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Corestate Capital - Mit Studentenwohnheimen zum Erfolg? - 500 Beiträge pro Seite (Seite 6)

eröffnet am 30.11.16 06:10:06 von
neuester Beitrag 19.04.21 10:06:55 von


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29.04.19 18:31:06
Beitrag Nr. 2.501 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.450.146 von Julius_Bier am 29.04.19 18:29:00Das Beratermandat für Altbundespräsident Christian Wulff (59) etwa. Mehr als 300.000 Euro Honorar pro Jahr soll er kassiert haben. Wulff wollte Fragen des manager magazins nicht beantworten. Corestate legt Wert darauf, dass die Vereinbarung mit Wulff zum Ende vergangenen Jahres gelöst wurde. Zum Zeitpunkt der mm-Anfrage wurde Wulff noch als Mitglied des Senior Advisor Circle auf der Corestate-Website geführt.

Gleichzeitig betont das Unternehmen die Bedeutung von Ralph Winter für die vergangenen und künftigen Erfolge von Corestate. Wie sehr Winter geschätzt wird, bekam Ende 2018 der damalige CEO Michael Bütter (48) zu spüren. Der hatte offenbar die Kontrakte von Wulff und Winter zur Disposition gestellt. Ende Dezember bat Aufsichtsratschef Blattmann Bütter nach Zürich. Er hielt ihm vor, es mit der Abrechnung seiner Spesen nicht allzu genau genommen zu haben.

Nach zwei Stunden unterschrieb Bütter den Aufhebungsvertrag. Bütter und Corestate wollten sich nicht äußern. Der Abschied dürfte billig gewesen sein. Der Ex-CEO fing gerade mal vor acht Monaten an.

(Manager Magazin, Feb. 2019)
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29.04.19 18:36:38
Beitrag Nr. 2.502 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.450.164 von Julius_Bier am 29.04.19 18:31:06
Da muss ich an den guten alten Warren Buffet denken (Jahresgehalt 100.000.-)
...Seinen Einfluss sichert der Miami Beach Boy über alte Weggefährten ab. Sein einstiger Cerberus-Kollege Thomas Landschreiber (50) sitzt als Chief Investment Officer im Vorstand, Aufsichtsratschef Micha Blattmann (45) residiert als Geschäftsführer der Vincenda Asset Management im schweizerischen Baar unter der gleichen Adresse wie Winters Family-Office W5. Gemeinsam mit dem Steuerberater und einstigen W5-Geschäftsführer Urs Felder (59) verschafft Blattmann Winter eine Zweidrittelmehrheit im Aufsichtsrat.

Das Arrangement gibt Winter alle Freiheiten. Seine Dienste werden fürstlich honoriert. Allein 2017 überwies Corestate rund sechs Millionen Euro an W5. Zur Immobilienmesse MIPIM flog Winter schon mal samt Entourage First Class über den Atlantik nach Südfrankreich. Während des viertägigen Events residierte er in der Präsidentensuite eines Fünfsternehotels in Cannes. Für die Kosten kam Corestate auf...

(Quelle s.o)
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29.04.19 18:38:32
Beitrag Nr. 2.503 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.448.373 von mo_money am 29.04.19 15:30:10
was genau möchte er mir sagen ?
Zitat von mo_money: trotzdem? falsches spiel herr taschenbier?
ohne beitrag 2 wären sie - zumindest mir - glaubwürdiger rübergekommen. aber so, ein psychologisch unkluger
zusatz. und die beiden beiträge dann unmittelbar nach der veröffentlichung der hv zusammenfassung posten. aber wahrscheinlich gerade ein zeitfenster in der mittagspause gehabt. reiner zufall bestimmt.
just seh ich, jetzt auch scheibchenweise in salamitaktik posts streuen... wenn es zwecke dient, okay. vielleicht komm ich dann auch noch günstig rein. in diesem sinne, danke.
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29.04.19 18:40:01
Beitrag Nr. 2.504 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.447.593 von Julius_Bier am 29.04.19 13:57:26
Zitat von Julius_Bier: Ich gehe davon aus, dass der Artikel aus dem Manager Magazin bekannt ist. 3/19, Dietmar Palan. Dort wird folgendes dargelegt:
Herr Winter hat für insgesamt 183 Mio Aktienpakete verkauft. Herr Landschreiber wird nicht mehr als Aktionär geführt. Von Hoensbruch hat alles verkauft. Des weiteren konnten die guten Zahlen für 2017 nur durch den Verkauf dreier Prestigeobjekte realisiert werden.
Ich persönlich wundere mich nur über den schlechten Kursverlauf, der die Entwicklung des Unternehmens nicht widerspiegelt. Im übrigen bin ich noch selbst investiert, habe aber meinen Anteil deutlich reduziert und rufe lediglich dazu auf, das Unternehmen kritisch zu beobachten. Ich besitze und besass keine Leerverkaufspositionen.


Sie rezitieren einen in meinen Augen bashenden Wirtschaftsjournalisten, den ich persönlich für seinen Basherbeitrag im unseriösen Bashermagazin MM via Email aufgrund des Artikels kontaktiert habe.

Es geht mir auf den Sack dass irgendwelche Wichtigtuer hier einen Unsinn posten, gestützt auf Artikel die es nur zu belächeln gilt.

Die Antwort an LV und Leute wie sie kam zum Glück heute umgehend indem der Kurs heute 6 % Plus gemacht hat.

Um es mal salopp zu sagen - Ihr W:O Basher kotzt mich an.
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29.04.19 18:42:23
Beitrag Nr. 2.505 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.448.373 von mo_money am 29.04.19 15:30:10
Für alle, die keinen Premium-Zugang zu mm haben...
Zusätzlich rechnete Winter 6,7 Millionen Euro als Beratungshonorar für den Zukauf der Hannover Leasing und der HFS ab. Der zweite Profiteur des Akquisitionsschubs war der Hedgefonds von Aufsichtsratschef Blattmann. Vicenda bekam für eine nach knapp sechs Monaten zurückgezahlte Zwischenfinanzierung der HFS-Übernahme insgesamt rund 17,7 Millionen Euro gutgeschrieben – was in der Größenordnung eines Fünftels des Corestate-Nettogewinns 2017 liegt.

Vor allem durch den Erwerb der HFS gerieten Winter und Corestate selbst ins Visier von Finanzmarkthaien. Das hat viel mit der Person des HFS-Gründers Norbert Ketterer (53) zu tun, einem der aggressivsten Immobiliendealer der Republik. Sein ständiger Kapitalhunger hat ihn bereits vor Jahren mit der Finanzaufsicht BaFin in Konflikt gebracht. Im Jahr 2011 musste die von ihm kontrollierte CWI Immobilien Genussscheinkapital und kreditähnliche Anlagegeschäfte auf Geheiß der Finanzaufseher rückabwickeln. Die Firma hatte Einlagengeschäfte ohne die dafür nötige Lizenz betrieben. Ketterer will sich dazu nicht äußern.
Schulden machten ihn groß

Der Verkauf der HFS war nicht der erste Deal, auf den Winter und Corestate sich mit Ketterer einließen. 2008 kauften sie ihm seine Anteile an der auf Studentenwohnheime und -apartments spezialisierten Alta Fides ab. Corestate legt Wert auf die Feststellung, dass der Kauf nicht direkt, sondern über einen Fonds erfolgte. Ein kleinerer Teil der Aktien der später in Youniq umgetauften Firma blieb an der Börse.

Die Kombination bekam den verbliebenen Shareholdern schlecht. Nachdem das Papier 90 Prozent seines Werts verloren hatte, sammelte Corestate 2016 die Reste ein und nahm den Laden vom Markt.

Auch die HFS-Übernahme könnte sich für die Mehrheit der Corestate-Aktionäre noch als schwer verdaulicher Brocken erweisen. Rund 620 Millionen Euro in bar und in Aktien bezahlten Winter und sein Management für das Unternehmen, das Kreditassets im Wert von rund 1,2 Milliarden managt – ein ungewöhnlich hoher Preis. Das zeigt auch ein Blick in die Bilanz: Dort liegt der aktivierte immaterielle Firmenwert (Goodwill) des Neuerwerbs bei rund 520 Millionen Euro, was 80 Prozent des Eigenkapitals entspricht. Zweifelsohne beängstigende Dimensionen – gerade angesichts des waghalsig erscheinenden Geschäftsmodells. Corestate selbst fühlt sich mit dem Bilanzansatz sicher.
Mann vom Fach: Norbert Ketterer gilt als einer der härtesten Immobiliendealer der Republik durch den Verkauf seiner Firma HFS wurde er zum Corestate-Anteilseigner

Mann vom Fach: Norbert Ketterer gilt als einer der härtesten Immobiliendealer der Republik durch den Verkauf seiner Firma HFS wurde er zum Corestate-Anteilseigner

Ketterer hat HFS mit sogenannten Mezzanine-Finanzierungen groß gemacht. Das sind Schuldtitel, mit denen er Immobilienentwicklern Geld für ihre Projekte leiht. Anschließend verpackt er sie in Spezialfonds und reicht diese an reiche Privatleute und institutionelle Investoren weiter. Weil sich HFS dabei im riskantesten Winkel des Immobiliensektors bewegt, sind viele der in den Fonds enthaltenen Anleihen laut den im "Bundesanzeiger" veröffentlichten Jahresberichten mit Sätzen von bis zu 20 Prozent verzinst.

Die hohen Gebühren, die Ketterer von seinen Investoren verlangt, schoben zunächst auch die Gewinne bei Corestate an. Im Jahr 2017 lieferten die HFS-Vehikel einen erheblichen Teil des Konzerngewinns. Es sieht allerdings nach einer wackligen Konstruktion aus. Die Konkurrenz berichtet von zurückgehenden Raten im Mezzanine-Geschäft, und mit der Zeit sind auch die Risiken der HFS-Vehikel gestiegen.

Dies gilt vor allem für den Flaggschifffonds Stratos II. Ausweislich des aktuellen Jahresberichts des Fondsverwalters Hansa Invest (weder Corestate noch HFS veröffentlichen Details zu ihren Fonds) stehen wohl bis zu 60 Prozent der finanzierten Projekte im Zusammenhang mit nur einem einzigen Immobilienentwickler: der börsennotierten und hoch verschuldeten Consus-Gruppe.

Rund 450 Millionen Euro frisches Geld warb HFS für das im Oktober endende Geschäftsjahr 2018 ein. Die ungewöhnlich hohe Konzentration auf eine Schuldneradresse scheint ein Teil der Investoren jedoch als Ausstiegsgelegenheit genutzt zu haben. Rund 300 Millionen flossen ab, nachdem in den vorangegangenen Jahren kaum Mittel abgezogen worden waren.

Quelle s.o.
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29.04.19 18:47:56
Beitrag Nr. 2.506 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.450.239 von Fluglotse am 29.04.19 18:40:01
Aha, jetzt haben Sie ihr wahres Gesicht gezeigt
Zitat von Fluglotse: Sie rezitieren einen in meinen Augen bashenden Wirtschaftsjournalisten, den ich persönlich für seinen Basherbeitrag im unseriösen Bashermagazin MM via Email aufgrund des Artikels kontaktiert habe.

Es geht mir auf den Sack dass irgendwelche Wichtigtuer hier einen Unsinn posten, gestützt auf Artikel die es nur zu belächeln gilt.

Die Antwort an LV und Leute wie sie kam zum Glück heute umgehend indem der Kurs heute 6 % Plus gemacht hat.

Um es mal salopp zu sagen - Ihr W:O Basher kotzt mich an.
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29.04.19 18:48:28
Beitrag Nr. 2.507 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.450.257 von Julius_Bier am 29.04.19 18:42:23
PayWall
1. Meinst du, dass ManagerMagazin findet es gut, dass du hier einen Artikel der hinter der PayWall ist einfach so reinkopierst? :D


2. Der Artikel ist einfach so unfassbar schlecht, mehrere Aktionäre haben mit dem ManagerMagazin Kontakt aufgenommen. Der Artikel kann in all seinen Facetten sowas von auseinander gepflückt werden. Das hat mit Journalismus mal gar nichts zu tun. Man muss sich nur den Geschäftsbericht anschauen, und sich einen Eindruck vom Unternehmen machen.
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29.04.19 18:50:03
Beitrag Nr. 2.508 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.450.314 von Julius_Bier am 29.04.19 18:47:56Alleine die Idee, dass Beiträge in W:O IRGENDWELCHE Einflüsse auf den Kurs haben, zeigt mir, dass Sie auf dem Mond leben (Außer bei Werten mit einer MK von einer Mio, die nur von Studenten und Schülern gehandelt werden...:laugh:
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29.04.19 18:56:20
Beitrag Nr. 2.509 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.450.320 von kuenne_Man am 29.04.19 18:48:28
Fakten ?
Zitat von kuenne_Man: 1. Meinst du, dass ManagerMagazin findet es gut, dass du hier einen Artikel der hinter der PayWall ist einfach so reinkopierst? :D



2. Der Artikel ist einfach so unfassbar schlecht, mehrere Aktionäre haben mit dem ManagerMagazin Kontakt aufgenommen. Der Artikel kann in all seinen Facetten sowas von auseinander gepflückt werden. Das hat mit Journalismus mal gar nichts zu tun. Man muss sich nur den Geschäftsbericht anschauen, und sich einen Eindruck vom Unternehmen machen.



Oh Gott, jetzt krieg ich aber Angst :eek: Jetzt werde ich außer vom Fluglotsen auch noch vom mm verklagt :laugh:

Ja dann nehmt ihn doch mal auseinander !!! Außer Ankündigungen und dem Hinweis auf Geschäftsberichte hab ich hier bisher noch nix gehört...
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29.04.19 19:04:07
Beitrag Nr. 2.510 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.450.239 von Fluglotse am 29.04.19 18:40:01
Im Übrigen...








Einfaches Einfügen von wallstreet:online Charts: So funktionierts.


...sind alle, die sich hier über die Kursverluste beschweren, einfach nur falsch eingestiegen. Das Papier wurde am Anfang aufgepumpt und nun wird die Luft rausgelassen. Es besteht immer noch ein Outperforming gegenüber dem SDAX uns auch z. B. Patrizia (ja, ja, ich weiß die haben andere Geschäftsmodelle)
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29.04.19 19:10:07
Beitrag Nr. 2.511 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.450.224 von Julius_Bier am 29.04.19 18:38:32sie verstehen mich schon.
es gibt keine samariter in diesem forum.
ihre beiträge sind wohl kalkuliert und haben zur aufgabe zu beeinflussen und das nicht zu knapp. wem das nicht auffällt, dem ist nicht zu helfen. das schreibe ich immer noch von der seitenlinie.
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29.04.19 19:13:41
Beitrag Nr. 2.512 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.450.437 von Julius_Bier am 29.04.19 19:04:07gibt es jetzt bezahltes dauerfeuer im minutentakt? ich freu mich.
danke für' s einstellen.
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29.04.19 19:20:31
Beitrag Nr. 2.513 ()
wie verzweifelt die lv sein müssen, wenn sie schon so amateure ins feld schicken. schon alleine die einleitung: ich bin ja auch nich investiert, aber sehr kritisch...wers glaubt...
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29.04.19 22:47:27
Beitrag Nr. 2.514 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.450.257 von Julius_Bier am 29.04.19 18:42:23
Zitat von Julius_Bier: Zusätzlich rechnete Winter 6,7 Millionen Euro als Beratungshonorar für den Zukauf der Hannover Leasing und der HFS ab. Der zweite Profiteur des Akquisitionsschubs war der Hedgefonds von Aufsichtsratschef Blattmann. Vicenda bekam für eine nach knapp sechs Monaten zurückgezahlte Zwischenfinanzierung der HFS-Übernahme insgesamt rund 17,7 Millionen Euro gutgeschrieben – was in der Größenordnung eines Fünftels des Corestate-Nettogewinns 2017 liegt.

Vor allem durch den Erwerb der HFS gerieten Winter und Corestate selbst ins Visier von Finanzmarkthaien. Das hat viel mit der Person des HFS-Gründers Norbert Ketterer (53) zu tun, einem der aggressivsten Immobiliendealer der Republik. Sein ständiger Kapitalhunger hat ihn bereits vor Jahren mit der Finanzaufsicht BaFin in Konflikt gebracht. Im Jahr 2011 musste die von ihm kontrollierte CWI Immobilien Genussscheinkapital und kreditähnliche Anlagegeschäfte auf Geheiß der Finanzaufseher rückabwickeln. Die Firma hatte Einlagengeschäfte ohne die dafür nötige Lizenz betrieben. Ketterer will sich dazu nicht äußern.
Schulden machten ihn groß

Der Verkauf der HFS war nicht der erste Deal, auf den Winter und Corestate sich mit Ketterer einließen. 2008 kauften sie ihm seine Anteile an der auf Studentenwohnheime und -apartments spezialisierten Alta Fides ab. Corestate legt Wert auf die Feststellung, dass der Kauf nicht direkt, sondern über einen Fonds erfolgte. Ein kleinerer Teil der Aktien der später in Youniq umgetauften Firma blieb an der Börse.

Die Kombination bekam den verbliebenen Shareholdern schlecht. Nachdem das Papier 90 Prozent seines Werts verloren hatte, sammelte Corestate 2016 die Reste ein und nahm den Laden vom Markt.

