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Steigt der Ölpreis auf 500 US-Dollar?


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Lang & Schwarz
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Der Ölpreis wird von mir seit mehr als 10 Jahren verfolgt, da dieser eine zentrale Rolle für die wirtschafltiche und gesellschaftliche Zukunft der gesamten Menschheit besitzt. Öl ist der Schmierstoff der Welt - ohne Öl geht gar nichts mehr auf diesem Planeten. Und da der Hunger nach Erdöl enorm ist und dessen Reichweite auf wenige Jahrzehnte begrenzt ist, sollten langfristig agierende Anleger sich der Gefahr massiver Ölpreisanstiege beim schwarzen Gold bewusst sein. Nicht ohne Grund werden Kriege um die letzten Gas und Ölvorkommen in aller Welt - vornehmlich im nahen Osten und wohl demnächst auch gegen den Iran geführt.

Thesen, die vom Mainstream als Verschwörungstheorien denunziert werden, vertrete ich schon seit mindestens zwei Jahrzehnten - und bemerkenswerter Weise scheint in dieser Welt alles nach einem irgendwo geschriebenen Drehbuch abzulaufen. Wie dem auch sei. Charttechnisch sprich einiges dafür dass der Ölpreis langfristig - unbeschadet kurzfristiger Bewegungen auf Tages oder Wochenbasis, enorme Preisaufschläge erfahren wird.

Die Einschätzungen, die ich von Zeit zu Zeit in meinem Blog eingestellt habe kann man unter der nachfolgenden Liste an Links einsehen. Manche Überlegungen liegen schon einige Jahre zurück - sollen aber veranschaulichen, dass ich aus technisch wie auch fundamentaler Sicht die Ansicht vertrete, dass die Hochfinanz mit den Vebrauchern von Öl und Gas noch ganz fiese Dinge vorhat.

Dabei ist das 500 USD Szenario je Barrel nur ein Vorgeschmack auf das, was meines Erachtens in den kommenden Jahrzehnten auch zu vier und später fünfstelligen Notierungen führen könnte.

Denn ich gehe davon aus, dass wir beim Öl am Anfang des Starts einer hochdynamischen und explosiv verlaufenden Hauptantriebswelle stehen, welche die Notierungen des schwarzen Goldes sogar sehr schnell auf 390 USD und mehr anziehen lassen kann.

Ob es sofort dazu kommt - oder ein Umweg gegangen wird, lässt sich nicht sicher abschätzen. präferiert wird von mir jedoch die direkte Anstiegsvariante - auch vor dem Hintergrund dass die Hochfinanz seitens der Investmentbanken sogar inzwischen in die kostspielen Ölsandfirmen in Kanada Abermilliarden zu investieren scheint.

Das macht das Kapital nur, wenn es einen supraproportionalen Ertrag auf solche meist langfristig auselegte Investments erwartet.

Ein Krieg gegen den Iran, den ich schon seit 1 1/2 Jahren als hochwahrscheinlich erachte könnte dabei einem massiven Preisauftrieb bei Öl und Gas weiter untermauern - vor allem wenn es zum sistieren der Ölproduktion im mittleren Osten im Rahmen einer solchen militärischen Eskalation kommen sollte.

Das gleich gilt für den Fall, falls es zu einem Krieg mit Russland kommt und die Versorgung Europas mit Öl und Gas zusammenbricht.

Einen Krieg kann und sollte man sich nicht wünschen - doch leider geben die Eliten nicht viel auf den Wunsch nach Frieden, wenn es um profane Profitinteressen geht.

Egal, was am Ende einen solchen Ölpreisanstieg auslösen wird - ein direkter Anstieg auf über 300 USD je Barrel könnte am Ende sogar ein Hinweis sein, dass wir langfristig auf Sicht der kommenden 10-15 Jahre Ölpreisanstiege auf 1150 bis 1900 Dollar je Barrel sehen könnten.

Wer andere Szenarien sieht - stelle sie bitte mit einer ausführlichen Begründung ein - um die von mir aufgestellte Thesen der Vorjahre zu überprüfen.

Vielen Dank.

