Die Zukunft von Drägerwerk seit Corona - 500 Beiträge pro Seite

eröffnet am 22.04.20 12:55:47 von
neuester Beitrag 19.11.20 09:30:27 von

ISIN: DE0005550636 | WKN: 555063 | Symbol: DRW3
67,30
16:16:49
Xetra
-1,32 %
-0,90 EUR

Beitrag schreiben

Begriffe und/oder Benutzer

 

Avatar
22.04.20 12:55:47
An der Börse bin ich unter Anwendung von komplexer Charttechnik fast ausschließlich
als Daytrader unterwegs.

Dieses Jahr habe ich damit begonnen, ein Depot mit Einzelwerten zu bestücken,
die ich längerfristig halten will. Drägerwerk ist bereits im Körbchen.


Zunächst der langfristige Chart:







Ab Welle c / II mit dem Kurs 38,32 nun der Chart mit Tageskerzen:





Mit einem Großauftrag der Bundesrepublik, rückte am 16.03.2020 die
Zukunft vom Drägerwerk in den Fokus der Anleger.

Blitzartig wurde die Welle iii´fertig und wurde deutlich von der iv´korrigiert.

Aktuell befindet sich der Kurs in Welle c/ii. Diese Welle könnte fertig sein, aber
wenn man bedenkt, dass sie noch nicht einmal die Länge der vorherigen iv´
zurück gelegt hat, aber für eine Wellenebene höher steht, dann muss man damit
rechnen, dass sie noch aktiv ist. In jedem Fall sollte diese aktuelle Korrekturwelle
c/ii in der dargestellten Ellipse enden.

Auf das, was danach gemäß des Trendfolge-Modells ansteht, freue ich mich schon.


Nun zur fundamentalen Lage von Drägerwerk:

Aktienanzahl = 17,3 Millionen + 1 Million neue Aktien zu je 76,50 € = 18,3 Mio.

Summe der Genussscheine = 0,832 Millionen mit 8,32 Millionen Dividenbezugsrechten.


Auftragseingang Q1 2019 = ca. 650 Mio. und in Q1 2020 ca. 1400 Mio.


Inzwischen ist bekannt, dass Drägerwerk sämtliche Genussscheine noch in diesem
Monat kündigt bzw. bereits gekündigt hat.

Dafür ist ein Betrag in Höhe von ca. 470 Millionen € notwendig, der bis Ende 2022
bzw. Anfang 2023 aufgebracht werden muss.

Ca. 160 Millionen werden davon bereits mit Ablauf des laufenden Jahres fällig.

Es liegt in der Natur der Sache, dass das zusätzliche Auftragsvolumen von 750
Millionen € allein in Q1 mit Startinvestitionen und höheren Liquiditätsanforderungen
einhergeht. Dafür diente die jüngste Kapitalerhöhung, die ca. 75 Millionen frische
Liquidität bescherte. Im Unternehmen geht man davon aus, dass sich zum Jahresende
die genannten Anlaufkosten bereits positiv widerspiegeln und man die erforderlichen
ca. 160 Millionen aus dem cash flow bedienen kann, um die Genussscheine der Serie
A + K abhaken zu können.

Für die erforderlichen 310 Millionen bezüglich der bereits gekündigten Serie D hat man
zwei Jahre mehr Zeit und auch hierzu wird es für plausibel möglich gehalten, die
Mittel aus dem cash flow aufbringen zu können.

Warum dieser Kraftakt mit den Genussscheinen?

Ganz einfach: Schnelles Handeln spart jetzt viel Geld, wenn der Aktienkurs steigen sollte.
Das liegt daran, dass die Genussscheine anhand der durchschnittlichen Aktienkurse von
Januar bis März 2020 abzufinden sind.


Stellen wir mal alte und angestrebte Situation gegenüber:

Bisher 17,3 Mio Aktien (Stämme + Vorzüge) plus 8,32 Mio Dividendenbezugsrechte
aus den Genussscheinen = 25,6 Mio. Gewinnberechtigungsanteile.

Zukünftig: 18,3 Mio. Gewinnberechtigungsanteile ausschließlich auf Aktien.

Im Ergebnis kommt die Kündigung der Genussscheine einem gewaltigen Aktienrückkauf
sehr nahe. Dieses sogar verbunden mit niedrigeren Konditionen als die Marktkurse, sofern
diese über ca. 55 € liegen.

Das Allzeithoch der Aktie (mit den lästigen Genussscheinen):

Am 27.04.2015 notierte der Aktienkurs im Hoch auf 123,70 €.
Dieser Höchstwert wurde unter dem Eindruck eines Jahresabschlusses mit
einem Gewinn je Anteil von 5,70 € erzielt, wobei 3,40 davon auf das Q4-2014 entfielen.

Es gehört keine Fantasie dazu, zu erahnen, dass die damaligen Zahlen bereits in 2020
übertroffen werden sollten. Wir werden das im April/Mai 2021 also in ca. 12 Monaten
erfahren.

Das wird dann auch der Zeitpunkt sein, wo es ganz leicht fallen wird, die Ergebnisse
und Prognosen schon mal ohne Genussscheine zu kalkulieren.

Die Börse handelt schließlich die Zukunft.

Dräger gab bereits am 15.04.2020 das Folgende bekannt:

Einschließlich der bereits
gekündigten Genussscheine der Serie D, würde die Kündigung aller Genussscheine in
einem Gewinnzuwachs pro Stammaktie von rund 36 % bzw. pro Vorzugsaktie von rund
34 % resultieren (pro forma zum 31. Dezember 2019 ohne Berücksichtigung etwaiger
Refinanzierungskosten).


Nach meiner Berechnung komme ich sogar auf ca. 40 % Gewinnzuwachs:

100 % verteilt auf bisher 25,6 Millionen Anteile, sind künftig auf 18,3 Millionen Anteile
anzusetzen. Das ergibt bei mir einen Zuwachs von 40 %.

Die Unternehmensnachrichten empfand ich diesbezüglich nicht ganz einfach nachvollziehbar
und hatte deshalb die Investor Relation kontaktiert, um Missverständnisse ausräumen
zu können.
Draegerwerk | 74,70 €
Avatar
22.04.20 13:21:43
DANKE Puhug !
Draegerwerk | 75,90 €
Avatar
22.04.20 13:37:20
Top Informationen und plausibel erklärt, danke vielmals
Draegerwerk | 75,60 €
Avatar
22.04.20 14:51:04
Und jetzt kommt die bundesweite Maskenpflicht. China beschlagnahmte Masken von 3M (in Deutschland wurde dies ebenfalls gemacht), um seine arbeitende Bevölkerung auszurüsten...
Die inländischen Kapazitäten für Masken - und die hochwertigen von Dräger werden im Gesundheitswesen (incl. Pflege) gebraucht - sind begrenzt.
Der Auftragsboom läuft jedenfalls weiter - das ist gewiß!
Draegerwerk | 73,80 €
Avatar
22.04.20 15:06:01
hallo, auf Ariva wurde erklärt, dass es durch die Rückzahlung so Bilanziellen verlusten kommen sollte, die Frage ist dann eben, ab wann der Aktienkurs auf die positiven Umsatzzahlen reagiert, wenn es unterm Strich erstmal beim Ergebnis nicht so gut aussieht, ob dies jetzt schon in den Kursen enthalten ist, vom Gefühl würde ich ja sagen, dass die ersten jetzt nach der Kapitalerhöhung schon verkauft haben. was denkt ihr
Draegerwerk | 74,10 €
1 Antwort
Avatar
22.04.20 15:18:57
Ein paar spekulative Gedanken und Zahlenspielchen
Das einzige Problem, welches ich mir real vorstellen kann, ist, dass
Dräger unter Verzögerungen seitens Zulieferern leidet. Wenn solche
Umstände zu Stornierungen durch die Kunden berechtigen, dann
hätte Dräger bei den Vertragsverhandlungen ein gutes Stück versagt.

Ich bleibe eher bei der Analogie zum Zeitraum 16. - 20.03.2020:

Der Aktienkurs schoss von 58,05 auf 97,40 und brach danach auf
61,05 € ein. Macht ein minus von 37,2 %.

Von dort erklomm die Aktie 108,50.
Ein analoger Einbruch wie im März stünde nun für 68,01 €.
Da nun eine höhere Wellen(kurs)ebene korrigiert wird, wäre eine
noch ausgeprägtere Korrektur völlig normal.


Bezüglich der Gewinnverteilung stehen die 831951 Genussscheine für
8,32 Millionen Aktien. Argumentativ hätte Dräger diese Anzahl in Vorzugsaktien
"konvertieren" können. Das hätte bei 76,50 € 636,5 Millionen € in die Kasse
gespült. Daran sieht man, dass die reale Vorgehensweise für die Aktionäre
viel attraktiver ist. Ausreichend Cash und so wenig Firmenanteile wie möglich
ist die Basis für steigende Notierungen und nicht eine übervolle Kasse.

Ca. 395 Mio € möchte Dräger in 2020 bis 2022 an cash flow für die Ablösung
aller Genussscheine generieren.

395 / 3 = 131,7 Mio im Jahr. Daraus errechnet sich ein Ergebnis von 7,21 €
je Unternehmensanteil, wenn 18,26 Mio Aktien anzusetzen sind.

Das damalige Spitzenergebnis betrug 5,70 € je Anteil und die Kursspitze 123,70 €.
Kurse von 150 - 200 € sind m.E. realistische Erwartungen für Kursentwicklungen
in den nächsten 12 - 18 Monaten.

Was die moderate Kapitalerhöhung anbelangt, kann ich mir auch gut vorstellen,
dass Dräger Wünschen der institutionellen Investoren nachkam, mit denen
eigentlich nur über eine Aufstockung der Kreditlinie verhandelt wurde.

Am 24.03.2020 machte Dräger bezüglich 310 Millionen Aufwand diese Angabe:

https://www.draeger.com/Corporate/Content/202003-Meldung-Kue…

Dräger plant die Rückzahlung aus bestehender Liquidität. Falls erforderlich, verfügt die Gesellschaft
über ausreichende Kreditlinien.



Am 15.04.2020 dann diese Angabe wegen der zusätzlichen 157 Millionen:

https://www.draeger.com/Corporate/Content/202004-Meldung-Q1-…

Der theoretische Rückkaufwert für die Serien A und K liegt
aktuell bei rund 157 Mio. Euro. In diesem Zusammenhang prüft die Gesellschaft
verschiedene Finanzierungsoptionen; diese schließen eine Erhöhung des
Vorzugsaktienkapitals ein.


Da kann man mir sagen, was man will. - An eine Notwendigkeit glaube ich nicht.
Schließlich muss es ein Leichtes sein, mit einem Zuwachs im Auftragseingang um 750 Mio €
in nur einem Quartal die Kreditlinie um 75 Mio € zu erweitern.

Bezüglich der 310 Mio für die Serie D der Genussscheine hat Dräger ja noch zwei Jahre mehr
Zeit, um abschließend zu klären, wie die abgelöst werden.

Egal, für uns Kleinaktioäre sind die Vorgänge nicht zum Schaden und nun
müssen wir geduldig abwarten.
Draegerwerk | 73,90 €
Avatar
22.04.20 15:34:20
Antwort auf Beitrag Nr.: 63.414.341 von smyl am 22.04.20 15:06:01
Zitat von smyl: hallo, auf Ariva wurde erklärt, dass es durch die Rückzahlung so Bilanziellen verlusten kommen sollte, die Frage ist dann eben, ab wann der Aktienkurs auf die positiven Umsatzzahlen reagiert, wenn es unterm Strich erstmal beim Ergebnis nicht so gut aussieht, ob dies jetzt schon in den Kursen enthalten ist, vom Gefühl würde ich ja sagen, dass die ersten jetzt nach der Kapitalerhöhung schon verkauft haben. was denkt ihr



Das ist zutreffend, denn die Genussscheine tauchen im Jahresabschluss nicht
annähernd mit den jetzt realen und gegenständlichen Bewertungen auf.

Daraus abzuleiten, dass das an der Anteilsbewertung nagt, ist allerdings Unsinn.
Das Gegenteil ist der Fall.
Draegerwerk | 73,20 €
Avatar
22.04.20 16:01:11
also im grunde gebe ich dir schon recht, für mich ist nur die Frage ob es noch zu früh ist um hier all in zu gehen, wollte eigentlich massiv ausbauen, da für mich Dräger viel zu günstig ist, aber wenn der Aktienkurs aktuell negativ reagiert, ist eben die Frage was man übersieht oder ob man das zu positiv einschätzt. wobei wenn ich mir deinen Chart nochmal ansehe, kann ich mir ein abtauchen unter 60 nicht vorstellen, dafür ist Dräger in der aktuellen situation einfach eine zu sichere Aktie.
werde jetzt wohl erstmal etwas passiver agieren und meine Zukäufe verlangsamen, bis sich hier etwas mehr ruhe einkehrt
Draegerwerk | 73,60 €
2 Antworten
Avatar
23.04.20 07:37:44
Antwort auf Beitrag Nr.: 63.415.139 von smyl am 22.04.20 16:01:11
Zitat von smyl: also im grunde gebe ich dir schon recht, für mich ist nur die Frage ob es noch zu früh ist um hier all in zu gehen, wollte eigentlich massiv ausbauen, da für mich Dräger viel zu günstig ist, aber wenn der Aktienkurs aktuell negativ reagiert, ist eben die Frage was man übersieht oder ob man das zu positiv einschätzt. wobei wenn ich mir deinen Chart nochmal ansehe, kann ich mir ein abtauchen unter 60 nicht vorstellen, dafür ist Dräger in der aktuellen situation einfach eine zu sichere Aktie.
werde jetzt wohl erstmal etwas passiver agieren und meine Zukäufe verlangsamen, bis sich hier etwas mehr ruhe einkehrt



Darauf gehe ich noch mal genauer ein.

1) Eine Analogie bzw. Ähnlichkeit zum März ergibt 68,01 als Ziel.
2) Meine Beschriftung als a-b-c hat als Ziel 53,25 € , wenn die c mit gleicher Länge
der a endet. Das Mindestziel der c beträgt 66,52 € (61,8 % der a).
3) warum kann die c / ii dennoch fertig sein? Weil jede Charttechnik Alternativen
beinhaltet und das gilt ganz besonders für Korrekturen. Die alternative Beschriftung
w-x-y-xii-z ist anwendbar und schon bzw. sehr bald fertig.

Letztendlich muss man akzeptieren, dass die aktuelle Korrektur erst beendet ist,
wenn das Hoch vom 16.04.2020 (88,00 €) überschritten wurde. Noch ist alles
in der von mir dargestellten Ellipse möglich.

Inhaltlich überrascht mich auch, dass der Einstieg der Institutionellen zu 76,50 €
vom Markt nicht als Bodenbildung genutzt wurde.

Noch ein Strohhalm als Lichtblick:

Die Wahrscheinlichkeit, dass das Tief steht, steigt mit Bruch der Linie über die Hochs
vom 30.03. und 16.04. und erst recht, wenn man anstelle 30.03. das Hoch vom
01.04. (mittags) ansetzt.

Das bedeutet momentan:

1) Bruch 76,20 (innerhalb der z) = geringe Aufhellung
2) Bruch 81,15 = bessere Aufhellung
3) Bruch 88 = Korrektur mit sehr großer Wahrscheinlichkeit beendet

Und nie die Kehrseite vergessen. Bruch von 72 öffnet den Weg zu den vorgestellten
tieferen Abschlüssen. So und nicht anders ist Börse halt.
Draegerwerk | 75,10 €
1 Antwort
Avatar
23.04.20 08:22:49
Antwort auf Beitrag Nr.: 63.422.267 von Puhug am 23.04.20 07:37:44Dazu noch eine Ergänzung.


Bis gestern ging ich davon aus, dass das Tief vom 08.04.2020 (73,75) das Ende
der Korrektur sein würde. Das sah schön symmetrisch und passend aus, aber
gestern wurde dieses Tief dennoch unterschritten.

Aber:

Eben bemerkte ich, dass die Stammaktie sich daran hielt und gestern nicht
annähernd ein neues Korrekturtief abbildete. Das gestrige Tief blieb ca. 10 %
über dem Tief vom 08.04. :eek: :









Einfaches Einfügen von wallstreet:online Charts: So funktionierts.



Inhaltlich gehe ich nun noch mehr davon aus, dass das gestrige Tief Resultat von
Glücksrittern, verirrten Spekulanten und sonstigen Strategen war.

