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Ausländerkriminalität - ein deutsches Tabuthema (Seite 254)



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Antwort auf Beitrag Nr.: 23.219.556 von LadyMacbeth am 29.07.06 23:12:58„Ich will zukünftig nicht jedem Dunkelhaarigen mit Misstrauen begegnen. Das Schlimme ist aber: Solche Typen schüren erst die Ausländerfeindlichkeit.“

Sind es nicht gerade Leute wie diesr Hupke, die bislang immer erfolgreich verhindert haben, daß man solchen Kriminellen, energisch - z.B. durch Abschiebung - entgegen tritt, und die gleichzeitig immer neue Zuwanderer aus "diesen" Kreisen befürworten?

Jüngstes Beispiel Nahost:
>Schäuble lehnt Aufnahme von Libanesen ab
Innenminister Wolfgang Schäuble hat sich gegen eine Aufnahme libanesischer Kriegsflüchtlinge in Deutschland ausgesprochen.
(...)
Heftige Kritik an Schäubles Forderungen hat Grünen-Chefin Claudia Roth geäußert. "Wenn der Innenminister angesichts dieser Katastrophe sich einer Aufnahme verweigert, ist das ein Ausdruck von geistiger Kälte, fehlender christlicher Nächstenliebe und mangelnder humanitärer Verantwortung", sagte sie der "Welt am Sonntag". "Schäuble soll seine Äußerungen sofort zurücknehmen."...<

http://www.wams.de/data/2006/07/30/979250.html
SERIEN-TÄTER SCHLUG WIEDER ZU

Wer stoppt den Grünen-Schläger?


Von OLIVER MEYER

Andreas Hupke


Bezirksbürgermeister Hupke stellte brutalen Dieb
Überfall auf Grünen-Politiker

Köln – Die Liste seiner Straftaten ist lang – und wird immer länger. Versuchter Raub, Einbruch, Körperverletzung und Diebstahl.

Wann wird der Mann endlich gestoppt, der vor wenigen Tagen den Bezirksbürgermeister Innenstadt und Grünen-Politiker Andreas Hupke (56) überfiel und beleidigte (s. „Mehr Info”-Box)? Denn jetzt schlug er schon wieder zu.

Zülpicher Straße 40, morgens um vier Uhr: Wie bei Hupke auch versuchte der Iraker Nouredin B. (34), einem Passanten (42) von hinten die Geldbörse aus der Hosentasche zu klauen. Doch das Opfer bemerkte den Coup – und wehrte sich. Es kam zu einer Auseinandersetzung. :eek:

Schließlich gab der Gangster auf - und rannte davon. Schön blöd: Er verlor bei dem Gerangel seinen Ausweis. Damit war schnell klar, wer der Täter war. Folge: Wieder Strafanzeige wegen versuchten Raubes gegen Nouredin B. Aber in Haft muss er vorläufig nicht. Denn, so erklärt ein Beamter: „Ein versuchter Raub ist kein Haftgrund. Fasst man allerdings alle Taten zusammen, so muss man davon ausgehen, dass der Mann ein Wiederholungstäter ist. Und das könnte reichen, um ihn endlich wegzusperren.“

In den nächsten Tagen könnte Nouredin B. im Knast landen. Denn der zuständige Staatsanwalt könnte ihn nun beim Haftrichter vorführen lassen.


http://www.express.de/servlet/Satellite?pagename=XP/index&pa…
SEX-GANGSTER FILMTEN 20-JÄHRIGE

Olga: Sie waren so grausam


Von DIETMAR BICKMANN

In dieser Grillhütte wurde Olga P. von den Männern vergewaltigt, die brutale Tat mit einem Handy aufgezeichnet.
Foto: Paul





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Bonn – Olga P. (20, Name geändert), die auf einer Geburtstagsparty an einer Grillhütte von zehn Männern vergewaltigt wurde (EXPRESS berichtete).

Der Polizei ist in den Ermittlungen der Durchbruch gelungen. Ein Täter hatte mit einem Handy die Szene gefilmt. Spezialisten haben das gelöschte Video jetzt rekonstruieren können. Das Verbrechen ist nun dokumentiert - in allen ekligen Details.

