanisch eine Liste zuführen und dann aus der einzelne Werte zu picken.

Spart Zeit und man ärgert sich nicht.

Gesamt-Performance:



In Dollar finde ich 6 % für etwas mehr als 4 Monate ganz okay. Das USD/Euro-Verhältnis reduziert die Performance auf 3,13%. Wobei ich persönlich inzwischen denke, dass wir da ne Seitwärtsphase haben und wohl eher am oberen Ende sind. Für die Strategie ist die USD-Performance interessanter, für die reale Anlage natürlich was in Euro bleibt.

Positiv ist, dass der Japan-Hüpfer fast wieder aufgeholt wurde in USD.

Vergleich mit US-Indizes:





Gegenüber dem DJ gabs ein Underperformance von rund 3%.

Wie auch gegenüber dem S&P500. Hier sind es rund 3,5%. Gegenüber beiden konnte in der Korrektur Boden gewonnen werden.

Grund war im Wesentlich einfach die Formel, die einfach gewissen Branchen von alleine ausschliesst. Die Top-Performer im DJ waren seit Musterdepotbeginn einfach aus den Branchen Rohstoffe (Alu, Öl), Finanzwerte und Zykliker.

In solchen Phasen hat man dann eben eine Underperformance. Wobei sich ich es für fragwürdig halte, ob der Anstieg all dieser Werte auch gerechtfertigt ist oder ob nach den Quartalszahlen einige wieder deutlich fallen werden.



Rot sind die Werte, die sich formelbedingt ausschließen, da eben kein Gewinnwachstum vorhanden oder kein langfristiges vorhersagbar ist.

Blau sind die kaufbaren.

Grün wären für mich diskutable werte. 3M ist ne Top-Industriefirma, hatte aber kaum Wachstum die letzten Jahre. Intel war auch sehr zyklisch das letzte Jahrzehnt. Ob es im nächsten auc so sein wird, glaub ich eher nicht. Kraft würde ich von den Produkten und Marken auf einer Ebene mit Nestle sehen, aber sie bekommen es eben nicht in Gewinne gewandelt. Bei denen ist ja auch schon Buffett gescheitert.
Vergleich gegenüber weltweitem Index:



Den MSCI World habe ich bisher nie ernst genommen und irgendwie immer als zu lasch abgestempelt. Die letzten 2-3 Jahre scheint er an Dynamik gewonnen zu haben. Ich habe hier mal einen ETF als Vergleich genommen und da der in Euro bwertet wird auch das Musterdepot in Euro. Performance Musterdepot und MSCI World ist nahezu gleich. Interessant fand ich die starke Korrektur des MSCI World. Wobei ich mir bei dem Index mal genauer die Zusammensetzung ansehen will. Ich schätze mal, dass er die letzten Jahre auch von der stark steigenden EM-Gewichtung bzw. der Aufwertung dieser Währungen profitierte. Er ist ja so viel ich weiss nur zu 60% in USD. Daher schlägt bei ihn der USD-Verlust gegenüber dem EURO nicht ganz so durch.

Vergleich gegenüber Europa-Index:



Auch hier nahezu gleiche Performance, wobei ich nicht die Zusammensetzung des Index kenne. Hier könnte vllt auch Währungsgewinne aus der Schweiz dabei sein. Müsste ich mal nachschauen. Die relativ gute Performance wundert mich schon, wenn man die Probleme in Europa ex. Deutschland sieht. Wobei ja auch die PIIGS-Länder eine starke Performance Anfang des Jahres hatten.

Bei MSCI sind nur als ETF-Version hinterlegt sowie mit Dividendeneinrechnung. Musterdepot-Performance ohne Dividenden.

Vergleich gegenüber deutschen Indizes:





Der DAX-Kursindex wurde outperformt ... selbst mit Euro-Verlust.

Beide deutschen Indizes mal wieder mit fetten Abstürzen sobald es etwas nervöser wird an der Börse. Dax dürfte ohne Divideneneinrechnung sowieso ein Non-Investment für die Langfristanlage sein.

Allgemein kann man mit der Performance im Vergleich zu den Indizes ganz zu frieden sein. Mal schauen wie es weitergeht. Der Vorteil relativ günstige Werte im Musterdepot zu haben, während in den Indizes einiges doch m.M. nach ganz schön heiss gelaufen ist, könnte in den nächsten 3 Quartalen noch zum Vorteil werden.
Die Branchenverteilung blieb annährend gleich:





Der Discount des gesamten Musterdepots hat sich wieder etwas reduziert:



Die Discounts der einzelnen Branchen haben sich unterschiedlich entwickelt:

Gesundheit:



Die größte Branche mit 13 Werten. Wobei bei einigen Werte deutlich mehr als die 12 % Abschlag haben. Abbott, JNJ oder GILD sollte einiges an Luft nach oben haben, falls Zahlen und Ausblick stimmt

Kosum:



Kaum Bewegung beim Gesamt-Diskount, dafür große Bewgung bei einigen Aktien wie LO oder PETS

Technologie:



Hatte eigentlich die Hoffnung, dass 2011 ein Tech-Jahr wird. Der Start war ja nicht schlecht. Aber schlechte Zahlen (HPQ), schlechter Ausblick (Cisco) und schlechte Nokia-Deals (Microsoft) haben den Diskount wieder größer werden lassen.

Nahrung:



Nur 3 Werte. Deshalb relativ geringe Aussagekraft, außer dass die Branche vllt im allgemeinen nicht unterbewertet ist. Was bei so Unternehmen wie CocaCola oder McDonalds kein Wunder ist. Mit Kellog, Pepsi und Campbell habens es trotzdem 3 werte im November ins Depot geschafft.

Industrie:



Nur 2 Werte aus dem Sektor. Beide haben gut performt seit November. Vorallem ITT. Nicht/Wenig-Zyklische Werte aus dem Bereich gibts leider nicht viele... Allg. dürfte der Bereich für die Formel schon fast grenzwertig sein...
Branchenbetrachtung Industrie:

Wie geschrieben: Leider gibt es nicht viele halbwegs brauchbare Industrieunternehmen, die sinnvoll mit der Formel betrachtet werden können.

Zwei in Deutschland m.M. nach relativ unbekannte Unternehmen haben es doch geschafft in das Depot zukommen: ITT und United Technologies. UTX ist neben Praxair mein absoluter Langfrist-Favorit aus dem Industriebereich. Ich kann es absolut nicht verstehen, dass viel Deutsche ihr Depot mit Zyklikern voll laden und UTX trotz DJ-Zugehörigkeit links liegen lasssen.

ITT:

ITT Corporation (ITT) is a global engineering and manufacturing organization. ITT’s operates in more than 60 countries, and sales presence in more than 125 countries. It designs, manufactures and sales a range of engineered products. Its products and services provide solutions in three markets, which include global defense and security, water and fluids management, and motion and flow control. ITT’s business consists of three principal business segments: Defense & Information Solutions (Defense segment), Fluid Technology (Fluid segment), and Motion & Flow Control (Motion & Flow segment). The Company’s Defense segment is a United States aerospace and defense contractor delivering advanced systems and providing technical and operational services. Its Fluid segment is a supplier of pumps and systems to transport and control water and other fluids. Motion and Flow segment is a manufacturer of highly engineered critical components for multiple growth markets.

Veränderungen im Vergleich zum Start des Depots:

EPS-Schätzung für 2010 war damals: 4,30 USD. Real eingetreten ist: 4,34 USD. Also ca. 1% mehr.

EPS-Schätzung für 2011 war damals: 4,62 USD. Nun liegt sie bei 4,77 USD. Also 3,2% höher.

Die EPS-Schätzung für 2012 liegt bei 5,15 USD.

Damit ergäbe sich ein EPS-Wachstum von 9,9% von 10 auf 11 und von 7,9% von 2011 auf 2012.

Der innere Wert nach Graham bei 4% Zins und 3% Wachstum wäre für:

2010 69,22 USD (Discount: -16 %; KGV 13)
2011 76,08 USD (Discount: -23 %; KGV 12)
2012 82,14 USD (Discount: -29 %; KGV 11)

Aktie hat seit November, dank der Ankündigung, dass man das Unternehmen aufteilen möchte gut performt. Meiner Meinung nach aber immer noch günstig.




United Technologies:

United Technologies Corporation (UTC) is a provider of technology products and services to the building systems and aerospace industries worldwide. The Company’s operating units include businesses with operations throughout the world. Otis, Carrier and UTC Fire and Security serve customers in the commercial and residential property industries worldwide. arrier also serves commercial, industrial, transport refrigeration and food service equipment customers. Pratt and Whitney, Hamilton Sundstrand and Sikorsky serve commercial and government customers in both the original equipment and aftermarket parts and services markets of the aerospace industry. Hamilton Sundstrand, Pratt and Whitney and UTC Fire and Security also serve customers in certain industrial markets. During the year ended December 31, 2010, its commercial and industrial sales were approximately 57% and commercial aerospace and military aerospace sales were approximately 22% and 21% of net sales, respectively.

Veränderungen im Vergleich zum Start des Depots:

EPS-Schätzung für 2010 war damals: 4,73 USD. Real eingetreten ist: 4,74 USD. Damit haben sie geliefert.

EPS-Schätzung für 2011 war damals: 5,32 USD. Nun liegt sie bei 5,36 USD. Also 0,75% höher. Hier könnte m.M. nach noch was dazukommen, da ja UTX von Japan (z.B. Aufzüge, Klimanalagen) profitieren könnte.

Die EPS-Schätzung für 2012 liegt bei 6,1 USD.

Damit ergäbe sich ein EPS-Wachstum von 13,1% von 10 auf 11 und von 13,8% von 2011 auf 2012.

Der innere Wert nach Graham bei 4% Zins und 3% Wachstum wäre für:

2010 75,60 USD (Aufschlag: +10 %; KGV 17)
2011 85,49 USD (Discount: -2 %; KGV 15)
2012 97,29 USD (Discount: -14 %; KGV 13)

Nicht mehr ganz so günstig. Aber für die Qualität von UTX auch nicht teuer. Die liefern seit Jahren richtig gute Ergebnisse ab.


Branchenbetrachtung Nahrung:

Wie ebenfalls schon geschrieben, gibt es kaum günstige Unternehmen der Nahrungsbranche. Gründe sind sicherlich die Qualität von Unternehmen wie Nestle, Coca-Cola oder Danone. Solche Werte gibt es wohl richtig günstig nur in Krisen wie 2008/09.

Pepsi:

PepsiCo, Inc. (PepsiCo) is a global food, snack and beverage company. The Company’s brands include Quaker Oats, Tropicana, Gatorade, Lay’s, Pepsi, Walkers, Gamesa and Sabritas. The Company is organized into four business units: PepsiCo Americas Foods (PAF), PepsiCo Americas Beverages (PAB), PepsiCo Europe and PepsiCo Asia, Middle East and Africa (AMEA). PepsiCo’s four business units are comprised of six segments: FLNA, QFNA, LAF, PAB, Europe, and AMEA. The Company’s portfolio includes oat, rice and grain-based foods, as well as carbonated and non-carbonated beverages. The Company’s operations are in North America (United States and Canada), Mexico, Russia and the United Kingdom. On February 3, 2011, the Company acquired approximately 77% of Wimm-Bill-Dann Foods OJSC (WBD). On February 26, 2010, the Company completed its acquisitions of The Pepsi Bottling Group, Inc. (PBG) and PepsiAmericas, Inc. (PAS).

Veränderungen im Vergleich zum Start des Depots:

EPS-Schätzung für 2010 war damals: 4,13 USD. Real eingetreten ist: 3,92 USD. Also ca. 5% weniger!

EPS-Schätzung für 2011 war damals: 4,60 USD. Nun liegt sie bei 4,48 USD. Also 2,6% niedriger

Die EPS-Schätzung für 2012 liegt bei 4,90 USD.

Damit ergäbe sich ein EPS-Wachstum von 14,2% von 2010 auf 2011 und von 9,2% von 2011 auf 2012.

Der innere Wert nach Graham bei 4% Zins und 3% Wachstum wäre für:

2010 62,52 USD (Aufschlag: +3 %; KGV 16)
2011 71,45 USD (Discount: -10 %; KGV 14)
2012 78,15 USD (Discount: -18 %; KGV 13)

Als Pepsi-Aktionär muss ich sagen, dass Pepsi mal wieder enttäuscht hat. Irgendwie kann es wohl nicht sein, dass PEP und KO beide gut liefern. Die letzten Jahre gingen eindeutig an KO.

Auf Sicht von 2012 scheint die Aktie günstig bewertet. Gilt aber natürlich nur, wenn man nicht wieder schlechte Zahlen liefert. Kaufen würde ich sie derzeit eher nicht, da es günstigeres gibt.

Ich werde weiter mit dem EPS2010 vom November rechnen, da es m.M. nach keinen Sinn macht rückwirkend Zahlen zu korrigieren. Pepsi war damals bei 64,77 USD. Und wäre NICHT im Depot gelandet. Auch wenn nur 1 Quartal Schätzung der Analysten war, so war es wohl deutlich daneben und man muss die Anwendung von Schätzungen hinterfragen.




Kellogg:

Kellogg Company is engaged in the manufacture and marketing of ready-to-eat cereal and convenience foods. The Company principal products are ready-to-eat cereals and convenience foods, such as cookies, crackers, toaster pastries, cereal bars, fruit-flavored snacks, frozen waffles and veggie foods. As of February 25, 2011, these products were, manufactured by the Company in 18 countries and marketed in more than 180 countries. The Company also markets cookies, crackers, and other convenience foods, under brands, such as Kellogg’s, Keebler, Cheez-It, Murray, Austin and Famous Amos, to supermarkets in the United States.


Veränderungen im Vergleich zum Start des Depots:

EPS-Schätzung für 2010 war damals: 3,30 USD. Real haben sie dies auch exakt geliefert.

EPS-Schätzung für 2011 war damals: 3,48 USD. Nun liegt sie bei 3,47 USD. Also nahezu gleich.

Die EPS-Schätzung für 2012 liegt bei 3,78 USD.

Damit ergäbe sich ein EPS-Wachstum von 5,1% von 2010 auf 2011 und von 8,9% von 2011 auf 2012.

Der innere Wert nach Graham bei 4% Zins und 3% Wachstum wäre für:

2010 52,63 USD (Aufschlag: +2 %; KGV 16)
2011 55,34 USD (Discount: -3 %; KGV 15)
2012 60,29 USD (Discount: -11 %; KGV 14)

Kellogg hab ich nie näher betrachtet, da ich kein Vorteil gegenüber Nestle sah. Typischer Nahrung/Konsum-Wert mit toller Marke, die immer so zwischen 5 und 10% im EPS wachsen. Richtig günstig aber nicht.