Die Halter der Stammaktien sind per se eh näher am Unternehmen. ;)
Draegerwerk | 75,30 €
Avatar
23.04.20 15:29:21
starke insiderkäufe, das zeigt wohin die reise gehen sollte
Draegerwerk | 74,90 €
Avatar
24.04.20 09:22:03
moin, das seh ich genauso:



da sollte heute mächtig zweistellig was gehen!

Phantastische Ausgangsposition...Drägerwerk sitzt in den Startlöchern Richtung Norden!:eek:

bullischer waldi:cool:
Draegerwerk | 78,20 €
Avatar
24.04.20 09:24:59
Börse
Name
Kauf
Stück
Zeit
Datum
Kursdetails

Tradegate 76,70 200 09:22 24.04.

Quotrix 76,70 75 09:22 24.04.

LS Exchange 76,70 83 09:22 24.04.

gettex 76,80 130 09:22 24.04.

Stuttgart 76,60 105 09:22 24.04.

Xetra 76,70 298 09:22 24.04.

geht jetzt aber mächtig bergauf!:eek:
Draegerwerk | 78,20 €
Avatar
24.04.20 09:56:59
ANALYSE-FLASH: Hauck & Aufhäuser hebt Drägerwerk auf 'Buy' und Ziel auf 95 Euro
24.04.2020 09:04:13
HAMBURG (dpa-AFX Broker) - Die Privatbank Hauck & Aufhäuser hat Drägerwerk von "Hold" auf "Buy" hochgestuft und das Kursziel von 75 auf 95 Euro angehoben. Das Medizintechnik-Unternehmen werde in der Corona-Krise nun als wichtiger Lieferant entscheidender Gesundheits-Infrastruktur wahrgenommen, schrieb Analyst Aliaksandr Halitsa in einer am Freitag vorliegenden Studie. Dies werde in den kommenden Jahren zu signifikant höheren Umsätzen und Gewinnen führen. Zudem sei die Aktie werthaltig./edh/la
Veröffentlichung der Original-Studie: 24.04.2020 / 08:09 / MESZ Erstmalige Weitergabe der Original-Studie: 24.04.2020 / 08:10 / MESZ
Draegerwerk | 76,60 €
Avatar
24.04.20 11:22:25
Die Kursschwäche bis Wochenmitte
ging mit großem Volumen einher und es war nur die Vorzugsaktie und nicht
die Stammaktie betroffen.

Für mich liegt die Lösung auf der Hand:

Der Börsenabsturz im März und die weiteren Folgen der Corona Krise führten
bei sehr vielen Unternehmen und Menschen zu Geldmangel.

Wie wird im allgemeinen ein solches Problem gelöst?
Man trennt sich vom Tafelsilber = die Aktie die noch gut im Depot steht = Drägerwerk.


Hinzu kommt, dass Aktionäre Kapitalerhöhungen hassen und die meisten Marktteilnehmer
haben keine Lust, die Komplexität der Genussscheine aufzubröseln.

Somit braucht es etwas Zeit, bis der Markt die Hintergründe versteht, die ich
erneut zusammenfasse:

Drägerwerk hat 832 k Genussscheine am Hacken. Diese Genussscheine spiegeln
den 10-fachen durchschnittlichen Aktienkurs von drei Monaten wider, die dem
Kündigungsmonat voraus gehen.

Das bedeutet, dass im gegenständlichen Fall ca. 470 Millionen reichen, um die
Genussscheine abzuschütteln. Würde Drägerwerk diese Problematik erst in 6
Monaten zu Aktienkursen von durchschnittlich 90 € angehen, müssten sie satte
750 Millionen aufwenden. Somit eine realistische Einsparung von 280 Millionen.

Diesbezüglich habe ich schon viel Unsinn gelesen. Deshalb weise ich noch mal
auf einen sinnvollen Vergleich hin:

Die AG xy gibt im Jahr 2003 Aktien zu 25 € aus, um sich während einer Belastungs-
oder sonstigen Phase zu finanzieren. Im Jahr 2020 geht es der AG xy sehr gut und
man beschließt, Aktien zu nunmehr 76,5 € zurück zu kaufen. Das würde die
Börse feiern.
Bei Dräger ist es jedoch deutlich besser: Der Rückkauf erfolgt
zu 56 €.
Glückwunsch Herr Dräger, Sie haben im richtigen Moment zutreffend
und schnell reagiert.

Man muss akzeptieren, dass Börse nicht immer sofort rational reagiert.
Das wird ganz gewiss nachgeholt. :look:
Draegerwerk | 77,80 €
Avatar
27.04.20 10:26:57
Infos über den Bundesanzeiger
Mitte April litt die Vorzugsaktie unter ungewöhnlichem Abgabedruck.

Dazu passen diese Nachrichten aus dem Bundesanzeiger über Leerverkäufe:


https://www.bundesanzeiger.de/ebanzwww/wexsservlet?session.s…

https://www.bundesanzeiger.de/ebanzwww/wexsservlet?session.s…

Sandbar Asset Management
London
Mitteilung von Netto-Leerverkaufspositionen
Zu folgendem Emittenten wird vom oben genannten Positionsinhaber eine Netto-Leerverkaufsposition gehalten:

Drägerwerk AG & Co. KGaA

ISIN: DE0005550636

Datum der Position: 17.04.2020

Prozentsatz des ausgegebenen Aktienkapitals: 0,71 %






Die werden sich hoffentlich schön verkalkuliert haben. Könnte ja daran liegen, dass
sie das Prozedere aus Kapitalerhöhung und Kündigung der Genussscheine nicht
verstanden hatten, wobei eine zeitliche Überschneidung nicht unbedingt gegeben ist.
Da nicht zwischen Stamm- und Vorzugsaktie unterschieden wird, denke ich, dass es
um 126000 Aktien geht. Nun bin ich ja gespannt, wann und zu welchen Kursen über
deren Glattstellung informiert wird. :D




Auch die Kündigung der Genussscheine der Serien A und K wurde nun veröffentlicht:

https://www.bundesanzeiger.de/ebanzwww/wexsservlet?session.s…

Drägerwerk AG & Co. KGaA
Lübeck
Mitteilung an die Inhaber der Genussscheine
der
Serie A: ISIN DE0005550651, WKN 555065,
Serie K: ISIN DE0005550677, WKN 555067 und
Serie D: ISIN DE0005550719, WKN 555071
über die Kündigung der Serien A und K
sowie den Rückkaufwert für die Serien A, K und D
zugleich Bekanntmachung gemäß § 49 Abs. 2 Nr. 2 WpHG
Die Drägerwerk AG & Co. KGaA kündigt hiermit sämtliche Genussscheine der Serien A und K gemäß § 6 Abs. 2 bzw. § 6 Abs. 3 der jeweiligen Genussscheinbedingungen unter Einhaltung der Kündigungsfrist von 6 Monaten zum Ende des Geschäfts- bzw. Kalenderjahres 2020.

Der Rückkaufwert für die Genussscheine der Serien A und K ermittelt sich gemäß § 11 Abs. 2 und 3 der Genussscheinbedingungen und entspricht dem Zehnfachen des durchschnittlichen Börsenkurses der Vorzugsaktie der letzten drei Kalendermonate vor Bekanntgabe der Kündigung (Januar 2020 bis März 2020).

Die Auszahlung des Rückkaufwertes an die Inhaber der Genussscheine der Serien A und K erfolgt gemäß § 6 Abs. 3 bzw. § 6 Abs. 6 der Genussscheinbedingungen im Januar 2021.

Als jeweiliger Rückkaufwert ergibt sich pro Genussschein:

Serie A: 596,00 Euro fällig am 04. Januar 2021
Serie K: 596,00 Euro fällig am 04. Januar 2021
Serie D: 546,20 Euro fällig am 02. Januar 2023



Lübeck, im April 2020



Es sieht nun immer besser aus, dass das Tief 72,20 € vom 22.04.2020 in Stein gemeißelt
werden kann.
Draegerwerk | 80,20 €
Avatar
28.04.20 13:12:56
Produktion der Beatmungsgeräte
Hier ein etwas ausführlicherer Artikel (ist er wirklich taufrisch?) über
Bestellungen und Produktion:

https://www.spiegel.de/panorama/corona-held-boris-de-groot-u…



Jetzt verbuchen wir pro Tag ungefähr so viele Auftragseingänge, wie sonst in einem Monat.
Draegerwerk | 83,00 €
Avatar
28.04.20 13:48:58
Infos zu den Leerverkäufen
hatte ich hier schon vorgestellt.

http://www.aktiencheck.de/exklusiv/Marktberichte-Draegerwerk…


Da ich, so gut ich kann, stets in alle Richtungen denke:

Theoretisch können die Leerverkäufe mit der kleinen Kapitalerhöhung in Zusammenhang
stehen. Wenn man weiß, dass man Aktien für 76,50 geliefert bekommt und der
aktuelle Kurs steht darüber, dann kann ein schnelles Geschäft generiert werden.

Das ist jedoch pure Spekulation und recht unwahrscheinlich, dass die von Drägerwerk
ausgewählten Finanzpartner derart unterwegs sind.

Ich favorisiere es umgekehrt, dass die Kapitalerhöhung eher eine Initiative der Partner war,
weil diese lieber am Unternehmen beteiligt sein wollten, als nur Kredite auszureichen.
Dem kam Drägerwerk moderat nach.


Wie kommt man eigentlich auf 76,50 € und einigt sich auf diesen Wert?

Mein Gedanke: Thema der Unterredung waren ganz gewiss die Genussscheine.
Die Genussscheine sind vergleichbar mit Vorzugsaktien unter Anwendung von Faktor 10.
Auflösungspreis bezogen auf die Vorzugsaktie = ca. 56 multipliziert mit dem Gewinn-
zuwachs durch Beseitigung der Genussscheine = recht genau 75,60 €.

Da sich dieser Wert auch noch geringfügig unter der aktuellen Börsennotierung befand,
sind alle Beteiligten mit 76,50 zufrieden.


Meine spekulativen Gedanken für die nahe Zukunft nach Abschluss 2020:


Der Jahresabschluss wird in April/Mai 2021 ein Höhepunkt in der Firmengeschichte.
Zusätzliche Bestellungen können preiswerter produziert und teurer verkauft werden.
Allein in Q1 ein Plus von 750 Millionen. Auf das Jahr gerechnet setze ich mal vorsichtig
ein Plus von einer glatten Milliarde an, die eine Rentabilität von 15% generiert.

Das würde bedeuten, dass ein Gewinn von ca. 150 Millionen realistisch ist.

Bezogen auf 18,76 Millionen Anteile, ergibt das glatte 8 €.

2014 waren es nur 5,70 € und bewirkte das Allzeithoch von 123,70 €.

Projeziert man das auf 2020, dann erhält man ein Kursziel von 173,61 €.

Das nächste rechnerische Hauptziel in meinem Modell der Trendfolge ergibt ca. 179 €.

Das liegt erstaunlich nah beieinander.
Draegerwerk | 82,70 €
Avatar
29.04.20 08:15:56
ÜBERBLICK/Anstehende Indexänderungen
29.04.2020 06:20:00
Folgende Index-Änderungen werden zum Handelsbeginn am 30. April wirksam:

===
+ TecDAX - NEUAUFNAHME
Drägerwerk AG & Co KGaA

👍👏
Draegerwerk | 80,60 €
Avatar
29.04.20 10:11:48
Wir werden bald die 90€ sehen !
Draegerwerk | 81,30 €
1 Antwort
Avatar
29.04.20 13:07:20
Antwort auf Beitrag Nr.: 63.494.129 von Trader_Kid am 29.04.20 10:11:48Morgen wird es soweit sein
Draegerwerk | 80,10 €
Avatar
29.04.20 15:05:06
Was wird morgen passieren? Welche Indexänderung?
Draegerwerk | 79,80 €
Avatar
29.04.20 15:10:54
Antwort auf Beitrag Nr.: 63.499.880 von Toni666 am 29.04.20 15:05:06https://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2020-04/4949298…
Draegerwerk | 80,20 €
Avatar
29.04.20 15:28:16
Danke. Scheint keine Auswirkungen auf den Kurs zu haben.
Draegerwerk | 80,70 €
Avatar
29.04.20 19:59:37
Morgen kommen doch die Q1 Zahlen oder wurden die verschoben?
Draegerwerk | 81,30 €
1 Antwort
Avatar
30.04.20 07:29:32
Antwort auf Beitrag Nr.: 63.505.334 von janecarrot am 29.04.20 19:59:37
Zitat von janecarrot: Morgen kommen doch die Q1 Zahlen oder wurden die verschoben?



Die werden in wenigen Minuten veröffentlicht - nämlich um 7:30 Uhr.


Um 15 Uhr dann die Telefonkonferenz.

Ich weiß noch nicht genau wann ich dafür Zeit habe, aber ich werde später dazu hier
berichten.
Draegerwerk | 81,65 €
Avatar
30.04.20 08:07:30
Drägerwerk macht im ersten Quartal weniger Verlust
30.04.2020 07:54:23
LÜBECK (dpa-AFX) - Der Medizin- und Sicherheitstechnikkonzern Drägerwerk ist im ersten Quartal dank einer starken Nachfrage vor allem nach Beatmungsgeräten weniger stark in die Verlustzone gerutscht als im Vorjahr. Der Fehlbetrag habe sich auf 6,7 Millionen Euro reduziert, teilte der SDax-Konzern am Donnerstag bei der Vorlage seines Quartalsbericht in Lübeck mit. Im Vorjahr hatte das Minus noch 10,1 Millionen Euro betragen. Zusätzlich zu den Investitionen in den Vertrieb seien auch höhere Logistikkosten aufgrund des höheren Umsatzvolumens und der gestiegenen Frachtraten angefallen. Das Unternehmen hatte bereits Anfang und Mitte April Eckdaten zum ersten Quartal veröffentlicht.
Im ersten Quartal 2020 konnte Drägerwerk wie bereits bekannt wegen der vielen Bestellungen den Auftragseingang mit 1,4 Milliarden Euro im Jahresvergleich mehr als verdoppeln. Das Unternehmen zeigte sich somit für das Gesamtjahr optimistischer: Der bisherige Geschäftsverlauf eröffne Chancen auf ein deutlich höheres Umsatz- und Ergebnisniveau, hieß es Mitte April. Der währungsbereinigte Umsatz legte im ersten Jahresviertel um gut sieben Prozent auf rund 640 Millionen Euro zu. Den Verlust vor Zinsen und Steuern (Ebit) konnte das Unternehmen deutlich von 10,7 auf 0,6 Millionen Euro reduzieren./mne/stk
Draegerwerk | 80,70 €
1 Antwort
Avatar
30.04.20 08:50:14
Anfänglicher Auftragsboom durch Corona im ersten Quartal +117%/Group

Gefestigte Zahlen im Quartal selbst +7,1% Net Sales

Kündigung der Genussscheine mit entsprechender Gewinnkonzentration in der Aktie kommend Einschließlich der bereits gekündigten Genussscheine der Serie D, würde die Kündigung aller Genussscheine in einem Gewinnzuwachs pro Stammaktie von rund 36 % bzw. pro Vorzugsaktie von rund 34 % resultieren

Eine konkretisierte Prognose gibt's zu Halbjahreszahlen am 13.8Aufgrund der sehr dynamischen Entwicklung beim Auftragseingang im Zusammenhang mit der COVID-19 Pandemie ergeben sich für Dräger sehr gute Chancen, das bisher geplante Umsatz und Ergebnisniveau deutlich zu übertreffen.

Präsentation https://www.draeger.com/Corporate/Content/conference-call-pr…

_________________________________________________________

Das Drehdatum der Coronakrise lag um den 13.3, ab dort war die historische Bedeutung allgemein klar und Corona nicht mehr nebensächlich. Die guten Zeiten in Umsatz und Gewinn kommen also erst noch. Eine Idee für die künftige Gewinn- und Umsatzentwicklung liefert die Situationsbeschreibung:

Die Bedeutung, die uns hierbei zukommt, erfüllt uns mit Stolz und mit Demut. Denn leider reicht alle Anstrengung, all unser Wissen und Können nicht aus, um alle Bedarfe zu decken. Die liegen schätzungsweise bei dem Zehnfachen der Kapazität aller Hersteller zusammengenommen.«


Den künftigen Weg kennzeichnet eine sehr hohe Dynamik, mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit geht es zügig zu den besten Zahlen der Unternehmensgeschichte und auch zu neuen historischen Höchstkursen der Aktie. Dabei liefert das Unternehmen der Börsengemeinde noch keinen Blindenhund, man darf sich die Entwicklung noch kombinieren und zentral ist weiter die Margenentwicklung.

