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ElringKlingerAG - eine gute Anlage? - 500 Beiträge pro Seite (Seite 7)

eröffnet am 11.06.02 16:13:29 von
neuester Beitrag 16.04.21 14:19:58 von


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17.02.19 10:25:05
Beitrag Nr. 3.001 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.892.502 von goldgugge am 16.02.19 22:15:31
Zitat von goldgugge: Allerdings halt auch ein Argument, Ihre Beiträge nicht ernst zu nehmen. Wer will sich mit jmd unterhalten, der von heute auf morgen seine Meinung um 180° dreht und sich nicht mehr an das Gesagte erinnern will.
Ich verstehe halt nicht Ihre Absicht bzw wofür Sie hier schreiben. Ernstgenmmen werden wollen Sie ja scheinbar nicht.

Wer zu gar nichts 'zu gebrauchen' ist, kann immer noch als schlechtes Beispiel dienen.
Oder - um börsenthematisch on topic zu bleiben - als Kontraindikator.
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17.02.19 15:39:42
Beitrag Nr. 3.002 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.891.905 von Amphibie am 16.02.19 20:04:08
Zitat von Amphibie: deswegen auch weiter weiter voll investiert.....:confused:

du peilst es einfach nicht, wenn ich mal 1k verkaufe was macht das an meinen Gesamtbestand aus??
Nee, eye lass es einfach es ist nur noch Zeitverschwendung von dir was zu lesen. :(


Deine Äußerungen stehen halt nicht im Einklang deinem handeln...
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18.02.19 12:07:27
Beitrag Nr. 3.003 ()
finde ich wirklich komisch...die commerzbank..ändert immer wieder mal den algorhythmus ihrer optionsschein....obwohl ek fällt..meine os sind im wert gestiegen..super...weiter so
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18.02.19 15:00:29
Beitrag Nr. 3.004 ()
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19.02.19 14:24:28
Beitrag Nr. 3.005 ()
ist das hier nicht der kriechtierfreie Thread?
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19.02.19 14:59:36
Beitrag Nr. 3.006 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.901.083 von Einstein-10 am 18.02.19 15:00:29Aktuell 14% und 21% im Minus und den ganzen Tag schon im roten Bereich.
Hätte ich jetzt nicht gedacht nach Deinem Beitrag.
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19.02.19 15:29:03
Beitrag Nr. 3.007 ()
Vermutlich meintest Du die letzten Monate.
Finde ich auch immer wieder bemerkenswert, die Volatilität bei den Optionsscheinen.

Was mir fehlt, ist ein Tool, welches mir hilft, zeitnah gerade krass unterbewertete Scheine aufzuspüren.
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19.02.19 16:05:03
Beitrag Nr. 3.008 ()
nein, das war an dem tag der meldung....plus 400% und der andere...puh... aber das hatte ich auch mitt uni credit optionschein.. einige zeit nur unterirdische kurse gestellt...und von einer anderen sekunde auf die andere..nach oben..obwohl ek sich gar nicht bewegt hatte..

daher direkt alle verkauft und obige scheine gekauft..soviele, dass commerzbank bis heute keine mehr verkauft....schade, dass wir noch warten müssen, bis ek zahlen meldet.....wie letztes jahr....
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19.02.19 17:31:13
Beitrag Nr. 3.009 ()
Krasse Meldung - für Optimisten und Pessimisten etwas dabei. Erste Reaktion nach unten, und dann?
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19.02.19 17:46:21
Beitrag Nr. 3.010 ()
.........kommt schlimmer als ich erwartet habe!
der größte Witz ist für mich, dass man an den Mittelfristzielen festhält. So wie ich mich erinnere, ist da ein EBIT von ca. 13-15% genannt worden. Woher sollen die den kommen?
Jetzt ist die Katze aus dem Sack und die Dividende ist auch weg. An einer großen Erholung der Aktie glaube ich nicht. Mit Erholung meine ich einen Kurs über 10.-€.
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19.02.19 17:56:38
Beitrag Nr. 3.011 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.911.778 von Der Tscheche am 19.02.19 17:31:13Wo ist das was für Optimisten dabei?

Klar die Aktie ist ausgebombt, aber Zahlen und vor allem Ausblick sind deutlich unter Konsens.
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19.02.19 18:11:16
Beitrag Nr. 3.012 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.912.057 von happyinvest am 19.02.19 17:56:38Für Optimisten: Positiver Free Cashflow schon 2019.
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19.02.19 18:14:22
Beitrag Nr. 3.013 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.912.237 von Der Tscheche am 19.02.19 18:11:16"erwartet"!!!:laugh::cry:
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19.02.19 18:23:14
Beitrag Nr. 3.014 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.912.267 von Datteljongleur am 19.02.19 18:14:22Ja, leider.

Aus meiner persönlichen Sicht ist die Meldung trotz aller herabgesetzter Erwartungen klar negativ.
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19.02.19 18:24:48
Beitrag Nr. 3.015 ()
wie befürchtet ist das nun eingetreten, was ich mal reisserisch skizziert habe...super... umstaz gesteigert...besser als der markt gewachsen, aber....aber..... wir sind zu blöde, auch die gewinne zu steigern....

wir hätten gerne eine dividende gezahlt, aber dass haben uns die konsortionalbanken strikt abgelehnt.. kredit ja, aber keine dividende..und zwar solange, ihr keinen positiven cashflow erwirtschaftet.....

schade, dass ich nicht genung anteile besitze, hätte wohl eine sonderprüfung gefordert, um klären zu lassen, ob der vorstand nicht in der lage ist, die seit jahren steigenden umsätze nicht in gewinne umzusetzen....

ich habe es noch nie getan, aber dieses mal wird es das erste mal sein, ich werde meine stimmrechte dazu nutzen und die entlastung zu verweigern. ich weiß es bringt nichts, aber ich muss es tun.

der aufsichtsrat wird auch nichts tun..und von der stiftung als größter anteilseigner wird auch nichts kommen......der vorstand hat und wird nichts tun, um vertrauen zu schaffen.....

weder aktien kaufen noch, dass sie sagen würden.. in anbetracht dessen, dass nicht nur der kurs von 20 € auf 7 € gefallen ist...und wir dem aktionär auch noch die divdende nehmen, um unser permanentes versagen eine wenig zu relativieren,

verzichten wir zur weiteren stärkung des kapitals auf die variable vergütung unserer bezüge.
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19.02.19 18:26:59
Beitrag Nr. 3.016 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.912.237 von Der Tscheche am 19.02.19 18:11:16
Zitat von Der Tscheche: Für Optimisten: Positiver Free Cashflow schon 2019.


das war bei dem interview des fianzvorstands noch erst in 2020 zu erwarten.....
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19.02.19 18:43:21
Beitrag Nr. 3.017 ()
die aktionäre von norma wussten, was sie tun..

17.05.18 14:43
dpa-AFX

MAINTAL (dpa-AFX) - Der bisherige Aufsichtsratsvorsitzende der Norma Group ist wegen des Vorwurfs einer Ämterhäufung nicht wieder in das Gremium gewählt worden.

Der Vorschlag des Aufsichtsrats, den langjährigen Vorsitzenden Stefan Wolf wiederzuwählen, habe keine Mehrheit in der Hauptversammlung gefunden, teilte der Verbindungstechnikspezialist am Donnerstag in Maintal mit. Das Abstimmungsergebnis habe bei 49,59 Prozent zu 50,41 Prozent gelegen.


Einflussreiche Aktionärsberater, sogenannte "Proxy Advisors", hatten sich gegen die Wiederwahl ausgesprochen. Sie kritisierten vor allem, dass Wolf zu viele Ämter habe. Dies führe zu einer zu hohen Arbeitsbelastung. Wolf ist hauptberuflich Vorstandsvorsitzender des Autozulieferers ElringKlinger . Er ist auch regelmäßig Verhandlungsführer der Arbeitgeber bei den Tarifrunden in der südwestdeutschen Metall- und Elektroindustrie. Zudem ist er Aufsichtsrat des Industrieunternehmens Allgaier.


Eine Norma-Sprecherin verwies jedoch auf die erfolgreiche Arbeit von Wolf. Es sei zudem zu keinen Compliance-Fällen gekommen.
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19.02.19 19:06:10
Beitrag Nr. 3.018 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.912.543 von Einstein-10 am 19.02.19 18:43:21Oh Mann ,Ich kann es nictht mehr hören.
Immer das gleiche Gefasel,gesteigerter Umsatz bla bla...Werk in der Schweiz usw

Ich frage mich was aus elring werden soll in schlechten Zeiten ? Bei Einfuhr von Zöllen,bei einer stärken Rezession oder irgendwelchen massiven Marktverwerfungen?!

Eine Verweigerung der Entlastung des Vorstands ? Sehr gut,Ich wäre mit dabei !!

Ich hab echt solangsam die Nase voll.

Kurs von fast 20 runter auf 7 innerhalb eines Jahres + Streichung der Dividende..Ganz toll gemacht!!
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20.02.19 08:23:42
Beitrag Nr. 3.019 ()
leoni hatte ebenfalls ziele gekappt und dividende gestrichen.. kurs fiel von 30 auf 20,50 =31,67% minus!
ek kurs 7,15 - 31,67% 2,26 macht 4,89€ Ziel von JP Morgan von 5,00 € erreicht......shortseller wären auch zufrieden...

vorstand auch.. ihre bezüge bleiben gleich..erfolgsprämie von Robin Crispin William Odey.??

Der Hedgefondsmanager wettet gegen den Münchener Zahlungsdienstleister und setzt darauf, dass die Wirecard-Aktie fällt. Dafür hat sein Hedgefonds Odey Asset Management die Aktie leerverkauft....verbindung zu dan mccrum journalist financial time nicht ausgeschlossen....

Bei EK auch involviert:

Odey Asset Management LLP ElringKlinger AG DE0007856023 2,80 % 2019-02-04
Odey Asset Management LLP ElringKlinger AG DE0007856023 2,72 % 2019-01-17
Odey Asset Management LLP ElringKlinger AG DE0007856023 2,61 % 2018-11-29
Odey Asset Management LLP ElringKlinger AG DE0007856023 2,54 % 2018-11-07
Odey Asset Management LLP ElringKlinger AG DE0007856023 2,44 % 2018-11-06
Odey Asset Management LLP ElringKlinger AG DE0007856023 2,33 % 2018-10-22
Odey Asset Management LLP ElringKlinger AG DE0007856023 2,25 % 2018-09-28
Odey Asset Management LLP ElringKlinger AG DE0007856023 2,17 % 2018-09-27
Odey Asset Management LLP ElringKlinger AG DE0007856023 2,06 % 2018-09-26
Odey Asset Management LLP ElringKlinger AG DE0007856023 1,91 % 2018-07-06
Odey Asset Management LLP ElringKlinger AG DE0007856023 1,88 % 2018-07-05
Odey Asset Management LLP ElringKlinger AG DE0007856023 1,70 % 2018-01-04
Odey Asset Management LLP ElringKlinger AG DE0007856023 1,62 % 2018-01-02
Odey Asset Management LLP ElringKlinger AG DE0007856023 1,59 % 2017-12-22
Odey Asset Management LLP ElringKlinger AG DE0007856023 1,47 % 2017-12-01
Odey Asset Management LLP ElringKlinger AG DE0007856023 1,25 % 2017-11-29
Odey Asset Management LLP ElringKlinger AG DE0007856023 0,95 % 2017-11-08
Odey Asset Management LLP ElringKlinger AG DE0007856023 0,84 % 2017-11-07
Odey Asset Management LLP ElringKlinger AG DE0007856023 0,61 % 2017-07-31
Odey Asset Management LLP ElringKlinger AG DE0007856023 0,52 % 2017-05-09

also ein schelm, wer böses denkt:confused:
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20.02.19 08:45:09
Beitrag Nr. 3.020 ()
ek hat 63,36 mio aktien odey hat 2,8% leerverkauft, das entspricht 1,77 mio aktien

mal angenommen durchschnittsverkauf 15 € rückkauf 7 € wären 8 € differenz,

gewinn 14,16 € mio!!! prämien?

zumindest kann eins festhalten, er hat endeckt, was für ein inkompetente vorstandsregie bei ek ihren job verrichtet......denke, der gründer des unternehmens, paul lechler und richard klingler würden sich im grabe umdrehen.

liest man jedoch mal hier https://de.wikipedia.org/wiki/ElringKlinger eion wenig insbesondere die entwicklung der geschäftsbereiche... dann bekomme ich ein anderes bild....positives bild....
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20.02.19 09:00:35
Beitrag Nr. 3.021 ()
oh wunder, dass die deutsche bank das kursziel bei 8 sieht......man achte auf den satz...seit rekordhoch in 2013 hat ek rund 80% ihres wertes verloren!



AKTIE IM FOKUS: ElringKlinger sacken ab - Analyst: Ausblick enttäuscht

Die Aktien des Autozulieferers ElringKlinger sind am Mittwochmorgen nach einem schwachen Geschäftsausblick eingeknickt. Sie fielen auf der Handelsplattform Tradegate im Vergleich zum Xetra-Schluss um 2,8 Prozent auf 6,95 Euro. Der Ausblick für das laufende Jahr liege rund 30 Prozent unter den durchschnittlichen Markterwartungen, schrieb Analyst Christoph Laskawi von der Deutschen Bank in einer ersten Einschätzung.

