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NEL ASA - Elektrolyse-Spezialist aus Norwegen - 500 Beiträge pro Seite (Seite 3)



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Antwort auf Beitrag Nr.: 58.098.151 von kaktus7 am 29.06.18 13:16:58
Zitat von kaktus7: Aber wenn alles gut geht, wird allein dieser Auftrag für eine Verdoppelung vom jetzigen Niveau sorgen.


Wie gesagt, es ist kein fester Auftrag und vor 2020 (eher 2021) werden wir auch nicht wissen, ob es jemals einer wird.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 58.098.151 von kaktus7 am 29.06.18 13:16:58
Zitat von kaktus7: Deswegen steigt der Kurs auch nur so wenig

Aber wenn alles gut geht, wird allein dieser Auftrag für eine Verdoppelung vom jetzigen Niveau sorgen.



Steigt? :confused: Ja wo steigt er denn? :confused:

Im Moment sehe ich ihn nur fallen - um ~ -8%

Die halbe Wegstrecke zurück nach Süden hat der Kurs bereits zurückgelegt.
Nochmal so ein Stück, dann ist der Kurs wieder auf altem Niveau. :lick: :laugh:
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.098.307 von Circle_Jerk am 29.06.18 13:32:21
Zitat von Circle_Jerk:
Zitat von kaktus7: Aber wenn alles gut geht, wird allein dieser Auftrag für eine Verdoppelung vom jetzigen Niveau sorgen.


Wie gesagt, es ist kein fester Auftrag und vor 2020 (eher 2021) werden wir auch nicht wissen, ob es jemals einer wird.


"Kein fester Auftrag" kannst du das bitte näher erleutern?
Haben die anderen und ich was überlesen oder falsch verstanden?
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Antwort auf Beitrag Nr.: 58.101.544 von Natt am 29.06.18 18:53:32
Zitat von Natt:
Zitat von Circle_Jerk: ...

Wie gesagt, es ist kein fester Auftrag und vor 2020 (eher 2021) werden wir auch nicht wissen, ob es jemals einer wird.


"Kein fester Auftrag" kannst du das bitte näher erleutern?
Haben die anderen und ich was überlesen oder falsch verstanden?


Habe ich doch oben schon erläutert, aber gerne nochmal:

Nikola hat aktuell nicht mal einen Prototypen auf die Straße gebracht. Sie brauchen aber ein paar Dutzend Testfahrzeuge für Anheuser-Busch, dafür werden auch die beiden Demo-Tankstellen von NEL benötigt.

Bisher weiß also niemand ob Nikola überhaupt ein benutzbares, geschweige denn ein im Alltagstest dauerhaft funktionierendes Fahrzeug zusammengebastelt bekommt - zumal es seitens Anheuser-Busch auch noch konkrete Zeitvorgaben gibt.

Daher behält man sich logischerweise bei Anheuser-Busch vor, die Order jederzeit zu verändern oder sogar komplett zu stornieren.

Zusätzlich muss Nikola dann noch mal eben ein paar Milliarden Dollar für den Aufbau seiner Serienfertigung auftreiben.


Für NEL hängt alles daran, dass Nikola seinen großen Worten nun auch innerhalb eines vorgegebenen Zeitrahmens Taten folgen lässt und die Testfahrzeuge pünktlich konstruiert werden und danach auch den Testbetrieb ohne jede Einschränkung erfolgreich absolvieren. Größere Verzögerungen (die in Anbetracht der völlig neuen Technologie und den Erfahrungen mit Tesla quasi als gegeben anzusehen sind) können das gesamte Projekt jederzeit in die Knie zwingen und das notwendige Mega-Fundraising unmöglich machen.

Wenn also Verzögerungen oder Versagen im Testbetrieb einen Rückzug von Anheuser-Busch auslösen sollten, dann ist das ganze Nikola-Projekt im Prinzip tot, weil Ihnen niemand die benötigten Milliarden für die Serienfertigung zur Verfügung stellen wird.

Das ist also Alles-oder-Nichts jetzt: Entweder Nikola bekommt es hin oder die ganze Sache ist im Eimer.

Tatsächlich belaufen sich die echten Aufträge aus diesem Projekt auf bisher nur $10.5 Millionen ($9 Millionen für die beiden Demo-Tankstellen und $1,5 Millionen "pre-engineering work"). Den Rest gibt es nur bei erfolgreichem Testbetrieb.

Wie so eine Sachen enden kann, hat NEL ja gerade in Frankreich erlebt und nach jetzigem Stand erwarte ich bei Nikola ungefähr das gleiche Ergebnis am Ende.

Aber wer weiss - seit Tesla erscheint alles möglich und ohne Tesla wäre Nikola gar nicht machbar.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 58.102.507 von Circle_Jerk am 29.06.18 20:24:11Circle Jerk, Sie haben in der Sache völlig Recht, das war den meisten und ist nun hoffentlich auch dem Letzten klar.
Für mich geht es aber nicht darum. Mein Lieblingspruch, nachdem ich mein professionelles leben bis dato doch recht erfolgreich orientiert habe ist :

Alle haben immer gesagt, dass es nicht geht.

Bis einer kam, der das nicht wusste.......und der hats einfach gemacht.

wenn man das also nun überträgt, dann bin ich überzeugt davon, dass wir energetisch umdenken müssen, überzeugt davon dass diese Technologie zukunftsträchtig sein wird, und wenns der zweite Versuch nicht ist, dann wird's halt der dritte.

Ich sehe hier keinerlei Fehlverhalten oder Verdunklung seitens NEL. Es bleibt wies immer war an der Börse. Es kann klappen....oder halt nicht. Ein bisschen Ideologie und Mut gehört dazu.

Mal ganz im ernst : gibt es ein Unternehmen, dass so ein Mega Ehrgeiziges Projekt wie dieses ohne KE und völlig Risikolos stemmen könnte ?? come on, das glauben Sie doch selber nicht. Natürlich kann das schief gehen. geschenkt.
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.102.507 von Circle_Jerk am 29.06.18 20:24:11Hallo Circle_Jerk,

deine Ausführungen sind vollkommen richtig, damit stimme ich vollständig überein.
Alle Argumente die du vorbringst sind nachvollziehbar.
Aber ein Vertrag ist ein Vertrag.
Wie unterscheidet man "feste" und demzufolge "Kein fester Auftrag"?
Das Nel an Nikola und Nikola an Anheuser hängt, ist allen hier klar.
Das Verträge platzen können, ist auch klar.
Die Unwägbarkeiten sind hoch, die Chancen sind auch hoch.
Beide Seiten werden bestrebt sein, dass die Vertragsbedingungen eingehalten werden.
Einen unterzeichneten Vertrag als "Kein fester Auftrag" zu proklamieren kann ich nicht nachvollziehen.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 58.103.509 von Natt am 29.06.18 22:54:36
Zitat von Natt: Hallo Circle_Jerk,

deine Ausführungen sind vollkommen richtig, damit stimme ich vollständig überein.
Alle Argumente die du vorbringst sind nachvollziehbar.
Aber ein Vertrag ist ein Vertrag.
Wie unterscheidet man "feste" und demzufolge "Kein fester Auftrag"?
Das Nel an Nikola und Nikola an Anheuser hängt, ist allen hier klar.
Das Verträge platzen können, ist auch klar.
Die Unwägbarkeiten sind hoch, die Chancen sind auch hoch.
Beide Seiten werden bestrebt sein, dass die Vertragsbedingungen eingehalten werden.
Einen unterzeichneten Vertrag als "Kein fester Auftrag" zu proklamieren kann ich nicht nachvollziehen.


Fester Auftrag:

1) Entweder Take Or Pay oder
2) Hohe Stornogebühr und
3) Hohe Anzahlung, ganz besonders in Anbetracht der Tatsache, dass NELs Vorleistung ausschließlich für Nikola erfolgt

Nichts davon kommt zum Tragen, weil Nikola halt das Geld nicht hat.

NEL muss alles selbst zahlen und Nikola holt sich noch die Hälfte des bisherigen Auftragsvolumens als Kapitalerhöhung zurück. Grandios.

Das ist vom Konstrukt her identisch mit dem gescheiterten Frankreich-Auftrag, bloß dass NEL dafür nicht mit zig Millionen in Vorleistung gehen musste.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 58.104.307 von Circle_Jerk am 30.06.18 08:05:01
Das ist Börse - und so ists mit Waserstoff an der Börse
:rolleyes::rolleyes::p:rolleyes::rolleyes:

Ich kann sowohl die Argumente von CJ als auch die von tschoki nachvollziehen.
Das ist eben Börse - an der wird bekanntlich Zukunft gehandelt.
Es kann klappen oder auch nicht. Das ist das Reizvolle und Spannende.

Aber es geht hier auch um mein Geld.
Bin schon eine Weile bei Wasserstoff- und Fcell-Aktien dabei und habe schon viele UPs und DOWNs erlebt.
Dabei habe ich gelernt, man muß schnell sein, denn es geht oft sehr schnell und unvermutet rauf - und ebenso schnell wieder runter.

Und deswegen hab ich auf dem Gipfel des Kurses verkauft. Gestern gings schon wieder ein Stück südwärts.
Und nun bin ich gespannt, wie weit es noch runter geht. Sollte ich das Glück haben, den Tiefpunkt zu erwischen, steig ich wieder ein. Denn ich bin genauso überzeugt von der Notwendigkeit einer Energiewende, wie tschoki.
Aber ich will auch Geld verdienen wie CJ und bin nicht aus purem Idealismus hier. :):D
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.104.307 von Circle_Jerk am 30.06.18 08:05:01Das mit dem Nikola Vertrag sehe ich genauso.

Aber ich glaube nicht das Nel die Kohle in den Sand setzt, es werden sicher weitere Aufträge in ähnlichem Umfang kommen.
Onlineriesen wie Alibaba oder Amazon planen eigene Logistik aufzubauen und das sicher nicht mit Dieselfahrzeugen. Amazon ist ja auch schon groß bei Plug Power dabei.

Die Zukunft wird sicher den Brennstoffzellen und H2 gehören, insofern wird Nel den Ausbau der Kapazitäten auf jeden Fall benötigen.

Und Risiko ist nun mal dazu da um es einzugehen!;)
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Tesla knickt ein ,legen ihren Truck klammheimlich in die Rundablage,meiner Meinung nach scheuen Murks und Co die 2 Milliarden Dollar Klage ,damit großer Etappensieg für Nikola:kiss:

Kunden wie die Deutsche Post werden sich nun jemand anderes suchen müssen wo sie vorbestellen können, sehr wahrscheinlich noch mehr Aufträge für Nikola:kiss: und Nel:kiss:

https://seekingalpha.com/article/4172159-tesla-semi-dead
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.090.954 von gl_77 am 28.06.18 18:34:21
Zitat von gl_77:
Zitat von Circle_Jerk: ...

Genau, eine weitere Kapitalerhöhung steht unmittelbar bevor - das Unternehmen hat ja schon mehrmals diesbezüglich gewarnt.


Hmm. Ich würde diesen Short aber nicht lange halten ;)


Friendly Reminder ;)

Deine Bedenken bzgl. Nikola sind sicherlich berechtigt, jedoch hat das Ganze natürlich auch einen Vorteil. Die Kapitalerhöhung wird auch dazu genutzt die Produktionsstätte Notodden auszubauen. So können die Kapazitäten erhöht werden und es kann kostengünstiger produziert werden. "Zwei Fliegen mit einer Klappe ..."

Gestern ein Auftrag, http://nelhydrogen.com/news/receives-purchase-order-for-two-…

Heute ein Auftrag, http://nelhydrogen.com/news/receives-purchase-order-for-two-…

Das könnte jetzt hier fleißig so weiter gehen ...

time to cover? ;)
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jetzt steuern wir erstmal die 40 cent an,morgen im ,,Aktionär'' Kursziel 50 cent
StreetScooter-Variante mit Brennstoffzelle geplant:

https://www.finanzen.net/nachricht/aktien/post-findet-grossk…

Zitat: "Die Tochter des Energiekonzerns Innogy, Westnetz, wolle bis 2020 rund 300 der Transporter erwerben, teilten die Unternehmen am Freitag mit. Die 300 StreetScooter würden im Zuge einer Entwicklungspartnerschaft nach den speziellen Anforderungen des Netzbetreibers modifiziert und produziert. Dazu zähle etwa eine Höchstgeschwindigkeit von 120 Stundenkilometern. Zusätzlich ist auch der Einsatz von Brennstoffzellen und Wasserstoff vorgesehen, um die Reichweite der Fahrzeuge zu erhöhen."
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.105.882 von ise2 am 30.06.18 14:26:14
Zitat von ise2: Das mit dem Nikola Vertrag sehe ich genauso.

Aber ich glaube nicht das Nel die Kohle in den Sand setzt, es werden sicher weitere Aufträge in ähnlichem Umfang kommen.
Onlineriesen wie Alibaba oder Amazon planen eigene Logistik aufzubauen und das sicher nicht mit Dieselfahrzeugen. Amazon ist ja auch schon groß bei Plug Power dabei.

Die Zukunft wird sicher den Brennstoffzellen und H2 gehören, insofern wird Nel den Ausbau der Kapazitäten auf jeden Fall benötigen.

Und Risiko ist nun mal dazu da um es einzugehen!;)


Plug Power / Amazon:

Amazon hat schlichtweg einen Mörderdeal an Land gezogen - Plug Power war quasi pleite zum Zeitpunkt der Vertragsunterzeichnung. Bei dem gesamten Warrant-Konstrukt handelt es sich im Prinzip nicht um eine strategische Beteiligung, sondern lediglich um eine volumenabhängige Rabattstruktur inkl. einer gigantischen Abschlußprovision (zu Gunsten Amazons natürlich). Letztendlich hat Plug Power sich diesen Großkunden gekauft. Schlimmer noch: Plug Power hat im letzten Jahr das Amazon Roll-Out total vermurkst und dadurch sämtliche Prognosen weit verfehlt.

Zudem musste Plug Power noch einmal die gleiche, gigantische Anzahl an Warrants an Wal-Mart ausgeben, nur um endlich die elenden Leasing-Deals mit diesem Kunden zu erträglichen Konditionen refinanzieren zu können.

In Europa werden Wasserstoff-betriebene Stapler es sehr schwer haben, da sich der Einsatz nur bei sehr großen, rund um die Uhr laufenden Verteilzentren und Fabriken lohnt. Dreischichtarbeit ist in Europa allerdings eine Ausnahme und gigantische Verteilzentren amerikanischen Ausmaßes existieren hier ebenfalls nicht. Zudem sind in Europa Lithium-Ionen angetriebene Flurförderzeuge auf dem Vormarsch. Kaum eine Nische also für Wasserstoff-Stapler...
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.141.154 von gl_77 am 05.07.18 08:32:33
Zitat von gl_77:
Zitat von gl_77: ...

