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ABFINDUNGSPHANTASIE BEI NEBENWERTEN !? (Seite 255)

eröffnet am 20.06.01 20:24:42 von
neuester Beitrag 11.06.21 14:03:55 von

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07.03.14 19:09:55
Beitrag Nr. 2.637 ()
GSW Immobilien AG: Einigkeit über Abschluss eines Beherrschungsvertrags zwischen Deutsche Wohnen AG und GSW Immobilien AG


GSW Immobilien AG / Schlagwort(e): Vertrag

07.03.2014 18:06

Veröffentlichung einer Ad-hoc-Mitteilung nach § 15 WpHG, übermittelt durch
die DGAP - ein Unternehmen der EQS Group AG.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.

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Einigkeit über Abschluss eines Beherrschungsvertrags zwischen Deutsche
Wohnen AG und GSW Immobilien AG

Berlin, 7. März 2014 - Die Vorstände der Deutsche Wohnen AG und der GSW
Immobilien AG haben sich am heutigen Tage jeweils mit Zustimmung des
Aufsichtsrats darauf geeinigt, einen Beherrschungsvertrag zwischen der
Deutsche Wohnen AG als herrschendem Unternehmen und der GSW Immobilien AG
als beherrschtem Unternehmen vorzubereiten und abzuschließen. Den
außenstehenden Aktionären der GSW Immobilien AG soll von der Deutsche
Wohnen AG ein Angebot auf Erwerb ihrer Aktien gegen Abfindung in Form von
neu auszugebenden Aktien der Deutsche Wohnen AG gemacht und für die Dauer
des Vertrages eine Ausgleichszahlung gewährt werden. Die endgültige
Ausgestaltung der Abfindungsregelung und jährlichen Ausgleichszahlung im
Vertrag werden die Unternehmen in Übereinstimmung mit den rechtlichen
Anforderungen und auf Grundlage einer Unternehmensbewertung festlegen.

Die GSW Immobilien AG geht davon aus, dass die ordentlichen
Hauptversammlungen der Deutsche Wohnen AG und der GSW Immobilien AG im Juni
2014 über die Zustimmung zum Abschluss des Beherrschungsvertrags abstimmen
werden.

Diese Veröffentlichung enthält zukunftsgerichtete Aussagen, die auf
Grundlage der derzeitigen Ansichten und Annahmen des Managements der GSW
Immobilien AG nach bestem Wissen erstellt wurden. Zukunftsgerichtete
Aussagen unterliegen bekannten und unbekannten Risiken, Unsicherheiten und
anderen Faktoren. In Anbetracht dessen sollten Personen, in deren Besitz
diese Veröffentlichung gelangt, nicht auf solche zukunftsgerichteten
Aussagen vertrauen. Die GSW Immobilien AG übernimmt keine Haftung oder
Gewähr für solche zukunftsgerichteten Aussagen und wird sie nicht an
künftige Ergebnisse und Entwicklungen anpassen.


07.03.2014 Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche
Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen.
DGAP-Medienarchive unter www.dgap-medientreff.de und www.dgap.de

---------------------------------------------------------------------------

Sprache: Deutsch
Unternehmen: GSW Immobilien AG
Charlottenstraße 4
10969 Berlin
Deutschland
Telefon: 030 68 99 99 0
Fax: 030 68 99 99 999
E-Mail: kundenservice@gsw.de
Internet: www.gsw.de
ISIN: DE000GSW1111
WKN: GSW111
Börsen: Regulierter Markt in Berlin, Frankfurt (Prime Standard);
Freiverkehr in Düsseldorf, Hamburg, Hannover, München,
Stuttgart
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06.03.14 12:27:51
Beitrag Nr. 2.636 ()
Gemäß Nebenwerte Journal Extra vom 18.12.2013 beherbergt die Bilanz nach einem Immoverkauf 3,1 Mio Euro Liquidität. Als Ertragswert sind 2,6 Mio Euro laut Gutachetn ermittelt worden.
Auffällig ist zudem, dass der Gründer nur 54 seiner 78% zu 0,60€ verkauft.
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06.03.14 12:14:50
Beitrag Nr. 2.635 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 46.574.393 von straßenköter am 06.03.14 11:37:58Interessante Konstellation. Da ein Durchhnittskurs nicht ermittelt werden konnte, gibt es eine Unternehmensbewertung aus der IDW-Abfindungsindustie. Da müsste eigentlich zumindest theoretisch ein Spruchverfahren gehen. Oder doch nicht? Die Konstellation sehe ich zum ersten Mal. Dummerweise ist wohl Stuttgart zuständig.