Sollten die Aktien stärker unter Druck geraten, droht ihnen unter dem Tief vom Oktober bei 6,685 Euro ein Rutsch auf den tiefsten Stand seit 2009. Die Papiere sind infolge einer schwachen Geschäftsentwicklung schon länger im freien Fall. Seit ihrem Rekordhoch im Jahr 2013 haben sie rund 80 Prozent ihres Wertes eingebüßt./mis/jha/

dpa-AFX Broker - die Trader News von dpa-AFX
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20.02.19 09:32:12
Beitrag Nr. 3.022 ()
Mitleidende!

Die Hoffnung stirbt zuletzt! Welche Hoffnung? Na die, das man bald zwischen 4 - 5 € nachkaufen kann und die Aktie dann wieder den Weg nach oben findet, genauso wie nach den ähnlichen Tiefpunkten 2003 und 2009. Alle schlechte Nachrichten haben bei der richtigen Sichtweise auch immer ihre guten Seiten...
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20.02.19 09:52:29
Beitrag Nr. 3.023 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.916.890 von GAP-Minder am 20.02.19 09:32:12sehe ich genauso.....irgendwann müsste der shortseller auch seine aktien zurück kaufen, das marktumfeld besser wird.. ek positive nachrichten kommunizieren kann... dann wird es wieder aufwärts gehen.... aber wann wird das sein......muss man abwarten.


ein positves zeichen für die invetoren wäre, den vorstand auszutauschen... dann würde hoffnung aufkommen, dass die neuen besen besser kehren....und einsteigen, dass könnte zu einer kursexplosion führen....

aber aufsichtsrat und großaktionäre halten bestimmt die füsse still... also ist die zeit der hoffnungsträger und die hoffnung.. das die blinden hühner endlich die körner finden....
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20.02.19 10:13:13
Beitrag Nr. 3.024 ()
......ich glaube, der Vorstand sitzt weiterhin fest im Sattel. Da passiert nichts!

Hoffnung eins: Leerverkäufer ziehen sich zurück und stellen glatt.
Hoffnung zwei: Neue Kursziele vom Management sind bewusst konservativ genannt um positiv überraschen zu können.

Ich möchte gerne wissen, wie die Mittelfristplanung aussieht!! Die mir bekannte ist viel zu optimistisch!
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20.02.19 10:29:25
Beitrag Nr. 3.025 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.912.543 von Einstein-10 am 19.02.19 18:43:21
Zu viele Ämter?
Da hilft dem Wolf nur der 6-Ämter-Tropfen :laugh:
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20.02.19 11:59:45
Beitrag Nr. 3.026 ()
Aus Zeitgründen nur ganz kurz. :(

ElringKlinger wird heute dem Henker zugeführt. Das Märchen von Dettingen lebt weiter, mit einen "Stefan Wolf" im Schafspelz.

"Elring das Original" ist schon lange kein Original mehr.
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20.02.19 12:22:05
Beitrag Nr. 3.027 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.918.975 von Amphibie am 20.02.19 11:59:45Ich lese das als Abschied nach komplettem Verkauf aller Positionen.

Shit happens, Amphibie. Alles Gute!
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20.02.19 12:51:44
Beitrag Nr. 3.028 ()
Nein, zum Ausstieg ist es für mich leider schon zu spät. Vielmehr habe ich soeben zu 6,30 Euro noch einmal die Stücke nachgekauft, die ich am Freitag verkauft hatte. Es steht für mich viel auf dem Spiel, der Buchverlust ist enorm. Und wenn ich auch daran scheitern sollte, ich kann jetzt nicht die Segel komplett streichen. Natürlich bin ich spätestens seit heute bezüglich ElringKlinger ein Verlierer.
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20.02.19 13:37:44
Beitrag Nr. 3.029 ()
Und schon sind die Abstufungen da. Nur noch erbärmlich mit anzusehen wie ElringKlinger zerlegt wird. Elektromobilität wieder mit Verlust in 2018. Gerade in diesen Bereich sollte es 2018 doch so gut werden. Ich wünsche mir den kompletten Rücktritt, Austausch vom Vorstand. Das Vertrauen in das Geschäftsmodell ist komplett verspielt.

FRANKFURT (dpa-AFX Broker) - Der Autozulieferer ElringKlinger hat seine Anleger mit einem schwachen Ausblick und dem Vorschlag einer Dividendenaussetzung ein weiteres Mal ernüchtert. Die Papiere des einstigen SDax -Mitglieds sackten am Mittwoch zuletzt um 10,49 Prozent ab auf 6,40 Euro. Im Tief hatten sie 6,275 Euro gekostet - ein Niveau, auf dem sie sich letztmals vor einem Jahrzehnt bewegt hatten.

Der Ausblick auf 2019 liege deutlich unter den durchschnittlichen Markterwartungen, schrieb Analyst Christoph Laskawi von der Deutschen Bank in einer ersten Einschätzung. Er blieb aber bei seinem Anageurteil "Hold" mit Kursziel 8 Euro. Andere Analysten sind pessimistischer. Warburg-Research -Experte Marc-Rene Tonn rät mit einem Kursziel von 6 Euro zum Verkauf. JPMorgan-Anayst Jose Asumendi votiert mit "Underweight" beim Kursziel von 5 Euro.

Das Analysehaus Independent Research hat das Kursziel für ElringKlinger nach Zahlen von 6,70 auf 6,30 Euro gesenkt und die Einstufung auf "Verkaufen" belassen. Der Autozulieferer habe im Geschäftsjahr 2018 das Margenziel verfehlt.
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20.02.19 13:43:22
Beitrag Nr. 3.030 ()
(Sag zum Abschied leise) Servus...

Nach der Lektüre des Interviews in der Zeitschrift auto motor sport mit einem Verantwortlichen von Schaeffler habe ich soeben alle meine Zulieferer-Aktien verkauft. Der Verlust bei EK wird vom Gewinn bei Schaeffler glücklicherweise egalisiert...

Grund für meinen Ausstieg: die deutschen Zulieferer glauben anscheinend immer noch an die Verbrennertechnologie und sehen das E-Auto als vorübergehende Erscheinung. Man träumt wohl, laut Interview, von synthetischen Kraftstoffen, deren Herstellung aber Unmengen an Energie verbrauchen würde. Da war mir klar: ohne mich.

Bin übrigens mit den Verkaufserlösen bei Vonovia eingestiegen. Sozusagen das Gegenteil von Mobilität...

Viel Glück allen, die EK die Treue halten - ich wünsche Euch ehrlich, dass ich Unrecht habe
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20.02.19 13:55:59
Beitrag Nr. 3.031 ()
Grund für meinen Ausstieg: die deutschen Zulieferer glauben anscheinend immer noch an die Verbrennertechnologie und sehen das E-Auto als vorübergehende Erscheinung. :(

So ist es auch, vergiss das Gerede von Elektromobilität. Unsere Zulieferer wissen doch gar nicht wie das geht. Die Chinesen werden das Feld aufrollen und der Rest, was übrigbleibt, geht dann an unsere Zulieferer wie Schaeffler oder ElringKlinger. Gerade bei den Zulieferern kann es gut sein, daß wir einige Insolvenzen sehen werden. Und das wird den gesamten Zuliefermarkt belasten.
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20.02.19 13:58:44
Beitrag Nr. 3.032 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.920.247 von GAP-Minder am 20.02.19 13:43:22
Zitat von GAP-Minder: (Sag zum Abschied leise) Servus...

Nach der Lektüre des Interviews in der Zeitschrift auto motor sport mit einem Verantwortlichen von Schaeffler habe ich soeben alle meine Zulieferer-Aktien verkauft. Der Verlust bei EK wird vom Gewinn bei Schaeffler glücklicherweise egalisiert...

Grund für meinen Ausstieg: die deutschen Zulieferer glauben anscheinend immer noch an die Verbrennertechnologie und sehen das E-Auto als vorübergehende Erscheinung. Man träumt wohl, laut Interview, von synthetischen Kraftstoffen, deren Herstellung aber Unmengen an Energie verbrauchen würde. Da war mir klar: ohne mich.

Bin übrigens mit den Verkaufserlösen bei Vonovia eingestiegen. Sozusagen das Gegenteil von Mobilität...

Viel Glück allen, die EK die Treue halten - ich wünsche Euch ehrlich, dass ich Unrecht habe

danke, dir auch.....aber jetzt auszusteigen, ist m.e. keine gute wahl...es kann nur noch ein bis zwei schlechtere nachrichten nach unten drücken.

1. umsatz gesteigert, kredite für unsere vergütungen ausgegeben. erstmalig seit jahrzehnten VERLUST

2. Umsatz gesteigert.unsere bezüge nochmals kräftig erhöht. verlust erhöht und INSOLVENZANTRAG gestellt!!

wolf macht das licht aus....und sucht sich ein anderes schäfchen...
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20.02.19 14:07:58
Beitrag Nr. 3.033 ()
kurs von ek massiv nochmals unter die räder gekommen:mad:

commerzbank läßt mich jubeln:D:D:D
https://www.comdirect.de/inf/optionsscheine/detail/uebersich…

hier nochmal der link meines os....und wie man beim intrdaychart sehen kann, wurden plötzlich kurse über 0,072 - 0,075 € gestellt. habe die gunst der stunde genutzt und 50 k der scheine verkauft....jetzt wieder kurse bei 0,018€....

also wenn ek anspringt...dann könnte die post dabei abgehen---erlöse in faktorzertifikate auf ek, leoni, wirecard gesteckt....
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20.02.19 14:22:53
Beitrag Nr. 3.034 ()
Das Spiel ist gespielt, viel Zeit ist vergangen. Ist er, Stefan Wolf, bei ElringKlinger noch zu halten? Wer braucht schon einen Wolf, der nicht mal beißen kann? Ein Wolf, der nicht mal beißen kann, passt nicht zu einen Unternehmen. Aber das Märchen von Dettingen, mit einen Wolf im Schafspelz, geht weiter.

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20.02.19 14:39:40
Beitrag Nr. 3.035 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.920.544 von Einstein-10 am 20.02.19 14:07:58Kaum zu glauben. Glückwunsch.
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20.02.19 15:03:33
Beitrag Nr. 3.036 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.920.988 von Der Tscheche am 20.02.19 14:39:40habe ich auch nicht gelaubt...weiß jedoch nicht, ob ich diese hätte behalten sollen....denn es gibt keine alternative dazu.....der faktor bei steigenden kursen ist wahnsinnig....aber ich habe ja noch ca 140 k...und das faktorzertifikat...(habe ich noch nie gehabt, mal sehen, was da so abgeht...)

und wenn die anderen steigen ist es auch gut...gewinn aus dem verkauf etwas mehr als verdoppelt..
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20.02.19 15:04:12
Beitrag Nr. 3.037 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.916.890 von GAP-Minder am 20.02.19 09:32:12Das grenzt schon an Galgenhumor, in der jetzigen Situation bei EK noch etwas Gutes finden zu wollen.
NEIN, das Vertrauen ist zerstört ! Nach dem 3. Quartal hätte man die Anleger auf die Situation vorbereiten können. Stattdessen-Durchhalteparolen...
Für mich ist das Kapitel EK definitiv beendet, nachdem ich im Oktober mit herben Verlusten die Reissleine gezogen hatte.
Allen Hartgesottenen trotzdem viel Glück !!!
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20.02.19 15:17:22
Beitrag Nr. 3.038 ()
2019 soll die bereinigte Marge zwischen 4 und 5 Prozent liegen. "Die Marge im vierten Quartal 2018 ist natürlich grottenschlecht, der Ausblick per 2019 ist es auch", kommentierte Börsenbrief-Autor Hans Bernecker die Lage.

Ich kenne Hans Bernecker. Er ist für mich der beste Analyst. Gegen sein Wort kommt kein anderer Analyst an. Also, wenn Bernecker hier läutet, da wird mir schon etwas komisch im Bauch. Denn der hat echt Ahnung.

Puh, ich kann hier nicht raus und wenn ich dabei mit fliegenden Fahnen untergehe. :(:(:(:(
Ich bin quasi Hundefängern auf den Leim gegangen und bin denen ausgeliefert. :mad::(
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20.02.19 15:29:10
Beitrag Nr. 3.039 ()
Ich habs ja schon vor ein paar Monaten angesprochen, dass ElringKlinger zwar rein operativ nicht viel schlechter dasteht als andere Zulieferer auch, aber ein Einbruch eben viel schwerer im Magen liegt, da man hoch verschuldet ist. Mir war es daher damals ein Rätsel, wieso man überhaupt Dividende zahlt. Wenigstens hat man die nun endlich gestrichen. Das grundsätzliche Problem aber bleibt, dass man bei nun deutlich sinkender Marge weiterhin durch den negativen FCF die Verschuldung nicht senken kann. Man ist fast schon daszu gezwungen alles auf die Karte Wachstum über Investitionen zu setzen und zu hoffen, dass das am Ende mit Umsatzwachstum und hohen Margen gut geht. Wenn nicht, ist das Unternehmen schlichtweg unter den Zulieferern einer der größten Pleitekandidaten. Sorry, aber das seh ich schon seit längerem so. Und in solchen Märkten hilft auch kein niedriges KGV, wie man ja schon bei Leoni gesehen hat. Dafür sinken einfach die Margen und damit die Gewinne viel zu stark. Leoni hatte bei 32-35 € vor wenigen Wochen noch ein KGV von 7-8, was viele Anleger dazu verleitet hat zu kaufen und von niedriger Bewertung zu reden. Dann fällt der Kurs auf 20-23 € und das KGV liegt trotzdem höher als bei 32-35 €.

