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ITM Power - Elektrolyse und Brennstoffzelle (Seite 156)



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Antwort auf Beitrag Nr.: 62.032.787 von MGerzenclan am 28.11.19 10:13:39tatsächlich habe ich schon daran gezweifelt, ob meine überzeugung für wasserstoff wirklich sinn macht, nachdem ich mitbekommen habe, dass sich hr. lindner für diese technologie einsetzt 😂

was anderes: alles spricht über h2 in bezug zur (individual-)mobilität. was gelegentlich noch erwähnung findet, ist die verwendung in der stahlindustrie. ich sehe dagegen noch sehr großes potential in dezentralen sogenannten nano-blockheizkraftwerken (1 - 15kw), wobei strom z.b. in einfamilienhäusern mittels brennstoffzellen produziert wird und die "abwärme" zum heizen gebraucht wird. zuviel strom wird einfach ins netz eingespeist, bei erhöhtem strombedarf zugekauft. man benötigt folglich einen 2richtungsstromzähler. insgesamt sollen so wirkungsgrade von 80 - 90% erzielt werden.
das wäre natürlich auch schon bei der ölheizung supereffizient gewesen, aber ich glaube so gewisse energiegiganten mochten die verbraucher lieber in anhängigkeit von zentralen megawattkohle- und atomkraftmeilern halten. gelegentliche halbherzige alibi-fernwärmekonzepte sind durch infrastrukturanforderungen und wärmetransportverluste dabei, wie ich vermute, im vergleich zu dezentralen minianlagen ganz deutlich weniger effizient.

ich meine auf den schottischen orkney-inseln gibt es eine versuchsanwendung von brennstoffzellenblockheizkraftwerken für einen kindergarten und ein mehrfamilienhaus. auf den orkneys wird ja mit gezeiten- und wellenkraftwerken experimentiert. ITM-hydrolyseure produzieren dort aus dem produzierten strom den h2...
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Wenn erstmal die Infrastruktur für den Schwerlasttransport massiv ausgebaut wird und das wird er, dann machen reine E-Autos einfach kaum noch Sinn. Allein die Kosten für die ganzen Ladesäulen sind dabei überflüssig, da man die Tankstellen ohnehin auf Wasserstoff erweitern muss. Auch wird der Industrie an einer weiteren Abhängigkeit der Verbraucher gelegen sein, womit ich als Verbraucher beim reinen Stromer als Kunde wegfalle. Mein Auto lade ich dann in Zukunft zumindest im Sommer einfach Autark über meine Solarzellen auf(ob das so gewollt ist?). Für mich sieht das reine E-Auto nach einem reinen Zwischenmarkt aus.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 62.035.325 von Nalias am 28.11.19 14:37:42>> Für mich sieht das reine E-Auto nach einem reinen Zwischenmarkt aus. <<

Für mich auch.

Aber erst, wenn man die Investitionen für die Ladesäulen getätigt und die Fördermillionen für die E-Autos ausgegeben hat, wird man erkennen, daß es besser gewesen wäre, frühzeitig in Wasserstoff und Brennstoffzelle zu investieren und die Zwischenstufe der reinen Batterieautos zu überspringen (wie es Toyota ursprünglich vorhatte).

Und danach kommen vielleicht synthetische Kraftstoffe, denn den Luftverkehr kann man mit Batterien nicht decarbonisieren. Und mit dem Aufkommen synthetischer Kraftstoffe, die in der Erzeugung noch teurer sind als Wasserstoff, gäbe es ein Revival des derzeit so verteufelten Verbrennungsmotors - aber dann emissionsfrei.
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Investiert und legt euch entspannt zurück 😴🤑
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Antwort auf Beitrag Nr.: 62.035.100 von malraufmalrunter am 28.11.19 14:12:58Bin wieder online, es gab in unserem Gebiet Probleme der Telekom!

@ malraufmalrunter

"""""""""""wobei strom z.b. in einfamilienhäusern mittels brennstoffzellen produziert wird und die "abwärme" zum heizen gebraucht wird.""""""""""""""

