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Deutsche Small Caps - Basisinvestments eines Langfristdepots (Seite 3517)


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Antwort auf Beitrag Nr.: 56.706.452 von Willi_Wichtig am 13.01.18 12:34:36
Zitat von Willi_Wichtig: Ich verstehe das neue Konzept der Besteuerung nicht. Vorher habe ich 26% auf alles bezahlt. Jetzt bezahle ich 26% auf Kursgewinne und Dividenden. Auf die Zinsen zahle ich dann als Privatier weniger als vorher. Nicht daß ich mich darüber nicht freuen würde, aber sinnvoll ist das nicht. Gerade solchen Leuten wollte man doch eigentlich mehr abnehmen.


@Willi: Wenn du auf die aktuellen Sondierungen abhebst, dann muss ich dazu sagen, das ich mich mit den Themen dann auseinandersetzte, wenn die Groko absehbar ist.

Aktuell sind das für mich noch None-Events, da den Rhein noch viel Wasser herunterfliesst, bis es zur einer entsprechenden Umsetzung kommt.

Gruiß
Antwort auf Beitrag Nr.: 56.706.452 von Willi_Wichtig am 13.01.18 12:34:36Und wie kommst du darauf dass jemand mit einem hohen Anleiheanteil weniger Steuern als 25% bezahlt.
Wochenupdate: Zur Depotstruktur und Strategie!
Aktuell befinden sich 15 Positionen im Depot. Dabei neige ich dazu die Anzahl der Positionen eher gering zu halten, denn lieber begleite ich die Unternehmen detaillierter um dabei den Überblick zu behalten. Andere Ansätze verfolgen die Strategie eine höhere Anzahl von Positionen zu führen, um über Streuung das Risiko einzelner Werte besser abzufedern. Über die Jahre ist das Depot deutlich gewachsen, da fällt es aber schwerer die Anzahl der Positionen auf das ursprüngliche Maß von 10 zu halten.

Klar ist, das sich die Depotgröße einzelner Positionen nach dem CRV ausrichtet. Die kleinen Positionen wie Sharc, Solvesta besitzen ein hohes Kurspotential aber eben auch hohes Risiko. Die IT-Competence Group ist dabei im Gesamtpaket mit Navigator Equity zu sehen.

Es gibt nur zwei Positionen mit einem Depotanteil von mehr als 10 %. Cytosorbents mit einem Anteil von 11 % wurde hier ja bereits ausführlich thematisiert. Die vorläufigen Zahlen zum Q4 2017 sind gut angekommen und verhalfen dem Wert zu einem Wochengewinn von 10 %. Wie Cytosorbents gehört auch die Kids Brand House zu den Basisinvestment-Positionen. KHB ist aktuell mit 19 % die größte Position.

Dies mag auf der einen Seite verwundern, weil das Unternehmen noch unbekannt ist. Andererseits eröffnet das Unternehmen über die eingebrachten Beteiligungen ein sehr attraktives CRV. Der Anstieg von 1 Euro im Dezember auf aktuell 2,3 Euro ist aus meiner Sicht erst der Anfang, denn es handelt sich mit der KBH um ein Netzwerk, was in Deutschland Marktführer ist. Man sichert sich Markenrechte und greift auf eine Vertriebspower von mehreren 1.000 angeschlossenen Stores zurück. Alle mir zugänglichen Informationen rund um die KFH-Beteiligungen operieren mit schwarzen Zahlen. Mein aktuelles Kursziel von 4,5 Euro für 2018 muss dabei noch lange nicht das Ende der Fahnenstange bedeuten. Auch die finanziellen Risiken halten sich aus meiner Sicht in Grenzen. Einerseits wächst man sehr stark, andererseits besitzt man starke Anteilseigner mit der BAYBG, die wissen was sie tun. Um noch ein weiteres Risiko anzusprechen. Ich kann bisher nicht erkennen, das das Going Public dazu verwendet wird, um neue Aktionäre übermäßig zu verwässern.

Hier nun die Übersicht der Depotstruktur nach der Größe der Positionen sortiert:




Wochengewinner und Verlierer im Überblick!

In der vergangenen Woche legte das Depot um 3 % zu, während der DAX seitwärts tendierte. In Summe standen 11 Wochengewinner nur zwei Wochenverlierer gegenüber. Die kurzfristigen Kursziele wurden bei der EAK und Cytosorbents erreicht und wurden angehoben. Die nachfolgende Übersicht zeigt die Wochengewinner und Verlierer:




Die Jahresperformance erhöht sich auf 9 %

In dieser Woche gewann das Depot 3 % und die Jahresperformance erhöht sich auf 9 %. Damit kann man im Gegensatz zu 2017 von einem gelungenen Jahresstart sprechen. Nicht zufrieden bin ich mit der Cashquote von 3 %, die aus Gründen der erforderlichen Flexibilität erhöht werden muss.

Da hier gerade Dividenen (besteuerung) thematisiert wurden.

Welche Dividenden-Aktien habt ihr im Depot?

Ich versuche einen Teil meiner Kursgewinne und anderem freien Geld in Aktien mit einer möglichst hohen und zuverlässigen Dividendenrendite zu investieren, um langfristig den passiven Teil meines Einkommens ausbauen zu können. Diese Aktien sollen nach Möglichkeit dauerhaft im Depot bleiben.

Bei mir sind das derzeit folgende:

7c - bekannt
DRAG - da bin ich mir noch unsicher
Publity - da habe ich meine Position deutlich reduziert, zu viele Ungereimtheiten
Anlass - US-Aktie mit Quartalszahlung
1 Antwort?Die Baumansicht ist in diesem Thread nicht möglich.
Da hier gerade Dividenen (besteuerung) thematisiert wurden.

