Die zentrale Zulagenstelle für Altersvermögen (ZfA)

Die ZfA ist eine Behörde, die sich in spezieller Hinsicht mit der Altersvorsorge jedes einzelnen beschäftigt. Hierbei muss sie bestimmte Kriterien anwenden und auf die entsprechenden Gesetze achten.

Die ZfA ist für die Vergabe von Zulagen zur Altersvorsorge zuständig. Dies ist im Zuge des Vermögensbildungsgesetzes notwendig geworden, da der Verbraucher laut diesem ein Anrecht auf eine Förderung seiner Altersvorsorgemaßnahmen hat. Dies erfolgt in Form einer Zulage oder als Sonderausgabenabzug von der Einkommensteuer. Damit jedem Verbraucher auch die Zulage gewährt und gezahlt wird, die ihm zusteht, ist die ZfA vonnöten. Sie berechnet und kontrolliert die Zulagen, zahlt sie aus und fordert zuviel gezahlte Beträge zurück.

Für eine Altersvorsorgezulage benötigt der Verbraucher spezielle förderungswürdige Geldanlagen. Diese können eine staatlich subventionierte Rente, eine herkömmliche Rentenversicherung oder bestimmte Investmentfonds umfassen. Um eine geeignete Investition zu wählen, sollte der Verbraucher sich im Vorfeld genau beraten lassen, da einige Anlagemöglichkeiten zwar der Vermögensbildung dienen, jedoch nicht als Altersvorsorge gefördert werden. Wenn der Betreffende die richtige Anlage gefunden hat, dann kann er die Beträge jährlich als Sonderauszahlungen geltend machen oder eine Zulage beantragen. In den meisten Fällen ist sogar beides möglich. Der Berater kann diesbezüglich entsprechende Berechnungen anstellen, um dem Verbraucher das günstigste Modell zu empfehlen.

Die staatlichen Subventionen, die von der ZfA verteilt werden, sind für den einzelnen Verbraucher nicht gerade üppig, können aber – richtig angelegt – eine gute Basis für die spätere Rente darstellen. Insbesondere Arbeitnehmer, die monatlich über ein geringes Einkommen verfügen, profitieren von diesen Zulagen, da ihnen der Staat so einen Teil der Ausgaben für die Altersvorsorge abnimmt. Besserverdienende kommen selbstverständlich auch in den Genuss der Förderung, diese schlägt sich bei ihnen aber nicht so stark nieder wie bei den zuerst erwähnten Verbrauchern, da die Höchstgrenze für die Sonderausgaben und die Zulagen bei allen Verbrauchern gleich hoch sind und erfahrungsgemäß Besserverdienende in der Regel mehr für die Altersvorsorge investieren als Arbeitnehmer mit einem eher geringen Einkommen. Aus diesem Grund ist der Prozentsatz, der vom Staat übernommen wird, beim letztgenannten Verbraucher höher als beim Besserverdienenden.

In jedem Fall kann man jedoch sagen, dass diese Zulagen ein kleiner Beitrag zur Altersvorsorge sind, da die staatliche Rente in Zukunft vermutlich nicht mehr ausreichen wird, um die nötigsten Ausgaben zu decken. Die ZfA ist dafür zuständig, dass alles im Rahmen der Gesetze abläuft und jedem das gezahlt wird, was ihm zur Altersvorsorge zusteht. An diese Stelle wendet sich der Verbraucher auch, wenn es Probleme oder Fragen zum Thema Altersvorsorge gibt.

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