Campbell Soup:

Campbell Soup Company (Campbell) together with its subsidiaries, is a manufacturer and marketer of convenience food products. The Company operates in four segments: U.S. Soup, Sauces and Beverages; Baking and Snacking; International Soup, Sauces and Beverages, and North America Foodservice. The U.S. Soup, Sauces and Beverages segment comprises the U.S. retail business. It includes products, such as Campbell’s condensed and ready-to-serve soups. The Baking and Snacking segment includes Pepperidge Farm cookies, crackers, bakery and frozen products in the United States retail, and Arnott’s biscuits in Australia and Asia Pacific. The International Soup, Sauces and Beverages segment includes the soup, sauce and beverage businesses outside of the United States. The North America Foodservice segment includes the Company’s Away From Home operations.


Veränderungen im Vergleich zum Start des Depots:

EPS 2010 stand im November schon mit 2,42 USD fest.

EPS-Schätzung für 2011 war damals: 2,55 USD. Nun liegt sie bei 2,42 USD. Also 5% darunter!

Die EPS-Schätzung für 2012 lag damals bei 2,74 USD und liegt nun über 7% darunter bei 2,53 USD.

Damit ergibt sich ein Null-Wachstum von 2010 auf 2011! Und ein bescheidenes EPS-Wachstum von 4,5% von 2011 auf 2012.

Der innere Wert nach Graham bei 4% Zins und 3% Wachstum wäre für:

2010 38,59 USD (Discount: -13 %; KGV 14)
2011 38,59 USD (Discount: -13 %; KGV 14)
2012 40,35 USD (Discount: -17 %; KGV 13)

M.M. nach muss man so einen Wert nicht besitzen. Enttäuschende Aussichten, Nullwachstum bzw. kaum Wachstum und nicht annährend bekannte Marke ala Nestle und Co. Beschäftige mich aber auch nicht näher mit dem Wert und weiss daher nichts über die Geschäftslage.

Das Unternehmen spielt wohl eher in der 2. Liga der Nahrungsbranche.


Branchenbetrachtung Technologie:

Ich dachte eigentlich, dass mehr als 5 Werte zum Technologie-Bereich gehören.

IBM:

International Business Machines Corporation (IBM) is an information technology (IT) company. The Company operates under five segments: Global Technology Services (GTS), Global Business Services (GBS), Software, Systems and Technology, and Global Financing. GTS primarily provides IT infrastructure services and business process services. GBS primarily provides professional services and application management services. IBM’s Software segment consists primarily of middleware and operating systems software. IBM provides clients with business solutions requiring advanced computing power and storage capabilities. Global Financing invests in financing assets, leverages with debt and manages the associated risks. During the year ended December 31, 2010, IBM acquired Intelliden Inc., National Interest Security Company, LLC, Cast Iron Systems, BigFix, Inc., Datacap Inc., Clarity Systems, BLADE Network Technologies, Netezza Corporation, Lombardi and Unica Corporation.

Veränderungen im Vergleich zum Start des Depots:

EPS-Schätzung für 2010 war damals: 11,43 USD. Real eingetreten ist: 11,52 USD. Damit sie die hohen Erwartungen um 0,7% übertroffen.

EPS-Schätzung für 2011 war damals: 12,61 USD. Nun liegt sie bei 13,02 USD. Damit wurden die Erwartungen noch mal um über 3% erhöht!

Die EPS-Schätzung für 2012 liegt bei 14,41 USD.

Damit ergäbe sich ein EPS-Wachstum von 13,1% von 10 auf 11 und von 10,6% von 2011 auf 2012.

Der innere Wert nach Graham bei 4% Zins und 3% Wachstum wäre für:

2010 183,74 USD (Discount: -12 %; KGV 14)
2011 207,66 USD (Discount: -22 %; KGV 12)
2012 229,83 USD (Discount: -30 %; KGV 11)

Als ich im November 2010 nach dem Anstieg auf 145 USD die Aktie immer noch als günstig ansah wurde ich nicht Ernst genommen. Für mich ist das die McDonalds der Tech-Branche. Viele hoffen darauf, dass es mal ordentlich bergab geht aber IBM liefert und liefert und liefert… Und so kennt der kurs wohl nur eine Richtung. Rückkäufe und fette Dividende gibt es auch noch.



Hewlett-Packard:

Hewlett-Packard Company (HP) is a provider of products, technologies, software, solutions and services to individual consumers, small- and medium-sized businesses (SMBs) and large enterprises, including customers in the government, health and education sectors. Its operations are organized into seven segments: Services, Enterprise Storage and Servers (ESS), HP Software, the Personal Systems Group (PSG), the Imaging and Printing Group (IPG), HP Financial Services (HPFS), and Corporate Investments. Services, ESS and HP Software are reported collectively as a broader HP Enterprise Business. In April 2010, the Company completed its acquisition of 3Com Corporation. In July 2010, the Company completed the acquisition of Palm, Inc. (Palm), In September 2010, the Company acquired Fortify Software. In September 2010, the Company acquired 3PAR Inc., a global provider of utility storage. In October 2010, the Company acquired ArcSight, Inc., a security and compliance management company.

Veränderungen im Vergleich zum Start des Depots:

EPS 2010 stand im November mit 3,69 USD schon fest.

EPS-Schätzung für 2011 war damals: 5,21 USD. Nun liegt sie bei 5,24 USD. Also nahzu gleich.

Die EPS-Schätzung für 2012 war damals 5,68 USD und ist heute mit 5,69 ebenfalls nahzu gleich.

Damit ergäbe sich ein EPS-Wachstum von 42% von 10 auf 11 und von 8,5% von 2011 auf 2012.

Der innere Wert nach Graham bei 4% Zins und 3% Wachstum wäre für:

2010 58,85 USD (Discount: -28 %; KGV 11)
2011 83,57 USD (Discount: -49 %; KGV 8)
2012 90,75 USD (Discount: -53 %; KGV 7)

Bezweifle ob die Schätzungen auch eintreten werden. Falls ja ist HPQ günstig. Aber wer so daneben lag wie HPQ beim letzten Quartalsergebnis, der hat so nen Abschlag verdient. Ansonsten gilt abzuwarten wie die gekauften Fimen liefern werden. Und ob Abschreibungen drohen.



Microsoft:

Microsoft Corporation is engaged in developing, manufacturing, licensing and supporting a range of software products and services for different types of computing devices. Its software products and services include operating systems for personal computers, servers and intelligent devices; server applications for distributed computing environments; information worker productivity applications; business solutions applications; computing applications; software development tools, and video games. It operates in five segments: Windows & Windows Live Division (Windows Division), Server and Tools, Online Services Division, Microsoft Business Division, and Entertainment and Devices Division. It also designs and sells hardware, including the Xbox 360 gaming and entertainment console and accessories, the Zune digital music and entertainment device and accessories, and Microsoft personal computer (PC) hardware products. In December 2009, it acquired Opalis Software Inc.

Veränderungen im Vergleich zum Start des Depots:

EPS 2010 stand im November mit 2,10 USD schon fest.

EPS-Schätzung für 2011 war damals: 2,45 USD. Nun liegt sie bei 2,55 USD. Schlappe 4% mehr…

Die EPS-Schätzung für 2012 war damals 2,70 USD und ist heute mit 2,76 USD … Rund 2,2% mehr…

Damit ergäbe sich ein EPS-Wachstum von 21% von 10 auf 11 und von 8% von 2011 auf 2012.

Der innere Wert nach Graham bei 4% Zins und 3% Wachstum wäre für:

2010 33,49 USD (Discount: -24 %; KGV 12)
2011 40,67 USD (Discount: -37 %; KGV 10)
2012 44,02 USD (Discount: -44 %; KGV 11)

Zu MSFT fällt mir ehrlich gesagt nichts mehr ein. Warum man steigende Gewinne und höhere Gewinnerwartungen mit so stark sinkenden Kurs belohnt, weiss ich nicht mehr. Der Nokia-Deal alleine kann das nicht sein. Für mich vllt der klarste Kauf, wenn man nicht an einen Weltuntergang glaubt. Eine Gelddruckmaschine, die einen vollen Geldspeicher hat und wenig kostet.




Cisco Systems:

Cisco Systems, Inc. designs, manufactures, and sells Internet protocol (IP)-based networking and other products related to the communications and information technology (IT) industry and provide services associated with these products and their use. The Company provides a line of products for transporting data, voice, and video within buildings, across campuses, and around the world. Its products are designed to transform how people connect, communicate, and collaborate. Its products are installed at enterprise businesses, public institutions, telecommunications companies, commercial businesses, and personal residences. The Company has five segments: United States and Canada, European Markets, Emerging Markets, Asia Pacific, and Japan. The Emerging Markets theater consists of Eastern Europe, Latin America, the Middle East and Africa, and Russia and the Commonwealth of Independent States. In September 2010, the Company acquired Arch Rock Corporation.

Veränderungen im Vergleich zum Start des Depots:

EPS 2010 stand im November mit 1,33 USD schon fest.

EPS-Schätzung für 2011 war damals: 1,40 USD. Nun liegt sie bei 1,35 USD. Rund 3,5% weniger…

Die EPS-Schätzung für 2012 war damals 1,63 USD und ist heute mit 1,55 USD … Rund 5% weniger!!!

Damit ergäbe sich ein EPS-Wachstum von 1,5% von 10 auf 11 und von 14,8% von 2011 auf 2012.

Der innere Wert nach Graham bei 4% Zins und 3% Wachstum wäre für:

2010 21,21 USD (Discount: -19 %; KGV 13)
2011 21,53 USD (Discount: -20 %; KGV 13)
2012 24,72 USD (Discount: -30 %; KGV 11)

Nach zweimaligen depressiven Aussagen von Herrn Chambers wundert es einem nicht, dass die Schätzungen so gedrosselt warden. Cisco ist m.M. nach trotzdem sehr günstig. GJ-Ende ist ja wie bei MSFT immer Mitte des Jahres, so, dass GJ 2012 ja bald anbricht und da soll es ja wieder Wachstum geben, zumindest bis der Chambers spricht.




CA:

CA, Inc. (CA) is an independent enterprise information technology (IT) software and service company with capabilities across IT environments from mainframe and physical to virtual and cloud. CA develops and delivers software and services that help organizations to manage and secure their IT infrastructures and deliver flexible IT services. CA addresses most of the components of the computing environment, including people, information, processes, systems, networks, applications and databases, regardless of the hardware or software customers are using. It has a portfolio of software products that address its customers’ needs, with a specific focus on service management and assurance, project and portfolio management and security (identity and access management). It delivers its products on-premise, or for certain products, via software-as-a-service. On March 17, 2010, it acquired Nimsoft AS. On March 25, 2010, it acquired 3Tera, Inc. On January 8, 2010, CA acquired Oblicore, Inc.



Veränderungen im Vergleich zum Start des Depots:

EPS 2010 stand im November mit 1,47 USD schon fest.

EPS-Schätzung für 2011 war damals: 1,81 USD. Nun liegt sie bei 1,83 USD. Rund 1,5% höher…

Die EPS-Schätzung für 2012 war damals 1,97 USD und ist heute mit 1,98 USD. Somit nahezu gleich.

Damit ergäbe sich ein EPS-Wachstum von 24% von 10 auf 11 und von 8% von 2011 auf 2012.

Der innere Wert nach Graham bei 4% Zins und 3% Wachstum wäre für:

2010 23,44 USD (Discount: 0 %; KGV 16)
2011 29,18 USD (Discount: -19 %; KGV 13)
2012 31,58 USD (Discount: -25 %; KGV 12)

Nettes Unternehmen, das trotz 11 Milliarden USD Börsenwert keener kennt. Die Erwartungen scheinen jedenfalls nicht gesenkt worden zu sein. Natürlich spielen die auch wohl auch 2-3 Ligen unter den anderen 4 Tech-Werten.

Zwischenzeitlich haben sie auch mal einen auf Cisco gemacht und einen netten Tagesabsturz gehabt.

Abbott und JnJ hab i selbst im Depot und Microsoft hab i scho länger auf der Watchliste, ich werde da höchstwahrscheinlich erste positionen aufbaun!
Zu Abbott und JNJ schreibe ich in nächster Zeit mal was, da ich für mich selber mal interessant finde, festzuhalten was man heute über die jeweiligen Aktien denkt und was in 2 oder 3 Quartalen dann eingetroffen ist. Auch die Veränderung der Analystenschätzungen mal festzuhalten, halte ich für interessant.

MSFT ist für mich ein absoluter Kauf. Kann mir hier nicht vorstellen, dass die Gewinnerwartungen nicht erfüllt werden. Aber im Augenblick stehen halt Erneuerbare Energien, Öl, Finanzwerte und Zykliker im Fokus, das kann sich aber auch wieder ändern. Ich bleibe trotzdem bei meiner Strategie....
Mal zum Vergleich die Discounts europäische Aktien, die meiner Meinung nach zu der Formel passen:

Gesundheit:








Nahrung/Getränke/Alkohol:



















Konsum:























Mode:















Industrie und Technologie:









Zusammenfassend kann man wohl sagen, dass die meisten der rund 50 Eurpäischen Werte und der rund 50 US-Werte relativ günstig sind. Wobei viele US-Werte unter dem 2010 Graham-Wert für 3% EPS-Wachstum und 4% Zins stehen, während ein Großteil der rund 50 Europäischen Wert drüber steht, aber m.M. nach immer noch günstig bewertet ist. Schließlich sind die EPS-Schätzung für 2011 und 2012 bei den meisten Werten höher als für 2010. Von einem überhitzen Markt kann man zumindest bei den Werten nicht sprechen.

Ins Musterdepot hätten es nur rund 10 Europäische Werte geschafft. Deswegen auch der Fokus auf die USA.
Mal ne kurze Einschätzung zu den rund 90 Unternehmen...

Ich denke, dass man sie in 3 Gruppe einteilen kann:

1. Die ziemlich hoch bewertete Unternehmen wie Amazon, Quality Systems, Neogen usw. ...

Hier denke ich, dass siech solche Überbewertungen wieder abbauen werden. Entweder seitwärts oder durch Kursverfall. Man sieht es ja an anderen Unternehmen wie Ebay, Google, Hansen, usw., die solche extreme Aufschläge auch mal hatten.

Short würde ich bei sowas aber auch nicht gehen, da man es ja bei Hansen Natural schön sieht, dass sich auch ne teure Aktie noch mal verdoppeln kann bevor sie crasht.

Warum Amazon so teuer ist, kann ich nicht nachvollziehen. Wo liegt hier die große Phantasie.

2. Fair bewertete Unternehmen / Unternehmen mit leichtem Aufschlag:

Es ist interessant zu sehen, dass bei recht vielen Unternehmen der Kurs genauso ansteigt wie der IW.

