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Gesco die Mittelstandsperle - 500 Beiträge pro Seite (Seite 4)

eröffnet am 03.03.05 19:28:25 von
neuester Beitrag 29.03.21 08:48:22 von


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12.02.19 16:09:47
Beitrag Nr. 1.501 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.851.426 von katjuscha-research am 12.02.19 12:41:08Tick TS hat auch ein KGV von 10, 8% Dividende und 80% wiederkehrende Umsätze. Und ist ne Softwarebude.

United Internet KGV dürfte auch ca. bei 11-12 liegen trotz gigantischer Cashflows.

Ich sage ja nichts gegen Gesco, ausser das die den Gewinneinbruch den sie melden müssen noch vor sich haben. Dann wird man sehen in wessen Händen die Aktie liegt. Bei Covestro hast du auch bei 80 gejubelt und bei 50 verkauft weil plötzlich die Gewinne niedriger ausgefallen sind. Gesco ist halt ein bisschen spätzyklischer.

Ich finde Gesco ist ein gutes Unternehmen. Aber wenn morgen eine Adhoc kommt mit dem Thema Gewinnwarnung musst du das halt immer noch sagen können. Dann auf das Management zu schimpfen bringt auch nichts.

Zitat von katjuscha-research:
Zitat von hugohebel: Günstig mag sie sein aber die zyklischen Bereiche werden hier auch im nächsten Quartal größere Bremsspuren bekommen. Dann wird man sehen wie das die Investoren aufnehmen.


Das hört man schon seit längerem, aber passieren tut es nicht. Stattdessen sieht der Auftragseingang sehr stark aus, jedenfalls im Gesamtkonzern, und darum sollte es doch wohl gehen. Ich bewerte bei manchen Dax oder MDax-Werten doch auch nicht einzelne Sparten sondern was der Konzern insgesamt macht.

Na ja, wir Deutschen sind aber Weltmeister darin, zunächst mal das Negative zu sehen. Dadurch erklären sich auch diese unfassbaren Bewertungsunterschiede im Vergleich zu US-Aktien.

Mich würde mal interessieren, welche deutsche Aktie man sonst kaufen sollte, wenn nicht eine Gesco, die in Sachen Bilanz sehr solide dasteht, die in Sachen Book to Bill besser als die meisten anderen Unternehmen dasteht, die auf Buchwert und mit KGV 10 bewertet wird. Mir fällt da auf Anhieb keine andere Aktie ein. Die Aktien, die mehr Wachstumsfantasie haben, sind entsprechend weit höher bewertet.
1 Antwort
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12.02.19 16:29:15
Beitrag Nr. 1.502 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.853.610 von hugohebel am 12.02.19 16:09:47Genau darum geht's mir.

Du könntest mir keine einzige Aktie nennen, an der ich nicht irgendwas aussetzen könnte, egal ob Tick TS, UI oder irgendwelche anderen Aktien.

Ausgerechnet aber Gesco mit dem positiven book to bill dann in Foren noch pessimistisch zu sehen, weil ja irgendwann mal der zyklische Bereich schlechter werden könnte, find ich wenig zielführend. Du wirst mich jedenfalls nicht regelmäßig bei Tick TS oder Ui finden und dort meine pessimistische Meinung posten sehen.

Dein letzter Absatz ist eben fragwürdig. Offensichtlich bist du nicht mehr investiert. Zu behaupten, es könnte morgen eine Gewinnwarnung kommen (auch wenn nur hypothetisch gemeint), find ich bei einem Unternehmen, das kürzlich erst ein positives book to bill veröffentlicht hat, plus Interview mit einem optimistischen Vorstand, weit hergeholt. Was soll sowas in einem Forum?

Ich unterstelle ja auch nicht bei jedem x beliebigen Wert, dass da morgen eine Gewinnwarnung kommen könnte. Bei UI und Tick TS würden mir genug Gründe einfallen, die gegen die Aktien sprechen. Ehrlich gesagt gibt es (auper vielleicht meine IVU) keine einzige Aktie auf meiner 200-300 Werte Watchlist, wo ich nicht in irgendeinem Segment, einer Region, an der Währungsfront, am Geschäftsmodell, an der Bilanz etc. einen Haken finden könnte. Sich bei Gesco trotz der optimistischen Vorstandsaussagen, der ohnehin schon sehr niedrigen Bewertung, die einen Konjunktureinbruch einpreist, auf das einzige zyklische Segment zu stürzen, dass vielleicht von so einem Konjunktureinbruch betroffen sein könnte, find ich merkwürdig. Zumal ja gar nicht klar ist, dass die Konjunktur einbricht. Heute steigen die Märkte beispielsweise, eben weil es möglicherweise Anzeichen gibt, dass der US Haushaltsstreit beendet wird und weil sich USA und China derzeit über eine Konfliktlösung unterhalten, was die weltweite Konjunktur im positiven Fall antreiben könnte und die Unsicherheiten lösen könnte. Aber bei Gesco darf der Kurs nicht steigen? Erstaunlich!

Wie gesagt, wir Deutschen finden offenbar immer den kleinen Haken.
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12.02.19 16:43:45
Beitrag Nr. 1.503 ()
Worte sind das eine, Zahlen etwas anderes.
schaut euch bitte die Zahlen an, und sagt mir wieviel Firmen gibt es die so gesund dastehen?

Aktienwert fast Deckungsgleich mit Buchwert. Und das Auftragsbuch ist voll. Kaufen und liegen lasen.

https://de.marketscreener.com/GESCO-AG-9069286/fundamentals/
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14.02.19 08:17:49
Beitrag Nr. 1.504 ()
GESCO bestätigt nach starkem Neunmonatszeitraum den Ausblick für das Gesamtjahr

https://www.dgap.de/dgap/News/corporate/gesco-bestaetigt-nac…
8 Antworten
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14.02.19 08:51:08
Beitrag Nr. 1.505 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.870.029 von Huusmeister am 14.02.19 08:17:49Nach 9 Monaten

Umsatzprognose für Gesamtjahr von zuletzt 560 Mio auf 570 Mio erhöht. Gewinnprognose beibehalten.

Ebit + 14%
Überschuss +20%
Auftragseingang +14%
Auftragsbestand +21%

und alles trotz Einmalbelastungen durch die Übernahme von S&S.

EPS bei 1,82 € nach 9 Monaten. Ich bleib bei einer Prognose von 2,35 € EPS und 90 Cents Dividende fürs Gesamtjahr.

3 von 4 Geschäftsbereichen sehen nach wie vor deutliches Wachstum. Probleme wie zu erwarten war im Bereich Mobilität, wobei man auch dort durch die Restrukturierung von einem leichten Verlust deutlich in die Gewinnzone kam (-0,4 auf +3,2 Mio Ebit).

Im abschließenden Q4 ging der Auftragseingang wohl um 10 Mio zurück, was an einem Großauftrag im Vorjahresquartal lag. Im Vergleich zu den knapp 50 Mio € Anstieg des Auftragseingangs in den 9 Monaten zuvor aber vergleichsweise gering. Der Vorstand spricht nach wie vor davon, dass er keine generelle Abkühlung des operativen Geschäfts erkennen kann.

Ich geh auf Grundlage des starken Auftragsbestands für das GJ19/20 von leichtem Umsatzwachstum von 3-5% und durch die wegfallenden Sonderbelastungen (S&S) von 6-8% Gewinnwachstum aus. EPS sollte dann bei 2,5 € und Dividende bei 1,0 € pro Aktie liegen.
7 Antworten
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14.02.19 12:17:27
Beitrag Nr. 1.506 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.870.335 von katjuscha-research am 14.02.19 08:51:08Zahlen sind aus meiner Sicht ebenfalls i.O. Der Markt bleibt aber weiter vorsichtig.
6 Antworten
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14.02.19 18:03:37
Beitrag Nr. 1.507 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.872.777 von dr.wssk am 14.02.19 12:17:27
Zitat von dr.wssk: Zahlen sind aus meiner Sicht ebenfalls i.O. Der Markt bleibt aber weiter vorsichtig.


Ja, hätte mir auch einen größeren Kursanstieg heute vorstellen können, aber wenn man das Marktumfeld heute Nachmittag bedenkt, ging es dann doch noch erfreulich gegen Handelsende bei Gesco nach oben, sogar noch Stücke zu 25 € gehandelt.

5 Antworten
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15.02.19 15:26:01
Beitrag Nr. 1.508 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.876.374 von katjuscha-research am 14.02.19 18:03:37Aktuelle Analyse vom SMC-Research:

....Dennoch liege der faire Wert mit 32,90 Euro deutlich über dem aktuellen Kurs. Das zeige, dass die Aktie von Gesco aus Sicht der Analysten erhebliches Potenzial aufweise, wenn es zu keiner scharfen Rezession komme. Auf dieser Basis vergibt SMC-Research für die Aktie weiterhin die Einstufung „Buy“.

Gesco: Keine Indizien für größere Einbußen | wallstreet-online.de - Vollständiger Artikel unter:
https://www.wallstreet-online.de/nachricht/11247154-gesco-in…

ttp://www.smc-research.com/wp-content/uploads/2019/02/2019-0…
4 Antworten
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15.02.19 16:34:18
Beitrag Nr. 1.509 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.884.315 von iqfan am 15.02.19 15:26:01Sorry, ich habe mir abgewöhnt, solche Analysen zu lesen. Letzten Endes wissen die 'Halbprofis' auch nicht mehr.
3 Antworten
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15.02.19 16:44:19
Beitrag Nr. 1.510 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.885.053 von dr.wssk am 15.02.19 16:34:18
Zitat von dr.wssk: Sorry, ich habe mir abgewöhnt, solche Analysen zu lesen. Letzten Endes wissen die 'Halbprofis' auch nicht mehr.


Die Schlussfolgerungen sollte man bei Analysen ausblenden, aber die Argumente, die Fakten, die checke ich schon. Stehen oft interessante Aspekte drin, die man sonst nicht ohne weiteres mitbekommt.
2 Antworten
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16.02.19 06:53:06
Beitrag Nr. 1.511 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.885.161 von sirmike am 15.02.19 16:44:19Ja, da gehe ich mit.
1 Antwort
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18.02.19 12:53:19
Beitrag Nr. 1.512 ()
GESCO AG (von GSC Research GmbH): Kaufen Kursziel: 38,00 Euro
https://www.wallstreet-online.de/nachricht/11249402-original…
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18.02.19 13:40:22
Beitrag Nr. 1.513 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 59.888.896 von dr.wssk am 16.02.19 06:53:06Etwas Publicity scheint der Aktie jedenfalls nicht zu schaden.
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08.03.19 18:14:43
Beitrag Nr. 1.514 ()
böse Überraschung?
was ist den hier los, der Kurs fällt und fällt und... Wenn hier wirklich alles so rosig ist, warum gibt bei diesen Kursen keine Insiderkäufer. Die Aktie liegt da wie totes Fleisch.
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08.03.19 23:12:28
Beitrag Nr. 1.515 ()
der Aufwärtstrend wurde jäh gestoppt ...

der Kurs wird nächste Woche weiter runter gehen , ich tippe mindestens auf ca 23,60 Euro , mal sehn ob diese Marke bis 23,40 hält ???


3 Antworten
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09.03.19 08:32:00
Beitrag Nr. 1.516 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.056.705 von senna7 am 08.03.19 23:12:28
Zitat von senna7: der Aufwärtstrend wurde jäh gestoppt ...

der Kurs wird nächste Woche weiter runter gehen , ich tippe mindestens auf ca 23,60 Euro , mal sehn ob diese Marke bis 23,40 hält ???




und was ist aus deiner Sicht der Grund das die Aktie so abschmiert?
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09.03.19 12:56:56
Beitrag Nr. 1.517 ()
Fundamental hab ich mich noch nicht mit der Aktie befasst , aber ich denke es könnte an der allgemeinen negativen Stimmung liegen , siehe Dax und EZB Aussagen .... die Wirtschaft lahmt trotz allen Draghi Geld .... was mich nicht wundert ...

oder eben auch das die Marken geafllen sind und Stopps ausgelöst wurden ....;)

meine persönliche Meinung zu den ganzen
kannst du hier sehen ( aber das würde hiet dann OFF Topic )

https://www.wallstreet-online.de/diskussion/1202704-21-30/go…
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26.03.19 18:30:12
Beitrag Nr. 1.518 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.056.705 von senna7 am 08.03.19 23:12:28Hi,

wie interpretierst du den Kursverlauf? Wenn ich mir die Analystenschätzungen anschaue, frage ich mich ernsthaft was die so schlucken :laugh:.

Die Aktie kennt ja nur eine Richtung. Ist das der Boden, oder gehts noch weiter Bergab?


Zitat von senna7: der Aufwärtstrend wurde jäh gestoppt ...

der Kurs wird nächste Woche weiter runter gehen , ich tippe mindestens auf ca 23,60 Euro , mal sehn ob diese Marke bis 23,40 hält ???


1 Antwort
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26.03.19 19:02:35
Beitrag Nr. 1.519 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.200.805 von Glanzhose am 26.03.19 18:30:12Analysten kann man eigentlich links liegen lassen. Sie reagieren fast immer hinterher. Solange keine Meldung vom Unternehmen kommt, erst mal ignorieren (wir sind bei einem KGV unter 10) oder eben einen persönlichen stopp loss setzen. !Meine Meinung
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26.03.19 21:21:51
Beitrag Nr. 1.520 ()
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14.05.19 16:32:11
Beitrag Nr. 1.521 ()
Was läuft hier den gerade, kann mir mal einer sagen warum die Aktie so abstürtzt?
Habe ich eine Meldung verpasst?
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14.05.19 16:33:43
Beitrag Nr. 1.522 ()
Dividendenanstieg um 50 %
GESCO übertrifft im Geschäftsjahr 2018/2019 ihre Ziele und stellt Dividendenanstieg um 50 % auf 0,90 EUR je Aktie in Aussicht

https://de.marketscreener.com/GESCO-AG-9069286/news/GESCO-ub…
2 Antworten
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14.05.19 16:44:20
Beitrag Nr. 1.523 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.565.998 von Glanzhose am 14.05.19 16:33:43Warum fällt der Kurs so stark? Eigentlich ja keine schlechten Nachrichten heute.
Sicher haben mal wieder einige Marktteilnehmer mehr erwartet.

Gruß Agio
1 Antwort
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14.05.19 16:50:33
Beitrag Nr. 1.524 ()
gute Frage
Gier frisst Hirn, wahrscheinlich liegts daran :-=)
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14.05.19 18:22:28
Beitrag Nr. 1.525 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.566.112 von Agio am 14.05.19 16:44:20Die Indus Holding hat heute auch Zahlen veröffentlicht und auf eine starke konjukturelle Abschwächung , insbesondere im Bereich der Kfz. Zulieferer hingewiesen.......

Ich könnte mir vorstellen, dass hier eine Übertragung stattfindet.......

Gruß,

Frontline55
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14.05.19 18:34:47
Beitrag Nr. 1.526 ()
Ich nehme Gesco wieder auf meine Kaufliste.

Gruß
Value
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17.05.19 14:25:00
Beitrag Nr. 1.527 ()
GESCO AG (von GSC Research GmbH): Kaufen Ziel 38€
@Value , nicht nur du :-)

https://de.marketscreener.com/GESCO-AG-9069286/news/Original…
2 Antworten
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17.05.19 16:18:17
Beitrag Nr. 1.528 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.590.643 von Glanzhose am 17.05.19 14:25:00
Gesco
Guten Tag !

Ich kann mir nur vorstellen, dass man bei Gesco als zyklischem Unternehmen (Automobil, Edelstahl bei der mit Abstand größten Beteiligung Dörrenberg) einen möglichen Konjunktur"einbruch" schonmal vorab eingepreist hat.

Das abgelaufene Jahr ist ja unterm Strich besser gelaufen als die letzten Prognosen vermuten ließen. Ich meine, ich hätte irgendwo gelesen, dass SMC Research für das nun laufende Jahr auch eher etwas vorsichtig ist was Umsatz und Ebit angeht.

Hinzu kommt natürlich, dass der Mitbewerber Indus bei der Vorlage der Quartalszahlen zuletzt auch eine sehr vorsichtige Prognose abgegeben hat und insbesondere der Automobilbereich dort wohl nicht so schnell wieder ans Laufen kommt, wie der ein oder andere vielleicht gehofft hat. Ich vermute mal, dass "der Markt" bei Gesco etwas Ähnliches erwartet.

Dabei sollte man aber eben nicht außer Acht lassen, dass Gesco inzwischen doch erheblich "billliger" ist als Indus.

Während man dort bezogen auf das abgelaufene Geschäftsjahr über ein KGV von etwa 14,8 redet, dürfte das KGV für Gesco auf Basis der 18er Zahlen bei etwa 10 liegen (bei dem derzeitigen Kurs sogar leicht darunter). Und für das kommende Jahr gehen die Analysten bei Indus auf der Basis des derzeitigen Kurses von einem KGV von etwa 12,8 aus (Sonderbelastungen aus 2018 sollen nicht mehr auftreten) und für Gesco liegt das KGV auch im laufenden Jahr irgendwo bei 10 (sofern es keine überraschenden negativen Entwicklungen gibt - das würde dann aber für beide Holdinggesellschaften gelten). Zudem, darüber haben wir hier ja schon häufiger gesprochen, ist mMn die Gescobilanz wegen deutlich niedrigerer Firmenwertansätze (bezogen auf die Bilanzsumme insgesamt und auch auf das Eigenkapital) deutlich weniger konjunkturanfällig als die von Indus, die aggressiver und damit risikoreicher Beteiligungen erwerben und diese dann mit einem vergleichsweise hohen Firmenwert in die Bilanz nehmen (der aber eben bei einem Konjunktureinbruch auch im Rahmen von Werthaltigkeitstests mit Sonderabschreibungen belegt werden könnte).

Insofern könnte man den derzeitigen Kurs von Gesco, wenn man langfristig orientierter Anleger ist, durchaus als interessante Gelegenheit zum Kauf/Nachkauf nutzen. Ich stocke derzeit etwas auf, das ist aber nur meine Privatmeinung und keine Aufforderung an andere Aktionäre.

Ein schönes WE allerseits!
1 Antwort
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17.05.19 18:45:38
Beitrag Nr. 1.529 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.591.363 von Huta am 17.05.19 16:18:17
Research
Der Vollständigkeit halber hier noch der Hinweis auf die Studie von SMC Research:

https://www.smc-research.com/wp-content/uploads/2019/05/2019…

Wie man sehen kann, geht SMC für die nächsten beiden Jahre von einem im Vergleich zum abgelaufenen Jahr leicht rückläufigen EpS von 2,28 Euro bzw. 2,31 Euro aus, was aber auf dem aktuellen Kursniveau trotzdem noch einem ganz günstigen KGV von etwa 10,5 entsprechen würde. Zudem geht SMC davon aus, dass für alle drei Jahre 90 Cent Dividende gezahlt werden, was aktuell einer Rendite von 3,75% je Jahr entsprechen würde.
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21.06.19 13:22:51
Beitrag Nr. 1.530 ()
So, bin hier auch mal zu 24 eingestiegen.
Mal sehen was die Zahlen bringen.
GESCO | 24,10 €
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23.06.19 11:24:04
Beitrag Nr. 1.531 ()
Habe meine Position nun verdoppelt, gehe davon aus, dass der "German Mittelstand" seinen Weg machen wird, auch gegen die Widrigkeiten der Politik.
GESCO | 24,05 €
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25.06.19 13:52:22
Beitrag Nr. 1.532 ()
Ausblick liegt 20% unter den Markterwartungen beim Überschuss.

