DAX+0,02 % EUR/USD-0,14 % Gold-0,37 % Öl (Brent)+1,81 %

tick Trading Software AG - 500 Beiträge pro Seite



Beitrag schreiben

Begriffe und/oder Benutzer

 

Bald haben wir das Listing der tick Trading Software AG

Die letzten Meldungen dazu

sino AG | High End Brokerage: Geplantes Listing des Beteiligungsunternehmens tick-TS AG: sino Beteiligungen GmbH platziert 175.000 tick-TS Aktien zu je 15 Euro

http://www.dgap.de/dgap/News/corporate/sino-high-end-brokera…

sino AG | High End Brokerage: Beteiligungsunternehmen tick-TS AG plant Börsenlisting im Frühjahr 2017 / sino beabsichtigt ein Private Placement von tick-TS Aktien

http://www.dgap.de/dgap/News/corporate/sino-high-end-brokera…
Das ging ja schneller als gedacht.
Wie ich schon im sino Sräd geschrieben habe, sehe ich den fairen Kurs eher bei 30 Euro.
Antwort auf Beitrag Nr.: 54.843.982 von Effektenkombinat am 02.05.17 09:17:26vor allem interessant für dividendenorientierte Langzeitaktionäre, wie mich :). Vollausschüttung in der Satzung verankert.



https://www.tick-ts.de/investor-relations.html
Antwort auf Beitrag Nr.: 54.844.228 von werthaltig am 02.05.17 09:50:30Einige der Investoren, welche zu 15 Euro je Aktie die Aktien die Aktien vorbörslich zugeteilt bekamen, nehmen nun Gewinne mit und verkaufen. Ich denke aber, dass das aktuelle Kursniveau mehr Chancen als Risiken beinhaltet :eek:
Antwort auf Beitrag Nr.: 54.844.315 von Ahnung? am 02.05.17 10:03:40
Zitat von Ahnung?: Einige der Investoren, welche zu 15 Euro je Aktie die Aktien die Aktien vorbörslich zugeteilt bekamen, nehmen nun Gewinne mit und verkaufen. Ich denke aber, dass das aktuelle Kursniveau mehr Chancen als Risiken beinhaltet :eek:


Man darf nicht vergessen, dass es hier auch noch Altaktionäre gibt, die sicher sehr viel weniger für die Aktie gezahlt haben. Auch diese werden möglicherweise Aktien abgeben wollen, sollte der Börsenkurs attraktiv genug sein.
An welchen Zahlen macht ihr denn alle fest, dass es sich aktuell um ach so günstige Kurse handeln soll???
Antwort auf Beitrag Nr.: 54.845.338 von MONOTONI am 02.05.17 12:23:36
Zitat von MONOTONI: An welchen Zahlen macht ihr denn alle fest, dass es sich aktuell um ach so günstige Kurse handeln soll???


Fintech-Unternehmen mit langjähriger, kontinuierlich steigender Gewinnentwicklung, für GJ 18/19 1,70 Euro Gewinn pro Aktie vorgesehen, Vollausschüttung. Reicht das nicht? :confused: Welches KGV gibst du denn so einem Unternehmen?
Antwort auf Beitrag Nr.: 54.846.043 von Effektenkombinat am 02.05.17 13:52:49Wie kommst du auf 1,7€ Gewinn? Und wie ist die Gewinnerwartung im laufenden Geschäftsjahr?
Antwort auf Beitrag Nr.: 54.846.529 von sdaktien am 02.05.17 14:59:501,70 euro gewinn je aktie (und damit auch 1,70 euro dividende) ist die prognose des vorstands für das jahr. laut 2015/16er geschäftsbericht (punkt 4.1 prognosebericht) wird eine steigerung des jü auf 1,4 mio euro erwartet = 1,40 euro eps.

welches kgv man dem zugestehen möge, weiss ich nicht. ein kursziel von 30 scheint mir derzeit doch etwas ambitioniert. die ganze sache ist auch nicht ohne risiken (wiederum siehe gb). ich bin aber heute bei 16,55 rein und freue mich auf ein langes und dividendenreiches aktionärsdasein...
Von 1,4€ auf 1,7€ wäre ein Plus von 20%. Das wär dann auch ein erster Anhaltspunkt für das KGV.

https://www.comdirect.de/inf/aktien/detail/news_detail.html?…

Aber wie gesagt, nur ein erster Anhaltspunkt. Laut der Meldung dürften weitere Gewinnsteigerungen nicht so einfach werden.
Ich würde ja gerne kaufen, leider kennt IB, das System vom Banx, die Aktie nicht :(
Guten Abend

Wir (siehe Profil) haben den Börsengang zum Einstieg genutzt.
5% Anteil unseres DEPOT "SPEKULATIV".

Ein erstes Kursziel sehen wir bei 25 EUR.

Gutes Gelingen allen Investierten.
@ all

Die Investors Relation Seite der Tick AG ist ja noch extrem rudimentär. Ich habe mir mal die Mühe gemacht, die Gewinnentwicklung über das Unternehmensregister herauszusuchen. Wenn man mit einer tollen Dividendenhistorie wirbt, dann sollte diese für Investoren auch leicht zu finden sein:


Geschäfts-             Jahresüberschuss           Dividende je
Jahresende der Tick AG in € Aktie
30.09.2006 248.156 0,24 €
30.09.2007 486.874 0,47 €
30.09.2008 760.090 0,72 €
30.09.2009 691.931 0,69 €
30.09.2010 788.087 0,78 €
30.09.2011 1.009.689 1,02 €
30.09.2012 947.892 0,95 €
30.09.2013 1.114.830 1,11 €
30.09.2014 1.163.048 1,16 €
30.09.2015 1.293.167 1,29 €
30.09.2016 1.274.420 1,26 €


Quelle: Jahresabschlüsse im Unternehmensregister

Ich würde mal sagen, auf den ersten Blick stagnieren die Gewinne nun seit drei Jahren etwas.

Noch eine eher technische, keine fundamentale, Analyse

Man muss sich das folgende mal auf der Zunge zergehen lassen: Gestern und heute wurden in Düsseldorf und Berlin insgesamt über 151.192 Tick-AG-Aktien gehandelt. Das sind satte 86,4 % (151.192 : 175.000) aller im Freefloat befindlichen Aktien! Das ist enorm viel und würde technisch gesehen mehr als einem Ausverkauf entsprechen.
Dazu muss man noch wissen. Die Sino AG hat wohl über 90 % der 175.000 Aktien, die sie vor dem Listing für 15 Euro verkauft hat, an die (besten) Sino-Kunden abgegeben. Nun sind Sino-Kunden nicht gerade dafür bekannt, dass sie Langfristinvestoren sind. Die Aktie stand gestern und heute nie unter 16,50 Euro. Sodass hier für die Sino-Kunden ein schneller Gewinn von 10 % auf die 15 Euro Einstand drin waren.
Und gemäß dem Sino Morning Newsletter von heute Morgen, war die Tick-TS Aktie gestern bei den Sino-Kunden auch die Aktie mit den meisten Trades !!! (noch vor Southern Lithium und der Allianz) und dem zweitmeisten Volumen (nach der Allianz und noch vor BMW).
Das ist meiner Meinung nach ein weiterer Hinweis dafür, dass die meisten Sino-Kunden ihre Tick-TS Aktien mit schönem Gewinn wieder verkauft haben. Käufer dürften vermutlich eher längerfristig orientierte Anleger gewesen sein. Dafür sprechen drei Dinge: Erstens gab es gleich zu Börsenbeginn gestern einen enormen Handel. Innerhalb von nur 3,5 Stunden wurden über 65.000 Aktien zu steigenden Kursen gekauft. Das sind über 37 % des Freefloats. Da wollte jemand unbedingt die Aktie haben und wusste offensichtlich Bescheid (wie viele Nicht-Sino-Kunden wussten denn schon von dem Listing?). Zweitens lagen die Blockgrößen einzelner Trades im Bereich von 1.000 bis 5.000 Aktien. Das sind nicht gerade die Volumina, mit denen Kleinanleger investieren. Und drittens wird man so eine Position wohl kaum nach ein paar Euro Kursanstieg wieder verkaufen können. Da muss man schon einen längeren Horizont haben.

Zusammenfassend lässt sich meiner Meinung nach sagen, dass wir gestern sicher einen technischen Ausverkauf hatten, weshalb das technische Rückschlagspotential erstmal gering sein dürfte. Damit sollte jetzt eine gute Basis für einen stabilen Aufwärtstrend bestehen. Zumal die Story bisher kaum bekannt sein dürfte. Welcher Börsenbrief - außer der Value Depesche - hat den schon über die Tick TS berichtet?

Die Value Depesche hatte gestern (um 17:40 Uhr) die Tick-TS als Hauptempfehlung in ihrer Ausgabe und hat die Aktie auch ins Musterdepot aufgenommen (siehe unten). Ich schätze mal, dass viele Leser der Depesche erst heute gekauft haben, denn gestern ist nach 17:40 Uhr nicht mehr so viel gehandelt worden.
Der Herausgeber der Value Depesche - Georg Pröbstl - bringt seine besten Empfehlungen meist ein paar Wochen später noch mal in der Euro am Sonntag oder einem anderen Börsenblättchen, was dann weitere Käuferkreise in die Aktie zieht. Wenn meine These mit den festeren Händen stimmt, werden die den Kurs dann peu à peu nach oben ziehen, weil das Angebot nun deutlich knapper sein dürfte.

MfG J:)E

Tick Trading Software AG – tick TS - Ein neuer Stern am Dividendenhimmel


02.05.2017 Value Depesche Nr. 18/2017 -- Seit heute wird Tick Trading Software AG an der Börse gehandelt. Das IT-Unternehmen ist auf dem Weg zum Top-Dividendenwert und könnte bald ins Visier von Dividendenjägern kommen.
Lange angekündigt, jetzt ist es passiert. Heute ging die Sino-Tochter tick TS – Tick Trading Software – via Listing an die Börse. Die Aktie des IT-Unternehmens wird in Berlin und Düsseldorf gehandelt. Erst vor einigen Wochen hatte der Mehrheitseigner, der börsennotierte Online-Broker Sino, 175.000 Aktie oder etwa 17,5% der rund 1,0 Millionen Aktien an Investoren zu 15 Euro umplatziert. Bereits der erste Kurs lag heute rund +10% über diesem Preis und jetzt zieht es die Aktie weiter hoch. Ich möchte Ihnen den Titel unbedingt ans Herz legen. Die Steigerungen dürften noch lange nicht das Ende der Fahnenstange sein: Es gibt hohe nachhaltige Gewinne und tick TS dürfte schon bald zum Dividendenüberflieger werden. Dazu kommt noch Phantasie. Aber der Reihe nach.
tick TS entwickelt und betreibt Front-Office-Lösungen für den Börsenhandel. Zur Produkt- und Angebotspalette zählen beispielsweise Handelsplattformen mit zahlreichen Funktionalitäten, Tools für Order Management oder Reporting, Möglichkeiten der Risikoüberwachung des Handels mit entsprechenden Börsenzugängen und der Bereitstellung von Börsenkursen. Über die Plattform können verschiedene Basiswerte wie Aktien, Devisen oder Futures gehandelt werden. Für die Kunden werden auch maßgeschneiderte Systeme entwickelt und diese können via Cloud von einer großen Nutzerzahl via Internet genutzt werden. Darüber hinaus ist tick TS als IT-Berater und Projektentwickler unterwegs und setzt auf das margenstarke Lizenzgeschäft. Zu den Kunden zählen nicht nur die auf Heavy Trader spezialisierte Sino AG, sondern eine Reihe von großen Finanzhäusern wie BNP, Credit Suisse, HSBC Trinkaus, Morgan Stanley oder Unicredit. Insgesamt sind mehr als 3000 tick TS-Handelsplattformen in Betrieb.
Der Clou an dem Geschäftsmodell: tick TS erhält für jeden Handelsmonitor Gebühren und bei Vertragslaufzeiten mit den Kunden oft über Jahre, sind die Einnahmen gut planbar. Wie ich höre, sind etwa 70% der Erlöse fix. Das bringt stabile Ergebniszahlen. So steigerte der Börsen-IT-Experte seinen Umsatz seit 2004 Jahr für Jahr und konnte die Erlöse alleine seit 2010 auf 4,9 Millionen Euro verdoppeln. Das Lizenzgeschäft ist margenstark und bringt tick TS regelmäßig eine Gewinnrendite nach Steuern im Bereich von etwa 25%. Im vergangenen Jahr 2015/16 per Ende September lag der Gewinn bei 1,24 Euro je Aktie. Bei praktizierter Vollausschüttung gab es entsprechend eine Dividende von 1,24 Euro – Rendite 7,1%.
Im laufenden Geschäftsjahr 2016/17 ist zwar wegen erhöhter Kosten im Zusammenhang mit dem Börsengang ein Gewinnrückgang in den Bereich von etwa 1,10 Euro zu erwarten und entsprechend eine leicht fallende Dividende. Mit seinem stabilen Geschäftsmodell und der nachhaltig hohen Ausschüttung von immer noch 6,3% zählt tick TS aber trotzdem zu den Top-Zahlern auf dem Kurszettel.
Es kommt jetzt aber sogar noch besser!
Denn gut informierte Kreise gehen davon aus, dass der Gewinn von tick TS bereits in zwei Jahren, in 2018/19, auf 1,70 Euro je Aktie klettern wird. Bei erneuter Vollausschüttung wären dann 1,70 Euro Dividende drin. Eine Rendite von 9,7% wäre fast einmalig auf dem Kurszettel. Zudem gibt es Wachstumsphantasie. Tick TS baut die Produktpalette etwa im Bereich mobiles Trading aus, dann wird der Vertrieb verstärkt und zunehmende regulatorische Anforderungen in der Finanzwelt eröffnen etwa über MIFID II weitere Geschäftsmöglichkeiten für tick TS. Dazu kommt noch Phantasie. Bei Banken steht aus Kostengründen Outsourcing auf dem Programm. Commerzbank etwa will Stellen streichen und wie ich höre die noch hausinterne Wertpapierabwicklung an einen Dienstleister auslagern. Gut informierte Kreise sehen da HSBC als einen Favoriten bei so einem Outsourcing-Deal. Das wäre spannend. Denn HSBC hält 17,9% an tick TS und es gibt personelle Verflechtungen. Im Falle eines Commerzbank-Outsourcing an HSBC könnten auch tick TS schöne Orders abgreifen.
Fazit: tick TS ist neu an der Börse, die hohe Dividendenrendite von 6,3% für 2016/17 haben deshalb im Moment nur wenige Anleger auf der Liste. Gibt es in zwei Jahren wie erwartet eine Rendite im Bereich von 10% - nachhaltig, mit wahrscheinlich weiter steigender Tendenz – dann dürfte die Aktie ins Visier von Dividendenjägern kommen. Schon in zwei bis drei Jahren sehe ich deshalb Kurse um 30 Euro. Gibt es Erfolge im Outsourcing-Deal, könnte das auch schneller gehen. Ich nehme die Aktie in das Depot auf.
Votum: Bereits für 2016/17 gibt es hohe Dividenden von 6,3%. In zwei Jahren erwarte ich sogar nachhaltige Zahlungen von rund 10%. Ich nehme die Aktie in das Depot auf.
Hohe Dividenden und Phantasie: Kommt es zum Outsourcing-Deal zwischen Commerzbank und HSBC,
könnten für tick TS schöne Aufträge abfallen.
Kennzahlen - Tick Trading Software AG
ISIN: DE 000 A0L A30 4
Internet: www.tick-ts.de
Gewinn*/Aktie 16/17: 1,10 €
Gewinn*/Aktie 17/18: 1,50 €
KGV* 2017/18: 11,7
Dividende*/Aktie 16/17: 1,10 €
Rendite* 2016/17: 6,3%
Eigenkapital je Aktie*: 2,50 €
Eigenkapital-Quote*: 73,0%
Kurs/Buchwert-Verhältnis KBV: 7,0
Börsenwert: 18,5 Millionen €
Kurs: 17,49 €
Ziel: 28,50 €
Stopp: 12,30 €
Antwort auf Beitrag Nr.: 54.858.703 von philojoephus am 03.05.17 21:00:06
Zitat von philojoephus: Man muss sich das folgende mal auf der Zunge zergehen lassen: Gestern und heute wurden in Düsseldorf und Berlin insgesamt über 151.192 Tick-AG-Aktien gehandelt. Das sind satte 86,4 % (151.192 : 175.000) aller im Freefloat befindlichen Aktien! Das ist enorm viel und würde technisch gesehen mehr als einem Ausverkauf entsprechen.


Einzig sino hat sich als Altaktionär verpflichtet, seine 25% zu halten. Von den andern Altaktionären sind solche Äußerungen nicht bekannt. Wir wissen also gar nicht, wie groß der Free Float ist.
Antwort auf Beitrag Nr.: 54.860.002 von Effektenkombinat am 03.05.17 23:50:47@ Effektenkombinat schrieb am 03.05.17 23:50:47 Beitrag Nr. 16

Guter Hinweis. Vielen Dank. Dann ist der Case natürlich nicht mehr ganz so stark. Wobei auch ein Börsenumsatz von 20 % des maximal möglichen Freefloats (151.192 : 754.875) technisch gesehen einem satten Ausverkauf entspricht. Und ich vermute, dass der tatsächliche Freefloat geringer sein dürfte.

Und natürlich bleibt das Argument bestehen, dass jemand unbedingt in die Aktie rein wollte. Ich kenne nicht so viele einfache Börsenlistings, würde aber vom Gefühl her sagen, dass es extrem ungewöhnlich ist, das gleich an den ersten zwei Listungstagen so ein massiver Umsatz stattfindet.

