PEH: Wetten, daß ... - 500 Beiträge pro Seite (Seite 3)



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Antwort auf Beitrag Nr.: 43.283.721 von Captaintrade am 14.06.12 14:47:22den Brief findest du auf www.peh-nach-vorne.com
es sind ein paar interessante Dinge zu lesen.
Ich finde Lorenz hat in seinem offenen Brief recht, insbesondere mit der Beschreibung der letzten HV. Der Vorstand hat klar eine positive Geschäftsentwicklung suggeriert, um sie sage und schreibe 6 Tage später zu kassieren. So schlecht kann ein Reporting gar nicht sein, um nicht anzunehmen dass hier bewusst die Aktionäre über das wahre Ausmass des Geschäftsverlaufs getäuscht werden sollten. Im Übrigen ist mir bei den - zur Abwehrmaßnahme der missliebigen Aktionäre - aufgelaufenen Rechts- und Beratungskosten aufgefallen, das dies - einem angenommenen Stundensatz von € 250 zugrundegelegt - etwa 4.000 Stunden entsprechen würde. Dies ist wie ich finde auch ein schönes Beispiel dafür wie unser Aktionärsvermögen verschleudert wird. Vor diesem Hintergrund empfinde ich die Ignoranz des Vorstandsvorsitzenden unerträglich, der einerseits damit wirbt selber signifikanter Aktionär zu sein und somit im gleichen Boot wie wir alle zu sitzen, andererseits aber kein Problem damit hat, sich ein Jahresgehalt von immerhin 429 T€ auszahlen zu lassen. An dieser Stelle geht es ihm offenkundig deutlich besser als uns. Ich bin es leid, dass UNSER Unternehmen nach Gutsherrenart geführt wird und hoffe, das Stürner & Co. auf der HV endlich die Grenzen aufgezeigt werden oder um im Fussballerjargon zu bleiben - ihm die rote Karte gezeigt wird.
Ich empfinde es ebenso.... Der VV sollte abgetreten werden...
Geht das schon wieder los, nach der HV haben wir dann wieder Ruhe.
be.
Antwort auf Beitrag Nr.: 43.288.844 von dr.wssk am 15.06.12 18:00:16Das könnte passieren aber eine HV ist fast die einzige Möglichkeit Fehlentwicklungen anzusprechen und ggf. zu ändern. Wenn Sie so glücklich mit dem Verlauf sind, dann nur zu....
Gut gebruellt Loewe.......
war das der Sturm im Wassrrglas oder passiert nun auch mal was...
Wobei wenn keiner die Seite kennt wer soll dem aufruf folgen.....
Antwort auf Beitrag Nr.: 43.290.141 von herrmannkrages am 16.06.12 07:06:40nachdem der Vorstand Stürner in seinem Zuständigkeitsbereich eine solch MIESE Leistung für die AG abliefert sollte er dringend ein Lektion erteit bekommen. Dass dieser Vorstand nun auch noch ein genehmigtes Kapital möchte ich echt frech. Stürner ein soclhes Instrument in die Hand zu geben (um es sinnlos einzusetzen) wäre für die Aktionäre mehr als leichtfertig. Da können wir auch gleich Geld verschenken.....
Frechheit, die 0,05 € Dividende könnt Ihr gleich nach Griechenland überweisen, die brauchen das Geld dringender.
be.
Da hat der Vorstand wohl jetzt ein echtes Glaubwürdigkeitsproblem. Peinlich, peinlich...
Wer kein Geld verdient sollte auch keins ausgeben, auch nicht in Form von Dividenden..

Das heute die richtigen Entscheidungen getroffen wurden, haben wir wohl der Investorengruppe um Swen Lorenz zu verdanken. Weiß jemand wie die Abstimmung zu Punkt 10 - Schaffung eines neuen genehmigten Kapitals verlaufen ist? Von wegen "der Finanzdienstleistungsmarkt befindet sich nach wie vor in einem Anpassungs- und Verdrängungsprozess", das Ganze kann noch nur ein Vorwand sein, um die Anteile von Hr. Lorenz zu verwässern.
Ad-hoc-Mitteilung PEH Wertpapier AG

Der Vorstand und der Aufsichtsrat haben nach eingehender Diskussion mit den Aktionären im Rahmen der noch andauernden ordentlichen Hauptversammlung der Gesellschaft einstimmig beschlossen, an ihrem Dividendenvorschlag, der eine Dividende von EUR 0,75 pro dividendenberechtigter Stückaktie vorsah, und an ihrer Beschlussempfehlung zur Ermächtigung zum Erwerb eigener Aktien nicht festzuhalten.

Der neue Dividendenvorschlag sieht eine Dividende von EUR 0,05 je dividendenberechtigter Stückaktie vor. Dies entspricht (leicht aufgerundet) der Mindestdividende im Sinne des § 254 AktG, wonach mindestens vier Prozent des Grundkapitals zu gewähren sind. Der Vorschlag zur Ermächtigung zum Erwerb eigener Aktien wird nicht zur Abstimmung gestellt werden.

Frankfurt, 22. Juni 2012

- Der Vorstand -

22.06.2012 Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen. DGAP-Medienarchive unter www.dgap-medientreff.de und www.dgap.de
Das es ueberhaupt zu einer Auszahlung kommt grausam....
Peinlich wenn man als Vorstand so nen Vorschlag erst macht und dann fuer die Auszahlung keine Mehrheit findet typisch Sonnenkoenig...
Grausam auch das letzte Research zu PEH trifft so ziemlich nix Zahlen und Ausblick....
War wer bei der HV und kann berichten....
Antwort auf Beitrag Nr.: 43.313.204 von herrmannkrages am 23.06.12 06:57:50Ich war auf der PEH-HV

Swen Lorenz war nicht auf der HV. Herr Knoesel (Verein für Aktionärsdemokratie) hat nachfolgendes Statement von Lorenz vorgetragen.

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Sehr geehrte Aktionäre,

seit nunmehr drei Jahren warne ich vor einer verfehlten Unternehmensstrategie.

Die Ergebnisentwicklung hat mir leider Recht gegeben. Die Fakten zeigen, dass sich das von der PEH direkt verwaltete Vermögen in den letzten drei Jahren halbiert hat. Nichts davon hat mit kritischen Aktionären zu tun, wie die folgenden harten Fakten, die öffentlich recherchierbar sind, zeigen:

- 90% aller PEH Fonds liegen im 3- und 5-Jahresvergleich deutlich unterhalb der jeweiligen Vergleichsgruppe.

- Ergebnisrückgänge wurden durch teilweise geradezu unerhörte Gebührenerhöhungen ausgeglichen, aber kombiniert mit schlechter Performance hat dies die Abwanderung von Geldern nur noch verstärkt.

- Die Privatkundengruppe der PEH sitzt auf minderwertigem Produkt und die Kunden merken es.

Angesicht dieser Entwicklung ist auch klar, wieso mir die Organe der PEH seit nunmehr drei Jahren grundlegende Aktionärsrechte verweigern. Um die Minderleistungen des Vorstands zu vertuschen, werden den Aktionären insbesondere stichhaltige Informationen über das Abschneiden der einzelnen Sparten verwehrt.

Zu Beginn dieser Diskussionen bin ich stets mit konstruktiven, gutgemeinten Vorschlägen auf die Organe zugegangen. Ich bereue, hierauf je meine Zeit verwendet zu haben. Denn wie sich erwies, war ein konstruktiver Dialog mit den Organen, sowohl Aufsichtsrat als auch Vorstandsvorsitzender, nicht möglich. Es waren wohlgemerkt der Vorstandsvorsitzende und der Aufsichtsratsvorsitzende, die mich nach einem erneuten Gesprächsangebot meiner Seite aufforderten, die Diskussion in die Öffentlichkeit zu bringen und auf einer Hauptversammlung auszutragen. Hierfür gibt es schriftliche Beweise und Zeugen.

Offenbar als Dank für meine seinerzeitige wiederholte Gesprächsbereitschaft wurde ich später zum Buhmann für die mangelnde operative und strategische Leistung der Organe gemacht.

Mittlerweile wird der Vorstand jedoch von der wahren Situation eingeholt. Die Auswirkungen in den anderen Teilen des Konzerns werden wir im 2. Quartalsbericht sicher zu sehen bekommen. Der Aufsichtsrat ist für diese Entwicklung ganz maßgeblich mit verantwortlich.

Die Gesellschaft hat nach wie vor enormes Potential. Denkbare Konzepte und Partner für einen Neuanfang gibt es. Die neue PEH wäre in einer einzigartigen Position, um den deutschen Markt zu prägen. Leider wird sich dies unter Leitung des gegenwärtigen Vorstandsvorsitzenden und Aufsichtsratsvorsitzenden nicht verwirklichen lassen. Ein Neubeginn wird erst möglich sein, wenn diese beiden Posten neu besetzt sind. Solange hierfür keine einvernehmliche Lösung gefunden wird, bleibt mir nur, die entsprechenden juristischen Schritte in die Wege zu leiten.

Mit freundlichen Grüßen

Swen Lorenz
Antwort auf Beitrag Nr.: 43.313.204 von herrmannkrages am 23.06.12 06:57:50Die HV war auch in diesem Jahr was BESONDERES: Denn wann kann man erleben dass ein Tagesordnungspunkt (Rückkauf eigener Aktien) von der Verwaltung komplett gestrichen wird und beim Tagesordnungspunkt Dividende (während der HV)eine Kürzung von 80 Cent auf 5 Cent erfolgt. Was hatte sich die Verwaltung denn im Vorfeld für Gedanken gemacht?

VV Stürner machte einen müden und fast schon resignierenden Eindruck auf mich. Im Gegensatz zu früheren Jahren hat Stürner kaum geredet/geantwortet, diese erledigte sein Vorstandskollege Ulbrich.

Dass das genehmigte Kapital von den Aktionären abgelehnt wurde war nach den Diskussionen offensichtlich. Die Verwaltung war auch nicht in der Lage konkret zu sagen für was das Geld eingesetzt werden sollte. Mein Sitznachbar spottet dann auch gleich: Das ist wohl für die ordentliche Vorstands-Zahlung an den VV gedacht.

Nachdem zunächst kaum Zahlen beim Vortrag durch die Vorstände genannt wurden kamen diese ENDLICH bei der Diskussion auf den Tisch. DABEI WURDE DEUTLICH DASS DAS VERWALTETE VOLUMEN IN DEN ETZTEN JAHREN IMMER KLEINER WURDE!
Daraus folgt wohl, so schnell wie möglich alles verkaufen.
be.
Verkaufen ist eine Möglichkeit

denke der Vorstand macht sich auch Gedanken um seine Aktien (er hat immerhin 20%)

Nach der Kurshalbierung in den letzten 12 Monaten und einer Marktkapitalisierung von 30 Mio Euro ist vieles im Kurs bereits eingepreist.

Wenn der Vorstand zurücktritt würde die Aktie sicherlich durch die Decke gehen.

Ich denke wir sind uns alle einig, dass ein Finanzdienstleister wie PEH mit einer neuen Führung Potential hat. Selbst der jetzige Vorstand sieht Potential/Chancen durch die Regulierungen und damit einer Konsolidierung bei den Finanzdienstleistern. Leider wird nichts umgesetzt. Sorry für 250.000 Euro (!) wurde eine Beteiligung in Österreich gekauft und per Adhoc gemeldet das nenne ich nicht Chancen nutzen.

Vielleicht erkennt Stürner dass er mit seinem Rücktritt nochmal selbst richtig Kasse machen kann...
Nachdem der erste Ärger verflogen ist, die spannende Frage, wie geht es weiter? Mal sehn, ob GSC Research einen HV-Bericht ins Netz stellt. Bis jetzt waren die von PEH kostenfrei. Ganz unrecht scheinen die 'Enthüllungen' von Swen Lorenz ja nun nicht gewesen zu sein. Bloß gut, dass Kursverluste jetzt beliebig vorgetragen werden können, denn eine Wende wird wohl nicht von heute auf morgen vollzogen sein.
be.
Antwort auf Beitrag Nr.: 43.317.023 von dr.wssk am 25.06.12 13:16:07Ich hab gestern von PEH eine Dividendenzahlung von 75 Cent auf mein Konto erhalten :laugh: das ist ja MEGA-PEINLICH für PEH. Der Vorstand hat ja gar nichts mehr im Griff. Vor lauter Aufregung auf der HV hat er wohl schlicht vergessen die Änderung (nur 5 Cent auszuzahlen) an die Bank weiterzugeben!!!! Habt ihr auch die 75 Cent erhalten oder bin ich der Einzige?
Zitat von Investor@work: Ich habe auch die 0,75€ erhalten!


Ich habe hier 75 Cent, ein Storno über 75 Cent und eine Gutschrift über 5 Cent.
Antwort auf Beitrag Nr.: 43.320.612 von p2205 am 26.06.12 10:43:12Bei mir gab es auch 0,75 Euro!! bisher kein Storno

Das passt aber genau zum durcheinander das die Verwaltung auf der HV abgeliefert hat. Vorstand und AR ist wohl für ein börsennotiertes Unternehmen nicht geeignet.
Kann der Vorstand noch auf das Geld aufpassen das ihm anvertraut wurde?
Da wandern Millionen zur Tür raus weil der Vorstand technische Aspekte nicht im Blick hat. So eine HV ist wohl doch etwas zu viel für den Vorstand. Diesmal kommt die PEH wohl mit einem blauen Auge davon denn das Geld kann sicher wieder zurückgeholt werden. Bei einem anderen Geschäftspartner dem 2 Millionen gutgschrieben werden könnte das mal anders aussehen.
Muss PEH die Kosten tragen wenn die 75 Cent zurückgebucht und neu 5 Cent gebucht werden? oder wer ist schuld und zahlt die Kosten?
Ich habe ordnungsgemäß heute über die Targobank 0,05 Euro je Aktie bekommen.
Meine Volksbank hat mir 0,75 Euro Dividende je Aktie gutgeschrieben. Diese werden wohl die Tage storniert und dann gibts nur die 0,05 Euro.

Das ganze hin und her zu buchen lässt sich eine Bank von der PEH bezahlen. Die Bank kann ja wohl nichts dafür. Dafür sollte der Vorstand und/oder der Aufsichtsrat selbst in die eigene Tasche greifen müssen und dies nicht auf der AG abladen. Solch ein dilettantisches Handeln von Vorstand und AR ist schon erstaunlich.
Falls jemand den Bericht von GSC Research über die PEH-HV kauft, würde mich der Tenor, natürlich keine Details, da kostenpflichtig, interessieren. In den vergangenen Jahren waren diese kostenfrei, da offenbar von PEH bezahlt.
be.
Und schon ist er ohne Kosten freigeschaltet, jeder kann dort nachlesen.
be,
Na ja, meine Meinung, Kursziel wohl 10,- Euro. Besserung kaum in Sicht und die Querelen gehen weiter.
be.
Antwort auf Beitrag Nr.: 43.324.860 von dr.wssk am 27.06.12 10:20:36Dividendendurcheinader / Abgekartetes Spiel?

Ich war auf der HV habe allerdings keine Diskussion zur Dividendenkürzung miterlebt. Vielleicht verstehe ich auch unter einer Diskussion etwas anderes. Wenn zwei Redner meinen dass eine Dividendenzahlung nicht erfolgen soll ist das für mich eine Diskussion.