3. Günstige Werte:

Finde es irgendwie lustig wie Werte, die lange extrem teuer waren, nun extrem billig sind. Klassische Beispiele sind Gilead, Medtronic, Cisco, Microsoft, Wal-Mart,...

Hier stellt sich für mich nur die Frage,ob der Kurs zum IW kommt oder der IW zum Kurs. Im 2.Fall würde das deutlich geringer EPS als angenommen bedeuten oder kein EPS-Wachstum mehr oder eben steigende Zinsen durch Inflation...

Bei HP siehts schon krass und unglaubwürdig aus. Aber hier sei mal das Beispiel Oracle vor 2-3 Jahren genannt. Da glaubt auch keiner, dass die EPS so eintreten werden wie geschätzt und nun sind sie da und der Kurs ist stark gestiegen. Erwatungen scheinen bei HP nicht mehr im Kurs zu sein.

Interessant ist auch, dass die oft als teuer genannten GOOGLE oder Apple dies auch mit einem deutlichen Anstieg des IW rechtfertigen. Ob der nachhaltig ist, wird sich zeigen...

Bin mal gespannt wie sich die Auf- bzw Abschläge die nächsten Quartale und Jahre entwickeln werden. Erinnert mich irgendwie an den Vorkrisenzeitraum, als man oft "diesmal ist alles ganz anders" hörte. Aber warum soll es diesmal anders sein und CSCO uns Co. weiter fallen während die teure Amazon weiter steigt?
Großartige Arbeit, Kompliment!
Muss ich mir mal genauer ansehen und das Kapitel im Buch nochmal lesen..
Ich suche auch noch ein paar Blueships für mein Depot.. HP sieht ganz gut aus..

Grüße,
Cow
Kurze Zusammenfassung:







Positiv:

- Neues Hoch in Landeswährung

- Mit Buckle konnte eine weitere Aktie den IW überschreiten (Buckle hat zusätzlich im DEZ noch 7% DIV gezahlt)... Die wären also noch deutlich höher ohne die Sonderdividende

- 13 von 30 Werten konnten in den bisherigen knapp 5 Monaten ihren inneren Wert (zwischenzeitlich) erreichen ... Das sind immerhin 43% ... Und bestätigt bisher die Annahme, das eine Notierung unterhalb des IW meistens binnen 1-2 Jahren verschwindet.

- aktuell sind es noch 9 Werte die über dem Inneren Wert notieren

- der Gesamt-Discount des Musterdepots hat sich weiter verringert

Negativ:

- Die USD-Performance

- 4 der 13 Werte sind wieder unter dem Inneren Wert (teilweise mit CSCO oder PETS) deutlich zurückgefallen

- Auch einige andere Werte sind zurückgefallen wie z.B. HP oder WMT

- Somit stellt dies natürlich wieder Buy&Hold in Frage, da man mit einer Sicherung der Gewinne sicherlich 2-3% in LW wohl mehr hätte.
Anzahl der Aktien mit Kurs unterhalb des Inneren Werts am Monatsende im Vergleich zum DJ. Innere Wert wurde immer zum Wert von ENDE Dezember geändert.



Im Vergleich zu ENDE 2007 findet man jetzt noch viele günstige Aktien. Da ja von den rund 90 Aktien doch einige sehr hohes Wachstum haben und somit kaum unter dem IW bei 3% Wachstum stehen können.

Minimum waren 3 Aktien im Mai 07 und Mai 08
Maximum waren 67 Aktien Februar 09

Die DJ-Stände vom Tief an günstigen Aktien:

Mai 07: 13668
Mai 08: 12638

Und vom Goch an günstigen Aktien:

Februar 09: 7062

Höchststand an einem Monatsende war bei DJ 14087 im Sept07 und Tiefststand 7062 im Feb 09. Also genau dem Monat an dem man die höchste Anzahl an günstigen Aktien hatte...
Scheint so als bekämen die Baumaschinenhersteller mit KGV 30 und die super-tollen Alu-Hersteller solangsam etwas probleme, wenn hoffnungen auch als zahlen in den büchern stehen sollen...

Bin mal gespannt wie sich die Bilanzsaison so entwickeln wird...





Gehe ich recht in der Annahme, dass es an entsprechendem Zahlenmaterial mangelt, um auch andere Märkte, als nur den amerikanischen auf diese Art und Weise zu analysieren. Mein Vertrauen in die USA und besonders in den Dollar hält sich derzeit in engen Grenzen.
Naja:

- Europa ist inzwischen recht teuer. Dazu gibt es kaum Aktien der Qualität einer McDonalds, Microsoft, CocaCola... Hatte ja mal ein paar reingestellt: Nestle, H&M, Henkel, ... Ich komme so auf 40-50 Stück ...

- Japan: Hier hat man hohe KGVs aber niedrige KBVs. Hier mangelt es vorallem in Kursen in YEN. Man bekommt bei MSN alle Bilanz-Daten aber keine Yen-Kurse. Auch auf den Unternehmensseiten bekommt man keinen Link bzw. keinen Chart.

- Asien exkl. Japan ist doch noch sehr "jung". Hier halte ich es für schwierig sehr günstig Werte aus nichtzyklischen Branchen zubekommen. Da ja die nichtzyklischen Branchen sehr oft von US-Firmen beliefert werden. Die Leute trinken CocaCola oder gehen zu McDonalds

- Kanada/Australien: Hier ist halt der Rohstoff-Unternehmenanteil sehr hoch. Und solche Unternehmen sind m.M. nach nicht geeignet für diese Formel, da keiner sagen kann wie das Wachstum über 7-10 Jahre ist. Angeschaut habe ich mir in Kanada vor kurzem 2 Eisenbahn-Gesellschaften und 1 Drugstore-Kette

Ich hatte ja den thread auch mal gegründet um vllt etwas Input über mir unbekannte Unternehmen zubekommen, die vllt auch Kanada, Australien oder Skandinavien kommen... Oder eben aus den PIIGS...

Das mit dem Dollar sehe ich nicht so tragisch. Im Augenblick ist der Euro halt wieder etwas stärker (geredet) worden. Bis Jahresende sieht vermutlich wieder anders aus.

Dass ich hier ein USA-Musterdepot machte, lag vorallem daran, dass ich wusste, dass kaum Europäische Aktien unterhalb ihres IW standen und wegen 4-5 Nicht-USA-Aktien wollte ich nicht zig andere Währungen im Musterdepot haben...

Außerdem kann man so die Strategie (also Performance in LW USD) von der Performance eines EURO-Investors trennen...

Und die Strategie lief ja trotz des Verzichtes auf alle "Mode-Branchen" des ersten Quartals ganz gut.
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.359.804 von benny_m am 13.04.11 11:09:52Hi benny,

was haelst Du von Intel zum jetzigen Kurs???

Danke!
Hier mal die 3 kanadische Werte. (Kurse sind 10 Tage alt, also nicht erneuert).

CNI... Canadian national railway
CP ... Canadian Pacific railway







Leider gibts halt auch in solche großen Ländern kaum börsennotierte Unternehmen aus den Bereichen Gesundheit, Technologie, Konsum, Eisenbahnen...

Auch in den EMs bezieht sich fast alles auf zyklische Produkte, Rohstoffe und vorallem Banken/Versicherungen.

Dazu sind in Europa viele interessante Unternehmen wie IKEA oder ALDI nicht börsennotiert. In den USA sind fast alle Unternehmen an der Börse.
Zitat von Vivian664: Hi benny,

was haelst Du von Intel zum jetzigen Kurs???

Danke!


Halten tun ich im allgemeinen nichts von kursen, da ich ja kein analyst bin. Es ist ja eher statistik hier...

Als Anleger würde ich von Kaufkursen reden. Ich denke, dass kaum noch Wachstum in Intel eingepreist ist. Sie haben die Laptops dominiert und die Smartphones verschlafen. Dazu jetzt noch die teure Übernahme von McAffee. Eigentlich kann Intel nur noch positiv überraschen. Aber eine große Position wäre es mir eher nicht wert, da sie m.M. nach eher zyklisch sind. Des Wegen tue ich mir schon schwer sie nach der Methode zu bewerten. Dazu kommt bei Intel wie auch bei vielen andern großen Techs ala MSFT oder CSCO die Frage was machen sie mit dem CASH den sie haben oder der weiter zufließt. Intel zahlt immerhin schonmal eine nette Dividende, gibt aber auch mal kurz ein paar Milliarden für ne AntiViren-Firma aus. Obwohl das Konzept von Chip+AntiViren-Schutz vllt sogar interessant sein könnte...

Ich denke, dass das Verlustrisiko bei einem Kauf von Intel-Aktien deutlich geringer ist als die Chance auf Kursgewinne. Kursgewinne bei solchen Aktien (wie auch den anderen von hier) hängen aber ganz klar von Zahlen und Aussichten ab. Des Wegen bin ich ja mal gespannt auf die Bilanzsaison, die ja die nächsten 4 Wochen wieder ansteht.
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.359.989 von benny_m am 13.04.11 11:38:07OK, danke!

Sehe ich auch so.

Kaum noch Wachstum eingepreist.

Aber Intel ist eine Cash-Maschine! :)
Das Problem dürfte halt die Smartphone-Problematik sein. Smartphones werden durch Cloud nochmal einen Aufschwung bekommen, da ja dann höhere leistung möglich ist. Hier muss sich halt Intel was einfallen lassen.

Das cash-problem haben alle. Hier sehe ich bei allen Tech-Werte das Problem, dass sie sich nicht mit der Rolle der Cash-Cow abfinden wollen und dann den Cash für Wachstum einsetzen wollen. Was dann oft teuer ist und scheitert.
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.360.077 von benny_m am 13.04.11 11:52:31Na, ich denke mal, da wird sich Intel was einfallen lassen :)
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.359.804 von benny_m am 13.04.11 11:09:52Meine Erfahrungen mit Wechselkursen sind auf längere Sicht wenig erfreulich. Sei es Dollar gegen Euro, oder seit jetzt zwei Jahren Dollar/Euro gegen Schweizer Franken. Lebe seit 2 Jahren in der Schweiz. Die ganze Zeit über haben Wechselkurse mehr oder weniger an meiner Performance, bzw. Vermögen geknabbert.

Eigentlich müsste ich heute überwiegend im Schweizer Raum investieren, aber hier sieht es mit der Auswahl arg bescheiden aus. Das Wenige ist einfach zu teuer. So bleibt nur zu streuen und zu hoffen.

International agierende Unternehmen bieten durchaus Schutz gegen Wechselkursschwankungen, erscheinen mir jedoch als weniger reizvoll.

Deinen Ansatz finde ich echt gut. Ideal fände ich trotz allem ein weltweites scanning. Aussortieren könnte man dann immer noch.

Als Beitrag mal zwei meiner Werte.

Zwack Unicum
ISIN HU0000074844

Philip Morris CR AS
ISIN CS0008418869
Mit der kleinen Schweiz gegenüber den großen Währungen ist es natürlich eine Sondersituation. Es bringt ja auch relativ wenig Werte wie Nestle oder Swatch zu haben, wenn dann deren ihre Produkte Währungsverluste bei der Rückrechnung in Franken erzeugen.

Zwack und Philip Morris CR habe ich mir nie näher angeschaut, da m.W. Zwack stagniert und Morris mal arge Probleme hatte. Muss ich mal bei Zeiten tun. Wobei mir bei Zwack der Spruch Euro-Kurs sollte auf höhe des %-Alkoholbetrags bei Zwack für einen Einstieg sein, bekannt ist.

Wobei Forint als Währung schon Krass ist. Ich war die letzte Monate ein paar Mal in Ungarn und die hatten da schon erheblich Schwankungen. Wobei einem das Land ansich deutlich besser entwickelt als Polen oder Tschechien vorkommt.

Ich denke, dass der wesentliche Unterschied zwischen USD und Euro ist, dass der Euro Unterstützung von den Euro-Staaten bekommt. Dem Ami ist es scheißegal wo der USD steht. Ist er zu billig dann macht man Urlaub im USD-Raum, kauft USD-Produkte und legt sein Geld in USD-Aktien an. Dem Europäer scheint der Wert des Euros wichtig zu sein. Wenn ich da an das Gerede vom neuen FDP-Vorstand denke, der es als wichtig empfand, dass der Euro stark ist. Wem bringt das Vorteile? Was sagt ein hoher USD/Euro-Kurs über den allgemeinen Wert unseres Euros aus? Eigentlich nichts. Nur weil ich für scheiß noch mehr andere scheiße bekomme.... habe ich wenig davon.
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.360.891 von benny_m am 13.04.11 13:47:06Ich finde schon, dass eine starke Währung Vorteile bringt. Einmal kann man im Ausland günstiger einkaufen und zum anderen spornt es die Industrie des eigenen Landes dazu an, immer wieder neue Höchstleistungen zu erbringen, allein schon um konkurrenzfähig zu bleiben. Wer rastet, der rostet.

Siehe USA. Wenn die so weiter machen, können die sich bald nur noch gegenseitig die Haare schneiden (Dienstleistung). Mit Hilfe ihrer Banken die Welt abzuzocken könnte schon bald nicht mehr funktionieren. Pimco hat bekanntlich schon sämtliche US Staatsanleihen abgestoßen und das will was heißen.
Naja... man sollte die USA als Kontinent sehen und nicht als Land...

Von daher ist der spruch mit Haare schneiden relativ...

Bei Euro und USD stehen sich Scheisse und Scheisse gegenüber. Das ist Fakt. Nur, dass sie Europäer mehr Wert auf ihren Euro legen bzw. legen müssen. Ein Scheitern des Euros könnte vllt sogar in einem Krieg enden. Will nicht wissen was los wäre, wenn die reichen Staaten ihren Wohlstand verlieren würde aufgrund Betrügern und Faulenzern aus den PIIGS
Es sollte dich trotzdem nicht davon abhalten in international hervorragend aufgestellte US Unternehmen die finanziell sehr gesund sind zu investieren. Vor allem beim aktuellen Kurs bekommst du doch ein paar Anteile mehr für deine Euros...
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.361.202 von Larry.Livingston am 13.04.11 14:32:15"Vor allem beim aktuellen Kurs bekommst du doch ein paar Anteile mehr für deine Euros... "

Genau das selbe habe ich mir vor Jahren auch schon gedacht. Blöd nur, wenn es mit dem Dollar, wie gehabt, immer noch weiter abwärts geht.

Eine Zeit lang hatte ich sogar ernsthaft darüber nachgedacht in die Staaten umzusiedeln, aber davon bin ich inzwischen wieder abgekommen. Die Politik der Regierung, wie auch der Notenbank ist mir einfach zu besch...

