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Rentenversicherungspflicht - wer davon betroffen ist

Für bestimmte Berufsgruppen gibt es eine Pflicht, monatlich Beiträge in die Rentenversicherung einzuzahlen. Andere Berufsstände unterliegen nicht dieser Versicherungspflicht, können sich aber freiwillig versichern.

Die Rentenversicherung ist eine Altersvorsorge und gehört zu den Pflichtversicherungen. Es gibt unter bestimmten Voraussetzungen keine Versicherungspflicht. Aber die meisten Arbeiter und Angestellten sind versicherungspflichtig. Sie müssen jeden Monat einen bestimmten Prozentsatz ihres Gehaltes an die Rentenkasse bezahlen, um im Ruhestand eine Altersrente zu erhalten. Jedoch ist es so, dass die heutigen Beiträge für die derzeitigen Rentner benutzt werden. Mit anderen Worten, die aktuellen Beitragszahler kommen für die Rentner auf.

Zu den Versicherungspflichtigen gehören zusätzlich auch alle Auszubildenden sowie alle Wehr- und Zivildienstleistenden. Der Betrag wird monatlich vom Arbeitgeber an die jeweilige Krankenkasse überwiesen. Diese gibt die entsprechenden Gelder an die Rentenkasse weiter. Der Pflichtteil wird zu gleichen Teilen vom Arbeitnehmer und Arbeitgeber bezahlt. Bestimmte Gruppen der Selbstständigen sind ebenfalls rentenversicherungspflichtig. Zu denen gehören z. B. selbstständige Lehrer, Landwirte, Künstler und Publizisten sowie Handwerker. Diese Gruppe von Versicherten zahlt in der Regel den gesamten Beitrag allein. Der jeweilige Beitrag ist oft vom Einkommen abhängig.