Wie auch immer, es ist überaus peinlich wie vieles hier abläuft.

Da macht sich Vorstand und Aufsichtsrat wochenlang Gedanken über die Dividendenhöhe besprechen dies in Aufsichtsratssitzungen, veröffentlichen den Dividendenvorschlag und machen dann (plötzlich?) einen Änderungsvorschlag auf der HV.

Wo gibt es denn so was? Oder war es ein abgekartetes Spielchen der Verwaltung mit gezinkten Karten?

War die durchgeführte Dividenden-Kürzung von der Verwaltung schon lange vor der HV geplant und die Herren wollten im Vorfeld der HV aber noch Ruhe haben? Ein Indiz dafür könnte sein dass bereits beim Redebeitrag des Vorstandes auf der letzten Folie der Power-Point Präsentation die Dividendenhhe angesprochen wurde „ Hier muss abgewogen werden“

Ja was haben die den wochenlang gemacht?!

Da war es aber noch nicht mal 11 Uhr. Die Adhoc – Meldung gab es dann am Nachmittag als der AR-Chef Locher die „soeben“ von der Verwaltung erfolgte Gedankenänderung zum Dividendenvorschlag vom Blatt-Papier abgelesen hatte und mitteilte dass dies jetzt auch als Adhoc-Meldung veröffentlicht wird.

Arme PEH-Aktienkäufer die aufgrund der Dividendenrendite die Aktie im Vorfeld der HV gekauft haben. 0,75 Euro Dividende und ein Kurs von 16 Euro ergab rechnerisch 4,7% Dividendenrendite. Diesen Aktionären ist das lachen vergangen als sie von nur 5 Cent hörten oder dies erst die Tage auf ihrem Konto sehen und sich ärgern.

Im Vorfeld der HV gab es an einigen Tagen doch nennenswerte Umsätze an der Börse. Hoffentlich klagen die nicht auf Irreführung durch die eventuell verspätete Veröffentlichung den bisherigen Dividendenvorschlag von 0,75 Euro radikal auf 0,05 Euro zu ändern.

Ich frage mich dann schon:

Hatte der Vorstand einen Informationsvorsprung wenn er die Dividendenhöhe bereits in seinem Redebeitrag in Frage stellt?

Seit wann machte sich die Verwaltung Gedanken über einen veränderten Dividendenvorschlag?

Wer wusste im Vorfeld bereits den Redetext und die Präsentation?

Wer war alles in die Gedankengänge des Vorstandes eingeweiht?

da gibt es adhoc-Meldungen dass sich der Vorstand bei seiner Beteiligung axxion Gedanken über Kapitalerhöhungen macht und dann hört man seit über einem Jahr nichts mehr - hier haben aber schon Gedanken ausgereicht für eine adhoc. Bei einer Dividende ist das wohl was anderes :-) :-)

Bin mal gespannt wie es weiter geht.
Der Hamburger Boersendienst schreibt heute in seiner Ausgabe 13 - 2012

Hauptversammlung kippt Dividendenvorschlag

Auf den Weg zu neuen langjährigen Tiefstmarken hat
sich zuletzt PEH Wertpapier (ISIN DE0006201403, Euro
14,70) aufgemacht. Hintergrund: Die ursprünglich vorgeschlagene
Dividende von 0,75 Euro je Aktie wird überraschend
gekippt. Auf der Hauptversammlung wurde
beschlossen, dass statt 0,75 nur sehr magere 0,05 Euro
an die Anleger ausgeschüttet werden.

Dem Aktienkurs ist dies nicht gut bekommen. Wir haben uns
aufgrund einer schwachen operativen Entwicklung und weil wir
weitere negative Meldungen befürchteten von diesem
Musterdepottitel getrennt. Für einen Wiedereinstieg ist
es noch deutlich zu früh.

Meiden.
Im Buschfunk wird gezwitschert dass sich der Stümper wohl nicht mehr lange wird halten können.Steht ihm jetzt das Gleiche wie bei seiner Gönnerin bevor???

Mit dem richtigen Mann/Frau an der Spitze ergäbe sich endlich wieder Potential nach diesem Trauerspiel!!!
Grausam wie man hier verarscht wird mit den Zielen und Leistungen die Kroenung war nun die Dividende bzw der Witz den nun rum gekommen ist...dann besser nix ind endlich Gas geben das die Bude mehr gewinn macht....
Mir platzt auch faast der Kragen wenn ich sehe wie der Stümper diese Top Bude heruntergewirtschaftet hat.

Aber mittlerweile pfeifen es ja sogar schon die Spatzen von den Dächern:Lange macht`s der Typ nicht mehr.
So - servus allerseits,
dann versuchen wirs mal mit Fakten: Die PEH eigenen Fonds leiden an akuter Schwindsucht. Die Volumina sind im gerade abgelaufenen Quartal weiter massiv geschrumpft. -16% gegenüber Q1, -25% im Jahresvergleich. Während in q2 noch nette Performancefees im PEH Empire vereinnahmt wurden, ist dieses Jahr mit Sicherheit Fehlanzeige.

Der Privatkundenbereich hat massiv Mitarbiter verloren, und underperformande Fonds zu verdrücken, macht den verbleibenden Mitarbeitern sicher auch nicht viel Spaß. Denke das 2. Quartal wird ein Desaster!
Q1 war mit Umsatz von -15% und Kosten plus 17% und Profit -99% (oder so) bemerkenswert.
Wie man dann in den im Mai geschriebenen Geschäftsbericht schreiben kann, "Erwarten EBITDA zwischen +10-15%......"Na ja: Traumschlösser werden in Oberursel schon immer gerne gebaut.
Der 28. August wird sicher lustig.
Alle genannten Zahlen aus öffentlichen Quellen - Axxion Webpage.
Zitat von casapusta: Mir platzt auch faast der Kragen wenn ich sehe wie der Stümper diese Top Bude heruntergewirtschaftet hat.

Aber mittlerweile pfeifen es ja sogar schon die Spatzen von den Dächern:Lange macht`s der Typ nicht mehr.


=> Stuerner hat die HV ja gerade ueberstanden. Ich befuerchte ein wenig, dass diese Katastrophenergebnisse mal wieder ausgesessen werden. Stuerner ist selbst groesster Aktionaer, wie soll da noch mehr Druck aufgebaut werden ohne dem Geschaeft zu schaden.....
nun ja - Herr Locker, seine ex-Frau und nicht zuletzt er selber werden die Dividende sicher vermissen......die Aktie kann sich von heutigem Niveau verdreifachen (oder vervierfachen vom Zielkurs von 10 Euro). Nur mit ihm gehts halt nicht. Da kann er nur weiter Schrottbuden alla W&P kaufen. Er könnte wieder ein reicher Mann werden. Muss nur Golf spielen gehen.
Die Stimmung in der Bude hat den Nullpunkt fast erreicht.

Wenn man so seine Felle davonschwimmen sieht bleibt nur noch die Möglichkeit das Handtuch zu werfen.Eine andere gibt es nicht.
Antwort auf Beitrag Nr.: 43.340.207 von casapusta am 01.07.12 12:15:14ich kann ja eure Argumente gut nachvollziehen und hoffe inzwischen auch auf einen Wechsel an der Spitze. Bin aber noch skeptisch. Kenne niemanden persoenlich im PEH Umfeld. Hatte allerdings den Eindruck, dass sich Stuerner sehr gegen einen Wechsel wehrt. Warum sollte man sonst 1 Mio (uebrigens >0,50 EURO pro Aktie !) Rechtsberatungskosten gegen "kritische Aktionaere" aufwenden ?
Auch das war ein kompletter Flop, wieder mal echt stümperhaft.
Im Zusammenhang der aktuellen Diskussion möchte ich meinen vorherigen Beitrag wiederholen: "Im Übrigen ist mir bei den - zur Abwehrmaßnahme der missliebigen Aktionäre - aufgelaufenen Rechts- und Beratungskosten aufgefallen, das dies - einem angenommenen Stundensatz von € 250 zugrundegelegt - etwa 4.000 Stunden entsprechen würde. Dies ist wie ich finde auch ein schönes Beispiel dafür wie unser Aktionärsvermögen verschleudert wird" Wie lange müssen wir den Gutsherren Stürner und Locker noch zuschauen wie sie zunehmend den Laden an die Wand fahren. Ich hoffe nicht, dass wir bis zur nächsten HV warten müssen und Stürner doch noch ein bisschen Anstand (und eigene pekuniäre Motive) hat, um zurückzutreten.
Hätten die jetzt revoltierenden Mitarbeiter (von der kuscheligen und ihrer Truppe mal abgesehen ;-) Eier in der Hose, so würde es schon reichen dem Stümper ein Ultimatum zu stellen und mit gemeinsamer Kündigung zu drohen.Dann wäre der Kapitalvernichter mit Realitätsverlust schon morgen weg.
Da ich mir ziemlich sicher bin dass Herr S. dies hier liest:
Würde mal ernsthaft überlegen, ab welchem Umsatz- und Ertragsniveau man eine ad-hoc Gewinnwarnung geben sollte. Ich würd denken, bei einem Umsatz von 3-3,2 Mio. kann man nicht bis zum 28. warten,sonst gibts Klagen von Käufern, die augrund der blumigen HV Aussagen und des Geschäftsberichts kaufen. Mit ad-hocs hat man ja sonst auch ausreichende Erfahrung. Schönen Gruß nach Ober-Ursel.
Ein paar Mitarbeiter scheinen sich Beitrag Nr.1040 ja schon zu Herzen genommen zu haben.

So lagsam schwillt der Buschfunk von leisem Zwitschern zu einem kräftigen Trommelwirbel an.

Der Medizinmann bereitet den Schierlingsbecher schon vor, die Suche nach dem überbringer dauert och an. ;-)))
Antwort auf Beitrag Nr.: 43.342.577 von casapusta am 02.07.12 11:49:11Wie kommst Du darauf?
Antwort auf Beitrag Nr.: 43.342.623 von pony18 am 02.07.12 12:00:39Hoffentlich konkretisiert sich der Rücktritt von Stürner in nächster Zeit.

Nach einem Rücktritt von Stürner würde die PEH-Aktie durch die Decke gehen. Selbst Stürner könnte damit nochmal richtig Geld verdienen. Ich habe gerade den neuen Brief von Swen Lorenz gelesen. Das ist ja schon erschütternd wenn man den rapiden Rückgang der verwalteten Gelder sich in dem Diagramm auf Seite 3 genauer ansieht.

Mit Freude habe ich aber gelesen, dass es Denkbare Konzepte und
Partner für einen Neuanfang gibt es.


Näheres findet ihr unter:

www.peh-nach-vorne.com
das Problem bleibt bestehen: Stürner und Locker halten zusammen 28%. Dazu kommt Strascheg mit 7%, der in Nibelungentreue verharrt. So ist ein wirklicher neuanfang nicht möglich, es sei denn, Stürner legt die Shares in einen Trauhandfonds und geht Golf spielen.
@pony

Ein Grossteil der Mitarbeiter hat geschnallt dass es so nicht weitergehe kann und das ganze Problem sich auf 1 Namen fokussieren lässt. (Unser Stümper) Wer kann denn heutzutage bei der miesen Performance noch guten Gewissens einem Kunden einen PEH Fonds "aufschwatzen"? Somit sinken ihre Umsatzabhängigen Vergütungen ständig,zudem werden sie bei ihren besten Kunden (Friends&Family)schon so langsam als extrem inkompetent eingestuft.

Bis sich die Erkenntnis "Stümper muss weg" flächendeckend durchgesetzt hat wird es also nicht mehr lange dauern. ;-)))

Aktuelle Quote 60:40
Sum of the Parts:

Wenn jemand glaubt, die Akktie wäre tierisch unterbewertet......
sollte er zunächst die rechnung aufmachen:

50,0% (man beachte die nachkommastelle!!) an der Axxion sind meiner Meinung nach 12-13x Nettogewinn wert. Dabei sind die Anlaufverluste für navaxx schon zurückgerechnet. also ca. 17 Mio.

Dass verrottete Fondsgeschäft nicht mehr als 5-6 Mio. (soll bloss keiner mit % von AUM herkommen, das gabs früher einmal)

Kuschel? ne Mio.?
Oaklet wg. mir auch ne Mio.

Deutsches Privatkundengeschäft??? 5 Mio. höchstens

PEH Österreich? kaufpreis 7 Mio. in 2006. immaterieller Firmenwert 5 Mio. (den Impairmenttest möchte ich mal sehen)
würde sagen 3 Mio.
Net cash ca. 5
macht in der Summe dann macht das 18 Euro je Aktie. Na doll!!!
Die 5.000 Stück zu € 14.50 im Ask (Berlin) sind aber auch mal ein Brett. :-(
Ich befuerchte die Zahlen werden erstmal nicht besser....kommisch sind die hohen Kosten in der Rechtsbrratung........und wenn es den Burgfrieden gab wie auf der Homepage steht sollte die Verwaltung sich extra schaemen und die Anwaltskosten selber zahlen wenn es da mehr um Egos geht.....
Ich befürchte, wir bewegen uns in Richtung einstellige Kurse.
be.
Zu den Beratungskosten: auf der HV saß Herr Egg, und bei den Spinndoktoren im Hinterzimmer noch mal allein 3 Anwälte von Jonesday.....dazu mit Sicherheit einige Accountants... war sicher wieder ein teurer Spaß. Nur um ein berechtigte fragen (nicht) zu beantworten....
Das Ding fährt an die Wand. Q1: Kosten von +175 kann ich ja noch mit "Anlaufverlusten" erklären.....aber wie erkläre ich Unsatz von -15%??????????????????
Auch dem Kleinaktionär ist das rationale Denken nicht verboten. Nach meiner Erinnerung gab es im letzten Jahr eine realistische Chance die PEH neu aufzustellen aber seinerzeit haben zuviele "um des lieben Friedens willen" den lieben Herren S. und L. die Niebelungentreue gehalten und jetzt haben wir den Salat.
Antwort auf Beitrag Nr.: 43.362.298 von herrmannkrages am 07.07.12 06:56:16Letztes Jahr war halt die fundamentale Lage noch halbwegs ansehlich. 2 Euro Divi, Eps hoch. Aktie über 30. S. konnte halt leicht sagen "was wollt ihr eigentlich?"

Jetzt sieht es anders aus: Stock halbiert, Divi futsch, 2012 earnings bestenfalls irgendwo bei Null. Und der Ausblick hat noch nicht mal einen Silberstreifen.

Das Ding ist nur zu retten, wenn beide Lager ihre Aktien in eine Holding legen, und Leute, die was davon verstehen, machen lassen.
Der Plan steht.
Die Organe der Gesellschaft sind gefordert. Alle.
Alle muessen sich bewegen, denn wenn nix passiert, passiert nix gutes.
Offenheit, Zurückstellen von Egos zum Wohle der Gesellschaft, ihrer Mitarbeiter, Kunden und Aktionären.
ach ja: Höre das Herr Stürner 6 Wochen Urlaub auf Ibiza macht. Kann das jemand bestätigen?
Wow, fast 10.000 Stück zu 13,01 im Ask. Da schmeißt aber jetzt einer auf Teufel komm raus seine Aktien auf den Markt.

