Wer einen Sparplan hat, muss auf einen Fonds nicht verzichten - so geht's!

Mittels eines Sparplans können auch kleine Anleger ein Vermögen ansparen. Jedoch sollten im Vorfeld einige Dinge beachtet werden, damit der Sparplan Erfolg hat und die geplante Summe erreicht wird.

Ein Sparplan dient der schrittweisen Ansparung von Vermögen. Dies ist oft die einzige Möglichkeit für viele Verbraucher, ein Polster für den Lebensabend anzulegen. Es gibt viele verschiedene Varianten, in denen man mittels eines Sparplans investieren kann. So kann man ein Tagesgeldkonto oder Sparbuch nutzen. Allerdings bekommt man hierbei in der Regel nur 1,5% Zinsen im Jahr gutgeschrieben. Gerade wenn man nur kleine Raten erübrigen kann, ist das Ansparen auf diesem Weg sehr mühsam. Andere Investitionen verlangen hingegen eine höhere Rate von über 100 Euro im Monat. Dies ist für viele Anleger jedoch zu hoch. Dennoch muss man bei jeder Form der Geldanlage davon ausgehen, dass es eine lange Zeit braucht, um eine gewisse Summe an Kapital zu erwirtschaften. Deshalb sollte man mit seinem Sparplan auch frühstmöglich beginnen. Ein weiteres Augenmerk sollte man auf das jeweilige Sparziel richten. Hier muss man sich Gedanken machen, in welcher Zeit welche Summe gespart werden kann. Ein Anleger, der monatlich 25 Euro spart, erreicht nach einer Laufzeit von 10 Jahren lediglich 3.000 Euro als angespartes Kapital. Dieses kann nur mit einer höheren Rendite vergrößert werden. Beim Tagesgeldkonto wären das am Ende der 10 Jahre bei einem Zinssatz von 2,3% jährlich insgesamt 3.690 Euro. Dies gilt im Jahr 2011 für die Bank of Scotland.

Eine interessante Anlageform für den Sparplan ist die Investition in Fonds. Diese erwirtschaften bei niedrigem Risiko eine Rendite von bis zu 6%. Dadurch hat man nach einer Laufzeit von 10 Jahren und einer monatlichen Rate von 25 Euro einen Gesamtbetrag von 4.191,49 Euro. Bei einer längeren Laufzeit erhöht sich auch hier der Gewinn sehr schnell. So kann man bei gleichbleibender Rendite nach 20 Jahren schon 11.697,82 Euro erwirtschaftet haben, wobei man nur 6.000 Euro eingezahlt hat. Dies sind selbstverständlich ideelle Rechenbeispiele. In Wirklichkeit schwanken Renditen und die Gewinne sind meist niedriger. Diese Beispiele zeigen aber deutlich, welchen Unterschied es zwischen dem Tagesgelkonto und einem Investmentfonds gibt.

Die besten Konditionen erhält man über Fondsvermittlungsagenturen. Zu denen zählt u.a. die Fondsvermittlung24. Diese bietet den Fondssparplan für einen Mindestbeitrag von 25 Euro monatlich an. In der Regel entfallen sowohl die Depotgebühren als auch die Ausgabeaufschläge. Hier kann man unter 6.300 Fonds auswählen. Dies ist besonders für Kleinanleger von großer Bedeutung. Die Vermittlungsagentur arbeitet mit verschiedenen Depotbanken zusammen und hilft bei der Auswahl der passenden Fonds. So bietet die Frankfurter Fondsbank und comdirekt einen Sparplan ab 25 Euro monatlich an. Die Augsburger Aktienbank und ebase fordern hingegen mindestens 50 Euro im Monat. Bei den zugänglichen Fonds schneidet die Frankfurter Fondsbank mit 6.200 Fonds am besten ab. Hingegen werden von allen 100% Rabatt auf den Ausgabeaufschlag gewährt. Auch in anderen Punkten ähneln sie sich sehr. (Stand 2011) Beim Abschluss eines Sparplans muss man den Vertrag genau lesen, da es Unterschiede im Hinblick auf die Sicherheiten gibt. Es ist immer von Vorteil, wenn man einen Teil des angesparten Kapitals als sichere Ausschüttung festschreiben lässt. Es kommt immer wieder vor, dass bei diesen Investitionen Verluste erwirtschaftet werden. Dies ist zwar selten, jedoch möglich.