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Was ist bei einer Altbausanierung zu berücksichtigen?

Wer an seinem alten Haus über eine Altbausanierung nachdenkt, der denkt auch zwangsläufig an die Kosten die auf ihn zukommen. Da es aber auch staatliche Förderungen gibt, kann sich eine Altbausanierung wirklich lohnen.

Wann sollte man über eine Altbausanierung nachdenken? Das ganze Haus sollte sorgsam gesichtet werden. Liegen Undichtigkeiten vor? Dringt Feuchtigkeit ein oder ist sogar schon Schimmel zu sehen? Bröckelt der Putz oder trennt er sich gar vom Mauerwerk? Ist das Fundament noch stabil oder zeigen sich Risse im Mauerwerk? Auch die Dachkonstruktion, die Treppen und die Fußböden sollte man sich genauer ansehen. Dies kann von einem fachkundigen Bautischler erfolgen. Auch sollten sich Türen und Fenster genauer angesehen werden, um zu sehen, ob es reicht sie zu reparieren oder ob sie ganz ausgetauscht werden müssen. Wenn Fundamente marode sind, können diese durch Stuhlfundamente gesichert werden.

Wenn man den Entschluss gefasst hat, eine Altbausanierung durchzuführen, dann sollte man auch darüber nachdenken ob man die baulichen Maßnahmen zur Energieeinsparung nutzt. Bei den nicht unerheblichen Energiekostensteigerungen der letzten Monate ist der Gedanke ja nicht unwichtig. Es gibt mehrere Möglichkeiten, den Energiebedarf des Hauses zu senken. Gute Maßnahmen wären zum Beispiel eine gute Dämmung es Daches und der Wände, zur Heizungsunterstützung eine Solaranlage oder den Einsatz mehrerer Heiztechniken. Auch sollte berücksichtigt werden, dass eine Solaranlage staatlich bezuschusst wird. Um eine erste Verbesserung der Wohnsituation herzustellen, können schon mal folgende Maßnahmen getroffen werden: Neue Fenster, neue Bodenbeläge, eine Innenraumrenovierung und eine Erneuerung der Heizung. Wer es mag, kann natürlich auch eine Fußbodenheizung einbauen.

Bei solchen Umfängen kommt bald die Frage, wie man das alles finanzieren soll. Nun, es gibt Fördergelder von Bund, Ländern und Kommunen. Und sollte man das sanierte Haus verkaufen wollen, auch hier fördert der Bund den Käufer Ihres Hauses. Sie fragen sich sicher, wann es von wem welche Förderungen gibt. Die des Bundes sind die wichtigsten Förderprogramme. Sie werden getragen von der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) und dem Bafa (Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle).

Die KfW fördert Maßnahmen, die das Haus energieeffizienter machen. Das wären zum Beispiel Wärmedämmung, neue Heizung, neue Fenster und Außentüren und Lüftungsanlagen. Das Bafa fördert den Einbau von regenerativen Energien, die zur Wärmeerzeugung bestimmt sind. Da wären zum Beispiel Wärmepumpen, Holzheizungen und Solaranlagen.