Bisher hat hier die Börse bescheidene Entwicklungen eingepreist, die Perspektive wird laufend als besser, höher und sicherer entdeckbar werden und Analysten und andere Multiplikatoren stehen vor einer völligen Neubewertung der Aktie.

Schritt für Schritt nach vorn, bis die Aktie eine passende Kursheimat gefunden hat kann zeitlich etwas dauern und in €uros Vervielfachungen sehen.
Draegerwerk | 80,70 €
Avatar
30.04.20 09:13:06
Leerverkäufe Drägerwerk !!

Draegerwerk | 79,00 €
4 Antworten
Avatar
30.04.20 10:03:43
Antwort auf Beitrag Nr.: 63.509.873 von Strandlaeufer1 am 30.04.20 08:07:30
Drägerwerk bleibt im Finanzbericht Q1-2020,
was den Ausblick anbelangt, zurückhaltend.


Diesbezüglich die klare Aussage, dass man sich erst im Zuge der Veröffentlichung
von Q2-2020 genauer äußern wird.


Diese bekannten Daten finde ich am interessantesten und wichtig:

Auftragseingang Q1-2019 vs Q1-2020 = 650 vs 1400 Millionen €

Zitat aus dem Transkript zur Kündigung der Genussscheine Serie D:

The amount due compares to our total cash position, which stands at roughly
200 million for the group at the end of 2019, accompanied by about 330 million
in undrawn credit lines. So we believe that we are in a good position and that now
is a good time to make the step to optimize the capital structure.



Dazu die Vermögenslage des Konzerns aus dem Geschäftsbericht 2019:












In den letzten 5 Jahren verfügte Drägerwerk somit stets über liquide Mittel zwischen
173 und 248 Millionen €.

Die freie Kreditlinie erkenne ich daraus bei 377 - 39 = 338 Millionen €.

Warum im Transkript 330 Millionen steht? - Keine Ahnung.



Die jüngste Kapitalbeschaffung von ca. 75 Millionen für die Ablösung der
zusätzlichen Genussscheinkündigungen der Serie A+K war somit in keinster
Weise notwendig. Darin sehe ich meine Vermutung bestätigt:

Drägerwerk kündigte an, die eingeräumte Kreditlinie tatsächlich mal ein wenig
nutzen zu wollen. Im Zuge der Gesprächsführung resultierte dann die kleine
Kapitalerhöhung, weil die beteiligten Finanzinstitute es so wünschten und Drägerwerk
Schulden nicht mag, wie man es von hanseatischen Kaufleuten kennt. ;)

Aus dem heute veröffentlichten Q1 Bericht können wir nun entnehmen, wie die
Genussscheine genau bilanziert werden: Die Ablösebeträge werden sofort als
Verbindlichkeiten gebucht und drücken somit auf das Eigenkapital.

Das ist logisch und zwischen den Zeilen aus allen Informationen, meine ich lesen
zu können, dass Drägerwerk das geschmälerte Eigenkapital aus Erträgen der kommenden
2 - 4 Jahren wieder auf das Niveau von 2019 (über 40%) führen will.


Für die erwarteten Kurssteigerungen brauchen wir definitiv Geduld.

Richtig starten kann das erst in 3 Monaten mit den Halbjahreszahlen.

Aus meinem Kursziel von 179 € in 12 Monaten kann man eine lineare Entwicklung
zu jedem Monatsende ableiten:

Ende Mai = 91
Ende Juni = 99
Ende Juli = 107
Ende August = 115
Ende September = 123
Ende Oktober = 131
Ende November = 139
Ende Dezember = 147
Ende Januar = 155
Ende Februar = 163
Ende März = 171
Ende April = 179

So hat man immer eine gewisse Orientierung, wann die Aktie günstig oder teuer und
ob die Grundidee noch plausibel ist.

Visualisiert inklusive eines möglichen Kurskorridors sieht das dann so aus:

Draegerwerk | 78,80 €
Avatar
30.04.20 12:20:43
Antwort auf Beitrag Nr.: 63.511.175 von Strandlaeufer1 am 30.04.20 09:13:06
Zitat von Strandlaeufer1: Leerverkäufe Drägerwerk !!




Sandbar Asset hat noch einen draufgelegt:

https://www.bundesanzeiger.de/ebanzwww/wexsservlet?session.s…


Nun ist mir aufgefallen, dass es sich auf die Stämme bezieht.
Von denen gibt es 10,16 Millionen und somit stehen 1,68 % für 170.000 Stammaktien.

Wenn ich nach dem Bundesanzeiger gehe, dann sieht es danach aus, dass über die
Glattstellung von Leerverkäufen leider nicht informiert wird. - Schade.

Trotzdem hoffe ich, dass sich Sandbar Asset die Finger an Drägerwerk verbrennt. :laugh:
Draegerwerk | 78,00 €
3 Antworten
Avatar
30.04.20 14:18:16
Antwort auf Beitrag Nr.: 63.515.063 von Puhug am 30.04.20 12:20:43
Zitat von Puhug:
Zitat von Strandlaeufer1: Leerverkäufe Drägerwerk !!




Sandbar Asset hat noch einen draufgelegt:

https://www.bundesanzeiger.de/ebanzwww/wexsservlet?session.s…


Nun ist mir aufgefallen, dass es sich auf die Stämme bezieht.
Von denen gibt es 10,16 Millionen und somit stehen 1,68 % für 170.000 Stammaktien.

Wenn ich nach dem Bundesanzeiger gehe, dann sieht es danach aus, dass über die
Glattstellung von Leerverkäufen leider nicht informiert wird. - Schade.

Trotzdem hoffe ich, dass sich Sandbar Asset die Finger an Drägerwerk verbrennt. :laugh:


stimmt, war heute Morgen noch nicht drin !
Bin mir nicht sicher, ob die die Stämme und VZ auseinanderhalten können ?!
Draegerwerk | 76,50 €
2 Antworten
Avatar
30.04.20 15:11:52
Antwort auf Beitrag Nr.: 63.517.016 von Strandlaeufer1 am 30.04.20 14:18:16
Leerverkäufe durch Sandbar Asset
Ja, es wird selbstverständlich zwischen Stämmen und Vorzügen unterschieden.
Da bin ich mir inzwischen sicher.

Der Meldepflichtige muss im Meldeformular die ISIN angeben und wenn man
genau hinschaut, dann ist Sandbar Asset in den Vorzügen und Stämmen mit
Leerverkäufen unterwegs.

https://www.gesetze-im-internet.de/nlposv_2012/BJNR269900012…

0,71 % bei den Vorzügen = 54000 Stück
1,68 % bei den Stämmen = 170000 Stück




Mich stimmt es traurig, dass anscheinend viele Marktteilnehmer das überaus sinnvolle
Vorgehen seitens Drägerwerk bezüglich der Genussscheine nicht verstehen und die
Auswirkungen als negativ für die Bilanz in den Vordergrund rücken.
Und manchmal geht es sogar so weit, dass der Rückgang im Eigenkapital als gewinnmindernd
hingedichtet wird. :cry::mad::cry:


Ich behaupte jetzt mal ganz mutig:

Kurse nahe der kleinen Kapitalerhöhung von 76,50 € sind absolut günstige Kaufkurse.
Draegerwerk | 76,80 €
1 Antwort
Avatar
30.04.20 15:24:04
Antwort auf Beitrag Nr.: 63.517.937 von Puhug am 30.04.20 15:11:52Ich behaupte jetzt mal ganz mutig:

Kurse nahe der kleinen Kapitalerhöhung von 76,50 € sind absolut günstige Kaufkurse.



Jo, sehe ich genau so 👍
Aber exorbitante Steigerungen, wie von manchen WO-Usern erhofft, halte ich für unrealistisch !
Draegerwerk | 76,80 €
Avatar
30.04.20 15:53:39
Drägerwerk ist im Jahrhundertthema Corona bestens positioniert, warum sollte das Unternehmen hier keine normale EBIT-Marge erzielen können? Über besonders gute Margen reden wir längst nicht, obwohl diese selbst bei Massenprodukten gelegentlich vorkommen

Der Kurs ist im Mehrjahresmittelfeld, mehr nicht









Einfaches Einfügen von wallstreet:online Charts: So funktionierts.


Die Aufträge von heute sind die Umsätze von morgen, der Auftragsdruck oberhalb der Kapazitäten wird wohl steigende Margen zur Folge haben?

Oder ist das hier Charity bis zur Selbstauszehrung? Wohl kaum

Q1 hat nur wenige Tage Coronaverkäufe gesehen, es war ein Abschiedsbericht von der Vergangenheit

Warum soll ein Unternehmen mit gut 3 Mrd.€ Umsatz dieses Jahr nicht 5 Mrd€ Marktkapitalisierung realisieren, sich also von hier im Kurs vervielfachen?

Es gibt wenig Aktien, Stämme und Vorzüge zusammen aus dem Kopf 18,76 Millionen. Wo soll das Problem für einen Kurs um 300€ je Aktie in einem Jahr sein?

Soll hier eine normale Gewinnlage nicht möglich sein?
Draegerwerk | 76,80 €
1 Antwort
Avatar
30.04.20 16:06:31
Antwort auf Beitrag Nr.: 63.517.937 von Puhug am 30.04.20 15:11:52https://m.aktiencheck.de/exklusiv/Nasdaq-Draegerwerk_St_Sand…
Draegerwerk | 76,70 €
Avatar
30.04.20 16:22:24
Antwort auf Beitrag Nr.: 63.518.579 von Friseuse am 30.04.20 15:53:39Hi Friseuse, du bis besonders optimistisch.

Es denken aber nicht alle so. Sandbar Asset verkauft Drägerwerkanteile sogar leer
und soeben endete die Q&A Runde der Telefonkonferenz.

Da wurden auch kritische Fragen gestellt, wie zum Beispiel, ob es sich lohne,
eine Produktionsstätte in den USA aufzubauen, weil die Nachfrage nach Corona
einbrechen wird. Es wurde spekuliert, dass wegen der Schwierigkeiten mit
den Zulieferern Beatmungsgeräte erst ausgeliefert werden können, wenn Corona
schon vorbei ist und die Geräte bleiben dadurch für immer ungenutzt.

Die Antworten seitens Drägerwerk waren gut und schlüssig. Für mich ist insgesamt
erkennbar, dass Drägerwerk entschlossen, dabei aber auch besonnen und klug
agiert.

Kursziele bis nahe an 200 € auf Sicht von 12 Monaten sind für mich unabhängig
voneinander aus Charttechnik und Fundamentalanalyse herleitbar.

Deine Kursziele sind theoretisch möglich, aber dafür braucht es nach meiner
Überzeugung mehr Zeit und einen gesellschaftlichen Wandel, den man sehr
schwer realistisch einschätzen kann. - Ich bleibe dabei, dass gut Ding etwas Weile
braucht. ;)
Draegerwerk | 76,10 €
Avatar
30.04.20 18:56:59
Die 200€ zum Jahresende kann ich mir auch sehr gut vorstellen.
Aktuell wird sich wenig bewegen.
Derzeitiger Stand, Produktion für wenigstens 1,5 Jahre komplett ausverkauft, was soll da den Kurs noch anschieben ?

Ab den nächsten Quartalszahlen sollte Gewinn ausgewiesen werden, hoffe dann geht es aufwärts.

Zur Zeit gibt es ja so viele Gründe / Bedenken weshalb man lieber nicht in Draeger Aktien investiert.
Nur 1er von 10 Beatmungspflichtigen überlebt, lohnt da der Aufwand ?
Naja, bei 10.000 von 100.000 sieht das schon deutlich gewaltiger aus.
Und mit welchen „Beatmungsgeräten“ wurde da gearbeitet ?
High Teck oder intermittierende Luftpumpen aus irgendwelchen Notprogrammen ?
Glaube nicht dass viele in der Lage sind zwischen Beatmungsgerät und „Luftpumpe“ zu unterscheiden.

Corona ist schon vorbei, bevor Draeger liefern kann - schöner Gedanke, mich würde es freuen wenn es so wäre, würde dafür gerne auf meine angepeilten Gewinne verzichten.
So wird es jedoch nicht kommen.

Ich erwarte auch ein Umdenken im Gesundheitswesen.
Zur Zeit werden immer mehr Krankenhäuser privatisiert, hier geht es nicht mehr darum die beste Ausrüstung zu haben.
Hier möchte man die preiswerteste Ausrüstung, welche vergleichbare Anforderungen erfüllt.
Kann mir sehr gut vorstellen, dass wieder mehr Stadt und Landeskrankenhäuser entstehen, mit maximaler Versorgung, ohne ständigen Blick auf die Rendite.

Plötzlich ist keine Schutzausrüstung mehr verfügbar, weil die Produktion nach China ausgelagert wurde – glaube nicht, dass man noch einmal in eine solche Situation laufen möchte.

Und zum Schluss, ich habe vor vielen Jahren für Draeger gearbeitet und weis deshalb um die Innovationskraft, wenn es ums Ganze geht.
Zu dieser Zeit hatte man große Marktanteile für Intensivbeatmung verloren.
Es wurde eine komplett neue Produktlinie aus dem Boden gestampft, die Mutter der aktuellen EVITA Geräte, EVA - das erste Prozessor gesteuerte Intensivbeatmungsgerät auf dem Weltmarkt.
Ein unglaublicher Erfolg, innerhalb kürzester Zeit hatte man die Marktführerschaft zurück.
Lange ist’s her, bin jedoch überzeugt, die können es immer noch.
Ja und jetzt geht es wieder ums Ganze, mach hin Draeger !
Draegerwerk | 76,40 €
1 Antwort
Avatar
30.04.20 19:52:46
Antwort auf Beitrag Nr.: 63.521.474 von Mitleser0815 am 30.04.20 18:56:59mach hin Draeger !
Dein Wort in "Gottes Ohr"

ich habe vor vielen Jahren für Draeger gearbeitet ( kann sehr gut sein, daß wir mal Kollegen waren )


schönen ersten Mai 🌞
Draegerwerk | 76,40 €
Avatar
30.04.20 19:56:41
Drägerwerk legt man sich ins depot, lässt sie laufen und freut sich an den kurssteigerungen in den nächsten Jahren, wenn 90% der anderen AG mindestens 4 schlechte bis katastrophale Quartale melden müssen 😁
Draegerwerk | 76,40 €
Avatar
30.04.20 23:01:29
WINDOW OF OPPORTUNITY ZUM (SPÄTEN) EINSTIEG ODER ZUM NACHKAUFEN
Jetzt noch einsteigen- wir haben Kaufkurse, wenn auch schon auf hohem Niveau.

Zur Erinnerung:

https://www.kapitalmarktexperten.de/2020/04/draegerwerk-eins…


Und: aus boerse-online...

