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Bet-at-home springt locker ueber 40 Euro! - 500 Beiträge pro Seite (Seite 5)

eröffnet am 10.03.06 12:45:07 von
neuester Beitrag 17.04.21 21:35:55 von


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22.12.17 11:04:20
Beitrag Nr. 2.001 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 56.463.569 von harrymulisch am 15.12.17 19:52:18
hm


kurszfristiger Doppelboden bei 101,xx dann hoch auf 112 bis ende Januar 2018 :-)
meine Prognose, keine Empfehlung
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22.12.17 18:36:15
Beitrag Nr. 2.002 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 56.402.446 von momspaghetti am 08.12.17 12:02:05
Zitat von momspaghetti:
Zitat von katjuscha-research: Die "politische" Juncker-Kommission überlässt die Online-Glücksspielreform den Gerichten

https://www.presseportal.de/pm/65869/3809270

Brüssel (ots) - Die in der EU ansässigen und regulierten Glücksspielanbieter nehmen die heutige Entscheidung der Juncker-Kommission, ihre Arbeit zur Bekämpfung von Verstößen gegen die Regelungen des EU-Binnenmarktes im Glücksspielsektor einzustellen, zur Kenntnis. Hiervon ist auch ein gegenüber der Bundesregierung in Deutschland bereits eingeleitetes Verfahren betroffen. Mit einer Vielzahl von Gerichtsverfahren, mehr als 30 übereinstimmenden Urteilen des Gerichtshofs der Europäischen Union (EuGH) und weiteren dort anhängigen Verfahren ist es offensichtlich, dass der Online-Glücksspielsektor als ein per se grenzüberschreitendes Angebot in verschiedenen Ländern - zu denen auch Deutschland zählt - mit zahlreichen Verstößen gegen das EU-Recht konfrontiert ist.
...


Und was bedeutet das jetzt?

Das bedeutet jetzt, dass nationale Gesetze, die gegen das in Sachen Glücksspiel liberale EU-Recht verstoßen, durch die EU-Kommission nicht mehr geahndet werden. Die EU-Kommission hat also vor ihren eigenen Ansprüchen kapituliert.

Für bet-at-home kann ich diese Nachricht nur als schwerwiegend negativ interpretieren, weil nun nationale Verstöße gegen EU-Recht, wie z.B. durch den polnischen Staat, noch schwerer zu kippen sein werden. Zudem können Glücksspielanbieter aus Drittstaaten, die ihre Produkte unreguliert und "illegal" in den betreffenden Staaten anbieten, weiter als Konkurrenten auftreten.


Zitat von Wertefinder1: Wird denn der Glücksspielstaatsvertrag bis zum Jahresende von allen Bundesländern unterschrieben? - Oder ist das gar schon geschehen?

Nein. Im aktuellen Koalitionsvertrag des Schleswig-Holsteinischen Landtages heißt es: "Die Koalition wird dem zweiten Glücksspieländerungsstaatsvertrag im Parlament nicht zustimmen."


Zitat von harrymulisch: Wie schätzt ihr den weiteren Kursverlauf ein sollte die Urteilsbegründung aus Leipzig:

BVerwG, 26.10.2017 - 8 C 14.16 sagen wir mal schlecht ausfallen, die Pressemiteilung liest sich alles andere als Positiv. http://www.bverwg.de/pm/2017/74

jemand involviert in diesem sehr undurchsichtigem verfahren? Prognosen?

Vorbehaltlich dessen, dass es in der Urteilsbegründung nicht noch Überraschungen gibt, würde ich das Urteil des BVerwGs als ein großes Problem für bet-at-home einstufen. Das Urteil hat erstmal, da höchstinstanzlich, Grundsatzcharakter und dürfte daher das Risiko stark erhöhen, dass bet-at-home in ähnlichen Prozessen unterliegt, da sich die Richter an dem o.g. Urteil orientieren dürften. Zudem könnten neue Untersagungsverfügungen gegen bet-at-home ausgesprochen werden, die aufgrund des Urteils nicht mehr abgewehrt werden könnten.

Da bet-at-home mehr als die Hälfte seines Ergebnisses mit eGaming erwirtschaftet, und davon ein großer Anteil auf Deutschland entfällt, könnte es im Risikofall zu einer erheblichen Ergebnisbelastung kommen und die Aktie ordentlich unter Druck geraten.


Ich würde mal sagen, dass ein Investment in die Aktie im wahrsten Sinne einem Glückspiel gleicht.
4 Antworten
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22.12.17 19:36:20
Beitrag Nr. 2.003 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 56.532.413 von Syrtakihans am 22.12.17 18:36:15Warum sollte sich der EUGH am Urteil deutscher Gerichte orientieren?
3 Antworten
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22.12.17 20:16:55
Beitrag Nr. 2.004 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 56.533.028 von Storchenstubn am 22.12.17 19:36:20Ömer hat vorhin 22 Mio. Euro Volumen seiner Anteile (Restanteil noch 1%) um 110 Euro verkauft. In Verbindung mit dem anstehenden Urteil mach ich mir jetzt doch Gedanken.
1 Antwort
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22.12.17 20:26:24
Beitrag Nr. 2.005 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 56.533.427 von momspaghetti am 22.12.17 20:16:55Habe ich auch gerade entdeckt, er hat einen Großteil seiner Aktien verkauft.

Ich glaube es gibt einen CEO-Wechsel, ich habe in den letzten Tagen sowohl offline als auch online-Werbung erhalten, unterschrieben von CEO Gerald Fineder.
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22.12.17 20:27:51
Beitrag Nr. 2.006 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 56.533.028 von Storchenstubn am 22.12.17 19:36:20
Zitat von Storchenstubn: Warum sollte sich der EUGH am Urteil deutscher Gerichte orientieren?

Äh, entweder verstehst Du mich nicht, oder ich Dich nicht, oder wir verstehen uns beide nicht. :look:
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24.12.17 13:19:30
Beitrag Nr. 2.007 ()
Ömer hat fast alle seine Aktien verkauft!


Preis je Aktie 110 EUR, also Paketzuschlag. Leider ist über den Käufer nichts bekannt.
Insgesamt aber nicht unbedingt ein Zeichen großen Vertrauens des Vorstands in "sein" Unternehmen.





22.12.2017 / 19:33
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.

1. Angaben zu den Personen, die Führungsaufgaben wahrnehmen, sowie zu den in enger Beziehung zu ihnen stehenden Personen

a) Name
Titel:
Vorname: Franz
Nachname(n): Ömer

2. Grund der Meldung

a) Position / Status
Position: Vorstand

b) Erstmeldung

3. Angaben zum Emittenten, zum Teilnehmer am Markt für Emissionszertifikate, zur Versteigerungsplattform, zum Versteigerer oder zur Auktionsaufsicht

a) Name
bet-at-home.com AG

b) LEI
3912001C5KDIBFOBIM91

4. Angaben zum Geschäft/zu den Geschäften

a) Beschreibung des Finanzinstruments, Art des Instruments, Kennung
Art: Aktie
ISIN: DE000A0DNAY5

b) Art des Geschäfts
Verkauf

c) Preis(e) und Volumen
Preis(e) Volumen
110,00 EUR 21229450,00 EUR

d) Aggregierte Informationen
Preis Aggregiertes Volumen
110,00 EUR 21229450,00 EUR

e) Datum des Geschäfts
2017-12-22; UTC+1

f) Ort des Geschäfts
Außerhalb eines Handelsplatzes
8 Antworten
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28.12.17 12:04:24
Beitrag Nr. 2.008 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 56.540.245 von Joschka Schröder am 24.12.17 13:19:30
Zitat von Joschka Schröder: Ömer hat fast alle seine Aktien verkauft!


Preis je Aktie 110 EUR, also Paketzuschlag. Leider ist über den Käufer nichts bekannt.
Insgesamt aber nicht unbedingt ein Zeichen großen Vertrauens des Vorstands in "sein" Unternehmen.





22.12.2017 / 19:33
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.

1. Angaben zu den Personen, die Führungsaufgaben wahrnehmen, sowie zu den in enger Beziehung zu ihnen stehenden Personen

a) Name
Titel:
Vorname: Franz
Nachname(n): Ömer

2. Grund der Meldung

a) Position / Status
Position: Vorstand

b) Erstmeldung

3. Angaben zum Emittenten, zum Teilnehmer am Markt für Emissionszertifikate, zur Versteigerungsplattform, zum Versteigerer oder zur Auktionsaufsicht

a) Name
bet-at-home.com AG

b) LEI
3912001C5KDIBFOBIM91

4. Angaben zum Geschäft/zu den Geschäften

a) Beschreibung des Finanzinstruments, Art des Instruments, Kennung
Art: Aktie
ISIN: DE000A0DNAY5

b) Art des Geschäfts
Verkauf

c) Preis(e) und Volumen
Preis(e) Volumen
110,00 EUR 21229450,00 EUR

d) Aggregierte Informationen
Preis Aggregiertes Volumen
110,00 EUR 21229450,00 EUR

e) Datum des Geschäfts
2017-12-22; UTC+1

f) Ort des Geschäfts
Außerhalb eines Handelsplatzes


War für mich der Punkt wo ich sage, dass ich meinen kleinen Gewinn mitnehm. Warum sollte er so massiv zu 110 Euro aussteigen. Da ist doch ne regulatorische Intervention im Anflug. Und ja: hab meine Meinung geändert.

LG
7 Antworten
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28.12.17 12:06:10
Beitrag Nr. 2.009 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 56.557.594 von momspaghetti am 28.12.17 12:04:24
Zitat von momspaghetti:
Zitat von Joschka Schröder: Ömer hat fast alle seine Aktien verkauft!


Preis je Aktie 110 EUR, also Paketzuschlag. Leider ist über den Käufer nichts bekannt.
Insgesamt aber nicht unbedingt ein Zeichen großen Vertrauens des Vorstands in "sein" Unternehmen.





22.12.2017 / 19:33
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.

1. Angaben zu den Personen, die Führungsaufgaben wahrnehmen, sowie zu den in enger Beziehung zu ihnen stehenden Personen

a) Name
Titel:
Vorname: Franz
Nachname(n): Ömer

2. Grund der Meldung

a) Position / Status
Position: Vorstand

b) Erstmeldung

3. Angaben zum Emittenten, zum Teilnehmer am Markt für Emissionszertifikate, zur Versteigerungsplattform, zum Versteigerer oder zur Auktionsaufsicht

a) Name
bet-at-home.com AG

b) LEI
3912001C5KDIBFOBIM91

4. Angaben zum Geschäft/zu den Geschäften

a) Beschreibung des Finanzinstruments, Art des Instruments, Kennung
Art: Aktie
ISIN: DE000A0DNAY5

b) Art des Geschäfts
Verkauf

c) Preis(e) und Volumen
Preis(e) Volumen
110,00 EUR 21229450,00 EUR

d) Aggregierte Informationen
Preis Aggregiertes Volumen
110,00 EUR 21229450,00 EUR

e) Datum des Geschäfts
2017-12-22; UTC+1

f) Ort des Geschäfts
Außerhalb eines Handelsplatzes


War für mich der Punkt wo ich sage, dass ich meinen kleinen Gewinn mitnehm. Warum sollte er so massiv zu 110 Euro aussteigen. Da ist doch ne regulatorische Intervention im Anflug. Und ja: hab meine Meinung geändert.

LG


Lest mal folgenden Artikel, da stehts drin:

http://boersengefluester.de/aktuell-zu-ihren-aktien-bet-home…
6 Antworten
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28.12.17 18:48:30
Beitrag Nr. 2.010 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 56.557.615 von Junolyst am 28.12.17 12:06:10
Genau lesen - und noch einmal drüber nachdenken
Man kann wohl beruhigt schlafen bei einem Kurs um 100, wenn der Großaktionär für ein solches Paket 110 bezahlt hat. Die werden sich das gut überlegt haben. Zumal i.d.R. bei einer solchen Transaktion eher Kursabschläge als -aufschläge bezahlt werden. Da ist offenbar trotz jüngster regulatorischer Entwicklungen einiges an Optimismus verblieben. Wer genau liest findet genau diese Info in dem Artikel.

Sieht ganz so aus, dass mit dieser kleinen Panik heute noch einmal der Widerstand um 100 getestet und damit verstärkt wird. Danach sollte es wieder nordwärts gehen. Warum sollte man ohne bessere Informationen schlauer sein wollen als derjenige, welcher das Paket für 110 erworben hat? Und der als Großaktionär (Mehrheitsaktionär!) sicherlich einen recht guten Zugriff auf die internen Daten hat.