Mitlerweile glaube auch ich, dass die 10-Euro-Marke getestet werden wird. :-( Aber dann werde ich vermutlich spätestens wieder schwach werden. Grmpf!
Ich denke auch, wir sehen in Bälde einstellige Kurse, hier ist Ausdauer gefragt. Zum Glück kann man notfalls die Verluste zeitlich unbegrenzt der Steuer gegenrechnen.
be.
Die Frage ist wer will da gerade raus....
Wenn man sich die Zahlen ansieht und wie in den letzten Jahren investiert wurde befuerchte ich das Kursziel ist unter 10 Euro grausam was aus der AG wurde...
Wer da raus will, ist doch klar: Alle die jetzt erkennen, dass das Geschäftsmodell nicht mehr zu retten sein wird.

Fonds mit miesen Ergebnissen braucht kein Mensch, auch nächstes Jahr nicht. Der Privatkundenbereich ist in Auflösung und wird von den Kosten aufgefressen. Will da wirklich jemand wieder fast bei Null anfangen, wie vor 10 Jahren? Und vielleicht genau die, die es schon mal nicht hingekriegt haben?
Ich war mit Kursziel 15 wohl auch zu optimistisch. Jetzt geht es auf ein Zerschlagungsniveau, ohne die utopischen Rechnereien von Verwaltung und Opposition.
Finanzinvestments sind sicher nicht der Renner am Markt, da können noch böse Überraschungen folgen.
Wozu solche Kommentare, die mal auf dem einen, mal auf dem anderen Auge blind sind?
Ich glaube nicht, dass Herr Lorenz diese Entwicklung wollte oder ausgelöst hat.
Der Beginn der Zerstörung der PEH hat sich von innen heraus entwickelt, warum sonst der Stress im Vorstand und AR? Lorenz hat darauf frühzeitig reagiert, aber mit untauglichen Mitteln, die den Absturz noch beschleunigt haben. Er hätte lieber still und leise von dannen ziehen sollen und die anderen in den Abgrund rutschen lassen.
Jetzt hängt er mit drin, genau wie das andere Lager, die unfähig sind, ihre Fehler einzugestehen.
Gut so! Nach außen wird zwar noch getrommelt, aber im Kämmerlein schauen sie alle auf ihren Kontoauszug und finden es zum :cry:
Ja, ich akzeptiere Deine Meinung, der Frust sitzt aber tief, mal sehen was Q2 bringt.
be.
nun, wie schon vorher dargelegt: Das Fondsvolumen ist im 2. Quartal um ca. 60 Mio. gesunken. das ist ein Minus mehr als 15% daraus wird sich im jahresvergleich beschleunigtes Umsatzminus ergeben. Im 1.Quartal war der Umsatz -15% und des Ergebnis +/- Null. Im Halbjahr ist ein Verlust beinahe unvermeidbar, ditto für das Gesamtjahr 2012.

Wenn nix passiert, passiert nix. Beide Lager blockieren sich. Ein Neuanfang nur mit Neubesetzung der Organe möglich. Der 6-wöchige Ibizaurlaub von herrn Stürner ist ja schon halb vorbei.
Tja gerade in diesen Geschaeftsmodel ist so ein Streit Gift fuer den Kurs........
DGAP-DD: PEH Wertpapier AG deutsch

Mitteilung über Geschäfte von Führungspersonen nach §15a WpHG

Directors'-Dealings-Mitteilung übermittelt durch die DGAP.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Mitteilungspflichtige verantwortlich.
---------------------------------------------------------------------------

Angaben zum Mitteilungspflichtigen
Name: stuerner
Vorname: martin

Funktion: Geschäftsführendes Organ

Angaben zum mitteilungspflichtigen Geschäft

Bezeichnung des Finanzinstruments: Aktie
ISIN/WKN des Finanzinstruments: DE0006201403
Geschäftsart: Kauf
Datum: 02.08.2012
Kurs/Preis: 14,50
Währung: EUR
Stückzahl: 41000
Gesamtvolumen: 594500
Ort: außerbörslich

Angaben zum veröffentlichungspflichtigen Unternehmen

Emittent: PEH Wertpapier AG
Adenauerallee 2
61440 Oberursel
Deutschland
ISIN: DE0006201403
WKN: 620140


Ende der Directors' Dealings-Mitteilung
(c) DGAP 03.08.2012

Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten,
Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen.
DGAP-Medienarchive unter www.dgap-medientreff.de und www.dgap.de

ID 15788

Also, Herr Stürner glaubt weiter an 'sein' Unternehmen und war offenbar nicht für die Verkäufe der letzten Zeit am Markt.
Boden? Nun ja, vielleicht baut Herr S. auch auf einen Plan, der nicht unbedingt aufgehen muss. Sicher wirds am 28. "News" geben, die ein sehr schlechtes Quartal überkompensieren sollen....Bin sehr gespannt.
Vielleicht macht er die Rechnung auch ohne den Wirt. Wir werden sehen...Die Fonds schmelzen weiter wie Eis in der Sonne.
Details: www.Axxion.de
bin mir nicht mehr sicher, ob der Aktienkauf von Herrn S. den erhofften bullishen Charakter hat. Könnte durchaus auch ein defensiver Schritt sein - nämlich dann, wenn die Aktien aus dem ihm zuzurechnenden Umfeld stammen.......wir werden sehen.
der hohe (und zu dieser Eit nie gehandelte Kurs) sprechen dafür....
Wie auch bei Artnet hat man hier eine Verwaltung wo man als Kleinaktionaer nix zu lachen hat. Ob wir als Aktionaere noch was davon haben ob geht es hier nur ums Ego.....Der Kurs ist zum kotzen..
Antwort auf Beitrag Nr.: 43.500.493 von herrmannkrages am 16.08.12 13:31:25die Stueckzahl spricht übrigens auch dafür......

apropos Kurs....its not gtting better!
Und die "Palastrevolte" gegen den Stümper hat sich auch wieder in Luft aufgelöst ;-((

Keiner mit Eier in der Hose in dieser Bude.
Formulierungshilfe für den 28.August, 1. Halbjahr 2012

PEH besteht in schwierigem Marktumfeld - Anlaufinvestitionen erreichen Höhepunkt.

Oberursel, den 28.8.2012

Die PEH sah sich im 1. halbjahr weiter einem sehr schwierigem Marktumfeld ausgesetzt. Die Umsätze gingen im 1. Halbjahr um 16% zurück. Die Kosten stiegen investitionsbedingt um 17,5%. Das EBIT war mit -800k erstmals in der Unternehmensgeschichte negativ. Weiter leidet die PEH unter einem schwierigen Markt, auch die feindlichen Aktionärsgruppen schaden dem Untenehmensruf weiter.
So liegt es keineswegs an der Wertentwicklung unserer Fonds, das wir im 1. halbjahr 18.7% unserer Volumina (75 Mio.) verloren haben, vielmehr die uneinsichtigen Aktionäre schaden weiter unserem guten Ruf und mögen doch fortan bitte schweigen.

Die abermalige Neustrukturierung der Unternehmensgruppe ist nun bald abgeschlossen und der neue Leiter Asset Management wir nun bald ein Performancewunder herbeizaubern und die Unternehmensleitung erwartet signifikante Neugelder in der ZukunftEinige 100k Euro wurden in der neugegründeten Ad-vance schon eingesammelt. Wie bei früheren Neugründungen sind wir sehr optimistisch.

Auch mit der Aktienkursentwicklung ist der Vorstand sehr zufrieden. "Unsere Aktie hat im 1. Halbjahr nur 34,8% verloren, wohingegen die spanische Banco Popular 51% und die spanische Bancia sogar 61% verloren haben. Damit steht die PEH nur an drittletzter Stelle der europäischen Finanztitel. Eine Entwicklung die die weitsichtige und erfolgreiche Unternehmensstrategie widerspiegelt." so der Vorstandsvorsitzende Martin Stürner.

Der Vorstand bittet nun alle Aktionäre, dem Vorstand und dem Aufsichtsrat das Vertrauen auszusprechen und endlich die Einräumung des genehmigten Kapitals zu ermöglichen. Schießlich hat das Unternehmen bei dem Kauf der Vienna Portfolio Management für 6 Mio. Euro bewiesen, das sich große Aquisitionen binnen einiger Jahre auf Null bringen lassen.

Die Organe der PEH freuen sich gemeinsam mit ihren Aktionären auf eine von nun an rosige Zukunft

und verbleiben mit besten Grüßen aus Ibiza

Ihr
Martin Stürner
Superscharf, selten so gelacht... Da dürfen wir ja mal gespannt sein, ob die wohldurchdachte Vorlage eins zu eins umgesetzt wird.
Superscharf. Selten so gelacht... Da dürfen wir ja allesamt gespannt sein, ob die wohldurchdachte Vorlage eins zu eins umgesetzt wird. Beste Grüße:)
Antwort auf Beitrag Nr.: 43.515.481 von Knoxis am 21.08.12 12:16:22PS: Ach ja, die tatsache das der Advance Dynamics seit Auflage -03% , der MSCI World hingegen mehr als 15% gemacht haben, ist unbekannten Saboteuren geschuldet, die unsere Handelssysteme infiziert haben. Von jetzt an wird alles besser.

Herzlichst,
Ihr MS
"mit besten Grüßen aus Ibiza"

Wenn der Stümper doch bloss schon die Koffer gepackt hätte,hehehe ;-)
Nachricht vom 23.08.2012 | 08:41
PEH Wertpapier AG: PEH setzt strategische Neuausrichtung konsequent fort

PEH Wertpapier AG / Schlagwort(e): Halbjahresergebnis

23.08.2012 / 08:41

PEH Wertpapier AG setzt strategische Neuausrichtung konsequent fort

- 1. Halbjahr 2012 durch schwieriges Umfeld und Investitionen belastet

- Ergebnisverlauf wie erwartet:

- Netto-Provisionserträge bei 8,1 Mio. EUR (-7,9%), Q2 wieder leicht im Plus

- EBITDA knapp positiv

- Optimierung der Unternehmensstruktur wird konsequent fortgesetzt und durch zusätzliche Maßnahmen ergänzt

- PEH-Strategien wurden an verändertes Umfeld angepasst

Oberursel, 23. August 2012 - Wie bereits nach den ersten drei Monaten des Jahres 2012 avisiert, war auch das zweite Quartal für die PEH Wertpapier AG zum einen von den Unsicherheiten an den Finanzmärkten, zum anderen durch Investitionen in die Zukunftsstrategie des Unternehmens geprägt. Vor diesem Hintergrund entwickelte sich der Ergebnisverlauf wie erwartet: Die Netto-Provisionserträge lagen mit 8,1 Mio. EUR um 7,9% unter dem vergleichbaren Vorjahreswert. Ausschlaggebend hierfür waren die anhaltende Zurückhaltung vieler Anleger und der damit einhergehende Rückgang der performanceabhängigen Vergütungen sowie der betreuten Depotvolumina. Im 2. Quartal konnte der Abwärtstrend jedoch gestoppt werden. So legten die Netto-Provisionserträge gegenüber dem vergleichbaren Vorjahresquartal wieder leicht um 1,3% zu. Die im Berichtszeitraum angefallenen Mehrkosten betrafen zum einen die Erweiterung der Wertschöpfungskette und des Produktangebots durch die neuen Tochtergesellschaften Advanced Dynamic Asset Management und navAXX, zum anderen die mit der Optimierung der Konzernstruktur verbundenen Maßnahmen sowie die Neueinstellung von Privatkundenbetreuern. Entsprechend signifikant war in den ersten sechs Monaten der planmäßige Anstieg der Allgemeinen Verwaltungskosten um 13,5% auf rund 7,7 Mio. EUR. Das operative Ergebnis (EBITDA) lag mit 46 TEUR dennoch leicht im Plus (H1-2011: +1,5 Mio. EUR). Gestiegene Abschreibungen in Höhe von TEUR 677 führten im 1. Halbjahr 2012 zu einem Ergebnis nach Steuern von -TEUR 545.

Die Märkte verändern sich. Die PEH richtet sich für die Zukunft aus

'Das erste Halbjahr 2012 war für die PEH Wertpapier AG eine schwierige Zeit. Und es war eine Phase, in der wir entscheidende Weichen für die Zukunft unseres Unternehmens gestellt haben', erklärt der Vorstandsvorsitzende Martin Stürner. Ein wichtiger Schritt dazu ist die eingeleitete Umstrukturierung der PEH.

Die Rahmenbedingungen haben sich deutlich und anhaltend verändert - sowohl für das Unternehmen und als auch für die PEH-Anlagestrategien. Vorstand und Geschäftsführung haben deshalb bereits seit dem letzten Jahr sowohl den Aufbau des Konzerns als auch das Asset Management auf den Prüfstand gestellt und genau analysiert, wo Reformbedarf besteht. Auf dieser Basis wurden konkrete Maßnahmen festgelegt, um sowohl die operative Arbeit als auch die Kostenstruktur optimal neu aufzustellen. Erste Schritte wurden bereits 2011 eingeleitet. Im 2. Quartal konnte der Rückgang der Provisionseinnahmen gestoppt werden.

Optimierung der Unternehmensstruktur - so geht es weiter

Bislang war die PEH in die drei Segmente Private Kunden, Institutionelle Kunden und Beteiligungen unterteilt. Diese Struktur ist im Lauf der Unternehmensgeschichte so gewachsen. Wie bereits berichtet, werden nun alle Aktivitäten in den Kerngeschäftsfeldern Asset Management, Vertrieb sowie Verwaltung und Service in jeweils eigenen Segmenten zusammengefasst. Jetzt gehen die Reformen in die nächste Phase. Vorstand und Geschäftsführung haben weitere Maßnahmen beschlossen, die die Effizienz und die Qualität der operativen Arbeit steigern und eine zusätzliche deutliche Kostenersparnis bewirken sollen.

Bei jedem Unternehmen, das über die Jahre neue Firmen integriert und gründet, entstehen im Lauf der Zeit Strukturen, in denen sich manches überschneidet oder nicht immer optimal effizient gelöst ist. Das gilt auch für die PEH. Zwar wurde in den letzten Jahren bereits vieles gestrafft. Die Umsegmentierung jedoch eröffnet die Chance, die PEH in einer schlanken, optimierten Struktur so aufzustellen, dass künftig weiteres Wachstum möglich ist, ohne dass es dadurch zu neuen Kostenerhöhungen und Ineffizienzen kommt. Das bedeutet unter anderem, dass die Aufgaben in den neuen Segmenten noch enger verzahnt und die Teams an zentralen Stellen zusammengeführt werden.

Vor Ort angesiedelt bleibt der Privatkundenvertrieb. Um in den einzelnen Regionen optimal agieren zu können, wurde im Vorjahr die Geschäftsführung breiter aufgestellt. Zudem will die PEH ihre Vertriebsanstrengungen weiter verstärken und hat dazu auch in diesem Jahr neues Personal eingestellt.