Familie Dräger in Kauflaune

In diesem Jahr hat das Unternehmen Drägerwerk für erhebliches Aufsehen gesorgt. Kein Wunder, schließlich gilt der Hersteller von Beatmungsgeräten als Profiteur der aktuellen Pandemie. Um den Auftragsboom zu bewältigen, führte das familiengeführte Unternehmen im April eine Kapitalerhöhung um eine Million Aktien durch und erlöste dadurch 76,5 Millionen Euro. Vorstandschef Stefan Dräger und Großaktionär Heinrich Dräger haben im Zuge dieser Maßnahmen fast 8.500 bzw. 75.000 neue Aktien erworben und damit einen starken Vertrauensbeweis abgeliefert. Nun sorgt die für Donnerstag angekündigte Veröffentlichung aktueller Quartalszahlen für erhöhte Spannung. Neben dem aktuellen Geschäftsverlauf dürften sich die Börsianer vor allem für die weiteren Perspektiven des Medizintechnikunternehmens stark interessieren. Der Optimismus der Analysten bleibt jedoch angesichts lediglich einer Kaufempfehlung überschaubar. So hat die Privatbank Hauck & Aufhäuser am vergangenen Freitag die Vorzugsaktie von Drägerwerk von "Hold" auf "Buy" hochgestuft und das Kursziel von 75 auf 95 Euro angehoben.
Charttechnik Drägerwerk
Mitte März setzte der TECDAX-Wert zu einer beeindruckenden Rally an und hat sich innerhalb von weniger als drei Wochen in der Spitze fast verdoppelt. Die nachfolgende Korrekturphase drückte den Titel dann wieder in Richtung 75 Euro, wo sich mittlerweile ein charttechnischer Boden gebildet hat. Positiv hervorzuheben ist der Umstand, dass in diesem Jahr der Ausbruch aus einem zweijährigen Abwärtstrend gelungen ist. Ende 2019 gab es mit Blick auf den Chart bereits zwei ermutigende Signale zu vermelden. Erstens: Der Abwärtstrendkanal wurde nach oben verlassen. Zweitens: Die langfristige 200-Tage-Linie wechselte vom Abwärts- in den Aufwärtsmodus und generierte dadurch ein starkes Trendwechselsignal. Eine charttechnische Widerstandszone, deren Überwinden kein leichtes Unterfangen werden dürfte, wartet nun im Bereich von 100 bis 105 Euro.
Draegerwerk | 77,15 €
Avatar
01.05.20 18:55:57
Ich bin ja mal gespannt wie sich die Dräger Aktie nächste Woche hält. Dass sie dem schwachen Gesamtmarkt trotzt kann ich mir heute fast nicht vorstellen.
Draegerwerk | 76,40 €
Avatar
01.05.20 19:06:41
Hoffentlich, brauch noch ein paar 😊
Draegerwerk | 76,40 €
Avatar
04.05.20 07:30:06
Medizintechnik-Unternehmer Dräger bemängelt Vorgehen bei Schutzmasken
02.05.2020 17:00:38
FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Chef des Medizintechnikherstellers Drägerwerk, Stefan Dräger, hat die Politik im Hinblick auf die Versorgung von Krankenhäusern, Arztpraxen und Pflegeheimen mit medizinischen Schutzmasken kritisiert. "Ich habe den Eindruck, zurzeit sind vor allem Schlagzeilen gefragt, dass Millionen von Masken irgendwo auf einem Flughafen auf der Stelle zur Verfügung stehen", sagte der Lübecker Unternehmer der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung". Dräger stellt Schutzmasken in Fabriken in Schweden und Südafrika her. In den USA baut das Unternehmen im Auftrag der US-Regierung eine eigene Fertigungsanlage.
Sofern gewünscht, sei so eine Fabrik natürlich auch in Deutschland möglich, sagte Dräger der Zeitung. Der Bau würde zwei bis drei Monate dauern. "Wir stehen Gewehr bei Fuß. Das würde die Abhängigkeit von fragwürdigen Zwischenhändlern senken, die ihre Ware an den Meistbietenden verkaufen." Der Bund hat bei Dräger 10 000 Beatmungsgeräte zur Behandlung von Covid-19-Patienten bestellt. Die ersten wurden nach Auskunft des Unternehmers im März geliefert./wsz/DP/nas
Draegerwerk | 76,50 €
Avatar
04.05.20 14:24:08
Wie bei allen Wachstumsunternehmen wird auch diese Aktie nicht dauerhaft nach ihrer Vergangenheit bewertet werden, dabei ist das Thema klar und sogar verständlicher als E-Mobilität bei Tesla oder Online-Versandhandel bei Amazon.

Bis Zukunft hier und dort in Kursen verstehbar wird braucht es Zeit und Kraft, der ganze Investment Case ist trotz historischer Medienpräsenz des Themas noch nicht aus dem Ei geschlüpft ( der Ellipse im Langfristchart)









Einfaches Einfügen von wallstreet:online Charts: So funktionierts.


Teilhabe an Gründerzeit auch in den Stammaktien, wie in Vorzügen mit Ausbruch aus Bodenbildung und Konsolidierung, noch vor der Neubewertung im Kurs und in der Fundamentalanalyse









Einfaches Einfügen von wallstreet:online Charts: So funktionierts.


Eine Situation wie bei einer Eckert & Ziegler am Anfang Mai 2017, auch diese war damals absehbar nicht die gefühlte lahme Ente fundamental und charttechnisch auch im Trend nach oben auf dem Sprung









Einfaches Einfügen von wallstreet:online Charts: So funktionierts.


Kurse sind einfach nur ein Nachverständnis der ohnehin kommenden Zukunft, bis das bei Analysten&Co einen gewissen Sättigungsgrad hat steigt die Aktie im Trend.

Weil das letztlich voll langweilig ist wollte ich das erzählen, was ich hiermit gemacht habe.
Draegerwerk | 77,60 €
Avatar
04.05.20 19:12:27
Neues zu Drägerwerk
.


- Sandbar Asset hat seine Leerverkäufe fortgesetzt:
https://www.bundesanzeiger.de/ebanzwww/wexsservlet?session.s…


- Das Transkript zum Q1 ist nun online (nur interessant wegen Q&A):
https://www.draeger.com/Corporate/Content/transcript-first-q…


Und Herr Dräger gab am Wochenende das hier von sich:
https://www.reuters.com/article/wirtschaft-blick/firmen-blic…

DRÄGERWERK DRWG.DE - Berlin: Der Medizintechnikhersteller erwartet eine dauerhaft starke Nachfrage auch nach der Pandemiekrise. In Ländern wie Frankreich, Spanien und Großbritannien sei die Versorgung vergleichsweise schlecht, sagte Firmenchef Stefan Dräger der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung". "Da gibt es viel Nachholbedarf. Aber auch in Deutschland werden wir genug zu tun haben, wenn Corona überstanden ist." Zugleich dämpft Dräger Erwartungen, dass das Unternehmen auf ein Rekordjahr zusteuert. "Wenn wir die Lieferketten nicht immer wieder geflickt bekommen, kann das auch noch ganz anders ausgehen. Womöglich müssen wir auch unsere Liquidität erhöhen, etwa indem wir Fremdkapital aufnehmen."
Draegerwerk | 78,20 €
6 Antworten
Avatar
05.05.20 12:37:00
Antwort auf Beitrag Nr.: 63.559.035 von Puhug am 04.05.20 19:12:27
Sandbar Asset Management
.


Was ist das für eine Truppe und warum sind sie mit Leerverkäufen in Drägerwerk
investiert?

Anrufen und fragen dürfte nicht zielführend sein.


Man kommt dennoch weiter.

Sie machen einen klassischen Hedge Fund. Deren Team besteht aus ca. 17
Mitarbeitern und Sandbar wurde 2017 gegründet.
Sie haben weitere Unternehmen aus Deutschland im Portfolio:

1) Dürr (WKN 556520) seit 14.11.19
2) Hella (WKN A13SX2) seit 26.02.20
3) Dräger (Stämme+Vorzüge) seit 17.04.20
4) Lufthansa (WKN 823212) seit 23.04.20

Zu 1)+2) sieht man sofort, dass es eine Entscheidung gegen Automobilzulieferer
ist und nicht gegen ein spezielles Unternehmen.

Zu 4) Ein Engagement gegen die Lufthansa ist mit extrem großer Wahrscheinlichkeit
gegen die Branche gerichtet. Sogar Warren Buffett soll diese komplett aussortiert
haben.

Drägerwerk bleibt mit einem Fragezeichen behaftet.
Am meisten Sinn macht für mich, dass Sandbar Drägerwerk aufgrund der antizyklischen
Kursentwicklung auswählte und dabei auf Abhängigkeiten von Lieferketten achtete.
Die Kapitalmaßnahmen bezüglich der Genussscheine und Aufstockung des Aktienkapitals,
dürften sie dabei ein gutes Stück unzutreffend interpretiert haben. - So jedenfalls meine
Einschätzung, weil sie parallel zu den Veröffentlichungen ihre Leerverkaufspositionen
ausweiteten.

Mein Fazit: Sandbar hake ich damit ab und gut ist.

Vielmehr weckt die Aussage von Stefan Dräger am vergangenen Wochenende meine
Aufmerksamkeit. Einerseits erwartet er dauerhaft starkes Nachfrageplus und andererseits
räumt er ein, dass momentan die Lieferketten eine Herausforderung darstellen, die das
aktuelle Geschäftsjahr durchaus negativ beeinflussen können.
Diesbezüglich bin ich verärgert, weil die gegenständliche Thematik am 30. April nach
meiner Wahrnehmung kleingeredet wurde. Es darf nicht sein, dass zwei Tage später
gegenüber der Presse anders aufgetreten wird.

Eigentlich eine berechtigte Frage für die Investor Relation.
Es wäre allerdings verschwendete Zeit, denn hier und dort zogen sich zuletzt schwammige
Aussagen im Konjunktiv wie ein roter Faden durch das Geschehen.

Drägerwerk kann sich immer darauf berufen, dass sie selbst im Dunkeln stehen
und zunächst die Daten von Q2 abwarten wollen. Ja, das wurde so gesagt.

Aber die letzte Aussage - ausgerechnet von Stefan Dräger selbst - steht im
klaren Widerspruch zu dem entschlossenen Handeln bezüglich der Kündigung
aller Genussscheine. Ja, auch das war flankiert von Nebensätzen und Vokabeln
wie notfalls, Fremdmittel und Kapitalerhöhung.

Das alles wurde unzureichend erklärt, dass es gar belastend wirkt, obwohl es eine kluge,
besonnene, wegweisende und insgesamt sehr gute Entscheidung für das Unternehmen
war.

Inhaltlich hätte ich es mir so gewünscht:

Die Genussscheine waren eine klare Fehlentscheidung in der Vergangenheit.
Es ist der Moment gekommen, diesen Fehler zu beheben.
Wir beabsichtigen, das dazu erforderliche Kapital von ca. 470 Millionen €, überwiegend
parallel in den kommenden drei Jahren operativ aufzubringen.
Für die restlichen Mittel stehen uns Kreditlinie und/oder Kapitalerhöhung zur Verfügung.

Bezüglich Kapitalerhöhung sei erwähnt, dass die abzulösenden Genussscheine der
Vorzugsaktie in gewisser Weise ähnlich sind. Ein Tausch 1:1 würde eine Kapitalerhöhung
von 8.320.000 Vorzugsaktien bedeuten. Dieses Ausmaß wollen wir nicht annähernd
ausschöpfen.

Zur Einleitung der Umsetzungsphase gehört die Kapitalerhöhung von 1 Million VZ-Aktien
und zielt explizit auf die Kündigung der Genussscheine A+K, die für ein Volumen von
2.651.320 VZ-Aktien stehen.





Dann hätten Außenstehende wie wir sofort einen Bezug gehabt, nämlich dass nur
38% neue Vorzugsaktien ausgegeben werden, um das Äquivalent von Genussscheinen
abzulösen.

In jedem Falle hätte Drägerwerk jegliche Kapitalmaßnahme ausschließlich mit der
Kündigung der Genussscheine in Verbindung bringen dürfen.
Dann hätte man im Hinterkopf bereits mit 2 Millionen neuen VZ-Aktien für die
Genussscheine der Serie D gerechnet und wäre angenehm überrascht, wenn es am
Ende weniger wird, oder gar nicht dazu kommt.

Stattdessen äußerten sie sich so:
https://www.draeger.com/Corporate/Content/20200420-ad-hoc-me…

Der Nettoemissionserlös aus der Kapitalerhöhung soll teilweise der
Finanzierung der Kündigung der Genussscheine der Serien A und K dienen sowie kurzfristig
die Liquidität und Eigenkapitalbasis hinsichtlich des hohen Auftragseingangs im Zuge der
Covid-19 Pandemie stärken.



Was für ein unglaubwürdiger Unsinn!
Freier cash-flow und Kreditlinie von zusammen 500 Millionen € und dann so etwas von
sich geben. :mad:

Das Gesamtbild kommt dem Werfen von Nebelkerzen gleich. :rolleyes:
Draegerwerk | 79,00 €
5 Antworten
Avatar
05.05.20 15:52:14
Antwort auf Beitrag Nr.: 63.566.682 von Puhug am 05.05.20 12:37:00
Update der charttechnischen Analyse
Seit dem Hoch 2020 von Ende März, vollzieht der Aktienkurs von Drägerwerk
eine Korrektur.

Korrekturen verlaufen im weitesten Sinne stets symmetrisch.


Zuletzt ging ich vom Weg blau aus. In dieser Variante wäre die Korrektur
abgeschlossen und das Abschlusstief steht bei 72,20 €.

Der "Aufbruch" seit 72,20 ist inzwischen als zu zaghaft zu sehen, was mich
die Variante braun favorisieren lässt. Diese Variante sollte im Bereich ca. 68 €
ihr Ende finden.

Worst Case wäre die schwarze Variante A-B-C mit C = Länge der A,
was für den Kursbereich ca. 55 € stünde.

Diese Variante passt nicht so recht, weil der Zeitverbrauch der C
zu lang wird. Trotzdem muss man auch mit diesem Kursziel rechnen,
denn der Zeitverbrauch kann auch in einer weiterhin laufenden "B" als Triangel
liegen, was ich ebenfalls im Chart visualisiert habe:









Erst ein Bruch der Marke 88 € steht für ein (fast sicheres) Ende der Korrektur.
Draegerwerk | 78,00 €
Avatar
05.05.20 18:26:56
Antwort auf Beitrag Nr.: 63.566.682 von Puhug am 05.05.20 12:37:00Prima analysiert und erklärt !!

Deine Erkenntnisse spiegeln sich sehr gut im Kursverlauf 🤔

Drägers Problem heißt Stefan Dräger >> LEIDER
( Familienunternehmen halt )
Draegerwerk | 78,30 €
2 Antworten
Avatar
05.05.20 18:41:26
Antwort auf Beitrag Nr.: 63.571.452 von Strandlaeufer1 am 05.05.20 18:26:56
Stefan Draeger
Wieso was ist mit dem?
Draegerwerk | 78,30 €
Avatar
05.05.20 21:20:24
Antwort auf Beitrag Nr.: 63.566.682 von Puhug am 05.05.20 12:37:00
Zitat von Puhug: .

Mein Fazit: Sandbar hake ich damit ab und gut ist.

Vielmehr weckt die Aussage von Stefan Dräger am vergangenen Wochenende meine
Aufmerksamkeit. Einerseits erwartet er dauerhaft starkes Nachfrageplus und andererseits
räumt er ein, dass momentan die Lieferketten eine Herausforderung darstellen, die das
aktuelle Geschäftsjahr durchaus negativ beeinflussen können.
Diesbezüglich bin ich verärgert, weil die gegenständliche Thematik am 30. April nach
meiner Wahrnehmung kleingeredet wurde. Es darf nicht sein, dass zwei Tage später
gegenüber der Presse anders aufgetreten wird.

Eigentlich eine berechtigte Frage für die Investor Relation.
Es wäre allerdings verschwendete Zeit, denn hier und dort zogen sich zuletzt schwammige
Aussagen im Konjunktiv wie ein roter Faden durch das Geschehen..



Was für ein unglaubwürdiger Unsinn!
Freier cash-flow und Kreditlinie von zusammen 500 Millionen € und dann so etwas von
sich geben. :mad:

Das Gesamtbild kommt dem Werfen von Nebelkerzen gleich. :rolleyes:
[/pre]

SD spricht wie viele Vorstände anders ggü. Investoren (auch wenn er sie wahrscheinlich nur wegen der Debt Seite pflegt) als ggü. breiten Öffentlichkeit. Gerade in der aktuellen Situation wäre es kontraproduktiv, wenn Dräger über die zu erwartenden Gewinne prahlen würde und alle möglichen Probleme klein reden würde. Hier geben nach meiner Erfahrung die Aussagen ggü. den Analysten deutlich eher die Einschätzung des Managements ab, als ggü. der Presse.

Das bzgl. der Genußscheine Nebelkerzen geworfen werden war zu erwarten. Auch hier kommt es nicht gut an, wenn Dräger vor der größten olks- und betriebswirtschaftlichen Herausforderung der Geschichte steht und gleichzeitig als eine der ersten größeren Managementhandlungen der wahrscheinlich steuerlich abzugsfähige Rückkauf der Quasi-Aktien Genußscheine steht.

Der Drägergenußscheininhaber und Aktionär sollte ebenfalls schweigen und genießen. Der Aktienkurs ist jedenfalls seit Freitag überproportional gestiegen....

Nur meine Meinung Irrtum vorbehalten. Keine Handlungsempfehlung.
Draegerwerk | 77,40 €
Avatar
05.05.20 22:29:19
Absolute Einstiegskurse auf Sicht von 12-24 Monate 👍
Draegerwerk | 77,50 €
Avatar
05.05.20 22:43:48
Antwort auf Beitrag Nr.: 63.571.452 von Strandlaeufer1 am 05.05.20 18:26:56
Zitat von Strandlaeufer1: Prima analysiert und erklärt !!

Deine Erkenntnisse spiegeln sich sehr gut im Kursverlauf 🤔

Drägers Problem heißt Stefan Dräger >> LEIDER
( Familienunternehmen halt )


Volle Zustimmung. Schon erstaunlich, wie man ein so gut im Markt aber auch technisch aufgestelltes Unternehmen derart ertragsschwach führen kann.
Draegerwerk | 77,50 €
Avatar
06.05.20 01:15:53
Leerverkauf Sandbar


Kurze Frage zur Leerverkaufsposition von Sandbar:

Auf was beziehen sich die 1,9% der Leerverkaufsposition?
Liege ich richtig mit der Annahme das sich die Prozentangabe auf die Gesamtzahl von ausstehenden Stammaktien bezieht? Weil das würde meiner Ansicht nach heißen, dass Sandbar mit etwa 0,019*10160000 (ausstehende St.-Aktien) * 63,00€ = 12,2 Mio.€ aktuell short wäre?

