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CFD auf DaX (Seite 13)



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Antwort auf Beitrag Nr.: 58.710.557 von tradeaholic am 16.09.18 10:13:13ganz genau meine Meinung!

Schön dargestellt. Meine Hypothese ist, dass die Broker damit kalkulieren, dass so ein black swan event wie der EUR.CHF crash nur sehr selten auftritt. Nach dem Motto ... wird schon gut gehen... aber wenn es knallt, dann haften die Broker... und dann werden wir sehen, wieviele Insolvenzen es gibt.
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.710.707 von Sunny47 am 16.09.18 10:49:16Hajo, kannst Dir ja nicht den Pelz waschen ohne nass zu werden... kA von was die da träumen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.709.436 von bomike am 15.09.18 22:49:11
Zitat von bomike: Eigentlich ist es ja komisch, wenn ein Broker auf die Nachschußpflicht verzichtet. Beim CFD Handel ist es aber eigentlich egal. Der MarketMaker macht kein Verlust, wenn der Trader Millionen im Minus ist. Es spielt keine Rolle. CFD Trades sind immer irgendwo am Ende bei einem MarketMaker. CFD Trading ist Papiertrading. Ich weiß das es immer noch Leute gibt die das nicht glauben, ist aber so.


Ich lerne wie immer gern dazu, falls ich das falsch einschätze...lass uns mal bitte folgendes Konstrukt anschauen:

gain capital ist einer der größten Market Maker für den CFD Handel- von diesem Market Maker beziehen diverse CFD Broker ihren Datenfeed und sie routen die Kundenorders zur Ausführung an gain capital durch...

wie verhält es sich nun, wenn der Kunde bei z.B. Admiral Markets den EUR.CHF Trade in der falschen Richtung gemacht hätte und durch den crash die Stops nicht gegriffen hätten und der Kunde satt ins Minus gerutscht wäre. Da der Kunde ein Pros ist, handelt es sich um eine stattliche Summe, die nun über die "nicht" (bis 50.000 EUR) mehr vorhandene Nachschusspflicht (bis 50.000 EUR) bei Admiral auszugleichen ist?

Dann haben wir doch den Fall, dass der Pros sich die Hände reibt aber Admiral gegenüber gain capital haftet und in der Nachschusspflicht steht- oder? Denn gain capital wird ja als LP von diversen Brokern diese kaum alle von der Nachschusspflicht befreit haben-in meinem Verständnis dieses Systems bedeutet das, dass Admiral die Verluste vom Kunden gegenüber gain capital ausgleichen muss.
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.710.751 von Sunny47 am 16.09.18 11:01:52
Zitat von Sunny47:
Zitat von bomike: Eigentlich ist es ja komisch, wenn ein Broker auf die Nachschußpflicht verzichtet. Beim CFD Handel ist es aber eigentlich egal. Der MarketMaker macht kein Verlust, wenn der Trader Millionen im Minus ist. Es spielt keine Rolle. CFD Trades sind immer irgendwo am Ende bei einem MarketMaker. CFD Trading ist Papiertrading. Ich weiß das es immer noch Leute gibt die das nicht glauben, ist aber so.


Ich lerne wie immer gern dazu, falls ich das falsch einschätze...lass uns mal bitte folgendes Konstrukt anschauen:

gain capital ist einer der größten Market Maker für den CFD Handel- von diesem Market Maker beziehen diverse CFD Broker ihren Datenfeed und sie routen die Kundenorders zur Ausführung an gain capital durch...

wie verhält es sich nun, wenn der Kunde bei z.B. Admiral Markets den EUR.CHF Trade in der falschen Richtung gemacht hätte und durch den crash die Stops nicht gegriffen hätten und der Kunde satt ins Minus gerutscht wäre. Da der Kunde ein Pros ist, handelt es sich um eine stattliche Summe, die nun über die "nicht" (bis 50.000 EUR) mehr vorhandene Nachschusspflicht (bis 50.000 EUR) bei Admiral auszugleichen ist?

Dann haben wir doch den Fall, dass der Pros sich die Hände reibt aber Admiral gegenüber gain capital haftet und in der Nachschusspflicht steht- oder? Denn gain capital wird ja als LP von diversen Brokern diese kaum alle von der Nachschusspflicht befreit haben-in meinem Verständnis dieses Systems bedeutet das, dass Admiral die Verluste vom Kunden gegenüber gain capital ausgleichen muss.

Ja, Admiral müßte in diesem Beispiel alles bei Gain bezahlen. Aber so blöd ist kein Broker. Admiral würde solch Positionen niemals weiter reichen.

Es wird kaum weitergereicht. Das Geschäft ist das Buch und nicht das Abgeben von Positionen. Ihr seht doch die Statistiken: 80% verlieren im ersten Jahr. Da gibt doch kein Broker was vom fetten Geschäft ab... und außerdem hat kein Broker Bock auf das Ausfallrisiko des anderen Brokers.

Und wegen Brokerrisiko wenn alles in die Hose geht... Das größte Desaster da es bis dato gab, war das Schweizer Franken Desaster. Extreme Ausnahmesituation. Ich glaube nur zwei Micky Mouse Broker und Alpari sind drauf gegangen, das wars. Alpari nur deswegen, weil die so blöd waren, das Risiko abzugeben... (so dämlich muß man sein). Die wurden einfach "gef...t"...