Siehe hier:

29. November 2018

ITM Power plc

("ITM Power", "das Unternehmen" oder "die Gruppe")

Ofgem-Finanzierung für die ersten Wasserstoffversuche Großbritanniens im öffentlichen Gasnetz



ITM Power (AIM: ITM), das Unternehmen für Energiespeicherung und saubere Brennstoffe, freut sich, die Ankündigung der HyDeploy-Partner nach der Vergabe von weiteren 14,9 Mio. GBP durch Ofgem zur Kenntnis zu nehmen.



Graham Cooley, CEO von ITM Power, kommentierte die Pläne wie folgt: "Die heutige Ankündigung stellt einen natürlichen zweiten Schritt für die HyDeploy-Partner dar, nachdem der Test bereits für das geschlossene Gasnetz der Keele University angekündigt worden war. Mit 14,9 Mio. GBP von Ofgem werden zwei öffentliche Feldversuche finanziert Gasnetze, die insgesamt 1.500 Haushalte versorgen. Wir freuen uns, dass Power-to-Gas in Großbritannien als wegweisende Technologie zur Emissionsreduzierung und - mit der Technologie von ITM Power - zur Dekarbonisierung unserer Gasnetze eingesetzt wird. "



Der vollständige Text der HyDeploy-Ankündigung ist unten aufgeführt.



Wasserstoff zum Heizen von Häusern: £ 14,9 Mio. für die ersten Versuche in Großbritannien im öffentlichen Gasnetz



· Grünes Licht für die nächste Phase, in der kohlenstoffarmer Wasserstoff zur Beheizung von Häusern eingesetzt werden soll

· 14,9 Mio. GBP werden zwei Versuche im Norden Englands finanzieren: 750 Wohnungen in jedem Versuch

· Der Nachweis, dass Wasserstoff große und schnelle CO2-Reduktionen bewirken kann



Die Pläne zur Nutzung von Wasserstoff zur Beheizung britischer Häuser - und zur massiven Senkung der CO2-Emissionen des Landes - sind heute mit einer Aufstockung der Mittel um 14,9 Mio. GBP einen großen Schritt vorangekommen.



Mit dem Geld werden zwei Feldversuche in öffentlichen Gasnetzen finanziert, bei denen Wasserstoff mit Erdgas gemischt wird, um in jedem der einjährigen Versuche rund 750 Haushalte zu beheizen.



Während des vierjährigen Programms, das 2019 beginnt, wird das Team hinter 'HyDeploy2' die Leistung und Sicherheit des Einsatzes von Wasserstoff auf diese Weise überwachen.



Ziel ist es, Unterstützung für einen viel umfassenderen Roll-out aufzubauen. Wenn Wasserstoff in ganz Großbritannien eingesetzt wird, kann dies die gleiche Menge an Kohlenstoff einsparen, wie wenn 2,5 Millionen Autos von der Straße genommen werden. Ein wesentlicher Vorteil dieser Mischmethode besteht darin, dass die Kunden nicht gestört werden. Sie müssen weder ihre Gasgeräte noch die Leitungen zu ihren Häusern wechseln.



Unterstützt durch die beiden Gasverteilungsnetze im Norden Englands - Cadent und Northern Gas Networks - wird es einen Test in der geografischen Reichweite jedes Unternehmens geben. Dies bedeutet eine im Nordwesten Englands und eine im Nordosten / Yorkshire. Die Ermittlung geeigneter Standorte und die Beratung von Kunden und Behörden in diesen Bereichen sind die nächsten Schritte.



Die Tests finden nach Abschluss des ersten britischen Versuchs in einem geschlossenen Gasnetz statt. Anfang dieses Monats erteilte der Health and Safety Executive dem HyDeploy-Team nach umfangreichen wissenschaftlichen Analysen und Sicherheitsprüfungen die Erlaubnis, genau dies auf dem Campus der Keele-Universität zu tun. Wasserstoff wird in Mengen von bis zu 20 Prozent mit Erdgas gemischt.