Oder bezieht sich diese Prozentangabe lediglich auf den Streubesitz, dann würde meine Rechnung natürlich nicht stimmen?

Wenn sie wirklich mit 12Mio.€ short drinsitzen ergäbe sich mMn durchaus shortsqueeze Potential, da das durchschnittliche Tagesvolumen ja nicht sehr hoch ist. Wäre also durchaus interessant zu wissen :)
Draegerwerk | 77,55 €
Avatar
06.05.20 08:58:23
Die Stammaktien haben nicht die charttechnische Zurückhaltung der Vorzüge durch Kapitalerhöhung und Leerverkauf









Einfaches Einfügen von wallstreet:online Charts: So funktionierts.


Was war das für eine besonders begnadete Spezialistenbank mit der Kapitalerhöhung?

Wie kann man so schlecht sein und das überragende Thema dieser Zeit so abgrundtief schlecht verkaufen? Warum nimmt man eine Bank ohne Platzierungskraft und dann auch noch für Kursabschläge schlecht?

Normal findet das Auge eine charttechnisch ausbrechende Aktie und so gefunden reimt sich die fundamentale Perspektive im Markt passend. Hier ist die Aktie vor der Unternehmenszukunft versteckt.
Draegerwerk | 77,80 €
Avatar
06.05.20 10:04:32
Doch genau das ist ja das lustige... Die haben die Stämme geshortet.

Das in meinem Screenshot ist die ISIN der Stammaktie. Vorzüge haben sie zwar auch geshortet, aber halt in geringerem Ausmaß (nur 0,71% lt. Bundesanzeiger)

Darum wollte ich ja wissen, ob diese Prozentangabe wirklich von der Gesamtzahl der ausgegebenen Aktien abhängt, oder nur vom Streubesitz, weil ich es selbst nicht glauben kann iwie..
Draegerwerk | 77,90 €
Avatar
06.05.20 12:14:38
Die EU-Verordnung nimmt Bezug auf die ausgegebenen Aktien

https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/PDF/?uri=CELE…

1,9% der Stämme (193000Stück) sind bei einem Streubesitz von 15,26% eine beachtliche Größe, insbesondere bei Aufbau in der kurzen Zeit und täglich auf Xetra gehandelten Aktien zwischen 10000 und 55000









Einfaches Einfügen von wallstreet:online Charts: So funktionierts.


Die Meldungen (24.4. - 30.4) kommen aus dem Zeitraum von Kapitalerhöhung (20.4.) und Quartalsbericht (30.4)

In den Vorzügen wurden die 0,71% bis 17.4. aufgebaut

Sandbar lässt sich nicht markant analysieren, zu Hella findet sich ein eher unglückliches Engagement. Scheinbar konnten sie Corona nicht für sich nutzen, wer deren Auftrag versteht kann ihn gern erklären.

Schätzt die wer als Risiko für Kurse ein? Oder ist das mehr eine Versicherung durch kommende Notkäufe der Aktie?
Draegerwerk | 77,40 €
1 Antwort
Avatar
06.05.20 13:33:28
Ich denke eben auch dass das eine beachtliche Größe ist. 1,9% von 15,3% Streubesitz ist schon extrem viel.

Aber im Endeffekt hab ich da nichts dagegen. Schließlich müssen sie die Position irgendwann auch wieder schließen. Und wenn dann nicht genug Angebot da ist, weil die Aktie nur sehr illiquid gehandelt wird.. umso besser :)

Dass sie die Position insbesondere in den Stämmen noch deutlich ausbauen glaube ich eher nicht. Da wird irgendwann auch das hauseigene Risikomanagement mal den Finger heben. Eher bauen sie die Shortquote in den Vorzügen noch aus.
Draegerwerk | 77,60 €
Avatar
07.05.20 07:05:27
Moin moin.Heute ist die HV oder nicht?
Draegerwerk | 77,55 €
1 Antwort
Avatar
07.05.20 07:57:00
Antwort auf Beitrag Nr.: 63.588.450 von Jassyblue am 07.05.20 07:05:27Die HV hat noch Zeit

https://www.draeger.com/de_corp/Investoren/Publikationen#fin…
Draegerwerk | 77,75 €
Avatar
07.05.20 08:45:59
Ok super danke 👌
Draegerwerk | 77,60 €
Avatar
07.05.20 13:06:25
Antwort auf Beitrag Nr.: 63.579.363 von Friseuse am 06.05.20 12:14:38
Zitat von Friseuse: 1,9% der Stämme (193000Stück) sind bei einem Streubesitz von 15,26% eine beachtliche Größe, insbesondere bei Aufbau in der kurzen Zeit und täglich auf Xetra gehandelten Aktien zwischen 10000 und 55000




Hi Friseuse, woher hast du 15,26 % ?

Auf der Homepage und bei MarketScreener werden 28,5 % ausgewiesen.


28,5 % Streubesitz und 1,9 % Leerverkaufsbestand bedeutet, dass Sandbar mit
6,7 % des Streubesitzes mit Leerverkäufen dabei ist.


Wenn es jetzt ruhiger wird, dann scheint ein normaler Umsatz so bei
ca. 10K / Tag zu liegen. Somit dürfte es in der Tat kurstreibend werden,
wenn Sandbar schnell raus möchte/will/muss.
Draegerwerk | 77,50 €
Avatar
07.05.20 14:27:34
Aktionärsstruktur


Quelle: teletrader.com


Weiß zwar nicht wie aktuell das ist, aber ohne die Institutionellen sind es gute 15%
Draegerwerk | 77,50 €
Avatar
07.05.20 15:05:39
Gleiche Angabe auch bei Comdirect.

Richtig wird die Angabe vom Unternehmen selbst sein.
Draegerwerk | 77,90 €
Avatar
07.05.20 15:07:41
Ich könnte mir generell gut vorstellen, dass die Stammaktien noch weiter Boden auf die Vz. gutmachen, deshalb hab ich auch die St. gekauft. Insbesondere wenn es in naher Zukunft eine Dividendenerhöhung geben würde, könnte sich dies auszahlen. (Vz. Aktionäre erhalten 0,06€ mehr als St. Aktionäre)
Eine höhere Dividendenrendite in der St. gegenüber der Vz. wäre ja unter normalen Umständen nicht rechtzufertigen. (Etwa wenn die Dividende auf z.b. 0,50€ angehoben werden würde)
Draegerwerk | 78,00 €
Avatar
07.05.20 16:18:32
Warum bekommt eine Dräger keine Milliarde für keine Zinsen und deutlich mehr Aufträge vom Staat?

Eine TUI bekommt mit ihren politischen Verbindungen sofort einen Milliardenkredit zugesagt.

Gibt's hier keine Verbindungen zu Abgeordneten?
Draegerwerk | 77,00 €
Avatar
11.05.20 12:19:46
Die Konsolidierung hungert sich bei langjährig durchschnittlichen Kursen in Kurs und Volumen aus









Einfaches Einfügen von wallstreet:online Charts: So funktionierts.










Einfaches Einfügen von wallstreet:online Charts: So funktionierts.


Normal kann die Abnervphase hier beendet sein, Volumina und Kurse wieder munterer werden und folgend auch historische Höchstkurse vom Aufbruch in eine profitable Zeit künden.

Börse sortiert sich, man weiß nicht so recht ob das nie was wird oder es doch eine Sondersituation ist, es die boomenden Aufträge wirklich gibt und diese zu mehr als einer robusten Gewinnentwicklung führen.

Der Impuls aus Corona ist in dieser Situation verleugnet, die Börse sieht den Aufbruch in eine gute Zukunft nicht. Das direkt greifbare Ziel wäre dann die mittelfristige Bewegungsfreudigkeit der Aktie oberhalb der bisherigen Tops ausgespielt, High/Low*High= gut 250€ in weniger Zeit als sonst bei Uptrends

Oder die heutige Kursannahme bleibt erhalten und Gewinne können die nicht, darum geht's.
Draegerwerk | 76,10 €
Avatar
11.05.20 14:01:15
AUSWEITUNG DER HEIMISCHEN MASKENPRODUKTION
Maskenproduktion soll subventioniert werden.

https://www.faz.net/aktuell/politik/inland/foerderprogramm-a…

Wird Dräger hier die Kapazitäten ausweiten ? - Wie wirkt sich das auf den Kurs aus ?
Draegerwerk | 76,00 €
Avatar
11.05.20 15:21:41
Dräger produziert mW. kein Flies! Also keine für Dräger relevante Meldung! Überdies halte ich eine Subventionierung von Maschinen für die Endfertigung, FRAGWÜRDIG! Die Nachfrage ändert sich ja erstmal nicht, aber SO wird das produzierende Gewerbe in der Kapazität hochgepuscht ......ergibt mittelfristig eine künstlich überhöhte Konkurrenzsituation.

Besser wäre ein langfristiger Bedarfs- und Reserveplan: ALSO in ruhigen Zeiten werden X Masken benötigt, in einem Pandemiejahr 8 X und die Masken sind 10 Jahre haltbar. Dann könnte man zBsp. für die nächsten 3 Jahre Fertigungsaufträge für 3 X und für weitere 3 Jahre für 2 X garantieren (im Falle einer neuen Pandemie entsprechend steigerbar), die Übermengen einlagern und ein paar Jahre vor dem Verfall in Eigenbetrieben des Bundes (Bundeswehrkrankenhäusser, Uni-Kliniken usw.) verwenden. Dann hätte man eine gesicherte Eigenproduktion, kalkulierbare Preise für Hersteller und Verbraucher UND eine Befristung, damit Subventionen nicht eine Eigenleben feiern.
Draegerwerk | 76,40 €
Avatar
12.05.20 13:18:54
Tja ... seit der BUY Empfehlung von HAUCK entwickelt sich die Aktie oszillierend nach unten. Ich hatte da mehr positive Resonanz auf den Beitrag von Draeger in der Krise erwartet... Aber das liegt sicher auch ein wenig an der verkümmerten Öffentlichkeitsarbeit des Unternehmens. Schade dass es einen dominanten Hauptaktionär gibt, um den sich alles dreht...da gerät der kleine Investor schnell aus dem Blickfeld!
Draegerwerk | 75,60 €
Avatar
12.05.20 13:41:52
Antwort auf Beitrag Nr.: 63.645.673 von Trader_Kid am 12.05.20 13:18:54Heute Drägerwerk auf S. 3 der Süddeutschen... „Mal tief Luft holen“...
„Auf einen Apfelsaft beim deutschen Mittelstand.“

„Als Sir Edmund Hillary 1953 den Gipfel des Mount Everest erreichte, hatte er ein Sauerstoffgerät aus Lübeck dabei.“

„Wenn andere erkennen, wie schwer das ist, vielleicht steigt die Wertschätzung für das, was wir tun.“

Also, tief Luft holen... ;-)
Draegerwerk | 75,50 €
Avatar
13.05.20 10:00:55
Das ist das Problem.
Dräger ist eine One-Man-Show, mit allen entsprechenden Chancen, aber eben auch signifikanten Risiken.
Draegerwerk | 75,20 €
2 Antworten
Avatar
14.05.20 06:09:04
Das ist die Perspektive









Einfaches Einfügen von wallstreet:online Charts: So funktionierts.


Man kann eine Dräger nicht als Coronaopfer handeln









Einfaches Einfügen von wallstreet:online Charts: So funktionierts.


Man kann das mit dem Herrn Dräger und den verschenkten Margen im größten Nachfrageboom aller Zeiten denken, nur ist längst mit den gekündigten Genussscheinen eine neue Zeit
Draegerwerk | 74,15 €
Avatar
14.05.20 11:07:33
Antwort auf Beitrag Nr.: 63.658.144 von factsolni am 13.05.20 10:00:55
Stefan Dräger - Interview 2017
Zitat von factsolni: Das ist das Problem.
Dräger ist eine One-Man-Show, mit allen entsprechenden Chancen, aber eben auch signifikanten Risiken.




https://www.welt.de/regionales/hamburg/article165870589/Eine…

Zum Zeitpunkt des Interviews pendelte der Kurs im Bereich 100 € und nun schauen wir
uns mal ein paar Zitate an:


WELT AM SONNTAG: Wann sind Sie normalerweise in Ihrem Büro?

Stefan Dräger: So um acht Uhr oder gegen halb neun. Heute dagegen wurde es halb zehn. Weil ich mir Zeit genommen habe zum Zeitungslesen. Dann habe ich auf der Terrasse gefrühstückt und bin schön mit meinem Fahrrad ins Büro gefahren. Wie immer, wenn es geht.

WELT AM SONNTAG: Wie lange fahren Sie?

Stefan Dräger: 20 Minuten. Die Strecke ist 6,2 Kilometer lang. Ich fahre auch im Winter, wenn es regnet. Es ist eine Autofahrer-Meinung, dass es so oft regnen würde. Als Fahrradfahrer weiß man in norddeutschen Gefilden, wenn man aus dem Fenster schaut: Aha, da ist eine Wolkenlücke. Dann warte ich noch die sieben Minuten und fahre los.



Aha, als Ingenieur ist er es gewohnt präzise Angaben zu machen. Ob ihm da bewusst war,
dass man daraus sehr leicht seine Wohnanschrift deutlich eingrenzen kann?





WELT AM SONNTAG: Sollte ich mir eine Dräger-Aktie kaufen?

Stefan Dräger: Das müssen Sie am Ende des Interviews entscheiden (lacht). Der Wert der Aktie hat sich im vergangenen Jahr verdoppelt. Eine Aktie kostet gut 100 Euro. Ich denke, das ist ein gutes Angebot.



Oh je, kaum ausgesprochen, rutschte der Kurs der Aktie um ca. 60 % nach unten.




WELT AM SONNTAG: Sind Sie dennoch schon mal weggelaufen?

Stefan Dräger: Nein. (lacht) Aber weggefahren bin ich schon mal, als damals der Aufsichtsrat im Jahr 2002 etwas anders handelte, als ich es damals für richtig empfunden hatte. Da war ich für drei Monate in der Wüste.



Mit 39 Jahren eine derartige Reaktion? Kann man machen und mag sein, aber ich würde es nicht
an die große Glocke hängen. Was will er damit vermitteln? Dass man bei ihm mit irrationalem
Handeln rechnen muss?

Das begonnene Jahrzehnt wird sich recht wahrscheinlich mit den letzten 10 Jahren Drägers als
Leiter von Drägerwerk genau decken. Hoffen wir mal, dass es seine besten Jahre werden.
;)


Der Abverkauf bis deutlich unterhalb des Niveaus der kleinen Kapitalerhöhung ist in der Tat
nicht nachvollziehbar und überraschend. Aber was soll´s? Der Nebel kann sich erst mit den
Halbjahreszahlen verziehen.
Draegerwerk | 73,10 €
1 Antwort
Avatar
14.05.20 11:28:29
Antwort auf Beitrag Nr.: 63.675.730 von Puhug am 14.05.20 11:07:33kann mich nur wiederholen:

vom 5.5.20:
Drägers Problem heißt Stefan Dräger >> LEIDER
( Familienunternehmen halt )
Draegerwerk | 73,00 €
Avatar
14.05.20 15:06:35
#pubug
Mich würde eher das aktuellere Interview aus der Süddeutschen interessieren! Aber mal ein paar Gegenargumente zu deinen Interviewpassagen:

-6.2 km Rad- und Waldwege sowie kurvige Strassen ....da rechne mal die genaue Adresse in einem Wohngebiet raus! Und selbst wenn ....Soll die Adresse ein Staatsgeheimnis sein? Wer ernsthaftes Interesse hat, wird wohl fast jede Adresse herausfinden.

-die Aktie ist von der Basis 100 keine 60 % gefallen ...sonst wäre sie bei 40 .....Und wenn eine Aktie von 100 um 50 % fällt und dann wieder 50 % steigt .....ist sie halt noch nur bei 75 .......