Hmm. Ich würde diesen Short aber nicht lange halten ;)


Friendly Reminder ;)

Deine Bedenken bzgl. Nikola sind sicherlich berechtigt, jedoch hat das Ganze natürlich auch einen Vorteil. Die Kapitalerhöhung wird auch dazu genutzt die Produktionsstätte Notodden auszubauen. So können die Kapazitäten erhöht werden und es kann kostengünstiger produziert werden. "Zwei Fliegen mit einer Klappe ..."

Gestern ein Auftrag, http://nelhydrogen.com/news/receives-purchase-order-for-two-…

Heute ein Auftrag, http://nelhydrogen.com/news/receives-purchase-order-for-two-…

Das könnte jetzt hier fleißig so weiter gehen ...

time to cover? ;)


Gleich am nächsten Morgen gecovert mit dickem Gewinn, sie kamen ja tatsächlich gleich mit der Kapitalerhöhung an. Noch besser aber war, dass man trotz der in Norwegen nach Börsenschluss veröffentlichten Kapitalerhöhungsnachricht die Aktie hier bis Abends um 10 und am nächsten Morgen zwischen 8 und 9 noch zu fettesten Kursen weiter shorten konnte, obwohl ja klar war, dass die Kapitalerhöhung nur mit großem Abschlag zu platzieren sein würde. Habe selten so eine große Shortposition mit so wenig Nervosität gehalten.
10 000 Tankstellen für China möglich ...ab 2020 startet der neue 5 Jahresplan

https://www.i-magazin.com/china-könnte-vorreiter-bei-der-bre…
2 Antworten?Die Baumansicht ist in diesem Thread nicht möglich.
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.165.856 von urfin am 09.07.18 01:46:52China könnte Vorreiter bei der Brennstoff-Mobilität sein
Beitrag vom 6. Juli 2016
Sven Jösting, seit vielen Jahren aktives Mitglied der »Wasserstoff-Gesellschaft Hamburg, besuchte im Juni die Metal Eco City in der süd-chinesischen Metropole Jieyang. Im Interview zeigt er auf, warum »grüner« Wasserstoff fossile Energieträger wie Kohle, Gas und Öl in Zukunft ersetzen wird. Auch in Jieyang sieht er dafür großes Potential. Umweltschutz steht auf der Agenda des 13. Fünfjahresplans der chinesischen Regierung ganz oben. China stellt im Bereich Forschung und Entwicklung die Weichen, um international bei den Themen saubere Mobilität sowie Einsatz von erneuerbaren Energien in der Energieversorgung aufzuschließen.

Sven Jösting, Experte für Wasserstoff- und Brennstoffzellen-Technologie, besuchte im Juni die Metal Eco City in Jieyang. (Foto: ZhongDe Metal Group GmbH)Welche Rolle spielt die Wasserstoff- und Brennstoffzellen-Technologien?
Jösting: »Grüner« Wasserstoff – gewonnen aus regenerativen Energiequellen wie Wind und Solarenergie – kann perspektivisch eine sehr große Rolle in China spielen. Es geht um vielfältige Einsatzmöglichkeiten – von der Mobilität (Autos, LKW, Schienenfahrzeuge, Fahrräder, Motorräder) bis zu stationären Brennstoffzellensystemen. Via BZ- Kraftwerke kann Strom und Wärme generiert werden, dies mit Wirkungsgraden von über 90 Prozent. Via Power-to-Gas-Systeme kann grüner Wasserstoff mit CO2 (aus z.B. Kohlekraftwerken/Industrieanlagen) verbunden und daraus Methan generiert werden. So lässt sich hoch-effektiv Strom und Wärme produzieren. Vor allem: umweltfreundlich, da der Abfall nur Wasserdampf ist. So werden schädliche Emissionen in saubere Energie umgewandelt – ein effektives Vorgehen gegen starke Luftverschmutzung, das auch manches Kohlekraftwerk überflüssig macht.

Ist Wasser die Kohle der Zukunft? Der französische Autor Jules Verne schrieb dies schon 1870…
Jösting: Klares JA. Denn die Art und Weise wie grüner Wasserstoff generiert werden kann, wird aufgrund immer besserer Elektrolyseur-Technologie effizienter, kostengünstiger und auch sicherer sein. Jules Verne wird Recht bekommen.
Rein theoretisch gedacht: Wäre es nicht geradezu ideal, wenn China längsseits der Seidenstraße in bestimmten Abständen Wasserstofftankstellen – gespeist mit H2 aus der jeweiligen Umgebung – und Stromladestationen einrichten würde. BZ-Busse könnten hier ebenso tanken wie Autos, LKW, Motorräder und sogar Fahrräder. Das chinesische Sprichwort, nachdem Wasser Reichtum bedeutet, bekommt so eine ganz neue Bedeutung.

Sie haben die Metal Eco City in Jieyang vor wenigen Wochen besucht. Welche Möglichkeiten sehen Sie hier für den Einsatz der Wasserstoff- und Brennstoffzellen-Technologie?
Jösting: Die Metal Eco City eignet sich meines Erachtens sehr gut für die Ansiedlung von Brennstoffzellen-Technologie. Die industrielle Struktur in Jieyang gepaart mit Wasser, Sonne und Wind sind gute Voraus-setzungen dafür. Man könnte ein Pilotprojekt aufbauen – zum Beispiel H2-Tankstellen installieren. Ich werde die Verantwortlichen in Jieyang mit der HySolutions GmbH zusammenbringen. Die Gesellschaft gehört der Stadt Hamburg und ist für E-Mobility zuständig. Das habe ich dem Oberbürgermeister der Stadt Jieyang, Chen Dong, bereits vorgeschlagen. Er war sehr interessiert.

In der Provinz Guangdong wird eine Produktion von Brennstoffzellen-Stacks für wasserstoffbetriebene Busse aufgebaut – diese kommen in mehreren chinesischen Städten zum Einsatz. Bei Ihrem Besuch in Jieyang haben Sie Hu Chunhua, den Parteisekretär der Provinz Guangdong, getroffen und sich mit ihm zum Thema Brennstoffzellen ausgetauscht. Welche Erkenntnisse haben Sie mitgenommen?
Jösting: In Guangdong hat sich die kanadische Ballard Power, der technologische Weltmarktführer in Sachen Brennstoffzelle, mit chinesischen Unternehmenspartnern verbunden, die BZ-Systeme für Busse in großer Zahl bauen werden. Herr Hu hat persönlich das Unternehmen am Stammsitz in Vancouver/Kanada Anfang dieses Jahres besucht, was die Bedeutung unterstreicht, die die BZ in China erhält. Und: Es ist ein China weites Programm initiiert worden, an dem sich 48 Städte beteiligen. Jede Stadt wird jeweils 1000 Elektrobusse verschiedener Systeme anschaffen – Brennstoffzelle/H2, aber auch Diesel-Hybrid, rein batteriebetrieben und Gas. Auch der kürzlich verabschiedete Investitionsplan über US $ 770 Mrd für einen 3-Jahreszeitraum geht in diese Richtung. Ballard arbeitet mit den größten Schienenfahrzeugkonzernen Chinas zusammen, um wasserstoffbetriebene Züge und Straßenbahnen auf die Schienen zu bekommen. Stromleitungen entfallen dann!

Der Anteil an erneuerbaren Energien im gesamten Primärenergiemix soll in China bis zum Jahr 2020 auf 15 Prozent steigen. In diesem Aktionsplan sind gleichzeitig 20 Schlüsselbereiche für Energieinnovationen definiert worden. Wasserstoff- und Brenn- stoffzellen-Technologien gehören explizit dazu. Welche Chancen sehen Sie hier für deutsche Unternehmen?
Jösting: Da sehe ich vor allem die Autoindustrie gefordert. Daimler ist dabei, VW in den Startlöchern, wobei dort Audi das Ruder in der Hand hält. Der chinesische Minister für Wissenschaft und Technologie, Dr. Wan Gang, hat als Ingenieur bei Audi gearbeitet. Er sieht die Brennstoffzelle als eine ganz wichtige Lösung in Themenbereichen wie Energie und Mobilität. Er hat dies im April in Berlin anlässlich des »H2-Mobility-Kongress« ausgeführt – ich habe an dem Kongress teilgenommen. Firmen wie Siemens sind Front Runner der Technologie für die Umwandlung von Wasser mittels Elektrolyseuren. Aber auch der Anlagenbau ist technologisch weit vorne. Linde ist Vorreiter für H2-Tankstellen!

Könnte China Vorreiter bei der Brennstoffzellen-Mobilität werden? Wie ist Ihre Vision der Zukunft?
Jösting: Klares JA, denn China geht da bei vielen Projekten schneller und pragmatischer vor. Während in Deutschland bis zum Jahr 2023 geplante 400 H2-Tankstellen installiert sind, könnte China beschließen, 10.000 H2-Tankstellen in fünf Jahren zu etablieren.
Parallel gibt es immer mehr Anwendungsbereiche und Produkte, die mittels H2 angetrieben werden. BZ-Hybrid-KFZ wird es immer mehr geben – beispielsweise Toyota mit dem Mirai. Schiffe werden mittels BZ & H2 an- getrieben – U-Boote schon lange, genannt seien hier deutsche Hersteller wie HDW. Langfristig sehe ich auch Flugzeuge, heute schon Gabelstapler. Die Batterie wird ersetzt durch eine Brennstoffzelle – tanken ist innerhalb von drei Minuten möglich. Ein Hinweis: Japan will es der Welt zeigen. 2020 zur Olympiade in Tokyo will man den BZ-Einsatz im großen Stil vorstellen.

Interview-Quelle: Metal Eco City
H2-Wohnmobil von Daimler & Hymer:

http://www.faz.net/aktuell/technik-motor/motor/concept-sprin…

Aber: "Wann es einen Brennstoffzellen-Sprinter zu kaufen gibt? Mohrdieck lässt das offen. Aber der elektrische Sprinter als Lieferwagen, der kommt schon 2019. Reichweite: maximal 150 Kilometer. Für den Verteilerverkehr soll das aber absolut ausreichend sein."

Die Reichweite des H2-Wohnmobils soll, inklusive Zusatztank in der Fahrradgarage, bei 500 km liegen. Ohne diesen bei 300 km.
Bosch ist überzeugt, ich auch
Auszug aus der Mitarbeiter Zeitschrift BoschZünder vom 17.Juli 2018 :

Bier wird in den USA in Zukunft emissionsfrei ausgeliefert. Der Grund: Anheuser-Busch, eine der größten Brauereien der Welt, hat bis zu 800 wasserstoffbetriebene Lastwagen bei Nikola Motors bestellt. Im Gegensatz zu einem rein elektrisch angetriebenen Lkw, produziert der Nikola One mit Brennstoffzelle sogar eigenen Strom. Deshalb benötigt er eine geringere Batteriekapazität, das spart Gewicht und Laderaum.

Mit an Bord: Hightech von AS! Das kompakte und gewichtsoptimierte Lenksystem Servotwin sorgt mit Power-on-demand Prinzip für geringen Energieverbrauch. Auch die elektrohydraulische Lenkungspumpe EHPS verbraucht bis zu 70 Prozent weniger Energie als eine hydraulische Pumpe. Beide Komponenten sind ideal für den Einsatz in E-Fahrzeugen und werden mit Nikola Lkws in Serie gehen. Zusätzlich ermöglicht die Vernetzung der Servotwin mit Sensoren und Bordelektronik Assistenzfunktionen und automati-siertes Fahren im Lkw.

Der Hersteller gibt eine Reichweite zwischen 800 und 1.900 Kilometern an. Ab 2021 sollen die Trucks die ersten Bierfässer transportieren.

Anmerkung: AS ist der eigenständige Bereich Automotive Steering ; liefert die Servo-Lenkung
Ausserdem liefert Bosch auch noch den Antriebsstrang, die sogenannte E-Achse
:)
Wasserstoffperle Nel: Vollgas auf dem Highway – die Jagd auf Tesla ist eröffnet

http://www.deraktionaer.de/aktie/wasserstoffperle-nel--vollg…
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Antwort auf Beitrag Nr.: 58.269.857 von pickuru am 21.07.18 17:22:53
Zitat von pickuru: Wasserstoffperle Nel: Vollgas auf dem Highway – die Jagd auf Tesla ist eröffnet

http://www.deraktionaer.de/aktie/wasserstoffperle-nel--vollg…


Sehr viel Optimismus.
Gemach - ich möchte erst mal das erste Serienfahrzeug von Nikola sehen und die ersten Fahrberichte lesen. Und so denkt Anheuser Busch sicher auch.

Aber was wäre die Welt - und insbesondere die Börse ohne Optimismus? :confused:
Offensive für Wasserstoff-Tankstellen-Netz
ENERGIE ⋅ Die Schweiz soll bis 2023 ein flächendeckendes Netz von Wasserstoff-Tankstellen erhalten. Sieben Unternehmen, darunter Tankstellenbetreiber und die Grossverteiler Coop und Migros, haben mit diesem Ziel einen Förderverein gegründet
...


https://www.bote.ch/nachrichten/schweiz/offensive-fuer-wasse…

:cool::cool::cool:
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.165.856 von urfin am 09.07.18 01:46:52
China
...
The government has announced plans to put in place 300 hydrogen refueling stations by 2025 and 1,000 by 2030. This hydrogen infrastructure will be able to support about 50,000 fuel cell electric cars by 2025, expanding to one million by 2030. In addition, leading Chinese cities and regions including Wuhan, Rugao, Shanghai, and Guandong have put in place their own ambitious roll-out plans.
...
http://hydrogencouncil.com/hydrogen-council-makes-chinese-de…
Korea setzt sich bis 2022 das Ziel von 310 Wasserstofftankstellen, das ist ja auch nichts neues. Hoffen wir das Nel auch ein paar Aufträge von dort ergattert. Die ersten Busse sollen ja schon in 2019 fahren.
Die Kapzitätsauslastung bei NEL ist dann sicherlich auch ein Punkt.
South Korea to Buy 1,000 Hydrogen-Powered Buses
...
The government is also developing operational standards for moveable charging stations to meet hydrogen demand at low cost.