HyDeploy2 ist der nächste natürliche Schritt: Es demonstriert den Einsatz von Mischgas in den öffentlichen Gasnetzen auf kontrollierte und sorgfältig überwachte Weise bei ähnlichem Wasserstoffvolumen.



Die Aufsichtsbehörde Ofgem gab heute bekannt, dass sie im Rahmen ihrer Zuweisungen für den Network Innovation Competition (NIC) eine Finanzierung von 14,9 Mio. GBP für HyDeploy2 bewilligt. Dies ist das größte Gas-NIC-Projekt, das je finanziert wurde.



HyDeploy wird vom Gasverteilungsnetz Cadent geführt. Cadent arbeitet mit Northern Gas Networks, dem Spezialisten für sauberes Energieprojektmanagement Progressive Energy und wissenschaftlichen Beratern des Health and Safety Laboratory zusammen, zusammen mit anderen Mitgliedern desselben Konsortiums, die hinter dem ersten britischen Versuchsprojekt bei Keele stehen.



Der Wasserstoff für diese Versuche wird von einem ITM Power-Elektrolyseur erzeugt. Diese Technologie verwendet elektrischen Strom, um Wassermoleküle in Wasserstoff und Sauerstoff aufzuspalten. Bei der Verbrennung im Endgebrauch, zum Beispiel in einer Heimzentrale, erzeugt dieser Wasserstoff nur Wärme und Wasser - im Gegensatz zu Erdgas, das Kohlenstoff in die Atmosphäre abgibt


"Diese Finanzierung ist eine fantastische Nachricht", sagte Simon Fairman, Direktor für Sicherheit und Netzwerkstrategie bei Cadent. "Es bedeutet, dass wir mit einer bahnbrechenden Vision weitermachen können: zu beweisen, dass Wasserstoff uns sicher warm hält und unseren CO2-Fußabdruck deutlich verringert.



"Wir wissen, dass unsere bestehenden Gasnetze in einem guten Zustand sind, um das Vereinigte Königreich bei der Erreichung seiner Klimaziele zu unterstützen. Wasserstoffgemische bedeuten auf diese Weise, dass Kunden morgen wie heute Gas verwenden, ohne Unterbrechungen oder Änderungen an ihren Rohren oder Geräten vornehmen zu müssen."



Mark Horsley, Vorstandsvorsitzender von Northern Gas Networks, sagte: "Durch den Finanzierungsmechanismus des Network Innovation Competition erschließen Projekte der Gasindustrie wie HyDeploy2 das Potenzial für grüne Energiequellen, um den Kunden und dem Planeten einen wirklichen Unterschied zu verschaffen, und zwar so gering wie möglich Kosten.



"HyDeploy2 ist ein großer Schritt in Richtung eines breiteren Einsatzes von Wasserstoff als saubere Energiequelle, da Großbritannien seine Vision einer kohlenstoffarmen Energiezukunft verwirklichen will.

Kurzinformation

· Das Heizen von Haushalten und Industrie macht fast die Hälfte des gesamten Energieverbrauchs in Großbritannien und ein Drittel der CO2-Emissionen des Landes aus. Mehr als 80 Prozent der Häuser in Großbritannien werden mit Gas beheizt.

Wenn in ganz Großbritannien Wasserstoff mit Erdgas auf einem ähnlichen Niveau wie bei HyDeploy gemischt würde, könnten pro Jahr rund sechs Millionen Tonnen Kohlendioxid eingespart werden, was einer Reduzierung von 2,5 Millionen Autos entspricht.

Wasserstoff war ein Hauptbestandteil des Stadtgases, das aus Kohle gewonnen und in ganz Großbritannien verwendet wurde, bevor in den 1960er Jahren das Nordseegas entdeckt wurde. Bis zu 60% des vom Verbraucher verwendeten Gases (bezogen auf das Volumen) bestand aus Wasserstoff.

