Das Ende des Tradings durch neue Steuerregel? - 500 Beiträge pro Seite (Seite 3)

eröffnet am 17.12.19 08:19:16 von
neuester Beitrag 27.11.20 00:34:20 von


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13.01.20 22:25:17
Beitrag Nr. 1.001 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 62.363.366 von Chris_M am 13.01.20 20:45:02
Zitat von Chris_M: Die genannten Kosten die genannt wurden sind durchaus vertretbar. Ich habe letztens eine Werbugn für eins FiBu Software gesehen für 15,90 mtl. sevdesk oder so heißt das und ist wohl kompatibel mit DATEV für den StB. Weiß nur nicht ob das die genannten Kosten von ca. 500 senken würde.


Die Kosten sind die Grundkosten für Steuererklärungen, Abschluss, Übermittlung an BAnz/FA und ein paar Standardbuchungen. Die Kosten für die echte Trading-Buchhaltung ist da nicht drin. Die muss man selber machen (dann kommt zu den Kosten , die ich genannt habe, noch Kontrollaufwand von x Stunden) oder als CSV-File überspielen (dann muss einmal eine Überleitung gemacht werden und danach einlesen mit Kontrolle).

Gruß
Taxadvisor
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13.01.20 22:32:30
Beitrag Nr. 1.002 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 62.364.614 von unimatrix27 am 13.01.20 22:25:12
Zitat von unimatrix27: Ich bin gerne bereit für eine Steuerberatung ordentlich zu bezahlen aber da sollte sich doch keiner hinsetzen und 10.000 Buchungen manuell machen. Die Zeit kann man sicher besser nutzen.

Ich bleibe dran an dem Thema :)


Ich würde auch keine Mitarbeiter finden, die soviele Buchungen zu einem anständigen Stundensatz erledigen können. Und selber will ich das auch nicht erfassen.😉😉 Das geht nur atomatisiert.

Gruß
Taxadvisor

P.S.: Habe auch per mail geantwortet.
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13.01.20 22:39:36
Beitrag Nr. 1.003 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 62.364.614 von unimatrix27 am 13.01.20 22:25:12
Zitat von unimatrix27: Diese Daten muss ich dann in eine Fibu Software einlesen weil da kommen ja auch noch die normalen manuellen Buchungen hinzu. Also das betriebliche Klopapier, Kaffee, das Darlehen von mir usw :)


lol

Zitat von unimatrix27: Ich bin gerne bereit für eine Steuerberatung ordentlich zu bezahlen aber da sollte sich doch keiner hinsetzen und 10.000 Buchungen manuell machen. Die Zeit kann man sicher besser nutzen.
Ich bleibe dran an dem Thema :)


Ich knausel ja gerne rum aber ich sehe es auch so, für eine gute Beratung wäre es auch unverschämt es für low zu veranschlagen.

Ich finde es nur seitens der Gesetzgebung Sche... das man ja dazu gezwungen wird oder es auf privater Ebene ganz sein lässt und das ärgert mich 🤢
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13.01.20 22:40:28
Beitrag Nr. 1.004 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 62.364.518 von Schleef am 13.01.20 22:15:46
Zitat von Schleef:
Zitat von bomike: IB gibts in den USA und in UK. Normalerweise bist du immer bei IB UK. IB UK hat den Spot Forexhandel vertraglich zu einem CFD Geschäft gemacht. Sie simulieren nur den Spot Markt. Vertraglich aber als CFD.

Ja, man ist als Deutscher normalerweise Kunde in UK (sollte das nicht bald Schweiz werden wg. Brexit?).

Nein, CFD ist möglich, aber der "klassische" Forexhandel im Sinne von "Währungswechsel" (z.B. +111.360$ auf dem USD Konto versus -100.000€ auf dem EUR Konto) ist natürlich weiterhin möglich.
Beweis:
1. Auf einem nicht für CFD freigeschalteten Konto kann ich EUR.USD wechseln
2. Auf einem für CFD freigeschalteten Konto kann ich klassischen Forex auswählen (Financial Instrument "EUR.USD") oder CFD (Financial Instrument "EUR.USD CFD")


Ich habe damals die Verträge von IB UK mal durchgearbeitet. Damals war für mich klar, das sind CFDs. Hab mir vorhin von 2018 die angeschaut. Da blickt kein Mensch durch. Grundsätzlich unterschreibst du, das IB UK deine Geschäfte jederzeit mit Drittanbietern (OTC) oder an der Börse abwickeln kannst. Was in den USA Unterlagen nicht drin steht.

Das du wechseln kannst, bedeutet ja nicht das es ein Spot Geschäft ist. Ich habs leider nicht gefunden, aber ich bin mir sicher, das du als normaler Retailkunde kein Recht auf Lieferung hast.
Damit wäre es kein klassischer Kassahandel. Unabhängig mal davon, erklär da mal dem Finanzamt.

Und wenn du nicht mindestens 100k handelst pro Lot, hast du Kosten die der Steuerbelastung gleich kommen.

Letztendlich ist aber meine Meinung wurscht. IB UK soll dir das schriftlich bestätigen. Dann ist doch erstmal alles gut.
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13.01.20 22:43:37
Beitrag Nr. 1.005 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 62.364.617 von Taxadvisor am 13.01.20 22:25:17
Zitat von Taxadvisor: [

Die Kosten sind die Grundkosten für Steuererklärungen, Abschluss, Übermittlung an BAnz/FA und ein paar Standardbuchungen. Die Kosten für die echte Trading-Buchhaltung ist da nicht drin. Die muss man selber machen (dann kommt zu den Kosten , die ich genannt habe, noch Kontrollaufwand von x Stunden) oder als CSV-File überspielen (dann muss einmal eine Überleitung gemacht werden und danach einlesen mit Kontrolle).

Gruß
Taxadvisor


ok Danke für die Antwort.

Ich hätte da mit deutlich mehr gerechnet .. wie du schon geschrieben hast kommt das ja auf den Aufwand der Buchungen etc. an.

Wir halten dich hier noch am späten Abend gut auf Trapp ;) Danke das du dir die Zeit für uns nimmst, um unsere Wissenlücken zu schließen ;)

Einen schönen Abend wünsche ich
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13.01.20 22:49:30
Beitrag Nr. 1.006 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 62.364.773 von Chris_M am 13.01.20 22:43:37
Zitat von Chris_M: ok Danke für die Antwort.

Ich hätte da mit deutlich mehr gerechnet .. wie du schon geschrieben hast kommt das ja auf den Aufwand der Buchungen etc. an.

Wir halten dich hier noch am späten Abend gut auf Trapp ;) Danke das du dir die Zeit für uns nimmst, um unsere Wissenlücken zu schließen ;)

Einen schönen Abend wünsche ich


Du siehst ja, dass ich immer mal einen Stoß Postings in kurzer Zeit abarbeitet, irgendwann muss ich ja schließlich auch (damit) mein Geld verdienen und in der Geschwindigkeit, in der Ihr hier postet, komme ich nicht mehr mit, da muss ich dann mehrere Seiten auf einmal abarbeiten,-))

Aber vielleicht sieht/hört man sich im richtigen Leben ja noch.

Grüße
Taxadvisor
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13.01.20 23:22:09
Beitrag Nr. 1.007 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 62.364.803 von Taxadvisor am 13.01.20 22:49:30
Zitat von Taxadvisor:
Zitat von Chris_M: ok Danke für die Antwort.

Ich hätte da mit deutlich mehr gerechnet .. wie du schon geschrieben hast kommt das ja auf den Aufwand der Buchungen etc. an.

Wir halten dich hier noch am späten Abend gut auf Trapp ;) Danke das du dir die Zeit für uns nimmst, um unsere Wissenlücken zu schließen ;)

Einen schönen Abend wünsche ich


Du siehst ja, dass ich immer mal einen Stoß Postings in kurzer Zeit abarbeitet, irgendwann muss ich ja schließlich auch (damit) mein Geld verdienen und in der Geschwindigkeit, in der Ihr hier postet, komme ich nicht mehr mit, da muss ich dann mehrere Seiten auf einmal abarbeiten,-))

Aber vielleicht sieht/hört man sich im richtigen Leben ja noch.

Grüße
Taxadvisor


Kennst du denn ein Land, wo Unternehmen kaum Steuern abknüpft werden auf Spekulationsgeschäfte?
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13.01.20 23:43:25
Beitrag Nr. 1.008 ()
@taxadvisor
@chris_m

Herzlichen Dank. Meine Erschütterung kennt mittlerweile keine Grenzen mehr. Die ziehen den Schwachsinn wohl tatsächlich durch...
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14.01.20 00:17:17
Beitrag Nr. 1.009 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 62.365.154 von Head_of_Sparbuch am 13.01.20 23:43:25
Zitat von Head_of_Sparbuch: @taxadvisor
@chris_m

Herzlichen Dank. Meine Erschütterung kennt mittlerweile keine Grenzen mehr. Die ziehen den Schwachsinn wohl tatsächlich durch...


Einigkeit und Recht und ...
Wie heißt nochmal der dritte Begriff in dieser Strophe. Ich habs vergessen.
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14.01.20 01:22:17
Beitrag Nr. 1.010 ()
Traurigerweise sehe ich bisher auch noch keine einzige gewichtige Stimme, die sich öffentlich gegen den Irrsinn positioniert hätte. Seitens der Medien mag da ja demnächst noch was kommen, aber ich würde viel lieber Meldungen hören, dass das Thema nicht vom Tisch ist und Gespräche stattfinden oder dass die Interessengruppen zumindest perspektivisch vorhaben, durch die Instanzen zu klagen. Bin kein Jurist, aber da das Gesetz bereits in Kraft ist, dürfte es da doch jetzt bereits Ansatzpunkte für geben.

Natürlich ist es möglich - wie hier schon vermutet - dass hier bereits Prozesse im Hintergrund ablaufen, von denen wir erst etwas mitbekommen, wenn etwas spruchreif ist. Anders kann ich mir die verdächtige Stille nicht erklären. Ist ja doch schon ein echter Hammer, der auch auf die Funktionsweise der Legislative kein gutes Licht wirft. Interessant auch, dass die Damen und Herren von der CDU sich bisher nicht zu Wort gemeldet haben. Womöglich ja sogar ein kleiner Hoffnungsschimmer, dass das intern noch einmal evaluiert wird. Aber vielleicht bin ich auch einfach zu gutgläubig ;)
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14.01.20 07:13:12
Beitrag Nr. 1.011 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 62.364.752 von bomike am 13.01.20 22:40:28
Zitat von bomike: Das du wechseln kannst, bedeutet ja nicht das es ein Spot Geschäft ist. Ich habs leider nicht gefunden, aber ich bin mir sicher, das du als normaler Retailkunde kein Recht auf Lieferung hast.
Damit wäre es kein klassischer Kassahandel. Unabhängig mal davon, erklär da mal dem Finanzamt.

Und wenn du nicht mindestens 100k handelst pro Lot, hast du Kosten die der Steuerbelastung gleich kommen.

Letztendlich ist aber meine Meinung wurscht. IB UK soll dir das schriftlich bestätigen. Dann ist doch erstmal alles gut.


Ich werde das mit Sicherheit noch sehr genau prüfen. Allerdings kann ich im Moment sagen dass ich in der Handelsplattfom explizit CFD auswählen kann, oder eben auch nicht. Im Account Management kann ich auch eine Auszahlung von z.B. von USD veranlassen.

IB kennt in dem Sinne keine Lotsizes. Ich kann beliebige Größen handeln.

Weiterhin gibt es nicht nur den direkten Handel mit FX sondern auch die WÄhrungsgeschäfte die indirekt aus dem Kauf und Verkauf von Aktien Futuress etc. in Fremdwährungen entstehen. Dafür liefert IB auch einen besonderen Bericht, das "FX Income Statement". Das ist aber nach meinem Verständnis nicht nach deutschem Steuerrecht, z.B. mit den o.g. Fremdwährungskrediten, die nicht als Veräußerungen gelten, insofern habe ich alle Cash Transaktionen von IB in einer XML Datei, immer mit Angabe der Währung und immer mit Bewertung in Euro zum Buchungstag, und damit kann man sich ein eigenes Statement mit einer neuen FIFO Berechnung bauen, was ich dann so gemacht habe.
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14.01.20 08:37:02
Beitrag Nr. 1.012 ()
@bomike Thailand meine ich ... VAE ist nur bisschen zu warm ...
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14.01.20 08:41:35
Beitrag Nr. 1.013 ()
Die Wurzel der steuerlichen Neuregelungen ist nicht unbedingt im BMF zu suchen, sondern wahrscheinlich im Verbraucherschutz.

Solche Auswüchse könnten der Anlass für Verbraucherschützer gewesen sein aktiv zu werden :






Wäre nur ärgerlich, wenn da aus Unkenntnis der politischen Akteure eine Differenzierung ausgeblieben ist und jetzt die "seriöse" Trader-Community betroffen ist.
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14.01.20 09:37:08
Beitrag Nr. 1.014 ()
In der Schweiz gibt es ja schon cryptocurrency denen reale Werte zugeschrieben sind.