A further 310 hydrogen fuelling stations are expected...
...
https://fuelcellsworks.com/news/south-korea-to-buy1000-hydro…
1 Antwort?Die Baumansicht ist in diesem Thread nicht möglich.
German company Wystrach GmbH talks about its progress to design, build and demonstrate a low energy hydrogen mobile refueler
...
https://fuelcellsworks.com/news/german-company-wystrach-gmbh…
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.310.630 von 2406 am 26.07.18 16:54:20wurde der Tesla Truck nicht schon zu den Akten gelegt?
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Antwort auf Beitrag Nr.: 58.295.669 von Cemby am 25.07.18 09:39:34Kurios das mit Korea. da wäre es interessant zu wissen inweweit NEL da mitspielt. Die Koreaner hatten sich ja aus dem JV zurück gezogen, NEL hatte das als totale Übernahme publiziert, wie auch immer es gab so gut wie keinerlei hintergrund Info dazu. Wie schon circle Jerk damals anmerkte, es ist nicht immer ein gutes Zeichen, wenn sich der lokale Partner zurück zieht. Möglicherweise hier nun weil er denkt das Geschäft alleine machen zu können ??
Wasserstoff marsch
vom 19.7.2018

Ab Oktober rollt Hyundai den neuen Kompakt-SUV Nexo mit Wasserstoffantrieb auch in der Schweiz an den Start. :eek:

Nexo, der Nachfolger des iX35 Fuel Cell, zeigt laut Hyundai im Bereich der Brennstoffzellen-Elektrofahrzeuge das Autofahren der Zukunft auf: «Mit der fortschrittlichsten Technologie am Markt, den Möglichkeiten des autonomen Fahrens und mit dem stärksten Antriebsaggregat in diesem Segment», heisst es vollmundig aus Fernost. Der Nexo stösst zwar beim Fahren kein Gramm CO2 aus, dürfte aber mit einem Einstandspreis von 84'900 Franken trotz allem ein Exot bleiben.

http://www.20min.ch/motor/news/story/Wasserstoff-marsch-1296…

:D:D:D
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.310.876 von Olf1 am 26.07.18 17:14:33
Zitat von Olf1: wurde der Tesla Truck nicht schon zu den Akten gelegt?


Könnte so sein. Zumindest hat sich Elon M. in einem Tweet dahingehend geäußert, daß dieses Projekt nicht ernsthaft verfolgt wird.
Neue Wege in der Wasserstoffversorgung
:):eek::)

CSIRO Technology Accelerates Hydrogen Vehicle Future
...
https://fuelcellsworks.com/news/csiro-technology-accelerates…
3 Antworten?Die Baumansicht ist in diesem Thread nicht möglich.
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.410.399 von Cemby am 09.08.18 14:22:59
Zitat von Cemby: :):eek::)

CSIRO Technology Accelerates Hydrogen Vehicle Future
...
https://fuelcellsworks.com/news/csiro-technology-accelerates…


Das könnte eine disruptive Technologie werden und die gesamte H2- und FCELL-Welt schneller und weiter nach vorne bringen.

Auf Deutsch:

https://www.businessinsider.de/einer-laengst-vergessenen-alt…
2 Antworten?Die Baumansicht ist in diesem Thread nicht möglich.
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.412.058 von Cemby am 09.08.18 16:55:59Den einzigste Vorteil den ich sehe ist der höhere Siedepunkt von -33°C. Jedoch ist Ammoniak giftig und deutlich schwerer (N mit 14u und H lediglich 1u), womit sich ein deutlicher Gewichtsvorteil fúr reinen H2 ergibt. Bezüglich der Dichte könnte man eher auf Methanol gehen und mittels Reformer Wasserstoff erzeugen. Alternativ, mit schlechteren Wirkungsgrad, eine DMFC verwenden.
1 Antwort?Die Baumansicht ist in diesem Thread nicht möglich.
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.413.603 von mw88 am 09.08.18 19:26:58
Zitat von mw88: Den einzigste Vorteil den ich sehe ist der höhere Siedepunkt von -33°C. Jedoch ist Ammoniak giftig und deutlich schwerer (N mit 14u und H lediglich 1u), womit sich ein deutlicher Gewichtsvorteil fúr reinen H2 ergibt. Bezüglich der Dichte könnte man eher auf Methanol gehen und mittels Reformer Wasserstoff erzeugen. Alternativ, mit schlechteren Wirkungsgrad, eine DMFC verwenden.


> So schwer wie eine Batterie (gleicher Reichweite) wird eine Tankfüllung Ammoniak schon nicht sein.
> Der aufwändige Transport von Wasserstoff zu den H2-Tankstellen entfällt völlig.

Wenn's also funktionieren sollte >> nur Vorteile mit CSIRO-Membran.
Was würde ich jetzt dafür geben

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Antwort auf Beitrag Nr.: 58.419.513 von Olf1 am 10.08.18 13:07:10so ein mist, funtioniert nicht.

ANALYSTEN KURSZIELE ZU NEL ASA
Kursziel
Anzahl Analysten 3
Mittleres Kursziel 5,033 NOK
Niedrigstes Kursziel 4,100 NOK
Höchstes Kursziel 6,000 NOK
Nel ASA (Nel) will announce its second quarter 2018 report on
Thursday 23 August at 07:00 CET and will host an open presentation at 08:00 CET.
Korea investiert 8,83 Mrd. USD in Wasserstoffinvestitione
16.8.2018

8,83 Milliarden US $ in den nächsten 5 Jahren :-) Wie viel kann NEL ASA von diesem stark wachsenden Wasserstoffland Südkorea Verträge abschließen?

Die südkoreanische Regierung stellt fest, dass die "Wasserstoffwirtschaft" ein wichtiger Weg zur Umgestaltung der Energiearmut ist, und plant, die Wasserstoffwirtschaft als neue treibende Kraft durch umfangreiche Investitionen zu fördern. Es wird bis Ende dieses Jahres Wasserstoff für 3 energiebasierte Pläne verwenden und den Wasserstoffwirtschaftsgesetz in das System integrieren.
Neu Daten aus Südkorea, AI (Artificial Intelligence) und Wasserstoffwirtschaft ernannt als drei strategische Investitionen und Pläne $ 8,83 Milliarden (10 Billionen KRW) in den nächsten fünf Jahren zu investieren. Es wird auch im Jahr 2019 auf „8 Leitprojekte“ $ 3090000000 (3,5 Billionen KRW) investiert es auch, dass die südkoreanische Regierung erwartet wird, mehr als $ 17,7 Milliarden (20 Billionen KRW) Budget für Forschung und Entwicklung im Jahr 2019 investieren .
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Die südkoreanische Regierung wird im Jahr 2019 15 Projekte für die Haushalte des Ministeriums für Wissenschaft und IKT, Ministerium für Handel, Industrie und Energie und das Ministerium für Land, Infrastruktur und Verkehr zu verbringen und Hochleistungsspeicher und Transporttechnologien entwickelt und Verifikationsanlagen installieren. Es wird auch 30 Wasserstoffproduktionsbasen mit großen Gaslieferanten errichten. Es wird ein frühes Wasserstoffproduktionssystem für Wasserstoffbusse vorbereiten und 30 Wasserstoffbusse in den öffentlichen Sektoren n 2019 fahren. Bis 2022 wird es auf die Entwicklung der Hydraulik drängen.
"Wenn wir alles systematisch vorbereiten, werden wir in der Lage sein, ein führender Wasserstoffökonomen auf der Basis kommerzialisierter Technologien zu sein." Sagte ein Vertreter von MOEF.


mît Google übersetzt

https://forum.hegnar.no/thread/8997/view
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Antwort auf Beitrag Nr.: 58.462.864 von aston61 am 16.08.18 13:25:15Da will sich dann auch Hyundai nicht lumpen lassen - wohl auch subventioniert aus dem 10 Billionen Won-Topf:

https://www.just-auto.com/news/hyundai-mulls-fuel-cell-truck…

Der Beitrag beruht auf einem Artikel im Korea Herald.

Der Vize-Präsident von Hyundai Motors sagt: "What we can disclose for now is that we are currently developing hydrogen-powered 5-ton garbage trucks as part of the government project"

Der Korea Herald "also noted that Toyota and Honda are also planning hydrogen fuel cell trucks."

Da scheinen außer Nikola also auch Branchengiganten am Projekt "H2-Lkw" zu arbeiten. Und auch die angedachte Tankstellen-Infrastruktur ist sehr ähnlich:

"Analysts note that commercial vehicle applications for hydrogen fuel cell vehicles could overcome fuel infrastructure obstacles by adopting 'closed loop' approaches that would entail planned refuelling at stations specifically provided for the vehicles."

Zu deutsch: "Analysten merken an, dass Nutzfahrzeuganwendungen für Wasserstoff-Brennstoffzellenfahrzeuge die Hindernisse in der Kraftstoffinfrastruktur überwinden könnten, indem sie in einer Art Kreislauf-System das geplante Auftanken an speziell für die Fahrzeuge vorgesehenen Stationen beinhalten würden."

Also auch dort scheint man auf ein quasi firmeneigenes Tankstellennetz zu setzen, an dem ausschließlich die eigene Flotte tankt.
Norwegen fördert Bau des ersten vollelektrischen und autonomen Containerschiffes der Welt


Um es gleich vorauszuschicken: Im Artikel (https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/logistik-alle-mann-vo…) wird kein Wort über H2 verloren. Aber man erfährt einiges über den Stellenwert fortschrittlicher Antriebstechnik in und für Norwegen.

Und das ist die entscheidende Passage:

"Norwegen versucht seit Jahren, sich als Vorreiter bei der Elektromobilität zu positionieren. Das Land, das mit der Förderung von Erdöl viel Geld verdient, investiert einen Teil der Gewinne in moderne Technologien. So fördert der Staat alternative Antriebe von Autos und Schiffen und arbeitet dabei eng mit heimischen Unternehmen zusammen. Für die Yara Birkeland stellt die Regierung beispielsweise 133,6 Millionen Norwegischen Kronen bereit, das sind knapp 14 Millionen Euro. Insgesamt kostet das Schiff etwa 27 Millionen Euro."


-> Heißt, Norwegen beteiligt sich mit mehr als 50% an den Kosten des Schiffes.


"Zum anderen reichen Batterietechnik und Infrastruktur bisher nicht aus, die schweren Schiffe auch über längere Strecken elektrisch anzutreiben. Die Batterien haben eine zu geringe Energiedichte, sprich: Sie verbrauchen viel Platz und Gewicht auf dem Schiff, der dann nicht für Fracht oder Passagiere zur Verfügung steht. Bei einem Touristenboot auf eine Stausee klappt es noch, bei Hochseefrachtern ist der rein elektrische Antrieb aber derzeit noch unmöglich.

Und auch auf den Flüssen muss ein Schiff mit Strömungen, unterschiedlichen Wasserständen und anderen Widrigkeiten umgehen, die den Energieverbrauch enorm beeinflussen. Auf einer längeren Strecke, etwa dem Rhein, müsste es also entlang des Ufers ein dichtes Netz an standardisierten Ladestationen geben. Die allerdings kann man wegen der benötigten Strommengen zum Schnellladen nicht einfach an das örtliche Stromnetz anschließen, weil beim Betrieb sonst rundherum die Lichter ausgingen."


-> Wenn man das liest, dann wartet man nur noch darauf, daß jemand "H2" ruft, welches als Antrieb genau diese Probleme nicht hat. Ich bin mir aber sicher, daß es mindestens eine Firma in Norwegen gibt, die diesen Ruf erschallen läßt.
Drei LNG-Tankstellen für die Schweiz
17. August 2018


Der Verkehrssektor ist einer der größten Verursacher von Treibhausgasen. Um die Umweltbelastungen zu senken, sind daher alternative Kraftstoffe, wie z. B. flüssiges Erdgas – LNG – gefragt. In Deutschland hat der Aufbau einer entsprechenden Infrastruktur bereits begonnen, in anderen Ländern, wie z. B. der Schweiz, fehlen die benötigten Tankstellen.


Das soll sich nun ändern: Um die Vorteile von LNG als Kraftstoff nutzen zu können, hat das Transport- und Logistikunternehmen Krummen Kerzers AG gemeinsam mit Lidl Schweiz das Projekt LNG – Brücke in die Zukunft gegründet, das den Aufbau einer Tankstelleninfrastruktur entlang der Ost/West-Hauptverkehrsachse der Schweiz umfasst.

...


https://www.energie-wasser-praxis.de/technik/artikel/drei-ln…
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Antwort auf Beitrag Nr.: 58.483.887 von aston61 am 19.08.18 17:58:28
Abgasreduzierung/Vermeidung
Entscheidend ist doch was hinten rauskommt . Weniger CO2 ist halt auch CO2
:)
Einsparung bei CO2 liegt bei 7%
Die Energiewende ist in der Mobilität noch nicht angekommen: Umweltbelastungen durch Luftschadstoffe wie Stickoxid und Feinstaub, aber auch der Ausstoß des klimaschädlichen Treibhausgases CO2 gehen zum großen Teil auf das Konto des Verkehrssektors. Die aktuelle Diskussion zur Luftreinhaltung in Ballungsräumen, verbunden mit drohenden Fahrverboten, zeigt die Dringlichkeit, Schadstoffemissionen wirksam zu reduzieren.

Gasförmige Kraftstoffe können hierbei helfen. Selbst mit konventionellem Erdgas betriebene Pkw stoßen 96 Prozent weniger Stickoxide aus als Diesel-Fahrzeuge. Hinzu kommt, dass sie nur die Hälfte des Feinstaubs und der Geräuschemissionen produzieren. Beim klimaschädlichen CO2 können 7 Prozent eingespart werden.
News .... 360 MW Elektrolyseure
NEL.ASA Bau der weltweit größten Elektrolyseur-Produktionsanlage
(Oslo, 22. August 2018) Nel ASA gibt heute den Bau der weltgrößten Elektrolyseuranlage bekannt, die vollautomatisch arbeitet und in der Lage ist, die effizientesten Elektrolyseure zu konkurrenzfähigen Kosten zu liefern. Die Gesamtentwicklung wird eine Nennkapazität von 360 MW / Jahr haben, etwa das Zehnfache der derzeitigen jährlichen Produktionskapazität, und die neue Anlage wird den Auftrag der Nikola Motor Company (Nikola) in Höhe von mehreren Milliarden NOK aufnehmen. Die Produktionsstätte wird als Erweiterung der derzeitigen Anlage in Notodden, Norwegen, mit geplanten Gesamtinvestitionen von rund 150 Mio. NOK errichtet.