Was die international hervorragend aufgestellten US Unternehmen angeht, so hast du natürlich recht. Hier bin ich durchaus am überlegen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.361.192 von benny_m am 13.04.11 14:31:13Der ganze EU Mist war für mich mit ein Grund in die Schweiz zu ziehen. Hier brauche ich für die Dummheit deutscher Politiker nicht mit zu bezahlen. Ein Problem stellt allerdings der Umstand dar, dass diverses Sachvermögen nicht so einfach mitgenommen werden kann.
wenn deutschland oder auch die USA am Arsch sind, wo verkauft dann Nestle, Swatch, Roche oder Novartis ihre Produkte? Was für Auswirkungen wird das auf Banken (CS, UBS) oder Versicherungen/Lebensversicherungen (Zurich, Swiss Life, Swiss RE) haben?

Im Augenblick lachen Leute wie du, die in der Schweiz wohnen oder wie Larry aus Luxemburg... aber alle sitzen mehr oder weniger im gleichen Boot... Und das scheint am Sinken zu sein :)
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.361.294 von betterthantherest am 13.04.11 14:47:50Verschuldungsquote und Bevölkerungsanzahl in etwa identisch (Bev-Wachstum in US schneller); heterogener (EU) vs. homogener (US) Wirtschaftsraum, Zinsunterschied aktuell pro EUR, rechtsicherer Raum für Unternehmen in US.
Die Unterschiede sind meiner Ansicht nach nicht so frappierend als das der US$ derzeit berechtigt so stark abwertet zum EUR. Kommt allerdings auf der anderen Seite auch wieder stark exportorientieren US-Unternehmen zu Gute.
Als CHF Anleger (der du seit 2? Jahren bist) siehst das vl. wieder anders hast aber allerdings auch tolle Unternehmen direkt vor der Haustür...
Ich würde eine Investitionsentscheidung aber nicht zu sehr vom Land abhängig machen. Vorrangig sollte es doch darum gehen gute Unternehmen zu guten Preisen zu bekommen und da halte ich es mit Benny, in EU ist mir vieles mittlerweile einfach zu teuer.

PS: Luxemburg ist leider auch in der EU. :p
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.361.527 von Larry.Livingston am 13.04.11 15:25:02Wenn man den Zahlen trauen darf, liegt die Verschuldung der USA doch wohl gewaltig über dem Stand der allermeisten Länder dieser Welt. Zudem kennt die Amerikanische Notenbank keinerlei Hemmungen, weiterhin in großem Umfang Geld zu drucken. So erklärt sich die Schwäche des Dollars und dies versuche ich zu berücksichtigen.

Bisher hat sich die Kursentwicklung des Dollars jedenfalls nur negativ auf mein Depot ausgewirkt. Noch mehr negative Einflüsse muss ich nicht unbedingt haben.
Staatsverschuldung in % des BIP liegt in der EU wohl bei ca. 80% in den US bei ca. 90%. Keine gravierenden Unterschiede. Japan > 180% Fragt sich welche Wirtschaft sich nachhaltiger fangen kann und größeres Potentialwachstum haben dürfte... bei beiden Wirtschaftsräumen sind keine Sozialversicherungansprüche die die Bürger gegen ihre Staaten aufgebaut haben in den Zahlen enthalten. Mit dem Geld drucken wird die USA ihre Schulden entwerten, bei der EU wird es schwieriger. Aber ich investiere nicht in Länder oder deren Anleihen, sondern nur in Unternehmen. In Sachwerte, nicht in Geldwerte die langfristig sowieso gegen Null tendieren.
japan hat aber die schulden bei seinem eigenen volk... Sprich hätten die mehr steuern eingenommen, dann hätten sie weniger schulden, aber dafür auch das Volk weniger vermögen. So hat man dem Volk mehr geld gelassen und hat es sich als Kredit wieder leihen lassen...

In D ist das anders:

1. Generation hat D durch Krieg in Schutt und Asche gelegt. Läßt sich jetzt für den Wiederaufbau feiern und ne fette Rente bezahlen.

2. Generation hatte viele Steuergeschenke, die auf Kredit finanziert wurden

3. Generation und folgende zahlen jetzt nur noch die Schulden für Wirtschaftswunder und Steuergeschenke. Die tollen Vermögen werden nach der inflation nichts mehr wert sein und die Rente werden wir auch nicht mehr sehen...
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.363.163 von benny_m am 13.04.11 18:56:13Und nicht zu vergessen die zahlreichen Zahlungsverpflichtungen, welche jetzt für die klammen EU Länder eingegangen werden. Deutschland entwickelt sich zum absoluten Zahlmeister und das ist echt krank.

Traurig aber wahr. Das Beste, was man in Deutschland tun kann, ist abhauen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.366.237 von betterthantherest am 14.04.11 10:54:51Was hindert Dich daran?

Oder bist schon weg?

Gruss aus China :)
19 weitere Wachstumswerte aus den USA. Die meisten leider nicht gerade günstig.





































Da jetzt wieder mal die spannende Quartalszahlen-Saison angefangen hat, habe ich mir vorgenommen mal wöchentlich was zu schreiben:

Wochenrückblick:

Von den inzwischen 105 betrachteten US-Wachstumswerten hat keine Aktie den IW2010 über-/unterschritten.



Die Wochenperformance der 30 Musterdepot-Werte war erfreulich gut und deutlich besser als die Indizes. Daher konnte der Rückstand auf den DJ und S&P500 deutlich reduziert werden. Es scheint als bekämen einige kalte Füße mit den toll gelaufenen Schrottwerten aus Q1.

Cisco enttäuschte mal wieder. Wie eigentlich immer. MSFT ist seit dem Nokia-Deal auch nur noch eine Verlierer-Aktie.










Entwicklung Discounts:

- Gesamt-Musterdepot inzwischen noch bei rund 8% Abschlag

- Die zu Beginn so schlecht geredete Gesundheitsbranche (vor allem Medtechs) mit starker Performance und somit konstanter Verringerung des Discounts

- Der Kosumbereich hat beim Japan-Rücksetzter kaum verloren und seither stark performt (vor allem die so tote Tabak-Branche erfreut mich immer mehr)

- Der Tech-Bereich liegt am Boden nachdem er zu Beginn des Depots gut gelaufen ist. Hier bin ich echt mal auf die Quartalszahlen und Aussichten gespannt

- Industriebereich besteht nur aus zwei Werte und hat kaum Aussagekraft

- Bei der Nahrung sehr ich das mit 3 Werten ähnlich















Erfreuliche Entwicklungen:














Weniger erfreuliche Entwicklungen:








So gut wie gar keine Entwicklung:








Anmerkung: IW2010 bezieht sich auf das REALE EPS2010 laut MSNMONEY 10-Jahresübersicht. Zu Beginn des Depots waren manche EPS2010, die als Auswahlgrundlage dienten, Analystenschätzungen. Daher kamen Werte wie Abbott ins Depot und Werte wie CocaCola nicht ins Depot. Nach realen EPS2010 wäre eine CocaCola im Depot und Abbott nicht!


Nächste Woche scheint es schon mal spannender zu werden:

-19. April: Johnson & Johnson, Intel, IBM
-20. April: Altria, Abbott, United Technologies
-21. April: Philip Morris Int, Mc Donalds

Dazu jede Menge anderer interessanter Quartalszahlen. Insbesondere auf die der gut gelaufenen Banken bin ich mal gespannt …
Mal ne Auswertung der 105 Unternehmen hinsichtlich Umsatz, Netto-Gewinn, Buchwert und Dividende.

Wobei ich kein Fan von den Zahlen bin. Da sich sich eigentlich immer relativieren. Hohe Netto-Marge bedeutet eigentlich immer auch hohe KUV. Hohe EK-Rendite immer hohe KGV bzw. niedrige EK-Quote. Hohe Dividendenrendite auch hohe Payout-Ratio und somit wenige einbehaltener Gewinn für Wachstum und (steuerfreie) Aktienrückkäufe:



Daten sind von MSNMoney. Also kein Gewähr.

Einige Relationen sind mit Vorsicht zu geniesen. Bsp. sind wieder Abbott und Coca-Cola. 2011/12 wird der CocaCola-Gewinn sicher niedriger ausfallen und der Abbott-Gewinn deutlich höher.

Auch haben einige Unternehmen wie Buckle eine Sonderdividende gezahlt, die nicht berücksichtigt wird. Andere wie FIZZ zahlen keine reguläre Dividende, dafür alle paar jahre ne Sonderdividende. Im letzten Jahr warens 16%.
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.379.761 von benny_m am 17.04.11 12:40:02Kennst du O´Shaughnessy?

http://www.amazon.de/besten-Anlagestrategien-aller-Zeiten-In…

Das Buch gibt es auch billiger in Englisch.
-kennen schon

-gelesen habe ich es nicht

-in der deutschen Version von Grahams Buch steht in den Kommentaren was zu den Fonds von O´Shaughnessy. Die haben in dem betrachteten Zeitpunkt underperformt und dann hat er hingeschmissen. Im Kommentar steht dazu,dass wenn alle auf ne "goldene" Strategie kommen sie meistens nicht mehr funktioniert.

Mich hat die Auswertung vorallem interessiert, da ich der Meinung bin, dass man bei einem mechanischen System vorher die Unternehmen in Kategorien einteilen sollte. Und den max. Anteil der Kategorie festlegen sollte bzw. die Aufnahmekriterien. Da man ja schlecht ne Coca-Cola mit einer Best-Buy auf eine Ebene stellen kann. Genauso könnte man für stark wachsende Unternehemen vllt auch einen Aufschlag von 10% akzeptieren. Jedoch müsste der max. Anteil solcher stark wachsenden Unternehmen reguliert sein.

Bei der Einteilung in Kategorien könnte eine 4 Felder-Matrix wie im BCG-Produkt-Portfolio interessant sein. Dort werden Produkte in CascCows, Stars, Questionmarks und Poor Dogs unterteilt.

Bei den CashCows gibts wenig Marktwachstum aber sie haben einen hohen Marktanteil. Hier könnte die klassischen großen Wachstumswerte darunter fallen. CocaCola oder McDonalds.

Stars haben hohes Marktwachstum und hohen Marktanteil. Hier fallen wohl die kleineren Werte in meiner Liste darunter. Hier ist natürlich auch die Bewertung höher und man muss wie oben geschrieben auch darüber nachdenken ein paar % Aufschlag zu akzeptieren.

Questionmarks haben hohes Marktwachstum aber einen geringen Marktanteil. Die Kategorie kommt wohl eher nicht in Frage für die Strategie. Vllt vereinzelnt in absoluten Krisen. Vermutlich verdienen die meisten aber nicht viel Geld und sind für eine ertragsorientierte Strategie ungeeignet

Die Poor Dogs haben einen kaum wachsenden Markt und geringen Marktanteil. Hier ist es halt ne Frage der Bewertung. Hier würde ich einen Wert wie Best Buy reintun. Wachsen kaum noch. Haben niedrige Margen und EK-Renditen. Aber wenn die Bewertung zu niedrig ist oder wenn sich Hoffnung auf Besserung abzeichnet. Vielleicht auch in kleinem Umfang interessant.

Der größte Teil sollte natürlich von den CashCows kommen. Aber meine Fokussierung liegt ja auch auf solchen Werten. JNJ, MSFT, CSCO, PG, CL, MCD ...
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.382.724 von benny_m am 18.04.11 12:50:18Ich glaube das größte Problem bei mechanischen Systemen ist das nötige Durchhaltevermögen.
Gerade bei einem Fond können einem die Anleger schnell davonlaufen und dann muss man die Dinger zwangsläufig zu sperren.

Wenn man die Sache hingegen selbst in die Hand nimmt, kann man sich durchaus auch selbst im Weg stehen. Ich hatte z.B. ein paar Musterdepots nach dem Prinzip des magic formular investings getestet.

http://www.magicformulainvesting.com/welcome.html

Die schlechtesten Ergebnisse fuhr ich lustiger Weise dort ein, wo ich eine zusätzliche Selektion unter den vorgeschlagenen Aktien traf.

Aufgegeben habe ich letztendlich wegen der negativen Dollarentwicklung. Was nützen Gewinne in Dollar, wenn sie sich in Euro in Luft auflösen?

Um das Prinzip auf andere Märkte anzuwenden, fehlten mir einmal mehr die nötigen Daten.
1. bin ich mein eigener fonds und nicht abhänig von 9 mal klugen Hochschulabsolventen

2. war letztes Jahr ein USD-Gewinn-Jahr. Wie es weitergeht kann keiner sagen. Ich denke weiter, dass sich scheiße und scheiße gegenüberstehen. Es geht mir ja auch um die Strategie. Sie funktioniert auch in Europa oder Kanada sehr gut. Es kommt vllt auch wieder ne Zeit, in der US-Werte teuer sind und europ. Werte günstig. Jedenfalls finde ich eine MSFT mit viel CASH und KGV 9 interessanter als eine SAP mit KGV 16

Außerdem habe ichs ja am Anfang mal vorgerechnet, dass sich US-Verluste im allgemeinem in Rahmen halten. Es ist m.M. nach ein psychologische Problem. 1. man könnte doppelt verlieren und 2. oft machen US-Werte in Euro solche Gewinne wie letzten Herbst im DAX nicht mit. Und manche Leute schieben dann Frust. Dafür haben die US-Werte in Euro letzten Frühling stark performt. Als der DAX Probleme bekam.

Bei JNJ scheinen die Erwartungen mal übertroffen worden zu sein. Spannender dürften aber die Tech-Zahlen von Intel und IBM werden. Den Bereich finde ich bei diesen Zahlen am interessantesten. Sind die Werte günstig oder die Schätzungen/Aussichten zu hoch angesetzt ...

An der Spitze des Leitindex standen ebenfalls nach Zahlen Johnson & Johnson mit einem Plus von 2,84 Prozent auf 62,18 Dollar. Der US-Konsumgüter- und Medizintechnikkonzern verdiente im ersten Quartal aufgrund von Rückrufkosten zwar weniger als im Vorjahr. Ohne Sondereffekte stieg der Gewinn aber stärker als von den meisten Analysten erwartet. Zudem hob der Konzern seine Prognose an. Einen leichten Rückschlag von 0,20 Prozent auf 34,72 Dollar mussten unterdessen die bis Anfang April gut gelaufenen Aktien von Texas Instruments (TI) hinnehmen. TI gehört zu den Leidtragenden der schweren Naturkatastrophe in Japan und enttäuschte daher zum Teil mit seinen Zahlen. Zwar konnte der Chiphersteller seinen Umsatz im ersten Quartal noch steigern, der Gewinn stagnierte dagegen. Mit Intel und IBM stehen am Abend nach US-Handelsschluss weitere Technologiewerte mit der Bilanzvorlage auf der Agenda.
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.390.712 von benny_m am 19.04.11 18:51:11Ich kann mich deiner Argumentation durchaus anschließen. Besonders mit den Globalplayern sollte man nicht viel falsch machen können, kauft man sich damit ja auch gleichzeitig einen entsprechenden Währungsmix mit ein.
man darf halt nicht täglich schauen...

ich denke,dass man bei den Bewertungen derzeit ganz gut zuschlagen kann...
Kleiner Wochen-Rückblick:

Performance:


Ein Leichtes Plus in Landeswährung. DJ und SP500 haben stärker zugelegt. Lag wohl an den Verlusten der Vorwoche. Oder auch an guten Zahlen wie von Apple.