Konsequenter strategischer Wandel - Beispiel Asset Management

Die Anlageentscheidungen für die PEH-Strategien werden aktiv und systematisch getroffen. Diese Systematiken haben sich im letzten Jahrzehnt ausgezeichnet bewährt und die Strategien sehr erfolgreich durch die Turbulenzen der Finanzkrise geführt. In der jüngsten Zeit allerdings hat sich das Verhalten der Märkte stark und wohl dauerhaft verändert. Entwicklungen in der Politik und Entscheidungen der Notenbanken überlagern immer wieder die Fundamentaldaten, die Signale widersprechen sich. PEH-Vorstand Sven Ulbrich erklärt: 'Wir haben 2011 Handlungsbedarf erkannt. Seit diesem Zeitpunkt überprüfen und optimieren wir alle unsere Ansätze, um sie auf die neuen Bedingungen einzustellen.' Als konkretes Beispiel sei hier der PEH Renten EvoPro genannt, ein Flaggschifffonds der PEH. Dieser arbeitete mit einer Systematik eines externen Fondsberaters, die seit rund zwanzig Jahren mit hoher Zuverlässigkeit Zinsprognosen für das Durationsmanagement erstellt hat und fortlaufend optimiert wurde.

Angesichts der grundlegend veränderten Preisbildung wurde entschieden, die Anlagestrategie des Fonds zu überarbeiten und in Eigenregie zu übernehmen. 'Dabei kam es uns sehr zugute, dass wir uns im letzten Jahr mit der Advanced Dynamic Asset Management GmbH zusätzliche Expertise ins Haus geholt haben', sagt Stürner. Im Mai 2012 hat Advanced-Geschäftsführer Klaudius Sobczyk die Fachverantwortung im neu geschaffenen Segment Asset Management übernommen. Unter seiner Führung wurde der PEH Renten EvoPro für die veränderten Bedingungen fit gemacht - ohne die entscheidenden Kriterien - beste Bonität und Liquidität, möglichst geringes Risiko - anzutasten. Im Basisportfolio wird nun ein höherer Grundstock an Zinserträgen erwirtschaftet und die Duration mit einem Zinsmarktmodell auf Preisbasis gesteuert. 'Damit machen wir uns von den Fundamentaldaten unabhängig', erklärt Klaudius Sobczyk. Seit der Umstellung ist noch nicht viel Zeit vergangen - doch es ist bereits zu erkennen: Der PEH Renten EvoPro ist auf Kurs. 'Auch von den Kunden haben wir positive Rückmeldungen erhalten, der Volumenrückgang ist gestoppt', betont Ulbrich.

Nun folgt der nächste Schritt: Durch die Integration neuer Tochtergesellschaften ist es dazu gekommen, dass die Kollegen des Asset Managements über mehrere Orte verteilt sind. Die hohe Sachkunde dieser Mitarbeiter lässt sich jedoch fruchtbarer einsetzen, wenn sie in einem Team konzentriert zusammenarbeiten, ihre Tätigkeit lässt sich einfacher koordinieren, kurz: Die Qualität und die Effizienz der gemeinsamen Arbeit steigen. Das gesamte Asset Management der PEH wird deshalb in den nächsten Monaten als Team zusammengefasst. Auf diesem Weg lässt sich die bestmögliche Verzahnung innerhalb des Unternehmens erreichen. Klaudius Sobczyk ist bereits dabei, zusammen mit dem PEH Asset Management alle PEH-Strategien intelligent weiter zu entwickeln und bestmöglich auf das veränderte Umfeld einzustellen. Auch hier sind bereits Erfolge zu sehen.

Solides Fundament für die Rückkehr zu einem nachhaltig profitablen Wachstum

Durch die Umstrukturierung schafft die PEH ein solides Fundament sowohl für organisches Wachstum als auch für Zukäufe, da sich hinzukommende Firmen in die neue Struktur erheblich leichter integrieren lassen. Eine zentrale Rolle spielt dabei das neue Service-Segment. Indem die PEH die eingespielten Teams und das Know-how aus den einzelnen Bereichen bündelt, entsteht eine schlagkräftige Einheit, bei der alle Unternehmensteile die benötigten Leistungen abrufen können. Zudem wird das Unternehmen zu einem attraktiven Partner für kleine und mittelgroße Asset Manager und Vermögensverwalter, bei denen die extrem gestiegenen administrativen Anforderungen zu Lasten des Kerngeschäfts gehen. Begeben sie sich unter das Dach der PEH, reduziert sich unmittelbar der Verwaltungsaufwand, die Kosten sinken, die Rentabilität nimmt zu. Überdies bietet die PEH ihre Serviceleistungen extern an: Auch Finanzdienstleister, die keine Kapitalverflechtung wünschen, können ihre Verwaltungsaufgaben outsourcen. In diesem Zusammenhang ist aktuell ein interessantes Projekt in der Pipeline, über das die PEH in naher Zukunft informieren wird.

Bereits in der Übergangsphase der Umstrukturierung macht sich auch die Hebung von Synergieeffekten innerhalb des neuen Vertriebssegments positiv bemerkbar - die Berater können den einzelnen Kunden nun noch individueller und intensiver betreuen. Von der Optimierung der Strategien im Asset Management schließlich wird der gesamte PEH-Konzern profitieren.

Für die Umsetzung dieser Schritte werden in den nächsten zwei Quartalen einmalige Ausgaben anfallen. Die PEH erwartet jedoch davon ab 2013 ein Kostensenkungspotential von jährlich 1,5 bis 2 Mio. Euro. Vorstand und Geschäftsführung sind überzeugt, dass die Reformen und Investitionen sowie die damit einhergehenden Kostenvorteile die Profitabilität der PEH nachhaltig steigern, den aktuellen Ertragseinbruch wettmachen und sich mittel- bis langfristig für unser Unternehmen und die Aktionäre auszahlen werden.

Wichtige Kennzahlen PEH Wertpapier AG
30.06.2012 30.06.2011 Differenz
TEUR TEUR TEUR %
Netto-Provisionserträge 8.135 8.830 -695 -7,87
Allg. Verwaltungsaufwendungen 7.740 6.819 921 13,51
Ergebnis normale Geschäftstätigkeit -628 1.339 -1.967 -
Ergebnis nach Steuern -545 1.053 -1.598 -
EBITDA 46 1.544 -1.498 -97,02



Den Halbjahresfinanzbericht und weitere Informationen über das Unternehmen finden Sie im Internet unter www.peh.de. Wenn Sie weitergehende Fragen haben, können Sie uns unter der folgenden Kontaktadresse direkt erreichen:

PEH Wertpapier AG
Pressekontakt: Gabriele Lange
Adenauerallee 2
61440 Oberursel
fon +49 - 172 - 296 11 23
+49 - 6171 - 63 31 33
fax +49 - 6171 - 63 31 10
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Internet: www.peh.de

Wichtiger Hinweis: Die im Bericht zum zweiten Quartal und zum ersten Halbjahr 2012 angegebenen Zahlen sind nicht testiert. Diese Presse-Information enthält zukunftsgerichtete Aussagen. Zukunftsgerichtete Aussagen sind Aussagen, die nicht Tatsachen der Vergangenheit beschreiben. Sie umfassen auch Aussagen über unsere Annahmen und Erwartungen. Diese Aussagen beruhen auf Planungen, Schätzungen und Prognosen, die der Geschäftsleitung der PEH derzeit zur Verfügung stehen. Zukunftsgerichtete Aussagen gelten deshalb nur an dem Tag, an dem sie gemacht werden. Wir übernehmen keine Verpflichtung, solche Aussagen angesichts neuer Informationen oder künftiger Ereignisse anzupassen.

Zukunftsgerichtete Aussagen beinhalten naturgemäß Risiken und Unsicherheitsfaktoren. Eine Vielzahl wichtiger Faktoren kann dazu beitragen, dass die tatsächlichen Ergebnisse erheblich von zukunftsgerichteten Aussagen abweichen. Solche Faktoren sind etwa die Verfassung der Finanzmärkte in Deutschland, Europa, den USA und andernorts, die Umsetzung unserer strategischen Initiativen, die Verlässlichkeit unserer Grundsätze, Verfahren und Methoden zum Risikomanagement sowie andere Risiken.


Ende der Corporate News

23.08.2012 Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht, übermittelt durch die DGAP - ein Unternehmen der EquityStory AG.
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182626 23.08.2012

http://www.dgap.de/news/corporate/peh-wertpapier-peh-setzt-strategische-neuausrichtung-konsequent-fort_1162_730164.htm
Ergebnisverlauf wie erwartet:

Was kann man von einem Stümper auch anderes erwarten ;-((
Nachricht vom 24.08.2012 | 15:26
DGAP-DD: PEH Wertpapier AG deutsch



Mitteilung über Geschäfte von Führungspersonen nach §15a WpHG

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Angaben zum Mitteilungspflichtigen
Name: Locker
Vorname: Rudolf

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Angaben zum mitteilungspflichtigen Geschäft

Bezeichnung des Finanzinstruments: Aktie
ISIN/WKN des Finanzinstruments: DE0006201403
Geschäftsart: Kauf
Datum: 23.08.2012
Kurs/Preis: 14,50
Währung: EUR
Stückzahl: 2100
Gesamtvolumen: 30450
Ort: Frankfurt

Angaben zum veröffentlichungspflichtigen Unternehmen

Emittent: PEH Wertpapier AG
Adenauerallee 2
61440 Oberursel
Deutschland
ISIN: DE0006201403
WKN: 620140


Ende der Directors' Dealings-Mitteilung
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ID 15884

http://www.dgap.de/news/directors_dealings/kauf-verwaltungs-…
PEH Halbjahresbericht mal genauer betrachtet.......

Die Umsatzentwicklung der PEH im 1. Halbjahr mutete auf den ersten Blick mit "nur" -7,87% weniger schlecht an, als zu erwarten war.

Das institutionelle Geschäft (Fonds) legte glatte -51,7% hin. Der Privatkundenbereich strahlte mit -23,15%.
Der Bereich "Beteiligungen" zeigte ein Plus von 30,4%...
Erklärung: Die Neugegründete Navaxx zeigt jetzt Umsätze, die im Vorjahr nicht da waren und als Provisionsaufwand an Drittanbieter (EVA u.a.) gezahlt wurde. Ergo ging der Provisionsufwand im 1. Halbjahr um 686 Tsd. zurück, der NETTOprovisionsertag entsprechend höher. Auch der Bruttoertrag des Bereichs erhöhte sich um 391 Tsd., was teilweise einer besseren Ertragsentwicklung bei Oaklet geschuldet sein mag.

Nur: Die Navaxx bleibt ERGEBNISMÄßIG defizitär, ergo das katastrophale Nettoergebnis der Gruppe.

WICHTIG: Auf vergleichbarer Basis (like-for-like") ist auch die Umsatzentwicklung ein Desaster. Hoffentlich haben die Käufer der letzten Zeit dies bedacht. (Vielleicht dachten sie auch, wir merken das nicht)

Aus einer Sicht bleibt die Aktie ein short.
PEH Wertpapier AG
Oberursel
Bekanntmachung

Gemäß §§ 246 Abs. 4, 249 Abs. 1 Satz 1 AktG geben wir Folgendes bekannt:

Der Aktionär Thomas Osterwald hat beantragt, die auf der Hauptversammlung der Gesellschaft am 22. Juni 2012 beschlossene Entlastung des Vorstandes für das Geschäftsjahr 2010 (Tagesordnungspunkt 3: Beschlussfassung über die Entlastung der Mitglieder des Vorstands für das Geschäftsjahr 2010) und für das Geschäftsjahr 2011 (Tagesordnungspunkt 5: Beschlussfassung über die Entlastung der Mitglieder des Vorstands für das Geschäftsjahr 2011) für nichtig zu erklären.

Der Rechtstreit ist bei dem Landgericht Frankfurt am Main, 5. Kammer für Handelssachen, unter dem Aktenzeichen 3-05 O 101/12 anhängig. Früher erster Termin zur mündlichen Verhandlung wurde auf Dienstag, den 20. November 2012, 9.50 Uhr, Raum 301, Gebäude B, Gerichtsstraße 2, 60313 Frankfurt am Main, anberaumt.



Oberursel, im August 2012

PEH Wertpapier AG

Der Vorstand

quelle ebundesanzeiger vom 16.08.2012
PEH Halbjahresbericht mal genauer betrachtet.......

Die Umsatzentwicklung der PEH im 1. Halbjahr mutete auf den ersten Blick mit "nur" -7,87% weniger schlecht an, als zu erwarten war.

Das institutionelle Geschäft (Fonds) legte glatte -51,7% hin. Der Privatkundenbereich strahlte mit -23,15%.
Der Bereich "Beteiligungen" zeigte ein Plus von 30,4%...
Erklärung: Die Neugegründete Navaxx zeigt jetzt Umsätze, die im Vorjahr nicht da waren und als Provisionsaufwand an Drittanbieter (EVA u.a.) gezahlt wurde. Ergo ging der Provisionsufwand im 1. Halbjahr um 686 Tsd. zurück, der NETTOprovisionsertag entsprechend höher. Auch der Bruttoertrag des Bereichs erhöhte sich um 391 Tsd., was teilweise einer besseren Ertragsentwicklung bei Oaklet geschuldet sein mag.

Nur: Die Navaxx bleibt ERGEBNISMÄßIG defizitär, ergo das katastrophale Nettoergebnis der Gruppe.

WICHTIG: Auf vergleichbarer Basis (like-for-like") ist auch die Umsatzentwicklung ein Desaster. Hoffentlich haben die Käufer der letzten Zeit dies bedacht. (Vielleicht dachten sie auch, wir merken das nicht)

Aus meiner Sicht bleibt die Aktie ein short.
Nachricht vom 28.08.2012 | 06:47
DGAP-DD: PEH Wertpapier AG deutsch



Mitteilung über Geschäfte von Führungspersonen nach §15a WpHG

Directors'-Dealings-Mitteilung übermittelt durch die DGAP.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Mitteilungspflichtige verantwortlich.
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Angaben zum Mitteilungspflichtigen
Name: stuerner
Vorname: martin

Funktion: Geschäftsführendes Organ

Angaben zum mitteilungspflichtigen Geschäft

Bezeichnung des Finanzinstruments: Aktie
ISIN/WKN des Finanzinstruments: DE0006201403
Geschäftsart: Kauf
Datum: 27.08.2012
Kurs/Preis: 15,00
Währung: EUR
Stückzahl: 22000
Gesamtvolumen: 330000
Ort: außerbörslich

Angaben zum veröffentlichungspflichtigen Unternehmen

Emittent: PEH Wertpapier AG
Adenauerallee 2
61440 Oberursel
Deutschland
ISIN: DE0006201403
WKN: 620140


Ende der Directors' Dealings-Mitteilung
(c) DGAP 28.08.2012

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ID 15895

http://www.dgap.de/news/directors_dealings/kauf-geschaeftsfu…
Warten wir mal auf eine WPHG 21-Meldung, dann sehen wir klarer, wer was gekauft hat. Bei bisher 14,xx % ist die ja fällig.
Antwort auf Beitrag Nr.: 43.586.653 von dr.wssk am 10.09.12 15:35:38na dann viel Glück....
Hier machen die ersten 100 % die Mutigen, und die brauchen auch Glück...

Wenn ich richtig liege, ist jetzt so viel Negatives "bezahlt", dass nur noch Positives kommen kann. Immerhin können Vorstand und AR auf die Kostenbremse treten, da geht dann schon mal was.