Selbst hartgesottene Juristen können sich nicht daran erinnern, jemals etwas so Grausames gesehen zu haben. Mehrere Minuten ist auf dem Beweisvideo die brutale Vergewaltigung zu sehen – schonungslos in allen Einzelheiten. :eek::mad:

Einer der Täter hat einfach auf die Aufnahmetaste eines Handys gedrückt und gefilmt, was die neun anderen Männer mit der 20-jährigen Frau machen. Als die Polizei anrückte, löschte der Mann den Film schnell wieder.

Doch nun ist Experten vom LKA ein Coup gelungen. Trotz des Löschens konnten Spezialisten den Film, der in drei Sequenzen zerlegt ist, wiederherstellen. Jetzt sieht es nicht mehr so gut aus für die zehn Männer, von denen sieben seit Mai in Untersuchungshaft sitzen.


Die Staatsanwaltschaft, die in Kürze die Anklageschrift vorlegen will, könnte sich kaum ein besseres Beweismittel wünschen. Auch, weil die Männer bislang eisern geschwiegen hatten.

Das war passiert: Anfang Mai feiert eine Frau an einer Grillhütte ihren 23. Geburtstag – das Verteidigungsministerium ist nur 30 Meter entfernt. Das 20-jährige Opfer ist ein Partygast. Genau wie die Täter.

Nacheinander fallen sie über die junge Frau her. Ein Spaziergänger, der die unglaubliche Szenerie mitbekommt, ruft sofort die Polizei. Als die Beamten am Hardtberg eintreffen, sind noch vier Täter vor Ort. Das Opfer trägt an Textil nur noch Fetzen an ihrem Körper, der zudem schwer verwundet ist. An der Grillhütte liegen vier aufgerissene Kondomverpackungen herum.

Jetzt warten die Männer im Alter zwischen 18 und 27 auf ihren Prozess. Bei der Polizei sind sie längst keine Unbekannten mehr. Sie werden der Schutzgeld-Szene zugeordnet.
Mit dem neuen Beweisstück könnte ihnen eine Strafe jenseits von zehn Jahren Knast drohen.

Weit mehr, als die 23-jährige Party-Gastgeberin zu erwarten hat: Gegen sie wird noch immer wegen unterlasssener Hilfeleistung ermittelt.


http://www.express.de/servlet/Satellite?pagename=XP/index&pa…
http://www.abendblatt.de/daten/2006/07/29/591767.html

Vater drohte, seine Kinder mit Bombe zu töten

Wilhelmsburg: 39jähriger hielt die drei gefangen, fuhr stundenlang mit ihnen herum. Polizei stoppte Fehrat D. auf A 7. Er hatte die Trennung von seiner Frau nicht verwunden.

Ein grüner Van hält am Freitag nachmittag gegen 14 Uhr vor einem Mehrfamilienhaus an der Georg-Wilhelm-Straße (Wilhelmsburg). Die Mutter steigt mit den zwei Jungen und dem Mädchen aus, ein Verwandter begleitet sie. Shqipe D. (33) geht mit ihren Kindern langsam in die Wohnung im Erdgeschoß, das gemeinsame Zuhause - das Ende einer stundenlangen Odyssee.

Der 39 Jahre alte Vater hatte in der Nacht zu Freitag seine drei Kinder entführt. In einem Anruf bei seiner von ihm getrennt lebenden Frau drohte er gegen Mitternacht damit, sich und die Kinder zu töten - mit einer Bombe. Die 33jährige alarmierte die Polizei, die sofort eine Großfahndung einleitete. Motiv der Kindesentziehung: Der offensichtlich psychisch gestörte Vater hatte die Trennung von seiner Frau wohl nicht überwunden.

Gegen 21 Uhr hatte Fehrat D. die acht Jahre alte Semra sowie ihren Bruder Adonis (auch 8) und den zehnjährigen Dinis zurück zu seiner Frau bringen sollen - so, wie auch an den Tagen zuvor. Er meldete sich schließlich gegen 0.25 Uhr aus dem Auto - mit einer fürchterlichen Drohung: "Ich werde uns alle umbringen."