Ich wette insofern weiter auf dieses Unternehmen.
5 Antworten
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29.12.17 11:49:48
Beitrag Nr. 2.011 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 56.561.881 von moinmuc am 28.12.17 18:48:30Mmmmh, der Chef verkauft - die Aktie steigt.
4 Antworten
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31.12.17 15:08:07
Beitrag Nr. 2.012 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 56.566.306 von moinmuc am 29.12.17 11:49:48
Zitat von moinmuc: Mmmmh, der Chef verkauft - die Aktie steigt.


Das sind doch positive Aussichten für 2018 :)
3 Antworten
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02.01.18 11:47:25
Beitrag Nr. 2.013 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 56.578.982 von ThomasHouse am 31.12.17 15:08:07Also ich weiß nicht so recht, ob das gute Aussichten sind. Versetz dich in die Lage vom Ömer. Der verkauft 20 Mio. Euro um 110 Euro/Aktie, was ein Premium darstellte. Aber ich frag mich einfach wieso er das jetzt macht? Als CEO kannst du dein Unternehmen quasi perfekt einschätzen (viel besser als alle normalen Marktteilnehmer).

Mir zeigt das schlicht, dass entweder schlechtere Zeiten anstehen oder - wahrscheinlicher - zumindest eklatante Risiken, denen er seine Anteile nicht unterwerfen wollte. In diesem Sinne stimmt das Argument des Portfolio-Rebalancing schon. Mir zeigt der Verkauf, dass sich der CEO mit dem Risiko einfach nicht mehr wohlfühlte und deshalb tue ich es auch nicht.

Vielleicht passiert auch gar nichts und die Aktie geht wieder ab, aber man muss sich auch wohlfühlen mit einer Aktie.

LG
2 Antworten
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02.01.18 15:23:38
Beitrag Nr. 2.014 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 56.586.266 von momspaghetti am 02.01.18 11:47:25... und der Mehrheitsaktionäre und Käufer des Paketes scheint sich ja offenbar bei 110 wohlzufühlen. Wobei "wohlfühlen" heißt, dass man davon ausgeht, dass man einen ordentlichen Schnitt wird machen können und nicht bei 110 verharrt oder gar verliert. Dem dürfte eine gründliche Due Diligence vorausgegangen sein. Und die Entscheidung, einen solchen Preis zu zahlen dürfte nicht gefallen sein, ohne Bewertung der jüngsten rechtlichen Entwicklungen.

Insofern bleibe ich dabei, dass man sicherlich unter 110 einigermaßen beruhigt dabei bleiben kann.
1 Antwort
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02.01.18 15:28:20
Beitrag Nr. 2.015 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 56.588.633 von moinmuc am 02.01.18 15:23:38
Zitat von moinmuc: ... und der Mehrheitsaktionäre und Käufer des Paketes scheint sich ja offenbar bei 110 wohlzufühlen. Wobei "wohlfühlen" heißt, dass man davon ausgeht, dass man einen ordentlichen Schnitt wird machen können und nicht bei 110 verharrt oder gar verliert. Dem dürfte eine gründliche Due Diligence vorausgegangen sein. Und die Entscheidung, einen solchen Preis zu zahlen dürfte nicht gefallen sein, ohne Bewertung der jüngsten rechtlichen Entwicklungen.

Insofern bleibe ich dabei, dass man sicherlich unter 110 einigermaßen beruhigt dabei bleiben kann.


Ich kann dein Gegenargument nachvollziehen. An der Stelle isses halt Bauchgefühl.

LG
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02.01.18 15:52:03
Beitrag Nr. 2.016 ()
Aktuelles Interview mit Herrn Fahrnberger (Head of IR) von Bet-at-home auf der MKK:

https://www.brn-ag.de/33372-bet-at-homecom-Sportwetten-Divid…
6 Antworten
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04.01.18 18:46:04
Beitrag Nr. 2.017 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 56.588.948 von Junolyst am 02.01.18 15:52:03
Zitat von Junolyst: Aktuelles Interview mit Herrn Fahrnberger (Head of IR) von Bet-at-home auf der MKK:

https://www.brn-ag.de/33372-bet-at-homecom-Sportwetten-Divid…



7 € Dividende bei Kursziel 110.
Denke in den nächsten Tagen könnte erneut ein Angriff auf die 110 losgehen, sofern der Markt freundlich bleibt.
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04.01.18 19:37:27
Beitrag Nr. 2.018 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 56.588.948 von Junolyst am 02.01.18 15:52:03
Zitat von Junolyst: Aktuelles Interview mit Herrn Fahrnberger (Head of IR) von Bet-at-home auf der MKK:

https://www.brn-ag.de/33372-bet-at-homecom-Sportwetten-Divid…


Herr Fahrnberger scheint das Urteil des BVerwGs weiterhin komplett auszusparen. Das birgt die Gefahr, dass im Eintrittsfall des Risikos unvorbereitete Anleger geschockt reagieren könnten, mit entsprechenden Folgen für den Aktienkurs. Ich habe den Eindruck, dass sich viele Anleger des hohen Risikos dieses Titels überhaupt gar nicht bewusst sind.
4 Antworten
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05.01.18 10:38:12
Beitrag Nr. 2.019 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 56.619.359 von Syrtakihans am 04.01.18 19:37:27
Zitat von Syrtakihans:
Zitat von Junolyst: Aktuelles Interview mit Herrn Fahrnberger (Head of IR) von Bet-at-home auf der MKK:

https://www.brn-ag.de/33372-bet-at-homecom-Sportwetten-Divid…


Herr Fahrnberger scheint das Urteil des BVerwGs weiterhin komplett auszusparen. Das birgt die Gefahr, dass im Eintrittsfall des Risikos unvorbereitete Anleger geschockt reagieren könnten, mit entsprechenden Folgen für den Aktienkurs. Ich habe den Eindruck, dass sich viele Anleger des hohen Risikos dieses Titels überhaupt gar nicht bewusst sind.


Große Chance, großes Risiko, wie fast immer ein Gesetz an der Börse.
3 Antworten
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08.01.18 11:11:51
Beitrag Nr. 2.020 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 56.624.909 von Trendfighter am 05.01.18 10:38:12
hallo
bin jetzt komplett raus bei 103.

Die aktie kommt einfahc nicht voran und das Risiko für eine scharfe Konjunktur wächst aus charttechnischer Sicht.
Ich wechsle in sicherere Werte, möchte nicht wissen was hier abgeht wenn der Markt 20% korrigiert.
2 Antworten
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08.01.18 16:31:26
Beitrag Nr. 2.021 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 56.647.976 von Trendfighter am 08.01.18 11:11:51Seh ich anders, die Aktien wechseln gerade im Korridor 100 bis 104 von zittrigen in ruhige Hände. Das ist gut so. Korrektur wird eher nach oben gehen, kann aber natürlich auch noch eine Weile dauern. Wenn sich erst einmal herumgesprochen hat, dass auch in diesem Jahr wieder gesportwettet wird. Anläße gibts heuer besonders viele.
1 Antwort
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09.01.18 10:10:17
Beitrag Nr. 2.022 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 56.651.819 von moinmuc am 08.01.18 16:31:26Kann überhaupt irgendwer das Risiko aus dem offenbar negativ ausfallendem Urteil aus Leipzig abschätzen? Für mich als Außenstehenden klingt es, als ob das Casinogeschäft in Deutschland auf der Kippe stünde und das ist ein massiver Umsatz und Margentreiber.
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10.01.18 18:18:59
Beitrag Nr. 2.023 ()
Ich bezweifle das man Casinos (ob Off- oder Online) jemals verbieten wird. Höchstens eine höhere Steuer draufschlagen um ein Stück vom Kuchen zu bekommen. Wenn ich zur Arbeit fahre und sehe wie voll die Spielcasinos sind (egal wann), dann wird man doch ein so gutes Investment nicht anfassen. Online dürfte das ähnlich sein.
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17.01.18 09:00:49
Beitrag Nr. 2.024 ()
Es reizt mich ja, unter 100 wasreinzunehmen.
Olympische Winterspiele, Fussball Rueckrunde,v.a.Fussball WM
Und dannnegeschmeidige Dividendenrenite....
2 Antworten
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17.01.18 09:49:02
Beitrag Nr. 2.025 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 56.738.418 von Snoopy9 am 17.01.18 09:00:49wobei du bedenken solltest, dass EM/WM/Olympia-Jahre auch nicht besser ausfallen, da Betathome in diesen Jahren immer sehr stark in Marketing investiert, inklusive Bonusaktionen etc., um neue Kunden zu gewinnen. Das führt gerade im 1.Halbjahr meist zu deutlichem Gewinnrückgang, was sich danach aber wieder amortisieren dürfte.
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17.01.18 10:38:39
Beitrag Nr. 2.026 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 56.738.418 von Snoopy9 am 17.01.18 09:00:49Olympische Spiele haben keine Bedeutung für das Geschäft, weder im Winter, noch im Sommer. Aber bei Fußball und der Dividende hast du natürlich Recht. Im Unterschied zu früher wird man die Marketingkosten im Vorfeld der Fußball-WM zwar erhöhen, jedoch nicht mehr so viel wie in der Vergangenheit verpulfern um das Jahresergebnis zu riskieren. Als SDAX-Unternehmen hat man hier auch deutlich mehr Verantwortung als früher.

Ich erwarte daher im Ergebnis ein schlechtes Q1 wegen Polen, ein schlechtes Q2 wegen der Marketing-Kosten im Vorfeld der WM, ein sehr gutes Q3 und ein hervorragendes Q4, weil dann Polen verdaut ist und die höheren WM-Marketing-Kosten zu einer höheren Kundenanzahl geführt haben müssten.
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17.01.18 11:19:52
Beitrag Nr. 2.027 ()
Gibt es irgendeinen Grund für den Kursrutsch heute? Ich finde bis jetzt nichts,
aber überlege ob ich zu dem Kurs ein paar kaufe.
3 Antworten
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17.01.18 11:35:56
Beitrag Nr. 2.028 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 56.740.050 von Mr-Diamond am 17.01.18 11:19:52Nachdem der Widerstand bei 100 nicht gehalten hat, und der bei ca. 97,5 auch nicht, sind charttechnisch die Schleusen geöffnet Richtung 82. Da der Titel recht markteng ist, gibt ein nicht allzu hoher Verkaufsdruck entsprechend starke Verluste. Umgekehrt haben wir ja auch nicht selten Tagesgewinne über 5% gesehen ohne spezielle News.

Würde mal ein Abstauberlimit zum Einstieg bei ca. 82 plazieren.
Avatar
17.01.18 11:36:36
Beitrag Nr. 2.029 ()
Denke mal das Ausbrechen unter die 100 hat sL ausgeloest
Avatar
17.01.18 12:13:53
Beitrag Nr. 2.030 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 56.740.050 von Mr-Diamond am 17.01.18 11:19:52
Zitat von Mr-Diamond: Gibt es irgendeinen Grund für den Kursrutsch heute? Ich finde bis jetzt nichts,
aber überlege ob ich zu dem Kurs ein paar kaufe.


vielleicht bietet der Langfristchart einen Erklärungsansatz.

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17.01.18 13:09:11
Beitrag Nr. 2.031 ()
Danke für eure Infos. Ich hab vorhin ein paar gekauft.
Auf die 82 will ich nicht warten. Das würd ich dann eher zum nachkaufen nutzen,
falls sie wirklich so weit runter gehen.
Avatar
17.01.18 13:43:13
Beitrag Nr. 2.032 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 56.740.050 von Mr-Diamond am 17.01.18 11:19:52
Zitat von Mr-Diamond: Gibt es irgendeinen Grund für den Kursrutsch heute? Ich finde bis jetzt nichts,
aber überlege ob ich zu dem Kurs ein paar kaufe.


Vermutlich die Meldung der mybet von gestern Abend. Laut Aussagen des Unternehmens ist Bet-at-hoe davon aber nicht betroffen!
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17.01.18 17:12:37
Beitrag Nr. 2.033 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 56.109.584 von Effektenkombinat am 06.11.17 12:11:17
Gelten jetzt Sonderregeln bei der Bewertung von BAH?
Zitat:" Sorry, aber was ist das denn für ein Käse? BAT ist doch kein Toaster-Produzent. Sowas kannst du meinetwegen nach Umsatz bewerten ..."

Der Kurs ist seit 6.11. nicht wieder in die Hufe gekommen, jetzt kommt endlich der Kursrutsch. Die Optionsscheine auf BAH waren nicht billig, aber haben sich gelohnt. Ist immer wieder eine Freude, sich mit "gut informierten Börsianern" auszutauschen. Solange es Jünger und Fanatiker unter den Anlegern gibt, gibt es Überbewertungen.