Man muss hier echt daran glauben, dass sich der Markt insgesamt in den nächsten 3-4 Jahren positiv entwickelt und EK dabei stark Marktanteile gewinnt. Mir wäre das nach 9-10 Jahren Hausse und mit all den Problemen der Gesellschaft insgesamt und den Herausforderungen der Branche zu risikoreich, erst recht wenn man noch Derivate nutzt.
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20.02.19 15:35:47
Beitrag Nr. 3.040 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.912.378 von Einstein-10 am 19.02.19 18:26:59
Zitat von Einstein-10:
Zitat von Der Tscheche: Für Optimisten: Positiver Free Cashflow schon 2019.


das war bei dem interview des fianzvorstands noch erst in 2020 zu erwarten.....



Ich hab grad nochmal nachgelesen.

Beim ersten lesen hatte ich leicht positiver operativer Cashflow gelesen. Genau steht aber da "leicht positiver operativer FreeCashflow".

Wie ist das denn gemeint?

Also aus Kapitalflussrechnungen gibt's doch nur operativer Cashflow und dann nach Investitionen den FreeCashflow. Was genau meint also der Vorstand von EK nun konkret?
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20.02.19 16:18:41
Beitrag Nr. 3.041 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.008.521 von faultcode am 19.10.18 22:50:40
Bankendruck
19.10.18
Zitat von faultcode: ...=> mittlerweile erinnert mich hier die Situation an die damalige bei der Schaltbau Holding Ende 2017 als - relativ unbemerkt von der Börsenöffentlichkeit - die Liquidität bedenklich knapp wurde (Tags: Liquiditätskrise, liquidity crunch)...

=> was geradezu irritierend an der gestrigen Ad hoc ist, ist in derzeitiger Lage dieses Herausstellen eines "organischen Umsatzwachstums"

--> der Begriff "organisch" taucht in dieser nicht übermäßig langen Mitteilung gleich viermal auf!?! :eek:

Zu diesem wichtigen Teilsatz:

- auch in Verbindung mit dem kürzlich erfolgreich abgeschlossenen Konsortialkredit über 350 Mio. Euro -

=> so liest sich das, wenn Commerzbank, Landesbank Baden-Württemberg und Deutsche Bank entsprechend Druck machen
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20.02.19 17:31:41
Beitrag Nr. 3.042 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.922.335 von faultcode am 20.02.19 16:18:41So ist es auch. Ohne neuen Kredit würden hier die Lichter ausgehen. Personal ohne Ende eingestellt, in der Hoffnung auf eine noch bessere Wirtschaftslage. The Becker führt die Sparte Elektromobilität an und hat aber von Elektromobilität so gut wie keine Ahnung.
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20.02.19 17:42:42
Beitrag Nr. 3.043 ()
Möchte man denn bei ElringKlinger überhaupt einen höheren Aktienkurs?

Die DZ Bank hat ElringKlinger nach Jahreszahlen von "Halten" auf "Verkaufen" abgestuft und den fairen Wert von 7,50 auf 5,00 Euro gesenkt. Nach dem erneut verfehlten Margenziel und dem enttäuschenden Ausblick des Autozulieferers habe er seine Prognosen für 2019 und die Folgejahre deutlich reduziert.
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20.02.19 18:02:40
Beitrag Nr. 3.044 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.921.792 von katjuscha-research am 20.02.19 15:35:47das wissen nur die pappnasen...alaaf
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20.02.19 18:05:51
Beitrag Nr. 3.045 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.923.529 von Amphibie am 20.02.19 17:42:42
Zitat von Amphibie: Möchte man denn bei ElringKlinger überhaupt einen höheren Aktienkurs?


wenn du mitlesen würdest..hättest du eine begründung, was ek haben möchte......
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21.02.19 10:38:13
Beitrag Nr. 3.046 ()
Hauck & Aufhäuser senkt Ziel für ElringKlinger auf 6 Euro
Deutsche Bank senkt Ziel für ElringKlinger auf 6,00 Euro - 'Hold'

Da ist so gut wie keine Bank mehr drinne. Wird wohl einige Kreise geben, die das Unternehmen nicht mehr auf dem Kurszettel sehen möchten. Leider sind meine Mittel auch nur begrenzt. Ich kann nur zusehen wie das Unternehmen zerfällt.
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21.02.19 10:44:09
Beitrag Nr. 3.047 ()
Was mich stört ist die steigende Verschuldung und das niedrige ebit.
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21.02.19 11:57:56
Beitrag Nr. 3.048 ()
Der Chart zeigt den letzten Halt bei 5,80 Euro an. Danach ist noch eine kleine Unterstützung bei 5,20 Euro. Und danach kommt dann der Gang zum Insolvenzgericht Reutlingen. :(
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21.02.19 12:30:44
Beitrag Nr. 3.049 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.930.597 von Amphibie am 21.02.19 11:57:56.......und das möchtest du alles abwarten und über dich ergehen lassen?

Sehe bei EK für die nächsten Monate keine Erholung. Ich habe mit der Aktie 2018 gut verdient und jetzt gings mächtig in die Hose. Gegengerechnet bleibt ein größerer Verlust.
Ich kann das Gerede und die immer gleichen Erklärungen vom Management nicht mehr hören.
Da haben die Analysten eine bessere Einschätzung gehabt als die EK-Blender.
Falls wir die 7.-€ nochmals sehen, dann haue ich die letzten Aktien raus!

Viel Glück!
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21.02.19 12:53:46
Beitrag Nr. 3.050 ()
7,00 Euro? Sieht gerade nicht danach aus. Wenn das mit Sono Motors ein Cashburner wird, gehen hier eh die Lichter aus. Ich habe viel zu lange das Spiel nach unten hin mitgemacht und gehofft, daß es wieder besser wird. Aber es wurde nicht besser, sondern eher noch schlechter. Tja, ich habe lange Zeit auf das Management gesetzt und mich davon blenden lassen. :(:(
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21.02.19 14:57:32
Beitrag Nr. 3.051 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.916.545 von Einstein-10 am 20.02.19 09:00:35
Zitat von Einstein-10: oh wunder, dass die deutsche bank das kursziel bei 8 sieht......man achte auf den satz...seit rekordhoch in 2013 hat ek rund 80% ihres wertes verloren!


tja..wie schnell die analysten ihre meinung ändern können..Die Deutsche Bank hat das Kursziel für ElringKlinger von 8,00 auf 6,00 Euro gesenkt......

und was macht ek....auf ihrer hp sieht man den obertro......inmitten merkel und Xi Jinping sonst sieht man und hört nichts von denen....

die sind sowas von abgehärtet...alle analysten senken die kursziele.....ob die schon alle beim jobcenter sind...
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21.02.19 15:26:30
Beitrag Nr. 3.052 ()
Und was wäre wenn das eine abgemachte Sache mit den Banken ist? Erst wird der Kurs bis 4,00 Euro nach unten durchgereicht, dann kommen wieder positive Meldungen vom Unternehmen.
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21.02.19 18:33:40
Beitrag Nr. 3.053 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.932.544 von Einstein-10 am 21.02.19 14:57:32
Zitat von Einstein-10: und was macht ek....auf ihrer hp sieht man den obertro......inmitten merkel und Xi Jinping sonst sieht man und hört nichts von denen....


das ist Shinzo Abe
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21.02.19 19:48:58
Beitrag Nr. 3.054 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.935.355 von goldgugge am 21.02.19 18:33:40oh... da war ich wohl blind ...stimmt der gurkt ja in japan rum.....
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21.02.19 20:21:29
Beitrag Nr. 3.055 ()
Was könnte jetzt noch kommen, was den Kurs weiter belastet? Quartale, die mit Verlust abgeschlossen werden, Zölle, Streik oder eine Insolvenzbekanntmachung. Abstufungen sind schon alle durch.
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21.02.19 21:15:20
Beitrag Nr. 3.056 ()
erstmal kommen die 5 Euro.

Shortverbot nur bei Wirecard (resp. Shortbeschränkung...)
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21.02.19 21:16:41
Beitrag Nr. 3.057 ()
Sogar in Markworts Focus steht, dass es bessere Alternative zur Elektromobilität gibt.
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21.02.19 21:49:35
Beitrag Nr. 3.058 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.937.047 von aschuster am 21.02.19 21:16:41
Zitat von aschuster: Sogar in Markworts Focus steht, dass es bessere Alternative zur Elektromobilität gibt.


Wenn eine Aktie von 20 auf 5 stürzt, kann ich auch klug schwätzen.
Und wenn EK in 1 Jahr einen Gewinnsprung verzeichnet, haben es hinterher sicher auch wieder alle gewußt.
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21.02.19 21:53:22
Beitrag Nr. 3.059 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.937.047 von aschuster am 21.02.19 21:16:41
Zitat von aschuster: Sogar in Markworts Focus steht, dass es bessere Alternative zur Elektromobilität gibt.


interessant zu lesen........ aber lies doch mal hier:

https://www.elringklinger.de/de/node/5795
hast du bestimmt nicht gewußt?! woher auch?
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22.02.19 12:06:17
Beitrag Nr. 3.060 ()
Verstehe den Großaktionär/Stiftung nicht, warum der/die nicht mehr Druck macht.

Bei EK wird mir zu wenig auf die Interessen der Aktionäre geschaut.
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22.02.19 13:34:12
Beitrag Nr. 3.061 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.940.721 von Nowalon am 22.02.19 12:06:17Das finde ich auch, die Stiftung ist kein großer Rückhalt. Dadurch ist eine Übernahme quasi ausgeschlossen. Der Vorstand ist meiner Meinung schon längst überfällig.
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22.02.19 13:41:26
Beitrag Nr. 3.062 ()
wow..die credtie swiss kursziel 4,--!!!!!

verstehe weder den ar noch die stiftung, dass da nichts kommt. vom vorstand erwarte ich nichts mehr, nur den gang zum insolvenzverwalter.....die vorstandsriege bekommt es noch fertig und macht eine kapitalerhöhung zu 2 €
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22.02.19 14:16:24
Beitrag Nr. 3.063 ()
Vorstand, AR und Stiftung
Vorstand mit SW und TB sind Zöglinge des verstorbenen H. Lechler
AR (fast Alle ohne höhere Ausbildung) sind sehr stark gewerkschaftsorientierte MA der Firma
Stiftungsrat ist stark besetzt mit Personen des verstorbenen H. Lechler

Inhaltliche Förderschwerpunkte:
Neben dem so genannten traditionellen Sektor von Unterstützungsleistungen an gemeinnützige Vereine und Einrichtungen, vor allem im kirchlichen Bereich und an Träger der Wohlfahrtspflege liegen derzeit die inhaltlichen Schwerpunkte.

Da sich der AR nicht gegen SW und TB ausspricht, ist wohl vom Verhalten der Stiftung abhängig.
Diese hat noch eine weitere Einnahmequelle mit der Lechler GmbH.

Da sich im gesamten Bereich des Vorstandes, AR und Stiftung Zöglinge vom verstorbenen H. Lecher
befinden und die Oberhand haben, ist nicht mit einer Palastrevolution zu rechnen.

Es dürfte wohl erst sehr eng werden für den Vorstand, wenn der Stiftung langsam die Kohle ausgeht.
Anteile an EK zu veräußern ist nach dem Gesetz nicht möglich, oder sehe ich das verkehrt?
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22.02.19 14:34:01
Beitrag Nr. 3.064 ()
Es ist ja nicht alles schlecht bei EK - bei weitem nicht.

Der Umsatz geht in die richtige Richtung. Man hat aufgrund der hohen Kundennachfrage Probleme in einzelnen Werken, die sich nicht so schnell lösen lassen. Uns sie kosten Geld. Zudem macht man erhebliche Zukunftsinvestitionen. Jeder weiss, das sich die Automobilindustrie mit der Abkehr vom Benzin/Dieselmotor verändern wird wie 50 Jahre nicht. Da erwartet man, das die Gesellschaft sich darauf vorbereitet und man weiss auch, das das nicht umsonst ist.

Man hat den neuen Kredit bekommen und man hat angekündigt, "bereits" 2019 einen operativ positiven Cashflow erreichen zu wollen. Also auch das wurde vom Vorstand erkannt.

Ergo sehe ich nicht, das die Stiftung hier (weiter) reagieren soll. Im Zweifel hat sie das längst gemacht mit den vom Vorstand angekündigten Maßnahmen.
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22.02.19 15:31:44
Beitrag Nr. 3.065 ()
Mehrumsatz = schlechtere Marge!
Aufträge trotz bester Auslastung mit nicht auskömmlichen Preisen angenommen!
Produktionprobleme seit Jahren nicht im Griff!
Aussagen vom Dr. Wolf: Werden die Probleme in der Schweiz gelöst, sind das alleine schon 2% EBIT Steigerung. Da sprach man vom EBIT 10-11%.
EBIT Mittelfristplanung 13-15%
Als der Kurs von ca. 27.-€ auf 15.-€ zurückging hat Dr. Wolf gesagt „wir werden schon bald wieder andere Kurse sehen“. In diesem Punkt hat er wirklich Recht behalten.
Sollen wir jetzt glauben, dass eine Marge von 4-5% für 2019 geschafft wird? Wie armselig ist das denn? An den mittelfristigen Zielen will man aber festhalten.
Ich gehe davon aus, dass die Banken jetzt ganz genau auch die kurzfristige Geschäftsentwicklung sehen wollen und das wäre auch gut so. Schaut wohl dem Management sonst keiner auf die Finger.
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22.02.19 15:55:21
Beitrag Nr. 3.066 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.942.229 von Kurte57l am 22.02.19 15:31:44Alles richtig. Aber ich denke, das das Management gegenüber der Stiftung für alles eine nachvollziehbare Erklärung vorbringen konnte bzw. kann. Daher sehe ich nicht, das es weitere Änderungen gibt.
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22.02.19 16:05:10
Beitrag Nr. 3.067 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.941.693 von hungbo4 am 22.02.19 14:16:24eben, wenn seilschaften zusammenhalten, kann msan getrost das unternehmen in denruimn wirtschaften, hat man ja nichtszu befürchten, ob die banken wirklich die zügel anziehen....bleibt abzuwarten....
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22.02.19 16:15:47
Beitrag Nr. 3.068 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.941.821 von Wertefinder1 am 22.02.19 14:34:01
Zitat von Wertefinder1: Es ist ja nicht alles schlecht bei EK - bei weitem nicht.