"Wir wollen die Welt verändern und erneuerbaren Wasserstoff zum Mainstream machen, kein Nischenprodukt wie heute. Als Marktführer will Nel Technologien zur Verfügung stellen, die fossile Alternativen wie die Reformierung von Erdgas übertreffen: Es wird die weltweit größte Fabrik zur Herstellung von Elektrolyseuren sein, die vollautomatisch und nach den Prinzipien der schlanken Produktion konzipiert ist und die effizienteste Produktion ermöglicht Elektrolyseure zu einem Preis, den die Welt noch nie zuvor gesehen hat. Diese Erweiterung wird auch die Ambitionen von Nikola voll unterstützen und auch andere Kunden aufnehmen, die ihr Geschäftsmodell grundlegend verändern wollen ", sagt Jon André Løkke, Chief Executive Officer von Nel.
Im Laufe des Jahres 2018 wurde die Anlage in Notodden von einer Produktionskapazität von 25 auf 40 MW / Jahr erweitert, und zwar durch Beseitigung von Engpässen und Optimierung der bestehenden Anlage. Nach der ersten Ausbaustufe erhielt Nel einen Vertrag über die Lieferung von 448 Elektrolysezellen an Nikola im Rahmen von Nikolas Entwicklung einer Wasserstofftankstellen-Infrastruktur für Lastkraftwagen und Personenkraftwagen in den USA. Im Rahmen des Mehrmilliarden-NOK-Vertrags wird Nel bis zu 1 GW Elektrolyse plus Betankungsausrüstung liefern.
"Wir haben bereits die größte und modernste Fertigungsstätte für Wasserstoff-Tankanlagen. Heute bestätigen wir unsere führende Position auch bei der Herstellung von Elektrolyseuren, wodurch wir Komplettlösungen zu einem Benchmark-Preis anbieten können. Das Ziel ist klar: Kunden sollten in die Lage versetzt werden, von fossilen zu erneuerbaren Lösungen zu wechseln, ohne Kompromisse bei den Kosten einzugehen ", sagt Løkke.
Nach vollständiger Erweiterung, Optimierung und Hochlauf wird die Gesamtanlage in Notodden im Fünf-Schicht-Betrieb bis zu 360 MW Elektrolyseure pro Jahr liefern können, was mehr als 160 A485-Einheiten pro Jahr entspricht.
"Die Erweiterung ist vollständig auf die Nikola-Roadmap abgestimmt und wir werden das Projekt in der zweiten Jahreshälfte oder 2018 formell starten. Die Anlage wird Anfang 2020 betriebsbereit sein, und der Anlauf wird auf die Kundenanforderungen ausgerichtet", sagt Løkke.
Der Ausbau des Werkes in Notodden umfasst Investitionen in Höhe von ca. 150 Mio. NOK und 30 bis 40 neue Mitarbeiter.
Nel wird am 23. August 2018 um 08:00 Uhr MEZ im Hotel Continental in Oslo eine Präsentation veranstalten. Ein Live-Webcast der Präsentation wird ebenfalls auf der Website des Unternehmens verfügbar sein



http://news.cision.com/nel-asa/r/nel-asa--constructing-the-w…
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Antwort auf Beitrag Nr.: 58.508.424 von asuro78 am 22.08.18 15:07:15Danke für die Info
:lick::D:D
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.508.424 von asuro78 am 22.08.18 15:07:15Naja, dann wollen wir doch mal hoffen, dass die Finanzierung von dem Ding gesichert ist .........
Nel ASA: Finanzergebnisse für das zweite Quartal 2018
Do, 23. August 2018 07:00 Uhr MEZ
(Oslo, 23. August 2018) Nel ASA ("Nel") meldete im zweiten Quartal 2018 Umsatzerlöse in Höhe von 135,8 Mio. NOK, gegenüber 39,1 Mio. NOK im entsprechenden Vorjahresquartal und einem bereinigten EBITDA von -8,8 Mio. NOK. Das Unternehmen gab den Bau der weltgrößten Elektrolyseur-Produktionsanlage bekannt, die vollständig automatisiert ist und in der Lage ist, die effizienteste Elektrolyse zu einem bahnbrechenden Preis zu liefern. Die Gesamtentwicklung wird eine Namensschildkapazität von 360 MW / Jahr haben, etwa das Zehnfache der derzeitigen jährlichen Produktionskapazität, und die neue Anlage wird den Mehr-Milliarden-NOK-Auftrag der Nikola Motors Company (Nikola) aufnehmen.

"Das zweite Quartal war für Nel eine wichtige Zeit, in der wir die Wachstumsphase fortsetzten und von Nikola in den Multi-Milliarden-Vertrag eintraten. Darüber hinaus haben wir eine Vorentwicklung für die größte Elektrolyse-Fabrik der Welt durchgeführt. Die neue Anlage wird vollständig automatisiert und nach den Prinzipien der Lean Manufacturing ausgelegt sein, um die effizientesten Elektrolyseure zu einem Preis herzustellen, den die Welt noch nie gesehen hat. Die Erweiterung wird auch die Ambitionen von Nikola voll und ganz unterstützen und sogar andere Kunden aufnehmen, die ihr Geschäftsmodell grundlegend verändern wollen ", sagt Jon André Løkke, Chief Executive Officer von Nel.

Im zweiten Quartal 2018 meldete Nel einen Umsatz von 135,8 Mio. NOK, verglichen mit 39,1 Mio. NOK im gleichen Quartal 2017, was einer Verdreifachung der Einnahmen entspricht. Das zugrunde liegende organische Umsatzwachstum lag bei 61 Prozent ohne die Akquisition von Proton Onsite (Proton) und 52 Prozent auf vergleichbarer Basis. Das erhöhte Kostenniveau folgt der Integration von Proton, verstärkten Geschäftsentwicklungsaktivitäten und erheblichen Wachstumsinitiativen. Bereinigt um Anlaufkosten, einmalige Posten und nicht zahlungswirksame Optionskosten, belief sich das EBITDA auf -8,8 Mio. NOK. Der Kassenbestand zum Ende des zweiten Quartals endete bei 478,7 Mio. NOK, die Eigenkapitalquote betrug 83 Prozent.

Im Laufe des Jahres 2018 wurde die Anlage in Notodden von einer Produktionskapazität von 25 auf 40 MW / Jahr durch Debottlenecking und Optimierung der bestehenden Anlage erweitert. Nach der ersten Ausbaustufe erhielt Nel einen Vertrag über die Lieferung von 448 Elektrolysezellen an Nikola im Rahmen von Nikolas Entwicklung einer Wasserstofftankstellen-Infrastruktur für Lastkraftwagen und Personenkraftwagen in den USA. Nach vollständiger Erweiterung, Optimierung und Hochlauf wird die Gesamtanlage in Notodden im Fünf-Schicht-Betrieb bis zu 360 MW Elektrolyseure pro Jahr liefern können, was mehr als 160 A485-Einheiten pro Jahr entspricht.

Die Erweiterung ist vollständig auf die Nikola-Roadmap ausgerichtet und wird in der zweiten Jahreshälfte oder 2018 formell eingeleitet. Die Anlage wird Anfang 2020 betriebsbereit sein, und der Hochlauf wird auf die Kundenanforderungen ausgerichtet sein. Der Ausbau des Werkes in Notodden umfasst Investitionen in Höhe von ca. 150 Mio. NOK und 30 bis 40 neue Mitarbeiter.
"Die eingeleitete Fabrikerweiterung in Notodden wird Lieferungen an Nikola und andere Kunden aufnehmen, und das Unternehmen ist finanziell gut ausgestattet, um diese Strategie und Expansion zu unterstützen. Die laufenden Wachstumsinitiativen und andere einmalige Kosten werden sich jedoch negativ auf die Fähigkeit des Unternehmens auswirken, kurzfristig ein positives EBITDA zu erzielen ", schließt Løkke.

Nel wird am 23. August 2018 um 08:00 Uhr MEZ im Hotel Continental in Oslo eine Präsentation veranstalten. Ein Live-Webcast der Präsentation wird auch auf der Website des Unternehmens und unter webtv.hegnar.no/presentation.php verfügbar sein. webcastId = 92032306.

Der Bericht und die Präsentation des zweiten Quartals 2018 werden über www.newsweb.no und www.nelhydrogen.com zur Verfügung gestellt.

aksjelive.e24.no/article/L0Ozp1
Die steigende Nachfrage nach Elektrolyseuren und Wasserstoffbetankungslösungen haben Nel Hydrogen im zweiten Quartal 2018 ein Wachstum von 247 Prozent auf 135,8 Millionen Norwegische Kronen (rund 14 Millionen Euro) beschert. Beim EBITDA befinden sich die Norweger nach wie vor in der Verlustzone. Auch kurzfristig rechnet das Management auf EBITDA-Basis nicht mit schwarzen Zahlen. Das ist allerdings zu verschmerzen.

Denn maßgeblich verantwortlich für die Verluste "auf kurze Sicht" sind Investitionen in den Ausbau der Kapazitäten sowie neues Personal. Schließlich hat Nel Hydrogen im letzten Quartal den größten Einzelauftrag im Bereich Wasserstoff eingefahren. Für Nikola Motor sollen die Norweger 448 Elektrolyseure fertigen und Betankungslösungen liefern. Dafür wird Nel in den kommenden Jahren die Kapazitäten vervielfachen.

Blick richtet sich nach vorn

Mit dem Kapazitätsausbau entsteht laut Nel die weltweit größte automatisierte Fertigungsstätte für Elektrolyseure. Diese soll die effektivsten Geräte zu "game changing cost" vom Band rollen lassen. Das nötige Geld für die Erhöhung der Produktionsschlagkraft hat Nel mit einer Kapitalerhöhung bereits eingesammelt.

Es bleibt dabei: Nel Hydrogen befindet sich auf Kurs. Aufträge aus Südkorea oder Australien beispielsweise, wo das Thema Wasserstoff aktuell richtig Fahrt aufnimmt, sollten der Aktie weiteren Auftrieb verleihen können. Das norwegische Unternehmen ist für den AKTIONÄR aktuell die spannendste Wette im Sektor.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 58.524.408 von fmhbolero am 24.08.18 09:56:10da hätte man schon eine bessere Meldung gebraucht, damit der Widerstand durchbrochen wird. Wenigstens ist mit der Erhöhung auf 40 MW ein Fortschritt sichtbar, aber ob dies für ein positives Ergebnis reichen wird muss man mal abwarten,da man ja auch noch investieren muss.
686 t Euro Umsatz auf Tradegate gestern
das sagt alles

Interesse steigt und steigt. Und der Kurs auch:) ( seit Tief 0,26 )
ACHTUNG Montag 27.8 : - Nikola News - Präsentation H2 Truck -
https://twitter.com/RaoulMartin666/status/103374912102962380…

Could bring new important News about Fleet changing to H2 Trucks and another Station Contract for NelAsa -
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.498.665 von 2406 am 21.08.18 15:41:09Die Nikola-Meldung ist raus: https://nikolamotor.com/press_releases/nikola-world-launches…

Für mich die wichtigsten neuen Informationen sind:

- die Vorstellung des Sattelschleppers findet am 16.04.19 statt - also in weniger als acht Monaten

- es wird der große Truck mit über 1.000 Meilen Reichweite vorgestellt

- Es soll eine Reihe von Bestellungen unterzeichnet werden. Inwieweit diese über das bereits eingegangenen Lkw-Optionen von 11 Mia. $ (9.000 Trucks) hinausgehen, oder ob sich lediglich um Umwandlungen von unverbindlichen Optionen in feste Bestellungen handelt, läßt sich nicht erkennen.

- das Event, welches sich über drei Tage erstreckt, umfaßt drei Teile: die Enthüllung des fahrbereiten Trucks, die Vorstellung ihres 4x4-Gelände-Fahrzeuges und auch die Vorstellung der 2,3 MW-Wasserstoff-Tankstelle

- die Bestätigung der Planung, bis 2028 über 700 Tankstellen in den USA und Kanada zu errichten

Zur Tankinfrastruktur findet sich im oben verlinkten Beitrag von "2406" auf Seite 58 ein interessantes Zitat von Jesse Schmidt, "Vice President Of Hydrogen And Fuel Cell Technologies" bei Nikola:

Frage: "Is it a priority for Nikola to be at the forefront of developing standards for heavy-duty fueling?"
Jesse Schmidt: "I'd like to say that it's a collaborative effort. We have already started discussions with other bus and truck auto makers in trems of trying to get the interface to something that would make sense. Because it's also part of Nikola's business model to sell the fuel. We need to make sure that a Nikola truck can fuel there, that a Toyota and a Volvo truck can fuel there. That's something we do plan to be part of and help lead."

Heißt, Nikola installiert das Tankstellennetz nicht nur als Absatzhilfe für seine Trucks, sondern sieht den Verkauf von H2 auch als wichtiges Standbein seines Geschäftes. Und sie wollen die technischen Standards für Wasserstoff-Betankung (in den USA) (mit) setzen.

Und jetzt kommt ein Satz mit vielen "wenn": Wenn Nikola es wirklich schafft, den Truck mit den propagierten Eigenschaften (mehr als 1.000 Meilen Reichweite bei 10% geringeren km-Kosten, sowie mehr Pferdestärken, Drehmoment und Sichereitsmerkmale als jeder andere jemals gebaute Lkw!) ab 2020 auf die Straße zu bringen, wenn sie dazu wirklich die geplanten mehr als 700 Tankstellen bis 2028 in Betrieb nehmen, und wenn NEL wirklich ihr (einziger) Lieferant für die Wasserstoff-Tankinfrastruktur wird, dann stehen für NEL alle Ampeln auf Grün.


P.S. Ein Logo für den Nikola scheint es jetzt auch zu geben - ein "fettes" N im Sechseck.

P.P.S. Das Heft, aus dem oben zitiert wurde, dreht sich ausschließlich um alternative Antriebe. Es ist sehr gut gemacht und äußerst informativ. Nebenbei enthält es sehr viele Anzeigen von Unternehmen, die in diesem Bereich produzieren und zuliefern. Wer also mit einem Invest in umweltfreundliche Antriebe liebäugelt, oder ein schon getätigtes breiter streuen möchte, wird hier auf viele Firmen stoßen, die in diesem Bereich aktiv sind. Und auch wer sich ausschließlich für die Technik und ihre Entwicklung interessiert, wird viele interessante Informationen finden. Ein Dank an "2406" für den Link!
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Antwort auf Beitrag Nr.: 58.546.739 von Origineller_Name am 27.08.18 22:41:28
Zitat von Origineller_Name: Die Nikola-Meldung ist raus: https://nikolamotor.com/press_releases/nikola-world-launches…

Es soll eine Reihe von Bestellungen unterzeichnet werden. Inwieweit diese über das bereits eingegangenen Lkw-Optionen von 11 Mia. $ (9.000 Trucks) hinausgehen, oder ob sich lediglich um Umwandlungen von unverbindlichen Optionen in feste Bestellungen handelt, läßt sich nicht erkennen.