Z.B. Immobilien. sagen wir mal der Einfachheit halber 100 Coins für das Haus #4 in der Musterstraße in Musterstadt.

Ich als arme Maus kann mir das Haus nicht leisten aber 1% und diesen kann ich in Form des Coins ja erwerben.

Und wenn man bedenkt, das man in ETF alle Token die auf den ERC-721-Protocol basieren darin aufbewahrt werden können und es insb. für kleinste Token auch dezentrale Exchanges gibt dann sollte sowas doch auch für börsennotierte Produkte wie Zertifikate möglich sein.

Es braucht aber auch Liquidität das ein schneller Handel möglich ist.

Bei direkten Terminhandel i.F.v. Futures oder Optionen ist das sicher nicht so einfach, weil diese Produkte ja international handelbar sind. D.h. da bräuchte man sicher internationale Abkommen.
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14.01.20 09:45:52
Beitrag Nr. 1.015 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 62.366.390 von NoLimit am 14.01.20 08:41:35
Zitat von NoLimit: Die Wurzel der steuerlichen Neuregelungen ist nicht unbedingt im BMF zu suchen, sondern wahrscheinlich im Verbraucherschutz.

Solche Auswüchse könnten der Anlass für Verbraucherschützer gewesen sein aktiv zu werden :






Wäre nur ärgerlich, wenn da aus Unkenntnis der politischen Akteure eine Differenzierung ausgeblieben ist und jetzt die "seriöse" Trader-Community betroffen ist.


Solche Youtube-Videos könnten auch bald für die Gründung von Trading-GmbHs auftauchen. Dann wird das auch verboten werden.
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14.01.20 09:53:07
Beitrag Nr. 1.016 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 62.367.185 von MakeCashNotWar am 14.01.20 09:45:52
Zitat von MakeCashNotWar: Solche Youtube-Videos könnten auch bald für die Gründung von Trading-GmbHs auftauchen. Dann wird das auch verboten werden.


Ich sehe ehr YT von Knebel, Koko, Sulta und wie sie alle heißen wo gesagt wird; komm nach Zypern, Malta, Thailand, VAE usw.

Hier ist es schön warm und alles entspannt wie im Schlaraffenland .. Melde dich jetzt bei der Reiseagentur Petkov an und wir organisieren alles für dich inkl Visum usw. ;)
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14.01.20 10:12:31
Beitrag Nr. 1.017 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 62.262.914 von Taxadvisor am 02.01.20 12:51:08Kurze Nachfrage zur Rechtsform: Wenn ich meinen Optionshandel in eine vermögensverwaltende GmbH verlagerte, würde doch dort die gleiche Abgeltungssteuer (plus Soli) wie bisher anfallen - jedoch zuzüglich Gründungskosten, laufende Kosten (Bilanzierung, Steuerberater, IHK, Gewerbesteuer, GEZ, usw.) Wie hoch sind denn die laufenden Kosten pro Jahr? Hat da jemand Erfahrung?

Da hätte ich in dem Sinne ja nichts gewonnen. Und wollte ich etwas entnehmen, müsste ich das nochmal mit meinem eigenen Einkommensteuersatz versteuern. Der einzige Vorteil wäre dann doch nur, dass ich intern weiter Gewinne und Verluste gegenrechnen dürfte. Ab welchem Gewinn rechnet sich denn sowas? Ich mein, ich hätte mal in einem Video was von 40-50k gehört.

Und was mache ich, solange ich da noch nicht bin? Gibt es da nicht vielleicht irgendwelche "europäischen" Konstruktionen? Vllt. eine Firma in Irland, deren CEO aufgrund europäischer Arbeitnehmerfreizügigkeit auch in Deutschland sitzen darf? Oder irgendwas virtuelles?
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14.01.20 10:21:55
Beitrag Nr. 1.018 ()
@Marktrauschen bzgl. Gewinn, den wird doch an der Börse keiner Vorhersagen können. Man wird sicher auch Jahre haben wo man mit Glück im positiven abschließt und es wird sicher auch Jahre geben wo du nichts als Kosten hattest und einen großen Verlustvortrag hast.

Ich meine es wurde ganz vorne im Thread schon von mir gefragt ... ab 100k Assets durchaus vorstellbar für Vieltrader müsste man genau schauen wie viel Aufwand entsteht.

Kosten kannst doch mal auflisten

IHK
VKV
StB ab 500 Euro wurde genannt
GewSt da gibt es in den Orten verschiedene Hebelsätze
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14.01.20 10:24:09
Beitrag Nr. 1.019 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 62.367.731 von Chris_M am 14.01.20 10:21:55Was heißt VKV?
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14.01.20 10:31:50
Beitrag Nr. 1.020 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 62.367.731 von Chris_M am 14.01.20 10:21:55Ich frag mich halt nur, ob es da nicht noch eine Zwischenlösung gibt für Leute wie mich, die noch nicht so weit sind, und deren Gewinne gerade mal die Verluste übersteigen (um 2-4k oder so).
1 Antwort?Die Baumansicht ist in diesem Thread nicht möglich.
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14.01.20 10:38:17
Beitrag Nr. 1.021 ()
bewirb Dich doch mal bei SSW Trading oder Kerdos Investment.... dort lernst Du und legst die Boni beiseite und dann startest Du mit der eigenen Bude durch
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14.01.20 10:39:06
Beitrag Nr. 1.022 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 62.367.773 von MakeCashNotWar am 14.01.20 10:24:09Oh FKV sollte das werden. freiwillige Krankenversicherung ... sofern man keine andere Angestellten Tätigkeit hat wo man KV ist.

Die KV würde ich für mich am höchsten von den Kosten einschätzen aber sehe es mal anders ...

In meinen Ort gibt es viele private Friseure und Schneider und die müssen auch alle IHK, Steuern etc bezahlen ... KV machen die aber meistens über ihren Ehepartner ... Als Single müsste ich wohl heiraten^^ und ich meine auch, dass das Einkommen der Friseure und Schneider deutlich geringer ist als über das wir hier reden und traden.
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14.01.20 10:41:01
Beitrag Nr. 1.023 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 62.367.899 von Marktrauschen am 14.01.20 10:31:50
Zitat von Marktrauschen: Ich frag mich halt nur, ob es da nicht noch eine Zwischenlösung gibt für Leute wie mich, die noch nicht so weit sind, und deren Gewinne gerade mal die Verluste übersteigen (um 2-4k oder so).


ja ich verstehe dich ... ist bei mir auch ähnlich ... mal bisschen mehr und mal weniger ;) ... und alles Neuland... ich bin jetzt offline bis 12 Uhr
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14.01.20 15:47:59
Beitrag Nr. 1.024 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 62.365.808 von unimatrix27 am 14.01.20 07:13:12
Zitat von unimatrix27:
Zitat von bomike: Das du wechseln kannst, bedeutet ja nicht das es ein Spot Geschäft ist. Ich habs leider nicht gefunden, aber ich bin mir sicher, das du als normaler Retailkunde kein Recht auf Lieferung hast.
Damit wäre es kein klassischer Kassahandel. Unabhängig mal davon, erklär da mal dem Finanzamt.

Und wenn du nicht mindestens 100k handelst pro Lot, hast du Kosten die der Steuerbelastung gleich kommen.

Letztendlich ist aber meine Meinung wurscht. IB UK soll dir das schriftlich bestätigen. Dann ist doch erstmal alles gut.


Ich werde das mit Sicherheit noch sehr genau prüfen. Allerdings kann ich im Moment sagen dass ich in der Handelsplattfom explizit CFD auswählen kann, oder eben auch nicht. Im Account Management kann ich auch eine Auszahlung von z.B. von USD veranlassen.

IB kennt in dem Sinne keine Lotsizes. Ich kann beliebige Größen handeln.

Weiterhin gibt es nicht nur den direkten Handel mit FX sondern auch die WÄhrungsgeschäfte die indirekt aus dem Kauf und Verkauf von Aktien Futuress etc. in Fremdwährungen entstehen. Dafür liefert IB auch einen besonderen Bericht, das "FX Income Statement". Das ist aber nach meinem Verständnis nicht nach deutschem Steuerrecht, z.B. mit den o.g. Fremdwährungskrediten, die nicht als Veräußerungen gelten, insofern habe ich alle Cash Transaktionen von IB in einer XML Datei, immer mit Angabe der Währung und immer mit Bewertung in Euro zum Buchungstag, und damit kann man sich ein eigenes Statement mit einer neuen FIFO Berechnung bauen, was ich dann so gemacht habe.


Prüfe das mal, aber bitte direkt bei IB. Ich kann die Kontoauszüge nicht nachvollziehen, weil ich kein Konto bei IB habe. Wenn deine Lotsize kleiner als 100K ist, kommen extra Gebühren.

Zum Schluß muß es auch noch das Finanzamt akzeptieren. Wenn die blöd kommen.. (das wollten die von mir auch mal) muß du alle Verträge beglaubigt übersetzt dem Finanzamt geben.
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14.01.20 16:20:04
Beitrag Nr. 1.025 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 62.366.354 von Chris_M am 14.01.20 08:37:02
Zitat von Chris_M: @bomike Thailand meine ich ... VAE ist nur bisschen zu warm ...


Na ich würde da nicht hinziehen wollen. Vielleicht dort ein Unternehmen gründen.
Mit ner GmbH ist das nicht befriedigend. Ich will meine Gewinne irgendwann auf mein Privatkonto haben.
Nach allem drum und dran habe ich mit ner GmbH den Spitzensteuersatz. Auch wenn man innerhalb des Unternehmens paar Sachen optimieren kann, ist das ineffizient.
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14.01.20 16:27:10
Beitrag Nr. 1.026 ()
Einige "alte Hasen" schreiben auf verschiedenen Kanälen sinngemäß:

"Alles kein Problem. Einfach Auslandsfirma gründen!"

Kennt sich da jemand näher aus?
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14.01.20 16:30:41
Beitrag Nr. 1.027 ()
Ja @bomike kann ich nachvollziehen, ist alles nicht ganz zufriedenstellend.

@Blaubeermuffin k.A. Kolja ist ja nach Spanien ausgewandert ... ich schau mit nachher mal Steuern mit Kopf an bzgl. GmbH Gründen
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14.01.20 17:15:56
Beitrag Nr. 1.028 ()
Hallo zusammen,

wow, gefühlte 1000 Bildschirmseiten zum Thema und überwiegend konstruktiver Austausch. Prima!

Danke an @taxadvisor, daß er sich hier als StB reinhängt und versucht Klarheit zu schaffen, soweit dies im Steuerrecht möglich ist. Neu war mir, das der Lothar, der Binding, ist das nicht der mit dem roten Zollstock, die Quell allen Übels ist. Binding-Steuer ist aber ja nicht richtig, denn es ist ja keine neue Steuer und das wäre auch zuviel Ehre für den verwirrten alten weissen Mann.

Ich frage mich die ganze Zeit wer aus dem Bekanntenkreis von Herrn Binding Schiffbruch mit dem spekulativen Handel von Derivaten erlitten hat. Denn der oder die muss ja jetzt geschützt werden, jawoll! Denn hier gilt ... wer doof ist, ist nicht selbst daran ursächlich schuld sondern es sind die bösen bösen Umstände. Und das sind diese fiesen Versprechungen von Jackpots von 60 Mio ... halt, das ist ja staatlich, also gut ... also die fiesen Versprechungen von 54k€ ganz ohne irgendwas dafür zu tun! Einfach 1000€ aufs Brokerkonto und los gehts! Gut das Gesetz schützt den Doofian jetzt garnicht, aber Lothar hat das Gefühl etwas getan zu haben zum Schutz.

Ernsthaft. @Taxadvisor ... mehrfach hast du davon gesprochen abzuwarten. Siehst du denn mit deiner Erfahrung, irgendeine Chance, daß durch BMF Schreiben und "Anweisungen" an die Finanzämter eine "Besserung" besteht? Wie könnte die denn aussehen? Gab es in der Vergangenheit ähnliche Fälle? Ein kontaktierter StB (Einkommensteuerrecht u.a.) hat von "Raubrittertum" gesprochen und eine mögliche "Unverhältnismäßigkeit" in Aussicht gestellt. Auch er riet zum Abwarten, wie denn nun diese Ergänzung in aller Schönheit bewerted wird. Riecht nach langem langem langem Klageweg mit vorläufigen Steuerbescheiden von denen keiner erstmal was hat.

@Taxadvisor ... Hab zum Spot Forex (also kein CFD) gelesen, daß diese ja nicht darunter fallen, korrekt?