Wuppertal, 25.06.2019 - Der Vorstand der GESCO AG hat heute die Prognose für das am 1. April 2019 begonnene neue Geschäftsjahr beschlossen. Dabei werden Vorstand und Aufsichtsrat der Gesellschaft der Hauptversammlung am 29.08.2019 vorschlagen, das Geschäftsjahr der GESCO AG auf das Kalender­jahr umzustellen und somit den Geschäftsjahren der Tochtergesellschaften an­zugleichen. Vorbehaltlich der Zustimmung durch die Hauptversammlung und der fristgerechten Eintragung der Satzungsänderung in das Handelsregister wird die GESCO AG für das laufende Geschäftsjahr ein Rumpfgeschäftsjahr vom 1. April bis zum 31. Dezember 2019 ausweisen, in das die Tochtergesellschaften mit zwölf Monaten und die GESCO AG mit neun Monaten eingehen. Für dieses Rumpfgeschäftsjahr erwartet der Vorstand einen Konzernumsatz von 585 bis 605 Mio. EUR sowie einen Konzernjahresüberschuss nach Anteilen Dritter von 22,5 bis 24,5 Mio. EUR.

Im Interesse der Vergleichbarkeit der Abschlüsse veröffentlicht die GESCO AG zudem einen Ausblick auf Basis eines vollen neuen Geschäftsjahres, in das so­wohl die Tochtergesellschaften als auch die GESCO AG mit zwölf Monaten ein­gehen. In diesem Ausblick wird ein Konzernumsatz von 585 bis 605 Mio. EUR und ein Konzernjahresüberschuss nach Anteilen Dritter von 21 bis 23 Mio. EUR erwartet.

Im Geschäftsjahr 2018/2019 (01.04.2018-31.03.2019) lag der Konzernumsatz bei 574,5 Mio. EUR und der Konzernjahresüberschuss nach Anteilen Dritter bei 26,6 Mio. EUR.

Im Rahmen der Bilanzpressekonferenz am 27. Juni 2019 gibt die Gesellschaft weitere Informationen zum Abschluss des Geschäftsjahres 2018/2019 sowie zum Ausblick für das neue Geschäftsjahr.

Die Kennzahlen Konzernumsatz und Konzernjahresüberschuss nach Anteilen Dritter werden so verwendet wie im Konzernabschluss der GESCO AG zum 31.03.2018, abrufbar im Internet unter http://www.gesco.de/berichte.
GESCO | 24,25 €
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25.06.19 14:17:15
Beitrag Nr. 1.533 ()
Jetzt freue ich mich auf ein Posting von katjuscha, wo er mir lang und breit erklärt das alles super ist, ich das im Februar alles falsch gesehen habe und er doch recht hatte :laugh:

Der hatte hier ja sehr ausführlich erläutert warum Gesco dieses Jahr die Gewinne weiter steigern wird.
GESCO | 24,00 €
7 Antworten
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25.06.19 14:24:35
Beitrag Nr. 1.534 ()
kommt aber nicht so gut an. Auszug:

In diesem Ausblick wird ein Konzernumsatz von 585 bis 605 Mio. EUR
und ein Konzernjahresüberschuss nach Anteilen Dritter von 21 bis 23 Mio. EUR
erwartet.


Im Geschäftsjahr 2018/2019 (01.04.2018-31.03.2019) lag der Konzernumsatz bei
574,5 Mio. EUR und der Konzernjahresüberschuss nach Anteilen Dritter bei
26,6 Mio. EUR.
GESCO | 24,00 €
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25.06.19 17:14:19
Beitrag Nr. 1.535 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.886.155 von hugohebel am 25.06.19 14:17:15
Zitat von hugohebel: Jetzt freue ich mich auf ein Posting von katjuscha, wo er mir lang und breit erklärt das alles super ist, ich das im Februar alles falsch gesehen habe und er doch recht hatte :laugh:

Der hatte hier ja sehr ausführlich erläutert warum Gesco dieses Jahr die Gewinne weiter steigern wird.


Na erst mal abwarten, ob Katjuscha hier überhaupt noch mit an Bord ist...

Der Ausblick ist in der Tat schlecht - wobei es ja das ein oder andere Research-Updates gegeben hat (SMC), dass durchaus mit einem Rückgang des Ergebnisses gerechnet hat.

Mal abwarten, ob es im Rahmen der Bikanzpressekonferenz nähere Erläuterungen zu der erwarteten Entwicklung gibt. Insbesondere wäre ja interessant zu erfahren, ob der Ergebnisrückgang auf einmaligen (konjunkturbedingten) Faktoren beruht oder ob es sich um strukturelle Probleme handelt.

Letztendlich macht Gesco die gleiche Entwicklung wie die Indus mit und in der Tat ist die Gesco auf der Basis des geschätzten 12 Monats Ergebnisses nun auch nicht mehr günstiger als Indus. Wenn es zu einem Konzernergebnis von etwa 22 Mio Euro kommen würde, würde das rechnerisch ein EpS von etwa 2 Euro ergeben. Bei einem Kurs von 23,50 Euro ergibt sich ein KGV von knapp 12.

Das ist mMn nicht zu teuer - aber eben auch kein Schnäppchen mehr. Wie gesagt, spannend bleibt, wodurch dieser Ergebnisrückgang verursacht wird.
GESCO | 23,90 €
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25.06.19 17:26:36
Beitrag Nr. 1.536 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.887.961 von Huta am 25.06.19 17:14:19Gesco hat halt mit Dörrenberg ein großes zyklisches Risiko mit im Portfolio. Dieses Klumpenrisiko gefällt mir insgesamt nicht sonderlich, eine Indus & Co. sehe ich da besser aufgestellt.

Zitat von Huta: Na erst mal abwarten, ob Katjuscha hier überhaupt noch mit an Bord ist...

Der Ausblick ist in der Tat schlecht - wobei es ja das ein oder andere Research-Updates gegeben hat (SMC), dass durchaus mit einem Rückgang des Ergebnisses gerechnet hat.

Mal abwarten, ob es im Rahmen der Bikanzpressekonferenz nähere Erläuterungen zu der erwarteten Entwicklung gibt. Insbesondere wäre ja interessant zu erfahren, ob der Ergebnisrückgang auf einmaligen (konjunkturbedingten) Faktoren beruht oder ob es sich um strukturelle Probleme handelt.

Letztendlich macht Gesco die gleiche Entwicklung wie die Indus mit und in der Tat ist die Gesco auf der Basis des geschätzten 12 Monats Ergebnisses nun auch nicht mehr günstiger als Indus. Wenn es zu einem Konzernergebnis von etwa 22 Mio Euro kommen würde, würde das rechnerisch ein EpS von etwa 2 Euro ergeben. Bei einem Kurs von 23,50 Euro ergibt sich ein KGV von knapp 12.

Das ist mMn nicht zu teuer - aber eben auch kein Schnäppchen mehr. Wie gesagt, spannend bleibt, wodurch dieser Ergebnisrückgang verursacht wird.
GESCO | 23,60 €
4 Antworten
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25.06.19 19:53:40
Beitrag Nr. 1.537 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.888.072 von hugohebel am 25.06.19 17:26:36
Zitat von hugohebel: Gesco hat halt mit Dörrenberg ein großes zyklisches Risiko mit im Portfolio. Dieses Klumpenrisiko gefällt mir insgesamt nicht sonderlich, eine Indus & Co. sehe ich da besser aufgestellt.

Zitat von Huta: Na erst mal abwarten, ob Katjuscha hier überhaupt noch mit an Bord ist...

Der Ausblick ist in der Tat schlecht - wobei es ja das ein oder andere Research-Updates gegeben hat (SMC), dass durchaus mit einem Rückgang des Ergebnisses gerechnet hat.

Mal abwarten, ob es im Rahmen der Bikanzpressekonferenz nähere Erläuterungen zu der erwarteten Entwicklung gibt. Insbesondere wäre ja interessant zu erfahren, ob der Ergebnisrückgang auf einmaligen (konjunkturbedingten) Faktoren beruht oder ob es sich um strukturelle Probleme handelt.

Letztendlich macht Gesco die gleiche Entwicklung wie die Indus mit und in der Tat ist die Gesco auf der Basis des geschätzten 12 Monats Ergebnisses nun auch nicht mehr günstiger als Indus. Wenn es zu einem Konzernergebnis von etwa 22 Mio Euro kommen würde, würde das rechnerisch ein EpS von etwa 2 Euro ergeben. Bei einem Kurs von 23,50 Euro ergibt sich ein KGV von knapp 12.

Das ist mMn nicht zu teuer - aber eben auch kein Schnäppchen mehr. Wie gesagt, spannend bleibt, wodurch dieser Ergebnisrückgang verursacht wird.


Mit dem Klumpenrisiko hast Du uneingeschränkt Recht. Deshalb habe ich meinen Bestand ja auch ne Weile eingefroren, weil Gesco nicht mehr zugekauft hat (nur durch Zukäufe kann ja das Klumpenrisiko vermindert werden). Zuletzt habe ich aber wieder zugekauft (wohl zu früh), weil die Bewertungsmultiples sehr günstig zu sein schienen (sie sind auch jetzt noch nicht schlecht - aber eben nicht mehr so günstig, wie vor ein paar Monaten, wobei ich wie gesagt noch auf die Begründung für den Gewinnknacks warten würde).

Indus habe ich übrigens auch in meinem Depot. Indus ist aggressiver als Gesco und deutlich breiter aufgestellt. ABER Indus hat durch die extrem hohen Firmenwerte eben auch immer ein Impairmentrisiko, wie sich ja grade jetzt zeigt, wenn ein bestimmter Bereich der Beteiligungen schwächelt. Durch die im Vergleich zu Gesco sehr hohen Buchungen eines Kaufpreisteils auf Firmenwert erreicht Indus ja auch immanent ein optisch besseres Ergebnis als Gesco, weil man ja viel kleinere Teile des Kaufpreises eines Unternehmens regelmäßig abschreiben muss.

Insofern: Das Klumpenrisiko ist bei Gesco deutlich größer, das bilanzielle Risiko aber mMn eben bei Indus!
GESCO | 23,65 €
3 Antworten
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25.06.19 20:06:44
Beitrag Nr. 1.538 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.886.155 von hugohebel am 25.06.19 14:17:15
Zitat von hugohebel: Jetzt freue ich mich auf ein Posting von katjuscha, wo er mir lang und breit erklärt das alles super ist, ich das im Februar alles falsch gesehen habe und er doch recht hatte :laugh:

Der hatte hier ja sehr ausführlich erläutert warum Gesco dieses Jahr die Gewinne weiter steigern wird.




:rolleyes:

tauchst du jetzt eigentlich in jedem Forum auf, wo ich mit meinen Analysen falsch lag?

Mann, das gehört nun mal zum Geschäft dazu, falsch zu liegen. Hab gar kein Problem damit, das zuzugeben.

Wer sich die Postings von Anfang Februar durchliest, wird sehen, dass ich da ganz normal argumentiert habe. Wieso du es immer auf diese persönliche Ebene hebst, ist mir nicht klar.

Ich hatte mich am guten Auftragsbestand orientiert. ... so what?

Im übrigen hatte ich dich lediglich gefragt, welche Aktie du empfehlen würdest. Ich könnte jetzt auch austeilen und dich darauf hinweisen, dass du mir dann UI empfohlen hast, die eine der schlechtesten Aktien in allen deutschen Indizes seitdem war. Insofern lass uns doch mal vernünftig diskutieren! Fehler machen wir alle mal.

Wieso du ständig austeilst und dich lustig machst, ist mir jedenfalls nicht klar. Ich analysiere pro Jahr vermutlich bis zu 100 Aktien. Da ist es völlig klar, dass auch eine zweistellige Anzahl dabei ist, wo ich falsch liege.



Huta schrieb:

Na erst mal abwarten, ob Katjuscha hier überhaupt noch mit an Bord ist...



nein, bin schon länger nicht mehr investiert, was aber nicht an meiner weiterhin positiven Meinung zu Gesco lag (nun mit der heutigen Meldung obsolet), sondern daran, dass ich zunehmend bemerkt hatte, dass solche Aktien im zyklischen Umfeld selbst bei halbwegs guten Zahlen schlicht kaum noch auf KGVs über 10 kamen, weil der Markt Gewinnwarnungen zunehmend antizipiert hat. Daher hatte ich mich entschlossen zu verkaufen und überwiegend in Aktien zu investieren, die hohe Substanzwerte haben oder in nicht oder wenig zyklische Wachstumswerte. Abgesehen von Einhell und ein bisschen LH habe ich daher derzeit auch keine Zykliker mehr im Depot, sondern überwiegend Substanzaktien und ein paar kleinere Wachstumswerte, plus 1-2 Sondersituationen. Mein Handeln konnte man im Wikifolio auch nachvollziehen.


Gruß



ps: Ich würd übrigens bezüglich Überschuss mal abwarten wollen, welche Faktoren zu dem Rückgang führen. Vielleicht sind es ja nicht zwingend konjunkturelle Themen (Umsatz soll ja steigen), sondern auch steuerliche Dinge, höhere Abschreibungen etc.. Müsste man erstmal ins Detail gehen, ob solche Fragen oder doch klassisch geringere operative Marge.
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27.06.19 10:07:59
Beitrag Nr. 1.539 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.889.461 von Huta am 25.06.19 19:53:40Guten Morgen !

Nach etwas eingehender Lektüre der heutigen Pressemitteilung sowie nach erster Sichtung des Geschäftsberichts, sieht das Ganze doch nicht ganz so negativ aus wie vorgestern.

Das abgelaufene Geschäftsjahr war sehr erfreulich - vor allem wohl wegen einer Sonderkonjunktur im Bereich "Ressourcentechnologie". Dieser wenn man so will "Sondereffekt" entfällt im laufenden Jahr und die Ergebnisse normalisieren sich.

Alles in allem werden die nächsten zwölf Monate für die Tochtergesellschaften aber nicht wirklich schlecht verlaufen - Umsätze von um die 600 Euro und ein Konzernjahresüberschuss nach Anteilen Dritter von (im Mittel der Prognose) 23,5 Mio Euro. Rechnet man das auf die einzelne Aktie herunter, ergibt sich ein EpS von etwa 2,15 Euro. Legt man den heutigen Kurs zugrunde, würde sich ein KGV von etwa 10,9 ergeben - mMn ist das nun auch nicht wirklich teuer.

Auch bei Gesco scheint man nun erkannt zu haben, dass man doch (zu) sehr von der Dörrenberg Gruppe abhängig ist (das berühmte Klumpenrisiko), die mit etwa 220 Mio Euro Umsatz fast 40% des Gesamtumsatzes der Gesco ausmacht.

Deshalb will man in der nun aufgesetzten "Next Level Strategie" zwei weitere Unternehmen mit jeweils mindestens etwa 100 Mio Euro Umsatz entweder erwerben oder aus dem Bestand ausbauen, so dass man letztendlich drei größere "Anker-Beteiligungen" im Portfolio haben will (dabei sollen die beiden neuen Unternehmen andere Bereiche bedienen als die Dörrenberg Gruppe, damit man von Branchenkonjunkturen unabhängiger wird).

Zudem sollen auch die anderen Unternehmen effizienter werden - Ziel ist es u.a. den Umsatz je Mitarbeiter um jährlich 3% zu steigern, was ich auf einen Zeitraum von sagen wir mal 10 Jahren schon sehr ambitioniert finde.

Alles in allem will man "in ein paar Jahren" eine Ebitmarge konjunkturunabhängig (so verstehe ich das) von zwischen 8 und 10% erreichen.

Das lässt mMn dem Unternehmen (und damit indirekt auch dem Aktienkurs) durchaus Potential - zumal ja wie gesagt, die Bewertungsbasis nicht wirklich hoch ist und die Dividendenrendite ordentlich.

Nachher gibt es auch noch eine Bilanzpressekonferenz dazu, die, soweit ich das richtig gelesen habe, auch noch später auf der Webseite nachgehört werden kann. ich vermute mal, dass man da noch etwas genauere Infos zum zeitlichen Rahmen etc. des neuen Strategieprogramms bekommen kann.

Insofern ist der Rückgang im Ergebnis sicher zu verschmerzen - vor allen Dingen auch deshalb, weil man bei Gesco nun doch etwas aggressiver als bisher zu Werke gehen möchte und das gesamte Unternehmen auf Effizienz trimmen und das Wachstum durch beschleunigte Übernahmen befeuern möchte.

Sofern man das so umsetzen kann, wie man es sich vorstellt, dürfte also durchaus noch Musik in der Aktie sein - die Jahren, in denen man die Beteiligungen hauptsächlich verwaltet hat, scheinen vorbei zu sein.

Einen angenehmen Tag noch allerseits.
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29.06.19 11:21:35
Beitrag Nr. 1.540 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.901.830 von Huta am 27.06.19 10:07:59Guten Morgen !

Mein vorhergehender Beitrag bezog sich, was die Ergebnisprognose angeht, auf das Rumpfgeschäftsjahr vom 01.04.2019 bis zum 31.12.2019. Der Fairness halber (und um die Vergleichbarkeit zu erhöhen) muss man aber einräumen, dass sich das Ergebnis auf 12 Monats Sicht von 26,6 Mio Euro auf (im Mittel der Prognose) 22 Mio Euro reduzieren soll (der Unterschied zum Rumpfgeschäftsjahr besteht darin, dass da eben nur die AG Kosten für 9 Monate enthalten sind).

Nimmt man die 22 Mio Euro als Maßstab, würde sich rechnerisch ein EpS von 2,03 Euro ergeben - bei einem Kurs von 24 Euro ergibt das ein KGV von ca. 12.

Das ist mMn durchaus solide - zumal wenn man berücksichtigt, dass das EK je Aktie derzeit bei 22,54 Euro liegt (mithin also das KBV bei günstigen 1,1). Hinzu kommt noch die Dividendenrendite (wenn man auch im nächsten Jahr wieder 40% des EpS als Dividende ausschüttet, würde sich eine Rendite von etwa 3,4 % ergeben). Alles in allem also ein sehr solider Wert - eigentlich mit recht wenig Phantasie, denn die 2 Euro (plus kleinere Effizienzfortschritte) wären in etwa das, was bei Gesco so als Ergebnis üblicherweise herauskommen sollte, wenn es keine Sondereffekte gibt.

Zwar war im abgelaufenen Geschäftsjahr das Ergebnis um etwa 20% höher als im nun laufenden Jahr. Das lag aber eben, laut GB, an einer Sonderkonjunktur im Geschäftsfeld Ressourcentechnologie - und die gibt es nicht jedes Jahr.