Aktien:

Keine Aktie hat ihren IW über-/unterschritten in dieser Woche:





Die Performance der Depotaktien war unterschiedlich. JNJ hat starke Zahlen geliefert und auch nett performt. Gilead hat die Erwartungen nicht erfüllt und musste somit Federn lassen. Die ersten 5 Aktien kommen aus dem Gesundheitsbereich.





Die Unternehmen mit Quartalszahlen diese Woche:


Amgen


THOUSAND OAKS (dpa-AFX) - Der weltgrößte Biotechkonzern Amgen startet besser als erwartet ins neue Geschäftsjahr. Der Gewinn erreichte je Aktie bereinigt 1,34 US-Dollar, teilte das Unternehmen am Mittwoch nach Börsenschluss in den USA mit. Analysten hatten im Durchschnitt lediglich mit 1,29 Dollar gerechnet. Beim Umsatz konnte sich Amgen um drei Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum auf 3,71 Milliarden Dollar im ersten Quartal steigern. Auch der Umsatz lag leicht über den Erwartungen der Experten.

Amgen bekräftigte seinen Ausblick für das Gesamtjahr, wonach der Umsatz in einer Spanne zwischen 15,1 Milliarden und 15,5 Milliarden Dollar liegen soll. Den Gewinn je Aktie (EPS) erwartet das Unternehmen in der Spanne von 5,00 und 5,20 Dollar. Analysten erwarten derzeit 5,14 Dollar je Anteilsschein. Dabei gehe Amgen weiter davon aus, dass die US-Gesundheitsreform sich mit 400 Millionen bis 500 Millionen Dollar negativ für das Unternehmen auswirken wird.





5 USD wären ein IW2011 von 79,75 USD. Aktie derzeit bei 53,59 USD



Gilead


Foster City (aktiencheck.de AG) - Das amerikanische Pharma- und Biotechnologieunternehmen Gilead Sciences Inc. (ISIN US3755581036/ WKN 885823) musste im ersten Quartal einen Gewinnrückgang ausweisen.

Wie aus einer am Mittwoch nach US-Börsenschluss veröffentlichten Pressemitteilung hervorgeht, verringerte sich der Umsatz im Berichtszeitraum auf 1,93 Mrd. US-Dollar, nach 2,09 Mrd. US-Dollar im Vorjahreszeitraum. Beim Nettoergebnis verzeichnete der Biotechnologiekonzern einen Rückgang auf 651,1 Mio. US-Dollar bzw. 80 Cents je Aktie, nach einem Nettogewinn von 854,9 Mio. US-Dollar bzw. 92 Cents je Aktie im Vorjahreszeitraum. Vor Einmaleffekten lag der bereinigte Gewinn je Aktie bei 87 Cents, nach 99 Cents im Vorjahreszeitraum. Der Gewinnrückgang resultierte dabei vor allem aus den deutlich rückläufigen Produktabsätzen beim Grippeimpfstoff Tamiflu. Analysten hatten zuvor ein EPS von 97 Cents bei Umsatzerlösen von 2,04 Mrd. US-Dollar erwartet.

Für das laufende Quartal liegen die Analystenschätzungen bei einem EPS von 1,00 US-Dollar sowie einem Umsatz von 2,07 Mrd. US-Dollar.

Für das laufende Fiskaljahr erwartet der Konzern Umsatzerlöse im Bereich von 7,90 bis 8,10 Mrd. US-Dollar. Analysten gehen hier von einem EPS von 4,06 US-Dollar sowie einem Umsatz von 8,37 Mrd. US-Dollar aus.





EPS2011 von 4,06 USD wären ein IW von 64,75 USD. Aktie steht bei 39,06 USD.


Abbott

Abott Park (aktiencheck.de AG) - Der US-Pharmakonzern Abbott Laboratories (ISIN US0028241000/ WKN 850103) präsentierte am Mittwoch die Geschäftszahlen für das erste Quartal.

Demnach lag der Umsatz im Berichtszeitraum mit 9,04 Mrd. US-Dollar deutlich über dem Vorjahreswert von 7,70 Mrd. US-Dollar. Beim Nettogewinn verzeichnete Abbott Laboratories einen Anstieg auf 1,42 Mrd. US-Dollar, nachdem man im Vorjahreszeitraum einen Nettogewinn von 1,27 Mrd. US-Dollar verzeichnet hatte. Der Gewinn je Aktie lag mit 55 Cents je Aktie unter dem Vorjahreswert von 64 Cents je Aktie. Bereinigt um Einmaleffekte wurde im Berichtszeitraum ein Gewinn von 91 Cents je Aktie verzeichnet, nach 81 Cents je Aktie im Vorjahreszeitraum. Insgesamt habe man von einer deutlich höheren Nachfrage profitieren können, wobei man insbesondere in den so genannten Emerging Markets zulegen konnte. Analysten hatten zuvor ein EPS von 90 Cents sowie einen Umsatz von 8,83 Mrd. US-Dollar erwartet.

Für das laufende Quartal liegen die Analystenschätzungen bei einem EPS von 1,11 US-Dollar sowie einem Umsatz von 9,41 Mrd. US-Dollar.





Johnson&Johnson


NEW BRUNSWICK (dpa-AFX) - Der US-Konsumgüter- und Medizintechnikkonzern Johnson & Johnson hat im ersten Quartal aufgrund von Rückrufkosten weniger verdient als im Vorjahr. Unter dem Strich sei der Überschuss von 4,5 auf 3,5 Milliarden US-Dollar (2,5 Mrd Euro) gesunken, teilte Johnson & Johnson am Dienstag in New Brunswick mit. Neben dem kostspieligen Rückruf künstlicher Hüftgelenke trug auch die Tatsache zu dem Gewinnrückgang bei, dass der Konzern im Vorjahr einen außerordentlichen Ertrag verbucht hatte. Die Sondereffekte ausgeklammert stieg der Gewinn und zwar sogar stärker als von den meisten Analysten erwartet.

Der Umsatz legte im Vergleich zum Vorjahr um 3,5 Prozent auf 16,2 Milliarden Dollar zu. Auch hier wurden die Schätzungen übertroffen. Für das Gesamtjahr zeigte sich Johnson & Johnson optimistisch und hob seine Prognose für den Gewinn an. Der Konzern ist für seine Produkte aus der Körperpflege (Penaten, bebe), Hygieneartikel (o.b.) und rezeptfreie Arzneimittel (Dolormin, Imodium) bekannt.

Den meisten Umsatz macht Johnson & Johnson aber inzwischen mit Medizintechnik. Derzeit verhandelt der Konzern mit dem Schweizer Medizintechnikunternehmen Synthes über eine Übernahme./she/tw





Baxter


Deerfield (aktiencheck.de AG) - Der Generika-Hersteller Baxter International Inc. (ISIN US0718131099/ WKN 853815) präsentierte am Donnerstag die Geschäftszahlen für das erste Quartal.

Demnach lag der Umsatz im Berichtszeitraum mit 3,28 Mrd. US-Dollar über dem Vorjahreswert von 2,93 Mrd. US-Dollar. Unter dem Strich wurde ein Nettogewinn nach Anteilen Dritter in Höhe von 570 Mio. US-Dollar bzw. 98 Cents je Aktie ausgewiesen, nach einem Nettoverlust von 63 Mio. US-Dollar bzw. einem Verlust von 11 Cents je Aktie im Vorjahreszeitraum. Unter anderem habe man im Berichtszeitraum von der deutlichen Belebung im internationalen Geschäft profitieren können, so der Konzern. Auch die Effizienzsteigerungen in allen operativen Einheiten und Bereichen des Konzerns hätten sich positiv auf das Ergebnis ausgewirkt. Analysten hatten zuvor ein EPS von 93 Cents bei Umsatzerlösen von 3,17 Mrd. US-Dollar erwartet.

Für das laufende Quartal liegen die Analystenschätzungen bei einem EPS von 1,00 US-Dollar.

Für das laufende Fiskaljahr erwartet der Konzern ein EPS von 4,20 bis 4,28 US-Dollar, nachdem man hier zuvor ein EPS von 4,15 bis 4,25 US-Dollar in Aussicht gestellt hatte. Für das laufende Fiskaljahr erwarten Analysten ein EPS von 4,20 US-Dollar.





4,20 usd wären ein IW2011 von 67 usd. Kurs ist bei 56,59 USD


United Technologies


HARTFORD (dpa-AFX) - Der US-Mischkonzern United Technologies (UTC) hat nach einem Gewinnsprung im ersten Quartal seine Prognosen für 2011 erhöht. Wie der Hersteller von Otis-Aufzügen und Pratt-&-Whitney-Triebwerken am Mittwoch mitteilte, dürfte der Gewinn je Aktie 2011 um 11 bis 14 Prozent auf 5,25 bis 5,40 Dollar zulegen. Beim Umsatz sei nun ein Plus von fünf Prozent auf 57 Milliarden Dollar zu erwarten. Bisher war UTC von einem Gewinn je Aktie zwischen 5,20 und 5,35 Dollar und einem Umsatz von 56 bis 57 Milliarden Dollar ausgegangen. Vorbörslich bewegte sich die Aktie kaum.

Die globale wirtschaftliche Erholung nehme weiter Fahrt auf, sagte Konzernchef Louis Chenevert. Dies zeige sich an der Entwicklung der Endmärkte. Er sprach von einem soliden ersten Quartal mit einem breit angelegten organischem Wachstum.

Im ersten Quartal steigerte der Konzern den Umsatz dank einer robusten Nachfrage um elf Prozent auf 13,3 Milliarden Dollar. Das organische Wachstum lag bei neun Prozent. Der Gewinn verbesserte sich um 17 Prozent auf 1,0 Milliarden Dollar. Das entspricht einem Gewinn je Aktie von 1,11 (Vorjahreszeitraum: 0,93) Dollar. Besonders das Geschäft mit Luftfahrttechnik lief gut./jha/enl/tw





Philip Morris Int.


New York, NY (aktiencheck.de AG) - Der US-Zigarettenhersteller Philip Morris International Inc. (ISIN US7181721090/ WKN A0NDBJ) meldete am Donnerstag, dass sein Gewinn im ersten Quartal angesichts eines soliden Umsatzwachstums um knapp 13 Prozent gestiegen ist. Die Erwartungen konnten dabei geschlagen werden. Zudem wurde die Jahresprognose nach oben korrigiert.

Der Nettogewinn belief sich auf 1,92 Mrd. US-Dollar bzw. 1,06 Dollar pro Aktie, nach 1,70 Mrd. US-Dollar bzw. 90 Cents pro Aktie im Vorjahr. Der Nettoumsatz erhöhte sich im Berichtszeitraum um 4,5 Prozent auf 6,79 Mrd. US-Dollar.

Analysten waren im Vorfeld von einem Gewinn von 1,05 US-Dollar pro Aktie und einem Umsatz von 6,95 Mrd. US-Dollar ausgegangen. Für das laufende Quartal sehen sie ein EPS-Ergebnis von 1,16 US-Dollar bei Erlösen von 7,59 Mrd. US-Dollar.

Für das laufende Geschäftsjahr rechnet der Konzern nun mit einem EPS-Ergebnis von 4,55 bis 4,65 US-Dollar, was einer Erhöhung der bisherigen Prognose um 20 Cents pro Aktie entspricht. Die durchschnittliche Markterwartung liegt hier bei 4,47 US-Dollar.

Die Aktie von Philip Morris International schloss gestern an der NYSE bei 66,48 US-Dollar. (21.04.2011/ac/n/a)





4,47 USD wären ein IW2011 von 71,29 usd. Kurs ist bei 67,61 usd.


Altria


RICHMOND (dpa-AFX) - Der Marlboro-Hersteller Altria hat trotz rückläufiger Zigarettenverkäufe seinen Gewinn im ersten Quartal steigern können. Dank Einsparungen und Preiserhöhungen sei der Überschuss von 813 Millionen auf 937 Millionen US-Dollar (645 Mio Euro) gestiegen, teilte Altria am Mittwoch in Richmond mit. Der Konzern besitzt auch eine Beteiligung am Brauereikonzern SABMiller und verkauft zudem Wein.

Der Konzernumsatz sank um zwei Prozent auf 5,6 Milliarden Dollar. Angesichts der Rauchverbote und höherer Tabaksteuern gehen die Verkäufe von Zigaretten zurück. Konzerne wie Altria haben deshalb damit begonnen, sich ein zweites Standbein mit rauchfreien Tabakprodukten aufzubauen. Die Altria-Stammmarke Marlboro büßte im ersten Quartal in den USA Marktanteile ein.

Insgesamt traf der Konzern die Erwartungen der Analysten und bestätigte seine Ziele für das Gesamtjahr. Danach soll der um Sondereffekte bereinigte Gewinn je Aktie zwischen 2,01 und 2,07 Dollar ausfallen. Das Marktumfeld bleibe aber weiter schwierig, hieß es./she/jha/tw





2,01 USD wären ein IW2011 von 32,05 usd. Kurs aktuell: 26,06 USD


IBM


Armonk, NY (aktiencheck.de AG) - Der US-Technologiekonzern International Business Machines Corp. (IBM) (ISINUS4592001014/ WKN 851399) gab am Dienstag nach US-Börsenschluss die Zahlen für das erste Quartal 2011 bekannt. Dabei wurden aufgrund der starken Hardware-Nachfrage Umsatz und Gewinn unerwartet stark gesteigert. Zudem wurde der Ausblick für das Gesamtjahr erhöht.

Wie das Unternehmen mitteilte, belief sich der Nettogewinn auf 2,86 Mrd. US-Dollar bzw. 2,31 US-Dollar je Aktie, nach 2,60 Mrd. US-Dollar bzw. 1,97 US-Dollar je Aktie im Vorjahreszeitraum. Das bereinigte operative EPS wurde mit 2,41 US-Dollar angegeben. Der Umsatz stieg um 8 Prozent auf 24,61 Mrd. US-Dollar.