Einfaches Einfügen von wallstreet:online Charts: So funktionierts.


Im übrigen: Viel Spass beim Aussitzen der Gewinne. Siehe Godmode-Trader.

https://www.godmode-trader.de/analyse/bet-at-home-neue-verka…

Zitat von heute bei Kurs 94: Die bet-at-home Aktie ist im Vergleich zur Konkurrenz nach wie vor sehr ambitioniert bewertet.

Immer schön skeptisch bleiben und die eigene Meinung hinterfragen ;-)
3 Antworten
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17.01.18 22:04:04
Beitrag Nr. 2.034 ()
Sind das die gleichen Fachleute und Analysten die uns den Niedergang von Amazon und die Bitcoin-Blase seit Jahren prophezeien ?

Immer schön skeptisch bleiben!
1 Antwort
Avatar
17.01.18 22:53:52
Beitrag Nr. 2.035 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 56.749.101 von ThomasHouse am 17.01.18 22:04:04
So ist das nun einmal.
Das ist die Arroganz von denen, die mit Putt-Scheinen heute mehr als 50;% gemacht haben.
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18.01.18 13:25:43
Beitrag Nr. 2.036 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 56.745.222 von GesundeSkepsis am 17.01.18 17:12:37
Zitat von GesundeSkepsis: https://www.godmode-trader.de/analyse/bet-at-home-neue-verka…

Zitat von heute bei Kurs 94: Die bet-at-home Aktie ist im Vergleich zur Konkurrenz nach wie vor sehr ambitioniert bewertet.


Der Artikel verlinkt auf eine "Analyse" vor 6+ Monaten als die BAH Aktie zu 140+ Euro bewertet wurde.

Welcher Konkurrent hat ein EV/EBIT (noch interessanter EV/Earnings) von ca. 16 (bzw. unter 17 für EV/earnings)?
Die Stars-Group ist günstiger bewertet gemessen an diesen Kennzahlen, aber 888/paddy/coral?
Avatar
19.01.18 10:18:10
Beitrag Nr. 2.037 ()
Bet-at-Home Upgraded to Buy at Hauck & Aufhaeuser; PT 115 Euros
By Bloomberg Automation
(Bloomberg) -- Hauck & Aufhaeuser analyst Robin Brass upgraded the recommendation on bet-at-home.com AG to buy from hold.
Brass predicted Bet-at-Home will trade at 115 euros within a year, implying an 18 percent increase from the last regular trade. The target is 3.3 percent above the consensus average of 111.33 euros and is at the high end of forecasts ranging from 108 euros to 115 euros. Bet-at-Home had 0 buy recommendations, 4 holds and 0 sells previously.
Avatar
19.01.18 12:11:57
Beitrag Nr. 2.038 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 56.745.222 von GesundeSkepsis am 17.01.18 17:12:37
Zitat von GesundeSkepsis: Zitat:" Sorry, aber was ist das denn für ein Käse? BAT ist doch kein Toaster-Produzent. Sowas kannst du meinetwegen nach Umsatz bewerten ..."

Der Kurs ist seit 6.11. nicht wieder in die Hufe gekommen, jetzt kommt endlich der Kursrutsch. Die Optionsscheine auf BAH waren nicht billig, aber haben sich gelohnt. Ist immer wieder eine Freude, sich mit "gut informierten Börsianern" auszutauschen. Solange es Jünger und Fanatiker unter den Anlegern gibt, gibt es Überbewertungen.


Den Umsatz eines Autoherstellers bspw. bewertet man anders als den Umsatz eines Wettanbieters. Wenn du das anders siehst - mir Wurscht. Jetzt nach ein paar Monaten herkommen und von seinen Puts erzählen, ach Gottchen ja wer's nötig hat, soll's halt machen. Für Überbewertungen einer Aktie bedarf es weder Jünger noch Fanatiker und wer eine deiner Meinung nach zu positive Meinung zu einer Aktie hat, muss weder Jünger noch Fanatiker sein, sondern kann halt ganz einfach eine andere Meinung haben.
1 Antwort
Avatar
19.01.18 23:08:38
Beitrag Nr. 2.039 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 56.767.254 von Effektenkombinat am 19.01.18 12:11:57
Wachstumswerte kann ich vielleicht nach zukünftigem Umsatz beurteilen
BAH ist kein Wachstumswert, gegründet 1999, also auch kein exponentielles Wachstum zu erwarten.

Jahr bet-at-home.com AG Facebook Inc.
2016 112,90 Mio. USD 27,64 Mrd. USD
2015 100,30 Mio. USD 17,93 Mrd. USD
2014 94,70 Mio. USD 12,47 Mrd. USD
2013 74,70 Mio. USD 7,87 Mrd. USD
2012 75,50 Mio. USD 5,09 Mrd. USD
2011 66,10 Mio. USD 3,71 Mrd. USD
2010 65,70 Mio. USD 1,97 Mrd. USD
2009 42,50 Mio. USD 777,00 Mio. USD
Quelle: Guidants.de
Wie viele Jahre braucht BAH zu einer Umsatzverdopplung? Marge ist seit Jahren konstant bei meinetwegen 30% (Quelle onvista.de) . Und dann wird mehr Geld in Form von Dividende ausgeschüttet als Gewinn pro Aktie erzielt wird?

Und der Vorstand Franz Ömer verkauft Ende 2017 für 21 Mio € Aktien zu einem Kurs von 110,- natürlich ausserbörslich, weil an der Börse war seit November 2017 105,- das Höchste der Gefühle. Der Mann ist genial! Kann Aktien 5 Euro teurer als an der Börse verkaufen! Siehe ad-hoc Mitteilung des Unternehmens selbst. Also ich kann das nicht. Sorry, das stinkt.

Und wenn das Geschäftsmodell angeblich so genial und konkurrenzlos ist (ist es nicht, wissen wir beide), dann frage ich mich, warum die Marge bei steigendem Umsatz nicht wächst - Meine Fixkosten für die Verarbeitung von Internetwetten sollten doch relativ konstant bleiben, da sollte doch von zusätzlichen Wetten mehr Profit hängen bleiben - sehe ich aber nicht an den Margen oder Gewinnen.

Und für Freunde der Dividendenrendite: Kauft doch Publity AG DE0006972508. Die hat so um die 9% Dividendenrendite. Sind halt trotz Dividendenrendite von 37 auf 30 abgeschmiert, aber gut....

Immer schön skeptisch bleiben. Und sich an Ömer ein Beispiel nehmen und einfach die Dinge um 5 Euro teurer verticken.
https://www.bet-at-home.ag/cms/file/134558/000000000005fe17/…
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29.01.18 09:24:14
Beitrag Nr. 2.040 ()
Es scheint doch wohl so, das die Kursentwicklugn vor allem durch die drohenden EU-Restriktionen gehemmt wird.

Wann wird denn hier die Entscheidung fallen welche Einschränkungen es endgültig für den Wettbereich geben wird?

Ist das eine Frage von wenigen Wochen oder Monaten?
3 Antworten
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29.01.18 13:11:39
Beitrag Nr. 2.041 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 56.858.261 von mhh am 29.01.18 09:24:14Soweit ich das jetzt mitbekommen habe folgende Infos:

Das Urteil aus Leipzig sagt nur, dass Diskriminierung von online-casinos grundsätzlich nicht dem EU-Gleichheitsgebot entgegensteht, wenn erhöhte Suchtgefahr besteht. BAH hat ein System Suchtverhalten aufzudecken und auch Gaming bei Extremverhalten auf Eis zu legen. Außerdem ist man ja in so einer Interessensgruppe. Zudem würde man sich von staatlicher Seite in Erklärungsnot begeben, da ein Verbot bedeuten würde, dass die staatlichen Glücksspielbetriebe bessere Suchtpräventionsmaßnahmen bieten (und das tun sie nicht).

LG
2 Antworten
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29.01.18 15:47:43
Beitrag Nr. 2.042 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 56.860.955 von momspaghetti am 29.01.18 13:11:39
Zitat von mhh: Es scheint doch wohl so, das die Kursentwicklugn vor allem durch die drohenden EU-Restriktionen gehemmt wird.

Wann wird denn hier die Entscheidung fallen welche Einschränkungen es endgültig für den Wettbereich geben wird?

Ist das eine Frage von wenigen Wochen oder Monaten?

Es gibt keine EU-Restriktionen gegen Glückspiel und Sportwetten. Wie kommst Du darauf?

Zitat von momspaghetti: Soweit ich das jetzt mitbekommen habe folgende Infos:

Das Urteil aus Leipzig sagt nur, dass Diskriminierung von online-casinos grundsätzlich nicht dem EU-Gleichheitsgebot entgegensteht, wenn erhöhte Suchtgefahr besteht. BAH hat ein System Suchtverhalten aufzudecken und auch Gaming bei Extremverhalten auf Eis zu legen. Außerdem ist man ja in so einer Interessensgruppe. Zudem würde man sich von staatlicher Seite in Erklärungsnot begeben, da ein Verbot bedeuten würde, dass die staatlichen Glücksspielbetriebe bessere Suchtpräventionsmaßnahmen bieten (und das tun sie nicht).

LG

In den Urteilen (Az. 8 C 14.16 und 8 C 18.16 vor dem BVerwG) geht es nicht um Spielsucht, sondern ganz allgemein um Untersagungsverfügungen gegen eGaming-Aktivitäten. Zitat: "Mit Ausnahme von Sportwetten und Lotterien ist das Veranstalten und Vermitteln von öffentlichem Glücksspiel im Internet verboten und dementsprechend zu untersagen. Dieses Internetverbot verstößt nicht gegen die unionsrechtliche Dienstleistungsfreiheit."
1 Antwort
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29.01.18 15:53:59
Beitrag Nr. 2.043 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 56.862.656 von Syrtakihans am 29.01.18 15:47:43Dann wurde mir bullshit erzählt ^^ Danke für die Aufklärung
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19.02.18 09:26:11
Beitrag Nr. 2.044 ()
Dividendenwerte: Bet-at-home und Aurelius bieten hohe Ausschüttungen

Geschrieben von: Tarik Dede 19. Februar 2018 unter: Allgemein, Deutsche Aktien




Die Dividendensaison steht vor der Tür. Und damit wenden sich die Blicke auf die Konzerne, die 2017 ein gutes Geschäftsjahr hinter sich hatten. Im DAX dürften 21 der 30 Unternehmen ihre Ausschüttung erhöhen, nur zwei sie senken. Insgesamt werden die Konzerne aus dem deutschen Leitindex wohl rund 31 Mrd. Euro in diesem Jahr verteilen. Die höchsten Renditen finden Anleger aber unterhalb des DAX. Und da haben wir Ihnen zwei Werte mit einer besonders hohen Dividendenrendite herausgesucht, denen wir zutrauen, trotz der aktuell laufenden Korrektur an den Märkten die nächsten Monate einigermaßen unbeschadet zu überstehen.

Probleme in Polen

Beginnen wollen wir mit einem alten Bekannten. Die Bet-at-home-Aktie war eine unserer Empfehlungen aus dem Jahr 2014 und hat uns über die Jahre mehr als 700% an Kursgewinnen (inkl. Dividenden) eingebracht. 2017 ging die Aktie aber vom Allzeithoch in den Absturz über. Die Ursache lag in Warschau, denn die polnische Regierung hatte den einheimischen Markt für ausländische Anbieter gesperrt. Das klingt irre in Zeiten der Europäischen Union und dürfte noch so manches Gericht beschäftigen.

Bet-at-home: Gespielt wird immer!

Bet-at-home aber kann vorerst daran nichts ändern und musste gewaltige Abschläge hinnehmen. In der Spitze fiel der Kurs von 150 Euro auf unter 100 Euro. Die jüngste Korrektur hat dem Titel noch einmal zugesetzt. Operativ sieht es aber gut aus. Gespielt wird immer, und wenn man alten Börsenweisheiten glauben will, dann auch in schlechten Konjunkturphasen. Der Wettmarkt zeigt seit Jahren ei stabiles Wachstum. Insbesondere Deutschland, der größte Markt für Bet-at-home, hat noch enormes Nachholpotenzial, wenn man die Wettausgaben pro Kopf mit Italien oder England vergleicht.

