DAX-0,06 % EUR/USD+0,11 % Gold+0,46 % Öl (Brent)0,00 %

Hundeschreck: Die verschiedenen Vierbeinerschutzformen

Unter dem Stichwort Hundeschreck gibt es verschiedene Produkte zu kaufen, die aber alle dazu dienen, fremde oder streunende Hunde vom Grundstück fern zu halten.

hundeschreck
Foto: © Oliver Haja / http://www.pixelio.de

Die einfachste Form beim Hundeschreck ist ein Granulat, das man auch genau unter dieser Bezeichnung zu kaufen bekommt. Je Kilogramm Granulat ist hier 1,5 Gramm Pelargonsäure enthalten. Der Mensch wird diese kaum wahrnehmen, aber die empfindliche Nase der Hunde fühlt sich davon derart gereizt, dass das Tier schleunigst das Weite suchen wird. Man geht nach den ersten Praxistests davon aus, dass man damit einen Schutz erzielen kann, der im optimalen Fall etwa einen Monat anhält.

Deutlich längerfristiger wirkt der elektronische Hundeschreck. Er greift bei einem weiteren extrem empfindlichen Körperteil des Tieres an, nämlich den Ohren. Dabei arbeitet man mit Tönen, die der Mensch normalerweise nicht hören kann. Sie liegen im Bereich der hohen Frequenzen. Das ist für den Hund keineswegs schädlich, aber durchaus lästig. Deshalb wird er immer versuchen, dem Strahlungsbereich so schnell wie möglich zu entkommen. Das Funktionsprinzip ist damit so ähnlich wie beim elektronischen Marderschreck, den man sich zum Schutze des Fahrzeuges kaufen kann.

Mit dem Hundeschreck aus dem Elektronikfachhandel kann man immerhin eine Fläche von bis zu etwa achtzig Quadratmetern abdecken, wenn man ihn an einem optimalen Platz aufstellt. Er lässt sich nach Belieben an- und ausschalten, so dass man ihn deaktivieren kann, wenn man Besuch bekommt, der einen Hund mitführt, der einem willkommen ist.

Als ebenfalls sehr wirksame Hilfe hat sich der mobile Hundeschreck erwiesen. Dabei handelt es sich um ein batteriebetriebenes Handgerät, das auf Knopfdruck ebenfalls Töne im Ultraschallbereich überträgt. So kann man gezielt einzelne Hunde vom Grundstück vertreiben, ohne durch eine stationäre Lösung alle beschallen zu müssen.

Wissen sollte man allerdings, dass die Frequenzen, mit denen ein elektronisches Gerät zum Abschrecken von Hunden arbeitet, auch von den Katzen als sehr unangenehm empfunden werden. Wer also selbst Katzen hat, sollte lieber gezielt mit dem tragbaren Handgerät auf die streunenden Hunde losgehen, die sich auf das eigene Grundstück verirrt haben. Ein stationäres Gerät hat andererseits den Vorteil, dass es auch gleich Marder mit fern hält.