Analysten waren im Vorfeld von einem Gewinn von 2,30 US-Dollar und einem Umsatz von 24,02 Mrd. US-Dollar ausgegangen. Für das laufende zweite Quartal 2011 stellen sie ein EPS von 3,00 US-Dollar bei Erlösen von 25,11 Mrd. US-Dollar in Aussicht.

Daneben erhöhte der Konzern seine Gewinnprognose für das Gesamtjahr 2011. So erwartet IBM für das laufende Jahr nun ein Ergebnis von mindestens 12,73 US-Dollar je Aktie. Zuvor hatte IBM 12,56 US-Dollar je Aktie prognostiziert. Analysten erwarten derzeit ein EPS in Höhe von 12,58 US-Dollar.





12,73 USD wären IW2011 von 203 USD. KURS: 168,28 USD. IBM läuft und läuft und läuft...


Kimberly-Clark


Dallas (aktiencheck.de AG) - Der US-Haushaltswarenhersteller Kimberly-Clark Corp. (ISIN US4943681035/ WKN 855178) meldete am Dienstag die Zahlen für das vierte Quartal 2010. Dabei konnte der Konzern trotz kaum veränderter Gewinne die Erwartungen schlagen. Zudem kündigte Kimberly-Clark eine Erhöhung der Quartalsdividende von 66 Cents auf 70 Cents an. Daneben wurde ein Aktienrückkaufprogramm über 1,5 Mrd. Dollar bekannt gegeben. Außerdem will der Konzern im Rahmen eines Restrukturierungsprogramms sechs Werke schließen.

Den Angaben zufolge erhöhte sich der Umsatz um 2 Prozent auf 5,08 Mrd. Dollar. Dagegen verharrte das Nettoergebnis bei 492 Mio. Dollar bzw. 1,20 Dollar je Aktie, nach 492 Mio. Dollar bzw. 1,17 Dollar je Aktie im Vorjahreszeitraum.

Analysten hatten zuvor ein EPS von 1,15 Dollar bei einem Umsatz von 5,03 Mrd. Dollar erwartet. Im laufenden ersten Quartal 2011 wird ein EPS von 1,19 Dollar sowie ein Umsatz von 5,16 Mrd. Dollar erwartet.

Für das Gesamtjahr liegen die Analystenschätzungen bei einem EPS von 4,64 Dollar sowie Umsatzerlöse von 19,71 Mrd. Dollar. Das Unternehmen selbst veröffentlichte eine EPS-Prognose von 4,90 bis 5,05 Dollar.





4,90 USD wären IW2011 von 78,18 USD. KURS ist bei: 66,05 USD


Anstehende Quartalzahlen:

Stryker 26.04.
BDX 26.04.
Lorillard 26.04.
Thermo Fisher 27.04.
Microsoft 28.04.
Pepsi 28.04.
Procter&Gamble 28.04
Zimmer 28.04.
Kellogg 29.04.
ITT 29.04.

Cisco 11.05.
St. Jude 12.05.
CA 12.05.
Wal-Mart 17.05.
HP 18.05.,
Campbell Soup 23.05.
Medtronic 24.05.

Damit werden 10 von 30 Unternehmen des Musterdepots nächste Woche berichten!
Mal ein paar kleine Auffälligkeiten bei europäischen Aktien die letzten Wochen:


Nestle gabs zwischenzeitlich auch unter IW2010. Inzwischen ist das nach guten Zahlen auch wieder vorbei.





LVMH mit Punktlandung auf dem IW2010 in der Japan-Korrektur. Danach mit deutlichem Anstieg. Ein Einstieg hätte sich also gelohnt.





Danone knapp unter IW2010 in der Japan-Korrektur. Auch hier hätte sich ein Kauf schon wieder deutlich bezahlt gemacht.





Ein Kauf von Fresenius im Januar oder in der Japan-Korrektur unterhalb des IW2010 hätte auch eine nette Rendite gebracht. Und das nach ner Top-Performance 2010! (Zu Bedinn von 2010 unterhalb des IW2009 gestanden)





Gerry Weber ist jetzt auch über dem IW2010. Auch mit netter Performance seit November 2010.





Adidas auch mit Punktlandung auf IW2010.





BAT schon 3 mal beim IW2010 nach oben abgeprallt.





Den Synthes-Kauf von JNJ finde ich nicht gerade billig, wenn man Synthes mal mit den anderern Medtechs vergleicht…





Bell Holding hat die massive Unterbewertung auch etwas abgebaut.





Heineken hat nach netter Performance auch den IW2010 erreicht.





Linde hat den IW auch deutlich überschritten.





Carlsberg auch…





Kerry Group hat ihren Irland-Abschlag auch deutlich abgebaut. Erinnert irgendwie an Jeronimo Martins Group, die eine zeitlang auch einen Portugal-Abschlag hatte und dann stark angestiegen ist.





Reckitt ist im letzten halben Jahr unter den IW2010 gerutscht, was vllt eine nette Einstiegsmöglichkeit darstellen könnte.





Henkel ST scheint auch wieder interessant zu werden.




Ob PUMA einen Boden findet bin ich auch mal gespannt. Vllt dreht die Aktie nach den Zahlen am 26.4. nach oben.





Fazit:

- Fast alle europäischen Werte, die in Frage kommen sind gut bewertet

- Japan-Korrektur hätte 4-5 nette Einstiegsmöglichkeiten geboten, die auch sofort belohnt worden wären

- Alle europäischen Werte, die derzeit unter ihrem IW2010 notieren haben auch ihre Problemchen (PUMA, Reckitt, Unilever,…)

- Preis/Leistungs-Verhältnis dürfte bei den US-Werten derzeit deutlich besser sein
Analystenschätzungenb wohl deutlich geschlagen und in 3 Monaten von -30% Discount auf 2% Discount. Und ne nette Dividende gibts bei denen ja auch noch

RICHMOND, Va. (AP) - Cigarette maker Lorillard Inc.'s first-quarter net income climbed 7 percent as it sold more Newport and Maverick cigarettes at higher prices.

The nation's third-biggest tobacco company reported Tuesday that its net income was $248 million, or $1.71 per share, for the period that ended March 31. That's up from $232 million, or $1.50 per share, a year earlier.

The per-share figure was boosted in part by the company having fewer shares outstanding.

Lorillard, based in Greensboro, N.C., said its revenue excluding excise taxes rose 14 percent to $1.06 billion.

Analysts polled by FactSet expected earnings of $1.57 per share and revenue of $955 million.

Its shares rose $4.48, or 4.5 percent, to $104.08 in morning trading Tuesday.

The company said it's off to a good start for the year, but macroeconomic, competitive and regulatory challenges remain.

Lorillard sold 9.5 percent more cigarettes on gains of 8 percent from its flagship brand, Newport, and increases of about 23 percent for its lower-priced brands such as Maverick and Old Gold.

The company estimates that, in contrast, cigarette volume fell 3.4 percent across the industry for the quarter.

Rivals Reynolds American Inc. and Altria Group Inc. both have reported selling fewer cigarettes in the quarter.

Lorillard company said its non-menthol Newport cigarettes, introduced in November, contributed significantly to its increase in volume, but it also noted it spent more promoting the new product.

The Newport brand is "just very strong and continues to organically grow," CEO Murray Kessler said in a conference call with investors.

High unemployment and rising cigarette prices and taxes caused many smokers to trade down to cheaper brands during the recession. Lorillard's Maverick and Old Gold and Reynolds American's Pall Mall have been among the beneficiaries.

Most tobacco companies have raised prices and cut costs to bolster profits as declining demand cut into cigarette sales. Smoking bans, health concerns and social stigma also have made the cigarette business tougher.

Lorillard's share of the U.S. retail market share increased 1.5 points during the quarter to 14.1 percent overall, and Newport's share of the menthol market was stable at 36.4 percent.

Lorillard's top competitors have ramped up efforts to grab some of the growing menthol market.

Lorillard, the oldest continuously operating U.S. tobacco company, spun off from Loews Corp. in 2008. It is the last of the country's top tobacco companies to report first-quarter results.

Altria Group, parent company of Marlboro maker Philip Morris USA, said raising prices and cutting costs helped its first-quarter net income climb 15 percent. It sold 6.4 percent fewer cigarettes, and the top-selling Marlboro brand lost market share.

No. 2 Reynolds American's net income surged in the first quarter. It benefited from strength in its Pall Mall and Camel brands and higher prices. Reynolds sold 5.2 percent fewer cigarettes.

Auf ATH bei 168.80 USD und immer noch günstig zu haben. Im November wurde ich ausgelacht als ich die bei 140 USD als günstig ansah. Charts alleine anzuschauen alleine bringt nicht viel ... Immerhin 20% seit ich ausgelacht wurde :)

Di, 26.04.1117:02
IBM schüttet Milliarden an Aktionäre aus - Aktie steigt auf Rekordhoch

ST. LOUIS (dpa-AFX) - Gestützt auf glänzende Zahlen und prall gefüllte Kassen schüttet der Technologiekonzern IBM Milliarden an US-Dollar an seine Aktionäre aus. Zum einem werde die Gewinnbeteiligung je Aktie um 15 Prozent auf 75 Cent je Stück erhöht, teilte das Unternehmen am Dienstag in St. Louis mit. Damit schüttet IBM Quartal für Quartal rund 900 Millionen Dollar an Dividende aus. Zum anderen genehmigt der Verwaltungsrat den Rückkauf von eigenen Anteilen für bis zu weitere acht Milliarden Dollar (rund 5,5 Mrd Euro). Inklusive bereits laufender Aktienrückkaufprogramme könne IBM jetzt eigene Aktien für bis zu 12,7 Milliarden Dollar erwerben. Doch damit nicht genug - das Unternehmen kündigte an, bereits im Oktober weitere Programme zum Erwerb von eigenen Anteilen prüfen zu lassen.

IBM setzt damit den Kurs der vergangenen Jahre fort. 'Seit 2003 haben wir über Dividenden und Aktienrückkäufe mehr als 100 Milliarden Dollar an unsere Aktionäre ausgeschüttet, ohne die Investitionen in das laufende, operative Geschäft zu vernachlässigen', sagte IBM-Chef Samuel J. Palmisano. IBM hatte erst in der vergangenen Woche die Zahlen für das vergangene Quartal vorgelegt und sich dabei in Bestform präsentiert. Der Umsatz war um acht Prozent auf 24,6 Milliarden Dollar gestiegen. Der Gewinn hatte um 10 Prozent auf unter dem Strich 2,9 Milliarden Dollar zugelegt.

Am Aktienmarkt wurden sowohl die Zahlen der vergangenen Woche als auch die Mitteilung vom Dienstag positiv aufgenommen. Der Kurs der Aktien kletterte am Dienstag um bis zu 0,91 Prozent auf 169,20 Dollar und damit auf ein Rekordhoch. Das im Dow Jones notierte Papier gehört seit dem Ende der Finanzkrise zu den größten Gewinnern unter den US-Standardwerten. Seit Ende 2008 stieg der Marktwert des Unternehmens um mehr als 100 Prozent - mit einem Börsenwert von rund 205 Milliarden Dollar gehört IBM weltweit zu den teuersten Unternehmen. In den USA kommt derzeit der Ölkonzern ExxonMobil mit rund 427 Milliarden Dollar auf den höchsten Börsenwert./zb/he
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.412.531 von benny_m am 26.04.11 17:18:39Da hab ich mal richtig Glück gehabt mit meinem Timing.
Hatte Anfang März meine Position in LO verdoppelt.
Hätte natürlich auch bei einer negativen Entscheidung der FDA
schlecht ausgehen können. LO macht ja mit seinen Mentholzigaretten
über 90% des Umsatzes.
Man muss halt an das Unternehmen und die Strategie glauben. Wenn Zweifel daran bestehen dann sollte man die Finger davon lassen. Das sehe ich auch in Sachen Goodwill so. Wer denkt, dass Abschreibungen fällig sind, da das Management Schrott gekauft hat, der sollte was anderes kaufen.

Man muss bei Growth-Unternehmen einfach an die weiterhin bestehende langfristige Story glauben. Man sahs heute auch bei PUMA wieder. Sie lieferten zur Abwechslung mal wieder gute Zahlen und Aussichten und wurden dafür auch belohnt. Der Discount hat sich merklich verringert die letzten 2 Handelstage. Hätten sie das Gegenteil gemacht dann wäre er jetzt vermutlich bei -30%.

Im Medtech-Bereich scheinen die Ergebnisse bisher sehr gut ankommen. Bleibt zu hoffen, dass der TECH-Bereich auch nachzieht und nicht wieder enttäuscht.

Zimmer Holdings könnte mit Lorillard die nächste Aktie sein, die ihren Inneren Wert 2010 übersteigt. Immerhin waren sie bis zu 25% unterhalb des IW!


Becton Dickinson beats by $0.08, beats on revs; guides FY11 EPS above consensus Reports Q2 (Mar) earnings of $1.38 per share, $0.08 better than the Thomson Reuters consensus of $1.30; revenues rose 6.8% year/year to $1.92 bln vs the $1.86 bln consensus. Co issues upside guidance for FY11, sees EPS of $5.55-5.65 vs. $5.52 Thomson Reuters consensus. This revised guidance reflects the anticipated effects of favorable currency and operating efficiencies, partially offset by higher resin costs and the negative impact of the Japan earthquake and tsunami.

Q1 adjusted EPS $0.92 vs Street view $0.88
* Revenue up 4 percent to $2.72 billion
* Sees full year adjusted EPS $4.05 to $4.15
* Shares rise 3 percent (Adds analyst comment, share price)



By Bill Berkrot
NEW YORK, April 27 (Reuters) - Thermo Fisher Scientific Inc(TMO.N) reported better-than-expected first-quarter profit on solid growth in the analytical technologies business and strength in Asia, and its shares hit a multiyear high.
The company also raised its full-year earnings and revenue forecast range.
Thermo shares rose 3 percent, reaching a level last seen in August of 2008.
Excluding items, the company had adjusted earnings of 92 cents a share, topping analysts' average expectations by 4 cents, according to Thomson Reuters I/B/E/S.
Thermo, one of the world's largest makers of scientific instruments, said net profit rose to $252.2 million, or 64 cents per share, from $232.3 million, or 56 cents per share, a year ago.
"It was a really strong quarter. China and India are driving the growth," Peter Lawson, an analyst for Mizuho Securities, said, noting that Thermo is benefiting from infrastructure and hospital building in China as well as outsourcing to Asia by the pharmaceutical industry.
Thermo said on Wednesday that it now expects 2011 adjusted earnings of $4.05 to $4.15 per share, up from its prior view of $4.00 to $4.10 per share. It sees full year revenue of $11.52 billion to $11.62 billion, up from its earlier forecast of $11.33 billion to $11.45 billion.
Analysts on average are looking for 2011 earnings of $4.08 and revenue of $11.48.
The new forecast includes any benefit from Thermo's $2.1 billion acquisition of Dionex Corp (DNEX.O), which it expects to close in mid-May. It does not include results from the recently sold Athena Diagnostics or Lancaster Laboratories businesses.
Lawson said the Dionex deal will help Thermo to accelerate sales in the water and environmental testing business, "which are exceptionally strong trends for the tools space at the moment."
Revenue for the quarter rose 4 percent to $2.72 billion, exceeding Wall Street estimates of $2.65 billion.
Sales of analytical technologies rose 9 percent for the quarter to $1.18 billion. The laboratory products and services business grew at a far slower pace, rising only 1 percent to $1.69 billion.