Als mögliches Vergleichsbeispiel fällt mir die DeFaMa (WKN A13SUL) ein, die am 13.07.2016 gelistet wurde. Von der Marktkapitalisierung und Vernetzung in der Nebenwerteszene durchaus mit der Tick TS vergleichbar. Der Freefloat betrug damals 1.475.000 Aktien (3.225.000 Aktien - 1.750.000 Aktien der Vorstände). Am ersten Börsentag sind - unter steigenden Kursen - 21.458 Aktien bzw. 1,5 % des Freefloats gehandelt worden. Bei der DeFaMa hat es - unter kontinuierlich steigenden Kursen - ziemlich genau 7 Monate (und eine 10 %ige KE) gedauert bis 20 % des ursprünglichen Freefloats an der Börse gehandelt wurden!

MfG J:)E
Ich rechne damit dass viele der gehandelten Aktien der letzten Tage in Händen von Fonds gelandet sind. Die sind bei der Zuteilung überhaupt nicht berücksichtigt worden. Hatten also nur die Wahl direkt welche zu kaufen. Ich meine wieviele Softwareaktien mit einem 10er KGV und 10% Dividendenrendite auf Basis 2019 gibt es schon am Markt. Schaut euch mal an mit welchen Multiples selbst solche Buden wie Mensch und Maschine mittlerweile gehandelt werden. Von qualitativ hochwertigen Aktien wie einer Nemetschek braucht man erst gar nicht anfangen. Selbst bei 30 Euro wäre Tick nicht sonderlich teuer im Vergleich. 70% wiederkehrende Umsätze hat auch nicht jeder.
Antwort auf Beitrag Nr.: 54.860.854 von philojoephus am 04.05.17 08:31:04
Zitat von philojoephus: @ Effektenkombinat schrieb am 03.05.17 23:50:47 Beitrag Nr. 16

Guter Hinweis. Vielen Dank. Dann ist der Case natürlich nicht mehr ganz so stark. Wobei auch ein Börsenumsatz von 20 % des maximal möglichen Freefloats (151.192 : 754.875) technisch gesehen einem satten Ausverkauf entspricht. Und ich vermute, dass der tatsächliche Freefloat geringer sein dürfte.

Und natürlich bleibt das Argument bestehen, dass jemand unbedingt in die Aktie rein wollte. Ich kenne nicht so viele einfache Börsenlistings, würde aber vom Gefühl her sagen, dass es extrem ungewöhnlich ist, das gleich an den ersten zwei Listungstagen so ein massiver Umsatz stattfindet.


Also der Investmentcase leidet meiner Meinung nach gar nicht. :) Die, die unbedingt raus wollten, dürften nun verkauft haben. Die erste Empfehlung in 'nem Börsenbrief gibt es auch schon. Da dürfte nach unten nicht mehr viel passieren und die Umsätze werden zurückgehen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 54.861.040 von Effektenkombinat am 04.05.17 08:52:19Was mir nicht gefällt ist die Meldung heute, dass ein Aufsichtsrat von Tick TS 2344 Aktien verkauft hat.
Antwort auf Beitrag Nr.: 54.874.366 von zak133 am 05.05.17 15:27:09
Zitat von zak133: Was mir nicht gefällt ist die Meldung heute, dass ein Aufsichtsrat von Tick TS 2344 Aktien verkauft hat.


Nee das waren rund 35.000 Aktien. :D . Es gab viele einzelne Nachrichten, wahrscheinlich hast du ein paar übersehen. Die Geschäfte bei sino laufen ja nicht mehr so gut und die Dividende ist da nicht mehr so üppig, da musste der sino Gründer halt ein paar seiner nun handelbaren tick ts Aktien zu Geld machen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 54.874.552 von Effektenkombinat am 05.05.17 15:49:12Wirkt aber schon eigenartig, wenn der Aufsichtsrat gleich größere Mengen Aktien verkauft.
Das er das Geld wohl braucht auch.
In der aktuellen Euro am Sonntag wird Tick TS als Value-Wert der Woche empfohlen. "Hat das Zeug zum Verdoppler" schreibt Herr Pröbstl.
Warnsignal: Der Vorstand verkauft!

a) Name
tick Trading Software AG

b) LEI
529900B3MHBIEC80SX97

4. Angaben zum Geschäft/zu den Geschäften

a) Beschreibung des Finanzinstruments, Art des Instruments, Kennung
Art: Aktie
ISIN: DE000A0LA304

b) Art des Geschäfts
Verkauf

c) Preis(e) und Volumen
Preis(e) Volumen
18,50 EUR 29507,50 EUR
18,20 EUR 4550,00 EUR
18,20 EUR 13631,80 EUR
18,10 EUR 13593,10 EUR
18,10 EUR 30009,80 EUR
18,00 EUR 33156,00 EUR
18,10 EUR 4905,10 EUR

d) Aggregierte Informationen
Preis Aggregiertes Volumen
18,1778 EUR 129353,3000 EUR

e) Datum des Geschäfts
2017-05-15; UTC+2

f) Ort des Geschäfts
Name: Freihandel Börse Düsseldorf
MIC: XDUS
Ich finde es auch mittlerweile ein Unding, wie hier geschmissen wird. Ich meine, wie blöde ist das denn? Das hätten die doch vor dem Börsenlisting geräuschlos erledigen können.
tick Trading Software AG: Matthias Hocke für weitere drei Jahre als Vorstand der tick Trading Software AG bestellt

http://www.dgap.de/dgap/News/adhoc/tick-trading-software-mat…
Mir erscheint dieser Titel übrigens auch ungewöhnlich günstig. Lt. Prognose im vorliegenden GB soll in 2017 ein Jahresüberschuss in Höhe von ca. 10% über dem des Vorjahres erreicht werden. Das sind 1,4 Mio. EUR bzw. 1,39 EUR je Aktie. Da die Satzung eine Vollausschüttung vorschreibt, wäre die Dividende gleichhoch. Demnach aktuell ein KGV von 12,6 und eine Div.-Rendite von 7,9%.

Der Titel hat offenbar gewisse Qualitätsmerkmale (s. Beitrag #15 von philojoephus) und mir kommen in der Gesamtheit keine ausreichenden Argumente in den Sinn, die einem Bewertungsmultiple in normaler Höhe entgegenstehen.

Im November sollen die vorläufigen Zahlen zum GJ 2017 veröffentlicht werden.
Prognose war 980 TEUR bis 1.150 TEUR, also gutes Ergebnis.
Dividendenrendite 6,5%


Düsseldorf, 17.11.2017

Die tick Trading Software AG (tick TS AG) hat das Geschäftsjahr 2016/2017 (01.10.2016 - 30.09.2017) nach dem vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss mit einem Jahresüberschuss von 1.100 TEUR abgeschlossen (nach 1.274 TEUR im Vorjahr). Der Gewinn pro Aktie beträgt 1,09 Euro, nach 1,26 Euro im letzten Geschäftsjahr. Das Ergebnis vor Steuern beläuft sich auf 1.616 TEUR nach 1.888 TEUR im Vorjahr.

Die Umsatzerlöse bei der tick TS AG lagen bei 5,039 Millionen Euro nach 4,776 Millionen Euro im Vorjahr (+5,50%). Die gesamten Verwaltungsaufwendungen der tick TS AG inklusive Abschreibungen lagen mit 3,57 Millionen Euro um 19,3% über denen des Vorjahres (2,99 Millionen Euro). Wesentliche Gründe für den Anstieg waren Aufwendungen im Zusammenhang mit dem Börsengang am 02.05.2017, dem Umzug des Unternehmens nach Düsseldorf und erhöhter Personalaufwand. Das operative Ergebnis der tick TS AG lag im abgelaufenen Geschäftsjahr bei 1.613 TEUR. Der Bilanzgewinn beträgt 1.198 TEUR.

Der Dividendenvorschlag von Vorstand und Aufsichtsrat für das abgelaufene Geschäftsjahr wird voraussichtlich 1,18 EUR betragen.

Weitere Informationen sind unter der folgenden Website verfügbar:

www.tick-TS.de

Ansprechpartner: Herr Gerd Goetz (Vorstand)

tick Trading Software AG / Berliner Allee 59 / 40212 Düsseldorf
WKN: A0LA30 / ISIN: DE000A0LA304
Email: info@tick-ts.de / Tel.: 0211/781767-0
Antwort auf Beitrag Nr.: 55.261.000 von Syrtakihans am 04.07.17 15:28:59
Zitat von Syrtakihans: Mir erscheint dieser Titel übrigens auch ungewöhnlich günstig. Lt. Prognose im vorliegenden GB soll in 2017 ein Jahresüberschuss in Höhe von ca. 10% über dem des Vorjahres erreicht werden. Das sind 1,4 Mio. EUR bzw. 1,39 EUR je Aktie. Da die Satzung eine Vollausschüttung vorschreibt, wäre die Dividende gleichhoch. Demnach aktuell ein KGV von 12,6 und eine Div.-Rendite von 7,9%.

Der Titel hat offenbar gewisse Qualitätsmerkmale (s. Beitrag #15 von philojoephus) und mir kommen in der Gesamtheit keine ausreichenden Argumente in den Sinn, die einem Bewertungsmultiple in normaler Höhe entgegenstehen.

Im November sollen die vorläufigen Zahlen zum GJ 2017 veröffentlicht werden.


Stimmt denn nun die Prognose vom Effektenkombinat oder die vom Syrtakihans?

Im Geschäftsbericht vom letzten Jahr stehen die 1,4 Mio. vom Syrtakihans drin, wir haben also eine klare Prognose-Verfehlung.

Ich finde auch keine Anpassung der Prognose, auf die sich Effektenkombinat womöglich bezieht oder worauf beziehst Du Dich, Effektenkombinat?
Antwort auf Beitrag Nr.: 56.390.842 von Der Tscheche am 07.12.17 14:54:19Zunächst wurde der GB 2016 mit der Prognose Jahresüberschuss +10% veröffentlicht. Dann entschied man sich für den Börsengang, worauf hin die Ergebnisprognose wegen daraus folgender zusätzlicher Aufwendungen im Mai 2017 auf "zwischen 0,98 Mio. Euro und 1,15 Mio. Euro" reduziert wurde.

Viel interessanter ist allerdings diese Meldung:

Commerzbank kooperiert mit HSBC bei Wertpapierabwicklung

December 07, 2017 04:41 ET (09:41 GMT)

FRANKFURT (Dow Jones)--Die Commerzbank kooperiert mit der deutschen Tochter der britischen Großbank HSBC bei der Wertpapierabwicklung. Deutschlands zweitgrößte Bank habe mit der HSBC Transaction Services GmbH eine strategische Partnerschaft in dem Bereich vereinbart. Im Zuge dessen werde die Commerzbank ihre Wertpapierabwicklung in ein neues Joint Venture auslagern, an dem die Frankfurter Bank einen 20-prozentigen Anteil halten werde.

Anfang 2020 soll das Gemeinschaftsunternehmen operativ startklar sein. Bis dahin werden auf beiden Seiten die technischen Voraussetzungen für die Datenmigration geschaffen, wie es weiter heißt. Ab 2018 soll eine Testphase den reibungslosen Start sicherstellen.

Die Commerzbank erhofft sich durch die Auslagerung Kosteneinsparungen und eine Vereinfachung von Prozessen. Die dafür notwendigen Investitionen und erwarteten Einsparungen sind bereits vollständig in der Planung der Strategie Commerzbank 4.0 enthalten, wie die Bank mitteilte. Ein Commerzbank-Sprecher wollte sich darüber hinaus nicht weiter äußern.

"Die strategische Partnerschaft mit der HSBC bei der Wertpapierabwicklung zahlt auf beide Ziele ein: Wir nutzen künftig eine der modernsten Wertpapierplattformen und erzielen klare Kostenvorteile", sagte Frank Annuscheit, Chief Operating Officer der Commerzbank.


Die Chancen dürften sehr gut stehen, dass in dem JV die jetzt von HSBC bereits eingesetzte Software von Tick TS ebenfalls zum Einsatz kommt.
Danke Dir Syrtakihans. Die Meldung bzw. Hugohebels Beitrag beim KC hatte mich hierher geführt sozusagen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 56.690.996 von Syrtakihans am 11.01.18 20:45:11
Zitat von Syrtakihans: Übrigens ist das zum Wechsel in den Primärmarkt erstellte Wertpapierprospekt veröffentlich worden unter http://www.tick-ts.de/en/facts-and-figures.html?file=files/t….


Interessanterweise werden unter den "bekannten" Aktionären die Erben von Herrn Wagner, dem verstorbenen Gründer und Vorstand nicht erwähnt. Ich bin bisher davon ausgegangen, dass die nicht verkauft haben.
Antwort auf Beitrag Nr.: 56.694.167 von Effektenkombinat am 12.01.18 09:33:46Ich hätte eigentlich auch erwartet, dass die Erbengemeinschaft (dem Vernehmen nach bestehend aus der Witwe und den beiden Kindern) weiterhin 12% hält. Es wäre aber auch denkbar, dass die mittlerweile verkauft haben. Erfahren hätte man dieses nicht unbedingt, da diese nicht DD-pflichtig sind. Über die Gesellschaft für industrielle Beteiligungen und Finanzierungen mbH dürfte übrigens der Anteil der HSBC gehalten werden.
Antwort auf Beitrag Nr.: 56.695.736 von Syrtakihans am 12.01.18 11:30:18
Zitat von Syrtakihans: Ich hätte eigentlich auch erwartet, dass die Erbengemeinschaft (dem Vernehmen nach bestehend aus der Witwe und den beiden Kindern) weiterhin 12% hält. Es wäre aber auch denkbar, dass die mittlerweile verkauft haben. Erfahren hätte man dieses nicht unbedingt, da diese nicht DD-pflichtig sind. Über die Gesellschaft für industrielle Beteiligungen und Finanzierungen mbH dürfte übrigens der Anteil der HSBC gehalten werden.


Ich nahm an, Herr Wagner hatte zu Lebzeiten 20% an tick, war mir aber nicht sicher. Wo hast du gelesen, dass die Fam. 12% hielt?
Antwort auf Beitrag Nr.: 56.696.285 von Effektenkombinat am 12.01.18 12:13:06Ich meine diese einmal vernommen zu haben, kann Dir aber keine Quelle mehr nennen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 56.696.531 von Syrtakihans am 12.01.18 12:34:16
Zitat von Syrtakihans: Ich meine diese einmal vernommen zu haben, kann Dir aber keine Quelle mehr nennen.


Geht mir genauso, wie gut dass ich nicht der Einzige bin, der Dinge vergisst :D
Antwort auf Beitrag Nr.: 56.391.673 von Syrtakihans am 07.12.17 15:45:22
Zitat von Syrtakihans: Die Chancen dürften sehr gut stehen, dass in dem JV die jetzt von HSBC bereits eingesetzte Software von Tick TS ebenfalls zum Einsatz kommt.


CBK und HSBC planen die Zusammenlegung der Wertpapierabwicklung. Kann Tick Trading dafür überhaupt geeignete Software liefern? Ich verstehe die auf der Website dargestellten Produkte so, dass diese im Handel (Front Office) eingesetzt werden. Wertpapierabwicklung (Back Office) wäre aber was anderes. Oder hab ich da etwas missverstanden?
Antwort auf Beitrag Nr.: 56.700.038 von Admiral377 am 12.01.18 16:56:57
Zitat von Admiral377:
Zitat von Syrtakihans: Die Chancen dürften sehr gut stehen, dass in dem JV die jetzt von HSBC bereits eingesetzte Software von Tick TS ebenfalls zum Einsatz kommt.


CBK und HSBC planen die Zusammenlegung der Wertpapierabwicklung. Kann Tick Trading dafür überhaupt geeignete Software liefern? Ich verstehe die auf der Website dargestellten Produkte so, dass diese im Handel (Front Office) eingesetzt werden. Wertpapierabwicklung (Back Office) wäre aber was anderes. Oder hab ich da etwas missverstanden?


Das Ereignis war ja in der Value Depesche Nr. 18/2017 von Georg Pröbstl als spekulatives Argument aufgenommen worden. Als die Spekulation dann tatsächlich aufging (Meldung vom 07.12.2017) erschien sie mir deshalb zunächst von Bedeutung.

Mittlerweile sehe ich es aber so, dass die Wertpapierabwicklung mit ihrem backoffice-Charakter überhaupt keine nennenswerte Schnittmenge mit den front-end-Lösungen von Tick TS liefert.
Danke!

Realistischer ist vermutlich, dass man aus MIFID II noch etwas Umsatz/Ergebnis gewinnen kann.
Der Aufsichtsrat verkauft die 2.000 Aktien, die er zu 15 Euro erworben hat, nun wieder zu 19 Euro. :rolleyes:
Antwort auf Beitrag Nr.: 56.743.797 von Effektenkombinat am 17.01.18 15:42:20
Zitat von Effektenkombinat: Der Aufsichtsrat verkauft die 2.000 Aktien, die er zu 15 Euro erworben hat, nun wieder zu 19 Euro. :rolleyes:


Ohne die Bremsklötze wäre der Kurs schon lange über 20.

Wirkt etwas als würde dem Verein - oder zumindest dem AR - etwas die Vision fehlen, respektive der Mut zur eigenen Courage. Ansonsten würden sie kaum so hausbacken agieren.

