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Billige Rohlinge zum Brennen am eigenen PC

Billige Rohlinge gibt es in zahlreichen Variationen und Qualitätsabstufungen. Mit dem richtigen Brenner und geeigneten Softwareprogrammen kann man CDs, DVDs oder Blu-Ray-Discs aus ihnen machen.

In der heutigen, digitalisierten Welt scheint Information nur noch halb so viel wert zu sein, wenn sie nicht irgendwo digitalisiert ist und zum Beispiel nur auf Papier vorliegt. Die Daten auf der Festplatte, CD, DVD oder USB-Stick lassen sich nämlich problemlos über das Internet verschicken, verändern, unendlich oft vervielfältigen, kopieren und sichern. Um zum Beispiel eigene Musik oder die Plattensammlung zu digitalisieren braucht man ein entsprechendes Medium. Dabei hat sich die DVD und neuerdings auch die sogenannte Blu-Ray-Disc zunehmend durchgesetzt, weil fast jeder ein Lesegerät für die runden Speicher besitzt. Außerdem sind die Herstellungskosten hier besonders gering. Möchte man zum Beispiel eine CD in großen Auflagen produzieren, reicht es einen Kunststoffring zu nehmen, Silberdampf drauf zu sprühen und das Datenmuster auf die entstandene Schicht zu pressen. Es folgt das Aufdrucken eines Labels und die CD ist fertig. Da die Pressen für den Heimeinsatz nicht geeignet sind, hat man eine andere Möglichkeit gefunden, CDs, DVDs oder andere optische Medien herzustellen - das Brennen. Dabei legt man spezielle, leere CDs oder DVDs, die sogenannten Rohlinge, in einen CD- oder DVD-Brenner. Ein Laser brennt dann die Datenstruktur in die aufgedampfte Metallschicht, sodass die CD, DVD beziehungsweise Blu-Ray-Disc in allen Lesegeräten benutzt werden kann.

Billige Rohlinge gibt es grundsätzlich in drei verschiedenen Ausführungen. Die CD-R, beziehungsweise DVD-R Rohlinge lassen sich genau ein Mal beschreiben und können dann nicht mehr verändert werden. Folgt nach dem R noch ein W, steht die Abkürzung für "rewritable". Wie der Name schon sagt, lässt sich der Rohling dann mehrmals beschriften. In der Regel öfter als 1.000 Mal. Dabei muss man die DVD immer noch in einem Zug brennen und kann sie auch nur vollständig löschen. Um auch einzelne Dateien, wie auf einen USB-Stick kopieren zu können, braucht man eine sogenannte DVD-RAM. Billige Rohlinge lassen sich auch mit raubkopierter Software beschriften, was die Tatsache aber nicht ändert, dass man dann das geistige Eigentum der Erschaffer des Inhalts klaut.