Ich schwenke auf die Käuferseite...danke für die guten Wünsche!
Antwort auf Beitrag Nr.: 43.607.015 von mainaid am 14.09.12 18:46:37nur einen guten Rat....
nicht vergessen, auf der Axxion Seite die Volumina der Fonds zu tracken....Für das laufende Quartal scheinen wieder 10% Assets verschwunden zu sein. Ohne Assets, keinen Umsatz...ohne Umsatz keine Earnings.....
!
Dieser Beitrag wurde von CloudMOD moderiert. Grund: ohne Quellenangabe, unbewiesene Tatsachenbehauptung
!
Dieser Beitrag wurde von CloudMOD moderiert. Grund: Link defekt, nicht nachvollziehbarer Link
Wurde ja auch langsam wieder mal Zeit, dass gegen die PEH gewettert wird. Hast Du eigentlich die letzten 50% Kurssteigerung mitgemacht, war gut zu verdienen, ich selbst nur ein rundes Viertel, da man die optimalen Kauf-/Verkaufspunkte nie (zu mindestens ich) erreicht.
be.
Antwort auf Beitrag Nr.: 43.682.064 von dr.wssk am 05.10.12 12:14:09Nee.. Den absolutesten tiefstpunkt habe ich erste einmal bei einem titel dann auch wirklich bekommen, das funktioniert nur wenn du mit viel Mut ins fallende Messer greifst..... Aber bei der Peh macht das aktuell Spaß, da Stürner und Co aus Angst um Ihren Sessel kaufen. Nur eines muss man dem Herrn Stürner aber auch lassen - er steht voll hinter seiner aktuellen Politik und verliert im Long Run sein eigenes Geld, von mir aus kann er auch gleich die absolute Mehrheit erlangen- wie gesagt ist seine Kohle. Diese Überzeugung sieht man jedoch nicht bei allen Vorständen in der Firma.
-ganz nach dem Motto: gut Geld verdienen und wenns schief geht macht's auch nichts! Wie gesagt, dass muss man dem Stürner wirklich anrechnen!
Wenn man bedenkt wie gut, stabil und profitabel das VZ. In der Schweiz läuft - welches den selben Ansatz fährt wie Peh - hat man hier einen Vergleich wie man es macht und wie man es auf gar keinen Fall machen sollte. wie auch immer die Peh wird mir bald auch für ein paar Trades zu heiß- Stürner kann ja nicht jedes Monat mit 1 Mio den Kurs stützen.... bei einem Kurs von 12 kann man langsam wieder mal gucken was sich hier bewegt!
Nur so eine Frage ans Forum, weil mir vorgeworfen wird ich wettere gegen die PEH ? Hat jemand andere Informationen wie ich? Irgendetwas positives was bereits umgesetzt ist? Werde gerne Klüger -wenn man damit wieder etwas verdienen kann...
Antwort auf Beitrag Nr.: 43.683.701 von RealValues am 05.10.12 17:15:17Werter Moderator, wenn Sie meinen Beitrag aufgrund unbewiesener Tatsachen löschen Verweise ich auf die aktuellen Fondsvolumnia der Peh Fonds, woraus in der Firmenpolitik erstrangig deren Einnahmen resultieren! ZB. Der Flagschifffonds der Peh, der PEH EVO Pro ( deutscher staatsanleihefonds) hatte vor ca. 3-4 Jahren ein Volumen von ca. 350 Mio. EUR (vorsichtig publiziert) heute liegt das Volumina bei ca. 110 Mio! Das ist eine Tatsache und jederzeit beweisbar! Diese Mittelabflüsse sind iin den letztem Jahren bei 90% der Peh Fonds beweisbar! daraus resultierend wiegt auch meine sogenannte Behauptung, dass die Peh In den letzten Jahren keine Neugelder akquirieren konnte - wovon eine Company in dieser Branch hält nun mal lebt! Fondsvolumnia sind auf der Homepage der AXXION nachvollziehbar! Und selbstverständlich ist das Ergebnis eine Frage von Leistung!
Stimmt es Euch positiv oder nachdenklich, dass Swen Lorenz seinen Anteil an PEH reduziert (über ARBB)?
PEH Wertpapier AG: Korrektur unserer Stimmrechtsmitteilung vom 4.10.2012. Veröffentlichung gemäß § 26 Abs. 1 WpHG mit dem Ziel der europaweiten Verbreitung


PEH Wertpapier AG

10.10.2012 09:58

Veröffentlichung einer Stimmrechtsmitteilung, übermittelt durch die DGAP -
ein Unternehmen der EquityStory AG.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.

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Die ARBB AG, Zug, Schweiz hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 02.10.2012
mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der PEH Wertpapier AG, Oberursel,
Deutschland am 25.09.2012 die Schwelle von 3% der Stimmrechte
unterschritten hat und an diesem Tag 2,89% (das entspricht 52500
Stimmrechten) betragen hat.
0,15% der Stimmrechte (das entspricht 2750 Stimmrechten) sind der
Gesellschaft gemäß § 22 Abs. 1, Satz 1, Nr. 1 WpHG zuzurechnen.



10.10.2012 Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche
Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen.
DGAP-Medienarchive unter www.dgap-medientreff.de und www.dgap.de

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Sprache: Deutsch
Unternehmen: PEH Wertpapier AG
Adenauerallee 2
61440 Oberursel
Deutschland
Internet: www.peh.de

Ende der Mitteilung DGAP News-Service

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http://www.dgap.de/news/pvr/peh-wertpapier-korrektur-unserer…
Zitat von dr.wssk: Hoffentlich bald 0%
be.


Warum? Weil er das ausgesprochen hat, was bei Stümper & Co alles falsch läuft?
Uuuiii, was war denn heute los, die intraday-Preise sind runter bis auf 13,05 EUR....
Zusammenfassung der Mittelentwicklung im 3 Quartal: -10% auf jetzt 300 Mio. dazu kommen noch ein paar Spezialfonds, die bei dieser Performance sicher auch nicht wachsen.....Der Verlust für das Gesamtjahr scheint unausweichlich...

PS: und wer weiter auf die Performancewunder des neuen Wunderheilers Klaudius Sobczyk (Ad-Vance) hofft, möge sich doch bitte die Performance des neuen dachfonds anschauen. -5% seit Auflage......(WKN:A1JD7T)....so wird das nix.....alles auf der Axxion Webseite....
Den Bullen weiter beste Wünsche!
Nächster Datenpunkt: Q3 Ergebnis am 14.11.
Herr S. scheint um sich zu schlagen: Kündigung des gesamten institutionellen Vertriebsteams....(haete besser Portfoliomanagement rausgeschmissen). Hamburger Büro geschlossen. Salzburger portfoliomanagement kündigung des Entsendungsvertrages.
Alles aus Webseite abzuleiten.....
Sag ich doch: Kosteneinsparungen sind angesagt. :)
Wen stört da der Verlust von gestern (außer den, der noch nicht drin ist und sieht, dass kleinste Nachfrage die Kurse anspringen lässt). Wir handeln den Turn-around von morgen!
Das nächste Quartalsergebnis wird sicher furchtbar. Wer verkauft mir noch schnell vorher seine Stücke zu 13,05, bevor Pony zu 10 seine Anstauberlimits platziert?
Es waere gut wenn wir endlich mal wieder ueber 20 Euro waeren.....

Optimal waere dazu auch was Ruhe......
Antwort auf Beitrag Nr.: 43.781.683 von mainaid am 02.11.12 21:48:40wenn mir nur jemand erklären würde, was denn den Turnaround bringt....ist die Performance erst mal im Eimer, bringt auch ein gutes Quartal oder zwei keine neuen Assets.....das Problem ist das Geschäftsmodell...zu viele Tänze auf zu vielen Hochzeiten.....und man könnte den Laden in 12 Monaten so schön vom Kopf auf die Beine stellen....ein Jammer....
Nachricht vom 14.11.2012 | 07:45
PEH Wertpapier AG: Positives Ergebnis im 3. Quartal, Umstrukturierung wird im 4. Quartal abgeschlossen


PEH Wertpapier AG / Veröffentlichung einer Mitteilung nach § 37x WpHG

14.11.2012 07:45

Zwischenmitteilung nach § 37x WpHG, übermittelt durch die DGAP - ein
Unternehmen der EquityStory AG.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.

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Zwischenmitteilung

PEH: Positives Ergebnis im 3. Quartal, Umstrukturierung wird im 4. Quartal
abgeschlossen

Die PEH Wertpapier AG hat im dritten Quartal 2012 ein positives Ergebnis
erwirtschaftet. Dabei hat sich der positive Trend bei den
Netto-Provisionserträgen aus dem 2. Quartal verstärkt: Gegenüber dem 2.
Quartal 2012 stiegen sie um 14,9%, zum 3. Quartal 2011 legten sie um 19,7%
auf 4,6 Mio. Euro zu. Dabei verzeichneten die bisherigen Segmente PEH
Institutionelle Kunden und PEH Private Kunden in diesem Zeitraum eine
rückläufige, das Segment PEH Beteiligungen eine ansteigende Tendenz. Der
planmäßige Anstieg der Allgemeinen Verwaltungskosten auf 3,9 Mio Euro
(+17,8% gegenüber Q3/2011) resultiert aus den mit der Optimierung der
Konzernstruktur verbundenen Maßnahmen sowie aus der Erweiterung der
Wertschöpfungskette und des Produktangebots durch die Advanced Dynamic
Asset Management GmbH, navAXX S.A. und w&p financial services gmbh. Das
Ergebnis vor Steuern ist gegenüber dem 3. Quartal 2011 um 14,4% gestiegen
und liegt bei 341 TEURO. Das operative Ergebnis hat sich ebenfalls
verbessert: Das EBITDA stieg gegenüber dem Vorjahr um 316 auf 457 TEURO. In
den Zahlen zum 3. Quartal 2012 ist erstmals die w&p financial services gmbh
konsolidiert.

Strategische Neuausrichtung wird 2012 abgeschlossen

'Angesichts der nachhaltig veränderten Rahmenbedingungen haben wir in
diesem Jahr alles auf den Prüfstand gestellt', erklärt der
Vorstandsvorsitzende Martin Stürner. 'Von den daraufhin eingeleiteten
Veränderungen werden wir bereits ab dem nächsten Jahr profitieren. Wir
werden unsere strategische Neuausrichtung im 4. Quartal abschließen.'

Die Anleger verhielten sich auch im 3. Quartal äußerst zurückhaltend. Per
Ende September betreute die Gruppe für ihre Kunden ein Vermögen von 4,5
Mrd. Euro. Das Wachstum gegenüber dem Vorquartal resultiert aus der
Marktperformance sowie den Netto-Zu- und Abflüssen in den operativen
Geschäftsbereichen. Axxions breites Angebot an Private-Label-Fonds
verzeichnete Zuflüsse. Aus PEH-Fonds wurde dagegen Kapital abgezogen.
Betroffen waren insbesondere Produkte aus dem Rentenbereich. Die
eingeleiteten Maßnahmen zeigen jedoch inzwischen Wirkung: Seit der
Übernahme der Anlageentscheidungen in Eigenregie und der Anpassung der
Anlagestrategie an die veränderten Marktgegebenheiten performen diese Fonds
wieder besser als ihre Vergleichsindices. Das Bedürfnis breiter
Anlegerkreise, im aktuellen Niedrigzinsumfeld solide Renditen zu erzielen,
sollte das Interesse an den PEH-Rentenstrategien wieder steigern.
Entsprechend erwartet die PEH hier mittelfristig wieder Zuflüsse.

Das Insourcing der Fondsverwaltung bei der Axxion-Tochter Navaxx wird
planmäßig umgesetzt. Inzwischen sind nahezu alle Fonds auf die neue
Plattform migriert. Die Kunden erhalten alle wichtigen Services und
Informationen ohne Umwege aus einer Hand - dieser Vorteil hat bereits zu
neuen Mandaten für die Axxion geführt und wird 2013 zusätzliche
Wachstumschancen eröffnen.

Im August wurde die Übernahme der Mehrheitsbeteiligung an der w&p financial
services gmbH abgeschlossen. Der Vermögensverwalter passt mit seinem
risikobewussten, aktiven Anlagestil perfekt zur PEH. Die neugeschaffenen
Synergien innerhalb des Konzern-Asset-Managements werden durch die Kollegen
von w&p verstärkt - mit produktiven Resultaten: So wird zum Beispiel die
erfolgreiche w&p-Strategie aus der Risikoklasse moderat-dynamisch
(Top-5-Platzierungen über zwei, drei und fünf Jahre im Firstfive-Ranking)
künftig auch im Rahmen eines Fondsmandats umgesetzt, das sowohl im
institutionellen als auch im Privatkundenbereich gutes Potential haben
dürfte.

Anpassung an die veränderten Rahmenbedingungen

Im Umfeld niedriger Kapitalmarkterträge wird der Druck auf die Margen nicht
nachlassen. Zudem wachsen Kosten und Aufwand für die Erfüllung der
Regulierungsanforderungen. Es gilt deshalb, die PEH für den immer härteren
Wettbewerb im Bereich der Finanzdienstleister bestmöglich auszurichten.
'Auf Basis der eingeleiteten Maßnahmen haben wir, wie zum Halbjahr
angekündigt, unseren Weg zur Optimierung der Unternehmensstruktur in eine
neue Phase geführt. Unser Ziel ist es dabei, die Effizienz und die Qualität
der operativen Arbeit zu steigern und die Kosten deutlich zu reduzieren',
erklärt PEH-Vorstand Sven Ulbrich.

Dazu werden ab 2013 alle Aktivitäten in den Kerngeschäftsfeldern Asset
Management, Vertrieb sowie Verwaltung und Service in jeweils eigenen
Segmenten zusammengefasst. Die Umsegmentierung eröffnet die Chance, die PEH
in einer skalierbaren Struktur so aufzustellen, dass künftig weiteres
Wachstum möglich ist, ohne dass es dadurch zu neuen Kostenerhöhungen kommt.
Das bedeutet unter anderem, dass alle Prozesse noch enger verzahnt und die
Mitarbeiter mit ihrem wertvollen Know-how in größeren regionalen Teams
zusammengeführt werden.

Die Konzentration der gesamten Aktivitäten im Asset Management (AM) der
PEH-Gruppe (PEH, Advanced und w&p) am Stammsitz in Oberursel wird am
1.4.2013 abgeschlossen sein. Mit Beginn des 4. Quartals haben wir den
Teilbereich der Kundenbetreuung neu strukturiert. Obwohl wir im Rahmen der
strategischen Neuaufstellung unseres Unternehmens einen Stellenabbau
möglichst vermeiden möchten, waren unter anderem in diesem Bereich leider
betriebsbedingte Kündigungen erforderlich, zum Beispiel im Bereich
Institutionelle Kunden.

Auch im Bereich Privatkunden ist die Arbeit in zusammengefassten Teams
effizienter, zudem sind so unterschiedlichste Spezialkenntnisse auf kurzem
Weg verfügbar, Kundenwünsche können umfassend und rasch erfüllt werden.
Vorstand und Geschäftsführung haben deshalb entschieden, die Hamburger
Mitarbeiter in das Team am Stammsitz zu integrieren.