Die Mutter alarmierte sofort die Polizei, die die Drohung ernst nahm. Unter anderem, weil Fehrat D., bislang nur wegen einer Körperverletzung polizeibekannt, als psychisch auffällig gilt - und schon einmal verbale Drohungen ausgestoßen hatte. Mehr als 100 Fahnder waren im Einsatz bei der Suche nach dem Vater und den Kleinkindern. Im Morgengrauen wurde der dunkelblaue Ford Escort schließlich auf einem Parkplatz an der A 7 kurz vor Hannover gesichtet.

Als der 39jährige die sich nähernden Polizisten bemerkte, flüchtete er mit seinem Wagen weiter Richtung Süden. An seinem Körper hatte er eine Vorrichtung angebracht, eine Kiste mit Drähten - die Bombe? Fahnder in einem Opel direkt hinter dem Ford waren sich jedoch sicher, daß es sich nur um eine schlecht gemachte Attrappe handelte. Als Fehrat D. in Mellendorf die A 7 verließ, drängten die Polizisten seinen Wagen von der Straße ab und überwältigen ihn.

Anfang 2004 war die Familie aus einer kleinen bayerischen Gemeinde nach Wilhelmsburg gekommen. Vater Fehrat D. leitete eine kleine Firma, war als Abbruchunternehmer selbständig. Ende vergangenen Jahres trennte sich das Paar, der 39jährige zog nach Eimsbüttel. Obwohl sich die Eltern einigten, das Sorgerecht zu teilen, kam er offensichtlich nie über die Trennung hinweg. Seine Frau hatte ihm bereits vor einiger Zeit gesagt, sie werde aus Hamburg wegziehen - der Grund, warum Fehrat D. jetzt ausrastete? In seiner Vernehmung schwieg er. Ein Amtsarzt wies Fehrat D. in die Psychiatrie ein. Die Mutter konnte ihre Kinder wohlbehalten in die Arme schließen.
http://www.mopo.de/2006/20060802/deutschland-welt/panorama/s…

Sechs Tote bei Verfolgungsjagd in Brandenburg


Königs Wusterhausen - Bei der Verfolgung einer mutmaßlichen Schleuserbande durch die Polizei sind in der Nacht zum Mittwoch nahe Königs Wusterhausen in Brandenburg sechs Menschen ums Leben gekommen. Zwei weitere wurden schwer verletzt.

Unter den Toten seien ein Tscheche und ein Vietnamese, teilte die Polizei mit. Auch die übrigen Todesopfer seien vermutlich Vietnamesen.

Der Wagen der mutmaßlichen Schleuser war den Angaben zufolge von Beamten der Landes- und der Bundespolizei verfolgt worden, nachdem die Insassen sich einer Kontrolle zu entziehen versucht hatten. Die Bande habe in dem mit acht Personen besetzten Auto versucht, auf einer Kreisstraße mit hoher Geschwindigkeit zu entkommen. Dabei kam der Wagen in einer Kurve von der Fahrbahn ab und prallte gegen mehrere Bäume.

Drei Insassen waren sofort tot, drei weitere starben wenig später im Krankenhaus. Nach Angaben aus brandenburgischen Sicherheitskreisen waren dem verdächtigen Fahrzeug bereits vor der Verfolgungsjagd die Staatsanwaltschaft Leipzig und die Bundespolizei auf der Spur. Das Fahrzeug sei bewusst ins Land Brandenburg hineingelassen worden, um Erkenntnisse über das «infrastrukturelle Hinterland» der Schleuserbande zu gewinnen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 23.290.863 von detektivrockford am 03.08.06 00:24:02Türken attackieren Deutsche - 20 Polizisten im Einsatz


Berlin (ddp-bln). Ein Aufgebot von 20 Polizisten hat zwei Deutsche vor einer aufgebrachten Menge Türken im Berliner Ortsteil Gesundbrunnen in Sicherheit gebracht. Drei türkische Männer hätten am Dienstag auf einen 34-jährigen Mann und eine 20-jährige Frau eingeschlagen. Die beiden waren vor einem Supermarkt in der Badstraße mit zwei jungen Türkinnen aus bisher unbekannter Ursache in Streit geraten, sagte ein Polizeisprecher. Die Beamten, die den beiden Deutschen zu Hilfe eilten, wurden von den Türken beleidigt und bedroht. Die Polizei nahm vier Angreifer wegen gefährlicher Körperverletzung und Landfriedensbruchs fest.