Auch die HFS-Übernahme könnte sich für die Mehrheit der Corestate-Aktionäre noch als schwer verdaulicher Brocken erweisen. Rund 620 Millionen Euro in bar und in Aktien bezahlten Winter und sein Management für das Unternehmen, das Kreditassets im Wert von rund 1,2 Milliarden managt – ein ungewöhnlich hoher Preis. Das zeigt auch ein Blick in die Bilanz: Dort liegt der aktivierte immaterielle Firmenwert (Goodwill) des Neuerwerbs bei rund 520 Millionen Euro, was 80 Prozent des Eigenkapitals entspricht. Zweifelsohne beängstigende Dimensionen – gerade angesichts des waghalsig erscheinenden Geschäftsmodells. Corestate selbst fühlt sich mit dem Bilanzansatz sicher.
Mann vom Fach: Norbert Ketterer gilt als einer der härtesten Immobiliendealer der Republik durch den Verkauf seiner Firma HFS wurde er zum Corestate-Anteilseigner

Mann vom Fach: Norbert Ketterer gilt als einer der härtesten Immobiliendealer der Republik durch den Verkauf seiner Firma HFS wurde er zum Corestate-Anteilseigner

Ketterer hat HFS mit sogenannten Mezzanine-Finanzierungen groß gemacht. Das sind Schuldtitel, mit denen er Immobilienentwicklern Geld für ihre Projekte leiht. Anschließend verpackt er sie in Spezialfonds und reicht diese an reiche Privatleute und institutionelle Investoren weiter. Weil sich HFS dabei im riskantesten Winkel des Immobiliensektors bewegt, sind viele der in den Fonds enthaltenen Anleihen laut den im "Bundesanzeiger" veröffentlichten Jahresberichten mit Sätzen von bis zu 20 Prozent verzinst.

Die hohen Gebühren, die Ketterer von seinen Investoren verlangt, schoben zunächst auch die Gewinne bei Corestate an. Im Jahr 2017 lieferten die HFS-Vehikel einen erheblichen Teil des Konzerngewinns. Es sieht allerdings nach einer wackligen Konstruktion aus. Die Konkurrenz berichtet von zurückgehenden Raten im Mezzanine-Geschäft, und mit der Zeit sind auch die Risiken der HFS-Vehikel gestiegen.

Dies gilt vor allem für den Flaggschifffonds Stratos II. Ausweislich des aktuellen Jahresberichts des Fondsverwalters Hansa Invest (weder Corestate noch HFS veröffentlichen Details zu ihren Fonds) stehen wohl bis zu 60 Prozent der finanzierten Projekte im Zusammenhang mit nur einem einzigen Immobilienentwickler: der börsennotierten und hoch verschuldeten Consus-Gruppe.

Rund 450 Millionen Euro frisches Geld warb HFS für das im Oktober endende Geschäftsjahr 2018 ein. Die ungewöhnlich hohe Konzentration auf eine Schuldneradresse scheint ein Teil der Investoren jedoch als Ausstiegsgelegenheit genutzt zu haben. Rund 300 Millionen flossen ab, nachdem in den vorangegangenen Jahren kaum Mittel abgezogen worden waren.

Quelle s.o.




Letztenendes ist doch die Frage, ob man diese Beraterverträge, die es sicher gab (und leider sehr gut dotiert) dem Vorstand vorwerfen kann oder nicht. Das hängt davon ab, ob die Beratung entsprechend großen Wert brachte und HFS ein Erfolg bleibt. Bisher sprechen die Zahlen eine klar positive Sprache.

Darüber muss man doch letztlich inhaltlich diskutieren, und nicht ob die "Freunde" sich da untereinander Jobs zuschanzen. Genauso wenig interessiert mich erstmal, ob da irgendwer aus den Fonds Geld abgezogen hat. Sowas gehört dazu. Solange neues Geld reinkommt, ist alles in Ordnung.




Fazit: Das ManagerMagazin redet sehr viel über Nebensächliches, aber es ist auch nicht alles uninteressant. Ich würde mich auf die folgenden Absätze konzentrieren, also Gefahren aus der Konzentration auf die Mezzanine-Finanzierungen. Das kann man auch nicht einfach als Bashing abtun.



Ketterer hat HFS mit sogenannten Mezzanine-Finanzierungen groß gemacht. Das sind Schuldtitel, mit denen er Immobilienentwicklern Geld für ihre Projekte leiht. Anschließend verpackt er sie in Spezialfonds und reicht diese an reiche Privatleute und institutionelle Investoren weiter. Weil sich HFS dabei im riskantesten Winkel des Immobiliensektors bewegt, sind viele der in den Fonds enthaltenen Anleihen laut den im "Bundesanzeiger" veröffentlichten Jahresberichten mit Sätzen von bis zu 20 Prozent verzinst.

Die hohen Gebühren, die Ketterer von seinen Investoren verlangt, schoben zunächst auch die Gewinne bei Corestate an. Im Jahr 2017 lieferten die HFS-Vehikel einen erheblichen Teil des Konzerngewinns. Es sieht allerdings nach einer wackligen Konstruktion aus. Die Konkurrenz berichtet von zurückgehenden Raten im Mezzanine-Geschäft, und mit der Zeit sind auch die Risiken der HFS-Vehikel gestiegen.
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29.04.19 23:22:33
Beitrag Nr. 2.515 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.452.342 von katjuscha-research am 29.04.19 22:47:27
Zitat von katjuscha-research:
Zitat von Julius_Bier: Zusätzlich rechnete Winter 6,7 Millionen Euro als Beratungshonorar für den Zukauf der Hannover Leasing und der HFS ab. Der zweite Profiteur des Akquisitionsschubs war der Hedgefonds von Aufsichtsratschef Blattmann. Vicenda bekam für eine nach knapp sechs Monaten zurückgezahlte Zwischenfinanzierung der HFS-Übernahme insgesamt rund 17,7 Millionen Euro gutgeschrieben – was in der Größenordnung eines Fünftels des Corestate-Nettogewinns 2017 liegt.

Vor allem durch den Erwerb der HFS gerieten Winter und Corestate selbst ins Visier von Finanzmarkthaien. Das hat viel mit der Person des HFS-Gründers Norbert Ketterer (53) zu tun, einem der aggressivsten Immobiliendealer der Republik. Sein ständiger Kapitalhunger hat ihn bereits vor Jahren mit der Finanzaufsicht BaFin in Konflikt gebracht. Im Jahr 2011 musste die von ihm kontrollierte CWI Immobilien Genussscheinkapital und kreditähnliche Anlagegeschäfte auf Geheiß der Finanzaufseher rückabwickeln. Die Firma hatte Einlagengeschäfte ohne die dafür nötige Lizenz betrieben. Ketterer will sich dazu nicht äußern.
Schulden machten ihn groß

Der Verkauf der HFS war nicht der erste Deal, auf den Winter und Corestate sich mit Ketterer einließen. 2008 kauften sie ihm seine Anteile an der auf Studentenwohnheime und -apartments spezialisierten Alta Fides ab. Corestate legt Wert auf die Feststellung, dass der Kauf nicht direkt, sondern über einen Fonds erfolgte. Ein kleinerer Teil der Aktien der später in Youniq umgetauften Firma blieb an der Börse.

Die Kombination bekam den verbliebenen Shareholdern schlecht. Nachdem das Papier 90 Prozent seines Werts verloren hatte, sammelte Corestate 2016 die Reste ein und nahm den Laden vom Markt.

Auch die HFS-Übernahme könnte sich für die Mehrheit der Corestate-Aktionäre noch als schwer verdaulicher Brocken erweisen. Rund 620 Millionen Euro in bar und in Aktien bezahlten Winter und sein Management für das Unternehmen, das Kreditassets im Wert von rund 1,2 Milliarden managt – ein ungewöhnlich hoher Preis. Das zeigt auch ein Blick in die Bilanz: Dort liegt der aktivierte immaterielle Firmenwert (Goodwill) des Neuerwerbs bei rund 520 Millionen Euro, was 80 Prozent des Eigenkapitals entspricht. Zweifelsohne beängstigende Dimensionen – gerade angesichts des waghalsig erscheinenden Geschäftsmodells. Corestate selbst fühlt sich mit dem Bilanzansatz sicher.
Mann vom Fach: Norbert Ketterer gilt als einer der härtesten Immobiliendealer der Republik durch den Verkauf seiner Firma HFS wurde er zum Corestate-Anteilseigner

Mann vom Fach: Norbert Ketterer gilt als einer der härtesten Immobiliendealer der Republik durch den Verkauf seiner Firma HFS wurde er zum Corestate-Anteilseigner

Ketterer hat HFS mit sogenannten Mezzanine-Finanzierungen groß gemacht. Das sind Schuldtitel, mit denen er Immobilienentwicklern Geld für ihre Projekte leiht. Anschließend verpackt er sie in Spezialfonds und reicht diese an reiche Privatleute und institutionelle Investoren weiter. Weil sich HFS dabei im riskantesten Winkel des Immobiliensektors bewegt, sind viele der in den Fonds enthaltenen Anleihen laut den im "Bundesanzeiger" veröffentlichten Jahresberichten mit Sätzen von bis zu 20 Prozent verzinst.

Die hohen Gebühren, die Ketterer von seinen Investoren verlangt, schoben zunächst auch die Gewinne bei Corestate an. Im Jahr 2017 lieferten die HFS-Vehikel einen erheblichen Teil des Konzerngewinns. Es sieht allerdings nach einer wackligen Konstruktion aus. Die Konkurrenz berichtet von zurückgehenden Raten im Mezzanine-Geschäft, und mit der Zeit sind auch die Risiken der HFS-Vehikel gestiegen.

Dies gilt vor allem für den Flaggschifffonds Stratos II. Ausweislich des aktuellen Jahresberichts des Fondsverwalters Hansa Invest (weder Corestate noch HFS veröffentlichen Details zu ihren Fonds) stehen wohl bis zu 60 Prozent der finanzierten Projekte im Zusammenhang mit nur einem einzigen Immobilienentwickler: der börsennotierten und hoch verschuldeten Consus-Gruppe.

Rund 450 Millionen Euro frisches Geld warb HFS für das im Oktober endende Geschäftsjahr 2018 ein. Die ungewöhnlich hohe Konzentration auf eine Schuldneradresse scheint ein Teil der Investoren jedoch als Ausstiegsgelegenheit genutzt zu haben. Rund 300 Millionen flossen ab, nachdem in den vorangegangenen Jahren kaum Mittel abgezogen worden waren.

Quelle s.o.




Letztenendes ist doch die Frage, ob man diese Beraterverträge, die es sicher gab (und leider sehr gut dotiert) dem Vorstand vorwerfen kann oder nicht. Das hängt davon ab, ob die Beratung entsprechend großen Wert brachte und HFS ein Erfolg bleibt. Bisher sprechen die Zahlen eine klar positive Sprache.

Darüber muss man doch letztlich inhaltlich diskutieren, und nicht ob die "Freunde" sich da untereinander Jobs zuschanzen. Genauso wenig interessiert mich erstmal, ob da irgendwer aus den Fonds Geld abgezogen hat. Sowas gehört dazu. Solange neues Geld reinkommt, ist alles in Ordnung.




Fazit: Das ManagerMagazin redet sehr viel über Nebensächliches, aber es ist auch nicht alles uninteressant. Ich würde mich auf die folgenden Absätze konzentrieren, also Gefahren aus der Konzentration auf die Mezzanine-Finanzierungen. Das kann man auch nicht einfach als Bashing abtun.



Ketterer hat HFS mit sogenannten Mezzanine-Finanzierungen groß gemacht. Das sind Schuldtitel, mit denen er Immobilienentwicklern Geld für ihre Projekte leiht. Anschließend verpackt er sie in Spezialfonds und reicht diese an reiche Privatleute und institutionelle Investoren weiter. Weil sich HFS dabei im riskantesten Winkel des Immobiliensektors bewegt, sind viele der in den Fonds enthaltenen Anleihen laut den im "Bundesanzeiger" veröffentlichten Jahresberichten mit Sätzen von bis zu 20 Prozent verzinst.

Die hohen Gebühren, die Ketterer von seinen Investoren verlangt, schoben zunächst auch die Gewinne bei Corestate an. Im Jahr 2017 lieferten die HFS-Vehikel einen erheblichen Teil des Konzerngewinns. Es sieht allerdings nach einer wackligen Konstruktion aus. Die Konkurrenz berichtet von zurückgehenden Raten im Mezzanine-Geschäft, und mit der Zeit sind auch die Risiken der HFS-Vehikel gestiegen.



Dem stimme ich zu, vieles sind Nebensächlichkeiten, die sich leicht widerlegen lassen. Manches ist jedoch durchaus interessant. Allerdings muss man auch hier kritisch hinterfragen. Besonders den letzten Teil möchte ich nochmal kurz aufgreifen:

"Es sieht allerdings nach einer wackligen Konstruktion aus. Die Konkurrenz berichtet von zurückgehenden Raten im Mezzanine-Geschäft, und mit der Zeit sind auch die Risiken der HFS-Vehikel gestiegen."

Auch hier ist es in meinen Augen wieder eine Nebelkerze, die für Unsicherheit sorgen soll.
Erstens ist für mich nicht klar, inwieweit das Mezzanine-Geschäft bei der Konkurrenz tatsächlich zurückgeht.
Zweitens sieht Corestate sich als Marktführer in dem Bereich, sowohl was Quantität und Qualität angeht. Insofern finde ich es fragwürdig, Corestate mit möglicherweise schwächeren Wettbewerbern in einen Topf zu schmeißen, ohne dabei auf die jeweilige Wettbewerbsposition einzugehen.
Alles in allem wieder eine Aussage mit viel Schall und Rauch, ohne wirkliche Fakten auf den Tisch zu legen.

So lange die Zahlen stimmen, vertraue ich dem Management von Corestate in seinen Aussagen mehr als einem Redakteur mit fragwürdigen Motiven.
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30.04.19 01:57:42
Beitrag Nr. 2.516 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.452.510 von Ghosttrader1 am 29.04.19 23:22:33Ich würde das nicht so auf die leichte Schulter nehmen.

Ich frag ja hier schon seit Monaten ab und zu, in wie weit das Geschäftsmodell nachhaltig ist, nicht nur was den starken Gewinneffekt beim Warehousing betrifft. Wenn man beim Thema Mezzanin auch mal kritisch hinterfragt, ob die Margensituation so anhält, muss man nicht sofort fragwürdige Motive unterstellen.

Ich kenne das managerMagazin nicht, und kann es daher weder positiv noch negativ beurteilen. Weit du denn etwas über deren fragwürdige Motive?

Du sagst zudem selbst, "solange die Zahlen stimmen". Genau darum geht ja hier. Wie nachhaltig ist die Gewinnsituation? Um das rauszufinden, muss man natürlich darüber diskutieren dürfen, ob dieses Geschäftsmodell aus Mezzanine-Finanzierungen und deren Weiterreichung dauerhaft funktioniert. Das hat ja immer auch was mit Vertrauen in die Manager und den Markt insgesamt zu tun. Fällt ein Dominostein aus dem Gebilde, kann das auch durchaus mal schnell negative Auswirkungen haben. Insofern sind die Vorwürfe oder Fragen, die in dem Artikel aufgeworfen werden, nichts wo ich sagen würde, man muss es sofort in die Mülltonne werfen. Ich frag mich ja seit längerem, wo hier der Verkaufsdruck in der Aktie herkommt. Vielleicht trifft das Thema ja den Kern.
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30.04.19 08:42:39
Beitrag Nr. 2.517 ()
@Katjuscha:

Bezüglich HFS gab es ja vom CEO ganz klar die Aussage, dass die HFS sehr gut ins das aktuelle Jahr gestartet ist und man auf die nächsten Jahre hier aufgrund des Baubooms weiterhin sehr gute Geschäfte erwartet. Sofern man dem CEO glaubt (was ich tue), ist also derzeit alles im Lot.

Fakt ist aber natürlich auch, dass Geschäfte wie Mezzanine-Finanzierungen natürlich riskanter sind als der Rest, oder glaubt irgendwer ernsthaft es gäbe 15-20% für Null Risiko? Derjenige müsste nicht nur hinter dem Mond sondern auch hinter Neptun leben. Einzig wirklich unschön ist, wenn es denn stimmt, dass etwa 60% bei einem Schuldner platziert sind. Aber auch hier ist für mich unklar ob die 60% wirklich das gesamte Mezzanine Geschäft betreffen oder ob 60% der Anleihen aus dem einen Fonds dort platziert sind. Wäre es letzterer Fall, dann würden wir nur noch von vielleicht 15 bis 20% sprechen, was deutlich entspannter wäre.

Insgesamt sollte man aber nicht vergessen, dass Corestate nicht aus der HFS besteht und auch die anderen Unternehmensteile gut wirtschaften und vor allem wachsen. Alleine dadurch wird sich im Laufe der Zeit auch die "Abhängigkeit" von der HFS etwas reduzieren.

Die Nachhaltigkeit im Warehousing sehe ich ebenfalls als gegeben an, das kann man inzwischen ja das eine oder andere Jahr zurückverfolgen und zuletzt wurden diesbezüglich ja wieder zwei interessante Objekte in München hinzugefügt. Es kommt hier natürlich zu Schwankungen in der jährlichen Höhe, auf Null sinkt der Wert aber nicht und das eine oder andere Jahr wird es ein gutes Stückchen on Top geben zum "normalen" Ergebnis wie eben auch in 2018.