@Taxadvisor ... Ich bin, wie viele Looser ;-) hier, bei ausländischen Brokern unterwegs. Sprich habe die KAP Zeile 15 ausgefüllt zu den ausländischen Kapitalerträgen. Weil ich nix anderes handle als CFD / Forex, wars das auch schon. (Ja Verlustvortrag, wenn relevant). Das müsste ja jetzt komplett umgebaut werden, damit die Verluste zu erkennen sind. Auch müssten die ausländischen Broker, was bisher keiner tat, Gewinne und Verluste separat aufführen. Ich bekomme eine GV Bescheinigung, fertig. Oder muss ich dann selbst eintragen was Gewinne und Verluste waren und dann deckelt das FA die auf 10k€?
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14.01.20 17:22:13
Beitrag Nr. 1.029 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 62.372.972 von artnaf am 14.01.20 17:15:56
Zitat von artnaf: Auch müssten die ausländischen Broker, was bisher keiner tat, Gewinne und Verluste separat aufführen. Ich bekomme eine GV Bescheinigung, fertig. Oder muss ich dann selbst eintragen was Gewinne und Verluste waren und dann deckelt das FA die auf 10k€?


Ausländische Broker müssen gar nix. Die sagen dir nur "What the hell is Olaf?".
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14.01.20 17:32:00
Beitrag Nr. 1.030 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 62.372.027 von Blaubeermuffin am 14.01.20 16:27:10
Zitat von Blaubeermuffin: Einige "alte Hasen" schreiben auf verschiedenen Kanälen sinngemäß:

"Alles kein Problem. Einfach Auslandsfirma gründen!"

Kennt sich da jemand näher aus?


So einfach ist das nicht. Firmengründung ist kein Problem. Aber das Finanzamt unterstellt, das du das Unternehmen aus Deutschland steuerst. Und damit hast du ein Problem.

Ich hatte bspw. ne GmbH in Deutschland und gründete später mit ähnlichen Namen ein Unternehmen in den USA mit Sitz und Büro in den USA. Nur 4 Wochen nach der US Gründung kam das Finanzamt und hat gleich mal behauptet das die Unternehmensführung für das US Unternehmen aus Deutschland stattfindet.

Das muß richtig durchdacht sein. Denn letztendlich sind ja alle diese "Konstruktionen" Umgehungstaktiken um nicht die Steuern zahlen zu müssen. Da passt das Finanzamt richtig auf.
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14.01.20 17:37:24
Beitrag Nr. 1.031 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 62.372.972 von artnaf am 14.01.20 17:15:56welcher ausländische Broker liefert dir denn nur eine Zahl am Jahresende? Ich kenne keinen wo man sich nicht auch irgendwie die Daten über alle einzelnen Trades besorgen kann. Die Frage ist nur in welcher Form kommen die Daten und wie aufwändig ist es daraus die ggf. notwendigen Eigenbelege zu machen.
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14.01.20 17:47:35
Beitrag Nr. 1.032 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 62.373.302 von unimatrix27 am 14.01.20 17:37:24
Zitat von unimatrix27: welcher ausländische Broker liefert dir denn nur eine Zahl am Jahresende? Ich kenne keinen wo man sich nicht auch irgendwie die Daten über alle einzelnen Trades besorgen kann. Die Frage ist nur in welcher Form kommen die Daten und wie aufwändig ist es daraus die ggf. notwendigen Eigenbelege zu machen.


Darf ich hier Brokernamen nennen? Oder ist das wieder irgendwie verboten? Aber auch egal, ich bekam von allen (vier) bei denen ich aktiv gehandelt habe und handle einen schönen Schrieb, das steht neben bla bla auch eine Saldierung.

Und ob man sich die Daten "besorgen" kann, z.B.: als Auszug aus dem Metatrader, das ist ja klar. Müsste ich dann also neben dem was der Broker schreibt, dann auch noch selbst dem FA schreiben ... Also die +25000€ sind aus 75.000€ Gewinntrades und 50.000€ Verlusttrades entstanden ... und diese zwei Zahlen schön in die KAP eintragen?
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14.01.20 18:32:32
Beitrag Nr. 1.033 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 62.373.425 von artnaf am 14.01.20 17:47:35ja natürlich. Die Kap wird ja für 2021 entsprechende neue Felder haben, anders gehts ja nicht.

Es ist klar, dass man nicht den fertigen Auszug von ausländischen Brokern schicken kann. Da sind oftmals Gewinne nicht so ermittelt, wie es steuerlich korrekt ist, z.B. falsche Kosten mit einbezogen usw.

Das muss man eh neu machen. In Excel oder wie auch immer. Hauptsache man hat erstmal die Daten. Beispiel Metatrader, damit geht das im Prinzip, wenn man dann z.B. nur CFDs hat ist es sehr einfach.
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14.01.20 19:14:13
Beitrag Nr. 1.034 ()
ich werd noch gaga bei den ganzen YouTubes zur Rechtsform VV GmbH

So mal angenommen ich gründe ein Holding FIRMA GmbH & Co KG

unter der Holding ist eine DIVIDENDEN Firma nur mit Aktien Die FIRMA ist 100% Beteiligt.

Bei Aktien und Dividenden wurde ja schon geschrieben das die Steuern sehr gering sind.

FIRMA ist außerdem zu 100% Beteiligt an der TERMIN Firma die nur Termingeschäfte tätigt. Dadurch das FIRMA mit über 10% an TERMIN beteiligt ist, dürften die Steuern auch nur Minimal sein. :confused::confused::confused:

Solche Fachlichen YT sollte man nicht am Abend schauen ... argh
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14.01.20 19:20:08
Beitrag Nr. 1.035 ()
VV GmbH muss keine IHK Beiträge zahlen für diejenigen die es heute Früh gefragt haben
Avatar
14.01.20 21:05:11
Beitrag Nr. 1.036 ()
Heute früh wurden ja auch 40k Euro Gewinn genannt ab wann sich eine GmbH lohnt. Das ist aus Sicht der Steuer so, denn ab 40k Einkommen aus einer GmbH liegst du von der Steuerlast bei ca. 30% KSt + GewSt (ohne Ausschüttung) und im Vergleich zu einem Gehalt in der Höhe nach EStG bei weit über 30% ... Deshalb wird in den Videos dies als Grenze genannt.
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14.01.20 22:24:42
Beitrag Nr. 1.037 ()
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14.01.20 22:30:42
Beitrag Nr. 1.038 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 62.375.918 von Chris_M am 14.01.20 21:05:11Die ARD hats jetzt auch mitbekommen:

https://boerse.ard.de/anlagestrategie/steuern/verlustverrech…

Könnte uns einen Pull-Effekt bringen, im TV (Börse vor Acht) wars leider nicht. N-TV habe ich heute mal angeschrieben.

Bei Abgeordnetenwatch wurden diverse Abgeordnete befragt. Bemerkenswerte Stille, nur der voreilige Herr von Notz hatte ja geantwortet. Vielleicht läuft da was im Hintergrund.
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14.01.20 22:38:36
Beitrag Nr. 1.039 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 62.376.845 von startvestor am 14.01.20 22:30:42
Zitat von startvestor: Die ARD hats jetzt auch mitbekommen:

https://boerse.ard.de/anlagestrategie/steuern/verlustverrech…

Könnte uns einen Pull-Effekt bringen, im TV (Börse vor Acht) wars leider nicht. N-TV habe ich heute mal angeschrieben.

Bei Abgeordnetenwatch wurden diverse Abgeordnete befragt. Bemerkenswerte Stille, nur der voreilige Herr von Notz hatte ja geantwortet. Vielleicht läuft da was im Hintergrund.


Ob ARD Zuschauer die Aktienkultur wie wir verstehen? Ich glaube das sind mehr Sparbuchsparer dabei als Kapitalisten.

In meiner Region glaube ich, bin ich einer der einzigen der BitCoin, P2P uvm. überhaupt verstehen wo andere nur Bahnhof verstehen. Nicht weil sie dumm sind oder ungebildet, nein weil sie sich damit nur nicht beschäftigen.

Ist jetzt ja erst Mitte Januar und ich bin es auch schon leid bzgl. alles mögliche anschauen, lesen usw. bzgl. KG gründen usw. ...
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14.01.20 22:39:24
Beitrag Nr. 1.040 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 62.376.845 von startvestor am 14.01.20 22:30:42Hier geht's auch weiter:

https://www.godmode-trader.de/artikel/die-schlimmsten-befuer…

Bosnien und Russland wurde empfohlen. :cry: Und taxadviser schreibt an was.
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14.01.20 22:48:04
Beitrag Nr. 1.041 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 62.376.845 von startvestor am 14.01.20 22:30:42Leitet den Link zu dem Artikel ruhig eifrig weiter. Wir haben hier nun erstmals eine Quelle, die auch bei den Parteien als seriös gilt. Bei den wenigen Antworten von Abgeordneten hört man immer raus, man solle darauf vertrauen, dass sich die Gesetzgeber in den Grenzen des Rechtstaates bewegen. Ich kann mir aber kaum vorstellen, dass die rechtskundigen Volksvertreter dies hier noch unterschreiben können, wenn sie sich erstmal der Problematik bewusst werden.
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14.01.20 22:48:40
Beitrag Nr. 1.042 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 62.376.938 von startvestor am 14.01.20 22:39:24Wenn godmode untergeht würde ich damit leben können XD aber was der baron da schreibt ist doch auch nur eine Erweiterung von den Gestirnen Post von auf guidants von Bastian oder dem anderen ..

Das was wir hier seit 2 Wochen heiß diskutieren wird da erst langsam aufgearbeitet ...

Bosnien und Russland wurden wo empfohlen? ... Gibt sicher noch andere schöne Länder in Europa ... El_Matador hat doch FR empfohlen
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14.01.20 22:55:21
Beitrag Nr. 1.043 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 62.376.983 von Chris_M am 14.01.20 22:48:40Unten bei den Kommentaren. Russland hat wohl 13% Steuer. Nordmazedonien hat übrigens 10%.
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14.01.20 22:56:27
Beitrag Nr. 1.044 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 62.376.977 von PolarBearX am 14.01.20 22:48:04Korrekt ... denn wenn Börse dann die gute alte ARD Börse (erinnert sich noch jemand an die 3Sat Börse am Freitag?).

Und wirklich ... ich hab jetzt "meine" MdB´s angeschrieben, die FDP, sogar die Grünen ... Frau Wogatzki schon vor ein paar Tagen ... ich denke bei dem alten weissen Mann Lothar machts keinen Sinn.

Je mehr eine Welle machen, je höher schlagen die Wogen! Anstatt in Foren mal wieder auf alles loszumeckern, konstruktiv Steine ins Wasser werfen.

Ich lach mich ja tot, wenns am Ende ein Copy & Paste Fehler vom Azubi war und dies "in Höhe von 10.000€" nur für die Verlustverrechnung und -vortrag hätte gelten sollen.
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14.01.20 23:03:40
Beitrag Nr. 1.045 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 62.377.022 von startvestor am 14.01.20 22:55:21
Zitat von startvestor: Unten bei den Kommentaren. Russland hat wohl 13% Steuer. Nordmazedonien hat übrigens 10%.


Bulgarien hat m.M.n. auch 10% ... sber meinst das jetzt schon alle die Koffer packen. Für Familien insb. mit Schulpflichtigen Kinder sicher keine Option
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14.01.20 23:26:21
Beitrag Nr. 1.046 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 62.373.236 von bomike am 14.01.20 17:32:00
Zitat von bomike:
Zitat von Blaubeermuffin: Einige "alte Hasen" schreiben auf verschiedenen Kanälen sinngemäß:

"Alles kein Problem. Einfach Auslandsfirma gründen!"

Kennt sich da jemand näher aus?


So einfach ist das nicht. Firmengründung ist kein Problem. Aber das Finanzamt unterstellt, das du das Unternehmen aus Deutschland steuerst. Und damit hast du ein Problem.

Ich hatte bspw. ne GmbH in Deutschland und gründete später mit ähnlichen Namen ein Unternehmen in den USA mit Sitz und Büro in den USA. Nur 4 Wochen nach der US Gründung kam das Finanzamt und hat gleich mal behauptet das die Unternehmensführung für das US Unternehmen aus Deutschland stattfindet.

Das muß richtig durchdacht sein. Denn letztendlich sind ja alle diese "Konstruktionen" Umgehungstaktiken um nicht die Steuern zahlen zu müssen. Da passt das Finanzamt richtig auf.


Welche Jurisdiktion wäre für eine Firma geeignet, wenn man die Trading Geschäfte überwiegend in internationalen Gewässern führt?

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14.01.20 23:27:28
Beitrag Nr. 1.047 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 62.377.193 von El_Matador am 14.01.20 23:26:21Welche Jurisdiktion wäre für eine Firma geeignet, wenn man die Trading Geschäfte überwiegend in internationalen Gewässern führt?

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14.01.20 23:43:48
Beitrag Nr. 1.048 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 62.372.027 von Blaubeermuffin am 14.01.20 16:27:10
Zitat von Blaubeermuffin: Einige "alte Hasen" schreiben auf verschiedenen Kanälen sinngemäß:

"Alles kein Problem. Einfach Auslandsfirma gründen!"

Kennt sich da jemand näher aus?


Was soll die KG im Ausland bringen?