-eine Handlung von vor 18 Jahren NUN als BEWEIS für einen "unfähigen" Charaktertypen zu definieren......Wer ohne Fehler und dunklem Fleck in der Biografie ist, werfe den ersten Stein....Ein Selbstständiger kann halt nicht, wie ein Zeitvertrags-Manager, einfach (gewollt oder ungewollt) alle paar Jahre mal eine Auszeit nehmen. Viele träumen vielleicht von einer längeren Auszeit, andere bereuen in späten Jahren "die gute Zeit" nicht genützt zu haben .....von mir deshalb dazu kein Urteil

-Sicherlich hätte Dräger den Kurs kurzfristig deutlich pushen können, zBsp. mit einer Adhoc über jeden grösseren Auftrag, ABER ob der Kurs mit oder ohne solcher Adhoc auf Jahresfrist einen grossen Unterschied aufweisen würde???? Ich sehe auch die deutliche Furcht, als Krisengewinnler wahr genommen zu werden........ALSO wird man wohl tendenziell weiter den Ball flach halten.....
Draegerwerk | 72,70 €
1 Antwort
Avatar
14.05.20 15:40:25
Antwort auf Beitrag Nr.: 63.679.975 von hossinger am 14.05.20 15:06:35...zum SZ Artikel vom 12.5.20

https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/coronavirus-beatmungs…

Nur mit Abo einzusehen.

- Der Artikel geht über die ganze Seite 3, kein reines Interview, mehr Lagebericht mit 3-4 Zitaten aus dem Interview

„... das führt dazu, dass wir oft nein sagen müssen“
200 neue Mitarbeiter eingestellt, 200 weitere sollen folgen.
Produziert wird Tag und Nacht, mit Mundschutz in 10-Std. Schicht

Dräger gab sich laut SZ zurückhaltend, als die guten Zahlen angesprochen wurden:
Er trägt die Risiken vor:
Erholung der Wirtschaft, Warenströme.
Neulich hat er mit Hilfe des türkischen Gouverneurs 14 Laster mit Schläuchen aus der Türkei rausgeholt...
Draegerwerk | 72,30 €
Avatar
14.05.20 15:50:27
aber wo will man denn investieren wenn nicht in Dräger,
da sehe ich das Risiko bei vielen anderen Werten deutlich größer,
Margen sind gering, weiß nur Dräger warum, aber im Vergleich zum Rest der Aktienwelt
ist das ein super Chancen Risiko verhältnis. Nicht teuer und nen wahnsinniger Auftragsbestand.
kenne keine vergleichbare Medizintechnikfirma mit so ner günstigen Bewertung,
bleibe dabei und warte auf Q2 und Q3 mit Vorfreude
Draegerwerk | 72,70 €
1 Antwort
Avatar
14.05.20 16:10:39
Unter 65€ ist es fundamental eig nicht mehr rechtzufertigen.
Der Boden ist in Sichtweite.
Draegerwerk | 72,60 €
Avatar
14.05.20 16:13:32
Antwort auf Beitrag Nr.: 63.680.740 von smyl am 14.05.20 15:50:27Denke auch dass Draeger einer der wenigen Werte ist in den man aktuell investieren kann, Frage ist aber ob die Margen endlich mal steigen werden oder nicht. Ich denke schon aber die Zeit wird es zeigen. Nordex ist ein Beispiel wie eine Firma viel Aufträge bekommt aber bei geringen Margen und sehe den Kurs an....
Draegerwerk | 72,70 €
Avatar
14.05.20 17:04:21
Antwort auf Beitrag Nr.: 63.679.975 von hossinger am 14.05.20 15:06:35
Zitat von hossinger: #pubug
Mich würde eher das aktuellere Interview aus der Süddeutschen interessieren! Aber mal ein paar Gegenargumente zu deinen Interviewpassagen:

-6.2 km Rad- und Waldwege sowie kurvige Strassen ....da rechne mal die genaue Adresse in einem Wohngebiet raus! Und selbst wenn ....Soll die Adresse ein Staatsgeheimnis sein? Wer ernsthaftes Interesse hat, wird wohl fast jede Adresse herausfinden.

-die Aktie ist von der Basis 100 keine 60 % gefallen ...sonst wäre sie bei 40 .....Und wenn eine Aktie von 100 um 50 % fällt und dann wieder 50 % steigt .....ist sie halt noch nur bei 75 .......

-eine Handlung von vor 18 Jahren NUN als BEWEIS für einen "unfähigen" Charaktertypen zu definieren......Wer ohne Fehler und dunklem Fleck in der Biografie ist, werfe den ersten Stein....Ein Selbstständiger kann halt nicht, wie ein Zeitvertrags-Manager, einfach (gewollt oder ungewollt) alle paar Jahre mal eine Auszeit nehmen. Viele träumen vielleicht von einer längeren Auszeit, andere bereuen in späten Jahren "die gute Zeit" nicht genützt zu haben .....von mir deshalb dazu kein Urteil

-Sicherlich hätte Dräger den Kurs kurzfristig deutlich pushen können, zBsp. mit einer Adhoc über jeden grösseren Auftrag, ABER ob der Kurs mit oder ohne solcher Adhoc auf Jahresfrist einen grossen Unterschied aufweisen würde???? Ich sehe auch die deutliche Furcht, als Krisengewinnler wahr genommen zu werden........ALSO wird man wohl tendenziell weiter den Ball flach halten.....




- ja, zum Zeitpunkt des gegenständlichen Interviews (Mitte 2017) befand sich der Aktienkurs
bei ca. 100 € und Herr Dräger hob ausdrücklich hervor, dass die Drägeraktie von Mitte
2016 bis Mitte 2017 um 100% zulegte.
Ohne Not gab er von sich, dass 100€ für die Drägeraktie sinngemäß ein guter Kauf sein dürfte.
Kaum war das Interview veröffentlicht, rutschte der Kurs stetig tiefer und tiefer, bis auf das Tief
38,32 € im Sommer 2019. Das macht in der Tat ein Minus von ca. 60%. Innerhalb dieses
Zeitraumes vollzog der DAX eine Seitwärtsbewegung.

- die anderen Punkte sind eh nicht wichtig. Aber dichte mir bitte nicht so etwas wie "Beweis"
an. Meine Sicht habe ich angedeutet und dazu stehe ich.
Draegerwerk | 71,80 €
Avatar
14.05.20 17:49:50
Kennt sich jemand mit Elliot Wellen aus? Kann das sein dass wir uns jetzt in der Korrekturwelle 4 befinden mit ABCDE Korrektur in einem fallendem Dreieck, so dass wir bald mit der gerade laufenden E-welle die untere Linie des Dreiecks anlaufen werden (66-68 Euro) und dann die bullische Welle 5 starten werden? Ziel der 5 Welle wäre sicherlich das Allzeithoch...
Draegerwerk | 71,60 €
4 Antworten
Avatar
14.05.20 19:49:59
Antwort auf Beitrag Nr.: 63.682.954 von antoniodeno86 am 14.05.20 17:49:50
Zitat von antoniodeno86: Kennt sich jemand mit Elliot Wellen aus? Kann das sein dass wir uns jetzt in der Korrekturwelle 4 befinden mit ABCDE Korrektur in einem fallendem Dreieck, so dass wir bald mit der gerade laufenden E-welle die untere Linie des Dreiecks anlaufen werden (66-68 Euro) und dann die bullische Welle 5 starten werden? Ziel der 5 Welle wäre sicherlich das Allzeithoch...



Damit kenne ich mich gut aus.
Ein fallendes Dreieck gibt es bei Elliott nur als Impuls und wird diagonales Triangel genannt.
Diese gibt es nur in den Wellen 1 und a als leading sowie in 5 und c als ending diagonal Triangel.


In meinem Startbeitrag ist meine Elliott-Zählung eingetragen. Demnach befindet sich
der Kurs der Drägeraktie in einer Welle ii als Korrektur des Impulses von 38,32 auf 108,50 und
hat somit theoretisch Platz bis 38,32 €.

Posting: 63.412.298 von Puhug am 22.04.20 12:55:47 im Thread: Die Zukunft von Drägerwerk seit Corona

50% dieser Strecke wurde bereits erreicht. Bei ca. 65,20 € ist die 61,8%-Marke.
Die wird von der Welle ii sehr oft angelaufen, aber kann ebenso irgendwo dazwischen
und leider auch dahinter enden.

Noch sehe ich diese ii als w-x-y-xii-z und die z davon kann jederzeit fertig sein,
bzw. wurde es vll. sogar heute. Sollte die ii ein Flat sein, dann läuft die c dieses
Flats und hätte Platz bis zum theoretischen Ende. Die untere Anstiegslinie
verläuft aktuell bei ca. 51,30 € und die wird oft angelaufen.

So sieht es charttechnisch nun mal aus und ich ging vor ein paar Tagen noch
optimistisch davon aus, dass die kleine Kapitalerhöhung mit ihren 76,50 € vom
Markt als Boden genutzt wird. - Leider ein Irrtum.
Draegerwerk | 71,80 €
3 Antworten
Avatar
14.05.20 20:21:17
Antwort auf Beitrag Nr.: 63.684.697 von Puhug am 14.05.20 19:49:59Danke dir, macht Freude es zu lesen wenn sich jemand wie du so gut auskennt. Wie ich sehe bei dir, könnte das Ziel der Impulswelle 3 cirka bei 140-150 Euro liegen. Das würde echt Spaß machen, wenn es im Bärenmarkt der Indizes dazu kommen würde, und wir hätten dann hier bei Draeger mindestens eine Verdopplung.
Draegerwerk | 72,30 €
Avatar
15.05.20 09:33:22
Die finanzielle Lage von Drägerwerk
würde ich hier gerne diskutieren.



Der wohl jüngste Stand wurde vom Unternehmen genannt:

"200 million for the group at the end of 2019, accompanied by about 330 million
in undrawn credit lines. So we believe that we are in a good position and that now
is a good time to make the step to optimize the capital structure."




Je länger ich darüber nachdenke, ist mir nicht schlüssig, warum Drägerwerk
die aktuelle Kapitalerhöhung im Rahmen von ca. 75 Millionen umsetzte?

Die Unternehmensführung ging definitiv von höheren und steigenden Kursen aus,
denn sonst hätte man niemals die Genussscheine im Gesamtumfang gekündigt.

Im ersten Schritt wurde die Serie D gekündigt, für deren Ablösung 310 Millionen €
benötigt werden und fast drei Jahre Zeit zur Verfügung stehen.
Geflankt wurde das Geschehen mit der Angabe, dass man das aus dem cash flow
stemmen könne und notfalls auch freie Kreditlinie zur Verfügung steht.

Mit 530 Millionen € zur Verfügung stehendem Cash plus enormer Steigerung der
Bestellungen ist das nachvollziehbar.

Danach dann die für mich unschlüssigen Ereignisse:

Kündigung der Serien A+K mit der Notwendigkeit, zusätzliche 160 Millionen €
bis zum Jahreswechsel 2020/2021 aufzubringen.

Da ist es doch ungeschickt, eine Kapitalerhöhung zu machen, wenn man "nur" 160
Millionen € benötigt und danach noch zwei Jahre Zeit hat.

Es mag ja sein, dass für die Ablösung der Serie D und den damit verbundenen 310
Millionen € Aufwand, ergänzendes Kapital benötigt wird. Aber ein kaufmännisch
denkendes Unternehmen würde doch eher die Kapitalbeschaffung in das Zeitfenster
des Höhepunktes aus Auftrags- und Ertragsspitze legen.

Für mich selbst hatte ich das zunächst als Gefälligkeit in Richtung der Geschäftspartner
abgehakt, aber tendiere immer mehr zur Annahme, dass derartige Gefälligkeiten fehl
am Platz sind, weil eine Kreditbeschaffung für solvente Unternehmen derzeit sehr
einfach und günstig zu bekommen ist und der Rahmen bei Drägerwerk eh schon vereinbart
ist (die o.g. 330 Millionen €).

@ Friseuse als unsere optimistischste Mitstreiterin. Wie bekommst du das in Einklang?
@ all, wer macht sich welchen Reim?
Draegerwerk | 73,10 €
4 Antworten
Avatar
15.05.20 10:38:33
Selbstverständlich geht Dräger von einer starken Geschäfts- und Kursentwicklung aus. Wie anders sollte man reagieren, wenn der eigene Laden Rekordauftragsbestände zu guten Preisen anhäuft? Die Genußscheine sind aus Sicht der Firma eben langfristig angelegtes Fremdkapital, dessen "Zinssatz" ebenso stetig wie der Rückkaufwert steigen würde.

Als "Mittelständler" ist man allergisch, gegen jede Form der Einmischung in den Geschäftsablauf. Ein hoher Anteil an "neuem" Fremdkapital würde, sofern man keinen umfangreichen, hochverzinsten, jederzeit kündbaren Disporahmen anstrebt, zu aufwendigen und ärgerlichen Prüfungen/Absicherungen/Offenlegungen führen. Eine Bank würde zBsp. ein Wertgutachten (weniger als 6 Monate alt) über Sicherheiten wie Immobilien, Maschinen usw. verlangen.

Da ist die Alternative: Eine Kapitalerhöhung durchführen! Mit dem verstärken Eigenkapital gibt es dann "problemloser" Fremdkapital. Mit einem mittelfristig erwarteten hohen Free-Cashflow, dann schnellstmöglichst die teuersten und nevigsten Fremdkapitalanteile auslösen - ALSO die Genußscheine und Dispokredite!!!
Draegerwerk | 72,20 €
3 Antworten
Avatar
15.05.20 11:18:28
Antwort auf Beitrag Nr.: 63.690.895 von hossinger am 15.05.20 10:38:33Ja, aber hast du mich vielleicht missverstanden?


Drägerwerk hat einen aktuellen Finanzrahmen von 530 Millionen €.

Da spielt die Einnahme der Kapitalerhöhung April 2020 von ca. 75 Millionen € quasi
keine Rolle. Der mögliche, zusätzliche Kapitalbedarf kann erst Ende 2022 kommen,
wenn Drägerwerk auf einen Schlag ca. 310 Millionen € leisten muss.

Der Punkt:

Erwartet Drägerwerk irgendwann von April 2020 bis Ende 2022 zu keiner Zeit ein
günstigeres Zeitfenster, um für neue Aktien mehr als 76,50 € zu erlösen?
Draegerwerk | 72,30 €
2 Antworten
Avatar
15.05.20 12:03:01
Antwort auf Beitrag Nr.: 63.691.576 von Puhug am 15.05.20 11:18:28Der Punkt:

Erwartet Drägerwerk irgendwann von April 2020 bis Ende 2022 zu keiner Zeit ein
günstigeres Zeitfenster, um für neue Aktien mehr als 76,50 € zu erlösen?

=> wenn du selbst mitzeichnest, bist du dann an einem hohen oder tiefen Preis für die Kapitalerhöhung interessiert?

Was ich allerdings auch nicht verstehe, warum S.D. unterproportional in der Kapitalerhöhung gezeichnet hat. Wenn ich von meinem Unternehmen überzeugt bin, dann zeichne ich mindestens proportional zu meinem bestehenden Anteil, oder?
Draegerwerk | 72,30 €
1 Antwort
Avatar
15.05.20 12:20:16
Antwort auf Beitrag Nr.: 63.692.275 von Anfaenger007 am 15.05.20 12:03:01Thread: Kein Titel für Thread 5302020752022310

Sehe ich auch so. Aber bei dem erhöhten Auftragsbestand müssen kurzfristige Erweiterungsinvestitionen, erhöhte Beschaffungsausgaben, etc. gemacht werden, das bindet Kapital und kostet kurzfristig Liquidität.
Auch wissen wir nicht, wann die Verkaufsprovisionen für den Vertrieb fällig werden (bei Auftragseingang oder bei Auslieferung). Auch das kann kurzfristig Performance und Liquidität kosten.

Vielleicht geben die Halbjahreszahlen Aufschluss darüber, aber eventuell sehen wir das margenstärkste und gewinnträchtigste Quartal erst in Q4/2020 und vorher bleibt es beim Zünden von Nebelkerzen.
Draegerwerk | 71,50 €
Avatar
15.05.20 16:30:31
Antwort auf Beitrag Nr.: 63.684.697 von Puhug am 14.05.20 19:49:59Charttechnisch könnte doch der aktuell bullisch fallende Keil genutzt werden für die Begrenzung nach unten und den baldigen Ausbruch nach oben? Wir sind gerade an der unteren Linie des Keils und die Richtungsentscheidung sollte in den nächsten Tagen fallen...
Draegerwerk | 69,80 €
1 Antwort
Avatar
15.05.20 17:27:08
Was die Charttechniker aktuell sagen...klingt nicht gut / Bearisch📉

https://www.godmode-trader.de/video/draegerwerk-rueckkehr-zu…
Draegerwerk | 70,50 €
2 Antworten
Avatar
15.05.20 18:32:20
Antwort auf Beitrag Nr.: 63.697.096 von antoniodeno86 am 15.05.20 16:30:31
Zitat von antoniodeno86: Charttechnisch könnte doch der aktuell bullisch fallende Keil genutzt werden für die Begrenzung nach unten und den baldigen Ausbruch nach oben? Wir sind gerade an der unteren Linie des Keils und die Richtungsentscheidung sollte in den nächsten Tagen fallen...