1)
Es gibt überhaupt keine verbindlichen Bestellungen. Du kannst ohne Anzahlung bei Nikola ordern und stornieren jederzeit.

2)
Wenn sie erst im April 2019 einen einsatzbereiten Prototypen präsentieren, dann haben sie damit noch immer keine Testflotte auf der Straße - dabei sollten die Tests für Anheuser-Busch doch ursprünglich schon in diesem Jahr beginnen. Ganz offensichtlich liegt man jetzt schon weit hinter dem eigentlichen Fahrplan zurück und dabei hat Nikola noch nicht einmal wirklich angefangen. Es bleibt ein Rätsel, wie man unter derartigen Umständen bereits in 2020 größere Auslieferungen an Kunden vornehmen möchte.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 58.551.641 von Circle_Jerk am 28.08.18 14:58:22
Kurs steigt und steigt
schreibt was ihr wollt, kopiert von einem Thread in den anderen, was solls.
wer zu spät kommt, den bestraft das Leben ( oder der Kurs ):)
Was tut sich eigentlich in China in puncto Wasserstoff-Infrastruktur? :confused:
Hat NEL da irgendwie die Finger mit drin? :confused:

Auf seiten Fcell kommt heute Bewegung auf:

https://fuelcellsworks.com/news/ballard-power-signs-historic…

Die Chinesen brauchen dafür doch auch Elektrolyseure und H2-Tankstellen. Wer baut und liefert die dort?
Wär das nix für NEL? :confused:
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Antwort auf Beitrag Nr.: 58.551.641 von Circle_Jerk am 28.08.18 14:58:22Abgesehen davon fehlt auch noch die neue Wunderbrennstoffzelle mit der diese Fantasiezahlen (10% günstiger als Diesel LKW) realisiert werden können :laugh:
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.562.618 von Cemby am 29.08.18 17:17:42As already witnessed in previous quarters, FCEV adoption in China continues to be hampered by a serious lack of hydrogen infrastructure, an issue the country won't be able to overcome anytime soon, particularly in light of its ongoing inability to generate the required amounts of liquid hydrogen to support large scale FCEV deployments.

https://seekingalpha.com/article/4203055-ballard-power-opens…
Hi,

hat jemand eine Ahnung welche Unternehmen zurzeit bei Nikola investiert sind?
hi ellexi ...haben wir...
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Habe gerade von der Bank die Information über ein kommendes Bezugsrechtsangebot für die zweite Tranche der NEL-Kapitalerhöhung von Ende Juni (http://mb.cision.com/Main/115/2560669/868728.pdf) bekommen.

Es gilt für Aktionäre, die am 28. Juni 2018 Aktien von NEL gehalten haben, und nicht an der eigentlichen Kapitalerhöhung teilgenommen haben (was, glaube ich, ohnehin nur Institutionelle konnten).

Der Kaufpreis der neuen Aktien ist, wie damals bereits angekündigt, 3,12 NOK.

Das Bezugsverhältnis ist angegeben mit 1:1 (!). Ich kann mir, ehrlich gesagt, nicht vorstellen, daß das stimmt, da sich ja die Anzahl der NEL-Shares nur um knapp 1,4 % (= 15 Mio. Aktien) erhöht. Selbst wenn die größten Shareholder damals bereits gezeichnet haben, müßte der nichtzeichnende Freefloat ja bei irgendwas zwischen 60 und 90 Prozent gelegen haben, hieße, das Bezugsverhältnis müßte eher bei irgendwas zwischen 1:40 und 1:65 liegen. Wahrscheinlich ist die 1:1-Angabe doch eher ein Platzhalter, bis nähere Informationen vorliegen, oder es wird am Ende anteilig nach Zeichnungshöhe verteilt.

Naja, ich laß mich mal überraschen. Ich hoffe nur, daß die Frist von NEL nicht, wie beim ersten Teil der Kapitalerhöhung, nur ein paar Stunden beträgt. Ansonsten dürfte es schwer werden, aus Deutschland rechtzeitig den Zeichnungswunsch via Depotbank nach Norwegen durchzugeben.
H2Mobility, Shell and NEL Hydrogen Open New Hydrogen Station in Stuhr, Germany
...
https://fuelcellsworks.com/news/h2mobility-shell-and-nel-hyd…

https://content.h2.live/news-und-infos/neue-wasserstoff-tank…
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Antwort auf Beitrag Nr.: 58.591.097 von GlobalGarant am 01.09.18 15:11:49hi, welche Unternehmen?
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.592.084 von Cemby am 01.09.18 19:50:09
...Wasserstoffperle Nel: Es geht voran – Aktie nimmt Fahrt auf
Deine Information hat der Aktionär heute früh aufgenommen.

Folgenden Beitrag erhälst Du als Anlage: (Quelle: Der Aktionär)

Wasserstoffperle Nel: Es geht voran – Aktie nimmt Fahrt auf

Weltweit gewinnt der Ausbau der Wasserstoffbetankungsinfrastruktur an Fahrt. Einer der großen Profiteure ist Nel Hydrogen aus Norwegen. Für Furore sorgte das Unternehmen durch einen Mega-Deal mit dem Start-up Nikola Motor. Doch nicht nur in Übersse agiert Nel erfolgreich und kann Aufträge verbuchen. Auch in Deutschland ist Nel am Aufbau der Wasserstoff-Infrastruktur beteiligt.

Wasserstoff-Station in Niedersachsen eröffnet

Am Autohof Stuhr-Groß Mackenstedt kann fortan Wasserstoff getankt werden. Nel Hydrogen hat für die 45. H2-Tankstelle die nötige Technik geliefert. Pro Tag können nun 30 bis 40 Fahrzeuge mit Wasserstoff befüllt werden – bis 2019 soll ein Tankstellennetz von 100 H2-Stationen in Deutschland entstehen. Auftraggeber für Nel war in diesem Fall das Gemeinschaftsunternehmen H2 MOBILITY, dem unter anderem Shell, Total, Linde und Air Liquide angehören!!!!!!!!!!!!!

Weitere Aufträge möglich

Der Aufbau der Betankungsinfrastruktur steckt noch in den Kinderschuhen. Gut möglich, dass Nel in Zukuft weitere Aufträge aus Deutschland bekommt. Anfang Juli 2018 haben die Norweger bereits einen Folgeauftrag für zwei Wasserstoff-Stationen eingeheimst. Für den AKTIONÄR bleibt die Aktie von Nel eines der aussichtsreichsten Investments im zukunftsträchtigen Wasserstoff-Sektor. Auch von der charttechnischen Seite her stehen die Ampeln auf Grün. Vor kurzem ist das Papier auf ein neues 52-Wochen-Hoch geklettert. ---Ende-

Es sieht nach einer interessanten Entwicklung in der Zukunft aus. Die Auftraggeber Shell, Total, Linde und Air Liquide zeigen mir auf, dass hervorragneden Unternehmen an dieser Entwicklung glauben.

Hier ist man vom heutigen Kurs aus bei einem attraktiven Niveau dabei und kann sich auf verdopplungschancen sehr freuen.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 58.602.780 von HKroll am 03.09.18 17:14:17Das klingt gut für die Zukunft. H2 MOBILITY,Shell, Total, Linde und Air Liquide.
Bin mit der ersten .. kleinen Position gerade rein.
mir gefallen auch die Pläne die H2-Technologie Schritt für Schritt in die Realität einzuführen...
Die Batterien-Autos können nicht das Gelbe vom Ei sein

werde NEL weiterhin beobachten
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.602.780 von HKroll am 03.09.18 17:14:17So ein Blödsinn.

Die Aktie hat jetzt schon eine wahnsinnig hohe Bewertung der sie niemals gerecht werden kann. Seit vielen Jahren verrinnt das Geld im Wasserstoffsektor nur so zwischen den Händen. Und immer wieder wird der Durchbruch der Technologie versprochen. Jede sich bietende Gelegenheit wird von den Unternehmen zu Kapitalerhöhungen genutzt, die die Bewertung in noch astronomischere Höhen treibt.

Es ist schlicht wirtschaftlicher Unsinn, Strom aus z.B. Kohlekraftwerken zu Wasserstoff umzuwandeln und damit Autos zu betanken.

Wer sich hier engagiert, der sollte ganz genau wissen, das er auf eine Megablase setzt, die auch plötzlich platzen kann.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 58.606.017 von Wertefinder1 am 03.09.18 23:43:22So ein Blödsinn.
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.606.017 von Wertefinder1 am 03.09.18 23:43:22Der Vorteil von Wasserstoff ist, dass dieser Lagerfähig ist, was bei Strom, welcher z.b. aus Wind oder Sonne hergestellt wird nicht der Fall ist. Überschüssiger Strom wird in unsere Nachbarländer VERSCHENKT. Windgeneratoren werden abgeschaltet da zu viel Strom da ist. Also sollte diese Energie dazu genutzt werden um Wasserstoff zu erzeugen, dann ist es egal wie hoch die Verluste bei der Herstellung sind. Ein Fahrzeug wie der Tesla wird sich nicht durchsetzten. Wir Menschen leben in einer stressigen Zeit, wer hat Zeit um auf dem Weg zum Urlaub eine Pause von 8 Stunden einzulegen, um seinen Wagen zu betanken. Ausserdem wird seit Anfang des Jahres immer mehr Werbung für Wasserstofffahrzeuge betrieben.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 58.606.437 von Belfort84 am 04.09.18 07:03:55Blablabla ... wieviel Wasserstoff wird wirklich aus Erneuerbaren Energien gemacht und wieviel aus dem normalen Strommix? - Das was Du schreibst ist Marketingsprech.

Und: 30 bis 40 Autos können pro Tag an so einer Tankstelle tanken - das ist doch ein Witz! 80 % eines Tages ist so eine Tankstelle also unnutzbar.

Von völliger Unwirtschaftlichkeit mal abgesehen. Alle Unternehmen schreiben hohe Verluste und wären bzw sind ohne ständige Kapitalzufuhr von außen längst pleite. Dafür ist der erreichte Börsenwert zigfach zu hoch.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 58.606.641 von Wertefinder1 am 04.09.18 07:53:22Wer hat dich denn bezahlt ...

Bzgl. der Bewertung gebe ich Dir teilweise Recht.
Alle anderen Kommentare von Dir belege bitte mit Fakten oder Quellen.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 58.606.641 von Wertefinder1 am 04.09.18 07:53:22
Zitat von Wertefinder1: Von völliger Unwirtschaftlichkeit mal abgesehen. Alle Unternehmen schreiben hohe Verluste und wären bzw sind ohne ständige Kapitalzufuhr von außen längst pleite. Dafür ist der erreichte Börsenwert zigfach zu hoch.


Trotz dessen ich mich nicht näher mit beiden Autotypen beschäftigt habe, besitze ich eine winzige Position von Nel in meinem Portfolio. Jetzt möchte ich mal dein Argument auf das Paradebeispiel Tesla beziehen: merkst du was?

Bewertung... Kapitalerhöhung/ Geld von "außen" ??

Na ja, wie gesagt habe ich nur eine kleine Spekuposition und erfreue mich aktuell einer hervorragenden Performance ;-)
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.606.695 von gl_77 am 04.09.18 08:01:34Es gibt doch tausende Berichte im Netz, die die Sinnlosigkeit von Wasserstoff als Ersatz für heutige Benzin-/Dieselantriebe beschreiben.

Der meiste Wasserstoff wird demnach aus der Verfeuerung von Erdgas produziert. Da wäre das direkte Tanken von Erdgas viel wirtschaftlicher und umweltfreundlicher. Gleiches gilt bei Verwendung des heutigen Strommixes mit einem extrem schlechten Wirkungsgrad. Da wäre die direkte Batterie im Auto wirtschaftlicher.

Die Zukunft beim Antrieb liegt wohl eher bei Biokraftstoffen. Deshalb ist auch das der Schwerpunkt im jüngsten europäischen Trialogkompromiss.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 58.607.214 von Wertefinder1 am 04.09.18 09:01:26alles klar ... hast mich überzeugt :laugh: der wert ist für dich definitiv uninteressant
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.607.214 von Wertefinder1 am 04.09.18 09:01:26Du glaubst eben nicht an die Story vom Wasserstoff, andere wohl.

Wenn Du nicht siehst, wie alles für H2 spricht, dann bleib bei deiner Meinung,
aber warum bist Du denn überhaupt hier im Thread?
Willst Du uns vor einer Fehlinvestition schützen?

Das Stichwort lautet Energiespeicherung.
Und die Zukunft, H2 aus regenerativen Energieerzeugern herzustellen,
steht sozusagen vor der Tür.

Gruß
H.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 58.607.292 von haertegrad am 04.09.18 09:09:16Da gebe ich Ihnen vollkomend recht.
Die Frage ist doch nicht ob Wasserstoff kommt oder nicht. Meiner Meinung nach führt kein Weg an dieser Technologie vorbei. Ich frage mich vielmehr, ob sich diese Tankstellen von Nel durchsetzen werden oder ob es derzeit nur als Überbrückungstechnologie verwendet wird. Habe ich es richtig verstanden, dass das H2 per LKW zu diesen Tankstellen geliefert kommt?
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.608.033 von Wildberger am 04.09.18 10:14:29Wenn ich es richtig in Erinnerung habe, bin ich mir aber nicht zu 100%, ist derzeit NEL der einzige der eine "Genehmigung / Patent " für H2 Tankstellen besitzt. Kauft nicht sogar Linde bei Nel ein ?
So wie ich es verstanden habe deckt Nel die gesamte Wertschöpfubgskette ab. Produktion, Storeage, Lieferung, Speicherung (1000Kg an der Tankstelle) und dann die Errichtung der Zapfsäule.
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.608.363 von Wildberger am 04.09.18 10:43:26Also was will man mehr.
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.608.363 von Wildberger am 04.09.18 10:43:26Ich würde mal die steile These wagen, dass falls sich diese Art der Betankung durchsetzen wird, die anderen großen Player nicht an der Seitenlinie stehen und zuschauen wie eine kleine Firma den Markt alleine an sich reißt. Auch politisch kann das in Deutschland kaum gewollt sein. Hier sollte nicht vergessen werden, dass Siemens nicht untätig ist.
Nel könnte sogar als nützlicher Idiot dienen. Was gibt es schöneres als einen Vorreiter der schonmal die ersten Schritte in die H2-Zukunft einleitet und unmengen an Geld verbrennt.
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.607.292 von haertegrad am 04.09.18 09:09:16
Zitat von haertegrad: ...
Das Stichwort lautet Energiespeicherung.
Und die Zukunft, H2 aus regenerativen Energieerzeugern herzustellen,
steht sozusagen vor der Tür.