Ist vielleicht günstiger. So braucht man nicht 25k sondern in BG nur 10k ... aber das Kapital bleibt ja weiterhin in der Körperschaft. Du muss sicher auch gewährleisten das eine KG erreichbar ist. D.h. wenn du z.B. im Ausland vorgeladen wirst oder zum StB musst, dann brauchst du einen Mitarbeiter vor Ort oder wenn du es selbst machst bräuchtest ein BVisum oder ähnliches weil du ja einer Tätigkeit nachgehst. Da würde ich mich vorab erkündigen.

Wenn du Kapital aus der Ausländischen KG herausziehst und du weiterhin in D lebst, dann muss doch auch noch Steuern zahlen (ggf. noch Quellensteuer)
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14.01.20 23:58:20
Beitrag Nr. 1.049 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 62.377.259 von Chris_M am 14.01.20 23:43:48soweit ich weiss ist die Körperschaft in dem Land steuerpflichtig, von dem aus die Geschäftsführung gemacht wird. Das kann man nur ins Ausland verlagern wenn man selber da praktisch hin zieht.
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15.01.20 00:36:16
Beitrag Nr. 1.050 ()
Du mußt nicht ins Ausland ziehen. Entscheidend ist, das die Leitung bzw. das Geschäft im dortigen Land ist. Du selbst mußt nicht dort sein.

Erstmal bist du nur Gesellschafter im Unternehmen. Und die Erträge werden auch dort versteuert wo der Sitz des Unternehmens ist. Und natürlich kannst du dann die Unternehmensgewinne ganz einfach auszahlen lassen.

Trotzdem ist alles unglücklich. Brauchst dort einen Direktor. Unternehmensgründung und laufende Kosten. Ausländisches Steuerrecht und Unternehmensrecht. Und das Finanzamt glaubt dir gar nichts.

Und zahlst ja auch Unternehmenssteuern..

Die ganze Umgehung der "Steuerstory" in ein Unternehmen ist nicht gut. Kostet im Endergebnis mehr Geld als es bringt. Zumindest in den meißten Fällen.

Letztendlich ist alles Schrott. Es ist eher sinnvoll eine Strategie zu entwickeln die eben nicht mehr als 10tsd Verlust verursacht. Was mit größeren Konten aber irgendwie nicht seriös möglich ist.
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15.01.20 08:14:06
Beitrag Nr. 1.051 ()
ich habe folgende Petition rund um unser Steuerproblem gefunden:
https://www.change.org/p/bundesregierung-korrektur-estg-2021…
was meint ihr, sollte man das unterzeichnen?
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15.01.20 08:24:42
Beitrag Nr. 1.052 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 62.378.063 von Sunny48 am 15.01.20 08:14:06
Zitat von Sunny48: ich habe folgende Petition rund um unser Steuerproblem gefunden:
https://www.change.org/p/bundesregierung-korrektur-estg-2021…
was meint ihr, sollte man das unterzeichnen?


auf charge geht sowas i.d.R. ja recht schnell aber das ist m.E.n. doch noch keine offizielle Petition beim Bundestag.

Charge und andere ähnliche Plattformen sammeln auf diese Art und Weise natürlich auch die Userdaten ...

ich hab das mal unter favoriten gespeichert
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15.01.20 08:34:49
Beitrag Nr. 1.053 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 62.377.295 von unimatrix27 am 14.01.20 23:58:20
Zitat von unimatrix27: soweit ich weiss ist die Körperschaft in dem Land steuerpflichtig, von dem aus die Geschäftsführung gemacht wird. Das kann man nur ins Ausland verlagern wenn man selber da praktisch hin zieht.


Genau, deshalb a) auswandern mit Arbeitsgenehmigung erforderlich oder b) ein Manager vor Ort einstellen.
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15.01.20 10:32:40
Beitrag Nr. 1.054 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 62.378.063 von Sunny48 am 15.01.20 08:14:06wir müssen neben dem Steuerthema noch sehr viel mehr Aufklärungsarbeit leisten....

https://www.change.org/p/ard-strahlen-sie-anstelle-der-börse…
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15.01.20 10:38:06
Beitrag Nr. 1.055 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 62.379.581 von DAX7003 am 15.01.20 10:32:40lol, bekommt man eigentlich einen betrag für jeden unterzeichner?

Wuustet ihr eigentlich das dreimal bei Freitagsdemo von FFF teilgenommen, zumindestens den Hinflug nach Neuseeland ausgleicht .. also nicht reell, sondern mehr so vom Gewissen her.

Denn wie Dieter Nuhr so schön sagte ... da protestieren Vollversorgte gegen die Vollversorgung, ob denen das klar ist?

Aber hier ist nicht der Thread für Klima / FFF usw.
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15.01.20 15:21:58
Beitrag Nr. 1.056 ()
Das Problem ist doch, das wir so eine kleine Minderheit sind, das interessiert keinen. Politisch ist es auch cooler gegen die Spekulanten zu agieren als diese noch zu verteidigen.
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15.01.20 16:23:49
Beitrag Nr. 1.057 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 62.383.034 von bomike am 15.01.20 15:21:58>> Das Problem ist doch, das wir so eine kleine Minderheit sind, das interessiert keinen.
Wer mal ein Gefühl dafür bekommen möchte, wie klein diese Minderheit ist:

„Derzeit halten in Deutschland rund zehn Millionen Menschen Aktien, 750.000 Anleger nutzen strukturierte Wertpapiere für ihr Portfoliomanagement.“

Das ist eine Aussage vom Derivate Verband! Quelle: 10/2019 https://www.derivateverband.de/DE/MediaLibrary/Document/INFO…

750.000 von 82 Mio.

MfG J:)E
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15.01.20 16:41:27
Beitrag Nr. 1.058 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 62.383.730 von philojoephus am 15.01.20 16:23:49
Zitat von philojoephus: >> Das Problem ist doch, das wir so eine kleine Minderheit sind, das interessiert keinen.
Wer mal ein Gefühl dafür bekommen möchte, wie klein diese Minderheit ist:

„Derzeit halten in Deutschland rund zehn Millionen Menschen Aktien, 750.000 Anleger nutzen strukturierte Wertpapiere für ihr Portfoliomanagement.“

Das ist eine Aussage vom Derivate Verband! Quelle: 10/2019 https://www.derivateverband.de/DE/MediaLibrary/Document/INFO…

750.000 von 82 Mio.

MfG J:)E


Ja aber frag doch mal die SPD was die davon hält. Für die und andere Steinzeit Kommunisten, sind wir alles brutale Spekulanten... Üble böse Menschen
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15.01.20 16:47:19
Beitrag Nr. 1.059 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 62.383.934 von bomike am 15.01.20 16:41:27
Zitat von bomike:
Zitat von philojoephus: >> Das Problem ist doch, das wir so eine kleine Minderheit sind, das interessiert keinen.
Wer mal ein Gefühl dafür bekommen möchte, wie klein diese Minderheit ist:

„Derzeit halten in Deutschland rund zehn Millionen Menschen Aktien, 750.000 Anleger nutzen strukturierte Wertpapiere für ihr Portfoliomanagement.“

Das ist eine Aussage vom Derivate Verband! Quelle: 10/2019 https://www.derivateverband.de/DE/MediaLibrary/Document/INFO…

750.000 von 82 Mio.

MfG J:)E


Ja aber frag doch mal die SPD was die davon hält. Für die und andere Steinzeit Kommunisten, sind wir alles brutale Spekulanten... Üble böse Menschen


Bei den 750k geht es nur um die börsengehandelten Derivate. Optionen und Futures sind darin nicht mal enthalten.
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15.01.20 17:01:29
Beitrag Nr. 1.060 ()
82 Mio Einwohner ... nun ich zähle keine Kinder mit rein bei sowas ... also nimm dann bitte schön Bürger (Wahlberechtigte) .... dann bist du bei 60 Mio oder so

ok ist dann immer noch 1% und das klingt ja so als ob 1% der Bürger uninteressant sind? Wie viel Prozent der Bürger sind Roma oder Juden?
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15.01.20 17:21:09
Beitrag Nr. 1.061 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 62.384.153 von Chris_M am 15.01.20 17:01:29
Zitat von Chris_M: 82 Mio Einwohner ... nun ich zähle keine Kinder mit rein bei sowas ... also nimm dann bitte schön Bürger (Wahlberechtigte) .... dann bist du bei 60 Mio oder so

ok ist dann immer noch 1% und das klingt ja so als ob 1% der Bürger uninteressant sind? Wie viel Prozent der Bürger sind Roma oder Juden?


Der Vergleich ist nun völlig an den Haaren herbei gezogen.
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15.01.20 17:35:03
Beitrag Nr. 1.062 ()
Es spielt keine Rolle wie groß der Anteil ist. Kein Politker macht eine Risenstory darum. Was soll er sagen? "Oh es ist so schlimm... die Spekulanten dürfen nicht mehr ihre Verluste voll verrechnen..."

Ihr wißt doch alle wie Politik funktioniert. Wir können nur auf das BMF hoffen.
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15.01.20 17:43:20
Beitrag Nr. 1.063 ()
ich klink mich jetzt hier aus...

Für Unternehmensgründung oder Steuerfragen kann man immer einen neues Thread aufmachen. Ist ja hier nicht themenrelevant.

Das die Sache durch ist, ist auch klar und wenn das BMF was neues hat wird es sicher dazu auch einen neuen Thread geben.
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15.01.20 17:58:39
Beitrag Nr. 1.064 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 62.384.609 von bomike am 15.01.20 17:35:03Das wahre Problem ist ja, dass diese vorsätzliche Rechtsbeugung ein Verbrechen ist. Da ist eine einzelne Steuerhinterziehung nichts dagegen. Fast einer Mio. Leuten über eine illegale Manipulation Produkte verbieten, zigtausend Arbeitslose, Firmenpleiten, viel Streit, weniger Steuern.

Und der Präzedenzfall. Wer das kann, der kann auch "demokratischen" Sozialismus. Muss leider per Diktatur eingeführt werden, aber irgendwaaaann wirds ja besser. Hahaha. DeDeEr unser Vaterland, Die Partei, die Partei, die hat immer Recht - singt doch mal mit. :cry:
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15.01.20 19:53:22
Beitrag Nr. 1.065 ()
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15.01.20 20:08:08
Beitrag Nr. 1.066 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 62.386.223 von startvestor am 15.01.20 19:53:22Die WiWo schreibt jetzt auch was:

https://www.wiwo.de/my/dossiers/boersenwoche/boersenwoche-24…
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15.01.20 20:52:48
Beitrag Nr. 1.067 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 62.386.223 von startvestor am 15.01.20 19:53:22
Zitat von startvestor: Ich habe mir mal einige relevante Abgeordnete rausgesucht, die noch nicht zum Thema geantwortet haben:

https://www.abgeordnetenwatch.de/profile/lothar-binding#bloc…
https://www.abgeordnetenwatch.de/profile/antje-tillmann#bloc…
https://www.abgeordnetenwatch.de/profile/florian-toncar#bloc…
https://www.abgeordnetenwatch.de/profile/christian-lindner#b…
https://www.abgeordnetenwatch.de/profile/ralph-brinkhaus#blo…
https://www.abgeordnetenwatch.de/profile/johannes-kahrs#bloc…

So lässt sich das leichter überwachen.


Die kapieren doch die Frage nicht mal, wie sollen die da antworten?
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16.01.20 02:00:44
Beitrag Nr. 1.068 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 62.386.427 von startvestor am 15.01.20 20:08:08
Zitat von startvestor: Die WiWo schreibt jetzt auch was:

https://www.wiwo.de/my/dossiers/boersenwoche/boersenwoche-24…


Nicht mal die haben es richtig gerafft. Die denken es geht nur um Verluste aus Totalverlust Geschäften...
Alles verrückt.
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16.01.20 07:23:32
Beitrag Nr. 1.069 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 62.388.386 von bomike am 16.01.20 02:00:44
Zitat von bomike: Nicht mal die haben es richtig gerafft. Die denken es geht nur um Verluste aus Totalverlust Geschäften...
Alles verrückt.



Wertlos werden AKtien verstehen die Leser zumindest. Das andere ist nichts massentaugliches.
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16.01.20 12:06:28
Beitrag Nr. 1.070 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 62.388.734 von unimatrix27 am 16.01.20 07:23:32
Zitat von unimatrix27:
Zitat von bomike: Nicht mal die haben es richtig gerafft. Die denken es geht nur um Verluste aus Totalverlust Geschäften...
Alles verrückt.



Wertlos werden AKtien verstehen die Leser zumindest. Das andere ist nichts massentaugliches.


Massentauglich und auch für Politiker verständlich ist doch mein Beispiel das man am Ende des Jahres 10 Riesen verlieren kann und trotzdem Steuern zahlen muß. Das Beipsiel zeigt doch wie absurd dieses Gesetz ist.
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16.01.20 12:32:38
Beitrag Nr. 1.071 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 62.363.003 von Taxadvisor am 13.01.20 20:16:28
Zitat von Taxadvisor:
Zitat von unimatrix27: ...
Ich handle seit Jahren Währungen über interactive brokers. Die Währungen befinden sich dabei tatsächlich auf dem Konto und man kann sie sich auch auszahlen lassen. Man kann mehr kaufen als man geld hat, dazu werden dann Zinsen berechnet und monatlich zusammengefasst abgebucht.