Der Umsatz geht in die richtige Richtung. Man hat aufgrund der hohen Kundennachfrage Probleme in einzelnen Werken, die sich nicht so schnell lösen lassen. Uns sie kosten Geld. Zudem macht man erhebliche Zukunftsinvestitionen. Jeder weiss, das sich die Automobilindustrie mit der Abkehr vom Benzin/Dieselmotor verändern wird wie 50 Jahre nicht. Da erwartet man, das die Gesellschaft sich darauf vorbereitet und man weiss auch, das das nicht umsonst ist.

Man hat den neuen Kredit bekommen und man hat angekündigt, "bereits" 2019 einen operativ positiven Cashflow erreichen zu wollen. Also auch das wurde vom Vorstand erkannt.

Ergo sehe ich nicht, das die Stiftung hier (weiter) reagieren soll. Im Zweifel hat sie das längst gemacht mit den vom Vorstand angekündigten Maßnahmen.


ich gebe dir recht, dass bei ek nicht alles schlecht ist...denn umsätze wachsen seit jahren... auftragsbestand über ein miliarde €.....aber es bleibt nichts hängen... im gegeneteil...alles geht den bach runter, marge, nettoergebnis.. cashflow....und alle analysten experten rufen immer wieder niedrigere kurse aus als der aktuelle kurs....

schau die mal den jahresabschluss 2017 an...ziemlich zum schluss kommen 10 jahreskennzahlen....die sagen für mich alles....

der vorstand..beruft sich immer wieder auf hohe kundenabrufe... die man nur durch nachtschichten zusätzliches personal..höhere lieferkosten...etc.. begründet.....problem schweiz gibt es mindestens seit 2016... das will man endlich in 2019 beheben.....hat man daraus lehren gezogen... nein, jetzt ist das gleiche probleme gibt es 2018 in der nafta-zone zu sehen....die maßnahmen haben nicht gegriffen...hört man lapidar...

es muss was passieren, sonst sehen wir kurse noch tiefer als wir uns vorstellen können... warum deckt sich odey gar nicht ein.....die position wird immer größer...
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22.02.19 16:26:03
Beitrag Nr. 3.069 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.942.451 von Wertefinder1 am 22.02.19 15:55:21
Zitat von Wertefinder1: Alles richtig. Aber ich denke, das das Management gegenüber der Stiftung für alles eine nachvollziehbare Erklärung vorbringen konnte bzw. kann. Daher sehe ich nicht, das es weitere Änderungen gibt.


wenn die stiftung von familienangehörigen, gewerkschaftsnahen personen oder sozial angehauchte menschen geleitet wird, ist es doch ein leichtes denen etwas vom pferd zu erzählen.....

es kann nicht sein, dass alle bei ek geld verdienen, nur der aktionär nicht......wenn ich als mitarbeiter, ob aktiv oder ehemaliger....mir aktien gekauft habe.... und darauf vertraue, dass sich es für mich in form von dividende und/oder wertzuwachs meiner aktie auszahlt.....

hier muss der ar und die stiftung im sinner dieser aktionäre agieren und nicht nicht auf versprechen des gesamten mangement vertrauen......
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22.02.19 16:50:06
Beitrag Nr. 3.070 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.942.791 von Einstein-10 am 22.02.19 16:26:03Ziel der Stiftung ist es, die Weiterentwicklung der ElringKlinger AG langfristig zu sichern. Und genau das macht der Vorstand mit den Investitionen in Elektromobilität oder dem Wasserstoffantrieb. Vllt. ebenso mit der Expansion in dem NAFTA-Raum.

Einem Gewerkschafter wird es wichtig sein, das das Unternehmen alle Investitionen bezahlt und möglichst vielen Mitarbeitern gut bezahlte Arbeit gibt. Die Dividendenhöhe der hier Minderheitsaktionäre dürfte dem relativ egal sein. Klar hast Du da Recht.

Ist die Vergütung in Aktien ein wesentlicher Teil für Mitarbeiter von Elring-Klinger? - Wohl kaum. Selbst VW oder Porsche zahlen den Jahresbonus in Cash aus und nicht in Aktien.

Die Stiftung muss in erster Linie auf die Einhaltung des Stiftungszwecks achten. Und das ist eben die Weiterentwicklung der ElringKlinger AG. Der Kredit und die Aussage 2019 einen positiven operativen Cashflowzu erreichen, dürfte der Stiftung erstmal genügen.

Ich habe es so verstanden, das sie auch im Bereich Behindertenhilfe, Jugendhilfe und Altenhilfe regional in BW aktiv ist. Aber die Höhe dieses Engagements ist relativ klein. Das kann man nicht mit riesigen Organisationen wie der Bertelsmann Stiftung oderso vergleichen. Für mich ist da die Frage, ob man überhaupt auf Ausschüttungen der AG angewiesen ist, oder ob die Stiftungsmittel nicht auch allein von der Lechler GmbH geleistet werden könnten.

Das ist eine elementare Frage, wenn man hier Minderheitsaktionär ist, da die Stiftung ja die Aktienmehrheit hält. Hier ist es nicht wie etwa bei Leoni, wo jemand kommen und den Laden aufkaufen könnte. Deshalb erholt sich der Leoni-kurs auch wieder, weil da "Übernahmezocker" reinkommen. Etwas was hier auszuschliessen ist.
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22.02.19 17:04:32
Beitrag Nr. 3.071 ()
ich habe mir gerade mal die abstimmungsergebnisse der hv von 2015, 2016, 2017 2018 angesehen.

entlastung des vorstands - des aufsichtsrat

2015 nein 0,07 % nein 4,49 %

2016 nein 0,07 % nein 2,75 %

2017 nein 0,12 % nein 3,50 %

2018 nein 6,12 % nein 23,08 %

2019 ? ?

der unmut wird immer deutlicher!!!! wie wird es dieses jahr sein. Wie gesagt, ich werde ERSTMALIG meine stimme abgeben..bzw. ich für die gehaltenen aktien.....und wer nicht nur redet, der sollte auch seine stimme dazu abgeben.....wie er abstimmt, bleibt jedem selbst überlassen....

ich habe nie etwas gemacht... weil die paar aktien, die ich habe, agr nichts bewegen.... aber hier sage ich mir... kleinvieh macht auch mist.....der ansprung der nein-stimmen, hätte mehr zum umdenken bewegen sollen.....
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22.02.19 17:24:11
Beitrag Nr. 3.072 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.942.993 von Wertefinder1 am 22.02.19 16:50:06
Zitat von Wertefinder1: Ziel der Stiftung ist es, die Weiterentwicklung der ElringKlinger AG langfristig zu sichern. Und genau das macht der Vorstand mit den Investitionen in Elektromobilität oder dem Wasserstoffantrieb. Vllt. ebenso mit der Expansion in dem NAFTA-Raum.

stimme dir voll und ganz zu

Einem Gewerkschafter wird es wichtig sein, das das Unternehmen alle Investitionen bezahlt und möglichst vielen Mitarbeitern gut bezahlte Arbeit gibt. Die Dividendenhöhe der hier Minderheitsaktionäre dürfte dem relativ egal sein. Klar hast Du da Recht.

das mag sein, dass das sein interesse ist, was auch nicht verkehrt ist, aber mein ansatz ist ein anderer, wenn es dem unternehmen gut geht, dann geht es auch der belegschaft gut, wenn das unternehmen schlecht wirtschaftet, müssen sehr oft arbeitskräfte freigesetzt werden, es muss gespart werden, damit das unternehmen in der lage ist zu überleben und nicht insolvenz zu beantragen. macht der vorstand in der weise weiter so... dann steigen zwar die umsätze, die mitarbeiterzahlen, aber es kommt unterm strich nur ein verlust raus.

Ist die Vergütung in Aktien ein wesentlicher Teil für Mitarbeiter von Elring-Klinger? - Wohl kaum. Selbst VW oder Porsche zahlen den Jahresbonus in Cash aus und nicht in Aktien.

da hast du mich missverstanden, ich meinte damit,,, das der arbeitnehmer aus seinem ersparten aktien von seinem arbeitnehmer kauft, weil er das unternehmen kennt und darauf vertraut, dass es gut geführt wird, um ihn auch im alter glücklich macht

Die Stiftung muss in erster Linie auf die Einhaltung des Stiftungszwecks achten. Und das ist eben die Weiterentwicklung der ElringKlinger AG. Der Kredit und die Aussage 2019 einen positiven operativen Cashflowzu erreichen, dürfte der Stiftung erstmal genügen.

auch hier stimme ich dir insofern zu, dass die stiftung den zweck verfolgen soll und muss, aber das ist dass gleiche problem wie beim gewerkschafter, das unternehmen muss von leuten geführt werden, die das überleben des unternehmens bewerkstelligen, damit die stiftung ebenfalls überleben kann und somit ihrem zweck weiterverfolgen zu können. somit kann und darf sich die stiftung nicht davor verschliessen und maßnahmen zu ergreifen, dass das unternehmen wieder in die spur kommt.

die aussage vomn vorstand.. kredit und 2019 wird positiver cashflow kommen, kann nicht genügen. dafür ist der serie des negativen cashflows zu lange...


Ich habe es so verstanden, das sie auch im Bereich Behindertenhilfe, Jugendhilfe und Altenhilfe regional in BW aktiv ist. Aber die Höhe dieses Engagements ist relativ klein. Das kann man nicht mit riesigen Organisationen wie der Bertelsmann Stiftung oderso vergleichen. Für mich ist da die Frage, ob man überhaupt auf Ausschüttungen der AG angewiesen ist, oder ob die Stiftungsmittel nicht auch allein von der Lechler GmbH geleistet werden könnten.

dazu kann ich nichts sagen, weil ich davon keine kenntnis habe und für die investition in ek ag uninteressant ist

Das ist eine elementare Frage, wenn man hier Minderheitsaktionär ist, da die Stiftung ja die Aktienmehrheit hält. Hier ist es nicht wie etwa bei Leoni, wo jemand kommen und den Laden aufkaufen könnte. Deshalb erholt sich der Leoni-kurs auch wieder, weil da "Übernahmezocker" reinkommen. Etwas was hier auszuschliessen ist.


das ist gut so, dass die mehrheit bei der stiftung liegt, übernahmezocker bleibt aus...aber wie man sieht, birgt es auch die gefahr, dass sie nicht rechtzeitig reagieren.
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22.02.19 18:25:15
Beitrag Nr. 3.073 ()
Ich denke schon, das die Stiftung reagiert hat. Schließlich ist für 2019ff. ein positiver operativer Cashflow angekündigt worden. Und der Dividendenausfall verhindert unnützen Kapitalabfluss aus Sicht eines Gewerkschafters und das Geld bleibt im Unternehmen.

Mit der Stiftung als Mehrheitsaktionär und deren speziellen Stiftungszweck hat man aus der reinen Logik der Börse weniger Optionen. Es gibt keine Übernahmespekulation. Dieser Grund für eine Kurserholung fällt weg. Vllt. gibt es jetzt mehrere Jahre keine oder nur eine Mikro-Dividende? Auch dürfte sich hier eher kein aktivistischer Aktionär einkaufen - obwohl es bei OHB Systems mit der Familie als Mehrheitsaktionär auch der Fall war. Aber das war eher eine Ausnahme denke ich.

Also der Automobilsektor ist schon schwierig denke ich. Aber innerhalb des Sektors ist die Aktie von EK nochmals schwieriger.
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22.02.19 18:50:50
Beitrag Nr. 3.074 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.941.821 von Wertefinder1 am 22.02.19 14:34:01
Zitat von Wertefinder1: Es ist ja nicht alles schlecht bei EK - bei weitem nicht.
Der Umsatz geht in die richtige Richtung. Man hat aufgrund der hohen Kundennachfrage Probleme in einzelnen Werken, die sich nicht so schnell lösen lassen.


Ja. Seit 2015. Und immer noch keine Lösung in Sicht. Das Management von EK hat offenbar Narrenfreiheit.

https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/unternehmen/aktienkur…
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22.02.19 19:07:57
Beitrag Nr. 3.075 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.943.911 von Wertefinder1 am 22.02.19 18:25:15
Zitat von Wertefinder1: Ich denke schon, das die Stiftung reagiert hat. Schließlich ist für 2019ff. ein positiver operativer Cashflow angekündigt worden.


auszug vom interview von jessulat:

Damit hofft Jessulat, eine Trendwende beim operativen Free Cashflow einzuleiten, der seit 2013 negativ ist. "Ich sehe die Chance, 2020 einen positiven operativen Free Cash Flow zu erreichen", sagte er im Interview. "Wir wollen und müssen uns hier verbessern und setzen verschiedene Maßnahmen um, um unser Ergebnis zu verbessern, bei Investitionen weiterhin diszipliniert zu sein und das Working Capital zu optimieren. Dazu gehört, dass wir das Wachstum der klassischen Geschäftsbereiche herunterfahren und die Überlast, die wir zurzeit in den Werken haben, abbauen."