Schwierigkeiten macht weiter der Bereich Mobilitätstechnologie, der im kommenden Jahr wieder ein deutlich geringeres Ergebnis beisteuern soll als im abgelaufenen - das wäre dann ein negativer Sondereffekt.

Aber alles in allem dürfte das laufende Geschäftsjahr sozusagen ein Durchschnittsjahr werden.

So wie es derzeit läuft ist die Gesco also kein besonders spannendes Unternehmen sondern eher etwas für den sehr langfristigen Anleger, der nicht besonders auf Kurssteigerungen setzt sondern sozusagen "in Ruhe" seine Dividende regelmäßig kassieren möchte.

Das ist natürlich auf der einen Seite irgendwie charmant, auf der anderen aber vielleicht doch für einen Gutteil der Anleger etwas langweilig.

Das hat man mMn aber nun bei Gesco auch erkannt und die Strategie "Next Level" aufgelegt. Neben der Tatsache, dass man Gesco etwas "agiler" gestalten möchte gibt es sicher auch strukturelle Gründe für die Änderung der Strategie weg vom mehr oder weniger reinen Verwalter - hin zum "Gestalter" (immer in den Grenzen, die einer nicht operativ tätigen Hoöding in dem Bereich gesetzt sind). Man will, ich habe es oben ja schon geschrieben, weg von der relativ einseitigen Abhängigkeit von der Dörrenberg Edelstahl, die derzeit für etwa 40% der Umsätze steht (und das will man mit dem Erwerb bzw. Ausbau zweier weiterer Gesellschaften erreichen, die für jeweils mehr als 100 Mio Euro Umsatz stehen).

Daneben nimmt man, so mein Eindruck, aber auch die Zügel bei den kleineren Beteiligungsgesellschaften nun etwas straffer in die Hand. Übrigens ist das eine Tendenz, die man mMn auch beim "Konkurrenten" Indus sehr gut sehen kann, die ja auch ein Strategieprogramm aufgelegt haben, mit dem sie Indus effizienter machen und gleichzeitig wachsen wollen.

Beide Unternehmen betonen zwar immer wieder die Eigenständigkeit der Tochterunternehmen (was sicher auch gut und richtig ist), sind auf der anderen Seite aber dabei, den Tochterunternehmen Zielvorgaben hinsichtlich Wachstum und Effizienz zu machen, was dann eben doch ein gewisses "Hineinregieren" bedeutet (und das ist mMn auch richtig so, denn die Beteiligungsunternehmen müssen sich ja auch fortentwickeln und vielleicht ist das manchmal ohne das explizite Formulieren von Zielvorgaben und dem Anbieten entsprechender Unterstützungen nicht so leicht umzusetzen - eine kleine freundliche Aufforderung zum "Noch-Besserwerden" schadet da mMn nicht ;).

Bei Gesco lauten die Zielvorgaben:
1.) Umsatzwachstum jeweils 3% über dem Marktwachstum und
2.) Steigerung des Umsatzes je Mitarbeiter um 3% jährlich.

Zusammengenommen soll das eben Wachstum generieren und gleichzeitig die Effizienz steigern, so dass die Holding konjunkturunabhängig eine Ebitmarge von 8-10% erreicht.

Schafft man es bei Gesco dieses Programm in die Tat umzusetzen und erhöht gleichzeitig das Aquisitionstempo weiter, dürfte sich die Gesco in vier oder fünf Jahren doch deutlich von der Gesco von heute unterscheiden. Alleine die Tatsache, dass man zwei weitere Ankerbeteiligungen mit jeweils mehr als 100 Mio Euro Umsatz schaffen (durch Ausbau bestehender Beteiligungen) oder erwerben will sowie die Forderung, 3% über Marktdurchschnitt zu wachsen, dürfte dafür sorgen, dass sich der Umsatz von Gesco deutlich gegenüber den bisherigen Umsätzen erhöht - und wenn man dann eine stabile Marge von (im Mittel) 9% erreichen würde, dürfte das Ergebnis auch deutlich besser sein als 2 Euro EpS.

Dass Gesco eine sehr stabile Bilanz hat, dürfte bei dem angestrebten (auch externen) Wachstum sehr hilfreich sein. Der Verschuldungsgrad liegt bei Gesco derzeit bei etwa 1,5 x EBITDA (zum Vergleich: bei Indus liegt er derzeit bei 2,2)! Würde man bei Gesco den gleichen Verschuldungsgrad wie bei Indus anstreben, könnte man noch ca. 50 Mio Euro mehr Kredit aufnehmen (nur zur Einordnung: Die Übernahme der Sommer und Strassburger hat knapp 22 Mio Euro gekostet!).

Daneben könnte ich persönlich mir vorstellen (aber ohne Gewähr), dass man vielleicht auch auf die Idee kommen könnte, das genehmigte Kapital zu nutzen, um die finanziellen Möglichkeiten zu erhöhen, wenn man tatsächlich einmal größere Übernahmen einplant - daraus wären weitere Mittel im Volumen von etwa 25 Mio Euro zu generieren (es besteht eine Genehmigung zur Erhöhung des Grundkapitals um 10%).

Für mich ergibt sich in jedem Fall aus der Next Level Strategie auch eine etwas aggressivere Herangehensweise im Bereich M&A . Ohne Zukäufe (entweder von neuen Töchtern oder durch Übernahmen auf der Enkelebene, um damit vorhandene Beteiligungen auszubauen) werden die Ziele, die die Konzernstruktur betreffen (Verringerung der Abhängigkeit von Dörrenberg) nicht erreicht werden können.
Dass sich da auch in den letzten beiden Jahren schon etwas getan hat, sieht man mMn auch daran, dass sich der Ansatz der Firmenwerte im Konzern erhöht hat. Die letzten beiden Übernahmen Pickertz und Gerlach sowie Sommer und Straßburger stehen für zusammen 16 Mio Euro der augewiesenen Firmenwerte - das entspricht einem Anteil von fast 60% der insgesamt ausgewiesenen Firmenwerte.

Hier liegt mMn dann auch der mit Abstand größte Vorteil von Gesco gegenüber Indus.
Der Anteil der Firmenwerte, der ja nicht regelmäßig abgeschrieben wird sondern lediglich einmal jährlich einem Werthaltigkeitstest unterzogen wird, an der gesamten Bilanzsumme beträgt bei Gesco lediglich bei gut 5%!!!
Der Anteil der Firmenwerte am Eigenkapital liegt bei Gesco bei nur 11%.

Zum Vergleich: Bei Indus liegt der Anteil der Firmenwerte an der Bilanzsumme bei 25% und am Eigenkapital sogar bei 59%.

Selbst wenn man jetzt bei Gesco zukünftig auch etwas weniger vorsichtig bilanzieren würde, würde der Firmenwert auch weiterhin einen vergleichsweise geringen Anteil an Bilanzsumme und EK haben.

Was bedeutet das? In meinen Augen ist die Bilanzierung eines Neuerwerbs bei Gesco eben erheblich konservativer/vorsichtiger als bei Indus. Gesco bucht einen deutlich größeren Anteil des Kaufpreises auf regelmäßig abzuschreibende Wirtschaftsgüter, Indus bucht einen größeren Anteil auf Firmenwerte.

In der Folge muss Gesco natürlich einen erheblich größeren Anteil des Kaufpreises in den nächsten Jahren abschreiben - wodurch sich bei Gesco dann die Gewinne reduzieren und das Eigenkapital.

Während Indus den auf den Firmenwert gebuchten Kaufpreisanteil nicht regelmäßig abschreiben muss, wodurch man höhere Gewinne und ein höheres EK ausweisen kann.
Gleichzeitig ist dann aber das Risiko bei Indus, dass man irgendwann wenn die Konjunktur mal schlecht läuft, im Rahmen der Werthaltigkeitstests der Firmenwerte Sonderabschreibungen vornehmen muss, die das Ergebnis gewaltig verhageln könnten (im Vorjahr musste man z.B. bei Indus knapp 16 Mio solcher Abschreibungen auf verschiedene Firmenwerte vornehmen) deutlich höher.

Bei Gesco dürften dagegen erhebliche stille Reserven in der Bilanz schlummern - denn die Firmenwerte dürften bei einem Verkauf des jeweiligen Unternehmens deutlich höher sein als die ausgewiesenen Firmenwerte.

Da Gesco ja eben auch einen deutlich höheren Anteil des Kaufpreises für ein Unternehmen abschreibt, sind im Prinzip auch die EpS und EK Zahlen nicht wirklich miteinander vergleichbar. Würde Indus den Kaufpreis für eine Beteiligung auch ähnlich konservativ verteilen wie Gesco, wäre der laufende Gewinn bei Indus ja entsprechend niedriger (und damit auch das EK als Ausweis der Gesamtgewinne eines Unternehmens).

Insofern ist es sicher richtig, dass Indus bisher deutlich "moderner" am Markt unterwegs war. Man hat mehr Unternehmen gekauft, ist tatsächlich sehr viel breiter aufgestellt als die Gesco, die Story klingt bzw. klang einfach spannender.

MMn ist Gesco aber auf dem Weg, sich ebenfalls breiter aufzustellen und ebenfalls entschlossener am Markt zu agieren. Das wird nicht von heute auf morgen passieren - aber ich finde die Richtung der neuen Strategie schon interessant und Gesco dürfte damit für Anleger interessant werden, die von einem Unternehmen eben auch überdurchschnittliches Wachstum erwarten und nicht damit zufrieden sind, dass die Beteiligungen "nur" gut verwaltet werden.

Etwas vage ist Gesco mMn bisher in der Frage geblieben, bis wann man denn die Strategie umgesetzt haben möchte, wann man dann also die Ergebnisse bei der Ebitmarge besichtigen und die beiden zusätzlichen Ankerbeteiligungen im Portfolio zeigen kann. Aber ewig kann das ja dann auch nicht dauern, denn sonst macht das Auflegen einer derartigen Strategie ja auch keinen Sinn.

Wie gesagt, ist die Strategie erst einmal umgesetzt, dürfte Gesco doch ein deutlich höheres EpS als derzeit aufweisen - (Umsatzwachstum plus Effizienzsteigerung) und damit ist der heutige Kurs für Anleger, die ein paar Jahre Zeit mitbringen vielleicht durchaus interessant (das ist aber wie immer nur meine Meinung und keine Empfehlung an andere Teilnehmer).

Ein angenehmes Wochenende allerseits.
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29.06.19 22:57:26
Beitrag Nr. 1.541 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.918.906 von Huta am 29.06.19 11:21:35Danke für den sehr informativen Beitrag. Ich selbst bin aber erst einmal wieder raus und schaue mir in ein/ zwei Monaten die DBAG an. Ich denke an tiefere Kurse generell.
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04.07.19 12:52:58
Beitrag Nr. 1.542 ()
Kostenloses Analyse-Update von GSC. Kursziel sinkt auf 33 Euro (38 Euro)

Analyse GESCO AG: Ausblick für laufendes Geschäftsjahr ertragsseitig verhalten
Das endgültige Zahlenwerk der GESCO AG für das am 31. März 2019 abgelaufene Geschäftsjahr 2018/19, das operativ die Monate Januar bis Dezember 2018 der Tochtergesellschaften umfasste, entsprach den vorab veröffentlichten Eckdaten (siehe hierzu auch unser letztes Research vom 17.05.2019).

In das aktuelle Geschäftsjahr ist der Konzern mit einem Auftragsbestand von 217,9 (Vj. 191,6) Mio. Euro gestartet. Einschließlich der im Vorjahr noch nicht enthaltenen Sommer & Strassburger bedeutete dies eine Steigerung um 13,7 Prozent. Nach vorläufigen Zahlen kletterte der Auftragseingang im Auftaktquartal, das operativ die Monate Januar bis März der Tochtergesellschaften umfasst, um 3,7 Prozent auf rund 156 (150,4) Mio. Euro. Auch der Umsatz legte um 4,4 Prozent von 140,8 auf rund 147 Mio. Euro zu. Daraus ergibt sich ein gegenüber dem Vorjahr nahezu unverändertes Book-to-Bill-Ratio von 1,06 (1,07). Allerdings resultierten die Zuwächse aus dem Zugang von Sommer & Strassburger, operativ bewegten sich die Werte auf dem Vorjahresniveau. (...)
http://www.gsc-research.de/uploads/tx_mfcgsc/artikel/2019-07…
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04.07.19 15:35:43
Beitrag Nr. 1.543 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.954.079 von sirmike am 04.07.19 12:52:58
Zitat von sirmike:
Analyse GESCO AG: Ausblick für laufendes Geschäftsjahr ertragsseitig verhalten
Das endgültige Zahlenwerk der GESCO AG für das am 31. März 2019 abgelaufene Geschäftsjahr 2018/19, das operativ die Monate Januar bis Dezember 2018 der Tochtergesellschaften umfasste, entsprach den vorab veröffentlichten Eckdaten (siehe hierzu auch unser letztes Research vom 17.05.2019).

In das aktuelle Geschäftsjahr ist der Konzern mit einem Auftragsbestand von 217,9 (Vj. 191,6) Mio. Euro gestartet. Einschließlich der im Vorjahr noch nicht enthaltenen Sommer & Strassburger bedeutete dies eine Steigerung um 13,7 Prozent. Nach vorläufigen Zahlen kletterte der Auftragseingang im Auftaktquartal, das operativ die Monate Januar bis März der Tochtergesellschaften umfasst, um 3,7 Prozent auf rund 156 (150,4) Mio. Euro. Auch der Umsatz legte um 4,4 Prozent von 140,8 auf rund 147 Mio. Euro zu. Daraus ergibt sich ein gegenüber dem Vorjahr nahezu unverändertes Book-to-Bill-Ratio von 1,06 (1,07). Allerdings resultierten die Zuwächse aus dem Zugang von Sommer & Strassburger, operativ bewegten sich die Werte auf dem Vorjahresniveau. (...)
http://www.gsc-research.de/uploads/tx_mfcgsc/artikel/2019-07…


Na ja mit 33 Euro wäre ich mittelfristig schon extrem zufrieden ☺...
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09.08.19 16:49:38
Beitrag Nr. 1.544 ()
Ich werde immer "mausiger", bei den Kursen der Gesco, meine Krallen in einen Zukauf auszufahren.....

Der letzte Zukauf Sommer & Strassburger hat ja viel Potenzial.....habe mich heute mal eingearbeitet in dieses Juwel des deutschen Mittelstandes......da gibt es viel Potenzial an Steigerungen, künftig mit Hilfe der Gescostrukturen. Und soweit ich es würdige, war der Kaufpreis wirklich fair, nicht so überteuert, wie manch anderer Verkauf in den letzten 1-2 Jahren anderer gieriger Käufer.

Auch hört man, dass der neue Chef der Gesco, der Ralph Rumberg, mit seinen "Duftmarken" wirklich mittelfristig uns Miteigentümern eine ganz neue Gesco verschaffen könnte......mir gefallen seine Ansätze sehr gut.......es werden wohl neben dem schon vorhandenen ersten "Anker" (Dörrenberg) zwei weitere signifikante Anker kommen, aus anderen Feldern......

Würde hierfür nötige Kapitalmaßnahmen auch komplett mitgehen oder bei keinen Bezugsrechten an alle Aktionäre analog an der Börse zukaufen.

Eine seiner weiteren "Duftmarken".....Next Level........OPEX, MAPEX und LEADEX......und er bringt sich leidenschaftlich ein, hörte ich.....

Wenn jetzt vor der HV die Kurse nochmals etwas weiter nachgeben würden, perfekt für einen weiteren Zukauf.....

Nur schade, dass nun die nächste HV in die HV_Hochsaison gelegt werden muss, nachdem die "deutsche Bilanzpolizei" nach vielen Jahren endlich den "Fehler" bemerkte......mir war das immer wurscht......so nun kommt halt ein Wechsel des Bilanzzeitraumes mit einem Rumpfwechseljahr.....
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14.08.19 14:07:56
Beitrag Nr. 1.545 ()
Erstaunlich wie gut sich Gesco hält mit den miesen Zahlen. Wenn ich mir andere Zykliker anschaue hätte ich die heute unter 20 erwartet...
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15.08.19 18:09:56
!
Dieser Beitrag wurde von CloudMOD moderiert. Grund: bitte das Threadthema beachten, bleiben Sie bitte sachlich
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05.09.19 09:49:57
Beitrag Nr. 1.547 ()
Weiß jemand ob GSC auf der HV war? Bislang ist auf http://www.gsc-research.de noch kein Bericht verfügbar...
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08.10.19 20:08:39
Beitrag Nr. 1.548 ()
Nachdem zuletzt immer wieder kleine Vorstand Käufe folgten konnte ich auch nicht wiederstehen und kaufe wieder zu.
Immerhin liegt man mittlerweile auch gut unter dem Buchwert.

Gerade in der Xetra Schlussauktion 22.530 Aktien zu 18,40€ verkauft! Damit rutschte die Aktie auf neuem Tiefststand, obwohl Insiderkäufe zuletzt zwischen 19 und 21€ lagen.

Sind immerhin ca. 430.000€ gewesen.
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09.10.19 10:48:31
Beitrag Nr. 1.549 ()
Ich war vor etwa 10 Jahren in Gesco investiert. Eigentlich immer eine tolle Aktie gewesen.
Auf dem derzeitigen Niveau denke ich über einen Rückkauf nach.
Aktie wird ja massiv verprügelt, bei so einer Verprügelei übertreibt die Börse immer nach unten,
so dass sich am Boden tolle Gelegenheiten ergeben. Frage ist nur, wo der Boden liegt.
Aktienkurs liegt schon unter Buchwert.

Ich sehe ein Risiko bei Gesco. Es sollen zwei größere Unternehmen neben Dörrenberg die Zyklizität aus dem Gesamtunternehmen nehmen. Zwei so große Unternehmen sind aber dann auch teuer. Man möchte ja kein Unternehmen sanieren. Kaufpreis liegt dann über 50 Millionen Euro? Oder entwickelt man eine Tocjter über Zukäufe zu einem Anker?
Ich denke, die Börse spielt hier die Gefahr einer Kapitalerhöhung und der damit verbundenen Verwässerung des Gewinns. Konjunktur ist im Abschwung, eigentlich ein guter Kaufzeitpunkt. Der gefallene AKtienkurs mindert aber massiv die Einkausmöglichkeiten, da ein Aktienkurs unter Buchwert eingetlich verbietet, neue Unternehmen mit Eigenkapital zu kaufen. Fremdkapital ist aber auch doof, da man ungern im zyklischen Abschwung hinein die Verschuldung erhöht.
Wennn der neue Vorstand jetzt dickköpfig ist, dann zieht er seine Strategie durch, um sein zweites Ankerunternehmen zu bekommen und realisiert eine Kapitalerhöhung.
Dann fliegt der Aktienkurs noch weiter in den Keller. Nicht einfach.
Ich würde die Dividende kürzen und versuchen, über kleinere Zukäufe von Enkeln zwei Töchter zu Ankerunternehmen zu entwickeln. Sollte man im Rahmen von Next Level prüfen, welches Unternehmen hierfür geeignet ist. Diese kleineren Übernahmen dann bitte mit Fremdkapital.

trick17
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04.11.19 20:56:48
Beitrag Nr. 1.550 ()
GESCO reduziert Ausblick für das neunmonatige Rumpfgeschäftsjahr 2019
https://de.marketscreener.com/GESCO-AG-9069286/news/GESCO-re…
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05.11.19 09:26:05
Beitrag Nr. 1.551 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 61.835.376 von Glanzhose am 04.11.19 20:56:48Guten Morgen!