Speziell ist zu.b. der Kauf von euro/us dollar denn dabei entsteht kein Guthaben in Fremdwährung sondern ein Kredit. Das Schließen der Position tilgt den Kredit und dies ist nach meiner Kenntnis kein Veräußerungsgeschäft so dass die Gewinne dieses speziellen Trades steuerfrei wären oder eben Verluste nicht steuerlich relevant waren.


Das sieht nach echtem Devisenhandel aus, da wären Gewinne nach 12 Monaten steuerfrei, Kreditilgung (mit orignärer Fremdwährung) ist in der Tat nach (alter) Rechtsprechung kein Veräußerungsgeschäft. Wenn aber zur Kreditilgung erst Devisen angeschafft werden ist dass u.U. anders.

Gruß
Taxadvisor



Guten Tag,

also gibt es hier eine Möglichkeit seine charttechnischen Kenntnisse anzuwenden.
Was bedeutet denn "nach 12 Monaten steuerfrei" ?

Bei einem Intraday-Tausch von Währungen muss ein eventueller Gewinn versteuert werden ?
Und wie ist das mit den Verlusten ?
Im gewissen Sinne dürfte es gar keine Verluste geben sondern bloß 'Tatsachenbeträge' die einmal in Euro und ein andermal in USD zum Ausdruck kommen.

Stimmt das so ?

Gruß
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16.01.20 12:53:39
Beitrag Nr. 1.072 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 62.386.841 von MK-ULTRA am 15.01.20 20:52:48
Zitat von MK-ULTRA:
Zitat von startvestor: Ich habe mir mal einige relevante Abgeordnete rausgesucht, die noch nicht zum Thema geantwortet haben:

https://www.abgeordnetenwatch.de/profile/lothar-binding#bloc…
https://www.abgeordnetenwatch.de/profile/antje-tillmann#bloc…
https://www.abgeordnetenwatch.de/profile/florian-toncar#bloc…
https://www.abgeordnetenwatch.de/profile/christian-lindner#b…
https://www.abgeordnetenwatch.de/profile/ralph-brinkhaus#blo…
https://www.abgeordnetenwatch.de/profile/johannes-kahrs#bloc…

So lässt sich das leichter überwachen.


Die kapieren doch die Frage nicht mal, wie sollen die da antworten?


Das würde ich nicht sagen. Ich bin insbesondere auf die Antwort von Frau Antje Tillmann gespannt. Sie ist Diplom-Finanzwirtin, hat als Finanzbeamtin gearbeitet und legte die Prüfung zur Steuerberaterin ab. Außerdem ist sie Sprecherin im Finanzausschuss.

Die Frage auf abgeordnetenwatch ist klug gestellt. Frau Tillmann hat bisher alle Fragen dort beantwortet. Ich hoffe, dass da nicht nur allgemeine Floskeln von ihr jetzt kommen, denn dann wäre es Heuchelei.
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16.01.20 14:15:54
Beitrag Nr. 1.073 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 62.392.529 von jambam1 am 16.01.20 12:32:38
Zitat von jambam1:
Zitat von Taxadvisor: ...

Das sieht nach echtem Devisenhandel aus, da wären Gewinne nach 12 Monaten steuerfrei, Kreditilgung (mit orignärer Fremdwährung) ist in der Tat nach (alter) Rechtsprechung kein Veräußerungsgeschäft. Wenn aber zur Kreditilgung erst Devisen angeschafft werden ist dass u.U. anders.

Gruß
Taxadvisor



Guten Tag,

also gibt es hier eine Möglichkeit seine charttechnischen Kenntnisse anzuwenden.
Was bedeutet denn "nach 12 Monaten steuerfrei" ?

Bei einem Intraday-Tausch von Währungen muss ein eventueller Gewinn versteuert werden ?
Und wie ist das mit den Verlusten ?
Im gewissen Sinne dürfte es gar keine Verluste geben sondern bloß 'Tatsachenbeträge' die einmal in Euro und ein andermal in USD zum Ausdruck kommen.

Stimmt das so ?

Gruß


Steht doch da, bei ECHTEN Devisenhandel, da wären Gewinne nach 12 Monaten steuerfrei.

CFD kannst du da vergessen, das sind Derivate und da würde §20 EStG greifen
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16.01.20 14:23:46
Beitrag Nr. 1.074 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 62.392.529 von jambam1 am 16.01.20 12:32:38
Zitat von jambam1:
Zitat von Taxadvisor: ...

Das sieht nach echtem Devisenhandel aus, da wären Gewinne nach 12 Monaten steuerfrei, Kreditilgung (mit orignärer Fremdwährung) ist in der Tat nach (alter) Rechtsprechung kein Veräußerungsgeschäft. Wenn aber zur Kreditilgung erst Devisen angeschafft werden ist dass u.U. anders.

Gruß
Taxadvisor



Guten Tag,

also gibt es hier eine Möglichkeit seine charttechnischen Kenntnisse anzuwenden.
Was bedeutet denn "nach 12 Monaten steuerfrei" ?

Bei einem Intraday-Tausch von Währungen muss ein eventueller Gewinn versteuert werden ?
Und wie ist das mit den Verlusten ?
Im gewissen Sinne dürfte es gar keine Verluste geben sondern bloß 'Tatsachenbeträge' die einmal in Euro und ein andermal in USD zum Ausdruck kommen.

Stimmt das so ?

Gruß


Du hast eben eine Basiswährung, in der du deine Steuern zahlst(vmtl. Euro).
Wenn du jetzt USD gegen EUR kaufst und zu einem späteren Zeitpunkt die USD wieder verkaufst, entsteht halt ein Gewinn oder Verlust. Wenn zwischen An- und Verkauf ein Gewinn entsteht, ist der eben steuerfrei, wenn die Haltedauer der USD größer als ein Jahr war.
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16.01.20 16:32:55
Beitrag Nr. 1.075 ()
So ich habe heute mal ein paar YT angeschaut bzgl. LtD im Ausland und die jeweils drei möglichen Besteuerungen ... puh auch ne Menge Stoff und darin sind noch nicht mal enthalten, welchen Aufwand man für die Gründung hat sowie Visum usw. Die Willensbildung der Firma muss dann auch im Ausland liegen sonst kann man sich das auch klemmen.
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16.01.20 16:45:49
Beitrag Nr. 1.076 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 62.393.723 von ibu800 am 16.01.20 14:23:46
Zitat von ibu800:
Zitat von jambam1: ...


Guten Tag,

also gibt es hier eine Möglichkeit seine charttechnischen Kenntnisse anzuwenden.
Was bedeutet denn "nach 12 Monaten steuerfrei" ?

Bei einem Intraday-Tausch von Währungen muss ein eventueller Gewinn versteuert werden ?
Und wie ist das mit den Verlusten ?
Im gewissen Sinne dürfte es gar keine Verluste geben sondern bloß 'Tatsachenbeträge' die einmal in Euro und ein andermal in USD zum Ausdruck kommen.

Stimmt das so ?

Gruß


Du hast eben eine Basiswährung, in der du deine Steuern zahlst(vmtl. Euro).
Wenn du jetzt USD gegen EUR kaufst und zu einem späteren Zeitpunkt die USD wieder verkaufst, entsteht halt ein Gewinn oder Verlust. Wenn zwischen An- und Verkauf ein Gewinn entsteht, ist der eben steuerfrei, wenn die Haltedauer der USD größer als ein Jahr war.


ok danke.
mir ist schon klar was Taxadvisor so perfekt formuliert hat.
ich wollte mich nur noch mal vergewissern.
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16.01.20 16:49:25
Beitrag Nr. 1.077 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 62.393.609 von Chris_M am 16.01.20 14:15:54
Zitat von Chris_M:
Zitat von jambam1: ...


Guten Tag,

also gibt es hier eine Möglichkeit seine charttechnischen Kenntnisse anzuwenden.
Was bedeutet denn "nach 12 Monaten steuerfrei" ?

Bei einem Intraday-Tausch von Währungen muss ein eventueller Gewinn versteuert werden ?
Und wie ist das mit den Verlusten ?
Im gewissen Sinne dürfte es gar keine Verluste geben sondern bloß 'Tatsachenbeträge' die einmal in Euro und ein andermal in USD zum Ausdruck kommen.

Stimmt das so ?

Gruß


Steht doch da, bei ECHTEN Devisenhandel, da wären Gewinne nach 12 Monaten steuerfrei.

CFD kannst du da vergessen, das sind Derivate und da würde §20 EStG greifen



ja, CFD kann man vergessen, das ist bekannt, umso erfreulicher, wenn ein Währungstausch in dieses Scenario gehört.
Wobei ich nicht wüsste, wer eine Währung über 12 Monate im Depot behält, eher Derivate und die sind ja nun unter Beschuss gekommen, es sei denn, man macht keine Verluste.
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16.01.20 18:39:13
Beitrag Nr. 1.078 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 62.395.316 von Chris_M am 16.01.20 16:32:55
Zitat von Chris_M: So ich habe heute mal ein paar YT angeschaut bzgl. LtD im Ausland und die jeweils drei möglichen Besteuerungen ... puh auch ne Menge Stoff und darin sind noch nicht mal enthalten, welchen Aufwand man für die Gründung hat sowie Visum usw. Die Willensbildung der Firma muss dann auch im Ausland liegen sonst kann man sich das auch klemmen.


Hi, bin neu hier, verfolge diese Gesetzesänderung und diese Diskussion schon seit kurz vor Weihnachten. Mein Bruder, der auch ehemaliger Steuerberater von PWC ist und hier die gleiche Auffassung wie der User Taxadvisor vertritt, hatte mich auf die Gesetzesänderung aufmerksam gemacht. So wie sie ist, ist sie wasserdicht, auch wenn er der Meinung ist, dass die Verlustverrechnungsgrenze von 10.000 EUR einer gerichtlichen Überprüfung wahrscheinlich nicht standhält - das müsste eher im Bereich von 1 Mio liegen, aber das ist ja sooo viel nun auch wieder nicht. Bis das allerdings durch wäre, vergehen Jahre, die hier keiner hat.

Eine Gesellschaft im Ausland ohne Wohnsitzverlagerung ist kaum darstellbar, mal abgesehen von ziemlich teuren und komplizierten Konstellationen wie z. B. ne Familienstiftung. Die ausländische Ltd. wird nämlich vom deutschen Fiskus so behandelt, als wäre es eine deutsche Kapitalgesellschaft, bzw. wird man dann in die Abgeltungsteuer-Falle getrieben und dann hat man nix gewonnen, so wie ich das verstanden habe. Ich hatte da Kontakt mit dem Betreiber von Staatenlos.ch und der scheint ziemlich versiert zu sein.

Also muss man sich auf das Ausland einlassen, wenn man den Derivate-Handel weiter betreiben will/muss oder alternativ eine deutsche Kapitalgesellschaft gründen, die allerdings steuerlich zumindest bei Entnahmen uninteressant sein dürfte wegen der nachträglichen KEST, die man auf Entnahmen zahlen muss.
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16.01.20 18:40:37
Beitrag Nr. 1.079 ()
Ich habe auf Godmode nun heute mehrfach gelesen, dass wohl die Gründung einer GmbH/UG für Privatanleger auch flach fällt, da Unternehmen, die nur mit Eigenkapital an der Börse handeln, regelmäßig nicht als Unternehmen anerkannt würden.

Damit bleibt wohl nun tatsächlich nur noch die Auswanderung.
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16.01.20 18:48:57
Beitrag Nr. 1.080 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 62.397.020 von Blaubeermuffin am 16.01.20 18:40:37
Zitat von Blaubeermuffin: Ich habe auf Godmode nun heute mehrfach gelesen, dass wohl die Gründung einer GmbH/UG für Privatanleger auch flach fällt, da Unternehmen, die nur mit Eigenkapital an der Börse handeln, regelmäßig nicht als Unternehmen anerkannt würden.

Damit bleibt wohl nun tatsächlich nur noch die Auswanderung.


nope kannst ja eine VV drauß machen ...

bzgl. Ausland davon hast du auch nichts ... Es sei den du hast wirklich viel Kohle.

Ich habe mir heute nur Videos dazu angeschaut. Teilweise von der Steuerlichen Betrachtung andere mit den Mindestanforderungen zur ausländischen KG und ganz wichtig Visum. Du bist da kein Tourist und brauchst eine Arbeitsgenehmigung ODER du stellst Leute ein.

Dazu brauchst du also wirklich Kapital ... d.h. die Steuern die du vielleicht im Ausland einsparst gehen woanders wieder drauf (nicht ganz aber zum Teil)
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16.01.20 18:55:07
Beitrag Nr. 1.081 ()
Thailand brauchst du 2 Mio Thai Bath und 25% musst du bei Gründung einzahlen. Zudem darfst du nur 49% der Company halten und die anderen 51% von Thais. Wenn du unverheiratet bist, dann musst du 4 Mitarbeiter einstellen Kosten ca. 1800 Euro/mtl .... leicht klingt anders.

