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Die Maklercourtage wird fällig bei Geschäftsabschluss

Besteht die Begründung für eine Maklercourtage, weil ein Grundstücks-, Wohnungs- oder Hauskauf beziehungsweise eine Vermietung durch den Makler zustande kam, wird diese erst mit erfolgtem Geschäftsabschluss fällig.

maklercourtage
Foto: © Thorben Wengert / http://www.pixelio.de

Der Immobilienmakler nimmt seine Tätigkeit im Regelfall als selbständiger Gewerbetreibender wahr, was durch die Anmeldung eines Gewerbes bei örtlichen Behörden gegeben ist. Mit seiner Tätigkeit ist der Immobilienmakler für die Vermittlung beziehungsweise den Abschluss von Verträgen im Immobilienbereich zuständig. Die Bezahlung beim Immobilienmakler, der auf selbständiger Basis arbeitet, wird über die Maklercourtage erzielt. Hier erhält der Immobilienmakler seine Bezahlung, wenn zwischen Käufer und Verkäufer oder zwischen Mieter und Vermieter ein Vertragsverhältnis zustande gekommen ist. Die Courtage erfolgt nach dem Erfolgsprinzip und so erhält der Immobilienmakler seine Bezahlung eben auch nur dann, wenn ein Geschäft zustande gekommen ist. Für die Erzielung der Maklercourtage ist für den Immobilienmakler ein Vertrag mit dem Anbieter oder Nachfrager erforderlich, in dem auch die Courtage beziehungsweise deren Höhe im Regelfall schriftlich fixiert ist.

Der Nachfrager oder Auftraggeber nimmt gegenüber dem Immobilienmakler die Position des Auftraggebers wahr und der wesentliche Teil dieser Vereinbarung besteht auch in der Maklercourtage, die bei erfolgreichen Bemühungen durch den Immobilienmakler zur Auszahlung an diesen gelangt. Allerdings ist für das Zustandekommen des Vertrages zwischen Immobilienmakler und Auftraggeber nicht zwingend der schriftliche Vertrag erforderlich. Der Anspruch auf die Provision besteht auch dann, wenn diese Beauftragung nachweislich mündlich oder auch durch schlüssiges Verhalten seitens des Auftraggebers zustande kam. Im Regelfall stellt beim Immobilienmakler die Maklercourtage die einzige Einkommensquelle dar und somit ist dieser bestrebt, einen Vertrag vom Auftraggeber schnellstmöglich zur Erfüllung gelangen zu lassen. Die Maklerprovision ist hierbei wesentlich von dem Kaufpreis oder der monatlichen Mietsumme des beauftragten Objektes abhängig. Das heißt für den Immobilienmakler, dass seine Einkommenssituation sich umso besser gestaltet, je hochwertiger die Immobilien sind, die er vermittelt, was wiederum schon ein Gefälle innerhalb des Bundesgebietes in den jeweiligen Einkommensmöglichkeiten für Makler mit sich bringt.