Grüsse Juergen
Antwort auf Beitrag Nr.: 56.743.935 von Eye2 am 17.01.18 15:49:55Insiderverkäufe praktisch zeitgleich mit Kaufempfehlungen von Börsenpostillen (Value Depesche/Investor Magazin) in illliquiden Titeln haben für mich ein gewisses Geschmäckle. Insbesondere wenn die Begründung eher undifferenziert (VD verwechselt Zielmarkt Wertpapierhandel mit Wertpapierabwicklung) oder nicht wirklich überzeugend ist (IM: "Dividende entschädigt für alles"). Vielleicht aber auch nur Anzeichen des allgemeinen Börsenbooms.
Antwort auf Beitrag Nr.: 56.801.830 von Admiral377 am 23.01.18 15:48:40
Zitat von Admiral377: Insiderverkäufe praktisch zeitgleich mit Kaufempfehlungen von Börsenpostillen (Value Depesche/Investor Magazin) in illliquiden Titeln haben für mich ein gewisses Geschmäckle. Insbesondere wenn die Begründung eher undifferenziert (VD verwechselt Zielmarkt Wertpapierhandel mit Wertpapierabwicklung) oder nicht wirklich überzeugend ist (IM: "Dividende entschädigt für alles"). Vielleicht aber auch nur Anzeichen des allgemeinen Börsenbooms.


Die ganzen Verkäufe derartig kurz nach dem IPO bis jetzt haben ein Geschmäckle, vielleicht sogar das IPO an Sino-Kunden selbst und machen einem das Vertrauen in den Laden schwer. Die ganzen Signale von Tick sagen - wir trauen uns selbst nicht besonders viel zu (vorausgesetzt man liest nicht "ist alles Nepp" aus den Signalen).

Das gilt auch für die meiner Meinung nach mindestens unglückliche Vorgabe einer Vollausschüttung, das zumindest mir signalisiert: "wir geben das Geld lieber den Aktionären, weil wir ja doch nichts damit anfangen können."

Mit positivem Willen betrachtet steht sich das Management (und damit die Firma?) selbst im Weg, ein wenig zwanghaft jeglichen Visionsansatz vermeidend. Früher oder später dürften sie dazu gewzungen werden.

Grüsse Juergen
Antwort auf Beitrag Nr.: 56.802.706 von Eye2 am 23.01.18 16:52:06Das Wichtigste ist aber es gibt eine Historie. Man kann sich die Abschlüsse der letzten zehn Jahre anschauen, das Geschäftsmodell funktioniert, wächst und erzeugt hohe Cashflows. Das ist erstmal entscheidend aus Investorensicht. Über das ungeschickte Vorgehen der Insider, naja, das ist wieder eine andere Seite. warum man die Pakete nicht einfach mal umplatziert ausserbörslich erschließt sich mir nicht.

Gerade die Vollausschüttung ist ja das Tolle. Wofür braucht eine Softwarecompany mit 3/4 wiederkehrendem Umsatz denn hohe Cashbestände? Wenn sie extern nicht wachsen möchte wäre das Geld auf dem Konto zu horten bei Minuszinsen sicherlich keine gute Lösung.

Zitat von Eye2:
Zitat von Admiral377: Insiderverkäufe praktisch zeitgleich mit Kaufempfehlungen von Börsenpostillen (Value Depesche/Investor Magazin) in illliquiden Titeln haben für mich ein gewisses Geschmäckle. Insbesondere wenn die Begründung eher undifferenziert (VD verwechselt Zielmarkt Wertpapierhandel mit Wertpapierabwicklung) oder nicht wirklich überzeugend ist (IM: "Dividende entschädigt für alles"). Vielleicht aber auch nur Anzeichen des allgemeinen Börsenbooms.


Die ganzen Verkäufe derartig kurz nach dem IPO bis jetzt haben ein Geschmäckle, vielleicht sogar das IPO an Sino-Kunden selbst und machen einem das Vertrauen in den Laden schwer. Die ganzen Signale von Tick sagen - wir trauen uns selbst nicht besonders viel zu (vorausgesetzt man liest nicht "ist alles Nepp" aus den Signalen).

Das gilt auch für die meiner Meinung nach mindestens unglückliche Vorgabe einer Vollausschüttung, das zumindest mir signalisiert: "wir geben das Geld lieber den Aktionären, weil wir ja doch nichts damit anfangen können."

Mit positivem Willen betrachtet steht sich das Management (und damit die Firma?) selbst im Weg, ein wenig zwanghaft jeglichen Visionsansatz vermeidend. Früher oder später dürften sie dazu gewzungen werden.

Grüsse Juergen
Antwort auf Beitrag Nr.: 56.802.868 von hugohebel am 23.01.18 17:04:59
Zitat von hugohebel: Das Wichtigste ist aber es gibt eine Historie. Man kann sich die Abschlüsse der letzten zehn Jahre anschauen, das Geschäftsmodell funktioniert, wächst und erzeugt hohe Cashflows. Das ist erstmal entscheidend aus Investorensicht. Über das ungeschickte Vorgehen der Insider, naja, das ist wieder eine andere Seite. warum man die Pakete nicht einfach mal umplatziert ausserbörslich erschließt sich mir nicht.

Gerade die Vollausschüttung ist ja das Tolle. Wofür braucht eine Softwarecompany mit 3/4 wiederkehrendem Umsatz denn hohe Cashbestände? Wenn sie extern nicht wachsen möchte wäre das Geld auf dem Konto zu horten bei Minuszinsen sicherlich keine gute Lösung.


Ja und nein. Zunächst einmal ist schon etwas an positivem Willen notwendig, um die Verkäufe des ARs/Vorstandes als "ungeschickt" zu klassifizieren. Sobald jemand argumentiert "ha, die wissen schon warum sie verkaufen", bin ich als Anleger sofort in der Defensive, insbesondere wenn man sich vor Augen hält dass seit einem Dreivierteljahr durch die Verkäufe jedes Atemholen des Kurses abgewürgt wird.

Die Tatsache, dass man extern nicht wachsen will beurteile ich nicht mit einem "naja, ist halt so" sondern klar negativ. In Zusammenspiel mit den vielen Verkäufen wirft es halt die Frage auf, ob man überhaupt wachsen will.

Klar, das Geschäftsmodell funktioniert, aber mit der kleinsten Störung im System ist man mit den strategischen Einschränkungen schnell in einer Sackgasse.

Normalerweise langt ein funktionierendes aber wachstumsarmes Geschäftsmodell für mich persönlich nicht aus für ein Investment. Ich bin trotzdem mit - überschaubaren Stake - investiert, vielleicht weil ich der Meinung bin, dass die kopflastige Herangehensweise so oder so nicht haltbar ist und man früher oder später sowieso zu einer weltnäheren Philosophie wechselt.

Vielleicht muss sich die Firma auch nur etwas von der Glucke Sino emanzipieren. Keine Ahnung.

Grüsse Juergen
Antwort auf Beitrag Nr.: 56.801.830 von Admiral377 am 23.01.18 15:48:40
Zitat von Admiral377: Insiderverkäufe praktisch zeitgleich mit Kaufempfehlungen von Börsenpostillen (Value Depesche/Investor Magazin) in illliquiden Titeln haben für mich ein gewisses Geschmäckle. Insbesondere wenn die Begründung eher undifferenziert (VD verwechselt Zielmarkt Wertpapierhandel mit Wertpapierabwicklung) oder nicht wirklich überzeugend ist (IM: "Dividende entschädigt für alles"). Vielleicht aber auch nur Anzeichen des allgemeinen Börsenbooms.


Insidergeschäfte haben nun mal immer ein gewisses Geschmäckle. Allerdings ist es vermutlich ausschließlich der Wille dieser Insider (und Altaktionäre) zum Verkauf, welcher überhaupt erst den Anlass lieferte eine Börsennotierung aufzunehmen.
Was mich an dem Papier stört ist die Abhängigkeit des einzelnen Kunden und die kleine Produktpalette, was ist wen die Großbank zu einem anderem Mandat wechselt wegen der Verschlankung von Porzessen..?
Von den deutlich gestiegenen Handelsumsätzen an den Börsen sollte auch Tick-TS profitieren können. Mehr Umsatz braucht mehr Händler braucht mehr Handelsplätze die von Tick-TS ausgestattet werden.

Da man schön in der Cloud skaliert könnte sowas überproportional aufs Ergebnis durchschlagen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.419.696 von InvesterFiesta am 29.03.18 09:40:37
HV Tick trading
Es gibt einen ausführlichen Bericht auf gsc-research
-----------
HV-Bericht tick Trading Software AG
Entwickler von Börsen- und Handelssystemen glänzt mit üppiger Dividende
------------

Aus verständlichen Gründen möchte ich diesen hier nicht reinkopieren, aber es sei erwähnt dass der Vorstand (Herr Götz) für das kommende Jahr einen Gewinn von mindestens Euro 1,25 erwartet, für das darauf folgende sogar bis 1,9 Euro/Aktie. Da ja in der Satzung Vollausschüttung verankert ist, kann sich die Dividende nun jeder selbst ausrechnen:D
"Ebenso... war ... aufgefallen, dass einige Altaktionäre seit der Notierungsaufnahme immer wieder Aktien verkauft haben. Dies machte .. keinen sonderlich guten Eindruck. Zu diesen privaten Dispositionen von Vorstands- oder Aufsichtsratsmitgliedern wollte sich keines der Organmitglieder äußern."

Der Vorstand hat verkauft und will sich nicht dazu äußern? :rolleyes:
Verkäufe der Vorstände
Zu diesem Thema wird immer viel erzählt und mir etwas zu einseitig.

Man muss bedenken, dass viele alte Anteilseigner nun schon Jahre in dem Investment hingen. Das natürlich auch aus gutem Grund.

Ich kann mir aber ebenso vorstellen, das aus Gründen von Risiko und Diversifizierung, sich der Ein oder Andere für eine Reduzierung der Beteiligung entschieden hat.

Das muss nicht immer per se schlecht sein, sondern es ist ja durchaus möglich, dass man einfach Liquidität für andere Dinge freisetzt.

Richtiger Verkaufsdruck kommt ja auch nicht auf und das Material wurde ja doch bereitwillig vom Markt aufgenommen.

Ich gehe ferner davon aus, dass man strategisch die Weichen für eine positive Zukunft gestellt hat.
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.470.903 von MRSAP am 05.04.18 15:33:37
Zitat von MRSAP: Zu diesem Thema wird immer viel erzählt und mir etwas zu einseitig.

Man muss bedenken, dass viele alte Anteilseigner nun schon Jahre in dem Investment hingen. Das natürlich auch aus gutem Grund.

Ich kann mir aber ebenso vorstellen, das aus Gründen von Risiko und Diversifizierung, sich der Ein oder Andere für eine Reduzierung der Beteiligung entschieden hat.

Das muss nicht immer per se schlecht sein, sondern es ist ja durchaus möglich, dass man einfach Liquidität für andere Dinge freisetzt.


Es macht einen schlechten Eindruck - und das reicht auch. Hinzu kommt, dass man sich auf Nachfrage nicht dazu äußert. Noch schlechter. Außerdem hätte man diese Verkäufe sehr gut vorbörslich abwickeln können, dann wäre das überhaupt nicht weiter aufgefallen. Aber nein, man muss nach dem Listing anfagen, die Stücke abzuladen. Das finde ich halt einfach dumm.
DGAP-Media / 26.04.2018 / 13:50


Pressemitteilung

tick-TS AG, Düsseldorf


Lang & Schwarz setzt fürs Market-Making auf TradeBase MX von der tick-TS AG


26.04.2018


Das LS TradeCenter der Lang & Schwarz AG, Düsseldorf, startete am 16. April 2018 als alleiniger Market Maker erfolgreich den Relaunch des BX-Swiss Marktplatzes. »Für diese Tätigkeit setzen wir - wie auch an der Wiener Börse - auf die äußerst leistungsstarke Market-Making-View der TradeBase MX Plattform von tick-TS«, so Carsten Lütke-Bornefeld, Leiter des LS TradeCenters.


Harald Schnabel, CEO der BX Swiss, kommentiert: »Wir freuen uns sehr über die qualitativ hochwertige Softwarelösung, die passgenau und fristgerecht installiert werden konnte.«


Das Market-Making-Modul der TradeBase MX Plattform bietet tick-TS Kunden die Möglichkeit, die Tätigkeit eines Market Makers bzw. Designated Sponsors an zahlreichen Handelsplätzen im In- und Ausland auszuüben.


»Wir haben zum Relaunch der BX-Swiss nachhaltig in die Performance des TradeBase MX Market-Making-Moduls investiert, um den hohen Ansprüchen aller Beteiligten gerecht zu werden«, erklärt Matthias Hocke, CEO der tick Trading Software AG.


Dieser leistungsfähige Software-Baustein zur Erstellung von Quotes ist nahtlos in das aktuelle tick-TS Handelsfrontend TBMX integriert. Mit den Parametern BID, ASK und MIDPOINT lassen sich Quotes schnell und einfach einstellen, ändern oder löschen. Genauso komfortabel werden Spreads der Marktlage angepasst. Für die automatische Löschung von Quotes bei Teilausführungen sorgt das Feature »Hit on Fill«.


Neben der Normalisierung von unterschiedlichsten Markt- und Brokerschnittstellen, bietet die TradeBase MX Order-Routing-Plattform dem Anwender ein international bewährtes Paket aus Risiko-, Back-Office- und Compliance-Funktionen sowie white-label-fähigen Oberflächen.
Sehe die Meldung auch positiv.
TICK Trading ist eine stinklangweilige Dividendenperle - und das ist gut so. :cool:
Ja würde es allerdings begrüßen wenn man nicht nur einen Kunden hätte der 50% des Gesamtgewinns ausmacht.. gibt so viele Börsen und handelsräume auch im Ausland
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.637.527 von InvesterFiesta am 26.04.18 17:58:19Ist dem so? Im GB hierzu steht wie folgt:

"Die tick Trading Software AG vertreibt ihre Software und Services an institutionelle Kunden sowohl zur eigenen Nutzung als auch zur Sublizenzierung zum Beispiel an deren Brokerage-Kunden. Die drei
wichtigsten Kunden sind die sino AG mit der rund 22% der Umsatzerlöse erzielt wurden, die HSBC
Trinkaus & Burkhardt AG (rund 19%) und die comdirect bank AG (knapp 15%). Der restliche Anteil
von gut 44% basiert auf Umsatzerlösen mit weiteren Kunden, von denen rund 75% im Inland und
knapp 25% im Ausland ansässig sind."




Zitat von InvesterFiesta: Ja würde es allerdings begrüßen wenn man nicht nur einen Kunden hätte der 50% des Gesamtgewinns ausmacht.. gibt so viele Börsen und handelsräume auch im Ausland
Oh dann hatte ich mich damals wohl verlesen, heißt wohl aufstocken für mich.. :)
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.636.318 von valueanleger am 26.04.18 16:24:14
Wachstum und Dividende
Zitat von valueanleger: TICK Trading ist eine stinklangweilige Dividendenperle - und das ist gut so.


Ich bin nun auch investiert - und zwar, weil ich TT nicht nur für eine wahre Dividendenperle halte, sondern wegen der parallel vorhandenen Wachstumsmöglichkeiten. Schaut Euch mal den Ausblick im Geschäftsbericht an - und die Meldung aus der Schweiz kam sogar erst später oben drauf.

Wachstum und dicke Dividende schließen sich hier deshalb nicht aus, weil das Geschäft so hervorragend skalierbar ist. Software weiterzuverbreiten ist bekanntlich mit äußerst niedrigen Grenzkosten und Investitionskosten verbunden. Daher können die Gewinne deutlich überproportional zum Umsatz wachsen - als reines Träumchen scheint mir diese Aktie, und ich freue mich über den günstigen Einstieg. Erstaunlich, dass die Kurse nicht längst deutlich über 20 Euro liegen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.696.522 von imperatom am 04.05.18 16:07:28Hallo imperatom,
es wirklich schwer zu verstehen warum die Aktie nichts ins laufen kommt? :confused:
Ich kann es mir nur wegen der Unbekanntheit der Aktie erklären.
Zu 17€ ist Aktie weiterhin ein Schnäppchen.

Gruß
Value
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.705.901 von valueanleger am 07.05.18 06:14:54
Zitat von valueanleger: Hallo imperatom,
es wirklich schwer zu verstehen warum die Aktie nichts ins laufen kommt? :confused:
Ich kann es mir nur wegen der Unbekanntheit der Aktie erklären.
Zu 17€ ist Aktie weiterhin ein Schnäppchen.

Gruß
Value


Die Aktie hatte ja keinen guten Start mit den Insiderverkäufen. Da werden sich viele fragen, warum soll ich hier kaufen, wenn Leute die den Laden besser kennen, verkaufen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.706.183 von Effektenkombinat am 07.05.18 07:59:58Tick hatte ja kein IPO sondern nur ein Listing eben mit der Absicht das die Altaktionäre dann auch mal ein paar Aktien verkaufen können. Dafür wurde auch kein neues Geld eingesammelt. Ich kann durchaus nachvollziehen das die Altaktionäre nach 15 Jahren auch mal etwas Kasse machen möchten um ihr Verrmögen zu diversifizieren. Zuletzt war das aber etwas ungeschickt da die Aktie sonst sicher schon über 20 Euro wäre.



Die Aktie hatte ja keinen guten Start mit den Insiderverkäufen. Da werden sich viele fragen, warum soll ich hier kaufen, wenn Leute die den Laden besser kennen, verkaufen.[/quote]
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.706.366 von hugohebel am 07.05.18 08:29:47
Zitat von hugohebel: Tick hatte ja kein IPO sondern nur ein Listing eben mit der Absicht das die Altaktionäre dann auch mal ein paar Aktien verkaufen können. Dafür wurde auch kein neues Geld eingesammelt. Ich kann durchaus nachvollziehen das die Altaktionäre nach 15 Jahren auch mal etwas Kasse machen möchten um ihr Verrmögen zu diversifizieren.