Zunächst war es nach Polizeiangaben zu einer Schlägerei zwischen den Deutschen und den türkischen Frauen gekommen. Die Auseinandersetzung habe zahlreiche Schaulustige angelockt. Schließlich hätten sich etwa 40 bis 50 Personen, vorwiegend türkische Männer, mit ihren Landsleuten solidarisiert. Drei Personen schlugen die Deutschen, bevor die sich in einen Supermarkt retten konnten. Den alarmierten Polizisten gelang es nicht, mäßigend auf die Angreifer einzuwirken. Erst nachdem weitere Beamte eintrafen, konnten die Opfer in Sicherheit gebracht werden.

http://www3.e110.de/artikel/detail.cfm?pageid=67&id=76553
Verlässt der Osmani-Clan die Stadt?


Die wichtigsten Fragen zu der umstrittenen Familie aus dem Kosovo - Burim Osmanis Anwalt Strate erhebt schwere Vorwürfe.


Von Florian Hanauer und André Zand-Vakili


Die Familie Osmani beherrscht die Hamburger Schlagzeilen. Antworten auf die zehn dringendsten Fragen im Fall Osmani:

Was wirft die Justiz Osmani vor? Burim Osmani wird Beihilfe zum schweren Betrug vorgeworfen. Es geht um eine Seniorenresidenz, die ein Unternehmer in Potsdam bauen wollte. Ein Kredit dafür, der zum Teil ausgezahlt wurde, war an die Voraussetzung geknüpft, dass mindestens 40 Prozent der 100 Wohnungen verkauft sind. In einem angesehenen Hamburger Notariat wurde besiegelt, dass Osmani Appartements im Wert von fast fünf Millionen Euro abnimmt. Nach der Auszahlung des Kredites trat er aber vom Kauf zurück. Für die Staatsanwaltschaft war es ein Scheinvertrag, der nur abgeschlossen wurde, um die Kreditauszahlung zu erreichen. Aktuell gibt es keine weiteren Anklagen. Die Staatsanwaltschaft ermittelt aber gegen die Volksbank Lauenburg, die Millionen-Darlehen ohne echte Sicherheiten vergeben haben soll, auch an Mitglieder der Familie Osmani. Burim Osmani wurde 2004 wegen Steuerhinterziehung auf Bewährung verurteilt.

Womit verdient die Familie ihr Geld? Burim Osmani (42), der jetzt in U-Haft sitzt, besitzt Grundstücke auf St. Pauli ("Heiße Ecke", "Bayerisch Zell"), außerdem ist er Gesellschafter von drei Immobilienfirmen. Bekim Osmani (36) ist Gastronom, er managt das "Cafe Keese". Bashkim Osmani (40) betreibt an den Landungsbrücken das "Pupasch" und das "Vespucci", ist wie Bruder Bekim auch Gesellschafter diverser Immobilienfirmen. Bashkim Osmani engagiert sich auch in einer Sportmarketingfirma. Der älteste Bruder, Quazim Osmani (45), genannt Felix, soll den Grundstock für das Familienimperium gelegt haben, mit Geld, das er beim Glückspiel gewonnen haben will. Auch er besitzt Immobilien, angeblich in ganz Europa. Warum führt der BND eine Akte? Der Bundesnachrichtendienst soll davon ausgehen, dass die Familie in illegale Machenschaften verwickelt ist, obendrein in Hamburg eine Art "Statthalterfunktion" hat. Angeblich gibt es Dokumente, nach denen Quazim Osmani an einer Firma beteiligt ist, die Beziehungen zu radikalen Islamisten in der Türkei unterhalten soll.

Warum ist die Hamburger Staatsanwaltschaft nicht beteiligt? Polizei und Staatsanwaltschaft ermitteln nach dem sogenannten Tatortprinzip. Als Opfer gilt eine Wiesbadener Bank, die den Teilkredit auszahlte. Der Betrugsverdacht liegt im Zuständigkeitsbereich der Staatsanwaltschaft Würzburg.

Wie ist der Ermittlungsstand? Die Würzburger Staatsanwälte sind seit Anfang Juni im Besitz der Akten, prüfen das Geschäft um das Seniorenwohnheim und die Kreditverträge. Ein Termin für die Anklageerhebung ist noch nicht bekannt. Erst am Anfang steht das Ermittlungsverfahren gegen die Volksbank Lauenburg.