Gesteigerte Effizienz und Wachstumschancen durch neue Struktur

Durch die reformierte Unternehmensstruktur stellt sich die PEH optimal auf,
um die zusätzlichen regulatorischen Anforderungen möglichst kosten- und
arbeitseffizient zu erfüllen. Alle Unternehmensteile können die
erforderlichen Leistungen zentral abrufen. Zugleich ist die PEH damit
bestmöglich aufgestellt, Wachstumschancen zu nutzen, die sich aus den
veränderten Bedingungen in der Branche der Vermögensverwalter ergeben.
Kooperationen und Zukäufe sind nun nicht nur leichter möglich, sondern für
potentielle Partner noch attraktiver geworden: So konnten sich die Kollegen
der neuen Tochtergesellschaft w&p sofort erfolgreich auf ihre Kernkompetenz
fokussieren - die Backoffice-Arbeit von w&p wurde in das eingespielte Team
der PEH integriert. Eine solche Service-Einheit, die von Compliance über
Revision bis hin zur Abrechnung alles abdeckt, wird für Vermögensverwalter
immer wertvoller, da der weiter wachsende Verwaltungsaufwand in zentralen
Einheiten wesentlich kostengünstiger geleistet werden kann.

Positiver Ausblick auf das nächste Jahr

Die PEH hat in den letzten Monaten große Fortschritte bei der Optimierung
ihrer Unternehmensstruktur gemacht. Für die Umsetzung der weiteren Schritte
werden im 4. Quartal noch einmal gestiegene Kosten anfallen. 'Diese
zeitweilige Minderung unseres Ertrags nehmen wir bewusst in Kauf', sagt
Martin Stürner. 'Wir erreichen damit sowohl eine dauerhaft signifikante
Kostenersparnis als auch eine deutliche Stärkung unserer Schlagkraft.' Sven
Ulbrich ergänzt: 'Um auch unter diesen veränderten Rahmenbedingungen unsere
Kunden durch Leistungsfähigkeit und besten Service zu überzeugen und
unseren Aktionären wieder nachhaltig gute Ergebnisse und Dividenden zu
liefern, ist der eingeschlagene Weg notwendig und richtig.' Der Vorstand
ist überzeugt, dass die PEH nach Abschluss der strategischen Maßnahmen ihr
volles Potenzial ausschöpfen und ab dem Jahr 2013 wieder nachhaltige
Gewinne erzielen wird.

Wichtige Kennzahlen PEH Wertpapier AG

Kennzahlen PEH-Konzern (IFRS)
3. Quartal 2012 (3. Quartal 2011) 3/2012 3/2011 Veränderung
Netto-Provisionserträge TEUR 4.605 3.846 19,7
Allg. Verwaltungsaufwendungen TEUR 3.943 3.348 17,8
Ergebnis normale Geschäftstätigkeit
(nach Drittanteilen) TEUR 341 298 14,4
Jahresüberschuss (nach Drittanteilen) TEUR 282 138 104,4
EBITDA TEUR 457 141 224,1

Kennzahlen PEH-Konzern (IFRS)
1-3. Quartal 2012 (1.-3. Quartal 2011) 1-3/2012 1-3/2011 Veränderung
Netto-Provisionserträge TEUR 12.740 12.676 0,5
Allg. Verwaltungsaufwendungen TEUR 11.683 10.167 14,9
Ergebnis normale Geschäftstätigkeit
(nach Drittanteilen) TEUR -287 1.637 -117,5
Jahresüberschuss (nach Drittanteilen) TEUR -263 1.191 -122,1
EBITDA TEUR 503 1.685 -70,2

Die Kennzahlen zum 3. Quartal 2012 und die Kommentierung sind im Internet
unter www.peh.de verfügbar.
Oberursel, 14.11.2012
Martin Stürner
Tel. 06171-63310 / Fax 06171-633110. martin.stuerner@peh.de / www.peh.de

Prüferische Durchsicht und zukunftsbezogene Aussagen

Diese Zwischenmitteilung wurde weder entsprechend § 317 HGB geprüft noch
einer prüferischen Durchsicht durch einen Abschlussprüfer unterzogen.
Ebenfalls enthält diese Zwischenmitteilung zukunftsbezogene Aussagen, die
auf derzeitigen Einschätzungen des Managements über künftige Entwicklungen
beruhen.

Solche Aussagen unterliegen Unsicherheiten und Risiken, die durch PEH nicht
beeinflusst werden können. Sollten derartige Unsicherheiten oder Risiken
eintreten oder sollten sich Annahmen, auf denen diese zukunftsbezogenen
Aussagen basieren, als unrichtig erweisen, könnten die tatsächlichen
Ergebnisse wesentlich von den in diesen Aussagen explizit genannten oder
implizit enthaltenen Ergebnissen abweichen. Es ist von der PEH weder
beabsichtigt noch übernimmt die PEH eine gesonderte Verpflichtung,
zukunftsbezogene Aussagen zu aktualisieren, um sie an Ereignisse oder
Entwicklungen nach dem Datum dieser Zwischenmitteilung anzupassen.



14.11.2012 Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche
Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen.
DGAP-Medienarchive unter www.dgap-medientreff.de und www.dgap.de

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Sprache: Deutsch
Unternehmen: PEH Wertpapier AG
Adenauerallee 2
61440 Oberursel
Deutschland
Internet: www.peh.de

Ende der Mitteilung DGAP News-Service

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http://www.dgap.de/dgap/News/ire/peh-wertpapier-positives-er…
Antwort auf Beitrag Nr.: 43.826.389 von daPietro am 15.11.12 08:08:05nur ein paar Beobachtungen:
Stichwort "Performance" - -

"Seit der Übernahme der Anlageentscheidungen in Eigenregie und der Anpassung der Anlagestrategie an die veränderten Marktgegebenheiten performen diese Fonds wieder besser als ihre Vergleichsindices. Das Bedürfnis breiter
Anlegerkreise, im aktuellen Niedrigzinsumfeld solide Renditen zu erzielen,
sollte das Interesse an den PEH-Rentenstrategien wieder steigern.Entsprechend erwartet die PEH hier mittelfristig wieder Zuflüsse."

Die Realität:

3 Monate lfd. Jahr

Evopro: +0,33% -2,22%
Ad-Vance: -4,03% -5,03%
Strat. flex: -9,12 (!) -2,21%
Empire: -1,58% -1,38%
Trust Bal. -3,54% -5,29%
Trust Chance: -6,23% -5,48%
Trust Rendite:-0,6% -0,69%

Das einzelne heraussuchen der Vergleichsindizes ist mir zu blöd. Alle Indizes auf 3 Monate und YTD deutlich besser.

nach drittanteilen Untenehmen defizitär!. (ja, q3 Ebitda besser als erwartet.)
Navaxx umsatzeffekt ca. 1 Mio. jährlich. leider ohne profit.
Am schlimmsten ist die performance des neuen "Wunderheilers" Ad-vance.....dat wird so nix!
Neue Marke durchbrochen.....Evopro jetzt unter 100 Mio. und der Advaced Dynamic fällt weiter wie ein Stein.....

Mahlzeit! Aber bald wird alles besser!!!
Nachricht vom 12.12.2012 | 09:22
DGAP-DD: PEH Wertpapier AG deutsch



Mitteilung über Geschäfte von Führungspersonen nach §15a WpHG

Directors'-Dealings-Mitteilung übermittelt durch die DGAP.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Mitteilungspflichtige verantwortlich.
---------------------------------------------------------------------------

Angaben zum Mitteilungspflichtigen
Name: Stürner
Vorname: Martin
Firma: PEH

Funktion: Geschäftsführendes Organ

Angaben zum mitteilungspflichtigen Geschäft

Bezeichnung des Finanzinstruments: Aktie
ISIN/WKN des Finanzinstruments: DE0006201403
Geschäftsart: Kauf
Datum: 10.12.2012
Kurs/Preis: 16,30
Währung: EUR
Stückzahl: 3000
Gesamtvolumen: 48900
Ort: außerbörslich

Angaben zum veröffentlichungspflichtigen Unternehmen

Emittent: PEH Wertpapier AG
Adenauerallee 2
61440 Oberursel
Deutschland
ISIN: DE0006201403
WKN: 620140


Ende der Directors' Dealings-Mitteilung
(c) DGAP 12.12.2012

Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten,
Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen.
DGAP-Medienarchive unter www.dgap-medientreff.de und www.dgap.de

ID 16334

http://www.dgap.de/dgap/News/directors_dealings/kauf-geschae…
Antwort auf Beitrag Nr.: 43.858.626 von pony18 am 24.11.12 10:25:13aber die aktienmaerkte steigen doch überall! :confused:
Hier ist auch nichts mehr los.....
Mal schauen wie die naechsten Zahlen sind.....
Grausam ist nur was hier mit dem Kleinaktionaer passiert...
Damit es hier nicht gar zu ruhig wird, und vor dem Hintergrund aktueller Entwicklungen, hier eine Pressemeldung, die vor wenigen Minuten erschienen ist und die jeder PEH-Aktionär mit Aufmerksamkeit studieren sollte.


31.12.2012 | 15:58 Uhr
PEH Wertpapier AG lässt Vorwürfe gegen Stefan Mayerhofer fallen

Zug (ots) - Die PEH Wertpapier AG ist ein in Oberursel ansässiger, börsennotierter Vermögensverwalter, zu dem auch der Luxemburger Fondsadministrator Axxion S.A. gehört. Der Konzern verwaltet rund 4,5 Mrd. Euro an Kundengeldern.

Die Gesellschaft hatte im Juli 2011 einen Strafantrag gegen ihr ehemaliges Vorstandsmitglied Stefan Mayerhofer gestellt, der im November 2010 überraschend von seinem Vorstandsposten abberufen worden war. Ihm wurde unter anderem vorgeworfen, er habe Geheimnisverrat begangen, indem er interne Information an Swen Lorenz, CEO der ARBB AG, eine Großaktionärin der Gesellschaft, weitergegeben habe.

Die schwerwiegenden Vorwürfe ließ die PEH Wertpapier AG nunmehr vollständig fallen. In einem kurz vor Weihnachten geschlossen gerichtlichen Vergleich hat sich die PEH Wertpapier AG vielmehr verpflichtet, Herrn Mayerhofer eine Abfindung zu zahlen, ein erstklassiges Arbeitszeugnis auszustellen sowie den Strafantrag zurückzuziehen. Mit der unerwarteten Vergleichsbereitschaft wollte die PEH Wertpapier AG nach Einschätzung von Prozessbeobachtern die Berufung von Swen Lorenz in den Zeugenstand verhindern, die unmittelbar bevorstand.

Lorenz: "Die Vorwürfe gegen Stefan Mayerhofer waren von Anfang an ohne Substanz. Ich wäre selbstverständlich bereit gewesen, vor dem Landgericht Frankfurt als Zeuge auszusagen, um Licht in die damaligen Vorgänge zu bringen. Ich bin seit jeher der Auffassung, dass die Organe der PEH Wertpapier AG mit ihren Verdachtsanzeigen lediglich von ihren eigenen Fehlleistungen ablenken wollten. Stefan Mayerhofer sollte als Sündenbock dargestellt und über die begleitende Pressemeldung öffentlich vorverurteilt werden. Auch meinen Ruf versuchten die Organe der PEH gezielt zu schädigen. Nun brach der konstruierte Fall in sich zusammen."

Lorenz weiter: "Seit dem Jahr 2010 warne ich vor dem schlechten Management der Gesellschaft. Der Vorstandsvorsitzende, Martin Stürner, sowie der amtierende Aufsichtsrat, geleitet durch Rudolf Locker, werden den Aktionären gegenüber Rechenschaft ablegen müssen, wie sie die hohen Ausgaben für diesen von Anfang an aussichtslosen Prozess rechtfertigen. Dass dem Markt derzeit jedwedes Vertrauen in die gegenwärtige PEH-Führung fehlt, lässt sich unter anderem an der Börsenkursentwicklung ablesen."

Lorenz stellte abschließend fest: "Mit einem neu besetzten Aufsichtsrat und insbesondere einem neuen CEO hätte die Gesellschaft in dem gegenwärtigen Umfeld große Chancen. Zunächst aber muss Rechenschaft abgelegt werden über den Hergang der Ereignisse. Die Organe werden auf der Hauptversammlung im Juni 2013 einiges zu erklären haben."

http://www.presseportal.de/pm/69431/2390619/peh-wertpapier-a…


Auf ein frohes neues Jahr 2013! Es wird spannend werden.

Swen Lorenz
Übrigens:

Dax 2012: +30%
PEH-Aktie 2012: -28%

Mittlerweile vertreibt die PEH angeblich auch den neuen Mayerhofer-Fonds, denn dieser Schnitt 2012 recht gut ab. Man schmeisst ihn also raus, verklagt ihn, lässt die Klage dann aus Furcht vor meiner Aussage schnell wieder fallen, vertreibt dann einen Konkurrenzfonds (weil die hauseigenen Fonds es nicht bringen). Ich blicke bei diesem Management nicht mehr durch.

Mal schauen, ob und wie die Organe und die Aktionäre im Jahr 2013 endlich mal richtig Konsequenzen ziehen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 43.970.796 von Swen-Lorenz am 31.12.12 16:08:02Bist du wirklich Swen Lorenz oder nur dein Nickname? Habe mir erst kürzlich dein Buch gekauft Reisenotizen eines Börsenprofis 2007.
Hi Straßenkoeter, das bin ich in der Tat wirklich. Nachdem ich eineinhalb Jahre lang aus juristischen Gründen die Klappe gehalten habe (was einem in so einer Situation schwer fällt), werde ich im Jahr 2013 jetzt mal einige Dinge richtig stellen und dazu beitragen, dass die Verantwortlichen der PEH für diverse Dinge zur Rechenschaft gezogen werden. Sachlich und juristisch unterfüttert, aber eben doch mit Nachdruck.

Ich bin auch unter meiner seit Jahren bekannten Emailaddresse s.lorenz@innomega.de erreichbar und kann von dort aus gerne bestätigen, dass ich diesen Beitrag selber verfasst habe.

Die PEH-Organe werden sicher wieder alles daran setzen, vom Thema abzulenken und mit Schmutz zu werfen. Zu was diese Herren fähig sind, sieht man ja an der oben stehenden Meldung. Aber dadurch werde ich mich nicht beirren lassen, und überhaupt ist die Schmähkritik an mir, Mayerhofer und diversen anderen Leuten ja mittlerweile sowieso ein alter Hut. Die PEH-Aktionäre sollten ausschliesslich auf das achten, was bei der ganzen Geschichte massgeblich ist: Fakten, Zahlen, die Performance des gegenwärtigen Managements.

Ich werde hier allerlei Informationen einstellen, damit sich die Aktionäre ein eigenständiges Bild machen können. Ich wollte das alte Jahr mit einer interessanten Meldung abschliessen, um den Boden für alles Weitere im Jahr 2013 zu bereiten. Hier wird es noch einige Überraschungen geben.

Happy new year,

SL
Bezeichnend ist ja übrigens:

- Die EINLEITUNG dieses Verfahrens wurde von der PEH grossflächig kommuniziert.