Insgesamt ist Corestate durchaus gut aufgestellt, aufgrund des derzeit aber noch gegebenen hohen Anteils am Mezzanine-Geschäft ist ein gewisser Abschlag beim Preis als Risikoabschlag mit Sicherheit gewährleistet, den ich aber bei Kursen von 30 bis 45 Euro durchaus als gegeben ansehe.

Und ein wichtiger Hinweis noch: Corestate investiert nicht selbst im Mezzanine-Geschäft sondern mit den Geldern der Kunden und auch mit Hinweis auf die entsprechenden Ausfallrisiken. Selbst wenn tatsächlich einmal eines der Geschäfte zum Verlust führen würde, wäre das per se noch kein Beinbruch.

Wie immer empfehle ich allen: Lest die Geschäftsberichte und Präsentationen auf der Homepage, so könnt ihr euch einen besseren Überblick verschaffen.

LG
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30.04.19 09:03:02
Beitrag Nr. 2.518 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.452.744 von katjuscha-research am 30.04.19 01:57:42
Endlich !
Sind mal wieder Leute im Board, mit denen man vernünftig diskutieren kann. Hab gerade keine Zeit, werde aber bei Gelegenheit drauf zurückkommen. Allen, denen es darum geht, Licht ins Dunkel zu bringen, viel Erfolg !
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30.04.19 10:09:45
Beitrag Nr. 2.519 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.453.707 von Julius_Bier am 30.04.19 09:03:02
Zitat von Julius_Bier: Sind mal wieder Leute im Board, mit denen man vernünftig diskutieren kann. Hab gerade keine Zeit, werde aber bei Gelegenheit drauf zurückkommen. Allen, denen es darum geht, Licht ins Dunkel zu bringen, viel Erfolg !


Sie sollten sich mal zurückhalten. Ich habe mir mal ihre Beitragshistory angeschaut.
Sie tummeln sich zu 90 % im Steinhoff Zockerforum rum ohne auch nur annähernd fundierte Beiträge zu schreiben.
Sie selber schreiben im Februar 2018 dass sie hier bei Corestate eingestiegen sind . Ab März 2018 schreiben sie nicht einen Beitrag mehr zu Corestate und gestern fängt hier die basherei durch Sie an.

Lassen sie es einfach sein die Leute hier im Forum für dumm zu verkaufen und trollen sie sich wieder.



28.02.18, 19:27

Chart zu "Corestate Capital Holding" ansehen



Tach zusammen. Bin mal mit ner ersten Posi rein. Warum diskutiert ihr hier den chart ? Corestate hat den sdax sowas von outperformed...der Anstieg will erst mal verdaut werden. Immo- Werte sind eh zur Zeit keine Kursraketen. Sehe das Invest eher auf Sicht von 3- 5 Jahren.



07.03.18, 11:20

Alles klar danke für die Mühe. Bin wie gesagt neu hier und hatte natürlich nicht alles gelesen. Bin ansonsten 100 % Deiner Meinung. Mein Invest ist eine Spekulation darauf, dass sie es ein wenig besser machen als andere und weiter wachsen.



Ansonsten bewege ich mich z. Zt. eher vorsichtig bei diesem Umfeld...


09.03.18, 15:14

Chart zu "Corestate Capital Holding" ansehen



Ich versteh euer rumgeheule hier nicht...(siehe chart) Corestate hat in 2017 jede Menge Vorschussloorbeeren bekommen, die jetzt erst mal verdient werden wollen. Wenn ihr über Nacht reich werden wollt müst ihr bitcoins erzeugen " />



Also...ruhig bleiben und erst mal ein paar Jahre im Depot liegen lassen. Das ist hier keine high- tech- Rakete sondern ein Immobilien- Dienstleister.
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30.04.19 11:07:14
Beitrag Nr. 2.520 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.452.744 von katjuscha-research am 30.04.19 01:57:42
Zitat von katjuscha-research: Ich würde das nicht so auf die leichte Schulter nehmen.

Ich frag ja hier schon seit Monaten ab und zu, in wie weit das Geschäftsmodell nachhaltig ist, nicht nur was den starken Gewinneffekt beim Warehousing betrifft. Wenn man beim Thema Mezzanin auch mal kritisch hinterfragt, ob die Margensituation so anhält, muss man nicht sofort fragwürdige Motive unterstellen.

Ich kenne das managerMagazin nicht, und kann es daher weder positiv noch negativ beurteilen. Weit du denn etwas über deren fragwürdige Motive?

Du sagst zudem selbst, "solange die Zahlen stimmen". Genau darum geht ja hier. Wie nachhaltig ist die Gewinnsituation? Um das rauszufinden, muss man natürlich darüber diskutieren dürfen, ob dieses Geschäftsmodell aus Mezzanine-Finanzierungen und deren Weiterreichung dauerhaft funktioniert. Das hat ja immer auch was mit Vertrauen in die Manager und den Markt insgesamt zu tun. Fällt ein Dominostein aus dem Gebilde, kann das auch durchaus mal schnell negative Auswirkungen haben. Insofern sind die Vorwürfe oder Fragen, die in dem Artikel aufgeworfen werden, nichts wo ich sagen würde, man muss es sofort in die Mülltonne werfen. Ich frag mich ja seit längerem, wo hier der Verkaufsdruck in der Aktie herkommt. Vielleicht trifft das Thema ja den Kern.



Nein, wenn es ein durch und durch sachlicher Bericht wäre, der sich auf Fakten konzentriert und keine wertende Haltung einnimmt, dann muss man sicherlich keine fragwürdigen Motive unterstellen. In diesem Fall nimmt der Autor aber eine klar wertende negative Haltung gegenüber Corestate ein, sodass ich das Motiv dieser Haltung gerne hinterfrage.

Ich weiß natürlich nichts über deren Motive. Auffällig ist für mich jedoch, dass die Berichte des MM nur einer Interessensgruppe bei Corestate in die Hände spielt - den LV. Nachdem es in der Vergangenheit schon mehrere dieser LV-Attacken bei anderen Unternehmen gab, bei denen relativ intransparente Geschäftsmodelle genutzt wurden, um Vorwürfe zu lancieren, bleibe ich bei so etwas nun überaus skeptisch.

Wie das Management schon öfters kommuniziert hat und auch allgemein bekannt ist, dürfte der Bauboom in den nächsten Jahren erstmal nicht abebben. Daher erwartet man folglich auch nach wie vor gute Geschäfte bei HFS. Das ist für mich schlüssig. Und bisher hat Corestate auch immer geliefert oder seine Ziele übererfüllt.
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30.04.19 11:18:40
Beitrag Nr. 2.521 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.454.979 von Ghosttrader1 am 30.04.19 11:07:14
Zitat von Ghosttrader1: ...
Ich weiß natürlich nichts über deren Motive. Auffällig ist für mich jedoch, dass die Berichte des MM nur einer Interessensgruppe bei Corestate in die Hände spielt - den LV. Nachdem es in der Vergangenheit schon mehrere dieser LV-Attacken bei anderen Unternehmen gab, bei denen relativ intransparente Geschäftsmodelle genutzt wurden, um Vorwürfe zu lancieren, bleibe ich bei so etwas nun überaus skeptisch.
....


“We have no objection to anybody selling Berkshire short at all,” [Warren Buffett] said. “The more shorts, the better, because they have to buy the stock later on.”

Über kritische Berichte freue ich mich auch: Sie vervollständigen das Bild über das Unternehmen, so dass man eine möglichst umfassende Grundlage für die eigene Entscheidung hat.
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30.04.19 11:34:00
Beitrag Nr. 2.522 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.453.497 von kronos01 am 30.04.19 08:42:39Insbesondere der Preis für den die HFS gekauft wurde, vernichtet bei mir jegliches Vertrauen zum Management. Laut 'ihrem eigenen Geschäftsbericht war das extrem teuer.
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30.04.19 11:40:20
Beitrag Nr. 2.523 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.455.138 von bean-counter am 30.04.19 11:18:40
Zitat von bean-counter:
Zitat von Ghosttrader1: ...
Ich weiß natürlich nichts über deren Motive. Auffällig ist für mich jedoch, dass die Berichte des MM nur einer Interessensgruppe bei Corestate in die Hände spielt - den LV. Nachdem es in der Vergangenheit schon mehrere dieser LV-Attacken bei anderen Unternehmen gab, bei denen relativ intransparente Geschäftsmodelle genutzt wurden, um Vorwürfe zu lancieren, bleibe ich bei so etwas nun überaus skeptisch.
....


“We have no objection to anybody selling Berkshire short at all,” [Warren Buffett] said. “The more shorts, the better, because they have to buy the stock later on.”

Über kritische Berichte freue ich mich auch: Sie vervollständigen das Bild über das Unternehmen, so dass man eine möglichst umfassende Grundlage für die eigene Entscheidung hat.


Solange diese kritischen Berichte sich auf Fundamentaldaten, nachgewiesenen Tatsachen und nachvollziehbaren Detais beziehen ist das unbedingt zu considern.
Allerdings sind die Absichten eines DP vom MM mitnichten eine seriöse Berichterstattung.
Das ist ein sterntypischer Trollbericht, reisserisch in BILD Manier um selber im Schaufenster zu stehen.
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30.04.19 12:57:32
Beitrag Nr. 2.524 ()
Wer Corestate Aktien hält, der kennt die Risiken....aber auch die Chancen.

Bedenkenträger werden selten reich, aber auch nie bettelarm.......zuviele Bedenken, um sich die meisten Chancen im Leben auszureden.....höhere Renditen ohne oder bei kaum Risiko = Irrsinn, wer dies glaubt und so anlegt...

Jeder wie er will....ich habe viele Risiken bei vielen Anlagen......die Mischung machts.....eine davon Corestate.....kein Klumpenrisiko bei mir
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30.04.19 14:10:12
Beitrag Nr. 2.525 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.455.138 von bean-counter am 30.04.19 11:18:40
Über kritische Berichte freue ich mich auch: Sie vervollständigen das Bild über das Unternehmen, so dass man eine möglichst umfassende Grundlage für die eigene Entscheidung hat.[/quote]
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30.04.19 14:11:47
Beitrag Nr. 2.526 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.455.138 von bean-counter am 30.04.19 11:18:40Danke, genau darum geht es !
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30.04.19 14:16:00
Beitrag Nr. 2.527 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.456.839 von Julius_Bier am 30.04.19 14:11:47Der Mensch neigt aber dazu, alles, was seiner eigenen, vorgefassten Meinung nicht entspricht, auszublenden. Für mich ist es jedoch selbstverständlich, seine Meinung bezgl. eines Invests auch mal zu änden, wenn es ne neue Faktenlage gibt.
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30.04.19 14:30:29
Beitrag Nr. 2.528 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.456.872 von Julius_Bier am 30.04.19 14:16:00

Die Themenfäden bei W-O sollen ja keine "Ersatzreligion" der bereits Investierten sein......ich denke immer nach über Informationen.......wenn es welche sind.......dann entscheiden, ob ich nach heutiger Gedanken- und Faktenlage zum heutigen Kurs wieder kaufen würde.......falls nein......Ausstieg.....
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30.04.19 15:00:22
Beitrag Nr. 2.529 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.453.497 von kronos01 am 30.04.19 08:42:39
Zitat von kronos01: @Katjuscha:

Bezüglich HFS gab es ja vom CEO ganz klar die Aussage, dass die HFS sehr gut ins das aktuelle Jahr gestartet ist und man auf die nächsten Jahre hier aufgrund des Baubooms weiterhin sehr gute Geschäfte erwartet. Sofern man dem CEO glaubt (was ich tue), ist also derzeit alles im Lot.

Fakt ist aber natürlich auch, dass Geschäfte wie Mezzanine-Finanzierungen natürlich riskanter sind als der Rest, oder glaubt irgendwer ernsthaft es gäbe 15-20% für Null Risiko? Derjenige müsste nicht nur hinter dem Mond sondern auch hinter Neptun leben. Einzig wirklich unschön ist, wenn es denn stimmt, dass etwa 60% bei einem Schuldner platziert sind. Aber auch hier ist für mich unklar ob die 60% wirklich das gesamte Mezzanine Geschäft betreffen oder ob 60% der Anleihen aus dem einen Fonds dort platziert sind. Wäre es letzterer Fall, dann würden wir nur noch von vielleicht 15 bis 20% sprechen, was deutlich entspannter wäre.

Insgesamt sollte man aber nicht vergessen, dass Corestate nicht aus der HFS besteht und auch die anderen Unternehmensteile gut wirtschaften und vor allem wachsen. Alleine dadurch wird sich im Laufe der Zeit auch die "Abhängigkeit" von der HFS etwas reduzieren.

Die Nachhaltigkeit im Warehousing sehe ich ebenfalls als gegeben an, das kann man inzwischen ja das eine oder andere Jahr zurückverfolgen und zuletzt wurden diesbezüglich ja wieder zwei interessante Objekte in München hinzugefügt. Es kommt hier natürlich zu Schwankungen in der jährlichen Höhe, auf Null sinkt der Wert aber nicht und das eine oder andere Jahr wird es ein gutes Stückchen on Top geben zum "normalen" Ergebnis wie eben auch in 2018.

Insgesamt ist Corestate durchaus gut aufgestellt, aufgrund des derzeit aber noch gegebenen hohen Anteils am Mezzanine-Geschäft ist ein gewisser Abschlag beim Preis als Risikoabschlag mit Sicherheit gewährleistet, den ich aber bei Kursen von 30 bis 45 Euro durchaus als gegeben ansehe.

Und ein wichtiger Hinweis noch: Corestate investiert nicht selbst im Mezzanine-Geschäft sondern mit den Geldern der Kunden und auch mit Hinweis auf die entsprechenden Ausfallrisiken. Selbst wenn tatsächlich einmal eines der Geschäfte zum Verlust führen würde, wäre das per se noch kein Beinbruch.

Wie immer empfehle ich allen: Lest die Geschäftsberichte und Präsentationen auf der Homepage, so könnt ihr euch einen besseren Überblick verschaffen.

LG






Also zunächst mal vornweg.

Privat bin ich nach wie vor investiert, und habe nur im Wikifolio deutlich abgebaut, weil ich dort andere Risikoerwägungen für meine Investoren berücksichtigen muss. Und bezüglich dieser Risiken stellen sich mir halt bei Corestate immer mehr Fragen.

Was das ManagerMagazin angeht, habe ich deren Beweggründe nicht hinterfragt. Ist mir eigentlich auch egal. Ich schau wie bei jeder Analyse nicht aufs Fazit oder den Herausgeber, sondern auf die einzelnen Inhalte. Und Ja, ein guter Teil der Inhalte bezieht sich nur auf Persönliches, wobei das auch nicht ganz uninteressant ist, aber ich nicht beurteilen kann. Die Stelle bezüglich dem Geschäftsmodell bei Mazzanine-Finanzierungen kann man aber durchaus als Ausgangspunkt für Diskussionen nutzen.


Was Vorstandsaussagen angeht, bin ich immer etwas kritisch, nicht nur bei Corestate. Na klar sagen die, dass alles super läuft. Und aktuell nehm ich das bei Corestate auch an bzw. dem Vorstand ab. Wieso auch nicht? Bauboom, Immobilienboom …
Nur muss man doch sehen, wie sich Unternehmensbewertungen ergeben. Die Gewinnmultiplen sagen ja letztlich nichts anderes als auf Jahre abgezinste Gewinnausweise. Und wenn da jetzt 3-4 starke Jahre vorhanden sind, heißt das noch lange nicht, dass ein KGV von 7-8 unbedingt günstig sein muss, wenn eben die Jahre danach plötzlich einen starken Gewinneinbruch bringen und die Bilanz nicht gerade vollends überzeugt. Und da muss man sich dann halt das Geschäftsmodell in Sachen Risiko näher anschauen.

Was macht denn Corestate? Letztlich lässt man durch gute Beziehungen die eigenen Fonds durch reiche Privatanleger finanzieren. Dafür gibt's sehr gute Zinsen, und Ja, die Leute wissen auch, welche Risiken es da gibt. Sie vertrauen da auf die Manager, erst recht wenn sie sie kennen.
Nur liegt da eben meine Kritik. Mich erinnert das immer an diese Hannover-Connection um Maschmeyer und andere windige Typen mit Einfluss im Bereich der Finanzdienstleistungen und der Immobilienbranche. Die leben eigentlich nur von Beziehungen/Vernetzung. Das geht oft sehr lange gut, weil Hausse-Zyklen ja auch meist 4-5 mal so lang sind wie Baissen. Gerade in den 90er Jahren war das ja eine Lizenz zum Geld drucken. Ich halte manche Leute wie Maschmeyer (im Grunde auch Trump) trotz ihres Erfolgs nicht für gute Manager, sondern einfach für gute Schauspieler und Vernetzer. In guten Zeiten ist das einfach, und in schlechten Zeiten leiden die Gläubiger und die Steuerzahler. Problem ist, dass die Typen damit reich werden, aber wenn es dann zum Crash kommt, haben die Manager ihr Geld im Trockenen, während die Investoren in die Röhre gucken. Und ich glaub, am langen Ende könnte es hier bei Corestate genauso laufen.

Fakt ist doch, wenn man sich die Zahlen 2017 und 2018 anschaut, dass der Großteil der Gewinne (im Grunde fast alles) durch Warehousing-Verkäufe und durch HFS/Mezzanine zustande kam. Klar kann man jetzt einfach sagen, Ersteres gehört dazu und wird bis zu einem gewissen Punkt immer anfallen, und bei Zweiterem gibt es halt einen Risikoabschlag. Aber reicht diese Denkweise? Für den Moment, also die aktuellen Jahre mag das stimmen. Aber wissen wir denn wie groß das Risiko ist, sowohl was sehr starke Rückgänge in Gewinn/Cashflow als auch hinsichtlich Bilanzposten betrifft?