Ich kann das als Argument nicht gelten lassen. Die Altaktionäre hätten - genauso wie es Altaktionär sino getan hat - einen beliebigen Teil ihrer Aktien vor dem Listing abgeben können. Ich sehe keinen Grund, warum man erst listet und dann abverkauft. Auch aus dem Familienkreis des verstorbenen Gründers scheint es Verkäufe gegeben zu haben. Alle diese Aktien müssen von privaten oder semiprofessionellen Anlegern aufgenommen werden, für Instis ist der Laden ja viel zu klein.
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.775.153 von InvesterFiesta am 16.05.18 18:46:06@ InvestorFiesta schrieb am 16.05.18 18:46:06 Beitrag Nr. 68

vielleicht weil von dem Unternehmen nicht viel zu erfahren ist, wenn man mal eine Anfrage stellt? Und auch sonst wenig über das Geschäft herauszufinden ist, weil es so ein Nischenprodukt ist?
Und der Abverkauf der Organe nicht gerade förderlich für das Vertrauen der Aktionäre ist?

Die heute gemeldeten Zahlen waren jedenfalls gut.

Frohe Pfingsten wünscht

J:)E

tick Trading Software AG: Halbjahresergebnis GJ 2017/2018 - Ergebnis vor Steuern: 746 TEUR - Ergebnis nach Steuern: 523 TEUR

18.05.2018 / 17:47 DGAP-News Düsseldorf -- Die tick Trading Software AG (tick-TS AG) hat das erste Halbjahr des Geschäftsjahres 2017/2018 (01.10.2017 - 31.03.2018) nach dem heute aufgestellten Halbjahresabschluss mit einem Halbjahresüberschuss von 523 TEUR [0,52 €/Aktie] abgeschlossen (ggü. 376 TEUR im Vorjahr/+39 %). Das Ergebnis vor Steuern beläuft sich auf 746 TEUR nach 554 TEUR im Vorjahr [+34,6 %].
Die Umsatzerlöse lagen im ersten Halbjahr bei 2.846 TEUR nach 2.216 TEUR im Vorjahr (+ 28,4%). Die gesamten Verwaltungsaufwendungen der tick-TS AG inklusive Abschreibungen lagen mit 2.178 TEUR um 27,2% über denen des Vorjahreszeitraumes (1.712 TEUR). Wesentliche Gründe für den Anstieg waren erhöhte Personalaufwände und Aufwände im Personalrecruiting aufgrund der Erweiterung des Teams sowie Aufwendungen durch die Verlegung des Firmensitzes nach Düsseldorf am Ende des letzten Geschäftsjahres und durch den bis zum Geschäftsjahresende 2022/2023 laufenden Vertrag über das Mietobjekt in Sprockhövel. Die daraus resultierende zusätzliche Mietbelastung wurde mit einer Drohverlustrückstellung in Höhe von 130 TEUR bewertet, da die prognostizierten Erlöse der Untervermietung bisher nur teilweise erreicht werden konnten.
Unter der Annahme eines stabilen Umfelds ist der Vorstand vorsichtig optimistisch, im Geschäftsjahr 2017/2018 den prognostizierten Jahresüberschuss in einer Spanne von 1.250 - 1.500 TEUR und den im Geschäftsjahr 2018/2019 prognostizierten Jahresüberschuss in einer Spanne von 1.500 TEUR - 1.900 TEUR jeweils im unteren Bereich erreichen zu können. Das Erreichen der Planzahlen ist unter anderem abhängig von der Realisierung größerer Projekte und wurde durch die Eröffnung des Insolvenzverfahren der Dero Bank AG als einer der Top10 Kunden und der Kündigung weiterer Kunden.
"Auch durch die Verlegung unseres Geschäftssitzes nach Düsseldorf haben wir die Attraktivität für neue Mitarbeiter weiter erhöhen können. Wir konnten bereits weitere IT-Spezialisten für die tick-TS AG gewinnen und sind optimistisch, im Wettbewerb mit grösseren Unternehmen um die besten Experten weiter gewinnen zu können. Unsere Kooperation mit der DSW, einem führenden Anbieter von Banksoftware, hat bereits zu ersten Lizenzverträgen und weit fortgeschrittenen Verhandlungen mit weiteren Banken geführt", so Gerd Goetz, Vorstand der tick-TS AG.
Detaillierte Informationen zum Halbjahresabschluss werden im Halbjahresbericht im Juni 2018 veröffentlicht.
Weitere Informationen zum Unternehmen sind unter der folgenden Website verfügbar:
www.tick-TS.de
Ansprechpartner: Herr Gerd Goetz (Vorstand)
tick Trading Software AG / Berliner Allee 59 / 40212 Düsseldorf
WKN: A0LA30 / ISIN: DE000A0LA304
Email: info@tick-ts.de / Tel.: 0211/781767-0
"Das Erreichen der Planzahlen ist unter anderem abhängig von der Realisierung größerer Projekte und wurde durch die Eröffnung des Insolvenzverfahren der Dero Bank AG als einer der Top10 Kunden und der Kündigung weiterer Kunden."

tick Trading Software AG | wallstreet-online.de - Vollständige Diskussion unter:
https://www.wallstreet-online.de/diskussion/1249018-61-70/ti…

Klingt nicht so doll?
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.791.992 von Merger-one am 18.05.18 18:12:53Liest sich auch nicht so doll. Grammatikalisch fragwürdig und wohl überhastet formuliert.
Muss man m.E. Nicht haben.....
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.792.409 von Uganda2007 am 18.05.18 19:18:44@ Uganda2007 schrieb am 18.05.18 19:18:44 Beitrag Nr. 72

>> OK, sie haben die Meldung korrigiert......
Ja, aber wie? Die erste Meldung erfolgte 17:47 Uhr als News-Meldung. Das heißt, dass Unternehmen ging nicht davon aus, dass die Meldung einen kursrelevanten Charakter hatte. Die Korrektur der Meldung erfolgte dann um 18:12 Uhr - auch als News-Meldung. Und dann wird die Meldung zwei Minuten später noch einmal als Ad-Hoc gemeldet. Mit der kleinen Änderung hatte die Meldung plötzlich einen kursrelevanten Charakter? Denn nur dann darf sie als Ad-Hoc gemeldet werden.

Also wenn schon News und Ad-Hoc-Meldung, dann immer Ad-Hoc-Meldung mit den kursrelevanten Infos zuerst und die News-Meldung (mit zusätzlichen Erklärungen oder Zitaten des Vorstands) danach.

Das zeigt meiner Meinung nach, dass man im Unternehmen selbst noch sehr unsicher ist, was man wie zu melden hat. Mein Tipp: Öfters mal mit dem Ansprechpartner bei der DGAP sprechen. Die kennen sich sehr gut aus, wann etwas wie zu melden ist und helfen gerne.

18.05.18 17:47 DGAP-News: Tick Trading Software AG
tick Trading Software AG: Halbjahresergebnis GJ 2017/2018

18.05.18 18:12 DGAP-News: Tick Trading Software AG
Korrektur der Veröffentlichung vom 18.05.2018, 17:47 Uhr MEZ/M[...]

18.05.18 18:14 DGAP-Ad-hoc: Tick Trading Software AG
tick Trading Software AG: Halbjahresergebnis GJ 2017/2018

Quelle: www.dgap.de

Andererseits war es auch schon nach Feierabend vor einem langen Wochenende. Wer möchte da nicht endlich nach Hause?

Ansonsten bleibe ich dabei. Die Zahlen des ersten Halbjahres sind ziemlich gut. Wenn man mal die Drohverlustrückstellung i.H.v. 130 TEUR rausrechnet, dann ist der Vorsteuergewinn sogar um satte 58 % auf 876 TEUR gestiegen. Eine gleichbleibende Steuerquote vorausgesetzt hat das Unternehmen ohne diese Rückstellung 614 TEUR nach Steuern verdient. Dieses Ergebnis mal zwei ergibt fast den unteren Wert der Ergebnisprognose von 1.250 TEUR. Das zweite Halbjahr sollte noch etwas besser werden. Sie bewegen sich also innerhalb ihrer Prognose.

Dazu kommt: „Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht hatte bereits am 8. Februar 2018 ein sogenanntes Moratorium gegenüber der Dero Bank AG erlassen und am 13. Februar 2018 Insolvenzantrag gestellt.“ (Quelle: http://www.jaffe-rae.de/index.php/DE/site/listing_aktuelles…)

Die Insolvenz war dem Management zum Zeitpunkt der HV am 20.03.2018 also dicke bekannt. Und trotzdem haben sie auf der HV die Prognose wiederholt:

„Blick nach vorn:
Prognose 2017/2018
Jahresüberschuss 1.250 - 1.500 TEUR
Prognose 2018/2019
Jahresüberschuss 1.500 - 1.900 TEUR“
Quelle: HV Präsentation https://www.tick-ts.de/de/hauptversammlung.html?file=files/…

Also an der Insolvenz der Dero Bank AG kann es nicht gelegen haben, dass man jetzt eher den unteren Wert der Prognose anpeilt. Dann schon eher an der Drohverlustrückstellung und „der Kündigung weiterer Kunden“. Bleibt zu hoffen, dass man das im Halbjahresbericht noch etwas genauer erläutert und beziffert.

MfG J:)E
Für mich bleibt erst einmal festzustellen, dass die operative Entwicklung in H1 sehr stark war: Der Umsatz stieg um 28% und das Ergebnis sogar um 39%, obwohl zusätzliche einmalige Aufwendungen durch Personalrecruiting und die Verlegung des Firmensitzes angefallen sind.

Schade ist, dass man die Prognose auf den unteren Bereich der bisherigen Spanne eingeengt hat. Wenn es dabei bleibt, würde es zu einem EPS von 1,25 EUR bzw. 1,50 EUR führen. Ich habe kein Problem damit bei den ordentlichen Wachstumsraten ein 20er KGV anzulegen. Demnach bliebe deutliches Kurspotential festzustellen, welches bei planmäßiger Entwicklung auf Sicht der nächsten Geschäftsjahre steigen sollte.
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.792.718 von philojoephus am 18.05.18 20:19:14Der Drohverlust ist nicht neu.

GB 15/16 4.1 Prognosebericht

Absehbar sind weiterhin einmalige Aufwendungen für den geplanten Umzug des Geschäftssitzes der tick Trading Software AG nach Düsseldorf. Eine eventuelle Mehrbelastung durch Mietaufwendungen für zwei Objekte bis zum Auslaufen des aktuellen Mietvertrages für das Objekt in der Schulstraße 3 in Sprockhövel im Geschäftsjahr 2022/2023 müssen berücksichtigt werden. Dieser Aufwand kann bis zu 150.000 EUR pro Jahr betragen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.796.006 von joati am 19.05.18 17:59:02@ joati schrieb am 19.05.18 17:59:02 Beitrag Nr. 75

Guter Hinweis. Vielen Dank.

Zugunsten des Angeklagten würde aber unterscheiden: Ich glaube, dass im Prospekt ein potentielles Risiko genannt wurde, von dem der Vorstand bisher davon ausgegangen war, dass es so nicht eintritt. Denn sie haben in der Meldung extra darauf hingewiesen: „Die daraus resultierende zusätzliche Mietbelastung wurde mit einer Drohverlustrückstellung in Höhe von 130 TEUR bewertet, da die prognostizierten Erlöse der Untervermietung bisher nur teilweise erreicht werden konnten.“

Sie waren also von mehr Untermieterlösen ausgegangen. Ich verstehe das so, dass sie bei Erstellung der Jahresprognose davon ausgegangen sind, dass sie einen Großteil der Räumlichkeiten am alten Standort wieder vermietet bekommen und das im Prospekt gennannte Risiko von 150.000 Euro p.a. nicht voll zum Tragen kommt. Auf der HV hatten sie z.B. berichtet, dass sie mit einem Interessenten sprechen, der die gesamte Fläche mieten wollte. Es wurde aber auch deutlich: Wenn dieser Interessent die Fläche nicht nimmt, wird es sehr schwer werden, die Fläche kleinteilig zu vermieten. Offensichtlich ist der Interessent abgesprungen, weshalb sie die Rückstellung nun bilden mussten. Insofern könnte das durchaus der Grund sein, dass man jetzt eher den unteren Wert der Prognose anpeilt.

Aber ich kann jeden verstehen, der skeptisch bleibt und sagt, dass sie lieber eine konservativere Prognose hätten abgeben sollen. Wenn man neu am Markt ist und die Organe ständig am Verkaufen sind, sollte man die Prognosen eher übertreffen als zu enttäuschen. Genau aus dem Grund wäre mir ein KGV von 20 derzeit auch viel zu hoch. Dafür fehlt mir schlicht das Verständnis und Vertrauen in das Geschäftsmodell.

MfG J:)E
Antwort auf Beitrag Nr.: 57.798.809 von philojoephus am 20.05.18 15:05:32Tut mir leid. Ich wusste nicht, dass Informationen eine Anklage sind. Vielleicht sollte ich auf alternative Fakten umstellen, die erhalten i.d.R. mehr Zustimmung;)

Aber ich kann jeden verstehen, der skeptisch bleibt und sagt, dass sie lieber eine konservativere Prognose hätten abgeben sollen. Wenn man neu am Markt ist und die Organe ständig am Verkaufen sind, sollte man die Prognosen eher übertreffen als zu enttäuschen. Genau aus dem Grund wäre mir ein KGV von 20 derzeit auch viel zu hoch. Dafür fehlt mir schlicht das Verständnis und Vertrauen in das Geschäftsmodell.

Da kann ich dir nur zustimmen. Bis zu den nächsten Jahreszahlen sollte die Aktie ein Langweiler sein. Und nur wenn die Zahlen und der Ausblick positiv überraschen sehe ich Kurspotential.
Die fehlenden Mieterträge in Sprockhövel betrachte ich für die weitere Entwicklung des Unternehmens eigentlich als unwesentlich. Was sich für mich nicht so gut anhört, ist die Kündigung weiterer Kunden, was man offenbar zum Anlass genommen hat die Prognose auf den unteren Bereich einzuengen. Sollte man deshalb gleich das Vertrauen in das Geschäftsmodell verlieren, welches seit vielen Jahren gute Ergebnisse liefert?

Ich für mich würde diese Frage mit einem klaren Nein beantworten. Ich sehe durchaus auch positive Aspekte, die man würdigen kann, wie folgt. In Sprockhövel war das Wachstumspotential begrenzt, weil man dort keine IT-Spezialisten gewinnen konnte. Das Problem ist in Düsseldorf nun offenbar gelöst. Des Weiteren wurde berichtet, dass man die Kooperation mit der DSW ausbaut (hier hatte man die OBS-Schnittstelle entwickelt), über Lang & Schwarz die BX Swiss gewinnen konnte, sowie sich in weit fortgeschrittenen Verhandlungen mit weiteren Banken befindet.

Nachdem das Ergebnis in H1 um 39% gesteigert wurde erwartet man auch mit der eingeengten Prognosespanne für H2 weiteres Wachstum. Übrigens hat Herr Götz auf mich auf der HV einen ganz ordentlichen Eindruck gemacht. Das Geschäftsmodell ist mit Sicherheit kein hochskalierbarer Selbstläufer, vom Gesamteindruck her schätze ich die Perspektiven aber insgesamt eher positiv ein.

Noch ein Nachsatz zur Bewertung. Der SDAX steht zz. bereinigt um netdebt auf 19er KGV, und dieses bei zu erwartendem Wachstum, welches deutlich unter dem liegt, welches von Tick TS nach Vorstandsprognose zu erwarten ist. In Summe können zudem die SDAX-Unternehmen bei Weitem ihre Ergebnisse nicht als free CF vereinnahmen, sondern müssen weiteres Kapital binden um ihr Geschäft aufrecht zu erhalten. Bei Tick TS ist dieses nicht der Fall, hier kann (wie ja bekannt) ein free CF ca. in Höhe des Ergebnisses erwartet werden, der komplett ausgeschüttet wird. 20er KGV (wie von mir für fair erachtet) bedeutet rein finanzmathematisch, dass bei einem Diskontierungszinssatz von 8% der free CF dauerhaft um 3% p.a. steigen muss, mehr nicht!

:)
Tick Trading wird im aktuellen "AnlegerPlus" als Nebenwerte-Chance vorgestellt. Ein schöner Trigger, dass neue Investoren auf die Aktie aufmerksam werden.