IT24


http://indextrader24.blogspot.de/2018/02/ol-der-500-dollarpr…

http://indextrader24.blogspot.de/2017/11/ol-5-00-us-dollar-u…

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http://indextrader24.blogspot.de/2016/04/brent-ol-mit-delibe…



Hinweis auf möglichen Interessenkonflikt:

Ich besitze Aktien an dem Unternehmen von Mineral Hill Industries, welches laut einer jüngst erschienen Mitteilung ins Öl und Gasgeschäft in den USA einsteigen will und seit dem vom Handel ausgesetzt ist. Dadurch besteht die Möglichkeit eines Interessenkonfliktes.

Es wird aber darauf hingewiesen, dass die in den Links gemachten Einschätzungen und Ausführungen schon teilweise viele Jahre vorher gemacht worden sind, ehe das Unternehmen seine Aktionäre wissen ließ, dass man sein Geschäftsmodell neu ausrichten wolle.

Ich besitze derzeit keine Derivate auf Öl oder Gas. Dies auch vor dem Hintergrund der Risiken im Derivatehandel, die zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals führen können.

Die gemachten Angaben in diesem Forum dienen daher lediglich zu Informationszwecken und stellen keine Anlageberatung oder Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Finanzinstrumenten oder Aktien dar. In Vermögensanlagen fragen sie ihren Vermögens- oder Bankberater. Aktieninvestments und Finanzanlagen beherbergen stets auch das Risiko des Totalverlustes. Daher wird eine Haftung für Vermögensschäden kategorisch ausgeschlossen. Es besteht die Möglichkeit eines Interessenkonfliktes, da ich selber Aktien/Finanzinstrumente an dem vorgenannten Unternehmen halte, dass sich zukünftig im Öl und Gassektor engagieren will.
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.511.808 von Indextrader24 am 10.04.18 21:30:53
Weitere Kursziele im Falle einer Milleniumwave reichen bis zu 20 000 USD je Barrel...
Ich zitiere aus meinem Beitrag vom 8. Februar 2018

Zitat:

"....Diese Langfristeinschätzung wird von mir auch aufrecht erhalten - nur mit dem Unterschied, dass ich je Barrel der Sorte Brent nicht mehr einen Ölpreis von 500 USD im big picture erwarte, sondern im Rahmen einer Milleniumwave I von 3500 USD je Barrel. Natürlich wird dieses Ziel nicht in einem Durchmarsch erreicht werden, aber strategische Langfristinvestoren sollten sich darauf vorbereiten dass es beim Schmierstoff der Weltwirtschaft zu einer massiven Verknappung des globalen Angebots kommen wird. Ich rechne dabei mit Kriegen, die um die letzten strategischen Ölreserven der Welt erfolgen werden. Selbst die Einführung alternativer Antriebssysteme wird den prognostizierten Ölpreisanstieg nicht aufhalten können. Sollten die Ölquellen der Welt aus welchem Grund auch immer - z.B. wegen eines Asteroideneinschlages in Saudi Arabien und im mittleren Osten, versiegen, dann sind auch Preise von 10000 oder 20000 USD je Tonne vorstellbar. Dies alles ist aber derzeit nur ein hypothetisches Szenario, dass freilich im Hinterkopf behalten werden sollte. "

Ein solches Szenario klingt derzeit utopisch - kann aber aus vielerlei Gründen dennoch nominal Realität werden.

Es ist ein kann - kein muss Szenario - es kann auch zu vollkommen konträren Entwicklungen kommen und jeder Impuls kann zu einem Korrektiv mutieren - aus welchen Gründen auch immer.

Happy days.