Die Cashflow-Planung des Unternehmens sieht analystin Steilen von der coba kritisch. "Dass ElringKlinger hofft, ab 2020 einen positiven Free Cash Flow zu generieren, halte ich für schwer nachzuvollziehen, wenn man gleichzeitig in neue Geschäftsbereiche investieren will und das traditionelle Geschäft nicht weiter wachsen soll", so die Analystin.

marge wurde anfang 2018 mit 9% veranschlagt, revidiert auf 7% und letztendlich das bedeutet eine Marge von 5,9 %. nun soll diese marge auf 4 - 5 % fallen.......aber Aufgrund des implementierten Maßnahmenkatalogs ist darüber hinaus davon auszugehen, dass die Cashflow-Situation bereits 2019 entscheidend verbessert werden kann, so dass ein positiver operativer Free Cashflow zu erwarten ist.

liest sich für mich so, dass der gewinn kleiner wird, weil marge weiterhin sinkt, aber durch die implimentierten maßnahmen, wird der cf positiv werden. weil wir die investitionen soweit runterfahren, dass cf positiv wird.....oder wenn es nicht klappt....halten sie es wie adenauer, ...geschwätz von gestern...
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23.02.19 14:33:48
Beitrag Nr. 3.076 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.944.091 von goldgugge am 22.02.19 18:50:50
Zitat von goldgugge:
Zitat von Wertefinder1: Es ist ja nicht alles schlecht bei EK - bei weitem nicht.
Der Umsatz geht in die richtige Richtung. Man hat aufgrund der hohen Kundennachfrage Probleme in einzelnen Werken, die sich nicht so schnell lösen lassen.


Ja. Seit 2015. Und immer noch keine Lösung in Sicht. Das Management von EK hat offenbar Narrenfreiheit.

https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/unternehmen/aktienkur…


habe mir gerade mal den bericht vom 21.09.2015!!! durchgelesen...so wird der schuh ja noch schlimmer....

Deutlich ins Kontor schlagen die Aufwendungen für die eigenen Lieferprobleme. Nachdem die schwer zu bewältigende Nachfrage nach Hitzeschilden schon im ersten Halbjahr 9 Millionen Euro Sonderkosten für Überstundenzuschläge und Sonderfrachten verursacht haben, veranschlagt Elring-Klinger für das zweite Halbjahr eine Belastung von 20 bis 30 Millionen Euro

Die Lieferprobleme wird Elring-Klinger in diesem Jahr auch noch nicht endgültig lösen. Stefan Wolf, der Vorstandsvorsitzende der Elring-Klinger AG, riet den Analysten in einer Telefonkonferenz, auch noch für das erste Quartal 2016 mit 10 Millionen Euro Sonderkosten zu kalkulieren. Wolf räumte ein, dass man lange nicht gemerkt habe, dass dem erfahrenen Management in der Schweiz die Kontrolle über das Geschäft entglitten sei. Im November werde man aber ein neues Team vor Ort haben, sagte Wolf. Zusätzliche Kapazitäten baue Elring-Klinger aber nicht mehr in der Schweiz, sondern in Frankreich und Osteuropa auf.

Die Folgen des Lieferengpasses führen bei dem schwäbischen Autozulieferer nicht nur zu höheren Kosten in der Produktion und der Logistik. Prinzipiell rechnet Elring-Klinger auch mit Schadensersatzforderungen von Autoherstellern, die ihrerseits durch verzögerte Lieferungen Probleme bekommen. Die besorgten Autohersteller schickten nun auch externe Berater ins Haus, die Produktion und Logistik überwachen, berichtete Wolf in einer Telefonkonferenz mit Analysten. Die dadurch entstehenden Kosten müsse der Zulieferer tragen.
7

jetzt sind wir in q1 2019 und problem schweiz, obwohl mangement 11/15 ausgetauscht und externe berater ins haus geholt hat, immer noch nicht vollends bereinigt....und problem nafta-region...nochmals 3 - 5 jahre.......dort auch noch 100 - 300 mio sonderkosten??? produkte im privatjet mit 10 security leuten von herrn stefan wolf persönlich ausgeliefert.
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23.02.19 14:40:55
Beitrag Nr. 3.077 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.942.993 von Wertefinder1 am 22.02.19 16:50:06
Zitat von Wertefinder1: Hier ist es nicht wie etwa bei Leoni, wo jemand kommen und den Laden aufkaufen könnte. Deshalb erholt sich der Leoni-kurs auch wieder, weil da "Übernahmezocker" reinkommen. Etwas was hier auszuschliessen ist.


du siehst hier "leoni" übernahmezocker als kurstreibend. sehe ich nicht ganz so, dann wäre der kurs nicht so tief gefallen.... die meldung haben die shorties genutzt, den kurs massiv zu drücken, und die zittrigen haben gleich ihre aktien mitgeworfen, sl-haben auch dazu beigetragen, dass der kurs über 30% abgesackt ist... leoni ist mindestens zu 9% leerverkauft.....also erst einmal eine normale erholung....bleibt abzuwarten, ob die kurserholung stetig weitergeht oder wir bal nochmals weitere tiefstkurse sehen..

so wieder zu ek...
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23.02.19 14:50:07
Beitrag Nr. 3.078 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.946.971 von Einstein-10 am 23.02.19 14:33:4811/2015 Wolf räumte ein, dass man lange nicht gemerkt habe, dass dem erfahrenen Management in der Schweiz die Kontrolle über das Geschäft entglitten sei.

er hätte sagen sollen, dass er als ceo keine ahnung hat, so dass das passieren konnte und er einräumen müsste, dass er auch nicht weiß, was man dagegen tun kann, damit die lieferprobleme nicht nur in der schweiz innerhalb kürzester zeit beseitigt werden, sondern auch in zukünftigen fällen von problem gleicher art. wie man an der nafta-region sehen kann. aber er könne sich ja schlecht selbst wegen inkompetenz ablösen lassen, dann würde er ja nichts mehr verdiene...
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23.02.19 16:20:30
Beitrag Nr. 3.079 ()
23. Februar 2016

Dettingen/Erms (Deutschland), 23. Februar 2016 +++ Karl Schmauder, Mitglied des Vorstands der ElringKlinger AG, hat sein Vorstandsmandat mit sofortiger Wirkung niedergelegt. Herr Schmauder hat die Bereiche "Vertrieb Erstausrüstung" und "Neue Geschäftsfelder" verantwortet.


Heute kann man sagen, daß es mit ElringKlinger genau ab diesen Zeitpunkt, stetig immer weiter abwärts ging. Ich denke, Herr Schmauder fehlt bei ElringKlinger an allen Ecken und Enden.
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23.02.19 16:40:35
Beitrag Nr. 3.080 ()
Kurz danach kam dann die Meldung:

Der Bereich "Neue Geschäftsfelder" wird von Theo Becker, Vorstand Produktion und Technik, verantwortet. :mad::mad:

Das war ein Riesenfehler, wie sich im nachhinein herausstellte. :(
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23.02.19 17:57:14
Beitrag Nr. 3.081 ()
Wegen Meinungsverschiedenheiten hat Karl Schmauder sein Vorstandsamt beim Automobilzulieferer Elring Klinger (Dettingen/Erms) niedergelegt. Es sei zwischen dem Chef für die Bereiche "Vertrieb Erstausrüstung" und "Neue Geschäftsfelder" und den übrigen Vorstandsmitgliedern zu Differenzen über die "organisatorische und strategische Ausrichtung" gekommen, bestätigte ein Sprecher eine entsprechende Meldung. Um welche Meinungsverschiedenheiten genau es sich handelt, wollte er allerdings nicht sagen. Diese hätten sich im Lauf der Zeit zugespitzt.

"Es gibt Situationen, in denen unterschiedliche Auffassungen nicht mehr in Übereinstimmung zu bringen sind. Zum Wohle und im Interesse des Unternehmens ist es gut, in einem solchen Fall eine klare Richtung einzuschlagen", sagte Vorstandschef Stefan Wolf, der auch Südwestmetall-Chef ist. "Ich bin froh, dass wir mit Herrn Schmauder eine einvernehmliche Lösung gefunden haben." Der Vorstand von Elring Klinger wird künftig wieder aus drei Mitgliedern bestehen. Wolf übernimmt den Bereich "Vertrieb Erstausrüstung". "Neue Geschäftsfelder" wird von Theo Becker, Vorstand Produktion und Technik, verantwortet.

34 Jahre bei elringklinger beschäftigt und dann anderer Meinung zu anderen Vorstandsmitglieder...sie wissen wohl alles besser...
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24.02.19 15:39:27
Beitrag Nr. 3.082 ()
Anscheinend wird elringklinger immer interessanter:) heute an einem Sonntag 524 Leser. Dialog semiconductor nur 55. Deutsche bank 188!

Wenn diese nicht nur lesen, sondern kaufen und ihre Aktien halten, dann könnte der Kurs schnell Richtung 8, 9 oder 10 gehen.....und odey deckt sich ein....
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24.02.19 15:57:28
Beitrag Nr. 3.083 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.949.685 von Einstein-10 am 24.02.19 15:39:27Das sind nicht Leser, sondern Aufrufe.

Wenn EIN Leser sich den kompletten Thread in der Normalansicht durchlesen sollte, dann ergibt das schon 300 Aufrufe, weil 10 Beiträge pro Aufruf...
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24.02.19 16:02:37
Beitrag Nr. 3.084 ()
OK...dann doch nicht so viele Leser...kann ja sein, das einer von einer ek sehen will, was die kleinaktionäre von dem Management denkt... Mit
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24.02.19 21:57:23
Beitrag Nr. 3.085 ()
Oh. Da wird es wohl noch mal runter gehen. Nachdem der Wolf bei all seinenÜmtern ja noch so viel Zeit hat, übernimmt er das Thema eben auch noch. Denkt der Wolf das er Elon Musk ist? Ein bisschen viel auf einmal. Schade. Eigentlich tolle Firma, nur irgendwie Kopflos.
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24.02.19 22:11:30
Beitrag Nr. 3.086 ()
Ok die Dividende ist dahin. Gefällt mir zwar überhaupt nicht, obwohl es ja eh am Tag der Dividendenzahlung den Dividendenabschlag gegeben hätte. Dividende ist irgendwie schon ein Taschenspielertrick.
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24.02.19 22:15:39
Beitrag Nr. 3.087 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.951.755 von Nowalon am 24.02.19 21:57:23Apropos Musk. Ich kann mich an ein Interview mit Wolf erinnern, in dem er damit angegeben hat (wenn ich es mal so formulieren darf), dass er irgend eine deutsche Luxus-Karre UND einen Tesla fährt beruflich.
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25.02.19 11:32:55
Beitrag Nr. 3.088 ()
Anscheinend wird elringklinger immer interessanter. :confused:

Von wegen, oder die shortseller warten auf die Stunde der Wahrheit, um ElringKlinger endgültig den Garaus zu machen. :(
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25.02.19 11:57:09
Beitrag Nr. 3.089 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.951.890 von Amphibie am 24.02.19 22:11:30
Zitat von Amphibie: Ok die Dividende ist dahin. Gefällt mir zwar überhaupt nicht, obwohl es ja eh am Tag der Dividendenzahlung den Dividendenabschlag gegeben hätte. Dividende ist irgendwie schon ein Taschenspielertrick.


heute musstest du aber wieder einen raus hauen:D

warum ist die dividende in deinen augen nur ein taschenspielertrick????
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25.02.19 12:01:42
Beitrag Nr. 3.090 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.955.211 von Einstein-10 am 25.02.19 11:57:09Wieso? Falls ElringKlinger 0,50 Cent Dividende bezahlt hätte, würde der Kurs um genau 0,50 Cent fallen. Das heißt, was man in die rechte Tasche steckt, wird aus der linken Tasche wieder genommen.
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25.02.19 12:12:47
Beitrag Nr. 3.091 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.955.259 von Amphibie am 25.02.19 12:01:42
Zitat von Amphibie: Wieso? Falls ElringKlinger 0,50 Cent Dividende bezahlt hätte, würde der Kurs um genau 0,50 Cent fallen. Das heißt, was man in die rechte Tasche steckt, wird aus der linken Tasche wieder genommen.


so habe ich mir das gedacht.....im prinzip richtig......aber wenn ich mir ek anschaue..stimmt das auf keinen fall.... wenn ek keine dividende zahlt, dann sollte der mehrwert auch im kurs sich widerspiegeln.... dadurch das, ek keine dividende zahlt..ist der kurs dadurch schon mehr als der mögliche dividendenabschlag gefallen... würde ek dividende zahlen... wäre der kurs vlt. nicht so stark gefallen....so habe ich weder dividende noch höheren kurs...
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25.02.19 12:13:00
Beitrag Nr. 3.092 ()
Grundsätzlich klar, Dividende ist ja sowieso das Geld der Aktionäre, ob nun in der Firmenkasse oder in der Tasche der Aktionäre. Die Zahlung löst aber Steuer aus und schwächt die Eigenkapitalbasis des Unternehmens. Trotzdem gelten Dividendenzahlungen eher als erwünscht, weil sie natürlich die Ertragskraft des Unternehmens unterstreichen, obwohl die Höhe ganz und gar nicht mit der Ertragskraft (wie auch immer definiert) korrelieren muss.