Da hast du recht. Bullisch fallender Keil bzw. Wolfe-Wave (WW) gibt es.
Allerdings läuft Punkt 5 oft etwas aus der Begrenzung raus und das würde noch fehlen
bzw. damit muss man noch rechnen.

Sehr interessant finde ich, dass mein Koordinaten basiertes Auswerte-Tool für das nächste
Haupt-Ziel die Marke 115 € auswirft und das EPA der WW in den gleichen Bereich zielt.
Es ist wirklich erstaunlich, weil die Daten der WW in meinem Koordinaten-Tool gar keine
Berücksichtigung finden, denn eine Korrektur bzw. Erholung wird im übergeordneten Bild
nur über den wahrscheinlichsten Zeitverbrauch und Kursbereich definiert.
Bei Mitte Juni seht das ETA und warum sollte das nicht auch zum Newsflow passen?

Ich zeige mal eine charttechnische Analyse jenseits von Elliott und habe
Erläuterungen in den Chart geschrieben. Blau ist die WW und Elliott ist schwarz
beschriftet plus weitere Hinweise auf PoC etc. :








Wer sich etwas näher mit der WW beschäftigen möchte:

https://www.vtad.de/lexikon/wolfe-wave/



Schönes Wochenende ......





.
Draegerwerk | 71,00 €
Avatar
15.05.20 18:39:48
Antwort auf Beitrag Nr.: 63.698.278 von translokator am 15.05.20 17:27:08Bei mehreren Möglichkeiten/Optionen sieht jeder investierte so wie er es selbst sehen möchte. Und dann kommt man mit der eigenen Analyse dort wo man den Kurs haben möchte. Ich sehe z. B. den bullischen fallenden Keil, weil ich an die bullische Story hier glaube. Wie es Puhug in der Elliot Wellen Analyse prophezeite, kann es noch tiefer gehen bevor es Richtung 150-200 Euro in den nächsten 12-18 Monate läuft. Es hängt ja halt auch viel von Nachrichten ab, wenn jetzt eine Hammer Nachricht rausgeworfen wird wissen wir wohin es dann geht..
Draegerwerk | 71,00 €
Avatar
15.05.20 18:43:02
Antwort auf Beitrag Nr.: 63.698.278 von translokator am 15.05.20 17:27:08
Zitat von translokator: Was die Charttechniker aktuell sagen...klingt nicht gut / Bearisch📉

https://www.godmode-trader.de/video/draegerwerk-rueckkehr-zu…


Ja die Charttechniker, lass die mal machen.
Was hat sich denn geändert ?

Draeger ist vor Corona irgendwo um die 50€ gedümpelt.
Pluspunkte waren, sehr gute Marktdurchdringung und führend bei Innovativen Beatmungsgeräten.

Minuspunkte, man kein Geld damit verdient, ist sogar in die Verlustzone gerutscht.
Größtes Problem, zunehmende Privatisierung der Krankenhäuser und Versorgungseinheiten, dadurch massiver Preisdruck.

Was hat sich geändert ?
Draeger ist immer noch Technologie Führer, nicht nur bei Beatmungsgeräten, auch bei Monitoring, Schutzausrüstung etc.
Allerdings sind jetzt die Auftragsbücher voll, mehr als voll, es können sogar nicht alle Bestellungen bedient werden.
Das sollte doch dazu beitragen, dass wieder vernünftige Margen erzielt werden.

Gibt es irgend einen vernünftigen Grund weshalb Draeger nicht deutlich über 50€ ( Zeit vor Corona ) gehandelt werden sollte ?

Ich sehe hier keine Hemmnisse, abgesehen davon, dass die Nachrichtenlage um Draeger so positiv ist, dass aktuell keine Steigerung zu erwarten ist.
Ist das ein Grund zu Verkaufen ?
Offensichtlich ja.

Ändern wird sich der Kurs vermutlich erst mit den ersten positiven Zahlenwerk.
Wie auch immer, wenn Draeger es nicht schafft positiv aus der Krise zu gehen, wer sonst ?

Die große Frage ist, jetzt verkaufen und weiter unten wieder günstig einsteigen ?
Kann in die Hose gehen, ein sehr kurzer aber umso kräftiger Kursanstieg ist aus meiner Sicht sehr wahrscheinlich, ob man den richtigen Zeitpunkt trifft ?

Grüße
Draegerwerk | 71,00 €
Avatar
18.05.20 10:05:56
Ein zarter Hauch von short squeeze.
Draegerwerk | 72,80 €
Avatar
18.05.20 13:03:51
https://www.godmode-trader.de/analyse/draegerwerk-jetzt-mues…

Darüber haben wir ja am Freitag diskutiert, ob die Aufwärtswelle zu ca. 110 Euro jetzt startet, werden wir sehen.. Heute ist die Aktie intraday an EMA50 nach unter abgeprallt...
Draegerwerk | 72,00 €
Avatar
18.05.20 15:05:53
Dräger ist ganz schlecht gemanagt. Alle 3 Jahre hat man da neue Ansprechparrtner im Einkauf. Was soll dabei herauskommen?
Draegerwerk | 72,10 €
Avatar
18.05.20 16:52:39
Das Management ist bei Dräger sicherlich nicht optimal (insbesondere die sehr starke Stellung des Hauptaktionärs in einer KGaA ärgert fast alle länger hier investierten). Andererseits wäre es nicht nachvollziehbar, wenn Dräger die nächsten Jahre nicht wenigstens so profitabel wie andere Medizintechnikunternehmen wäre. Diese werden meist mit dem doppelten Jahresumsatz an der Börse gehandelt (wären bei Dräger Kurse von über 300 Euro pro AKtie, Annahme: 3,5 Mrd. Jahresumsatz).
Der Shortseller scheint ansonsten heute ganz erfolgreich. Kaum eine Kurssteigerung vor allem bei den Stammaktien.


Nur meine Meinung. Irrtum vorbehalten. Keine Handlungsempfehlung
Draegerwerk | 72,30 €
1 Antwort
Avatar
18.05.20 18:10:02
Antwort auf Beitrag Nr.: 63.724.294 von deepvalue am 18.05.20 16:52:39
Zitat von deepvalue: Das Management ist bei Dräger sicherlich nicht optimal (insbesondere die sehr starke Stellung des Hauptaktionärs in einer KGaA ärgert fast alle länger hier investierten). Andererseits wäre es nicht nachvollziehbar, wenn Dräger die nächsten Jahre nicht wenigstens so profitabel wie andere Medizintechnikunternehmen wäre. Diese werden meist mit dem doppelten Jahresumsatz an der Börse gehandelt (wären bei Dräger Kurse von über 300 Euro pro AKtie, Annahme: 3,5 Mrd. Jahresumsatz).
Der Shortseller scheint ansonsten heute ganz erfolgreich. Kaum eine Kurssteigerung vor allem bei den Stammaktien.


Nur meine Meinung. Irrtum vorbehalten. Keine Handlungsempfehlung





Das wäre was und mit Sicherheit nicht unmöglich.

Ich bin optimistisch, dass im nächsten Monat das Hoch 108,50 € (Ende März)
angegriffen und leicht übertroffen wird. Wenn Wolfe-Wave und Trendfolgemodell
unabhängig voneinander auf dieses Ziel zeigen, dann dürfte die Wahrscheinlichkeit
nicht so schlecht stehen. ;)

Der echte Meilenstein wird jedoch das Überwinden des Allzeithochs bei 124 € sein.


Mal eine alternative Ergänzung deines Ansatzes:

Wenn wir für die Auszahlung der Genussscheine noch 2 Millionen weitere Aktien
einplanen und lieber nur von 6 Milliarden Umsatz in 2020 + 2021 ausgehen,
dann stünden ca. 290 € zu Buche.

Wobei dann 300 € für die Vorzüge auch passend wären, weil die ja höhere Kurse
als die Stämme erzielen.


Warten wir´s ab. Klar ist, dass im Juni oder spätestens Juli der Kurs dafür durchstarten muss.
Draegerwerk | 72,40 €
Avatar
18.05.20 18:17:28
Beitrag Nr. 100 ()
Sandbar
hat übrigens in der vergangenen Woche seinen Leerverkaufsbestand von 1,68 auf 1,11 % von den
Stämmen reduziert:




Sandbar Asset Management
London
Mitteilung von Netto-Leerverkaufspositionen
Zu folgendem Emittenten wird vom oben genannten Positionsinhaber eine Netto-Leerverkaufsposition gehalten:

Drägerwerk AG & Co. KGaA

ISIN: DE0005550602

Datum der Position: 15.05.2020

Prozentsatz des ausgegebenen Aktienkapitals: 1,11 %
Draegerwerk | 72,40 €
Avatar
19.05.20 12:34:59
Beitrag Nr. 101 ()
Unglaublich wie ein Unternehmen bei den Aussichten und in diesen Zeiten so schlecht abschneidet, dass kann nur manipuliert sein oder von Draegerwerk so gewollt
Draegerwerk | 71,40 €
1 Antwort
Avatar
19.05.20 13:28:23
Beitrag Nr. 102 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 63.734.827 von Selda31 am 19.05.20 12:34:59Guck dir den Verlauf der Aktie an. Bei dieser Aktie und etlich anderen kommt es zu größten Anstiegen (z. B. 10 oder mehr Prozent am Tag) innerhalb 2-3 Tage und dann kann die Aktie Monatelang seitwärts dumpeln oder fallen. Also warten, und bald kommen Tage mit großen Kurssprüngen.
Draegerwerk | 71,70 €
Avatar
20.05.20 18:12:10
Beitrag Nr. 103 ()
...alle Börsen dunkelgrün !

und Dräger fällt und fällt und.............

Draegerwerk | 70,00 €
Avatar
21.05.20 09:22:21
Beitrag Nr. 104 ()
Ich verstehe den Kursverfall nicht! Kann mir das jemand erklären? Ab wann zieht man die Reißleine? Einstieg leider bei 77€😢
Draegerwerk | 69,70 €
1 Antwort
Avatar
21.05.20 10:31:36
Beitrag Nr. 105 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 63.759.364 von stetamofe am 21.05.20 09:22:21Moin,
Alles bei mickrigen Umsätzen.
Weshalb sollte auch jetzt jemand groß einsteigen?
Alle news sind draußen, bis zu den nächsten Zahlen ist es noch eine Weile hin.

Hier ist nicht damit zu rechnen, dass es überraschend zu einem Kaufdruck kommt.
Zusehen, Kurs bröseln lassen und irgendwo weiter unten günstig einsteigen, so sehe ich die aktuelle Entwicklung.
Nach den nächsten Zahlen ( oder kurz vorher ) wird es dann hoffentlich wieder gen Norden gehen.

Falls man nicht noch einmal so eine Glanznummer wie diese hier bringt :
Medizintechnikhersteller kritisiert Vorgehen bei Atemschutzmasken

Nach meinem Geschmack total neben dran, was hat die Bundesregierung mit Draegers Kerngeschäft zu tun.
Empfand ich als unverschämt, hier nach Garantien zu quäken, bevor man aus den Puschen kommt.
Die Bestellung von 1000 Beatmungssystemen war schon mehr als ausreichend und Rückenwind genug.

Ab dieser Meldung war dann auch die Luft raus.

Wie auch immer, ich sehe nach wie vor sehr gute Chancen bis Jahresende einen deutlich höheren Kurs zu haben.
Draegerwerk | 69,40 €
Avatar
21.05.20 14:55:30
Beitrag Nr. 106 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 63.760.180 von Mitleser0815 am 21.05.20 10:31:36
Zitat von Mitleser0815: Moin,
Alles bei mickrigen Umsätzen.
Weshalb sollte auch jetzt jemand groß einsteigen?
Alle news sind draußen, bis zu den nächsten Zahlen ist es noch eine Weile hin.

Hier ist nicht damit zu rechnen, dass es überraschend zu einem Kaufdruck kommt.
Zusehen, Kurs bröseln lassen und irgendwo weiter unten günstig einsteigen, so sehe ich die aktuelle Entwicklung.
Nach den nächsten Zahlen ( oder kurz vorher ) wird es dann hoffentlich wieder gen Norden gehen.

Falls man nicht noch einmal so eine Glanznummer wie diese hier bringt :
Medizintechnikhersteller kritisiert Vorgehen bei Atemschutzmasken

Nach meinem Geschmack total neben dran, was hat die Bundesregierung mit Draegers Kerngeschäft zu tun.
Empfand ich als unverschämt, hier nach Garantien zu quäken, bevor man aus den Puschen kommt.
Die Bestellung von 1000 Beatmungssystemen war schon mehr als ausreichend und Rückenwind genug.

Ab dieser Meldung war dann auch die Luft raus.

Wie auch immer, ich sehe nach wie vor sehr gute Chancen bis Jahresende einen deutlich höheren Kurs zu haben.


Trauerspiel. Dann hoffen wir auf höheren Kurs bis Jahresende. Ich geh dann raus aus Dräcker.
Draegerwerk | 70,30 €
Avatar
21.05.20 15:24:28
Beitrag Nr. 107 ()
Paul Hartmann ist eine Alternative, besser gemanagt wie Dräger.
Draegerwerk | 69,80 €
Avatar
21.05.20 16:01:07
Beitrag Nr. 108 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 63.762.826 von paule66 am 21.05.20 15:24:28
Zitat von paule66: Paul Hartmann ist eine Alternative, besser gemanagt wie Dräger.


Deren Slogan Hartmann hilft heilen. Breit aufgestelltes Sortiment für Krankenhaus, Windeln für jung und alt, Sanitätszubehör...sehr gutes Unternehmen. Schwäbisch aus Heidenheim.
Draegerwerk | 70,20 €
Avatar
21.05.20 16:10:01
Beitrag Nr. 109 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 63.689.788 von Puhug am 15.05.20 09:33:22
Zitat von Puhug: würde ich hier gerne diskutieren.



Der wohl jüngste Stand wurde vom Unternehmen genannt:

"200 million for the group at the end of 2019, accompanied by about 330 million
in undrawn credit lines. So we believe that we are in a good position and that now
is a good time to make the step to optimize the capital structure."




Je länger ich darüber nachdenke, ist mir nicht schlüssig, warum Drägerwerk
die aktuelle Kapitalerhöhung im Rahmen von ca. 75 Millionen umsetzte?

Die Unternehmensführung ging definitiv von höheren und steigenden Kursen aus,
denn sonst hätte man niemals die Genussscheine im Gesamtumfang gekündigt.

Im ersten Schritt wurde die Serie D gekündigt, für deren Ablösung 310 Millionen €
benötigt werden und fast drei Jahre Zeit zur Verfügung stehen.
Geflankt wurde das Geschehen mit der Angabe, dass man das aus dem cash flow
stemmen könne und notfalls auch freie Kreditlinie zur Verfügung steht.

Mit 530 Millionen € zur Verfügung stehendem Cash plus enormer Steigerung der
Bestellungen ist das nachvollziehbar.

Danach dann die für mich unschlüssigen Ereignisse:

Kündigung der Serien A+K mit der Notwendigkeit, zusätzliche 160 Millionen €
bis zum Jahreswechsel 2020/2021 aufzubringen.

Da ist es doch ungeschickt, eine Kapitalerhöhung zu machen, wenn man "nur" 160
Millionen € benötigt und danach noch zwei Jahre Zeit hat.

Es mag ja sein, dass für die Ablösung der Serie D und den damit verbundenen 310
Millionen € Aufwand, ergänzendes Kapital benötigt wird. Aber ein kaufmännisch
denkendes Unternehmen würde doch eher die Kapitalbeschaffung in das Zeitfenster
des Höhepunktes aus Auftrags- und Ertragsspitze legen.

Für mich selbst hatte ich das zunächst als Gefälligkeit in Richtung der Geschäftspartner
abgehakt, aber tendiere immer mehr zur Annahme, dass derartige Gefälligkeiten fehl
am Platz sind, weil eine Kreditbeschaffung für solvente Unternehmen derzeit sehr
einfach und günstig zu bekommen ist und der Rahmen bei Drägerwerk eh schon vereinbart
ist (die o.g. 330 Millionen €).

@ Friseuse als unsere optimistischste Mitstreiterin. Wie bekommst du das in Einklang?
@ all, wer macht sich welchen Reim?