Hier winken mehr als 7,5%

Im vergangenen Jahr schüttete Bet-at-home 7,50 Euro je Anteilschein aus. 2,50 Euro waren die Basisdividende, 5 Euro stammten aus den Barreserven des Linzer Unternehmens. Am 5. März wird das SDAX-Unternehmen seine Zahlen vorlegen. Wir rechnen für das abgelaufene Geschäftsjahr mit einer Dividende von mindestens 7,50 Euro je Aktie. Auf dem aktuellen Kursniveau entspricht das einer Rendite von 7,8%.
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08.03.18 09:31:19
Beitrag Nr. 2.045 ()
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14.03.18 15:24:35
Beitrag Nr. 2.046 ()
Trotz der hohen Dividendenrendite ist die Aktie irgendwie tot. :(
27 Antworten
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15.03.18 11:18:47
Beitrag Nr. 2.047 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.276.697 von valueanleger am 14.03.18 15:24:35Es ist witzig wie in allen Foren über den Kursverlauf gerätselt wird, dabei ist es ganz einfach, man muss nur Österreichische Medien lesen:

in Österreich wird in wenigen Tagen ein Gesetzesentwurf in den Ministerrat kommen, der das Online-Glücksspiel abgesehen vom Monopol-Anbieter verbieten wird, inklusive Provider-Zwang zur IP-Adressen-Sperre.

Damit wäre das Online-Casino in Österreich, das für ein Drittel aller Bet-at-home-Kunden steht, zu schließen.

Sportwetten sind nicht betroffen, sollen aber höher besteuert werden.

Der erste Entwurf für das Verbot vom Online-Glücksspiel sah sogar eine Annullierung aller Verluste der letzten 30 Jahre vor! Wenn das so kommt, sind die österreichischen Online-Anbieter tot.

Sollte "nur" das Online-Casino-Verbot kommen wären wieder 15% vom Gesamtumsatz weg, wie letztes Jahr durch Polen. Dadurch würde die Firma wieder 1-2 Jahre zurückgeworfen werden.

Die Story besteht leider nur mehr aus dem Sportwetten-Teil. Langfristig werden die Online-Casinos eher überall verboten werden, auch in Deutschland, dem größten Markt.
26 Antworten
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15.03.18 11:40:24
Beitrag Nr. 2.048 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.286.084 von Storchenstubn am 15.03.18 11:18:47
Zitat von Storchenstubn: Es ist witzig wie in allen Foren über den Kursverlauf gerätselt wird, dabei ist es ganz einfach, man muss nur Österreichische Medien lesen:

in Österreich wird in wenigen Tagen ein Gesetzesentwurf in den Ministerrat kommen, der das Online-Glücksspiel abgesehen vom Monopol-Anbieter verbieten wird, inklusive Provider-Zwang zur IP-Adressen-Sperre.


Ich bilde mir ein, ziemlich viele Newsquellen zu meinen Aktien zu studieren, aber ich habe von dieser Nachricht da noch nichts gehört. Grund genug jedenfalls, meine Position vorerst zu liquidieren. Danke für den Hinweis.
3 Antworten
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15.03.18 11:46:20
Beitrag Nr. 2.049 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.286.327 von Effektenkombinat am 15.03.18 11:40:24Man muss nur Glücksspiel Österreich googeln und auf "News" klicken. Dann kann man alles seit Februar lesen.

Ich habe bis jetzt still gehalten weil ich mit meiner Trading-Position aussteigen und im Wikifolio reduzieren wollte, allerdings zu einem Kurs von 110.

Aus meiner Sicht sind die einzigen Gründe, warum die Aktie nicht um 30% abgestürzt ist, die Tatsache, dass die meisten Aktionäre keine Österreicher sind und die hohe Dividende.
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15.03.18 12:03:23
Beitrag Nr. 2.050 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.286.378 von Storchenstubn am 15.03.18 11:46:20
Zitat von Storchenstubn: Man muss nur Glücksspiel Österreich googeln und auf "News" klicken. Dann kann man alles seit Februar lesen.

Ich habe bis jetzt still gehalten weil ich mit meiner Trading-Position aussteigen und im Wikifolio reduzieren wollte, allerdings zu einem Kurs von 110.

Aus meiner Sicht sind die einzigen Gründe, warum die Aktie nicht um 30% abgestürzt ist, die Tatsache, dass die meisten Aktionäre keine Österreicher sind und die hohe Dividende.


stell doch einfach eine Quelle ein die das belegt...Ist nicht so effizient im Sinne der Gemeinschaft wenn jeder selber googlen muss!
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15.03.18 13:25:06
Beitrag Nr. 2.051 ()
Ich seh das eher alles als ne Mischung aus Psychologie und Technik, auf Grundlage sinkendere Wachstmumsraten.

Jahrelang war es doch so, dass man BAH hohe Bewertungen zugestanden hat, weil man starke Wachstumsraten hatte und in einem stabilen technischen Uptrend lief.

Aktuell lassen die Wachstumsraten stark nach bzw. sind kaum noch existent. Die Bewertung ist mit EV/Ebitda von 14 fürs laufende Jahr aber immer noch recht hoch. Das wäre aufgrund der Dividendenrendite (wobei die zum Teil aus der Substanz und nicht aus dem Ertrag ausgeschüttet wird) noch halbwegs okay für den Investor, aber das jahrelange "the trend is your friend" ist halt jetzt psychologisch wie charttechnisch vorbei. Das heißt, der Anleger kann zwar die gute Dividende mitnehmen, aber wenn man diese schon aus der Substanz zum Teil ausschütten muss, kann das eben bei EV/Ebitda von 14 bedeuten, dass der Kursverlust die Div-Rendite auffrisst.

Und solche operativen Fragen wie Polen und Österreich (wenns stimmt), setzen dem Ganzen dann halt die Krone auf.


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15.03.18 13:51:51
Beitrag Nr. 2.052 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.287.371 von katjuscha-research am 15.03.18 13:25:06
Bewertung
Was wäre den ein EV/Ebitda-Multiple das du dem Unternehmen zugestehen würdest? Jedenfalls sollten die Probleme in Polen auch hohes Upside-Potential bieten, sofern sich diese (m.E. Eu-Rechtlich nicht hinnehmbaren) Beschränkungen lösen lassen. Ich persönlich halte die Aktie für 75-80 € wieder für halbwegs attraktiv. Gerade wenn der Wachstumsmarkt Polen wieder offen ist, sollte man wieder zu deutlichem Wachstum kommen.
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15.03.18 14:00:14
Beitrag Nr. 2.053 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.287.656 von Waibschda1 am 15.03.18 13:51:51Das ist ja immer Geschmacksfrage.

Der Eine wird sagen, weil BAH geringe Abschreibungen hat und wenig Steuern zahlt, ist ein EV/Ebitda von 14-15 nicht teuer, zumal man langfristig als investierter Anleger ja an das Geschäftsmodell grundsätzlich glaubt.

Wenn man es mit anderen Aktienwerten vergleicht, die ähnliche Wachstumsraten haben, ist die Bewertung natürlich sehr hoch und wird wahrscheinlich nur deshalb vom Markt nicht so wahrgenommen, weil BAH halt so eine hohe Dividende ausschüttet. Das ist halt der Vorteil dieser starken Bilanz. Nur wird BAH das natürlich nicht ewig machen können. Die Sonderdividenden werden irgendwann wegfallen oder sich zumindest deutlich reduzieren.

Abhängig letztlich aber immer von den zukünftigen Erträgen. Das ist letztlich eh der entscheidene Punkt. Wenn man die Gewinne deutlich steigern kann, kann man es auch verschmerzen, wenn der aus der Substanz ausgeschüttete Teil kleiner wird, aber der aus dem Ertrag das ausgleicht. Dann nimmt man als Aktionär halt jahrelang 6-8 € Dividende mit und der Kurs ist einem egal. Ist halt nur die Frage, ob die Erträge deutlich steigen. Da wage ich in dem derzeitigen regulatorischen und politisch stärker werdenden nationalistischem Umfeld keine Prognose.
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15.03.18 14:11:16
Beitrag Nr. 2.054 ()
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15.03.18 14:12:49
Beitrag Nr. 2.055 ()
Das mit Austria ist nochein langer Weg. Daher noch nix spruchreifes. Wuerde die Aktie noch bei 150 EUR stehen, ok, gaebe es ein hohes Risiko. Aber bei aktuell 87 ist da schon sehr viel eingepreist. Und 8,5% Dividendenrendite bei einer profitablen Firma ist ja auch mal ein Wort.
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15.03.18 15:14:58
Beitrag Nr. 2.056 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.286.084 von Storchenstubn am 15.03.18 11:18:47Hallo Storchenstubn,

guter Beitrag. Vielleicht kannst Du dich an mich noch erinnern, nur soviel: ich war von 2008 bis 2016 auch in Bet-at-home investiert und bis dahin vom Geschäftsmodell begeistert. Leider ein bisschen zu früh raus, aber o.k.
Hab mich die letzten 2 Jahre nicht mehr so intensiv mit dem Business beschäftigt, hab mir aber letztes Jahr, nach der 1. Korrektur, wieder überlegt mit einem größeren Betrag einzusteigen. Als dann die Nachrichten aus Polen kamen, wurde ich vorsichtig und war von den Beiträgen hier im Board eher überrascht. Die waren durchwegs ich sage es mal vorsichtig, mit rosaroter Brille geschrieben. Diese Gefahr der staatlichen Verbote hatte ich schon länger im Auge und wenn ich jetzt die Meldungen aus Österreich lese, bestätigt sich meine Vermutung. EU hin oder her!
Obwohl die Bewertung aktuell optisch sehr attraktiv ist, heute schon wieder minus 5%!, traue ich mich nicht, aufgrund der regulatorischen Unsicherheiten, aktuell in den Wert zu investieren.
Schade, aber wenn die Länder einen Riegel vorschieben, sei es um wirklich die Spielsucht einzudämmen oder einfach nur um wieder das staatliche Monopol zu stärken, sei dahin gestellt.
So oder so, wären diese Maßnahmen das Aus für betathome.
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15.03.18 15:26:28
Beitrag Nr. 2.057 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.288.634 von buyer10 am 15.03.18 15:14:58Hallo buyer10,

natürlich erinnere ich mich an dich, wir haben zusammen viel Geld mit Bet-at-home verdient, so etwas vergisst man nicht so schnell.

Ja, dieses Unternehmen kann eigentlich nur regulatorisch gestoppt werden. Und leider passiert genau das jetzt, in Österreich schon bald und in Deutschland dann vielleicht auch irgendwann.

Ich bin aber nicht ganz so pessimistisch und denke, dass das Sportwettengeschäft übrig bleibt, zumindest in DACH + Osteuropa (ohne Polen, Rumänien).

Dann sind wir ca. beim halben Umsatz (allerdings der mit besserer Marge), 5 Jahre zurückgeworfen, aber das wäre dann die neue Basis, von der aus das Unternehmen nach einer Restrukturierung wieder wachsen kann.

Dass die Online-Sportwetten auch eingeschränkt werden glaube ich eher nicht. Der Breitensport braucht das Sponsor-Geld.
4 Antworten
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15.03.18 16:00:09
Beitrag Nr. 2.058 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.288.745 von Storchenstubn am 15.03.18 15:26:28Das freut mich, daß Du Dich noch erinnern kannst.
Ja stimmt, ich denke wir hatten eine gute und schöne Zeit mit Bet at home und im Forum. Denke immer gerne daran zurück und hoffe wieder mal bei einem guten Unternehmen von Anfang an mit dabei zu sein. (was mir aktuell schwer fällt):cry:
Falls Deine Theorie eintreffen sollte, wäre ein Einstieg bei ca. 40 Euro dann ein Thema.
Wann werden den hier die Entscheidungen in Österreich getroffen? Konnte ich jetzt auf die Schnelle nicht raus lesen.
Die Dividende würde mich schon jucken .....;)
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15.03.18 16:37:39
Beitrag Nr. 2.059 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.289.216 von buyer10 am 15.03.18 16:00:09Auf diese Entscheidung warten wir gerade alle. Der erste Gesetzesentwurf wurde ja zurückgezogen und keiner weiß genau warum. Die Regierung hat scheinbar schon erkannt, dass die radikalen Wünsche nicht alle möglich sind. Derzeit wird im Hintergrund kräftig lobbyiert...

Unter 70 geht der Kurs glaube ich nicht. Jetzt mit der WM können sie bei den Sportwetten schon 25 Mio Ergebnis machen, in der Werbung fallen danach ca. 5 Mio für das Sponsoring von Hertha BSC weg.

Dann wären dann schon wieder 30m Ergebnis und bei Kurs 70 somit ein KGV von 16.

Und in Deutschland ist ja noch nichts passiert, Angela sitzt ja nur ihre 4 Jahre aus, da sollte sich nicht viel ändern...
1 Antwort
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15.03.18 16:48:20
Beitrag Nr. 2.060 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.289.216 von buyer10 am 15.03.18 16:00:09Bei guten Unternehmen von Anfang an dabei sein - das gelingt wirklich nur ganz selten, ich bin auch ständig auf der Suche.