Meine Idee dazu war eher, dass man es sich erlauben kann, die Dividende ganz zu streichen, weil man keine Kapitalerhöhung brauchen wird oder dividendenorientierte Anleger ohne strategisches Interesse ggfs bei einer Kapitalerhöhung nicht erwünscht sind. Die Gegenmeinung wäre natürlich, dass man wirklich in der Not lieber jeden Euro zurückhalten will, um Investitionen nicht zu gefährden.
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25.02.19 12:15:43
Beitrag Nr. 3.093 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.955.259 von Amphibie am 25.02.19 12:01:42
Zitat von Amphibie: Wieso? Falls ElringKlinger 0,50 Cent Dividende bezahlt hätte, würde der Kurs um genau 0,50 Cent fallen. Das heißt, was man in die rechte Tasche steckt, wird aus der linken Tasche wieder genommen.


es geht auch um mein geld, aber ich wünschte mir, dass alle auf ek draufhauen..und der kurs auf 1,00 € fällt.....denn dann müsste der vorstand mal aus der deckung kommen und agieren und nicht nur wischiwaschi erzählen....

oder aber alle aktionäre inclusive der stiftung würden mal aus der lethargie erwachen und den gesamten vorstand und den aufsichtsrat gleich mit in die wüste schicken.....

also ich bin auf der seite der shortseller......
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25.02.19 12:17:46
Beitrag Nr. 3.094 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.955.358 von honigbaer am 25.02.19 12:13:00
Zitat von honigbaer: Grundsätzlich klar, Dividende ist ja sowieso das Geld der Aktionäre, ob nun in der Firmenkasse oder in der Tasche der Aktionäre. Die Zahlung löst aber Steuer aus und schwächt die Eigenkapitalbasis des Unternehmens.


was hat die steuer mit schwächung des ek des unternehmes zutun? das verstehe ich nicht?
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25.02.19 12:31:53
Beitrag Nr. 3.095 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.951.926 von Der Tscheche am 24.02.19 22:15:39
Zitat von Der Tscheche: Apropos Musk. Ich kann mich an ein Interview mit Wolf erinnern, in dem er damit angegeben hat (wenn ich es mal so formulieren darf), dass er irgend eine deutsche Luxus-Karre UND einen Tesla fährt beruflich.


Du meinst sicher das hier:
https://youtu.be/KHpOpOIf-yg?t=355

Wieso soll man keinen Tesla fahren, wenn man wissen will, was in der Branche so läuft.
Und Vorstände eines Konzerns mit Milliardenumsatz haben natürlich ein entsprechendes Gehalt, mit nem 100.000 Euro Auto muss man dann bestimmt nicht "angeben". Höhe der Vergütung ist immer ein Thema. Aber wieso soll ein Konzernlenker in der Zulieferbranche keinen zweiten DIENSTwagen haben, wenn die Reichweite der E-Autolein eben nunmal begrenzt ist, ist das ja fast eine Notwendigkeit.

Und zu Tesla hatte sich Wolf ja immer eher kritisch geäußert.
Auch wenn die Entwicklungen nicht alle absehbar waren, ist das für mich nachvollziehbar. Tesla zog den Aktionären das Geld aus der Tasche mit Aktienverkauf und Elringklinger hat riesige Investitionen zu stemmen, wegen des Richtungswechsels im Automobilbau, beim aktuellen Börsenkurs aber quasi keinen sinnvollen Zugang zum Kapitalmarkt zur Kapitalbeschaffung.

Die Innovationen, mit denen die Markenhersteller ihre Marktanteile sichern, werden derzeit nunmal mit großem Aufwand bei den Zulieferern erarbeitet und zur Serienreife geführt. Das trifft ja nicht nur Elringklinger, aber gerade Elringklinger vergleichsweise hart, denn bisher war man mit Abschirmtechnik und Zylinderkopfdichtungen sehr nah an der konventionellen Antriebstechnik.
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25.02.19 12:47:16
Beitrag Nr. 3.096 ()
Die Lechler Stiftung wird schon früher oder später handeln müssen. Denn wie es jetzt aussieht, sind deren Förderungsprojekte in Gefahr. Es droht der Ausfall. Und genau das Gegenteil ist ja der Sinn einer Stiftung. Aber ich bin mir nicht sicher, ob mit Herrn Wolf und Herrn Becker der Turnaround gelingen wird. Ein neuer Vorstand würde dem Unternehmen sicherlich besser zu Gesicht stehen.
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25.02.19 12:50:45
Beitrag Nr. 3.097 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.955.388 von Einstein-10 am 25.02.19 12:17:46
Zitat von Einstein-10: was hat die steuer mit schwächung des ek des unternehmes zutun? das verstehe ich nicht?


Ich meinte vor allem, dass die ausgezahlte Dividende das Eigenkapital verringert, ganz unabhängig von der Steuer.

Es ist aber natürlich so, dass jeder verdiente Euro vor Steuer erstmal der Körperschafts- und Gewerbesteuer unterliegt, bevor er überhaupt für Dividendenzahlungen zur Verfügung steht. Und wird dann eine Dividende tatsächlich ausgezahlt, fällt auf Ebene des Empfängers zusätzlcih die Kapitalertragsteuer (Abgeltungssteuer bei inländischen Privatanlegern) an. Je nachdem, wer die Dividende empfängt kann das unterschiedlich sein, ein privater im Auslander kann vielleicht die Kapitalertragsteuer nur teilweise auf seine Steuerschuld anrechnen, eine GmbH im Inland kann zwar anrechnen, zahlt aber unter Umständen Körperschafts- und Gewerbesteuer auf die Dividende und dann nochmal Kapitalertragsteuer, wenn sie an ihren Anteilseigner weiter ausschüttet.

Die Besteuerung der Dividende beim aktionär ist nicht das Problem der Aktiengesellschaft. Aber man darf sich das nicht so einfach vorstellen, dass die Aktionäre die Dividende gleich wieder zu 100% bei der AG in Form einer Kapitalerhöhung einzahlen könnten. Das funktioniert nur bei Kleinanlegern, die die Dividende unterm Freibetrag steuerfrei kassieren. (Mal vom Willen, die Ausschüttung dem Unternehmen als Kapitalerhöhung zurückzugeben, noch abgesehen.)
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25.02.19 13:09:14
Beitrag Nr. 3.098 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.955.691 von honigbaer am 25.02.19 12:50:45Zitat von honigbaer:
Grundsätzlich klar, Dividende ist ja sowieso das Geld der Aktionäre, ob nun in der Firmenkasse oder in der Tasche der Aktionäre. oder wie der lurch meinte taschenspielertricks.... rechte ..linke tasche...

theoretisch ja, praktisch nein.

1. du hast eine aktie, die kostet 100,-..... unternehmen zahlt in den nächsten drei jahren jeweils 1,-- dividende, was dem gesamten gewinn entspräche....wäre in der theorie die aktie in 3 jahren nur 97,--, weil der gewinn komplett an die aktionäre ausgeschüttet worden ist....

2. der gewinn wird nicht ausgeschüttet, sondern wird zur stärkung des unternehmes verwendet...theoretisch dürfte die aktie nun 103,-- wert sein..

im ersten fall..bleibt der vorstand auf dem teppich und agiert weiterhin gut und nutzt den cashflow und darausresultierend werden höhere gewinne eerzielt, so dass der wert des unternehmens nicht 97,00 sondern doch 100,-- beträgt...dann habe ich 3 € dividende erhalten und meine aktie ist immer noch 100,-- wert.

im zweiten fall. sieht der vorstand sich im aufwind und erhöht sich erstmal die bezüge... es werden gelder in falsche ideen gesteckt... so dass die gewinne fallen....am ende habe ich keine 3 € dividende erhalten und die aktie steht auch nur bei 100,-- €... also habe ich unterm strich 3 € weniger in der tasche....

nur mal so gedacht..
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25.02.19 14:34:59
Beitrag Nr. 3.099 ()
Bei 6,18 Euro stehen 7252 Stck. zum Verkauf. Wer vertraut denn so einen Unternehmen noch, und hält dagegen? Die shortinvestoren haben das Tier angeschossen, nun warten sie bis es fällt. Erst dann gibt es wieder Fleisch. :mad:
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25.02.19 14:55:44
Beitrag Nr. 3.100 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.955.838 von Einstein-10 am 25.02.19 13:09:14Naja, der Vorstand kann machen was er will, ob nun Dividende gezahlt wird oder nicht.

Aber wenn er weiß, dass Du eine hohe Dividende gut findest, kann er Dich leicht an der Nase herumführen, indem er (genauer gesagt der Hauptaktionär) eine Dividende auf der HV beschließt.

Dann finden alle die Aktie toll und der Kurs ist hoch oder steigt.
Fällt die Dividende hingegen aus, finden alle die Aktie doof und der Kurs ist niedrig oder fällt.

Die Höhe der Dividende ist eine politische Entscheidung, die aber natürlich auch Auswirkungen auf die Unternehmensfinanzierung hat, indem der Zu- und Abfluss direkt bezahlt werden müssen, die Dividendenrendite als Kennzahl aber auch das Ansehen am Kapitalmarkt und die Kauflust der Aktionäre beeinflusst, bei einer möglichen Kapitalerhöhung. Dieses Jahr Kennzahl null. Kann ja dann nur besser werden, oder was soll man nächstes Jahr erwarten?

So ein Streit, ob das Geld in der Firmenkasse oder beim Aktionär besser aufgehoben ist, macht nicht so viel Sinn. Wenn die Firma so schlecht arbeitet, dass man lieber sein Geld in der eigenen Tasche haben möchte, als unter Verwaltung des Managemenets, müsste man logischerweise die Aktie verkaufen. (Dem steht dann allerdings derzeit der Aktienkurs weit unter Buchwert als Argument entgegen.)
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25.02.19 17:49:24
Beitrag Nr. 3.101 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.956.879 von honigbaer am 25.02.19 14:55:44
Zitat von honigbaer: Naja, der Vorstand kann machen was er will, ob nun Dividende gezahlt wird oder nicht.
na ja, machen was er will, ein bischen übertrieben, er kann vorschlagen, ob und in welcher höhe dividende gezahlt werden soll, aber letztendlich entscheidet das die hauptversammlung bzw. die aktionäre. in der regel kommt es so, wei vorgeschlagen.
Aber wenn er weiß, dass Du eine hohe Dividende gut findest, kann er Dich leicht an der Nase herumführen, indem er (genauer gesagt der Hauptaktionär) eine Dividende auf der HV beschließt.
auch das würde ich so nicht unterschreiben wollen. er kann im rahmen seiner möglichkeiten eine dividende vorschlagen, sollte diese aber dazu führen, dass diese nicht aus den gewinnen bzw. aus dem cash flow getragen werden kann, dann wird der vorstand gezwungen sein, diese ganz zu streichen, wie hier bei ek nun der fall ist. jahrelanger negativer cash flow und dennoch dividende gezahlt, wahrscheinlich, um die stiftung gnädig zu stimmen. im zuge der verhandlungen mit den konsortionalbanken, werden die gesagt haben, dividende nur bei freiem cash flow! was zur folge haben dürfte, dass bei weiterem missmanagement auf jahre keine dividende mehr gezahlt werden wird.
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25.02.19 18:57:11
Beitrag Nr. 3.102 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.958.727 von Einstein-10 am 25.02.19 17:49:24Mit machen, was er will, meinte ich nicht, dass er die Dividende festlegt, das macht die HV mit Mehrheitsbeschluss auf Vorschlag des Aufsichtsrats.

Ich meinte das, was Du geschrieben hattest, wobei die Bezüge nur mit Einvernehmen des AR erhöht werden können:
auf dem teppich und agiert weiterhin gut und nutzt den cashflow und daraus resultierend werden höhere gewinne erzielt ... im zweiten fall. sieht der vorstand sich im aufwind und erhöht sich erstmal die bezüge... es werden gelder in falsche ideen gesteckt... so dass die gewinne fallen

Und die Ausführungen zur Dividende, ich meine, da liegst Du eben genau falsch. Nur weil man keinen free cashflow hat oder keinen Gewinn im laufenden Geschäftsjahr, das steht alles technisch gesehen einer Dividendenzahlung nicht im Weg. Und bei 100 Mio EBIT wird man ja auch einen erheblichen Nettogewinn 2018 haben, das ist doch gar nicht das Thema. Das könnte theoretisch noch zu Beanstandungen führen, denn das Aktienrecht sieht ja wenigstens 4% Dividende auf den Nennwert vor, wenn ein Gewinn bei der Einzel AG da ist.

So oder so verfügte die AG in der Einzelbilanz Ende 2017 über 365 Mio Gewinnrücklagen, wenn das politisch gewollt ist, kann man daraus jederzeit etwas für Dividendenzahlung in den Bilanzgewinn umbuchen mit entsprechenden HV Beschlüssen. Selbst wenn man gar keine Gewinne hätte, könnte man aus der Kapitalrücklage umbuchen und eine Kapitalrückzahlung vornehmen, wenn man wollte. Das machen viele Firmen.