Ansonsten haben die sich schön arm gerechnet. Die könnten das Kapital herabsetzen. Dann wären viel schneller Ausschüttungen möglich. Zudem dürften
Ausschüttungen auch aus dem steuerlichen Einlagekonto erfolgen können. Die wären zunächst mal steuerfrei.

Die Ausführungen zu einem möglichen Delisting sollte man zum BGH schicken. Es wird ausgeführt, dass der Hauptaktionär den Nutzen einer Börsennotieerung prüfen wird (S. 35).
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06.03.14 11:58:36
Beitrag Nr. 2.634 ()
Die Unterlagen zu Transtec enthalten auch die Herleitung des Gutachterwerts (siehe Link). Kann sich einer das mal angucken, der davon etwas versteht? Vor allem die Ertragswertberechnung auf Seite 46 verwundert, da die Jahresergebnisse bis einschließlich 2019 mit den bestehenden Verlustvorträgen verrechnet werden und somit für diese Jahre ein Barwert von Null angesetzt wird. Ist das so üblich?
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06.03.14 11:37:58
Beitrag Nr. 2.633 ()
Die Angebotsunterlagen zum Übernahmeangebot bei Transtec sind raus:
http://www.cluster-angebot.de/cluster/pdf/Angebotsunterlaget…

Es werden 0,70€ geboten.
1 Antwort?Die Baumansicht ist in diesem Thread nicht möglich.
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06.03.14 09:15:07
Beitrag Nr. 2.632 ()
GBW Sq-out auch eingetragen. Na das wurde ja auch Zeit.
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05.03.14 16:33:33
Beitrag Nr. 2.631 ()
Börse Berlin hat es in den Bekanntmachungen:
EINSTELLUNG / DELISTING
Mit Wirkung vom / effective from: 6. März 2014
Name: GBW AG
WKN: 586320
ISIN: DE0005863203
Veränderung/
Börse Berlin hat es in den Bekanntmachungen:
"Aussetzung heute und Einstellung mit Ablauf von heute
trading halt today and Delisting today
Erläuterung/
Comment:
wegen Squeeze-out
Markt : Freiverkehr - variabel
Skontroführer : 1172 mwb fairtrade Wertpapierhandelsbank AG
Berlin, den 5. März 2014
GESCHÄFTSFÜHRUNG DER BÖRSE BERLIN"
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04.03.14 16:17:19
Beitrag Nr. 2.630 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 46.543.997 von straßenköter am 28.02.14 18:24:59Da müsste ja zunächst jemand klagen. Wer sollte das Risiko eingehen? Wenn das bis zum BGH geht, weiß ich, wie das ausgeht. Wandelanleihen sind keine Aktien, da kann der Übernehmer zahlen, was er will. Ob das wirtschaftlich einen Sinn macht, dürfte dem BGH nach allen anderen Urteilen völlig egal sein. Die haben z.B. entschieden, dass Anleger keinen Anspruch auf Schadensersatz haben, wenn ein Pflichtangebot einfach unterlassen wird.

http://www.rws-verlag.de/fileadmin/zbb-volltexte-3/ii_zr__80…

Damit ist doch klar, dass bei der jetzigen Besetzung bei dieser Kammer nichts zu holen ist. Da müsste man schon Glück haben, dass sich damit eine andere Kammer befasst.
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04.03.14 14:43:01
Beitrag Nr. 2.629 ()
Prüft denn die Bafin Übernahme-Angebote auch in Hinblick auf die Ordnungsmäßigkeit der Angebotshöhen? Würde mich irgendwie überraschen.
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04.03.14 14:34:21
Beitrag Nr. 2.628 ()
Allerdings hat sich McKesson dazu in der angebotsunterlage ja bereits geäußert und meint, es sei vom BAFIN toleriert, dass für Stamm- und Vorzugsaktien unterschiedliche Preise gezahlt werden. Und bei den Wandelanleihen sei es wegen der Finanzierungskomponente ja noch offensichtlicher, dass der Preis abweichen kann. Die Vorerwerbspreise für Wandelanleihen sind ja auch in der Angebotsunterlage angegeben, ohne dass BAFIN die Abfindungshöhe beanstandet hätte.

Leider dürften auch beim geplanten Beherrschungsvertrag die Vorerwerbspreise (zumindest formal) keine Rolle bei der Preisfindung spielen. Allerdings wird das sicher Thema anlässlich der HV sein. Und generell ist natürlich die Frage, ob und wie man in Zukunft verhindern kann, dass einzelne Hedgefonds mehr für ihre Finanzinstrumente bekommen, als die Kleinanleger für ihre Aktie.
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