Wir sehen sechs Entwicklungen:
-Kündigung der Genussscheine D
-Kommende Kündigung der Genussscheine A und K mit Kündigungsfrist 6 Monate zum Jahresende und Bemessung der Entschädigung auf den zehnfachen Durchschnittskurs der Vorzüge in den drei Monaten vor Bekanntmachung
-Die Kapitalerhöhung
-Den Leerverkauf einer in London abgeschotteten Black Box Truppe
-Ein Unternehmensbild der trotteligen gewinnfreien Wohltätigkeit wird zum Leben erweckt und eine aktuelle Prognose nach hinten geschoben
-Die Aktie konsolidiert ihren ersten Impuls

Das kombiniert sich in meiner Vorstellung in der Perspektive:
-kein Genussschein wird überleben
-die Infopolitik wechselt absehbar von abgehalten auf konstruktiv informativ in den nächsten Wochen
-die Aktie wird normale Bewertungsmuster in einem deutlichen Uptrend finden

In dem Umfeld kann die Aktie durch seltsames Management nicht vermackelt werden, im Gegenteil sieht der Hauptaktionär seine Vorteile genau und handelt entsprechend. Das Unternehmen hat eine blendende Zukunft und die wird nach den sich verziehenden Nebelschwaden aus obiger Irritationsignalsetzung auch allgemein klar erkennbar werden.

Corona ist und bleibt ein Game Change für Dräger
Draegerwerk | 70,20 €
3 Antworten
Avatar
22.05.20 10:06:11
Beitrag Nr. 110 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 63.763.165 von Friseuse am 21.05.20 16:10:01
Zitat von Friseuse: Corona ist und bleibt ein Game Change für Dräger


Sehe ich auch so und werde deshalb auch investiert bleiben.

Die Chancen übersteigen die Risiken deutlich.
Ein Problem ist sicherlich ( meine Meinung ) der sehr geringe Streubesitz, von gerade mal 15% bei 500 Mio MK
Viel ist das nicht, selbst wenn große Player einsteigen wollten, wird das schwer, ohne mit „kleinen“ Beträgen den Kurs zu bewegen – möchten die das ?
Ansonsten halte ich für 2020 / 21 einen Umsatz von 4Mrd. und 10% Rendite für möglich ( aktuell 2,8Mrd Umsatz bei einer schwarzen Null )

Man stelle sich vor, Draeger würde jetzt erst die Börse gehen.
Was wäre eine denkbare MK bei diesem angepeilten Wachstum, Umsatz etc. ?

20Mrd- 40Mrd sollte da doch möglich sein ?

Die aktuelle Bewertung liegt bei 500Mio –
Eine groteske Unterbewertung ?

Weshalb ist das so ?
Technik und Innovationsfähigkeiten sind hervorragend, daran liegt es nicht.
Marktdurchdringung, hervorragend.

Bleiben noch wirtschaftliche Gesichtspunkte, kann sich hier das Blatt durch die aktuelle Lage wenden ?
Wenn ja, platzt der Knoten ?
Draegerwerk | 69,80 €
2 Antworten
Avatar
22.05.20 10:13:24
Beitrag Nr. 111 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 63.768.424 von Mitleser0815 am 22.05.20 10:06:11Du bist im Forum von Vorzugsaktien und hier ist der Streubesitz 100 Prozent.
Draegerwerk | 69,80 €
1 Antwort
Avatar
22.05.20 11:03:13
Beitrag Nr. 112 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 63.768.544 von antoniodeno86 am 22.05.20 10:13:24
Zitat von antoniodeno86: Du bist im Forum von Vorzugsaktien und hier ist der Streubesitz 100 Prozent.


eigentlich nicht, oder?
Draegerwerk | 70,00 €
Avatar
22.05.20 11:30:05
Beitrag Nr. 113 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 63.768.544 von antoniodeno86 am 22.05.20 10:13:24
Zitat von antoniodeno86: Du bist im Forum von Vorzugsaktien und hier ist der Streubesitz 100 Prozent.



Ja, aber ich möchte mich hier über das Unternehmen Drägerwerk austauschen
und musste mich bei der Thread-Eröffnung wohl oder übel für die Stämme oder
Vorzüge entscheiden.


Deshalb fasse ich mal Stämme und Vorzüge monetär zusammen:

8,6 Mio. Vorzüge zu je 70 € - davon Streubesitz von 100 %
10,16 Mio. Stämme zu je 53 € - davon Streubesitz von 28,5 %

==> Marktkapitalisierung = 1140,5 Mio € - davon Streubesitz 755,5 € = 66,2 %


@Mitleser0815, wenn ich deinen Umsatz von 4000 Mio. € ansetze und mit einer
noch realistischen Marktkapitalisierung in doppelter Höhe verbinde, dann betrüge
die erhoffte Marktkapitalisierung 8000 Mio. €.

Teilt man diese nach aktueller Gewichtung auf Stämme und Vorzüge auf, dann
ergibt sich das Folgende:

Anteil der MK aus den Vorzügen = 4223 Mio. € bzw. 491 € je Aktie
Anteil der MK aus den Stämmen = 3777 Mio. € bzw. 372 € je Aktie


Dieses Thema hatten wir ja schon vor wenigen Tagen mit der Ableitung, dass
Kurse bis in den Bereich 300 € in den nächsten Jahren möglich sein können.


Charttechnisches update:

Die untere Begrenzung des Wolfe-Wave Keils wurde inzwischen getestet.
Nach Elliott-Wave gehe ich davon aus, dass der letzten Welle c der Z noch
ein neues Tief fehlt, für das ich ca, 67,50 € favorisiere.

Damit bietet die Aktie von Drägerwerk aktuell ein sehr attraktives Einstiegsniveau,
welches sich auch für den Ausbau bestehender Positionen eignet.
Draegerwerk | 69,20 €
Avatar
22.05.20 13:35:20
Beitrag Nr. 114 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 63.734.827 von Selda31 am 19.05.20 12:34:59
Zitat von Selda31: Unglaublich wie ein Unternehmen bei den Aussichten und in diesen Zeiten so schlecht abschneidet, dass kann nur manipuliert sein oder von Draegerwerk so gewollt
Könnte es daran liegen, daß nun Hinz und Kunz Beatmungsgeräte herstellen (können) und spätestens nach der ersten Coronawelle enormer Angebotsüberschuss besteht?
Draegerwerk | 69,10 €
1 Antwort
Avatar
22.05.20 18:00:53
Beitrag Nr. 115 ()
Das is doch ein Witz. Wer kann denn jetzt auf einmal qualitativ vernünftige Geräte herstellen außer diejenigen, die das schon Lange machen?

Ich stelle mal die vage Vermutung in den Raum, dass die hohe Sterblichkeitsrate beatmeter Personen (vor allem in den USA) nicht ohne Grund so hoch war. Technisch einfachst gebaute Geräte diverser Konzerne aus anderen Branchen sind meiner Ansicht nach nicht mit den High-Tech Geräten der Fachfirmen vergleichbar. Ford und GM sollten mal lieber weiterhin Autos bauen und sich hier raushalten.

Kein Krankenhaus dieser Welt (Entwicklungsländer mal ausgenommen) wird langfristig mit den Hobbymaschinen diverser Autobauer arbeiten wollen.
Draegerwerk | 69,60 €
Avatar
22.05.20 18:09:56
Beitrag Nr. 116 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 63.770.797 von Informierer am 22.05.20 13:35:20
Zitat von Informierer:
Zitat von Selda31: Unglaublich wie ein Unternehmen bei den Aussichten und in diesen Zeiten so schlecht abschneidet, dass kann nur manipuliert sein oder von Draegerwerk so gewollt
Könnte es daran liegen, daß nun Hinz und Kunz Beatmungsgeräte herstellen (können) und spätestens nach der ersten Coronawelle enormer Angebotsüberschuss besteht?


Mit meinen Kommentaren zu kaufmännischen Angelegenheiten mag es nicht immer zum Besten stehen.
Was die Technik angeht, hier bin ich sattelfest.

Es liegt nicht daran, dass Hinz und Kunz Beatmungsgeräte herstellt, sondern dass wohl sehr viele Marktteilnehmer der Meinung sind, Hinz und Kunz könne das.
Patienten schonende, individuell auf den Patienten einstellbare Dauerbeatmungsgeräte verhalten sich zu diesen „Hinz und Kunz Modellen“ wie z.B. eine hochmoderne Brennwertheizung zu einem Lagerfeuer.

Moderne Dauerbeatmungsgeräte wie EVITA V600 oder V800 sind ausgeklügelte high tech Geräte, entstanden in Jahrelanger Entwicklung und in Zusammenarbeit mit renommierter Kliniken.
Beatmung ist nicht –Luft in einen Patienten pumpen – das kann jeder.
Es ist eine Therapieform welche individuell auf den Patienten abgestimmt, eine schnelle Genesung / Überleben / Leben ohne Behinderung, nach Langzeitbeatmung ermöglicht, bzw. sicherstellt.

Weiter geht es mit der geforderten Zuverlässigkeit solcher Geräte, Wartungsfreundlichkeit z.B. Sterilisation nach Gebrauch und Bedienerführung der recht komplexen Beatmungsformen und Möglichkeiten.

Es ist wohl dem nicht Vertraut sein mit der Thematik geschuldet, wenn manche Branchen fremden Hersteller meinen auch Sie können Beatmungsgeräte bauen.
Evtl. auch Größenwahn ( der mit dem Höhlenrettungsboot – wo es am meisten weh tut ) 

Der Einsatz solcher Beatmungsgeräte ( Modell Hinz Kunz ) hat den gleichen Charme wie Trumps Vorschlag, Desinfektionsmittel i.V. zu verabreichen.


Grüße
Draegerwerk | 69,60 €
Avatar
24.05.20 12:27:42
Beitrag Nr. 117 ()
The whole World is watching you noch nicht









Einfaches Einfügen von wallstreet:online Charts: So funktionierts.


Bessere Kurse gabs schon früher zu geringeren Umsätzen und ohne Corona, von daher bietet sich ein Vervielfältigungspotential für Kurse bei einem Nachverständnis der fundamentalen Situation. Dräger sitzt faktisch auf der Goldader der Coronazeit, nur pusht sie nach andressierter Leidenszeit kein Mensch.

Passend geht Volumen mit Trend in einem aus Angst (vor was? ) in einem fallenden Hungerkeil (!) der Konsolidierung









Einfaches Einfügen von wallstreet:online Charts: So funktionierts.


Die nächste Bewegung wird impulsiv in Kursänderung und Aktienumsätzen, sehr schnell und heftig nach der "brat mir nen Storch"-Verleidebewegung.

Der Knackpunkt für Sicherheit ist Corona, selbst bei einem sofortigen Ende bleibt eine grundlegend veränderte Sicht auf Infektionsrisiken und eine strategische Risikenvorsorge für nachhaltige Nachfrage mit Wirkung auf Umsatz und Marge gleichzeitig.

Das Zeitfenster für laufend neue Höchstkurse ist zwischen August 2020 und November 2021, vorher ist das noch Kampf und noch kein Flow wie im Flug
Draegerwerk | 69,40 €
1 Antwort
Avatar
24.05.20 19:36:28
Beitrag Nr. 118 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 63.784.099 von Friseuse am 24.05.20 12:27:42
Top
Top-Analyse - Danke!

Alles was man unter 70 EUR eingesammelt bekommt wird sich lohnen im genannten Zeithorizont!
Draegerwerk | 69,40 €
Avatar
24.05.20 19:42:00
Beitrag Nr. 119 ()
Draegerwerk | 69,40 €
1 Antwort
Avatar
25.05.20 18:00:41
Beitrag Nr. 120 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 63.786.800 von BrokerPK am 24.05.20 19:42:00
Entwicklung Drägerwerk
Ich denke immer noch, dass es bei Dräger erst zu besseren Kursen für die Kleinanlager kommen wird, wenn SD und mit ihm das gesamte in meinen Augen Versagermanagement weg sind. Ich weiß nicht wie es bei Dräger wirklich ist, aber dass SD nur Ja Sager und keine Querdenker um sich hat zeigt die Kursentwicklung. Es ist wie im öffentlichen Dienst und der Politik.
Die Artikel von Dräger sind alle top, das Management dafür flop. Im übrigen hat Jeffires in einem aktuellen Bericht die zu erwartenden Profiteure und damit Gewinner der Corona Krise aufgeführt:
Thermo Fisher Scientific, Danaher Corp., Bio-Rad Laboratoires Inc., Hologic Inc., DexCom Inc., Teladoc Health Inc., Cerner Corp., Centene Corp., LHC Group Inc., Encompass Health Corp, Amedisys Inc. und Perrigo PLC.
Wer nach Dräger sucht wird da nichts finden. Vielleicht wird Dräger kein Profiteur sein und SD dachte nur, dass es so sein wird um dann noch die Genussscheine los zu werden. Leider habe ich auch VZ gekauft und im Depot, nachkaufen werde ich aber nicht, lasse mich mal überraschen.
Draegerwerk | 71,20 €
Avatar
26.05.20 14:10:13
Beitrag Nr. 121 ()
Immer mehr Länder wollen auf eine weitere Corona-Welle vorbereitet sein und die Produktion von Schutzausrüstung und Beatmungsgeräten ausbauen. Da ist sicher noch Potential für Draeger vorhanden.

Pressemeldung Bayerische Staatsregierung vom 26.5.2020:

2. Errichtung eines strategischen Grundstocks an Persönlicher Schutzausrüstung und medizinischen Geräten beschlossen / Staatregierung sichert Handlungsfähigkeit bei zweiter Corona-Welle

Die ausreichende Verfügbarkeit von Persönlicher Schutzausrüstung und medizinischen Geräten ist entscheidend für die Bewältigung der Corona-Epidemie. Der Ministerrat hat daher in seiner heutigen Sitzung beschlossen, die Beschaffung von Persönlicher Schutzausrüstung und medizinischen Geräten zur Errichtung eines strategischen Grundstocks fortzusetzen. Damit ist der Materialbedarf bis zu sechs Monate bei starkem Pandemiegeschehen gesichert.

Der Grundstock wird insbesondere Infektionsschutzhandschuhe, Kittel, Schutzanzüge, OP-Masken, FFP2- und FFP3-Masken sowie Schutzbrillen umfassen. Gesundheits-, Wirtschafts- und Innenministerium legen zeitnah entsprechende Details für die Errichtung und Verwaltung des dauerhaften strategischen Grundstocks vor. Das beinhaltet auch ein bedarfsgerechtes und flexibles staatliches Beschaffungswesen. Ein besonderer Blick liegt auf dem weiteren Ausbau der inländischen Produktion an persönlicher Schutzausrüstung und Beatmungsgeräten, um Lieferengpässe zu vermeiden.
Draegerwerk | 72,00 €
Avatar
27.05.20 11:09:23
Beitrag Nr. 122 ()
Charttechnisches Update zu den Vorzügen
Die Wolfe-Wave muss man nun langsam aber sicher abhaken, weil die
Zeitachse nicht mehr passt.

Das Tief 68,20 € vom Freitag kann durchaus nach Elliott "der" Wendepunkt sein,
weil der Lauf von dort auf 72,20 € sich impulsiv zählen lässt.
Dazu muss allerdings bis ca. nächsten Montag mindestens 76 € erreicht werden.

Ansonsten kann sich der Wendepunkt bei den Unterstützungsmarken von
ca. 67 , 60 und 53 € ausbilden.

Da sich Drägerwerk zuletzt tatsächlich antizyklisch verhält, bin ich gespannt, ob
der DAX noch 119xx bis ca. 12000 erreicht. Von dort (oder auch ab sofort) erwarte
ich eine sehr deutliche Abgabe von mindestens 3000 Punkten. Verrückte Welt, aber
vielleicht startet Drägerwerk dann richtig durch.


Der Shortseller Sandbar hatte zum Wochenwechsel eine Shortquote von 1,21 % der
Stämme gemeldet. Sandbar hatte sich Ende April auch bei Lufthansa mit Leerverkäufen
positioniert und wäre da deutlich unter Wasser, wenn sie diese Position noch im Bestand
haben. Leider sind Glattstellungen von Leerverkäufen nicht meldepflichtig. Das finde ich
inkonsequent und ist mir nicht nachvollziehbar.
Draegerwerk | 69,10 €
1 Antwort
Avatar
27.05.20 13:45:10
Beitrag Nr. 123 ()
Was ist hier los??
Draegerwerk | 67,50 €
1 Antwort
Avatar
27.05.20 14:41:16
Beitrag Nr. 124 ()
Boerse ist manchmal irrational und nicht zu verstehen, Lemminge sehen nur den kurzfristigen Zock und nicht das langfristige
Draegerwerk | 67,60 €