Wenn alles letztendlich Papier Trading ist, kann auch nichts Pleite gehen. Nur STP Broker können Pleite gehen, aber nicht ein MarketMaker. Es geht weder technisch noch praktisch. Und Alpari ist ein gutes Beispiel. Obwohl sie MarketMaker waren, haben sie wie ein STP Broker die Orders weiter geroutet. Das war der Grund warum Sie Pleite gingen. Jetzt schuldeten Sie das Minus der Kunden dem anderen Broker. (der noch schön richtig mit dem Abrechnungspreis verarscht hat).

Btw. Gain hat zig Millionen damals gemacht.
Ja, Admiral müßte in diesem Beispiel alles bei Gain bezahlen.

Aber so blöd ist kein Broker. Admiral würde solch Positionen niemals weiter reichen. Es wird kaum weitergereicht. Das Geschäft ist das Buch und nicht das Abgeben von Positionen. Ihr seht doch die Statistiken: 80% verlieren im ersten Jahr. Da gibt doch kein Broker was vom fetten Geschäft ab... und außerdem hat kein Broker Bock auf das Ausfallrisiko des anderen Brokers.

Und wegen Brokerrisiko wenn alles in die Hose geht... Das größte Desaster da es bis dato gab, war das Schweizer Franken Desaster. Extreme Ausnahmesituation. Ich glaube nur zwei Micky Mouse Broker und Alpari sind drauf gegangen, das wars. Alpari nur deswegen, weil die so blöd waren, das Risiko abzugeben... (so dämlich muß man sein). Die wurden einfach "gef...t"...

Wenn alles letztendlich Papier Trading ist, kann auch nichts Pleite gehen. Nur STP Broker können Pleite gehen, aber nicht ein MarketMaker. Es geht weder technisch noch praktisch. Und Alpari ist ein gutes Beispiel. Obwohl sie MarketMaker waren, haben sie wie ein STP Broker die Orders weiter geroutet. Das war der Grund warum Sie Pleite gingen. Jetzt schuldeten Sie das Minus der Kunden dem anderen Broker. (der noch schön richtig mit dem Abrechnungspreis verarscht hat).

Btw. Gain hat zig Millionen damals gemacht.
....und auch wenn alle STP Broker im Minus landen würde und Pleite gehen würden... interessiert es doch nicht. Die Positionen müssen ja letzendlich zum Schluß bei einem MarketMaker liegen... (geht nicht anders). Diese haben kein Minus. Die tüten sich einfach ab, was vom STP Broker an Geld gelagert wurde. Bedeutet nichts anders, als das die MarketMaker immer dabei Gewinn machen.

Der STP Broker kann dann das Minus nicht ausgleichen (weil die Trader keine Nachschußpflicht haben) und geht Pleite... Aber das interessiert keinen. Die Kundengelder sind ja bei einer Insolvenz außen vor. Darauf kann der MarketMaker gar nicht zugreifen und dieser hat auch bei einem STP Broker, höchstens 20% der Equity. Dieser Teil wäre zwar weg, aber regulatorisch, muss der STP Broker diese Differenz als Eigenkapital zur Verfügung haben. Auch wenn hier getrickst wurden wäre, seitens des STP Broker, also in einem Horrorszenario, würde dann immer noch die Einlagensicherung greifen.

Summa Summarum: Pleiteszenarien, die sich auf uns Händler auswirken, tendieren zu Null. Pleiteszenarien die sich ökonomisch auswirken sind Null.
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.711.972 von bomike am 16.09.18 15:46:18Und der Trader der beim Frankencrash richtig lag? Pech gehabt oder was? Gewinn wird überbewertet, der gleicht den Verlust derer aus die falsch lagen ;)

Zum Glück ist das hier für mich eh ne theoretische Diskussion, ich handel börsengehandelte Produkte.
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.761.484 von jf2 am 21.09.18 13:53:32
Zitat von jf2: Und der Trader der beim Frankencrash richtig lag? Pech gehabt oder was? Gewinn wird überbewertet, der gleicht den Verlust derer aus die falsch lagen ;)

Zum Glück ist das hier für mich eh ne theoretische Diskussion, ich handel börsengehandelte Produkte.


Das ist doch das goile für den Broker... Wer short war, muß kein Gewinn gemacht haben. Der Broker kann ja in der Ausführung Dir jeden Preis geben. Und was er locker machen kann, er kann von einer Minute zur nächsten Minuate (insbesondere auch im nachhinein) die Marginanforderung massiv erhöhen,
so das Deine Positionen zwangsliquidiert werden. Und es wäre schwierig seine Forderungen vor einem Gericht durchzusetzen. Prof. Trader brauchen erst gar nicht zum Anwalt gehen..

Letztendlich kann der Broker alles machen. Auch Consors schreibt, das Sie Trades im nachhinein als ungültig erklären können. Ist absurd, ist aber so.

Genau an diesen Punkt hätte die ESMA eingreifen müssen.
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