In gut zwei Wochen endet Tick's Geschäftsjahr schon, mal schauen, wann es dann erste Zahlen gibt. Dass die Prognose nicht mehr verändert wurde, ist ja schonmal ein gutes Zeichen - da düfte wieder eine dicke Dividende kommen.
Schön das wir endlich Vola an der Börse haben, alle beschweren sich und uns wird es bereichern..
Jap, sollte man eigentlich nochmal nachlegen. Die Zahlen stimmen und die Börse ist turbulent, ein Traum für unsere tick, der Mietvertrag aus Spockvögel muss noch auslaufen dann haben wir weitere 10 cent Dividende
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.279.104 von InvesterFiesta am 22.11.18 16:52:43
Eine echte Überraschung und....
....ein unerwartet sehr starkes Ergebniss, sehr schön, vor allem wenn man bedenkt das Tick von Börsenumsätzen abhänig ist und die bekanntlich gerade in ihrem 2 ten Geschäftshalbjahr schwächer waren ( Sommermonate) und viele Andere da geschwächelt haben z.B. Mwb, Lang & Schwarz. .Bin da mal gespannt wie sich das Ergebniss zusammen rechnet und ob Sprockhöfel vllt. vermietet wurde oder auch nicht. Traum Dividende on TOP.
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.280.844 von Starter87 am 22.11.18 20:50:07
DD Hocke
Warum verkauft der Vorstand denn jetzt €500k ??? Das würde ich gerne mal verstehen.
Deswegen würde ich mir keine Gedanken machen, der will einfach mal einkassieren. Wer weiß was er für eine Wohnung will haha. Insiderhandel ist immer sehr eng zu betrachten
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.287.849 von InvesterFiesta am 23.11.18 20:46:26...aber das ist mega unglücklich....wir dringend muss e4 das Geld benötigen, wenn doch schon in 4 Monten die TOP Dividende auch für ihn ausgezahlt wird. Die Aktie steht weit weg vom All time high wie wir alle wissen, hatte bis vor den Zahlen fast die Jahrestiefs. Ich finds blöd weil Käufe/Verkäufe oft eine Botschaft sind und das in dem Fall mein negatives Kopfkino anregt, schliesslich kennt nur er zeitnah die Geschaftsabläufe von Tick. Klar, es gibt in der Regel nur bei Zahlenmeldungen etwas Umsätze und damit überhaupt die Chance etwas zu verkaufen. Was bleibt ist Unwissen und damit Unsichertheit, da keine Logik abzuleiten ist.
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.290.084 von Starter87 am 24.11.18 12:35:15....übersehen....sein Verkauf war ja außer eines Börsenplatzes für 16.30...also zählt das nicht mit dem Beruhigungsgedanken aufgrund höherer Börsenumsätzen....naja, eh alles so wie es ist , nicht zu ändern.😜
Naja, geh mal von aus das er 500T€ nach der Dividende raus gehauen hätte, dann würde ich mir noch mehr Gedanken als jetzt. So war es Kursfreudnlich für uns
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.291.743 von InvesterFiesta am 24.11.18 21:34:27
weitere DD
Der Herr Hillen scheint dann auch noch Bedarf für eine Wohnung oder ein Häuschen zu haben. Geschäftsbericht ist ja noch nicht raus und kommt erst im Januar. Wie ist das denn eigentlich bzgl. Insiderwissen ? Wenn da dann negative Dinge drin stehen die wir jetzt nicht wissen können - weil bis dato nicht public -, aber die Kollegen Hillen und Hocke jetzt im Besitz dieser Info sind, dann haben wir einen Insiderverstoß ?
Lt. Wertpapierprospekt hatten beim Börsenlisting Aufsichtsrat Ingo Hillen rund 90.000 Aktien - davon hat er bis jetzt rund 80.000 verkauft. Vorstand Matthias Hocke hatte 100.000 Aktien und hat davon bisher rund 65.000 verkauft.
Einen Insiderverstoß haben wir nur wenn uns Information vorenthalten werden die den Kurs wirklich stark beeinflussen. zB Verlust von L&S as Kunde in 1 Monat weil schon gekündigt. Sowas ist aber AdHoc pflichtig da ja ein Großteil des Umsatzes so generiert wird
Die Bestände von Hillen und Hocke müssten jetzt, wenn ich richtig überschlage bei 6,8% bzw. 6,6% stehen. Wenn man die Bestände der Wagner-Erben dazu zählt, dann müsste der Streubesitz bei knapp 44% angekommen sein.

Die Insider-Verkäufe drücken nicht nur die Kurse im Börsenhandelt direkt, sondern sorgen am Markt natürlich auch für Verunsicherung. Gäbe es diese nicht, würde der Markt hier wahrscheinlich ein für ordentlich wachsende Softwareunternehmen übliches Bewertungsmultiple anlegen. Für das angelaufene GJ lief die bisherige Unternehmensprognose auf ein EPS von 1,50 EUR hinaus …

Kurz- bis mittelfristig wird hier wahrscheinlich erst mal wenig mit dem Aktienkurs geschehen, weil die fundamentale Bewertung von unten her stützt, Kurserholungen aber vmtl. durch weitere Abverkäufe der Insider abgewürgt werden. Wenn diese dann irgendwann einmal durch sein sollten haben wir als Grenzszenario entweder Kurse über 30 EUR oder Kurse tiefer als heute mit schlechten Nachrichten. Wer makroresistente Titel gerne mag und Zeit zum Warten hat, für den könnte diese Spekulation m.E. durchaus Sinn ergeben.

:rolleyes:
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.302.244 von Syrtakihans am 26.11.18 20:02:09
Zitat von Syrtakihans: Die Bestände von Hillen und Hocke müssten jetzt, wenn ich richtig überschlage bei 6,8% bzw. 6,6% stehen. Wenn man die Bestände der Wagner-Erben dazu zählt, dann müsste der Streubesitz bei knapp 44% angekommen sein.


Wie kommst du auf 6,8 bzw. 6,6%? Hast du gesehen, was ich geschrieben habe?
Wenn meine Berechnungen stimmen, sind es eher 1% und 3,5%.
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.286.616 von BuddyE am 23.11.18 16:58:51
Zitat von BuddyE: Warum verkauft der Vorstand denn jetzt €500k ??? Das würde ich gerne mal verstehen.


1. Um Insider-Vorwürfe aus dem Weg zu gehen, verkauft man nach der Bekanntgabe von Zahlen

2. Wenn Tick einmal schlechtere Zahlen präsentieren sollte, wird es schwierig, für größere Aktienpakete einen Käufer zu finden. Also waren die Klasse-Zahlen eine gute Gelegenheit zum Verkauf

3. Da die Vorstände schon arbeitseinkommenstechnisch hochabhängig vom Unternehmenserfolg Ticks sind, ist es nur sinnvoll, den privaten Finanzerfolg nicht auch noch vom selben Unternehmen abhängig zu machen. Diversifikation ist angesagt - möglicherweise ja auch tatsächlich zum Erwerb einer selbstgenutzten Immobilie.

Interessant wäre doch jetzt vielmehr, wer die Pakete eigentlich gekauft hat und welche Absichten er verfolgt.
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.306.366 von imperatom am 27.11.18 11:38:28
Zitat von imperatom:
Zitat von BuddyE: Warum verkauft der Vorstand denn jetzt €500k ??? Das würde ich gerne mal verstehen.


1. Um Insider-Vorwürfe aus dem Weg zu gehen, verkauft man nach der Bekanntgabe von Zahlen

2. Wenn Tick einmal schlechtere Zahlen präsentieren sollte, wird es schwierig, für größere Aktienpakete einen Käufer zu finden. Also waren die Klasse-Zahlen eine gute Gelegenheit zum Verkauf

3. Da die Vorstände schon arbeitseinkommenstechnisch hochabhängig vom Unternehmenserfolg Ticks sind, ist es nur sinnvoll, den privaten Finanzerfolg nicht auch noch vom selben Unternehmen abhängig zu machen. Diversifikation ist angesagt - möglicherweise ja auch tatsächlich zum Erwerb einer selbstgenutzten Immobilie.

Interessant wäre doch jetzt vielmehr, wer die Pakete eigentlich gekauft hat und welche Absichten er verfolgt.


Nicht "Vorstände" sondern Vorstand und AR haben verkauft. Ingo Hillen ist AR und gleichzeitig Vorstand und Gründer der sino AG. Er bezieht ein Vorstandsgehalt bei sino und hat Einkommen aus seinen sino Aktien. Für einen Verkauf seiner Tick TS Aktien gibt es also auf den ersten Blick keine Notwendigkeit. Matthias Hocke ist ebenso Gründer der sino AG, war dort Vorstand bevor er zur Tick TS gewechselt ist und bezieht ebenso sino Dividende und kann sino Aktien (ohne Meldung!) verkaufen.
Aber nein, er muss Tick TS Aktien verkaufen und so seit dem Listing den Kurs drücken. Ich habe null Verständnis dafür.
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.306.882 von Effektenkombinat am 27.11.18 12:32:06
Zitat von Effektenkombinat: Matthias Hocke ist ebenso Gründer der sino AG, war dort Vorstand bevor er zur Tick TS gewechselt ist und bezieht ebenso sino Dividende und kann sino Aktien (ohne Meldung!) verkaufen. Aber nein, er muss Tick TS Aktien verkaufen und so seit dem Listing den Kurs drücken. Ich habe null Verständnis dafür.

Ich schätze mal, der Herr wartet mit Verkäufen von Sino-Aktien noch ab, bis Sino das Fintech-Startup versilbert hat.


Zitat von Effektenkombinat:
Zitat von Syrtakihans: Die Bestände von Hillen und Hocke müssten jetzt, wenn ich richtig überschlage bei 6,8% bzw. 6,6% stehen. Wenn man die Bestände der Wagner-Erben dazu zählt, dann müsste der Streubesitz bei knapp 44% angekommen sein.


Wie kommst du auf 6,8 bzw. 6,6%? Hast du gesehen, was ich geschrieben habe?
Wenn meine Berechnungen stimmen, sind es eher 1% und 3,5%.

Ich bin von den im Wertpapierprospekt genannten Beständen ausgegangen. Diese waren am 15.07.2017 demnach:

Hillen (über MMI GmbH) 90.944 Stück
Hocke (über Gladstone Capital GmbH) 100.000 Stück

Davon habe ich dann die Verkäufe abgezogen (es gab auch einen Kauf von Hillen), die als DD-Meldungen veröffentlicht wurden. Es kann sein, dass ich mich beim Tippen bei der einen oder anderen Zahl versehen haben, aber grob müsste es passen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.307.050 von Syrtakihans am 27.11.18 12:45:27
Zitat von Syrtakihans: Ich bin von den im Wertpapierprospekt genannten Beständen ausgegangen. Diese waren am 15.07.2017 demnach:

Hillen (über MMI GmbH) 90.944 Stück
Hocke (über Gladstone Capital GmbH) 100.000 Stück

Davon habe ich dann die Verkäufe abgezogen (es gab auch einen Kauf von Hillen), die als DD-Meldungen veröffentlicht wurden. Es kann sein, dass ich mich beim Tippen bei der einen oder anderen Zahl versehen haben, aber grob müsste es passen.


Es wurden ja schon im vergangenen Jahr und früher in diesem Jahr Aktien von den beiden Herren verkauft. Die hast du dann wohl nicht berücksichtigt.
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.307.233 von Effektenkombinat am 27.11.18 13:05:54
Zitat von Effektenkombinat:
Zitat von Syrtakihans: Ich bin von den im Wertpapierprospekt genannten Beständen ausgegangen. Diese waren am 15.07.2017 demnach:

Hillen (über MMI GmbH) 90.944 Stück
Hocke (über Gladstone Capital GmbH) 100.000 Stück

Davon habe ich dann die Verkäufe abgezogen (es gab auch einen Kauf von Hillen), die als DD-Meldungen veröffentlicht wurden. Es kann sein, dass ich mich beim Tippen bei der einen oder anderen Zahl versehen haben, aber grob müsste es passen.


Es wurden ja schon im vergangenen Jahr und früher in diesem Jahr Aktien von den beiden Herren verkauft. Die hast du dann wohl nicht berücksichtigt.


Ich weiß nicht, wie Du darauf kommst, dass ich etwas nicht berücksichtigt haben sollte. Nochmal: Ich habe alle DD-Meldungen nach dem 15.07.2017 berücksichtigt.
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.307.533 von Syrtakihans am 27.11.18 13:44:33
Zitat von Syrtakihans:
Zitat von Effektenkombinat: ...

Es wurden ja schon im vergangenen Jahr und früher in diesem Jahr Aktien von den beiden Herren verkauft. Die hast du dann wohl nicht berücksichtigt.


Ich weiß nicht, wie Du darauf kommst, dass ich etwas nicht berücksichtigt haben sollte. Nochmal: Ich habe alle DD-Meldungen nach dem 15.07.2017 berücksichtigt.


Wieso 15.7.17? Listing war am 2.5.17
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.307.575 von Effektenkombinat am 27.11.18 13:50:43
Zitat von Effektenkombinat: Wieso 15.7.17? Listing war am 2.5.17


Das WP-Prospekt mit seinen darin befindlichen Angaben ist vom Stand 15.07.017.
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.308.274 von Syrtakihans am 27.11.18 15:18:18
Zitat von Syrtakihans:
Zitat von Effektenkombinat: Wieso 15.7.17? Listing war am 2.5.17


Das WP-Prospekt mit seinen darin befindlichen Angaben ist vom Stand 15.07.017.


Danke für den Hinweis mit dem Wertpapierprospekt. Ich nahm an, der sei vor dem Listing erstellt worden, was wohl nicht der Fall ist. Allerdings trägt er das Datum 15.12.2017 und ich kann jetzt nicht erkennen, dass die darin enthaltenen Angaben auf dem Stand vom 15.07. sind.
@ Syrtakihans & Effektenkombinat

@ Syrtakihans schrieb am 26.11.18 20:02:09 Beitrag Nr. 93
>> Kurz- bis mittelfristig wird hier wahrscheinlich erst mal wenig mit dem Aktienkurs geschehen, weil die
>> fundamentale Bewertung von unten her stützt, Kurserholungen aber vmtl. durch weitere Abverkäufe
>> der Insider abgewürgt werden. Wenn diese dann irgendwann einmal durch sein sollten haben wir als
>> Grenzszenario entweder Kurse über 30 EUR oder Kurse tiefer als heute mit schlechten Nachrichten.
Messerscharf analysiert. Ich sehe das ganz genauso. Der einzige Vorteil, den die ganzen Verkäufe der Herren haben ist, dass sie interessierten Investoren die Zeit geben, sich länger einen Eindruck vom Unternehmen zu machen bevor die Bewertung möglicherweise nach oben springt.

Was die restlichen Bestände von Herrn Hillen und Herrn Hocke angeht, glaube ich, dass Hans Recht hat. Ich habe unten einmal die DDs der beiden gesammelt aufgeführt. Quelle sind die DD-Meldungen auf der Internetseite der DGAP (www.dgap.de).

Für die Sino-Kunden gab es Anfang 2017 ein vertrauliches Information Memorandum der tick Trading Software AG. Darin war auch die Aktionärsstruktur aufgeführt. Der damalige Alleinvorstand Matthias Hocke (Gerd Goetz wurde erst im Februar zum zweiten Vorstand berufen) hatte im Januar 2017 einen Anteil von 13,2 % am Unternehmen. Das entspräche rund 132.858 Aktien. Ein Mitgründer hielt ebenfalls 13,2 %. Ich nehme an, dass der Mitgründer Ingo Hillen ist, auch wenn er in dem Memorandum nicht einmal namentlich erwähnt wird. Die 132.858 Aktien habe ich als Ausgangsbestand der beiden genommen.

Den nächsten Hinweis auf den Bestand gab es mit dem Prospekt. Dessen Stand ich auch auf den 15.12.2017 datieren würde.

Wenn man jetzt die Insiderverkäufe zwischen Mai und November 2017 vom ursprünglichen Bestand i.H.v. 132.858 abzieht, dann landet man bei Herrn Hocke ziemlich genau bei dem Bestand, der auch im Prospekt ausgewiesen wird. Nur bei Herrn Hillen gibt es eine Differenz von über 12.000 Aktien. Eine mögliche Erklärung für diese Differenz ist, dass Herr Hillen eventuell schon im Vorfeld des Listings Aktien aus seinem Bestand verkauft hat.

In dem Memorandum war zu lesen, dass „der Hauptgesellschafter [damit ist Sino gemeint] und andere Gesellschafter beabsichtigen, ihren Anteil an der tick-TS gemeinsam um insgesamt 25% des Grundkapitals zu reduzieren.“

Sino hat damals 175.000 Aktien platziert. Sodass „andere Gesellschafter“ weitere 76.600 platzieren „wollten“. Allein Hillen und Hocke haben ihren Bestand seit Januar 2017 um über 142.000 Aktien reduziert. Auch daran erkennt man, dass die Halbwertzeit solcher Aussagen relativ kurz ist. Auf der HV der Tick Trading AG wollten die Organe gar nichts zu ihrem Aktienbestand, Halte- oder Verkaufsabsichten sagen, obwohl sie von mehreren Rednern danach gefragt worden sind. Und was die Erben mit ihren Aktein gemacht haben, ist völlig unklar. Im Memorandum war ihr Bestand noch mit 12,5 % angegeben. Auf der HV waren die Aktien nicht in der Präsenzliste und im Prospekt sind sie auch nicht mehr als Aktionäre erwähnt.

So oder so macht die Aufstellung aber deutlich, dass beide zusammen noch über 10 % der Aktien halten. Und wenn man ihr bisheriges Verhalten sieht, muss man einfach damit rechnen, dass dieser Bestand auch noch abverkauft wird. Das allein sorgt schon für eine Deckelung des Kurses, wie Hans richtig angemerkt hat. Und ab dem 3. Mai 2019 kann dann auch die Sino ihren Block mit 251.626 Aktien verkaufen. Denn dann endet deren Lock-up-Frist. Falls Sino auch anfangen sollte, über die Börse zu verkaufen (was ich eher nicht glaube), dann wird der Kurs noch jahrelang niedrig stehen.

Grundsätzlich muss man mal festhalten, dass ja nicht nur Hillen und Hocke verkaufen. Auch Aufsichtsrat Simon-Alexander Zeidler hat seine im Mai 2017 zu 15 Euro gekauften Aktien im Januar 2018 zu 19 Euro schon wieder verkauft. Für mich ist es ein deutliches Warnsignal, wenn mehrere Leute, die das Unternehmen am besten kennen, unbedingt zu scheinbar so günstigen Kursen verkaufen.

MfG J:)E

P.S. In der Value Depesche Nr. 48/2018 vom 27.11.2018 hat Georg Pröbstl die Tick Trading wieder besprochen. Sein Votum: „Angesichts der hohen Dividende ist Tick Trading nicht nur ein klarer Wert zum kaufen und liegen lassen, sondern verspricht auch auf Sicht von etwa zwölf Monaten Kurspotential in den Bereich zwischen 20 und 25 Euro. Klarer Kauf!“ Seine Gewinnschätzungen lauten:
Gewinn/Aktie 18/19: 1,75 €
Gewinn/Aktie 19/20: 1,90 €


philojoephus, danke für die Mühe, die du dir gemacht hast. Meine Berechnungen beruhten letztlich auf falschen Annahmen. Ein Infofetzen kann ich auch noch beitragen: Im 2006er Geschäftsbericht von sino steht, dass sino 43,2%, Hocke und Hillen zusammen 24,8%, HSBC Trinkaus 18% und Oliver Wagner 14% an Tick halten.