Dividende ist eben eine politische Entscheidung und gerade NICHT Abbild der Ertragskraft.
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25.02.19 20:00:14
Beitrag Nr. 3.103 ()
Tja, mich interessiert aber mehr der Aktienkurs als das ganze Gerede. Es ist schon richtig heftig was hier geschieht, kaum zu glauben, wenn man den Kurs nicht jeden Tag sehen würde. Wie soll das hier weitergehen? In einer Baisse sind wir unter 5,00 Euro. :(
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25.02.19 20:08:41
Beitrag Nr. 3.104 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.959.912 von Amphibie am 25.02.19 20:00:14Ich weiß gar nicht, warum die Prognose so negativ aufgenommen wurde: stabiler Umsatz, positiver FreeCashFlow, Gewinn. Was erwartet man denn viel mehr, wenn das Unternehmen nur noch für das halbe EK bewertet wird? Und das bei immerhin über 40% EK-Quote.
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25.02.19 21:18:56
Beitrag Nr. 3.105 ()
Ist wohl die sehr schwache EBIT Marge im letzten Quartal 2018, die die Stimmung vermiest, weniger die Prognose.
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25.02.19 21:35:34
Beitrag Nr. 3.106 ()
Vor allem ist die Prognose halt nur eine Prognose.
Ich persönlich glaube nicht, dass man es schafft, in diesem Jahr plötzlich den Schalter umzulegen und einen positiven Free Cashflow zu erwirtschaften.
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26.02.19 00:41:43
Beitrag Nr. 3.107 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.959.264 von honigbaer am 25.02.19 18:57:11
Zitat von honigbaer: Mit machen, was er will, meinte ich nicht, dass er die Dividende festlegt, das macht die HV mit Mehrheitsbeschluss auf Vorschlag des Aufsichtsrats.


das meintest du nicht, geschrieben hast du das aber...

Ich meinte das, was Du geschrieben hattest, wobei die Bezüge nur mit Einvernehmen des AR erhöht werden können:
auf dem teppich und agiert weiterhin gut und nutzt den cashflow und daraus resultierend werden höhere gewinne erzielt ... im zweiten fall. sieht der vorstand sich im aufwind und erhöht sich erstmal die bezüge... es werden gelder in falsche ideen gesteckt... so dass die gewinne fallen

meine aussage war kurz umrissen und sollte nicht eine exkursion ins tiefste bilanzrecht gehen. aber plötzlich kommen von dir erklärungen, die gerade das machen...es ist mir schon klar, wer die dividende beschliesst, wer für die erhöhung der bezüge verantwortlich zeichnet. es ging mir nur darum taschenspielertrick oder ist egal, wo die dividende bleibt, aktionär oder unternehmen


Und die Ausführungen zur Dividende, ich meine, da liegst Du eben genau falsch. Nur weil man keinen free cashflow hat oder keinen Gewinn im laufenden Geschäftsjahr, das steht alles technisch gesehen einer Dividendenzahlung nicht im Weg. Und bei 100 Mio EBIT wird man ja auch einen erheblichen Nettogewinn 2018 haben, das ist doch gar nicht das Thema. Das könnte theoretisch noch zu Beanstandungen führen, denn das Aktienrecht sieht ja wenigstens 4% Dividende auf den Nennwert vor, wenn ein Gewinn bei der Einzel AG da ist.

So oder so verfügte die AG in der Einzelbilanz Ende 2017 über 365 Mio Gewinnrücklagen, wenn das politisch gewollt ist, kann man daraus jederzeit etwas für Dividendenzahlung in den Bilanzgewinn umbuchen mit entsprechenden HV Beschlüssen.

Selbst wenn man gar keine Gewinne hätte, könnte man aus der Kapitalrücklage umbuchen und eine Kapitalrückzahlung vornehmen, wenn man wollte. Das machen viele Firmen.

auch hier wird plötzlich argumentiert, als hätte ich keine ahnung. es ging über eine zeitraum von drei jahren mal so oder mal so..sicher hast du recht, dass wenn gewinnrücklage i.h.v. 365 mio zur verfügung stehen, kann man die komplett ausschütten, wenn man das vorschlägt und die hauptversammlung zustimmt...... mannomann darum geht es doch nicht. um es auf die spitze zu treiben..... führst du nun auch noch die kapitalrückzahlung an, warum nicht auch noch die kapitalherabsetzung, kann man auch geld an die aktionäre auskehren oder aktienrückkauf hast du nicht angeführt......

Dividende ist eben eine politische Entscheidung und gerade NICHT Abbild der Ertragskraft.


ok..du hast gewonnen...
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26.02.19 08:11:26
Beitrag Nr. 3.108 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.960.986 von Der Tscheche am 25.02.19 21:35:34
Zitat von Der Tscheche: Vor allem ist die Prognose halt nur eine Prognose.
Ich persönlich glaube nicht, dass man es schafft, in diesem Jahr plötzlich den Schalter umzulegen und einen positiven Free Cashflow zu erwirtschaften.


stimme ich dir zu, aber wie angedeutet, können die pappnasen, die anstehende investitionen zurückstellen, dann haben sie ganz schnell ihren free cash flow.
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26.02.19 09:32:35
Beitrag Nr. 3.109 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.962.792 von Einstein-10 am 26.02.19 08:11:26Ja, insofern kann man die Free Cashflow-Vorgabe bzw. deren Einhaltung natürlich nicht allein betrachten, losgelöst davon, ob man sich hier durch Investitionszurückhaltung statt durch Margenverbesserung verbessert.
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26.02.19 10:21:46
Beitrag Nr. 3.110 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.962.792 von Einstein-10 am 26.02.19 08:11:26Aber deshalb lässt man ja die Dividende ausfallen, damit man keinen free cashflow braucht, um diese zu bezahlen und keine Investitionen zurückstellen muss.

Die aktuelle Ertragslage kann man nicht politisch beeinflussen, aber mit den Entscheidungen zu Dividenden- und Investitionspolitik sendet man Signale an den Kapitalmarkt. Die Analysten würden gerne free cashflow und Dividende sehen, Vorstand und Hauptaktionär haben sich aber eher für Investitionen entschieden und kommt den Wünschen der Aktionäre nur etwas entgegen, sondern setzen auf die Weiterentwicklung des Unternehmens. Und die Aktionäre reagieren darauf mit einem Kurs unter Buchwert, der eine ablehnende Haltung signalisiert, im Zuge möglicher Kapitalmaßnahmen Geld einzuzahlen.

Zitat von Einstein-10: ok..du hast gewonnen...

Wenn Du eine Einsicht gewinnst, ist es für mich der größte Gewinn!

Du siehst das ja richtig, dass im Normalfall die Dividende aus den aktuell erwirtschafteten Gewinnen und einem free cashlow gezahlt werden sollte. Aber ein zyklisches Industrieunternehmen muss eben vielleicht auch mal mehr investieren, als es gerade verdient. Und ich will ja nur den Blickwinkel eröffnen, dass die Investitionen Unternehmenspolitik sind.

Der Ruf nach free cashflow ist Ausdruck des Wunschs des Kapitalmarkts, die Investitionen zurückzufahren. Aber für die langfristige Unternehmensentwicklung sind vielleicht Investitionen wichtiger, gerade in der aktuellen Umbruchphase der Branche.
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26.02.19 10:44:28
Beitrag Nr. 3.111 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.964.262 von honigbaer am 26.02.19 10:21:46darf ich dich mal indiskret fragen, was weißt du von wirtschaft und ich meine nicht die kleine kneipe von nebenan!
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26.02.19 11:11:45
Beitrag Nr. 3.112 ()
und weiter kreisen die geier:

GLG Partners LP ElringKlinger AG DE0007856023 0,80 % 2019-02-25
GLG Partners LP ElringKlinger AG DE0007856023 0,77 % 2018-11-02
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26.02.19 12:14:14
Beitrag Nr. 3.113 ()
Finanzen.net

Theo Becker
Datum Unternehmen Anzahl Kurs Art
17.05.18 ElringKlinger AG 53 13,86 Sonstiges
22.05.17 ElringKlinger AG 536 18,09 Sonstiges
23.09.15 ElringKlinger AG 6.000 17,01 Kauf
23.09.15 ElringKlinger AG 353 17,01 Kauf
05.04.13 ElringKlinger AG 2.000 22,87 Kauf
14.03.12 ElringKlinger AG 3.000 22,46 Kauf

Jessulat, Thomas
Datum Unternehmen Anzahl Kurs Art
17.05.18 ElringKlinger AG 22 13,86 Sonstiges
22.05.17 ElringKlinger AG 253 18,11 Sonstiges

Wolf, Dr. Stefan
Datum Unternehmen Anzahl Kurs Art
17.05.18 ElringKlinger AG 66 13,86 Sonstiges
22.05.17 ElringKlinger AG 618 18,08 Sonstiges
22.04.16 ElringKlinger AG 1.095 22,37 Kauf
22.04.16 ElringKlinger AG 49 22,37 Kauf
07.01.14 ElringKlinger AG 1.000 29,45 Verkauf
30.01.13 ElringKlinger AG 1.000 26,05 Kauf
12.06.12 ElringKlinger AG 1.000 19,01 Kauf
22.05.12 ElringKlinger AG 500 19,00 Kauf
10.05.12 ElringKlinger AG 500 20,50 Kauf

Eberhardt, Klaus
Datum Unternehmen Anzahl Kurs Art
09.11.17 ElringKlinger AG 6.998 14,17 Kauf

Sons, Gabriele
Datum Unternehmen Anzahl Kurs Art
04.07.16 ElringKlinger AG 600 18,00 Kauf
04.07.16 ElringKlinger AG 33 18,00 Kauf
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26.02.19 12:45:01
Beitrag Nr. 3.114 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.964.526 von Einstein-10 am 26.02.19 10:44:28
Zitat von Einstein-10: darf ich dich mal indiskret fragen, was weißt du von wirtschaft und ich meine nicht die kleine kneipe von nebenan!


Pils läuft besser als Export. Viel mehr muss man doch gar nicht wissen. *g*

Ein bisschen was weiß ich bestimmt, aber studiert habe ich was anderes, ein Nobelpreis in Quantenphysik wäre mir auch lieber. Und dann wird das ja erst richtig gefährlich, wenn man denkt, man wüsste was und die Börse richtet sich nicht danach. So geht es mir ja andauernd. Eigentlich finde ich Börse sehr spannend, das ist ja weniger eine Wissenschaft, sondern es geht mehr darum, was aus den Fakten gemacht wird und wie die Interessengruppen zusammenspielen und dazu noch ein Haufen Überraschungen.
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26.02.19 12:57:29
Beitrag Nr. 3.115 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.965.597 von honigbaer am 26.02.19 12:45:01so ist es halt an der börse.....du kannst die wirtschaftlichen zusammenhänge nachvollziehen, du verstehst sie...daher entscheidest du dich für eine aktie, weil du meinst, dass ist alles solide.... dann zeigt dir der markt, wo der hammer hängt...meistens nämlich da, wo du ihn nicht vermuten würdest....

bei der börse, wird immer gesagt, es gibt derzeit keine alternativen zu aktien....wie man bei den kursen mancher aktien sehenn kann, ist es wirklich besser, das geld unter das kopfkissen zu legen....

börse nimmt ereignisse vorweg...das sind gerede der analysten, der moderatoren im fernsehen.. der börsenzeitschriften....bei der börse geht es mehr oder weniger nur. darum.. wer kann besser zocken....salopp gesagt..möchte nicht ausführlich dokumentieren...und für uns giltdie hoffnung, den zug in die richtige richtung bestiegen zu haben..
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26.02.19 12:59:46
Beitrag Nr. 3.116 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.965.597 von honigbaer am 26.02.19 12:45:01wenn du es etwas ruhiger angehen lassen möchtest und dennoch geld verdienen...dann lies dich hier mal ein..

https://www.wallstreet-online.de/diskussion/1117479-551-560/…

keine zocker, keine dummschwätzer, aber langweilig.....aber renditestark...
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26.02.19 13:03:27
Beitrag Nr. 3.117 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.965.741 von Einstein-10 am 26.02.19 12:59:46wenn du aber ein bischen mehr aufregung magst und auf die zukunft spekulieren, dass du zu günstigen kursen einsteigen kannst und bald die rakete zünden "könnte" nicht muss!!! mit zünden meine ich kurs und dividende... dann lies hier

https://www.wallstreet-online.de/diskussion/952430-5431-5440…
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26.02.19 13:09:54
Beitrag Nr. 3.118 ()
So ungefähr ist das auch. Manchmal kommt es eben anders als man denkt. Vor einen Jahr sah man ElringKlinger noch als außerordentlich günstig bewertet an und jetzt sind sie zu teuer. Varta z.B. hoch bewertet von Anfang an, aber das interessiert keinen Menschen, denn die Aktie kennt nur einen Weg und der führt nach oben.
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26.02.19 15:03:47
Beitrag Nr. 3.119 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.965.864 von Amphibie am 26.02.19 13:09:54
Zitat von Amphibie: So ungefähr ist das auch. Manchmal kommt es eben anders als man denkt. Vor einen Jahr sah man ElringKlinger noch als außerordentlich günstig bewertet an und jetzt sind sie zu teuer. Varta z.B. hoch bewertet von Anfang an, aber das interessiert keinen Menschen, denn die Aktie kennt nur einen Weg und der führt nach oben.


Die steigende Verschuldung in Verbindung mit dem niedrigen Cashbestand ist ein Problem vor allem in Verbindung mit einem negativen free cashflow.
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26.02.19 15:59:19
Beitrag Nr. 3.120 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.966.860 von Boersenfreund9 am 26.02.19 15:03:47
Zitat von Boersenfreund9: Die steigende Verschuldung in Verbindung mit dem niedrigen Cashbestand ist ein Problem vor allem in Verbindung mit einem negativen free cashflow.


Mal dumm gefragt: Warum und für wen?