IT24


Hinweis auf möglichen Interessenkonflikt: Ich besitze Aktien an dem Unternehmen von Mineral Hill Industries, welches laut einer jüngst erschienen Mitteilung ins Öl und Gasgeschäft in den USA einsteigen will und seit dem vom Handel ausgesetzt ist. Dadurch besteht die Möglichkeit eines Interessenkonfliktes. Es wird aber darauf hingewiesen, dass die in den Links gemachten Einschätzungen und Ausführungen schon teilweise viele Jahre vorher gemacht worden sind, ehe das Unternehmen seine Aktionäre wissen ließ, dass man sein Geschäftsmodell neu ausrichten wolle. Ich besitze derzeit keine Derivate auf Öl oder Gas. Dies auch vor dem Hintergrund der Risiken im Derivatehandel, die zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals führen können. Die gemachten Angaben in diesem Forum dienen daher lediglich zu Informationszwecken und stellen keine Anlageberatung oder Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Finanzinstrumenten oder Aktien dar. In Vermögensanlagen fragen sie ihren Vermögens- oder Bankberater. Aktieninvestments und Finanzanlagen beherbergen stets auch das Risiko des Totalverlustes. Daher wird eine Haftung für Vermögensschäden kategorisch ausgeschlossen. Es besteht die Möglichkeit eines Interessenkonfliktes, da ich selber Aktien/Finanzinstrumente an dem vorgenannten Unternehmen halte, dass sich zukünftig im Öl und Gassektor engagieren will.

Steigt der Ölpreis auf 500 US-Dollar? | wallstreet-online.de - Vollständige Diskussion unter:
https://www.wallstreet-online.de/diskussion/1278125-1-10/oelpreis-500-us-dollar
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.511.904 von Indextrader24 am 10.04.18 21:40:49
ich denke ja
:cool:Aktienkurs: LYI (FRA) 1,58 € +0,07 (+4,64 %)
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.511.904 von Indextrader24 am 10.04.18 21:40:49Hallo, Herr Prophet..wie schätzen sie den Gold und Silberpreis ein, wenn Öl auf 1000 Dollar zu geht und auch die anderen Rohstoffpreise. Bei den Ölpreisen, müssten die Minen alles schließen, wenn da die restlichen Rohstoffpreise nicht mit ziehen würden.;)
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.512.390 von iam57 am 10.04.18 22:37:21also gold verfällt ... so auf 5dollar .. silber bleibt .. öl gas weizen rare earths sowie lebend schwein werden sehr teuer :rolleyes:
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.512.831 von SevenServi am 11.04.18 01:40:05
Zitat von SevenServi: also gold verfällt ... so auf 5dollar .. silber bleibt .. öl gas weizen rare earths sowie lebend schwein werden sehr teuer :rolleyes:



Lebend Schwein? das halte ich für ein Gerücht.

seit Jahren plädiere ich schon für einen Ziegenmarkt. Die Zukunft gehört dem Muslim,
ich shorte Schweine schon eine ganze Weile.

aber das alles bringt langfristig nichts ohne einen Ziegenmarkt,
die zentrale Moschee Al Haram in Mekka wäre Ideal als Parkett.

Öl 500 $? hmm ja kann schon sein, wenn ein findiger Chemiker irgenwann herausfindet
das diese Schwarze Brühe ein Prima Drogenvorprodukt darstellt,, sicher.

ansonsten kommt ja die grüne Energie, Diesel ist am Sterben, ebenso wie Ölheizungen,

und irobot, Tesla und Rheinmetall arbeiten bereits
am 1. Akku Kampfpanzer "Wilhelma Suppengrün" mit E-Antrieb Longlife.
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.511.808 von Indextrader24 am 10.04.18 21:30:53Egal, was am Ende einen solchen Ölpreisanstieg auslösen wird - ein direkter Anstieg auf über 300 USD je Barrel könnte am Ende sogar ein Hinweis sein, dass wir langfristig auf Sicht der kommenden 10-15 Jahre Ölpreisanstiege auf 1150 bis 1900 Dollar je Barrel sehen könnten.

Ich gehe sogar davon aus, dass der Ölpreis analog zu Gold auf 50.000$ steigen wird.
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.512.390 von iam57 am 10.04.18 22:37:21Die Förderkosten für die Edelmetalle würden ebenso durch die Decke gehen.

Eine Angebotsverknappung beim Grundöl hat indirekt und direkte Auswirkungen auf die Produktionskosten bei Gold und Silber.

Minengesellschaften könnten direkte Beteiligungen aus dem laufenden Cash Flow ihrer Produktion an Ölfirmen und Anbietern von Öl anstreben und damit sich gegen Kostenanstiege wappnen.