Ich probiere es derzeit mit Medios. Die sind im Pharmabereich und machen schon richtig Umsatz mit starker Steigerung. Allerdings ist die Marge so besch..., dass es für Pharma eigentlich peinlich ist. Und das mit Specialty Pharma, da sollten eigentlich höhere Margen als bei OTC-Produkten möglich sein.

Wenn die es irgendwann schaffen die Marge nach oben zu bringen dann läuten aber die Glocken...
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15.03.18 18:22:56
Beitrag Nr. 2.061 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.287.371 von katjuscha-research am 15.03.18 13:25:06
Zitat von katjuscha-research: Jahrelang war es doch so, dass man BAH hohe Bewertungen zugestanden hat, weil man starke Wachstumsraten hatte und in einem stabilen technischen Uptrend lief.


Das ist Blödsinn. Erst Ende 2016 wurde eine Bewertung auf KGV-Basis zugestanden, die dem des SDAX entspricht, und dieses auch nur dann, wenn man Cash nicht berücksichtigt. Davor war das KGV im Verhältnis sehr tief, in 2015 wurde es erstmals zweistellig, in 2014 und 2013 bewegte es sich im mittleren einstelligen Bereich!
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15.03.18 18:33:54
Beitrag Nr. 2.062 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.289.759 von Storchenstubn am 15.03.18 16:37:39
Zitat von Storchenstubn: Und in Deutschland ist ja noch nichts passiert, Angela sitzt ja nur ihre 4 Jahre aus, da sollte sich nicht viel ändern...


Nun, während Frau Merkel aussitzt, sind die Gerichte aktiv. Wie hier schon mehrmals angesprochen, hat der Bundesverwaltungsgerichtshof 2017 geurteilt, Zitat: "Mit Ausnahme von Sportwetten und Lotterien ist das Veranstalten und Vermitteln von öffentlichem Glücksspiel im Internet verboten und dementsprechend zu untersagen.

Hier fehlt nur noch eine behördliche Untersagungsverfügung, dann sieht es für bet-at-home ziemlich düster aus. Der Aktienkurs ist m.E. nur deshalb noch auf dem gegenwärtigen Niveau, weil viele Anleger dieses scheinbar immer noch nicht begriffen haben und auch nicht wissen, dass bet-at-home den größten Teil seiner Erlöse mit Glücksspiel im Internet einfährt, und nicht mit Sportwetten.
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15.03.18 20:09:39
Beitrag Nr. 2.063 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.291.106 von Syrtakihans am 15.03.18 18:22:56umso schlimmer
3 Antworten
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16.03.18 10:42:57
Beitrag Nr. 2.064 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.292.366 von katjuscha-research am 15.03.18 20:09:39Ob und wenn ja wann der Gesetzesentwurf wieder eingereicht wird steht in den Sternen.

Wegfall Polen konnte komplett kompensiert werden. Guidance wurde nicht angepasst und in 2017 getroffen
GGR Anteil Online-Gaming liegt bei rund 55% gesamt
MK 584 Mio.
bei cash knapp über 101 Mio.
EBITDA 35,5 Mio.

EBITDA 2018 dürfte ohne Veränderungen in Österreich um 5-10% wachsen.

KGV 16 bei einem Unternehmen mit gesundem cashflow und keinerlei langfristigen Verbindlichkeiten und skalierbaren Erträgen

Die Bruttospielerträge aller Onlineanbieter in Österreich lagen in 2016 bei "nur" 33 Millionen Euro (von gesamt 1,61 Millionen Euro).

Da Bet-at-Home seit 2011 mit einem Casino-Spieler diverse Termine bei Gerichten hatte, dürfte auch die derzeitigen Diskussionen in Österreich überhaupt keine Entscheidung herbeibringen.

Das Verwaltungsgerichtshof war erst im April 2017 der Meinung, dass die österreichische Glücksspielgesetzgebung nicht unionsrechtswidrig sei, der Oberste Gerichtshof wiederum war kurz danach der Meinung, dass das GSpG sehr wohl gegen EU-Recht verstoße und wähnt hier eine Inländerdiskriminierung. Ebenfalls beantragte es das Regelwerk zur Gänze aufzuheben. Hinzukommen noch die Urteile des Europäischen Gerichtshofs, der sich fast immer auf die Seite der Online Casino Betreiber gestellt hat.

Da mit Ausnahme von den Problemen in Polen nur Österreich und Deutschland keine Regulierung haben, könnte es sein, dass hier gerade vielen überinterpretiert wird.

Im worst case kann man auf der HV einen Gegenantrag zum Dividendenvorschlag platzieren, weniger ausschütten und mehr cash im Konzern für einen Strategieschwenk nutzen.


Ich mag mich irren (der Kurs hat ja immer recht) aber ich finde die Reaktionen gestern und heute etwas übertrieben.
2 Antworten
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16.03.18 11:18:34
Beitrag Nr. 2.065 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.296.926 von Eastside_ am 16.03.18 10:42:57Danke für deine Meinung, aber schaue dir bitte deine Zahlen noch einmal an:

"Die Bruttospielerträge aller Onlineanbieter in Österreich lagen in 2016 bei "nur" 33 Millionen Euro (von gesamt 1,61 Millionen Euro). "
1 Antwort
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16.03.18 11:53:29
Beitrag Nr. 2.066 ()
Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte
Wer bitte schön stellt sich JETZT gegen einen solchen Chart?









Einfaches Einfügen von wallstreet:online Charts: So funktionierts.


Weiterhin: Rechtsrisiken (jeglicher Art, nicht nur BAH) kann NIEMAND seriös einschätzen. Wer auf so etwas setzt, kann statt Wertpapieren auch Lotto oder Scheine auf Pferderennen kaufen. Und Wer Lust hat, keine meine alten Posts von Ende 2017 rauskramen, wo ich gefragt habe, warum der Kurs bei 100 steht und nicht viel tiefer für ein Unternehmen, dass Dividende aus der Substanz zahlt etc. Ob ich etwas übersehen habe. Antwort war, dass man solche vorzüglichen Wachstumswerte nicht wie eine Toasterfirma mit Umsatz und Marge messen könne...woran denn sonst? Und wo wächst da der Umsatz nennenswert?

Und für die Hobby-Warren-Buffets, die nur auf Dividendenrendite schielen, sei als Lehrstück auf die publity AG verwiesen. Auch so ein Verein mit wenig Freefloat.....
4 Antworten
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16.03.18 12:01:55
Beitrag Nr. 2.067 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.297.412 von Storchenstubn am 16.03.18 11:18:34
Zitat von Storchenstubn: Danke für deine Meinung, aber schaue dir bitte deine Zahlen noch einmal an:

"Die Bruttospielerträge aller Onlineanbieter in Österreich lagen in 2016 bei "nur" 33 Millionen Euro (von gesamt 1,61 Millionen Euro). "


Danke fürs aufmerksame lesen. 1,61 Milliarden.

Quelle dieser Zahlen im Übigen Studie „BRANCHENRADAR Glücksspiel & Sportwetten in Österreich“ von Kreutzer Fischer & Partner
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16.03.18 12:11:48
Beitrag Nr. 2.068 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.297.892 von GesundeSkepsis am 16.03.18 11:53:29
Zitat von GesundeSkepsis: Wer bitte schön stellt sich JETZT gegen einen solchen Chart?









Einfaches Einfügen von wallstreet:online Charts: So funktionierts.


Weiterhin: Rechtsrisiken (jeglicher Art, nicht nur BAH) kann NIEMAND seriös einschätzen. Wer auf so etwas setzt, kann statt Wertpapieren auch Lotto oder Scheine auf Pferderennen kaufen. Und Wer Lust hat, keine meine alten Posts von Ende 2017 rauskramen, wo ich gefragt habe, warum der Kurs bei 100 steht und nicht viel tiefer für ein Unternehmen, dass Dividende aus der Substanz zahlt etc. Ob ich etwas übersehen habe. Antwort war, dass man solche vorzüglichen Wachstumswerte nicht wie eine Toasterfirma mit Umsatz und Marge messen könne...woran denn sonst? Und wo wächst da der Umsatz nennenswert?

Und für die Hobby-Warren-Buffets, die nur auf Dividendenrendite schielen, sei als Lehrstück auf die publity AG verwiesen. Auch so ein Verein mit wenig Freefloat.....


Der letzte Satz mit dem "auch" war dann doch nicht ganz so richtig. Denn gerade das hat ACX ausgemacht in den vergangenen Jahren: Hohe Free Cashflows, da kaum Investitionen nötig sind. Das Argument mit aus der Substanz Dividende bezahlen ist auch schwachsinn, weil was sollen sie sonst mit dem Geld machen? ARP haben sie immer ausgeschlossen weil sie so den Streubesitz reduzieren würden, M&A macht aus ihrer Sicht keinen Sinn, also bleibt nur übrig es auszuschütten. Ansonsten liegt das Geld unverzinst rum. In der Vergangenheit hatte man dafür immerhin das Geld als Kredit an den Großaktionör gegeben aber hat das dann auf Wunsch der Investoren beendet. Da man aber nicht alles ausschüttet lässt man sich bewusst noch etwas Puffer und das finde ich durchaus seriös. Was ich nicht so seriös finde ist die öffentliche Kommunikationsstrategie was aktuelle Risiken angeht...da könnte man deutlich transparenter kommunizierenn aber das will man wohl nicht!
3 Antworten
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16.03.18 12:59:51
Beitrag Nr. 2.069 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.298.105 von Junolyst am 16.03.18 12:11:48Die Sonderdividenden für 2016 und 2017 erfolgen ja ausschließlich aufgrund Rückzahlung der Darlehen durch Betclic. Diese wurden zurückgeführt, weil Investoren das für transparenter gehalten haben.

Die ordentliche Dividende für 2017 wird um +20% gegenüber 2016 angehoben. Nur das sollte der Anleger messen. Eine Sondervididende aufgrund des oben genannten Falls würde ich anders als bei manch anderen Gesellschaften auch nicht als Dividende aus Substanz werten.

Man hätte gerne weiterhin 50 Mio. Darlehen draußen haben können (glaube das war mit knapp 6% verzinst und hat daher 3 Mio. p.a. eingebracht)
Avatar
16.03.18 17:31:44
Beitrag Nr. 2.070 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.298.105 von Junolyst am 16.03.18 12:11:48Ich glaube nicht, dass es ihm bei der Dividenden aus der Substanz darum ging, ob es gut oder schlecht wäre sie auszuschütten.

Natürlich ist es gut brachliegendes Geld auszuschütten, wenn man damit nicht besseres anzufangen weiß. Da in der Branche Übernahmen wohl kaum eine Rolle spielen, ist es schon okay die Sonderdividenden auszuschütten, erst recht in dem Zusammenhang Betclic.

Ich denk mal ihm ging es eher um die Bewertungsfrage (Multiplen im Vergleich zum EV), wenn man u.a aus der Substanz ausschüttet. Die Multiplen werden dann halt höher bei hypothetisch gleichbleibendem Erträgen zumindest. Da die Erträge im Normalfall bei BAH steigen, könnte der Effekt zwar kompensiert werden, aber im Zusammenhang mit dem gebrochenen Trend ist die psychologische Auswirkung dann stagnierenden Gewinnmultiplen nicht zu unterschätzen. Wobei aktuell vermutlich die aktuelle Debatte um Polen/Österreich bzw. den nationalistischen Interessen im allgemeinen, plus Charttechnik, wohl die Hauptrolle beim Kursverfall spielt.

Mittlerweile geht der Kursverfall ja so schnell, dass wir nur noch knapp 10% von der nächsten technischen Unterstützung entfernt sind. Insofern Licht am Ende des Tunnels.
1 Antwort
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16.03.18 19:12:15
Beitrag Nr. 2.071 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.301.561 von katjuscha-research am 16.03.18 17:31:44
Zitat von katjuscha-research: Insofern Licht am Ende des Tunnels.


Ich glaube leider, dass wir hier sukzessive nach unten rutschen...vom Unternehmen hört man nichts, GB wird erst noch veröffentlicht. Und dort wird es dann vermutlich im Risikobericht erwähnt ansonsten schweigt man zu dem Thema wsl wieder. Wie auch zu Polen - zumindest was öffentlich kommuniziert wird. Aber auch so hat man da ja nie wirklich gesagt um wie viel es geht, was bei Österreich aufgrund der einzelnen Aufsplittung nun zumindest etwas transparenter ist.