Gruß
H.


Das ist schlicht nicht richtig, weil es diesen regenerativ erzeugten Strom zur Speicherung im größeren Umfang nur in ganz wenigen Staaten gibt. Die Realität ist doch, das in Deutschland Atomkraftwerke abgeschaltet werden und auch Kohlekraftwerk abgeschaltet werden sollen. Im Gegenzug muss dann sehr viel Erneuerbare Energiekapazität zugebaut werden, um diesen Wegfall zu kompensieren. Erst recht, wenn mit der Elektromobilität der Stromverbrauch weiter ansteigt.

Und in den Staaten wo es den regenerativ erzeugten Strom gibt - z.B. Länder mit vielen Wasserkraftwerken - wird die Energie viel kostengünstiger eben über Wasserspeicher vorgehalten und bedarfsgerecht eingespeist.

Es ist defacto auch nach über 10 Jahren noch immer ein Traum der an der Börse verkauft wird und weniger etwas was wirtschaftlich Hand und Fuß hat.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 58.609.107 von Wertefinder1 am 04.09.18 11:51:47Dass der gesamte Strom aus erneubaren Energien kommt wird wohl keiner von uns erleben. Es gibt halt Stoßzeiten in denen es massenhaft Strom im Überfluss gibt. Ein Pufferspeicher mittels Elektrolyseanlage ist hierfür unabdingbar. In Zukunft werden diese Energieüberkapazitäten zu Stoßzeiten weiter enorm zunehmen.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 58.609.383 von Wildberger am 04.09.18 12:20:44
Zitat von Wildberger: ... In Zukunft werden diese Energieüberkapazitäten zu Stoßzeiten weiter enorm zunehmen.


Die Zukunft kann 100 Jahre lange sein. Bis dahin sind wir alle tot.

Erstmal werden doch in Deutschland etliche Gigawatt an Kapazitäten abgeschaltet. Durch den Atomkraftausstieg. Und es sollen mit den Braunkohlekraftwerken etliche GW noch hinzukommen. Dann sollen die Steinkohlekraftwerke folgen. Die Bundesregierung kommt mit den Sonderausschreibungen zur Stützung der Windkraftanlagenhersteller nicht voran.

D.h., ohne ganz kräftigen Ausbau Erneuerbarer Energien werden auch die Spitzen sinken. Und man kann nicht verlässlich Energie aus Wasserstoff bereitstellen durch wenige Tage im Jahr Spitzenstrom. Die Erzeugung von Wasserstoff wie heute aus Erdgas macht aber umweltpolitisch gar keinen Sinn. Da kann man besser eine Erdgasleitung an die Tankstelle bauen, als den Wasserstoff mit Diesel-LKW's dahin zu transportieren.

Hier werden an der Börse Mythen verkauft, die mit der Realität nichts gemeinsam haben. Man ist auch nach mehr als 10 Jahren im Test- und Feigenblattmodus.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 58.609.107 von Wertefinder1 am 04.09.18 11:51:47
Sie reden von der Vergangenheit
wir reden von der Zukunft.

Sie haben offensichtlich keine Lust sich zu informieren und auf den neuesten Stand zu bringen
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.609.908 von Wertefinder1 am 04.09.18 13:10:53
wie schonmal erwähnt
schreibt was ihr wollt, kopiert von einem Thread in den anderen, was solls.
wer zu spät kommt, den bestraft das Leben ( oder der Kurs ) :)
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Weltweit gewinnt der Ausbau der Wasserstoffbetankungsinfrastruktur an Fahrt. Einer der großen Profiteure ist Nel Hydrogen aus Norwegen. Für Furore sorgte das Unternehmen durch einen Mega-Deal mit dem Start-up Nikola Motor. Doch nicht nur in Übersse agiert Nel erfolgreich und kann Aufträge verbuchen. Auch in Deutschland ist Nel am Aufbau der Wasserstoff-Infrastruktur beteiligt.

Wasserstoff-Station in Niedersachsen eröffnet

Am Autohof Stuhr-Groß Mackenstedt kann fortan Wasserstoff getankt werden. Nel Hydrogen hat für die 45. H2-Tankstelle die nötige Technik geliefert. Pro Tag können nun 30 bis 40 Fahrzeuge mit Wasserstoff befüllt werden – bis 2019 soll ein Tankstellennetz von 100 H2-Stationen in Deutschland entstehen. Auftraggeber für Nel war in diesem Fall das Gemeinschaftsunternehmen H2 MOBILITY, dem unter anderem Shell, Total, Linde und Air Liquide angehören.



Wasserstoff-Tankstellen: Grüner Punkt = in Betrieb, blauer Punkt = in Planung/Realisierung; Quelle: H2 Live

Weitere Aufträge möglich

Der Aufbau der Betankungsinfrastruktur steckt noch in den Kinderschuhen. Gut möglich, dass Nel in Zukuft weitere Aufträge aus Deutschland bekommt. Anfang Juli 2018 haben die Norweger bereits einen Folgeauftrag für zwei Wasserstoff-Stationen eingeheimst. Für den AKTIONÄR bleibt die Aktie von Nel eines der aussichtsreichsten Investments im zukunftsträchtigen Wasserstoff-Sektor. Auch von der charttechnischen Seite her stehen die Ampeln auf Grün. Vor kurzem ist das Papier auf ein neues 52-Wochen-Hoch geklettert.

http://www.deraktionaer.de/aktie/wasserstoffperle-nel--es-ge…
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Antwort auf Beitrag Nr.: 58.611.726 von Verstehichnicht am 04.09.18 15:50:41Der kleine Ausbau auf 40MW wird zwar etwas dem Kurs helfen, aber richtig losgehen dürfte es erst 2019/2020, wenn alle Planungen soweit gepasst haben.
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.610.664 von 2406 am 04.09.18 14:26:30Ist es denn nicht gestattet hier kritische Argumente vorzubringen?

Für mich sind solche Beiträge jedenfalls viel wertvoller als der ganze Spam anderer User die jede einzelne Veröffentlichung einer Pressemeldung hier kommentarlos, oder ohne gehaltvolle Aussauge reinstellen.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 58.612.221 von markleb79 am 04.09.18 16:30:03
Zitat von markleb79: Ist es denn nicht gestattet hier kritische Argumente vorzubringen?

Für mich sind solche Beiträge jedenfalls viel wertvoller als der ganze Spam anderer User die jede einzelne Veröffentlichung einer Pressemeldung hier kommentarlos, oder ohne gehaltvolle Aussauge reinstellen.


Na klar. Solange es sachlich bleibt sind es gern gelesene Beiträge.
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.606.017 von Wertefinder1 am 03.09.18 23:43:22Hallo Wertefinder, es ist schon interessant, jemanden wie Dich über erneuerbare Energien reden zu hören. Jemanden, der ordentlich in die DRAG investiert ist, die ja wohl am schmutzigsten Ende der Energieproduktion steht. Aber klar, Investitionen sollen Geld bringen, und das Geld verdienen hinterfragst Du bei NEL.

Nicht ganz zu Unrecht, denn die aktuellen Zahlen sehen wirklich schauerlich aus. Von daher sollte man ganz sicher nicht größere Teile seines Geldes hier investieren. Aber das Du Wasserstoff als Energieträger komplett seine Wirtschaftlichkeit absprichst, wirkt etwas scheuklappenmäßig.

Natürlich kann Wasserstoff weder wirtschaftlich noch produktionstechnisch derzeit mit anderen Energien mithalten. Aber Wasserstoff steht doch auch noch ganz am Anfang! NEL hat angekündigt, seine Produktionskosten schon allein mit der neuen Fabrik um 40% (!) senken zu können. Was werden da erst für Möglichkeiten bestehen, wenn das ganze wirklich großindustriell angegangen wird.

Gleiches gilt für die momentan irre teuren Autos. Toyota hat schon gesagt, daß sie daran glauben, bereits in wenigen Jahren Brennstoffzellenautos zum Preis heutiger Verbrenner produzieren zu können.

Und auch die Tankstellen- und Speichertechnik wird sich in großen Sprüngen weiterentwickeln.

Natürlich entstehen Energieverluste durch die Umwandlung in Wasserstoff. Aber auch die Übertragung von Strom vom Kraftwerk zur Elektroladesäule sowie die Umwandlung verschlingt Strom. Und Wasserstoff kannst Du im Gegensatz zu Strom, wenn auch technisch aufwändig, relativ problemlos speichern.

Der große Vorteil von Wasserstoff gegenüber Batterieantrieb ist, daß nicht jedes Auto mehrere hundert Kilogramm Batterien mit sich herumschleppen muß. Allein die Energieeinsparung durch die geringere zu bewegende Automasse ist schon einen Umstieg wert.

Und auch vom Aktionsradius her kann die Batterie (momentan) keinesfalls mit Wasserstoff mithalten.

Die Problematik der momentan noch begrenzten Zahl der Betankungen je Tankstelle und Tag führt genau zu den Ergebnissen, die wir jetzt sehen: Wasserstoffantrieb wird sich zuerst in geschlossen Kreislaufsystemen durchsetzen. Ein gutes Beispiel ist der geplante Einsatz von Nikolas bei Anhaeuser-Busch. Die können aufgrund ihrer eingespielten Logistik genau kalkulieren, wieviel Lkw wo wann tanken müssen. Und die Betankung erfolgt firmenintern. Da kann man also genau berechnen, wieviele Tankstellen man benötigt, und diese auch optimal nutzen.

Und wie aus Korea zu lesen war, soll Wasserstoff dort auch vorrangig erstmal in geschlossenen Kreisläufen (Müllabfuhr) eingesetzt werden.

Den Einsatz zuerst einmal im Lkw-Betrieb zu forcieren macht auch deshalb Sinn, weil die Lkw-Logistik absolut kostenoptimiert arbeitet. In einem 40t-Sattelzug muß möglichst viel Ware und soll möglichst wenig unnötige Masse transportiert werden. Einen solchen Sattelzug mit Batterien zu betreiben ist wirtschaftlich nicht vertretbar. Mit Wasserstoff sieht das ganz anders aus.

Von daher ist der Deal mit Nikola auch so toll. Denn die setzen genau auf die Lkw-Karte, und die Transportlogistik wird wohl der erste Bereich sein, in welchem sich Wasserstoff lohnen wird.

Wobei man hinter die Seriösität von Nikolas Versprechungen duchaus ein kleines Fragezeichen setzen könnte. Und wen man ganz bösartig denken würde, könnte man auch die Theorie aufstellen, daß Nikola und NEL über Bande spielen. Nikola und NEL verkünden einen großen Deal. NEL profitiert direkt davon, indem sie unmittelbar danach eine Kapitalerhöhung über Pi mal Daumen 50 Mio. € durchziehen. Und als Provision für den Gefallen gibt NEL dann Nikola eine Finazspritze über 5 Mio. $.

Man muß also schon an NEL und Nikola glauben, um hier zu investieren.

Das Wasserstoff aber eine der, nicht die, Zukunftsenergie(n) sein wird, halte ich für sehr wahrscheinlich.

Als Ende der Achtiger/Anfang der Neunziger die ersten Handys in Deutschland (C-Netz) auftauchten, wogen die Teile 10 kg, hatten die Form eines Aktenkoffers und kosteten mehrere tausend D-Mark. Da hätte man natürlich laut rufen können, daß sich das nie durchsetzt, weil zu teuer, zu unhandlich und überhaupt. Fakt ist, daß heute quasi jeder mindestens ein Handy hat, Du die billigsten für 15 € im Supermarkt bekommst, und ein Edel-Handy-Hersteller die höchstbewertete Firma der Welt ist.

Wenn Wasserstoff und Batterien im Auto erstmal alltagstauglich und günstig und verbreiteter im Einsatz sind, wird es ganz schnell gehen. Dann will keiner mehr ein stinkendes, die Umwelt und dabei vor allem die Fußgänger und Radfahrer vergiftendes, lärmiges Verbrennerauto mehr haben wollen. Und dann wird die Politik, nach gehörig Druck durch die Bürger, Anwohner, Kommunen etc., dem schlußendlich auch einen Riegel vorschieben. Das wird nicht heute, morgen oder in 10 Jahren so sein. Aber in einem Vierteljahrhundert werden die Kinder unserer Kinder vielleicht völlig entgeistert auf die Stinkemaschinen vergangener Jahrzehnte schauen, und sich fragen, wie rückständig man einst war.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 58.620.315 von Origineller_Name am 05.09.18 11:54:03
Warum nimmst du Wertefinder die Arbeit ab.
Er soll sich selber schlau machen.
Oder eben weiter glauben, was er glauben will.

Kann uns eigentlich egal sein.
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.620.315 von Origineller_Name am 05.09.18 11:54:03Das ist alles viel Prosa was Du schreibt. Inhaltlich ganz viel erkennbar falsch und mit unzulässigen Vergleichen etwa zum Handy.

Natürlich werden die Kosten für eine Brennstoffzelle weiter sinken. Und auch die Produktionskosten für Wasserstoff könnten sinken. Jedoch macht das alles nur Sinn, wenn man regenerativ erzeugten Strom zur Verfügung hat. Und den gibt es eben nur in Ausnahmefällen wie z.B. in Österreich. Und selbst dort ist eine andere Verwendung um Längen wirtschaftlicher.

https://de.wikipedia.org/wiki/Wasserstoffherstellung

Der allermeiste Wasserstoff wird durch die Verbrennung fossiler Energien erzeugt. Das ist weder wirtschaftlich noch von den Emissionen her vorteilhaft. Viel vorteilhafter ist es, wenn man z.B. erzeugtes Methan per Gasmotor verwendet. Oder wenn man den bisher recht kleinen Anteil an Biokraftstoffen ausweitet. DAS sind die ohne hohe Investitionen in eine neue Infrastruktur möglichen Optionen.

VW hat längst das Auto entwickelt, das nur 1 Liter auf 100 km verbraucht. Zugegebenermaßen etwas eng. Aber es ist heute schon möglich, komfortable Autos zu bauen, die nur 2 Liter auf 100 km verbrauchen. Die werden aber nicht hergestellt, sondern es gibt einen unverantwortlichen SUV-Wahn.