- Von der EINSTELLUNG des Verfahrens erfahren die Aktionäre nur, weil ich mir die Mühe mache, darüber Informationen zur Verfügung zu stellen. Dabei wäre es einmal wichtig zu erfahren, was dieser völlig aussichtslose Prozess die PEH-Aktionäre gekostet hat. Am besten gleich umgerechnet in Euro pro Aktie, damit es angesichts der zuletzt auf Pfennig-Beträge abgeschmolzenen PEH-Dividende etwas greifbarer wird.

Und die nahe liegende Frage ist: Was sind die anderen Bereiche, in denen den PEH-Aktionären nur selektiv Informationen zur Verfügung gestellt werden?

Beim Frankfurter Landgericht durfte ich nur auf der Zeugenbank sitzen, aber nicht aussagen. Meine Aussage wurde durch den eilends arrangierten Vergleich verhindert. Wobei die Aussage des Richters, ich hätte durch meine blosse Anwesenheit zum Prozessende beigetragen, durchaus schmeichelhaft war.

Es gibt noch allerlei andere Themen, in die ich Licht bringen kann. Aber jetzt wird erst mal Silvester gefeiert.... Am 2.1. geht's weiter.
Als der PEH-CEO Martin Stürner die Information über die Anzeigen gegen "böse Aktionäre" und den "bösen Ex-Vorstand Mayerhofer" verschickte, schickte er gleich auch Kopien an ALLE deutsche Vermögensverwalter. Sein Ziel: Maximale Verleumdung der betroffenen Personen, maximaler persönlicher Schaden in den Familien der Betroffenen, maximaler Konflikt. Dabei war unter allen Parteien vereinbart gewesen, das Feuer einzustellen und (auch den Mitarbeitern zuliebe) Ruhe in das Unternehmen kommen zu lassen. Die Person, die sich nicht an diese Vereinbarung hielt und unbedingt "nachtreten" wolle: Martin Stürner. Dies ist alles belegbar und beweisbar. Deshalb auch die Furcht vor meiner Aussage vor Gericht.

Nachdem das Pendel derzeit in die andere Richtung umschlägt, gilt auch bei mir: Maximale Bereichsöffentlichkeit, wenn Informationen über das Versagen der Organe der PEH zur Verfügung gestellt werden.

Deshalb die gleiche Meldung dann auch auf Englisch. ;-)

Mehr demnächst...



PEH drops charges against Stefan Mayerhofer

ZUG, Switzerland, December 31, 2012 /PRNewswire/ --

PEH Wertpapier AG is an independent asset manager based in Oberursel, Germany. Amongst its subsidiaries is the Luxembourg- based fund administrator, Axxion SA. On a group level, PEH manages EUR 4.5bn in client assets.

In July 2011 the company filed criminal charges against its former director, Stefan Mayerhofer, who had been dismissed from his post in November 2010. Among the accusations against him were breaches of confidentiality agreements; giving confidential information to non board member, Swen Lorenz, CEO of ARBB, a significant shareholder of the company.

These grave accusations have now been dropped entirely. Instead, the company will now pay Mayerhofer compensation, issue him with a top rate employment reference, and retract the criminal charges. Swen Lorenz had been called to the witness stand, and observers believe that PEH wanted to avoid him providing public testimony about the actual course of events.

Lorenz: "The accusations against Mayerhofer, which indirectly included accusations against me, were without any substance. I would have been delighted to stand witness in court, to finally shed light onto these matters. Right from the beginning it was clear that these accusations were solely designed to distract from the internal management crisis of the company. Instead, Mayerhofer, and to a degree I, were used as scapegoats.

Lorenz added: "Since 2010, I have repeatedly warned that the company's mangement had become, at best, complacent. The company now has to explain to shareholders how they justified spending large amounts of shareholder funds on legal battles. Judging from the company's share price, the market seems to have lost all confidence in the current Board."

Lorenz closed by stating: "The company has enormous potential to create additional value for shareholders in the current market environment, but only if there are changes.

http://www.prnewswire.co.uk/news-releases/peh-drops-charges-…
Leid tun mir bei alle dem übrigens die Mitarbeiter. Bei der PEH soll ja mittlerweile ein Betriebsrat in Formierung sein (oder vielleicht gibt es ihn mittlerweile), offenbar da sich die Mitarbeiter die offensichtlichen Fehlentscheidungen von "oben" auch nicht mehr so ohne Weiteres gefallen lassen möchten. Für die Mitarbeiter werde ich morgen eine separate Nachricht senden, nur für den Fall, dass irgendjemand bei der PEH an konstruktiven Gesprächen und einem Vorankommen interessiert ist (die Organe sind es ja nachweislich nicht, sie schüren Konflikte und gehen unehrenhaft vor, auch wenn das Unternehmen darunter leidet).

Wenn die Mitarbeiter und die Aktionäre an einem Strang ziehen, kann man aus der PEH richtig etwas machen. Vorher müssen aber, ich sagte es bereits, der CEO und die Aufsichtsräte ausgetauscht werden... Vor allem der CEO, das Hauptproblem bei PEH hat den Namen Martin Stürner.
Frohes neues Jahr!

Schön, dass sich Swen hier zu erkennen gibt und nicht unter einem Pseudonym postet. Ich denke auch, dass sich die Herren Locker und Stürner für 2013 warm anziehen sollten. Im Umfeld der o.g. Verhandlung, bei der ich anwesend war, hatte ich den Eindruck, dass das Management in den vergangenen Jahren teilweise derart gehandelt hat, dass man nicht nur von grottenschlechter Geschäftsführung sprechen kann. Ich könnte mir vorstellen, dass es vielleicht eine Basis für Schadensersatzansprüche gibt. Und Schaden haben wir alle erlitten, weil Vorstand und Aufsichtsrat den Aktienkurs runtergeprügelt haben.

Noch ein Beispiel für schlechte Geschäftsführung: Herr Stürner betont zwar stets, dass die Performance der PEH-Fonds sich mit Herrn Sobczyk verbessert. Allein die Kunden sehen dies wohl anders. Ich habe die Fondsvolumina, wie man sie durch die Verlinkung auf der PEH-Website erfahren kann, addiert. Im August kam ich auf 333 Mio. EUR, gestern auf 275 Mio. EUR. Ein Minus von über 17% in ca. 4 Monaten. Den Q-Renten Global I scheint es gar nicht mehr zu geben (ist z.B. bei Onvista nicht zu finden).
Danke Herr Lorenz, dass Sie endlich mal wieder Bewegung in die Sache bringen! Ich bin doch noch immer davon überzeugt, dass man mit PEH in diesen Zeiten richtig Geld verdienen kann. Aber nicht mit diesem Management... Meine Unterstützung haben Sie bei der nächsten HV! Hoffentlich müssen wir aber gar nicht mehr so lange warten, bis sich alles zum Guten wendet!
Wie gestern versprochen:

Liebe Mitarbeiter der PEH,

vor rund zwei Jahren schrieb mir eine größere Zahl von PEH-Mitarbeitern einen Brief. Damals, als die PEH-Organe meine Kritik an der Geschäftsführung als Irrungen eines „bösen Aktionärs“ darzustellen versuchten…

Viele der seinerzeit im Absender genannten Mitarbeiter sind heute nicht mehr bei der PEH. Sie wurden entlassen, oder gingen aus freien Stücken, weil sich die von mir aufgezeigten Schwächen als wahr erwiesen haben. Erst jüngst wanderte wieder eine Gruppe von Privatkundenberatern zur besser aufgestellten Konkurrenz ab. Die Privatkundensparte der PEH verwaltete einmal nahezu 1 Mrd. Euro, heute sind es vermutlich nur noch rund 400 Mio. Euro. Auf den Aderlass der PEH-Fonds muss ich gar nicht erst eingehen. Die kürzlich erfolgte Entlassung der gesamten Vertriebsmannschaft dieses Bereichs ist symptomatisch für die PEH: Wer keine guten Produkte hat und selber nicht mehr an die Zukunft glaubt, braucht auch keinen Vertrieb. Die PEH scheint ihre Anziehungskraft als attraktiver Arbeitgeber zu verlieren.

Sie wissen selbst: Ohne die nach wie vor erfolgreiche, unabhängig geführte Tochtergesellschaft Axxion S.A. wäre der PEH-Konzern in seiner Existenz bedroht. Für die Mitarbeiter der beiden Kerngeschäftssparten der PEH und die Aktionäre ist dies ein schwacher Trost. Schließlich sind wir es, die ausbaden müssen, was von Seiten der Organe – Vorstand und Aufsichtsrat – seit Jahren verbockt wird.

Sicher kamen viele von Ihnen ursprünglich zur PEH, um für Ihre Kunden eine unabhängige Anlagepolitik umsetzen zu können. Und vielleicht begann der Niedergang der PEH ja an jenem Tag, an den Ihnen von Ihrem Vorstand – initiiert von Martin Stürner – die Anweisung gegeben wurde, in großem Umfang hauseigene Produkte in die Kundendepots zu drücken. Insbesondere der damalige Hinweis, dass dies zur Ertragsmaximierung der PEH beitragen wird, muss Sie geschmerzt haben. Das war nicht das Verhalten eines bankenunabhängigen Vermögensverwalters, sondern entsprach dem Gehabe einer großen Bank.

Wer aktuell in das Depot des PEH Empire Fonds schaut, findet dort unter den fünf größten Positionen den synthetisch klingenden Namen „Ardilla Segur“. Das ist ein Papier der Oaklet GmbH, einer Mehrheitstochter der PEH. Im PEH Strategie Flexibel findet sich unter den fünf größten Positionen der PEH Q Goldminenfonds. Im PEH Trust Chance befindet sich unter den fünf größten Positionen der PEH Q Europa. Mittlerweile werden die hauseigenen Produkte in den Kundendepots also sogar schon mehrfach ineinander gestülpt (Oaklet-Produkt in PEH-Fonds in PEH-Privatkundendepot).

Kurzfristige Gewinnmaximierung auf Kosten der Kunden ist kein aussichtsreiches Geschäftsmodell. Kunden mit hervorragenden Anlageprodukten zu versorgen, zeichnet den unabhängigen und erfolgreichen Vermögensverwalter aus. Kein Wunder, dass es auch mit den Kunden nicht mehr so richtig klappt.

Wie ich Anfang Dezember hörte, war oder ist die Formierung eines Betriebsrats im Gange. Ich kann nur mutmaßen, dass es mittlerweile auch unter den Mitarbeitern regen Widerstand gegen die Politik der Geschäftsführung gibt. Zudem mussten Sie ansehen, wie es in der Vergangenheit so gut wie keine Führungskraft wagte, gegen Martin Stürner aufzubegehren. Der Einzige, der den Mut dazu hatte, war der damalige zweite Vorstand, Stefan Mayerhofer. Er wurde kurzerhand öffentlich verleumdet und verklagt. Kein Wunder, dass konstruktive Kritik aus dem Unternehmen seither nicht mehr vernommen wird.

Ein Betriebsrat ist bekanntlich nicht kündbar. Sofern Sie einen Betriebsrat mittlerweile gewählt haben, gibt es vielleicht einen Mitarbeiter, der das notwendige Rückgrat verbunden mit der Sicherheit der Unkündbarkeit hat, um der Konzernspitze im Interesse von Mitarbeitern und Kunden entgegenzutreten.

Eine öffentliche Aufklärung der Vorwürfe gegen Stefan Mayerhofer und der damaligen Geschehnisse, wurde leider vereitelt. Unter Führung von Herrn Locker gab der Aufsichtsrat lieber einen sechsstelligen Betrag aus, um die seit zwei Jahren gärende Klage von Herrn Mayerhofer wenige Minuten, bevor ich in den Zeugenstand berufen werden sollte, aus der Welt zu schaffen. Der Richter ließ sich daraufhin zu der Bemerkung hinreißen, dass offenbar meine bloße Anwesenheit zum Ende des Prozess beigetragen habe…

Die Öffentlichkeit kennt somit auch weiterhin nur einen Bruchteil der Fakten dessen, was sich zwischen den Organen abgespielt hat. Wenn Sie weitere Hintergründe interessieren:

=> Dem Betriebsrat der PEH stehe ich gerne für nähere Auskünfte über den konstruierten Fall "Mayerhofer" zur Verfügung.

Martin Stürner und Rudolf Locker haben auch mich öffentlich verleumdet, in die Irre geführt, und mit ihrem aus meiner Sicht nur noch als fahrlässig zu bezeichnendem Führungsstil viele Millionen Euro meines Vermögens vernichtet. Sie können sicher sein, dass ich alles daran setzen werde, die Organe der PEH zur Verantwortung zu ziehen, selbst wenn dies Jahre in Anspruch nehmen wird.

Angesichts des Erlebten gibt es mit den gegenwärtigen Organmitglieder für mich schlicht keine Gesprächsgrundlage mehr. Vielleicht können Sie – die Mitarbeiter – eine bessere Lösung erreichen, z.B. über einen konstruktiven Dialog mit Ihrem Aufsichtsrat. Die PEH hat Potential für Investoren, sie könnte ein attraktiver Arbeitsplatz sein. Dass sie derzeit weder das eine noch das andere ist, führe ich primär auf das Versagen der Organmitglieder Martin Stürner und Rudolf Locker zurück. Der Vorstands- und der Aufsichtsratsvorsitzende müssen endlich ausgetauscht werden, danach kann man sicher vernünftig über alles reden.

Mit freundlichen Grüssen

Swen Lorenz
Also auf dieser Grundlage scheint mir die Zukunft von PEH nicht allzu verlockend zu sein. Was auffallend ist, sind die hohen Insiderkäufe von Herrn Stürner und Herrn Locker. Haben sie Angst um ihren Job und decken sich deshalb mit so viel Aktien ein, um bei einem eventuellen Vorgehen gegen ihre Personen besser gewappnet zu sein? Dass PEH langfristig erfolgreich sein kann, ist es natürlich gut, dass Swen Lorenz die Missstände aufdeckt. Auf der anderen Seite war es dem Kurs unter kurz- bis mittelfristigen Aspekten nicht zuträglich. Auch langfristig sehe ich Probleme, wenn die besten Mitarbeiter mit Rückgrat gehen mussten oder freiwillig gingen. Swen hast du deine Position in PEH gehalten oder abgebaut? Eigentlich war ja klar, dass der Kurs fällt, wenn du die Missstände aufzeichnest und gegen sie vorgehst. Versteh mich nicht falsch, ich finde dies bewundernswert, aber unter mittelfristigen Aspekten hast du dir ja selbst schwer geschadet, wenn du die Aktien gehalten hast. Wie siehst du die Perspektiven von PEH, wenn Herr Stürner und Herr Locker gehen müssten? Wie siehst du die Kursperspektiven, wenn sie bleiben?
Hallo Zusammen,
auf der Homepage von PEH finde ich nichts zu einem Gerichtsvergleich zwischen der PEH AG und dem Ex-Vorstand Mayerhofer. Sollte ich das nicht unter ad-hoc oder bei sonstigen Meldungen im Menüpunkt Investor Relations auf der homepage der PEH AG finden?
Muss die PEH AG so was nicht melden?
Ist das Beenden eines langjährigen (und wohl auch kostspieligen) Gerichtsvergleichs nicht kursrelevant? und damit eine Meldung wert?!
@Straßenköter:Ich versuche, Deine Fragen so gut wie möglich zu beantworten.