Zypern, Estland und Malta habe ich nur was von Steuern gesehen aber auch da musst du Gründungskapital haben, denn mit einem TouristenVisum wird das auch nicht klappen. Außerdem müsstest du dir da den Lebensunterhalt ja auch finanzieren müssen. Oder kannst schon ein Renten Visum beantragen?
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16.01.20 19:04:15
Beitrag Nr. 1.082 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 62.397.020 von Blaubeermuffin am 16.01.20 18:40:37
Zitat von Blaubeermuffin: da Unternehmen, die nur mit Eigenkapital an der Börse handeln, regelmäßig nicht als Unternehmen anerkannt würden.


Schmück es doch verbal aus. Du bist Market Maker und versorgst den Markt mit deinen Kapital mit Liquidität. ;)


@Leafcutter aber willst du wie der Typ von Staatenlos wie ein Nomade um die Welt ziehen. Jeder will doch auch mal ein Nest bauen. Und ja es lohnt sich keine KG im Ausland wenn man in D lebt, wegen der Abgelstungssteuer, das wäre so wie Taxadvisor schreibt, da biste insg. auch bei 40% Steuern und mehr (wenn die KG in z.B. Estland ist). Ansonsten Estland super günstig aus Steuerlicher Sicht
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16.01.20 19:46:13
Beitrag Nr. 1.083 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 62.397.419 von Chris_M am 16.01.20 19:04:15
Zitat von Chris_M:
Zitat von Blaubeermuffin: da Unternehmen, die nur mit Eigenkapital an der Börse handeln, regelmäßig nicht als Unternehmen anerkannt würden.


Schmück es doch verbal aus. Du bist Market Maker und versorgst den Markt mit deinen Kapital mit Liquidität. ;)


@Leafcutter aber willst du wie der Typ von Staatenlos wie ein Nomade um die Welt ziehen. Jeder will doch auch mal ein Nest bauen. Und ja es lohnt sich keine KG im Ausland wenn man in D lebt, wegen der Abgelstungssteuer, das wäre so wie Taxadvisor schreibt, da biste insg. auch bei 40% Steuern und mehr (wenn die KG in z.B. Estland ist). Ansonsten Estland super günstig aus Steuerlicher Sicht


Natürlich nicht, mich hat das genauso getroffen wie die meisten hier - ich habe ne Familie. Nur im Moment sehe ich keine Möglichkeit, das Thema ohne Wohnsitzverlegung hinzudrehen. Das ist ja auch nicht gleichzusetzen mit Nomadentum - das wäre bei mir gar nicht möglich. Allerdings muss man sich mal langsam wirklich die Frage stellen, was man in diesem Land noch verloren hat. Das wird ja immer schlimmer hier und letztendlich nicht nur völlig grundlos, sondern ohne Sinn und Verstand - oder siehst du das anders?
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16.01.20 21:36:29
Beitrag Nr. 1.084 ()
Antworten der CDU-Abgeordneten Dr. Frank Steffel und Christoph de Vries.
Ähnlichkeiten sind vermutlich reiner Zufall.

https://www.abgeordnetenwatch.de/profile/dr-frank-steffel/qu…

https://www.abgeordnetenwatch.de/profile/christoph-de-vries/…

Bei Frank Steffel gibt es dazu eine Nachfrage:
https://www.abgeordnetenwatch.de/profile/dr-frank-steffel/qu…
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16.01.20 21:57:23
Beitrag Nr. 1.085 ()
"Ich verstehe Ihre Unzufriedenheit. Aber der Kompromiss ist zumindest besser als die bisherige Verwaltungsauffassung und auch besser als das Vorhaben des Bundesfinanzministers, die steuerliche Anerkennung von Totalverlusten vollständig auszuhebeln."

Wieso lässt man sich auf solche schlechte Kompromisse ein????

Wollte Scholz nicht auch aus zwei Pleite Banken eine super tolle große schmieden???

Die sind total bekloppt, wenn man sich auf sowas einlässt oder können die nicht das mächtigste Wort sagen "NEIN"

Dann hätten wir die Sorge nicht.
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16.01.20 22:05:31
Beitrag Nr. 1.086 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 62.399.354 von MakeCashNotWar am 16.01.20 21:36:29
Zitat von MakeCashNotWar: Antworten der CDU-Abgeordneten Dr. Frank Steffel und Christoph de Vries.
Ähnlichkeiten sind vermutlich reiner Zufall.

https://www.abgeordnetenwatch.de/profile/dr-frank-steffel/qu…

https://www.abgeordnetenwatch.de/profile/christoph-de-vries/…

Bei Frank Steffel gibt es dazu eine Nachfrage:
https://www.abgeordnetenwatch.de/profile/dr-frank-steffel/qu…


Bezugnehmend auf die Antwort von Christop de Vries wendet sich der Fragesteller an den SPD-Abgeordneten Johannes Kahrs (beide Abgeordnete gehören zum Wahlkreis Hamburg-Mitte). Die Frage ist noch unbeantwortet:

https://www.abgeordnetenwatch.de/profile/johannes-kahrs/ques…
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16.01.20 22:13:04
Beitrag Nr. 1.087 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 62.399.549 von Chris_M am 16.01.20 21:57:23Ich würde sagen, beide Abgeordnete haben es nicht begriffen und zwar überhaupt nicht. Ich finde das sehr peinlich.

Natürlich ist da nix besser. Hätten die die Totalverluste komplett gekappt (wie es die FÄ derzeit sowieso machen - der BFH interessiert die nicht, nur das BMF zählt), wäre es unangenehm, aber händelbar. Dass das Derivateverbot in einer völlig anderen Liga spielt, haben die nicht zu 1% erkannt. Unfassbar, obwohl man sie mit der Nase drauf stößt. :cry:
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16.01.20 22:18:26
Beitrag Nr. 1.088 ()
Alexander Throm (CDU)

https://www.abgeordnetenwatch.de/profile/alexander-throm/que…

Fazit: Die CDU-Abgeordneten antworten alle mit dem gleichen Standardtext.

Man könnte stattdessen auch versuchen einem Ochsen ins Horn zu pfetzen 💩
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16.01.20 22:20:53
Beitrag Nr. 1.089 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 62.399.741 von startvestor am 16.01.20 22:13:04Binding hat übrigens schon 3 offene Fragen dazu. Vielleicht bräuchte es andere (fett gedruckte) Worte, nämlich:

- nicht verfassungsgemäß
- vorsätzlich rechtswidrig
- Straftat
- kriminell
- Strafanzeige
- Aufhebung der Immunität
- Rücktritt
- Absetzung
- Untersuchungsausschuss
- Haftung
- Parteiauschluss
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16.01.20 22:29:06
Beitrag Nr. 1.090 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 62.399.828 von startvestor am 16.01.20 22:20:53
Zitat von startvestor: Binding hat übrigens schon 3 offene Fragen dazu. Vielleicht bräuchte es andere (fett gedruckte) Worte, nämlich:

- nicht verfassungsgemäß
- vorsätzlich rechtswidrig
- Straftat
- kriminell
- Strafanzeige
- Aufhebung der Immunität
- Rücktritt
- Absetzung
- Untersuchungsausschuss
- Haftung
- Parteiauschluss


Mich wundert nur, dass das Thema nicht mal medial verbreitet wird. Ok im Dezember hat keiner für Politik interesse aber wenn ich bedenke, das heute auf ntv nur Live aus Berlin berichtet wurde wegen dem Organspende-Mist und darüber den ganzen lieben Tag berichtet wurde und über diese Änderung von §20 EStG und mit welchen Folgen für Investoren und Trader nada. Ich glaube wir sind für die Schnuppe und vielleicht wollen die auch dass das Kapital von Kleinanlegern in KG´s oder ins Ausland wandert.

Es gibt ja im Europäischen Wirtschaftsraum noch andere Länder in den man durchaus gut leben kann, selbst wenn man da auch Steuern zahlt (wogegen ich ja nicht mal was einwenden möchte) und teilweise besser leben kann als in D wo unseren Rentner schon am Minimum leben und noch arbeiten gehen müssen.
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16.01.20 22:32:39
Beitrag Nr. 1.091 ()
Jetzt noch ein Schmankerl.
Achtung: Wer bereits schon unter hohem Blutdruck leidet, sollte vor dem Lesen schon mal seine Tabletten bereitstellen.
Gustav Horn (SPD):

https://www.abgeordnetenwatch.de/profile/gustav-herzog/quest…
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16.01.20 22:33:38
Beitrag Nr. 1.092 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 62.392.760 von MakeCashNotWar am 16.01.20 12:53:39Schau Dir mal Ihre Antwort auf Facebook an. Es sit schockierend. Wie kann man nur eine komplett rechtswidriges Gesetz verteidigen.

https://www.facebook.com/AntjeTillmannMdB/posts/262677514073…
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16.01.20 22:36:20
Beitrag Nr. 1.093 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 62.399.918 von Chris_M am 16.01.20 22:29:06N-TV hat mir geantwortet und geschrieben, dass sie es in der Sendung NTV-Zertifikate bringen wollen (kommt immer so um 15:50 Uhr, Videos gibst auch auf der Webseite).
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16.01.20 22:36:27
Beitrag Nr. 1.094 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 62.399.804 von MakeCashNotWar am 16.01.20 22:18:26Der Teil der Antwort wo gesagt wird, so wird zumindest der Kleinanleger geschützt, ist eben genau der Denkfehler. Speziell der Kleinanleger hat Pech gehabt. Er ist jetzt nicht mehr geschützt. Die ESMA Regelung die ihn schützen sollte wird ausgehebelt, er zahlt jetzt keinen Nachschuss an den Broker sondern an das FA. Anleger mit genügend Kapital finden andere Lösungen.

Hier wurde als gezielt der Kleinanleger eingeschränkt und nicht etwa geschützt.
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16.01.20 22:38:54
Beitrag Nr. 1.095 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 62.397.020 von Blaubeermuffin am 16.01.20 18:40:37
Zitat von Blaubeermuffin: Ich habe auf Godmode nun heute mehrfach gelesen, dass wohl die Gründung einer GmbH/UG für Privatanleger auch flach fällt, da Unternehmen, die nur mit Eigenkapital an der Börse handeln, regelmäßig nicht als Unternehmen anerkannt würden.


Was soll den das für eine Regelung sein? Wie wird das denn begründet?

Meine GmbH hat auch kein Fremdkapital und ist trotzdem ein Unternehmen...

Gruß
Taxadvisor
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16.01.20 22:39:53
Beitrag Nr. 1.096 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 62.400.002 von unimatrix27 am 16.01.20 22:36:27Der Herr Herzog hats auch nicht verstanden. Fallon Sherrock würde sagen, die sind "over the moon", aber im negativen Sinne. Sie sitzen auf der Rückseite des Mondes.

Das es so schlimm ist, hätte ich nicht für möglich gehalten. Ich vermute, Binding krümmt sich vor Lachen.
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16.01.20 22:42:25
Beitrag Nr. 1.097 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 62.400.032 von Taxadvisor am 16.01.20 22:38:54Ich vermute, da gibts FÄ, die kennst du sicher auch, die interessieren sich weniger für Gesetze als für das "Richtige". Da konstruiert man dann halt.

Leider haben die CumEx-Bearbeiter in der Finanzverwaltung § 42 AO nicht gekannt.
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16.01.20 22:45:43
Beitrag Nr. 1.098 ()
Die User auf godmode bzw. guidants sind sicher genauso schlau wie viele von uns ihr. ... Ich bin ja auch nicht auf dem Mund gefallen aber muss auch eingestehen manchmal Bauernschlau zu sein.

Habe heute auch interessantes gehört vom StB auf YT ... Gesellschaft z.B. in BG und die Mieten für die Geschäftsräume gehen dann in einer gesonderten Gesellschaft in NL, denn da sind u.a. Dividenden ja mit 0% besteuert ... Gedankennotiz an mich ;)

@startvestor ntv Zertifikate werden ja auf ntv immer nur 5 Minuten angerissen und die ganze Folge muss man sich dann auf ntv.de anschauen. Das werden sicher nur wenige machen, es sei denn man hat Mulitplikatoren wie diesen Threat
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16.01.20 22:49:38
Beitrag Nr. 1.099 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 62.399.978 von startvestor am 16.01.20 22:33:38
Zitat von startvestor: Schau Dir mal Ihre Antwort auf Facebook an. Es sit schockierend. Wie kann man nur eine komplett rechtswidriges Gesetz verteidigen.

https://www.facebook.com/AntjeTillmannMdB/posts/262677514073…


"wir müssen aber die Realitäten einer Großen Koalition - die 2018 die einzig mögliche gewesen ist"


Minderheitsregierung war wohl keine Option ... schade das wir Wähler da nicht mitreden dürfen.
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16.01.20 22:51:31
Beitrag Nr. 1.100 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 62.399.978 von startvestor am 16.01.20 22:33:38
Zitat von startvestor: Schau Dir mal Ihre Antwort auf Facebook an. Es sit schockierend. Wie kann man nur eine komplett rechtswidriges Gesetz verteidigen.

https://www.facebook.com/AntjeTillmannMdB/posts/262677514073…


In der Union geht man anscheinend davon aus, dass sich die neuen Verlustverrechnungsbeschränkungen nur auf Totalverluste beziehen.
Irgendetwas läuft hier schief 🤔
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16.01.20 22:54:20
Beitrag Nr. 1.101 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 62.400.182 von MakeCashNotWar am 16.01.20 22:51:31Diese Antwort der FDP ist grds. o.k., leider nicht scharf genug:

https://www.abgeordnetenwatch.de/profile/mario-brandenburg/q…
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16.01.20 23:03:14
Beitrag Nr. 1.102 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 62.400.113 von Chris_M am 16.01.20 22:45:43N-TV will jemanden vom DDV dazu einladen.