Das wundert auch nicht. Denn wenn einem so ein tonnenschweres Monsterauto wie z.B. ein Audi Q5 entgegenkommt, dann möchte man mit Kindern im Auto selbst kein Goggomobil ähnliches Gefährt fahren, sondern auch so einen Panzer. Umweltfreundlich bzw. angesichts des Klimawandels ist das aber eine fatale Fehlentwicklung.

D.h., der Beitrag zu geringeren Emissionen aus dem Verkehrssektor liegt nicht bei E-Autos oder Wasserstoff-Autos, sondern bei sparsamen Verbrenner-Autos Richtung 1-Liter Verbrauch auf 100 km. Das ist heute bereits technisch möglich. Es wird aber nicht angeboten. Ein Skandal angesichts der Folgen des Klimawandels. Die Modellpolitik der Autohersteller gefährdet die Allgemeinheit.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 58.620.315 von Origineller_Name am 05.09.18 11:54:03Danke für den Aufwand. Ich finde es halt immer sehr schade, dass viele nur Schwarz oder Weiß denken, egal ob es im Investorenbereich (Aktien oder Gold ), im Politikbereich ( Links oder Rechts) , im Religionsbereich (Islam oder Christentum) stattfindet , hier zum Beispiel Batterie oder Wasserstoff . Dass man mal eine selbstreflektierte, aus mehreren Blickwinkel betrachtete , auch für andere Dinge offene, aber auch kritische Bewertung einer bestimmten Sache hört, hat teilweise wirklich Seltenheitswert.

Ich arbeite jetzt seit ich 17 bin im Finanz u. Versicherungsbereich, beschäftige mich viel mit Finanzen u. Wirtschaft oder Politik, mittlerweile bin ich 31 und hab in den 14 Jahren nicht alles gesehen aber ich möchte mal behaupten dass ich auch kein "Kücken" mehr bin.

Aber eins kann ich mit Sicherheit sagen. Ich habe durch meinen Job tausende verschiedene Menschen kennengelernt. Selbstreflektiertes Denken, die Fähigkeit, nicht jedem Rattenfänger hinterherzulaufen, bzw. sich eine eigene, sauber abgewägte Meinung zu machen, sich nicht ausschließlich von Gefühlen leiten zu lassen und sich diese dann schönzureden, auch mal offen für Diskussionen und andere Ansichtspunkte zu sein und nicht alles aus einem bestimmten Bereich oder Persönlichkeiten in eine Schublade zu stecken, das können nicht so viele Menschen.

Klasse Beispiel dafür ist auch Elon Musks Aussage "Brennstoffzellenantrieb ist Bullshit" . Und genau durch sowas entstehen dann Meinungen die eigentlich gar keine abgewägten Meinungen sind. Viele Menschen denken halt einfach (genau die die ich oben beschrieben habe) der Typ ist der Chef von Tesla der ist schlau der ist reich der muss es wissen. Oder Donald Trump, der ist schlau der ist reich der hat viel Geld mit Immobilien gemacht, den wähle ich als Präsidenten, so dumm kann der gar nicht sein. AfD lässt grüßen. Damit will ich obiges gar nicht nur schlechtreden oder abstempeln, dann wäre ich ja nicht besser, aber genau durch so ein, ich will mal sagen, gefühlsgeleitetes, unreflektiertes Verhalten, entstehen solche Situationen.

Versteht mich nicht falsch, ich finde Tesla ist eine tolle innovative Firma, ich würde mich auch nie hinstellen und einfach sagen "die Batterietechnik ist scheisse das wird ja nie was, Tesla geht sowieso pleite". Das zu behaupten, dafür gäbe es aber ebenfalls Gründe, ebenso gibts halt auch viel was dafür spricht. Aber wichtig ist halt einfach mal sich Informationen zu besorgen, sowohl negativ als auch positiv und das Ganze von mehreren Seiten zu betrachten.

Hauptsache immer Scheuklappen auf und dem Mob hinterher :-D.
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.621.548 von Wertefinder1 am 05.09.18 13:59:45Na, da schau her. Es ist gerade mal drei Stunden her, daß ich geschrieben habe:

"Und dann wird die Politik, nach gehörig Druck durch die Bürger, Anwohner, Kommunen etc., dem [Einsatz von Verbrennungsmotoren in Autos] schlußendlich auch einen Riegel vorschieben."

Und jetzt schreibt Spiegel Online:

"Staatsfonds
Norwegen will nur noch Geld in nachhaltige Firmen stecken"


http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/norwegen-will-nur-…

Zitat: "Wir investieren in Entwicklungsländer und in Firmen, die Lösungen für ein umweltfreundliches Wirtschaften erforschen", sagte der für den Fonds verantwortliche Manager Yngve Slyngstad. "Wir werden uns nun aus Firmen zurückziehen, die nicht nachhaltig wirtschaften."

Und wir sprechen hier nicht von irgendeinem Fonds, sondern vom größten Staatsfonds der Welt, wenn nicht sogar vom größten Fonds überhaupt.Er ist 1.000.000.000.000 € (1 Billion Euro) schwer und hält zum Beispiel über 2% aller europäischen Aktien.

Da kann man sich vorstellen, was das heißt, wenn sie anfangen, umzuschichten.

Und das sind die ersten. Andere werden folgen (müssen), weil auch immer mehr Anleger keine Umweltverschmutzer, Waffen- oder Pestizidhersteller in den Fonds, in die sie investieren, mehr sehen wollen werden.

Schlechte Zeiten für Firmen wie die DRAG, gute für Firmen wie NEL.
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.621.548 von Wertefinder1 am 05.09.18 13:59:45Sorry, da steckt jetzt aber auch einiges Widersprüchliches drin.

Glauben sie denn ernsthaft man könnte einen Verbrennungsmotor noch so optimieren dass damit ein Mittelklassewagen (A4, C-Klasse,..) auf 2-Liter Verbrauch oder weniger kommt?

Wenn es so wäre, dann hätten wir solche Motoren längst oder wären zumindest auf dem Weg dahin. Für die hiesigen Hersteller gibt es ja nichts Gefährlicheres als vom Verbrenner auf eAntrieb umzustellen. Daher wird wohl keiner mehr irgendwelche Innovationen zurückhalten und zusehen wie die Politik eMobilität fördert.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 58.625.973 von markleb79 am 05.09.18 21:31:07
Zitat von markleb79: Sorry, da steckt jetzt aber auch einiges Widersprüchliches drin.

Glauben sie denn ernsthaft man könnte einen Verbrennungsmotor noch so optimieren dass damit ein Mittelklassewagen (A4, C-Klasse,..) auf 2-Liter Verbrauch oder weniger kommt?
...


Ja. Siehe den Audi A2 1.2. TDI, der glaube ich im Jahr 2000 vorgestellt wurde und 3 Liter Kraftstoff verbrauchte. Also entwickelt vor jetzt 20 Jahren. Mit dem technischen Fortschritt könnte es heute wohl weniger sein. Das Auto erreichte 4 Sterne im NCAP-Crashtext. https://de.wikipedia.org/wiki/Audi_A2#A2_TDI_3L

Im Prinzip geht es allerdings darum, deutlich leichtere Fahrzeuge zu entwickeln. Keine wahnsinnigen 2-Tonnen-Autos für die städtische Parkhäuser und Straßen zu kleine sind, sondern Richtung 500 kg oder weniger. Z.B. soetwas wie in der Mitte von einem Schäffler Bio-Hybrid und einem Audi A2 1.2 TDI.

https://www.youtube.com/watch?v=037CAW4Yeug

DAS bringt einen Fortschritt in der Reduktion der Schadstoffbelastung aus dem Verkehrssektor. Das ist bei einem meistens aus dem herkömmlichen Strommix entstehenden Wasserstoff nicht der Fall und erst recht nicht, wenn damit schwere Autos wie heute angetrieben werden.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 58.626.771 von Wertefinder1 am 05.09.18 22:42:43Da Du immer drauf abstellst, daß Batterie- oder Wasserstoffautos keinen Umweltvorteil bringen, solange der benötigte Strom aus Kohle oder Öl erzeigt wird:

Das ist grundsätzlich richtig. Für die Umwelt ändert sich in Sachen Verschmutzung nichts.

Aber für die Menschen, vor allem in den Städten, und das ist heutzutage der überwiegende Teil der Bevölkerung aller Industriestaaten, ändert sich gewaltig etwas. Denn es macht für ein Kind von 1,20 m Körpergröße einen erheblichen Unterschied, ob es den Dieselqualm aus einem in 80 cm Höhe befindlichen Lkw-Auspuff direkt in die Lunge geblasen bekommt, oder ob die Schadstoffe aus einem 150 m hohen Schornstein, der meist auch nicht direkt in der Stadt, sondern "in der Pampa", wo die Braunkohle gefördert wird, steht, geblasen wird.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 58.626.924 von Origineller_Name am 05.09.18 23:06:37Ihr solltet euch mal dafür die Zeit nehmen.
Es gab auch ein Thema von Prof. Lesch im Fernsehen dazu wer es nicht lesen will oder kann.

Am besten gleich alle 6 Seiten dazu lesen, sehr Informativ.

https://www.zeit.de/2017/18/feinstaub-grenzwerte-belastung-m…
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.626.771 von Wertefinder1 am 05.09.18 22:42:43Damit bestätigen sie ja praktisch dass es nicht möglich ist den Verbrennungsmotor noch weiter zu verbessern. Wir brauchen Lösungen um die heute üblichen PKW emissionsarm anzutreiben. Irgendwelche Kleinstwagen die keiner kauft sind irrelevant.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 58.628.565 von markleb79 am 06.09.18 08:57:10Irrtum.

In der EU wird ja gerade darüber beraten, wie stark der CO2-Ausstoss der neu zugelassenen Flotte bis 2030 gesenkt werden soll. So 120 gramm sind es jetzt in der Realität. 95 gr für 2020 das Ziel. Das soll nach den Vorstellungen der Umweltverbände um 70 % gesenkt werden.

Damit würde dann so unnötig umweltverschmutzende Autos wie sie heute hergestellt werden nicht mehr hergestellt werden können.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 58.628.835 von Wertefinder1 am 06.09.18 09:30:56Was heißt hier Irrtum, drehen sie mir nicht das Wort im Mund um. Ich habe doch geschrieben emissionsarme Antriebe werden gebraucht.

Wie sonst sollen denn die Flottenziele errreicht werden?
Soll Daimler etwa künftig nur noch die A-Klasse verkaufen :laugh:
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alles nur Wortgeplänkel und Rechthaberei
der Kurs wird´s zeigen. Ich nehm 300 % mit , auch wenn ihr euch nicht einig werdet.:)
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.629.162 von markleb79 am 06.09.18 09:57:04
Zitat von markleb79: ...
Wie sonst sollen denn die Flottenziele errreicht werden?
Soll Daimler etwa künftig nur noch die A-Klasse verkaufen :laugh:


Die Flottenziele können wahrscheinlich nicht erreicht werden. Es gibt dazu schon viele Bericht im Netz, das Autohersteller lieber die Strafzahlungen an die EU leisten, anstatt die CO2-Emissionen auf das technisch mögliche Maß zu senken.

Bei der mittlerweile hohen Anzahl an völlig überdimensionierten tonnenschweren Monsterautos ist es eben sehr schwierig, die Verbraucher wieder zur Umkehr auf weniger umweltschädliche Fahrzeuge zu bewegen.

Die EU ihrerseits zieht aus den strengen CO2-Vorgaben mit Strafzahlungen den Vorteil, das sie auf elegante Weise ihre Einnahmen erhöhen kann, ohne von den Mitgliedsländern mehr Steuergelder zu verlangen. So ist beiden gedient - nur die Umwelt schaut in die Röhre.

Der User Origineller_Name hatte im Beitrag 1.111 ja bereits geschrieben. Zitat:
"... Wobei man hinter die Seriösität von Nikolas Versprechungen duchaus ein kleines Fragezeichen setzen könnte. Und wen man ganz bösartig denken würde, könnte man auch die Theorie aufstellen, daß Nikola und NEL über Bande spielen. Nikola und NEL verkünden einen großen Deal. NEL profitiert direkt davon, indem sie unmittelbar danach eine Kapitalerhöhung über Pi mal Daumen 50 Mio. € durchziehen. Und als Provision für den Gefallen gibt NEL dann Nikola eine Finazspritze über 5 Mio. $. ..."
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Ist eine müßige Diskussion hier. Ich gehe mal davon aus, dass die meisten hier, wie ich auch, bevor sie in NEL investiert haben, sich mit dem Thema Wasserstoff auseinandergesetzt haben. Insofern finde ich diese Grundsatzdiskussion hier fehl am Platz, da es hier um NEL geht und nicht Wasserstoff vs Akku vs xy.

Aber mal am Rande: In Österreich macht man gutes Geschäft, in dem man sich bezahlen lässt überschüssigen Strom aus Deutschland abzunehmen, um diesen dann bei Flaute wieder zu verkaufen. In Kaprun wird daher z.B. ein weiteres Pumpspeicherkraftwerk errichtet. Vielleicht hilft das dem ein oder anderen etwas zu verstehen, was wir an Wasserstoff schätzen. Bei Ausbau der Erneuerbaren wird sich dieses Geschäft noch verstärken. Dann ist der Wirkungsgrad erstmal zweitrangig.
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.632.420 von Wertefinder1 am 06.09.18 15:38:43Wie auch von Frank... angemerkt ist die Diskussion hier überflüssig.

Möchte dazu lediglich noch ein Zitat von Arnold Schwarzenegger beisteuern: change technology not lifestyle!

Dementsprechend H2 um weiterhin schöne große Autos fahren zu können
Sehr interessanter Artikel über die Batterie-Konkurrenz:

http://www.faz.net/aktuell/technik-motor/motor/so-schnell-ko…

Auch hier scheint einiges in Bewegung zu sein, und die Ladeströme sollen deutlich steigen. Allerdings ist das momentane Lade-Niveau der öffentlichen Stationen wohl eher übersichtlich zu nennen. Der Autor fragt sich, ob man sein Fahrzeug (hier den neuen Mercedes EQC) mal eben unterweges an der Autobahn volltanken kann, während man einen Kaffee trinkt und zieht das Fazit:

"Rechnen wir mal: Der EQC kann 80 Kilowattstunden (kWh) tanken, der Strom fließt laut Hersteller mit 110 kW (zum Vergleich: Unser Wasserkocher hat 2 kW); wenn wir noch rasch die Sanifair besuchen, sollte das Auto randvoll sein und fit für die nächsten dreihundert Kilometer. Das klingt verheißungsvoll, der Teufel steckt indessen im Kleingedruckten. „Bis zu 110“ heißt es dort, das markiert eine Obergrenze, kann also auch etwas weniger sein.