WARSAW, Ind. (AP) - Orthopedic implant maker Zimmer Holdings Inc. said Thursday its first-quarter profit rose 2 percent on higher sales of reconstructive, dental and other products.
The company reported net income of $208.9 million, or $1.08 per share, up from $205.4, or $1.01 per share, a year earlier. Sales rose 5 percent to $1.12 billion from $1.06 billion.
Excluding charges, the company said it earned $1.19 per share. Analysts polled by FactSet expected, on average, earnings of $1.13 per share on $1.09 billion in revenue.
During the quarter, sales of reconstructive products rose 3 percent to $842 million, while dental product sales rose 21 percent to $63.4 million and trauma product sales rose 16 percent to $70.2 million. Meanwhile, spinal unit sales fell 5 percent to $57 million and surgical sales rose 10 percent to $84.3 million.
"Driven by the success of recently launched products, Zimmer delivered solid sales results across all geographic segments in the first quarter, resulting in improved margins and leveraged earnings," said David Dvorak, Zimmer president and CEO, in a statement.
Looking ahead, the company said it still expects 2011 adjusted profit between $4.60 and $4.80 per share with sales growth of 2 to 4 percent on a constant currency basis. Analysts expect profit of $4.71 per share and sales of $4.42 billion.



Purchase (aktiencheck.de AG) - Die amerikanische PepsiCo Inc. (ISIN US7134481081/ WKN 851995), der zweitgrößte Softdrink-Konzern der Welt, meldete am Donnerstag, dass ihr Gewinn im ersten Quartal angesichts gestiegener Kosten gesunken ist. Die Erwartungen wurden auf bereinigter Basis jedoch übertroffen. Die Umsätze konnten indes deutlich zulegen und profitierten dabei von der letztjährigen Übernahme zweier Abfüllunternehmen.

Der den Aktionären zuzurechnende Nettogewinn belief sich auf 1,14 Mrd. US-Dollar bzw. 71 Cents pro Aktie, gegenüber 1,43 Mrd. US-Dollar bzw. 89 Cents pro Aktie im Vorjahr. Um Einmaleffekte bereinigt lag der jüngste Gewinn bei 74 Cents (Vorjahr: 76 Cents) pro Aktie. Der Umsatz nahm im Berichtszeitraum um 27 Prozent auf 11,94 Mrd. US-Dollar zu.

Analysten waren zuvor von einem Gewinn von 73 Cents pro Aktie und einem Umsatz von 11,71 Mrd. US-Dollar ausgegangen. Für das laufende Quartal prognostizieren sie ein EPS-Ergebnis von 1,22 US-Dollar bei Erlösen von 16,26 Mrd. US-Dollar.

Für das laufende Geschäftsjahr 2011 rechnet der Konzern weiterhin mit einem währungsbereinigten Wachstum beim EPS-Ergebnis (Core EPS) um 7 bis 8 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

5 Aktien, die mehr oder weniger knapp nicht ins musterdepot am stichtag kamen:











Discounts beziehen sich auf die REALEN EPS für 2010. Mit Colgate hätte es so sogar ins Depot geschafft, da sie die Analystenschätzungen für 2010 geschlagen haben und mit der Schätzung die Aufnahme knapp verpasst haben. Unterhalb des IW scheint guter Einstiegszeitpunkt gewesen zu sein.

McDonalds ist 2 mal knapp unterhalb des IW gewesen. Auch hier hätte sich ein Einstieg gelohnt. Zumindest in USD. Privat habe ich beim zweiten Mal gekauft und bei +-0% dank USD :)

Walgreens knapp nicht reingekommen und danach klasse performt. Zum Glück habe ich sie privat im Februar verkauft. Ansonsten wärs dollarmässig auch nach unten gegangen

Bei Patterson gilt gleiches. Leider knapp nicht reingekommen und gut performt.

PG war deutlich zu teuer. 2011 wird es wohl ein deutlich höheres EPS und somit auch einen deutlich höheren IW geben. Daher nicht uninteressant.
Leider war zum Stichtag des Musterdepots keine der 3 börsennotierten Eisenbahngesellschaften auf meiner Watchlist. 2 (NSC und CSX) hätten es ins Musterdepot geschafft. Alle 3 hätten eine gute Performance hingelegt. Das Geschäft scheint zu brummen.Und somit hatte Buffett mal wieder recht als er 2006 begann seine Eisenbahngesellschaft zu kaufen. Die die damals gelächelt haben, stauen jetzt wahrscheinlich darüber.

Norfolk (aktiencheck.de AG) - Die Norfolk Southern Corp. (ISIN US6558441084/ WKN 867028), die viertgrößte Eisenbahngesellschaft in den USA, meldete am Mittwoch nach US-Börsenschluss, dass ihr Gewinn im ersten Quartal um 26 Prozent gestiegen ist, was das Ergebnis einer stärkeren Nachfrage nach vielen Gütern sowie höherer Transportpreise ist. Die Erwartungen wurden geschlagen.

Der Nettogewinn belief sich auf 325 Mio. US-Dollar bzw. 90 Cents pro Aktie, nach 257 Mio. US-Dollar bzw. 68 Cents pro Aktie im Vorjahr. Der bereinigte Gewinn lag im Berichtszeitraum bei 1,00 US-Dollar pro Aktie. Der Umsatz erhöhte sich um 17 Prozent auf 2,62 Mrd. US-Dollar.

Analysten waren im Vorfeld von einem Gewinn von 90 Cents pro Aktie und einem Umsatz von 2,48 Mrd. US-Dollar ausgegangen. Für das laufende Quartal sehen sie ein EPS-Ergebnis von 1,23 US-Dollar bei Erlösen von 2,66 Mrd. US-Dollar.

Die Aktie von Norfolk Southern schloss gestern an der NYSE bei 68,41 US-Dollar (-0,01 Prozent). Nachbörslich gewann der Titel 3,06 Prozent auf 70,50 US-Dollar. (28.04.2011/ac/n/a)





Performance in LW war gut diese Woche. In Euro liegt sie immer noch bei 3,x %. Was soll man machen wenn der Euro ein solches maß an Stärke ist. Und der Euro-Raum absolut keine Problem hat.





Auch nach der 3. Quartalszahlen-Woche gabs keine Werte, die mit dem KURS den IW2010 (auf Basis reales EPS2010) überschritten bzw. unterschritten. Lorillard hat real ein höheres EPS2010 ausgewiesen als im November geschätzt wurde, daher hier noch unter dem IW. Weisse Kurswerte haben eine Wochen-Performance von >5% hingelegt





Fast alle Aktien im Plus diese Woche:





Der durchschnittliche Discount ist auf -6% verringert worden. Vllt klappts ja noch mit dem break even..





Medtronic scheint die Delle nach den letzten Zahlen auch überwunden zu haben.





Selbst Baxter läuft inzwischen.





Covidien läuft schon seit November ziemlich gut und konstant. In D aber vollkommen unbekannt.





Wal-Mart scheint auch wieder aufzustehen...





Die deutschen Anleger kaufen Siemens und warten seit Jahren darauf, dass die 110 euro wieder kommen. Dabei gibts doch bessere Industriewerte wie United Technologies. Diese Woche neues ATH in USD. Und dieses Jahr auch schon ein neues ATH in EURO...








Kellog gaben die Zahlen am Freitag auch nochmal Rückenwind.





Microsoft wieder mal schwach nach Zahlen. Die könnten unendlich viel Geld verdienen und es ginge nach den Zahlen eh wieder runter :) ...Kann man wie beim Euro nichts dran ändern...





Lorillard hat als 14. Aktie den IW (Basis November-Schätzungen) überschritten.


Zum Stichtag des Musterdepots hätten folgende europäische Werte eine Aufnahme erreicht (Mit Annahme man hätte das EPS2010 da schon gekannt, da ich keine Schätzungen vom November für die Werte habe!):

PUMA -6,5%
Henkel ST 0,47%
Gerry Weber 33,09%
Imperial Tobbacco Group 5,88% In Pfund !! Abwertung Pfund: ca.3,5%
Unilever -1,99% (die holländische Euro-Version von Unilever)
Bell Holding 26,21% In Schweizer Franken !! Abwertung Franken: ca. 6%
Heineken 10,08%
Kerry 9,16%
Carlsberg 8,21%
Linde 14,23%
Fuchs Petrolub ST 4,05%
Software AG 30,06%
Accell 12,76%
Hügli 5,9% in Schweizer Franken ...

In Landeswährungen 10,82% im Schnitt.

Die DAX-Performance liegt bei 8,85%, die des H-DAX bei 10,72 und die des breiten MSCI Europe bei 5,31%.

Interessant ist, dass man auch ohne die große Kunst einer DCF-Analyse und stundenlangem Geschäftsberichte lesen eine Gerry Weber gekauft hätte.

Auch interessant ist, dass ich bei 100 Euro die Software AG noch als günstig hingestellt habe, trotz, dass sie sich damals schon verdreifacht hat vom Tief. Immerhin gabs nochmal 30% Kursgewinn. Man sollte sich also von einem tollen Chart nicht abschrecken lassen...

Ansonsten könnte man glaub mit so einem 14-Aktien-Depot gut leben. Die relativ unbekannten Bell, Hügli und Accell sind fast jedes Jahr zu billig. Warum weiss ich auch nicht. Kommen vllt ausm falschen Land.

Ansonsten hat mich das tolle Wachstum von Fuchs überrascht. Hatte hier eigentlich wegen des Petrolub einen zyklischeren Wert erwartet.
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.433.801 von benny_m am 30.04.11 14:16:19Der Schweizer Fleischmarkt wird durch Importquoten geschützt. Sollten diese gekürzt werden oder gar fallen, wäre es mit den Gewinnen bei der Bell Holding schnell vorbei.

Viele Preise in der Schweiz werden entweder künstlich hoch gehalten, oder aber die Importeure verdienen sich eine goldene Nase. Unter freiem Handel verstehe ich jedenfalls etwas anderes.
Der Großaktionär und Haupt-Kunde von Bell ist die Supermarktkette COOP. Also kann man ganz locker bleiben. Deswegen dürfte sie auch relativ billig sein. Probleme sehe ich eher darin, dass sie in der Schweiz kaum noch wachsen können und somit ins Ausland müssen


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Man sieht, dass die outperformance gegenüber den US-Indizes fast immer durch geringere Verluste in fallenden Marktphasen erzielt wurden.

Seit Herbst 2010 scheint wieder mehr Geld in andere Werte zu fließen, da da die Outperformance anfängt. Oder anders gesagt, dort wurde auch der derzeitige Aufschlag von DJ bzw. S&P500 gegenüber dem Musterdepot erzielt.

2008 mit positivem Ergebnis sieht auf den ersten Blick gut aus, aber es qualifizierten sich gerade 3 Werte von 45. Und 2 davon mit -0,x % Discount. Das waren IBM und Ross Stores. Nur Family Dollar Stores hatte einen relativ hohen Discount von 21%. Es wären einem bei der beschaulichen Auswahl jedenfalls aufgefallen, dass die Märkte alles andere als günstig sind. Auch hier hat die Formel zusätzlich positives bewirkt indem sie die IW durch den gestiegenen zins erhöht hat. 2009 durch den sehr niedrigen Zins verringert hat und somit einige Aktien mehr als mit festem Zins ins Depot kaufen. Ich würde mein Geld aber sicherlich wie 2008 nicht nur in 3 Werte stecken, daher sollte man bei mechanischen Handeln sicherlich einen Mindestanzahl an Werten vorgeben. Aber da ja das Depotergebnis positiv war, wäre auch die Performance mit X % Cashanteil positiv gewesen.

Mit rund 10% für 2008, 28% für 2009 und 13% für 2010 hätte man ganz ordentlich abgeschnitten. Vor allem wenn man bedenkt, dass 2006+2007 gute Börsenjahre waren. 1,1*1,28*1,13 ergibt immerhin 59% Wertzuwachs in Landeswährung in 3 jahren. Ohne Dividendenberücksichtigung.
Wie ich es mir gedacht hatte konnte wohl einige gut gelaufenen Unternehmen im S&P500 die Erwartungen nicht so ganz erfüllen und der Index hat sich seit Beginn der Quartalszahlen-Saison nicht so gut entwickelt. Die 5% Rückstand wurden aufgeholt und der Index zumindest heute überholt. Aber nächste Woche beginnen ja die zahlen des Tech-Sektors :)



Bei BDX hätte man unterhalb des IW auch zuschlagen können. Beim Japan-Kursverfall hatte man sogar ne zweite Chance:



Fresenius, einer den wenigen deutschen Werte, die ich im Januar interessant fand...



Puma war bei 207 Euro auch ein netter Kauf. Leider dürfte der Free Float zu klein sein um die Aktie noch deutlich steigen zu lassen.



Das Problem hat Adidas nicht und bekommt auch einen bessere Aufschlag. Hätte man beim Unterschreiten des IW im März gekauft, hätte es sich ganz nett gelohnt...



Reckitt hat das seltene Phänomen das der Kurs unterhalb des IWs steht wohl auch beendet. Vllt wars auch ne nette Einstiegsgelegenheit



Henkel beginnt auch wieder zu laufen:



Heineken... auch ein netter unterschätzter Wachstumswert. Auch hier ist es erstmal vorbei mit nem Kurs unterhalb des IWs



Software AG war im November immer noch günstig, trotz Verdreifachung des Kurses

Der Grieche tanzt Tante Merkel und Co. auf der Nase rum und so wird auch die Performance in Euro wieder besser :)

In USD konnte das Musterdepot diese Woche 0,5% zu legen, während S&P500 sowie DowJones 1,5-2% abgaben.



In USD haben 26 von 30 Werten ein positive Performance. Die 2 schlechtesten Werte CSCO und PETS waren vor dem absturz über ihrem inneren Wert.

14 von 30 Werten notierten zwischenzeitlich mal über ihrem IW. Zimmer Holdings steht kurz davor.



