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Immobilien finanzieren - So erstellen Sie einen Finanzierungsplan

Wohnungen und Häusern zählen zu begehrten Objekten, die finanziert werden müssen. Die Finanzierung und die Hintergründe sind schnell zu verstehen und umzusetzen. Wer Steuern zahlt, darf auch Steuern sparen.

In Deutschland besitzen nur 20 % der Bundesbürger Wohneigentum. Die Preise für Immobilien in Deutschland, besonders in den guten Lagen von Ballungsgebieten und Großstädten, sind in den letzten Jahren immer gestiegen. Besonders im Süden Deutschlands klettern die Immobilienpreise stetig weiter. Aus diesem Grund werden Immobilien finanziert. Es gibt kaum noch Menschen, die eine Immobilie ohne Kredit kaufen können. Außerdem ist eine Finanzierung immer vorteilhafter, als sofort den Gesamtbetrag zu begleichen. Einmal aus steuerlichen Gründen, zum anderen aus inflationären Gründen. Steuerlich betrachtet finanzieren besser verdienende Bundesbürger Immobilien, um Geld zu sparen und für die Altersvorsorge zu investieren. Auf 50 Jahre können Immobilien mit 2 % im Jahr vom Kaufpreis abgesetzt werden. Bei Sanierungsobjekten und Denkmalsschutz ist die Abschreibung höher. Die beläuft sich auf 8 % im Jahr.

Wer plant, eine Immobilie zu kaufen, muss einen Finanzierungsplan erstellen. Dieser Plan beinhaltet Daten und Fakten. Zuerst wird die Kaufentscheidung dokumentiert. Diese beinhaltet die monatliche Rate im Vergleich zur momentanen Mietzahlung. Die Nutzung des Objektes und der Steuervorteil mit der staatlichen Förderung werden ebenfalls in den Finanzierungsplan eingetragen. Informationen zur Immobilie, wie der Standort und ob es sich um einen Neubau oder einen Gebraucht-Kauf handelt, werden ebenfalls eingetragen. Die Kosten spielen in diesem Plan die wichtigste Rolle. Hier sind die Kosten im Detail sichtbar. Es handelt sich um Grundstückskosten, Gebäudekosten, Finanzierungskosten, Grunderwerbsteuer, Notarkosten, Grundbucheintragskosten, Maklerkosten, Erschließungs- und Modernisierungskosten. Wenn dieser Plan erstellt ist, wird er bei der Bank mit eingereicht.

Wer Hilfe bei der Erstellung eines Finanzierungsplans braucht, kann sich entweder an die Bank oder an ein freies Finanzdienstleistungsunternehmen wenden. Diese Unternehmen erstellen diese Pläne und geben Hilfestellung bei der Suche der finanzierenden Bank. Denn auch bei den Banken gibt es große Unterschiede bei Zinsbindung und Darlehenszusagen. Nach Eingang aller Unterlagen prüft die Bank die Finanzierung und gibt nach der Bearbeitungszeit dem Interessenten das Ergebnis der Prüfung bekannt. Die Bearbeitungszeiten der Banken haben sich seit der Finanzkrise im Jahre 2008 extrem verlängert. Die Zusage kann bis zu sechs Monate andauern.

Die Inflation spielt bei der Investition in Immobilien auch eine große Rolle. Momentan beträgt die jährliche Inflation 2,5 %. Das Geld wird von Jahr zu Jahr immer weniger werthaltiger. Nur allein, wenn man die Benzinpreise beobachtet, ist die Inflation vorhanden. Die monatliche Rate eines Kredites wird im Laufe der Zeit immer weniger werthaltig. In zehn Jahren beispielsweise sind 300 Euro viel weniger wert als jetzt. Zahlt der Käufer seine Immobilie zu schnell ab, kommt er zwar schneller zum Eigentum, hat aber die Wertigkeit der Immobilie im Verhältnis zur Inflation nicht ausgenutzt. Die Inflation greift bei den Geldwerten. Immobilien sind hochwertige Sachwerte, die sich in der Vergangenheit bewährt haben.