Was sagt der Anwalt? Burim Osmanis Rechtsbeistand ist Anwalt Gerhard Strate: Die bayerische Justiz ignoriere Beweismittel, so Strate, etwa die Zeugenaussage eines Kreditsachbearbeiters bei der Wiesbadener Areal Bank, der gesagt haben soll, ein Schaden aus dem Geschäft sei nicht erkennbar. Schaden wäre aber Voraussetzung für Betrug. Das Rückkaufangebot sei nur für den Fall vereinbart worden, wenn die Prolongation des Kredits nicht stattgefunden hätte. "Es ist kein Scheingeschäft, das ist für jeden verständlich, außer für die fränkische Justiz", meint Strate. Er hat Beschwerde beim Bundesverfassungsgericht wegen Willkür und Verweigerung rechtlichen Gehörs eingelegt. "Ich würde dies nicht so entschieden formulieren, wenn ich mir nicht absolut sicher wäre". "Unanständig" findet er die Einmischung der SPD in den Fall: "Jeder hat in unserer Gesellschaft einen Anspruch auf fairen Umgang."

Wo befinden sich die Brüder? Felix Osmani ist in Kroatien. Auch dort hat der Clan Immobilien. Baskim Osmani ist auf Mallorca. Burim Osmani sitzt weiter in Untersuchungshaft. Er wurde von Würzburg nach Nürnberg verlegt. Der Aufenthaltsort von Bekim Osmani, der in dem Clan nie eine große Rolle gespielt haben soll, ist in der Öffentlichkeit nicht bekannt.

Haben die Osmanis eine Zukunft in Hamburg? Alle Zeichen deuten darauf hin, dass die Familie Hamburg verlassen wird. Felix Osmani möchte seine Villa in Wentdorf verkaufen. Viele Aktivitäten der Brüder finden bereits im Ausland statt. Auffällig ist auch, dass die jüngste Berichterstattung über die Familie nicht mit juristischen Mitteln unterbunden wird, so wie früher regelmäßig geschehen. Das war auch einer der Gründe, warum die Geschäfte über Jahre nahezu ungestört laufen konnten. Im Umfeld der Osmanis wird vermutet, dass die Familie ihr Geld aus Hamburg und Deutschland abzieht. Es ist kaum vorstellbar, dass bundesweit weiter Banken, Unternehmen oder Politiker Geschäfte mit dem Clan machen wollen. Was wird aus den Besitztümern der Familie Osmani? Wenn die Brüder Hamburg verlassen sollten, könnten sie ihre Immobilien verkaufen. Für viele ihrer Objekte soll es interessierte Käufer geben. Unklar ist noch, wie sich die Geschäfte mit der Volksbank Lauenburg auswirken.

Wem könnte der Fall noch gefährlich werden? In der Regierungszeit der SPD und GAL baute die Familie das verschachtelte Multi-Millionen-Unternehmen auf. Damals müssen, wenn es sie gab, inkriminierte Gelder als Grundstock benutzt worden sein. Es ist bislang offen, ob Politiker und Behördenmitarbeiter den Aufstieg begünstigt haben. Schwer zu glauben ist aber, dass es früher oder jüngst keine Kontakte auf Bezirks- oder sogar Senatsebene gab. Brisant könnten Informationen aus dem Rotlichtmilieu sein, die im Besitz der Familie sein sollen. Dazu könnten heimlich aufgenommene Filme oder Fotos von Persönlichkeiten in pikanten Situationen zählen.


Artikel erschienen am Sa, 5. August 2006

www.welt.de
Bremerhaven - Vier Verletzte, einer davon schwer: Das ist die schmerzliche Bilanz einer Massenschlägerei, die in der Nacht zum Sonntag in Bremerhaven stattfand. Die Gäste einer Hochzeitsfeier und einer Geburtstagsparty gingen aufeinander los; der Grund für den Streit ist bislang unklar.

Über 40 Personen waren in die Keilerei verwickelt; laut Nachrichtenagentur ddp handelt es sich um russische Übersiedler :rolleyes: , die aus dem gesamten norddeutschen Raum zu den Feiern angereist waren. Ein 40 Jahre alter Mann wurde zusammengeschlagen, erlitt schwere Kopfverletzungen und Knochenbrüche. Ein 31-Jähriger musste mit Stichverletzungen ins Krankenhaus gebracht werden.