Ich will gar nicht in die Basherfraktion von einigen Usern hier eintauchen. Vielleicht geht alles sehr gut aus, und der Vorstand ist halt so gut wie er tut. Trotzdem ist mir die Transparenz nicht hoch genug, die IR-Arbeit nicht gut genug, und die übergeordneten Risiken zumindest vorhanden. Und was der Vorstand derzeit sagt, auch was Mitsch von der HV als Antworten mitbrachte, sind für mich schlicht Worthülsen. Wenn man per Mail mal genauer nachfragt, kommt gar keine Antwort. Und dann kann ich auch verstehen, wenn das Raum für Kritiker oder gar Basher und Shorties mit sich bringt. Wenn dann noch Altaktionäre teilweise längst Kasse gemacht haben und wir aktuell sehr große Börsenumsätze sehen, aber der Vorstand nicht bereit ist in Interviews mal zu kritischen, konkreten Fragen Stellung dazu nehmen (man kann ja beispielsweise den 60% Schuldner-Vorwurf mal öffentlich widerlegen), dann werde ich vorsichtiger. Nicht mehr und nicht weniger. Dafür hab ich einfach schon zu viel erlebt an der Börse. Einfach nur zu sagen, man geht 2019 von steigenden Umsätzen aus, das Geschäft läuft gut, und zu manchen Fragen möchte man keine Stellung nehmen oder weiß nichts über die Hintergründe der hohen Börsenumsätze und der Shorties, sorry, das reicht mir nicht, und ich nehme das ehrlich gesagt dem Vorstand auch nicht mehr ab. Es gibt ja durchaus vergleichbare Fälle, wo Shorties in die Aktie kamen und der Aktienkurs zeitweise abstürzte, aber das hat meist nicht so lange gedauert und war auch meist mit Betrugsvorwürfen kombiniert. Beides liegt ja ja nicht vor, aber der Aktienkurs geht jetzt seit 18 Monaten runter, und zuletzt gabs trotz viel öffentlichem Zuspruch und oberflächlich starker operativer Zahlen mit sehr hohen Umsätzen seitwärts. Das erklärt sich nicht nur durch Shorties und einen Artikel im ManagerMagazin. Meiner Meinung nach weiß der Vorstand sehr wohl, wie die hohen Börsenumsätze zustande kommen. Da soll mir niemand mit dem Thema Namensaktien kommen. Vorstände/AR haben immer das Ohr an den großen Investoren und Tradern, erst recht wenn man so vernetzt und ausgefuchst ist, wie diese Herren um Corestate herum.

Aber egal, ob meine zunehmende Skepsis berechtigt ist oder nicht, zumindest im wikifolio kann ich nicht hoch gewichtet bleiben, wenn ich nicht mehr voll dahinter stehe. Vielleicht geht ja alles gut. Dann freu ich mich zumindest über den Kursgewinn im privaten Depot. Im wikifolio wird ich wohl maximal noch zwischen 0% und 3% Gewichtung traden.
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30.04.19 15:54:50
Beitrag Nr. 2.530 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.457.007 von Kampfkater1969 am 30.04.19 14:30:29genauso seh ich das auch...Ersatzreligion gefällt mir 😂
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30.04.19 15:58:34
Beitrag Nr. 2.531 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.457.289 von katjuscha-research am 30.04.19 15:00:22@katjuscha, bestimmt interessant, was Du so schreibst, aber hier ist gerade so schönes Wetter...bei Regen les ich mir das bestimmt noch mal durch...ich jedenfalls stocke erst wieder auf, wenn ich Klarheit habe...
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30.04.19 16:27:22
Beitrag Nr. 2.532 ()
@Katjuscha:

Ich stimme dir zu, die Einschätzung von Corestate ändert sich sicherlich deutlich damit, wie viel vertrauen man den Aussagen und der Einschätzung des Managements entgegen bringt.

Da bisher alles was versprochen wurde auch genauso umgesetzt oder übertroffen worden ist, ist dieses Vertrauen bei mir sehr hoch, auch weil ich die Präsentationen (z.B. Capital Markets Day und Präsentation zu den Jahreszahlen 2018) sehr gelungen und interessant finde.

Positiv sticht für mich vor allem hervor, wie anhand der Beispiele Wertschöpfung betrieben worden ist, das erweckt für mich den Eindruck, dass man hiervon durchaus einiges versteht und mit den richtigen Partnern in dem Bereich zusammen arbeitet.

Das Mezzanine und Warehousing einen hohen Beitrag zum Ergebnis liefern stimmt auch vollkommen, das muss man natürlich zwangsläufig bei der Einschätzung der Ergebnisse berücksichtigen.

Wir werden ja in den kommenden Monaten sehen ob die Voraussagen, nämlich die Abhängigkeit hiervon durch das Neugeschäft im Core Bereich zu verringern so eintreffen. Die nächsten Quartalszahlen geben da sicherlich schon Hinweise darauf und ich glaube ab 2020 wird es dann nochmal richtig interessant wenn die Micro Living Projekte (u.a. Spanien) dann anfangen mit einzufließen.

Ich möchte natürlich auch ausdrücklich nicht ausschließen, dass meine Einschätzungen falsch oder zu optimistisch sind, daher werde ich auch weiterhin alle weiteren Quartalszahlen und Meldungen von Corestate weiter verfolgen und kritisch durchleuchten. Da keiner von uns ein Insider ist und wirklich tief im Unternehmen steckt, ist es im Endeffekt bei jedem einfach eine Glaubensfrage wie er die Aussichten und Aussagen zur Zukunft einschätzt oder nicht und wie risikobereit er selbst ist.

Denn ein Witwen- und Waisenpapier ist Corestate unter Garantie nicht.

LG
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30.04.19 17:43:56
Beitrag Nr. 2.533 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.457.289 von katjuscha-research am 30.04.19 15:00:22@Katjuscha. Die Sonne ist hinter den Bäumen, ich habe mir Deinen Beitrag durchgelesen und stimme zu 100 Prozent zu. Ein sachlich sehr guter Beitrag, der von viel Erfahrung zeugt. Da meiner Meinung nach damit alles gesagt ist, werde ich mich erst dann wieder äussern, wenn es News gibt ! (Ausserdem ist jetzt feiern angesagt) Euch allen einen schönen ersten Mai ! Scheisst mal nen Moment auf Geschäftszahlen !
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30.04.19 19:20:39
Beitrag Nr. 2.534 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.457.289 von katjuscha-research am 30.04.19 15:00:22
Zitat von katjuscha-research: Fakt ist doch, wenn man sich die Zahlen 2017 und 2018 anschaut, dass der Großteil der Gewinne (im Grunde fast alles) durch Warehousing-Verkäufe und durch HFS/Mezzanine zustande kam. Klar kann man jetzt einfach sagen, Ersteres gehört dazu und wird bis zu einem gewissen Punkt immer anfallen, und bei Zweiterem gibt es halt einen Risikoabschlag. Aber reicht diese Denkweise? Für den Moment, also die aktuellen Jahre mag das stimmen. Aber wissen wir denn wie groß das Risiko ist, sowohl was sehr starke Rückgänge in Gewinn/Cashflow als auch hinsichtlich Bilanzposten betrifft?

Ich will gar nicht in die Basherfraktion von einigen Usern hier eintauchen. Vielleicht geht alles sehr gut aus, und der Vorstand ist halt so gut wie er tut. Trotzdem ist mir die Transparenz nicht hoch genug, die IR-Arbeit nicht gut genug, und die übergeordneten Risiken zumindest vorhanden.


Was ist nicht verstehe: warum bist Du angesichts dieser Bedenken überhaupt so stark in Corestate eingestiegen. Denn wie sich der Gewinn 2017 zusammensetzte, war ja schon länger bekannt.
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30.04.19 19:52:00
Beitrag Nr. 2.535 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.459.572 von Bilanzgewinn am 30.04.19 19:20:39Hatte ich ja ansatzweise schon erklärt.

Kleinere Bedenken bzw. Fragen zum Geschäftsmodell hatte ich ja anfangs auch (auch in den Foren immer mal wieder nachgefragt), aber man konzentriert sich ja erstmal auf die Fakten, sprich die operativen Daten zu GUV und Bilanz. Und wenn die passen und der Vorstand optimistisch ist (guten Ausblick gibt), tut man das erstmal als Gewinnmitnahmen ab und bleibt dabei bzw. investiert sogar stärker, wenn die Unterbewertung vermeintlich größer wird. Im Nachhinein sogar mein Glück gewesen, dann um die 30 € herum aufgestockt zu haben.
Wenn die ganze Sache aber mehr oder weniger 15-18 Monate dauert, und dann (wie jetzt zum Jahreswechsel) noch personelle Querelen dazu kommen, dann werden die anfangs geäußerten Bedenken/Fragen irgendwann chronisch. Dann fragt man sich, ob die vermeintliche Unterbewertung vielleicht Gründe in der dauerhaften Risikoabwägung des Finanzmarktes haben. Und ich meinte übrigens nicht (an kronos01 gerichtet) unbedingt das Vertrauen von uns Aktionären gegenüber dem Management, sondern eher, dass die operativen Daten (gerade im Mezzanine-Segment) vom vertrauen der dortigen Investoren abhängen. Und die ganze Geschichte ist mir jetzt doch etwas zu intransparent als das ich das im Zusammenhang mit diesen höheren Börsenumsätzen, den weiter aufstockenden Shorties, den nicht beantworteten Fragen auf Mails, und auch den aus meiner Sicht Worthülsen des Vorstands alles negieren könnte. Man stellt sich dann halt schon die Frage, ob an manchen (ausdrücklich "manchen") Vorwürfen was dran sein könnte. Zumindest seh ich ziemlich klar die großen Gewinnbeiträge aus Immoverkäufen und dem Mezzanine-Segment. Und das sind halt genau die zwei Sachen, die doch stark vom Markt insgesamt und damit auch dem Vertrauen der Investoren zu tun haben. Lass da mal aus irgendwelchen, vielleicht sogar nur rein psychologischen Gründen ein Dominostein fallen, und schon kippt die ganze Geschichte.
Ob an irgendwelche persönlichen Vorwürfen gegenüber den Managern was dran ist, weiß ich nicht. Ist mir eigentlich auch egal. Aber das hier der Vorstand nicht weiß, was da hinter den Kulissen vorgeht, glaub ich schlichtweg nicht. Dafür sind die Shortquoten zu hoch, die Umsätze zu riesig, die Verquickungen zwischen den Managern, Beratern, Altaktionären etc. zu deutlich, und der Kursverlauf über so einen langen Zeitraum zu merkwürdig. Wie gesagt, ich hab schon viel an der Börse von all diesen Dingen erlebt, aber all das zusammen über längere Zeiträume, … da stellt man sich dann zunehmend Fragen, ob man das noch vor seinen Investoren im wikifolio rechtfertigen kann.


Aber um das nochmal klar zu stellen. Ich weiß letztlich auch nicht mehr als alle anderen User und Investoren. Vielleicht geht die Sache gut aus. Würde mich freuen.
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30.04.19 21:48:41
Beitrag Nr. 2.536 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.459.827 von katjuscha-research am 30.04.19 19:52:00Das tolle an einem börsennotiertem Unternehmen ist ja, dass es in jeder Situation einen Preis hat.

Wenn bei Dir nun nicht mehr die Zahlen allein zählen sondern auch irgendwelche Bauchgefühle, die Dich schon "Dominosteine fallen lassen" sehen, dann tu Dir selbst doch einfach einen Gefallen und bewerte das doch ganz rational mit einem DCF-Modell oder was Du sonst so verwendest. Und siehe da, am Ende kommt ein Preis dabei heraus. Liegt der oberhalb des jetzigen Kursniveaus, ist die Aktie ein Kauf.
Jeder Anleger, der nicht nur mit Dartpfeilen auf den Kurszettel wirft um seine Aktienauswahl zu treffen oder blind irgendwelchen bullvestoren oder sharedeals folgt, macht das doch auf seine Art auch in dieser Weise.
Ich zum Beispiel setze bei Mutares einen deutlich höheren Abschlag an als z.B. bei Aurelius, die beide im Portfolio sind.
Mein Kursziel (fairer Preis) bei Corestate liegt zwischen 58 und 74 Euro, je nachdem, welche Bewertungsfaktoren ich heranziehe und wieviel Risikoabschlag ich einrechne. Da ist sehr viel Luft nach oben und entsprechend bin ich bereit zu investieren.
Die viel zitierten Leerverkäufer kommen und werden auch wieder gehen. Da ich immer noch dabei bin meine Position aufzubauen, freuen mich die aktuell niedrigen Kurse, auch wenn mein Einstieg gemittelt oberhalb von 40 liegt. Anders als vielleicht bei Dir werde ich auch immer neugierig, wenn massive LV-Aktionen anstehen. Bislang bin ich damit immer sehr gut gefahren und konnte überdurchschnittlich davon provitieren, bei Ströer, Aurelius, Wirecard und demnächst bei Corestate wahrscheinlich auch. Und ja, da muss man auch mal Nerven behalten, denn es gehört zum Geschäft der LVs hinzu, Angst und Zweifel zu säen um möglichst die ängstlichen Kleinanleger und konservativeren Instis rauszukegeln und abzukassieren. Ein Wort noch dazu: Im Zuge der Aurelius-Shortattacke habe ich in meiner damaligen beruflichen Position mit einigen Fondsmanagern gesprochen und keiner von denen konnte mir ein sachliches Argument liefern, weshalb sie wie verrückt ihre Stücke verschenkt haben. Alle sprachen von Absicherung, möglichen Risiken etc, immer nach der Marke "wo Rauch ist, da ist auch Feuer" - und genau darauf spekulieren die LVs.

Ich schreibe irgendwann hier mal ein Rezept wie man ein erfolgreicher Leerverkäufer wird.
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01.05.19 01:39:58
Beitrag Nr. 2.537 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.460.655 von Be_eR am 30.04.19 21:48:41na ja, um Bewertungsmodelle zugrunde zu legen, brauch ich ja anzunehmende Zukunftsdaten, insbesondere bei einem DCF-Modell. Und wie soll das gehen, wenn ich nicht beurteilen kann, wie stark die Gewinne und damit Cashflows einbrechen?


Kannst ja mal vorrechnen, wie du bei Corestate auf 58 bis 74 € gekommen bist. Da hast du ja sicherlich zukünftige Cashflows auf Jahre hinaus unterstellt. Und genau das kann ich halt nicht.
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01.05.19 08:35:38
Beitrag Nr. 2.538 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.461.486 von katjuscha-research am 01.05.19 01:39:58Ja, mache ich gern sobald ich wieder aus dem Urlaub zurück bin.
Ich habe die Daten auf dem Rechner Zuhause liegen.
Wahrscheinlich werden wir uns aber da auch nicht einig werden weil ich deine Aussage jetzt so interpretiere, dass Corestate und alle verbundenen Tochterunternehmen quasi über Nacht alle Kunden verlieren könnten und man den ganzen Laden damit zumachen müsste. Also u.a. alle Mieter würden gleichzeitig keine Miete mehr zahlen weil sie irgendwas schlechtes über das Management in der Zeitung gelesen haben über die Firma. Sorry, ich spitze jetzt etwas zu.. Ich gehe davon aus, dass Corestate uns noch lange erhalten bleiben wird.
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01.05.19 10:13:04
Beitrag Nr. 2.539 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.461.951 von Be_eR am 01.05.19 08:35:38
Zitat von Be_eR: Ja, mache ich gern sobald ich wieder aus dem Urlaub zurück bin.
Ich habe die Daten auf dem Rechner Zuhause liegen.
Wahrscheinlich werden wir uns aber da auch nicht einig werden weil ich deine Aussage jetzt so interpretiere, dass Corestate und alle verbundenen Tochterunternehmen quasi über Nacht alle Kunden verlieren könnten und man den ganzen Laden damit zumachen müsste. Also u.a. alle Mieter würden gleichzeitig keine Miete mehr zahlen weil sie irgendwas schlechtes über das Management in der Zeitung gelesen haben über die Firma. Sorry, ich spitze jetzt etwas zu.. Ich gehe davon aus, dass Corestate uns noch lange erhalten bleiben wird.


Treffend (fundamental) und nett (sprachlich)! :)
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01.05.19 10:35:20
Beitrag Nr. 2.540 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.461.951 von Be_eR am 01.05.19 08:35:38
Zitat von Be_eR: Ja, mache ich gern sobald ich wieder aus dem Urlaub zurück bin.
Ich habe die Daten auf dem Rechner Zuhause liegen.
Wahrscheinlich werden wir uns aber da auch nicht einig werden weil ich deine Aussage jetzt so interpretiere, dass Corestate und alle verbundenen Tochterunternehmen quasi über Nacht alle Kunden verlieren könnten und man den ganzen Laden damit zumachen müsste. Also u.a. alle Mieter würden gleichzeitig keine Miete mehr zahlen weil sie irgendwas schlechtes über das Management in der Zeitung gelesen haben über die Firma. Sorry, ich spitze jetzt etwas zu.. Ich gehe davon aus, dass Corestate uns noch lange erhalten bleiben wird.