Auf der Webseite des DDV weiterhin nix, aber die Zertifikateumsätze vom Dezember:

https://www.derivateverband.de/DE/MediaLibrary/Document/Stat…

Sollen sie doch mal die Umsätze von 2021 schätzen. :cry:
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17.01.20 00:11:56
Beitrag Nr. 1.103 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 62.400.080 von startvestor am 16.01.20 22:42:25Ich habe jetzt wohl die Quelle gefunden, 15.01. 20:22:

https://www.godmode-trader.de/artikel/steueraenderung-drei-t…

Ein kurzes Zitat:

2. Als Kapitalgesellschaft mit satzungsgemäßem alleinigem Geschäftszweck des Börsenhandels wird eine Zulassung bei der BaFin benötigt. Die Anforderungen an Geschäftsführer und Kapital sind für Privatspekulanten nicht erfüllbar. Die ganzen Anforderungen an die Organisation (MaRisk,MAComp, Prüfungen usw...) sind unheimlich teuer.

Er meint vermutlich § 1 Abs. 3 KWG i.v.m. § 32 KWG - aber da sind die "Finanzunternehmen" doch nicht genannt?

https://www.derivateverband.de/DE/MediaLibrary/Document/Law/…
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17.01.20 00:14:14
Beitrag Nr. 1.104 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 62.400.578 von startvestor am 17.01.20 00:11:56Noch ein interessanter Link dazu:

https://www.winheller.com/bankrecht-finanzrecht/aufsichtsrec…
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17.01.20 00:34:12
Beitrag Nr. 1.105 ()
Es ist echt unfassbar! Es kristallisiert sich doch mehr und mehr heraus, dass 95% der ganzen Politiker nicht ansatzweise das neue Steuergesetz verstehen. Es ist auch deshalb schon zu kompliziert für die, da mehrere Änderungen in dem neuen Gesetz verabschiedet worden sind. So kommt nun zustande, dass die Politiker von den Änderungen zu den Totalverlusten reden, die im Gegensatz zum Derivateverbot ja so was von egal sind, nur ersteres können sie vielleicht begreifen, während sie das mit der Verlustbegrenzung in Höhe von nur 10.000 Euro überhaupt nicht begreifen können. Das Schlimme ist, die meisten, die bei dem Beschluss dabei waren, haben es nicht begriffen, einschließlich Steuerberater und "Experten". Aber selbst, wenn sie es begreifen, was sie nicht wollen, würden sie es niemals zugeben. Das ist echt ein Problem!! Die anderen trauen sich nicht, weil Derivate in der Öffentlichkeit ein völlig falsches Bild durch dieses lügenhafte Trommelfeuer der linken Parteien erhalten haben.
Man muss versuchen aufzuklären, aber wie? Wir stehen nun als einzige Bürger de westlichen Welt, die die Vorteile der Derivate nicht nutzen darf. Das ist Diebstahl!

Aber nochmal, die haben es alle nicht ansatzweise begriffen, nur die paar, die den Hass auf Derivate schür ohne jeglichen wissenschaftlichen Nachweis, dass Derivate schädlich wären, so wie es lapidar immer haltlos in den Raum geworfen wird.

Und das sich niemand von den Emittenten, den Banken, den Brokern, dem Derivateverband, der FDP, der AFD, den Medien etc. etc. mit absoluter Schärfe meldet aus Angst vor den Sozi, ist so armselig, dafür gibt es keine Worte.

Wir brauchen jetzt gute Ideen, wie man wenigstens an eins zwei vernünftige Menschen herantreten kann, um diese genau über den Sachverhalt und deren Folgen aufzuklären.

Gruß, imagen
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17.01.20 00:36:28
Beitrag Nr. 1.106 ()
fehlen jeweils ein paar Buchstaben... T´schuldigung!
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17.01.20 01:34:31
Beitrag Nr. 1.107 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 62.400.623 von imagen am 17.01.20 00:34:12Das ist völlig richtig. Es muss eindeutig herausgestrichen werden, dass die 10.000 auf Totalverluste bei Aktien gar nicht der Grund für den Aufschrei sind. Das ist zwar auch nicht schön und dürfte Gegenstand weiterer Gerichtsprozesse sein, aber ganz sicher das kleinste Übel des Pakets. Ich frage mich persönlich auch - wenn die CDU das Gesetz nur deshalb mitträgt, weil sie die Konsequenzen des Zusatzartikels nicht richtig erfasst hat, wieso merkt es dann keiner, wenn man es ihnen nun auf dem Silbertablett serviert? Nachträglich nicht die Blöße geben, mag sein, aber mit einem Funken politischer Verantwortung sollte man dann zumindest versuchen, das wieder in Ordnung zu bringen. In dieser Form haben sie jedenfalls ein in meinen Augen klar rechtswidriges Gesetz mitbeschlossen.

Wer da nun aktiv werden könnte, weiß ich nicht. Ich denke, die entscheidenden Akteure sind nun über den Sachverhalt informiert. Die Frage ist nur, was machen sie daraus. Sieht für mich bisher leider nach Aussitzen aus. Interessant ist auch, dass die CDU dieses Todesurteil für die Derivatbranche gar nicht rechtfertigt. Solange das nicht geschieht, gibt es noch den kleinen Funken Hoffnung. Wenn es wirklich nur ein Verständnisproblem ist, dann wird es langsam wirklich peinlich für die Experten ihres Fachs...
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17.01.20 02:29:28
Beitrag Nr. 1.108 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 62.400.578 von startvestor am 17.01.20 00:11:56
Zitat von startvestor: Ich habe jetzt wohl die Quelle gefunden, 15.01. 20:22:

https://www.godmode-trader.de/artikel/steueraenderung-drei-t…

Ein kurzes Zitat:

2. Als Kapitalgesellschaft mit satzungsgemäßem alleinigem Geschäftszweck des Börsenhandels wird eine Zulassung bei der BaFin benötigt. Die Anforderungen an Geschäftsführer und Kapital sind für Privatspekulanten nicht erfüllbar. Die ganzen Anforderungen an die Organisation (MaRisk,MAComp, Prüfungen usw...) sind unheimlich teuer.

Er meint vermutlich § 1 Abs. 3 KWG i.v.m. § 32 KWG - aber da sind die "Finanzunternehmen" doch nicht genannt?

https://www.derivateverband.de/DE/MediaLibrary/Document/Law/…


Das Zitat ist absoluter Bullshit. Jeder darf ein Unternehmen gründen und damit an der Börse handeln. du darfst ja als Privat Person handeln. Dabei spielt es keine Rolle ob gewerblich gehandelt wird oder nicht.

Aufsichtsrechtlich ist es nur relevant wenn du Finanzdienstleistungen anbietest. Die da wären: Vermittlung von Finanzinstrumenten; (bsp. Person A vermittelt Finanzinstrumente zu B)
Abschlußvermittlung. (bsp Person A leitet eine Order weiter zu B) und die Verwaltung von Finanzinstrumenten (bsp. Person A handelt auf Konten für X;Y; Z)
In den dreri genannten Fällen brauchst du als Unternehmen, oder auch als privat Person eine Lizenz.

Für Handel auf eigene Namen und auf eigene Rechnung (ob Firma oder privat) brauchts du keine Lizenz.
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17.01.20 02:33:00
Beitrag Nr. 1.109 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 62.400.032 von Taxadvisor am 16.01.20 22:38:54
Zitat von Taxadvisor:
Zitat von Blaubeermuffin: Ich habe auf Godmode nun heute mehrfach gelesen, dass wohl die Gründung einer GmbH/UG für Privatanleger auch flach fällt, da Unternehmen, die nur mit Eigenkapital an der Börse handeln, regelmäßig nicht als Unternehmen anerkannt würden.


Was soll den das für eine Regelung sein? Wie wird das denn begründet?

Meine GmbH hat auch kein Fremdkapital und ist trotzdem ein Unternehmen...

Gruß
Taxadvisor


Da gibt es keine Regelungen. Godmode schreibt wieder völlig ahnungsloses Zeug. Die behaupten immer irgendwas.
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17.01.20 07:08:43
Beitrag Nr. 1.110 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 62.400.215 von startvestor am 16.01.20 22:54:20
Zitat von startvestor: Diese Antwort der FDP ist grds. o.k., leider nicht scharf genug:

https://www.abgeordnetenwatch.de/profile/mario-brandenburg/q…


Hm ich nehme an, die Tatsache, dass die Frage fast wortgleich mit meiner eigenen Frage an Florian Toncar ist, ist reiner Zufall? Ich frage mich gerade, wie die Moderation bei Abgeordnetenwatch funktioniert.
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17.01.20 10:50:22
Beitrag Nr. 1.111 ()
Ein lustiger Nebeneffekt des ganzen ist die Reaktion der Super-Coaches.

Die Bandbreite reicht von komplett ignorieren bis falsch informieren oder totschweigen.

Gleich erkennt man, wer selbst tradet und Gewinne macht und die Anderen die eh nur Kurse verkaufen.
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17.01.20 11:32:09
Beitrag Nr. 1.112 ()
Verstehe ich die Antworten falsch und muss sich wirklich der Verdacht aufdrängen, dass die Damen und Herren Abgeordneten regelmäßig am eigentlichen Problem vorbei geantwortet haben?
7 Antworten?Die Baumansicht ist in diesem Thread nicht möglich.
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17.01.20 11:34:33
Beitrag Nr. 1.113 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 62.404.532 von Blaubeermuffin am 17.01.20 11:32:09Ja genauso sieht es aus. Die verstehen ihre eigenen Gesetze nicht, aber fleißig das Händchen dafür gehoben.
3 Antworten?Die Baumansicht ist in diesem Thread nicht möglich.
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17.01.20 11:41:53
Beitrag Nr. 1.114 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 62.404.532 von Blaubeermuffin am 17.01.20 11:32:09
Zitat von Blaubeermuffin: Verstehe ich die Antworten falsch und muss sich wirklich der Verdacht aufdrängen, dass die Damen und Herren Abgeordneten regelmäßig am eigentlichen Problem vorbei geantwortet haben?


Absolut. Genau so ist es. Es muss sich sogar der Verdacht aufdrängen, dass dies bewusst so gemacht wird. Die Bundestagsabgeordneten erhalten für diese Zwecke parteiintern eine Musterantwort. Es ist völlig egal, welchen Abgeordneten man dazu befragt und von daher auch sinnlos. 💩💩💩
2 Antworten?Die Baumansicht ist in diesem Thread nicht möglich.
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17.01.20 12:41:35
Beitrag Nr. 1.115 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 62.404.724 von MakeCashNotWar am 17.01.20 11:41:53Darum lass ich auch diesen Kinderkram. Sowas lese ich auch gar nicht. Sowas beantworten die ja nicht mal selbst, dafür bezahlen wir denen ja ein ganzes Büro mit Tippsen, die das per Cut&Puste dann einfügen, während sich der Herr Abgeordnete beim Käffchen auf die Schenkel klopft und freut wie Doof wir sind, dass wir glauben, wir würden IHM ne Frage stellen.
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17.01.20 13:26:18
Beitrag Nr. 1.116 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 62.405.597 von tradeseven am 17.01.20 12:41:35Nee, das passt schon. Je "dümmer" oder agressiver die Antworten sind, umso besser. Dient der Selbstentlarvung.

Im BRN sind wir übrigens nun auch:

https://www.brn-ag.de/36812-Gesetzesaenderung-Verlustkappung…

Ich hoffe, da kommt noch mehr.


Ansonsten mal ein Blick in die Zukunft. Klar ist, dass wenn das Ding für Derivate geht, dann gehts auch für Aktien und Fonds. Binding wirds genau beobachen und staunen, dass seine "Opfer" im Bundestag noch ahnungsloser sind, als er dachte. Dann kann er auch Aktienverbot.


Aber ich denke noch weiter. Die Landwirte demonstrieren doch momentan so unschön. Was läge da näher, Ihnen richtig einen reinzuwürgen? Und zwar mit dem EStG, wo ja offenbar alles geht.