Auch eine Pistole kam bei dem Eklat zum Einsatz: Ein Mann soll mit Schüssen aus einer Signalwaffe zwei Männer verletzt haben. Der Täter konnte mit zwei weiteren Verdächtigen festgenommen werden.
http://www.br-online.de/daserste/report/archiv/2006/00329/

Die Knastmafia der Russlanddeutschen:Polizei und Justiz schlagen Alarm

Wer hier hinter Gittern sitzt, muss Repressalien von Mitgefangenen befürchten. Denn die Macht und das Sagen haben inzwischen gewaltbereite Gangs der Russlanddeutschen - auch in bayerischen Gefängnissen, wie ein ehemaliger Häftling gegenüber report München schildert.

So erzählt der Russlanddeutsche:
In den meisten Gefängnissen sind die meisten der Insassen Russlanddeutsche. Das macht einen schon stark, weil man ziemlich viel zu sagen hat. Da muckt keiner auf, das wird ganz schnell platt gedrückt. Da versammeln sich mal so 25 Leute auf dem Innenhof und dann schaust schon ein bisschen blöd aus der Wäsche.
Reporter: Da herrscht dann Ruhe bei den anderen?
Russlanddeutscher: Ja, auf jeden Fall.
Reporter: Also, hat die starke Gruppe der Russlanddeutschen einen solchen Knast im Griff?
Russlanddeutscher: Ja, viele Gefängnisse.

Was der report München-Zeuge erlebt hat, beobachtet die Justiz mit Sorge. Die von Inhaftierten bezeichneten „Papas“ sollen über ihre Landsleute wie Mafia-Bosse regieren. Ihre Befehle würden strikt befolgt werden.

Dazu Anton Bachl, Bund der Strafvollzugsbediensteten:
Zum Beispiel Nordrhein Westfalen, da schreit einer dieser Führungspersonen, die sehr strengen Hierarchien unterliegen, aus dem Fenster „Essen einstellen“ und die machen einen Hungerstreik. Jeder normale Bürger würde da nicht mitmachen, bzw. würde erst einmal fragen: Warum? Die Leute machen da bedingungslos mit. Oder in Baden Württemberg vor vielleicht einem viertel oder halben Jahr ist es passiert, dass sich 13 Gefangene den Bauch aufgeschlitzt haben – auf Befehl.

Gewaltanwendung - bis hin zum Mord – Alltag deutscher Gerichte mit kriminellen Aussiedlern. Beispiel: Würzburg im Mai. Mordprozess gegen drei junge Männer, die zehn Jahre nach der Tat mit Hilfe des genetischen Fingerabdrucks überführt wurden. Sie hatten damals dem Opfer einen Schießkugelschreiber an die Schläfe gesetzt und abgedrückt, die Leiche mit einer Eisenplatte beschwert und im Main versenkt. Das Gericht schickt sie nun für etliche Jahre ins Gefängnis, wo sie inzwischen auf viele Landsleute, auf Russlanddeutsche treffen. Und es werden immer mehr, so die Statistik der bayerischen Justiz. Inzwischen sind über 8 Prozent der Inhaftieren Spätaussiedler, womit faktisch jeder Zwölfte ein Russlanddeutscher ist. Eine alarmierende Situation: die Sorge vor einem Staat im Staate wächst.

Friedhelm Kirchhoff, Leiter von Justizvollzugsanstalten in Bayern sagt dazu:
Wir haben seit einigen Jahren festgestellt, dass die Zahl der Russlanddeutschen im Strafvollzug, der Aussiedler russischer Herkunft, sehr stark angewachsen ist. Wir mussten feststellen, dass wir subkulturelle Erscheinungen beobachten konnten, mehr und mehr Gewaltanwendungen, Unterdrückungen, Machtausübung, sehr starke hierarchische Strukturen. Es wird versucht, in jeder Anstalt einen Boss zu installieren. Es gibt auch Verzweigungen zwischen den Anstalten, Kontakte. Bosse werden schon angekündigt, wenn sie neu in die Anstalt kommen. Sie übernehmen praktisch eine fertige Struktur. Sie üben Macht aus. Das können wir nicht dulden.
Reporter: Wie sieht die Machtausübung aus?
Friedhelm Kirchhoff: Am Beispiel des Drogenschmuggels. Es werden Leute verpflichtet, ihre Kontakte spielen zu lassen, um eben an Drogen zu kommen. Es werden Gefangene teilweise bedroht, sofern sie es nicht freiwillig machen, die die Möglichkeit haben, aus der Anstalt herauszugehen und wieder einzupassieren, die Drogen einzuschmuggeln. Meist im Körper, so dass wir auch durch intensive Kontrollen keine Möglichkeit haben, das zu verhindern.