Das ist schon eine ziemlich heftige Korrektur der Prognose - mindestens was das Ergebnis angeht. Von bisher ca. 16 Mio Konzernjahresüberschuss auf nunmehr um die 12 Mio Euro entspricht immerhin 25% weniger Überschuss bei einer beim Umsatz nur um etwa 4% reduzierten Umsatzerwartung.
Klingt für mich nicht wirklich gut.

Wenn man mal von 12 Mio Euro Überschuss ausgeht, würde das einem aufs ganze Jahr hochgerechneten Überschuss von etwa 16 Mio Euro entsprechen und dies wiederum würde ein rechnerisches EpS von ca. 1,50 Euro ergeben!

Die Frage wird sein, wie nachhaltig die in der Meldung erwähnten Eintrübungen in der Investitionsgüterindustrie sowie die massiven Investitonskürzungen im Automobilbereich letztendlich sein werden. Delle oder richtige Beule?

Mal sehen wie weit es mit dem Kurs heute runter geht - es ist ja auch zu erwarten, dass die Analysten ihre bisherigen Researchs deutlich nach unten korrigieren müssen. BHL ist z.B. im bisher letzten Update vom 19.09. noch davon ausgegangen, dass der Überschuss bei 16 Mio Euro für die 9 Monate des Rumpfgeschäftsjahres liegen würde - nun werden es wohl nur 12 Mio Euro. Und dennoch hatte BHL das Kursziel schon von 33 auf 27 Euro zurückgesetzt. Nun da sich die konjunkturellen Risiken auch deutlich in den Zahlen zeigen, dürfte das Kursziel weiter zurückgenommen werden.
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05.11.19 09:32:06
Beitrag Nr. 1.552 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 61.837.875 von Huta am 05.11.19 09:26:05Gerade in solchen "unsicheren Zeiten" baue ich gerne meine Position in solchen Werten aus.

Mal ehrlich, wenn es der "deutsche Mittelstand" mal nicht mehr rocken kann, dann ist unser Standort eh erledigt.

Gesco insoweit auch eine Wette auf die Zukunft unserer mittelständigen Wirtschaft. Ob da linke Politik mal endlich ein Einsehen haben wird, was da für ein Juwel im "politischen Feuer" steht?
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05.11.19 10:04:29
Beitrag Nr. 1.553 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 61.837.875 von Huta am 05.11.19 09:26:05
Meldung ist nicht schön, aber
man sollte nicht vergessen das sich der Wert des Unternehmens nicht verändert hat. Meiner Meinung war die Meldung schon eingepreist. Gesco ist und bleibt ein spannendes Unternehmen. KBV ist attraktiv, Dividende stimmt auch. Langfristig denkende Anleger sollten Ruhe bewahren. Die Rezession betrifft eine Reihe von Unternehmen, und Gesco ist nicht das einzige Unternehmen was eine GW gebracht hat.

Wirtschaftlich steht Gesco auf einem gesunden Fundament.


G
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05.11.19 10:08:06
Beitrag Nr. 1.554 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 61.838.340 von Glanzhose am 05.11.19 10:04:29Diese aktuellen "politisch alternativlosen Zeiten" ergeben durch die ganzen Irrungen und Wirren ja auch excellente Zukaufschancen, für Gesco und für uns Sachanlagevermögenanleger.

Gesco kein Wert für Quartalsjunkies. Meine Position wird behutsam ausgebaut.
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05.11.19 10:26:35
Beitrag Nr. 1.555 ()
Ich bin bei Gesco, wie hier nachzulesen, seit geraumer Zeit Dauerbär... Nun würde ich auch langsam anfangen umzuschwenken. Da die Konjunktur unten raus dreht müssten wie das Gröbste hinter uns haben und das Restrisiko scheint überschaubar.
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10.11.19 08:39:33
Beitrag Nr. 1.556 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 61.838.580 von hugohebel am 05.11.19 10:26:35
Geht der deutsche Mittelstand unter, auch Dank unserer linken Politik, auch einer linken CDU, die den Soli selbst für kleinste und kleine Kapitalgesellschaften, nicht abschaffen will, also auch der gesamte Mittelstand diese Steuer weiter zu zahlen haben, dann haben wir ein Problem.

Unser extrem teurer Sozialstaat, nun mittels massiver Massenmigration weiter die Kostenbasis ausgebaut, benötigt einen fitten Mittelstand.

Da ich auf unseren Mittelstand baue, die trotz einer nach links gerückten CDU seit einer Dekade, gut gewirtschaftet haben, ist auch GESCO eine meiner Aktien im Depot.

Zwar bekämpft die linke CDU nun auch mittels einer neuen Aktiensteuer massiv die Kultur der Aktie, ich stelle mich dagegen. Wer Derivate etc. nicht damit neu besteuert, sondern nur Aktien, macht in meinen Augen eine "linksextreme Politik".
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10.11.19 16:23:04
Beitrag Nr. 1.557 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 61.883.133 von Kampfkater1969 am 10.11.19 08:39:33Die Tendenz geht aber doch dahin, dass die CDU immer linker wird und die Grünen immer mehr Macht bekommen und die machen den Mittelstand kaputt. Glaube nicht, dass deine Argumente ein Kaufgrund von Gesco sind. Unsere Gesellschaft und auch die Parteien sägen schon lange am eigenen Ast, da ihnen Gutmenschenszenarien wichtiger sind als der Proft. Dass es ihnen finanziell gut geht nehmen sie als gegeben hin. Nur ohne Profit und die daraus resultierenden Steuern können sie sich nicht weiter die eigenen Taschen füllen. Bis dahin tun sie es aber, bis der Ast eben bricht. Sehe darin kein gutes Argument für Gesco, auch wenn es stimmt, dass wir einen fitten Mittelstand brauchen um die Asylantenflut, das Klima, die Renten und das ausufernde Sozialsystem zu finanzieren. Du unterstellst ja dabei, dass unsere Politik und unsere Gesellschaft, also die Wähler rational handeln. Das tun sie aber nicht. Sie schwimmen wie Fettaugen oben und werden erst anders reden, handeln, wenn sie es finanziell spüren. Die Medien unterstützen Ihr Tun und nur wer mit dem Fähnchen im Wind schwimmt wird profitieren. Bis eben die Wirtschaft am Boden liegt. Das ist dann der Gamechanger, dann liegt aber alles am Boden. Sehe aber nicht, dass die Politik den Mittelstand stärkt um dieses wahrscheinliche Szenario zu vermeiden. Sieht man doch an der Asylpolitik wie es läuft. Wer dagegen ist wird diffamiert.
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11.11.19 07:01:10
Beitrag Nr. 1.558 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 61.885.100 von Straßenkoeter am 10.11.19 16:23:04Klare wahre Worte, die einen wachen kritischen Geist zeigen. In der Masse leider unsere Mitbürger zu linken "Mainstream-Duckmäuser" geworden.

Mein Gedankenansatz ist der, dass der deutsche Mittelstand auch eine nach links gerückte CDU/CSU bewältigen wird. Auch eine mehrheitlich nach links gerückte Wählerschaft.

Denn, in Deutschland gehen die Lichter aus, wenn unser industrieller Kern, der deutsche Mittelstand, politisch ruiniert werden wird.

So dumm kann kein linker Politiker und auch kein linker Wähler sein, auch der linken CDU?!

Deshalb sehe ich aktuell bei diesen Kursen der Gesco mehr Chancen als Risiken.

Eines unserer größten Risiken ist und bleibt eine linke CDU/CSU, die nicht mehr für verlässliche Inhalte der bürgerlichen Mitte stehen will.

Eine linke CDU steht nur noch für linke Beliebigkeiten.
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11.11.19 14:55:46
Beitrag Nr. 1.559 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 61.885.100 von Straßenkoeter am 10.11.19 16:23:04
Zitat von Straßenkoeter: Die Tendenz geht aber doch dahin, dass die CDU immer linker wird und die Grünen immer mehr Macht bekommen und die machen den Mittelstand kaputt. Glaube nicht, dass deine Argumente ein Kaufgrund von Gesco sind. Unsere Gesellschaft und auch die Parteien sägen schon lange am eigenen Ast, da ihnen Gutmenschenszenarien wichtiger sind als der Proft. Dass es ihnen finanziell gut geht nehmen sie als gegeben hin. Nur ohne Profit und die daraus resultierenden Steuern können sie sich nicht weiter die eigenen Taschen füllen. Bis dahin tun sie es aber, bis der Ast eben bricht. Sehe darin kein gutes Argument für Gesco, auch wenn es stimmt, dass wir einen fitten Mittelstand brauchen um die Asylantenflut, das Klima, die Renten und das ausufernde Sozialsystem zu finanzieren. Du unterstellst ja dabei, dass unsere Politik und unsere Gesellschaft, also die Wähler rational handeln. Das tun sie aber nicht. Sie schwimmen wie Fettaugen oben und werden erst anders reden, handeln, wenn sie es finanziell spüren. Die Medien unterstützen Ihr Tun und nur wer mit dem Fähnchen im Wind schwimmt wird profitieren. Bis eben die Wirtschaft am Boden liegt. Das ist dann der Gamechanger, dann liegt aber alles am Boden. Sehe aber nicht, dass die Politik den Mittelstand stärkt um dieses wahrscheinliche Szenario zu vermeiden. Sieht man doch an der Asylpolitik wie es läuft. Wer dagegen ist wird diffamiert.


Was soll denn hier dieses AFD-Gesülze?

Wir haben keine Asylantenflut. Wir haben unsere Sozialausgaben im Griff. Und Aktien sind nichts für Leute vom rechten Block. Die kaufen, neben Waffen und Munition, in der Regel nur Gold und Silber, weil die das in ihren Überlebensratgebern stehen haben.

Die Gesco AG steht für ein Miteinander. Sie hat in der Vergangenheit für einen fairen Ausgleich zwischen Mitarbeitern (z.B. Jubiläumsprämie) und Anteilseignern gesorgt. Sie zeigte sich stets als fairer Partner der Lieferanten und presst diese bei schwierigen wirtschaftlichen Situationen nicht aus. Das entspricht nicht der ICH-Mentalität der AFD sondern der WIR-Mentalität unserer demokratischen Parteien, die auch für ein Wir in Europa stehen.

Unternehmen des Mittelstands sind natürlich auch für den Euro und die Europäische Union, was der AFD widerspricht. Sie sind für Bildung, weil sie so eher an geeignete Mitarbeiter kommen, was ebenfalls der AFD widerspricht. Diese will ja öffentlich-rechtliches Fernsehen abschaffen und das Volk gezielt mit Bauer-sucht-Frau verdummen, um so noch mehr Wähler zu bekommen.

Die Wähler demokratischer Parteien wählen selbstverständlich rational. Wähler der AFD handeln aus Emotion. Wahlweise aus Hass oder Angst.
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11.11.19 16:37:18
Beitrag Nr. 1.560 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 61.891.409 von Napaloni am 11.11.19 14:55:46Einfach furchtbar, derartige Bemerkungen sind m. E . besser bei Spiegel online aufgehoben
be
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11.11.19 19:48:51
Beitrag Nr. 1.561 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 61.891.409 von Napaloni am 11.11.19 14:55:46
Zitat von Napaloni: Was soll denn hier dieses AFD-Gesülze?

Wir haben keine Asylantenflut. Wir haben unsere Sozialausgaben im Griff. Und Aktien sind nichts für Leute vom rechten Block. Die kaufen, neben Waffen und Munition, in der Regel nur Gold und Silber, weil die das in ihren Überlebensratgebern stehen haben.

Die Gesco AG steht für ein Miteinander. Sie hat in der Vergangenheit für einen fairen Ausgleich zwischen Mitarbeitern (z.B. Jubiläumsprämie) und Anteilseignern gesorgt. Sie zeigte sich stets als fairer Partner der Lieferanten und presst diese bei schwierigen wirtschaftlichen Situationen nicht aus. Das entspricht nicht der ICH-Mentalität der AFD sondern der WIR-Mentalität unserer demokratischen Parteien, die auch für ein Wir in Europa stehen.

Unternehmen des Mittelstands sind natürlich auch für den Euro und die Europäische Union, was der AFD widerspricht. Sie sind für Bildung, weil sie so eher an geeignete Mitarbeiter kommen, was ebenfalls der AFD widerspricht. Diese will ja öffentlich-rechtliches Fernsehen abschaffen und das Volk gezielt mit Bauer-sucht-Frau verdummen, um so noch mehr Wähler zu bekommen.

Die Wähler demokratischer Parteien wählen selbstverständlich rational. Wähler der AFD handeln aus Emotion. Wahlweise aus Hass oder Angst.


Danke!
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12.11.19 12:06:13
Beitrag Nr. 1.562 ()
Es geht hier ja auch um die Aktie, deshalb werde ich hier keine politische Diskussion vertiefen. Aber die Reaktionen finde ich interessant und bestätigen mich eigentlich, dass andere Meinung in einem gewissen Punkt wenig toleriert werden. In 10 Jahren mag dies anders sein.
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12.11.19 13:23:34
Beitrag Nr. 1.563 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 61.899.608 von Straßenkoeter am 12.11.19 12:06:13
Zitat von Straßenkoeter: Es geht hier ja auch um die Aktie, deshalb werde ich hier keine politische Diskussion vertiefen. Aber die Reaktionen finde ich interessant und bestätigen mich eigentlich, dass andere Meinung in einem gewissen Punkt wenig toleriert werden. In 10 Jahren mag dies anders sein.


Was soll immer der Quatsch mit der nicht mehr tolerierten Meinung. Widersprechen heisst nicht, dass die Gegenmeinung nicht toleriert wird. Wir sind verschiedener Meinung und jeder drückt seine aus, ganz einfach!
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12.11.19 14:39:54
Beitrag Nr. 1.564 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 61.900.367 von Effektenkombinat am 12.11.19 13:23:34wer andere Meinungen als "Quatsch" abtut ist wohl nicht wirklich an einer Diskussion interessiert, sondern will andere diskreditieren

Meine Meinung....

Gruß, Frontline
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12.11.19 14:40:04
Beitrag Nr. 1.565 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 61.900.367 von Effektenkombinat am 12.11.19 13:23:34Gut da hast du recht. Das war eine Unterstellung von mir. So soll es auch sein. Wobei das Wort Gesülze und das weitere Wort durchaus so aufgefasst werden kann in einer Diskussion.
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12.11.19 15:26:50
Beitrag Nr. 1.566 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 61.901.204 von Straßenkoeter am 12.11.19 14:40:04Lügen sind keine Meinung.

In deinem Beitrag hab ich die Begriffe "Gutmenschenszenarien" und "Asylantenflut" vorgefunden und es war vom "ausufernden Sozialsystem" die Rede.

Wir haben keine Asylantenflut und keine ausufernden Sozialkosten. Also kann ich diesen Beitrag nicht einfach so abwinken.

In "Gutmenschenszenarien" steckt der politische Kampfbegriff "Gutmensch" mit dem Rechtsradikale alles abwerten, was irgendwie mit Humanität und der Übernahme geselllschaftlicher Verantwortung zu tun hat und was ihnen entsprechend unverständlich bleibt. Gerne kannst du noch erklären, was genau du mit dieser Formulierung meinst. Ich erahne aber, dass da inhaltlich nichts Nennenswertes herauskommen kann und es im Endeffekt bei Gesülze bleibt.

Und selbst wenn in deinem Beitrag einmal ernsthaft der Begriff "Gesco" enthalten war, habe ich bei dir keine Inhhalte ausmachen können, die tatsächlich mit der Gesco AG in Zusammenhang gebracht werden könnten. Hier auf w-o gibt es AFD-Threads, da kannst du dich mit Gleichschlechtgelaunten zusammenfinden und erntest jede Menge Schulterklopfer.

Die Gesco indes ist ein Gutmenschenunternehmen, das in allen Bereichen sozial und verantwortlich agiert und dabei bescheiden auftritt. Sei es in der Personalführung, in der Öffentlichkeitsarbeit, in der Bilanzierung oder im Geschäftsleben.
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12.11.19 15:41:12
Beitrag Nr. 1.567 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 61.901.723 von Napaloni am 12.11.19 15:26:50Genauso habe ich ja deinen Beitrag gesehen. Also nicht wie Effektenkombinat sagt einfach zwei unterschiedliche Ansichten. Sondern du bezeichnest mich als Lügner.
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12.11.19 23:42:42
Beitrag Nr. 1.568 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 61.901.201 von frontline55 am 12.11.19 14:39:54
Zitat von frontline55: wer andere Meinungen als "Quatsch" abtut ist wohl nicht wirklich an einer Diskussion interessiert, sondern will andere diskreditieren

Meine Meinung....

Gruß, Frontline


Wenn du mir sagst, die Erde sei eine Scheibe, werde ich antworten das ist Quatsch, aber ich diskreditiere nicht dich als Person. Wenn ich dir sage, du bist ein Vollidiot, dann schon. Vielleicht begreifst du den Unterschied.
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13.11.19 05:19:38
Beitrag Nr. 1.569 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 61.906.778 von Effektenkombinat am 12.11.19 23:42:42Ja, ich begreife den Unterschied....

Nur wurde huier kein naturwissenschaftlich belegtes Faktum als "Quatsch" dargestellt, sondern eine
Meinung. Da besteht ein fundamentaler Unterschied.....

Und zu "vielleicht begreifst du ja den Unterschied":

Auch das ist eine suggestive Abwertung..

Die eigene Meinung wird nicht stärker oder besser, wenn man versucht, andere abzuwerten.

Gruß,

Frontline
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13.11.19 07:28:47
Beitrag Nr. 1.570 ()
Eine Gesco wird auch weiterhin trotz (!) des politischen Umfelds einer CDU/CSU, die seit Jahren keine spürbaren und sinnvollen Entlastungen für die Unternehmen umsetzen will, ihren Weg erfolgreich gehen.

Leider haben nunmehr viele andere mit Deutschland vergleichbare Länder ein weitaus unternehmerfreundlicheres Ertragssteuersystem samt Steuersätzen.

Bescheidene Frage von mir, warum kann ein "Exportweltmeister" seine Unternehmen nicht beim Ertragsteuerrecht mit nötigen Entlastungen ausstatten? Die enormen Steuermehreinnahmen der letzten Dekade waren es nicht wert, hier auch steuerpolitisch was zu tun.