Würdest du sie öffentlich machen ? Das wäre nett

Ich mein, dass es nicht nur Sonnenschein im Mieterbereich gibt ist doch jedem mit ein bisschen Menschenverstand klar. Siehe momentan das Corestate-engagment in Krefeld das Behnischhaus mit Leerständen im Restaurant und Bistro Schlösser sowie in der Bar Celona.

Viele Innenstädte und auch ausserhalb einige dieser Megashoppingcenter haben ihre Probleme im Vermietungsbereich. Das sehe ich aber lange nicht bei Corestate - da denen ihr Haupgeschäft hier nicht liegt.
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01.05.19 20:51:58
Beitrag Nr. 2.541 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.461.951 von Be_eR am 01.05.19 08:35:38Nein, das hab ich nicht mal ansatzweise gemeint. Sonst wäre ich auch wohl kaum investiert, wenn ich von einem Totalcrash ausgehen würde. Mir gings im übrigen nicht um Mieter, sondern um Investoren.

Na ja, ich hätte wohl lieber auf die Fragen nicht antworten sollen, die mir in den Foren zu meiner reduzierten Wikifolio-Position gestellt wurden. War mir klar, dass meine Risikoabwägungen falsch verstanden werden könnten. Da sind Optimisten natürlich immer etwas verärgert, wenn mal nur ansatzweise kritische Fragen gestellt werden oder etwaige Risiken angesprochen werden, vor allem von Usern wie mir, die vorher selbst bullish waren. Kann ich ja sogar psychologisch nachvollziehen.
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01.05.19 21:45:06
Beitrag Nr. 2.542 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.466.304 von katjuscha-research am 01.05.19 20:51:58Ich finds gut. Man muss nur in klaren sein, dass so ein gerede eben auch reaktionen hervorufen kann, auch wenn die wenigsten das zugeben werden. Ich für meinen Teil hab seit ich die letzten 3 Tagen eure konversation gelesen habe. Meine position um 1/3 reduziert. Und gewinne zum teil mitgenommen. Durch den anstieg ist die Position auch fast auf 9% des Depos angewachsen. Hatte glückliches Händchen und das Tief beim einstieg erwischt. Ich hoffe dennoch auf steigende Kurse.
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02.05.19 08:19:45
Beitrag Nr. 2.543 ()
Hallo zusammen.

Mal eine Frage zu dem Dividendenstichtag.
Ich habe die Dividende nur für die Aktien im Depot bis zum 24.04. gut geschrieben bekommen.
Für die Aktien die ich mir am 25.04. noch dazu gekauft hatte, gabs nichts.
Gilt hier ein anderer Stichtag als der Tag der Hauptversammlung?

Gruß
Rebedj
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02.05.19 08:38:35
Beitrag Nr. 2.544 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.462.620 von Fluglotse am 01.05.19 10:35:20
Es gibt sie ja, ständig, die saubilligen Übernahmen von "Leerstandsimmobilien", um diese dann mit neuen Konzepten, neuen Mietermix wieder im Verkehrswert voranzubringen.

Letztlich aber vieles von den handelnden Personen abhängig. Auch bei der "Mieterpflege", wenn es um Vertragsverlängerungen geht.

Würde deshalb einen Wert wie Corestate nie übergewichten. Derzeit bin ich aber guter Dinge für Corstate, auch weil die "politische Zinslage" sich nicht normalisieren kann.

Aktuell ja wieder zwei Pensionskassen mit krassen Kürzungen bei den dort Versicherten unterwegs.....weil die "Festverzinslichen Erträge" erodieren und die Sachwerte mit guten bis sehr guten Renditen kaum eine Rolle spielten. Und viele Altanlagen auslaufen...
Anbieter wie Allianz sind da weit besser unterwegs, in alternativen Anlagen.

Anbieter wie Corestate werden deshalb dauerhaft von der "neuen Zinswelt" profitieren.

Normalzinsen sind politisch nicht mehr tragfähig.....weil die hierfür nötigen Steuererhöhungen wohl, wenn überhaupt, nur in Deutschland durchsetzbar wären...siehe die letzte 3% Umsatzsteuererhöhung.....
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02.05.19 09:20:51
Beitrag Nr. 2.545 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.468.293 von Kampfkater1969 am 02.05.19 08:38:35Ich möchte hier einfach auch mal etwas einstellen um mal zu verdeutlichen wie unterbewertet die Aktie im Grunde genommen ist !


Einfach mal durchlesen und nicht ständig irgendwelche Beachboyanalysen, die von absoluten Nieten wie dem MM veröffentlicht werden, zu rate ziehen.

http://verus.li/partners-group-die-besser-corestate-capital/
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02.05.19 09:59:48
Beitrag Nr. 2.546 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.468.863 von Fluglotse am 02.05.19 09:20:51
Die dort genannten Kennzahlen und Vergleiche zeigen ja schön, was eine Corestate zu diesen Kursen attraktiv macht.

Ich gehe von weiter steigerbaren Renditekennzahlen aus.....wobei mich selbst ein "Gewinnstillstand" in 2019 nicht beunruhigen würde......gehe aber derzeit für 2019 und 2020 von steigenden Gewinnen und auch Dividenden aus.

Welche Risiken selbst DAX-Dickschiffe beinhalten können, wenn die Politik sich um 180 Grad dreht......hat man gesehen......und der "Merkelismus" steht für solche Risiken, für Investoren. Leider.

Deshalb kann es passieren, dass sich der "linke Enteigungswahn" bei Sachwerten, aktuell ja nur "linke Filterblase" sich schneller entladen könnte, als gedacht. Der Wähler, das "unbekannte Wesen"......wenn die kleinen Renten immer weniger für explodierende Mietkosten reichen......

Gut, eine Corestate ist hiervon nicht unmittelbar betroffen, aber selbst eine sich verstärkende Debatte in unserer "Politik" schafft nicht gerade Vertrauen für Investoren in Sachwerte.
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02.05.19 10:26:34
Beitrag Nr. 2.547 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.469.253 von Kampfkater1969 am 02.05.19 09:59:48
Zitat von Kampfkater1969: Die dort genannten Kennzahlen und Vergleiche zeigen ja schön, was eine Corestate zu diesen Kursen attraktiv macht.

Ich gehe von weiter steigerbaren Renditekennzahlen aus.....wobei mich selbst ein "Gewinnstillstand" in 2019 nicht beunruhigen würde......gehe aber derzeit für 2019 und 2020 von steigenden Gewinnen und auch Dividenden aus.

Welche Risiken selbst DAX-Dickschiffe beinhalten können, wenn die Politik sich um 180 Grad dreht......hat man gesehen......und der "Merkelismus" steht für solche Risiken, für Investoren. Leider.

Deshalb kann es passieren, dass sich der "linke Enteigungswahn" bei Sachwerten, aktuell ja nur "linke Filterblase" sich schneller entladen könnte, als gedacht. Der Wähler, das "unbekannte Wesen"......wenn die kleinen Renten immer weniger für explodierende Mietkosten reichen......

Gut, eine Corestate ist hiervon nicht unmittelbar betroffen, aber selbst eine sich verstärkende Debatte in unserer "Politik" schafft nicht gerade Vertrauen für Investoren in Sachwerte.


Solange die Zins und Zinsentwicklung so bleibt, wird auch weiterhin Beton das bessere Gold bleiben.
Enteignungswahn wie gestern wieder durch irgendwelche jusoköppe kommunziert werden so nicht stattfinden da sie gar nicht mit Recht und Gesetzvereinbar sind.
Das ist wieder blanker Aktionismus und auch Populismus. Selbst aus den eigegen Reihen wird schon gefragt was der jusokopp geraucht habe.


*kopfschüttel
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02.05.19 10:37:55
Beitrag Nr. 2.548 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.469.520 von Fluglotse am 02.05.19 10:26:34

In den letzten Jahren gab es leider schon genug "alternativlose 180 Grad Wendungen" in der Politik.
Atomkraft wurde ja auch "enteignet"

Wenn sich die Notlage bei den Wohnungen weiter verschärft.......steigender Zuzug, auch von Familien, immer mehr "Single-Haushalte"....bei kaum steigenden Fertigstellungen an Neubauten oder wenn, dann oberste Preisklassen.....dann könnten auch die anderen Politiker auf diesen Zug aufspringen......Stadt Tübingen hat ja schon "Drohbriefe" versandt....

Unsere Marktwirtschaft sollte nicht "links" zu einer sozialistischen Plan- und Enteignungswirtschaft umgestaltet werden......aber da die Mehrheit unserer Wähler zur Miete wohnt.......im krassen Gegensatz zu unseren europäischen Partnern.....wer weiß.....

Aber Aktien wie Corestate dürften als Sachwert ein wertvoller Baustein bleiben, auch wenn die Enteignungsdebatte stärker werden könnte.......der Wählerwille zählt......ist er mehrheitlich für diese "Polittik" werden nicht wenige aktuell gut funktionierende Geschäftsmodelle scheitern.
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02.05.19 13:01:01
Beitrag Nr. 2.549 ()
Hallo zusammen,

entgegen dem Trend über "relativ" Belangloses Kurstendenzen und LV´s zu diskutieren möchte ich das Augenmerk noch einmal auf die m.E. sehr wichtigen Q1 Zahlen für 2019 richten, die bald kommen.

Hier ist für mich vor allem auch sehr wichtig zu sehen, ob man:

1. Die Steigerung zu Q1 2018 erkennt die auch in der Höhe darauf schließen lässt, dass die Jahresziele erreicht werden.
2. ob man es geschafft hat beim Revenue from Aquisition related fees annähernd an den enorm hohen Vorjahreswert heranzukommen (dieser wurde durch die akquirierten Micro Living Objekte für die BRK genorm gepusht).

Meine Erwartungshaltung:

Wie erwähnt glaube ich nicht, dass man bei, Revenue from Akquisitation related Fees an die 18,231 Mio herankommt. Ich hoffe jedoch, dass man irgendwo zwischen 10 und 13 Mio landet.

Beim Revenue from Asset and Property Management erwarte ich einen deutlichen Anstieg auf 36 bis 40 Millionen Euro, ausgehend von 31,840 in Q1 2018.

Das Net Rental Income erwarte ich aufgrund der Verkäufe im Warehousing etwas niedriger bei etwa 4 Mio statt 5 Mio, da man letztes Jahr ja die drei Spitzenimmobilien verkauft hat und in Q4 die Mieten auch etwa bei 4 Mio lagen.

Interessant wird auch sein, ob Coupon Participation Fee überpropertional zu den normalen Fees zugelegt hat oder nicht. Letztes Jahr machten diese 14,2 Millionen von den 31,840 Mio aus. Sollte das überproportional steigen würde es die Abhängig vom "Erfolg" erhöhen und wäre daher für mich nicht ganz so schön (wenn auch natürlich kein K.O. Kriterium).

Beim Ebitda erhoffe ich mir einen Wert von 41 bis 43 Mio, beim Ebit von 34 bis 39 Mio.

Bei den Earnings per Share wäre ich mit 1,45 bis 1,50 sehr zufrieden.

Was sind eure Erwartungen/Hoffnungen an die Zahlen?
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02.05.19 13:48:30
Beitrag Nr. 2.550 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.470.804 von kronos01 am 02.05.19 13:01:01Kann jemand einen Grund benennen warum die Aktie gerade eben abgestürzt ist?
Ich habe gegoogelt und nichts gefunden ...
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02.05.19 13:54:02
Beitrag Nr. 2.551 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.471.290 von DrOwnage am 02.05.19 13:48:30:confused: - normale Schwankung.
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02.05.19 14:02:55
Beitrag Nr. 2.552 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.469.607 von Kampfkater1969 am 02.05.19 10:37:55Das Gegenteil ist doch der Fall.

Wir haben in den letzten 2-3 jahrezhenten eine Privatisierungswelle erlebt und die Unternehmensmargen sind weltweit durch den Hang zu Dienstleistungen immer weiter gestiegen, genau wie die privaten Vermögen, wenn auch schlecht verteilt.

Wo wir eine Planwirtschaft haben, ist im Finanzbereich, weil dort die größten Risiken liegen, da die Finanzbranche gemessen an der Realwirtschaft viel zu groß geworden ist. Dadurch sind die Finanzinstitute oft "to big to fail" und die Zinsen müssen künstlich niedrig gehalten werden. Das ist die wahre Planwirtschaft zugunsten der Finanzwirtschaft und zugunsten des Gesamtsystems, das seit den 80er Jahren durch weniger Staat und mehr (Finanz)Dienstleistungsgesellschaft aus den Fugen geraten ist. Manche Politiker, nicht nur Linke, erkennen das zunehmend und versuchen daher zurück zu rudern, wenn auch an der ein oder anderen Stelle mal wieder mit den falschen Mitteln, inklusive der denkbaren Szenarien in der Immobilienbranche. Wenn es um groß angelegte Enteignungen gehen würde, wäre das natürlich schädlich. Keine Frage. Aber erstens will das ja niemand, und zweitens ist das eh nicht durchsetzbar. Bei den bisher angedachten Enteignungen geht's ja um Rückkäufe zum Marktpreis, wobei selbst das sich in vielen Einzelfällen vor Gericht auch nicht wird durchsetzen lassen, wenn wie in Tübingen Privatleute dagegen klagen. Gibt da ja Fälle, wo jemand für familiären Bedarf Grundstücke hat, die er noch nicht baulisch nutzen kann, weil Verwandtschaft dafür vom Alter und/oder Finanzen noch nicht dazu in der Lage ist. Kann man deshalb diesem Baulandbesitzer dieses Land zum Marktpreis "enteignen" können? Schwer vorstellbar. Bei manchen Finanzinvestoren in Berlin und anderswo fänd ich das aber gar nicht schlecht. Die haben jahrelang genug leicht verdientes Geld damit gescheffelt.
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02.05.19 14:04:47
Beitrag Nr. 2.553 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.471.350 von Wertefinder1 am 02.05.19 13:54:02
Zitat von Wertefinder1: :confused: - normale Schwankung.


Rechnen wir die Dividende drauf ständen wir bei 37 knapp...immer noch gut 20-25 % höher als vor ein paar Wochen.

Aber gemessen an dem was letztes Jahr verloren wurde
Gemessen an dem dass der Gesamtmarkt mittlerweile auch fast 20 % gutgemacht hat
Gemessen an den Fundamentals
Gemessen an durchgeführtem ARP
Gemessen am KGV
Gemessen an ähnlichen Werten

Ist das absolut ein ganz schwaches Bild was hier abgegeben wird.

Irgendwann muss doch mal der Knoten platzen
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03.05.19 14:59:38
Beitrag Nr. 2.554 ()
Hallo ihr Lieben,

habe mal eine Frage an euch, bei Finanzen.net wird das Tief bei 28,10€ vom 03.01.2019 angezeigt. Ist das das Tief auf Tagesschlusskurs, oder sogar das Intraday Tief?
Wenn nicht kann man das Intraday Tief irgendwie heraus finden?
Danke im voraus.
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03.05.19 15:03:08
Beitrag Nr. 2.555 ()
Jahrestief ist es
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03.05.19 15:06:49
Beitrag Nr. 2.556 ()
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03.05.19 21:52:45
Beitrag Nr. 2.557 ()
Das Bild!!
Mahlzeit,
ich war auch einer der Glücklichen, die zu 30 und 29 und zerqwetsche eingestiegen bin,
und wie bei vielen Vorpostern sollte es mal etwas Langfristiges und keine kanadische Bio- oder Cannabisbude sein, ein dauerhafter Dividendenbringer.
Lief astrein, 2 Positionen am Tief, Pos. 3 und 4 bei ca. 37.
Dann wollte und wollte es nicht über die 40 gehen, mit den bekannten begleitenden Faktoren...
2 Tage vor der HV, wo ein Sprung über die 40 kaum noch wegdenkbar war, (im Gegenteil ein LV hinzukam!) habe ich bei wenig über 38 die Reißleine mit allen 4 Positionen gezogen (hat mir 2019 bislang den höchsten Gewinn gebracht, tausend Dank an Katjusha)
Als es dann noch vor der HV auf 36,xx runterging, hatte ich nicht die Eier, erneut zu investieren und wollte eigentlich am 29. für 33 oder 34 aufsammeln.
Habe mich geärgert, man hätte möglicherweise (ist ja irgenwie noch nicht geklärt, ob jemand nach dem Kauf am 24.4.2019 die Dividende erhält), am ex-DividendenTag zu 26, xx verkaufen können und die Dividende für lau mitnehmen können.
Im Nachhinein (wo man immer schlauer ist), hat dann Meister Bier ein Foto gepostet, dass mich wieder daran erinnert hat, nicht nur dem Geplapper bei WO oder Ariva hinterzulaufen, sondern eigene Recherchen zu machen, zumindest bei Werten, wo ich schlussendlich mit fast 20% drin war.
Eine Verbindung zu unserem vereherten Ex-Bundespräsidenten nebst den links und rechts ehrbaren Gestalten hätte mir von vorneherein ein Invest in dieses Papier mangels Seriösitat verboten.
Nach Beschau dieser Verbindungen (ich bin leider nicht in der Lage, wirtschaftlich fundierte Aspekte belastbar zu bewerten), war ich sehr froh, diese Reißleine gezogen zu haben und würde auch bei unter 30€ keinerlei Lust verspüren, in diesen Titel zu investieren.


So, und jetzt haue drauf, wer denn das Bedürfnis verspürt.