Tatsächlich ist es viel weniger. Zur Mitte dieses Jahres gab es rund 13.500 öffentliche Ladestationen, das sind immerhin ein Viertel mehr als im Jahr zuvor, der Ausbau kommt also voran. Aber noch nicht einmal 1800 davon sind Schnelllader für den standardisierten Stecker CCS (Combined Charging System), und deren Schnelligkeit ist relativ: Üblich sind 50 kW aus der Gleichstrom-Säule, und wenn das Internet-Portal e-tankstellen-finder.com recht hat, taugt gerade mal eine Handvoll davon für mehr als 100 kW. Aus der Kaffeepause wird so ein Mittagsschläfchen mit anschließendem Spaziergang. Zumal die Ladeleistung nicht immer erreicht wird, nach etwas mehr als zwei Dritteln nimmt der Stromfluss ab. Schneller wird es erst gehen, wenn das Konsortium Ionity, an dem die meisten deutschen Hersteller beteiligt sind, sein Netz aufgebaut hat, bis 2020 sollen 400 Ladestationen an den Hauptverkehrsachsen in Europa entstehen. Falls das Auto es verkraftet, kann der Strom dann mit bis zu 350 kW fließen."


Auch interessant: "...belastet die Schnellladung auf die Dauer den Akku, und zweitens kostet der Strom von der Tankstelle deutlich mehr als der für den Haushalt, weil die Stationen teuer sind und bezahlt werden wollen. Wer nicht das Doppelte für die Energie ausgeben möchte, tankt also zu Hause. Dazu braucht der Elektromobilist freilich ein wenig Geduld."

Heißt: Für alle, die nicht im eigenen Haus wohnen, vor dem sie das Auto ankabeln können, wird schnelles Laden ein teurer Spaß. Und offenbar auch ein Batterie-verschleißender. Auch zuhause geht es nicht schnell, aber dafür hat man natürlich auch länger Zeit als unterwegs.


Eine kurze Recherche nach dem EQC fördert weitere interessante Fakten zu Tage:
http://www.autobild.de/artikel/mercedes-eqc-2019-alle-infos-…" target="_blank" rel="nofollow">
http://www.autobild.de/artikel/mercedes-eqc-2019-alle-infos-…

"Die Reichweite laut NEFZ liegt bei 450 Kilometern."
-> deutlich geringer als bei H2

"Noch schneller könnte der EQC serienmäßig über eine Ladestation mit Gleichstrom auftanken, zum Beispiel an einem CCS (Combined Charging Systems) mit einer maximalen Leistung von bis zu 110 kW. Die Ladezeit von zehn auf 80 Prozent Restkapazität (SoC) beträgt dann laut Mercedes etwa 40 Minuten."
-> selbst an der im FAZ-Artikel gelobten 110kW-Schnellladestation (von denen es derzeit gerade mal "eine Handvoll" in Deutschland gibt), dauert das Laden 40 Minuten

"Nach Angaben von Mercedes wird die Batterie in Deutschland bei der hundertprozentigen Daimler-Tochter "Deutsche Accumotive" in Kamenz/Sachsen gefertigt."
-> sehr interessant - ich meine gelesen zu haben, daß die deutschen Autohersteller auf eigene Batteriebauten verzichten

"AUTO BILD schätzt den Einstiegspreis auf 70.000 Euro."
-> geringfügig teurer als ein H2-Auto (aber natürlich ein Mercedes)

"Die Lithium-Ionen-Batterie im Fahrzeugboden hat eine Kapazität von 80 kWh und ein Gesamtgewicht von 650 kg. Um das für (batteriebedingt) schwere Elektroautos typische Poltern im Innenraum zu mindern, hat Mercedes die Antriebsstränge über Gummilager an Hilfsrahmen und Karosserie entkoppelt. "
-> Das Auto schleppt 650 kg Batterien mit! Von dem Polterproblem habe ich noch nie gehört - weiß da jemand genaueres?

"Höchstgeschwindigkeit: 180 km/h (abgeregelt)"
-> Haben andere SUV auch eine bei 180 km/h abgeregelte Höchstgeschwindigkeit oder wird hier zugunsten der Batterie (Reichweite oder Lebensdauer) abgeregelt?
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Antwort auf Beitrag Nr.: 58.666.023 von Origineller_Name am 11.09.18 00:55:11Daimler bezieht die Batteriezellen aus Asien und fertigt daraus in Kamenz die Batterien.

Der Vergleich macht keinen Sinn, da der EQC wieder ein Auto ist, das die Welt nicht braucht. Weil: Leergewicht 2,5 Tonnen!

Für den meist Transport eines vllt. 100 Kilogramm schweren Menschen wird also das 25fache an nutzloser Masse mitbewegt. Das ist extrem unwirtschaftlich und umweltschädigend.

Schau mal bei Youtube nach dem Solo von Electra Meccanica. Solche Autos brauchen wir.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 58.667.094 von Wertefinder1 am 11.09.18 08:36:02Wobei ein 100 kg schwerer Mensch schon mal per se 25% nutzlose Masse mit sich herum bewegt, und vielleicht generell lieber die Nutzung eines Fahrrades (kein E-Bike) statt eines Autos in Erwägung ziehen sollte.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 58.676.238 von Origineller_Name am 12.09.18 06:11:59Wertefinder ist schon lustig. Klar kann man diskutieren was Sinn macht oder nicht. Tiefgründig ist eigentlich die Existenz des Menschen auf der Erde sinnlos. Aber zu Autos angemerkt, meinte schon Kaiser Wilhelm, dass das Automobil sich nicht durchsetzen werde sondern das Pferd als Fortbewegungsmittel bleibt. Das war Geschichte.☺
Deutschland setzt den ersten regelmäßig verkehrenden Wasserstoffzug der Welt ein!

http://www.spiegel.de/reise/aktuell/niedersachsen-erster-was…

"Zwei Prototypen des Nahverkehrszugs "Coradia iLint" werden ab Montag in den kommenden eineinhalb Jahren regelmäßig eine etwa hundert Kilometer lange Strecke zwischen Cuxhaven, Bremerhaven, Bremervörde und Buxtehude abfahren."

Der Zug ist "Made in Germany": "Gebaut wird der Zug in Salzgitter."

Er hat eine hohe Reichweite: ""Er soll mit einer Tankfüllung rund 1000 Kilometer weit fahren können."

Und er könnte sogar ein Hauptproblem der Abkehr vom Dieselantrieb für Lokomotiven lösen, da er die bisher notwendigen teuren Investitionen in Oberleitungsbauten einspart: "Vor allem auf Nebenstrecken, auf denen Oberleitungen unwirtschaftlich sind, könnten sich Wasserstoffzüge lohnen."

Damit könnten sich vielleicht sogar Nebenstrecken wieder lohnen, die aus Rentabilitätsgründen eingestellt wurden oder werden sollen.

Klasse!
Weiß jemand auf welchen Hersteller von Brennstoffzellen Alstom setzt?
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Antwort auf Beitrag Nr.: 58.713.091 von Wildberger am 16.09.18 20:14:32Ballard: https://www.hzwei.info/blog/2017/09/07/mit-brennstoffzelle-zug-fahren/
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.713.091 von Wildberger am 16.09.18 20:14:32Hydrogenics
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.713.091 von Wildberger am 16.09.18 20:14:32
Zitat von Wildberger: Weiß jemand auf welchen Hersteller von Brennstoffzellen Alstom setzt?


Hydrogenics
Besten Dank :) bleibt abzuwarten ob Hydrogenics auch der Partner bei einer möglichen Fusion mit Siemens bleibt.
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Antwort auf Beitrag Nr.: 58.718.374 von Wildberger am 17.09.18 14:09:30
Zitat von Wildberger: Besten Dank :) bleibt abzuwarten ob Hydrogenics auch der Partner bei einer möglichen Fusion mit Siemens bleibt.


... denn Siemens arbeitet mit Ballard zusammen.

Wird spannend.

Warum sollten dann nicht auch Ballard und Hydrogenics fusionieren? :confused:
:laugh::laugh::laugh:
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.718.614 von Cemby am 17.09.18 14:40:44Siemens arbeitet aber auch mit Powercell zusammen ;) Ich glaube es ist derzeit sehr schwierig abzuschätzen wer in den nächsten Jahren das große Rennen macht.
Moin,
bin jetzt auch in NEL eingestiegen. Habe bisher nur norwegische Aquafarmen im Depot, jetzt kommt ein Technologiewert dazu. Mal sehen was besser läuft. :)
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.762.126 von Verstehichnicht am 21.09.18 14:49:58und wieder ein Baustein mehr zur Wasserstoff-Marktreife.
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.762.126 von Verstehichnicht am 21.09.18 14:49:58Warum findet man die Meldung nicht bei den Press releases?
Ist doch für Investoren nicht uninteressant, oder habe ich etwas falsch verstanden?
NelAsa - KE ist nun abgeschlossen-heute alle Stücke der KE Zuteilung eingebucht - somit ist der Kurs davon ab morgen befreit. Die guten Entwicklungen auf dem H2 Markt dürften auf alle H2 Aktien die ich in meinem H2Investment Wiki im Augenblick im Fokus habe gute Auswirkungen haben - nicht nur die 1000 H2 Trucks für die Schweiz die Hyundai auf der IAA Nutzfahrzeuge bekanntgab auch die Eröfnung der neuen Produktions von Nel
https://www.gasworld.com/nel-asa-opens-new-h2station-factory…

Aber auch die Bekanntgabe von Porsche keine diesel mehr zu verkaufen - was bleibt ist mehr Platz für Hybrid elektro und damit auch h2.

Allen Investierten viel Erfolg
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Antwort auf Beitrag Nr.: 58.779.992 von GlobalGarant am 24.09.18 10:51:51
Zitat von GlobalGarant: NelAsa - KE ist nun abgeschlossen-heute alle Stücke der KE Zuteilung eingebucht


Hattest du zusätzliche Stücke als Überbezug beauftragt und (vollständig?) erhalten?
Antwort auf Beitrag Nr.: 58.779.992 von GlobalGarant am 24.09.18 10:51:51
Zitat von GlobalGarant: NelAsa - KE ist nun abgeschlossen-heute alle Stücke der KE Zuteilung eingebucht - somit ist der Kurs davon ab morgen befreit. Die guten Entwicklungen auf dem H2 Markt dürften auf alle H2 Aktien die ich in meinem H2Investment Wiki im Augenblick im Fokus habe gute Auswirkungen haben - nicht nur die 1000 H2 Trucks für die Schweiz die Hyundai auf der IAA Nutzfahrzeuge bekanntgab auch die Eröfnung der neuen Produktions von Nel
https://www.gasworld.com/nel-asa-opens-new-h2station-factory…

Aber auch die Bekanntgabe von Porsche keine diesel mehr zu verkaufen - was bleibt ist mehr Platz für Hybrid elektro und damit auch h2.

Allen Investierten viel Erfolg


Denke auch die Aktie ist eine Spekulation Wert, bin gespannt wie sich der Wert bzw. H2 Einsatz in KfZ weiter entwickelt.
Leider habe ich keine zusätzlichen Nel Aktien erhalten - nur die zugeteilten - aber da ich seit Juli 2017 investiert bin und seitdem jedes Down nachgekauft habe bin ich gut versorgt.
Da jetzt nicht viel ansteht ausser den üblichen Q Zahlen ist für mich nur noch April 2019 wichtig - und die Bestätigung des Nikola Deals - Der müsste ie Aktie in Richtung 0.75 bringen.
Alles zustätzliche - wie Aufträge aus der SChweiz oder SüdKorea werden dabei natürlich auch gerne genommen.
Für mich bleibt Nel bei dieser Nachrichten lage mitlerweile langfrist-Invest.

Aber ich hoffe im H2Investment - Wasserstoff Fonds noch ein paar andere Aktien zu haben oder zu finden, die sich zu BigPlayern entwickeln werden
Aktuell sehe ich bei BallardPower die grössten Chancen
bei einem entsprechenden Deal könnten aber auch andere wie ProtonPowerSystem - Ceres oder PowercellSweden schnell in neue Dimensionen vordringen
Alles hängt von der Entwicklung in Japan und China ab - die haben genug Geld und staatliche Vorgaben H2 schnellstens umzustzen
Dafür brauchen sie aber KnowHow Patente u.v.mehr - und werden sich auch wegen der USA Probleme in der Zeit bis zum nächsten vernünftigen US Präsident vll damit beschäftigen

viel Erfolg
Interview mit dem CEO.

http://www.deraktionaer.de/aktie/wasserstoffperle-nel--ceo-l…

Es scheint langsam anzurollen. :)
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Antwort auf Beitrag Nr.: 58.800.809 von Verstehichnicht am 26.09.18 10:09:12@ Verstehichnicht,

das wollte ich auch gerade reinsetzen, aber Du warst schneller!;)

Gruß
hauswand :cool:
Nel ASA: Awarded Australia’s First Power-to-Gas (Solar-to- Hydrogen) project

(Oslo, 27 September 2018) Nel Hydrogen Electrolyser, a division of Nel ASA (Nel, OSE:NEL), has received a purchase order for the first Power-to-Gas (P2G) project in Australia from the ATCO Group that will use a Proton® PEM electrolyzer. This contract is strategically important as it opens up a new P2G market and builds on the P2G experience that Nel has gained in many other parts of the world.

ATCO is developing an industry leading Clean Energy Innovation Hub (CEIH) based at the company’s Jandakot Operations facility in Western Australia. The CEIH incorporates the production, storage and use of hydrogen, as well as the commercial application of clean energy in micro-grid systems. The CEIH will produce green hydrogen from electrolysis solar energy and inject the hydrogen into the micro-grid system at the Jandakot facility. Some of the experience gained from this project include optimizing hydrogen storage solutions, blending hydrogen with natural gas and using hydrogen as a direct fuel.

“We are very pleased being awarded this contract to deliver our latest PEM electrolyzer technology for the first Power-to-Gas (P2G) project in Australia, we believe that this can represent an important new market for this technology. The project will show how hydrogen can play a key role in helping to decarbonize our planet. This will further highlight the P2G readiness of our electrolyzer technology gained from more than 3,500 systems sold, including more than 20 P2G projects in different parts of the world” says Jon André Løkke, CEO of Nel.

ATCO’s CEIH project is supported by the Australian Renewable Energy Agency (ARENA). ARENA is working to accelerate Australia’s shift to an affordable and reliable renewable energy future, by funding projects and sharing knowledge that drive innovation and commercialization of renewable energy technologies.

The project is expected to be fully operational during 2019, and the parties have decided not to disclose the total value of the contract