Meine Idee ist ist eine Betriebsausgabenbegrenzung auf z.B. 80% der Einnahmen.

Beispiel:

Einnahmen: 1.000.000 Euro
Ausgaben: 1.000.020 Euro
Gewinn: -20.000 Euro

Bei einer Kappung der Ausgaben auf 80% der Einnahmen hätten wir:

Einnahmen: 1.000.000 Euro
Ausgaben: 800.000 Euro
Gewinn: 200.000 Euro

Wenn die SPD damit nicht die Bauern pleite kriegt, dann weiß ich es auch nicht. Und dann halt verstaatlichen und/oder stillegen, ist doch klar.
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17.01.20 13:50:04
Beitrag Nr. 1.117 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 62.404.589 von cfd2021 am 17.01.20 11:34:33
Zitat von cfd2021: Ja genauso sieht es aus. Die verstehen ihre eigenen Gesetze nicht, aber fleißig das Händchen dafür gehoben.


Mein Eindruck aus den ganzen Antworten ist eher, dass sie es vom Grundsatz schon verstehen, aber der Fehlschluss gezogen wurde, dass mit 10.000 Euro irgendwie der Kleinanleger noch was machen kann.

Die Tatsache dass die Gewinne und Verluste einzeln zusammengerechnet den Nettogewinn/Verlust um ein vielfaches übersteigen, hat man vergessen

Politisch wollte man die kleinen schützen, die großen bekämpfen, erreicht wurde das Gegenteil.
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17.01.20 13:55:39
Beitrag Nr. 1.118 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 62.406.452 von unimatrix27 am 17.01.20 13:50:04
Zitat von unimatrix27:
Zitat von cfd2021: Ja genauso sieht es aus. Die verstehen ihre eigenen Gesetze nicht, aber fleißig das Händchen dafür gehoben.


Mein Eindruck aus den ganzen Antworten ist eher, dass sie es vom Grundsatz schon verstehen, aber der Fehlschluss gezogen wurde, dass mit 10.000 Euro irgendwie der Kleinanleger noch was machen kann.

Die Tatsache dass die Gewinne und Verluste einzeln zusammengerechnet den Nettogewinn/Verlust um ein vielfaches übersteigen, hat man vergessen

Politisch wollte man die kleinen schützen, die großen bekämpfen, erreicht wurde das Gegenteil.


die großen schadet man nicht, denn die machen die Regeln ... sieht man doch wie die Banken gestützt wurden und hat das was gebracht? Der keine und der Mittelstand wird abgeschröpft.

Mit Schutz hat das auch Null zu tun
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17.01.20 14:06:47
Beitrag Nr. 1.119 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 62.406.521 von Chris_M am 17.01.20 13:55:39Binding würde natürlich auch gern an die ran. Schafft er nicht, dann hält er sich eben an uns schadlos.
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17.01.20 18:25:02
Beitrag Nr. 1.120 ()
Die FDP plant keine Verfassungsbeschwerde.
(Meines Halbwissens nach können sie das auch gar nicht, da sie nicht genug Stimmenanteil im Bundestag haben.

https://www.abgeordnetenwatch.de/profile/mario-brandenburg/q…
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17.01.20 18:31:16
Beitrag Nr. 1.121 ()
Antwort vom Büro von Katrin Göring-Eckardt

Unbedingt lesen. Sehr interessant!!!

https://www.abgeordnetenwatch.de/profile/katrin-goring-eckar…
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17.01.20 18:38:14
Beitrag Nr. 1.122 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 62.410.010 von MakeCashNotWar am 17.01.20 18:31:16
Zitat von MakeCashNotWar: Antwort vom Büro von Katrin Göring-Eckardt

Unbedingt lesen. Sehr interessant!!!

https://www.abgeordnetenwatch.de/profile/katrin-goring-eckar…


Die Tante mag ich ja auch und das:

"Eine unterjährige Verlustverrechnung sollte unseres Erachtens demnach weiterhin möglich sein und die Beschränkungen erst dann greifen, wenn sich für das Gesamtjahr ein Verlust von mehr als 10.000 Euro ergibt. Wir sehen aber auch, dass der Gesetzestext sehr missverständlich formuliert ist. Daher haben wir, auch wenn es Pressemeldungen dazu gibt, dass das Bundesfinanzministerium die von Ihnen vorgetragene Auffassung bestätigt, eine schriftliche Frage bei der Bundesregierung eingereicht, deren Antwort Klarheit schaffen sollte."

Diese individuellen Sachen kann man sich klemmen. Auch ist der Gesetztestext NICHT unverständlich, er besagt doch klipp und klar, dass KEINE Unternjährige Verrechnung gemeint ist.

Da sieht man mal was die wissen bzw. nicht wissen.

UNd als ob die Klarheit schaffen... Klarheit schafft man, wenn man den Mist wieder zurücknimmt ohne wenn und aber
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17.01.20 18:49:36
Beitrag Nr. 1.123 ()
Frau Tillmann hat sich auf Facebook geäußert.

Wenn man die Begründung liest, dass man diesen Kompromiss eingehen musste, weil sonst auch noch größeres (koaltiongefährdendes) auf dem Spiel stand, dann bezweifle ich leider stark, dass da noch was kommt.
Sieht mir doch eher nach Koalitionerhalt auf dem Rücken der Anleger aus.

https://www.facebook.com/AntjeTillmannMdB/posts/26267751407…
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17.01.20 18:50:00
Beitrag Nr. 1.124 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 62.410.076 von Chris_M am 17.01.20 18:38:14
Zitat von Chris_M: "Eine unterjährige Verlustverrechnung sollte unseres Erachtens demnach weiterhin möglich sein und die Beschränkungen erst dann greifen, wenn sich für das Gesamtjahr ein Verlust von mehr als 10.000 Euro ergibt.


Wieso? Das stimmt doch auch. Ich kann Verluste unterjährig gegenrechnen, solange sie die 10k nicht übersteigen. Das wird die Regierung auch bestätigen. Ich seh da noch keine Bewegung. :-(
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17.01.20 19:16:47
Beitrag Nr. 1.125 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 62.410.175 von Marktrauschen am 17.01.20 18:50:00Die verstehen halt nicht, dass man auch Depots bei mehreren Brokern haben kann und sich die 10.000 Euro dann mehrmals "holen" könnte. Auch eine zentrale Verlust-Berechtigungs-Verwaltung funktioniert nicht, da man sich ja auch bei Auslandsbrokern die 10K "holen" kann.

Die verstehen auch nicht, dass im Trading die "Gewinne" eigentlich Einnahmen und die "Verluste" die Ausgaben sind. Nur dann könnten sie begreifen, dass 10K nichts sind.
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17.01.20 19:29:16
Beitrag Nr. 1.126 ()
ich werde Anfang Januar mal mit einer Freundin sprechen, ggf. als Gesellschafter und je nachdem wie sie sich entscheidet stehen ja noch andere Alternativen zu Auswahl ...

Die Abgeordneten wissen nicht mal was der Gesetztestext genau sagt und dann lassen Sie solche Anfragen noch von der Sekretärin beantworten die sicher noch weniger weiß was die verzapft haben.
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17.01.20 19:30:57
Beitrag Nr. 1.127 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 62.410.169 von LeDax am 17.01.20 18:49:36Entschuldigt bitte, ich sehe gerade, das wurde schon gepostet.

Kann gelöscht werden.....
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17.01.20 19:35:10
Beitrag Nr. 1.128 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 62.410.076 von Chris_M am 17.01.20 18:38:14
Zitat von Chris_M:
Zitat von MakeCashNotWar: Antwort vom Büro von Katrin Göring-Eckardt

Unbedingt lesen. Sehr interessant!!!

https://www.abgeordnetenwatch.de/profile/katrin-goring-eckar…


Die Tante mag ich ja auch und das:

"Eine unterjährige Verlustverrechnung sollte unseres Erachtens demnach weiterhin möglich sein und die Beschränkungen erst dann greifen, wenn sich für das Gesamtjahr ein Verlust von mehr als 10.000 Euro ergibt. Wir sehen aber auch, dass der Gesetzestext sehr missverständlich formuliert ist. Daher haben wir, auch wenn es Pressemeldungen dazu gibt, dass das Bundesfinanzministerium die von Ihnen vorgetragene Auffassung bestätigt, eine schriftliche Frage bei der Bundesregierung eingereicht, deren Antwort Klarheit schaffen sollte."

Diese individuellen Sachen kann man sich klemmen. Auch ist der Gesetztestext NICHT unverständlich, er besagt doch klipp und klar, dass KEINE Unternjährige Verrechnung gemeint ist.

Da sieht man mal was die wissen bzw. nicht wissen.

UNd als ob die Klarheit schaffen... Klarheit schafft man, wenn man den Mist wieder zurücknimmt ohne wenn und aber


Um offen zu sein, ich lese eine unterjährige Verrechnung auch nicht aus dem Gesetz. Steht auch nicht so drin. Der Text selber ist für mich da nicht eindeutig. Wohl aber der Rückkehrschluß. Also um die Ecke gedacht, ist es wohl unterjährig.

Ich bin mir immer noch sicher, das die Hohlbacken nicht verstanden haben, was der Text letztendlich bedeutet.

So ist das Gesetz sicherlich nicht gewollt. Das ich sogar Verluste machen kann und trotzdem Steuern zahlen muß, kann nicht rechtens sein.

Bin mir sicher das die gedacht haben, das ich ein evtl. Jahresverlust nur noch mit 10tsd vortragen darf, was auch unrecht ist. Aber das geringere Übel.
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17.01.20 19:50:21
Beitrag Nr. 1.129 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 62.410.565 von Chris_M am 17.01.20 19:29:16
Zitat von Chris_M: Die Abgeordneten wissen nicht mal was der Gesetztestext genau sagt


Der Witz ist ja gerade, dass die Abgeordneten der Gesetzgeber (Legislative) sind.
Hat bisher schon einer von den Abgeordneten unser Worst-Case-Szenario bestätigt?
Die Abgeordneten der SPD und Grünen haben bisher dem widersprochen und die CDU/CSU hat drumherum geredet.
Die Exekutive bringt den Gesetzentwurf ein und die Legislative winkt unwissend durch. Damit hat die Exekutive freie Bahn. Die Judikative braucht zehn Jahre bis es wieder vom Tisch ist.

Fazit: Die Exekutive hat Narrenfreiheit und kann praktisch machen was sie will.
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17.01.20 19:52:31
Beitrag Nr. 1.130 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 62.410.625 von bomike am 17.01.20 19:35:10
Zitat von bomike:
Zitat von Chris_M: ...

Die Tante mag ich ja auch und das:

"Eine unterjährige Verlustverrechnung sollte unseres Erachtens demnach weiterhin möglich sein und die Beschränkungen erst dann greifen, wenn sich für das Gesamtjahr ein Verlust von mehr als 10.000 Euro ergibt. Wir sehen aber auch, dass der Gesetzestext sehr missverständlich formuliert ist. Daher haben wir, auch wenn es Pressemeldungen dazu gibt, dass das Bundesfinanzministerium die von Ihnen vorgetragene Auffassung bestätigt, eine schriftliche Frage bei der Bundesregierung eingereicht, deren Antwort Klarheit schaffen sollte."

Diese individuellen Sachen kann man sich klemmen. Auch ist der Gesetztestext NICHT unverständlich, er besagt doch klipp und klar, dass KEINE Unternjährige Verrechnung gemeint ist.

Da sieht man mal was die wissen bzw. nicht wissen.

UNd als ob die Klarheit schaffen... Klarheit schafft man, wenn man den Mist wieder zurücknimmt ohne wenn und aber


Um offen zu sein, ich lese eine unterjährige Verrechnung auch nicht aus dem Gesetz. Steht auch nicht so drin. Der Text selber ist für mich da nicht eindeutig. Wohl aber der Rückkehrschluß. Also um die Ecke gedacht, ist es wohl unterjährig.

Ich bin mir immer noch sicher, das die Hohlbacken nicht verstanden haben, was der Text letztendlich bedeutet.

So ist das Gesetz sicherlich nicht gewollt. Das ich sogar Verluste machen kann und trotzdem Steuern zahlen muß, kann nicht rechtens sein.

Bin mir sicher das die gedacht haben, das ich ein evtl. Jahresverlust nur noch mit 10tsd vortragen darf, was auch unrecht ist. Aber das geringere Übel.


ja kann sein das es nicht gewollt ist ABER die Damen und Herren verdienen nicht den Mindestlohn und von daher sind solche Fehler m.M.n. nicht erlaubt. In der freien Wirtschaft würde der Chef dir so in den Arsch treten, das du an den Zehnnägeln kauen kannst.

Was passiert mit Politikern die Fehler machen? Die werden nach dem Peterprinztip noch befördert ...
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17.01.20 19:58:01
Beitrag Nr. 1.131 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 62.410.790 von Chris_M am 17.01.20 19:52:31</