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Das leistet eine Krankenversicherung im Ausland

Wer privat oder beruflich öfters im Ausland unterwegs ist, der möchte dort natürlich auch alle Annehmlichkeiten einer Krankenversicherung in Anspruch nehmen können. Hierfür gibt es spezielle Angebote.

In Deutschland gilt seit einigen Jahren die Pflicht, dass 100 % aller Bürger über eine gültige Krankenversicherung verfügen müssen. Hierbei kann es sich um eine Mitgliedschaft in einer gesetzlichen Krankenkasse handeln, aufgrund eines Angestelltenverhältnisses, oder um eine private Krankenversicherung. Statistisch betrachtet sind etwa 70 % aller Menschen in einer gesetzlichen Krankenkasse versichert. Der Rest ist Mitglied in einer privaten Krankenversicherung, wo er durchschnittlich 300 Euro im Monat bezahlen muss. Doch nicht nur im Inland wollen die Menschen sicher sein können, dass sie im Krankheitsfall auch tatsächlich versorgt sind. Wer sich z. B. öfters im Ausland aufhält, der möchte natürlich auch dort vor Ort einen optimalen Versicherungsschutz genießen können.

Generell leisten die einzelnen Versicherungsgesellschaften auch im Ausland gute Dienste. Allerdings muss man hier als Patient mit der einen oder anderen Einschränkung rechnen. So kann es bei der jeweiligen Versicherungsdauer durchaus gewisse temporäre Grenzen geben, die man vor Vertragsbeginn beachten sollte. So kann eine mögliche Versicherungsdauer auf 36 bis 60 Monate beschränkt sein. Andere Versicherungsgesellschaften erheben lediglich einen Aufschlag pro Monat von z. B. 71,00 Euro. Weitere Unterschiede werden wiederum gemacht zwischen einem Auslandsaufenthalt im europäischen Ausland oder in den USA. Darauf sollten die Patienten jeweils genauer achten, wenn sie an dem Abschluss eines Versicherungsvertrags interessiert sind. Auch welche Behandlungen im Einzelnen dann überhaupt übernommen werden, hängt von der jeweiligen Gesellschaft und den existierenden Konditionen ab.