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Der Feuerkorb – stimmungsvolle Beleuchtung des Gartens

Der Feuerkorb macht im Garten ein Feuer möglich, das ein stimmungsvolles Lagerfeuer ideal ersetzt. Während offenes Feuer außerhalb von Behältnissen grundsätzlich verboten ist, kann hier rund um das Jahr verbrannt werden.

feuerkorb
Foto: © Klaus Steves / http://www.pixelio.de

Ein Feuerkorb ermöglicht ein offenes Feuer im Garten zu praktisch jeder Zeit. Im Gegensatz zum Lagerfeuer, das in privaten Gärten grundsätzlich verboten ist, kann der Feuerkorb rund um das Jahr genutzt werden. Auch die Verfeuerung von hölzernen Gartenabfällen ist übrigens in der Variante des offenen Feuers nur zu bestimmten Zeiten erlaubt und der Feuerkorb in der richtigen Größe kann hier eine Lösung sein, um ein stimmungsvolles Feuer mit der Verbrennung von natürlichen Gartenabfällen zu kombinieren. Gerade bei Festen bietet der Feuerkorb immer wieder eine romantische Beleuchtung, denn ein offenes Feuer ist auch in heutigen Zeiten noch immer faszinieren – für Große und Kleine gleichermaßen.

Der Feuerkorb ist im Gartenfachhandel immer erhältlich. Gelegentlich halten auch Campingausstatter und sogar große Warenhäuser während der Sommersaison den Feuerkorb im Programmangebot. Grundsätzlich besteht der Feuerkorb aus einem Geflecht aus Stahl sowie einer untergestellten Auffangschale, die Asche aufnimmt. Der Feuerkorb wird auch gern als Terrassenofen genutzt, wenn am kühlen Sommerabend oder auch in Frühjahr oder Herbst Aufenthalte im Garten geplant sind. Durch die Eingrenzung des Brennmaterials bietet er einen sehr guten Feuerschutz und darf so – natürlich in ausreichendem Abstand zu Gebäuden oder sonstigen brennbaren Objekten – immer genutzt werden. Der Feuerkorb verbindet damit die Reize des offenen Feuers und die Sicherheit eines geschlossenen Befeuerungsofens. Interessant ist, dass der Feuerkorb in der heutigen Nutzung im Garten nicht immer in Gebrauch war. Er diente sogar als Vorläufer der heutigen Aktenvernichter und ermöglichte in der weiter zurückliegenden Vergangenheit die Vernichtung von wichtigen Dokumenten.

Der Feuerkorb kann schon auf eine lange Historie zurückblicken und so war er auch in der Antike sowie im Mittelalter auf entsprechenden Burgen im Einsatz, diente hier aber der Beleuchtung. Auch Ritterlager waren stets mit Feuerkörben ausgestattet, die als Wärme- und Lichtspender dienten. Und auch als Straßenbeleuchtung waren die Vorläufer der Gaslampen, als sie nämlich im Mittelalter große öffentliche Plätze während der Dunkelheit ausleuchteten. Heute hat der Feuerkorb im Garten einen besonderen Status als Gartenzubehör, da er eine heimelige Atmosphäre bringt. Wird unbehandeltes Holz zur Befeuerung verwendet, können Kinder auch Kartoffeln oder Stockbrot über dem Feuerkorb zubereiten.

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