Schönes Wochende
Himbaertoni
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03.05.19 23:13:55
Beitrag Nr. 2.558 ()
Hat noch jemand die Dividende noch nicht erhalten und nicht abgerechnet bekommen?
Bei der Onvista bzw. Finanzenbroker.net ist bei mir noch nichts da.
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04.05.19 06:21:49
Beitrag Nr. 2.559 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.484.343 von Smaria am 03.05.19 23:13:55Ich auch nicht, habe am 25.4. gekauft.
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04.05.19 10:55:55
Beitrag Nr. 2.560 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.484.694 von DrOwnage am 04.05.19 06:21:49Die Abrechnung ist jetzt da, das Geld noch nicht.
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04.05.19 11:07:35
Beitrag Nr. 2.561 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.364.123 von SiebterSinn am 16.04.19 09:20:54
Zitat von SiebterSinn:
Zitat von bcgk: Habe heute 50% meiner Position zu ~ 39€ verkauft und 26% vor Steuern eingefahren. Meine Position war über die Maßen angewachsen. Rest läuft weiter mit SL bei ~ 35€.


GRATULATION!

Ich halte voll (break even 29,80 Euro).

:)



Hallo bcgk,

das hast Du nun doch besser als ich gemacht, denn ich bekam "nur noch" 34,50 + 2,50 Div.!

:)
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04.05.19 13:55:42
Beitrag Nr. 2.562 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.484.343 von Smaria am 03.05.19 23:13:55
Zitat von Smaria: Hat noch jemand die Dividende noch nicht erhalten und nicht abgerechnet bekommen?
Bei der Onvista bzw. Finanzenbroker.net ist bei mir noch nichts da.


Bin bei Onivsta, die Abrechnung ist heute gekommen, das Geld noch nicht.
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04.05.19 14:51:34
Beitrag Nr. 2.563 ()
Dann brauchen wir uns ja nicht wundern, dass der Kurs so läuft wie er grade läuft :D Die meisten hier posi halbiert oder glattgestellt und gewinne eingesackt. Mich inclusive. Wobei ich hab konservativ beim Hoch nur 1/3 verkauft. Wenn die meisten genauso agieren dann dreht die Aktie ja vielleicht bei 32/33 rum. Mal sehen.
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05.05.19 12:48:05
Beitrag Nr. 2.564 ()
Wurde bei euch die Dividende auch als Kapitalrückzahlung eingebucht (entsprechend kein Quellensteuerabzug)? Bin bei der Onvista Bank.
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05.05.19 13:33:33
Beitrag Nr. 2.565 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.490.036 von L-B_S97 am 05.05.19 12:48:05Bin bei finanzen-broket.net, das ist auch Onvista. In der Abrechnung (4 Seiten, davon 2x das gleiche, sehr seltsam) wurde Kapitalertragssteuer, Soli und Kirchensteuer abgezogen, Wert 29.04.2019. Gutgeschrieben für den verfügbaren Betrag ist noch nichts.
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05.05.19 13:49:06
Beitrag Nr. 2.566 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.490.193 von Smaria am 05.05.19 13:33:33
Zitat von Smaria: Bin bei finanzen-broket.net, das ist auch Onvista. In der Abrechnung (4 Seiten, davon 2x das gleiche, sehr seltsam) wurde Kapitalertragssteuer, Soli und Kirchensteuer abgezogen, Wert 29.04.2019. Gutgeschrieben für den verfügbaren Betrag ist noch nichts.

Bei mir ist die Abrechnung ebenfalls doppelt mit Wert 29.04.2019. Geld wird morgen kommen, mal sehen ob es tatsächlich doppelt kommt. Die werden das aber noch korrigieren, wobei ich auch mit der zweifachen Dividende leben könnte. :)

Die Onvista Bank hat letztes Jahr bei meiner Aroundtown (ebenfalls Luxemburg) Dividende auch schon etwas falsch abgerechnet und es erst über zwei Monate später richtig korrigiert.
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06.05.19 08:06:44
Beitrag Nr. 2.567 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.486.836 von Krankus1989 am 04.05.19 14:51:34Welches Hoch? Das war 2017 oder 2018 bei über 50 Euro - doch nicht 2019 bei läppischen 3x Euro.

Hat sich irgendetwas auf dem Weg zur HV oder danach negativ verändert?

Der Anlagedruck wird auch heute noch größer, da immer noch gut verzinste Anleihen auslaufen. Da kommen sichere Anlagen, in die man große Geldbeträge für 3 oder gar gehebelt mit mehr % anlegen kann, wie gerufen.

Diese Anleger können nicht in Aktien investieren. Wir können das. Auch bei einem Kurs von 50 Euro mit 5 % Rendite. Traumhafte Börsentage sind das - wie kann man da an einen Ausstieg bei voller Fahrt denken?
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06.05.19 10:08:13
Beitrag Nr. 2.568 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.490.241 von L-B_S97 am 05.05.19 13:49:06
Zitat von L-B_S97:
Zitat von Smaria: Bin bei finanzen-broket.net, das ist auch Onvista. In der Abrechnung (4 Seiten, davon 2x das gleiche, sehr seltsam) wurde Kapitalertragssteuer, Soli und Kirchensteuer abgezogen, Wert 29.04.2019. Gutgeschrieben für den verfügbaren Betrag ist noch nichts.

Bei mir ist die Abrechnung ebenfalls doppelt mit Wert 29.04.2019. Geld wird morgen kommen, mal sehen ob es tatsächlich doppelt kommt. Die werden das aber noch korrigieren, wobei ich auch mit der zweifachen Dividende leben könnte. :)

Die Onvista Bank hat letztes Jahr bei meiner Aroundtown (ebenfalls Luxemburg) Dividende auch schon etwas falsch abgerechnet und es erst über zwei Monate später richtig korrigiert.


Sieht bei mir genau gleich aus. Unternehmt ihr an der Stelle nun etwas oder wartet ihr ab wie das nun monetär ankommt bzw. korrigiert wird?
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06.05.19 11:39:37
Beitrag Nr. 2.569 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.494.475 von Proficamper am 06.05.19 10:08:13
Zitat von Proficamper:
Zitat von L-B_S97: ...
Bei mir ist die Abrechnung ebenfalls doppelt mit Wert 29.04.2019. Geld wird morgen kommen, mal sehen ob es tatsächlich doppelt kommt. Die werden das aber noch korrigieren, wobei ich auch mit der zweifachen Dividende leben könnte. :)

Die Onvista Bank hat letztes Jahr bei meiner Aroundtown (ebenfalls Luxemburg) Dividende auch schon etwas falsch abgerechnet und es erst über zwei Monate später richtig korrigiert.


Sieht bei mir genau gleich aus. Unternehmt ihr an der Stelle nun etwas oder wartet ihr ab wie das nun monetär ankommt bzw. korrigiert wird?

Die Dividende ist tatsächlich doppelt angekommen. Im Ariva Forum hat jemand geschrieben, dass er es gemeldet hat.
https://www.ariva.de/forum/corestate-capital-holding-s-a-530…
Ich werde einfach abwarten, kann mir aber nicht vorstellen, dass es nicht korrigiert wird. Trotzdem unerklärlich wie so etwas passieren kann.
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07.05.19 07:32:27
Beitrag Nr. 2.570 ()
Einstandskurs reduziert bei Onvists
Nachdem ich per BM dahingehend kontaktiert wurde, den Einstandskurs zu überprüfen, musste ich feststellen, dass er auch bei mir in den 2 Jahren um ca. 20% reduziert wurde. Dividende wurde ungefähr 3,609..€ gutgeschrieben. Das heißt, dass man zweimal Steuern zahlt, auf die Dividende und wenn man mit Gewinn verkauft...
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07.05.19 08:31:19
Beitrag Nr. 2.571 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.501.606 von Smaria am 07.05.19 07:32:27Ich habe ebenfalls KEINE Dividende sondern eine KAPITALRÜCKZAHLUNG erhalten. Ohne jede Gebühren und Quellensteuerabzug. Brutto für netto.

Gibt es hier echt jemanden, bei dem eine Dividende ausgewiesen wurde???
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07.05.19 09:12:10
Beitrag Nr. 2.572 ()
Ich habe die Dividende in Form einer Kapitalherabsetzung erhalten.

Allerdings mit vollem Steuerabzug.

Mindestens ein Institut muss hier einen Fehler gemacht haben....:rolleyes:
Oder ???

:cool:running
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07.05.19 09:19:14
Beitrag Nr. 2.573 ()
Bei mir laut Steuermitteilung der Bank ein laufender steuerpflichtiger Dividendenertrag.
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07.05.19 09:25:28
Beitrag Nr. 2.574 ()
Moin, bei mir bei der comdirect auch ausländische Dividende mit Abzug Steuern
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07.05.19 09:32:59
Beitrag Nr. 2.575 ()
Onvista doppelt und Steuerabzug und Einstandskurs herabsetzung . Katastrophe noch nichts gehört. Kapitalrückzahlung
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07.05.19 09:37:00
Beitrag Nr. 2.576 ()
Soweit ich mich erinnere gab es auch im letzten Jahr diverse Unstimmigkeiten.

Es wurde aber dann storniert und neu berechnet bei verschiedenen Banken/Brokern.

Es steht bei mir bei einer Bank auch Kapitalherabsetzung, bei der anderen Dividendengutschrift.

Und Steuer wurde generell im letzten Jahr und heuer auch ganz normale Abgeltungssteuer, Soli und Kist abgezogen.

Die Einstandskurse sind bei beiden unverändert.
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07.05.19 09:39:15
Beitrag Nr. 2.577 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.502.956 von 1erhart am 07.05.19 09:37:00Dass die Einstandskurse unverändert waren kann ich effektiv bestätigen da ich nach dem EX-Tag einen Teil verkauft habe und die sauber mit dem ältesten Kauf (aus 2018) abgerechnet wurden.
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07.05.19 10:52:27
Beitrag Nr. 2.578 ()
Meine Bank hat mir die Steuern für die Div. abgezogen. Es wurde nichts angerechnet. Was soll das jetzt? Bei manchen wird was abgezogen, bei manchen nicht?? Wie soll man das verstehen?
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07.05.19 11:43:41
Beitrag Nr. 2.579 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.502.170 von Chaecka am 07.05.19 08:31:19
Zitat von Chaecka: Ich habe ebenfalls KEINE Dividende sondern eine KAPITALRÜCKZAHLUNG erhalten. Ohne jede Gebühren und Quellensteuerabzug. Brutto für netto.

Gibt es hier echt jemanden, bei dem eine Dividende ausgewiesen wurde???


Ergänzung: Ich bin Steuerausländer und bekomme nicht bei allen ausländischen Dividenden Steuerabzüge. Ich dachte allerdings, dass der fehlende Steuerabzug auf die "Kapitalrückführung" zurückzuführen ist.
Komischerweise wurden mir bei AXA 30% Quellensteuer abgezogen
Bei BASF 25%
Bei Corestate 0%
:confused:
Avatar
07.05.19 12:12:01
Beitrag Nr. 2.580 ()
Bei mir wurde es als steuerpflichtige Dividende ausgezahlt. Comdirect.
Avatar
07.05.19 12:39:24
Beitrag Nr. 2.581 ()
Auch Comdirect: Dividende mit Steuerabzug verrechnet....aber nur für 600 Aktien, welche am 24.04. im Depot waren....der Nachkauf am 25.+26.04. wurde nicht mit Dividende versehen. Comdirect hat sich schriftlich dem Problem angenommen, und kümmert sich um Klärung.....steht noch für 1000 Aktien die Divi aus.
Avatar
07.05.19 12:41:02
Beitrag Nr. 2.582 ()
Die ING Diba weißt es als "Ertragsgutschrift" und nicht "Dividendengutschrift".

LG
Avatar
07.05.19 19:06:56
Beitrag Nr. 2.583 ()
Bei den ganzen nervigen Posts bezüglich Dividende und dem nervigen Gebashe
Mal was positives: corestate hålt sich heute sehr ordentlich 32/33 scheint eine gute Unterstützung zu sein.

Bei extra heute 155.000 Stck und bei tradegate nur knapp 9000 Stück das Verhältnis war bisher anders...

Sind die schwachen Kleinanleger nun raus. Zu mindestens vorerst?
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08.05.19 07:41:09
Beitrag Nr. 2.584 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.508.728 von imPossible12 am 07.05.19 19:06:56
Zitat von imPossible12: Sind die schwachen Kleinanleger nun raus. Zu mindestens vorerst?


Denke nicht das Kleinanleger für die Kursbewegungen eine Rolle spielen.
Vielmehr ist ein dritter Leerverkäufer hinzugekommen.
Portsea Asset Management LLP, Prozentsatz des ausgegebenen Aktienkapitals: 1,10 %
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08.05.19 20:52:06
Beitrag Nr. 2.585 ()
40 Prozent der Aktien sind in Händen von Winter,Management und den Ketterern. Die restlichen 60% befinden sich mehr oder weniger in sehr zittrigen Händen da scheinbar keinerlei sonstige Ankeraktionäre vorhanden sind und sofort bei kleinster Unsicherheit das Handtuch geworfen wird, was das gefunden Fressens für die Shorter darstellt. Da alle Fastbooking Investoren, Fonds als auch Wikifolio Investoren Verlustbegrenzung betreiben müssen haben die Shorter wirklich sehr leichtes Spiel gehabt auf der Welle mitzureiten. So gut wie alle 12,7Mio Aktien die im Streubesitz sind haben in den letzten 12 Monaten einmal den Besitzer gewechselt was wohl auch erklären würde warum der Aktienumsatz der Corestate sogar höher ist als die der Deutschen Bank Tochter DWS, welche allerdings von Marktkapitalisierung her knapp 10x größer ist und 27x mehr AuM hat, was schon etwas paradox ist finde ich.
Allerdings Leichen sind wohl nicht zu vermuten, wenn das beste was die Shorter rausbringen konnten ein Klatschmagazin bei MM war, dürfte wirklich nicht viel zu finden sein, sonst hätte man das rausgehauen um den Kurs in den Keller zu prügeln.
Das auf der HV lediglich 15 Leute anwesend waren verstärkt meinen Eindruck.
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09.05.19 14:43:34
Beitrag Nr. 2.586 ()
Wird weiter fleißig leer verkauft...
Valiant Capital Management, L.P.
San Francisco
Mitteilung von Netto-Leerverkaufspositionen

Zu folgendem Emittenten wird vom oben genannten Positionsinhaber eine Netto-Leerverkaufsposition gehalten:

CORESTATE Capital Holding S.A.

ISIN: LU1296758029

Datum der Position: 08.05.2019

Prozentsatz des ausgegebenen Aktienkapitals: 1,94 %
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09.05.19 14:49:51
Beitrag Nr. 2.587 ()
Hi Leute,

sagt mal wegen der Dividenden, schreibt mir jetzt mein Broker, der Ex Tag wurde auf den 25.04.19 geändert. Macht aus meiner Sicht keinen Sinn, da der Tag der HV der 26.04.19 war und der Tag des Abschlages des 29.04. sein. Aus diesem Grund habe ich keine Dividende auf die am 26.04. gekauften Aktien erhalten. Auf der Homepage sei dies noch nicht geändert.

Wisst ihr dazu etwas?
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09.05.19 14:53:22
Beitrag Nr. 2.588 ()
@Negan: Ich schätze da schreibt dein Broker einen Blödsinn, das ist anscheinend bei einigen schief gegangen.

Am besten widersprechen und zur Not den Broker auffordern sich mit Corestate in Verbindung zu setzen bzw. sich selbst eine Mail von Corestate geben lassen, was das Datum anbelangt.

LG
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09.05.19 15:00:01
Beitrag Nr. 2.589 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.527.103 von kronos01 am 09.05.19 14:53:22
Zitat von kronos01: @Negan: Ich schätze da schreibt dein Broker einen Blödsinn, das ist anscheinend bei einigen schief gegangen.

Am besten widersprechen und zur Not den Broker auffordern sich mit Corestate in Verbindung zu setzen bzw. sich selbst eine Mail von Corestate geben lassen, was das Datum anbelangt.

LG


Hi Kronos,

danke für dei Antwort. Ich habe gerade mit corestate capital IR gesprochen. Dort sagt man mir, dass tatsächlich der Ex Tag der 25.04. war. Ich habe dann darauf hingewiesen, dass Aktionäre ungleich behandelt werden. Wenn man nämlich am 25.04 verkauft hätte oder 26.04, dann erhält man die Dividende und muss nicht den Abschlag am 29.04. hinnehmen. Unfassbar!!
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09.05.19 15:47:22
Beitrag Nr. 2.590 ()
Gibt es hier neben mir noch andere Leute, die ebenfalls nicht die volle Dividende auf ihre Aktien ausgezahlt bekommen haben?
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09.05.19 15:53:41
Beitrag Nr. 2.591 ()
Also diese Antwort von der IR mit dem 25.04 als ex Tag verstehe ich auch nicht, der Ex Tag ist ja in der Regel am Tag nach der HV und nicht zwei Tage vorher, oder ist das bei Aktien in Luxemburg etwas anders (ich kenne sonst nur ein paar Ami Aktien, bei denen das so gehandhabt wird)?

LG
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09.05.19 16:15:00
Beitrag Nr. 2.592 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.527.817 von kronos01 am 09.05.19 15:53:41
Zitat von kronos01: Also diese Antwort von der IR mit dem 25.04 als ex Tag verstehe ich auch nicht, der Ex Tag ist ja in der Regel am Tag nach der HV und nicht zwei Tage vorher, oder ist das bei Aktien in Luxemburg etwas anders (ich kenne sonst nur ein paar Ami Aktien, bei denen das so gehandhabt wird)?