Nun soll ja der Soli für die Kapitalgesellschaften bleiben...…

Wenn der deutsche Mittelstand dann wenigstens ein flächendeckendes schnelles Internet hätte, so aber Deutschland in diesem Bereich wahrlich nicht "Meister".
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13.11.19 09:19:55
Beitrag Nr. 1.571 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 61.907.471 von Kampfkater1969 am 13.11.19 07:28:47Relevanz in diesem Thread?

Und wie schlimm mag die Leistungsfähigkeit deutscher Unternehmen durch die böse, böse Regierung beschnitten sein, wenn diese international so wettbewerbsfähig sind, dass man mit ungleich größeren Volkswirtschaften um den Exportweltmeistertitel spielt?
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13.11.19 10:07:50
Beitrag Nr. 1.572 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 61.908.572 von Napaloni am 13.11.19 09:19:55Hört doch jetzt mal auf, das Thema hier ist doch Gesco.
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03.12.19 13:37:22
Beitrag Nr. 1.573 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 61.909.133 von dr.wssk am 13.11.19 10:07:50
Zitat von iqfan: Am 11. Dezember präsentiert sich Gesco
auf der Münchner Kapitalmarkt Konferenz.
Mal sehen, ob dadurch wieder Schwung in den Handel kommt.
https://mkk-konferenz.de/wp-content/uploads/2019/11/28.-MKK_…
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19.01.20 10:51:54
Beitrag Nr. 1.574 ()
Da inzwischen wieder ein Jahr vorüber ist, und mein Sohn wieder eine kleine Summe auf seinem Anlagekonto hat, bin ich auf die Suche nach einer weiteren Investmentgelegenheit gegangen. Mit seinen 15 Jahren verfügt er inzwischen über 40.000 Euro, erwirtschaftet durch seine jährlichen Wehnachtsgeschenke und den Dividenden und Kursteigerungen der Aktien. Nun bin ich auf die AG Gesco gestoßen, die zu meiner Anlagephilosphie passen zu scheint. Fundamental solide, ein Mittelstandsunternehmen mit Ausrichtung auf den Mittelstand. Erfreulich auch, dass sich hier auch "alte" Bekannte tummeln, ein Indiz für die Richtigkeit meines Gespüres.

Da die Diskussion auch hier in letzter Zeit etwas emotional geführt wurde, verstärkt sich bei mir immer mehr der Eindruck, dass in den letzten Jahren eine Spaltung der Gesellschaft eingesetzt hat. Dabei ist zu beachten, dass es Ursachen und Folgen gibt. Ursachen für diese Spaltung liegen immer in Kräften, die bereits exisitiert haben, und Kräfte, die daraus entstanden sind, sind lediglich die Folge. Die Ursachen dafür können Faulheit, Unvermögen oder auch Absicht sein.
Wie dem auch sei, jedoch zu behaupten, wir hätten kein soziales Problem, verschließt die Augen vor der Realität. Defizite bei den Krankenkassen, rückläufige Kurse und Erträge bei Unternehmen der Gesundheitsbranche (z.B. Biotest, Epigenomics, Fresenius med., Medigene, Rhönklinikum) und deren Zulieferer - auch heute bei der Durchsicht deutscher Aktienuntennehmen registiert - sprechen für kommende größere Probleme in unserem Sozialwesen. Dem werden sich wohl auch solche Unternehmen wie Gesco nicht entziehen können, aber für die nächsten Jahre wird es weniger auf Kursgewinne ankommen, sondern eher auf die Krisenfähigkeit der Unternehmen, und da sehe ich Gesco sehr gut dabei. KGV in Ordnung, Dividendenrendite in Ordnung, für mich ein klarer Kauf. Privates Geld auf der Bank liegen zu lassen, halte ich für höchst fahrlässig.
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15.02.20 07:30:43
Beitrag Nr. 1.575 ()
Frage zu Q3 Ergebnisveröffentlichung
Moin,

sollten gestern nicht die Zahlen veröffentlich werden?
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15.02.20 09:34:30
Beitrag Nr. 1.576 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 62.418.707 von omegon am 19.01.20 10:51:54
Zitat von omegon: Da inzwischen wieder ein Jahr vorüber ist, und mein Sohn wieder eine kleine Summe auf seinem Anlagekonto hat, bin ich auf die Suche nach einer weiteren Investmentgelegenheit gegangen. Mit seinen 15 Jahren verfügt er inzwischen über 40.000 Euro, erwirtschaftet durch seine jährlichen Wehnachtsgeschenke und den Dividenden und Kursteigerungen der Aktien. Nun bin ich auf die AG Gesco gestoßen, die zu meiner Anlagephilosphie passen zu scheint. Fundamental solide, ein Mittelstandsunternehmen mit Ausrichtung auf den Mittelstand. Erfreulich auch, dass sich hier auch "alte" Bekannte tummeln, ein Indiz für die Richtigkeit meines Gespüres.

Da die Diskussion auch hier in letzter Zeit etwas emotional geführt wurde, verstärkt sich bei mir immer mehr der Eindruck, dass in den letzten Jahren eine Spaltung der Gesellschaft eingesetzt hat. Dabei ist zu beachten, dass es Ursachen und Folgen gibt. Ursachen für diese Spaltung liegen immer in Kräften, die bereits exisitiert haben, und Kräfte, die daraus entstanden sind, sind lediglich die Folge. Die Ursachen dafür können Faulheit, Unvermögen oder auch Absicht sein.
Wie dem auch sei, jedoch zu behaupten, wir hätten kein soziales Problem, verschließt die Augen vor der Realität. Defizite bei den Krankenkassen, rückläufige Kurse und Erträge bei Unternehmen der Gesundheitsbranche (z.B. Biotest, Epigenomics, Fresenius med., Medigene, Rhönklinikum) und deren Zulieferer - auch heute bei der Durchsicht deutscher Aktienuntennehmen registiert - sprechen für kommende größere Probleme in unserem Sozialwesen. Dem werden sich wohl auch solche Unternehmen wie Gesco nicht entziehen können, aber für die nächsten Jahre wird es weniger auf Kursgewinne ankommen, sondern eher auf die Krisenfähigkeit der Unternehmen, und da sehe ich Gesco sehr gut dabei. KGV in Ordnung, Dividendenrendite in Ordnung, für mich ein klarer Kauf. Privates Geld auf der Bank liegen zu lassen, halte ich für höchst fahrlässig.



Hallo Omegon,

Da es sich bei Dir um eine langfristige Anlage handelt, würde ich Dir empfehlen neben

Gesco noch in die junge Beteiligungsgesellschaft MBH zu investieren, sowie in eine Kraft Heinz mit
einer schönen Quartalsdividende, nach dem Motto kaufen und liegen lassen......
lg
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26.02.20 16:29:02
Beitrag Nr. 1.577 ()
Bei Gesco sammelt jemand alles ein was es gibt. Doppelt auffällig im corona Crash.
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26.02.20 16:46:47
Beitrag Nr. 1.578 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 62.796.545 von hugohebel am 26.02.20 16:29:02Ich vermute mal (ohne Gewähr), dass die beiden Ankeraktionäre (oder einer von beiden) die Beteiligung erhöht. Mal sehen, ob bald eine Meldung kommt.

Gesco hat jedenfalls - im Gegensatz z.B. zur Indus im momentanen Minicrash noch nix verloren. In der Tat sehr auffällig...
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04.03.20 10:47:51
Beitrag Nr. 1.579 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 62.796.746 von Huta am 26.02.20 16:46:47Guten Morgen!

So wie es aussieht, ist das "Momentum" für Gesco nun auch vorbei. Jedenfalls fällt der Kurs heute offensichtlich mangels Stützungskäufen auf in etwa den niedrigsten Wert der letzten 5 Jahre (16,52 Euro) fällt. Und das bei einem Eigenkapitalanteil von gut 22 Euro je Aktie.

Nun kann niemand seriös sagen, ob die Märkte nicht noch weiter nachgeben werden in den nächsten Wochen oder Monaten, weil niemand seriös vorhersagen kann, wie stark die Weltwirtschaft noch unter dem Coronavirus leiden wird.

Aber wenn man einen Mittel- bis längerfristigen Anlagehorizont hat - und nicht darauf setzt, dass man den allergünstigsten Einstandskurs erwischt, wenn man sich nur genug anstrengt - scheint mir der heutige Kurs schon ganz interessant zu sein.

Zumal sich der Gescovorstand ja auch dazu bekannt hat, das Unternehmen deutlich umzubauen und zu vergrößern (Stichwort "Next Level" Programm)!

Ist aber natürlich nur meine persönliche Meinung und keine Aufforderung zum Kauf!
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04.03.20 10:55:03
Beitrag Nr. 1.580 ()
Momentan gefallen mir von der ausgangslage her eine MBB mit tiefen Tasche in der Krise und Blue Cap vom Chance/Risiko Profil her besser als Gesco. Aber ich habe sie auf der Liste, wenn die Konjunktur wieder kommt sicherlich gut für Kurse um 25.
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04.03.20 12:23:41
Beitrag Nr. 1.581 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 62.876.046 von hugohebel am 04.03.20 10:55:03Ich bin da immer etwas eingeschränkt, weil ich grundsätzlich nur Unternehmen aus NRW im Depot halte (weil ich gerne auch regelmäßig die HV besuche)! Aber mit 25 Euro in absehbarer Zeit könnte ich gut leben 😉.

Bei Gesco finde ich vor allem die vom neuen Vorstand angekündigte NEXT LEVEL Strategie interessant. Hier sagt man ja eindeutig, dass die Umsätze in den nächsten Jahren durch Zukäufe deutlich steigen sollen und auch die Marge konsequent verbessert und verstetigt werden soll.

Ist so ähnlich auch bei Indus, die sich ja auch mit dem Programm "PARKOURS" auf den Weg zu mehr Umsatz und deutlich mehr Ergebnis gemacht hat.

Beide Unternehmen sehen derzeit im historischen Vergleich messtechnisch sehr günstig aus - haben aber beide auch noch einiges an Arbeit vor der Brust. Aber das Risiko, dass die Märkte weiter nachgeben und die Aktien mindestens kurzfristig weiter abtauchen, ist derzeit eben auch gegeben...
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05.03.20 19:43:54
Beitrag Nr. 1.582 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 62.875.923 von Huta am 04.03.20 10:47:51Guten Abend!

Heute gab es ja einen gewaltigen Abverkauf bei Gesco (ca. 10% Abschlag nur heute) und der Kurs hat das 5 Jahres Tief sozusagen "im Sturm" gerissen. Gut 15 Euro waren heute noch zu bezahlen - für eine Aktie, deren Eigenkapital je Aktie wie schon geschrieben bei etwa 22 Euro liegt - und ein Sanierungsfall scheint Gesco nach allem was man weiß ja nun auch nicht grade zu sein. Schaut man sich die Researchschätzungen an, steht Gesco sicher nicht vor einem Boomjahr - aber es wird auch für das Übergangsjahr 2020 immerhin ein EpS von 1,20 Euro angenommen. Ab 2021 soll sich der Gewinn dann wieder deutlich verbessern (zur Erinnerung: in 2018 hatte man noch einen Gewinn i.H.v. 2,40 erwirtschaftet)!

Klar ist, dass einige Gesellschaften der Gesco einen Konjunkturabschwung merken würden - wahrscheinlich würde es auch die für etwa 40% der Umsätze stehende "Dickschiff" Doerrenberg treffen (Stahl ist ja eher ein Frühzykliker)!

Aber das Coronavirus ist ja kein Ausdruck eines strukturellen Problems sondern eigentlich ja nur ein singuläres Sonderereignis.

Hinzu kommt, dass Gesco schon auf der letzten HV verkündet hat, dass man im Rahmen des NEXT LEVEL Projekts das Unternehmen grundsätzlich in den nächsten Jahren durchaus nachhaltig umgestalten will! Die Abhängigkeit von Dörrenberg soll verringert werden (dadurch dass man neben Dörrenberg zwei ähnlich große Beteiligungen schafft oder kauft) und gleichzeitig sollen die kleineren Beteiligungen ebenfalls ausgebaut und gleichzeitig effizienter werden.

Kann also durchaus sein, dass Gesco in den nächsten Jahren deutlich aggressiver am Markt als Käufer auftritt (was dann ja auch für einen positiveren Newsflow führen würde) - und wenn man den angestrebten Ausbau des Unternehmens hinbekommt, dann sollte der niedrigste Kurs in den letzten 10 Jahren auf Sicht schon attraktiv sein.

Nur meine persönliche Meinung und keine Empfehlung!

Einen schönen Abend noch!
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06.03.20 06:56:37
Beitrag Nr. 1.583 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 62.897.598 von Huta am 05.03.20 19:43:54Ich bringe in solchen Zeiten immer zwei Beispiele, wir haben Siemens zwischen rund 130 € und 40 € oder die Allianz zwischen 40 € und 400 € gesehen. Es ist wichtig, dass man jetzt nicht verkaufen muss, also aussitzen und Dividenden mitnehmen. Damit bin ich gut durch die letzten 23 Börsenjahre gekommen. Zu Gesco und so sieht es zur Zeit auch in meinem Depot aus, Nebenwerte trifft es doppelt !!!
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06.03.20 07:52:15
Beitrag Nr. 1.584 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 62.900.895 von dr.wssk am 06.03.20 06:56:37
ganz deiner Meinung, aber
auch das Unternehmen könnte mit der einen oder anderen Zwischenmeldungen etwas mehr Vertrauen aufbauen. Aktuell kommt da nicht viel Substanzielles. Gerade in der aktuellen Situation, die getrieben von Unsicherheit ist.

in diesem Sinne, schönes WE

Zitat von dr.wssk: Ich bringe in solchen Zeiten immer zwei Beispiele, wir haben Siemens zwischen rund 130 € und 40 € oder die Allianz zwischen 40 € und 400 € gesehen. Es ist wichtig, dass man jetzt nicht verkaufen muss, also aussitzen und Dividenden mitnehmen. Damit bin ich gut durch die letzten 23 Börsenjahre gekommen. Zu Gesco und so sieht es zur Zeit auch in meinem Depot aus, Nebenwerte trifft es doppelt !!!
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06.03.20 08:48:28
Beitrag Nr. 1.585 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 62.901.222 von Glanzhose am 06.03.20 07:52:15Ja, gehe ich voll mit. Das Problem ist wahrscheinlich, dass viele Unternehmen und ich denke da auch an Gesco (und wir wohl auch), kaum verlässliche Prognosen für die Folgezeit herausgeben können und wollen. Ich selbst hoffe auf die wärmere Jahreszeit, so wie bei jeder Grippe. Aber, in 2021 wird es vermutlich durch die Bank weniger Dividende geben.
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06.03.20 09:02:05
Beitrag Nr. 1.586 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 62.901.897 von dr.wssk am 06.03.20 08:48:28Ich halte Gesco schon seit Jahren in meinem Depot - mal mehr Stücke mal weniger - generell aber, wie bei allen meinen Werten, mit eher steigender Tendenz. Grundsätzlich fahre ich da die "buy and hold" Strategie.

Der derzeitige Kurs lädt natürlich zum Aufstocken des Bestands ein - da er historisch ziemlich niedrig scheint. Ich erwarte aber kurzfristig weitere Turbulenzen an der Börse - insofern könnte es auch bei Gesco noch etwas runterlaufen. Nur bin ich eben auch davon überzeugt, dass in ein oder zwei Jahren die Konjunktur wieder normal läuft und Gesco gestärkt aus dieser Krise herauskommt (bei Indus denke ich ähnlich)!

Insofern kommt ein Teilverkauf für mich derzeit auch nicht in Betracht (darüber denke ich eher nach, wenn eine Aktie "meine" Kursziele erreicht und überschritten hat).

Einen schönen Tag noch.

P.S.: Zur Frage der Kommunikation: Wenn es nichts zu vermelden gibt (neue Zahlen, Übernahmen, neue Effizienzprogramme) kann man an sich auch nix vermelden.
Ich gehe allerdings davon aus, dass durch die konjunkturellen Schwierigkeiten, auf die die Weltwirtschaft wohl zusteuert, mögliche Übernahmeziele nicht grade teurer werden. Vielleicht bietet diese Krise für Gesco die Chance, die Wachstumsabsichten relativ preiswert in die Tat umzusetzen...
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06.03.20 10:25:34
Beitrag Nr. 1.587 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 62.902.080 von Huta am 06.03.20 09:02:05Kleine Ergänzung: Heute Morgen habe ich dann tatsächlich ein paar Stücke unter 15 Euro nachgekauft und meinen Bestand vergrößert. Mal schauen, wie ich in einem Jahr darüber denke 😉
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06.03.20 10:40:36
Beitrag Nr. 1.588 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 62.900.895 von dr.wssk am 06.03.20 06:56:37
Zitat von dr.wssk: Ich bringe in solchen Zeiten immer zwei Beispiele, wir haben Siemens zwischen rund 130 € und 40 € oder die Allianz zwischen 40 € und 400 € gesehen. Es ist wichtig, dass man jetzt nicht verkaufen muss, also aussitzen und Dividenden mitnehmen. Damit bin ich gut durch die letzten 23 Börsenjahre gekommen. Zu Gesco und so sieht es zur Zeit auch in meinem Depot aus, Nebenwerte trifft es doppelt !!!


Ich bin persönlich übrigens auch der Meinung, dass beim Börsengeschehen immer zu sehr auf den DAX und dessen Entwicklung abgestellt wird.
Wie schon erwähnt, trifft ein Kursrutsch wie der derzeitige Nebenwerte unverhältnismäßig stärker.

Während der DAX ja trotz Verlusten immer noch auf einem guten Level steht, haben viele Nebenwerte von meiner Watchlist und auch ein paar in meinem Depot jetzt schon Kurse erreicht, die sie das letzte mal vor ein paar Jahren gesehen haben - und die Gewinne der letzten Jahre sind jetzt schon sozusagen komplett verschwunden.

Die Börse neigt da halt sehr zu Übertreibungen. Selbst wenn die Konjunktur temporär wegen Corona einknickt, ist das mMn kein Grund, Kurse derart in die Knie gehen zu lassen...
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28.03.20 21:09:00
Beitrag Nr. 1.589 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 62.876.046 von hugohebel am 04.03.20 10:55:03
Trübe Aussichten
Zitat von hugohebel: Momentan gefallen mir von der ausgangslage her eine MBB mit tiefen Tasche in der Krise und Blue Cap vom Chance/Risiko Profil her besser als Gesco. Aber ich habe sie auf der Liste, wenn die Konjunktur wieder kommt sicherlich gut für Kurse um 25.