Ich gehe nicht unbedingt davon aus, dass die Familie Wagner alle ihre Aktien verkauft hat. Dass der Rechtsanwalt Zeidler die Aktien getradet hat ist genauso ein schlechter Witz wie das Verhalten von MH und IH. Es kann mir doch keiner erzählen, dass sie ihre Pakete nicht vor dem Börsenlisting hätten umplatzieren können.

Herr Pröbstl ist ein Dummschwätzer vor dem Herrn, das ist ja nichts Neues.
Bei der Sino AG bin ich sehr gespannt ob man das Tafelsilber wirklich veräußern wird, der Vorstand hat mittlerweile eine Opposition bei den Aktionären die sich in der Vertrauensfrage widerspiegelt, geschweige dessen das die Zahlen sinken und man nicht weiß wohin mit dem Unternehmen. Meiner Meinung wäre es das falsche Signal hier zu verkaufen in Anbetracht dessen das man nicht weiß wo die sino hin will, es wurde in ein Start up investiert, vielleicht benötigen die da noch mehr Kapital aber wenn das dann schief geht Gnade denen Gott, vor allem den Aktionären
PS; Danke für deine Mühe philo, ein ausgezeichneter Beitrag
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.314.106 von philojoephus am 28.11.18 09:19:01...jo auch von meiner Seiten vielen Dank für deine Mühe, sauber ausgearbeitet. Das ich die Insiderverkäufe doof finde hatte ich schon geschrieben, da sie eh seit dem Börsengang immer wieder geschehen werte ich das mal inzwischen neutral was die Geschäfte von Tick angeht. Was ich persönlich gut finde, ist das der Vorstand ziemlich gut seine Prognosen einhält, zumindestens verfolgbar seit dem Börsengang. Das schafft bei mir erst mal Vertarauen für die zu handelnen Personen und dem Geschäftsmodell.
GJ 15/16 erreicht -> 1.274 Mio.
02.05.17 Prognose für GJ 16/17 -> 0.98 bis 1.15 Mio. erreicht -> 1.05. Mio.
16.01.18 Prognose für GJ 17/18 -> 1.25 bis 1.50 Mio.
18.05.18 Prognose für GJ 17/18 -> Anpassung eher 1.25 Mio. erreicht -> ~ 1.345 Mio.

Also das in der heutigen Zeit, sehe ich als gute Arbeit, vor allem nach der Anpassung und Unsicherheit zum HJ - Bericht, wo von der Dero Bank Pleite und erforderlichen erfolgreichen Projektabschlüssen die Rede war, finde ich es beachtlich , das am Ende ein Rekordergebniss für Tick steht.
Denke Aktie liegen lassen, Jahr für Jahr Div. kassieren und wenn es weiter geht wie vom Vorstand prognostiziert GJ 18/19 -> 1.5 Mio., dann stellen sich auch irgendwann bestimmt Kursgewinne ein.
"80 institutionellen Kunden und mehreren Millionen Transaktionen pro Tag" hört sich gut an!

Pressemitteilung
tick-TS AG

Düsseldorf, den 17.12.2018

tick Trading Software AG vernetzt die Bethmann Bank enger mit Börsen und Brokern:
Passgenaue TBMX Plattform und OBS-FIX-Adapter installiert

Die Bethmann Bank ist eine deutsche Privatbank mit Sitz in Frankfurt und Tochtergesellschaft der niederländischen ABN AMRO Bank. Um ihre Servicequalität im Wertpapiergeschäft für vermögende Kunden zu verbessern, hat sich die Privatbank für eine Individuallösung auf Basis der Trade Base MX Core Plattform (TBMX) der tick Trading Software AG (tick-TS AG) entschieden.

Die tick-TS AG hat damit einen weiteren strategischen Kunden für Ihr Lizenzgeschäft gewonnen. Mit über 80 institutionellen Kunden und mehreren Millionen Transaktionen pro Tag gehört das Unternehmen zu den führenden Anbietern im Bereich von Börsenhandelssystemen und kooperiert unter anderem mit HSBC Deutschland, M.M.Warburg und comdirect.

Die TBMX Plattform verbindet die Wertpapierabteilung der Bethmann Bank einerseits mit Frankfurter Börsen und Brokern im ASP-Betrieb (Application Solution Provider) und andererseits erhält die Bethmann Bank einen sogenannten OBS FIX-ADAPTER zur Anbindung ihres Online Bank Systems (OBS) an ihre Handelspartner.

Mit diesem OBS-Adapter ist der komfortable Betrieb von fünf Gateways zu den Marktplätzen Xetra, Börse Frankfurt, deutsche Regionalbörsen, Börse Stuttgart und Eurex gesichert und darüber hinaus der Betrieb einer Anbindung zum weltweit agierenden Brokerservice UBS Group AG. Die Orderaufgabe erfolgt direkt im OBS der Bethmann Bank.

Seit einigen Jahren komplettieren neben der TradeBase MX Plattform direkte Anbindungen an nationale und internationale Marktplätze und Broker sowie eine eigene Hosting- und Housing-Infrastruktur das Portfolio der tick-TS AG.
Daneben ist das Unternehmen Vorreiter bei Überwachungslösungen (ECM), die es Handelshäusern und Tradern ermöglichen, mit den Regularien von Aufsichtsbehörden wie BaFin und ESMA Schritt zu halten oder mit komplexen Richtlinien wie MAD2/MAR.

Die tick Trading Software AG wurde 2002 von Oliver Wagner und Unternehmern aus der Finanzindustrie gegründet, darunter CEO Matthias Hocke. In Zusammenarbeit mit führenden Banken und Brokern konzentrierte sich das internationale Team mit Experten aus sechs Ländern von Anfang an darauf, das weltweit fortschrittlichste Paket für den professionellen Wertpapierhandel in allen Anlageklassen zu liefern.

Für alle weiteren Fragen wenden Sie sich bitte an Gerd Goetz, CEO ggoetz@tick-TS.de +49 (0) 211 781767-0
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.453.163 von Syrtakihans am 17.12.18 12:58:38Solange die Insider immer wieder geben wie bei den guten Zahlen warte ich erstmal ab
Ich schätze mal die Insiderverkäufe hängen auch damit zusammen das die Gründer hier ordentlich Geld reingebuttert haben. Ich wünsche viel Erfolg! Einerseits unternehmerisch aber auch aus Sicht des Anlegers. Freue mich auf den 1 Euro Handel :)

dpa-AFX: DGAP-News: sino AG | High End Brokerage: Markstart der Trade Republic Bank; Fintech Beteiligung der sino ist Deutschlands erster mobiler und provisions
freier Broker (deutsch)
sino AG | High End Brokerage: Markstart der Trade Republic Bank; Fintech
Beteiligung der sino ist Deutschlands erster mobiler und provisionsfreier Broker

DGAP-News: sino AG / Schlagwort(e):
Beteiligung/Unternehmensbeteiligung/Markteinführung
sino AG | High End Brokerage: Markstart der Trade Republic Bank; Fintech
Beteiligung der sino ist Deutschlands erster mobiler und provisionsfreier
Broker

09.01.2019 / 08:30
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.

---------------------------------------------------------------------------

- Börsenhandel für alle:
Aktien und ETFs ohne Orderprovisionen, Depotgebühr und Minuszinsen

- Trade Republic Bank ermöglicht provisionsfreien Handel durch moderne
Technologie

- Renommierte Kooperationspartner:
HSBC, Lang & Schwarz, solarisBank, tick-TS u.a.

- Warteliste ab sofort geöffnet

Düsseldorf, 09.01.2019

Die Trade Republic Bank GmbH (derzeit noch firmierend als 20.1797 Neon GmbH)
wird Deutschlands erster mobiler und provisionsfreier Broker für Aktien und
ETFs.
Die digitale Bank wird zunächst in Deutschland mit ihrem revolutionären
Angebot starten. Die Trade Republic App bietet mobilen und dauerhaft
provisionsfreien Wertpapierhandel. Es fällt lediglich eine
Fremdkostenpauschale von einem Euro pro Handelsgeschäft an.
Die sino AG ist über ihre hundertprozentige Tochtergesellschaft, die sino
Beteiligungen GmbH, mit rund 55 Prozent an der Trade Republic Bank GmbH
beteiligt.
Trade Republic kooperiert mit renommierten Partnern wie HSBC, Lang &
Schwarz, solarisBank und der tick-TS.

Die intuitive App von Trade Republic bietet den Kunden die Möglichkeit, mehr
als 6.100 deutsche und internationale Aktien sowie rund 250 ETFs nicht nur
sehr einfach, sondern auch revolutionär günstig zu handeln. Es fällt
dauerhaft - für alle Kunden, Trades, Gattungen und Ordergrößen - keine
Provision an und das mit der Sicherheit einer deutschen Bank.
Das ist ein in Deutschland einmaliges Angebot.

Möglich wird dieses revolutionär günstige Preismodell der Trade Republic
durch die eigene, über drei Jahre entwickelte Software, konsequente
Fokussierung auf digitale Strukturen und die weitgehende Automatisierung der
Prozesse. Pro Handelsgeschäft erhebt der neue Broker lediglich ein
Fremdkostenentgelt von einem Euro pro Trade. Dies ist nur ein Bruchteil
dessen, was etablierte Online-Broker in Deutschland für den Handel mit
Wertpapieren insgesamt als Provision abrechnen. Die Trade Republic Bank
berechnet zudem auch keine Depotgebühr.

Für die sichere Abwicklung der Wertpapiergeschäfte setzt die Trade Republic
Bank auf die HSBC Transaction Services - den nach Anzahl der Transaktionen
größten Wertpapierabwickler Deutschlands.

Der Handel von Aktien und ETFs bei Trade Republic erfolgt an der Börse
Hamburg und dort über das elektronische Handelssystem LS Exchange (LSX). Die
Trade Republic verwahrt das Geld ihrer Kunden bei der solarisBank, einer
Banking-as-a-Service Plattform mit deutscher Vollbanklizenz.
Ingo Hillen, Vorstand der sino AG: "Provisionsfreier Wertpapierhandel über
eine intuitive App - das war die Idee der Gründer von Trade Republic und
davon war ich sofort begeistert. Nachdem wir im Frühjahr 2017 den ersten
Kontakt hatten, ist einiges passiert und wir haben gemeinsam schon sehr viel
erreicht. Nach der Zulassung durch die BaFin im Dezember 2018 öffnet die
Trade Republic Bank GmbH heute die Warteliste. Für die sino ist diese
strategische Beteiligung eine logische Ergänzung zu unserem Kerngeschäft
High End Brokerage."

Die tick-TS AG, ebenfalls eine Beteiligung der sino Beteiligungen GmbH, die
seit mehr als
15 Jahren Börsenanbindungen und Tradingsoftware für Banken und
Börsenteilnehmer anbietet, unterstützt die Trade Republic Bank als weiterer
Kooperationspartner,
höchstmögliche Stabilität und Ausführungssicherheit der Wertpapiergeschäfte
zu erreichen.

Die sino AG hatte sich im August 2017 über ihre 100%ige Tochtergesellschaft,
die sino Beteiligungen GmbH, im Rahmen einer Kapitalerhöhung an der 20.1797
Neon GmbH beteiligt. In einer weiteren Finanzierungsrunde unter Führung von
sino, die Ende 2018 abgeschlossen wurde, sammelte das Fintech mehr als 5
Millionen Euro ein.

++++ Ende der Mitteilung ++++

Über die sino AG:
www.sino.de

Die 1998 gegründete sino AG | High End Brokerage hat sich auf die Abwicklung
von Wertpapiergeschäften für die aktivsten und anspruchsvollsten
Privatkunden in Deutschland spezialisiert und entwickelte sich in kurzer
Zeit zum Synonym für High End Brokerage. Die aktuell 19 Mitarbeiter betreuen
derzeit rund 400 Depots mit einem durchschnittlichen Volumen von über
400.000 Euro. Aktionär der sino AG ist unter anderem die Gesellschaft für
industrielle Beteiligungen und Finanzierungen mbH, eine
100%ige Tochtergesellschaft der HSBC Trinkaus & Burkhardt AG. Die sino AG
(WKN 576 550, XTP) ist im Primärmarkt, einem Segment der Börse Düsseldorf
gelistet und verfolgt eine aktive und transparente Kommunikationspolitik.

Über Trade Republic
www.traderepublic.com

Die Trade Republic Bank bietet ihren Kunden als erster deutscher Broker die
Möglichkeit, mobil und provisionsfrei Aktien und ETFs zu handeln. Es fällt
lediglich eine Fremdkostenpauschale von einem Euro pro Handelsgeschäft für
die Abwicklung an. Die intuitive App des Berliner FinTechs bietet die mobile
Depoteröffnung, einfache Such- und Filterfunktionen, eine personalisierte
Timeline sowie lange Handelszeiten von 7:30 bis 23 Uhr.

Die Anleger können in der App über 6.100 deutsche und internationale Aktien
sowie 250 ETFs auf Indizes, Rohstoffe und Währungen provisionsfrei börslich
handeln. Die Kursqualität wird börslich überwacht. Die Spreads sind an den
Referenzmarkt XETRA, soweit dort handelbar, gebunden. Durch den Einsatz
moderner Technologie realisiert die Trade Republic Kostenvorteile, die sie
direkt an ihre Kunden weitergibt - keine Orderprovisionen, keine
Depotgebühr, keine Negativzinsen. Die Trade Republic kooperiert mit
renommierten Partnern wie der HSBC und der solarisBank.

Die Trade Republic Bank ist eine in Deutschland lizenzierte und von der
Bundesbank und BaFin beaufsichtigte Wertpapierhandelsbank. Die Gründer
Christian Hecker, Thomas Pischke und Marco Cancellieri haben das Unternehmen
seit 2015aufgebaut. Im Januar 2019 hat die Trade Republic als erster
deutscher Broker mit der Einführung des mobilen und dauerhaft
provisionsfreien Aktienhandels begonnen. Seit 2017 ist der
Finanzdienstleister sino AG strategischer Investor.

Für weitere Fragen wenden Sie sich bitte an Ingo Hillen, Vorstand sino AG
- ihillen@sino.de | 0211 3611-2040.




Kontakt:
Sandra Bluhm
Prokuristin
Tel. +49 211 3611 1220


---------------------------------------------------------------------------

09.01.2019 Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht,
übermittelt durch DGAP - ein Service der EQS Group AG.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.

Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten,
Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen.
Medienarchiv unter http://www.dgap.de

---------------------------------------------------------------------------

Sprache: Deutsch
Unternehmen: sino AG
Ernst-Schneider-Platz 1
40212 Düsseldorf
Deutschland
Telefon: +49(0)211 3611-0
Fax: +49(0)211 3611-1136
E-Mail: info@sino.de
Internet: www.sino.de
ISIN: DE0005765507
WKN: 576550
Börsen: Freiverkehr in Berlin, Düsseldorf, Hamburg, München,
Stuttgart



Ende der Mitteilung DGAP News-Service
---------------------------------------------------------------------------

764419 09.01.2019
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.590.265 von hugohebel am 09.01.19 09:44:15Womit verdient diese Bank nochmal Geld?
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.590.571 von Uganda2007 am 09.01.19 10:09:49Kickback Fees


Möglich wird dieses Angebot durch in der Branche übliche Rückvergütungen, die der Broker vom Handelspartner an der Börse erhält. Viele Anleger kennen solche Rückvergütungen bereits von ihrem eigenen Broker, da diese dem Kunden gegenüber ausgewiesen werden müssen.


Zitat von Uganda2007: Womit verdient diese Bank nochmal Geld?
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.590.622 von hugohebel am 09.01.19 10:13:44Na dann bin ich mal gespannt, wieviele Kunden gewonnen werden können.
Pressemitteilung
tick-TS AG

Düsseldorf, den 09.01.2019

*tick-TS AG professionalisiert das Market-Making von Hauck & Aufhäuser:*
*Erprobte Market-Making-View der TradeBase MX installiert*

Die Hauck & Aufhäuser Privatbankiers AG hat ihren Sitz in Frankfurt/Main und
konzentriert sich auf die Beratung und Vermögensverwaltung privater und
institutioneller Kunden. Ab sofort vertraut das Unternehmen auch als
Market-Maker für Kunden-Emissionen auf das Knowhow der tick Trading Software AGAG (tick-TS AG).

Die TradeBase MX Core Plattform, die ein integriertes Risikosystem für die
Marktplätze Xetra und Xetra Wien umfasst, garantiert den Frankfurtern den
sicheren Betrieb ihrer Marktzugänge für die Marktplätze Xetra, Börse Wien,
Börse Stuttgart sowie der Regionalbörse München. Alle Marktmitgliedschaften
können aus dem Online Bank System (OBS) der Hauck und Aufhäuser direkt via
OBS-FIX-Adapter angesteuert werden.

Die tick-TS AG hat damit einen weiteren wichtigen Lizenzkunden für ihr 2018
gelaunchtes Modul gewonnen, das auch von der Lang & Schwarz AG für das
Market-Making an der BX-Swiss genutzt wird. Mit über 80 institutionellen
Kunden und mehreren Millionen Transaktionen pro Tag gehört die tick-TS AG zu
den führenden Anbietern im Bereich von Börsenhandelssystemen und kooperiert
unter anderem mit HSBC Deutschland, M.M.Warburg und comdirect.

Die Market-Making-View, eine modulare Erweiterung der TradeBase MX Plattform
ermöglicht den Frankfurtern das native Market Making als Designated Sponsor
an den Börsen Xetra und Wien. Mit den Parametern Bid, Ask und Midpoint
lassen sich Quotes schnell und einfach einstellen, ändern oder löschen.
Genauso komfortabel werden Spreads der Marktlage angepasst.