LG


Das kann in Luxemburg anders sein. Comdirect hat mir jedoch mitgeteilt, dass Corestate Capital Ihnen geschrieben hätte, dass der Tag geändert wurde. Ich finde auch nichts auf der Website von Corestate dazu. Corestate IR sagen, sie wüssten nichts von einer Änderung.

Comdirect ist auch echt unfähig. Ich habe die jetzt gebeten, mir die E-Mail von Corestate zukommen zu lassen.

Und die IR sind die letzten Penner. Die meinten: ja wenn jemand so smart wäre und ein entsprechend gutes Geschäft gemacht hat durch Verkauf vor vor dem Abschlagstag können Sie auch nichts daran ändern. Unfassbar wie man mit den Aktionären umgeht.

Ich bin echt angekotzt. Wäre der Kurs nicht so miserabel wie jetzt würde ich verkaufen.
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09.05.19 17:47:19
Beitrag Nr. 2.593 ()
Laut Bloomberg war Ex Tag der 29.04.2019

Darüber hinaus gab es ne Info für die Wandler mit Effective day 29.04.19:


Notice to holders of theCorestate Capital Holding S.A. (the “Issuer”)€200 million Convertible Bonds Due 2022 (the “Bonds”)(ISIN: DE000A19SPK4)Capitalised terms not otherwise defined in this notice shall have the meaning given to them in the Terms and Conditions of the BondsPursuant to the Terms and Conditions of the Bonds, notice is hereby given to Bondholders that, as a result of the Cash Distribution of €2.50 per Share payable on 2May 2019 to shareholders of record on 30 April 2019, in accordance with §10(e)(ii), the Calculation Agent has determined that, effective 29 April 2019 the Conversion Price has been adjusted from €59.3033 to €55.3209
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09.05.19 17:50:54
Beitrag Nr. 2.594 ()
Wenn der 25.04. der Ex-Tag gewesen wäre, wie kann dann die HV einen Tag später über die Dividende beschließen??
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09.05.19 18:03:47
Beitrag Nr. 2.595 ()
Habe ich was verpasst?
Wieso ist der Kurs heute so unter die Räder gekommen?
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09.05.19 18:06:05
Beitrag Nr. 2.596 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.529.323 von Glanzhose am 09.05.19 18:03:47
Zitat von Glanzhose: Wieso ist der Kurs heute so unter die Räder gekommen?


Schau dir doch einfach mal den Markt an. Da sind heute so einige Aktien unter die Räder gekommen.
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09.05.19 18:44:59
Beitrag Nr. 2.597 ()
Also für mich kann eigentlich auch nur der 29.04 der ex tag sein. Möglicherweise bezog man sich mit 24. bzw. 25.04 auf den record day, also den Tag zu dem man die Aktie spätestens besitzen musste um Dividendenberechtigt zu sein?

Wäre trotzdem ein seltsames Vorgehen, vor allem wenn dieser tatsächlich zuvor falsch ausgewiesen gewesen wäre

lg
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10.05.19 22:08:50
Beitrag Nr. 2.598 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.529.776 von kronos01 am 09.05.19 18:44:59
Dividendendiskussion
Also verstehen kann ich diese Dividendendiskussion nicht mehr.
- Dass Banken das falsch (z.B. verspätet oder doppelt) abrechnen ist allein Problem der Bank und nicht der Firma. Die Aktien sind bei Clearstream sammelverwahrt und Clearstream gibt allen Partnerbanken die selben Infos für die Abrechnung. Was die (bzw. deren EDV) daraus macht ist sicher nicht Corestate anzulasten.
- Der Ex-Tag muss immer (definitionsgemäß!) der Tag nach dem Tag sein zu dem man die Dividendenberechtigung hat. Und wenn ich das jetzt richtig gesehen habe, dann war das der 26. April (Record Day). D.h. jeder der dann die Aktie hatte bekommt die Dividende. Und am nächsten Tag - das ist doch logisch - wird der Markt das berücksichtigen, dass die Dividende weg ist und das Unternehmen damit weniger wert ist. Hier wird ja von manchen Postern so getan, als ob irgend "Jemand" das Ex vom Kurs abziehen würde. Es gibt aber nur einen Marktpreis. Und wenn eine Firma eine hohe Dividende ausschüttet ist es normal, dass der Markt (aber nicht ein ominöser "Jemand") den Kurs tiefer ansetzt.
Wenn also jeder, der die Aktie am 26. April hatte (record day) die Dividende bekommt, dann ist klar, dass der Kurs am Tag darauf (implizit) das berücksichtigt. Und der 29. April: Das ist doch nur der Valutatag an dem die Dividende gutgeschrieben wird. Der ist doch bei der derzeitigen Zinssituation völlig unwichtig - könnte auch 2 Wochen später sein - da geht es nur um das Gutschriftsdatum. Anders ausgedrückt. Bei Bestand am 26.4 habe ich Anrecht auf eine Aktie und eine Dividende. Bei Bestand am 29.4. habe ich nur Anrecht auf die Aktie (und bekomme die Dividende gutgeschrieben, falls ich am 26.4. die Aktie hatte.)
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11.05.19 11:21:35
Beitrag Nr. 2.599 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.541.737 von Valueseeker am 10.05.19 22:08:50
Zitat von Valueseeker: Also verstehen kann ich diese Dividendendiskussion nicht mehr.
- Dass Banken das falsch (z.B. verspätet oder doppelt) abrechnen ist allein Problem der Bank und nicht der Firma. Die Aktien sind bei Clearstream sammelverwahrt und Clearstream gibt allen Partnerbanken die selben Infos für die Abrechnung. Was die (bzw. deren EDV) daraus macht ist sicher nicht Corestate anzulasten.
- Der Ex-Tag muss immer (definitionsgemäß!) der Tag nach dem Tag sein zu dem man die Dividendenberechtigung hat. Und wenn ich das jetzt richtig gesehen habe, dann war das der 26. April (Record Day). D.h. jeder der dann die Aktie hatte bekommt die Dividende. Und am nächsten Tag - das ist doch logisch - wird der Markt das berücksichtigen, dass die Dividende weg ist und das Unternehmen damit weniger wert ist. Hier wird ja von manchen Postern so getan, als ob irgend "Jemand" das Ex vom Kurs abziehen würde. Es gibt aber nur einen Marktpreis. Und wenn eine Firma eine hohe Dividende ausschüttet ist es normal, dass der Markt (aber nicht ein ominöser "Jemand") den Kurs tiefer ansetzt.
Wenn also jeder, der die Aktie am 26. April hatte (record day) die Dividende bekommt, dann ist klar, dass der Kurs am Tag darauf (implizit) das berücksichtigt. Und der 29. April: Das ist doch nur der Valutatag an dem die Dividende gutgeschrieben wird. Der ist doch bei der derzeitigen Zinssituation völlig unwichtig - könnte auch 2 Wochen später sein - da geht es nur um das Gutschriftsdatum. Anders ausgedrückt. Bei Bestand am 26.4 habe ich Anrecht auf eine Aktie und eine Dividende. Bei Bestand am 29.4. habe ich nur Anrecht auf die Aktie (und bekomme die Dividende gutgeschrieben, falls ich am 26.4. die Aktie hatte.)


So ist das in Deutschland, aber in Luxemburg anders. Ich hatte mit Corestate IR gesprochen. Jeder, der am 25.04. die Aktie hielt ist dividendenberechtigt, der Ex Tag ist der 25.04. Der Kursabschlag erfolgte am 29.04.

Mir war das leider nicht bekannt, ich kannte nur das deutsche Modell und verliere jetzt deshalb die Dividende für die am 26.04 zugekauften Aktien und musste trotzdem den Dividendenabschlag am 29.04 hinnehmen.

Die IR interessiert dieses Ungleichgewicht einen Scheiss, wie man mir ganz klar sagte. Andere erhalten die Dividende und mussten keinen Abschlag hinnehmen, weil sie vor dem 29.04. verkauft haben. IR Zitat: "Wenn ein paar Aktionäre smarter sind als andere,ist das nicht ihr Problem". Das sind echte Drecksäcke. Aber so ist eben diese Welt. Keiner interessiert sich für andere. Jeder ist auf seinen eigenen Vorteil aus.
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12.05.19 21:51:29
Beitrag Nr. 2.600 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.543.648 von Negan_L2 am 11.05.19 11:21:35
Zitat von Negan_L2: So ist das in Deutschland, aber in Luxemburg anders. Ich hatte mit Corestate IR gesprochen. Jeder, der am 25.04. die Aktie hielt ist dividendenberechtigt, der Ex Tag ist der 25.04. Der Kursabschlag erfolgte am 29.04.

Mir war das leider nicht bekannt, ich kannte nur das deutsche Modell und verliere jetzt deshalb die Dividende für die am 26.04 zugekauften Aktien und musste trotzdem den Dividendenabschlag am 29.04 hinnehmen.


Nochmals - es gibt keinen Kursabschlag am 29.4. Wer soll da was "abschlagen". Die Marktteilnehmer bestimmen den Kurs. Am 25.4. hat man die Aktie mit Dividendenberechtigung gekauft und am 26. dann wohl ohne Dividendenberechtigung. Normalerweise ist eine Aktie ohne Dividendenberechtigung (am 26.4.) weniger wert als eine mit (am 25.4). Wenn man von Ex-Tag spricht, dann ist das damit der 26. April. Am 29.4. wurde nur die Dividende valutiert - das ist kein Ex-Tag.

Es kann natürlich sein, dass einige Marktteilnehmer da von anderen Voraussetzungen ausgegangen sind. Die Profis (auch die LV) die um den Dividendentermin herum handeln, wissen aber sicher, wann die relevante Tag für die Dividendenberechtigung ist.
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13.05.19 08:03:31
Beitrag Nr. 2.601 ()
Wie kann man diesen Tag herausfinden. Gibts ne Internetseite oderist das immer der Tag vor, an oder nach der HV?
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13.05.19 08:12:16
Beitrag Nr. 2.602 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.551.103 von Chanda am 13.05.19 08:03:31Ich richte mich generell an die Börse Frankfurt und da war die Meldung EX-Tag der 29.04.19

https://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2019-04/4656652…

Das wäre das erste Mal in meiner langen Börsenzeit dass es falsch wäre.
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13.05.19 10:39:23
Beitrag Nr. 2.603 ()
Eigentlich wollte ich mich hier nicht mehr melden. Aber den Unsinn, welcher Valueseeker hier verbreitet, darf so nicht stehen bleiben.

Denn in Sachen Record-Date, EX-Tag und Dividende gibt’s einiges zu korrigieren und richtig zu stellen:

In der Einberufung zur HV steht glasklar Record-Date ist der 12.04.2019

V. Attendance
Each shareholder shall, on or before the Record Date (as defined below) indicate to the Company his/her/its intention to participate at the Meeting.The participation at the Meeting and the exercise of voting rights attached to the shares held by a shareholder is determined in relation to the number of shares held by each shareholder at 00:00 a.m. (CEST) on the 14th day prior to the Meeting (12 April 2019) (the Record Date).


Und zur Tagesordnung unter TOP 03 ist auch ersichtlich, das die Dividende nicht aus dem Bilanzgewinn/-vortrag gezahlt wird, sondern aus den Kapitalreserven. Deshalb auch der Vermerk Kapitalrückzahlung auf der entsprechenden Dividendengutschrift meiner Depotbank.

II. Agenda
03 DISTRIBUTION OUT OF THE FREELY DISTRIBUTABLE RESERVES OF THE COMPANY
The Management Board proposes that the Meeting resolves to approve a distribution out of the freely distributable reserves of the Company in an aggregate amount of EUR 53,386,042.50(corresponding to EUR 2.50 per issued share of the Company), to the shareholders of the Company (the Distribution)…
The approved Distribution shall be payable within 3 business days as of the Meeting.


Jetzt zum dubiosen EX-TAG. Eine offizielle Verlautbarung in der Einladung oder auf der Website von Corestate ist nicht feststellbar. Bspw. macht es die BEFESA S.A. hier viel besser und eindeutig:

http://www.befesa.com/export/sites/befesa2014/resources/pdf/…

Vgl. Punkt A4. Wer hier am Tag der HV (19.06.) die Aktie hält, bekommt selbstverständlich die Dividende ausbezahlt. Warum sollte das bei der Corestate (HV-Tag 26.04.) nicht der Fall sein?

Dagegen spricht lt. meiner Dividendengutschrift der zugrunde gelegte Depotbestand vom 24.04.2019!

Nach Rücksprache wurde mir die Info. gegeben, der EX-Tag sei der 25.04. gewesen und der Depotbank liege ein entsprechendes Schreiben (Stellungsnahme) von Corestate vor. Leider kann dies aus datenschutz-rechtlichen Gründen nicht dem Kunden zur Verfügung gestellt werden.

Das soll wohl ein Witz sein? Wer mir hier einen wasserdichten Nachweis erbringen kann, dass der 25.04. definitiv der EX-Tag ist, dem wäre ich dankbar. Auch ich richte mich da völlig nach dem Hinweis von User 1erhart:

FOLGENDE WERTPAPIERE WERDEN AM 29.04.2019 EX KAPITALMASSNAHME GEHANDELT.
THE FOLLOWING SHARES ARE TRADED EX CAPITAL ADJUSTMENT ON 29.04.2019.

CCAP XFRA LU1296758029 CORESTATE CAPITAL HLDG


Diese Meldung aus dem XETRA-Newsboard steht doch völlig im Widerspruch zur durchgeführten Handhabung. Denn das bedeutet: Diejenigen, welche am 25.04. und 26.04. Aktien erworben haben, sind um die Dividende „betrogen“ worden! Da stellt sich mir hintergründig die Frage: Cui bono?

Was ist m.E. zu unternehmen? Da die Aktie nur in D (Regulierter Markt in Frankfurt (Prime Standard)) gehandelt wird, empfehle ich allen Betroffenen Anzeige bei der Börsenaufsicht Frankfurt und/oder der BaFin zu stellen. Hier sollte doch entgültig Klarheit und Wahrheit zu schaffen sein!

Kommentar: Meine Einschätzung zu den "Machenschaften" der Gesellschaft scheinen sich zu bestätigen. Die Transparenz und Kommunikation von Corestate ist nicht gerade aktionärsfreundlich. Im Gegenteil, sie lässt keinen Respekt vor den Aktionären erkennen. Für mich ist deshalb obiges Kapital und die Gesellschaft erledigt. Bin aber noch mit Gewinn und der Dividende aus der Aktie raus!

Viel Glück und Erfolg allen noch Investierten. Aber bitte immer schön wach- und achtsam bleiben! Nur m.M.:, denn ich denke, hier kommt noch mehr (Dreck) an's Licht!

Gruß
Kiemeler
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13.05.19 11:20:15
Beitrag Nr. 2.604 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.552.468 von Kiemeler am 13.05.19 10:39:23Kiemeler, Ball flach halten und Beschwerde bei deiner Bank einlegen. Dass Du hier das Unternehmen Corestate verantwortlich machst ist falsch. Die haben ihre Pflicht getan, korrekt eingeladen und alles ausbezahlt.

Ich habe meine Dividende korrekt erhalten und reinvestiert.

Wenn das bei einzelnen Leuten nicht geklappt hat, dann ist es ein Problem der jeweiligen Bank bzw. des Brokers.
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13.05.19 11:33:04
Beitrag Nr. 2.605 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.552.816 von Be_eR am 13.05.19 11:20:15Frage: Hast du am 25. oder 26. gekauft ?????

Nur dann hätte dein Beitrag einen Sinn.
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13.05.19 12:31:48
Beitrag Nr. 2.606 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.552.957 von 1erhart am 13.05.19 11:33:04
Zitat von 1erhart: Frage: Hast du am 25. oder 26. gekauft ?????

Nur dann hätte dein Beitrag einen Sinn.


Warum klären die Leute, die Probleme mit der Dividende haben, das Thema nicht direkt mit ihrer Bank bzw. Corestate, statt hier so das Forum vollzustopfen? So langsam nervt diese Diskussion nämlich.
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13.05.19 12:47:06
Beitrag Nr. 2.607 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.552.957 von 1erhart am 13.05.19 11:33:04ich habe an beiden Tagen sowohl ge- als auch verkauft und hatte keine Probleme. Ich habe ordnungsgemäß Dividende für 708 Aktien erhalten und hoffe, wir können das Thema damit wirklich abschliessen. Es handelt sich nicht um ein Problem von Corestate sondern um Fehler der Banken.
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13.05.19 13:43:00
Beitrag Nr. 2.608 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.553.449 von Be_eR am 13.05.19 12:47:06
Zitat von Be_eR: ich habe an beiden Tagen sowohl ge- als auch verkauft und hatte keine Probleme. Ich habe ordnungsgemäß Dividende für 708 Aktien erhalten und hoffe, wir können das Thema damit wirklich abschliessen. Es handelt sich nicht um ein Problem von Corestate sondern um Fehler der Banken.