Diese Aussage wird in der Coronakrise immer zutreffender. Die Auftragseingänge sind bei Gesco ja bereits zum 30.09.19(die letzten Zahlen) organisch um 11,6% zurück gegangen. book to bill unter 1. Das heißt die hatten bereits vor Corona erhebliche Probleme. Und im Vergleich zu einer MBB haben sie leere Taschen. Wüsste nicht wie Gesco in der Krise die sich ergebenden Chancen nutzen können sollte um ihr industrielastiges Portofolio umzubauen. Gesco hat auch nie Schnäppchen wie Blue Cap zu günstigen Konditionen gekauft. Sondern immer nur teuere Beteiligungen, die keine Sanierunsfälle waren, sondern Leader in ihrer Branche. Dennoch haben sie nun mit einigen Beteiligungen erhebliche Probleme und eben viel zu viel bezahlt. Blue Cap hatte eine Planatol für gerade mal etwas über 2 Millionen gekauft und einige Jahre später Biolink(was zur Planatol gehört hat) für 40 Millionen verkauft. Das nenne ich einen Deal. Gesco hingegen hält immer stur an ihren Beteiligungen fest. Auch MBB hat Aumann günstig gekauft und mit dem Börsengang von Aumann riesen Gewinne eingefahren. Die Managerleistung muss man hier deshalb auch hinterfragen, da bei Gesco es wohl auch kaum ein Aktionär gibt der hier im Plus ist. Lauter zyklische Beteiligungen, wo mit der esrten Krise das dazugewonnene Terrain wieder wegbricht. Bei Blue Cap oder einer MBB sieht man auf Basis der letzten 10 Jahre nach wie vor deutliche Kursgewinne. Bei Gesco nichts dergleichen. Die ganzen Kursgewinne haben sich in Luft aufgelöst. Und ich sehe hier auch nach Corona nicht super rosig. Im Grunde muss die Wirtschaft gut laufen, dass eine Gesco verdienen kann. Wenn ich mir die letzten Zahlen anschaue ist der Cashbestand geunken und die Verbindlichkeiten sind getiegen. Auch ist der Ausblick in der letzten Präsentation bereits sehr ernüchternd. Und dieses industrielastige Beteiligungsportofolio sollte von Corona besonders stark betroffen sein. Dies geht an die Substanz von Gesco. Und im Vergleich zu einer Blue Cap oder MBB wo genügend Geld da ist hat Gesco dann auch keinerlei Möglichkeiten am Markt durch Beteiligungszukäufe Chancen zu nutzen. Sie müssen sich eher um ihr Lazarett kümmern. Und bei all diesen zyklischen Beteiligungen sehe ich auch nach Corona keinen exorbitanten Aufschwung. Die Fehler der Vergangenheit holt Gesco nun wieder ein.

Eine MBB hat eine IT-Gesellschaft im Bereich IT-Sicherheit. Das ist eine nichtzyklische Branche. Auch haben sie sich zuletzt mit 2 führenden Unternehmen im Bereich Stromtrassen und Gastrassenbau verstärkt. MBB hat damit ihre Abhängigkeit von der Beteiligung Aumann gelöst. Wobei Aumann finanziell ja glänzend da steht. Und MBB schwimmt immer noch im Geld, macht nun ein ARP und erhöht die Dividende. Für ein ARP hat Gesco wohl kaum die Mittel und die Dividende werden sie wohl ganz streichen müssen.

MBB ist mit ihren Beteiligungen, speziell auch im Stromtrassenbau, der wenn wir den Klimawandel ernst nehmen, große Impuls zukünftig geben sollte, sehr gut aufgestellt. Bei Gesco sehe ich da eher viel Problemfelder, insbesondere wenn die Wirtschaft rezessiv bleibt.
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01.04.20 11:24:36
Beitrag Nr. 1.590 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 63.163.861 von Straßenkoeter am 28.03.20 21:09:00
Widerspruch
Guten Tag !

Bei aller Wertschätzung würde ich an der ein oder anderen Stelle @straßenkoeter doch widersprechen wollen.

1.) Zunächst einmal ist es die erklärte Strategie von Gesco die einmal erworbenen Beteiligungen auch auf Dauer zu halten (buy and hold). Es gibt andere Beteiligungsholdings die eine andere Strategie verfolgen (offenbar auch Blue Cap). Wer eine Gescoaktie kauft, weiß also, dass da im Regelfall keine regelmäßigen Veräußerungsgewinne entstehen - dies kann man dann aber dem Vorstand von Gesco nicht als "Minderleistung" vorwerfen. Wer mehr Chancen darin sieht, Beteiligungen zu erwerben und dann weiterzuverkaufen, muss dann eben auf andere Beteiligungsunternehmen setzen.

2.) Ich denke, dass die Behauptung, Gesco hätte kein Geld, um nun möglicherweise auftauchende Gelegenheiten zur Unternehmensübernahme wahrzunehmen, ist mMn nicht richtig. Am Ende des letzten Geschäftsjahres betrug der Verschuldungsgrad der Gesco lediglich das 1,5 fache des EBITDA (üblicherweise wird das 2,5 fache des EBITDA als vergleichsweise unproblematisch angesehen). Insofern dürften Kredite zur Übernahme weiterer Unternehmen eher unproblematisch sein. Zudem erwirtschaftet Gesco üblicherweise auch positive Cashflows aus der laufenden Geschäftstätigkeit - in den letzten beiden abgerechneten Geschäftsjahren insgesamt über 60 Mio Euro. Es ist also genügend "Feuerkraft" vorhanden, um weitere, auch größere, Beteiligungen zu finanzieren.

3.) Ich kann auch, grade bei Gesco, nicht erkennen, dass man in der Vergangenheit Beteiligungen "zu teuer" eingekauft hat. Ein wichtiger Hinweis darauf ist die Tatsache, dass die ausgewiesenen Firmenwerte bei Gesco vergleichsweise sehr niedrig liegen. Der Ausweis auf den 31.03.19 lag bei lediglich 26,9 Mio Euro - bei einer Bilanzsumme von 510 Mio Euro.
Wenn ein Unternehmen über Buchwert gekauft wird und der Kaufpreis den Wert der übernommenen Wirtschaftsgüter übersteigt, wird der übersteigende Teil des Kaufpreises eben auf das Wirtschaftsgut "Firmenwert" gebucht. Dass der Firmenwert hier derart niedrig liegt, zeigt mMn im Gegenteil also auf, dass Gesco sehr vorsichtig bei Zukäufen vorgeht (für manchen vielleicht sogar zu vorsichtig).
Insgesamt sind historisch lediglich knapp 2,9 Mio Euro auf Firmenwerte abgeschrieben worden - dabei handelte es sich im Wesentlichen um Abschreibungen auf die tatsächlich als Fehleinkauf zu bezeichnende Werkzeugbau Laichlingen (Automobilzulieferer!). Aus einem Fehlgriff jedoch darauf zu schließen, dass das Management sich sozusagen "ständig" verkalkulieren würde, ist mMn nicht statthaft.

4.) Gesco ist weiterhin auch nicht ausschließlich an zyklischen Unternehmen beteiligt - Setter und Sommer und Strassburger sind da nur Beispiele, die vergleichsweise wenig konjunkturabhängig sind. Ohne Zweifel finden sich aber auch Zykliker im Portfolio der Gesco - allerdings sind zyklische Unternehmen ja nicht per se schlecht - sondern immer nur dann, wenn der Zyklus grade negativ ist. Aber zyklische Unternehmen profitieren dann üblicherweise auch stärker und früher von einem Aufschwung.
ABER - und das ist mMn das größte Problem von Gesco - die AG ist extrem abhängig von der Beteiligung an der Doerrenberg Edelstahl. Man hat zwar in den letzten Jahren (maßvoll) neue Beteiligungen zugekauft, da Doerrenberg aber (zyklisch über alles) weiter gewachsen ist, liegt der Umsatzanteil dieser Beteiligung, die ohne Zweifel zyklisch ist, weiter bei 40%.
Dies wurde aber von der Unternehmensführung erkannt und man hat ja extra deshalb das derzeit laufende Programm "Next Level" aufgelegt. Mit diesem Programm soll nicht nur die Effizienz der bestehenden Beteiligungen verbessert werden sondern vor allem sollen neben Doerrenberg zwei weitere sogenannte "Ankerbeteiligungen" installiert werden, die vom Umsatzvolumen her jeweils mit Doerrenberg vergleichbar sein sollen. MMn ist diese Maßnahme wichtig und notwendig, um Gesco auf eine breitere und effizientere Grundlage zu stellen - aber wie gesagt, das Management hat diese Notwendigkeit erkannt und handelt entsprechend.

5.) Gestern hat Gesco ja die Zahlen für das abgelaufene Rumpfgeschäftsjahr veröffentlicht. Und obwohl das letzte Jahr mit Sicherheit kein gutes Jahr für das Unternehmen war sondern eher ein schlechtes, waren die Zahlen nicht so arg schlecht - immer bezogen auf den Aktienkurs. Für die neun Monate des Rumpfgeschäftsjahres wurden knapp 440 Mio Euro Umsatz ausgewiesen und dabei wurden 12,4 Mio Euro Gewinn erzielt (was einem Anteil von 1,15 Euro je Aktie entspricht - wie gesagt: für 9 Monate!).
Rechne ich das aufs Jahr hoch ergibt sich ein KGV von deutlich unter 10 und ein KBV von deutlich unter 1 (das EK je Aktie lag am Ende des vorigen Geschäftsjahres bei etwa 22,50 Euro !!!).
Selbstverständlich dürfte das laufende Jahr auch für Gesco ein (negatives) Ausnahmejahr werden - aber das gilt wohl für die allermeisten Unternehmen in der ganzen Welt.

6.) Ich sehe bei Gesco durchaus Perspektiven. Wie gesagt arbeitet man derzeit daran, die bestehenden Beteiligungen effizienter zu machen und hat sich fest vorgenommen - und das auch offensiv kommuniziert - die Zahl der großen Beteiligungen zu steigern, eben um die Abhängigkeit von einer einzigen Beteiligung zu reduzieren. Dadurch dürfte sich der Gesamtumsatz der Gesco AG nachhaltig erhöhen - eines der Ziele des Programms.
Die anderen Ziele : Der Umsatz pro Mitarbeiter wächst um 3% jährlich und der Umsatz der Beteiligungsunternehmen wächst jeweils 3% über Markt. Damit will man insgesamt eine Ebitmarge von zwischen 8 und 10% unabhängig von der Konjunkturlage erzielen.
Das wäre dann sowohl was den Umsatz angeht als auch was die Effizienz betrifft eine deutlich weiter entwickelte Gesco, eine "wertvollere" Gesco.

Gestern hat man auch verkündet, dass man die Dividendenstrategie ändert. Bisher galt, dass man etwa 40% des EpS als Dividende an die Aktionäre ausschütten möchte. Nun wurde die Strategie geändert - auch im Hinblick auf die Finanzierung der angestrebten Beteiligungszukäufe. Neuerdings wird also ein Anteil von zwischen 20 und 60% des Jahresüberschusses an die Aktionäre ausgezahlt.
Es ist mMn absolut nachvollziehbar, dass man sich in der Phase des Unternehmensumbaus diese finanzielle Flexibilität bewahren möchte.
ABER einen Kritikpunkt habe ich dann doch. Im Rahmen der HV wurde mehrfach durch den Vorstand versichert, dass man bei der Festlegung der Dividende auch die Monate Januar bis März der Tochtergesellschaften berücksichtigen wird. Da diese ja operativ weder im Vorjahr berücksichtigt worden sind noch im jetzt abgeschlossenen Rumpfgeschäftsjahr, fallen diese nun sozusagen "unter den Tisch".
Mir persönlich ist es relativ egal, ob in dieser Ausnahmesituation nun 23 Cent oder 33 Cent Dividende gezahlt werden. Ich persönlich bin sogar der Meinung, dass in diesem Jahr auch komplett auf Dividende verzichtet werden könnte, wenn auf der anderen Seite Mitarbeiter des Unternehmens in Kurzarbeit gehen müssen (wie gesagt, ich halte das laufende Jahr für ein absolutes Ausnahmejahr). Aber ich finde es nicht wirklich vertrauensbildend, wenn der Vorstand seine Zusagen auf der letzten HV nicht einhält (ich hoffe, ich bin da nicht grade auf dem Holzweg und sehe da irgendwas falsch - falls doch bitte ich um Entschuldigung und Korrektur).

Einen schönen Tag noch allerseits und ich hoffe, alle hier bleiben gesund.
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06.04.20 10:42:33
Beitrag Nr. 1.591 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 63.199.128 von Huta am 01.04.20 11:24:36
Zukäufe jetzt
Jetzt wäre womöglich ein guter Zeitpunkt, um ein weiteres Anker-Unternehmen zu akquirieren.
Dividende wird schon mal reduziert, was derzeit plausibel ist. Wäre allerdings schon mutig,
jetzt zuzuschlagen. Glegenheiten müssten sich jetzt bieten.

Alternativ würde ich Gesco empfehlen, Dörrenberg an die Börse zu bringen, wenn die Konjunktur wieder brummt. 40% Umsatzanteil am Gesamtkuchen ist massiv. Bringt man 30% von Dörrenberg als Tochter an die Börse, so wird der Wert von Dörrenberg plausibler. Vielleicht auch hilfreich für die Wachsatumsstrategie von Dörrenberg. Es wäre eine gute Möglichkeit, den Umsatzanteil von Dörrenberg an der Gesco Group zu senken.

trick17
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06.05.20 21:37:03
Beitrag Nr. 1.592 ()
CEO von "Gesco" Ralph Rumberg im Interview vom 6. Mai 2020

https://aktien-boersen.blogspot.com/2020/05/ceo-von-gesco-ra…
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07.05.20 10:21:43
Beitrag Nr. 1.593 ()
Aktuelle GSC-Studie sieht betrachtet Corona-Auswirkungen.
Kursziel 18 Euro: GSC ist seriös und nicht als Marktschreier bekannt.

Hier der Link:

http://www.gsc-research.de/gsc/research/studien/detailansich…
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02.07.20 09:12:25
Beitrag Nr. 1.594 ()
Best of deutscher Mittelstand

Umfassender Artikel im neuen FM.

Insgesamt positiv, es wird auf die langfristig erfolgreich arbeitenen Unternehmen in der Holding hingewiesen. Charttechnisch allerdings noch kein klares Signal, erst nach Überwinden der 200 Tagelinie bei ca. 17,70.
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07.08.20 14:15:32
Beitrag Nr. 1.595 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 63.591.000 von MONOTONI am 07.05.20 10:21:43Im Vergleich zu dir, dem "genialen Investor", bin ich bei Gesco derzeit an der Seitenlinie. Und kaufe einiges tiefer erst meine Position wieder zurück. ;-)
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17.08.20 19:56:39
Beitrag Nr. 1.596 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 64.683.523 von Kampfkater1969 am 07.08.20 14:15:32
Zitat von Kampfkater1969: Im Vergleich zu dir, dem "genialen Investor", bin ich bei Gesco derzeit an der Seitenlinie. Und kaufe einiges tiefer erst meine Position wieder zurück. ;-)


am besten gar nicht! Sowas hat man doch nicht nötig, oder?
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29.08.20 13:16:10
Beitrag Nr. 1.597 ()
Ist so gekommen, wie von mir vermutet. Mit MBB ist man deutlich besser gefahren.
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31.08.20 09:54:35
Beitrag Nr. 1.598 ()
Bin noch am Beobachten. Auch die heutigen Zahlen lassen mich noch nicht kaufen.
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09.09.20 10:43:56
Beitrag Nr. 1.599 ()
GSC reduziert Kursziel auf 15 EUR: Fazit nur "Halten"
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11.09.20 11:56:32
Beitrag Nr. 1.600 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 65.029.023 von MONOTONI am 09.09.20 10:43:56Deine Würdigung aktuell?

Hast du 2020 auch Wertsteigerungen in Aktien von weit über 50% in investierten Werten gehabt?

Ich liebe ja Nebenwerte auch aus diesem Grund.

Meine Secunet, Atoss, Fabasoft, Ökoworld etc. machten mir 2020 bisher sehr viel Freude und %. ;-)

Von einer Gesco erwarte ich auch locker 100% Zugewinn, wenn es wieder Zeit ist. Noch warte ich ab und lauere nur auf meine Chance bei Gesco.
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11.09.20 13:49:38
Beitrag Nr. 1.601 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 65.052.660 von Kampfkater1969 am 11.09.20 11:56:32Ich persönlich war in Gesco zuletzt 2004 investiert und habe den Wert ebenso (seitdem) auf meiner Watchlist (aber: interessiert das hier jemanden ? [ich hoffe nicht :-])
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11.09.20 18:38:35
Beitrag Nr. 1.602 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 65.053.893 von MONOTONI am 11.09.20 13:49:38Hi hallo ja bist ja ein treuer Aktionär der Firma
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24.09.20 14:35:31
Beitrag Nr. 1.603 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 63.199.128 von Huta am 01.04.20 11:24:36
Gesco und Indus
Guten Tag !

Ich habe mir die beiden nordrhein-westfälischen Holdinggesellschaften Gesco und Indus etwas genauer angesehen und bei beiden habe ich in den letzten Tagen und auch heute meinen Bestand vorsichtig aufgestockt. In schwachen Börsenzeiten werde ich immer mal wieder aufstocken. Warum, das möchte ich im Folgenden begründen.

Beide Gesellschaften verfahren grundsätzlich nach dem "Buy an Hold" Prinzip, d.h. Gesco und Indus kaufen mittelständische Unternehmen, die sie prinzipiell "für immer" in ihrem Bestand halten - es geht also nicht darum, Gesellschaften mit Gewinn wieder zu verkaufen.

Und beide Gesellschaften sind durch die Coronakrise ganz erheblich unter Druck geraten. Das sieht man, wenn man den aktuellen Kurs mit dem Kurs vom Jahresanfang vergleicht. Indus stand da noch bei knapp 40 Euro, aktuell steht die Aktie bei etwas über 25 Euro. Gesco stand zu Beginn des Jahres noch bei knapp 20 und heute bei knapp unter 12 Euro.

Ein Grund für diese heftige Talfahrt: Beide Gesellschaften leiden neben dem eher temporären Problem Corona und dessen Einfluss auf die gesamte Wirtschaft zusätzlich noch unter den strukturellen Problemen der Automobilindustrie (die durch die aktuelle Krise noch verschärft werden).

Sowohl Indus als auch Gesco haben ja den Anspruch den "deutschen Mittelstand" abzubilden - und da kommt/kam man ja an Firmen, die in irgendeiner Weise mit dem Thema "Auto" zusammenhängen, nicht vorbei.

Die Automobilzulieferer leiden derzeit aber gleich zweifach - einmal sinken die Umsätze wegen der insgesamt und weltweit reduzierten Nachfrage nach Automobilen, worunter vor allem die Serienzulieferer ächzen und dann befindet sich die Automobilindustrie zusätzlich noch mitten im Umbruch weg vom Verbrennungsmotor hin zu anderen Antriebsformen, worunter natürlich die Zulieferer, die speziell die Verbrenner beliefern, extrem zu leiden haben.

Meiner Überzeugung nach werden in beiden Unternehmen die "Automobilbeteiligungen" auch zukünftig nicht mehr die die Bedeutung haben können, die sie bisher gehabt haben.

Dennoch finde ich beide Werte auf Sicht von vier oder fünf Jahren sehr aussichtsreich.

