DAX-1,52 % EUR/USD-0,32 % Gold+0,57 % Öl (Brent)-2,51 %

Röhren TV: So funktioniert der Röhrenfernseher

Röhrenfernseher und Computermonitore sind seit vielen Jahren erhältlich und wurden längst von modernen Flachbildschirmen abgelöst. Den Röhren TV mit seinen Vor- und Nachteilen sollte man dennoch kennen.

In die Röhre schauen: Die Kathodenstrahlröhrenbildschirme brachten das Fernsehen in die deutschen Wohnstuben. Bei den ersten Röhrenfernsehern handelte es noch um Schwarz-Weiß-Geräte, die im Format 4:3 gefertigt wurden. In den 70er Jahren waren bereits Bildschirmdiagonalen von mehr als 60 Zentimetern möglich. Bei modernen Röhrenfernsehern wurden die Gerätetiefen immer kleiner, erreichten aber bei weitem nicht das flache Format von Flachbildschirmen. In den 90er Jahren führte die Industrie Röhrenfernseher mit dem Format 16:9 ein, welche den Siegeszug der Flachbildschirme aber nicht mehr bremsen konnten.

Röhrenfernseher sind nach dem Kathodenstrahlprinzip von Ferdinand Braun aufgebaut. Neben Fernsehgeräten wurden auch Computermonitore mit der klassischen Röhrentechnik gefertigt. Röhrenmonitore machen sich zur Darstellung Rastergrafiken zu nutze. Die Bildinformation wird dabei in Pixel übertragen, die im Fernsehgerät zur Darstellung aufbereitet werden. Röhrenfernseher wandeln das Fernsehsignal in Bildinformationen um. Der wichtigste Bestandteil von Röhrenfernsehern ist die Kathodenstrahlröhre. Der Bildaufbau ist beim Röhren TV in zwei verschiedenen Techniken möglich: Im Vollbildverfahren und Zeilensprungverfahren.

Der Röhren TV wurde heute im TV-Segment weitgehend durch Flachbildfernseher und im Computerbereich durch TFT-Flachbildschirme abgelöst. Die Röhrentechnik bietet den Vorteil, dass Schwarzwerte sehr gut dargestellt werden und alle Farbdarstellungen möglich sind. Klassische Röhrenfernseher weisen eine lange Haltbarkeit auf und können kostengünstig hergestellt werden.

Röhrenmonitore haben durch ihre Gerätetiefe einen großen Platzbedarf und fallen vergleichbar schwer aus. Typisch ist für Röhrenmonitore zudem das merkliche Flimmern. Im Handel sind heute fast ausschließlich Flachbildfernseher erhältlich, die im Schrank oder auf einem Sideboard nicht mehr viel Platz weg nehmen. Flachbildschirme lassen sich zudem an der Wand aufhängen. Auch an modernen Arbeitsplätzen haben sich Flachbildmonitore durchgesetzt, die platzgünstig auf dem Schreibtisch abgestellt werden können. Flachbildfernseher- und Monitore werden immer preisgünstiger angeboten.