D.h. Du hast Dividende für am 26.04. gekaufte Aktien erhalten?
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14.05.19 07:23:49
Beitrag Nr. 2.609 ()
Q1 2019 Text aus Mail
CORESTATE mit gutem ersten Quartal 2019 - Ausblick für das Gesamtjahr bestätigt

- Erfreuliche operative Geschäftsentwicklung über die gesamte Gruppe

- Umsatz von 58,6 Millionen Euro, EBITDA von 38,7 Millionen Euro, bereinigtes Konzernergebnis von 26,3 Millionen Euro

- HFS mit einem der erfolgreichsten Quartale in der Firmengeschichte

- Starkes organisches Wachstum der Real Estate Assets under Management
um rund 4 Prozent

- Beschleunigte Umsetzung der ESG Strategie

Frankfurt, 14. Mai 2019 - CORESTATE Capital Holding S.A. (CORESTATE), ein führender europäischer Investment-Manager für Immobilien, hat heute seine Zahlen für das erste Quartal veröffentlicht und dabei einen sehr überzeugenden Start ins Jahr 2019 gezeigt. Die Assets under Management erreichten erstmals 26 Milliarden Euro; das verwaltete Immobilienvermögen legte organisch um rund 4 Prozent zu.

In den ersten drei Monaten 2019 hat das Unternehmen einen Umsatz von 58,6 Millionen Euro (Q1/2018: 61,9 Millionen Euro), ein EBITDA von 38,7 Millionen Euro (Q1/2018: 38,8 Millionen Euro) und ein bereinigtes Konzernergebnis von 26,3 Millionen Euro (Q1/2018: 34,7 Millionen Euro) erzielt. Das Konzernergebnis betrug 21 Millionen Euro (Q1/2018: 28,5 Millionen Euro).

Lars Schnidrig, CEO CORESTATE, kommentiert: "Unser operatives Geschäft zeigt auf allen Ebenen fundamentale Stärke. Neben dem Bestandsgeschäft bereiten wir gerade zahlreiche neue Platzierungen am Markt vor, beispielsweise mehrere Micro-Living-Produkte, die Erweiterung unseres Private Debt Angebots oder regionale Wohnimmobilienfonds in boomenden deutschen Ballungszentren."

Die CORESTATE-Tochter Helvetic Financial Services (HFS), der führende Anbieter von Mezzanine-Kapital in der Immobilienentwicklung in Deutschland, verzeichnete eines der erfolgreichsten Quartale seit Firmengründung und überschritt Ende März 2019 erstmals die Marke von 1,25 Milliarden Euro Fondsvolumen. Die HFS trägt seit der Akquisition durch CORESTATE substanziell zu den Umsätzen der Gruppe bei. Mit dem Investmentfokus auf Wohnimmobilien in deutschen Großstädten ist sie bestens positioniert, um vom nachhaltigen Nachfrageüberhang zu profitieren und das bisher erreichte Wachstum mit stabilen Margen fortzuführen.

Einen besonderen Schwerpunkt setzte CORESTATE auch im ersten Quartal 2019 auf die beschleunigte Umsetzung seiner ESG-Strategie. Insbesondere große ausländische Kunden erwarten Transparenz und Nachhaltigkeit - hier hat die Gruppe bedingt durch ihre Größe und institutionalisierten Prozesse einen klaren Wettbewerbsvorteil, den CORESTATE in den kommenden Jahren nutzen wird.

Lars Schnidrig weiter: "Aufgrund des Marktes konnten wir im ersten Quartal unser Kapital zum Wohle unserer Stakeholder effizient in zu platzierende Produkte einsetzen. Unsere Kapitalstärke erlaubt uns, Marktopportunitäten effektiv zu nutzen. Zudem halten wir uns ausreichenden finanziellen Spielraum für mögliches externes Wachstum vor, mit dem wir neue Kunden, neue Produkte oder neue Regionen erschließen können."

Angesichts dieser soliden Entwicklung bestätigt die Gesellschaft den Finanzausblick für das Gesamtjahr: CORESTATE erwartet einen Umsatz in der Bandbreite zwischen 285 Millionen Euro und 295 Millionen Euro, ein EBITDA zwischen 165 Millionen Euro und 175 Millionen Euro und ein bereinigtes Konzernergebnis zwischen 130 Millionen Euro und 140 Millionen Euro.


IR Kontakt
Dr. Kai Gregor Klinger
T: +49 69 3535630107 / M: +49 152 22755400
ir@corestate-capital.com

PR Kontakt
Jorge Person
T: +49 69 3535630-136 / M: +49 162 2632369
jorge.person@corestate-capital.com
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15.05.19 20:24:31
Beitrag Nr. 2.610 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.553.449 von Be_eR am 13.05.19 12:47:06
Zitat von Be_eR: ich habe an beiden Tagen sowohl ge- als auch verkauft und hatte keine Probleme. Ich habe ordnungsgemäß Dividende für 708 Aktien erhalten und hoffe, wir können das Thema damit wirklich abschliessen. Es handelt sich nicht um ein Problem von Corestate sondern um Fehler der Banken.


Ich habe am 25.4.19 1100 Aktien gekauft und keine Dividende erhalten. Der comdirect Bank wurde von corestate mitgeteilt, dass alles in Ordnung ist und ich zu spät gekauft habe.
Hat jemand vielleicht ein rechtlich eindeutiges Dokument, welches belegt bis wann man dividendenberechtigt ist?
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16.05.19 15:24:06
Beitrag Nr. 2.611 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.578.822 von Arnoldo123 am 15.05.19 20:24:31Ich habe bei der Bafin eine Beschwerde eingereicht wegen der nicht gezahlten Dividende eingereicht. Geht einfach:Bafin Beschwerde googeln und dann stehts da wies geht.
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16.05.19 16:10:40
Beitrag Nr. 2.612 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.584.249 von Arnoldo123 am 16.05.19 15:24:06Vielleicht einfach mal nachlesen wann das Record Date war.

The participation at the Meeting and the exercise of voting rights attached to the shares held by a shareholder is determined in relation to the number of shares held by each shareholder at 00:00 a.m. (CEST) on the 14th day prior to the Meeting (12 April 2019) (the Record Date).
https://www.dgap.de/dgap/News/hauptversammlung/corestate-cap…
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16.05.19 16:36:35
Beitrag Nr. 2.613 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.584.565 von iqfan am 16.05.19 16:10:40:confused:

Der Record-date hat nichts mit der Dividende zu tun. Er bestimmt, zu welchem Tag die Stimmanteile für die Teilnahme an der Hauptversammlung festgesetzt werden. Wer später Aktien kauf, der kann mit diesem neuen Bestand keine Stimmrechte auf der HV geltend machen. Er bekommt aber natürlich für diese Aktien Dividende am Tag der Hauptversammlung.

Bzw. hier offenbar am Dividendenstichtag. Das der hier einen Tag vor dem Hauptversammlungstermin gelegen haben soll, das ist auch für mich neu in 20 Jahren Börsenbefassung. Aber man lernt ja nie aus. An einer Klärung des Sachverhalts wäre ich auch interessiert.
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16.05.19 19:38:38
Beitrag Nr. 2.614 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.584.741 von Wertefinder1 am 16.05.19 16:36:35Habe am 26.4. Aktien gekauft und volle Dividende erhalten, im Rahmen einer Kapitalherabsetzung. Bin bei Flatex. Inwiefern das weiterhilft, keine Ahnung.

Beste Grüße
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16.05.19 19:50:59
Beitrag Nr. 2.615 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.586.109 von crocodoc2015 am 16.05.19 19:38:38
Zitat von crocodoc2015: Habe am 26.4. Aktien gekauft und volle Dividende erhalten, im Rahmen einer Kapitalherabsetzung. Bin bei Flatex. Inwiefern das weiterhilft, keine Ahnung.

Beste Grüße


bin bei der Comdirect, habe auch am 26.04. gekauft und keine Dividende erhalten.

Also so langsam geht mir das auf den Keks. Ich habe nun schon mehrfach bei Comdirect nachgehakt. Die kriegen nichts auf die Reihe. Das "Comdirect First" kannst du auch in die Mülltonne hauen.

Noch Jemand bei Comdirect?
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17.05.19 05:38:15
Beitrag Nr. 2.616 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.586.203 von Negan_L2 am 16.05.19 19:50:59
Zitat von Negan_L2:
Zitat von crocodoc2015: Habe am 26.4. Aktien gekauft und volle Dividende erhalten, im Rahmen einer Kapitalherabsetzung. Bin bei Flatex. Inwiefern das weiterhilft, keine Ahnung.

Beste Grüße


bin bei der Comdirect, habe auch am 26.04. gekauft und keine Dividende erhalten.

Also so langsam geht mir das auf den Keks. Ich habe nun schon mehrfach bei Comdirect nachgehakt. Die kriegen nichts auf die Reihe. Das "Comdirect First" kannst du auch in die Mülltonne hauen.

Noch Jemand bei Comdirect?


Ja ich. Am 25.4. 1100 Stück gekauft. Keine Dividende bekommen und das gleiche wie du zu hören bekommen.
Ich habe eine Beschwerde Mail an die Bafin (https://www.bafin.de/DE/Verbraucher/BeschwerdenAnsprechpartn… und Corstate Investor Relations geschrieben.

Es gibt nach Aussage der Mitarbeiterin viele wie uns, die übers Ohr gehauen wurden, deshalb schreibt ALLE an die Bafin und trommelt in anderen Foren, so dass wir unser Geld kriegen!!!!
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17.05.19 06:24:30
Beitrag Nr. 2.617 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.587.544 von Arnoldo123 am 17.05.19 05:38:15jdann kannst du der sache bestimmt nachdruck verleihen, wenn du bei der bafin zudem anrufst 🙄. hast du dich für den beitrag extra bei wo angemeldet?
auch am 26. geordert und alles erhalten.
kommuniziert das mit eurer bank.
das thema dividende nimmt langsam lächerliche züge an.
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17.05.19 08:56:34
Beitrag Nr. 2.618 ()
@ Arnoldo123 - das macht sicherlich absolut Sinn. Die Bafin geht dann hin und zieht den Aktionären, die "Deine" Dividende fälschlicherweise erhalten haben, den Betrag wieder ab und schreibt ihn Dir gut - muahhahhh.
Corestate hat ja die richtige Summe ausbezahlt, halt nur in Teilen nicht an die "richtigen" Aktionäre, sondern an diejenigen, die sich vorher mit Luxemburger Dividendengepflogenheiten beschäftigt hatten. Da kann man juristisch und über die Bafin nichts machen, außer bei der Bafin (und wohl auch bei Corestate:) für Heiterkeit zu sorgen....sorry....
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17.05.19 09:00:51
Beitrag Nr. 2.619 ()
Für diesen Quatsch hättest du dich heute aber nicht anmelden müssen.

Schliesslich haben mehrere die am 25. bzw. 26.04 gekauft haben die Dividende erhalten.

Und die Börse Frankfurt hat auch ganz klar am 26. CUM gemeldet und am 29. EX

PS: Am besten du meldest dich wieder ab.
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18.05.19 09:21:58
Beitrag Nr. 2.620 ()
Hmm ich hatte mal vor der Dividende circa 1/3 Aktien verkauft. Langsam sind wir im Bereich wo man die Stücke zurück kaufen müsste. Wie seht ihr das? Kurzer abtaucher unter die 30 ist zwar denkbar, aber ob das wirklich so stark weiter fallen sollte, glaube kaum. Errinert mich etwas an Publity, da waren aber die probleme offensichtlicher.
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18.05.19 09:50:06
Beitrag Nr. 2.621 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.594.469 von Krankus1989 am 18.05.19 09:21:58
Von 39xx auf 31...wie ein Strich. Entweder die Div ist raus und hat Zeit bis 2020 wieder einzusteigen oder etwas ist im Busch...Sie fällt stark mit starken Volumen, nicht gut.

Das erste Quartal war gut, Bestätigung für das laufende Jahr. Ich kann es nicht nachvollziehen. Leerverkäufer werden auch mehr. Blöd sind die auch nicht.
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18.05.19 11:16:58
Beitrag Nr. 2.622 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.594.577 von Dionicar am 18.05.19 09:50:06Doch leerverkäufer können genauso blöd sein, wie die longis bei gehypten werten. Den letzten beissen immer Hunde. Somit mach ich mir da keine zu grossen sorgen. Bin lieber allein mit meiner Meinung, als mit der Masse dafür aber viel zu spät.
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18.05.19 11:35:18
Beitrag Nr. 2.623 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.594.577 von Dionicar am 18.05.19 09:50:06
Zitat von Dionicar: Leerverkäufer werden auch mehr. Blöd sind die auch nicht.

Nee, blöd sind die bestimmt nicht. Ihre Taktik geht doch super auf.
- Sie verkaufen und drücken damit den Kurs
-> andere Marktteilnehmer sehen fallende Kurse und verkaufen
-> sobald die Ängstlichen nachlassen, wird wieder eine Verkaufsoffensive gestartet
-> durch langanhaltend fallende Kurse werden weitere Marktteilnehmer verunsichert
-> Spekulationen über ominöse "Leichen im Keller" breiten sich aus
-> Markt wird weiter verunsichert und somit das Spiel der Shorties leichter
-> Shorties können Ihr Spiel um so leichter fortsetzen und irgendwann schöne Gewinne einstreichen

Wenn ich mir andere Shortattacken anschaue, dann liefen die doch meistens nach einem anderen Muster ab. Es wird die Shortposition aufgebaut, dann wird die "Leiche im Keller" veröffentlicht und durch die dadurch verursachte Panik im Markt kann sich der Shortie günstig wieder eindecken.

Warum sollten Shorties den Kurs immer weiter drücken und dabei ihre Position immer weiter aufbauen? Damit verbilligen sie doch ihren Verkaufskurs und verkleinern die Gewinnspanne. Klüger wäre es doch, zu hohen Preisen zu verkaufen und dann den Kurs über ihre "Insiderinfo" abstürzen zu lassen.

Ich glaube eher daran, dass der erste Shortie hier eingestiegen ist, weil der Kurs einer noch recht jungen Firma in kurzer Zeit stark angestiegen ist (bei hohem Streubesitz). Man hat einfach mit einer üblichen Konsolidierung gerechnet, die dann nicht gekommen ist. Dann hat man sich entschieden, die Verluste nicht zu realisieren, sondern den Kurs absichtlich zu drücken, um doch noch mit Gewinnen rauszukommen. Vielleicht hat man seine "Kumpels" bei den anderen Shorties dann auch noch um Unterstützung gebeten. Möglicherweise haben die beteiligten Shorties ihre Wirkung überschätzt, so dass sie entweder mit größeren Verlusten rausgehen, oder ihre Aktivitäten verstärken müssen. Und was hat man als Gegenwehr der Shorties gesehen? Da war nicht mal eine kleine Vorschau auf die Leiche, sondern nur ein [achtung: Spekulation!] lancierter Artikel im "My Mobbingservice" Blättchen. Der Artikel enthielt nahezu null Fakten, aber haufenweise Stimmungmache. Hätte man nicht mit Fakten eine nachhaltigere Wirkung erzelen können?

Man hat doch zum Jahresanfang schön gesehen, wie ein paar Medien auf Corestate und dessen günstige Bewertung aufmerksam gemacht haben. Als Folge ging es dann (zusammen mit dem Gesamtmarkt) richtig schön gen Norden. Jetzt ist die allgemeine Marktsituation wieder etwas angespannter, die Dividendenjäger sind raus, die Medien können nicht mehr auf die tolle Dividendenrendite hinweisen und schon kommen die Shorties wieder aus ihren Löchern gekrochen.

Keiner von uns weiß, was hier grade wirklich abgeht, aber mir scheint meine Theorie plausibler als die "Leichen-Theorie".

Was ist denn das hier im Forum vorhandene Wissen über Corestate? Soweit ich das überblicke ist es, dass der Wert der Firma deutlich über dem Kurs liegt. Und nun wird versucht, Fakten zu (er)finden, die den Wert auf den Kurs bringen. Vieleicht kommt aber auch einfach der Kurs irendwann wieder auf den Wert? Sobald die Shortes doch mal erste Reduktionen starten, könnte die Stimmung schnell kippen und eine schöne Shortsqueeze anfangen (achtung: Konjunktiv!)
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19.05.19 18:11:04
Beitrag Nr. 2.624 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.595.036 von 95Prozent-Trader am 18.05.19 11:35:18
Gut analysiert
So sieht es eben aus...kleiner Wert...wenig Volumen...schnell drückbar....ABER: Genau so schnell kann es auch wieder nach oben drehen....
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20.05.19 17:14:36
Beitrag Nr. 2.625 ()
Was ist das für ein Scheiss-Kursverlauf hier. :cry:

Betongeld!

8 % jährliche Rendite!

Ja besser geht es doch gar nicht. Wollen soviele ihr Geld mit dubiosen, hochverlustreichen und zum Scheitern verurteilten Firmen wie Tesla, Hellofresh, Uber ... verzocken?
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20.05.19 18:11:38
Beitrag Nr. 2.626 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.604.769 von Wertefinder1 am 20.05.19 17:14:36also so schlecht ist die Marktstellung dieser drei Unternehmen jetzt nicht. Und "dubios" ist relativ, "verlustreich" eine Frage der Perspektive.
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20.05.19 18:27:36
Beitrag Nr. 2.627 ()
Also von mir aus, kann die Acherbahn wieder nach oben drehen :)
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21.05.19 15:38:38
Beitrag Nr. 2.628 ()
Antwort auf Beitrag Nr.: 60.361.720 von bcgk am 15.04.19 20:25:35
Zitat von bcgk: Habe heute 50% meiner Position zu ~ 39€ verkauft und 26% vor Steuern eingefahren. Meine Position war über die Maßen angewachsen. Rest läuft weiter mit SL bei ~ 35€.



War eine exzellente Entscheidung. Dividende gab es noch obendrauf. Heute wieder um 30€ massiv eingestiegen. Läuft :)
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21.05.19 15:40:51
Beitrag Nr. 2.629 ()