Neben der Normalisierung von unterschiedlichsten Markt- und
Brokerschnittstellen bietet die TradeBase MX Order-Routing-Plattform dem
Anwender ein international bewährtes Paket aus Risiko-, Back-Office- und
Compliance-Funktionen als White-Label-Lösung.

Seit einigen Jahren komplettieren neben der TradeBase MX Plattform direkte
Anbindungen an nationale und internationale Marktplätze und Broker sowie
eine eigene Hosting- und Housing-Infrastruktur das Portfolio der tick-TS AG.
Daneben ist das Unternehmen Vorreiter bei Überwachungslösungen (ECM),
die es Handelshäusern und Tradern ermöglichen, mit den Regularien von
Aufsichtsbehörden wie BaFin und ESMA Schritt zu halten oder mit komplexen
Richtlinien wie MIFID II.

Die tick Trading Software AG wurde 2002 von Oliver Wagner und Unternehmern
aus der Finanzindustrie gegründet, darunter CEO Matthias Hocke. In
Zusammenarbeit mit führenden Banken und Brokern konzentrierte sich das
internationale Team mit Experten aus sechs Ländern von Anfang an darauf, das
weltweit fortschrittlichste Paket für den professionellen Wertpapierhandel
in allen Anlageklassen zu liefern.
Da hat gleich mal einer vor Schreck paar Aktien verkauft, als er/sie heute die Meldung gelesen hat.
Der JB ist erschienen und die 1,30 Euro Dividende wurden nochmal bestätigt, also über 8% DivRendite.

Kann man mal machen :)

Die Dividende war aber ja bereits bekannt. Besonders erfreulich ist die Prognose für das begonnene und das folgende Geschäftsjahr, für die man "vorsichtig optimistisch" ist, "sowohl beim Umsatz als auch beim EBIT deutlich oberhalb des Ergebnisses des abgelaufenen Geschäftsjahres 2017/2018 zu liegen."

Diese Erwartung kann man alleine schon angesichts des starken 2. Halbjahres des abgelaufenen Geschäftsjahres gut nachvollziehen.
Ja hoffe auch auf weiteres Wachstum, wollte eben schon dem IR schreiben wo die Zahlen bleiben
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.798.322 von InvesterFiesta am 05.02.19 18:20:33HV ist am 8.April dann sollte ex Div. der 9.April sein, wie allgemein üblich ! Letztes Jahr wars mM nach auch so, meine Div. wurde jedenfalls zeitnah gebucht.
Sieht so aus, das laut GB und Vorstandsaussagen, die Ampel weiter auf grün bei Tick stehen. Der Vorstand ist bei konstanten Rahmenbedigungen optimistisch, damit bleibt Tick eine attraktives Div. Aktie , die irgendwann ,wenns weiter so gut läuft, aus dem Dornröschenschlaf erwachen wird.
Sprockhövel belastet uns weiter mit 130.000 € p.a. das macht auch noch 10% vom JÜ aus, sonst wären die Zahlen noch besser.
Hatte vergangenes Jahr irgendwie ein wesentlich früheres Datum im Kopf gehabt. Egal, vielen Dank für die Info. Meint ihr das Sino ihre weiteren Aktien auf dem Markt schmeißen wird um nochmal Gewinne zu realisieren? Konnte für uns nochmal günstige Kurse werden
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.800.428 von InvesterFiesta am 05.02.19 22:52:48War ja auch so, nämlich der 20.März 2018. Bei Tick verschiebt sich alles etwas nach hinten laut Finanzkalender (HV, HJ- Bericht, ect.) Ob Sino noch mal verkauft nach dem Börsengang ist schwer zu sagen ( die Halte-Frist endet im Mai 2019). Eine der letzten Ad-hoc von Sino zu ihrer eigenen Div. Aussage, lässt bei mir das Bauchgefühl zu , das sie es erstmal nicht vor haben, sondern lieber den Div.Ertrag ihrer 25% Tick Beteiligung kassieren als Einnahmen. Aber die Vorstände verkaufen ja immer mal, mal sehen ob gestern auch wieder. Wir haben ja schön 4 Monate des neuen GJ um, wenn da der Vorstand von möglichen deutlichen Ergebnisszuwächsen redet ,muss es wirklich gut angelaufen sein. Das sollten wir dann im HJ Ergebniss im Mai schon sehen ! Deutlich heißt für mich nicht 10% sondern eher 20-30% ! Wenn das eintritt, sollte der Kurs irgendwann die 20€ nachhaltig überwinden bei steigender Div.
so nochmals 1000 Stück gekauft, in 2 Monaten gibts Dividende und als beruflicher Nutzer des TBMX bin ich überzeugt vom Produkt. Viel Glück allen Investierten!
Habe auch noch mal ein paar Stücke genommen.
Mein Investitionsschwerpunkt sind aktuell Dividendenaktien und Aktien in Sondersituationen.

Gruß
Value
Der m.E. größte Makel dieser Aktie waren bisher die Insiderverkäufe, die jegliche Kurserholung abwürgten und dazu führten, dass hier ungewöhnlich niedrige Bewertungsmultiples und Dividendenrenditen zutage treten.

Wenn man die in wenigen Wochen zu erwartende Dividende von 1,30 EUR/Aktie vom Kurs abzieht und im lfd. GJ ein Ergebnis von 1,5 Mio. EUR erwartet, dann stünden wir auf 10er KGV und auf einer Dividendenrendite von knapp 10%.

Statt der üblichen DD-Meldungen zu Insiderverkäufen wurden heute hingegen Insiderkäufe gemeldet. Damit hat sich der o.g. Makel (vorläufig zumindest) in Wohlgefallen aufgelöst.

:look:
Geht ihr auf die HV? Ich habe mir schon oft die Frage gestellt ob es vielleicht sinnig wäre ein Aktienrückkaufprogramm vorzuschlagen. Dies würde mittelfristig unsere Kurse erhöhen und natürlich dann auch die Dividende, natürlich ist mir auch bewusst das die nächsten Jahre trockener ausfallen würden.

Bin gespannt auf eure Meinung!

PS: Kennt ihr noch ein paar Papiere mit solchen Renditen und relativ solidem Geschäft?
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.848.816 von InvesterFiesta am 12.02.19 08:31:24Die Aktie ist doch schon heute kaum handelbar aufgrund der marktenge, da ist ein Aktienrückkauf einfach unsinnig.

Wenn Altaktionäre noch Abgabebedarf haben wäre es sinnig diese ausserbörslich umzuplatizeren um dann rasch höhere Kurse zu erreichen. Man bräuchte halt ein oder zwei langfristige Investoren /Family Offices/Fonds die da mitmachen.

Zitat von InvesterFiesta: Geht ihr auf die HV? Ich habe mir schon oft die Frage gestellt ob es vielleicht sinnig wäre ein Aktienrückkaufprogramm vorzuschlagen. Dies würde mittelfristig unsere Kurse erhöhen und natürlich dann auch die Dividende, natürlich ist mir auch bewusst das die nächsten Jahre trockener ausfallen würden.

Bin gespannt auf eure Meinung!

PS: Kennt ihr noch ein paar Papiere mit solchen Renditen und relativ solidem Geschäft?
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.849.413 von hugohebel am 12.02.19 09:33:11
Zitat von hugohebel: Die Aktie ist doch schon heute kaum handelbar aufgrund der marktenge, da ist ein Aktienrückkauf einfach unsinnig.

Wenn Altaktionäre noch Abgabebedarf haben wäre es sinnig diese ausserbörslich umzuplatizeren um dann rasch höhere Kurse zu erreichen. Man bräuchte halt ein oder zwei langfristige Investoren /Family Offices/Fonds die da mitmachen.

Zitat von InvesterFiesta: Geht ihr auf die HV? Ich habe mir schon oft die Frage gestellt ob es vielleicht sinnig wäre ein Aktienrückkaufprogramm vorzuschlagen. Dies würde mittelfristig unsere Kurse erhöhen und natürlich dann auch die Dividende, natürlich ist mir auch bewusst das die nächsten Jahre trockener ausfallen würden.

Bin gespannt auf eure Meinung!

PS: Kennt ihr noch ein paar Papiere mit solchen Renditen und relativ solidem Geschäft?


Genau das ist es ja, es wird sich auch nicht ändern da die MK einfach viel zu gering ist, es gibt quasi keine Aufmerksamkeit und es wird sich auch nicht ändern. So könnte man es mittelfristig weiter verringern und eine künstliche Nachfrage erschaffen die sonst nicht gegeben wäre, ferner wären unsere wenigen Papier schwerer Gewichtet was die Mitbestimmung angeht.
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.849.512 von InvesterFiesta am 12.02.19 09:44:22Unterbewertungen werden mit Sitzfleisch meistens irgendwann gehoben. Ich mache mir hier nicht die Hoffnung das wir irgendwann wie eine Nemetschek bewertet werden aber das wir zumindest zur Software Peergroup aufholen. Solange das Unternehmen jedes Jahr einen riesigen Cashflow generiert bin ich einfach geduldig.

Zitat von InvesterFiesta:
Zitat von hugohebel: Genau das ist es ja, es wird sich auch nicht ändern da die MK einfach viel zu gering ist, es gibt quasi keine Aufmerksamkeit und es wird sich auch nicht ändern. So könnte man es mittelfristig weiter verringern und eine künstliche Nachfrage erschaffen die sonst nicht gegeben wäre, ferner wären unsere wenigen Papier schwerer Gewichtet was die Mitbestimmung angeht.
Da hast du allerdings recht, ich bin mal gespannt was man noch in der Pipeline hat um zB in China Kunden zu akquirieren, ist sicherlich ein interessantes Geschäftsfeld. Ggf auch Preiserhöhungen, habe zumindest nichts mitbekommen..
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.849.413 von hugohebel am 12.02.19 09:33:11
Zitat von hugohebel: Die Aktie ist doch schon heute kaum handelbar aufgrund der marktenge, da ist ein Aktienrückkauf einfach unsinnig.

Wenn Altaktionäre noch Abgabebedarf haben wäre es sinnig diese ausserbörslich umzuplatizeren um dann rasch höhere Kurse zu erreichen. Man bräuchte halt ein oder zwei langfristige Investoren /Family Offices/Fonds die da mitmachen.


Das hätte man vor dem Börsenlisting machen sollen und es ist mir unbegreiflich, dass man es nicht getan hat. Die handelnden Personen bei sino haben genug reiche Leute unter ihren Kunden und sonstigen Geschäftspartnern. Es hätte sicher Abnehmer gegeben.
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.850.493 von Effektenkombinat am 12.02.19 11:18:16
Zitat von Effektenkombinat:
Zitat von hugohebel: Die Aktie ist doch schon heute kaum handelbar aufgrund der marktenge, da ist ein Aktienrückkauf einfach unsinnig.

Wenn Altaktionäre noch Abgabebedarf haben wäre es sinnig diese ausserbörslich umzuplatizeren um dann rasch höhere Kurse zu erreichen. Man bräuchte halt ein oder zwei langfristige Investoren /Family Offices/Fonds die da mitmachen.


Das hätte man vor dem Börsenlisting machen sollen und es ist mir unbegreiflich, dass man es nicht getan hat. Die handelnden Personen bei sino haben genug reiche Leute unter ihren Kunden und sonstigen Geschäftspartnern. Es hätte sicher Abnehmer gegeben.

Das wurde ja so umgesetzt. Vor dem Börsengang sind 175.000 Aktien verteilt worden, davon ein ganz großer Teil an sino-Kunden.
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.851.033 von Syrtakihans am 12.02.19 12:00:47
Zitat von Syrtakihans:
Zitat von Effektenkombinat: ...

Das hätte man vor dem Börsenlisting machen sollen und es ist mir unbegreiflich, dass man es nicht getan hat. Die handelnden Personen bei sino haben genug reiche Leute unter ihren Kunden und sonstigen Geschäftspartnern. Es hätte sicher Abnehmer gegeben.

Das wurde ja so umgesetzt. Vor dem Börsengang sind 175.000 Aktien verteilt worden, davon ein ganz großer Teil an sino-Kunden.


... ja ich habe mich unpräzise ausgedrückt - ich meinte natürlich man hätte AUCH die Bestände umplatzieren können, die Hocke und Hillen dann später abverkauft haben
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.848.816 von InvesterFiesta am 12.02.19 08:31:24Ich gehe vielleicht zur HV. Diese ist für den 08. April 2019 in Düsseldorf terminiert.
Ich habe hier in den letzten Monaten auch viel herumgerätselt und leider immer noch keine sichere Antwort darauf was hier los ist mit den Insiderverkäufen bei gleichzeitiger offensichtlicher Unterbewertung.

Das einzig realistische Gefahrenszenario wäre, dass für den Fall einer scharfen Transaktionssteuer mit erheblichen Kundeneinbußen gerechnet wird. Oder dass da andere Probleme lauern Das passt aber schlecht dazu, dass schon seit längerer Zeit (also seit Börsengang mindestens, und der sollte eigentlich ja schonmal früher kommen) Sino reduziert und die Gründer abbauen. In der ganzen Zeit wurden neue Kunden gewonnen und das Ergebnis gesteigert, die Prognose ist außerdem sehr optimistisch und es werden neue Leute eingestellt, teurer Umzug um näher an Entwicklern und Kunden zu sein, ein neues Frontend für Mobilgeräte wird (endlich) gebaut, also in die Zukunft investiert. Und dazu kommen die Käufe aus dem Umfeld von Matthias Hocke vor kurzem - zum Untergangszenario passt das eher nicht.

Ich spekuliere eher darauf, dass sich Hillen und Hocke ebenfalls an sinos neuem Tradingstartup Trade Republic beteiligen wollten - sino hat ja offensichtlich nicht alleine investiert und es würde eine ähnliche Gesellschafter-Konstellation wie bei ursprünglich bei Tick TS entstehen. Die letzte Kapitalerhöhung von der Firma war Ende 2018 - und im November haben Hocke und Hillen fast gleichzeitig größere Mengen an Aktien verkauft. Meint ihr nicht, das würde eine Erklärung bieten?
Ich habe jedenfalls eine kleine Position aufgebaut. Würde mich über Diskussionen dazu freuen!

https://www.preis-und-wert.com/tick-trading-software-zu-guen…
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.926.457 von TobiB am 20.02.19 21:46:43Hi,

erstmal danke für den Hinweis mit Trade Republic, könnte möglich sein. Ich bin ja auch investiert, mein Timing war allerdings nur bedingt gut, der Nachkauf dann ok.

Generell denke ich dass die Aktie darunter leidet dass sie durch jedes Raster fällt, und keiner sich so richtig dafür interessiert. Für Fonds oder die grossen Fische ist der Laden natürlich viel zu klein, für Zocker das Geschäftsmodell zu unspritzig und die Chance nicht groß genug und zu langatmig. Die Inhaber sind mit dem Kopf woanders, gleiches gilt für die Alteigentümer. Der Laden selbst scheint sich und seine Möglichkeiten viel zu bescheiden zu sehen, sprich unterschätzt sich ebenfalls. Und denen, denen man die Scheine als Goodie günstig angeboten hat - die Sino-Nutzer können damit auch nichts damit anfangen, weil der Laden zu klein ist und es abseits von ihren üblichen Anlagen liegt.

Auf der anderen Seite braucht bei der Grösse nur eine Partei Interesse zeigen und der Kurs steht schnell deutlich über 20€.

Gefahren, gut, gibt es immer. Ich sehe jetzt aber auch keinen Grund mit der Lupe danach zu suchen. Auch wenn ich wie gesagt mir den Laden durchaus etwas offensiver vorstellen könnte, gehe ich davon aus, dass sie in der Defensive gute Arbeit leisten.

Grüsse Juergen
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.926.457 von TobiB am 20.02.19 21:46:43
Zitat von TobiB: Und dazu kommen die Käufe aus dem Umfeld von Matthias Hocke vor kurzem - zum Untergangszenario passt das eher nicht.


Ich möchte dieses noch einmal hervorheben, denn in den Insiderverkäufen lag bisher m.E. mit der Hauptgrund dafür, dass die Aktie an tiefen Bewertungsmultiples klebte.

Wir hatten hier kürzlich Insiderkäufe aus dem Umfeld von Herrn Hocke von 9.000 Aktien.
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.955.745 von Syrtakihans am 25.02.19 12:56:55
Zitat von Syrtakihans:
Zitat von TobiB: Und dazu kommen die Käufe aus dem Umfeld von Matthias Hocke vor kurzem - zum Untergangszenario passt das eher nicht.


Ich möchte dieses noch einmal hervorheben, denn in den Insiderverkäufen lag bisher m.E. mit der Hauptgrund dafür, dass die Aktie an tiefen Bewertungsmultiples klebte.

Wir hatten hier kürzlich Insiderkäufe aus dem Umfeld von Herrn Hocke von 9.000 Aktien.


Ja es gibt keine Insiderverkäufe mehr aber dennoch werden bei zeitweiser Nachfrage die Briefseiten immer wieder aufgefüllt ohne das letztlich der Kurs steigt. Man weiß letztlich nicht, was bspw. mit den Anteilen des verstorbenen Gründers passiert ist, ob die in der Familie verblieben sind (und gehalten werden) oder verkauft wurden und werden.
Welche Unternehmen sind eigentlich hier noch als Konkurrenz anzusehen? Kenne die Branche nur durch Tick, also kaum eine Ahnung wer hier die Player sind
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.955.772 von Effektenkombinat am 25.02.19 13:00:56
Zitat von Effektenkombinat: Ja es gibt keine Insiderverkäufe mehr aber dennoch werden bei zeitweiser Nachfrage die Briefseiten immer wieder aufgefüllt ohne das letztlich der Kurs steigt. Man weiß letztlich nicht, was bspw. mit den Anteilen des verstorbenen Gründers passiert ist, ob die in der Familie verblieben sind (und gehalten werden) oder verkauft wurden und werden.