1- Ich verhielt mich eineinhalb Jahre lang ruhig. Und was passierte in diesen eineinhalb Jahren? Das operative Geschäft rutschte in zwei der drei Sparten den Hang hinunter. Ich denke, der grösste Nutzen für die Aktionäre kann erzielt werden, wenn jetzt einmal Klartext geredet und die Führungsprobleme aktiv angegangen werden.Die Probleme der PEH resultieren schließlich aus Faktoren wie dem ständigen Wirr-Warr im Privaktundengeschäft und dem offensichtlichen Unvermögen einer strategischen Weiterentwicklung der Axxion-Beteiligung. Grossaktionär zu sein und Misstände aufzudecken, ist m.E. weder ein Widerspruch noch steht mein Handeln im Gegensatz zu meinem wirtschaftlichen Interesse. Ich will den Wert meiner PEH-Aktien steigen sehen, und das geht nur dann, wenn das Führungsproblem schnellstmöglich beseitigt wird. Wenn ich still halte, geht das Leiden nur länger weiter.

2- Adhoc-Meldung zum Prozessvergleich (@Xircom): Wie ich im Beitrag #1129 sagte, bei Einleitung des Verfahrens investierte die PEH eigens Geld in PR-Massnahmen. Bei Einstellung des Verfahrens erfolgte von Seiten der PEH keine Meldung. Ein Schelm, wer dabei Böses denkt. Übrigens: Bei einer reinen Verdachtsanzeige mit einer Pressemeldung an die Öffentlichkeit zu gehen, grenzt an gezielten Rufmord. Und was glaubt ihr, welche Signalwirkung so etwas im Markt hat! Wie viele Branchenteilnehmer, wie viele potentielle Mitarbeiter möchten sich so etwas antun? Die PEH ist unter ihrer gegenwärtigen Führung im Markt immer weiter isoliert.

3- Nochmal Adhoc: In der Gerichtsverhandlung sagte Rudolf Locker, für 2012 werde es ein Null-Ergebnis geben. @Eickhoff: Du warst doch auch dort, entspricht das Deiner Erinnerung? So eine Aussage in einem öffentlichen Forum wäre m.E. adhoc-pflichtig, allerdings bin ich kein Jurist und das ist meine Laienmeinung.

4- PEH-Aktie:

a) Ich glaube, die Insiderkäufe der letzten Monate (mehrere Millionen Euro bei Kursen bis zu 18,50) sind die Vorbereitungen von Martin Stürner und Rudolf Locker, sich zurückzuziehen. Die merken ja auch, dass ihnen das alles mehr und mehr entgleitet.

b) Martin Stürner hat m.E. nicht das Geld, um so viele weitere PEH-Aktien zu kaufen. Das hat er sich m.E. irgendwo geliehen. Also muss er sich seiner Sache sehr sicher sein. Hier bereitet m.E. jemand gezielt seinen eigenen Abgang vor.

Soweit zu den bisherigen Punkten...

Ich denke, mit der Aktie geht es dann wieder aufwärts, wenn die beiden Hauptprobleme (die Combo Martin Stürner und Rudolf Locker) mal beseitigt sind. Ob kurzfristig etwas passiert oder erst wieder eine gruselige Hauptversammlung stattfinden muss, kann ich nicht sagen. Durch die bei beiden Herren nunmehr nochmals erhöhten Einsätze werden sie m.E. jetzt etwas vorsichtiger sein, nicht noch weiter unnötig Porzellan zu zerdeppern. So oder so gehe ich davon aus, dass die beiden am Jahresende 2013 nicht mehr da sein werden.

Grüsse

SL
Auffällig ist das schon, dass ausgerechnet diese beiden so massive Insiderkäufe tätigen. Am starken Geschäft scheint es doch wohl kaum zu liegen, dass sie euphorisch eigene Stücke sammeln, oder? Wollen die beiden verzweifelt versuchen, die Abstimmungsverhältnisse bei der nächsten HV zu ändern, weil sie die Hosen voll haben? Oder geht da im Hintergrund irgendwas anderes vor?
Antwort auf Beitrag Nr.: 43.976.998 von Swen-Lorenz am 03.01.13 11:17:21Ja Swen, Herr Locker hat öffentlich von einem Null-Ergebnis der PEH für 2012 gesprochen, als er in der Verhandlung theatralisch seinen Vorstand Herrn Stürner fragte, ob PEH den Vergleich mit Herrn Mayerhofer finanziell verkraften könne. Wundert mich auch, dass er das dann nicht allen Aktionären mitteilen muss. Könnte doch kursrelevant sein, denn solch ein schlechtes Ergebnis gab es noch nie, seit ich in PEH investiert bin.

Jörg Eickhoff
Antwort auf Beitrag Nr.: 43.976.998 von Swen-Lorenz am 03.01.13 11:17:21Danke Swen für die ausführliche Antwort.
Das hört sich für mich nach folgenden Schadenersatzklagen gegen die PEH an...
Antwort auf Beitrag Nr.: 43.983.451 von eickhoff am 04.01.13 19:04:50Entsprechende D&O Versicherungen sind für den AR ohne Selbstbehalt und für den Vorstand abgeschlossen worden, siehe GB2011.
@Eickhoff, hkrages, dg6nds: Die Prüfung aller juristischen Optionen ist in Arbeit. Ich erspare Ihnen / Euch Details, solange das in Arbeit ist. Details folgen aber.

Zwischenzeitlich die Wasserstandsmeldung aus der Sektion PEH-Publikumsfond (die darin verwalteten Volumina lassen sich ja leicht im Netz recherchieren, z.B. von der Webseite der Axxion):

Das Fondsvolumen Stand Anfang Dezember noch bei circa. 295 bis 300 Mio. Euro.

Anfang Januar waren es dann noch 275 bis 280 Mio. Euro.

Alle Angaben nach bestem Wissen und Gewissen, aber durch die beharrliche Verweigerung der Organe, gemäss dem üblichen Branchenstandard vernünftige Übersichten über die Verwaltungsvolumina zu liefern, muss man sich das halt selbst zusammensuchen.

Schlechte Performance und sinkende Volumina wären ja noch nicht mal das Problem, letztlich haben wir alle in ein Unternehmen investiert, und es gibt keine Garantien für Erfolg. Aber die Informationspolitik des Unternehmens ist vorsichtig gesagt eine Zumutung...
Zitat von dg6nds: Entsprechende D&O Versicherungen sind für den AR ohne Selbstbehalt und für den Vorstand abgeschlossen worden, siehe GB2011.


Mangelnde Kenntnisse und Eignung für ein Ressort führen zu keiner Haftungsbefreiung...
Hallo allerseits,

nach langer Zeit der Stille Mal wieder was los hier....
Die fakten sind einfch zu erdrückend. Zur HV wurden ja 440 Mio. AUM genannt. Unsere Rechersche ergab knapp 400. Die Differenz waren die Spezialfonds, die laut interner Aussagen auch weg sind. Jetzt 275....der Einfluss auf das Ergebnis ist klar. So schnell kann man Kosten gar nicht kappen, wie die Umsätze fallen. Am dollsten ist die Performance des neuen Wundeheilers.......-7% im Bullmarkt.
Herr S. und Herr L. bereiten den Verkauf vor, oder sind komplett wahnsinnig geworden. Tippe auf Version 1.
Grüße an alle.
P.H.
Moin,

geht ja nach längerer Zeit wieder mal richtig rund hier. Was denkt ihr von dem Goldmines Fonds, der von PEH aufgelegt wird. Lohnt sich da der Einstieg???

Was geht eigentlich bei der Tochter in Wien ab?! Wurden da seit 2011 schon grössere Mandate gewonnen, seit der neue Head Executive Director of Sales aktiv ist??

Tschüss zd
Sehr schöner Artikel heute in der Börsen-Zeitung:

"Vermögensverwalter unter Zugzwang"

In der deutschen Branche wird der Konsolidierungsdruck immer weiter zunehmen...

Prädikat: Lesenswert!

Und die offensichtliche Frage: Ist das Management der PEH auf das, was da jetzt auf die Branche zurollt, ausreichend vorbereitet?
Antwort auf Beitrag Nr.: 44.012.345 von pony18 am 11.01.13 19:38:44Wer will denn den Laden kaufen? Oder doch wahnsinnig geworden?

Herr Stürner hat heute 481.802 Aktien (26,56%), Herr Locker 203.844 (11,24%). Zusammen halten sie also 37,8%, im Geschäftsbericht zur HV waren es noch 28,8%. Bitte melden, falls ich falsch gerechnet haben sollte! Da fragt man sich schon, was uns andere Aktionäre erwartet …

Ob es früher wohl mal konkrete Übernahmeangebote gegeben hat? Evtl. ärgern sich die Herren, auf den garantiert besseren Preis nicht eingegangen zu sein. Muss eigentlich jedes Angebot gemeldet werden?
Antwort auf Beitrag Nr.: 44.017.888 von zumdobel am 14.01.13 11:29:38Gerüchten zufolge lãuft der Vertrieb in Österreich gar nicht, da es hier auch sehr still geworden ist, denke ich liegt hier ein hoher Wahrheitsgehalt zugrunde. Dh. Wien ist vertriebstechnisch tot, als Kostenstelle jedoch sehr präsent!

Ich spekuliere ebenfalls mit einem Verkauf, da ein anhaltender Geschäftsverlauf wie wir ihn aktuell sehen dietatsächlichen Aum in 1 Jahr auf ca. 130 bis 170 Mio EuR schrumpfen lassen kann! In Anbetracht der vorhandenen Struktur würde das bedeuten das min. 50% der Mitarbeiter gehen müssten, oder die Fortführung dieser Sparte den Gesamtkonzern in wirkliche wirtschaftliche Katastrophen führt.

Was das für den Kursverlauf bedeutet bin ich sehr gespannt. Meine Prognose ist noch immer ein Ziel von unter 10 wo sich der Einstieg wieder lohnt, jedoch sollte man das Timing vor der Übernahme gut erwischen! Es bleibt spannend!

Danke an Herrn Lorenz für seine Recherchetätigkeiten, ich denke diese dienen uns allen!

RV
Antwort auf Beitrag Nr.: 44.026.998 von RealValues am 16.01.13 09:30:43Ps: aktuelle AUM ca. 260 Mio siehe die hompage der AXXION.

Die Schätzung der Aum in 1 Jahr liegen einem linearen trendhaltigem Geschäftsverlauf zugrunde. Zusätzlich muss man Bedenken, dass größere Mandatare ihre Assets aus den Peh Fonds abziehen werden MÜSSEN, da die Fonds nicht mehr die dafür vorgeschriebenen Mindestvolumnia vorweisen! Alles ein Teufelskreis!
Mal sehen was auf der naechsten HV passiert....
Ich hoffe das wir irgendwann mal wieder ueber Zahlen sprechen koennen und alle mal das gemeinsame Ziel sehen die PEH. Auch sollten die Organe mal einsehen das es hier um die PEH geht und das der Vorstand angestellter der AG ist und nicht ein Sonnenkonig...
Ob sich Das solange hinauszögern lässt? Ich denke dass sich schon früher etwas hierbei auftut... wie gesagt - es bleibt spannend :)
Meine Meinung ist, dass jeder Tag, mit dem die PEH im gegenwärtigen Zustand bleibt, ein verlorener Tag für das Kapital der Aktionäre ist. Man ist ja schon froh, wenn es nur seitwärts, und nicht gleich weiter abwärts geht. Da muss sich baldigst etwas tun. Ich denke, dass die Situation bis zur HV nur noch weiter instabil sein wird und sich baldigst etwas tun muss. Bei mir ruft auch mittlerweile die Presse an, insofern wird das Thema weiter Kreise ziehen.

Es gibt haufenweise Gerüchte im Markt, gleichermassen gibt es viele Optionen, zum Beispiel auch die schon seit 2008 immer wieder im Raum stehende Fusion der Axxion auf die PEH und anschliessende Leitung der PEH durch das heutige Axxion-Management. Das wäre ein gesichtswahrender Abgang für die heutige Führungscrew und für die Aktionäre ein riesiger Schritt nach vorne.

Ich war dieser Tage mit einer anderen Sache beschäftigt (mit der ich heute abend fertig sein werde) und schreibe über's Wochenende mal für das Board hier einige Dinge zusammen.

Soweit mir bekannt, wird bei der PEH gerade wieder der nächste Angriff auf meine Person geplant. Solange die PEH den eigentlichen Feind nicht erkennt - der Feind bin nicht ich, sondern der Markt, gegen den die PEH derzeit verliert - wird es dort nur weiter verschwendete Ausgaben für den teuren Anwalt Dr. Ek und vergeudete Zeit für Führungskräfte geben. Dieser ego-getriebene Managementansatz ist einfach nur noch peinlich und hier liegt auch der eigentliche Kern des Problems. Deswegen müssen die Personen, die dort heute an der Spitze stehen, schnellstmöglich aus dem Amt entfernt werden.

Bis Sonntag...

Grüsse
Swen Lorenz
Dieser ego-getriebene Managementansatz ist einfach nur noch peinlich und hier liegt auch der eigentliche Kern des Problems.



Dies ist auch mein Eindruck. Der Vorstand konzentriert sich viel zu sehr auf seine vermeintlichen Gegener, als auf ihre eigentlichen Aufgaben. Und wenns nicht läuft, dann wissen sie auch genau wer Schuld ist.

Swen wie gut siehst du die Chancen, dass sie das Feld räumen?
Hallo Allerseits,

Amned und Mertes als CEO der gemergeden Axxion/PEH? das macht keinen Sinn. Die beiden mögen gute MasterKAG-Admin Leute sein......
Amend sucht nebenbei eher den Exit.

Stürner und Locker werden einfach weiterwurschteln, bis das EK verbraucht ist, und das dauert noch viele Jahre. Außerdem hat man ja noch ca. 10-15 Mio. stille Reserve aus der Axxion Beteiligung, die zu 65.000 Euro einsteht. (Dagegen muss dann der Goodwill der wertlosen Österreich Aquisition (Vienna) gegengerechnet werden.
M.E. ist der fall schlichtwegs hoffnungslos! Die rettung kann nur erfolgen, wenn Herr Stürner sagen würde: Herr H., bitte übernehmen sie die Führung meines Ladens - und das wird er nicht tun.
Alle die ihn kennen, wissen das!

Kümmert euch lieber um vielversprechendere Multi-Manager Konzepte. UND DAZU BRAUCHT MAN BESTIMMT KEINE ABGEWRACKTE PEH!!
Mehr dazu im Laufe des Jahres
Gruß an alle Mitstreiter!
@ Straßenköter:

Hier meine Rundumschätzung dazu, wie es bei PEH weitergehen kann und welche wesentlichen Einflussfaktoren es auf die Aktie gibt.

1) Die Strategie der Organe in den kommenden Monaten:

Die PEH muss irgendwie neu aufgestellt werden, das ist nach dem 70%igen Kursverlust wohl mittlerweile jedem klar geworden.

- Stürner und Locker hatten meine Kritik zunächst völlig unterschätzt, und dann buchstäblich die Kontrolle über das Unternehm