So halten Sie die Zinsen auf Bauspardarlehen gering - Fünf Tipps

Viele Bauvorhaben werden mit Hilfe von Bausparverträgen finanziert. Dazu sollten sich die Betroffenen jedoch im Vorfeld beraten lassen, insbesondere wie man die Zinsen niedrig halten kann.

Ein Bausparvertrag wird hauptsächlich für die Finanzierung von sogenannten wohnwirtschaftlichen Maßnahmen verwendet. Zu diesen gehören der Erwerb oder der Bau von Wohneigentum, eine Sanierung einer bereits bestehenden Immobilie oder deren Ausbau. Den Vertrag schließt der Anleger mit einer Bausparkasse ab und er enthält eine vorher festgelegte Bausparsumme sowie den vertraglich festgesetzten Prozentsatz, zu dem die Summe angespart wird. Mit der Zuteilung des Bausparvertrages kann der Anleger sofort über die gesamte Bausparsumme verfügen, auch wenn noch nicht so viel angespart wurde. Für den fehlenden Betrag wird ein Bauspardarlehen eingesetzt. Auf dieses Darlehen hat der Bausparer einen Rechtsanspruch, welcher sogar vererbbar ist.

Dieses Bauspardarlehen wird selbstverständlich zu einem vorher festgelegten Prozentsatz verzinst. In der Regel handelt es sich dabei um 1,8 - 2,5 %. Die Höhe der zu zahlenden Zinsen hängt von einigen Faktoren ab. So richtet sie sich in erster Linie nach der Höhe der Darlehenssumme und dem Tilgungszeitraum. Durch eine minimale Kredithöhe und eine kurze Zeitspanne können die Zinsen niedrig gehalten werden. Des Weiteren kann der Bausparer durch eine höhere Tilgungsrate, die den eigenen finanziellen Gegebenheiten angepasst ist, die Tilgungszeit herabsetzen und somit die Zinsen zwar nicht verringern, aber den Zeitraum, in dem sie zu zahlen sind, verkürzen. Die sogenannte Bewertungszahl, die sich nach der Höhe der Sparsumme und der Dauer der Sparzeit richtet, kann ebenso Einfluss auf die Verzinsung haben. Dabei gilt: Eine höhere Zahl ergibt einen geringeren Zinssatz.