Für mich ist wichtiger, dass bei anhaltenden Insiderverkäufen eine Unsicherheit über die Zukunftsaussichten des Unternehmens entsteht. Technisch hält es die Aktie natürlich immer noch unten wenn immer wieder Verkäufer bei 17€ auftreten, allerdings stört mich das bei der aktuellen Dividende wenig, so lange die nicht erheblich sinkt. Dann kann ich gerne auch noch ein paar Jahre warten und kassieren.
Bin mal gespannt welcher Preis da aufgerufen wird. In der Peergroup wohl am ehesten mit Tick vergleichbar.

https://citywire.de/news/steht-vwd-zum-verkauf-potentielle-k…

Steht VWD zum Verkauf? Potentielle Käufer zeigen Interesse

Der Daten- und Software-Anbieter für Finanzunternehmen VWD (Vereinigte Wirtschaftsdienste) hat seit einiger Zeit das Interesse von potentiellen Käufern geweckt.

Das Investment-Unternehmen Carlyle Group hält VWD derzeit in ihrem mehr als €190 Milliarden schweren Portfolio; seit nun mehr sechs Jahren. Carlyle erhalte positives Feedback und beständiges Interesse an VWD.

Die Frankfurter Allgemeine Zeitung berichtete im Januar, mit Berufung auf eine vertraute Quelle, dass das Unternehmen zum Verkauf stünde und eine Marktansprache bereits in die Wege geleitet worden sei. Carlyle will einen solchen Verkaufsprozess aber weder bestätigen noch dementieren.

Carlyle sieht Strategie durch Interesse bestätigt

Auf Anfrage von Citywire Deutschland heißt es von der Gruppe: „Als langjähriger Anteilseigner begleitet die Carlyle Group die strategische Ausrichtung der VWD eng und ist mit der aktuellen Entwicklung sehr zufrieden. Der Weg zu einem innovativen, integrierten Softwareanbieter mit den Schwerpunkten im Bereich Investment Management und regulatorische Lösungen kommt am Markt gut an, das zeigt das positive Feedback. Das kontinuierliche Interesse an der VWD als Unternehmen überrascht vor diesem Hintergrund nicht. Eigentümer und Management-Team sehen sich in der Ausrichtung der Strategie bestätigt.“
Ich glaube kaum das aktuell irgendwer an der Bude interesse hat, Tick hat sicherlich noch einiges an Potential was man aussöchpfen kann, bin mal gespannt ob sich die ganzen Investitionen rentieren oder man einfach die Gehälter zu unserem ungunsten die kommenden Jahre erhöht, hieß es damals nicht mal 1,50 bis 1,80 in 2020?
ist es nicht großartig anzusehen, dass die Briefseite immer wieder schön aufgefüllt und sogar nach unten getaxt wird, selbst wenn mal ein bissel Nachfrage aufkommt
Mir fehlen echt die Worte, die hohen Umsätze letzte Woche stammen von Ingo Hillen, dessen Insiderverkäufe gehen nun weiter. Das ist doch einfach zum Kotzen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.955.745 von Syrtakihans am 25.02.19 12:56:55@ Hans Beiträge #125 und # 137

>> Statt der üblichen DD-Meldungen zu Insiderverkäufen wurden heute hingegen Insiderkäufe gemeldet.
>> Damit hat sich der o.g. Makel (vorläufig zumindest) in Wohlgefallen aufgelöst.
Ich finde es ja durchaus berechtigt darauf hinzuweisen, dass es neben den unzähligen Verkäufen auch ein paar Käufe gegeben hat. Aber so zu tun, als würden die Käufe, die Verkäufe egalisieren, geht angesichts der unterschiedlichen Dimensionen gar nicht.

Bei Tick haben DREI Insider über einen Zeitraum von mehreren Monaten Aktien im Wert von über 2,5 MILLIONEN Euro VERKAUFT. Und jetzt hat EIN Insider Aktien für 145.000 Euro (zurück)gekauft. Und damit ist alles wieder gut? Wenn sich der Markt wirklich so einfach beeindrucken ließe, wäre es schlimm. Und deshalb staune ich, dass Du da so einen Wirbel drum machst.

Wer Lust hat, kann sich ja mal die alten Trades der Sino-Organe in der Sino-Aktie auf www.insiderdaten.de ansehen. Die zeigen meiner Meinung nach, dass die Organe sehr gut einschätzen können, wann man besser kauft oder verkauft. Aus meiner Sicht haben sich die Sino-Organe bei den freien Aktionären regelrecht bedient. Und sie tun es noch, wie ein aktueller Beitrag im Sino-Board deutlich macht. Im Dezember hat Ingo Hillen nämlich wieder Sino Aktien gekauft und dazu schreibt tofu1 in Beitrag 2.327: „insbesondere bei dem Kauf vom 18.12. zu 4,10 Euro sieht man, dass Herr Hillen ein ganz schoenes Schlitzohr ist. Der Auftrag muss ja direkt nach Veroeffentlichung der Adhoc eingestellt worden sein.“ Weil die Aktie sofort nach der Ad-Hoc auf ca. 4,80 Euro gesprungen ist, wie die übrigen Käufe von Herrn Hillen zeigen.
Es hat schon seinen Grund, dass die Insider in anderen Unternehmen erst Stunden oder Tage nach der Veröffentlichung der Ad-Hoc handeln dürfen. Der Markt muss nämlich die Gelegenheit haben, die Information auch erstmal zu verarbeiten. Alles andere ist wie verbotener Insiderhandel. Zwar legal, aber es bleibt die Ausnutzung von Insiderinformationen vor dem Markt.

MfG J:)E

P.S. Bitte nicht verwirren lassen, dass es lange Zeit keine Directors Dealings Meldungen bei Sino gab. Das muss nicht heißen, dass die Organe nicht in der Aktie gehandelt haben. Sie mussten es nur nicht melden, denn Ende 2012 hatte sino „einen Antrag auf Widerruf der Zulassung im regulierten Markt der Düsseldorfer Wertpapierbörse [gestellt], verbunden mit der Einführung in den Teilbereich 'Primärmarkt' des Freiverkehrs der Düsseldorfer Wertpapierbörse. Der Segmentwechsel soll im ersten Quartal 2013 abgeschlossen sein.“ (Sino DGAP-News 05.11.2012) Durch diesen Segmentswechsel war auch Pflicht erloschen, Insiderhandel als Directors Dealing zu melden. Wie praktisch. Das hat sich erst mit der EU-Missbrauchsverordnung (MAR) ab dem 03.07.2016 wieder geändert. Denn die hat dafür gesorgt, dass nun auch die Organe von Freiverkehrswerten ihren Handel in den eigenen Aktien melden müssen.
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.926.457 von TobiB am 20.02.19 21:46:43@ Tobi (& hugohebel schrieb am 09.01.19 09:44:15 Beitrag Nr. 111)

Erstmal vielen Dank für Deine ausführliche Analyse der Tick TS AG in Deinem Blog. Hat Spaß gemacht sie zu lesen und sie ist sicherlich gut für unser Unternehmen, weil sonst sehr wenig über Tick und die Aktie zu finden ist.

Deine Idee, dass die Verkäufe der Tick Aktien dazu gedient haben könnten, den Einstieg bei dem Fintech Trade Republic zu finanzieren, fand ich richtig gut. Wenn das stimmen würde, dann fände ich die Verkäufe der Insider doch nicht so negativ wie bisher. Daher habe ich mal geschaut, ob sich Deine Vermutung auch belegen lässt. Du schreibst:

>> Ich spekuliere eher darauf, dass sich Hillen und Hocke ebenfalls an sinos neuem Tradingstartup
>> Trade Republic beteiligen wollten - sino hat ja offensichtlich nicht alleine investiert und es würde eine
>> ähnliche Gesellschafter-Konstellation wie bei ursprünglich bei Tick TS entstehen. Die letzte
>> Kapitalerhöhung von der Firma war Ende 2018 - und im November haben Hocke und Hillen fast
>> gleichzeitig größere Mengen an Aktien verkauft. Meint ihr nicht, das würde eine Erklärung bieten?

Also, Ingo Hillen hat sich an der Trade Republic beteiligt. In der Sino Ad-Hoc vom 18.12.2018 konnte man lesen: „Die Bestellung von Ingo Hillen, der mit knapp 7% mittelbar an dem Fintech beteiligt ist“

Die Informationen, die im Unternehmensregister zu finden, bestätigen das auch. Allerdings nicht den von Dir angegebenen Zeitpunkt. Ingo Hillen hat sich an der Kapitalerhöhung Ende Oktober aller Wahrscheinlichkeit nach nicht mehr beteiligt. Vermutlich weil sie ihm zu teuer war.

Insgesamt hat die Trade Republic seit dem 11.08.2017 vier Kapitalerhöhungen durchgeführt. Fast alle neuen Anteile wurden jedes Mal von Dr. Simon-Alexander Zeidler als Treuhänder gezeichnet. Auf diese Art soll wohl verschleiert werden, wer sich tatsächlich an dem Fintech-Start-up beteiligt. Durchaus nachvollziehbar, dass die Herren möglichst lange geheim halten wollten, an was sie da basteln. Schließlich legen sie sich mit Trade Republic mit der ganzen Branche an - von den Banken, über die Direktbroker bis hin zu den Börsenplätzen wie Stuttgart und Tradegate. Disruption vom Feinsten - wenn es klappt (Daher solltest Du vielleicht auch nochmal Dein Fintech Group Investment überdenken).

Wegen dieser Treuhänderkonstruktion ist nicht bei allen Trade Republic Anteilen klar, wer wirklich der Eigentümer ist. Aufschluss gibt eine Gesellschafterliste vom 18.12.2018 die zumindest für einen Teil der Anteile die Inhaber ausweist. Da ist u.a. Ingo Hillen zu finden. Matthias Hocke aber nicht.
Ich glaube aber - genau wie Du - dass die Gesellschafter-Konstellation bei der Trade Republic ähnlich wie bei der Tick TS AG vor dem Börsengang ist. D.h. ich vermute, dass Matthias Hocke genauso beteiligt ist, wie einer der der Trade Republic Kooperationspartner HSBC oder Lang & Schwarz. Vielleicht sogar die Tick AG, die auch immer mal wieder als unterstützendes Unternehmen genannt wird.
Für die Vermutung, dass es sich um eine ähnliche Gesellschafterkonstellation wie bei der Tick handelt, spricht schon der Treuhänder. Dr. Simon-Alexander Zeidler ist nämlich nicht nur Treuhänder der Trade Republic Anteile, sondern auch der Vorsitzende des Aufsichtsrates der Tick TS AG. Womit sich der Kreis wieder schließt.

Soweit, so gut. Aber wie sieht es nun bezüglich der Beträge aus, um die es hier geht? Die entscheidenden Hinweise stehen in einer Sino Ad-Hoc vom 23.11.2018:

„An diesem Fintech [Trade Republic] hatte sich die sino in 2017 über ihre 100%ige Tochtergesellschaft, die sino Beteiligungen GmbH, im Rahmen einer Kapitalerhöhung mit zunächst 67 Prozent mittelbar beteiligt. Bei nachfolgenden Kapitalerhöhungen unter Führung von sino sammelte das Fintech in den letzten Monaten insgesamt mehr als 5 Millionen Euro ein, davon rund 3 Millionen Euro von privaten Investoren und einem Unternehmen. Derzeit beträgt der Anteil der sino Beteiligungen GmbH an dem Fintech rund 55 Prozent.
Insgesamt hat die sino Beteiligungen GmbH rund 2,9 Mio. Euro im Rahmen von Kapitalerhöhungen in das Fintech investiert, im Wesentlichen finanziert aus dem Verkaufserlös von rund 2,6 Millionen Euro für rund 175.000 Aktien der tick-TS AG im Mai 2017.“

Ich fasse zusammen: „Insgesamt haben verschiedene Investoren Trade Republic bisher mit rund 6 Mio. Euro frischem Geld finanziert,“ wie Ingo Hillen am 04.02.2019 der Vorstandswoche gesagt hat.
Sino selbst hat 2,9 Mio. Euro investiert und hält dafür nun 55 % an dem Fintech. D.h. Sino hat im Durchschnitt rund 52.700 Euro pro Anteilsprozentpunkt bezahlt. Ingo Hillen, der parallel mit Sino investiert hat, hat dann vermutlich für seine 7 % nicht mehr als 370.000 Euro gezahlt. Vielleicht sogar weniger, weil er vor allem bei der allerersten KE einen hohen Anteil gezeichnet hat, als die Bewertung des Fintechs noch deutlich niedriger war, als bei der vorerst letzten KE.
Sollte Matthias Hocke sich so, wie in der Vergangenheit bei Sino und bei Tick, in gleicher Höhe wie Ingo Hillen beteiligt haben (was nicht wirklich sicher ist), dann hätte er auch um die 370.000 Euro investiert - möglicherweise auch etwas mehr oder sogar weniger.

Aber Ingo Hillen hat für 1,4 Mio. Euro Tick Aktien verkauft. Und Matthias Hocke selbst nach dem Rückkauf Anfang 2019 für 965.000 Euro. Also zumindest die beiden haben weit mehr Tick Aktien verkauft, als sie später in Trade Republic Anteile investiert haben.

Aus meiner Sicht widerlegt das die schöne Annahme, dass die beiden die Tick-Aktien nur verkauft haben, um die Mittel für ein Investment in der Trade Republic frei zu bekommen. Und spätestens, wenn neue Verkäufe der beiden auftauchen, wäre diese These gar nicht mehr zu halten. Und dieser Fall ist ja mittlerweile eingetreten.

MfG J:)E
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.067.431 von philojoephus am 11.03.19 11:46:07
Zitat von philojoephus: @ Hans Beiträge #125 und # 137

>> Statt der üblichen DD-Meldungen zu Insiderverkäufen wurden heute hingegen Insiderkäufe gemeldet.
>> Damit hat sich der o.g. Makel (vorläufig zumindest) in Wohlgefallen aufgelöst.
Ich finde es ja durchaus berechtigt darauf hinzuweisen, dass es neben den unzähligen Verkäufen auch ein paar Käufe gegeben hat. Aber so zu tun, als würden die Käufe, die Verkäufe egalisieren, geht angesichts der unterschiedlichen Dimensionen gar nicht.

Bei Tick haben DREI Insider über einen Zeitraum von mehreren Monaten Aktien im Wert von über 2,5 MILLIONEN Euro VERKAUFT. Und jetzt hat EIN Insider Aktien für 145.000 Euro (zurück)gekauft. Und damit ist alles wieder gut? Wenn sich der Markt wirklich so einfach beeindrucken ließe, wäre es schlimm. Und deshalb staune ich, dass Du da so einen Wirbel drum machst.


Wenn hier ein Vorstand (Herr Hocke) Aktien im Wert von rd. 145 T. EUR für Depots von Familienmitgliedern kauft, dann ist das für mich ein Indiz dafür, dass dieser keine schlechten Nachrichten erwartet und von einer weiterhin positiven Geschäftsentwicklung ausgeht. Daher werte ich diese Insiderkäufe positiv. Daran ändert auch nichts, dass ein AR (Herr Hillen) den Verkauf seines Bestandes fortsetzt.

Natürlich kann man nicht mit vollkommener Sicherheit ausschließen, dass es sich hier nicht doch bloß um reines Taktieren handelt. Ich habe jedoch so viel Vertrauen in die Person, dass ich davon nicht ausgehen mag. Andernfalls wäre ich hier auch gar nicht investiert.
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.073.413 von Syrtakihans am 11.03.19 21:19:38
Zitat von Syrtakihans:
Zitat von philojoephus: @ Hans Beiträge #125 und # 137

>> Statt der üblichen DD-Meldungen zu Insiderverkäufen wurden heute hingegen Insiderkäufe gemeldet.
>> Damit hat sich der o.g. Makel (vorläufig zumindest) in Wohlgefallen aufgelöst.
Ich finde es ja durchaus berechtigt darauf hinzuweisen, dass es neben den unzähligen Verkäufen auch ein paar Käufe gegeben hat. Aber so zu tun, als würden die Käufe, die Verkäufe egalisieren, geht angesichts der unterschiedlichen Dimensionen gar nicht.

Bei Tick haben DREI Insider über einen Zeitraum von mehreren Monaten Aktien im Wert von über 2,5 MILLIONEN Euro VERKAUFT. Und jetzt hat EIN Insider Aktien für 145.000 Euro (zurück)gekauft. Und damit ist alles wieder gut? Wenn sich der Markt wirklich so einfach beeindrucken ließe, wäre es schlimm. Und deshalb staune ich, dass Du da so einen Wirbel drum machst.


Wenn hier ein Vorstand (Herr Hocke) Aktien im Wert von rd. 145 T. EUR für Depots von Familienmitgliedern kauft, dann ist das für mich ein Indiz dafür, dass dieser keine schlechten Nachrichten erwartet und von einer weiterhin positiven Geschäftsentwicklung ausgeht. Daher werte ich diese Insiderkäufe positiv. Daran ändert auch nichts, dass ein AR (Herr Hillen) den Verkauf seines Bestandes fortsetzt.


Rückblickend betrachtet ist das Verhalten jedenfalls unglaublich dumm. Der Kurs würde gewiss heute woanders stehen, wenn es seit dem Börsenlisting diese Insiderverkäufe nicht gegeben hätte. Die Herren Hillen und Hocke hätten dann sicher heute zu einem höheren Preis ihre Pakete außerbörslich an jmd. verticken können.
Mal eine blöde Frage. Unser geliebter AR hat weiter verkauft.. was ich mich frage ist warum sind die Verkäufe nicht in den Umsatzlisten? Hat es damit zu tun weil es OTC über Stuttgart gelaufen ist oder woran liegt das?