Ich glaub übrigens nicht dass es Multiplen gibt, zumindest nicht für diesen Zusammenhang ;)
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17.03.18 17:16:00
Beitrag Nr. 2.072 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.286.084 von Storchenstubn am 15.03.18 11:18:47Mit deiner Info hast du einige weniger gut informierte Aktionäre vor herben Verlusten bewahrt.
Ich habe auch erst kürzlich meinen Bestand abgebaut - von deinen Informationen hatte ich damals aber auch keine Ahnung. :rolleyes:
6 Antworten
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18.03.18 01:39:29
Beitrag Nr. 2.073 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.307.828 von valueanleger am 17.03.18 17:16:00
Drohendes IP-Blocking
Hey Leute, mal kühlen Kopf bewahren!

Bevor hier über eine Halbierung des Umsatzes durch das Vorgehen des Österreichischen Finanzministeriums usw. diskutiert wird - überlegt mal:

Welcher User lässt sich den von so einer albernen IP-Sperre abhalten?
In wenigen einfachen Schritten kann ja jedes Kind so ein IP-Blocking umgehen, die Tipps stehen ja öffentlich bei chip.de oder pc-praxis.de usw.

Das könnte auch erklären, warum es keinen Umsatzeinbruch wegen Polen kam.
Wer übrigens bet-at-home-Kunde ist, sieht das kürzlich ein Pole (!) Gewinner-des-Tages war. Zudem begegnet man ja ständig polinischen Kunden (das sind die mit der polnischen Flagge hinter dem Namen) im Onlineangebot von bet-at-home.
5 Antworten
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18.03.18 01:44:02
Beitrag Nr. 2.074 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.309.685 von bet_insider am 18.03.18 01:39:29
IP-Sperre Teil 2
Habe in pc-praxis sogar gelesen, dass, weil es so leicht ist, eine IP-Sperre zu umgehen, dies sogar nach dem aktuellen Wissensstand der Juristen nicht einmal ILLEGAL ist.

Falls es also wirklich zu einem solchen "dramatischen" Schritt in Österreich kommen sollte, ein IP-Blocking einzuführen, wird sich jeder Ösi-Kunde zu allererst ne App installieren bzw. auf dem PC die 5 Schritte der PC-Praxis durchführen und es wird einfach WEITERGEZOCKT!!!!
3 Antworten
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18.03.18 01:50:56
Beitrag Nr. 2.075 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.309.688 von bet_insider am 18.03.18 01:44:02
IP-Sperre Teil 3
Wahrscheinlich waren es absolute Computer-Analphabeten, die diesen kürzlichen Kurssturz bei der bet-at-home Aktie verursacht haben.

Die Netflix-Aktie geht auch nicht den Berg runter, nur weil einige US-Amerikanische-Serien oder Filme aufgrund einer IP-Sperre in manchen Länder "offiziell" nicht gesehen werden können.

FAZIT: Das österreichische Bundesfinanzministerium hat faktisch KEINERLEI Handhabe gegen uns angeblich bösen "illegalen" Online-Anbieter wie bet-at-home.
Wenn die Ösi-Casino-Austria-Monopolisten so dreist gegen das EU-Wettbewerbsrecht verstossen wollen, dann werden die sich wundern, wenn einfach munter weiter online gezockt wird. Wie sollen die das denn konkret verhindern??

Also keine Panik Leute. Der Umsatz wird in den kommenden Jahren steigen. Und 2018 wird erst mal ein neues Rekordjahr!
Stay strong - stay long!
2 Antworten
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18.03.18 01:54:19
Beitrag Nr. 2.076 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.309.694 von bet_insider am 18.03.18 01:50:56Das sollte übrigens KEIN Aufruf an alle Polen oder in Zukunft vielleicht auch Österreicher sein, das IP-Blocking einfach zu umgehen, okay! ;)
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18.03.18 01:57:26
Beitrag Nr. 2.077 ()
Drohendes IP-Blocking Hey Leute, mal kühlen Kopf bewahren! Bevor hier über eine Halbierung des Umsatzes durch das Vorgehen des Österreichischen Finanzministeriums usw. diskutiert wird - überlegt mal: Welcher User lässt sich den von so einer albernen IP-Sperre abhalten? In wenigen einfachen Schritten kann ja jedes Kind so ein IP-Blocking umgehen, die Tipps stehen ja öffentlich bei chip.de oder pc-praxis.de usw. Das könnte auch erklären, warum es keinen Umsatzeinbruch wegen Polen kam. Wer übrigens bet-at-home-Kunde ist, sieht das kürzlich ein Pole (!) Gewinner-des-Tages war. Zudem begegnet man ja ständig polinischen Kunden (das sind die mit der polnischen Flagge hinter dem Namen) im Onlineangebot von bet-at-home. 3 Antworten Avatar Bewertung: schrieb am 18.03.18 01:44:02 57.309.688 IP-Sperre Teil 2 Habe in pc-praxis sogar gelesen, dass, weil es so leicht ist, eine IP-Sperre zu umgehen, dies sogar nach dem aktuellen Wissensstand der Juristen nicht einmal ILLEGAL ist. Falls es also wirklich zu einem solchen "dramatischen" Schritt in Österreich kommen sollte, ein IP-Blocking einzuführen, wird sich jeder Ösi-Kunde zu allererst ne App installieren bzw. auf dem PC die 5 Schritte der PC-Praxis durchführen und es wird einfach WEITERGEZOCKT!!!! 2 Antworten Avatar Bewertung: schrieb am 18.03.18 01:50:56 57.309.694 IP-Sperre Teil 3 Wahrscheinlich waren es absolute Computer-Analphabeten, die diesen kürzlichen Kurssturz bei der bet-at-home Aktie verursacht haben. Die Netflix-Aktie geht auch nicht den Berg runter, nur weil einige US-Amerikanische-Serien oder Filme aufgrund einer IP-Sperre in manchen Länder "offiziell" nicht gesehen werden können. FAZIT: Das österreichische Bundesfinanzministerium hat faktisch KEINERLEI Handhabe gegen uns angeblich bösen "illegalen" Online-Anbieter wie bet-at-home. Wenn die Ösi-Casino-Austria-Monopolisten so dreist gegen das EU-Wettbewerbsrecht verstossen wollen, dann werden die sich wundern, wenn einfach munter weiter online gezockt wird. Wie sollen die das denn konkret verhindern?? Also keine Panik Leute. Der Umsatz wird in den kommenden Jahren steigen. Und 2018 wird erst mal ein neues Rekordjahr! Stay strong - stay long! 1 Antwort Avatar Bewertung: schrieb am 18.03.18 01:54:19 57.309.700 Das sollte übrigens KEIN Aufruf an alle Polen oder in Zukunft vielleicht auch Österreicher sein, das IP-Blocking einfach zu umgehen, okay! ;)

Bet-at-home springt locker ueber 40 Euro! | wallstreet-online.de - Vollständige Diskussion unter:
https://www.wallstreet-online.de/diskussion/baumansicht/1046…
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18.03.18 08:54:18
Beitrag Nr. 2.078 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.309.703 von bet_insider am 18.03.18 01:57:26Das ist doch nicht der Punkt, du Computerexperte.

Das wird doch bei Österreich anders laufen als bei Polen. In Österreich wird nur der Casino- und Poker-Bereich verboten, die Sportwetten jedoch nicht.

Daher werden sie für österreichische Kunden einfach den Casino- und Poker-Teil von der Website nehmen, weil sie die Sperre des Sportwetten-Bereichs nicht riskieren wollen. Genau das passiert bereits bei Tschechischen und soweit ich weiß auch bei Slowakischen Kunden.

Damit ist aber der Glückspiel-Umsatz von einem Tag auf den anderen weg. Österreich steht für 30% aller Kunden, und ca. die Hälfte davon ist Glücksspiel, daher geht es um 15% des Gesamtumsatzes (wie ca. letztes Jahr bei Polen).

Und ja, es ist toll, dass wir in einem Rechtsstaat leben und man rechtliche Schritte ergreifen kann. Bis man aber durch alle 3 Instanzen und beim EUGH durch ist dauert es 10 Jahre und in dieser Zeit gibt es diesen Umsatz einfach nicht und er kommt auch bei einem positiven Urteil für diese Zeit nicht zurück.
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18.03.18 09:50:01
Beitrag Nr. 2.079 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.309.694 von bet_insider am 18.03.18 01:50:56
Zitat von bet_insider: Das österreichische Bundesfinanzministerium hat faktisch KEINERLEI Handhabe gegen uns angeblich bösen "illegalen" Online-Anbieter wie bet-at-home.


Sie machen ja eine tolle Werbung für Ihr Unternehmen, unseriöser geht's kaum noch.
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18.03.18 11:39:59
Beitrag Nr. 2.080 ()
@ Joschka Schröder: als ob ich ein Mitarbeiter von BAH wäre...das mit dem "uns" war gestern Nacht wohl ein Verschreiber. Wollt ursprünglich was mit "uns"BAH-Usern schreiben.
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18.03.18 11:44:52
Beitrag Nr. 2.081 ()
@Storchnstubn: glaubst du wirklich, dass sich ein BAH-Kunde enttäuscht von seiner Online-Gaming-Leidenschaft abwendet und dann 10 Jahre lang wartet, bis es ein Urteil gibt, dass ihm das Gamblen wieder in Österreich, Tschechien oder sonstwo ermöglicht?
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18.03.18 11:49:17
Beitrag Nr. 2.082 ()
...und sich nur noch mit dem österreichischen Angebot von Sportwetten abfindet?

Sehr viel realistischer ist es, dass die User mittels Umgehen einer IP-Sperre einfach in das deutsche (oder falls keine Deutschkenntnisse) in das UK-Angebot "übersiedeln", wo das gesamte Sortiment available ist.

Das ist vergleichbar mit jemandem, der unbedingt einen Film streamen will, den es z.B. in Deutschland aufgrund von Urheberrechtsdingens nicht gibt.
3 Antworten
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18.03.18 11:51:41
Beitrag Nr. 2.083 ()
Könnte auch die Erklärung sein, warum es keinerlei nennenswerten Umsatzeinbruch wegen Polen (6. grösstes EU-Land!!!) gab.
Einige Polen benutzen wohl nun das deutsche Angebot.

So oder so ist dies natürlich unbefriedigend.

Deshalb bin ich mir sicher, dass es über kurz oder lang zu einer Liberalisierung des Marktes kommen wird oder zwangsläufig kommen muss.
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18.03.18 11:53:41
Beitrag Nr. 2.084 ()
Solche nationalen Tendenzen sind meines Erachtens ein verzweifeltes Aufbäumen von Casino-Austria usw. vor dem rasant wachsenden Angebot der viel besseren Konkurrenz

übrigens hier der Beweis mit dem polnischen User: www.bet-at-home.com/de/promotion/winneroftheday/3751
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18.03.18 12:11:30
Beitrag Nr. 2.085 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.309.685 von bet_insider am 18.03.18 01:39:29
Zitat von bet_insider: Hey Leute, mal kühlen Kopf bewahren!

Bevor hier über eine Halbierung des Umsatzes durch das Vorgehen des Österreichischen Finanzministeriums usw. diskutiert wird - überlegt mal:

Welcher User lässt sich den von so einer albernen IP-Sperre abhalten?
In wenigen einfachen Schritten kann ja jedes Kind so ein IP-Blocking umgehen, die Tipps stehen ja öffentlich bei chip.de oder pc-praxis.de usw.

Das könnte auch erklären, warum es keinen Umsatzeinbruch wegen Polen kam.
Wer übrigens bet-at-home-Kunde ist, sieht das kürzlich ein Pole (!) Gewinner-des-Tages war. Zudem begegnet man ja ständig polinischen Kunden (das sind die mit der polnischen Flagge hinter dem Namen) im Onlineangebot von bet-at-home.


Klar gab es einen Umsatzeinbruch in Polen, der ist nur nicht ersichtlich weil der durch Wachstum in anderen Regionen (insb. Dtl. + Österreich) ausgeglichen werden konnte. Natürlich kann man jetzt über die Definition von "Einbruch" sprechen aber das hat schon Umsatz gekostet.
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18.03.18 13:04:10
Beitrag Nr. 2.086 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.311.073 von bet_insider am 18.03.18 11:49:17Natürlich wird es das es geben. Es wird Leute geben, die damit aufhören, manche werden zu Sportwetten wechseln, manche werden zum Monopolisten wechseln, manche werden es mit VPN lösen.