Freilich wird ein solche Ölpreisanstieg inflationär wirken und die Preise für Dinge des alltäglichen Bedarfs vermutlich deutlich steigen lassen, was von der Politik und den Banken, die ihre Schulden weginflationieren wollen, sicherlich ein begrüßenswerter Nebeneffekt sein dürfte.

Inflation wiederum bedeutet am Ende in der Regel auch steigende Gold und Silbernotierungen.

Der Hedge kann aber auch im Öl direkt erfolgen.

Man wird in so einem Szenario sicherlich aber Preisauftriebseffekte beobachten können, die erhebliche Ausmaße annehmen können.

Die Öl-Gold bzw. Öl Silber Ratios im historischen Kontext habe ich nicht auswendig parat, müsste ich nach schauen. Aber ein signifiikante Abnahme im Grundöl sollte langfristig parabolische Preisanstiegskurven auf Grund der Nachfrageseite zur Folge haben.

Ob das "letzte" Fass Öl dann 1 Million oder 10 Millionen Dollar in Gold kostet ist unklar und eher eine akademische Frage.

Mad Max in den USA wird aber alles daran setzen sich die letzten Ölvorkommen der Welt mit allen Mitteln zu sichern.

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https://www.wallstreet-online.de/diskussion/1278125-1-10/oelpreis-500-us-dollar#neuster_beitrag
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.512.987 von Vivian664 am 11.04.18 07:03:38Eine gewagte Prognose - aber durchaus plausibel, je geringer die Ölreserven des Planeten werden.

Man wird wohl ab 1000 USD je Fass wohl auch keine Skrupel haben zu versuchen in der Antarktis Öl zu fördern und dafür die Natur zu zerstören, so denn es überhaupt Öl dort gibt.

Die Frage ist allerdings, wie lange das globale Öl und Erdgasangebot reicht, wenn ein Kataklysmus so etwas wie einen vulkanischen Winter oder vergleichbares auslöst.

Auch dazu habe ich mir Gedanken gemacht. Die gesamten Erdölreserven sehe ich dann noch vor Mitte des Jahrhunderts verschwinden - weil zum einen die Lagerstätten sich vorzeitig erschöpfen und zum anderen der Verbrauch massiv ansteigen werden.

Wälder zum Abholzen, von denen es eh immer weniger gibt werden dann auch endgültig verschwunden sein und Gas schwer verfügbar sein.

Prinzipiell sind auch bei einem Weimar 2.0 Szenario alle anderen numerischen Varianten denkbar.

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Antwort auf Beitrag Nr.: 57.514.478 von Indextrader24 am 11.04.18 09:45:45
Welchen Wert könnten die Öl und Gasquellen haben?
Diese Frage ist durchaus von Relevanz. Zahlenmaterial - ohne NI 51-101 Report - dafür zu finden ist schwierig.

Bin über einen Artikel gestolpert in dem zumindest für das Stack Oil Feld Anhaltspunkte zu finden sind.

Demnach hat Devon für 5700 Drillings im Stackoil Gebiet offenbar 1.9 Milliarden US-Dollar bezahlt. Und vermutlich war das sogar noch preiswert, denn solche Investitionen tätigt man nur, wenn man von einem entsprechenden überproportionalen Return of investment ausgeht.

Je Drilling - wären das rund 333 000 USD. Wenn Drilling für Ölquelle stehen sollte, liese sich leicht ein Wert von rund 27 Millionen US-Dollar bei 80 Quellen ermitteln. Allerdings ist das nur eine mehr als grobe Schätzung - es könnte auch am Ende ein wesentlich höherer oder tieferer Wert herauskommen.

Insofern scheint mir MHI mit Blick auf die Zahlen von Devon hier einen guten Deal zu machen.

Warten wir mal ab, was am Ende tatsächlich dabei rauskommt. Wesentlich ist, dass man nach all den Jahren hoffentlich auch anfängt Profite zu erwirtschaften, was an sich aus dem Stand heraus schon sensationell wäre.

Voraussetzung ist, dass der Deal auch zustande kommt und nichts dazwischen kommt.


https://www.fool.com/investing/2017/12/13/the-stack-shale-play-is-fueling-stunning-growth-fo.aspx


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