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Wie die Weiterbildung Journalismus verändert

Bei einem Seminar für einen Autor muss nicht zwangsweise auch das Thema der Weiterbildung Journalismus sein. Die Schulung von Sozialkompetenz und Wirtschaftlichkeit ist mindestens genau so effektiv.

Durch die weltweite Wirtschaftskrise hat sich die Situation der Journalisten, wie die Situation der Arbeitnehmer in allen anderen Bereichen auch, drastisch verschärft. Festanstellungen sind ohnehin schon seit langem eine Seltenheit - doch jetzt müssen die Zeitungshäuser wegen des Verringerten Werbeaufkommens noch intensiver sparen. Um bei dem harten Kampf auf dem Journalisten-Arbeitsmarkt jetzt nicht ein für alle Mal den Kürzeren zu ziehen, gibt es eine einfache Möglichkeit: Weiterbildung. Journalismus macht bei der Regel, dass zusätzliche Kompetenzen die Chancen erhöhen keine Ausnahme.

Wenn man nicht als freier Autor arbeitet, sonder eine Festanstellung geniest, ist es sehr wahrscheinlich, dass der Personalchef beschließt, ein paar der Journalisten auf eine Fortbildung zu schicken. Das hilft die, durch Kurzarbeit frei gewordene, Zeit zu überbrücken und erhöht ferner die Effizienz im Betrieb.

Dabei muss nicht zwangsläufig auch das Thema der Weiterbildung Journalismus sein. Meist handelt es sich um Seminare, die die Sozialkompetenz erhöhen und zum Beispiel Teamwork schulen. Das verbessert das Arbeitsklima und damit die Leistung der Teilnehmer dauerhaft. Auch Weiterbildungen in technischen und wirtschaftlichen Bereichen wirken sich positiv aus, weil die Arbeitnehmer lernen, wirtschaftlich zu handeln und Dinge, deren Aufwand höher ist, als der Nutzen, einfach sein zu lassen. Technisches Wissen kann einem Journalisten obendrein nie schaden. Besonders interessant dürften Weiterbildungen im Bereich der erneuerbaren Energien sein, da dies voraussichtlich eine Schlüsseltechnologie des 21. Jahrhunderts wird.

Doch auch die Kosten für den Arbeitgeber sind immens - er muss eine Vertretung, die Reisekosten, den Lohn des Weiterzubildenden, das Ausbildungsentgelt und natürlich auch die Verpflegung des Arbeitnehmers vor Ort bezahlen. Insbesondere, wenn ganze Teams zusammen fortgebildet werden müssen, kann das zu einer echten Belastung für den Betrieb werden. In manchen Fällen hilft auch der Staat - insbesondere, wenn es darum geht, die frei werdenden Zeiten der Kurzarbeit zu überbrücken.

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