Cadent beteiligt sich an einem breiteren Portfolio von Projekten - wie HyNet zur Nutzung von Wasserstoff zur Energieerzeugung in der Industrie und zur Beheizung von 2 Millionen Häusern in Nordwestengland mit gemischtem Wasserstoff -, die zunächst vom Erfolg der HyDeploy-Versuche abhängen, um das Konzept zu beweisen.

Northern Gas Networks baut auf den HyDeploy-Grundsätzen für einen umfassenderen Einsatz von Wasserstoff auf und liefert eine Reihe von Wasserstoffprojekten mit dem Namen H21, die sich auf die Umstellung des Gasnetzes auf 100 Prozent Wasserstoff konzentrieren.
More information about HyDeploy is at www.hydeploy.co.uk""""""""""""""""""""

und siehe auch hier:

https://de.euronews.com/2019/07/01/die-orkney-inseln-setzen-…

https://www.hzwei.info/blog/2018/08/16/big-hit-auf-den-orkne…

https://www.hzwei.info/blog/2016/09/09/oekostrom-fuer-orkney…

https://www.handelsblatt.com/politik/international/klimapion…


Auszug aus diesem letzten; neusten Link:


"""""""""""""""„Wenn das Netz überlastet ist, müssen wir Windräder abschalten, und dann geht uns viel Geld verloren“, erklärt Megan McNeill von der gemeinnützigen Organisation „Community Energy Scotland“. Allein ein Windkraftwerk auf der Insel Eday hätte in den vergangenen Jahren jeweils Strom für zusätzliche 250.000 Pfund produziert, die nicht in das Netz eingespeist werden konnte. „Das ist viel Geld, das die Gemeinde, der das Windrad gehört, gut gebrauchen könnte.“

Was also tun mit dem vielen Strom? Wie lässt er sich sinnvoll einsetzen, wenn der Grundbedarf gedeckt ist? Die Projekte auf Orkney werden von Experten aus der ganzen Welt verfolgt. „Orkney nutzt eine Reihe modernster Technologien, darunter Stromerzeugung mit Wind und Wellen sowie Elektrolyse, um überschüssige Energie als Wasserstoff zu speichern“, erklärt Energieexperte Paul Dodds von der Universität UCL in London. „Aber was Orkney so einzigartig macht, ist die Kombination.“""""""

In Großbritanien ist ITM immer dabei!:look:
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Antwort auf Beitrag Nr.: 62.030.918 von mabu1970 am 28.11.19 07:24:51@ Mabu1970

""""""""""""""Ich bin da auch sehr erwartungsvoll... denke jedoch, dass diese Unternehmen schneller „vom Markt genommen werden“ als uns allen lieb ist ... siehe Hydrogenics im Sommer"""""""""""""""""""""

Dazu mal Folgendes:

Meist wird eine Sperrfrist nach einer Neuemission von Aktien vereinbart. Diese Maßnahme dient der Kurspflege; es soll nicht durch den sofortigen Verkauf großer Aktienpakete der Aktienkurs übermäßig fallen. Aktien mit einer Sperrfrist von mindestens 6 Monaten werden nicht zum Streubesitz gerechnet. / Wikipedia

In Deutschland ist eine Sperrfrist von sechs bis 18 Monaten üblich.

Anfang Oktober habe ich betreff ITM irgendwo gelesen, dass die Ausübung der Aktienobtionen, die wohl die Führungsriege erhalten haben, nicht nach 3 Jahren verfällt, sondern auf 10 Jahre verlängert wird. Ich glaube, die Führungsspitze erwartet noch Einiges von ihrer Firma.:look:
ITM Power | 0,786 €
Hoffentlich liegt der umkehrpunkt nicht bei 0,45 cent
ITM Power | 0,786 €
Antwort auf Beitrag Nr.: 62.048.102 von price-of-success am 30.11.19 10:59:2045 Euro-Cent = 40 engl Pence!!
Bist du wirklich der Meinung, dass man nochmals zu diesem Sonderpreis (Kapitalerhöhung) zuschlagen kann?:rolleyes:
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