Indus reagiert etwas "aggressiver" auf die Autokrise und hat angekündigt, mehrere Unternehmen aus diesem Bereich zu veräußern. Derzeit stehen mehrere Unternehmen auf dem Prüfstand und es sind auch schon Verkäufe und Stilllegungen beschlossen worden (insgesamt sollen dadurch Umsätze im zweistelligen Millionenbereich wegfallen, dafür soll dann aber die Ebitmarge um ca. 1% Punkt steigen). Bei Gesco kann man sich auch vorstellen, nicht mehr passende Unternehmen abzustoßen - konkret ist da derzeit aber noch nichts.

Früher war ich eher bei Gesco auf der Käuferseite und habe Indus eher weniger beobachtet. Das lag an der bei Gesco deutlich vorsichtigeren Bilanzpolitik. Insbesondere beim Erwerb von Unternehmen hat Gesco deutlich konservativer bilanziert. Bei Gesco wurde im Regelfall nur ein kleiner Teil der Kaufsumme auf den Bilanzposten "Firmenwert" gebucht, der überwiegende Teil wurde auf andere Wirtschaftsgüter (z.B. Kundenstamm) verteilt. Indus dagegen hat bei Zukäufen den Bilanzposten "Firmenwerte" immer sehr großzügig bedient. Firmenwerte werden aber eben nicht regelmäßig jedes Jahr abgeschrieben - mithin gibt es auch keinen regelmäßigen Aufwand, was natürlich in der Folge das EpS nicht schmälert.

Allerdings werden die bilanzierten Firmenwerte regelmäßig sogenannten Werthaltigkeitstests unterzogen - die aber für einen außenstehenden Aktionär so gut wie undurchschaubar und damit letztendlich auch nicht nachvollziehbar sind.

Unterm Strich betrug der Firmenwertanteil an der Bilanzssumme auf den 31.12.19 bei Gesco zuletzt 5,3 % und bei Indus ca. 23%.

Grade in Krisenzeiten stellt ein hoher Firmenwertausweis aber ein gewisses Risiko dar, weil in Krisenzeiten der Werthaltigkeitstest eben oft nicht gut ausgeht und das betroffene Unternehmen dann Sonderabschreibungen auf den Firmenwert vornehmen muss. So hat Indus in den letzten drei Jahren (2018 - 2020) schon insgesamt ca. 60 Mio Euro Firmenwertabschreibungen vornehmen müssen, die natürlich die GuV erheblich belastet (haben). Gesco dagegen musste im gleichen Zeitraum lediglich Firmenwerte i.H.v. ca. 3,4 Mio Euro abschreiben.

Das größere bilanzielle Risiko liegt also bei Indus (wobei man als Aktionär aber eben nicht weiß, wie werthaltig die ausgewiesenen Firmenwerte denn sind, wenn die Wirtschaft mal um 1 oder 2 oder mehr Prozent sinkt). Im Prinzip erkauft man sich das höhere EpS (wegen geringerer Abschreibungen) mit dem höheren Risiko, dass Firmenwerte beim Werthaltigkeitstest durchfallen und zu Sonderaufwand führt).

Auch die Bilanz insgesamt spricht eher für Gesco. Während Indus auf den 31.12.2019 eine Nettoverschuldung von 546 Mio Euro ausweisen musste, liegt diese bei Gesco nur bei ca. 120 Mio Euro (das ist auch bezogen auf das EBITDA in Normalzeiten deutlich weniger).

Das EK je Aktie liegt zum 30.06.2020 bei Indus bei knapp 28 Euro und bei Gesco beträgt das EK je Aktie zum Stichtag bei gut 21 Euro. Beide Unternehmen notieren derzeit also sehr deutlich unter Buchwert. Wobei man bei Indus eben einschränkend sagen muss, dass das Eigenkapital zu etwa 55% aus Firmenwerten besteht (bei Gesco liegt der Wert lediglich bei 11%).

Bilanziell sehe ich Gesco also nach wie vor deutlich besser aufgestellt - insbesondere die Tatsache, dass der aktuelle Aktienkurs nur bei etwa 57% vom Buchwert liegt, lässt mMn schon Potential erkennen.

Das wäre sicher anders, wenn Gesco nun insgesamt in eine Strukturkrise geraten und zum Sanierungsfall werden würde, davon kann aber mMn keine Rede sein. Selbst für das laufende Jahr erwartet man ein ausgeglichenes Ergebnis vor Sonderabschreibungen. Und für die kommenden Jahre gehen die Analysten von wieder steigenden Gewinnen aus - SMC z.B. erwartet 92 Cent für das kommende Jahr und danach 1,77 Euro EpS für 2022, Warburg 95 Cent und dann 1,45 Euro.

Indus ist mit den derzeit 47 Tochtergesellschaften dafür natürlich breiter aufgestellt als Gesco mit derzeit nur 18 Portfoliounternehmen. Der Bereich Bau und Infrastruktur ist von der Krise kaum betroffen und läuft sehr gut (bei Gesco läuft Setter, der Hersteller von Papierstäbchen derzeit am besten und kann trotz Krise wachsen).

Die Analysten sagen für Indus in den nächsten beiden Jahren EpS von 2,44 Euro und 3,13 Euro voraus (Konsenschätzung Anfang September). Damit wäre Indus bezogen auf das KGV 2021 günstiger als Gesco, was darauf schließen lassen würde, dass Indus schneller aus der Krise kommen könnte als Gesco (ich teile diese Einschätzung!).

Wobei man schon darauf verweisen muss, dass beide Aktien mit einem 2022er KGV von 7,5 (Gesco) bzw. 8,3 (Indus) zu den eher günstigeren Aktien gehören würden, wenn die EpS Schätzungen so eintreffen.

Schaut man sich die vergangenen Jahre vor Corona und Automobilkrise an, sieht man, dass beide Aktien auch zu den Werten mit einer hohen Dividendenrendite gehören dürften, wenn sich die Zeiten wieder normalisieren.
Indus hatte in 2017 und 2018 jeweils 1,50 Euro Dividende an die Aktionäre augeschüttet - auf den aktuellen Kurs würde das einer Rendite von etwa 6% entsprechen. Und Gesco hat für 2017 und 2018 60 und 90 Cent ausgekehrt (entsprechend 5 und 7,5%). Grundsätzlich sieht die Dividendenpolitik bei Indus vor, gut 50% der Gewinne im Unternehmen zu behalten und knapp 50% an die Aktionäre auszuschütten. Bei Gesco hat man früher immer so ca. 40% der Gewinne ausgeschüttet, bedingt durch geplante größere Investitionen will man die Dividendenpolitik zukünftig aber flexibler gestalten und die Ausschüttung zwischen 20 und 60% des Gewinns halten.

Von den historischen Höchstkursen sind beide Aktien inzwischen weit entfernt. Gesco lag Ende 2017 mal bei 36 Euro und in 2019 lag der Höchstkurs immerhin noch bei über 26 Euro. Und die Indus-Aktie stand schon einmal bei 66 Euro und in 2019 bei über 47 Euro.

Zusammengefasst: Beide Unternehmen sind bezogen auf das erwartete KGV (und in der Vergangenheit schon erreichte KGV) recht günstig. Beide Aktiie notieren (sehr) deutlich unter Buchwert, mit beiden Aktien lassen sich bei einer halbwegs gelingenden Rückkehr zur Normalität interessante Dividendenrenditen verdienen. ABER: Beide Unternehmen haben neben der (temporären) Coronakrise noch strukturelle Probleme im Mobilitätsbereich zu bewältigen.

Ein weiterer wichtiger Faktor dafür, dass ich diese beiden Werte derzeit sukzessive zukaufe ist aber die Tatsache, dass beide Unternehmen derzeit Programme zur Effizienzsteigerung bei gleichzeitiger Ausweitung der Umsätze aufgelegt haben.

Bei Indus heißt das Programm "Parkour". Dabei soll das Portfolio ausgebaut und optimiert werden (auch ggfs. eben durch Verkauf oder Stilllegung nicht mehr passender Beteiligungen), Innovationen sollen gezielt gefördert werden (Indus fördert entsprechende Innovationen bei den Tochtergesellschaften mit nicht rückzahlbaren Zuschüssen - bis zu 3% des Jahres-EBIT stehen dafür zur Verfügung) und einer Optimierung der Geschäftsprozesse.

Indus hat sich auch ein eindeutiges "Zahlen - Ziel" für das Jahr 2025 gesetzt. Bis dahin will man statt derzeit 47 Beteiligungen zwischen 55 und 60 Unternehmen im Portfolio haben. Der Umsatz soll dann bei mehr als 2,5 Mrd Euro liegen und die Ebitmarge bei mehr als 10%.

Dies würde dann ja ein Ebit von mindestens 250 Mio Euro ergeben - rein rechnerisch wären das dann ca. 5 Euro plus x EpS und eine Dividende von 2,50 Euro (entsprechend einer Rendite von fast 10% bezogen auf den heutigen Kurs). Natürlich ist das nur eine sehr überschlägige Rechnung, weil durch die Zukäufe ja auch der Zinsaufwand steigen dürfte und die Zahlen dann nicht mehr so leicht zu berechnen wären und wohl eher unterhalb des berechneten Werts liegen dürften. Ich wollte aber auch nur einmal darstellen, dass nach erfolgreicher Implementierung von Parkour die Zahlen deutlich anders aussehen dürften als heute und auch deutlich anders als in den "guten Jahren" vor der Coronakrise.

Bei Gesco ist die Berechnung nicht ganz so einfach. Gesco hat aber erkannt, dass ein Problem für die Holding darin liegt, dass man sehr abhängig ist von der Beteiligung Doerrenberg Edelstahl. Doerrenberg steht für etwa 40% des Umsatzes. Nun ist Doerrenberg in der Vergangenheit eigentlich recht gut gelaufen - aber wenn bei Doerrenberg irgendetwas nicht so gut läuft, können die restlichen, deutlich kleineren Beteiligungen dies kaum auffangen.
Deshalb hat Gesco das Programm "Next Level" aufgelegt. Ziel ist es einmal die Umsätze in der Holding insgesamt auszuweiten, die Prozesse zu optimieren, Strukturen zu straffen und eben die Abhängigkeit von Doerrenberg zu vermindern.
Deshalb will man "in den nächsten drei oder viel Jahren" neben Doerrenberg zwei weitere "Ankerbeteiligungen" mit Umsätzen von jeweils mindestens 100 Mio Euro entweder kaufen oder aus einer bestehenden Beteiligung entwickeln. Dadurch soll der Umsatz je Mitarbeiter jedes Jahr gesteigert werden und die beteiligten Firmen sollen mit 3% über dem Markt wachsen.
Gesamtziel ist es, bei gesteigerten Umsätzen, dann eine Ebitmarge von zwischen 8 und 10% in normalen Zeiten zu erreichen.

Rechnet man das mal kursorisch aus, müsste der Umsatz ja von etwa 580 Mio Euro in 2019 auf etwa 750 Mio Euro steigen (durch die neuen Ankerbeteiligungen - Zukäufe bei den normalen Beteiligungen mal außen vor gelassen) und dabei sollte im Mittel ein Ebit von 67,5 Mio Euro erreichbar sein (angesetzt habe ich mal die Mitte zwischen 8 und 10% also 9%).
Rein rechnerisch würde sich dann ein EpS von 3,50 Euro ergeben (nochmal der Hinweis, dass das natürlich nur eine sehr überschlägige Rechnung sein kann, weil ich nicht weiß, wie sich der Zinsaufwand bei entsprechenden Zukäufen entwickelt).

Aus beiden Rechnungen kann man das Potential für die beiden Unternehmen abschätzen, falls sich der Markt wieder beruhigt, Corona also keinen nennenswerten Einfluss auf die Wirtschaft hat und falls beide Unternehmen ihre jeweiligen Zielsetzungen in den aufgelegten Programmen erreichen. Beide Unternehmen haben in ihren jeweiligen HVen übrigens betont, dass man auch durch die Krise den Zeitplan nicht geändert hat.

Im laufenden Jahr dürften beide Unternehmen, im Gleichlauf mit der gesamten Wirtschaft, eher nicht so positive Schlagzeilen machen - ich denke, 2020 wird in beiden Unternehmen ein Jahr zum Vergessen werden, dass man bestenfalls operativ mit einer schwarzen Null abschließen wird. Aber danach könnte es auch mit Gesco und Indus wieder bergauf gehen, wenn die Wirtschaft ab 2021 wieder anspringen sollte. Und zusätzlich zu der Entwicklung der Wirtschaft haben eben beide Unternehmen noch den Trigger Effizienz- und Wachstumsprogramm.

Natürlich ist 2025 noch ne Weile hin - andererseits wären fünf Jahre für einen Warren Buffett wahrscheinlich kein langer Zeitraum.

Da ich selber bei meinen Aktien auch eine Art "buy and hold Strategie" verfolge, sind die beiden Aktien mit der Aussicht auf die erfolgreiche Durchführung ihrer jeweiligen Programme auf mittlere Sicht gesehen interessante Investments.

Natürlich ist das nur meine Privatmeinung und keine Aufforderung an andere Teilnehmer zum Kauf oder Verkauf dieser Aktien. Die Zahlen sind ebenfalls ohne Gewähr (Fehler können immer mal passieren) aber nach bestem Wissen und Gewissen).
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01.10.20 10:05:06
Beitrag Nr. 1.604 ()
Ist denn irgendein Trigger im Portfolio zu erhoffen? Sowas wie Wasserstoff z.B.?
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01.10.20 12:27:46
Beitrag Nr. 1.605 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 65.247.886 von startvestor am 01.10.20 10:05:06
Zitat von startvestor: Ist denn irgendein Trigger im Portfolio zu erhoffen? Sowas wie Wasserstoff z.B.?


Dann wäre der Kursverlauf ein anderer.
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01.10.20 16:52:08
Beitrag Nr. 1.606 ()
Es muss ja noch nichts spruchreifes sein, von mir aus auch irgendwas anderes - grüner Stahl oder sonstwas. Ohne Trigger fällt Gesco eher auf 10 als zu steigen.
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02.10.20 12:09:54
Beitrag Nr. 1.607 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 65.253.334 von startvestor am 01.10.20 16:52:08
Zitat von startvestor: Es muss ja noch nichts spruchreifes sein, von mir aus auch irgendwas anderes - grüner Stahl oder sonstwas. Ohne Trigger fällt Gesco eher auf 10 als zu steigen.



Zitat von startvestor: Es muss ja noch nichts spruchreifes sein, von mir aus auch irgendwas anderes - grüner Stahl oder sonstwas. Ohne Trigger fällt Gesco eher auf 10 als zu steigen.


Ich glaube, dass man bei Gesco eher den klassischen, industriell geprägten Mittelstand findet als das, was man vielleicht klassischerweise als "Hightech" bezeichnen würde.

Eine Aufstellung der Beteiligungsunternehmen findet sich hier:

https://www.gesco.de/die-gesco-gruppe/tochterunternehmen/

Da wird es sicher auch die ein oder andere interessante "hochtechnologische" Neuentwicklung geben.
Es geht aber ja auch eigentlich darum, womit auch immer, genügend Geld zu verdienen.

Derzeit ist das am besten laufende Unternehmen im Verbund die Firma Setter. Die macht nun aber nix, was man im Hinblick auf Hightech als "sexy" bezeichnen würde. Vielmehr stellt Setter Papierstäbchen her, die für Lutscher, Wattestäbchen und "Sonstiges" verwendet werden.

https://www.setter-germany.com

Nun kann man drüber streiten, ob Papiersticks Fantasie in den Kurs einer Aktie bringen oder nicht - aber Fakt ist, dass das Unternehmen gut läuft - und das sollte an sich ja die eigentlich interessante Bezugsgröße für den Aktienkurs sein...
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05.10.20 15:24:31
Beitrag Nr. 1.608 ()
Trauerspiel
Aktuell müssten Firmenzukäufe doch lukrativ sein. Anscheinend getraut sich Gesco aber nicht in die Offensive zu gehen. Wie die ganzen Jahre sehr zögerlich. Kein Wunder, dass der Kurs nahe dem 10 Jahrestief notiert. Nichts als Ankündigungen. Meine Aussage im März dass die Aussichten bei Gesco trüb sind, haben sich bewahrheitet.

Ich sehe auch nicht, wie das Unternehmen gegensteuert. Mag ja sein, dass ihnen aufgrund des hohen Anteils an zyklischen Unternehmen im Beteiligungsportofolio die Hände gebunden sind. Aber Unternehmenszukäufe sollten doch gerade in solchen Zeiten attraktiv sein. Aber so wie ich das Management einschätze nutzen sie sich ergebende Chancen nicht, da sie aufgrund des Gegenwindes das ihre zyklischen Unternehmen erfahren aktuell einfach nicht getrauen Geld für Beteiligungszukäufe in die Hand zu nehmen. Im Grunde ein Abziehbild der letzten 10 Jahre. Im Vergleich eine MBB oder Blue Cap hat zu jederzeit Opportunitäten genutzt und haben die gleiche Philosophie wie Gesco, nämlich langfristig in Unternehmen zu investieren. Nur haben diese beiden Unternehmen diese Philosophie nicht so stur gehandhabt und auch mal auf den Exitknopf gedrückt. Jetzt haben sie große Geldberge, die investiert werden können, da die Exits viel Geld reingespült haben. Gesco hingegen hat den Cash zum Investieren nicht. Huta wird jetzt gleich sagen ja aber eine solide Bilanz, was es erlaubt auf Kredit Beteilgungskäufe zu tätigen. Die Frage ist nur, ob das Gescomanagement in so einer Wirtschaftsphase auch den Mumm dazu hat dies zu tun. Ich habe den Eindruck, dass dies nicht der Fall ist. Eine "seriöse" Gesco investiert wahrscheinlich erst dann wieder, wenn sich die Wirtschaft erholt hat. Dafür zahlen sie dann aber auch deutlich mehr, als sie es aktuell müssten. Die Kursentwicklung ist ein großes Trauerspiel, das nicht nur mit Coroana zu begründen ist. Und ich sehe nicht wo sie ihre Next Level Strategie tatsächlich umsetzen. Nichts als Lippenbekenntnisse.
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05.10.20 16:17:34
Beitrag Nr. 1.609 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 65.284.082 von Straßenkoeter am 05.10.20 15:24:31Da muss ich schon wieder widersprechen. Wenn man sich bei Unternehmen umsieht, die derzeit Beteiligungen suchen, bekommt man immer zu hören, dass die derzeitige Phase eben nicht ideal zum "einkaufen" ist.
Gute Unternehmen werden in einer Krisenphase eher nicht angeboten, weil kein Unternehmer so dämlich ist, sein Unternehmen zu Kampfpreisen zu verschleudern. Natürlich gibt es Unternehmer, die verkaufen müssen - das sind dann aber i.d.R. keine gut laufenden und aufgestellten Unternehmen. Auch Indus, die sicherlich deutlich "risikofreudiger" beim Kauf neuer Unternehmen sind , haben schon länger nicht mehr zugekauft - eben aus den von mir genannten Gründen.