Welche Dividenden-Aktien habt ihr im Depot?

Ich versuche einen Teil meiner Kursgewinne und anderem freien Geld in Aktien mit einer möglichst hohen und zuverlässigen Dividendenrendite zu investieren, um langfristig den passiven Teil meines Einkommens ausbauen zu können. Diese Aktien sollen nach Möglichkeit dauerhaft im Depot bleiben.

Bei mir sind das derzeit folgende:

7c - bekannt
DRAG - da bin ich mir noch unsicher
Publity - da habe ich meine Position deutlich reduziert, zu viele Ungereimtheiten
Analy - US-Aktie mit Quartalszahlung
Design Hotels - Garantiedividende dank Beherrschungsvertrag
CCP - Delisted
Awilco Drilling - da hatte ich mich von der hohen Ausschüttung blenden lassen
Oaktree Speciality - US Aktie
Transalta - Kanadischer Kraftwerksbetreiber
Fortec - bekannt
Mutares - gerade verkauft, da zu attraktiver Anstieg
3 Antworten?Die Baumansicht ist in diesem Thread nicht möglich.
Antwort auf Beitrag Nr.: 56.706.887 von xxt am 13.01.18 13:45:50Hohe und beständige Dividendenrenditen? Aurelius

Aurelius wird für 2017 einen extrem hohen Jahresgewinn ausweisen. Der HV am 18. Mai sollen 5 Euro Dividende vorgeschlagen werden, knapp 8,5% Rendite. Die Dividende setzt sich aus einer Basisdividende zusammen und einer Partizipationsdividende - die macht i.d.R. den weitaus größten Anteil aus (für 2016 waren 1 Euro zu 3 Euro). Bisher hat Aurelius immer rund 50% des Gewinns aus Beteiligunsgeschäft ausgeschüttet, das hat man erstmal deutlich reduziert und auf mehrere Jahre verteilt (weil 2017 so extrem gut verlief). Es dürften also zwei oder drei Jahre lang mind. 5 Euro je Aktie ausgeschüttet werden. Etwas ausführlicher habe ich es in diesem Artikel dargestellt.
Antwort auf Beitrag Nr.: 56.706.827 von xxt am 13.01.18 13:36:37In den USA werden leider 30% Quellensteuer einbehalten, die mit einem aufwendigen Verfahren (Formular W-8BEN) aber auf 15 % reduziert werden kann. Ist halt ein bisschen aufwendig, aber lohnend.
Antwort auf Beitrag Nr.: 56.706.887 von xxt am 13.01.18 13:45:50
Zitat von xxt: Da hier gerade Dividenen (besteuerung) thematisiert wurden.

Welche Dividenden-Aktien habt ihr im Depot?

Ich versuche einen Teil meiner Kursgewinne und anderem freien Geld in Aktien mit einer möglichst hohen und zuverlässigen Dividendenrendite zu investieren, um langfristig den passiven Teil meines Einkommens ausbauen zu können. Diese Aktien sollen nach Möglichkeit dauerhaft im Depot bleiben.

Bei mir sind das derzeit folgende:

7c - bekannt
DRAG - da bin ich mir noch unsicher
Publity - da habe ich meine Position deutlich reduziert, zu viele Ungereimtheiten
Analy - US-Aktie mit Quartalszahlung
Design Hotels - Garantiedividende dank Beherrschungsvertrag
CCP - Delisted
Awilco Drilling - da hatte ich mich von der hohen Ausschüttung blenden lassen
Oaktree Speciality - US Aktie
Transalta - Kanadischer Kraftwerksbetreiber
Fortec - bekannt
Mutares - gerade verkauft, da zu attraktiver Anstieg


Dividenden stellen mein Grundeinkommen dar, Trading sorgt für den Luxus. 2017 hat Letzteres für ein viermal so hohes Einkommen gesorgt.
Meine Dividendenwerte:
Shell B,
Aareal Bank,
Admiral Group,
Aurelius,
BP,
HSBC,
Freenet,
Gazprom,
Haemato,
L&S,
MPH,
Noratis,
Omega Healthcare,
Sixt,
TLG Immobilien.
Ansonsten habe ich als Dividendenzahler noch Albis Leasing, Novo Nordisc, Deutsche Rohstoff und Viscom im Depot, wegen der geringen Dividendenrendite laufen sie allerdings unter spekulative Werte.
BlueCap, die ja dieses Jahr eine Dividende zahlen wollen habe ich auch, wenn es aber bei den vermuteten 25 Cent bleibt werden sie auch als spekulativ eingestuft.
Weil ich hier immer nur etwas von Dividenden gelesen habe im Zusammenhang mit den GroKo-Sondierungspunkten - soweit ich sehe, sollen nicht nur die Dividenden, sondern auch die Veräußerungsgewinne weiter mit 25% besteuert werden.
Nur für Kapitalzinsen gilt das nicht - es sollte also sogar dazu führen, dass 2019 eine Menge Geld von Anleihen / Festgeld etc. in den Aktienmarkt fließen könnte...

"Für Dividenden und Veräußerungsgewinne gilt dagegen weiterhin die Abgeltungssteuer, da sie sonst nach dem aus Sicht des Fiskus ungünstigeren Teileinkünfteverfahren besteuert würden."

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/was-die-sondierung…
Danke für eure Anregungen. Werde mir die Aktien mal anschauen.
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