Früher waren 40% aller Bet-at-home-Kunden Polen, jetzt sind nur noch ein paar in den Rankings auf der Seite zu finden. Also natürlich wurde da Umsatz verloren, aber mit Steigerungen in AT und DE kompensiert.
2 Antworten
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18.03.18 23:02:47
Beitrag Nr. 2.087 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.311.455 von Storchenstubn am 18.03.18 13:04:10Früher waren 40% aller Bet-at-home-Kunden Polen

woher hast Du diese Information. Ich dachte immer, dass Deutschland und Österreich für bet-at-home die größten Märkte waren.
1 Antwort
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19.03.18 09:37:40
Beitrag Nr. 2.088 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.314.531 von Hiberna am 18.03.18 23:02:47Alte Alexa.com-Checks. Umsatzmäßig war Polen nie der größte Markt, wegen der geringeren Kaufkraft, aber von der Anzahl an Nutzern waren sie die Nr. 1.
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19.03.18 11:22:16
Beitrag Nr. 2.089 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.286.084 von Storchenstubn am 15.03.18 11:18:47
Zitat von Storchenstubn: Es ist witzig wie in allen Foren über den Kursverlauf gerätselt wird, dabei ist es ganz einfach, man muss nur Österreichische Medien lesen:

in Österreich wird in wenigen Tagen ein Gesetzesentwurf in den Ministerrat kommen, der das Online-Glücksspiel abgesehen vom Monopol-Anbieter verbieten wird, inklusive Provider-Zwang zur IP-Adressen-Sperre.

Damit wäre das Online-Casino in Österreich, das für ein Drittel aller Bet-at-home-Kunden steht, zu schließen.

Sportwetten sind nicht betroffen, sollen aber höher besteuert werden.

Der erste Entwurf für das Verbot vom Online-Glücksspiel sah sogar eine Annullierung aller Verluste der letzten 30 Jahre vor! Wenn das so kommt, sind die österreichischen Online-Anbieter tot.

Sollte "nur" das Online-Casino-Verbot kommen wären wieder 15% vom Gesamtumsatz weg, wie letztes Jahr durch Polen. Dadurch würde die Firma wieder 1-2 Jahre zurückgeworfen werden.

Die Story besteht leider nur mehr aus dem Sportwetten-Teil. Langfristig werden die Online-Casinos eher überall verboten werden, auch in Deutschland, dem größten Markt.


Du hast hier wirklich grundsolide Recherche betrieben und viele, auch mich auf das Thema aufmerksam gemacht. Aber eines bleibt mir ein Rätsel: warum um alles in der Welt ist die Aktie in deinem wiki noch mit 20% gewichtet? Das macht für mich absolut keinen Sinn...
8 Antworten
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19.03.18 13:56:17
Beitrag Nr. 2.090 ()
Aber eines bleibt mir ein Rätsel: warum um alles in der Welt ist die Aktie in deinem wiki noch mit 20% gewichtet? Das macht für mich absolut keinen Sinn...

Zumal Strochenstubn am 14.3. und am 15.3. im wikifolio auch noch bet-at-home-Aktien zugekauft hat...:confused:
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19.03.18 14:04:29
Beitrag Nr. 2.091 ()
einfach unfassbar . hier wird gezockt ohne ende. 1500 verlust
1 Antwort
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19.03.18 14:12:20
Beitrag Nr. 2.092 ()
75 Euro...damit haben wir die 10% Dividendenrendite....
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19.03.18 14:26:45
Beitrag Nr. 2.093 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.318.965 von tchonia am 19.03.18 14:04:29
Zitat von tchonia: einfach unfassbar . hier wird gezockt ohne ende. 1500 verlust


Ich würde es nicht zocken nennen...eher einpreisen eines nun deutlich erhöhten Risikos.
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19.03.18 14:46:20
Beitrag Nr. 2.094 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.317.525 von Junolyst am 19.03.18 11:22:16Berechtigte Frage auf die es viele Antworten gibt:

- ich erwarte im Vorfeld der Dividende trotzdem wieder einen Kurs von 100, weil erfahrungsgemäß die Dividendengier höher ist als die Vernunft des Risikomanagements. Zusätzlich gibt es viele nicht-deutschsprachige Aktionäre, die von der Diskussion in Österreich nichts wissen

- ich kann mir auch einen kompletten Rückzieher des Finanzministeriums vorstellen, denn der Schutz eines privaten Monopolisten (Casinos Austria ist mittlerweile in tschechischer Hand) ist vor einem Höchstgericht nur schwer argumentierbar. Zusätzlich ist die Gaming-Industrie in Österreich ziemlich groß und das Killen von High Tech-Jobs sicher nicht populär. Ein neuer Gesetzesentwurf wurde bereits für die letzten beiden Wochen angekündgt und bis jetzt ist immer noch nichts da

- Deutschland wird als Markt für Bet-at-home immer wichtiger und hier erwarte ich keine regulatorischen Änderungen in den nächsten Jahren

- auch der Sportwettenbereich in der DACH-Region alleine rechtfertigt im Jahr 2022 wahrscheinlich einen Kurs von 150. Wachstumspotential der Sportwetten ist enorm, vor allem in Deutschland.

- ich bin in diese Aktie 2006 mit einem Durchschnittskurs von 8,5 eingestiegen und trotz aller regulatorischer Widrigkeiten hat es sich immer ausgezahlt ruhig zu bleiben, und das Unternehmen hat alle Rückschläge immer wieder kompensieren können.
7 Antworten
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19.03.18 15:26:38
Beitrag Nr. 2.095 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.319.457 von Storchenstubn am 19.03.18 14:46:20Deutschland wird als Markt für Bet-at-home immer wichtiger und hier erwarte ich keine regulatorischen Änderungen in den nächsten Jahren

meinst Du nicht, dass aus dem im nachfolgenden Link beschriebenen Urteil des BVerwG sich Einschränkungen für bet-at-home auch in Deutschland ergeben können:

https://www.presseportal.de/pm/53260/3892786
3 Antworten
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19.03.18 15:35:04
Beitrag Nr. 2.096 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.319.457 von Storchenstubn am 19.03.18 14:46:20
Zitat von Storchenstubn: - auch der Sportwettenbereich in der DACH-Region alleine rechtfertigt im Jahr 2022 wahrscheinlich einen Kurs von 150. Wachstumspotential der Sportwetten ist enorm, vor allem in Deutschland.


Wie soll das gehen? Das Wachstum wurde zuletzt beim Gaming erzielt...
2 Antworten
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19.03.18 15:40:48
Beitrag Nr. 2.097 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.320.072 von Junolyst am 19.03.18 15:35:04Das Sportwetten-Wachstum war immer in den Jahren der Fussball-Großereignisse und war in der Vergangenheit ebenso imposant.
1 Antwort
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19.03.18 15:44:02
Beitrag Nr. 2.098 ()
Raus Raus , ich sehe hier keine Änderung , die Richtung zeigt immer nach Süd
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19.03.18 15:47:35
Beitrag Nr. 2.099 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.320.129 von Storchenstubn am 19.03.18 15:40:48
Zitat von Storchenstubn: Das Sportwetten-Wachstum war immer in den Jahren der Fussball-Großereignisse und war in der Vergangenheit ebenso imposant.


Aber es steht nur für 50% ACX. Wenn nicht mal der ganze Laden aktuell 150€ fair value hat (m.E. zumindest), wie soll das dann fürs Sportwettengeschäft klappen?
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19.03.18 15:49:47
Beitrag Nr. 2.100 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.319.991 von Hiberna am 19.03.18 15:26:38Sorry, meine Aussage bezog sich nur auf Sportwetten. Online-Casino wird wohl überall verboten werden.

Ich gehe nur mehr von einem Zukunftsszenario Sportwetten DACH + Osteuropa aus. Auch dieses bietet genügend Potential für Wachstum.

Durch das Verbot von Online-Casinos werden viele Anbieter verschwinden, der Trend von Offline zu Online hält an und in diesem Szenario würde auch Rechtssicherheit durch Lizenzierung herrschen.

Wenn in AT und DE Online-Casino und Poker verboten werden gehen 30% des Gesamtumsatzes verloren. Das entspricht ca. dem Wachstum von zwei Fußball-WMs. Fußball-WM 2018 und 2022, daher erwarte ich, dass 2022 wieder das "alte" Umsatzniveau von 2017 erreicht werden kann.
2 Antworten
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19.03.18 15:53:58
Beitrag Nr. 2.101 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.320.240 von Storchenstubn am 19.03.18 15:49:47
Zitat von Storchenstubn: Sorry, meine Aussage bezog sich nur auf Sportwetten. Online-Casino wird wohl überall verboten werden.

Ich gehe nur mehr von einem Zukunftsszenario Sportwetten DACH + Osteuropa aus. Auch dieses bietet genügend Potential für Wachstum.

Durch das Verbot von Online-Casinos werden viele Anbieter verschwinden, der Trend von Offline zu Online hält an und in diesem Szenario würde auch Rechtssicherheit durch Lizenzierung herrschen.

Wenn in AT und DE Online-Casino und Poker verboten werden gehen 30% des Gesamtumsatzes verloren. Das entspricht ca. dem Wachstum von zwei Fußball-WMs. Fußball-WM 2018 und 2022, daher erwarte ich, dass 2022 wieder das "alte" Umsatzniveau von 2017 erreicht werden kann.


du bist bei -41% verlust in deinem Depot ... viellecht ist es jetzt Zeit für dich zu verkaufen.
1 Antwort
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19.03.18 16:06:38
Beitrag Nr. 2.102 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.320.282 von tchonia am 19.03.18 15:53:58Nein, das stimmt nicht, keine Sorge.

1. hat mein privates Depot nichts mit meinem Wikifolio zu tun

2. stimmt der Einstandskurs im Wikifolio nicht. Ich habe viel günstiger eingekauft, wollte im Juni 2017 einen Teilverkauf machen und habe die gesamte Menge "erwischt". Ich habe gleich wieder zurückgekauft, aber der Einstandskurs war dann natürlich der Neue. Hätte ich den Fehler gelassen und nicht gleich wieder eingekauft wäre ich besser ausgestiegen, das ist klar...

Ist alles bei meinem Wikifolio dokumentiert, kann man nachlesen.
Avatar
19.03.18 17:29:35
Beitrag Nr. 2.103 ()
Nur God und die Zocker wissen genau was hier los ist.
1 Antwort
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19.03.18 22:26:28
Beitrag Nr. 2.104 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.321.554 von tchonia am 19.03.18 17:29:35@tchonia:
Was hier los ist, ist doch klar: aus Angst vor der juristischen Situation wird BAH z.Z. aus vielen Depots geworfen.
Aber was ist mit Dir los ?
Willst Du mit Deinem Posts die Welt verbessern ?
:eek:
Oder hast Du seit heute eine Short-Position ?
:keks:
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20.03.18 08:48:21
Beitrag Nr. 2.105 ()
Tipico bekennt sich einmal zu Österreich, vielleicht ist das Lobbyieren im Hintergrund doch nicht so unerfolgreich?

Quelle:

https://kurier.at/sport/bundesliga/die-bundesliga-und-ihr-ka…
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21.03.18 19:11:21
Beitrag Nr. 2.106 ()
Tja wenn der schon verkauft

bet-at-home.com AG: Veröffentlichung gemäß § 40 Abs. 1 WpHG mit dem Ziel der europaweiten Verbreitung

http://www.dgap.de/dgap/News/pvr/betathomecom-veroeffentlich…
3 Antworten
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21.03.18 19:24:29
Beitrag Nr. 2.107 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.346.100 von Huusmeister am 21.03.18 19:11:21
Zitat von Huusmeister: Tja wenn der schon verkauft

bet-at-home.com AG: Veröffentlichung gemäß § 40 Abs. 1 WpHG mit dem Ziel der europaweiten Verbreitung

http://www.dgap.de/dgap/News/pvr/betathomecom-veroeffentlich…


Das ist auf jedenfall kein gutes Zeichen...Evtl. stockt er dafür bei Pferdewetten auf? Who knows
2 Antworten
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22.03.18 15:39:47
Beitrag Nr. 2.108 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.346.244 von Junolyst am 21.03.18 19:24:29Insiderverkäufe ja immer kein gutes Zeichen.

Mag aber auch mit dem aktuellen Engagement der WSS bei Athos zusammenhängen.
1 Antwort
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22.03.18 19:48:24
Beitrag Nr. 2.109 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.356.357 von Eastside_ am 22.03.18 15:39:47Dickinger ist schon lange kein Insider mehr, er ist schon vor Jahren aus dem Vorstand ausgeschieden und auch nicht im Aufsichtsrat.
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22.03.18 19:59:31
Beitrag Nr. 2.110 ()
kauforder bei 30 € steht spekuliere auf 25% dividendenrendite.
Avatar
23.03.18 09:47:32
Beitrag Nr. 2.111 ()
Na...da hatten wir die 1. kleine Dividendenjaegerkaufwelle.
2 Antworten
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23.03.18 17:32:07
Beitrag Nr. 2.112 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.365.138 von Snoopy9 am 23.03.18 09:47:32
Stichtag
Steht denn schon fest, wann der Stichtag für die Dividende ist?