Die Situation negativer operativer free cashflow und steigende Schulden haben wir doch bei Elringklinger seit 2011, davor vermutlich auch oft. Wieso ist das gerade jetzt ein Problem, zumal sich für 2019 laut Prognose erstmals eine andere Situation einstellen soll, positiver free cashflow und sinkende Schulden?

Ich meine, wenn man sagen würde, hui, dramatisch sinkende Eigenkapoitalquote von 50 auf fast 40%, OK.
Aber im Branchenvergleich kann man mit nur 40% Eigenkapitalquote wohl niemand erschrecken.
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26.02.19 16:37:53
Beitrag Nr. 3.121 ()
Wolf, Becker, Drews und Jessulat :mad::mad::mad:

Was würde geschehen, wenn diese 4 Personen gehen müssten? Meiner Meinung nach, würde der Aktienkurs steigen.

Also auf der nächsten Hauptversammlung sollte man den Vorstand mit seiner Stimme die Entlastung verweigern.
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26.02.19 16:38:06
Beitrag Nr. 3.122 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.967.448 von honigbaer am 26.02.19 15:59:19Das ist ja die Frage.

Liest du denn aus der Prognose für 2019 wirklich sinkende Nettoverschuldung heraus?

Mir ist das immer noch nicht klar, weil man da ja von positivem operativen FreeCashflow geredet hat, was für mich ein neuer Begriff ist. Man hat doch entweder einen operativen Cashflow, also vor Investitionen oder FreeCF nach Investitionen und vor FinanzCF. Also was genau meint der Vorstand? Hat er denn klar sinkende Verschuldung angekündigt?

EK-Quote würde ich übrigens nicht überbewerten. Das hängt immer von der Art der Aktiva ab. Ich hab beispielsweise lieber ein Unternehmen mit 20% EK-Quote ohne Nettoverschuldung und posiitivem FCF als ein Unternehmen mit 40% EK-Quote mit 3-4facher Nettoverschuldung zum Ebitda und keinem echten FCF.
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26.02.19 16:38:29
Beitrag Nr. 3.123 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.967.448 von honigbaer am 26.02.19 15:59:19nur mal kurz ohne ins detail zu gehen, ja?

das ist ja das problem, dass der fcf negativ ist. negativ ist gleichzusezen mit schulden machen, der fcf reicht nicht aus , um neue investitionen machen UND schulden zu tilgen. also neue schulden.

kurz noch ausschüttung aus gewinnrücklagen, wenn ich die gewinnrücklage von 365 ausschütten mlchte, was ich rein therotisch könnte, woher kommt das geld dann?
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26.02.19 17:56:22
Beitrag Nr. 3.124 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.967.982 von katjuscha-research am 26.02.19 16:38:06
Zitat von katjuscha-research: Das ist ja die Frage.

Liest du denn aus der Prognose für 2019 wirklich sinkende Nettoverschuldung heraus?

Mir ist das immer noch nicht klar, weil man da ja von positivem operativen FreeCashflow geredet hat, was für mich ein neuer Begriff ist. Man hat doch entweder einen operativen Cashflow, also vor Investitionen oder FreeCF nach Investitionen und vor FinanzCF. Also was genau meint der Vorstand? Hat er denn klar sinkende Verschuldung angekündigt?

EK-Quote würde ich übrigens nicht überbewerten. Das hängt immer von der Art der Aktiva ab. Ich hab beispielsweise lieber ein Unternehmen mit 20% EK-Quote ohne Nettoverschuldung und posiitivem FCF als ein Unternehmen mit 40% EK-Quote mit 3-4facher Nettoverschuldung zum Ebitda und keinem echten FCF.
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26.02.19 18:13:16
Beitrag Nr. 3.125 ()
Bin wohl zu doof, hier einen Beitrag einzustellen.

Also nochmal in Kurzform:
Seite 44 im Geschäftsbericht 2017 definiert operativen FreeCashflow als betriblichen Cashflow minus Cashflow aus Investitionen bereinigt um Auszahlungen für Akquisitionen und Vermögenswerte.

Darstellung Seite 45 zeigt, dass 95 Mio betrieblicher Cashflow bei 166 Mio Investition zu negativem freecashflow 66 Mio führte. (5 Mio fehlen irgendwo, sonstiges oder sowas) Außerdem mussten 27 Mio Akquisition und 34 Mio Dividende finanziert werden, so dass die Schulden 143 Mio steigen.

Ob jetzt das Geld für die Dividende aus 95 Mio betrieblichem CF kam oder aus 143 Mio neuen Schulden, kann man so nicht sagen.

Selbst wenn man keine Gewinne macht, hätte man aus Abschreibungen einen positiven betrieblichen Cashflow, aus dem man eine Dividende zahlen könnte. (@ Einstein Habe jetzt in die Schiffsthreads nicht tiefer reingeschaut, aber bei so einem Schiff ist doch auch die Abschreibung der größte Teil vom hereinkommenden Cashflow!)

dass ein positiver operativer Free Cashflow zu erwarten ist in der Prognose, nach obiger Definition, dann bleibt nach Investitionen Geld aus dem operativen CF übrig für Schuldenabbau. (Dividende gibt es ja keine und über Akquisitionen weiß man nichts.)

Ist natürlich nur die Investitionsrechnung. Wenn die Außenstände steigen oder der Warenbestand zunimmt oder das Geld auf dem Girokonto, steigen die Schulden, aber das ist ja eine andere Baustelle und nicht die Investitionsrechnung.
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26.02.19 18:31:09
Beitrag Nr. 3.126 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.967.994 von Einstein-10 am 26.02.19 16:38:29
Zitat von Einstein-10: ....
kurz noch ausschüttung aus gewinnrücklagen, wenn ich die gewinnrücklage von 365 ausschütten mlchte, was ich rein therotisch könnte, woher kommt das geld dann?


Die Elringklinger AG hat als Konzernmutter viele Forderungen gegen verbundene Unternehmen aver auch an Kunden. Dann müsste man das eben einfordern. Schöner ist es natürlich, wenn die Tochterfirmen einfach eine Gewinnausschüttung an die Mutter vornehmen.

Ich gebe zu, das ist eine etwas dumme Antwort.
Wovon bezahlt der Familienvater das Taschengeld? Aus dem Portemonnaie.
Aber die Frage ist sicher so nicht gemeint, da steht natürlich seine Einkommenssituation dahinter.

Klar, im Normalfall sollten Gewinne erwirtschaftet werden, aus denen die Dividende gezahlt wird.
Aber im Betrieb laufen viele Cashflowströme herein und auch wieder hinaus, dazwischen wäre auch irgendwo Geld für Dividende da. Waren ja 2017 nur 34 Mio Dividende, während man 166 Mio n Sachanlagen investierte. Laut Q3 Bericht Seite 17 wurden 2018 für 53 Mio Tochterfirmen veräußert, Cash kommt irgendwie immer herein.
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26.02.19 19:24:47
Beitrag Nr. 3.127 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.969.071 von honigbaer am 26.02.19 18:13:16
Zitat von honigbaer: Ob jetzt das Geld für die Dividende aus 95 Mio betrieblichem CF kam oder aus 143 Mio neuen Schulden, kann man so nicht sagen.

ist doch egal, woher was kommt... unterm strich gibt ek mehr aus, das muss durch fremdmittel finanziert werden.


Selbst wenn man keine Gewinne macht, hätte man aus Abschreibungen einen positiven betrieblichen Cashflow, aus dem man eine Dividende zahlen könnte. (@ Einstein Habe jetzt in die Schiffsthreads nicht tiefer reingeschaut, aber bei so einem Schiff ist doch auch die Abschreibung der größte Teil vom hereinkommenden Cashflow!)

die erkenntnis ist schon mal ein anfang...... lass das mit den schiffen...der tipp war nicht auf free cash flow bezogen, sondern auf eine jährlich dividendenrendite von über 11% oder zukünftige dividendenzahlungen
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26.02.19 20:15:55
Beitrag Nr. 3.128 ()
Ja, das verstehst Du schon richtig, dass man da Ausgaben mit Fremdmitteln finanziert. Ich verstehe nur nicht, wieso man das so kritisch sieht, dass Investitionen mit Fremdmitteln finanziert werden. Und Dividende und Akquisitionen konnte man jedenfalls 2017 aus dem operativen Cashflow bezahlen.

Und bei den 11% bei den Schiffen muss man eben auch schauen, woher die kommen.
Also ich meine, das kommt vor allem aus den Abschreibungen, die ja Teil des betrieblichen Cashflows sind.
Am Ende des Tages gilt bei Dividendenforderungen und das war jedenfalls früher auch das Motto bei Elringklinger: Man soll das Felll des Bären nicht verteilen, bevor er erlegt ist. Und wenn nun die Dividende ausfällt, "ausgesetzt wird", dann ist das doch in diesem Sinne.
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26.02.19 21:55:14
Beitrag Nr. 3.129 ()
Interessant ab der Minute 12.

https://youtu.be/K0PCXwAruzU?t=683
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27.02.19 13:06:51
Beitrag Nr. 3.130 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.970.355 von honigbaer am 26.02.19 20:15:55
Zitat von honigbaer: Ja, das verstehst Du schon richtig, dass man da Ausgaben mit Fremdmitteln finanziert. Ich verstehe nur nicht, wieso man das so kritisch sieht, dass Investitionen mit Fremdmitteln finanziert werden. Und Dividende und Akquisitionen konnte man jedenfalls 2017 aus dem operativen Cashflow bezahlen.

Und bei den 11% bei den Schiffen muss man eben auch schauen, woher die kommen.
Also ich meine, das kommt vor allem aus den Abschreibungen, die ja Teil des betrieblichen Cashflows sind.
Am Ende des Tages gilt bei Dividendenforderungen und das war jedenfalls früher auch das Motto bei Elringklinger: Man soll das Felll des Bären nicht verteilen, bevor er erlegt ist. Und wenn nun die Dividende ausfällt, "ausgesetzt wird", dann ist das doch in diesem Sinne.


tja, wenn du dir das nicht denken kannst, dann kann ich dir auch nicht helfen, sorry...

die nennung von sfl und fro, war eher für dich gedacht, dass du dich da mal einliest und dann dort investierst..... sicher muss man auch dort schauen, woher kommt das geld für die dividenden.... nur noch eins, diese werte zahlen die dividende 1/4 jährlich (ok, for momentan noch nicht, aber vlt. ab morgen wieder:D) und sfl tut dieses seit 60 quartalen in folge, also 15 jahre. ich bin ca. seit 2006 dabei...
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27.02.19 17:50:38
Beitrag Nr. 3.131 ()
Die Leute sind empört über den neuen, hohen Preis für die Batterie. Viele behaupten sogar Sono Motors hat sich in Sachen Batterie von ElringKlinger über den Tisch ziehen lassen.

Die gesamte Argumentation von Sono Motos ist doch recht zweifelhaft. Zuächst die Veröffentlichung das Verträge mit einem Deutschen Batterierhersteller abgeschlossen wurden... Spätestens an diese Stelle hätte man die Preisentwicklung bei den Akkus einfliesssen lassen und kommunizieren müssen - spätestens zu diesem Zeitpunkt hätten die Produktionspreise ja in den Vertrag einfliessen müssen. Dann das Argument "wir wollen Made in Germany" und aber nicht erwähnen das die Akkus sehr wohl aus China geliefert werden und in Deutschland lediglich zu Akku-Packs zusammen geklöpelt werden... Zuletzt noch die Tatsache das die geänderte Technik eine große Innovation darstellt, obwohl die Kapazitätswerte eher das Gegenteil erwarten lassen...
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01.03.19 12:20:30
Beitrag Nr. 3.132 ()
Shortinvestoren lassen hier nicht locker. Ohne einen Ruck, sprich gute Kursbeeinflussende Nachrichten, wird das nichts. Die haben sich so fest gebissen und lassen nicht los. Auf der Angebotsseite werden fleißig immer mehr Stücke eingestellt, wie auf der Kaufseite.

Aber wer soll denn jetzt da kaufen? Banken sind alle raus und Fonds werden sich hüten, jetzt zu kaufen. Gekauft wird erst dann wieder, wenn die Rahmenbedingungen besser werden.

Die Stiftung ist mit Sicherheit kein beruhigender Faktor hier, sindern eher belastend. Es wird sich nichts ändern, obwohl dem Unternehmen ein neuer Wind sicher mal guttun würde.
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01.03.19 17:31:50
Beitrag Nr. 3.133 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.995.621 von Amphibie am 01.03.19 12:20:30Ich bin ganz deiner Meinung. Zumal die Short Positionen der Großen vor ein paar Tagen erst aufgestockt wurden. Und das in einer nicht unerheblichen Größenordnung. Bin gespannt wann es hier weiter Richtung Süden geht. Außerdem steht das aktuelle Kursniveau sogar noch deutlich über den Kursen der jüngsten Analysen (aktuell knapp +8% zum nächsten Ziel von 6,00€).
Ich für meinen Teil bleibe erstmal weiter an der Seitenlinie stehen. Vielleicht lässt sich hier früher oder später ein sehr günstiger Einstieg finden.
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01.03.19 17:54:01
Beitrag Nr. 3.134 ()
warum ärgert man sich noch darüber, sollen doch noch mehr ek leerverkaufen, damit der kurs weiter fällt....

vielleicht kommt dann etwas bewegung in das kasperltheater. ob es der vorstand ist, der aufsichtsrat oder gar die strauße der stiftung, die alle ihren kopf in den sand gesteckt haben.....
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01.03.19 17:59:55
Beitrag Nr. 3.135 (