Lorillard hat nun auch mit IW basierend auf dem realen EPS überschritten. Ansonsten gabs keine Veränderungen:



Die Wochenperformance der Musterdepotaktien war ganz nett. Nur 3 waren unter den Indizes. Ganz oben wieder mal Healthcare-Aktien, die im S&P 500 ja nur rund 11% ausmachen. Diese Woche hat sich 0% Energieanteil gegenüber 15% im S&P wohl ausgezahlt

Antwort auf Beitrag Nr.: 41.469.633 von abitur2 am 07.05.11 22:14:31Danke, endlich findet mal jemand so etwas!
Ich schau mir das die nächsten Tage mal an!

Grüße,
Cow
Zitat von abitur2: Was haltet ihr von dieser Auflistung:
http://www.grahaminvestor.com/screens/graham-number-ncav-scr…


Passt besser in den Thread:
http://www.wallstreet-online.de/diskussion/1159006-111-120/a…

Da es um die Anlagemethode von Graham handelt und nicht um die Formel für growth-stocks.

Aber es hat ein paar Hardcore-Aktien bei der Auflistung dabei. Ein Negativer Z-Score ist schon interessant :)
Antwort auf Beitrag Nr.: 41.470.528 von benny_m am 08.05.11 18:43:53Ich hatte gelesen, der z-Score funktioniert heutzutage nicht (mehr).
nach dem z-score sind viele dax-unternehmen insolvenz-gefährdet :)

das problem ist, dass man irgendwann in den 80ern oder 90ern einfach den z-score für alle s&p500-unternehmen ausgerechnet hat und dann einfach das S&P-Rating nahm. Alles was die als riskant ansahen (also ab Rating B) war unsicher. Daher sagt er m.M. nach nix über das Risiko ansich aus. Aber man kann die Entwicklung über die jahre beobachten und sehen ob das Unternehmen bilanziell besser wird oder nicht. Gerade Unternehmen wie Schlott brauchen sich über eine Insolvenz nicht wundern, wenn man trotz schlechter Bilanz und Lage dann noch Dividenden zahlt...

Aber ein Negativer Z-Score ist schon krass. Das hatte nicht mal Schlott ...

Was auch schwierig ist wenn man sich die Formel anschaut:

-geht eigentlich nur über eine hohes negatives EBIT (x3)
-da ja x2, x4 und x5 nur positiv sein können und x1 ((Umlaufvermögen – kurzfristige Verbindlichkeiten) / Bilanzsumme) nicht extrem negativ sein kann

wobei das EBIT zwar mit Faktor 3,3 eingeht aber vorher noch durch die Bilanzsumme geteilt wird. Also muss man eine hohen operativen Verlust im Verhältnis zur Bilanzsumme erzeugt haben...
Mal ein kleiner Überblick über die derzeitige lage der betrachteten US-Aktien:

Auffallend:

- Fast alle Werte haben von ENDE 2010 bis heute zugelegt
- Stark im letzten halben Jahr vor allem die Medtechs
- Die Techs weiter schwach und günstig
- Konsum/Nahrung/Tabak inzwischen nicht mehr billig
- Bei vielen großen Unternehmen sieht es derzeit so aus, dass der Kurs mit den IW also den geschätzen Gewinn wächst. Dies bestätigt wohl die 3-phasige Hausse-Theorie. 1. Phase: Das steigt alles, da alles sehr günstig nach dem Ausverkauf. Sieht man auch an 2008/2009. 2.Phase: Dort steigt/fällt der Kurs mit den gelieferten Ergebnissen. 3.Phase: Übertreibung. Derzeit sieht es also nach Phase2 aus.




























Alle Medtechs liefen sher gut das letzte halbe Jahr. Privat habe ich mich dummerweise für Medtronic, Gilead, Abbott und Johnson&Johnson aus dem Gesundheitsbereich entschieden. Und dummerweise gg St.Jude und Zimmer Holdings, die ich aufgrund ihrer damaligen Unterbewertung ebenfalls auf meiner Liste hatte. Andere gute gelaufene Werte wie Stryker waren mir nicht billig genug.



Im Konsumbereich haben vorallem die Tabakunternehmen mal wieder gut performt. Die in D relativ unbekannte Buckle auch. Leider ist die mir privat kursmässig weggelaufen. Dafür läuft mir PETS immer mehr entgegen. Inzwischen bei rund -30% Abschlag zum IW. Was sich bei vielen anderen Werten als Boden erwiesen hat...



Im Nachhinein könnte ich privat auch sagen, dass ich auf meinen Techanteil (MSFT, HPQ und CSCO) noch ein halbes Jahr verzichten hätte können und dafür 3 Medtechs mehr kaufen hätte sollen. Leider ist man im Nachhinein erst schlauer und am Anfang liefen sie ja ganz gut.

Bei den Nahrungsaktien hat sich die Unterbewertung von Pepsi und Kellog auch aufgelöst, während Campbell in eine Stagnationsphase beim EPS ist.



Bei den Industriewerten hat UTX gewohnt gut abgeschnitten. ITT auch nachdem man die Aufspaltung in mehere einzelne Unternehmen angekündigt hat.



Mit Zimmer hat diese Woche die 15. von 30 Aktien den IW überschritten.
Inzwischen siehts dank Griechenland auch in Euro ganz gut aus.

Wundern tut mich nur die leichte Out-Performance gegenüber DJ und S&P500, da der Ansatz der Outperformance von werthaltigem Investieren gegenüber den Indizes bei mir immer so war, dass man bei steigenden Märkten halbwegs mitkommt und wenn Korrekturen einsetzen man weniger verliert. Da aber DJ und S&P500 fast nur nach oben gelaufen sind im letzte halben Jahr ist es daher etwas verwunderlich.

Interessant ist für mich auch, dass man Leute, die im letzten halben Jahr CSCO, HP, MSFT, Amgen, Gilead, PETS usw. im Depot haben wohl eher als krasse Underperformer ansieht ...












13,34% in USD sowie 9,04% in EURO ...vermutlich wird demnächst Zeit für eine Korrektur.

13,34% entspricht bei 175 Tagen 29,8% Jahresrendite und das dürfte deutlich zuviel sein. Es kommt ja noch hinzu, dass das Musterdepot am Anfang rund 2,8% Dividendenrendite hatte und die jetzt zur Hälfte auch ausgeschüttet sein dürfte... Aber man könnte ja das Depot jetzt schon liquidieren und hätte fast 15 % inklusive Dividenden in LW gemacht.

Zum Vergleich mal die Performance des Volksfonds der Deutschen seit 18.11.2010... dem Vermögensbildungsfonds I der DWS:



Im Augenblick mal wieder unterhalb der Performance eine MSCI World.... Frag mich manchmal warum die soviel Geld zum Anlegen bekommen und auch noch eine nette Gebühr dafür verlangen dürfen

30% USA-Anteil ..

1,43% Gebühren bei 5,46 Milliarden ...Nur 78 Millionen pro Jahr



Auch ein UNIGlobal sieht nicht besser aus:


Trotz 44% USA-Gewichtung laut comdirect! 1,29% Gebühren bei 6,31 Milliarden Euro... Schlappe 81 Millionen Euro pro Jahr
3 Veränderungen zur Vorwoche:

Musterdepotswert CA dank Enttäuschung bei den Zahlen wieder unter dem IW
Musterdepotswert Zimmer Holdings ist jetzt über dem IW

und Sysco dank starker Zahlen mit 11% Wochenperformance knapp über den IW gerutscht



Die Musterdepotswerte schnitten überwiegend besser als die Indizes ab. Enttäuschend mal wieder Cisco, PETS und MSFT. Dazu eben die schwachen Zahlen der zuvor aber gut gelaufenen CA



Damit gabs jetzt seit Mitte März die 8. positive Wochen-Performance (in USD) in Folge!

Aktuell Stände:

Depot in USD: 12,8%
Depot in Euro: 9,6%
DJ: 12,6%
S&P500: 11,8%
Russell3000: 12,7%
DAX (ohne Dividenden, in Euro): 5,1%
MSCI World (in Euro mit Div): 5,3%
MSCI Europe: 4,9%

Der durchschnittliche Discount im Musterdepot liegt bei -5,1%

Die bisherige Quartalsperformance im 2. Quartal ist sehr zufriedenstellend. Sie zeigt aber auch, dass Unternehmen, die gute Ergebnisse liefer, wie z.B. JNJ, Buckle oder LO belohnt werden und Unternehmen, die beim Ergebnis/Ausblick enttäuschen eben auch abgestraft werden, siehe CA, GILD, PETS oder CSCO



Dank übermässig guter Ergebnisse konnte dem S&P500 fast 4,5% abgenommen werden. Was natürlich auch auf den Verzicht von Energie- und Finanzwerten zurückzuführen ist.
Kleiner Backtest was passiert wäre wenn man seit 31.12.10 zum jedem Monatsende die Aktien bewertet hätte und immer die die da als günstig betrachtet wurden, den Monat gleichgewichtet (zu Monatsbeginn) gehalten hätte...

Interessant finde ich, dass auch 36 günstigen Aktien vom 31.12 23 günstige Aktien zum 30.04. wurden... Inzwischen sind noch 21 ...

Sowohl DJ als auch S&P500 wurden outperformt.

Mal den Backtest bis Anfang 2007 zurückgerechnet...

Monatliches anpassen dürfte zwar für einen Privatanleger teuer sein (und Steuereffekte sind ja auch nicht drin), aber für einen Fonds sollte das möglich sein... Und +120% während S&P sowie DJ immer noch unter den Hochs sind, ist schon interessant:



















Mal kurz ein Diagramm über die Jahresrendite in Abhängigkeit des Einstiegsmonats beim Backtests und beim S&P500...

Beim S&P500 war ein Einstieg von DEZ2006-AUGUST2008 ein Non-Event bis heute... Mit zum Teil tiefen minus zwischdrin.

Während der schlesteste Einstiegsmonat für ein solches Depot nach der Formel der August 2008 war. Aber man hätte von damals bis heute immer noch 11,46% p.a. Kursgewinn. Dazu käme ja auch noch ne nette Dividende.

Die 15-20% p.a. bei einem Einstieg in 2007 sind schon sehr erstaunlich. Da ja dazwischen eine Weltwirtschaftskrise war und man IMMER voll investiert gewesen wäre.




Hey Benny,

sag mal, im Falle Hewlett Packard, wenn es zu einer Gewinnwarnung kommt, aktualisierst du dann deine Berechnungen?
Hast du eine Idee, inwieweit der Discount bei starken Blueships schon einmal negativ abweichen kann, Gesetz dem Fall das Unternehmen macht noch Gewinne und die Wirtschaft wächst. Nur um eine Idee zu haben, wie sich Microsoft oder HP entwickeln werden.

Danke,

LG,
Cow
Zitat von CowNChicken: Hey Benny,

sag mal, im Falle Hewlett Packard, wenn es zu einer Gewinnwarnung kommt, aktualisierst du dann deine Berechnungen?
Hast du eine Idee, inwieweit der Discount bei starken Blueships schon einmal negativ abweichen kann, Gesetz dem Fall das Unternehmen macht noch Gewinne und die Wirtschaft wächst. Nur um eine Idee zu haben, wie sich Microsoft oder HP entwickeln werden.

Danke,

LG,
Cow


wie du ja siehst benütze ich das EPS2010 als Grundlage.

Grundlage für die Depotaufnahme war EPS2010 am Stichtag. Bei MSFT und CSCO lags ja schon vor da die Juni als GJ-Ende haben. Bei anderen wars die Schätzung der Analysten bei msnmoney.

Daher haben es z.B. Abbott rein geschafft aber CocaCola nicht. Im Vergleich zu den Schätzungen haben Abbott weniger und KO mehr ausgewiesen. Das hängt m.M. nach damit zusammen, dass einmalige Sachen bei den Schätzungen nicht berücksichtigt werden, bei der MSN-10-Jahres-EPS-Übersicht schon. Und diese nehme ich für meine Tests. Ich glaube auch, dass das das fairstes EPS ist, da wohl alle Tricks rausgerechnet werden. Ich stelle gerade meine Europa-Berechnungen von Hand auf automatisch um und nehme da auch das MSN-EPS und bei einigen Werten sind da gravierende Abweichungen. Ich glaube SAP ist da so ein Fall.

Für die Berechung des Discount jeder Aktie om Depot habe ich die Schätzungen gelassen um Konstanz zu haben.

Inzwischen bin ich aber der Meinung, dass ein Start nach Q1 im März sinnvoller ist als im Herbst mit den Schätzungen. Zu Q1 liegen dann alle EPS real vor. hat aber den Nachteil, dass dann manche schon wieder 9 Monate alt sind...

Für die wöchentlichen Übersichten über die 105 betrachteten werden verwende ich das reale EPS.

Im HP-Fall bezieht sich ja die Gewinnwarnung auf 2011. Und hat somit eh nichts mit den Discounts hier zu tun. Höchstens die ab und zu betrachteten Schätzungen für 2011 und 2012 werden sinken, da wahrscheinlich die Analystenschätzungen sinken werden.

Ich persönlich habe gestern HP gekauft, sowie letzte Woche MSFT und 2xCSCO.

Zum max. Discount. Da dachte ich, dass so 30-35% ein guter Wert sind. Aber HP ist glaub jetzt schon bei 40%. Viele Werte haben sich bei 30-35% stabilisiert.

Es stellt sich halt auch die Frage, wie lange man Unternehmen X noch als Wachstumsunternehmen ansehen kann. Bei Best Buy und PETS wirds irgendwann kritisch... HP hingegen wächst ja immer noch ganz nett
Free CF als operativer CF minus CAPEX ...

Als Aktienanzahl wurde der Durchschnitt des Jahres genommen. BASIS 2006.

Auf die Market Cap bezogene Daten sind immer auf Market Cap = Schlusskurs Vorjahr * durchschn. Aktienanzahl (diluted) angenommen.

Bei Philip Morris Int. bezieht es sich auf 2008-2010, da sie nur seit da an der Börse sind.

Man sieht, dass bei einigen Werten das Potenzial beschränkt ist und bei anderen wie CSCO, HP und MSFT noch erhebliches Potenzial für Rückflüsse vorhanden ist. CSCO hat in den ersten zwei Quartalen endlich mal angefangen zumindest den FCF an die Aktionäre zurückzuführen. Und auch so, dass die Aktienanzahl sinkt. Die vorherigen Rückkäufe gingen für den Options-Dreck drauf.

Krass finde ich MSFT. 7% p.a. an Rückflüssen und das bei starker Kursentwicklung.

Warum man besser keine deutschen Werte kauft sieht man an Daimler. 3 Milliarden für Rückkäufe verballert, damit man dank Krise jetzt noch mehr Aktien hat. Und CASH hat man immer nur dann, wenn die eigenen Aktien und Übernahmen (Tognum) teuer sind.

Daten sind von msnmoney