Eine Studie der Justiz beschreibt die Horrorszenarien für Russlanddeutsche im Knast:
Neuzugänge sind Repressalien der Oberen in der Hierarchie ausgesetzt. Sie müssen ihren Einkauf abgeben, niedere Dienste verrichten oder werden als Sündenbock für Aggressionen benutzt.

Dazu Beate Merk (CSU), Justizministerin Bayern:
Gerade für diese Gruppen ist es typisch, dass sehr starke hierarchische Strukturen bestehen. D.h., dass ein oder zwei anschaffen und Anweisungen geben und die anderen haben zu parieren. Und da ist es für uns wichtig, so schnell wie möglich diese Gruppe zu sprengen und alles zu tun, dass es erst gar nicht im Gefängnis zu irgendwelchen Zwischenfällen kommt. Wir nehmen dann die Rädelsführer aus der Anstalt raus, können die in unseren weiteren 35 Justizvollzugsanstalten unterbringen oder auch mal in einem anderen Bundesland. Aber da haben wir die Möglichkeit, schnell zu reagieren.

Dennoch, so beklagen Anstaltsleiter bundesweit, würden insbesondere eingedeutschte Häftlinge hinter Gittern eine Parallelwelt aufbauen und bedingungslos das Repressionssystem akzeptieren. Es gelte ein absolutes Aussageverbot gegenüber der Justiz bis hin zur Übernahme von Verantwortung für fremde Straftaten.

Josef Geißdörfer, Landeskriminalamt Bayern berichtet:
Russlanddeutsche rotten sich in den Gefängnissen zusammen. Sie haben natürlich auch Kontakt zu russischen Gefangenen. Wir stellen fest, auch in der Zusammenarbeit mit den Gefängnissen, dass sich dort eigentlich Subkulturen bilden, dass sie der Resozialisierung im Prinzip nicht zugänglich sind, sie wollen das nicht. Unsere Befürchtung ist, dass sich die Organisationen, die Gruppen, die sich hier bilden, auch hernach fortsetzen, wenn die Häftlinge wieder in Freiheit sind. Von polizeilicher Seite wollen wir mit aller Macht verhindern, dass sich in den Gefängnissen kriminelle Strukturen bilden, die wir dann draußen in der Freiheit wieder als Problem haben.

Die Ursachen krimineller Karrieren der Aussiedler sind vielfach hohe Arbeitslosigkeit, kaum Deutschkenntnisse und ein anderes Rechtsempfinden. Was in der ehemaligen Sowjetunion galt, gilt auch hier: die „Macht des Stärkeren“.

Dazu Hartmut Girshausen, Rechtsanwalt:
Diese zunehmende Gruppenbildung von Russlanddeutschen in bayerischen Justizvollzugsanstalten und gewiss auch über die Landesgrenzen hinaus hat meinem Dafürhalten nach ihre Ursachen in sozialen Hintergründen, in Fragen der Identität, wo gehöre ich hin, was bin ich denn eigentlich als Russlanddeutscher, bin ich Russe, bin ich Deutscher. Man versucht, diese innere Schwäche auszugleichen mit einer Zusammenrottung, mit einer Gruppenbildung, um Stärke zu dokumentieren. Stärke nach außen, Stärke auch innerhalb der Gruppe.

Und so lange deutsch-russische Knastgrößen ihren Zellengenossen alles abpressen können, so lange wird sich daran wohl auch nichts ändern.

Der ehemalige Strafgefangene, ein Russlanddeutscher erzählt:
Im Gefängnis ist das Gesetz des Dschungels, die Größeren fressen die Kleineren.
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