Danke,
CC
1 Antwort
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24.03.18 08:32:06
Beitrag Nr. 2.113 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.371.603 von chickencoma am 23.03.18 17:32:07ja
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26.03.18 10:22:45
Beitrag Nr. 2.114 ()
Wird EX gehandelt am 23.Mai, Zahlung erfolgt am 25.Mai
Avatar
28.03.18 08:04:07
Beitrag Nr. 2.115 ()
Na herzlich Willkommen erste Dividendenjaeger.....

3. Angaben zum Mitteilungspflichtigen
Name: Registrierter Sitz und Staat:
Union Investment Privatfonds GmbH Frankfurt am Main
Deutschland

4. Namen der Aktionäre
mit 3% oder mehr Stimmrechten, wenn abweichend von 3.
 

5. Datum der Schwellenberührung:
23.03.2018

6. Gesamtstimmrechtsanteile
  Anteil Stimmrechte 
(Summe 7.a.) Anteil Instrumente 
(Summe 7.b.1.+ 7.b.2.) Summe Anteile 
(Summe 7.a. + 7.b.) Gesamtzahl Stimmrechte des Emittenten
neu 3,63 % 0,04 % 3,67 % 7018000
letzte Mitteilung n/a % n/a % n/a % /
Avatar
28.03.18 11:01:02
Beitrag Nr. 2.116 ()
Erst mal vielen Dank an Storchenstubn du hast mich vor großen Verlusten bewahrt die Gesetzesänderung in Österreich hatte ich null auf dem Schirm.

Nachdem ich selber noch etwas gesucht habe hab ich folgende Aussage gefunden:

Darin soll das Ministerium seinen Willen gegen ihrer Meinung nach illegale Online Glücksspielseiten mit Netzsperren vorzugehen bekräftigen. Die Arbeit müssen wohl die heimischen Netzprovider übernehmen. Verträge zwischen Anbietern und Spielern sollen für ungültig erklärt werden und Spieler so ihre Einsätze zurückfordern können. Begründet wird die Gesetzesänderung mit einer Verstärkung des Spielerschutzes.

https://de.pokernews.com/neuigkeiten/2018/03/alles-was-recht…

Wenn dies stimmen sollte wäre es noch mal deutlich schlimmer als ein reines IP-Blocking...
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28.03.18 11:15:08
Beitrag Nr. 2.117 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.407.711 von Basiswert am 28.03.18 11:01:02In der F.A.Z. war kürzlich sinngemäss zu lesen, das Land Hessen wolle Massnahmen gegen illegale, nicht-staatliche Wettanbieter wie bet-at-home ergreifen, da bei oddset die Gewinne wegbrächen und die Gelder an allen Ecken und Enden fehlten.
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28.03.18 11:52:49
Beitrag Nr. 2.118 ()
In der F.A.Z. war kürzlich sinngemäss zu lesen, das Land Hessen wolle Massnahmen gegen illegale, nicht-staatliche Wettanbieter wie bet-at-home ergreifen, da bei oddset die Gewinne wegbrächen und die Gelder an allen Ecken und Enden fehlten.

stand in dem FAZ-Beitrag, dass das Land Hessen auch das Segment Sportwetten bei bet-at-home verbieten möchte?
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28.03.18 13:07:10
Beitrag Nr. 2.119 ()
Hallo Leute

Also ich beobachte das Unternehmen ja schon eine ganze Weile und bin heute eingestiegen.
Warum bin ich eingestiegen....schon alleine die hohe Dividende von 7,50 Euro ist ja wohl ein Knaller + dieses Jahr ist Fußball WM und die Zahlen werden daher auch für 2018 gut ausfallen.
Für mich zählen einfach nur nackte Fakten und die haben für einen Einstieg gesprochen.
Der jetzige Kurs ist ein Witz und das die Aktie so gefallen ist, war und ist einfach unglaublich.
Ich rate daher sich ein paar Stücke ins Depot zu legen, so billig bekommt man diese Aktie bestimmt nicht mehr.
Und das mit den Diskussionen über Verbote etc. ....das ist alles nur Unfug bzw. rechtmäßig nicht zulässig.
Liebe Grüße Euer Nudossi73
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28.03.18 13:28:25
Beitrag Nr. 2.120 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.408.455 von Hiberna am 28.03.18 11:52:49Soweit ich mich erinnern kann, ging es sogar primär um Sportwetten, Online-Glücksspiele wurden aber auch erwähnt.
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28.03.18 13:59:14
Beitrag Nr. 2.121 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.409.397 von Nudossi73 am 28.03.18 13:07:10
Dividende
Eine Dividendenrendite von fast 11%!! Und eine herausragende Quote beim Eigenkapital, der Kurs unter 70 ist lächerlich...
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28.03.18 14:14:01
Beitrag Nr. 2.122 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.410.042 von Jobswunder am 28.03.18 13:59:14genauso ist das...und Union Invest ist nicht ohne Grund eingestiegen.
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28.03.18 17:10:47
Beitrag Nr. 2.123 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.409.397 von Nudossi73 am 28.03.18 13:07:10
Zitat von Nudossi73: Der jetzige Kurs ist ein Witz und das die Aktie so gefallen ist, war und ist einfach unglaublich.
Ich rate daher sich ein paar Stücke ins Depot zu legen, so billig bekommt man diese Aktie bestimmt nicht mehr.
Liebe Grüße Euer Nudossi73


Um das vorauszusagen benötigt man hellseherische Fähigkeiten .. die wir leider alle nicht besitzen.
Die Aktie war am Alltimehigh bei 150 deutlich überbewertet. Dieser Umstand und der drohende (und durchaus reale) gesetzliche Gegenwind haben die Aktie jetzt auf ein halbwegs faires Level (im Vergleich zur PeerGroup) zurückgestutzt.
Die sehr hohe Dividende wird den freien Fall vermutlich eindämmen. Wenn der Dax seine Unterstützung rund um 11800 Punkte aufgibt, wird man Kurse +/- 60 aber nicht ausschließen können.
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28.03.18 17:12:33
Beitrag Nr. 2.124 ()
Ich sehe das ähnlich, obwohl es mir schon im kleinen Finger gejuckt hat heute unter 69

Aber das geht mir momentan auch bei anderen so nicht nur hier.
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28.03.18 17:28:00
Beitrag Nr. 2.125 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.412.949 von 1erhart am 28.03.18 17:12:33Nicht falsch verstehen .. ich schätze die Aktie derzeit als durchaus interessant ein.

Aber auf die Aussage, dass man betathome bestimmt nicht mehr so billig bekommt, musste ich einfach antworten ;)
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28.03.18 17:29:41
Beitrag Nr. 2.126 ()
Ich verstehe das nicht falsch ganz im Gegenteil.
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28.03.18 23:28:38
Beitrag Nr. 2.127 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.409.397 von Nudossi73 am 28.03.18 13:07:10
Bin weiterhin skeptisch
1) Ich stelle mich ungern gegen solche starken Abwärtstrends, die keineswegs schon am Ende sind.
2) Freenet ist auch so ein gerne zitierter Dividendenkracher....darf sich jeder gerne den Chart anschauen. War billig, wurde jeden Tag noch billiger. Aktien, die gerade ein neues 52-Wochentief gemacht haben (BAH und/oder Freenet) UND unter ihrem 200-Tage Durchschnitt notieren, haben 90% Chance, weiter zu fallen - sagt wallstreet online

https://www.wallstreet-online.de/aktien/signale/top

3) Schätzungen der Dividende bei finanzen.net bei 5,04 Euro, aber ich bin da nicht auf dem aktuellen Stand, da mit BAH gerade nicht ins Haus kommt.

https://www.finanzen.net/schaetzungen/bet-at-homecom
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28.03.18 23:39:28
Beitrag Nr. 2.128 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.417.545 von GesundeSkepsis am 28.03.18 23:28:38Der Dividendenvorschlag ist 7,50!!! Bei den kolportierten möglichen Kursen von 60 Euro hätte man die Aktie nach acht Jahren stabiler Dividende umsonst...
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29.03.18 00:05:16
Beitrag Nr. 2.129 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.417.545 von GesundeSkepsis am 28.03.18 23:28:38Wie soll eine Aktie, die ein 52-Wochen-Tief markiert, denn nicht unter der 200 - Tage - Linie notieren? So was Dummes habe ich noch nie gelesen...
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29.03.18 00:19:04
Beitrag Nr. 2.130 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.417.602 von Jobswunder am 28.03.18 23:39:28In den nächsten acht Jahren eine stabile Dividende in Höhe von 7,50 EUR ... eine lustige Vision.

Fakt ist dass bet-at-home auf Basis der gegenwärtigen Unternehmensguidance mit etwa dem 15fachen Gewinn bewertet wird. Gäbe es keine politischen Risiken wäre das eine faire Bewertung (auf Basis anderer Pameter wie EV/EBIT
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29.03.18 00:31:50
Beitrag Nr. 2.131 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.417.788 von Joschka Schröder am 29.03.18 00:19:04- Fortsetzung -

auf Basis des EV/EBITDA (= 12 bis 13) sieht das schon anders aus (Aktie relativ teuer). Man sollte nicht vergessen, dass die Gewinne seit einigen Jahren quasi stagnieren und das Unternehmen kein Alleinstellungsmerkmal besitzt. Sollte es zu stärkeren politischen Reglementierungen kommen, wäre die Aktie noch immer deutlich zu teuer.
Besagtem Zeitungsbericht zufolge wäre ein Verbot privater Anbieter rechtlich unproblematisch, wenn der staatliche Anbieter (z.B. Oddset) bestimmte Massnahmen zur Suchtprävention ergreifen und durchsetzen würde.
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29.03.18 01:59:13
Beitrag Nr. 2.132 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.417.602 von Jobswunder am 28.03.18 23:39:28
Zitat von Jobswunder: Der Dividendenvorschlag ist 7,50!!! Bei den kolportierten möglichen Kursen von 60 Euro hätte man die Aktie nach acht Jahren stabiler Dividende umsonst...



Die Dividende wird zum Teil aus der Substanz bezahlt.

3 € normale Dividende entspricht auch etwa dem, was man aus dem operativen Geschäft heraus auszahlen kann. Wenn also die Gewinne stagnieren in den nächsten Jahren, liegt die DIV-Rendite wohl eher bei 4%. Auch noch gut, aber kein zwingender Grund für einen Kauf der Aktie.

Bei 59 € liegt aber eine gute technische Unterstützung. Von dortaus kann ich mir durchaus eine deutliche Gegenbewegung bis 75-80 € vor dem Dividendentermin vorstellen, aber mehr wird es wohl nicht werden, wenn die politische Seite nicht klarer wird.
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30.03.18 13:07:09
Beitrag Nr. 2.133 ()
Ein aktuelles Urteil der EU-Richter stelle „die Dienstleistungsfreiheit über Beschränkungen und den Schutz des Monopolisten“

Quelle und neue Infos zur Gesetzesnovelle in Ö: http://orf.at/#/stories/2432299/
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30.03.18 13:50:50
Beitrag Nr. 2.134 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.430.997 von Storchenstubn am 30.03.18 13:07:09Ein aktuelles Urteil der EU-Richter stelle „die Dienstleistungsfreiheit über Beschränkungen und den Schutz des Monopolisten

weiß jemand, wo und wie man den EU-Urteilstext lesen kann?

Ein Zeitungsbeitrag ist nicht sehr zuverlässig und es ist notwendig, den Urteilstext selbständig zu interpretieren.
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04.04.18 17:34:48
Beitrag Nr. 2.135 ()
Nehme nun auch Bet-at-home auf die Watchlist. ;)
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05.04.18 02:20:31
Beitrag Nr. 2.136 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.417.812 von Joschka Schröder am 29.03.18 00:31:50Aktuell scheint es Mode zu sein, mit den Maximalwerten der Unternehmensguidance zu rechnen und bei der KGV-Berechnung die Börsenkapitalisierung um Netcash zu bereinigen (wiederholt gesehen bei Börsenbriefen made in Austria). Dass derart progressive Ansätze angesichts der ungeheuren regulatorischen Unsicherheiten (dabei sollte man auch die Steuerproblematik nicht außer Acht lassen), sehr gewagt sind, liegt auf der Hand. Im Übrigen führt eine vollständige Netcash-Bereinigung zu Fehlern, weil ein Teil der Cashposition aus Kundengeldern besteht und ein weiterer Teil geschäftsnotwendig ist.
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