Ich kann nur noch einmal darauf verweisen, dass Gesco das Programm "Next Level" nicht etwa in der Krise zeitlich gestreckt hätte. Es bleibt also dabei, dass man bis 2025 eine andere Beteiligungsstruktur haben will und entsprechend Umsätze zukaufen möchte - und ja sicher, dabei hilft sicher auch die solide Bilanz und der sehr niedrige Firmenwertansatz.

Natürlich lässt sich nicht bestreiten, dass Gesco in der Vergangenheit wohl etwas zu vorsichtig akquiriert hat - und dafür ist vielleicht auch ein Bewertungsabschlag berechtigt. Und ich persönlich glaube, dass eine Gesco vielleicht erst etwas später aus der Krise rauskommsie als die breiter aufgestellte Indus - aber wenn ich sehe, dass die Gesco derzeit bei lediglich 50% vom Buchwert notiert, halte ich persönlich den Anschlag schon für etwas übertrieben.

Muss aber natürlich jeder selber wissen und kommt sicher auch darauf an, welchen Zeithorizont man bei der Anlage hat. Ich für meinen Teil stocke zu den aktuellen Kursen weiter auf - und dann schauen wir in vier Jahren mal, wohin sich der Kurs entwickelt hat...

Einen guten Wochenstart allerseits 😉
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05.10.20 17:02:48
Beitrag Nr. 1.610 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 65.284.082 von Straßenkoeter am 05.10.20 15:24:31Ich wüßte nicht, dass Blue Cap oder MBB ihre "Geldberge" genutzt hätten, um in der aktuellen Krise lukrative Zukäufe zu tätigen.
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05.10.20 17:12:51
Beitrag Nr. 1.611 ()
Huta sehr guter Beitrag von dir. Ich mag es wenn du mir widersprichst, da du immer gute Informationen lieferst und angenehm sachlich bist. Hab gerade reingeschaut mit dem Gedanken, ob Huta was geschrieben hat.

4 Jahre ist natürlich eine lange Zeitschnur. Im März als du mir auch widersprochen hattest war der Einstieg auf jeden fall deutlich zu früh. Jetzt auf lange Sicht könnten es tatsächlich gute Kurse sein. Operativ ja immerhin die schwarze Null, positiver Cashflow. In irgendwelche existentielle Nöte kommt man bei diesem Szenario und der soliden Bilanz also nicht. Langfristig sehe ich auch eine Kauf. Kurzfristig weiß man nicht was passiert. Bisher blieb die große Kauforder bei 11,70 ja unberührt. Wird die bedient gehts wahrscheinlich noch ein deutliches Stück tiefer.

Wäre halt schön wenn auch mal Meldungen aus dem Unternehmen kommen, die dem Kurs Auftrieb geben. So eine Investition auf lange Sicht. Klar irgendwann ist die Aktie zu billig, auch wenn es nicht so gut läuft. Dennoch lieber Huta widerspreche ich dir nicht. Auf lange Sicht ein Kauf, zumal wegen der schwarzen Null die Substanz nicht angegriffen wird und man hoffen kann, dass das Management sich doch als lernfähig zeigt. Bei sich erholender Wirtschaft ist sicherlich ein Verdoppler und mehr drin. Die Frage ist halt auch wann erholt sich die Wirtschaft.
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05.10.20 17:36:27
Beitrag Nr. 1.612 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 65.285.768 von DickeBacke am 05.10.20 17:02:48
Zitat von DickeBacke: Ich wüßte nicht, dass Blue Cap oder MBB ihre "Geldberge" genutzt hätten, um in der aktuellen Krise lukrative Zukäufe zu tätigen.


Stimmt was du sagst.

Von MBB gibt es aber immerhin diese Aussage:

Darüber hinaus sieht sich MBB für neue Zukäufe hervorragend aufgestellt und erwartet in den nächsten Monaten eine Zunahme möglicher Akquisitionsopportunitäten.
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06.10.20 08:32:14
Beitrag Nr. 1.613 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 65.181.931 von Huta am 24.09.20 14:35:31Huta .....top Beitrag ...wie immer ...👍

Denke meine BL Gewinne gehen da rein .....


Grüße
Cure
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06.10.20 14:03:27
Beitrag Nr. 1.614 ()
Ja Huta macht top Beiträge. Ich lese Huta immer sehr gerne. Alles Hand und Fuß was er sagt. Zu diesen Kursen sehe ich Gesco ja grundsätzlich auch als Kauf, wenn man Zeit mitbringt. Das Management von Gesco zeigt leider auch deutliche Schwächen, auch wenn sie nicht alles falsch machen. Gut man muss dies aber immer im Verhältnis zum Kurs sehen, der ja jetzt doch deutlich runterkam. Bei meiner Kritik im März und meinem Verweis auf MBB sah es nocha anders aus. Zwischenzeitlich ist MBB ja deutlich nach oben geschossen und Gesco spiegelbildlich nach unten. Die News die aus dem Unternehmen Gesco kommen sind immer noch dürftig, dafür muss man aber nur noch 12€ rum bezahlen und ja man ist operativ so stark, dass man keine Verluste macht. Klar Buchverluste bei der Abschreibung der zyklischen Beteiligungen sind hoch. Ein Trigger wäre wenn ein guter Beteiligungskauf gelingt. Im worst case sehen wir nochmals Kurse von 10€. Kurs könnte aber trotz mauem Newsflow auch wieder nach oben drehen, da Aktie langfristig gute Perspektiven hat und eine kleine Dividende wird hier ja beibehalten. Also nicht so eine schlechte Anlage.

Überlege auch ein paar Aktien zu kaufen. Wobei ich eine Ringmetall als etwas attraktiver einschätze. Huta das wäre auch eine Aktie die du dir mal anschauen könntest. Auch eine langfristige Investition. Meine Grenkeerlöse könnten aber vielleicht in Gesco fließen, da ich Ringmetall schon habe. Grenke war halt einfaches schnelles Geld. Bin da heute raus. Mal sehen. Gesco ist halt schon etwas langwieriger.
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07.10.20 07:10:26
Beitrag Nr. 1.615 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 65.291.351 von cure am 06.10.20 08:32:14
Zitat von cure: Huta .....top Beitrag ...wie immer ...👍

Denke meine BL Gewinne gehen da rein .....


Grüße
Cure


Zitat von cure: Huta .....top Beitrag ...wie immer ...👍

Denke meine BL Gewinne gehen da rein .....


Grüße
Cure


Hallo Cure!

Schön von Dir zu hören! Bei Gesco wäre dann aber wieder "langer Atem" gefragt.
Ich vermute, wie schon gesagt, dass Gesco nicht als eines der ersten Unternehmen aus der Krise kommt sondern etwas länger brauchen wird. Wie schon geschrieben, leiden sowohl Gesco als auch Indus neben den vorübergehenden coronabedingten Schwierigkeiten eben auch unter den strukturellen Verwerfungen im Automobilbereich - und ich glaube, dass Gesco da noch etwas länger dran zu kauen haben wird als Indus.

Aber dafür gibt's Gesco derzeit eben auch im "Angebot" weit unter dem Buchwert - und der ist eben nicht durch wenig nachvollziehbar Firmenwerte aufgeblasen.

Was für mich wichtig ist, ist grade in Krisenzeiten die Innenfinanzierungskraft eines Unternehmens, sprich der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit - und der ist bei Gesco zum Halbjahr deutlich gestiegen und mit gut 17 Mio Euro positiv.

Also wie gesagt: Wenn man mittel- bis langfristig anlegen möchte, scheint mir Gesco eine gute Wahl! Aber natürlich ist das alles wie immer nur meine persönliche Meinung und ohne Gewähr. Allerdings bin ich selber schon lange in dem Wert investiert und kaufe derzeit nach - wenn's also den Bach runter geht, sitze ich selber mit im Boot 😉

P.S.: Schön, dass Du bei BL auch Gewinn gemacht hast!
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07.10.20 07:38:20
Beitrag Nr. 1.616 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 65.295.524 von Straßenkoeter am 06.10.20 14:03:27
Zitat von Straßenkoeter: Ja Huta macht top Beiträge. Ich lese Huta immer sehr gerne. Alles Hand und Fuß was er sagt. Zu diesen Kursen sehe ich Gesco ja grundsätzlich auch als Kauf, wenn man Zeit mitbringt. Das Management von Gesco zeigt leider auch deutliche Schwächen, auch wenn sie nicht alles falsch machen. Gut man muss dies aber immer im Verhältnis zum Kurs sehen, der ja jetzt doch deutlich runterkam. Bei meiner Kritik im März und meinem Verweis auf MBB sah es nocha anders aus. Zwischenzeitlich ist MBB ja deutlich nach oben geschossen und Gesco spiegelbildlich nach unten. Die News die aus dem Unternehmen Gesco kommen sind immer noch dürftig, dafür muss man aber nur noch 12€ rum bezahlen und ja man ist operativ so stark, dass man keine Verluste macht. Klar Buchverluste bei der Abschreibung der zyklischen Beteiligungen sind hoch. Ein Trigger wäre wenn ein guter Beteiligungskauf gelingt. Im worst case sehen wir nochmals Kurse von 10€. Kurs könnte aber trotz mauem Newsflow auch wieder nach oben drehen, da Aktie langfristig gute Perspektiven hat und eine kleine Dividende wird hier ja beibehalten. Also nicht so eine schlechte Anlage.

Überlege auch ein paar Aktien zu kaufen. Wobei ich eine Ringmetall als etwas attraktiver einschätze. Huta das wäre auch eine Aktie die du dir mal anschauen könntest. Auch eine langfristige Investition. Meine Grenkeerlöse könnten aber vielleicht in Gesco fließen, da ich Ringmetall schon habe. Grenke war halt einfaches schnelles Geld. Bin da heute raus. Mal sehen. Gesco ist halt schon etwas langwieriger.



Zitat von Straßenkoeter: Ja Huta macht top Beiträge. Ich lese Huta immer sehr gerne. Alles Hand und Fuß was er sagt. Zu diesen Kursen sehe ich Gesco ja grundsätzlich auch als Kauf, wenn man Zeit mitbringt. Das Management von Gesco zeigt leider auch deutliche Schwächen, auch wenn sie nicht alles falsch machen. Gut man muss dies aber immer im Verhältnis zum Kurs sehen, der ja jetzt doch deutlich runterkam. Bei meiner Kritik im März und meinem Verweis auf MBB sah es nocha anders aus. Zwischenzeitlich ist MBB ja deutlich nach oben geschossen und Gesco spiegelbildlich nach unten. Die News die aus dem Unternehmen Gesco kommen sind immer noch dürftig, dafür muss man aber nur noch 12€ rum bezahlen und ja man ist operativ so stark, dass man keine Verluste macht. Klar Buchverluste bei der Abschreibung der zyklischen Beteiligungen sind hoch. Ein Trigger wäre wenn ein guter Beteiligungskauf gelingt. Im worst case sehen wir nochmals Kurse von 10€. Kurs könnte aber trotz mauem Newsflow auch wieder nach oben drehen, da Aktie langfristig gute Perspektiven hat und eine kleine Dividende wird hier ja beibehalten. Also nicht so eine schlechte Anlage.

Überlege auch ein paar Aktien zu kaufen. Wobei ich eine Ringmetall als etwas attraktiver einschätze. Huta das wäre auch eine Aktie die du dir mal anschauen könntest. Auch eine langfristige Investition. Meine Grenkeerlöse könnten aber vielleicht in Gesco fließen, da ich Ringmetall schon habe. Grenke war halt einfaches schnelles Geld. Bin da heute raus. Mal sehen. Gesco ist halt schon etwas langwieriger.


Hallo Straßenkoeter !

Ich würde Dir darin zustimmen, dass Gesco in den letzten Jahren, als es noch keine Automobilkrise und auch kein Corona gab, eher etwas zu vorsichtig mit Zukäufen war (und die letzten Zukäufe der Ära Mayrose waren auch nicht so erfolgreich und zudem automobillastig).

Man darf aber nicht vergessen, dass der heutige Vorstand erst gut 1,5 Jahre im Amt ist. Der neue Vorstand hat das Programm "Next Level" aufgelegt - und damit mMn schon nachgewiesen, dass er die Abhängigkeit der Gesco von der Doerrenberg Edelstahl (die für 40% des Umsatzes steht) und mMn ein weiteres strukturelles Problem für die Gesco darstellt, als "ungut" ansieht und dagegen auch etwas unternehmen will, indem man auf dem Markt eben größere Umsätze hinzukauft und damit Doerrenberg relativiert.
Doerrenberg ist zwar in der Vergangenheit sehr gut gelaufen (und mMn auch derzeit sicher nicht das am schlechtesten laufende Unternehmen der Gruppe) aber die relative Abhängigkeit ist mMn nicht gut.

Wie gesagt hat der neue Vorstand durchaus die Schwächen erkannt aber Corona ist halt ein Sonderfall, der alles durcheinandergebracht hat und immer noch bringt.

Insofern hast Du absolut Recht, wer in Gesco investiert braucht schon etwas Geduld. Nur, FALLS der Vorstand es schafft, bis 2025 seine Vorstellungen umzusetzen, sprechen wir dann von einem sehr viel effizienteren Unternehmen mit deutlich höheren Umsätzen - und dann dürften Kurse von um die 12 Euro schon der Vergangenheit angehören.

Trigger wären auch mMn Beteiligungskäufe (wobei ich glaube, dass es damit in diesem Jahr nichts mehr wird, eben weil Corona keine interessanten Targets auf den Markt lässt). Es könnte aber auch sein, dass Beteiligungsverkäufe im Bereich "Mobility" den Kurs befeuern würden (alles was mit Automobil zu tun hat ist im Moment eher eine Last) und natürlich würde auch Gesco davon profitieren, wenn sich die Wirtschaft nachhaltig erholen würde (da bin ich persönlich auch eher skeptisch, dass es sehr schnell wieder hochgeht).

Last but not least stimmt mich auch die Tatsache, dass Herr Heimöller zuletzt noch im Mai Gesco Aktien für ein paar Hundertausend Euro zum Kurs von knapp 17 Euro gekauft hat, relativ ruhig schlafen. Herr Heimöller ist schon seit Jahrzehnten bei Gesco investiert und sitzt im Aufsichtsrat - der wird schon in etwa wissen, was er tut 😉.
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07.10.20 07:43:51
Beitrag Nr. 1.617 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 65.303.663 von Huta am 07.10.20 07:10:26Moin
Zeithorizont setze ich mal auf 2021-23 -
Also kaufen ...in die Schublade ....ab und an drauf schaun ...justieren .
Den Thrill holt man sich doch bei anderen Aktien ....ganz sicher nicht hier .
Gesco und Indus sind bei mir eigentlich seit Jahrzehnten immer mehr oder weniger im Depot..Indus habe ich sogar noch Altaktien aus der Kill Zeit ...das Essen auf der HV war immer sehr lecker ..glaube die werde ich an meine Kinder vererben :)


Grüße
Cure
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07.10.20 07:53:54
Beitrag Nr. 1.618 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 65.303.882 von cure am 07.10.20 07:43:51
Zitat von cure: Moin
Zeithorizont setze ich mal auf 2021-23 -
Also kaufen ...in die Schublade ....ab und an drauf schaun ...justieren .
Den Thrill holt man sich doch bei anderen Aktien ....ganz sicher nicht hier .
Gesco und Indus sind bei mir eigentlich seit Jahrzehnten immer mehr oder weniger im Depot..Indus habe ich sogar noch Altaktien aus der Kill Zeit ...das Essen auf der HV war immer sehr lecker ..glaube die werde ich an meine Kinder vererben :)


Grüße
Cure


Das Essen ist immer noch sehr gut 😉. Ich halte meine Aktien eigentlich auch "für immer". Da geht's höchstens mal ne Weile mit dem Bestand etwas runter.
Wenn ich Nervenkitzel brauche, lese ich ein spannendes Buch ... aber an der Börse stehe ich eher auf Langweiler (okay Bastei Lübbe hat sich dann nachher doch als sehr wenig langweilig herausgestellt - aber von diesen Ritten auf der Rasierklinge brauche ich auch nicht wirklich allzu viele 😊).
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07.10.20 16:28:36
Beitrag Nr. 1.619 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 65.303.822 von Huta am 07.10.20 07:38:20Die Käufe von Heimöller hatte ich gar nicht mitbekommen. Habe jetzt auch eine erste Position an Gesco Aktien aufgebaut. Ist nun das dritte Mal, dass ich hier dabei bin. Das erste Mal hatte Gesco so eine ausländische Leitzordnerbeteiligung(will damit sagen die gleiche Branche wie Leitzordner) gekauf gehabt. Namen habe ich vergessen. Diese haben sie aber ganz entgegen ihren Gewohnheiten tatsächlich mit schönem Gewinn relativ schnell weiter verkauft.

Huta bei all meiner Kritik. Du warst doch so überzeugend in deinen Argumenten, dass ich eingestiegen bin.
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07.10.20 16:53:36
Beitrag Nr. 1.620 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 65.310.815 von Straßenkoeter am 07.10.20 16:28:36
Zitat von Straßenkoeter: Die Käufe von Heimöller hatte ich gar nicht mitbekommen. Habe jetzt auch eine erste Position an Gesco Aktien aufgebaut. Ist nun das dritte Mal, dass ich hier dabei bin. Das erste Mal hatte Gesco so eine ausländische Leitzordnerbeteiligung(will damit sagen die gleiche Branche wie Leitzordner) gekauf gehabt. Namen habe ich vergessen. Diese haben sie aber ganz entgegen ihren Gewohnheiten tatsächlich mit schönem Gewinn relativ schnell weiter verkauft.

Huta bei all meiner Kritik. Du warst doch so überzeugend in deinen Argumenten, dass ich eingestiegen bin.


Oh Gott 😁! Aber ich übernehme keine Verantwortung...😋
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07.10.20 17:04:37
Beitrag Nr. 1.621 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 65.310.815 von Straßenkoeter am 07.10.20 16:28:36
Zitat von Straßenkoeter: Das erste Mal hatte Gesco so eine ausländische Leitzordnerbeteiligung(will damit sagen die gleiche Branche wie Leitzordner) gekauf gehabt. Namen habe ich vergessen. Diese haben sie aber ganz entgegen ihren Gewohnheiten tatsächlich mit schönem Gewinn relativ schnell weiter verkauft.


Ähm, wer jemals mit Ordnern zu tun hatte, kennt auch ELBA und wird den Namen nie vergessen. Der Name setzt sich aus ELberfeld und BArmen zusammen, steht also für Wuppertal, welches relativ wenig im Ausland beheimatet ist^^. Damals hat Gesco zwar spontan gehandelt, aber ganz gewiss mit der Sicherheit durch Einblicke, die man nur mit starken lokalen Verbindungen erhalten kann.
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07.10.20 17:10:51
Beitrag Nr. 1.622 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 65.311.337 von Napaloni am 07.10.20 17:04:37Ich habs halt vergessen. War ich auch noch sehr jung. Kann sein, dass ein dänisches Unternehmen den Anteil von Gesco damals übernommen hat. Deshalb bin ich aufs Ausland gekommen. Aber klar meine Erinnerung daran ist nur noch schwach. Danke für die Aufklärung.
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